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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Wohnzimmer

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Rachel Black the first
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BeitragThema: Wohnzimmer    Mi Aug 24, 2011 1:43 am

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Rachel Black the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Aug 24, 2011 8:12 am

Einstiegspost

Die Wellen strandeten leise am Ufer. Sonnenstrahlen wärmten Rachels Körper. Sie genoss den letzten Tag am Strand von Hawaii. Der Besuch bei ihrer Schwester und ihrer Familie ging zu Ende und heute Abend würde es zurück nach Hause gehen. Sie sah das ganze mit einem lachendem und einem weinendem Auge. Paul wiederzusehen machte sie mehr als glücklich doch die zwei Wochen mit Rebecca zeigten ihr wieder wie sehr sie ihre Familie vermisste. Inzwischen waren sie so in der Welt zerstreut. Jacob war mit den Cullens nach Schottland gegangen und Rachel bezweifelte, dass er allzu schnell zurückkam. Es ging ihm eben wie Paul und Rachel selbst, zu lange von seinem Gegenstück getrennt zu sein, war unerträglich. So viel Spaß sie in den zwei Wochen auch hatte, Paul fehlte ihr jede Sekunde.
Die Quileute unternahm viel mit ihrer Schwester und ihren Kindern. Die beiden waren inzwischen schon so groß geworden. Rebecca war nach ihrem Schuldabschluss direkt nach Hawaii gezogen und hatte Solomon kennengelernt. Er war Surfer und hatte sie direkt um den Finger gewickelt. Die Zwillinge hatten schon immer einen besonderen Draht und Rachel fühlte sofort wie glücklich er ihre Schwester machte. Hier in Hawaii war einfach alles so viel einfacher. Keine Vampire, keine Kämpfe, einfach nur in der Sonne liegen oder wonach Rachel sonst gerade der Sinn stand. Solomon hatte ihr auch gezeigt wie man surft und sie stellte sich gar nicht so schlecht an, auch wenn sie lange nicht an die Leistung der ganzen Profis hier ankam.
Ihr wohl schönstes Erlebnis war allerdings der Ausflug zum Rainbow Falls im Wailuku River State Park. Hawaii hatte eine Menge toller Naturspektakel zu bieten, doch diese Wasserfälle beeindruckte Rachel einfach am meisten.
Der Wasserfall stürzt über eine Felskante in ein rundes Becken und beim Aufprall der Wassermassen erzeugt das Spritzwasser einen Gischtschleier, so dass man fast bei jedem Sonnenstrahl einen Regenbogen sehen kann, der den Fällen ihren Namen gab.
Die beste Zeit sich die Rainbow Falls anzusehen, ist definitiv nach dem Regen. Dann erst sammelt sich das Wasser an und die Wasserfälle kommen besser zur Geltung; ein schönes Naturerlebnis. Rachel holte sich die Bilder noch ein Mal vor ihr inneres Auge und schwelgte in den Erinnerungen. Sie würde Hawaii vermissen und ihre Schwester. Doch es war Zeit nach Hause zu fahren. Langsam öffnete Rachel die Augen und ließ ihren Blick noch einmal über den Strand schweifen. Zu Hause hatte sie den Strand auch vor der Tür, aber hier war es anders, irgendwie war alles heller und strahlender. Sie schüttelte lachend den Kopf, das war wohl zu viel Sonne für die Quieleute.
Zurück im Haus von Rebecca packte sie schweren Herzens ihren Koffer. Sie hatte noch eine Stunde bevor sie los musste und verbrachte diese damit mit ihrer Nichte und ihrem Neffen zu spielen. Nachdenklich sah sie den Kleinen an. Er war noch zu jung um für eine Verwandlung, doch unter Umständen würde es irgendwann dazu kommen, Rebecca hatte ihm sicher die Gene dafür vererbt, auch wenn sie selbst nichts darüber wusste. Das war für Rachel das schwierigste, etwas vor ihrer Schwester zu verheimlichen. Rebecca hatte sie mehr als einmal darauf angesprochen, was das mit Paul sei, das Rachel ja schon fast abhängig von ihm war. Wie sollte sie das auch verstehen?! Rachel hatte versucht ihrer Zwillingsschwester das mit Seelenverwandschaft zu erklären und sicher verstand sie es zum Teil, doch sie spürte auch das Rachel ihr etwas verschwieg. Doch es war ihr nicht erlaubt mit ihr darüber zu reden, so schlimm es auch für Rachel war. Irgendwann hatte Rebecca sich damit abgefunden, doch es brannte Rachel auf der Seele. Sie hoffte es würden nie Vampire in die Nähe des Kleinen kommen, so dass er sich eventuell nie verwandeln wird. Wenn doch, konnte sie nur hoffen, dass Rebecca sich an sie oder ihre Familie wandte und nicht komplett verrückt werden würde. Rachel konnte sich vorstelen wie viele Sorgen man sich als Mutter machen würde, wenn man einen Gestaltwandler zum Sohn hatte. Sie machte sich schon genug Sorgen um Paul und Jake, doch die beiden wussten inzwischen wie sie damit umzugehen hatten. Der einzige Vorteil war, dass ihr Sohn einen Vater und einen Onkel und 2 Rudel hatte, die ihm zur Seite stehen würden. Er würde damit nicht allein zurecht kommen müssen und sie würde ihn immer lieben. Kinder mit Paul...ein sehnsüchtiges Lächeln huschte über Rachels Lippen, vielleicht würde es ja gar nicht mehr so lange dauern bis dahin. Sie hatte sich inzwischen wieder gut in La Push eingelebt und da sie bei Paul wohnte, war es auch leichter mit den Erinnerungen an ihre Mutter umzugehen. Sie hatte einen tollen Job und eigentlich war sie bereit dafür. Wenn sie zurück war musste sie versuchen ganz vorsichtig mit Paul darüber zu reden. Er wäre sicherlich ein toller Vater.
„Rachel wir müssen los“, riss Rebecca sie aus ihren Gedanken. „Macht’s gut ihr beiden und du auch Solomon. Pass mir gut auf meine Schwester auf.“ Rachel drückte alle zum Abschied und fuhr dann mit Rebecca zum Flughafen.
„Du wirst mir fehlen Schwesterherz. Vielleicht kommst du uns ja auch mal bald zu Hause besuchen. Es ist jetzt einfacher...weißt du?!“ Sie schloss ihre Schwester in den Arm. Sie wusste was Rachel damit meinte und nickte stumm.
„Vielleicht, irgendwann sollen meine Kinder ja auch mal sehen wo ich aufgewachsen bin“, brachte Rebecca nach einer Weile hervor. Ihr stimme war leise und zittrig.
„Ich bin immer für dich da, das weißt du! Ich hab dich lieb!“
„Ich dich auch.“ Damit ging ich durch die Sicherheitskontrolle und zu meinem Flug.
Ich hatte Glück und bekam einen Platz am Fenster. Es war kein sehr langer Flug, so dass sie einfach nur aus dem Fenster blickte und den Anblick genoss. Die Sonne schien von oben auf die Wolken und alles sah aus wie ein Meer aus Zuckerwatte. Rachel hatte ihr Auto im Parkhaus auf dem Flugplatz gelassen. Sie wusste nicht genau wann sie wiederkommen würde und ob Paul nicht gerade auf Patrouille war, daher war sie selbst gefahren. Also stieg sie in ihr Auto und machte sich auf den Weg nach La Push. Sie freute sich alle wiederzusehen, auch wenn die Freude dadurch getrübt wurde, dass sie Jake nicht in ihre Arme schließen konnte. Die letzten Jahre, die Rachel wieder hier war, waren sie wieder näher zusammengerückt und neben Paul war er inzwischen ihr engster Vertrauter. Sie würde ihn demnächst anrufen und versuchen ihn dazu bewegen, wenigstens mal für ein paar Wochen nach La Push zu kommen. Billy war zwar oft bei Charlie und Sue, doch sie wusste, dass auch er Jake vermisste.
Die Bäume rauschten am Wagen vorbei und die Sonne schien, als würde sie Rachel begrüßen wollen und ihr zeigen wollen, dass sie auch hier scheinen kann. Sie parkte vor dem Haus und brachte ihren Koffer ins Haus.
„Home sweet home!“, flüsterte sie im hineingehen. „Paul, Schatz, ich bin zurück, bist du da?“, rief sie durchs Haus, doch es kam keine Antwort. Sicher war er mit den Jungs draußen und trieb irgendwelchen Unsinn, bei dem Wetter hielt es keinem von ihnen lange im Haus.
Rachel stellte ihren Koffer nur ab und machte sich dann auf dem Weg zum Strand, irgendwem würde sie sicher über den Weg laufen. Sie wollte nicht alleine sein und vielleicht fand sie ja Paul.

