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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Tanya und Damian - Die erste Begegnung

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Rosalie Hale
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BeitragThema: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Fr Nov 16, 2012 11:19 am

Es spielen:
Damian
Tanya
ab und zu auch Kate

Wir schreiben das Jahr 1937. Alaska gehört seit etwa 70 Jahren zu den vereinigten Staaten Amerikas, nachdem es von Russland aufgekauft wurde. Der Denali-Klan lebt hier seit langer Zeit, mittlerweile vegetarisch.
Damian ist ein junger Nomade, der momentan alleine auf Reisen ist.
Er und Tanya treffen sich eines Tages im Wald.
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Damian
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Sa Nov 17, 2012 3:59 am

Damian reiste gerne durch die Welt und nach einigen Jahren freute er sich unbändig endlich nach Alaska - seiner Heimat zurückzukehren. Alles fühlte sich vertrauter an, als überall sonst. Seine Augen waren schwarz, er war durstig. Aber jetzt wo Castiel nicht mehr bei ihm war, machte das Jagen auch nicht mehr soviel Spaß. Seit gut einem Jahr war der Vampir von seinem Erschaffer nun getrennt. Castiel und er hatten ganz andere Ziele vor Augen und hielten es nach einer ehrlichen Aussprache, für das Beste von nun an getrennte Wege zu gehen. Damian trauerte ihm nicht nach, hatte keine Angst davor, dass er jetzt auf sich alleine gestellt war - das Einzige woran er sich nicht gewöhnen konnte und wo die Trauer und Sehnsucht in ihm wuchs, war seit langen der Verlust seiner Familie. Auch nach den ganzen Jahren fühlt es sich an, als wäre es erst gestern passiert. Der junge Mann schüttelte sich bei diesen melancholischen Gedanken, als könnte er sie vertreiben und verfolgte weiter seinen Weg.

Als erstes kam Damian in einem kleinen Ort an und schaute sich die Gegen an. Vieles hat sich inzwischen geändert. Doch er hoffte, dass es noch diesen Wald gab. Es war ein besonderer Wald für ihn, in dem er einst des Öfteren herumgestreift war. Er suchte einen Ort, wo er sich nicht nur verbergen konnte für eine Weile, sondern der ihm vertraut wäre.
Ein vertrauter köstlicher Duft stieg in seine Nase und er suchte aufgeregt seine Quelle, bis er eine junge Frau sichtete. Der Vampir nahm seine Sonnenbrille ab und ging langsam auf sie zu. Es fiel ihm immer noch unglaublich schwer sich zusammenzureißen wenn er durstig war, der Durst drohte auch jetzt seine Sinne zu übernehmen. Diese Frau schien ganz offenbar alleine unterwegs zu sein. Ihre Hand war unberingt und überhaupt machte sie nicht den Eindruck in irgendeiner Weise gebunden zu sein. "Verzeihen Sie Miss, wie komme ich zum Riley Creek?", fragte er und sah der Frau an, wie sie rot um die Nase wurde. "Ähm.. Ja Sie müssen die Straße einfach folgen", gab sie schüchtern als Antwort. Damian nickte und ging langsam los. "Ich danke Ihnen." Der Nomade verstand nicht, wieso Frauen sich so verhielten. Oft traf er auf Frauen die schüchtern waren und ein anderes Mal traf er auf Frauen die völlig aufdringlich wurden, was Damian am meisten hasste. Er war einfach jemand, der viel Freiraum brauchte. Wenn er sich vorstellte sich irgendwann auf etwas neues einzulassen, dann sicherlich nicht mit einer Vertreterin dieser Charaktere. Er hatte bisher nicht großartig darüber nachgedacht wieder eine Partnerschaft zu schließen. Er war sich im Gegenteil recht sicher, dass er es nie wieder tun könnte - es war zu viel passiert.

Nach wenigen Meilen erreichte er den Riley Creek, dieser wunderschöne alte Wald. Er wusste nicht warum er unbedingt hier sein wollte, aber im Moment war Damian einfach nur froh weil es sich richtig anfühlte. Der kleine See war durch die Kälte zugefroren, die Bäume hatten nicht mehr alle Blätter und ab und zu flogen winzige Schneeflocken vom Himmel. Der Vampir fand im See ein kleines Loch woraus er Wasser zog. Eine Weile spielte er mit dem Wasser, lies es von links nach rechts fliegen und ging dabei ein Stück weiter. Damian liebte einfach seine Gabe. Plötzlich konnte er den feinen Duft eines anderen Vampirs wahrnehmen. Schnell hob er seinen Rucksack aus dem Schnee und folgte dem Duft. War er auf der Jagd. Damian konnte deutlich auch den Duft, den überaus verführerischen süßen Duft einer Frau oder eines Mädchens riechen. Er versuchte diesen zu ignorieren und konzentrierte sich auf das Wasser in seiner Hand. Doch sein Durst war stärker als sein Willen. Er wandte sich von dem See ab und hielt Ausschau nach dem Mensch. Schnell flitzte er einen Baum hoch und setze sich absprungbereit hin. Wenige Minuten später sah er sie. Es war die junge Trekkerin, die er nach dem Weg gefragt hatte. "Ah, du wirst mir heute sogar zweimal einen Gefallen tun!",sagte er leise und legte sich ein Stück nach vorne. Die Frau war nun genau unter ihm, er musste nur runterspringen. Doch aus irgendeinem Grund zögerte er. Die Frau ging nichts ahnend weiter. 'Das wäre deine ideale Möglichkeit gewesen es kurz und schmerzlos zumachen. Jetzt mach schon!' Er sprang runter, fiel so leise zu Boden, das die Frau es gar nicht hörte, steckte seine Hand aus, um sie mit einem Griff von hinten an der Kehle zu packen. Das Gift sammelte sich in seiner Mundhöhle und der Durst ließ seine Kehle schmerzhaft auflodern. Plötzlich rammte irgendwas ihn in seine Seite und schleuderte ihn völlig überraschend weit weg von seinem Opfer.

Aggressiv und völlig außer sich schaute sich um, um den Verursacher für diesen Scheiß zu finden. Er würde seine Beute nicht kampflos aufgeben. Doch es war niemand zu sehen. Damian fauchte vor Wut, als eine blonde, sehr hübsche Frau von einem Baum sprang und sich ihm katzenhaft und vorsichtig näherte. Deutlich konnte er ihre Augen erkennen: Gold/Schwarz.
Was bedeutete das? Was wollte diese Ziege von ihm?
Etwas misstrauisch schaute er die Blondine an. Auch wenn sie von seiner Art war vertraute er ihr nicht, er vertraute niemanden. War sie allein? Er sollte vorsichtig sein. Vielleicht betrachtete sie diesen Wald als ihr Revier.

"Guten Tag mein Name ist Damian. Damian Linus- Alexandrus Walechoz. Ich bin noch nie einem Vampir hier in Alaska begegnet", stellte er sich vor und musterte sie mit einen kurzen Blick. "Sind Sie auf der Durchreise? Und wandern sie alleine?" Um nicht unhöflich rüber zukommen zog er seine Mundwinkeln leicht nach oben und steckte seine Sonnenbrille in die Hosentasche. Ja, Damian fühlte sich aufgrund seines immer noch starken Durstes angespannt und Konversation zu machen empfand er gerade als anstrengend und überflüssig. Er war misstrauisch gegenüber Anderen, ablehnend und sehr oft unfreundlich und kam meistens falsch rüber. Doch, das war seine Maske, seine Art sich zu schützen vor ihnen - er lies einfach ungerne andere Vampire an sich heran.
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Tanya
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Sa Nov 17, 2012 8:27 am

Tanya verließ das Haus irgendwann im Laufe des Tages. Eleazar und Carmen machten gerade einen Urlaub in Paris. Tanya ließen diese Verliebtenstädte, wie sie sie nannte relativ kalt, was sie wirklich interessierte, war immer wieder zu Orten zu reisen, die schon seit langem existierten und sich immer weiter veränderten. Der Eiffelturm war zwar ganz schon anzusehen und ein wundervolles architektonisches Werk, doch existierte er erst seit etwa 40 Jahren, während sie auf die 900 zuging.
Was Kate und Irina gerade machten, wusste sie nicht genau, Irina hatte in den Morgenstunden das Haus verlassen und war noch nicht wieder zurück gekehrt. Vielleicht war sie jagen gegangen, sie hatte schon wieder recht durstig ausgesehen. Auch Tanya müsste bald wieder etwas zu sich nehmen, aber eine Weile hielt sie es noch aus. Sie ging ein bisschen spazieren, doch lange behielt sie das Tempo nicht bei, schon bald rannte sie mit ungeheurer Geschwindigkeit durch den Denali National Park.
Sie hatte keine Bedenken, dass sie jemand sehen könnte, denn Menschen würde sie auf weite Entfernung riechen. Vampire waren hier eher selten unterwegs. Überhaupt kannte sie nicht viele Vampire außer ihrer Familie, und ihrer toten Schöpferin. Den Volturi war sie zum Glück erst einmal begegnet, am Todestag Sashas, und sie fand, das konnte auch so bleiben. Die Volturi waren fürchterliche Wesen. Außerdem kannte sie natürlich Carlisle, seine wundervolle Ehefrau Esme und ihren Sohn Edward. Vor 4 Jahren hatte Carlisle die arme Rosalie vor dem Tode gerettet, doch diese wusste das kaum zu schätzen. Tanya hatte sie einmal kennengelernt und mochte sie sehr gerne. Sie schrieben sich regelmäßig Briefe, und Tanya freute sich jedes Mal sehr, etwas neues von der Familie Cullen zu hören. Vor etwas eineinhalb Jahren war ein dicker Brief angekommen, in dem Rosalie ihr erzählte, wie sie Emmett kennengelernt hatte, und eine Hochzeitseinlagung beigefügt.
Natürlich waren alle Denalis erschienen. Rosalie hatte sich sehr verändert, jetzt, wo sie ihre wahre Liebe gefunden hatte. Es hatte ihr immer zu schaffen gemacht, dass Edward sie so unverhohlen zurückgewiesen hatte, das war sie nicht gewohnt gewesen.
Sonst waren die letzten Jahre ziemlich ruhig verlaufen. Tanya, Kate und Irina hatten zwar einige Affären mit Menschen gehabt, doch natürlich war es nie etwas ernstes gewesen.

Tanya rannte immer noch, als sie einen Duft wahrnahm, den Duft eines Menschen. Sie war schon ziemlich nah. Eigentlich wollte sie weiter rennen, doch jetzt roch sie noch etwas anderes. Es war ein Vampir, doch keiner ihrer Familie und auch sonst niemand den sie kannte.
Was wollte er hier? Wollte er den Menschen töten? Das konnte sie nicht zulassen. Sie und ihre Geschwister achteten seit Jahren auf die Menschen in ihrem Gebiet.
Es waren ihre Nachbarn, und ab und zu gingen sie in die Stadt und unterhielten sich mit ihnen in den zahlreichen Bar und Kneipen.
Sie rannte so schnell sie konnte weiter, immer dem Geruch nach, und kurze Zeit später traf sie auf einen Weg. Innerhalb Sekundenbruchteilen sah sie eine junge Frau und hinter ihr einen Vampir, der grade seiner Hand ausstreckte. Ohne anzuhalten schoss sie weiter und sprang mit voller Kraft und absolut geräuschlos gegen ihn, so dass er durch die Luft flog und weit entfernt auf dem Boden landete. Sie sprang auf einen Baum und gleich darauf vor den Vampir, der sich fauchend aufrichtete.
Er sah immer noch wütend und auch sehr misstrauisch aus, doch er stellte sich höflich vor.
"Guten Tag mein Name ist Damian. Damian Linus- Alexandrus Walechoz. Ich bin noch nie einem Vampir hier in Alaska begegnet." Was für ein langer Name, dachte Tanya, als er auch schon weitersprach.
"Sind Sie auf der Durchreise? Und wandern sie alleine?"

Er lächelte gekünstelt und etwas gequält. Seine Augen waren fast komplett schwarz, er schien sehr durstig zu sein.
„Mein Name ist Tanya“, antwortete sie ihm. Sie ließ ihren Nachnamen schon seit langer Zeit einfach weg, es war viel einfacher so. Wenn sie einen vollen Namen angeben musste, nannte sie sich Tanya Denali.
„Ich wohne hier Mister Walechoz, und meine Familie ebenfalls. Der Denali National Park ist unser Gebiet. Vampire können hier gerne durchreisen, doch wenn wir es verhindern können, werden hier keine Menschen ermordet. Es gibt Alternativen. Ich verstehe, wenn Sie jagen müssen um ihren Durst zu stillen, doch ich bitte Sie, das woanders zu tun, denn ansonsten bekommen sie hier Probleme.“ Tanya wusste, dass es nicht ganz ungefährlich war einem Vampir zu drohen, doch dieser hier sah nicht allzu erfahren aus und außerdem war er durch seinen Durst geschwächt. Er würde gegen die fast ein Jahrtausend alte Vampirdame nicht viel ausrichten können.
„Was wollen Sie hier? Sind Sie auf Reisen?“
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Damian
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   So Nov 18, 2012 1:48 am

"Mein Name ist Tanya“, antwortete sie ihm. Damian nickte skeptisch und hörte ihr weiter zu. "Ich wohne hier Mister Walechoz, und meine Familie ebenfalls. Der Denali National Park ist unser Gebiet. Vampire können hier gerne durchreisen, doch wenn wir es verhindern können, werden hier keine Menschen ermordet. Es gibt Alternativen. Ich verstehe, wenn Sie jagen müssen um ihren Durst zu stillen, doch ich bitte Sie, das woanders zu tun, denn ansonsten bekommen sie hier Probleme.“ Versuchte sie ihm gerade wirklich zu drohen? Der Nomaden würde eigentlich an dieser Stelle gerne ein gutes Argument entgegnen, aber er war einfach zu durstig. "Alles klar, ich verstehe. Es war nicht meine Absicht in Ihrem Gebiet mein Unwesen zutreiben." Mit vorsichtigen Blicken beobachtete er, wie sich die blondhaarige ihm nähertr. Automatisch trat er zurück. Wollte sie ihn dadurch verängstigen? Damian blinzelte und blickte ihr aufmerksam ins Gesicht. Castiel sagte ihm früher immer, er solle darauf achten mal zu blinzeln, was er heute schon richtig gut beherrschte. "Achso, und bitte nennen Sie mich doch Damian, wenn man mich mit 'Mister' anspricht, fühle ich mich immer so alt und da Sie jetzt schon meinen Namen kennen dürfen Sie auch gerne 'Du' sagen ", meinte er und lachte. Diesmal war es sein richtiges Lachen - doch es verschwand wieder, als der Vampir selber merkte das er seine Maske langsam fallen ließ.
"Was wollen Sie hier? Sind Sie auf Reisen?“ Er nickte leicht. "So was in der Art. Ich bin hier in der Gegen aufgewachsen und wurde dort auch verwandelt. Ich hatte vor, mir mein Heimatland nach längere Zeit wieder zu besuchen", gab er als Antwort. Er ging einen Schritt auf Tanya zu. "Da es Ihr Gebiet ist, wollen Sie mich nicht begleiten, damit sie sehen, dass ich keinen Schaden anrichte?" Als diese Tanja zustimmtend nickte, nahm er seinen Rucksack, der durch Tanya's Angriff etwas mitgenommen aussah und ging los.

Der Vampir schaute hin und wieder schief zu ihr runter - nicht weil sie unglaublich schön war, er wollte sicher gehen das sie nichts im Schilde führte. "Achso und das mit dem Angriff geht auf Ihre Rechnung. Schließlich haben Sie mir mein Essen weggenommen." Um diesen Satz nicht unhöflich rüber zubringen, vermischte er ihn gekonnt mit einem kleinen Lachen. Tanya sollte schließlich nicht denken Damian wäre einer dieser undisziplinierten , nur auf ihr tägliches Blut fixierten Vampire. Ganz im Gegenteil, er hielt es ohne Blut jetzt schon länger aus, was ihn insgeheim recht stolz machte. Aber je länger er ohne zu trinken unterwegs war, desto größer war sein Durst und sein Verlangen machte ihn irrational in der Wahl seiner Opfer. Er wollte nicht willkürlich jagen, was sich durch diese Blonde zu einem Problem auswuchs. Er war DURSTIG - verdammt! Um sich selbst abzulenken beschloss er mit ihr zu plaudern.

