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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Mi Jan 02, 2013 2:59 am



Die Burg Burg Hunedoara ~ Castelul de Hunedoara wurde um das Jahr 1452 im gotischen Stil von Johann Hunyadi (Iancu de Hunedoara) auf einem Kalkfelsen auf den Resten einer Festung aus dem 14. Jahrhundert errichtet.

Zwar traf die kleine Cullen die beiden Vampire an, doch waren diese immernoch ziemlich beleidigt wegen ihrem letzten Zusammentreffen und so schickten sie Nessie wieder fort.
Verzweifelt rannte der junge Halbvampir in Richtung Heimat, doch plötzlich wurde sie von einem mystischen Wald angezogen, der so viel anders wirkte als normale Wälder.
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   So Mai 19, 2013 9:06 am


Karol
(Gabriel, Edward, Aro)


Er ging wie ein Schatten, den Kopf stets geduckt unter der Kapuze seiner grobwollenen braunen Kutte, die er stets trug. Niemand vermutete in der demütig gebeugten Gestalt des vermeintlichen Bettelmönchs mit der fast schneeweißen Haut, den blassblonden Haaren und den glühend roten Augen die Bestie die er war. Vielmehr sahen ihn die meisten Menschen, die ihm begegneten für einen Albino, ein ungewöhnliches Wesen und sie verstanden ihren natürlichen Reflex der Furcht als falsch und glaubten diesem armen Mann mit der leise flüsternden Stimme Unrecht zu tun. Sie glaubten in ihm meist einen armen, von der Gesellschaft Ausgestoßenen zu erkennen, der in Gott Zuflucht gefunden hatte.
Wie falsch sie lagen. Er war ein Mörder, eine Bestie, die gewissenlos und ohne jegliches Gefühl seine Opfer folterte und sich daran berauschte, sie zu zerstückeln und auszusaugen.
Er hasste sie, diese schwachen nutzlosen Geschöpfe.
Er verachtete sie, für ihre Schwächen, ihre Angst und dieses gellende Geschrei mit dem sie in den Tod gingen. Es schmerzte in seinen Ohren, es war nutzlos.
Er beherrschte sie, weil er zu einer göttlichen, königlichen Art gehörte, die es nicht verdiente sich in Höhlen, in dunklen Kellern oder Löchern aufhalten zu müssen.
Er sollte im Sonnenlicht wandeln dürfen.
Sie sollten ihnen dienen, ihnen zur Nahrung gereichen und erfahren, wer die wahren Herrscher, die waren Fürsten dieses Erdballs waren.

Fast schwebend glitt er in die mächtige Burg, begab sich in die verborgenen Gewölbe, in die die Menschen nie vordrangen, da sie den Zugang nicht kannten, diesen Gang seit Jahrhunderten verschüttet glaubten.
Karol grüßte nicht die Wachen, die ihm einen guten Abend wünschten. Seinen Mund umspielte ein angewiderter stets misstrauischer Zug. Auch sie waren nichts, waren unerfahren gegen ihn, ohne Gaben, ohne Erfahrung. Auch sie waren ihm egal.

Die Meister hatten ihre Besten gerufen – zu denen er gehörte. Er glitt in den Wohnsaal der Meister, streifte seine Kapuze ab und verneigte sich tief vor den beiden Männern, die ihn strahlend anlächelten.
Wladimir lächelte seine Getreuen an und erläuterte ihnen freudig: „Unser Plan geht in die entscheidende Phase. Aro, diesem arroganten Wicht hat es nicht genügt das Scharmützel, das wir ihnen schickten zu zerstören. Nein, die Annahme von Steffan war völlig richtig. Dieser Emporkömmling und seine überheblichen Brüder schicken uns ihre Wache – ihre wichtigsten und fähigsten Leute. Aro ist verblendet von seiner Machtgier und seinem Glauben in diese Wachen, doch ihr….“ Begeistert sah er die Umstehenden an. „…Ihr seid unsere Trümpfe. Von Euch weis er nicht. Er kennt unsere Stärke nicht und seine wertvollen Lieben werden ins Verderben laufen.“ Wladimir hatte begonnen erregt und mit leuchtenden Augen von einem zum anderen zu wandern und ihnen aufmunternd die Schulter zu drücken. „Wir werden Einen nach dem Anderen vernichten, bis diese drei sogenannten Machthaber alleine in ihrem Palazzo sitzen, bis wir sie das nächste Mal besuchen! Und das wird das letzte Mal sein, das Aro Besuch empfangen wird.“
Detailliert und genau erklärte Wladimir seinen Getreuen die einzelnen Volturi. Ihre Gaben, ihr Aussehen, alles, was er bei dem Zusammentreffen vor vier Jahren in Forks erfahren hatte. Alec, Jane, Demetri, Chelsea, Felix, Renata, Heidi, alle die er kennengelernt hatte. Alles was er von Carlisle und seinen Zeugen hatte erfahren können. Damals hatte es keinen Kampf gegeben, weil die Cullens zu weich, zu menschlich waren. Doch dieses Mal würde nicht verhandelt werden.
Die Volturi kamen um zu zerstören und sie würden zerstört werden!
„Ihr alle – jeder Einzelne von euch hat einen guten Grund Rache an ihnen zu nehmen. Bald werdet ihr die Gelegenheit dazu haben!“

Karol lächelte sein hässliches bösartiges Lächeln. Rache! Wie gut dieses Wort auf seiner Zunge schmeckte. Wie lange hatte er darauf gewartet, Aro heimzahlen zu können, was er ihm angetan hatte. Die Niederlage, den Schmerz und die unsägliche Schmach, die Karol hatte ertragen müssen, ließen ihn leise knurren.
Seit diesem Tag ihrer Begegnung hatte Karol nicht mehr laut gesprochen, da seine Stimme sich um eine ganze Oktave gehoben hatte.
Seit diesem Tag hatte er nie wieder einer Frau beiwohnen können.
Seit diesem Tag hatte der Durst nach Rache ihn fast aufgefressen.

Jetzt brannte er erneut auf. Doch bald würde er ihn stillen können. Bald würde er Aro alles heimzahlen können. Bald würde er seine geliebten Kleinodien zerstören können. Flüsternd, selbst für Vampire kaum hörbar verneigte er sich ein zweites Mal vor den Meistern und seine Augen funkelten als er sich wieder erhob.

„Ich werde euch nicht enttäuschen – Meister!“


Zuletzt von Demetri am Mi Mai 22, 2013 8:36 am bearbeitet; insgesamt 2-mal bearbeitet (Grund : Edit by Demetri - Bitte Spielername anfügen!)
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Mi Mai 22, 2013 8:28 am



Denisa
(Rosalie,Tanya)


Denisa stand in den Kellergewölben des Huneadora Castle. Es war schummrig hier und das einzige Licht kam von einigen Fackeln an der Wand, doch die Personen im Raum, die ausnahmslos Vampire waren, konnten mit ihren roten Augen alles klar erkennen. Die ehrwürdigen Meister waren hier. Sie hatten einige Personen zu sich gerufen, die, die mit einer Gabe beschenkt waren, zu denen auch Denisa gehörte. Hier im Raum waren die besten Kämpfer der Rumänen.
Die Meister lächelten sie alle an, sie schienen vor Freundlichkeit zu sprühen. Wenn Denisa lächelte, dann nur auf eine kalte oder arrogante Weise. Mit Freundlichkeit kam man in der Welt nicht weit, das hatte sie in den Jahrhunderten, in denen sie gelebt hatte, schon lernen müssen.
Es gab eine ganz klare Rangordnung, jeder hatte seinen Platz. Die, die höher standen als sie, verdienten ihren Respekt, und sie selber verdiente den der niedrigeren Stellungen. So war das.
Ein in einen Umhang gehüllter Vampir schlich herein und schob seine Kapuze nach hinten. Alles an ihm war blass, seine Haut, seine Lippen und seine Haare, nur seine Augen stachen rot aus seinem Gesicht hervor. Es war Karol.
Denisa mochte ihn nicht besonders, aber er war ein guter Kämpfer.
Als alle versammelt waren richtete Wladimir, einer der Meister, das Wort an sie.
„Unser Plan geht in die entscheidende Phase. Aro, diesem arroganten Wicht hat es nicht genügt das Scharmützel, das wir ihnen schickten zu zerstören. Nein, die Annahme von Steffan war völlig richtig. Dieser Emporkömmling und seine überheblichen Brüder schicken uns ihre Wache – ihre wichtigsten und fähigsten Leute. Aro ist verblendet von seiner Machtgier und seinem Glauben in diese Wachen, doch ihr….“ Wieder strahlte er glücklich. „…Ihr seid unsere Trümpfe. Von Euch weis er nicht. Er kennt unsere Stärke nicht und seine wertvollen Lieben werden ins Verderben laufen.“
Er lief durch den Raum und legte dem einen oder anderen die Hand auf die Schulter. Denisa mochte keinen Körperkontakt, doch er war ihr Meister und sie sagte nichts.
„Wir werden Einen nach dem Anderen vernichten, bis diese drei sogenannten Machthaber alleine in ihrem Palazzo sitzen, bis wir sie das nächste Mal besuchen! Und das wird das letzte Mal sein, das Aro Besuch empfangen wird.“
Er erklärte ihnen genau, wer die Wachen der Volturi waren, und was für Gaben sie hatten. Alec und Jane waren darunter, von ihnen hatte Denisa gehört. Die Zwillinge waren fast noch Kinder, doch ihre Gaben waren unglaublich. Sie selber war schon stolz auf ihre eigene Gabe, sie besaß die Fähigkeit, Personen in eine Art Zeitschleife zu versetzen. Wenn sie ihr in die Augen sahen, wiederholten sich ihre Bewegungen wieder und wieder. Sie selber kann Angreifer festhalten, doch im Nahkampf war sie nicht so gut, deswegen war sie immer auf die Hilfe anderer angewiesen, die die Angreifer töteten. Doch diese Jane konnte nur durch die Kraft ihrer Gedanken Anderen Schmerzen zufügen. Sie würde versuchen müssen, die Gegner mit Gaben, die auf den Gedanken basierten, zuerst mit ihrer Zeitschleife zu fangen.
„Ihr alle – jeder Einzelne von euch hat einen guten Grund Rache an ihnen zu nehmen. Bald werdet ihr die Gelegenheit dazu haben!“