tbc: LaPush-Strand
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Rachel Black the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Di Dez 06, 2011 9:35 pm

cf: La Push - Strand

Rachel genoss die Zweisamkeit mit ihrem Freund. Umso weiter sie sich von den Anderen entfernten umso mehr entspannte sie sich. Sie wusste zwar immer noch nicht wie sie es Paul beibringen sollte, aber irgendwie würde das alles schon werden. Während sie Richtung Haus gingen schmiegte sie sich so nah es ging an ihn und legte ihren Arm um ihn. Sie spürte wie die wohlige Wärme die er ausstrahlte ihr gut tat. Es war als würde sie nach langer Zeit wieder auftanken. Um sie herum war alles grün und roch wundervoll nach Wald. Die Vögel zwitscherten fröhlich vor sich hin und auf einem Baum sah Rachel ein kleines Eichhörnchen hinauflaufen.
„Ich bin wirklich froh wieder hier zu sein, zu Hause, bei dir!“ Ein wohliges Seufzen kam über Rachels Lippen. Heimat war eben doch am schönsten. So schön die Sonne und die Wärme gewesen war, so war sie doch an den Regen gewöhnt und an die Kälte. Als hätten die Wolken ihre Gedanken gelesen, begann es plötzlich zu regnen. Innerhalb weniger Sekunden war ihre Kleidung durchnässt und so kuschelte sie sich noch enger an Paul, um nicht zu frieren.
Im Haus angekommen manövrierte Rachel ihren Liebsten aufs Sofa und setzte sich selbst vor ihm auf den kleinen Tisch. Wo sollte sie nur anfangen? Wie brachte sie es richtig rüber? Sie wollte natürlich, dass sich Paul genauso über diese Neuigkeit freute wie sie es selbst tat. Doch sicher würde es auch erst mal ein kleiner Schock für ihn sein. Immerhin war das so alles nicht geplant. Sie waren ja noch nicht einmal verheiratet.
„Also...Schatz....ich muss dir etwas sagen...ich...wir....“ Rachel stotterte vor sich hin und rang nach den richtigen Worten. So oft ist sie diesen Moment in ihren Gedanken schon durchgegangen. Sie hatte sich etwas zurechtgelegt was sie sagen wollte, aber irgendwie kam ihr das jetzt alles nicht richtig vor. Die Quileute fing an nervös mit ihren Händen zu spielen.
„Ich war ja nun zwei Wochen bei Becca und es war auch wirklich schön dort. Sie hat mir so unheimlich gefehlt, weißt du. Aber als ich dort war hast du mir natürlich unheimlich gefehlt und irgendwie wurde es mit jedem Tag schlimmer. Ich hatte sogar zwischendrin überlegt vorzeitig zurückzukommen, doch dann hab ich es erfahren und musste selber erst mal darüber nachdenken, was ich davon halte. Aber jetzt freu ich mich wirklich total darauf und ich hoffe so, dass es dir genauso gehen wird. Wir sind ja immerhin auch schon einige Jahre zusammen und auch keine Teenager mehr. Sicher unser Leben wird wohl nie normal sein und nie ungefährlich, aber eigentlich hab ich mir immer gewünscht, dass es irgendwann passiert. Ich liebe dich wirklich von ganzem Herzen Paul, ich möchte mit dir den Rest meines Lebens verbringen, ich kann mir einfach keinen besseren Mann wünschen als dich....“ Sie nahm seine Hand und holte noch einmal tief Luft. Viel reden wenn sie nervös war, dass war schon immer Rachels Schwäche gewesen, aber Paul kannte sie ja so. Aber nun war es soweit zum Punkt des Ganzen zu kommen.
„Also was ich eigentlich damit sagen will, was ich auf Hawaii erfahren ist..Ich bin schwanger Paul...wir bekommen ein Baby!!!“ Rachel schloss kurz die Augen und sah es genau vor sich, sie Paul und das Kleine. Ein Traum würde wahr werden und Paul sicher ein super Daddy. Sicher war er nicht die Geduld in Person, aber beim eigenen Kind ist das ja immer noch ein mal etwas anderes....oder?
Gebannt sah sie nun ihren Liebsten an und wartete auf eine Reaktion. Ihr Herz klopfte ihr fast bis zum Hals vor Aufregung. Sie hatte es gesagt, nun lag es an ihm.
Im Hintergrund vernahm sie ein lautes Heulen. Das konnte nichts Gutes bedeuten, dieses Heulen hatte sie nicht mehr gehört, seid die Cullens weg waren. Hoffentlich war nichts Schlimmes passiert. Doch daran wollte und konnte sie jetzt nicht denken. Sie wollte wissen was Paul dachte, darüber das sie bald Eltern werden würden.
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mi Dez 07, 2011 7:54 am