Er fand diese unverhoffte Bekanntschaft nett. Tanya's Ausstrahlung zeigte, das sie nichts Böses im Sinne hatte. "Wollen wir ein wenig laufen?" Er musste etwas tun, was ihn ablenkte und sah sie fragend an. Mit einem Lächeln stimmte sie zu und flitzte sofort los. Der Vampir schaffte es nicht sie zu überholen, sie war älter und hatte einfach mehr drauf. Wie er riechen konnte war weit und breit kein Anzeichen von Menschen oder andere Vampire. 'Fuck! Das ist ja alles schön und gut, aber ich kann das wirklich nicht mehr sooo lange rausschieben.' Damian lief Tanya hinterher, ihre blonden Haaren wehten einen wundervollen, speziellen Duft aus den Damian verrückt machen könnte - wenn er all seine Sinne nicht auf etwas völlig anderes gerichtet hatte! Der Wind zerzauste seine dunklen Haare.

Auf einer schönen Lichtung blieb Tanya stehen. Der Nomaden stoppte direkt neben ihr und schaute sich ein wenig um. "Ah, der Mount McKinney ~ ich kann verstehen warum Sie und Ihr Familie hier wohnen", meinte er. Damian durchfuhr seine Haare die völlig durcheinander waren. Angespannt setzte er sich auf ein Baumstamm, Tanya setzte sich ein wenig abseits von ihm. "Es ist bestimmt toll, ewig mit seiner Familie hier zusammen zu leben", sagte er etwas leiser. Es war eigenartig, aber diese Vampirfrau lies ihn Erinnerungen heraufbeschwören. Erinnerungen, die er nicht haben wollte - nicht jetzt. Er lies seinen Kopf sinken und starrte auf den Boden.

"Meine Familie ist bei einen Hausbrand ums Leben gekommen. Meine Frau Diana und meine zwei Töchtern Holly und Jane. Die beiden waren Zwillinge, gerade mal 2 Jahre alt", fügte Damian hinzu. Er legte eine kleine Pause ein bevor er weiterfuhr. "Ich war mit knapp 21 Jahren der jüngste Vater in dem kleinen Ort wo ich aufwuchs. Als meine Familie starb, sah ich keinen Grund mehr zu leben und entschloss mich, mir in einen Gebirgssee das Leben zu nehmen. Doch dann kam alles anders. Ich wurde verwandelt - von Castiel. Er erwischte mich unter Wasser, wo er mich biss. Ich riss mich los , geriet in einen Strudel und verlor das Bewusstsein. Durch das Wasser und das Gift, was wie Feuer in mir wütete, dachte ich das wäre der Tod." Damian machte eine weitere Pause um sich zu sammeln. Wahrscheinlich interessierte es Tanya kein Stück, aber es tat gut es jemandem zu erzählen. "Castiel hat mich gerettet und mir alles erklärt, wie ich jetzt zu leben hatte, was ich jetzt war. Wir waren 30 Jahre lang wie Brüder. Er war der ältere Bruder und brachte mir so Vieles bei. Aber jetzt sind wir seit 1 Jahr getrennt, weil wir merkten, dass Ziele zu unterschiedlich waren und auch unsere Charaktere. Er wollte nicht wie ich um die Welt reisen sondern lieber in seiner Luxus- Villa sein Ewigesleben verbringen. Aber das ist halt nichts für mich, ich brauche diesen ganzen Scheiß nicht, ich ziehe es vor etwas von der Welt zu sehen. Ich meine wenn ich schon mal ewig lebe dann richtig! Eines Tages griff micht ein anderes Wesen an. Ich weis nicht, ob sie schon einmal etwas derartiges getroffen haben. Sie sind verdammt gefährlich und ich bin froh, dass es nur ein einzelner war. Ein Gestaltenwandler griff mich an und es gelang mir mich ihn abzuwehren und - ich weis nicht -vielleicht zu töten. Seitdem hasse ich diese Vicher! Sie stinken extrem, sind unberechenbar und greifen sofort an. Ich meine, hallo ich tu ihnen doch nix. Ich würde sie niemals beißen, ihr Blut stinkt nämlich auch!"

Ein kleines Lachen kam zum Vorschein. Der Nomaden guckte zu Tanya rüber. In diesen Moment flogen wieder winzige Schneeflocken vom Himmel. Damian liebte den Schnee, am meisten wenn dabei noch die Sonne gleichzeitig schien. Das gab immer so einen schönen Kontrast, und der Schnee funkelte dann meistens fast wie Glitzer wenn die Strahlen darauf schienen. "Hören Sie Tanya, ich möchte sie wirklich nicht verletzen, aber.." Leicht verunsichert wandte er seinen Blick von der Blondhaarigen ab und starrte auf den Boden. "Ich bin verdammt durstig. Warum zeigen sie mir nicht wo ich jagen darf. Ich verspreche ihnen - ich bin nicht mies und ich werde sicher nicht mehr nehmen als nötig. Aber...ich brauche jetzt was. Ich möchte nicht die Kontrolle verlieren!" Er wollte nicht so betteln, aber er wollte auch nicht gehen müssen. Eigentlich war es zur Abwechslung wirklich schön mit jemandem zu sprechen, jemanden zu treffen, der einen verstand.
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Tanya
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   So Nov 18, 2012 3:14 am

"Alles klar, ich verstehe. Es war nicht meine Absicht in Ihrem Gebiet mein Unwesen zutreiben", antwortete der Vampir.
"Achso, und bitte nennen Sie mich doch Damian, wenn man mich mit 'Mister' anspricht, fühle ich mich immer so alt und da Sie jetzt schon meinen Namen kennen dürfen Sie auch gerne 'Du' sagen ", fügte er hinzu und lachte etwas, das klang doch schon viel besser. Damian schien sehr nett zu sein.
„Gerne, Damian“, sagte Tanya. „Dort wo ich herkomme, haben die Leute sich auch geduzt, ich persönlich finde das viel schöner.
Auf ihre Frage, ob er auf Reisen sei, antwortete er, er sei in der Gegend aufgewachsen und nach längerer Zeit wieder zurückgekehrt.
"Da es Ihr Gebiet ist, wollen Sie mich nicht begleiten, damit sie sehen, dass ich keinen Schaden anrichte?" Tanya nickte erfreut, sie hatte nichts zu tun und unterhielt sich gerne mit Damian, auch wenn seine Augenfarbe langsam wirklich bedenklich aussah.
Entspannt schlenderte sie neben ihm her. Falls er sie angreifen würde, hätte er keine guten Chancen.
Damian stieß sie leicht an und sagte scherzhaft: "Achso und das mit dem Angriff geht auf Ihre Rechnung. Schließlich haben Sie mir mein Essen weggenommen."
„Damit kann ich leben“, antwortete Tanya. „Ich habe das Leben einer Frau in meinem Umfeld gerettet, das rechtfertigt meine Situation.“
Damian fragte, ob sie ein wenig laufen wollten, und sie stimmte lächelnd zu und rannte wie der Blitz los. Damian konnte sie nicht einholen, doch sie achtete immer darauf, dass er hinter ihr blieb.
Bald konnte sie den Mount McKinley zwischen den Bäumen ausmachen, und kurz darauf lichteten sich die Bäume und er lag in seiner ganzen Pracht vor ihm. Er war fast ganz mit Schnee bedeckt und sah wirklich atemberaubend aus.
"Ah, der Mount McKinney ~ ich kann verstehen warum Sie und Ihr Familie hier wohnen"
, sagte Damian und setzte sich auf einen Baumstamm. Tanya drehte sich einmal fröhlich im Kreis, um die ganze Schönheit des Denali Parks zu sehen und setzte sich dann zu ihm.
Er war plötzlich sehr ernst geworden.
"Es ist bestimmt toll, ewig mit seiner Familie hier zusammen zu leben.
Meine Familie ist bei einen Hausbrand ums Leben gekommen. Meine Frau Diana und meine zwei Töchtern Holly und Jane. Die beiden waren Zwillinge, gerade mal 2 Jahre alt"
, sagte er.
"Ich war mit knapp 21 Jahren der jüngste Vater in dem kleinen Ort wo ich aufwuchs. Als meine Familie starb, sah ich keinen Grund mehr zu leben und entschloss mich, mir in einen Gebirgssee das Leben zu nehmen. Doch dann kam alles anders. Ich wurde verwandelt - von Castiel. Er erwischte mich unter Wasser, wo er mich biss. Ich riss mich los , geriet in einen Strudel und verlor das Bewusstsein. Durch das Wasser und das Gift, was wie Feuer in mir wütete, dachte ich das wäre der Tod."
Ergriffen hörte Tanya ihm zu. Auch sie hatte eine sehr wichtige Person in ihrem Leben verloren, doch bei Damian war es gleich die ganze Familie gewesen.
„Das tut mir sehr leid für Sie, Damian“, sagte sie leise.
"Castiel hat mich gerettet und mir alles erklärt, wie ich jetzt zu leben hatte, was ich jetzt war. Wir waren 30 Jahre lang wie Brüder. Er war der ältere Bruder und brachte mir so Vieles bei. Aber jetzt sind wir seit 1 Jahr getrennt, weil wir merkten, dass Ziele zu unterschiedlich waren und auch unsere Charaktere. Er wollte nicht wie ich um die Welt reisen sondern lieber in seiner Luxus- Villa sein Ewigesleben verbringen. Aber das ist halt nichts für mich, ich brauche diesen ganzen Scheiß nicht, ich ziehe es vor etwas von der Welt zu sehen. Ich meine wenn ich schon mal ewig lebe dann richtig! Eines Tages griff micht ein anderes Wesen an. Ich weis nicht, ob sie schon einmal etwas derartiges getroffen haben. Sie sind verdammt gefährlich und ich bin froh, dass es nur ein einzelner war. Ein Gestaltenwandler griff mich an und es gelang mir mich ihn abzuwehren und - ich weis nicht -vielleicht zu töten. Seitdem hasse ich diese Vicher! Sie stinken extrem, sind unberechenbar und greifen sofort an. Ich meine, hallo ich tu ihnen doch nix. Ich würde sie niemals beißen, ihr Blut stinkt nämlich auch!" Er lachte leicht.
„Von diesen Geschöpfen habe ich schon gehört, doch noch nie habe ich eines getroffen“, sagte Tanya.
Es begann wieder zu schneien und Tanya legte den Kopf in den Nacken um die weichen Flocken zu beobachten, die unaufhaltsam auf die beiden Vampire herunterfielen.
Damian begann zögernd wieder zu sprechen.
"Hören Sie Tanya, ich möchte sie wirklich nicht verletzen, aber..Ich bin verdammt durstig. Warum zeigen sie mir nicht wo ich jagen darf. Ich verspreche ihnen - ich bin nicht mies und ich werde sicher nicht mehr nehmen als nötig. Aber...ich brauche jetzt was. Ich möchte nicht die Kontrolle verlieren!"

Sie lächelte ihn an. „Entschuldige Damian, das hatte ich ganz vergessen. Natürlich verletzen sie mich damit nicht. Ich werde Sie ein Stück begleiten.“ Sie zog ihn hoch und lief in nördlicher Richtung weiter, bis sie die Grenze des Parks erreichten. Sie wollte nicht, dass er im Park Menschenblut trank.
Sie blieb stehen und sah ihm in die mittlerweile tiefschwarzen Augen. „Sie können sich hier ein bisschen umschauen. Aber bitte tun sie mir einen Gefallen und suchen sie eine Person, die keine Verantwortung für eine Familie hat und schon älter ist. Sie wissen ja, wie schlimm der Verlust geliebter Personen ist. Ich werde in der Zwischenzeit hier auf sie warten. Wenn sie zurückkommen, kann ich ihnen, vorausgesetzt, sie sind interessiert, meine Geschichte erzählen. Bis bald, Damian.“
Auch er verabschiedete sich und verschwand schnell in der Ferne.
Tanya beschloss, etwas durch die Gegend zu streifen. Ihr Durst war noch nicht zu groß, sie würde später nach einer geeigneten Beute suchen, vielleicht ein Wild, das alleine ohne Herde durch die Gegend zog. Sie lief ein bisschen unter den Bäumen entlang und sprang schließlich auf eine Eiche. Dort verharrte sie regungslos, schloss die Augen, genoss den kühlen Wind und wartete auf Damians Rückkehr.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   So Nov 18, 2012 9:35 am

" Von diesen Geschöpfen habe ich schon gehört, doch noch nie habe ich eines getroffen"“, sagte Tanya. Damian runzelte seine Stirn ein wenig."'Sie ist viel älter als ich, ist aber nie einem Gestaltenwandler begegnet?'" "Tja dann hattest du wohl seht viel Glück in deinem Leben", meinte er darauf.
Tanya grinste ihn an, als er seinen Durst ansprach. ""Entschuldige Damian, das hatte ich ganz vergessen. Natürlich verletzen sie mich damit nicht. Ich werde Sie ein Stück begleiten.“" Weil Damian ein wenig rumschwankte, zog sie ihn hoch. Tanya lief in Richtung Norden, gefolgt von Damian.
Der Nomaden fand es wirklich sehr nett, dass Tanya ihn extra begleitete und ihm einen Ort zeigte, wo er die Möglichkeit hatte zu jagen. Nach einer Weile blieben beide stehen. Damian witterte schon einen Mann und blieb ungeduldig stehen. ""Sie können sich hier ein bisschen umschauen. Aber bitte tun sie mir einen Gefallen und suchen sie eine Person, die keine Verantwortung für eine Familie hat und schon älter ist. Sie wissen ja, wie schlimm der Verlust geliebter Personen ist. Ich werde in der Zwischenzeit hier auf sie warten. Wenn sie zurückkommen, kann ich ihnen, vorausgesetzt, sie sind interessiert, meine Geschichte erzählen. Bis bald, Damian.“" "Tanya, ich trinke nicht von Kinder oder verheirateten Menschen. Das liegt daran, dass ich selber eine Familie hatte. Und ja sehr gerne würde ich deine Geschichte hören", sagte er. "Wir sehen uns! Und bitte hör auf mich zu Sietzen, es sei denn, dir ist das unangenehm." Lächelnd hob Damian seine Mundwinkeln und lächelte ihr noch einmal zu.

Tanya lief zurück in den Wald. Walechoz schaute ihr bis sie nicht mehr zusehen war hinterher. Dann folgte er dem Geruch. Es dauerte nicht lange bis der braunhaarige an einem kleinen See ankam, wo ein Mann angelte. Leise und blitzschnell tauchte er hinter ihm auf und biss in seine Schulter. Seinen Mund hielt er dabei zu, damit er nicht laut schreien konnte. Damian trank wie ein Besessener und saugte solange bis die Venen des Mannes sich in einem Vakuum zusammenzogen, bis kein Tropfen mehr in seinem Körper war.
Der Nomaden wischte sich mit seinem Handrücken das Blut weg. Er warf den Körper ins Wasser. "'So werden die, die ihn finden würden, denken er wurde von einem Tier gebissen'", dachte er sich. "Ein Tier trifft es ganz gut." Eigentlich hatte Damian gesagt er würde nur soviel trinken wie er benötigte, aber er war noch ein recht junger Vampir und konnte diese Gier noch nicht wirklich gut kontrollieren. Es kam ganz auf seinen Willen an - jetzt wo er Blut gekostet hatte aufzuhören. Als er in einiger Entfernung Geräusche wahrnehmen konnte, lief er zurück und suchte Tanya.

