
Twilight & Harry Potter Crossover |
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 Letizia Donna-Ferro Volturi

Weitere Charas: Esme Cullen / Jake McCarty Anzahl der Beiträge: 636 Anmeldedatum: 12.08.11 Alter: 15 Ort: Niedersachen
 | Thema: Thronsaal So Aug 28, 2011 6:07 pm | |
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|  | |  Letizia Donna-Ferro Volturi

Weitere Charas: Esme Cullen / Jake McCarty Anzahl der Beiträge: 636 Anmeldedatum: 12.08.11 Alter: 15 Ort: Niedersachen
 | Thema: Re: Thronsaal So Aug 28, 2011 6:11 pm | |
| Einstiegspost Sie stand im Sonnenuntergang und vor ihr ragte Volterra auf. Die sonst meist hellbraunen Gebäude waren nun rot-orange von den letzten Strahlen der Sonne. Völlig erstaunt über diesen Anblick und der Macht und Autorität, fühlte sie sich sofort wohl. Volterra ähnelte Grosetto sehr und doch war es anders. Sie fing wieder an zu laufen und hielt erst wieder an, als sie im Blickfeld der ersten Menschen war. In Menschentempo folgte sie der Menschenmenge, die sich durch die schmalen Gassen quetschten. Glücklicherweise hatte sie in einem kleinen Ort vor Volterra etwas getrunken, sodass sie das Menschenblut doch recht gut ignorieren konnte. Eigentlich hatte sie nur was getrunken, da sie vorhatte zu den Volturi zu gehen und die waren doch verdammt mächtig. Sie hatte noch mit ein paar anderen Vampiren über den größten Vampirclan geredet und man erzählt sich, dass sie nach der Niederlage in Forks noch mehr Wächter als vorher hatten. Sie hatte immer ein wenig Angst bekommen, dass sie sie ablehnen würden, denn schließlich war sie nur ein dahergelaufener Vampir, aber sie glaubte, dass ihre Gabe sie überzeugen würde. Sie ließ sich von der Menge mitziehen und landete schließlich auf einem großen Platz mitten in Volterra. Vor ihr ragte ein großes Gebäude mit einem Turm auf und sie war sich sicher, dass sie dort die Volturi finden würde. Erstens, da sie ganz leicht den Geruch von Vampiren in der Nase hatte und zweitens, weil es so schien als würde das Gebäude das Zentrum der Macht und Autorität sein, die die Stadt umgab. Sie drängelte sich durch die Menge und hielt währenddessen Ausschau nach dem Eingang, bis sie plötzlich vor einer großen Holztür stand. Ein bisschen schämte sie sich dafür, dass sie die Tür nicht von Anfang an gesehen hatte, denn sie war total offensichtlich. Sie legte die rechte Hand an die Türklinke und drückte die Tür dann auf, die leicht knarrend aufging. Der dahinter liegende Raum – vermutlich der Empfangsbereich – war noch so viel prächtiger und größer, als es von außen schien. Letizia blieb kurz der Atem weg, auch wenn sie ihn nicht brauchte, aber sie hatte noch nie so was Schönes gesehen und sie war als Mensch sehr wohlhabend gewesen. „Entschuldigung, kann ich Ihnen irgendwie helfen?“, fragte sie eine freundlich lächelnde Frau, die hinter dem Tresen stand, der weiter hinten im Raum stand. Völlig irritiert von der Tatsache, dass die Frau eindeutig ein Mensch war, überlegte sie, ob sie sich vielleicht doch in der Tür geirrt hatte. Allerdings schien sie sich auch nicht über die roten Augen zuwundern. Vorsichtig ging sie auf die Frau zu, doch sie blieb auch aus näherer Betrachtung dabei, das die Frau eindeutig ein Mensch war. „Äh, ja! Ich würde gerne zu Aro, Caius und Markus“, sagte ich ebenfalls lächelnd. Wenn ich hier richtig war, dann würde sie schon wissen, wen ich meine, dachte sie sich. „Oh, natürlich. Sie gehen hier durch die Tür und folgen dem Gang. Am Ende finden sie eine weitere Tür und dahinter liegt der Thronsaal, falls sie noch was wissen möchten, brauchen Sie nur zu fragen. Ach ja, ich bin übrigens Gianna“, erklärte sie ihr. „Sehr erfreut und danke für ihre Hilfe“, antwortete Letizia und ging Richtung Tür. Sie wollte ihr nicht erzählen, wer sie hieß, falls sie es nicht schaffen sollte ein Volturi zu werden, musste ja nicht jeder wissen, wer sie war. Ihre Schritte hallten durch den leeren, holen Gang und sie glaubte sogar ein Echo zuhören, aber vermutlich bildete sie sich das vor Nervosität nur ein. Letizia dachte darüber nach, ob Gianna wusste, dass sie für einen Vampirclan arbeitete. Ob sie wohl einen extra hohen Gehalt bekam dafür, dass sie in ständiger Lebensgefahr arbeitete? Es gelang ihr sich mit diesen banalen Gedanken davon abzuhalten an die bevorstehende Begegnung zu denken, bis sie am Ende vor der zweiten großen Holztür stand. Damals in der Schule hatte sie Prüfungen gehasst und ist in Schweiß ausgebrochen, was so gar nicht zum Rest ihres Charakters passte, aber sie war wirklich glücklich darüber, dass sie nun als Vampir vor dieser Tür stand und somit nicht mehr schwitzen konnte. Sie überlegte, wie sie nun am Besten weitermachte. Sollte sie anklopfen oder doch einfach selbstbewusst durch diese Tür laufen, so wie sie immer in durch die Schultür gegangen war? Los stell dir vor, dass wäre die Schultür und du müsstest einfach nur in die Schule gehen, redete sie sich ein. Sie stellte sich kerzengerade hin und hob stolz ihren Kopf. Dann legte sie die Hand an die Türklinke, drückte sie runter und stolzierte in den Raum. Kurz wäre sie aus der Rolle gefallen, denn - so unglaublich das auch klang aber – dieser Raum war noch viel imposanter, geheimnisvoller und edler als die Lobby. Vor ihr standen drei Throne aus dunklem Holz. Also hatte Gianna mit Thronsaal doch keinen Witz gemacht. Letizia stand nun vor drei großen Stühlen, in denen jeweils einer der Meister saß, aber wer wer war, wusste sie nicht. Doch sie fühlte sich nun endgültig, wie ein Schulkind, dass vor den Lehrern saß und eine Prüfung vor sich hatte. In ihr drinnen brodelte alles, aber sie wusste, dass sie sich das von außen nicht anmerken ließ. Der Volturi in der Mitte stand auf und lächelte sie freundlich an, was ihr irgendwie half, den Gedanken an einen Lehrer zu verdrängen. Sie war sich leicht unsicher, aber die drei Vampire vor ihr wirkten so respektvoll, dass sie nicht anders konnte als vor ihnen einen Knicks zu machen. Danach fühlte sie sich zwar total erbärmlich, denn so war sie normalerweise gar nicht, aber es schien doch richtig. Der Knicks ließ den stehenden Meister nun noch mehr lächeln. „Wen haben wir denn da?“, fragte er mit richtigem Interesse in den Augen. Erst jetzt registrierte sie die anderen Vampire im Raum. Neben den Meistern standen jeweils zwei Volturi, die dunkelgraue Gewänder trugen, wären die Meister pechschwarz gekleidet waren. Dann richtete sie ihre Aufmerksamkeit wieder dem stehenden Meister. „Ich bin Letizia Donna-Ferro und bin hierher gekommen, um mich den Volturi anzuschließen“, antwortete sie. Innerlich schien sie vor Anspannung und Nervosität zu platzen, aber die anderen konnten nur den bildhübschen Vampir sehen, der stolz und selbstbewusst vor ihnen stand.