cf: La Push - Strand

Als sie sich immer weiter von der Gruppe entfernten, entspannte sich Paul zunehmend. Er sah vergnügt auf ihre ineinander verschlungenen Hände und konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Seine Rachel, endlich waren sie unter sich. Doch er bekam auf dem ganzen Weg bis zu ihrem Haus kein Wort heraus. Konnte es sein, dass er auf einmal von ihrer Gegenwart überwältigt war? Er liebte sie wirklich, sonst befand er sich nämlich nie in so einer Art Trance-Zustand. „Ich bin wirklich froh wieder hier zu sein, zu Hause, bei dir!“, hörte er sie voller Begeisterung sagen, doch er drückte nur ihre Hand fester, um ihr eine Bestätigung zu geben. Seine Aufregung wurde auch bei jedem Schritt größer. Was würde sie ihm erzählen? Sicher war dies allein der Vorwand gewesen, dass sie ihm etwas erzählen wollte, denn Rachel brauchte nur selten Hilfe, außer wenn es etwas zum anpacken gab.
Sie war verreißt gewesen, hatte eine schöne Zeit verbracht und nun? Was gab es so Aufregendes zu erzählen, dass nicht auch in der Gruppe beredet werden konnte? Paul kam einfach nicht darauf. Als es schließlich zu regnen anfing und Rachel sich eng an seine Brust schmiegte, klopfte Pauls Herz noch schneller und auch das seiner Freundin spürte er ganz nahe bei sich. Konnte es etwas schöneres geben?
Ihm fiel in diesem Moment wirklich nichts ein. Als das kleine Haus der beiden in Sicht kam, steuerte Paul schnell darauf zu. Rachel war schon ganz durchnässt, wobei ihm das natürlich überhaupt nicht störte!
Schnell steckte er den Schlüssel ins Schloss und als sie drinnen waren, nahm Rachel seine Hand und zog ihn ins Wohnzimmer. Sie hatte es aufeinmal richtig eilig und als Paul auf dem Sofa saß und sie sich ihm gegenüber auf den schicken Tisch setzte, sah sie ihn kurz einfach nur an.
Zögernd kam sie zum sprechen. „Also...Schatz....ich muss dir etwas sagen...ich...wir....“, stotterte sie und er schmunzelte leicht. Er war aufgeregt oder neugierig, nichts gegen seine Rachel!
Nervös spielte sie mit ihren Händen, die sie auf ihren Schoß gebettet hatte, am liebsten hätte er sie in seine Hände genommen, doch er hielt sich zurück. Sie musste sich konzentrieren, um die richtigen Worte zu finden, so gut kannte er sie.
Schließlich hielt sie es nicht mehr aus.
„Ich war ja nun zwei Wochen bei Becca und es war auch wirklich schön dort. Sie hat mir so unheimlich gefehlt, weißt du. Aber als ich dort war hast du mir natürlich unheimlich gefehlt und irgendwie wurde es mit jedem Tag schlimmer. Ich hatte sogar zwischendrin überlegt vorzeitig zurückzukommen, doch dann hab ich es erfahren und musste selber erst mal darüber nachdenken, was ich davon halte. Aber jetzt freu ich mich wirklich total darauf und ich hoffe so, dass es dir genauso gehen wird. Wir sind ja immerhin auch schon einige Jahre zusammen und auch keine Teenager mehr. Sicher unser Leben wird wohl nie normal sein und nie ungefährlich, aber eigentlich hab ich mir immer gewünscht, dass es irgendwann passiert. Ich liebe dich wirklich von ganzem Herzen Paul, ich möchte mit dir den Rest meines Lebens verbringen, ich kann mir einfach keinen besseren Mann wünschen als dich....“, ja jaaaaa das wusste er doch schon alles! Bitte, komm zum Punkt! Flehte Paul innerlich, er konnte es fast nicht mehr ertragen sie so zu sehen. Bereits zweifelte er daran, ob sie ihm statt gute, schlechte Nachrichten mitteilen würde.
Als sie seine Hand nahm, fuhr ihm ein warmer Schauer über den Rücken. Als Gestaltenwandler, war ihm immer warm, doch war es etwas ganz anderes, wenn ihn seine Freundin berührte.
„Also was ich eigentlich damit sagen will, was ich auf Hawaii erfahren ist..Ich bin schwanger Paul...wir bekommen ein Baby!!!“, und dann war es auch schon vorbei. Paul war gerade noch mit seinen eigenen Gedanken beschäftigt gewesen, da sagte sie es einfach so. Paul stockte der Atem. Für ein paar Sekunden lang, erstarrte sein ganzer Körper zu einer Statur und er war zu keiner Rührung fähig. Dafür liefen seine Gedanken in seinem Kopf einen Marathon.
Ein Baby????????? Wie, was wo, wer wie???? Ist das ihr ernst????? Vor lauter Anstrengung, bekam Paul Kopfschmerzen. Er versuchte sich Rachel mit einem kugelrunden Bauch vorzustellen, dann das Kind, wie sie es auf die Welt bringen und ...
Er brach in Tränen aus.
Immer noch war ihm äußerlich nichts anzumerken und ihm war klar, welche Qualen Rachel gerade erleiden musste, doch war er einfach wieder einmal überwältigt.
Als er schließlich seinen Kopf hob, wischte er sich schnell die Tränen weg und sah in ihr erschrockenes Gesicht, als sie die Tränen bemerkte.
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich noch mehr lieben könnte, als ich es nicht sowieso schon tue, aber du hast es geschafft Rachel. Du schenkst mir etwas, einen Teil von dir und einen von mir, vereint in einer Person!!!", gröllte er und lachte laut auf.
Sein Lacher passte überhaupt nicht zu dieser Situation und als er das bemerkte, verebbte er schnell wieder.
Schnell nahm er Rachels Hände in seine und lächelte sie an.
"Das ist wirklich toll, ich freue mich so!!", sagte er mit Nachdruck um ihr entgültig klar zu machen, dass er begeistert war, von dieser Neuigkeit und schüttelte dabei wie wild ihre Hände.
Sein Lächeln war mittlerweile zu einem Dauergrinsen verzogen und er beobachtete seine Freundin genau. Paul hoffte, dass er sie nicht aus der Fassung gebracht hatte, während er erneut in Gedanken versank und an ihre Zukunft dachte. Die in seinem Kopf heller strahlte, wie die Sonne.
Man hätte es ihm vielleicht nicht zugetraut, dass er sich über eine Sache so sehr freute, jedoch gab es für Paul nichts Schöneres, als seinen eigenen Sohn, oder Tochter aufwachsen zu sehen.(Insgeheim wünscht er sich natürlich einen Sohn)
Im Geiste malte er sich aus, wie der kleine Quileute seine ersten Gehversuche machte, wie er mit seinem Vater gemeinsam jagen ging ...
Plötzlich erstarrte er, als ihm ein ungewisser Gedanke kam.
Würde ihr Kind ein Gestaltenwandler sein, oder war ein Mensch? Oder ein Mix aus allen beiden? Gleich würde er Rachel danach fragen, doch er wartete noch ein wenig ab.
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Rachel Black the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    So Dez 25, 2011 11:47 pm