Er folgte ihrem speziellen Duft und blieb unter einer Eiche stehen. Er guckte nach oben und sah sie auf den Baum, ihre Augen waren geschlossen. Ohne was zu sagen sprang er hoch zu ihr und ließ sich neben ihr nieder. "Da bin ich wieder", sagte er. Damian betrachtete die wunderschöne Aussicht. Durch die Sonnenstrahlen und den Schnee kamen die Bäume schöner zur Geltung. "Ich liebe es, wenn sich das Wetter mischt, das ergibt immer so einen schönen Ausblick - wie jetzt hier", meinte der junge Vampir. Er schloss für einen Moment seine Augen.
Auch wenn er gar nicht mehr atmen musste, tat er es. Er atmete ständig wie ein normaler Mensch es tat. Damian zog seine Augenbrau hoch und zischte leise. "'Mhm .. wie ein normaler Mensch.'" Nachdem er seinen Gedanken vollendet hatte schaute er zurück in Tanya's gold/braune Augen. Die Sonnenstrahlen schienen ihr direkt ins Gesicht, sodass ihr Augen heller wirkten -gefährlich schön. Man könnte sich in diesen Augen verlieren. Seine Augen waren inzwischen wieder gewöhnlich rot.
Als Damian mal eine Affäre mit einer Vampirfrau hatte sagte sie es wäre bei Damian egal welche Augrnfarbe er besaß ~ sie wirkten immer anziehend. Sie war seine einzige Affäre, eigentlich hatte er nie vorgehabt sich auf eine andere Frau einzulassen, doch es war nicht wirklich ein Gefühl wie Liebe dabei im Spiel gewesen, mehr reine Begierde nach einer erfolgreichen Jagd. Diese Vampirfrau hatte ihn stark beeinflusst, als hätte sie ihn hypnotisiert. Es war ein sehr eigenartiges Erlebnis gewesen und noch heute dachte er manchmal an diese zerstörerische Begierde, die sie beide zueinander getrieben hatte.

Verträumt schaute er hoch in den Himmel. "Glaubst Du an Schutzengel?" Damian wusste nicht richtig, worüber er sich mit ihr unterhalten sollte, also stellte er ihr Fragen. "Ich schon. Also ich meine es gibt Vampire, riesige Wölfe und weiß Gott was noch - also warum sollte es denn keine Engel geben." Er grinste ein wenig beschämt. Sie hielt ihn sicher für völlig bescheuert! "Aber ich denke, sie beschützen nicht mich oder - überhaupt Vampire. Da wir wohl eher in die Abteilung Hölle gehören", fügte er hinzu. Es herrschte ein kurzer etwas peinlicher Moment Stille, die Damian wie eine Ewigkeit vorkam. "Willst du mir erzählen wie du verwandelst wurdest, Tanya?" Es war das erste Mal das er ihren Namen ohne misstrauen aussprach.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Mo Nov 19, 2012 9:25 am

Nach einiger Zeit hörte Tanya, wie sich schnelle Schritte näherten. Es war Damian. Er sprang auf den Baum und ließ sich neben ihr nieder. Sie drehte sich um uns sah ihn an. Er sah jetzt viel gesünder aus. Seine Augen leuchteten rot. „Da bin ich wieder“, sagte er.
„Das sehe ich“, antwortete sie lächelnd. Damian schaute sich um. Tanya hoffte, das es ihm hier gefiel, sie könnte noch stundenlang hier sitzen bleiben. Außerdem unterhielt sie sich gern mit ihm.
"Ich liebe es, wenn sich das Wetter mischt, das ergibt immer so einen schönen Ausblick - wie jetzt hier." „Ich auch“, antwortete die blonde Vampirin und sah ihn an. „Und ganz besonders liebe ich diese Landschaft. Ich bin viel herumgekommen, aber von allen Orten gefällt mir dieser am besten.“
Damian schaute ihr direkt in die Augen, und betrachtete sie lange. Dann sah er wieder nach oben.
"Glaubst Du an Schutzengel?" Tanya lächelte. „So kleine Flatterdinger?“, fragte sie.
"Ich schon. Also ich meine es gibt Vampire, riesige Wölfe und weiß Gott was noch - also warum sollte es denn keine Engel geben.Aber ich denke, sie beschützen nicht mich oder - überhaupt Vampire. Da wir wohl eher in die Abteilung Hölle gehören."
„Bevor ich verwandelt wurde habe ich auch nicht an Vampire geglaubt. Bei allen anderen mystischen Wesen könnte es genau so sein“, antwortete sie.
Einen Moment lang sagte keiner etwas.
Dann fragte Damian, ob sie ihm ihre Geschichte erzählen wolle.
„Gerne“, sagte sie und lächelte ihn an. „Meine Geschichte ist mittlerweile ziemlich lang, denn ich bin fast 900 Jahre alt.“ Seine Augen weiteten sich überrascht.
„Ich bin im 11. Jahrhundert in der Slowakei geboren. Ich habe in einem Dorf gelebt.
Meine Großtante Sasha und ich haben uns immer sehr gut verstanden. Eines Tages hat sie mich verwandelt, sie war ein Vampir. Wir sind ein paar Jahre durch die Gegend gezogen, es war eine schöne Zeit. Irgendwann wollte Sasha noch mehr Kinder haben, sie war immer sehr mütterlich. Sie biss Katerina und ein paar Jahre später Irina. Wir sind wie Schwestern und verstehen uns immer noch total gut, nach all den Jahren. Kate hat sogar eine Gabe, sie kann elektrische Ladungen auf Leute übertragen. Ganz genau weiß ich nicht, wie es funktioniert, aber man sollte sie nicht anfassen, wenn sie böse ist. Eine Zeit lang haben wir unser Blut auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise bekommen. Weißt du, was ein Succubus ist, oder was er macht, Damian?“ Er schüttelte den Kopf.
„Ein Succubus ist ein Dämon. Er hat die Gestalt einer Frau. Succubi verführen Männer, doch diese erinnern sich nicht daran. Ach, wir haben so viele Männer getötet, aber denk nicht allzu schlecht von uns. Wir haben sie aus Bars und Kneipen gelockt, auf der Straße mehr oder weniger überfallen. Sie sind so gut wie immer mitgekommen. Kein Wunder, so schön wie wir sind...“ Sie grinste ihn frech an.
„Die meisten Menschen staunen ja erstmal, wenn sie einen Vampir sehen. Kennst du bestimmt auch. Sie können sich so schöne Wesen nicht vorstellen. Die ganzen Männer sind uns nachgelaufen. Wir haben mit ihnen geschlafen und dann ihr Blut getrunken. Manchmal habe ich einen Leben lassen, aber oft war die Wahrscheinlichkeit zu groß, dass uns einer wiedererkennt.
Wir haben diese Männer nicht geliebt oder so, es waren immer nur Affären. Wir sind auch durch die Gegend gezogen und viel herumgekommen, aber meistens waren wir hier in Alaska.
Ich wollte, dass es niemals aufhört, diese Zeit mit meiner Familie. Aber dann ist etwas schlimmes passiert.“
Tanya sah über das weite Meer der Baumwipfel vor ihnen. Es war schon so lange her, und immer noch tat es so weh.
„Irgendwann mussten wir zu den Volturi. Sasha hat ein unsterbliches Kind erschaffen, dafür wurde sie angeklagt. Wir wissen bis heute nicht, ob sie es wirklich getan hat, ich glaube nicht, und wenn, dass hat sie ihn gerettet. Aber es ist nun mal strengstens verboten. Sie haben sie... Sie haben Sasha und Vasilii, das Kind, executiert.“ Tanya musste tief durchatmen. Executiert. Das klang so seltsam, so sachlich. Ermordet passte viel besser.
„Wir haben uns so nahe gestanden“, flüsterte sie.
„Wir drei haben sehr um sie getrauert. Dann wurde ich die Anführerin unseres Klans.
Irgendwann bin ich ein bisschen durch die Gegend gereist, ich brauchte etwas Zeit für mich. Und als ich durstig war, wollte ich jagen gehen. Doch es war kein Mensch weit und breit, nur ein paar Rinder. Ich hab mir dann gedacht, warum nicht, ausprobieren kann ich es ja mal. Und dann hab ich mir eins von den Tieren geholt und sein Blut getrunken. Wusstest du, dass Vampire sich vegetarisch ernähren können? Eigentlich ist es total unlogisch es so zu nennen. Aber da wir in der Nahrungskette wohl über dem Menschen stehen passt es am Besten. Ich habe meinen Schwestern sofort davon erzählt, und dann wollten sie auch Tierblut trinken. Nach ein, zwei Rindern habe ich auch gemerkt, dass meine Augen sich verändert haben. Ich hatte erst Angst, aber ich wollte trotzdem kein Menschenblut mehr. Und nach einiger Zeit wurden unsere Augen gold. Den Grund dafür versteh ich nicht, schließlich ist Tierblut ebenso rot wie Menschenblut, und Menschen sind auch nur weiterentwickelte Tiere. Der technische Fortschritt der Menschen färbt die Augen der Vampire doch nicht rot, das wäre doch lächerlich. Aber warum auch immer, es hilft uns sehr. Wir können unter Menschen leben, zwar eingeschränkt, aber wir müssen uns nicht verstecken. Die Menschen finden uns immer noch seltsam, aber sie finden ihre eigenen Erklärungen.
Kurz danach haben wir Carmen und Eleazar kennengelernt. Sie kommen aus Spanien. Wir haben uns gleich gut verstanden, und die Beiden aufgenommen. Auch sie haben sich für Tierblut entschieden und für uns sind sie schon wie Geschwister. Wir haben irgendwann noch eine Familie kennengelernt, die sich vegetarisch ernährt, für uns sind sie wie Cousinen und Cousins.“
Über die Cullens erzählte Tanya nicht so viel, sie wusste nicht ob es Carlisle recht war. Damian war schließlich nur ein Nomade, den sie seit einigen Stunden kannte. Aber war er wirklich nur das? Sie kannte in seit so kurzer Zeit, aber es kam ihr so vor, als wären sie total auf einer Wellenlänge. Sie unterhielt sich sehr gerne mit ihm. „Das war vor einigen Jahren, und seitdem wohnen wir hier im Denali Park“, schloss sie ihre lange Rede und lächelte Damian fröhlich an.
„So, jetzt hab ich dich aber total zugequatscht. Ich hoffe du hast dich nicht gelangweilt. Wollen wir noch ein bisschen laufen?“, fragte sie. Sie sprang vom Baum runter und landete wie eine Katze auf dem weichen Waldboden.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Di Nov 20, 2012 9:16 am

"„Gerne"“, sagte sie und lächelte ihn an. ""Meine Geschichte ist mittlerweile ziemlich lang, denn ich bin fast 900 Jahre alt.“" Seine Augen weiteten sich überrascht. Dem jungen Vampir war von Anfang an klar, dass Tanya älter war als er, aber fast 900? "Du hast dich aber ganz schön frisch gehalten", meinte er lachend und hörte ihr aufmerksam zu.
"„Ich bin im 11. Jahrhundert in der Slowakei geboren. Ich habe in einem Dorf gelebt.
Meine Großtante Sasha und ich haben uns immer sehr gut verstanden. Eines Tages hat sie mich verwandelt, sie war ein Vampir. Wir sind ein paar Jahre durch die Gegend gezogen, es war eine schöne Zeit. Irgendwann wollte Sasha noch mehr Kinder haben, sie war immer sehr mütterlich. Sie biss Katerina und ein paar Jahre später Irina. Wir sind wie Schwestern und verstehen uns immer noch total gut, nach all den Jahren. Kate hat sogar eine Gabe, sie kann elektrische Ladungen auf Leute übertragen. Ganz genau weiß ich nicht, wie es funktioniert, aber man sollte sie nicht anfassen, wenn sie böse ist. Eine Zeit lang haben wir unser Blut auf eine etwas ungewöhnliche Art und Weise bekommen. Weißt du, was ein Succubus ist, oder was er macht, Damian?“" Leicht verwirrt schüttelte er seinen Kopf. Er war nicht nur über das fremde Wort 'Succubi' verwirrt, sondern auch über die Gabe ihrer Schwester. 'Wow - Die Gabe klingt sehr interessant, dachte er sich und schenkte Tanya ihr wieder seine Aufmerksamkeit.

"„Ein Succubus ist ein Dämon. Er hat die Gestalt einer Frau. Succubi verführen Männer, doch diese erinnern sich nicht daran. Ach, wir haben so viele Männer getötet, aber denk nicht allzu schlecht von uns. Wir haben sie aus Bars und Kneipen gelockt, auf der Straße mehr oder weniger überfallen. Sie sind so gut wie immer mitgekommen. Kein Wunder, so schön wie wir sind...“" Sie grinste ihn frech an.
"„Die meisten Menschen staunen ja erstmal, wenn sie einen Vampir sehen. Kennst du bestimmt auch. Sie können sich so schöne Wesen nicht vorstellen. Die ganzen Männer sind uns nachgelaufen. Wir haben mit ihnen geschlafen und dann ihr Blut getrunken. Manchmal habe ich einen Leben lassen, aber oft war die Wahrscheinlichkeit zu groß, dass uns einer wiedererkennt.
Wir haben diese Männer nicht geliebt oder so, es waren immer nur Affären. Wir sind auch durch die Gegend gezogen und viel herumgekommen, aber meistens waren wir hier in Alaska. Ich wollte, dass es niemals aufhört, diese Zeit mit meiner Familie. Aber dann ist etwas schlimmes passiert.“"
Tanya sah über das weite Meer der Baumwipfel vor ihnen. Es war schon so lange her, doch die blose Erinnerung an seine Frau tat ihm weh.
"„Irgendwann mussten wir zu den Volturi. Sasha hat ein unsterbliches Kind erschaffen, dafür wurde sie angeklagt. Wir wissen bis heute nicht, ob sie es wirklich getan hat, ich glaube nicht, und wenn, dass hat sie ihn gerettet. Aber es ist nun mal strengstens verboten. Sie haben sie... Sie haben Sasha und Vasilii, das Kind, executiert.“" In diesen Moment holte Tanya tief Luft. Damian verfolgte ihren Blick zum Meer was vor ihnen lag. Die Volturis haben ein Kind umgebracht?EIN KIND? "Tanya wenn es dir schwer fällt..""

Tanya erzählte von ihrer Familie und wie sie weiterlebte und wie sie über den Verlust von ihrer Großtante trauerte. Sie war nicht nur ihre Schöpferin gewesen, sondern auch eine Verwandte von Tanya. Hörbar stieß er die Luft aus. Die blondhaarige meinte, dass sie danach die neue Anführerin ihres Clans wurde. Walechoz schmunzelte ein wenig. Ihm fiel gerade auf, wie viel Tanya und er eigentlich gemeinsam hatten.

""Irgendwann bin ich ein bisschen durch die Gegend gereist, ich brauchte etwas Zeit für mich. Und als ich durstig war, wollte ich jagen gehen. Doch es war kein Mensch weit und breit, nur ein paar Rinder. Ich hab mir dann gedacht, warum nicht, ausprobieren kann ich es ja mal. Und dann hab ich mir eins von den Tieren geholt und sein Blut getrunken. Wusstest du, dass Vampire sich vegetarisch ernähren können? Eigentlich ist es total unlogisch es so zu nennen. Aber da wir in der Nahrungskette wohl über dem Menschen stehen, passt es am Besten. Ich habe meinen Schwestern sofort davon erzählt, und dann wollten sie auch Tierblut trinken. Nach ein, zwei Rindern habe ich auch gemerkt, dass meine Augen sich verändert haben. Ich hatte erst Angst, aber ich wollte trotzdem kein Menschenblut mehr.""