(((Ich hoffe, es gefällt allen ))) |
|  | |  Hatsumaya Nitta Volturi

Weitere Charas: Carmen Anzahl der Beiträge: 77 Anmeldedatum: 19.08.11
 | Thema: Re: Thronsaal Mo Sep 12, 2011 8:15 pm | |
| Hatsumaya stand im thronsaal. Heute war wieder einer der Tage, an dem ncihts wichtiges bevorstand, und das wùrde bedeuten, dass Hatsu sich tierisch langweilen wùrde. Am liebsten wùrde sie jetzt ganz wo anders sein, um einen Auftrag auszufùhren. Doch es gab ncihts besonderes mehr zu tun, dass nciht schon von einem anderen erledigt wurde. Manchmal bereute Hatsu es doch, zu den Volturi gegangen zu sein, denn sie ordnete sich nciht gerne unter, und sie hielt nicht viel von Regeln. Doch gewissermassen war sie auch froh nach Volterra gegangen zu sein, da sie hier ziemlich viel lernte, was ihr noch sehr nùtzlich sein konnte. Vor allem wenn man so viele Feinde hatte wie sie. Das brachte Hatsu zum làcheln. Wùrde einer ihrer Feinde es wagen sie anzugreifen, jetzt wo sie bei den Volturi war? Es war nur zu hoffen, denn sie langweilte sich wirklich sehr. Sie wùnschte sich, dass wenigstens irgendwas passierte. Egal ob es etwas schlimmes oder etwas schònes war. Hauptsache etwas. Und wie auf ein stummes kommando òffnete sich die Tùr und eine unbekannte vampirin trat ein. Ein interessiertes làcheln breitete sich auf Hatsus mund aus. Vielleicht wùrde dieser Tag doch noch etwas interessantes fùr sie bereit halten. Neugierig stand Aro auf und ging zu der Vampirin. „Wen haben wir denn da?“ fragte er neugierig und ging noch ein paar Schritte, um schliesslich vor der Vampirin stehen zu bleiben, die ziemlich selbstsicher wirkte. Sie war ziemlich hùbsch und wahrscheinlcih hatte sie eine gabe, denn die meisten Volturi hatten eine, woran das wohl lag? Darùber musste Hatsu garnicht lange nachdenken. Aro hatte schliesslich lange nach vampiren mit starken gaben gesucht, und gegen die meissten Gaben hier war Hatsumayas Gabe ziemlich langweilig. Und vor allem brachte ihre Gabe ihr garnichts. Sie konnte anderen helfen, doch wem nùtzte die gabe die gaben der anderer zu verstàrken? – Vollkommen sinnlos! Da stellte sich die fremde vor, und Hatsu stellte fest, dass sie Italienerin war. Interessante! dachte hatsu. Ja, dieser tag wùrde doch ncoh etwas Schwung bekommen, stellte sie làchelnd fest. Am liebsten wùrde sie einfach zu der Vampirin gehen, sich vorstellen und mal ganz zur Abwechslung freundlich sein. Doch bevor Aro (oder caius oder Marcus) sie nciht bei den Volturi willkommen geheissen hatte, konnte Hatsu nciht einfach von ihrem Platz weggehen. Also blieb sie ungeduldig stehen und wartete darauf, dass einer der meister etwas sagte. hatsu konnte sich vorstellen, wie die Vampirin sich fùhlte: Nervòs, ungeduldig. Doch man sah es ihr nciht an. Entweder sie war wirklich so selbstbewusst, oder sie konnte es wirklich gut verbergen. Hatsu war nervòs gewesen, doch sie hatte das Glùck gehabt nicht mitten im Thronsaal zu stehen, sondern Aro allein erwischt zu haben. Wieder làchelte Hatsu. |
|  | |  Gast Gast
 | Thema: Re: Thronsaal Fr Sep 16, 2011 5:51 pm | |
| EINSTIEGSPOST - JANE
Es war zutiefst beschämend für Jane – aber Aro, Caius und Marcus haben es wirklich zugelassen. Sie erlaubten plötzlich, neue Volturis aufzunehmen. Dies allein fand Jane schon äußert unfair und abstoßend, doch wie die beiden Vampirdamen aussahen, erschrak Jane noch mehr. Wie konnten diese Anwärterinnen es nur wagen, ihre weiblichen Kurven so zur Schau zu stellen? Ihre Ausschnitte waren zu tief, man konnte ihre halben Brüste bereits unschwer erkennen und ihre Gewänder Kleider waren so kurz, dass Jane sie nicht ein mal zum schlafen gehen tragen würde. Hatsumaya und Letizia – bei jedem hören dieser Namen machte sich ein Ekel in Jane breit; sie war so angewidert von diesen Frauen. Hatsumaya, die aus Asien zu sein scheint, wurde bereits angenommen. Wie konnte Aro nur? Wie konnte Caius nur? Und wie konnte Marcus nur? Jane verstand es nicht. Sie überlegte und überlegte, doch die Antwort schien zu weit weg – wenn es denn eine gab. Man musste nicht alles verstehen, was um einen herum geschah, dass war Jane klar. Sie schaute zu ihrem Bruder, der, wie es schien, ebenso angewidert neben ihr stand an und flüsterte ihm etwas zu. „Bruder, wäre es dir nicht auch eine Ehre, dieser Dame zu zeigen, wer wir sind?!“, flüsterte Jane Alec so leise, wie sie konnte. Sie wollte Aro nicht enttäuschen – Aro, ihren Retter. Ihm hatten die beiden Geschwister ihr Leben zu verdanken und nie, niemals würde es reichen, Aro dafür zu danken. „Wen haben wir denn da?“ , fragte der Meister Aro plötzlich. Nervös. Ängstlich. Aufgeregt. All diese Emotionen standen dieser Letizia ins Gesicht geschrieben, nahezu wie ein Mahl aus Pech geschrieben, welches nie mehr von ihr Weichen wird. Sie begann sich vorzustellen. Ihre Stimme … voller Weiblichkeit, so … seltsam. Ja, seltsam. Sie war das – seltsam. Äußerst seltsam, sogar. Hat sie denn nie die Geschichte der Volturi gelesen? Wusste sie denn nicht, dass man solche Frauen hier nicht duldet? Anscheinend wohl nicht, dachte sich Jane. Sonst hätte sie nicht den Mut vor die Meister höchst persönlich zu treten. Letizia wollte gerade einen neuen Satz anfangen, da brach Jane ihr ins Wort: „Letizia? Erläutere deine Gabe. Wie viele Menschen hast du schon, ähm, gequält? Kannst du das denn überhaupt? Ich meine Leute quälen. Gehört das zu einer deiner Stärken?“, fragte Jane sie mit einem ihrer fiesesten Lächeln, gepackt von Hass und Schadenfreude. Erwartungsvoll trat Jane erneut zur Seite und wartete auf Antwort. Ihr Blick wich kurz von Letizia zu Hatsumaya und dann zu Aro. Normalerweise konnte Jane seine Gesichtsausdrücke klar und deutlich erkennen, doch dieses mal nicht. Was war nur los? Kannte Jane ihre eigene Familie nicht mehr? ... |
|  | |  Aro the first Volturi

Weitere Charas: Rachel Black Anzahl der Beiträge: 211 Anmeldedatum: 12.09.11 Ort: Volterra
 | Thema: Re: Thronsaal So Sep 18, 2011 2:46 pm | |