Die Zeit verging quälend langsam und Paul zeigte einfach keinerlei Reaktion. Rachel wollte ihn schon rütteln und zwingen etwas zu sagen. Doch sie ließ ihm die Zeit die er brauchte, immerhin war es ja auch keine Kleinigkeit. Der Quileute hielt seinen Kopf gesenkt, was es Rachel noch schwieriger machte irgendetwas zu erkennen. Nach einer gefühlten Ewigkeit hob er ihn endlich und Rachel blieb das Herz stehen als sie die Tränen in seinem Gesicht sah.
Sie konnte nicht atmen, nicht denken. Noch nie hatte sie ihren Freund weinen sehen. Er war doch immer der starke, freche Mann der ihr so viel Halt gab und nun weinte er??? War es für ihn wirklich so eine schlechte Nachricht?
"Ich hätte nicht gedacht, dass ich dich noch mehr lieben könnte, als ich es nicht sowieso schon tue, aber du hast es geschafft Rachel. Du schenkst mir etwas, einen Teil von dir und einen von mir, vereint in einer Person!!!"
Ein Lachen breitet sich über sein Gesicht aus und er nahm ihre Hände. Rachel wusste gar nicht wie ihr geschah, er hatte doch eben noch geweint, jetzt lachte er. Er liebte sie noch mehr dafür. Sie war verwirrt. War er nun glücklich darüber oder traurig oder fand er es lustig?!
"Das ist wirklich toll, ich freue mich so!!" Endlich!!! Die erlösenden Worte für Rachel. Er freute sich und nun konnte sie sich auch von Herzen freuen, was sie ja auch eigentlich tat.
Sie fiel ihm stürmisch um den Hals und weinte nun selbst, jedoch vor purer Glückseligkeit.
Endlich würden sie eine kleine Familie werden
„Oh Paul, ich bin so froh, dass du dich freust. Ich hatte Angst es könnte dir zu viel oder zu früh sein. Immerhin sind wir ja nicht verheiratet. Ich hab lange darüber nachgedacht was das alles bedeutet und was ich beziehungsweise wir machen sollen, auch wegen des Gestaltenwandlergens, immerhin sind wir beide aus Familien in denen es existiert. Aber ich bin eigentlich nur glücklich. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als mit dir eine Familie zu gründen. Ich liebe dich. Und alles Andere wird sich sicher zeigen wenn es soweit ist.“
Glücklich gab sie ihm einen Kuss kuschelte sich dabei fest an ihn. Paul, Rachel und ... Ihr Herz machte einen kleinen Hüpfer. Sie musste dringend über Namen nachdenken. Es sollte ja immerhin ein besonderer sein.
Sie löste ihre Lippen von seinen und legte ihren Kopf an seine starke Schulter. So lange er bei ihr war, konnte ihnen nichts passieren. Sie vertraute ihm und seiner Stärke voll und ganz.
Da viel ihr das Wolfsgeheuel wieder auf. Paul schien es noch nicht bemerkt zu haben und so ungern sie ihn auch gehen lassen will, würde er nachschauen müssen was los ist.
„Schatz, hast du gehört, dass einer von euch eben Alarm geschlagen hat? Ich weiß nicht genau wer, ich kann das immer noch nicht auseinander halten, aber jedenfalls war das ein Heulen zu hören. Vielleicht gehst du lieber mal nachschauen und ich mach mich auf den Weg zu Sue? Was meinst du?“ Sie drückte sich noch einmal fest an ihn, damit er auch wusste, dass sie am liebsten so liegen bleiben würde. Aber die Sicherheit des Stammes ging natürlich vor. Wenn sie zu Sue ging, würde sie direkt noch bei ihrem Dad vorbeischauen. Vielleicht berichtete sie auch gleich von den guten Neuigkeiten.
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Fr Jan 27, 2012 9:34 pm