Der Nomade kniff seine Augenbrauen zusammen. Wieso hatte Castiel ihm nie etwas von diesen Möglichkeit erzählte? Oder hatte er das und Damian hat es absichtlich nicht gehört? "Ist es nicht ziemlich schwierig aufzuhören Menschenblut zu trinken?" Damian fühlte sich gerade recht unfähig. 'Mir fällt es ja schon schwer aufzuhören wenn ich gerade mal anfange!'
Nachdem Tanya geendet hatte, musste die Geschichte erst einmal auf Damian wirken. Die Blondhaarige hat in ihren Leben soviel erlebt, er konnte sich eine derart lange Zeit gar nicht vorstellen! Der Nomaden blinzelte zweimal hintereinander. "Deine Geschichte ist echt unfassbar. Du hast schon soviel durchgemacht. Soviele Zeitalter - miterlebt." Damian konnte schlecht die passenden Wort finden in solchen Situationen. Was hätte er zu ihrer persönlichen Tragödie auch sagen sollen? Mitgefühl hatte er seit Jahrzehnten nicht mehr gehabt. Aber Tanya ließ es ihn wieder spüren. "Das mit deiner Schöpferin tut mir sehr leid. Ich kenn das Gefühl von Trauer, der endgültigen Trennung zu gut. Du kannst froh sein, dass du eine Familie hast, die dich unterstützt bei allem", meinte er. Familie! Dieses Wort schmeckte bitter auf seiner Zunge und er schluckte als könnte er den Geschmack dadurch wegwischen.
Bei Tanya's Ansage, das sie ihn jetzt genug voll gequatscht habe, lachte er ein wenig. "Ich hab dir gerne zugehört." Die Vampirin sprang vom Baum und landete wie eine kleine Katze sanft im Schnee. Der Nomaden folgte ihr und guckte sich nochmal um. Diese Gegen war wirklich wunderschön!

Als seine Blicke wieder auf ihre trafen, grinste er sie schief an. Doch aus irgendeinen Grund wandte er sich von ihr und blickte in den Schnee. 'Reiß dich zusammen!Sie ist zwar nett, aber auch das kann Fassade sein. Lass dich nicht so schnell beeinflussen!' Wie Damian seine Gedanken hasste -aber sie hatten recht. Er baute gerade zu schnell etwas auf. Etwas was gut oder schlecht ausgehen konnte. Vertrauen - er konnte niemandem vertrauen.

"Komm. Wir wollten doch laufen", sagte er leiser. Tanya lief wie üblich vor und Damian schaffte es einfach nicht sie zu überholen. "Eines Tages werde ich es schaffen dich zu überholen", rief er fest überzeugt. Tanya blieb an einem kleinen See stehen und schaute ins Weite. Damian gelang es durch sie unauffällig zu beobachten. "Darf ich dir was zeigen?" Er stellte sich dicht ans Wasser. "Du hast vorhin über Gaben gesprochen.", sagte er. Der Nomaden konzentrierte sich auf das Wasser und ließ es ein wenig nach hinten fließen, so das es sich in der Mitte etwas aufbaute. Diese Menge bündelte er zusammen, so dass ein kleiner Strahl entstand, den er wie eine Fontäne hochsteigen lies. Er ließ ihn von links nach rechts,von oben nach unten herumkreisen. Er liebte es einfach mit dem Wasser zu spielen und ja, er wollte auch ein wenig angeben. Seine Gefühle waren ein wenig durcheinander. Auf einer Seite vertraute Damian ihr nicht aber sie ließ ihn fühlen, was er Jahrzehnte nicht fühlen wollte- oder es einfach nicht konnte. Erstrecht Mitgefühl hat er bei niemanden zuvor gefühlt , seit er ein Vampir war. Er nahm die Konzentration von der Wasseroberfläche und sofort löste sich die eigenwillige Formation auf. Danach setzte er sich auf einen Stein. "Weißt du, in all den Jahren, in denen ich als Vampir jetzt existiere, nachdem meine Familie tot war, war ich mir nie darüber bewußt, dass ich die Wirkung, die wir auf Menschen haben auch hätte ausnutzen können, um an Blut zu kommen. Es ist einfach falsch für mich, mit einem anderen meinen Körper zu teilen, wenn ich keine Liebe für diese Person empfinde." Er legte seinen Kopf in den Nacken. "Verstehst du was ich meine?"
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Mi Nov 21, 2012 10:06 am

"Ist es nicht ziemlich schwierig aufzuhören Menschenblut zu trinken?"
„Es geht eigentlich, Tierblut schmeckt halt nicht ganz so gut, aber man gewöhnt sich da total dran.“
Damian schien sehr beeindruckt von ihrer Geschichte zu sein. Auch Tanya staunte etwas über sich selber. Sonst erzählte sie nicht einfach jedem Fremden so viel über sich selber. Doch bei Damian hatte sie das Gefühl, dass sie ihm alles erzählen konnte.
"Deine Geschichte ist echt unfassbar. Du hast schon soviel durchgemacht. Soviele Zeitalter – miterlebt“, sagte Damian.
„Ja, es ist echt interessant den ganzen Wandel der Zeiten mit zu erleben. Es ist unglaublich, sich vorzustellen, dass ein Mensch nie so viel erleben wird. Menschen sehen nur kleine Ausschnitte, der großen Geschichte dieser Welt. Sie denken sie wüssten alles, wenn sie ihre Geschichtsbücher lesen. Aber ich war dabei, ich habe das, was jetzt Geschichte ist, selber gesehen, gefühlt, und ganz wichtig, gerochen“, antwortete Tanya und grinste etwas. „Manche Zeiten hatten wirklich einen schlimmen Geruch an sich. Niemand hat auf die Hygiene geachtet. Das Mittelalter war eins der schlimmsten Zeitalter. Aber trotzdem eines derer, die mir am besten gefallen haben. Die Kleider waren auch so schön.“ Schwärmend sah sie in den Himmel. „Die Schneider haben so unglaubliche Sachen fertiggebracht.“
Damian sagte auch, wie leid es ihm tat, die ganze Sache mit Sasha.
„Naja, man kann nichts dran ändern. Mein Hass auf die Volturi ist riesig, aber bringen tut es mir nichts.“
Er sprang zu ihr auf den Boden.
"Komm. Wir wollten doch laufen", sagte er leise.
Sie lief los, so schnell sie konnte. Hinter ihr lief Damian und rief: "Eines Tages werde ich es schaffen dich zu überholen."
„Wovon träumst du nachts?“, fragte sie lachend und lief nur noch schneller.
Vor ihr tauchte ein kleiner See auf, er war wunderschön. Damian stellte sich neben sie und fragte, ob er ihr etwas zeigen dürfe. „Natürlich“, antwortete Tanya.
"Du hast vorhin über Gaben gesprochen."
Sie schaute ihn fragend an, doch er war ganz auf das Wasser konzentriert. Sie schaute auf den See. Auf einmal begann das Wasser, sich aufzutürmen. Tanya schnappte nach Luft, eine kleine Fontäne schoss nach oben und bewegte sich hin und her, als würde sie tanzen. Das Sonnenlicht brach sich darin, und ein vollkommener Regenbogen stand über dem kleinen Gewässer.
Tanya war wie verzaubert. Nach einer Weile ließ er von dem Wasser ab und setzte sich auf einen Stein.
"Weißt du, in all den Jahren, in denen ich als Vampir jetzt existiere, nachdem meine Familie tot war, war ich mir nie darüber bewußt, dass ich die Wirkung, die wir auf Menschen haben auch hätte ausnutzen können, um an Blut zu kommen. Es ist einfach falsch für mich, mit einem anderen meinen Körper zu teilen, wenn ich keine Liebe für diese Person empfinde. Verstehst du was ich meine?"

Tanya dachte nach. Wahrscheinlich war das eine Andeutung auf ihre Succubus-Zeit.
„Ja, ich denke ich verstehe was du meinst. Es war vielleicht nicht richtig, dass wir die Männer so manipuliert haben. Aber, ganz ehrlich, wir hätten sie so oder so getötet, um ihr Blut zu trinken. Und so sind sie immerhin auf eine etwas schönere Art gestorben. Aber wahrscheinlich würde ich es heute auch nicht mehr so machen. Ich meine, Menschenblut habe ich schon lang nicht mehr getrunken, und ich möchte es auch gar nicht mehr wirklich. Und nur zum Spaß mir die Zeit mit Männern vertrieben habe ich auch schon länger nicht mehr.“
Sie setzte sich auf den Boden und legte sich zurück, damit sie in den Himmel gucken konnte.
„Damian“, sagte sie. „Deine Gabe ist toll. Es sah wirlich wunderschön aus. Kannst du das auch mit großen Wassermengen? Also mit richtig großen?“ Sie setzte sich wieder auf und ihre Augen blitzten. „Zum Beispiel am Meer, das wär doch toll, eine riesige Welle! Vielleicht können wir das mal ausprobieren. Aber die Leute, die die Satellitenbilder auswerten, würden sich wundern“, fügte sie hinzu und kicherte.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Do Nov 22, 2012 2:53 am

"„Ja, ich denke ich verstehe was du meinst. Es war vielleicht nicht richtig, dass wir die Männer so manipuliert haben. Aber, ganz ehrlich, wir hätten sie so oder so getötet, um ihr Blut zu trinken. Und so sind sie immerhin auf eine etwas schönere Art gestorben. Aber wahrscheinlich würde ich es heute auch nicht mehr so machen. Ich meine, Menschenblut habe ich schon lang nicht mehr getrunken, und ich möchte es auch gar nicht mehr wirklich. Und nur zum Spaß mir die Zeit mit Männern vertrieben habe ich auch schon länger nicht mehr.“" Damian fuhr sich ein wenig durch die Haare. "Da hast du recht - die Männer sind auf eine 'bessere' Art gestorben, aber ich könnte sowas nicht tun." Eine kleine Stille herrschte zwischen ihnen. Der Nomaden hörte das Zwitschern der Vögel, das Rascheln der Bäume , der Schnee der von den Bäumen herabrieselte ~ leise und doch so laut, wenn er auf den Boden fiel.

Als Tanja ihren Mund nur ansatzweise öffnete, wandte er sich zu ihr und betrachtete sie. ""Damian“", sagte sie. Walechoz zuckte ein wenig als Tanya seinen Namen aussprach. Es war die Art wie sie seinen Namen aussprach~ sanft, leicht, locker, weich wie es immer auch seine Frau eins getan hatte. „"Deine Gabe ist toll. Es sah wirlich wunderschön aus. Kannst du das auch mit großen Wassermengen? Also mit richtig großen?"“ Sie setzte sich wieder auf und ihre Augen blitzten. „"Zum Beispiel am Meer, das wär doch toll, eine riesige Welle! Vielleicht können wir das mal ausprobieren. Aber die Leute, die die Satellitenbilder auswerten, würden sich wundern"“, fügte sie hinzu und kicherte. Ein kleines Grinsen erschien über seine Lippen. "Ich kann soviel Wasser beeinflussen wie vorhanden ist, also ich kann es nicht vermehren oder so. Was eigentlich sehr Schade ist. Ich kann es in verschiedene Formen bringen, oder kann es verdampfen.
Und ja, ich kann zum Beispiel im Meer riesige Wellen formen und auf die Küste loslassen oder wie eben, Fontänen anschwellen lassen", erklärte er und lachte ein wenig als er dran denken musste, wie die Menschen reagieren würden, wenn sie das säen. "Die werden bestimmt hammer dumm aus der Wäsche gucken."
Dann dachte er ein wenig über Tanya's Familie nach. So wie sie ihre Familie beschrieb klang der Clan richtig nett und vor allem hielten sie auch nach den ganzen schwierigen Jahren zusammen..wie eine echte Familie. Dieses Gefühl. diese Geborgenheit vermisste der junge Vampir am meisten. Für 30 Jahre war Castiel sein so genannter Bruder gewesen, aber selbst er wusste nicht was genau in Damian vorging, wie sehr er dieses Gefühl vermisste, wie sehr er seine Familie vermisste , wie sehr er die Liebe, Zärtlichkeit, das Vertrauen vermisste. Das einzigste was Castiel wusste war sein Name, seine Gabe, seine Schwäche für menschliches Blut und ein winziger Teil seiner Vergangenheit.

Durch ein Knacken von zerbrochenen Ästen stand er blitzschnell auf und drehte sich um. Urplötzlich, ohne das er es selbst mit bekam, stand er mit den Rücken vor Tanya. Sie ist fast 900 Jahr alt - eigentlich müsste sie dich beschützen', dachte er sich. Ein kleines Zischen. Ganz genau starrte der Nomaden in den Wald Doch da war nichts. 'Reg dich ab!' Langsam drehte er sich wieder zu Tanya um und sah in ihre funkelne Augen. "Tut mir Leid.. das war pure Reflex", sagte er mit einem kleinen Lachen. Walechoz trat ein klein Schritt nach hinten, behielt dabei ein schiefes Grinsen und setzte sich zurück auf den Stein. "Was wollen wir jetzt tun?" Er stütze seine Arme auf seine Knien.

Nach einer kleinen Weile sprang er auf und reichte Tanya seine Hand runter. "Komm ich zeig dir wo ich gelebt habe." Tanya ergriff Damians Hand und kam hoch. Als sie zustimmte gingen beide zusammen los. Sie liefen diesmal nicht, sondern gingen in normalem menschlichem Tempo. So gelang es ihnen besser, die Natur zu beobachten. "Ich bin viel in der Welt rumgekommen und war in vielen Länder. Aber Alaska ist einmalig! Es ist hier einfach atemberauben. Ich will hier nicht mehr fort. ", meinte er. Dann sah er der Blondhaarigen aufgewühlt in die Augen. "Lass uns lieber rennen, dass geht schneller." Beide liefen los.

Längere Zeit verging bis sie den George Parks Highway überquerten und in einem kleinen Ort namens Willow ankamen. "Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir nicht mehr so sicher ob das mein Heimatort ist. Es hat sich unglaublich viel verändert.", grinste er ein wenig. Langsam ging er durch den Ort und blieb vor einer riesigen Farm stehen. Die Farm war mit vielen Bäumen vorne umsäumt, alte mächtige Bäume und wunderschön. Damian erkannte diese Gegend sofort. "Es hat sich schon so einiges geändert.. Dort wo jetzt die Farm ist stand früher mein Anwesen. Ich besaß ein riesiges Haus, was ich vor meinen Eltern geerbt hatte. Meine Geschwister und ich wuchsen dort zusammen auf und eigentlich sollten meine geliebten Kinder dort ebenfalls aufwachsen." Er schlutzte kurz. Auf der rechten Seite stand ein kleines Haus, was schon ein wenig runter gekommen aussah. Langsam zeigte er auf das Haus. "Diana, meine Frau wohnte dort. Naja damals war es noch in einem bewohnbaren Zustand." Der Nomaden spürte eine Hand auf seiner Schulter. Er erschauerte, zuckte leicht zurück bis er zu Tanya hinab schaute, die ihn leicht angrinste. 'Spürt sie etwa das es mir schlecht dabei geht? ~ Sie kann es sich sicher vorstellen! Du stehst hier vor deinem Haus, vor deiner Gedenkstätte deiner Familie!' Walechoz hob sein linken Mundwinkel und wandte sich zurück zu den Häusern. "Ich hab Diana mit fünf kennengelernt und war mit vierzehn unsterblich verliebt in sie. Sie war das schönste Mädchen hier im Ort und naja was soll ich sagen.. ich war auch als Mensch nicht hässlich.", lachte er. "Mit siebzehn hab ich sie das erstemal geküsst und so kamen wir zusammen. Mit zwanzig heiratete ich und kurze Zeit später kamen unsere Kinder. Es klingt auf einer Weise als wenn wir es überstürzt hätten, aber das haben wir nicht. Wir waren uns mit allem einig. Naja, Diana war die, die alles geplant hatte und mir das denn vorschlug. Aber am Ende betreute ich nichts." Eine kleine Pause in der Damian tief Luft holte.

Beide standen noch eine Zeit da. "Lass uns ein Stück gehen", murmelte er und ging neben Tanya los. "Hattest du eigentlich eine große Liebe?"