| Einstiegspost Vier Jahre sind ins Land gegangen. Vier Jahre in denen Aro, Marcus und Caius Zeit hatten zu planen. Nun endlich würde sich etwas tun. Die Cullens waren umgezogen und genau das hatten sie erwartet. Das war die Initiation. Aro hatte Demetri losgeschickt die Lage zu erkunden. Er verließ sich auf seinen Tracker und erwartete freudig die Neuigkeiten die er ihnen bringen würde. Danach würden sie entscheiden wie sie weiter vorgingen. Der grobe Plan stand bereits. Doch je nachdem wie die Lage war würden sie Anpassungen vornehmen müssen, es gab zu viele Variablen. Also würde Aro sich gedulden müssen und so lange Ausschau halten nach neuen Vampiren mit außergewöhnlichen Gaben, die ihnen nützlich sein konnten. Sie hatten bereits einige Neuzugänge zu verzeichnen. Einige kamen her und wollten zu den Volturi gehören, einige hatte Aro persönlich angeworben als er von ihren Gaben hörte. Sie wurden stärker das war genau in Aro’s Sinn. Ihr neuster Zugang war Hatsumaya Nitta, ihre Gabe war einfach wunderbar, denn sie konnte die Gaben anderer Vampire verstärken. Auch wenn Aro noch viel Arbeit in sie investieren musste, war sie ein echter Glücksfang gewesen. Doch es nagte noch immer an Aro, dass er die wertvollen Gaben einiger Cullens nicht für sich nutzen konnte. Wie praktisch wäre es doch, zu wissen was die Zukunft bringt oder die Gefühle beeinflussen zu können und damit die Stimmung kontrollieren zu können, positiv und negativ. Aro hörte wie sich Schritte näherten. Da er niemanden erwartet der nicht schon hier wäre, bekamen sie wohl besuch. Er straffte sich in seinem Thron und war Marcus und Caius einen vielsagenden Blick zu. Eine junge und durchaus attraktive Frau trat ein. Sie war groß und schlank. Ihre braunen Haare vielen ihr gewellt über die Schultern. An ihren Augen erkannte Aro sofort was sie war und wie sie sich ernährte. Sie wirkte schüchtern und unsicher, was der Knicks den sie ungeschickt ausführte nur noch unterstrich. Er erhob sich aus seinem Thron und nickte seinen beiden „Brüdern“ zu, das Zeichen, dass er das Reden übernehmen würde. Sie würden auf ihre Körpersprache und alles andere achten was wichtig war um eventuelle Schwachstellen zu entdecken. Den Wachen um sie herum bedeute er sich für den Moment zurückzuhalten. „Wen haben wir denn da?“ Aro’s Stimme war freundlich und neugierig. Er wollte den Besuch ja nicht verschrecken, wer wusste schon wofür sie nützlich sein könnte. Nachdem er sich erhoben hatte und ein paar Schritte auf sie zugenagen war, immer noch freundlich lächelnd antwortet die junge Vampirin. „Ich bin Letizia Donna-Ferro und bin hierher gekommen, um mich den Volturi anzuschließen“ In ihrer Stimme lag Selbstbewusstsein und Enschlossenheit und nur ein klein wenig schwang von der Unsicherheit mit. Aro hielt sich zurück und wartete einen Moment ob sie sich nicht noch erklären wollte. Doch dann bemerkte er eine kleine Unruhe hinter sich, als Jane vortrat und ihr ins Wort viel, sofern sie vorhatte noch etwas zu sagen. „Letizia? Erläutere deine Gabe. Wie viele Menschen hast du schon, ähm, gequält? Kannst du das denn überhaupt? Ich meine Leute quälen. Gehört das zu einer deiner Stärken?“Was war in Jane gefahren?! Wie konnte sie es wagen sich in diese Angelegenheit ohne Erlaubnis einzumischen. Kurz flammte Zorn über Aro’s Gesicht. Doch er brachte seine Gesichtszüge schnell wieder in Ordnung und blickte zu Jane. „Jane! Letizia wird sich uns sicher erklären, Geduld mein Kind. Und seit wann sind wir Volturi dafür bekannt jemanden zu quälen, insbesondere Menschen. Wir leben in Frieden, vergiss das nie!“ Aro hatte Jane mit seinem Blick fixiert, sie musste doch wissen wie gefährlich es war so etwas vor einem Fremden zu eröffnen. Wenn sie nicht für die Volturi in Frage kam, würde sie damit hausieren gehen können. Das Image war das wichtigste und musste gewahrt werden. „Würdest du bitte nach Heidi Ausschau halten und ihr sagen, das wir bereit sind zu speisen. Danach möchte ich dich sprechen!“ Mit diesen Worten entließ er Jane und bedeute ihr den Saal zu verlassen. Das würde Konsequenzen haben. Nachdem Jane den Raum verlassen hatte, wandte Aro sich nun wieder der Anwärteren zu. „Entschuldige diesen Zwischenfall. Bitte erkläre uns doch nun, was dich genau zu uns führt und weshalb du ein Gewinn für uns wärst. Woher du kommst, wer dich verwandelt hat und wann und auch unter welchen Umständen. Versteh mich nicht falsch, wir freuen uns immer über neue Anwärter, doch wir müssen alles über dich wissen. Und was du über uns weißt. Bist du im Bilde über meine Gaben und die von Caius und Marcus?“ Er schenkte Letizia ein freundliches Lächeln, hinter dem sich mehr verbarg als sie vielleicht ahnte. |
|  | |  Letizia Donna-Ferro Volturi

Weitere Charas: Esme Cullen / Jake McCarty Anzahl der Beiträge: 636 Anmeldedatum: 12.08.11 Alter: 15 Ort: Niedersachen
 | Thema: Re: Thronsaal So Sep 18, 2011 7:14 pm | |
| Sie wusste nicht, ob sie noch was erzählen musste, aber die kurze Stille, die entstand, war ihr unangenehm. Ihr Mund war bereits offen, als eine Vampirin, die ihr jetzt erst ins Auge stach, sie unterbrach: „Letizia? Erläutere deine Gabe. Wie viele Menschen hast du schon, ähm, gequält? Kannst du das denn überhaupt? Ich meine Leute quälen. Gehört das zu einer deiner Stärken?“ Das Mädchen war recht klein und hatte auch kindliche Züge. Sie würde wohl nicht älter als 16 sein. Noch immer total irritiert von der Tatsache, dass sie sie allen ernstes gefragt hatte, ob sie jemals Menschen gequält hätte, bemerkte sie auch die Feindseligkeit, die hinter dieser Frage steckte. Außerdem war der Blick von dem Mädchen erfüllt von Hass und ein wenig Eifersucht. Aber worauf sollte sie denn eifersüchtig sein? Schließlich war sie bereits ein Volturi und Letizia nicht. Aber bitte, wenn sie so scharf darauf war sich mit ihr anzulegen. Leti wollte bereits zu einer scharfen Antwort ansetzen, aber, sie vermutete, Aro, der sich ebenfalls zu der Kleinen gewendet hatte, kam ihr zuvor: „Jane! Letizia wird sich uns sicher erklären, Geduld mein Kind. Und seit wann sind wir Volturi dafür bekannt jemanden zu quälen, insbesondere Menschen. Wir leben in Frieden, vergiss das nie!“ Er schien sehr darauf bedacht zu sein, klarzustellen, dass die Volturi friedlich waren, aber sie wusste ganz genau, dass es nicht immer so war. Das war auch kein Problem für sie. Aros Stimme riss sie wieder aus den Gedanken: „Würdest du bitte nach Heidi Ausschau halten und ihr sagen, das wir bereit sind zu speisen. Danach möchte ich dich sprechen!“ Jane, das kleine Gör, stakste an ihr vorbei und verließ den Saal durch die Tür, durch die Letizia vor wenigen Minuten eingetreten war. Geschieht ihr Recht!, dachte sie gehässig. Aro hatte sich ihr wieder zugewandt und in dem Moment fiel ihr auf, dass die anderen beiden Meister noch nichts gesagt hatten. Ganz im Gegenteil, der Vampir links von Aro schien sogar gelangweilt, während der blonde Volturi sie genau musterte. Leicht verwirrt, schaute sie wieder zu Aro, der ein weiteren Schritt auf sie zugegangen war. Was hat er vor?, fragte sie sich und fokussierte sich auf ihn. Falls er auch nur wagte sie anzufassen, würde er sich selbst ohrfeigen. Doch er schaute sie immer noch höflich lächelnd an und sagte dann: „Entschuldige diesen Zwischenfall. Bitte erkläre uns doch nun, was dich genau zu uns führt und weshalb du ein Gewinn für uns wärst. Woher du kommst, wer dich verwandelt hat und wann und auch unter welchen Umständen. Versteh mich nicht falsch, wir freuen uns immer über neue Anwärter, doch wir müssen alles über dich wissen. Und was du über uns weißt. Bist du im Bilde über meine Gaben und die von Caius und Marcus?