Ja, jeder hatte einen Grund! Abgesehen davon, dass die Volturi erst kürzlich einige Rumänen getötet hatten, gab es auch noch persönliche Gründe. Einige der hier Anwesenden lebte schon mindestens ein zwei Jahrhunderte, und war in dieser Zeit mit einem Anhänger der Volturi zusammengestoßen. Denisa hatte einmal einen Gefährten gehabt, doch er war von den Volturi ermordet worden, den Grund wusste sie nicht. Seitdem hatte sie sich geschworen, nie wieder zu lieben, aber dennoch wollte sie sich rächen.
Auch in Karols Gesicht konnte man die Rachelust förmlich sehen.
„Ich werde euch nicht enttäuschen – Meister!“, sagte er, wie immer flüsternd.
„Nein, niemals“, stimmte Denisa ihm zu. „Wie werden wir vorgehen?“
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Mi Mai 22, 2013 9:32 pm


Piotre
(Peeves, Timothy Tenebrae)
Piotre kauerte in einer dunkle Ecke und schielte angewiedert in die Runde. Es hatte sich immer mehr Anhänger eingefunden und füllten den Raum. Er konnte es nicht leiden, egal wer es war. Er kannte keine Freundschaft oder Gefühle. Ebenso mochte er nicht wenn er zu nah mit Personen in Kontakt trat, sei es Körperlich oder Geistig.

Sein Blick wanderte umher bis seine Auge auf einem Mann mit Kutte liegen blieben, der zielstrebig auf einen gewissen Punkt zulief. Piotre erhob sich und trat mit stillen Schritten aus der Dunkelheit. Seine kalten und undruchsichtigen Augen bewirkten das schreckhafte aufzucken der Vampire um sich herum. Es war kein Geheimnis das dieser Vampir auch nicht vor Argenossen halt machte, die auf seiner Seite standen. In leicht geduckten Haltung streifte er durch die anwesende Meute und bewegte sich nach vorne. Mit seiner rechten Hand umfasste er immer wieder seinen linken Zeigefinger und drehte ihn unnatürlich um die eigene Achse. In einem kurzen Augenblick der Stille konnte man das leichte brechen eines Vampirknochens vernehmen. Piotre wurde nervös wenn er nichts zum quälen hatte, er war besessen von Schmerz, Leid und Tod. Ohne mit der Wimper zu zucken drehte er seinen Finger wieder in die korrekte Richtung und wartet bis dieser wieder angewachsen war um ihn danach wieder erneut zu brechen - immer wieder und wieder.

Als er den Platz ganz vorne einnahm, ruhten einge Blicke auf ihm. Mit einem mörderischen und zugleich irrem Blick erwiderte er diese und das Gemurmel verstummte. Er hasste diese Farce - könnten sie nicht gleich losstürmen und diese dreckigen Hunde umbringen. Sein innererste lechzte danach jemanden die Knochen zu brechen und sie förmlich zu zerschmettern. Als Ihr Meister das Wort egriff blickte er wieder nach vorne und versuchte sich zu beherrschen, was ihm sichtlich schwer viel. Wladimir berichtete von ihrem Plan und auch den Fähigkeiten der Volturi. Jetzt war der Knochenbrecher wieder ganz bei der Sache und hörte interessiert zu. Auch wenn er ein skrupeloser Killer war, ein Monster was nur Qual und Tod kannte, war er durchaus ein sehr guter Kämpfer. Anders hätte er bis heute wohl nicht überleben können.

„Ihr alle – jeder Einzelne von euch hat einen guten Grund Rache an ihnen zu nehmen. Bald werdet ihr die Gelegenheit dazu haben!“ Als er diesen Satz vernahm musste er auf unwirkliche Weise lächeln. Bei ihm war das anders, es war ihm egal was der Grund war, er wollte einfach nur töden, kämpfen und leiden lassen. Der Hintergrund war ihm egal, er war eine Killermaschine, der egal war wer das Opfer war. Nicht wie bei manch anderen war er von Rache geleitet, sonder einfach nur von Mordlust. Sein Grinsen wurde noch wahnsinniger als er Karols flüstern vernahm und auch die andere dem Meister zustimmten. Gerade als Piotre seinen Stimme erheben wollte, sprach Denisa seine gedachten Worte aus. Er würde sich zwar sowieso nicht wirklich and der Planung beteiligen, sondern einfach nur das Medium sein, das Werkzeug was man lenkte und zum töten brauchte. Ein Teamspieler war er nicht wirklich, aber er konnte sein Fokus gut ausloten und sich für eine gewisse Zeit integrieren. Was brachte es ihm, einen Kampf zwar zu genießen und alles um sich herzum zu töten um dann doch nicht zu gewinnen. Er würde sich beherrschen und nur diejenigen Töten die sich dieser Gruppe in den Weg stellten.
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Seto
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Do Jul 04, 2013 10:52 pm

cf: Ruinen von Slimnic

Die Frage die Seto an Demetri gestellt hatte wurde sogleich von Chelsea beantwortet. Dem Samurai sollte es recht sein, doch er hatte ein wenig das Gefühl das sich der Tracker etwas zurück hielt. Weshalb auch immer. Er sah zu der braunhaarigen, die mir erklärte das wir Freunde auf der ganzen Welt hatten. Na immerhin etwas. Ich lauschte weiter ihren Worten als sie fragte ob wir in Sibiu auf jemanden gestoßen waren. „Nein, alles verlief nach Plan.“ Er sah kurz zu Claire, regte aber keinen einzigen Gesichtsmuskel. Irgendwie war ihm klar gewesen das sie nichts von der Begegnung mit diesem Barney erzählen wollte. Seto glaubte auch nicht wirklich das er als Zeuge geeignet gewesen wäre und als Kämpfer schon gar nicht. Er war schon ein spezieller Fall von Vampir gewesen. Er blickte zurück zu Chelsea die 'Strabag' erwähnte. Ein sanftes Lächeln umstrich die Züge des Japaners. Welch vortrefflicher Zufall. Strabag befand sich etwas weiter östlich von Slimnic. Sie würden nicht lange brauchen bis sie dort waren.
Demetri und er entschieden das sie sich in zwei Gruppen aufteilen würden. Die einen sollten Zeugen beschaffen und die anderen Mitstreiter die an ihrer Seite kämpfen würden. Der Tracker führte die Kampftruppe an, Seto die der Zeugen. Der Samurai wurde von Claire und Alec begleitet. Wieder einmal war die Französin äußerst hilfreich was das 'umgarnen' von neutralen Vampiren anging. Schließlich wurden sie von fünf Nomaden begleitet.

Auf dem Rückweg traf sich die Gruppe an einem bestimmten Ort wieder. Demetris Gruppe hatte es geschafft noch sieben zusätzliche Kämpfer aufzutreiben. Ob freiwillig oder nicht konnte Seto nicht sagen. Sicher hatte Chelsea wieder ihren Beitrag dazu geleistet. Der Samurai trat an Demetris Seite und blickte auf die italienische Gruppe. Nun hatten sie vierzehn Kämpfer plus fünf Zeugen. Das musste wohl reichen. Er atmete tief ein und wand sich schließlich dem Tracker zu. Lange dauerte das Gespräch nicht, denn sie wurden sich ziemlich schnell einig das es keinen Sinn hatte auf einen Moment der Überraschung zu bauen. Die Rumänen wussten das sie hier waren. Sie waren vorbereitet, doch die Volturi waren es auch. Schließlich wand sich Demetri an die Gruppe und sprach einige Worte. Seto konnte sich nur anschließen. Es wurde alles gesagt und so machte sich die Gruppe auf nach Hundeoara um dort die Schlacht zu schlagen weshalb sie hier waren.
Dieser Kampf würde für Demetri als auch für ihn selbst Sieg oder Niederlage bedeuten. Aro erwartete viel von den beiden und dessen waren sie sich bewusst. Seto glaubte an ihre Stärken und auch wenn sie keinen Hinterhalt planen konnten, so hatten sie dennoch keinen Nachteil. Alles was er hoffte war nur, dass Nicolae ihm wirklich nichts verschwiegen hatte. Sollte sich herausstellen das es doch noch weitaus mehr Vampire waren die hinter den Rumänen standen, dann würde es eng werden. Doch er hatte nicht vor an auch nur einen seiner Gruppe zu zweifeln. Sie waren stark und er hatte gesehen was die Volturi in Italien mit den Rumänen gemacht haben. Dies hier hatte nichts von einer Menschenschlacht. Hier trafen Jahrhundertelange Kampferfahrungen aufeinander und das würden sie die Rumänen auch spüren lassen.