Glücklich nahm Paul sie ebenfalls in den Arm und lächelte in ihren Nacken.
„Oh Paul, ich bin so froh, dass du dich freust. Ich hatte Angst es könnte dir zu viel oder zu früh sein. Immerhin sind wir ja nicht verheiratet. Ich hab lange darüber nachgedacht was das alles bedeutet und was ich beziehungsweise wir machen sollen, auch wegen des Gestaltenwandlergens, immerhin sind wir beide aus Familien in denen es existiert. Aber ich bin eigentlich nur glücklich. Ich könnte mir nichts Schöneres vorstellen, als mit dir eine Familie zu gründen. Ich liebe dich. Und alles Andere wird sich sicher zeigen wenn es soweit ist.“
Ließ sie einen regelrechten Wortschwall auf Paul los, doch wieder sagte er nichts und lächelte einfach nur dümmlich drein.
Er erinnerte sich an keinen Moment in seinem Leben, indem er so glücklich gewesen war wie gerade eben.
Als Rachel ihn schließlich küsste, flogen in seinem Magen wie beim ersten Mal Schmetterlinge herum und er musste ein Kichern unterdrücken.
Das Kind in ihm, würde wohl immer mal wieder mit ihm durchgehen.
Doch als Paul sich aus ihrer Umarmung löste und Rachel ansah, bemerkte er, dass sie unruhig wurde. Kurz darauf hörte er ein Geräusch, dass sich ganz nach seinem Rudel anhörte und auch er wurde jetzt hellhörig.
Er war so mit seinen Gefühlen beschäftigt gewesen, dass er alles um sich herum eine Zeit lang ausgeblendet hatte, doch jetzt war er wieder voll und ganz da.
Paul wollte gerade anfangen zu sprechen, da machte Rachel schon den Anfang.
„Schatz, hast du gehört, dass einer von euch eben Alarm geschlagen hat? Ich weiß nicht genau wer, ich kann das immer noch nicht auseinander halten, aber jedenfalls war da ein Heulen zu hören. Vielleicht gehst du lieber mal nachschauen und ich mach mich auf den Weg zu Sue? Was meinst du?“
Wieder musste er grinsen, als ob sie seine Gedanken gelesen hätte!
"Ja, ich glaube es ist das Beste wenn ich mal schaue was da draußen vor sich geht! Sei vorsichtig, wenn du dich auf den Weg zu Sue machst, man weiß ja nie!", sagte er und sie nickte nur und fiel ihm um den Hals. Nicht das Paul sofort in Panik geriet, wenn einer der Wölfe da draußen Alarm schlug, doch war dies schon lange nicht mehr vorgefallen, also nahm er es dementsprechend auch sehr ernst.
Sanft löste er sich wieder aus Rachels Armen, lief in den Flur um, zückte die Schlüssel und rannte hinaus.
Was ihn wohl da draußen erwarten würde?
Er wäre sehr viel lieber bei Rachel geblieben, doch trotzdem musste er sich eingestehen, dass ihm nach der ganzen Stille ein bisschen Action vielleicht gerade recht kam.
Draußen angelangt, verwandelte er sich in einen Wolf und rannte los.

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Rachel Black the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mo Jun 04, 2012 4:20 am

Natürlich machte er sich direkt auf den Weg.
„Ich bin vorsichtig, versprochen.“, gab Rachel zurück und lächelte ihrem Freund sanft nach. Glücklich strich sich Rachel über ihren Bauch und ließ sich auf das Sofa sinken. Was konnte es schon schöneres geben, als endlich eine richtige Familie zu sein. Auch wenn ihre Gedanken ein wenig sorgenvoll bei Paul waren, man konnte nie wissen, warum einer der Anderen anschlug. Sie hoffte einfach es würde nichts zu gefährliches sein und ihr Liebster würde bald wieder bei ihr sein. Es war erstaunlich, wie sehr sich ihr Leben doch verändert hatte, seid sie zurück in LaPush war. An sich ja nur für einen kurzen Besuch, der wohl nun doch den Rest ihres Lebens dauern würde. Es war irgendwie ein schöner Gedanke für Rachel, dass ihr Kind dort aufwachsen würde, wo auch sie groß geworden war. Ihr Vater war hier und konnte sie unterstützen, es fehlten nur ihre Geschwister. Und dann war da noch Emily, sie war eh schon so etwas wie die Mutter der Kompanie und Rachel freute sich es ihr endlich zu sagen und mit ihr gemeinsam Babysachen zu kaufen. Paul wäre dafür sicher nicht so sehr zu begeistern, abgesehen davon, dass er eh schon nicht gerne shoppen ging. Bei dem Gedanken begann ihr Herz zu rasen, sie hatte noch so viel zu tun. Sie mussten ein Kinderzimmer einrichten und mindestens tausend Sachen für das Baby kaufen. Doch sie beruhigte sich relativ schnell wieder, immerhin war noch Zeit und wenn sie es erst einmal allen gesagt hatten, würde sie sicher auch Hilfe bekommen und konnten nach und nach alles einrichten. Sie merkte nicht wie die Zeit vergangen war und hörte plötzlich Stimmen draußen. War Paul etwa schon zurück. Glücklich ging sie zur Tür und lief auch schon ihre groß gewachsenen Adonis in die Arme.
„Hey Liebling, schon zurück?“, sie hauchte Paul einen Kuss auf die Lippen und blickte dann an ihm vorbei und sah ein ihr unbekanntes Gesicht.
„Und du bist?“, fragte sie freundlich lächelnd bedeute ihm ins Wohnzimmer zu folgen.
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Jake McCarty
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Fr Jul 13, 2012 4:08 am