“ Sie hatten auch Gaben? Aber natürlich haben sie das, Leti. Schließlich sind sie die Meister der Volturi und das aus gutem Grund. Vermutlich hatten sie sogar die stärksten Gaben von allen, dachte sie voller Erfurcht und Angst, denn sie wusste überhaupt nichts von den Volturi, geschweige denn von den Meistern. Sofort wünschte sie sich, sie hätte sich vorher mehr über die Volturis informiert, anstatt Hals über Kopf hierher zu kommen. Sie verfluchte sich selber und versuchte gleichzeitig ruhig zu bleiben. Was dachten die Meister, wenn sie jetzt stumm vor ihnen stehen würde? Also fing sie an von ihrem Leben zu erzählen: „Ich wurde in Grosetto geboren. Es liegt nicht sonderlich weit von hier. Wir waren ziemlich wohlhabend und ich machte meine Lehre als Eventmanagerin in den USA. Ich habe diesen Job geliebt. Er war wie für mich gemacht, da meine Mutter auch eine war, hatte ich das rumkommandieren sozusagen im Blut. Damals ging gerade die spanische Grippe um die Welt und ich machte mir Sorgen um meine Familie, die noch in Italien war. Also ging ich nach der Lehre nach Hause und fand nur meine Mutter Eleonora wieder. Mein Vater Carlo und mein Bruder Davide sind an der Grippe gestorben.“ Sie spürte, wie sich das unangenehme Gefühl von Trauer in ihrem Körper ausbreitete, aber sie wollte nicht die Fassung verlieren; nicht vor Aro, Marcus und Caius. Leti schluckte die Trauer hinunter und fuhr fort: „Ich ging zu meiner Freundin Mia, um mit ihr zu reden, doch auch sie war tot. Gestorben an einer Überdosis.“ Noch eine Woge der Trauer erfasste sie, doch auch diese schluckte sie hartnäckig runter. „Ich ging in eine Kneipe um mich zu betrinken und dort traf ich auch Francesco Lorinni. Er war der Vampir, der mich entführt und auch verwandelt hatte“, sagte sie und erschauderte bei den Gedanken an die Höllenqualen. „Verstehen sie mich nicht falsch, denn er war kein Monster auch wenn ich es vorher geglaubt hatte, aber er blieb bei mir. Er hat sich um mich gekümmert und mich zu dem Vampir gemacht der ich bin, in dem er mich unterrichtet hat und mit mir meine Gabe trainiert hat. Ich bin dazu in der Lage Vampire über Telepathie dazu zu bringen, das zu tun, was ich will. Es gibt allerdings auch ein paar Tücken, da ich sie nur bei Vampiren anwenden kann. Deshalb auch der Grund, warum ich nicht gerade gut darin bin auf die Jagd zu gehen. Außerdem beschränkt sich meine Gabe auf die körperlichen Sachen. Also ich kann niemanden dazu bringen etwas zu sagen oder zu finden, aber ich kann diese Person dazu bringen zum Bespiel stehen zu bleiben und jemanden zu schlagen. Ich muss mich aber vollkommen auf diese Person konzentrieren und ich muss satt sein. Ich bin gerade dabei zu trainieren, dass ich mehrere Vampire gleichzeitig beeinflussen kann“, prahlte sie mit ihrer einzigartigen Gabe. Sie war auch das einzige auf das sie sich in diesem Moment verlassen konnte. Sie wischte den Gedanken weg und erzählte den Meistern weiter: „Nachdem ich 20 Jahre mit Francesco durch Europa gereist bin, war es Zeit sich voneinander zu trennen. Ich war vollkommen „ausgebildet“ und hatte mich soweit unter Kontrolle alleine meine Wege zu ziehen. Es fiel mir ehrlich gesagt auch nicht schwer, denn ich war nicht in ihn verliebt gewesen. Wir waren gute Freunde und sonst nichts. Es war Frühling und sieben Jahre waren vergangen, als ich zwei Nomaden begegnet bin. Sie stellten sich als Charles und Makenna vor und wir unterhielten uns über den neuesten Vampir-Klatsch und Tratsch. Das war auch das erste Mal, dass ich von den Volturi hörte. Sie erzählten mir, was in Forks passiert war...“ Plötzlich wurde ihr bewusst, dass das ein ziemlicher Verlust und Rückschlag für die Volturi gewesen sein musste, deshalb beschloss sie möglichst schnell das Thema zu wechseln: „Ich war sofort fasziniert von der Art und Weise, wie ihr auftretet. So voller Stolz und Macht, auch wenn die beiden nicht sonderlich begeistert von euch waren. Außerdem seid ihr das Gesetz der Vampire und ich wollte....nein will ein Teil von euch werden. Also beschloss ich mich euch anzuschließen. Auf halbem Weg traf ich Francesco wieder und ich fragte ihn, wieso er mich verwandelt hatte, denn diese Frage hatte mich die Jahre davor beschäftigt und er erzählte von seiner Frau, die ebenfalls eine Volturi war und in dem Kampf zwischen den Rumänen und den Volturi gestorben ist. Ich soll ihr sehr geähnelt haben und er hoffte, ich sei ihre Widergeburt, aber er hatte nie dasselbe gefühlt, wie damals mit seiner Frau.“ Sie seufzte und fügte noch hinzu: „Tja, und jetzt stehe ich hier.“ Sie hob die Augen und schaute Aro an, der unbemerkt noch einen Schritt auf sie zugegangen war. Sie senkte ihren Kopf beschämend und sagte dann: „Aber ich habe keine Ahnung, was ihr für Gaben habt. Mi dispiace!“ Reiß dich zusammen!, schallte sie sich und hob wieder stolz ihren Kopf und schaute Aro mit selbstbewussten Augen an, ließ ihren Blick durch den Raum gleiten und schaute sich jeden Vampir haargenau an, die sie neugierig anschauten. |
|  | |  Caius Volturi

Weitere Charas: / Anzahl der Beiträge: 481 Anmeldedatum: 05.08.11
 | Thema: Re: Thronsaal So Sep 18, 2011 8:32 pm | |
| EINSTIEGSPOST
Macht. Gab es wohl eine Gemütslage, die jene übertraf, in die man eintauchte, wenn man wusste und merkte, dass man die Macht hatte? Dass alle Stränge und Handlungen auf einen selbst zurück liefen? Dass man der Puppenspieler war, ohne den nichts funktionierte. Wohl kaum – auch das Gefühl bei dem Genuss von menschlichen Blut kam nicht über Macht hinweg. Nicht einmal ansatzweise. Doch genau jene Macht, jener Triumph, konnte auch im eigenen Verderben enden. Denn genauso sehr, wie Macht beflügelte, machte sie auch blind. Und auch euphorisch. Das war ja prinzipiell nichts schlimmes, nein, es wurde erst dann gravierend, wenn man mit dieser Euphorie schlichtweg nicht klar kam. Wenn dieses Gefühl einen übermannte und man es übertrieb. Mit allem. Vor allem aber mit dem Selbstwertgefühl, das dann bis ins unermessliche stieg. Und selbst wenn es dort angekommen war, stieg es noch weiter. Und, das lag ja auf der Hand, eine zu große Selbsteinschätzung, ja, eine Selbstverliebtheit, führte über das Verderben zur Vernichtung. Man wurde übermutig, unvorsichtig, leichtgläubig. Naiv, wie ein kleines frisch geborenes Baby. Oder aber wie die gesamte Menschheit. Jeder einzelne von ihnen ließ sich zu sehr von seinen Gefühlen leiten, bewertete sie zu über und hörte nicht mehr auf die innere Alarmglocke, die jedem Wesen zu Teil war. Das schlimmste Gefühl, das einen zu unüberlegten Handlungen hinreißen lies, die meistens tödlich endeten, war Zuneigung. Es missfiel dem uralten Vampir, nur dieses Wort zu denken, war