Mittlerweile war es tief schwarze Nacht und in der Ferne konnte man nur ein paar tierische Geräusche hören die von den Wäldern her an ihre Ohren drangen. Wie Schatten bewegte sich die Gruppe auf das Schloß zu welches für normale, menschliche Touristen längst verschloßen war. Demetri und Seto liefen an der Spitze voran, schräg hinter dem Tracker Chelsea, Chiara und Felix. Hinter Seto Claire und Alec. An den jeweiligen Außenseiten ihre Verbündeten Kämpfer und schließlich - in sicherer Entfernung hinter der Gruppe - die Zeugen. Seto fragte sich wo genau es wohl zum großen Kampf kommen würde. Vor dem Schloß in den düsteren Wäldern? Auf der steinigen Brücke die zum großen Tor führte? Vielleicht sogar hinter den dicken Schloßmauern selbst? Vermutlich würden sie nicht alle am selben Ort kämpfen. Möglicherweise teilte man sich auch auf. Seto hatte in so vielen Schlachten schon vieles gesehen. Sie mussten einfach auf alles gefasst sein. Wobei er nicht glaubte das die rumänische Gruppe sie so weit in ihr 'Reich' vordringen lassen würde. Der Samurai hatte so ein Gefühl das sie bereits warteten. Es lag definitiv etwas in der Luft. Er spürte es. Es dauerte nicht mehr lange. Die Mimik des Japaners veränderte sich. Seine Miene wurde ernst und sein innerstes bereitete sich auf den Kampf vor. Sein Schwert war bereit und wartete nur darauf Fleisch zu durchtrennen.
Lang genug hatte es gedauert bis sie an diesem Punkt waren. Viel war geschehen und gleichzeitig auch fast gar nichts. Seto freute sich auf den Kampf. Freute sich darauf zu zeigen wie loyal er den Volturi gegenüber stand. Mit dieser Mission würde er zeigen das er nun ein Teil von ihnen war. Er würde die Meister - und auch sich selbst nicht enttäuschen.

Es war nicht mehr weit bis zum Schloß als Demetri und er fast zeitgleich in der Ferne eine Bewegung erhaschten. Sie blieben nicht erprupt und überrascht stehen wie man es von Menschen in Filmen gewohnt war. Sie blieben ruhig, taten den letzten Schritt zu dem sie angesetzt hatten und hielten dann inne. Ihre rotglühenden Augen war auf die Gruppe fixiert die sich ihnen näherte. Feiner Nebel lag über dem kalten Nachtboden und die Laute der Tiere waren verstummt. Setos Augen lagen auf den dreizehn Vampiren die sich langsam näherten. Fixierte jedes einzelne ihrer Gesichter. Er versuchte auszumachen wer von ihnen diejenigen mit den 'speziellen' Gaben waren. Eine Frau lief ziemlich weit vorne. Möglicherweise war sie es mit der Zeitschleife? Doch er vermochte es noch nicht hunderprozentig zu sagen. Wahrscheinlich würden sie erst im Kampf erleben wer, wer war. Demetri und Seto hatten sich im Voraus darauf geeinigt, dass sie sich wohl um denjenigen kümmern würden der in der Lage war die Zeit langsamer zu machen. Dies war eine Fähigkeit die - wenn sie richtig ausgeführt wurde - durchaus effektiv sein konnte. Ein Gegner allein wäre wohl nicht in der Lage ihn zu Fall zu bringen. Nur wussten sie leider nicht, welches Gesicht zu der Gabe passte.
Genau in dem Moment als Seto einen kurzen Seitenblick zu Claire warf, schien sie jemanden zu sehen den sie kannte. In ihren Augen lag nur für eine Sekunde die Überraschung ehe sie wieder zu ihrer normalen Mimik zurück kehrte. Der Samurai blickte wieder nach vorne, wollte ihr jedoch irgendwie vermitteln das alles gut ausgehen würde - auch wenn sie das sicher wusste. Sie war eine stolze Kriegerin und sehr selbstsicher. Sie brauchte seine Bestätigung nicht und dennoch wollte er ihr zeigen, dass er sie verstanden hatte. Nur einen kurzen Moment ergriff er ihre Hand und drückte sie sachte, ehe er sich voll und ganz auf das konzentrierte was vor ihnen lag.
Die Schlacht konnte beginnen..
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Fr Jul 05, 2013 11:42 pm

 

Karol
(Gabriel – Edward – Aro)

Still, wie eine weitere in Sandstein gemeißelte Figur, stand Karol neben Steffan zu seiner Linken und Piotre zu seiner Rechten an der Wehrmauer der alten Zinnen. Sie hatten sich auf dem Turm versammelt und beobachteten die Umgebung. Sie würden sie kommen sehen, die Eindringlinge. Dieses anmaßende Pack!
Kein Laut, keine Bewegung ging von den gespenstisch bleichen, im Schein des abnehmenden Mondes subtil leuchtenden Gestalten aus. Ihre Mienen waren ebenso erstarrt wie ihr Körper, wie eingefroren, wie im Moment versteinert. Es gab keinen Grund für die ca. 20 Vampire auf den vier Seiten des Turmes sich zu bewegen. Es gab keinen Grund etwas zu sagen – sie waren hier, um einen Kampf zu erwarten, also warteten sie.

Sie hatten die Kämpfertruppe noch um vier Mann verstärkt, nachdem Nicolae ihnen von seiner ‚Unterredung’ mit diesem Japaner erzählt hatte. Niemand kannte diesen Japaner, aber Karol waren seine Gegner auch egal. Sie sollten sterben, dass war wichtig!
Karol kannte keine Bedauern, wie er auch keine Freude kannte. Seine Begeisterung galt dem Schmerz. Schmerz war das einzig reale, das einzig echte Gefühl für das es sich lohnte seine Kraft einzusetzen.
Sowohl der Schmerz, den er selbst spürte als auch den den er zuzufügen im Stande war. Erst das sichtbare Schmerzverhalten seiner Opfer machten ihm seine Mahlzeiten zu einem Genuss – machten Kämpfe zu einem Erlebnis! Er nährte sich daran und ließ seine Energie unter dem Aufbäumen der gemarterten Körper anschwellen.
Ja es gab nichts elementareres – nichts wahrhaftigeres, als Schmerz!

Die leise Stimme einer der Wachen zerschnitt leise wie ein Flüstern die Stille der Nacht. „Sie kommen“
Karol zog die klare kühle Luft tief in seine Lungen. Es war soweit – die Entscheidung würde noch heute Nacht fallen. Ruhig ging er zu der Wache hin und starrte kurz hinab in die Ebene. Eine kleine fast schwebende Schar von Gestalten glitt ruhig über die Wiesen auf das Schloss zu. Ein bitteres, erwartungsvolles Lächeln voller Hass und Unnachgiebigkeit verzog seine Lippen. Er nickte den Meistern kurz zu und ging dann den anderen Kämpfern folgend die Treppe hinab.
Wladimir hatte sie genau instruiert.
Keine Verhandlungen!
Keine Möglichkeiten irgendwelche Spielchen zu versuchen.
Direkter Angriff!


Nichts war Karol lieber als das. Angreifen und auslöschen! Wie gut diese Worte auf seiner Zunge schmeckten.
Ohne großartig den Versuch zu unternehmen sich zu tarnen oder ihre Absichten zu kaschieren traten sie aus der Burg hinaus und gingen ihren Gegnern entgegen. Die Meister sollten geschützt bleiben, sollten voller Genuss ihren ersten Triumph genießen können.
Karol zählte kurz die Köpfe der Volturi ab. Eine kleine Abordnung von Personen war bei ihrem Anblick stehengeblieben, wohingegen die größere Truppe von 15 Vampiren unbeirrt weiterging und in geschlossener Formation auf sie zukam.
'Wie lächerlich – Zeugen?'
Die Meister hatten recht – diese Italiener waren erbärmlich. Hinterhältig und despotisch kaschierten sie ihre Diktatur mit Falschaussagen erpressbarer ‚Zeugen’.
Sie die Rumänen brauchten keine Zeugen, ob Recht oder Unrecht – darum ging es dieses Mal nicht – sie wollten einen Umbruch und diesen waren sie bereit mit Gewalt herbeizuführen.
Für den Bruchteil einer Sekunde blieben beide Gruppen stehen, maßen sich konzentriert ab.  Der bleiche Mann in der Kutte erkannte einige der Gesichter der Männer die um die anderen herum postiert waren und einige der Italiener verdeckten. 'Strabag Vampire – diese verräterischen heimatlosen Tiere!'