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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   So Nov 25, 2012 11:30 am

"Ich kann soviel Wasser beeinflussen wie vorhanden ist, also ich kann es nicht vermehren oder so. Was eigentlich sehr Schade ist. Ich kann es in verschiedene Formen bringen, oder kann es verdampfen.
Und ja, ich kann zum Beispiel im Meer riesige Wellen formen und auf die Küste loslassen oder wie eben, Fontänen anschwellen lassen"
, erzählte Damian ihr und grinste etwas.
"Die werden bestimmt hammer dumm aus der Wäsche gucken."
Damian schien total in Gedanken versunken zu sein. Doch als es etwas knackte, schnellte er sofort hoch und stand vor ihr.
Doch als nichts passierte drehte er sich langsam zu ihr um.
"Tut mir Leid.. das war pure Reflex", sagte er.
„Kein Problem“, antwortete Tanya. Ihr gefiel es, das Damian sie schützen wollte. Ein richtiger Gentleman. Er setze sich wieder und fragte, was sie jetzt machen wollten.
„Ich weiß es nicht“, antwortete Tanya und setzte sich zu ihm. Doch Damian hatte eine Idee. Er wollte ihr zeigen, wo er früher gelebt hatte. Er zog sie hoch und sie liefen los.
Er erzählte ihr ein bisschen.
"Ich bin viel in der Welt rumgekommen und war in vielen Länder. Aber Alaska ist einmalig! Es ist hier einfach atemberauben. Ich will hier nicht mehr fort."

„So geht es mir auch“, sagte sie und lächelte ihm an. „Ich bin hier geboren und viel gereist. Dann sind wir alle zurückgekommen. Mittlerweile kann ich mir ga nicht mehr vorstellen, diesen Ort für mehr als 3 Wochen zu verlassen. So muss es sich anfühlen, wirklich und wahrhaftig irgendwo zu Hause zu sein.“
Nach einer Weile schlug Damian vor, zu rennen.
Sie liefen schnell weiter, bis ein Ortsschile auftauchte, auf dem „Willow“ stand.
"Wenn ich ehrlich bin, bin ich mir nicht mehr so sicher ob das mein Heimatort ist. Es hat sich unglaublich viel verändert", meinte Damian.
"Es hat sich schon so einiges geändert.. Dort wo jetzt die Farm ist stand früher mein Anwesen. Ich besaß ein riesiges Haus, was ich vor meinen Eltern geerbt hatte. Meine Geschwister und ich wuchsen dort zusammen auf und eigentlich sollten meine geliebten Kinder dort ebenfalls aufwachsen." Es fiel ihm sichtlich schwer darüber zu sprechen. Wahrscheinlich hatte er ncoh nicht oft jemandem so viel von sich erzählt.
"Diana, meine Frau wohnte dort. Naja damals war es noch in einem bewohnbaren Zustand."

Tanya legte ihre Hand auf seine Schulter, vielleicht tröstete ihn das etwas. Ihre Hand kribbelte und auch Damian drehte sich zu ihr um. Doch dann sprach er weiter.
"Ich hab Diana mit fünf kennengelernt und war mit vierzehn unsterblich verliebt in sie. Sie war das schönste Mädchen hier im Ort und naja was soll ich sagen.. ich war auch als Mensch nicht hässlich."

Das konnte Tanya sich vorstellen. Damian sah wirklich sehr gut aus.
"Mit siebzehn hab ich sie das erstemal geküsst und so kamen wir zusammen. Mit zwanzig heiratete ich und kurze Zeit später kamen unsere Kinder. Es klingt auf einer Weise als wenn wir es überstürzt hätten, aber das haben wir nicht. Wir waren uns mit allem einig. Naja, Diana war die, die alles geplant hatte und mir das denn vorschlug. Aber am Ende betreute ich nichts."

Er stand schweigend da. Tanya wusste nicht so recht, was sie sagen sollte. Es gab nichts, was seinen Schmerz jetzt lindern könnte, was ihm helfen könnte.
Tanya ging auf ihn zu und nahm ihn in den Arm. Er versteifte sich etwas, doch erwiderte dann ihre Umarmung. Sie hielt ihn einfach nur und sagte gar nichts. Versuchte ihm einfach nur zu zeigen, dass sie für ihn da war. Doch irgendwann lösten sie sich voneinander.
"Lass uns ein Stück gehen", sagte Damian leise. Während sie liefen, fügte er noch hinzu: "Hattest du eigentlich eine große Liebe?"
Tanya sah ihn verwundert an, die Frage überrumpelte sie jetzt etwas.
„Naja“, begann sie. „In dem Dorf, in dem ich groß wurde, gab es schon ein paar Jungen, die mir hinterhergelaufen sind. Mehrere habe ich geküsst, und mit zwei von ihnen war ich auch zusammen. Natürlich heimlich, ich hatte Angst, meine Eltern würden es erfahren. Dabei weiß ich gar nicht mal, ob sie überhaupt etwas dagegen gehabt hätten. Später dann mit Sasha war alles anders, und mit Kate und Irina erst recht. Alle Männer, mit denen ich etwas hatte, habe ich umgebracht. Da war nie Liebe mit im Spiel. Ich brauchte auch niemanden. Ich hatte meine Familie und habe mich nie wirklich nach einem Mann an meiner Seite gesehnt. Meine Schwestern auch nicht.“
Sie dachte nach. „Also eine große, wahre Liebe habe ich nie gehabt, nein. Und bei dir war es Diana? Und meinst du, sie ist deine einzige Liebe? Oder, anders gefragt, denkst du, es gibt eine ganz große Liebe, die alle anderen unwirklich aussehen lässt?“
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Di Nov 27, 2012 8:08 am

"„Naja“, "begann sie. ""In dem Dorf, in dem ich groß wurde, gab es schon ein paar Jungen, die mir hinterhergelaufen sind. Mehrere habe ich geküsst, und mit zwei von ihnen war ich auch zusammen. Natürlich heimlich, ich hatte Angst, meine Eltern würden es erfahren. Dabei weiß ich gar nicht mal, ob sie überhaupt etwas dagegen gehabt hätten. Später dann mit Sasha war alles anders, und mit Kate und Irina erst recht. Alle Männer, mit denen ich etwas hatte, habe ich umgebracht. Da war nie Liebe mit im Spiel. Ich brauchte auch niemanden. Ich hatte meine Familie und habe mich nie wirklich nach einem Mann an meiner Seite gesehnt. Meine Schwestern auch nicht.“" Damian dachte nach. 'Heißt das sie hat nie geliebt? Dabei ist die Liebe das schönste Gefühl auf dieser wertlosen Welt.'
""Also eine große, wahre Liebe habe ich nie gehabt, nein. Und bei dir war es Diana? Und meinst du, sie ist deine einzige Liebe? Oder, anders gefragt, denkst du, es gibt eine ganz große Liebe, die alle anderen unwirklich aussehen lässt?""
"Ja, bei mir war es Diana.." Knapp 30 Jahre war seine Frau schon von ihm fort. "Ich glaube an die Liebe. Diana war meine erste große Liebe, noch nie habe ich eine Frau so aufrichtig geliebt und begehrt. Also, wenn ich mich erneut verlieben kann wird diese Frau kein Stück vernachlässig oder weniger geliebt, wie ich Diana liebte." Eine unangenehme Stille herrschte zwischen ihnen. "Aber eigentlich habe ich mir darüber noch keinen Kopf gemacht - mich neu zu verlieben. Ich konzentrierte mich einfach auf mein ewiges Leben, auch wenn ich keine Ziele oder Erwartungen in die Zukunft habe.."

Beide gingen gemütlich einen Pfad entlang und liefen vielen Menschen über den Weg. Hin und wieder sichtete er Wild. "Aber du hast doch nicht vor alleine dein Leben zu verbringen oder?", fragte er. "Ich ganz bestimmt nicht! Momentan möchte ich noch nichts Neues, aber wenn dann soll sie auch wie ich sein.. also ein Vampir. Sie lebt dann wie ich, ewig lange und ist nicht verletztbar."
Der Nomaden sprach niemals so offen über seine Vorstellungen oder über seiner Familie, aber Tanya hatte diese persönliche, positive Ausstrahlung, die ihn faszinierte.
Damian konnte nicht einschätzen wieviele Stunden er schon mit ihr unterwegs war, aber das spielte auch keine Rolle. Als sie sich zum ersten Mal trafen war es schön hell, jetzt war es etwas dunkel - was Damian gefiel, da er die Dunkelheit liebte.

Bei einem See angekommen legte er sich in das Gras und verschränkte die Arme hinter seinem Kopf. "Der Himmel in Alaska ist immer so berauschend. Ich kenne kein Land oder Gebiet wo der Himmel so wunderschön ist", sagte der Vampir und schaut zu Tanya, die sich langsam zu ihm legte. "Warum bist du eigentlich alleine unterwegs gewesen? Ist deine Familie fort?" Die Frage drückte er vorsichtig und ruhig aus, er hatte ein wenig Angst, dass seine Neugier sie nerven würde. Er biss sich leicht auf die Unterlippe.
Stumm lagen sie nebeneinander, der Himmel wurde langsam heller und aus dem Wald konnte Damian Tiere hören, die vor ein paar Stunden noch still waren. Für einen Moment schloss er seine Augen, um die Umgebung auf sich wirken zu lassen - Auch wenn er nicht für immer bleiben sollte. Bald würde er nach Deutschland reisen, um den Familienstamm von seinem Bruder Linus zu erkunden. Sein Bruder musste jetzt mitte fünfzig sein, wie Damian sich ausgerechnet hatte. Der Nomaden wollte Tanya noch nichts darüber erzählen, dass er bald fort gehen wollte. Er wollte diese neue Bekanntschaft und diese angenehme Situation genießen. "Wollen wir später zum Meer rennen? Dann kann ich dir eine richtige Welle zeigen", meinte er lachend. Tanya nickte mit einem fröhlichen Grinsen.

Damian und die Blondine gingen mit langsamen Schritten los. So wie es aussah war Damian der Grund, weshalb sie so langsam gingen, er bewunderte Alaskas atmenberaubene Natur und ließ sich dabei reichlich Zeit. Aber Zeit war schließlich das, was ein Vampir meistens hatte. In seiner Hand hielt er seine beige Winterjacke, die, obwohl sie schon einige Kämpfe hinter sich hatte, recht gut und gepflegt aussah. Vorsichtig schaute er zu Tanya unauffällig runter und musterte sie. Ihr Kleidung war modern- und ordentlich. Sie zog sich anscheinend modebewusst an, was dem Vampir äusserst gefiel. Er mochte nicht diese Frauen die sich hängen ließen und dementsprechend nachlässig gekleidet waren.
Als er merkte wie Tanya zu ihm hoch schaute, guckt er sofort runter zum Boden. Ein kleines Lächeln glitt über seine Lippen. Er kam sich vor wie ein kleiner Junge. "So, genug getrödelt, lass uns laufen", schlug Damian vor und lief.

Diesmal waren beide gleich schnell - natürlich nur weil Tanya in seinen Tempo lief. Der Nomade liebte es wie der Wind durch seine Haare flog, man fühlte sich dadurch immer so frei. Frei ~ dass wäre Damian erst wenn er mit seiner Vergangenheit abschließen könnte und etwas neues anfangen würde .. Völlig im Gedanken vertieft merkte er erst das Tanya stehen geblieben war und das sie hinter ihm zurück blieb. Der Vampir stand ein ganzes Stück vor der Blondine und schaute verwundert zu ihr. "Wo bleibst du denn?", fragte er frech. Doch als er seine Frage stellte stand Tanya plötzlich neben ihm und grinste ihn verlegen an, er erwiderte das Grinsen und ging los. Mit seinem Hände in den Hosentaschen stellte der Nomaden sich ans Wasser. "Okay ~ dann wollen wir mal." Wie immer konzentrierte er sich völlig auf das Wasser und ließ es in der Mitte wild umher bewegen. Langsam bildete sich Schaum, der durch das wilde Wasserspiel entstand. Damian ließ das Wasser nach vorne und nach hinten bewegen. Dadurch entstanden kleine Wellen, die mit den Bewegungen immer größer wurden. Nach ein paar Sekunden stand eine riesige Welle in der Mitte des Meeres. Etwas überrascht über sich selbst schaute er zu Tanya. "Öhm - Meine Wellen wurden noch nie so groß." Leicht unüberlegt ließ er die Welle einfach fallen, ohne dabei an die Konsequenzen zu denken. Tanja starrte ungläubig auf die See und zog ihn blitzartig auf eine Anhöhe. Das Wasser rollte grollent auf den Strand zu, prallte gegen Bäume und vorkragende Felsen und tauchte die beiden in einen Schwall von Wasser, der sie vor Nässe triefend auf der kleinen Anhöhe stehen lies. Wie ein kleines Kind schaute er fröhlich zu Tanya. "Oh mein Gott hast du das gesehen? Wow !! Also natürlich hast du das gesehen .. Das war so..Wow!" Als er die blonde Schönheit anssah konnte er sich das Lachen einfach nicht verkneifen - dabei sah Damian wahrscheinlich nicht besser aus. "Tut mir leid. Ich hatte das nicht wirklich im Griff, meine Wellen sind eigentlich deutlich kleiner."
Der Nomaden hielt mit seinem Blicken Ausschau nach einem Unterschlupf und fand etwas. Es war eine Art Höhle aus Ästen, die das Meer über Monate hier angeschwemmt hatte. "Lass uns dorthin gehen", sagte Damian.
Es war schon deutlich dunkler geworden. 'Wie die Zeit bei Tanya vergeht..' Tanya setzte sich in die Höhle, währenddessen suchte Damian Äste für ein Lagerfeuer um die Kleidung zu trocknen. Nach kurzer Zeit knisterten die Flammen und färbten ihre Umgebung rötlich. Mit dem Rücken zu Tanya zog er sich bis auf die Hose aus und hing die nasse Kleidung über das Feuer. "Du solltest dich lieber auch ausziehen." Erst als Damian ihren Blick bemerkte, realisierte er wie komisch und unverschämt das rüber kam. "Also ich meine ..deine Jacke und so .. Damit das schnell trocknen kann", fügte er hinzu und setzte sich neben sie. Ja .. So langsam kam er sich vor wie ein Vollidiot !
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Di Nov 27, 2012 11:45 am

"Ja, bei mir war es Diana. Ich glaube an die Liebe. Diana war meine erste große Liebe, noch nie habe ich eine Frau so aufrichtig geliebt und begehrt. Also, wenn ich mich erneut verlieben kann wird diese Frau kein Stück vernachlässig oder weniger geliebt, wie ich Diana liebte.", antwortete Damian Tanya.
"Aber eigentlich habe ich mir darüber noch keinen Kopf gemacht - mich neu zu verlieben. Ich konzentrierte mich einfach auf mein ewiges Leben, auch wenn ich keine Ziele oder Erwartungen in die Zukunft habe.."

„Ich glaube auch, dass es wahre Liebe geben muss.“
Sie gingen weiter auf dem Weg, der vor ihnen lag. Es war ziemlich viel los, aber Tanya störte es nicht. Sie hoffte nur, dass sich niemand allzu viele Gedanken über Damians Augen machte.
Nach einer Weile fragte Damian sie: "Aber du hast doch nicht vor alleine dein Leben zu verbringen oder? Ich ganz bestimmt nicht! Momentan möchte ich noch nichts Neues, aber wenn dann soll sie auch wie ich sein.. also ein Vampir. Sie lebt dann wie ich, ewig lange und ist nicht verletztbar."
Tanya lachte. „Natürlich nicht!“, antwortete sie. „Ich denke mal irgendwann werde ich schon jemanden finden. Aber ich hab die ganze Ewigkeit noch vor mir, warum sollte ich krampfhaft mit suchen anfangen. Naja, natürlich muss es ein Vampir sein, und sonst verwandel ich ihn halt. Wenn es wahre Liebe ist, wird er mit mir die Ewigkeit verbringen wollen.“
Nach einer Weile tauchte der See vor ihnen auf. Damian und Tanya legten sich hin.
„Der Himmel in Alaska ist immer so berauschend. Ich kenne kein Land oder Gebiet wo der Himmel so wunderschön ist"
, sagte Damian.
"Warum bist du eigentlich alleine unterwegs gewesen? Ist deine Familie fort?"