es doch von einer ekelerregend plüschigen Watteschicht von Naivität umgeben. Liebe. Freundschaft. Das konnte man alles gleichermaßen in einen Sack werfen und diesen dann vernichten. Das einzige, was wirklich wichtig war bei diesem Thema, war die Loyalität. Dass man jemandem gegenüber loyal war, war das stärkste, wichtigste Band zwischen zwei Kreaturen. Nur Narren hielten die Liebe für das stärkste. Und ein Narr, nein, das war Caius nicht. Natürlich nicht. Ganz im Gegenteil. Er war einer der mächtigsten Vampire, die seit eher und auch noch zum jetzigen Zeitpunkt auf der Erde wandelten. Da war es schon wieder das Wort. Macht. Selbstverständlich aber wusste er, mit dieser Macht umzugehen. Immerhin oblag sie ihm schon hunderte, ach was, tausende von Menschenleben, was er allerdings selbst gar nicht mehr so lange sagen konnte. Aber eine genaue Zeitspanne, ein genaues Datum seiner Erschaffung, war ja genauso irrelevant und überflüssig wie Schlaf für die Vampire: Nämlich gänzlich. Trotz dieser langen Zeitspanne, saß er noch immer hier. Im Thronsaal der bedeutsamen Volturi in Volterra auf dem Thron. Seinem Thron. Gelangweilt trommelte er gerade mit seinen Fingern auf dem Holz der Armlehne herum, lautlos, natürlich, und der alte Vampir ließ seinen Blick mit dem gewohnten Desinteresse durch den Saal schweifen. Die üblichen Verdächtigten, wer auch sonst? Die Zwillinge, ein paar andere Wachen, deren Nennung ihm nicht übermäßig viel wert erschien und schließlich seine Brüder; die anderen zwei Meister. Aro saß zwischen ihm und dem anderen, Marcus, und wirkte abwesend. Marcus…, ja, Marcus war prinzipiell so wie immer; Sein leerer Blick war auf einen fernen Punkt, der nicht mehr diesem Universum angehörte, gerichtet und seine Züge waren angespannt. Ohne Zweifel: In Gedanken reiste er gerade in die ferne Vergangenheit. Damals, als Didyme noch lebte. Tiefes Schweigen hüllte sie die meiste Zeit den Thronsaal ein und würde Caius nicht selbst im Moment während er sein Blick durch den steinernen Raum glitt, den Kopf bewegen, würde es ein Außenstehender wohl für ein Gemälde halten, so unbeweglich saßen und standen die Vampire. Ein Gemälde auch, weil die Vampire außergewöhnlich hinreißend aussahen. Nun ja, zumindest für das menschliche, minderwertige Auge. Als Vampir gab es durchaus auch hässliche Kreaturen der eigenen Spezies. Oh ja. Aro zum Beispiel, wie Caius fand, war verhältnismäßig unauffällig. Obwohl … es würde ihn auch überraschen (und noch mehr erschrecken), wenn er Aro als attraktiv bezeichnen würde. Ihgitt. Seine Mundwinkel zuckten, doch dabei blieb es. Apropos Aro; natürlich war dessen Blick verschleiert, gab es doch unendlich viele Dinge, über die er nachdenken konnte. Über die vergangene Zeit, der Umzug der Cullens, die Neuzugänge der Volturi, und und und. Caius allerdings verschwendete keinen beziehungsweise wenn überhaupt kaum Gedanken an derartige Themen. Der Grund dafür ist, dass sie bereits passe sind: Sie gehören der Vergangenheit an und sind gegenwartsirrelevant. Was interessierte ihn, Caius, dass die Cullens von A nach B gezogen waren? Das war ja genauso wichtig wie eine fiktive Nachricht, dass die Cullens zusammen mit den Hunden ums Lagerfeuer tanzten, Blümchenketten in den Haaren und die Freie Liebe anpriesen. Hach ja, was war er heute mal wieder unlustig. Erneut zuckte es um seine Mundwinkel, doch wieder bildete sich nicht der Hauch einer Ahnung eines Lächelns. Während sein Blick auf den Steinen des Fußbodens hängen geblieben war, trommelten seine Finger noch immer ruhelos auf dem Holz herum. Dann erhob sich sein Blick, als er Schritte, die immer lauter wurden, von draußen auf dem Gang, hörte. Sein Blick wanderte zur Seite, wo er Aros begegnete. Doch anderes als die Miene von Letzterem, die sich aufzuhellen schien, blieb Caius’ Miene desinteressiert, wenn nicht sogar teilnahmslos. Als er dann jedoch die Person sah, die den Thronsaal betrat, war zumindest die Teilnahmslosigkeit verschwunden. Nichtsdestotrotz blieb seine Miene weiterhin wie versteinert. Auf Aros Frage hin stellte sich die schöne Fremde vor, und Caius ließ langsam seinen Blick über sie wenden. Sie entsprach genau dem Frauenbild, das – laut Caius – wünschenswert war. Begehrenswert war sie, zum Beispiel. Das reichte nämlich auch schon. Es war nämlich eher positiv, wenn der Verstand nicht unbedingt groß war. Weiber waren nun einmal dafür da, den Männern Untertan zu sein. Es gab viele Ereignisse und Situationen, die die Unfähigkeit des weiblichen Geschlechts mehr als bewiesen hatten. Als hätte Jane seine Gedanken gelesen, sagte sie in diesem Moment wirklich etwas sehr, sehr Unüberlegtes. Naives Gör., dachte er und schüttelte leicht den Kopf. Zwar wies Aro sie zurecht, war dabei jedoch nicht halb so streng und durchsetzbar, wie Caius es sich gewünscht hätte. Verflucht. Was er dann jedoch sagte, gefiel ihm schon mehr. Schweigend starrte er also die Anwärterin düster nieder. |
|  | |  Gast Gast
 | Thema: Re: Thronsaal Mo Sep 19, 2011 6:05 pm | |
| JANE
Leer und doch gepackt von Wut und einem Hauch von Hass. Eines dieser jenen Gefühle, die Jane verachtete – so kalt wie sie auch zu sein schien, war sie im tiefsten inneren noch ein Kind, welches so viel Schmerz fühlen musste wie niemand anderes in ganz Volterra. Diese Worte von Aro trafen Jane härter als alles andere. Hatte sie nun mit ihrer Eifersucht ihren Retter verärgert? Hatte sie ihn so eben wütend gemacht? Obwohl Jane ein wenig gekränkt war, ätzte etwas zu tiefst in ihren Ohren – Letizias Stimme! Dieses Miststück von Frau gab Jane den Eindruck, ihre eigene Familie nicht mehr zu kennen. Es war, als wäre Jane in einem Käfig gefangen; drumherum nur Schaulustige die nur darauf warteten, einen Dolch oder jenes spitzes auf sie zu werfen. Lang genug war Jane schon hier und konnte jeden, wirklich jeden hier einschätzen – Aro, Marcus, Heidi und alle anderen, ja manchmal sogar Caius. Doch … war es nicht vielleicht auch Jane’s eigene Schuld das Aro so zornig reagierte? Er hatte doch recht … eigentlich, auch wenn es die meisten nicht glauben wollten, lebten die Volturis in Frieden. Sie waren Kämpfer des Friedens und der Rechte, die für Vampire galten. Nicht umsonst waren sie die Herrscher über allen Vampiren. Aber nein! Diesen Gedanken strich sich Jane sofort aus dem Kopf. Aro hatte überreagiert. Aus. Ende. Außerdem fragte er sie auch Sachen, die keinen Interessierten – wen interessierte, wer sie war? Wer wollte wissen, was in ihrer Familie geschah? Niemals hatte sie auch nur annähernd das durchmachen müssen wie Jane. „Es reicht“, sagte Jane so leise, dass niemand es zu hören schien. Sie schaute ihren Bruder an, wandte einen kurzen Blick an Aro und verließ den Saal - dennoch stand ihr die Strafe von Aro noch bevor. ...