Karol gab ein entschlossenes Fauchen von sich.

Das Zeichen für seine Brüder und Schwestern, dass es begann. Blitzschnell rannten sie auf die Volturi zu, die ihrerseits sich in Bewegung setzten.

Rasend – still
Machtvoll – gefühllos
Angsteinflößend – erwartungsvoll

Körper prallten aufeinander; vereinzelte Wortfetzen gezicht nur, nicht gesprochen; brachiale Angriffe die kraftvoll abgewehrt wurden.
Ein Mann in einem langen grauen Mantel stellte sich ihm die zu einer Kralle geborgenen Hand zum Schlag bereit entgegen. Karol drehte sich zur Seite und fasste ihn bei der Kehle. Der Mann gurgelte undeutlich versuchte sich zu wehren und wurde sogleich starr und ruhig. Karol warf ihn einer ihrer Wachen zu Füßen. „Töte ihn!“  

Der Kampf hatte erst begonnen – doch das dumpfe Krachen der Schläge, das Keuchen und entschlossen Ächzen bereiteten ihm Genugtuung und Freude!

„Ja kommt – kommt – ihr hinterhältigen Hunde!“
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Sa Jul 06, 2013 5:35 am


Valeriu
(Esme, Letizia, Grace)

Der Raum war nicht groß, aber auch nicht so klein, wie sein Zimmer, aber dafür besser beleuchtet als der Rest der Burg. Valeriu lehnte sich lässig mit der Schulter an die Steinwand und beobachtete misstrauisch, wie der Raum sich mit immer mehr Vampiren füllte. Er hatte nicht viele Kontakte unter Stefans und Wladimirs Gefolge. Mit der Zeit hatte er gelernt, dass die meisten Vampire hier früher oder später doch starben und so ersparte er sich die Schmerzen.
Die meiste Zeit verbrachte er in seinem „Verließ“, wie er sein bescheidenes Zimmer immer nannte, und spielte mit einigen niederen Wachen, indem er ihnen die Ewigkeit ein wenig mehr in die Länge zog. Damals, als er endlich frei war, der langen Gefangenschaft entkommen war und diese ihm damals unbekannten Wesen ihn verwandelt hatten, hatte er auf ewige Freiheit gehofft. Eine Belohnung dafür, dass er ohne jeden Grund jahrelang eingesperrt worden war. Und jetzt? Sein Leben war nicht anders, als früher. Seine rumänischen Meister hatten ihn versteckt, er durfte kaum raus, er war einer ihrer geheimen Waffen und Schätze...und wieder ein Gefangener. Natürlich erhielt er dadurch mehr Ansehen, konnte diese aber auch nicht wirklich ausnutzen, da er kaum dazu verfugt war irgendwas zu tun. Anfangs hatte er noch versucht Freunde zu finden, pflegte die wenigen Kontakte, die er besessen hatte, aber sie starben in Schlachten und Kämpfen, denen er nicht beiwohnen durfte. Er hatte nicht mal versuchen können, sie zu retten.
„Noch ist deine Zeit nicht gekommen, Valeriu.“ Er erinnerte sich glasklar an den milden, versöhnlichen Ton von Stefan. Stefan und Wladimir, die Meister, die er achten und respektieren sollte. Verachtungsvoll blickte er zu den beiden Stühlen und den zwei Vampiren, die in ihnen saßen und ihren Blick freudig auf die Vampirgruppe gerichtet hatten. Sie hatten es gewusst und sie trotzdem gehen lassen.
Wie lange war es her? Er konnte es nicht wirklich sagen. Ein oder zwei Jahrzehnte, vielleicht noch ein bisschen länger. Sie wurde zusammen mit einer neuen „Fuhre“ Neugeborenen mitgebracht. Auch wenn er sich geschworen hatte möglichst niemanden an sich heranzulassen, war er sofort fasziniert von ihr gewesen. Ihre rotblonden Haare, ihr schlanker Körper, diese strahlenden, mandelförmigen Augen und ihre Lippen, nach denen er sich so verzehrt hatte. Und doch…sie würdigte ihm keines Blickes.
Er hatte sich bald damit abgefunden. Schließlich wusste er, dass er nicht gerade der Hübscheste war, selbst seine Sonderposition in der Wache hatte sie nicht interessiert. Trotzdem nahm er all seinen Mut zusammen und sprach sie an, wollte Kontakt zu ihr haben, aber sie wies ihn ab, kalt. Doch er hatte nie aufgehört sie anzuhimmeln, warum wusste er bis jetzt noch nicht.
Sie war gabenlos, weshalb es so kommen musste, wie es kam. Vor wenigen Tagen wurde sie beauftragt mit einem Himmelfahrtskommando nach Volterra aufzubrechen. Als er davon erfuhr, war er dem Wahnsinn nahe. Er suchte seine Meister auf, in dem Glauben und mit der Hoffnung endlich etwas bewirken zu können mit seiner Stellung, er, als ihr Schatz mit einer Gabe. Valeriu hatte sie angefleht, jemand anderen mit diesem Kamikazeausflug zu beauftragen, aber das einzige, was er von Wladimir zu hören bekam war: „Das könnten wir natürlich tun, aber selbst wenn. Früher oder später würden wir sie in den nächsten Kampf schicken. Willst du uns jedes Mal anflehen sie hier zu behalten? Außerdem ist sie momentan die stärkste und gleichzeitig entbehrlichste Wache. Valeriu, du willst doch auch, dass die Volturi endlich gestürzt werden, oder nicht?“
Ehrlich gesagt, hatte er keinen Grund das Italienerpack zu hassen, aber er hatte sich respektvoll dem Ziel seiner Meister gebeugt. Doch jetzt befolgte er nur noch ihre Befehle, damit er nicht vor Langeweile verrottete. Sein Gehirn wehrte sich gegen die Erinnerungen, aber er konnte sie nicht aufhalten.

„Dann schickt mich mit ihr. Lieber würde ich für sie sterben, als hier zu bleiben. Versteht ihr denn meine Gefühle nicht?“, schrie er. „Nach all den Jahren Training…hast du denn von dem Leben hier im Schloss nichts gelernt? Gefühle bedeuten Schwäche. Sie machen dich verletzbar, manipulierbar und zur einfachen Beute, selbst mit deiner Gabe. Du bleibst, sie geht. Finde dich damit ab, Valeriu, und jetzt verlasse unser Zimmer! Wir wollen dein Gejammer nicht mehr hören!“, forderte Stefan und sein Tonfall machte ihm deutlich, dass jegliche Widerrede nur auf eine Wand prallte. Wutentbrannt hatte er den Raum verlassen.