„Ach, ich laufe öfter mal alleine durch die Gegend. Wir sind zwar eine Familie, aber wir machen nicht alles zusammen. Irina ist glaube ich jagen, bei Kate bin ich mir nicht sicher, und Carmen und Eleazar sind grad im Urlaub in Paris. Wir kommen und gehen eigentlich wenn wir wollen, und ab und zu, wenn wir Lust haben, fahren wir mal in den Urlaub oder laufen einfach nur durch die Gegend.“
Während sie geredet hatte, war die Nacht schon fast vorbeigegangen. Wie schnell die Zeit mit Damian verging!
Sie kannten sich schon bald einen Tag. Sie genoss es sehr, hier mit ihm zu liegen. Sie hatte zwar immer etwas zu tun, aber manchmal sehnte sie sich schon nach Ablenkung.
Als es wieder einigermaßen hell wurde, fragte Damian sie, ob sie später noch zum Meer wollten. Er wolle ihr eine große Welle zeigen.
„Ja“, rief Tanya begeistert. „Aber eine richtig große!“
Er zog sie hoch und zusammen liefen sie los.
Tanya merkte, wie er sie ansah, doch er schaute gleich wieder weg.
"So, genug getrödelt, lass uns laufen", rief er.
Schon rannte er los und Tanya blieb an seiner Seite. Nach einer Weile roch sie schon das Meer. Die Landschaft wurde etwas felsiger. Die Wellen, wie sie an die felsige Küste rollten, wurden vor ihnen sichtbar. Tanya wurde langsamer und blieb stehen, doch Damian merkte es gar nicht. Das Meer war so beeindruckend. Sie hatte es nun schon so oft gesehen, und immer noch war sie sprchlos, wenn es in seiner unendlichen Weite vor ihr lag.
Damian drehte sich um und rief lachend: "Wo bleibst du denn?"
Wie der Blitz war sie wieder neben ihm und lächelte ihn an.
Er ging langsam auf die Brandung zu und sagte: "Okay ~ dann wollen wir mal."
Tanya ließ die grauen Wellen nicht aus den Augen. Es dauerte nicht lange, und schon bewegten sie sich. Es schäumte richtig, als er das Wasser hin und her bewegte, kreuz und quer. Das Wasser türmte sich auf einmal auf und die Welle wuchs vor ihnen in den Himmel. Sie war gigantisch.
"Öhm - Meine Wellen wurden noch nie so groß", meinte Damian etwas überrascht.
Er wollte sich schon umdrehen, Tanya merkte, wie seine Konzentration nachließ. Ihre Augen weiteten sich, als der riesige Wellenberg in sich zusammenfiel und auf sie zu kam.
Ihr erster Reflex war, von hier wegzukommen. Sie riss Damian an seinem Oberteil mit sich und schützte sie beide so vor dem größten Aufprall.
Die unglaubliche Wellen begrub die Felsen und den Boden unter sich und spülte um die Bäume herum. Auch die beiden Vampire wurden nass. Doch das störte Tanya nicht sonderlich und Damian anscheinend auch nicht. Glücklich sah er sie an und rief: "Oh mein Gott hast du das gesehen? Wow !! Also natürlich hast du das gesehen .. Das war so..Wow!"
Sie musste grinsen. „Klar hab ich es gesehn, sogar gefühlt hab ich es“, sagte sie und zwinkerte ihm zu. „Ich bin komplett durchnässt.“
"Tut mir leid. Ich hatte das nicht wirklich im Griff, meine Wellen sind eigentlich deutlich kleiner."
, antwortete Damian ihr. Er sah sich um und zeigte dann auf eine Ansammlung von Zweigen.
"Lass uns dorthin gehen." Er lief voraus und sie folgte ihm, setzte sich auf einen Baumstumpf und sah ihm zu, wie er das Feuer machte.
Plötzlich fing er an sich auszuziehen.
Bevor sie eine Bemerkung machen konnte, sagte er, auch sie sollte sich besser ausziehen. Tanya schaute ihn mit hoch gezogenen Augenbrauen an.
Ihm war das plötzlich ziemlich unangenehm. Schnell erklärte er stotternd, er meine nur ihre Jacke und so, damit die besser trocknen könne.
„Ja natürlich“, sagte Tanya und grinste. Bei jedem anderen hätte sie jetzt noch ein paar anzügliche Bemerkungen gemacht, doch sie wollte Damian nicht verunsichern.
Sie zog ihre Jacke und Strickjacke aus und hängte sie an die Zweige. Ihre Hose wollte sie nicht ausziehen. Jetzt trug sie nur noch Jeans und ein Top, doch natürlich fror sie nicht.
Sie strich sich ein paar nasse Haarsträhnen aus dem Gesicht und sagte: „Vielleicht sollten wir die Sachen hierlassen und ein bisschen rennen. Durch den Wind trocknen die Sachen eigentlich am schnellsten.“ Damian nickte, und zusammen liefen sie durch die Wälder. Manchmal lief sie ein Stück vor, doch meistens lief sie neben ihm. Auch als ihre Kleidung und ihre Haare schon fast trocken waren, liefen sie noch weiter.
„Das ist das, was ich so sehr daran liebe, ein Vampir zu sein“, meinte Tanya. „Ich bin so schnell, kann rennen, und niemals geht mir die Luft aus. Ich kann sogar reden, während ich renne.“
Sie lief im Zickzack über den Weg, und sprang im nächsten Moment auf einen Baum.Geschickt wie ein Affe kletterte sie höher und sprang von da auf den nächsten, nur um gleich wieder auf dem Boden zu landen. „Das macht so Spaß“, sagte sie zu Damian und umarmte ihn, sie dachte gar nicht richtig darüber nach. Etwas verlegen löste sie sich wieder von ihm und sah ihn an. „Gehen wir zurück zur Höhle?“, fragte sie und lief wieder los, diesmal etwas langsamer. Als sie da waren setzte sie sich ans Feuer, das zum Glück noch brannte. Ihre Jacken waren allerdings noch nicht trocken. Sie schaute nach draußen. „Ich finde das Meer so schön“, sagte sie. „Es überwältigt mich immer wieder, es sieht so unendlich aus. Als ich ein Mensch war, kannte ich es gar nicht. Nur aus Erzählungen von irgendwelchen Händlern, bei denen ich eingekauft habe. Manche haben nur erzählt, er wäre gefährlich, und sie würden lieber übers Land reisen. Doch die meisten von ihnen waren richtige Seemänner. Als ich dann mit Sasha losgezogen bin, sind wir auch zum Meer gereist. Dort hat sie mir erzählt, was es alles bedeutet, ein Vampir zu sein. Das ich Blut brauchte, war mir ja schon klar, aber ich hatte keine Ahnung, dass ich ewig leben würde, und wie stark ich war. Aber auch wenn ich mich manchmal unbesiegbar fühle, das Meer zeigt mir immer wieder, wie klein wir eigentlich im Vergleich zu Rest der Welt sind, auch wenn wir viele Fähigkeiten haben.“
Sie drehte sich wieder zu ihm um und sah ihn an. „Manchmal gucke ich stundenlang auf das endlose Wasser. Manchmal finde ich es schöner, mir vorzustellen, dass verstorbene Menschen ins Meer gehen, und nicht in den Himmel. Der Himmel ist so weit weg, und das Meer ist viel belebter. Sasha hätte es gefallen, ins Meer zu gehen. Sie hat es auch geliebt. Es wäre schön, wenn sie noch da ist, irgendwo da draußen.“ Sie lächelte Damian an. „Du musst sagen, wenn dich das nicht interessiert. Ich rede meistens einfach drauflos.“
Hoffentlich war er jetzt nicht genervt von ihr oder so. Sie verbrachte so gern Zeit mit ihm, sie wollte nicht dass er ging.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Do Nov 29, 2012 2:28 am

"Ja natürlich“", sagte Tanya und grinste. Etwas erleichtert grinste er leicht zurück. 'Zum Glück hat sie es nicht falsch aufgenommen!' Obwohl er den Unterschied zwischen Warme und Kälte an seinem Körper spüren kann, bevorzugte er die Wärme. Er konnte sich noch ganz genau dran erinnern wie das Gefühl war als die Wärme, die vom Feuer ausgestrahlt wurde, über seinen Körper lief. "Vielleicht sollten wir die Sachen hierlassen und ein bisschen rennen. Durch den Wind trocknen die Sachen eigentlich am schnellsten.“" Der Nomaden nickte und stand mit ihr zusammen auf. Um die Kleidung machte Damian sich keine großen Sorgen, schließlich war niemand in der Nähe.
Sie liefen wie vorhin im gleichen Tempo, aber manchmal lief die blondhaarige schneller voraus. Als Tanya zu sprechen begann, drehte et seinen Kopf leicht zu ihr nach links.

""Das ist das, was ich so sehr daran liebe, ein Vampir zu sein“, meinte Tanya. „Ich bin so schnell, kann rennen, und niemals geht mir die Luft aus. Ich kann sogar reden, während ich renne.“" Ein kleines Grinsen schenkte er ihr. "Ja, das liebe ich auch. Manchmal schauen mich die Menschen so komisch an weil ich, zwar im normalen Tempo laufe, aber trotzdem schneller als ein Sterblicher. Die denken bestimmt ich wäre ein Marathonläufer."
Er wuschelte sich durch seine Haare und merkte, dass sie schon trocken waren. Tanya's Haare hatten ebenfalls ihre gewohnte Farbe angenommen.
Die Blondine lief etwas schneller in einem Zick- Zack Muster und sprang auf einem Baum. Damian blieb stehen und schaute zu ihr hoch, bis sie runter sprang. ""Das macht so Spaß“", sagte sie. Mit einem Nicken stimmte er ihr zu. Dann nahm sie ihn auch schon in die Arme. Leicht irritiert erwiderte er diese sanfte Umarmung und schloss für einen Moment die Augen. Seit Jahren hatte er keinen körperlichen Kontakt mit jemand. Oftmals war Damian der, der es vermied und sich abwandte ~ aber jetzt tat es ihm gut, vorallem weil er vor kurzen intensiv über seine Familie gesprochen hatte. "DAMIAN!" Sofort öffnete er seine Augen, Tanya löste sich leicht verlegen von ihm und sah ihn an. Als sie vorschlug wieder zurück zu laufen, nickte er. Beide liefen etwas langsamer zurück zur Höhle, wo Damian sich gleich hinlegte.

Er stützte sich mit seinen muskeliösen Armen auf den Boden ab und verfolgte Tanyas Blicke zum Meer. "Ich finde das Meer so schön“, sagte sie. ""Es überwältigt mich immer wieder, es sieht so unendlich aus. Als ich ein Mensch war, kannte ich es gar nicht. Nur aus Erzählungen von irgendwelchen Händlern, bei denen ich eingekauft habe. Manche haben nur erzählt, er wäre gefährlich, und sie würden lieber übers Land reisen. Doch die meisten von ihnen waren richtige Seemänner. Als ich dann mit Sasha losgezogen bin, sind wir auch zum Meer gereist. Dort hat sie mir erzählt, was es alles bedeutet, ein Vampir zu sein. Das ich Blut brauchte, war mir ja schon klar, aber ich hatte keine Ahnung, dass ich ewig leben würde, und wie stark ich war. Aber auch wenn ich mich manchmal unbesiegbar fühle, das Meer zeigt mir immer wieder, wie klein wir eigentlich im Vergleich zu Rest der Welt sind, auch wenn wir viele Fähigkeiten haben.“" Aufmerksam hörte er ihr zu und schmunzelte ein wenig. Damian kniff seine Augenbrauen leicht zusammen - nicht weil er es nicht verstand oder kein Verständnis dafür hatte was sie sagte, er kniff seine Augenbrauen immer zusammen, wenn er darüber nach dachte wie er einmal sterben würde. Tanya sprach davon das sie es schöner fand wenn Menschen ins Wasser gestreut würden, wenn sie tot waren und das es Sascha sicherlich auch gefallen hätte. "Da bin ich mir ganz sicher. Das Meer ist unglaublich weit und steckt voller Geheimnisse. Falls ich irgendwann mal sterben sollte, will ich auch ins Meer gestreut werden." Die Blondhaarige schaute lächeln zu ihm. ""Du musst sagen, wenn dich das nicht interessiert. Ich rede meistens einfach drauflos.“" "Oh Nein - ganz im Gegenteil ich höre dir gerne zu. Es tut mir leid wenn ich den Eindruck gemacht habe dass es mich nicht interessiert." Entschuldigen guckte Damian sie an.


Mit der Zeit brannte das Feuer langsam runter und die Umgebung war beruhigend still. Nur das Rauschen der Wellen, das Knacken von einem weiteren Ast der durchs Feuer verfiel und die Tiere erfüllten die leere Stille. "Ich liebe die Nacht. Da sind die meisten Nebengeräusche stumm und man hört die pure Natur besser", sagte er und grinste leicht. "Diana und ich waren, wenn wir Zeit hatten oft in Gegenden wie dieser, haben dort meistens die ganze Nacht verbracht. Wir betrachteten einfach den Himmel und redeten über unsere Zukunft, unsere Wünsche. Als unsere Kinder zur Welt kamen hatten wir allerdings nicht mehr die Möglichkeit so oft solche Ausflüge zu machen. Die Kinder konnten wir nicht mitnehmen, dazu waren sie zu klein." Ein unbehagliches Gefühl beschlich ihn und er brach seine Erzählung ab. Er wollte nicht in diesen Erinnerungen schwelgen, die ihn schwermütig machten, die ihn darüber nachdenken ließen was gewesen wäre, wenn alles anders gekommen wäre.
Der Nomaden streckte sich und stand auf. "Mal gucken ob unsere Kleidung schon trocken ist." Vorsichtig nahm er die Anziehsachen runter und fühlte nach. Alles war trocken. Damian gab Tanya ihre Jacke und ihre Strickjacke in die Hand, und zog sich sein weißes Hemd an. Seine Jacke legte er auf den Boden, damit er seinen Kopf darauf legen kann. "Wenn du willst kannst du dich auch hierauf legen." Tanya nickte und legte sich neben ihn. Walechoz betrachtete den Himmel. "Ich dachte, wenn ich sterbe, dann kehre ich in den Himmel zu meiner Familie zurück. Dort sind wir wieder vereint.. Aber Castiel klärte mich auf, dass alle Vampir in die Hölle kommen", murmelte er. Es gab kein Entrinnen und es gab kein Zurück, das hatte Castiel ihm immer wieder gesagt. Und - es gab keinen Himmel, nicht mehr für ihn. "Guck dort ist der kleine Wangen." Damian zeigte auf die Sterne und verband sie miteinander. "Gibt es eigentlich viele von uns?" Ein kleine Pause. "Ich meine.. ich bin ein recht junger Vampir und bin hin und wieder Einzelnen während meiner Reise begegnet. Aber das waren auch nicht so viele", fügte Damian hinzu. Er wusste nicht warum er das fragte, es änderte nichts. Die Einsamkeit in seinem Herzen würde wohl immer sein bester Freund bleiben.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Mo Dez 10, 2012 11:07 am