tbc: Restliche Räume: Vorräume der Hallen / Gänge
Zuletzt von Jane am Mi Dez 28, 2011 10:25 am bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | |  Aro the first Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal So Okt 23, 2011 12:37 am | |
| Aro folgte Letizias Ausführungen geduldig. Ihre Geschichte war interessant und genau dass was die Volturi brauchten um Letizia an die Volturi zu binden, für immer. Viele derer die sich den Volturi angeschlossen haben, hatten ähnliche Vorgeschichten und suchten halt und Struktur, die sie genau hier finden würden. Keine Familie oder Clan wie die Cullens, einfach nur Struktur und Aufgaben die einem die Ewigkeit erträglicher und hin und wieder spannend machten. Letizias Ausführungen kamen zu ihrer Gabe. Es war erstaunlich. Wenn sie wirklich konnte was sie da gerade erzählte, war sie genau das was Aro suchte. Außergewöhnliche Gaben die, die Volturi stärker und einzigartiger machten. „Ich bin dazu in der Lage Vampire über Telepathie dazu zu bringen, das zu tun, was ich will. Es gibt allerdings auch ein paar Tücken, da ich sie nur bei Vampiren anwenden kann.“ So wie sie es beschrieb, klang es wie Musik in Aro’s Ohren. Sie würde sie natürlich unter Beweis stellen müssen, doch Aro bezweifelte nicht das ihre Ausführungen stimmte, so dumm wäre wohl kaum jemand. Obwohl Aro einige Geschichten einfallen würden, wo es durchaus ein paar Idioten gab, die meinten sie täuschen zu können. Er erinnerte sich an einen, der seine Gabe die Elemente zu beherrschen so preiste und hochlobte und am Ende nicht mal einen Stein bewegt bekam. Es ging Aro nicht in den Kopf wie man auf die Idee kommen konnte so etwas vortäuschen zu wollen.
„Tja, und jetzt stehe ich hier. Aber ich habe keine Ahnung, was ihr für Gaben habt. Mi dispiace!“ Endete Letizia ihre Ausführungen schließlich. Aro war etwas überrascht, dass sie so viel über die Volturi zu wissen schien, aber nichts über ihre Gaben. Doch der Volturi würde Gnaden walten lassen, sie konnte ja nichts für die Unwissenheit anderer. Er war inzwischen näher an sie herangetreten, natürlich mit der Absicht am Ende ihre Gedanken zu kennen. Es war wichtig für Aro, dieses Ritual bei der Aufnahme mochte er am liebsten. In dem Moment wo Letizia ihm die Hand reichte, würde sich ihre Zukunft entscheiden, ob sie log oder die Wahrheit sagte, ob sie es ehrlich meinte bei den Volturi bleiben zu wollen. Es gab Aro irgendwie immer so ein kribbeln. Wäre er ein Mensch würde man wohl sagen das Adrenalin das bewirkt. „Mach dir keine Sorgen mein Kind, wir werden die Lücken in deinem Wissen auffüllen. Also mein lieber Bruder Markus, hat die einmalige Gabe die Beziehungen zu erkennen und ich bin in der Lage die Gedanken Anderer zu lesen. Allerdings muss ich denjenigen dafür berühren.“ Aro beobachtete Letizia genau, die Reaktion auf seine Gabe sagte immer schon viel über sein Gegenüber aus. „Also wenn du nichts dagegen hast, reich mir bitte deine Hand, damit ich deine Geschichte und deine Glaubhaftigkeit überprüfen kann. Danach werden wir gerne einer Kostprobe deiner Gabe beiwohnen wollen. Du darfst sie uns gerne an Felix vorführen.“ Aro deutete auf Felix, den groß gewachsenen Vampir, der in der Ecke stand und zu den Wachen gehörte. „Also deine Hand?“ Aro fragte sie höflich aber dennoch bestimmt. Entweder sie gab ihm ihre Hand oder ihr Weg endete hier.
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|  | |  Letizia Donna-Ferro Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal Fr Nov 04, 2011 9:47 pm | |
| Nachdem Letizia geendet und die anderen ihre Geschichte auf sich gewirkt lassen hatten, erschienen viele verschiedene Emotionen auf Aros Gesicht, doch sie verflogen so schnell, dass sie nicht alle identifizieren konnte, aber sie war sich sicher leichte Vorfreude zu sehen. „Mach dir keine Sorgen mein Kind, wir werden die Lücken in deinem Wissen auffüllen. Also mein lieber Bruder Markus, hat die einmalige Gabe die Beziehungen zu erkennen und ich bin in der Lage die Gedanken Anderer zu lesen. Allerdings muss ich denjenigen dafür berühren.“, antwortete Aro auf ihre Wissenslücke. Markus, der Vampir, der gelangweilt in seinem Thron saß, wirkte leicht unscheinbar und doch hatte er eine wirklich starke Gabe. Doch sie reichte nicht an Aros Gabe ran, denn die Vorstellung Gedanken lesen zu können, ließ ihre Gabe sogar unscheinbar wirken. Aber sie hatte ja auch angenommen, dass die Meister mächtig waren, doch was hatte Caius für eine Gabe? Hatte er überhaupt eine? Und wenn nicht, was macht ihn so mächtig, trotz allem ein Meister zu sein? Sie schielte vorsichtig an Aro vorbei, um einen weiteren Blick auf den blonden Vampir zu erlangen, doch sein Ausdruck hatte sich nicht verändert: er wirkte neugierig und desinteressiert zugleich. Dabei musste sie auch gleichzeitig immer wieder daran denken, dass er sie „mein Kind“ genannt hatte, obwohl sie wie es aussah, vom Physischen älter war. Doch bevor sie weitere Gedanken daran verschwenden konnte bzw. fragen, redete Aro weiter und erst in diesem Moment wurde ihr bewusst, was er vorhatte: „Also wenn du nichts dagegen hast, reich mir bitte deine Hand, damit ich deine Geschichte und deine Glaubhaftigkeit überprüfen kann. Danach werden wir gerne einer Kostprobe deiner Gabe beiwohnen wollen. Du darfst sie uns gerne an Felix vorführen.“ Natürlich verstand sie seinen Standpunkt, auch sie würde jeden Gedanken ihres Gegenübers erfahren wollen, wenn sie die Möglichkeit dazu hätte. Doch vorerst fiel ihre Aufmerksamkeit auf Felix. Einem großgewachsenen, muskulösen Vampir, der in der Ecke stand und auch durchaus attraktiv war. Vermutlich ein Wächter und sie überlegte sich auch die anderen näher zu mustern, denn sie alle wirkten so unscheinbar in ihren grauen Umhängen. Weiter vorne im Raum stand ein ebenfalls sehr kindlicher Vampir, der an der Stelle stand, wo vorhin das Gör meinte ihren Senf dazu geben zu müssen. Doch ihre Gedanken wurden wieder unterbrochen durch dieselbe freundliche Stimme, die nun aber eine nicht verkennbare Bestimmtheit angenommen hatte: „Also deine Hand?“ Sie hörte auch die kleine Drohung, die hinter dieser Frage steckte: Gib mir deine Hand oder du kannst gleich wieder gehen! Und deshalb wollte sie ihn nicht allzu lange warten lassen. Also legte sie ihre Hand in seine, die er bereits fordernd ausgestreckt hatte und sofort schloss er seine Augen und es wurde still im Saal; unangenehm still.