Wladimirs Stimme durchbrach den Raum und sorgte dafür, dass er aus seinen Gedanken gerissen wurde und sich sofort Gift in seinem Mund bildete, das er widerwillig runterschluckte. 13 Vampire befanden sich nun im Raum, unter ihnen auch die restlichen drei Vampire, die wie er eine Gabe besaßen: Karol, Denisa und Piotre. Er hatte von ihnen gehört, kannte sie aber nicht. Die Meister hatten sie alle zu Einzelkämpfern erzogen.
Widerwillig lauschte er den Worten des blonden Meisters, denn schließlich wollte er wissen, wieso sie alle hierher bestellt worden. „Unser Plan geht in die entscheidende Phase. Aro, diesem arroganten Wicht hat es nicht genügt das Scharmützel, das wir ihnen schickten zu zerstören. Nein, die Annahme von Steffan war völlig richtig. Dieser Emporkömmling und seine überheblichen Brüder schicken uns ihre Wache – ihre wichtigsten und fähigsten Leute. Aro ist verblendet von seiner Machtgier und seinem Glauben in diese Wachen, doch ihr….“
Sein Herz fing Flammen, eine rote Schicht legte sich über seine Sicht und er konnte ein Knurren nur noch gerade so unterdrücken. Wie konnte er es wagen in seiner Anwesenheit so über Lilith zu sprechen und auch noch als Scharmützel zu schimpfen? Er wandte seinen Blick ab, starrte durchweg auf einen Punkt direkt vor seinen Füßen, versuchte sich zu beruhigen.
Der blonde Rumäne schritt nun durch die Menge, berührte einige Wenige am Arm oder an der Schulter. Glücklicherweise ließ er das bei ihm sein, denn sonst hätte er mindestens seine Hand verloren. „Ihr alle – jeder Einzelne von euch hat einen guten Grund Rache an ihnen zu nehmen. Bald werdet ihr die Gelegenheit dazu haben!“, endete er seine Ansprache, als er wieder vorne stand. Sofort pflichtete ihnen Karol bei und auch diese Denisa. Sie schienen wütend, nicht minder als er es war. Nur hatten sie verschiedene Gründe.
Am liebsten würde ich an euch Rache nehmen. Er wollte gehen, raus aus dem Raum, aus der Burg, fort, weit weg. Valeriu beschloss, dass er fliehen würde, sobald dieser Kampf gewonnen war. Er konnte nicht mehr lange hier bleiben, nicht bei diesen beiden, die ihre Kämpfer nun entließen.
Karol hatte die Führung der Truppe übernommen, warum auch immer, aber es störte ihn auch wenig. Die Vampire hatten sich auf den Türmen postierte, überwachten die Gegend, warteten. Eine angespannte Stille legte sich über die Gruppe. Valeriu beobachtete seine Mitstreiter. Viele trainierte Nahkämpfer ohne jegliche Gabe und die drei weiteren Waffen.
Den Erzählungen einige der niedrigen Wachen nach sollte Denisa andere Vampire dazu bringen eine Aktion über einen bestimmten Zeitraum immer und immer wieder zu wiederholen. Piotre war der mordhungrigste von ihnen, er brach einigen Wachen nur aus Spaß die Knochen. Der gefürchtete Knochenbrecher, der Vampir, von dem man im Hunedoara Castle am meisten hörte. Valeriu musste sich eingestehen, dass er nicht gerne mit dem Volturi tauschen wollen würde, der in seinen Armen landete. Und dann war da noch Karol, der Anästhesist. Er konnte Vampire die Sinne rauben und sie sogar ohnmächtig werden lassen. Zugegeben, sie alle waren stark. Stefan und Wladimir waren nicht zu unterschätzen.
Plötzlich meldete sich einer der Wachen zu Wort. „Sie kommen.“ Auch er konnte den vampirischen Geruch mittlerweile riechen. Es war Zeit, jetzt war seine Zeit gekommen. Endlich durfte er die Burg verlassen, einen Schritt auf die steinerne Brücke setzen. Mit einer Mischung aus Vorfreude, Neugier und Anspannung folgte er den anderen. Sie postierten sich in dem Wald vor der Burg. Karol stand wieder vorne, hinter ihm Piotre. Er stellte sich etwas mittig, damit er die Situation vorerst beobachten konnte, wie er es von den Meistern gelernt hatte.
Es dauerte nicht lange, bis die Volturi ebenfalls auf der Bildfläche erschienen. Hinter ihnen standen gesondert fünf weitere Vampire. Waren das ihre Gaben? Nein, er erinnerte sich an das Gespräch mit Stefan und Wladimir, in dem sie über die Angewohnheiten der Königsfamilie gesprochen hatten: Zeugen. Sie waren nicht sonderlich wichtig, leicht zu beeinflussen und mussten nur im Notfall getötet werden. Über die Gaben von Aros Lieblingen hatten sie auch gesprochen.
Einige von ihnen erkannte er sofort anhand der Beschreibungen. Demetri, Alec…plötzlich starrte er auf die rothaarige Vampirin. Ciara...erneut flammte Wut in ihm auf. Sie wurde verschont. Vermutlich wegen ihrer Gabe. Diese Verräterin. Wie konnte sie ihre Mitstreiter derart hintergehen? Lilith war tot seit dem Moment, in der sie die Burg zum letzten Mal verlassen hatte. Er wusste es, musste nur noch lernen, damit umzugehen, mit dem Schmerz. Lilith hatte vermutlich nicht mal eine Chance bekommen. Sein Blick bohrte sich in ihre Augen. Dass sie es auch nur wagte, sich hier nochmal blicken zu lassen. Dafür würde sie büßen.
Jeder seiner Muskeln war zum Reißen angespannt, auch die anderen konnten es kaum erwarten loszustürmen. Dann gab Karol mit einem lauten Fauchen den Startschuss. Sofort preschten die ersten voran. Valeriu musste an sich halten nicht auch, angetrieben von der Gruppendynamik, loszulaufen und blind alles niederzuschlagen. Er ließ die Gegner auf ihn zukommen, dabei Ciara immer aus dem Seitenwinkel beobachtend.
Ein Vampir lief gezielt auf ihn zu. Komm zu Papa. Einen halben Meter vor ihm legte Valeriu seinen Schalter um und schon bewegte er sich, wie durch dicken Schlamm. Problemlos überbrückte er den letzten Abstand und packte ihn mit einer Hand an der Kehle. „Du stehst mir leider im Weg“, flüsterte er ihm noch ins Ohr, bevor er sich an ihm hochschwang und auf seinen Schultern kniete, um ihn mit der anderen freien Hand den Kopf abzureißen, bevor der Vampir unter ihm auf nur annähernd mit seinen Händen versuchen konnte, seine Hand von seiner Kehle wegzureißen.
Blitzschnell drehte er sich zum ohrenbetäubenden Geschehen und schleuderte den Kopf einfach weg. Knurrend sah er zu Ciara. Du bist die Nächste.
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Di Jul 09, 2013 3:10 am


Piotre
(Peeves, Timothy Tenebrae)

Nach der Ansprache und der Erklärung war nun Karol derjenige der die Führung übernommen hatte. Er hatte nichts dagegen, denn Piotre wusste das Karol ein guter und rücksichtsloser Kämpfer war. Er konnte die Gruppe anführen und dies würde ihr Sieg bedeuten. Langsam versammelten sich alle draußen in oberer Ebene und wartete auf das Ankommen der Gegener.

Das knackende Geräusch seines Finger klang im leichten Wind mit, der die Mauern umwirbelte. Mit einem düsteren Blick schaute Piotre hinab und wartete nur darauf das sich etwas tat. Er sehnte die Worte herbei welche diese Starre endlich lösen würde. In ihm brannte das Verlangen nach Tod, Schmerz und Geschrei. Bei den Gedanken der Vorfreude musste der wahnsinnige Knochenbrecher wahrlich grinsen, aber es sah mehr aus wie eine verzerrte Fratze die sich unter der dunklen Robe abzeichnete. Das näherkommen der Freinde war fast hörbar und doch herrschte nichts als Stille. Piotre ließ seine Hände sinken und starrte mit fast leerem Blick in de Himmel vor sich. Karol stand direkt neben ihm und blickte ebenfalls hinab auf das zukünftige Schlachtfeld und er spürte das auch ihn ihm eine brennende Mordlust brannte. Der Knochenbrecher, wie er von den meisten genannt wurde, grinste nun noch breiter und lies seinen Blick wieder nach unten sinken.

Das erlösende Zeichen war wie ein Gnadenstoß und ein brenndes Gefühl machte sich in seinem Magen breit. Er war freudig erregt das es nun endlich vorwärts ging. Mit freudiger, fast kindlicher Vorfreude schritt der mürrische Killer die Stufen hinab und blickte, sobald die letzte Stufe genommen war mordlüsternd in die Ebene. Der Blick war frei und das Feld war groß. Es gab also nicht viele Versteckmöglichkeiten. Wieder etwas was den Knochenbrecher erfreute, denn er hatte nicht vor sich zu verstecken und so musste er seine Opfer nich lange suchen. Bevor er jedoch wie ein wahnsinniger Voranpreschte schätze er die Lage sehr wohl ein. Er war ein guter Kämpfer, mordlustig und todbringend, aber nicht Unklug. Er wusste es sich erst einmal einen groben Überblick zu verschaffen und erst dann voran zu preschen. Einige der Gegener verharrten am Waldrand, wobei die Mehrzahl direkt auf sie zukamen. "...sehr schön, Freiwillige."

Piotre blickte nocheinmal in seine Runde und beobachtete wie die anderen ihre Plätze einnahmen. Karol blieb leicht hinter ihm stehen und auch Valeriu und Denisa waren dich neben ihm. Sie waren ebenfalls ein unverzichtbares Mittel um diese Schwächlinge genügend zu quälen und so jämmerlich wie möglich umzubringen. Erneut legte sich sein verzerrtes Grinsen auf seine Lippen und sein Blick richtete sich erneut nach vorne. Die ankommende Gruppe blieb abschetzten in einem sicheren Abstand stehen und musterten ihre Gegenüber. Piotre schüttelte seine Hände und lies sie noch einmal knacksen bevor er in eine leicht geduckte Haltung ging um dann blitzschnell nach vorne zu rennen. Der Angriff war schnell und präzise, das aufeinander Prallen hallte durch die Luft und das klirrende Geräusch von Stein war gegewärtig. Er würde niemanden verschonen und somit packte er sich den erstbesten Vampir vor sich. Dieser versuchte mit seiner linken Hand nach seinem Nacken zu greifen aber Piotre wich nach unten aus und machte mit einer großen Grätsche den Abstand wett um dem Gegener selbst an die Kehle zu fassen. 3...2...1 Mit einem lauten knacken war er den Vampir nach hinten, mit Hilfe der aufgekommen Aufprallwucht. Als der junge Vampir in seinen Klauen den Boden berührte hörte man einen lautes knackendes Geräusch und sein Opfer blieb regungslos liegen. Mit einem kräftigen Tritt ins Gesicht war auch das nächstmögliche Aufstehen oder Wiedererwachen unwiederuflich vorbei. Dieser Angriff dauerte keine 3 Minuten und schon hatte Piotre den nächsten im Blickwinkel und rannte erneut auf sein nächstes Opfer zu. Innerlich ergoss sich der Konchenbrecher in Freude und Aufregung. Er genoss den Augenblick wie sonst keinen, er lächzte nach noch mehr Tod und er sehnte sich nach dem Geräusch brechender Knochen. Seine Kumpanen schienen den Kampf ebenfalls zu genießen und das scheppern und knallen erfüllte das komplette Schlachtfeld.
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Fr Jul 12, 2013 10:30 am