Das dunkelhaarige Mädchen lief auf Paul zu, begrüßte ihn freundlich und gab ihm einen Kuss, bevor ihr Blick auf den fremden Gestaltenwandler fiel. Mit einem Lächeln wandte sie sich an Jake: „Und du bist?“ Paul ging schon voran, als seine Freundin Jake bedeutete ihnen ins Wohnzimmer zu folgen. Kaum war er eingetreten, wurde er von unglaublich vielen Gerüchen überwältigt. Unter ihnen waren die, die auch am Strand zu finden waren, aber auch andere – vermutlich von Gestaltenwandlern stammende – animalische, natürliche Gerüche.
Als er in das hell eingerichtete, gemütliche Wohnzimmer eintrat, erinnerte er sich daran, dass er der Quileutin noch eine Antwort schuldete. „Ich bin Jake McCarty“, stellte er sich vor und reichte ihr höflich die Hand, die sie schüttelnd annahm. „Rachel“ war ihre Antwort. Er nickte nur höflich lächelnd und nahm dann auf einem der cremefarbenen Sessel Platz. Paul hatte sich bereits auf die Couch ihm gegenüber gesetzt, während Jake überlegte, wie lang es her war, seitdem er das letzte Mal Unterschlupf bei einer netten Familie gesucht hatte. Es war vor einer Woche in einem Stadtviertel außerhalb Seattles gewesen. Das war auch das letzte Mal, dass er geduscht und sich rasiert hatte, deshalb schämte er sich leicht für seinen ungepflegten Zustand.
Rachel setzte sich gerade neben ihren Freund und das holte den Gestaltenwandler wieder zurück ins Jetzt. Ihm schwirrten so viele Fragen im Kopf herum, die ihn über seine geistige Herkunft interessieren, aber wie sollte er anfangen? Das Geheimnis der Quileute war nun mal ein Geheimnis und durfte nicht an Außenstehende weitergegeben werden. Durfte er überhaupt vor Rachel darüber reden? Wusste sie von dem, was Paul war und tat? Nervös knibbelte er sich an der ausgeliehenen khakifarbenen Shorts herum. „So was hat dich hier nach La Push verschlagen?“, fragte Rachel ihn, um vermutlich die Stille zu unterbrechen und ein wenig Smalltalk zu halten. „Ich hab früher mal in Forks gelebt und wollte meine Heimat nach meinem Umzug mal wieder besuchen. Naja, und La Push gehört da auch irgendwie zu…“, antwortete er leicht distanziert. Eigentlich wollte er nicht so viel von seinem Leben preisgeben und auf Smalltalk hatte er auch keine Lust, aber was blieb ihm anderes übrig. Hoffentlich würde Paul den Anfang machen, ihm zeigen in wie weit man über die Quileute und ihre „Legenden“ vor Rachel reden konnte. Schließlich wollte er nicht die Gesetze des Stammes brechen.
Plötzlich unterbrach - glücklicherweise, wie Jake fand - ein Klopfen die beiden. Neugierig und interessiert blickte er zur Wohnzimmertür. Wer wohl noch kommen würde? Ein weiterer Wolf? Nur wenige Sekunden später stand ein großgewachsener, schwarzhaariger Junge in der Tür, der ebenfalls interessiert in die Runde blickte.

(((Peinlich wenig, aber vllt bringt das die Handlung ins Rollen und ich hoffe es ist okay, dass ich Embrys Ankommen schonmal leicht einfließen lassen hab...)))
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    So Jul 15, 2012 4:10 am

cf: La Push - Strand

Nachdem Rachel Paul willkommen geheißen hatte, als hätten sie sich schon seit Jahren nicht gesehen, wandte sie sich auch schon dem Gestaltenwandler zu. Statt zuzuhören, ging er gleich ins Wohnzimmer um dort Platz zu nehmen. Er war froh über die Entscheidung Nachhause gegangen zu sein. Die warme Atmosphäre des Raumes entspannte ihn mit jeder Sekunde mehr und als Rachel sich neben ihn setzte, kam er nicht umhin ihren Bauch zu betrachten. Er versank wieder in Gedanken, sah sich und das Kind am Strand spielen, dass er überhaupt nicht mitbekam, das bereits eine Unterhaltung zwischen den beiden entstanden war. Naja, und La Push gehört da auch irgendwie zu…“, kam es vom Gestaltenwandler, als er wieder zuhörte.
Der Tiger wirkte zurückhaltend und Paul schloss daraus, dass er unsicher war und nicht recht wusste was er erwähnen durfte in Rachels Anwesenheit. Nun gut, immerhin ist er rücksichtsvoll ..., dachte er sich als sie unterbrochen wurden. Es hatte geklopft und Paul war schon auf den Weg zur Tür. Es war Embry. "Na Gott sei Dank bist du da! Rachel und ER halten gerade Smalltalk in unserem Wohnzimmer, ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll", flüsterte er, damit sie nichts mitbekamen und bedeutete ihm anschließend zu folgen. Während Paul sich wieder setzte, war Embry im Türrahmen stehengeblieben. "Hallo Rachel", begrüßte er sie zuerst und umarmte sie kurz. Die beiden hatten sich schon ewig nicht mehr gesehen, was Paul erst jetzt wieder einfiel. Es mochte ärgerlich sein, das ein neuer Vampir und zusätzlich ein Gestaltenwandler ganz anderer Art hier aufgekreuzt waren, jedoch schien dieser "Vorfall" die Quileute wieder näher zu bringen und das freute ihn und er begann so auch etwas Positives daraus zu ziehen. "Und Hallo auch an dich ehm..", fing Embry an auch unserem Gast Aufmerksamkeit entgegen zu bringen. Worauf Pauls Augenbrauen nach oben wanderten."Jake, mein Name ist Jake McCarty", stellte er sich wieder vor, worüber Paul froh war, ihm war erneut sein Name entfallen. Womöglich auch deshalb, weil er ihn immer "Tiger" oder "Eindringling" oder/und als "Gestaltenwandler" betitelte. Er mochte diesen Jake gar nicht leiden, so wie er sich an Rachel heranmachte und mit so einer aufgesetzten Freundlichkeit konnte er bei Paul nicht punkten. Es schien für ihn nur ein Spielchen zu sein, bis er seine ersten Opfer in Beschlag nehmen würde und sie alle zu Feinden motierten. Paul wäre es lieber, er hätte ihn jetzt sofort zur Strecke gebracht. Er konnte sich nicht erklären, wieso er in Jakes Anwesenheit so aufbraußend war, ob es seinetwegen war oder die Aufregung wegen des Kindes in Rachels Bauch oder der Gedanke einen wild herumlaufenden Nomaden in der Gegend zu haben und ihn nicht anrühren zu dürfen.
So lange war nichts vorgefallen, dass es fast schien er wäre etwas überfordert mit der Situation. So viele Gedanken, Gefühle und Emotionen in diesem Augenblick, dass es ihn zu übermannen drohte. Bevor die Situation eskalieren konnte, stand er abrupt auf und spurtete zum Bad. Dort spritzte er sich Wasser ins Gesicht, dass es ihm an den wohlgeformten Wangen hinunter lief und betrachtete sich ernst im Spiegel. "Dummkopf", brummte er aufgebracht, weil er sich nicht im Griff gehabt hatte und lief langsam und beherrscht zurück zum Ort des Geschehens.
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Embry Call the first
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    So Jul 29, 2012 4:37 am