Damian beruhigte sie sofort. "Oh Nein - ganz im Gegenteil ich höre dir gerne zu. Es tut mir leid wenn ich den Eindruck gemacht habe dass es mich nicht interessiert."
„Kein Problem, hast du nicht, aber ich kann bei dir manchmal schlecht einschätzen ob es dich interessiert“, antwortete Tanya ihm.
Lange Zeit saßen sie nur da und ließen die Umgebung auf sich wirken.
Wieder einmal spürte Tanya ihre Liebe zu diesem Land aufwallen.
"Ich liebe die Nacht. Da sind die meisten Nebengeräusche stumm und man hört die pure Natur besser", sagte Damian lächelnd. "Diana und ich waren, wenn wir Zeit hatten oft in Gegenden wie dieser, haben dort meistens die ganze Nacht verbracht. Wir betrachteten einfach den Himmel und redeten über unsere Zukunft, unsere Wünsche. Als unsere Kinder zur Welt kamen hatten wir allerdings nicht mehr die Möglichkeit so oft solche Ausflüge zu machen. Die Kinder konnten wir nicht mitnehmen, dazu waren sie zu klein."
„Das war bestimmt schön“, meinte Tanya.
Doch Damian wechselte das Thema, wahrscheinlich wollte er nicht länger über seine verstorbene Familie reden. Er sah nach und meinte, die Kleidung wäre schon trocken. Er gab Tanya ihre Klamotten und zog sich selber auch wieder an. Er legte seine Jacke auf den Boden und benutzte sie als Kopfkissen.
"Wenn du willst kannst du dich auch hierauf legen."
Tanya nickte lächelnd und legte sich zu ihm.
"Ich dachte, wenn ich sterbe, dann kehre ich in den Himmel zu meiner Familie zurück. Dort sind wir wieder vereint.. Aber Castiel klärte mich auf, dass alle Vampir in die Hölle kommen."
Tanya setzte sich etwas auf.
„Ach Unsinn, die Menschen sind auch nicht gut, essen Tiere oder jagen sie zum Spaß, beuten die Natur aus, warum sollten sie in den Himmel kommen und wir nicht? Nur weil die meisten von uns sich von der angeblich intelligentesten und besten Rasse der Welt ernähren? Wenn es einen Himmel gibt, und er so funktioniert wie es immer erzählt wird, dann kommen eh die wenigsten dorthin. Und wenn es keinen Himmel gibt, gibt es bestimmt auch keine Hölle.“
Damian dachte nach und schwieg eine Weile. Doch er schien nicht weiter auf das Thema eingehen zu wollen, vielleicht tat es ihm weh.
Er machte sie auf den kleinen Wagen aufmerksam.
Dann fragte er, ob es noch viele andere Vampire gebe.
"Ich meine.. ich bin ein recht junger Vampir und bin hin und wieder Einzelnen während meiner Reise begegnet. Aber das waren auch nicht so viele", fügte er hinzu.
„Es gibt schon einige, aber keiner weiß wie viel genau. Es gibt die Volturi, wie du weißt, sie sind wohl der größte Klan. Dann kenne ich noch ein, zwei andere Klans, aber die meisten sind zu zweit oder alleine unterwegs. Ich bin sicher es gibt sehr viele.“
Langsam aber sicher ging die Nacht zu Ende und die Sonne ging auf.
Tanya überlegte, was sie noch machen könnten. Sie war sich nicht ganz sicher, ob sie es wirklich wollte und ob es für die anderen okay war, doch zu schnell schob sie ihre Bedenken beiseite und die Worte: „Möchtest du mal sehen wo ich mit meiner Familie wohne?“ rutschen ihr raus.
Sie hoffte, er würde sich nicht überrumpelt fühlen oder so etwas in der Art.
„Also, wenn du möchtest“, fügte sie noch hinzu. Doch Damian hatte nichts dagegen, und so machten sie sich auf den Weg. Sie liefen in mittlerem Tempo los, während die Sonne den Himmel rosa färbte.
Schon bald waren sie da und das Haus der Denalis tauchte vor ihnen auf. Damian wirkte ziemlich beeindruckt, das Anwesen war ja auch sehr groß.
Sie traten ein. „Hier wohnen wir“, sagte sie lächelnd.
Sie ging voran ins Wohnzimmer, Kate war da.
Tanya ging zu ihr und umarmte sie.
„Damian, das ist meine Schwester Kate. Kate, das ist Damian, ein Nomade den ich gestern kennengelernt habe. Ich habe ihm etwas die Gegend gezeigt.“
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Do Dez 13, 2012 9:13 am

"Ach Unsinn, die Menschen sind auch nicht gut, essen Tiere oder jagen sie zum Spaß, beuten die Natur aus, warum sollten sie in den Himmel kommen und wir nicht? Nur weil die meisten von uns sich von der angeblich intelligentesten und besten Rasse der Welt ernähren? Wenn es einen Himmel gibt, und er so funktioniert wie es immer erzählt wird, dann kommen eh die wenigsten dorthin. Und wenn es keinen Himmel gibt, gibt es bestimmt auch keine Hölle.“ Damian schaute schief zu ihr runter. Tanya drückte alles mit ihrer ruhigen Stimme so liebevoll aus - was Damian auf eine ihm unverständliche Weise sogar beruhigte. Ihre Worte gaben ihm irgendwo ein Stück Hoffnung, dass er nicht in die Hölle käme und eventuell doch zu seiner Familie gelangen könnte, auch wenn es für ihn unmöglich schien.
Aber jetzt wollte der Nomaden nicht über sowas reden. Er genoss die Natur und die neue Bekanntschaft. Ihm fiel es selber auf, dass er seit einer Ewigkeit keine Bekanntschaft wie diese gemacht hatte.. diese intensiven und offenen Gespräche über seine Vergangenheit. Leicht verwirrt schüttelte Damian seinen Kopf. Zu viele Gedanken..
Nach einer Weile antwortete Tanya ihm auf seine Frage ob es viele Vampire gäbe. "Es gibt schon einige, aber keiner weiß wie viel genau. Es gibt die Volturi, wie du weißt, sie sind wohl der größte Klan. Dann kenne ich noch ein, zwei andere Klans, aber die meisten sind zu zweit oder alleine unterwegs. Ich bin sicher es gibt sehr viele.“ "Ja die Volturi sind anscheinend wirklich der größte Clan - aber ich habe keine Lust sie wirklich kennen zu lernen. Klar, ich halte mich an die Regeln, ich werde niemandem einen Grund geben getötet zu werden.", meinte er vorsichtig. "Auf meiner Reise bin ich höchstens achtzehn Vampire begegnet. Sie alle lebten in Furcht vor diesem Königsclan.", fügte Damian leise hinzu.
Damian und die Blondine schwiegen und beobachteten wie die Sonne am Horizont wieder aufging.

"Möchtest du mal sehen wo ich mit meiner Familie wohne?“ Leicht verwirrt legte er seine Stirn in Falten. 'Meinte sie es jetzt wirklich ernst?' Damian war schon neugierig wie sie lebten. Er wusste vor allem, sollte er in absehbarer Zeit wieder fort gehen, hätte er einen guten Grund zurück nach Alaska zurückzukehren und dann wüsste er, wo er klingeln könnte. "Ja sehr gerne.. Also soweit es wirklich okay ist. Ich will nicht, dass du deswegen Schwierigkeiten mit deiner Familie bekommst." Doch Tanya schüttelte ihren Kopf. "Mach dir keine Sorgen", antwortete sie. Schnell packte Damian seine Sachen zusammen und schmiss den Rucksack auf seine Schulter.
Der Nomanden lief mit ihr zusammen in einem ruhigen Tempo los. Der Himmel färbte sich durch die kühlen Sonnenstrahlen leicht rosa-rot und viele Tiere wurden so langsam wach.

Nach ein paar Minuten sichtete Damian ein Anwesen und blieb mit Tanya stehen. Jetzt wo er diesem imposanten Anwesen so nahe stand, breitete sich eine leichte Nervosität in ihm aus. Tanya drehte sich zu ihm um, schenkte ihm ein kleines Lächeln, wie um ihm Mut zu machen und hielt ihm die Tür auf. Er trat ein und registrierte mit schnellen Blicken jedes einzelnde Detail. Er blieb dabei exakt einen Schritt hinter Tanya und folgte ihr in einen großen offenen schönen Raum, ausgestattet mit außergewöhnlich schönen detailverliebten einzelnen Möbelstücken, in dem eine weitere Vampirin war. Sie war ebenfalls blond, wirkte aber kühler, unnahbarer als Tanja und musterte ihn kritisch. Tanya umarmte die Unbekannte liebevoll und wandte sich schließlich zu ihm. "Damian, das ist meine Schwester Kate. Kate, das ist Damian, ein Nomade den ich gestern kennengelernt habe. Ich habe ihm etwas die Gegend gezeigt.“ Damian trat ein Schritt näher und reichte ihr mit einem Lächeln die Hand, die sie vorsichtig schüttelte. "Freut mich, Kate. Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hier einfach so reinplatze.", sagte er. Der Nomanden ging ein wenig zur Seite und schaute sich ein wenig im Raum um, während die beiden sich leise unterhielten. Wahrscheinlich erklärte Tanya ihrer Schwester gerade, wie es dazu kam dass sie einen "Fremden" nach Hause brachte.
"Du bist also die Schwester die Elektrizität erzeugen kann?!" Mit einem breiten Grinsen hielt er Kate seine Hand hin. "Öhm, ich würde das gerne mal probieren. Hmm - Übertreib es bitte nicht", fügte Damian hinzu und sah zu Tanya. Kate legte ihre Hand auf seine und ein gleißender Stromschlag floss gewaltvoll durch seinem Körper. Seine Beine fingen an zu zittern, brachen weg, so dass er sich nicht mehr halten konnte und nach ein paar Sekunden zu Boden fiel. Kate und Tanya lachten ein wenig, als Damian wieder hoch kam. "Wow, das ist wirklich beeindruckend."
Der Nomanden glitt vorsichtig neben Tanya als würde er seinen Beinen immer noch nicht trauen und hielt sicheren Abstand zu Kate. Er wollte sie erst einmal reden lassen. Schließlich war er hier Gast, also würde er sich vorerst im Hintergrund halten. Sie waren ganz offenbar ein wirklich beeindruckender Clan.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Do Dez 13, 2012 9:47 am

Es vergingen Stunden während Kate am Flügel saß und die Töne nur so an ihr vorbei flogen, sie ergaben wie immer eine wunderschönes Melodie, eine Melodie die zuerst eher dunkel wirkte, und erst nach und nach heller wurde. Während sie spielte glitt ihr Blick durch den Raum, als würde sie etwas suchen, nur um danach wieder auf den Tasten zu verharren. Seufzend wendete sie sich dem Flügel ab und lief hinüber zum Fenster. Pure Langeweile machte sich breit, keiner war da, hunger hatte sie keinen. Die Bücher hatte sie alle schon gelesen. Was sollte sie also tun?

Doch bevor sie weiter nachdenken konnte hörte sie zwei Vampire die auf das Haus zuliefen, sie lauschte genau und konnte erkennen, dass es Tanya war, in Begleitung eines anderen Vampirs. Erwartungsvoll lehnte sie sich gegen die Couch und wartete darauf das die beiden in das Haus traten, keine Sekunde später standen beide vor ihr und Tanya umarmte Kate wie sie es immer taten.

„Damian, das ist meine Schwester Kate. Kate, das ist Damian, ein Nomade den ich gestern kennengelernt habe. Ich habe ihm etwas die Gegend gezeigt.“ Die blonde Denali warf ihrer Schwester einen verheißungsvollen Blick zu der sie wissen ließ das sie wissen wollte wieso sie ihm die Gegend gezeigt hatte. Diese Offenheit anderer Vampire gegenüber war irgendwie anders, aber auch angenehm.

„Hallo“, Kate schüttelte die Hand des noch fremden Vampirs vorsichtig, sonst war sie nie so, aber irgendwas war mit ihm, irgendwas brachte sie zum Nachdenken. "Freut mich, Kate. Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hier einfach so reinplatze." „Ach was, “ Kate winkte ab und lächelte ihn an“ Wir haben ja genug Platz!“ Auch wenn sie er etwas an sich hatte was sie stutzig machte, war sie dennoch Gastfreundlich. An Tanya gerichtet sprach sie nur wenige Worte:“Du musst mir unbedingt später erzählen was hier los ist, ich fühl mich so unnormal unwissend.“

"Du bist also die Schwester die Elektrizität erzeugen kann?!“ Eher Skeptisch betrachtete sie ihn und die Hand die er ihr reichte, mit der bitte es einmal ausprobieren zu dürfen? Was zur Hölle war hier los? Sie kannte ja schon einige Wahnwitzige Vampire die nur so aus waren auf Abenteuer, aber Vampire die drauf standen Hilflos zu sein? Was soll’s er wollte es so. Mit einer schnellen Bewegung berührte sie ihn nur kurz und lies auch nur einen kleine Welle durch ihren Körper fahren, es sollte ihn eigentlich gar nicht zu sehr von den Füßen schlagen, doch es schien ihn doch mehr mit zu nehmen als sie dachte, denn einen Bruchteil einer Sekunde später lag Damian auch schon auf dem Boden und schien ziemlich mitgenommen. Kate konnte nicht anders als in schallendes Lachen auszubrechen.

Er stellte sich neben Tanya, anscheint war das mehr als er erwartet hat. „So du scheinst ja so einiges über mich zu wissen“, ein Blick glitt hinüber zu Tanya und denn wieder zurück zu ihm. „Wäre es denn so verkehrt mich auch etwas wissen zu lassen?“ Ihre Körpersprache war eher verhalten. Es geschieht nun mal nicht oft das man einen Vampir hier soweit nördlich trifft. Und denn auch noch nach sich zuhause einlud. Aus Gewohnheit ging sie um die Couch rum und setze sich hin, gleichzeitig machte sie eine einladende Geste sodass er sich auch hinsetzen durfte. „Was bringt dich soweit nördlich? Soweit ab von den Menschen, soweit ich das sehe ernährst du dich nämlich von ihnen“, sie nickte in seine Richtung und deutete parallel auf ihre goldene Augen. Seine waren von einem satten Rotton, der sich langsam immer wieder um das schwarz das natürlicher weise durch kam, es war ein Spiel zweier Farben und das rot zog so immer wieder hellere Fäden nach sich. Ihre waren von einem wunderschönen Bernsteinfarbigen braun, welches sich jetzt schon, erst kurz nach einer Jagd in ein dunkles braun veränderte, so zog sich statt wie bei ihm schwarz, bei ihr ein dunkles braun durch die Farbe.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Fr Dez 14, 2012 9:43 am

Damian und Kate gaben sich die Hand.
"Freut mich, Kate. Ich hoffe es ist in Ordnung, dass ich hier einfach so reinplatze.",
sagte Damian.
„Ach was, wir haben ja genug Platz!“, antwortete Kate lächelnd. “Du musst mir unbedingt später erzählen was hier los ist, ich fühl mich so unnormal unwissend.“, fügte sie nur für Tanya hinzu.
„Natürlich“, antwortete sie zwinkernd.
"Du bist also die Schwester die Elektrizität erzeugen kann?! Öhm, ich würde das gerne mal probieren. Hmm - Übertreib es bitte nicht", meinte Damian da.
Tanya sah ihn etwas schief an. Normalerweise hätte Kate es wohl nicht getan, doch als sich ihre Hände berührten, fiel Damian sofort auf den Boden. Kate brach in schallendes Gelächter aus, und Tanya stimmte mit ein. Es sah aber auch zu komisch aus, wie er da auf dem Boden saß.
Doch er war nicht sauer, stellte sich neben sie und sagte nur: "Wow, das ist wirklich beeindruckend."
„So du scheinst ja so einiges über mich zu wissen“, sagte ihre Schwester. „Wäre es denn so verkehrt mich auch etwas wissen zu lassen?“
Tanya biss sich etwas auf die Lippe. Bildete sie es sich ein, oder war Kate etwas verstimmt. Sie hatten sie ja auch ziemlich überfallen.
Kate nahm auf der Couch platz und bedeutete ihnen, sich auch hinzusetzten.
„Was bringt dich soweit nördlich? Soweit ab von den Menschen, soweit ich das sehe ernährst du dich nämlich von ihnen.“

Ach ja, an die roten Augen hatte sie sich schon fast gewöhnt in den letzten Stunden.
„Ich bin ein bisschen durch den Wald gelaufen“, begann sie zu erzählen. „Und dann habe ich einen Vampir und einen Menschen gerochen. Ich bin sofort hingerannt, und dann sah ich Damian, wie er grade von einer Frau trinken wollte.“ Sie sah ihn an. Gut fand sie es natürlich immer noch nicht, aber es war seine Art zu leben, sie wollte nur ihr Gebiet, wie sie es nannte, beschützen.
„Ich habe ihn natürlich weggestoßen, und die Frau hat auch nichts gemerkt. Dann habe ich ihn weiter weggebracht, aus dem Park raus, denn er musste unbedingt etwas zu sich nehmen.“
Sie ertappte sich selber dabei, wie sie umschrieb, was Damian wirklich tat: zu töten.
„Naja und anschließend habe ich ihm den Denali Park gezeigt, und wir haben uns längere Zeit unterhalten. Er stammt auch aus Alaska.“ Mehr würde sie zu seiner Lebensgeschichte erstmal nicht sagen, das konnte er tun, wenn er wollte.
„Ich habe halt erzählt, dass ich mit euch zusammenlebe, wie wir leben.“
Sie war ziemlich nervös, was Kate wohl sagen würde. Für sie musste sich das alles total absurd anhören. Tanya war immer vernünftig, und nun traf sie einen Nomaden, der sich von Menschen ernährte, erzählte ihm ihre ganze Lebensgeschichte und brachte ihn mit nach Hause.
Sie konnte sich ihr Handeln auch nicht wirklich erklären, doch irgendwie wusste sie, dass Damian ihnen nichts tun würde (abgesehen davon dass sie stärker waren), dass er sie nicht ausnutzen oder gar verraten würde.
Irgendwie vertraute sie ihm.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   So Dez 16, 2012 6:31 pm