Denisa
(Rosalie,Tanya)


Alle Kämpfer standen oben auf einem Turm, Karol, Piotre, Valeriu und noch einige andere, die Denisa nur flüchtig kannte. Sie alle wartete auf die Volturi. Denisa sah etwas angewidert auf Piotre, der seinen Zeigefinger immer wieder brach. Er konnte Knochen allein durch Berührungen zerbrechen, und er schien seinen Spaß daran zu haben. Sie hielt sich meistens von ihm fern.
Valeriu stand ein Stück weiter weg. Sie wusste, dass er die Bewegungen von anderen Personen verlangsamen konnte, gewissermaßen hatte er eine Gabe, die ihrer eigenen ähnlich war.
Bestimmt würden sie die Italiener schnell bekämpft haben, zwar würden sie es nicht leicht haben, aber sie waren relativ viele und hatten teilweise wertvolle Gaben.
Ein Flüstern unterbrach ihre Gedanken, es war eine der Wachen. Die Volturi näherten sich. Auch Denisa konnte sie sehen und hören. Langsam und schleichend kamen sie auf das Schloss zu. Es war das Schloss der Rumänen und würden wenn nötig bis zum letzten Atemzug dafür kämpfen!
Die Gegner waren nun fast da und angeführt von Karol traten sie ihnen entgegen.
Endlich kam sein erlösendes Zeichen, er fauchte und gleichzeitig setzten sich die Bewohner des Schlosses in Bewegung. Der Kampf begann!
Ein schwarzhaariger Vampir lief direkt auf sie zu, aber er schien nicht sehr erfahren zu sein, versuchte nicht sich zu schützen oder auszuweichen als sie geduckt gegen ihn prallte und dabei seine Beine wegzog. Blitzschnell saß sie auf ihm und riss ihm einzeln die Finger ab.
„Wie gefällt dir das, du Drecksvolturi?“, fragte sie zwischen seinen schreien.
Sie brauchte nicht einmal ihre Gabe einsetzten als sie ihm den Kopf abriss. Schnell sprang sie auf und gleich auf den nächsten zu. Er maß sie mit seinen Blicken, doch er sah ihr nicht in die Augen. Er musste sie angucken, sonst hatte sie keine Chance, er war viel stärker als sie!
Erst als er fast bei ihr war und sein Arm zum Schlag ausholte sah er ihr ins Gesicht. Sie fing seinen Blick ein und hielt ihn fest. Es war immer wieder ein berauschendes Gefühl für Denisa, ihre Gabe einzusetzten, die Kontrolle über den Gegner zu haben. Es war, als fühlte sie selber die Bewegung seines Armes, der auf sie zukam und sie doch nicht ganz erreichte. Sie hatte ihn gefangen, sein Arm wurde vor und zurück gerissen, ohne dass er sich dessen bewusst war. Für ihn war jeder Augenblick in der Zeitschleife in die sie ihn versetzt hatte, als wenn er das erste Mal passierte. Auch seinen Blick konnte er nun nicht abwenden und damit die Verbindung unterbrechen.
Beinahe ruhig ging das letzte Stück auf ihn zu und schlug seinen Arm zur Seite, der wieder und wieder unkontrolliert um sich schlug. Sie riss auch ihm den Kopf ab.
Sie wusste leider nie, was die Vampire empfanden, wenn sie aus der Zeitschleife auftauchten, ob für sie die Zeit normal weiterging, ob es sich wie ein Filmriss anfühlte oder ob sie sich der vielen unkontrollierten Bewegungen bewusst wurden. Denn bis jetzt hatte sie ihre Gabe nur zum töten angewandt. Doch darüber konnte sie jetzt nicht nachdenken, sie musste weiterkämpfen gegen diese Eindringlinge.
Sie sah sich schnell um und sah eine Vampirin mit roten Haaren. Die kannte sie doch! Sie hieß Ciara und hatte mit vielen anderen Rumänen die Volturi angegriffen. Und jetzt stellte sie sich gegen sie. Denisa knurrte und fixierte sie. Diesen Tag würde die Verräterin nicht überleben!
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Demetri
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Di Jul 16, 2013 5:05 am

Cf.: Ruinen von Slimnic

Die folgenden Augenblicke zogen an Demetri vorbei, als wäre er in Trance. Er hörte zwar die Worte von Seto, realisierte sie aber kaum. Er sprach, jedoch wurde ihm die Bedeutung seiner eigenen Aussagen nicht bewusst. Alles, was er tat, tat er automatisch. Er hatte schon oft in solchen Situationen gestanden, wusste, wie er sich zu verhalten hatte. Alles was er tat oder sagte, geschah ganz selbstverständlich. Nur ein kleiner Bruchteil seiner Gedanken beobachtete die Umgebung oder schenkte seinen Mitkämpfern irgendeine Art von Aufmerksamkeit. Vielmehr dachte er an das, was bevorstand. Der Kampf. Das, was über sein Schicksal entscheiden würde. Sie mussten siegen. Und das ohne Verluste. Ansonsten wusste der Tracker nicht, was ihn in Volterra zu erwarten hatte.
Natürlich hatte er keine Angst. Nein, der größte Tracker der auf Erden weilte verspürte solcherlei lächerliche Gefühle keineswegs. Lediglich Respekt vor seinem Meister. Tiefe Ergebenheit. Und den Wille, sich zu beweisen, keine weiteren Fehler zu machen. Perfektion. Das einzige, was in seinem Leben zählte, jemals gezählt hatte. Es war leicht, sich das in Momenten wie diesen einzureden. Fast glaubte er selbst daran. Jedoch leider nur fast. Seine Nerven waren bis zum Zerreißen gespannt. Er spürte, wie sich seine Augen zu Schlitzen verengten, seine Hände sich zu Klauen formten. Mit zusammengebissenen Zähnen zwang er sich, sich zu beruhigen und erneut eine gleichgültige Maske aufzusetzen. Es war schlimm genug, dass Chelsea vermutlich genau wusste, was in ihm vorging, er musste es nicht auch noch diejenigen wissen lassen, die ihn nicht gut genug kannten.
„So lasst uns ziehen“, sagte er, nachdem sich die beiden Gruppen gebildet hatten. Sie hatte eine Mission zu erfüllen. Bei Sonnenaufgang wäre alles entschieden und das symbolische Blut der Rumänen würde an ihren Händen kleben, als Zeichen ihres Sieges. Mit einem bloß zur Hälfte überzeugenden, siegessicheren Grinsen führte er seine Mannschaft an und verschwand zwischen den dicht stehenden Bäumen, ließ keinerlei Beweis zurück, dass er je hier gewesen war.