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Embry tigerte ein bisschen durch La Push. Es kam ihm langweilig vor.. Es war langweilig. Zumindest seitdem Seth und Jake weg waren. Sein bester Kumpel hatte ihn für ein Mädchen verlassen. Gut, er war geprägt, aber was bedeutete das schon? Embry hatte keine Ahnung. Er war es noch nicht und hoffte, dass das 'Mädchen seiner Träume' sich noch ein wenig Zeit ließ um hier aufzutauchen. Und dass sie in seinem Alter war. Nicht so wie bei Quil. Embry hatte eigentlich schon recht genaue Vorstellungen, wie seine 'Traumfrau' sein sollte. Aber er wusste auch, dass das Schicksal bestimmte, wer sich auf ihn prägte. Ach dieses Prägen war so eine komplizierte Geschichte. Alle um ihn herum hatten auf einmal ihre Frauen und er musste ganz allein schaun wie er in der Freizeit zurecht kam. Vor allem, seit Jake weg war, war das Leben in La Push nicht mehr das, was es einmal war. Es war sogar noch schlimmer als zu der Zeit, als er mit Sam im Pack war und sich deshalb nicht mehr mit Jake und Seth hatte treffen dürfen. Es war einfach alles zu deprimieren für den Wolf. Es gab keine Action gar nichts. Keine Vampirjagden, gar nichts, was ein bisschen die Stimmung aufheitern würde. Embry wanderte weiter durch La Push, er kannte jedes Haus und jeden Bewohner dieses Hauses.
Auf einmal stand er vor Pauls Tür. Was wollte er nur hier verdammt? Er hatte nie viel mit Paul zu tun gehabt, aber trotzdem hob er die Hand und klopfte.

Es dauerte eine kurze Zeit, bis Paul die Türe öffnete. Als Embry ihm zuwinkte, kam es ihm vor, als wäre eine Ewigkeit vergangen, seitdem er seinen Packbruder zum letzten Mal gesehen hatte. "Hey Paul.", Embry fragte sich, während er ihn begrüßte, ob es wirklich richtig gewesen war, hierherzu kommen, doch Pauls nächste Worte nahmen ihm diese 'Angst'. "Na Gott sei Dank bist du da! Rachel und ER halten gerade Smalltalk in unserem Wohnzimmer, ich weiß nicht so recht was ich davon halten soll", sagte der Wolf. Embry fragte sich nur eines. *Wer zum Teufel ist ER?*, dann folgte er Paul ins Innere des Hauses. Im Türrahmen der Wohnzimmertür blieb er stehen und begrüße Rachel in dem er sie umarmte. Dann sah er IHN. "Hallo auch an dich ehm..", jaa, wie hieß ER jetzt nur.. *Fettnäpfchen Embry. Groooßes Fettnäpfchen!*, doch ER sprang ihm sofort zur Hilfe ein: "Jake, mein Name ist Jake McCarty". "Okay, hi Jake", Embry lächelte leicht. Irgendwas stimmte mit diesem Typ nicht, aber er wusste noch nicht genau was. Er merkte auch, dass Paul irgendein Problem hatte. Zwischen ihm und Rachel spürte Embry ein kleines bisschen Spannung, die aber nicht negativ war und zwischen er wusste auch, dass bei den anderen Wölfen etwas lief. Doch er hatte mal wieder keine Ahnung, was so ging. Embry war einfach zu lange zu Hause gesessen, ohne sich um seine Umwelt zu kümmern.
Auf einmal verschwand Paul im Bad. Embry ging ganz ins Wohnzimmer und setzte sich neben Rachel aufs Sofa. "Was hat er denn?", fragte er sie verwirrt. Klar, es war für Embry offensichtlich, dass sein Mitwolf ein Problem mit diesem Etwas von Mensch oder Nichtmensch hatte, aber da war doch noch mehr. Er wusste selbst nicht, was er von diesem Typen halten sollte. Vielleicht lag es auch daran, dass es noch nicht sicher war, ob er eine Gefahr für sie alle darstellte oder nicht. Und weil Embry nicht wusste, WAS er war.
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Sa Aug 18, 2012 6:42 am

Paul hatte sich wieder hingesetzt, nachdem er dem zweiten Gast die Tür geöffnet hatte. Der Fremde aber begrüßte zuerst Rachel, indem er sich hinunterbeugte und die Frau umarmte. Danach wandte er sich Jake zu: "Und Hallo auch an dich ehm.." Sofort schien er seinen Fehler bemerkt zu haben und schien beschämt. McCarty bemerkte das natürlich und kam ihm entgegen. "Jake, mein Name ist Jake McCarty", stellte er sich höflich vor und streckte ihm seine Hand entgegen. Doch der junge Mann vor ihm blickte ihn leicht suspekt an und erwiderte bloß mit einem Lächeln: "Okay, hi Jake"
Der Quileute, der immer noch im Raum stand, schien auf der Hut. Mit Sicherheit war ihm bereits aufgefallen, dass Jake anders war. Sein Geruch schon ließ darauf schließen, dass er zwar ein Gestaltenwandler war, aber sein Tigergeruch unterschied sich mit denen, der Wölfe. Jakes Gestalt hatte einen exotischen Geruch nach Regenwald, während die Wölfe eine erdigere, holzige und doch nasse Fährte hinterließen.
Eine bedrückte Pause entstand, in der sich keiner irgendwie traute etwas zu sagen, bis Paul ruckartig aufsprang und förmlich ins Bad sprintete. Die Aktion hatte Jake so aus der Fassung gebracht, dass der Gestaltenwandler leicht zusammenzuckte. Sein überdurchschnittliches gutes Gehör erlaubte es ihm ein wenig mehr herauszufinden, da plötzlich der Wasserhahn anging.
Doch Embry, der sich währenddessen neben Rachel gesetzt hatte, unterbrach ihn: "Was hat er denn?" Seine Verwirrtheit und seine Verwunderung waren deutlich herauszuhören, also schien dies nicht Pauls normales Benehmen zu sein. McCarty wusste zwar nicht, was genau mit dem Wolf los war, aber ihm wurde mulmig, als er mit dem Gedanken spielte, er sei der Grund.
Rachels Blick zeigte tiefe Besorgnis. Wie weit konnte er wohl gehen? „Ich bin mir sicher, es wird alles in Ordnung“, versuchte Jake Pauls Freundin zu beruhigen, während er gleichzeitig ihren Blick auffing und nach kurzem Zögern seine Hand auf ihr Knie legte, um ihr Zuversicht entgegenzubringen. Rachels ganze Körperhaltung entspannte sich ein bisschen, als er Pauls Schritte auf dem Flur wahrnahm und seine Gestalt kurz darauf neben den beiden stand.
Plötzlich flog sein Arm weg. In diesem Moment riss sich Jake endlich von den dunklen Augen Rachels weg, sprang entsetzt auf und blickte in das wutentbrannte Gesicht von Paul, der am ganzen Körper anfing zu zittern. Oh, verdammt, ER war definitiv das Problem!