Was er jetzt wohl alles sah? Mehr als je einer von ihr gewusst hatte und in diesem Moment fühlte sie sich nackt, denn er wusste nun alles. All die Sachen, die sie nie jemandem erzählt hat; nicht mal Mia. Oh, Mia! Wie konntest du nur einfach einen Schlussstich ziehen? Hättest du nicht warten können, bis ich wieder komme; bis wir uns vernünftig voneinander verabschieden konnten? Noch nicht einmal den Grund für den Selbstmord wusste sie. Nicht mal Francesco; der immer ein sehr guter Freund und ein angenehmer Zeitgenosse durch die Ewigkeit war, aber sie hatte einfach etwas Neues gebraucht. Und so ist sie hier gelandet. Sie wollte ihre Gedanken stoppen und versuchen an nichts mehr zu denken, denn sie wusste: Aro würde es erfahren und dies beängstigte sie. Immer hatte sie versucht eine gewisse Distanz zu jedem zu haben, abgesehen zu ihren sehr guten Freunden, damit sie nicht so angreifbar war, aber Aro gegenüber würde dies wohl unmöglich. Nein, stopp! Sie musste ihre Gedanken zügeln und deshalb beschäftigte sie sich damit, sich Felix noch mal näher anzuschauen. Er war zwar größer und auch ein wenig muskulöser als Francesco, aber es würde trotzdem ein Leichtes sein ihn zu stoppen. Es erfüllte sie ein wenig mit Vorfreude ihre Gabe endlich anwenden zu können, denn es würde sie befriedigen. Wenn sie ihre Gabe einsetzte, fühlte sie sich stark und ruhig, denn die Hälfte ihrer Gedanken widmete sich der Aufgabe und somit waren die vielen Stimmen nicht so laut. Das vampirische Denken würde wohl auf ewig faszinierend und ungewohnt sein. Ihre Hand wurde nun lockerer gehalten und Aro öffnete die Augen wieder. Plötzlich schien diese stehende Stille und die Anspannung, die in dem Raum lag, wie weggepustet und Leti musste an sich halten nicht erleichtert auszuatmen. „Und hat dir gefallen, was du gesehen hast?“, fragte sie ihn und schaute ihm direkt in die Augen, damit sie diesmal jede noch so kurze Reaktion sehen konnte.
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|  | |  Caius Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal So Nov 13, 2011 6:40 pm | |
| Blanke, nackte Abneigung sprühte aus seinen Augen, als er die Neue unverhohlen musterte. Im Moment war die hoheitliche Familie der Volturi bestens ausgerüstet. Alle nur erdenklichen, mächtigen Gaben gehörten ihnen. Gut, der weißhaarige Vampir wusste natürlich, dass Aro es noch immer auf die Gaben von Edward und Alice abgesehen hatte. Zugegeben, die zierliche Vampirin würde recht gut in die Reihen der Volturi passen. Edward dagegen hasste Caius abgrundtief. Immerhin hatte dieses Scheusal die mächtigste Vampirfamilie der Welt an der Nase herumgeführt, in dem er einem Menschen von ihrer Identität berichtete. Einem Menschen! Wäre es ein unwissender Vampir gewesen, wäre es selbstverständlich gewesen; in der Beziehung hatten die Volturi Ähnlichkeiten zu der katholischen Kirche, die in der Hauptstadt dieses wundervollen Landes residierte. Aber in einem Punkt unterschieden sie sich sehr stark: Die Volturi töteten hin und wieder einige ihrer Mitglieder. Die katholische Kirche vergewaltigte hingegen. Ein sadistisches Lächeln erschien auf seinem Gesicht, ehe er den Blick von der Vampirin abwandte und nachdenklich ins Nichts schaute. Obwohl sie durch ihre Stellung als Meister sehr von der Welt der Sterblichen abgeschottet waren, was Caius selbst als erholsam und angenehm empfand, drang doch die ein oder andere Neuigkeit zu ihnen durch. So auch die Missbrauchsfälle. Es war gleichermaßen verwirrend und interessant, dass sich katholische Pfaffen an ihren kleinen Messdiener vergingen. Aber sollten die Volturi nicht diese eine … Angewohnheit der Menschen übernehmen? Er wandte sich erneut Letizia zu und während sein Blick langsam über ihren Körper fuhr, erschien ein anzügliches wie sadistisches Grinsen. Oh ja, warum nicht? Während er also amüsiert Letizia nieder starrte, bekam er das andere Geschehen zwar noch mit, allerdings war seine Aufmerksamkeit durch den Blickkontakt mit der Vampirin getrübt.
Er sah die Frage in ihren Augen. Aro hatte ihr erklärt, was seine und Marcus Gabe war. Nun war es klar, dass sie sich fragte, warum er – Caius – Meister war. Die Bestätigung, dass dem wirklich so war, sah er in ihren Augen und dem Blick, den sie ihm zuwarf. Als sie seinen Blick begegnete, verstärkte er das anzügliche Grinsen, was allerdings eigentlich lediglich ein herausforderndes Heben der Mundwinkel war. Gleichzeitig war er enttäuscht. Er hatte mehr von ihr erwartet. Sie war berechenbar; handelte wie der Durchschnitt. Und genau das war etwas, was die Volturi vor allem nicht gebrauchen konnten. Durchschnittliche, wenn nicht sogar minderwertige und minderbegabte Vampire. Sie waren ihnen dann nur ein Klotz am Bein.