Sie waren alle hier. Zeugen, Kämpfer, Volturi. Demetri hatte alles durchgeplant. Es wäre nicht schade um ihre Mitstreiter, wenn sie fielen. Ein Kampf forderte Opfer, besonders ein Kampf wie dieser. Die Gaben, von denen Seto und Claire berichtet hatten, waren machtvoll. Es waren Talente, die in Situationen wie diesen bestens genutzt werden konnten. Demetri war sich bewusst, dass sie starke Gegner hatten. Es wäre kein Leichtes, sie auszuschalten, diesmal machte er den Fehler, sie zu unterschätzen nicht noch einmal. Doch der Tracker war sich auch der Stärke seiner Mannschaft bewusst. Sie waren ausgebildete Vampire, geschaffen um zu töten. Sie lebten dafür, für das Töten. Und noch dazu hatten sie den Rumänen Jahrtausende von Kampferfahrung und Ausbildung voraus. Wenn sie sich konzentrierten und zusammenarbeiteten dann konnten sie es schaffen. Genau so, wie es auch vorgesehen war.
Geschlossen und mit tödlichen Blicken schritten sie über die Ebene. Demetri konnte sie ausmachen, Vladimir und Stefan. Also konnten ihre Kämpfer nicht weit voraus sein. Er erwartete nicht, dass die zwei ach so großen Herrscher eines lachhaften Reiches an diesem Kampf teilhaben würden. Sie versteckten sich doch immer nur hinter ihren Mauern, schrien nach Konfrontation, nur um dann irgendwelche nutzlosen Vampire vorzuschicken das auszutragen, was sie selbst angezettelt hatten. Wie überaus edel. Beinahe hätte Demetri ein Schnauben hören lassen, doch er unterdrückte es.
Sie schlichen leise voran. Bahnten sich den Weg durch Wälder und Wiesen, flogen beinahe dahin, sodass nur das leise Rascheln ihrer Umhänge verriet, dass sie im Anmarsch waren. Es war gleichgültig. So oder so würden sie die Rumänen nicht überraschen. Doch darauf zählte Demetri in diesem Augenblick auch nicht. Vielmehr auf das Können der Volturi. Er hoffte wirklich, dass er in diesem Vertrauen keinen Fehler beging. Denn egal, wer heute versagte, es würde am Ende bloß seine Schuld zählen.
Und wie erwartet bedurfte es nur weniger Minuten, bis sie ihr bisher unbekanntes Ziel erreicht hatten. Demetri erblickte ihre Gegner zeitgleich mit Seto. Eine Welle von Empfindungen durchströmte ihn und er brauchte nur Sekundenbruchteile, um jeden einzelnen der dreizehn rumänischen Vampire zu sehen. Ihre Auren waren deutlich, umfingen ihn nahezu. Er würde dafür Sorge tragen, dass kein einziger von ihnen den Klauen der Volturi entkommen würde. Nicht heute. Nicht noch einmal.
Demetri schloss die Augen, spürte Wut, Zorn und abgrundtiefen Hass in jeder Faser seines Körpers pulsieren. Dieses Mal ließ er es zu, dass seine Kampfeslust und der angeborene Wille zu töten Kontrolle über seine Gedanken übernahm. Jeder einzelne dieser Todgeweihten würde leiden und wenn er ihnen höchstpersönlich den Gnadenstoß verpassen sollte. Sie müssten um ihren Tod betteln. Er wollte, die Angst spüren, den letzten verzweifelten Versuch, gegen das Unausweichliche anzukommen, gegen ihn anzukommen. Und keiner von ihnen würde es schaffen. Sie hatten ihr Todesurteil unterzeichnet. Was es auch kostete, Demetri wollte ihre zerstückelten Körper brennen sehen.
Mit funkelnden, dunkelroten Augen blieb er vor der Truppe stehen, Seto an seiner Seite. Eiskalt fixierte er ihre Gegner, ließ seinen Blick einmal kurz über sie schweifen. Dann, als hätte es ein unsichtbares Signal gegeben, stürzten beide Parteien aufeinander zu, die einen mehr die anderen weniger anmutig in ihren Bewegungen. Demetri seinerseits fixierte einen jung aussehenden Vampir, der seine Augen unruhig über den Platz huschen ließ, um sich ein Opfer auszusuchen. Zu langsam, Kleiner. Schnell drückte er sich vom Boden ab und flog beinahe auf den Rumäne zu, versengte seine Zähne in dem Fleisch des Vampirs und riss ihm gekonnt den Kopf vom Leib.
Es blieb ihm keine Zeit, seinen kleinen Triumph zu feiern, da spürte er auch schon, wie sich jemand von hinten näherte. Demetri wirbelte herum und sah sich einer Vampirin gegenüber, die schon ihre Klauen nach ihm ausstreckte. Doch zu langsam. Im letzten Moment drehte er sich zur Seite und ließ sie ins Leere laufen. Sie lieferten sich einen schnellen Tanz, sprangen hin und her, erhaschten bloß beinahe ein Stück des anderen, bevor sie einen Fehler machte. Ihr Fokus lag für einen winzigen Sekundenbruchteil einmal nicht auf dem Tracker, da war er auch schon hinter ihr und drückte mit der bloßen Hand ihre Kehle zusammen und einen Arm auf den Rücken. „Sag auf Wiedersehen, Schätzchen“, hauchte er ihr ins Ohr bevor er nahezu sanft ihren Kopf abriss und ihn angewidert zur Seite schmiss.
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Chelsea
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   Sa Jul 20, 2013 11:53 pm

Cf.: Ruinen von Slimnic

Chelsea ließ nach Claires Antwort ein lautes Schnauben hören. Ihre Verneinung kam etwas zu schnell, das kalte Lächeln war zu verkrampft, als dass es ehrlich hätte sein können. Doch, wenn die Volturi ehrlich sein musste, war es ihr egal. Sollte Claire die Mission behindern wollen, würde Aro das in ihren Gedanken sehen und sie bezahlen lassen. Chelsea fragte nicht weiter nach, sondern zuckte nur mit den Schultern. Es war ja nicht so, als hätten sie keinen annehmbaren Plan B. Für ein mögliches Gemetzel konnte nun wirklich jeder noch so stümperhafte Vampir herhalten. Und nun ja, die Strabag Vampire waren nicht nur stümperhaft sondern verlogen, zwielichtig und generell in jeder Hinsicht der größte Abschaum, den es gab. Das musste in den Genen der rumänischen Vampire liegen – alle von ihnen waren narzisstisch, egoistisch, falsch und nur die wenigsten von ihnen leidlich begabt. Diese paar Talente würden zweifelsohne eine Herausforderung darstellen, selbstredend, doch keine, der sie nicht gewachsen waren. Die Volturi würden sich doch nicht von ein paar kleinen Rumänen abschlachten lassen, sonst noch was? Chelsea war definitiv siegesgewiss, stellte sich bereits den großen Scheiterhaufen mit den Köpfen ihrer Feinde vor, der ewige Hilfeschrei auf ihrem Gesicht wie in Stein gemeißelt. Eine schöne Vorstellung, die sie in eine scheinheilige Hochstimmung versetzte.
Die Antwort der schönen Vampirin an ihrer Seite ließ sie lachen. „Wirklich herzallerliebst, dass du dich um mich sorgst. Aber ich denke nicht, dass deine Sorge berechtigt ist. Bisher habe ich keinen Kampf verloren.“ Sie dachte an den Kampf in ihrer Anfangszeit, an den Schmerz, als ihr Gegner ihren Arm aus den Gelenken riss, das grässliche Knacken und Splittern der Knochen. Ein Dämpfer, ja, aber keiner, der von großer Bedeutung war. Hinterher war ihr Arm wie neu, die Narbe nur bei genauem Hinsehen überhaupt sichtbar. Und verloren hatte sie nicht, das nicht. Ihr Stolz mochte angekratzt gewesen sein, doch das hässliche Ende ihres Feindes hatte das wettgemacht.
Wer behauptete, die Volturi seien nicht grausam, der lag falsch. Sie waren grausam, sehr sogar, in den Augen anderer vielleicht auch unfair und voller Lügen und Intrigen, und jeder von ihnen genoss es zu einem Punkt, seine Gegner brennen zu sehen. Auch Chelsea, die damals wie heute ein befriedigendes Gefühl beim Anblick des Scheiterhaufens verspürte. Gerechtigkeit – in ihren Augen. Jeder Vampir hatte etwas verbrochen, für das er verdient hatte zu sterben. Man musste nur herausfinden, was.
Im Grunde war Chelsea schon von Anfang an wie gemacht für die Volturi. Ihre letzte Tat als Mensch, als Charmion Mariella Nosta, Tochter des großen Athron, war der abscheuliche Mord ihres Vaters gewesen. Schon da hatte sie keine Trauer verspürt, kein schlechtes Gewissen. Nach der langen Zeit des Missbrauchs war ihr diese Tat wie eine Erlösung vorgekommen.
Sie freute sich auf den Kampf. Die Freude schoss durch ihre Adern, ließen ihre Laune noch steigern. Fast hätte sie gekichert. Von ihr aus konnte es losgehen.

Demetri führte sie sicher zu ihrem noch unbekannten Ziel. Alle hatten sie beisammen; die Zeugen, die Kämpfer, Caius, der sich jedoch bedeckt hielt. Eine stille Anspannung ging von jedem aus, und mochte sie auch nur die verhaltene Freude auf ein Massaker sein.

Und dann waren sie da, standen den Rumänen gegenüber, vielleicht hundert, hundertfünfzig Meter voneinander entfernt. Ein breites Lächeln lag auf Chelseas Lippen, als sie realisierte, dass es gar nicht zu einem Verhör kommen würde. Es würde ein einziger, blutiger Kampf werden, ein Triumpf für die Gewinner, die ohne Frage die Königsfamilie sein würde. Wunderbar, wunderbar, wunderbar. Genau nach Chelseas Geschmack.
Sie stürmten gleichzeitig, Rumänen wie Volturi, auf ein unsichtbares Signal hin – mehr Impuls, eine Vorahnung, los, aufeinander zu, ohne Halt zu machen, ohne langsamer zu werden.
Chelsea fixierte einen jungen Rumänen mit wohl ehemaliger olivfarbener Haut und dunklen, langen Haaren an. Das harte Gesicht zu einer Fratze verzogen, die Zähne gefletscht, drang ein Knurren aus seiner Kehle, tief und laut und furchtbar. Chelsea erwiderte es nur zu gerne, stieß sich kraftvoll von der Erde ab, glitt durch die Luft, der ganze Körper angespannt, landete hinter ihm und drehte sich schwungvoll um. Der Vampir rannte auf sie zu, doch mit einer kleinen, tänzelnden Bewegung wich sie ihm aus. Sie umkreisten sich, kamen sich näher, entfernten sich wieder. Dann ein unaufmerksamer Moment auf seitens des rumänischen Kämpfers – ein markerschütternder Schrei von jemanden seiner Seite aus, sein suchender Blick – und Chelsea schlug zu. Mit einem einzigen, wohl geplanten und ausgerechneten Sprung war sie über ihm, schlang ihre Hände um seinen Hals, um sein Kinn, und riss ihm durch den Schwung seinen Kopf ab. Das Kreischen und Splittern der Knochen war wahrhaft Musik in ihren Ohren, der Ausdruck vollen Entsetzens auf dem Gesicht ihres Feindes ihr Lohn.
Ein kurzer Blick rundum, der ihr Übersicht verschaffte, und sie stürzte weiter, ihren nächsten Gegner fixierend…
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Ciara O'Connell
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BeitragThema: Re: Hunedoara Castle ~ Castelul de Hunedoara   So Aug 04, 2013 10:06 am