tbc.: Forks - Kneipe


Zuletzt von Jake McCarty am Sa Sep 29, 2012 3:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Wohnzimmer    Mo Sep 17, 2012 5:57 am

Kaum war Paul zurück in den Raum getreten, war sein aufbrausende Art wieder an die Oberfläche zurückgekehrt. Dieser Mistkerl wagte es tatsächlich sich an Rachel heranzumachen! An seine Rachel, die bereits ein Kind der beiden in sich trug. Paul wurde so zornig, dass alles um ihn herum zu einem Punkt zu verschmelzen begann. Er hatte gar nichts von ihrem Gespräch mitgekommen, da fand er sich auch schon vor den beiden vor. Paul merkte, wie er zu zittern angefing und starrte erbost auf Rachels Schulter, wo er seine Hand - besitzergreifend, so wie es auf Paul wirkte - drauf gelegt hatte. "Was denkst du eigentlich wer du bist!", brüllte er sauer und schlug seine Hand von ihrer Schulter. Dieser war eben aufgestanden und er warf einen kurzen Blick auf Rachel. Er war nicht sauer auf sie und als er bemerkte wie erschrocken ihr Blick war, tat es ihm auch schon wieder leid. Doch sobald er wieder diesen Tiger in Augenschein nahm, konnte er sich nicht mehr halten. "Ich wusste, du würdest Ärger machen! Verschwinde sofort von meinem Grundstück!", sagte er mit Nachdruck, zerrte ihn am Arm von der Gruppe Weg. Alle konnten ihn nur stumm anstarren, keiner griff so wirklich ein. Diese Tatsache bestärkte Paul nur umso mehr. Er schubste den Tiger in den Gang, so dass er mit ihm alleine war und musste gleichzeitig festellen, das der Gestaltenwandler nicht ganz so schwächlich war wie er vielleicht auf dem ersten Blick auf ihn gewirkt hatte. Doch er schien nicht wütend und ging auch nicht auf ihn los. Stumm ließ er sich von Paul zur Tür zerren. Sobald ihn Paul über die Türschwelle bekommen hatte schlug er sauer die Tür hinter sich zu.
Erst jetzt wurde ihm sein Handeln so richtig klar. Was hatte er getan? Die anderen würden es ihm vielleicht nicht so sehr übel nehmen, standen womöglich sogar auf seiner Seite, aber was war mit Sam? Davor graute es dem Wolf schon.
Mit eingezogenen Kopf und mit einer mürrischen Miene kam er zurück ins Wohnzimmer. Was würden die anderen sagen? Plötzlich war er sich nicht mehr so sicher, ob sie ihm es nicht doch übel nehmen würden wie er sich verhalten hatte. Hatte er überrragiert? Nein!! So sah er das Ganze trotzdem nicht, er war eher erleichtert, dass dieser Dreckskerl endlich Land gewonnen hatte. Der Tag hatte so schön angefangen ...

Ohne ein Wort an sie zu richten setzte sich der junge Wolf neben Rachel auf das gemütliche Sofa. Er stopfte sich ein Kissen in den Rücken, verkreuzte die Füße auf dem Boden und sah die Gruppe an bzw. sie bestand jetzt nur noch aus zwei Personen. Embry schien wachsam, doch sein Blick verriert ihm leider überhaupt nichts über das, was ihm wohl gerade im Kopf herumgegangen war. Rachel hingegen hatte das Gesicht von ihm abgewandt und es schmerzte ihn zutiefst, da er so ein Verhalten nicht gewohnt war. Sonst sah sie ihn immer mit ihrem lieben herzlichen Lächeln an, nahm seine Hand in seine oder grinste sie einfach glücklich, doch diesmal sah Paul nur braunes glänzendes Haar. Er seufzte tief und fing schließlich an zu sprechen. "Sagt schon was. Ich weiß, das ich überragiert habe und ihr jetzt total angepisst von mir seid, ist schon klar, aber redet endlich!", Paul war es mehr als unangenehm betteln zu müssen. Sonst schloss er sich zurück, zog sich gemütlich aus der Affaire und wartete bis jemand auf ihn zukam, nicht andersherum. Heute war eben alles anders. Als Paul einen Blick aus dem Fenster warf, bemerkte er erstmals wie dunkel es entzwischen geworden war. Vor ein paar gefühlten Minuten hatte er erst jede Menge gefrühstückt und war raus gegangen, hatte das mit seinem Nachwuchs erfahren und jetzt neigte sich bereits der Tag dem Ende zu. Paul war sich nicht sicher, ob das Sprichtwort "Eine Nacht drüber schlafen" wirklich eine Besserung schaffen würde. Ob sie am nächsten Tag wieder normal mit ihm umgehen würden oder noch sauer waren, wenn sie es waren.

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