"Wäre es denn so verkehrt mich auch etwas wissen zu lassen?“ Kate setzt sich auf die Couch und deutete mit Blicken darauf hin dass Damian sich ebenfalls setzten durfte. Er guckte kurz zu Tanya, die ihn angrinste. Mit leichten Schritten setzte er sich neben Kate und verschränkte seine Arme hinter seinen Kopf. "Was bringt dich soweit nördlich? Soweit ab von den Menschen, soweit ich das sehe ernährst du dich nämlich von ihnen." Kate deutete auf ihre goldene Augen, die wie Tanya's wunderschön aussahen. In seinem Kopf puzzelte er seine Antwort zusammen - doch bevor er antworten konnte, fing Tanya an zu reden. „Ich bin ein bisschen durch den Wald gelaufen. Und dann habe ich einen Vampir und einen Menschen gerochen. Ich bin sofort hingerannt, und dann sah ich Damian, wie er grade von einer Frau trinken wollte. Ich habe ihn natürlich weggestoßen, und die Frau hat auch nichts gemerkt. Dann habe ich ihn weiter weggebracht, aus dem Park raus, denn er musste unbedingt etwas zu sich nehmen." "Weggeschubst? Du hast mich weggeschleudert", fiel er ihr lachend ins Wort und zwinkerte zu Kate. "Deine Schwester hat es echt drauf."
"Naja und anschließend habe ich ihm den Denali Park gezeigt, und wir haben uns längere Zeit unterhalten. Er stammt auch aus Alaska. Ich habe halt erzählt, dass ich mit euch zusammenlebe, wie wir leben.“
Tanya schaute anschließend zu ihm. "Ja. Alaska ist mein Heimatland. Als ich verwandelt wurde bin ich für eine Zeit lang fort gewesen." Der Nomaden schwieg, er wollte jetzt nicht über seine Vergangenheit reden.. nicht schon wieder. Kate sah etwas gelassener aus, wahrscheinlich war sie beruhigt, jetzt wo er Bereitschaft zeigte ihr nichts vorzuenthalten. Seine Augen wanderten zu Tanya. Die Blondine stand etwas nervös da und gleichzeitig verunsichert. Bereute sie es jetzt etwa ihn mit nach Hause genommen zu haben?

Damian verschränkte seine Arme vor der Brust. "Ihr habt es euch hier wirklich schön gemacht." Tanya und Kate täuschen sich untereinander paar Blicke aus, ehe beide gleichzeitig zu Damian schauten. Leicht verwundert kniff er seine Augenbrauen zusammen. "Also Ladys, was wollen wir jetzt unternehmen?" Doch bevor einer von den beiden einen Vorschlag machen konnte, redete er weiter. "Sollen wir rausgehen?" Beide nickten einstimmig und gingen eingeharkt vor.
Damian kam sich wie das dritte Rad am Wagen vor. Mit dem Kopf nach unten gesenkt und die Hände in den Hosentaschen, dackelte er den beiden Frauen hinterher. Tanya drehte sich nach einer Zeit zu ihn um und blieb mit Kate stehen bis Damian neben ihnen stand. "Hm?", gab er leise von sich und ging langsam weiter. Ihn bedrückte es auf eine eigenartige Weise sehr, dass er Tanya bald sagen musste, dass er wieder fort ginge. Erst nachdem der Nomaden seinen Kopf abwesend schüttelte, merkte er wie Tanya sich bei ihm eingehakt hatte. Die drei gingen einen endlos, langen Weg entlang. Manchmal schwiegen alle, oder die beiden Frauen redeten miteinander. Damian sprach nur, wenn es nötig war. Er überlegte stattdessen wie er mit Tanya reden sollte. Vorallem was sie wohl denken würde. Die Bekanntschaft mit ihr hatte Damian richtig gut getan. Er mochte sie wirklich gut leiden, er fühlte sich in ihrer Gegenwart aufgehoben und akzeptiert.

Damian blieb auf einer schönen Lichtung stehen und schaute zu den beiden schief runter. "Ich..ähm.. Tanya ich muss mit dir reden." Vorsichtig packte er sie am Handgelenkt, doch bevor er ging schaute er zu Kate. "Entschuldig uns kurz", sagte er darauf mit einem verzweifelten Blick. Er fühlte sich nicht gerade wohl dabei Kate einfach stehen zu lassen, zu mal das sicherlich scheiße für sie rüber kam.
Doch Kate nickte verständnisvoll. Mit langsamen Schritten, aber mit einer unvorstellbaren Kraft zog er Tanya hinter sich mit. Er wusste das es ihr nicht gerade viel ausmacht, sie war schließlich älter und somit stärker als Damian.
Nach einigen Meter blieb der Nomaden stehen und schaute Tanya innig in die Augen. "Tanya, ich muss dir was beichten..", fing er leise an zu reden. "Ich.. also es ist so dass mein Bruder wahrscheinlich noch lebt, zwar ist er jetzt alt, aber ich reise deswegen bald nach Deutschland für eine unbestimmte Zeit." Er hatte die ganze Zeit auf dnm Boden gestarrt, kam aber als er mit seinem Satz zu ende war langsam hoch und bereute es. Tanya starrte ihn mit großen Augen an, sie sah richtig platt und überfordert aus. Damian schmerzte es auf einer Seite sie so vor sich zu haben und sagte erstmal nichts mehr. Der Nomade nahm sie stattdessen schweigend in die Arme. "Es wird nicht für immer sein! Ich verspreche es. Sobald ich dort fertig bin, komme ich zurück und erzähl dir, wie die Deutschen ticken." Die Blondine grub ihre Finger fester in seinem Rücken und legte ihren Kopf leicht auf seine Schulter.
Mit langsamen Schritten hörte er wie sich Kate näherte. Waren die beiden den echt schon solange weg dass die Schwester sich Sorgen machen musste? Als Kate die beiden sah, konnte Damian ein 'oh' oder sowas in der Art realisieren, achtete darauf aber nicht wirklich. Es zählte dieser Moment gerade. Damian fand irgendetwas an Tanya.. auch wenn sie sich erst einen Tag kannten. Ihre liebevolle Art, Offenheit und ihre wunderschöne Ausstrahlung raubten Damian den Verstand. Als Tanya sich von ihm löste drehte sie sich gleich zu Kate um, diese schaute Tanya verwirrt an. Damian hatte das Gefühl Kate etwas erklären zu müssen. "Ich werde für unbestimmte Zeit nach Deutschland reisen. Dort leben noch einige Verwandte von mir', meinte er zu Kate. "Ich werde bald aufbrechen, aber bitte lasst uns noch ein wenig spazieren gehen." Beide nickten und gingen los. Damian ging wie immer neben Tanya und legte seinen Arm um ihre Schulter.
Vielleicht könnte er ja auch noch einige Tage hierbleiben, obwohl .....das hieße sie länger hinzuhalten und er wollte sie auf keinen Fall verletzen.

[hoffe es ist ok so ._.]
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Mi Dez 19, 2012 4:00 am

"Ja. Alaska ist mein Heimatland. Als ich verwandelt wurde bin ich für eine Zeit lang fort gewesen.", fing Damian an zu reden.
"Ihr habt es euch hier wirklich schön gemacht."
Er schien sich plötzlich etwas unsicher zu fühlen. "Also Ladys, was wollen wir jetzt unternehmen?", fragte er dann ausweichend. "Sollen wir rausgehen?"
Tanya nickte, hakte sich bei Kate ein und ging mit ihr vor. Sie drehte sich nach ihm um, doch er lief direkt hinter ihnen und sagte nicht viel. Sie unterhielt sich mit ihrer Schwester über lauter belanglose Sachen. Als sie zu einer Lichtung kamen blieb Damian stehen und hielt sie zurück.
"Ich..ähm.. Tanya ich muss mit dir reden.", meinte er dann.
"Entschuldig uns kurz", sagte er in Kates Richtung.
Dann zog er sie von der Lichtung weg ein Stück in den Wald hinein. Kate würde sie trotzdem hören können, aber vielleicht fiel es ihm so leichter das zu sagen, was er loswerden wollte.
"Tanya, ich muss dir was beichten..", flüsterte er.
„Was ist denn los?“, fragte Tanya, als er auch schon weitersprach.
"Ich.. also es ist so dass mein Bruder wahrscheinlich noch lebt, zwar ist er jetzt alt, aber ich reise deswegen bald nach Deutschland für eine unbestimmte Zeit."

Tanya sah ihn verwundert an. Er musste gehen, sie verlassen. Warum machte ihr das soviel aus, sie kannte ihn doch kaum. War es nicht klar gewesen, dass er nur ein Besucher für kurze Zeit war? Tanya überlegte. War es das wirklich? Es fühlte sich so richtig an, die Zeit mit ihm zu verbringen. Sie hatten sich so wundervoll verstanden, sich so viel zu erzählen gehabt.
Und jetzt musste er fort. Oder wollte... Ob er von ihr weg wollte? War sie ihm gleichgültig, oder mochte er sie gar nicht? Tanya wusste gar nicht mehr, was sie sagen oder denken sollte, doch sie verbannte alle Gefühle aus ihrem Gesicht. Sie würde sich vor ihm nicht schwach zeigen.
Doch dann nahm er sie in die Arme. Er hielt sie einfach nur und zeigte ihr so, dass es ihm leid tat, aber er keine andere Wahl hatte. Tanya verstand ihn plötzlich. Es ging nicht darum, eine faule Ausrede zu suchen, um sie zu verlassen. Familie bedeutete ihm so viel.
Wenn Tanya an Familie dachte, dachte sie keineswegs an die Menschen, die sie zur Welt gebracht hatten. Sie war damals zu jung gewesen um diese starken Blutbande schätzen zu wissen und hatte sie mit der einfachen Entscheidung, Sasha zu begleiten durchtrennt.
Sie hatte sie nie wirklich vermisst. Erst Sasha, später ihre Schwestern und die vielen Reisen hatten sie ausgefüllt. Ihre Eltern, die sich immer um anderes kümmern mussten, hatte sie nie gebraucht.
Nein, ihre Familie waren nicht die Menschen, die seit Jahrhunderten irgendwo verrotteten.
Ihre Familie bestand aus ihren wundervollen Schwestern. Sie könnte sich gar nicht vorstellen, ein Leben ohne Kate und Irina zu führen. Also musste sie Damian loslassen, denn sein Bruder hatte nicht mehr viele Jahre.
Damian versprach ihr, dass er wiederkommen würde. Sie ließ die Mauer, die sie aufgebaut hatte, um ihre Gefühle zu verbergen, wieder zusammenkrachen, legte ihren Kopf auf seine Schulter und zog ihn noch enger an sich.
So fand sie Kate. Tanya sah über Damians Schulter, wie sie sich mit erstauntem Gesichtsausdruck näherte. Etwas verlegten befreite sie sich aus Damians starken Armen und lächelte Kate zu.
"Ich werde für unbestimmte Zeit nach Deutschland reisen. Dort leben noch einige Verwandte von mir',
erkläte Damian Kate die Situation.
"Ich werde bald aufbrechen, aber bitte lasst uns noch ein wenig spazieren gehen."

Tanya stimmte schweigend zu und sie liefen wieder los. Damian legte den Arm um sie.
Doch sie konnte sich jetzt gar nicht mehr richtig über seine Anwesenheit freuen, mit dem Wissen, ihn schon bald zu verlieren. Nicht für immer, doch wann würde er zurückkommen. Sicher blieb er bei seinem Bruder bis dessen Leben zu Ende ging. Vielleicht kam er erst in 10 Jahren wieder. Es brachte nichts, wenn er noch länger hierblieb, ihm nicht und ihr auch nicht.
Sie drehte sich zu ihm um und sah ihm fest in die Augen.
„Damian“, sagte sie. „Du solltest keine Zeit verlieren. Wenn du gehen musst, dann geh jetzt, geh gleich.“
Es war so schwer, diese Worte auszusprechen, so unendlich schwer ihm und ihr selber wehzutun. Sie konnte den verletzten Ausdruck in seinen Augen kaum ertragen. Doch es war besser so, sie würde diese letzte Zeit nicht genießen können, wenn er jede Sekunde gehen könnte.
Tanya nahm seine Hand, doch er zog sie zurück, es war offensichtlich, dass sie ihm unerwartet sehr wehgetan hatte.
„Es tut mir Leid“, flüsterte sie, wohl wissend, dass es nicht wiedergutmachen konnte, was sie grade angerichtet hatte. Doch sie würde ihre harten Worte nicht zurücknehmen.
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BeitragThema: Re: Tanya und Damian - Die erste Begegnung   Sa Dez 22, 2012 2:00 pm

Letzter NP-Post!!!


Langsam zog die Landschaft an ihnen vorbei. Damian merkte, dass Tanya nicht begeistert darüber war das er fort ginge und ihm selbst tat es auf einer Seite sehr weh sie so zu sehen. Kate lief stumm neben Tanya und konzentrierte sich die meiste Zeit auf den Weg.
Tanya blieb kurze Zeit später stehen und sah zu Damian hoch. "Damian“, sagte sie. „Du solltest keine Zeit verlieren. Wenn du gehen musst, dann geh jetzt, geh gleich.“ 'Jetzt gehen..?' Damian hatte damit nicht gerechnet. Wollte sie ihn denn jetzt von sich haben? Er hörte ihren Schmerz in ihrem Worten.
Der Nomaden öffnete seinen Mund. Die Blondine nahm vorsichtig seine Hand, doch er wollte jetzt nicht angefasst werden. Er fand keine Worte und starrte sie stumm an.
Er wollte nicht JETZT gehen! Sie hatten doch noch einige Minuten oder Stunden die sie zusammen verbrachten könnten, aber wahrscheinlich würde dadurch der Abschied schwerer fallen.
"Es tut mir Leid“, flüsterte sie. Er schüttelte seinen Kopf. "Nein, muss es nicht. Mir tut es leid. Ich sehe, ich habe dich damit verwirrt und verletzt. Auf eine komplizierte Weise tut es mir selber weh hier fort zu gehen. Die Tage mit dir waren seit langem das erste schöne, dass mir wiederfahren ist", sagte Damian etwas durcheinander.

In der Stille die gerade zwischen ihnen herrschte überlegte der Vampir was er sagen sollte.
"Tanya, ich komme wieder! Auch wenn es hundert Jahre dauert.. Du weißt doch - man sieht sich immer zweimal im Leben. Ich möchte dich wiedersehen und ich versichere dir, ich werde dich nicht vergessen."
Mit einem schiefen Grinsen wollte er sie beruhigen. Damian glaubte einfach daran dass die sich Wiedersehen würden. Lautlos nahm er sie erneut in die Arme und drückte sie fest an sich.
Tanya löste sich langsam aus der Umarmung und sah zu Kate. "Es hat mich gefreut dich kenn zu lernen, Kate. Ich bin mir sicher wenn ich Tanya wiedersehen werde, sehen wir uns auch." Er grinste Kate an und schüttelte ihre Hand.
"Wir sehen uns", sagte er mit einer überzeugten Stimme und ging langsam los. Er entschloss sich doch schnell zu laufen, doch bevor er los lief drehte er sich nochmal um. Tanya lehnte sich an ihrer Schwester und sah Damian nach. Der Nomaden winkte kurz, drehte sich um und lief los.
Jetzt war es wie vor ein paar Tagen- Damian alleine um die Welt! Der Vampir würde Tanya nie Vergessen können, irgendetwas verbindet die beiden, sie hatten soviel gemeinsam.
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Tanya und Damian - Die erste Begegnung

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