cf.: Ruinen von Slimnic

Ciara schnaubte erneut, als sie Chelsea’s Antwort vernahm. Lässig an einen Baum gelehnt puhlte sie Dreck unter ihren Fingernägeln hervor, eine sinnlose Tätigkeit angesichts des Kampfes der ihr bevorstand, doch langsam aber sicher wurde sie ungeduldig. In ihren Fingern juckte es und sie konnte es kaum erwarten, ihre schlanken Finger um den Hals eines Vampires zu legen, zu spüren, wie er unter ihr zuckte während der harte Körper langsam nachgab und unter ihren Fingern zerbröckelte. Sie freute sich auf den Gestank, der aufkommen würde, sobald sie die Kleinteile eines Vampirs ins Feuer warf und auf den Rauch, der dadurch zustande kam. Gerade im rechten Moment – dann, als sie ihre Fingernägel gesäubert hatte – setzte sich die Truppe in Bewegung. Die rothaarige Vampirin achtete weder auf ihr Umfeld noch auf die Richtung in die sie lief, folgte einfach nur ihren Anführern und zum ersten Mal verspürte sie nahezu Freude darüber, nicht allein zu sein. Sie konnte sich treiben lassen, keinen einzigen Gedanken darauf verschwenden, wo sie hingingen oder auf wen sie treffen würden. Das war nicht ihre Aufgabe. Ihre Aufgabe war es, zu kämpfen, zu gewinnen und das konnte sie. Niemals war ihr ihre Ungeduld zum Verhängnis geworden, so dumm war sie nicht, nein. Doch es war eine Erholung, die Ungeduld zuzulassen, sich nicht zu bremsen sondern einfach darauf zuzulaufen.
Zu sagen, sie wäre glücklich mit ihrer Situation, wäre bei weitem übertrieben, doch sie verstand, warum es Vampire gab, die freiwillig zu den Volturi gingen und ein Teil dieses Clans zu sein. Sie würde niemals verstehen, warum sie sich als Königsfamilie bezeichnen mochten und warum genau sie die alleinige Macht haben sollten, doch so spielte das Leben und sogar sie hatte einsehen müssen, dass es Regeln gab, an die man sich am besten hielt. Leicht zuckten ihre Mundwinkel nach oben bei diesem Gedanken. Ein bitteres Grinsen schlich sich auf ihr Gesicht und mit Gewalt kickte sie eine Tannenzapfe tiefer in den Wald, lachte leise, als sie hörte, wie eine Schar Vögel kreischend in die Luft flog, verängstigt. Je länger sie nachdachte, umso mehr vermischten sich ihre eigenen Gedanken, ihr Wille, mit dem der Volturi, vor allem ihrer Meister. Es gab keine Regel an die man sich unbedingt halten musste, es gab immer einen Ausweg und einen Weg, alles so zu machen, dass man selber am meisten Nutzen daraus zieht. Nein, sie hielt sich nicht an Regeln, nicht an eine einzige, auch wenn sie das nur in Gedanken tun konnte.

Und dann konnte Ciara sie sehen. Vampire gehüllt in Nebel, verdeckt von den alten Bäumen, die sie alle umgaben. Ein Grinsen schlich sich auf Ciara’s Gesicht, vergessen waren die trüben Gedanken die sie gerade noch geplagt hatten. Jetzt war sie ein anderer Mensch, ihr Denken war umgeschaltet und bestand aus Kampf und Gewinnen. Sie kannte es nicht, zu verlieren. Noch nie hatte sie eine große Niederlage einstecken müssen, abgesehen von dem Kampf gegen die Volturi. Doch wirklich: Wie konnte sie es als Niederlage ansehen, wenn sie wenigen Tage später dazu fähig war, einen Kampf zu führen, bei dem sie mehr Chancen hatte als jemals zuvor. Mit den Vampiren an ihrer Seite war sie stärker, als ohnehin schon.
Langsam schob sie die Kapuze ihres grauen Umhangs zurück und schloss für den Bruchteil einer Sekunde ihre Augen um den kühlen Wind in ihren Haaren zu genießen. Ein letztes Mal gönnte sie sich diese Ablenkung bevor sie ihr Haar zurückwarf und ihren Blick fest auf die Vampire ihr gegenüber richtete. Ihre Haare streichelten sanft ihre Wange, hüllten ihr blasses Gesicht ein mit Flammen und ja, sie wusste, welchen Effekt das haben konnte.
Die rothaarige Vampirin hatte eine gewisse Ahnung, was sie erwarten würde, kannte die gefährlichen Gaben der vier Vampire, über die sie schon eine Weile sprachen. Sie hatten von ihnen gehört, konnte allerdings nicht verstehen, warum man sie nicht mit nach Volterra geschickt hatte. Gewiss hätten sie damit eine größere Chance gehabt, doch sie musste zugeben, dass der Angriff zum Scheitern verurteilt gewesen war und wieso wertvolle Gaben verschwenden?
Das war der letzte Gedanke, den die Vampirin in ihrem Kopf hatte, bevor beide Gruppen sich direkt gegenüber standen, sich beinahe in die Augen starrten. Ihr Blick glitt über die Reihen, als sie sich ein Opfer suchte, an dem sie Spaß haben konnte. Ihre Augen blieben an einem heruntergekommen aussehenden Jungen hängen, der ihr schon kurz darauf direkt in die Augen starrte. Mit einem breiten Grinsen zwinkerte sie ihm zu und beschloss dann, einen kurzen Umweg zu machen, um ihn besser überraschen zu können. Für einige Sekunden war es totenstill. Kein Geräusch war zu vernehmen, nicht einmal das Knacken der Äste, dass sie hörte, wann immer sich ein Tier durch den Wald bewegte. Doch sie wusste, dass es nicht lange anhalten würde und sie dann sogar ein viel schöneres Knacken vernehmen konnte. Und genau in diesem Moment setzten sich beide Gruppen in Bewegung, beinahe wie auf Kommando. Sie wusste, dass einer von ihnen sich hatte zuerst bewegen müssen, doch für einen Zuschauer würde es so aussehen, als hätte es einen Startschuss gegeben. Sie verharrte einige Sekunden länger bevor sie sich schließlich auch in Bewegung setzte und in einem Kreis außerhalb des Feldes entlang lief. Grinsend bemerkte sie, dass der Vampir, den sie im Visier hatte, sich nur eine Meter bewegt hatte und nun nach ihr Ausschau hielt. Elegant schlängelte sie sich zwischen den kämpfenden Vampiren durch und musste einige Male einen ihrer Armen in das Gesicht eines Vampires schlagen, um ihn fernzuhalten, bis sie schließlich neben ihrem Auserwählten stoppte und ihn angrinste. „Na mein Kleiner? Konntest deine Augen ja nicht von mir abwenden, nicht wahr?“ Hauchte sie ihm leise ins Ohr bevor sie einen ersten Schlag landete, direkt in seinen Rücken. Sie vernahm ein leises Knacken, nicht so, als hätte sie ihn ernsthaft beschädigt, doch es reichte, um ihn zu Boden zu bringen. Bewusst setzte sie ihre Gabe nicht ein, noch nicht. Zuerst wollte sie einen Kampf genießen, der etwas mehr Spaß machte und tatsächlich, nur Sekunden später wurde sie zu Boden geworfen. Sie unterdrückte ein Fluchen und versuchte, sich aufzurappeln, doch der Vampir versuchte erneut, sie nach unten zu drücken. Mit einer einzigen, nahezu eleganten Bewegung trat sie fest auf das Knie des Vampirs, der sofort aufheulte. Sein Bein brach in zwei, was den Vampir allerdings nur kurz verunsicherte. Die Vampirin sprang auf so lange sie die Möglichkeit dazu hatte und wehrte gerade noch einen Tritt ihres Gegners ab. Na warte, fauchte sie in Gedanken, und mit zwei schnellen Tritten und einem Knacken im Rücken des Vampirs hatte sie ihn vollständig am Boden. „Schwächling“, zischte Ciara in sein Ohr. „Wie heißt es so schön? Man sieht sich immer zweimal im Leben“, hauchte sie leise und schenkte ihm ihr strahlenstes Lachen bevor ihre Miene wieder ernst wurde und sie sich über ihre Lippen leckte. „Doch für dich gilt das nicht“, fügte sie hinzu und legte eine Hand um seine Kehle. Ein kräftiger Ruck und sie hörte das bekannte Knacken bevor der Kopf des Vampirs zur Seite rollte.
Schnell erhob sie sich wieder und ließ ihre Augen über das Feld streifen. Überall kämpften Vampire doch schon einige einzelne Gliedmaßen verteilten sich auf dem feuchten Boden. Überflüssiger Weise streifte Ciara ihre Umhang gerade und sah erneut einem Vampir in die Augen. Ja, so konnte es weitergehen.
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