Obwohl er Aro nicht seine gesamte Aufmerksamkeit schenkte, wusste er genau, was dieser sagte. Das lag einmal daran, dass er sich natürlich auf mehrere Dinge gleichzeitig konzentrieren konnte. Andererseits aber auch, weil nach den Jahrtausenden eine Routine in diese Angelegenheit gekommen war. Und so wunderte ihm Aros Aufforderung, ihm ihre Hand zu geben, keineswegs. Während dieses Prozesses verschärfte Caius seinen Blick noch, um Letizias Reaktion genau zu erkennen. Mehrere Gefühle schwirrten über ihre Augen. Angst, der Wunsch, Distanz zu gewinnen und erneut Furcht. Süß, dachte Caius amüsiert, während seine Miene jedoch wie immer ausdrucks- und teilnahmslos blieb. Das war die eigentliche, innere Macht. Denn Gefühle zeigten nur schwache Vampire – und natürlich alle Menschen. Wenn der andere nicht wusste, was man dachte (Edward und Aro einmal ausgeschlossen), in dem man es durch die Miene nicht verriet, war man im Vorteil. Und einen derartigen Vorteil wusste Caius natürlich zu nutzen. Auszunutzen, versteht sich. Dass Letizia nun aber Angst zeigte, missfiel dem Meister nur noch mehr. Er war hart mit seiner Meinung, keine Frage. Aber wäre er es nicht, würden die Volturi heute wahrscheinlich irgendwo in der freien Natur Ringelrei tanzen oder zu Schwanensee über die Wiese springen – was wohl eher so aussehen würde wie ein sterbender Schwan. Ihgitt. Was Caius eigentlich damit meinte, war, dass ohne diese Härte die Volturi nicht so machtvoll wären wie jetzt. Sondern wohl eher wie die Cullen! Ein echtes winzigkleines Grinsen erschien auf dem Gesicht des alten Vampirs. Carlisle war der Härte und der Ausdauer der Volturi nicht gewachsen gewesen. Kein Wunder, dass er sie verlassen hatte. Und dann hatte er sich – aus lauter Frust – Gleichgesinnte geschaffen. Caius würde es nicht wundern, wenn die Cullens an ihrem neuen Wohnort zu Schwanensee über die Wiese tanzten. Wobei das bei Alice und der blonden Schönheit, dessen unwichtigen Namen er bereits wieder vergessen hatte, wohl sehr aufreizend aussehen musste. Wie war das noch gleich mit der Vergewaltigung als Strafe? Erneut erschien auf seinem Gesicht ein anzüglicher Ausdruck. Wenn dann noch ein wenig Blut und Schmerz dabei waren, wäre diese Art der Bestrafung der Himmel auf Erden. Für Caius, versteht sich.
Die Direktheit ihrer Äußerung, welche ihn überraschte, gefiel ihm. Damit sammelte die Vampirin einen Pluspunkt – der unter den vielen Minuspunkten allerdings vollkommen unterging. Sein Blick löste sich von ihr und glitt langsam zu Aro, der sich nun – wie immer – zu Marcus und ihm gesellen würde, um ihnen das, was er gesehen und gelesen hatte, mitzuteilen. Gleichzeitig war er gespannt auf die Gabe der – wie er zugeben musste – schönen Vampirin. Weiterer Pluspunkt, sozusagen. „Nun denn, Aro.“, meinte er leise, wobei seine Stimme um einiges samtiger klang als seine Augen wirkten. Trotz der geringen Lautstärke würde Aro ihn verstehen und wissen, was er mit dieser Aufforderung bezwecken wollte. Während er also auf die Erklärung wartete, beobachtete er Letizia weiterhin mit einem nüchternen, desinteressierten Gesicht. Ihre Art begann ihn zu langweilen – ihre Haltung, ihre Art zu sprechen, die Gefühle, die sie zeigte. Alles. Bisher sprach alles gegen eine Aufnahme. Aus seiner Sicht, natürlich. Sehr entscheiden war jedoch, was Aro gelesen hatte. Also wandte der alte Vampir seinen Blick von der Schönheit ab und musterte Aro aufmerksam.
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|  | |  Aro the first Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal Di Nov 15, 2011 12:47 pm | |
| Zu ihrem Glück ließ Letizia ihn nicht lange warten und legte ihre Hand in die Seine. Sofort begannen die Bilder in Aro’s Kopf aufzuflammen. Mit geschlossenen Augen konzentrierte er sich darauf. Erinnerungen von Letizia als Kind und Mensch, vor ihrer Verwandlung. Dann blitzen Bilder von einer jungen Frau auf. Mia! Hörte Aro es in seinem Kopf. Es war ein starker in diesem Augenblick gedachter Gedanke. Es viel ihm nach all denn Jahrhunderten nicht mehr schwer zu unterscheiden, zwischen den alten Erinnerungen und den aktuellen Gedanken zu unterscheiden. Die alten Erinnerungen, waren so etwas wie ein Flüstern, sie ebbten leise vor sich hin und bahnten sich ihren Weg wie ein ruhiger Fluss durch seinen Kopf. Doch aktuelle Gedanken waren dagegen wie ein Aufschrei, zwischen diesen alten Erinnerungen. Wie ein Strudel in dem ruhigen Fluss, er unterbracht ihn kurz und wurde dann mit weggespült. Genau das passierte auch gerade. Letizia war aufgeregt und ängstlich, wenn sie es vielleicht auch nicht zeigte, was Aro nicht sah, da er die Augen geschlossen hatte, so konnte er es doch trotzdem sehen, in ihren Gedanken. Er ließ sich zu einem Grinsen hinreißen, es waren doch immer die Gleichen Gedanken. „Was er jetzt wohl sieht?“, „Sieht er wirklich alles was ich je gedacht habe?“, „Hoffentlich sieht er nicht dieses oder jenes!“ Wobei das letztere nur dazu führt, wie genau das an die Oberfläche tritt und wie mit einer Leuchtreklame umrahmt vor seinen Augen umherflackert. Plötzlich sah er, wie Letizia sich selbst nackt vor ihm stehen war und sein Grinsen verrutschte ein wenig. Alles in allem ein netter Anblick. Das passierte allerdings auch fast jedem, wobei er es mehr genoss wenn es bei einer hübschen Frau passierte. Seine Gedanken schweiften ein wenig ab und er beschloss später seiner Frau einen Besuch abzustatten. Immerhin hatte er eheliche Pflichten zu erfüllen. Beinah hätte er laut losgelacht, bei dem Gedanken an sich selber als der perfekte Ehemann, doch er hatte sich natürlich im Griff und konzentrierte sich nun wieder auf die Gedanken die auf ihn einströmten.
Er sah die Verwandlung mit an und was ihr Macher alles mit ihr angestellt hatte. Trotzdem fühlte er, dass sie ihn noch mochte. Sie war wohl sadistischer veranlagt als es der Volturi geahnt hatte. Plötzlich tauchte ein wirrer Strudel aus Gedanken aus, die auch ihn beinhalteten, der so plötzlich endete wie er begann. Wieder typisch. Sie versucht ihre Gedanken abzulenken. Mit Felix. Na da kann er sich ja auf was freuen. Doch Aro schob diese Gedanken beiseite und schaute sich weiter Letizias Werdegang an. Er sah sie ihre Gabe üben und war erstaunt über das Talent. Sie hatte also nicht gelogen, gut für sie! Dann endeten ihre Gedanken im Hier und Jetzt, immer noch mit der Betrachtung von Felix beschäftigt. Wie sie sich ausmalte ihre Gabe an ihm zu demonstrieren. Das wird ein Spaß werden. Aro öffnete seine Augen wieder und setzte das ewig freundliche Lächeln auf. Er hatte genug gesehen. Jetzt stand die Beratung und der Bericht an. Letizia war zu mehr fähig als man zuerst denken mag, daher wollte Aro sie gerne in seine „Sammlung“ aufnehmen. Nun hieß es Caius und Marcus zu überzeugen. „Geduld, mein Kind!“, gab er Letizia zur Antwort auf ihre Recht freche Frage. Doch er nahm sie ihr nicht übel. Sie würde sich schon daran gewöhnen wie es hier zulaufen hat. Also nahm er auf seinem Thron zwischen seinen Brüdern Platz.
„Nun denn, Aro.“ Er sah zu Caius und in dessen ewig unergründliche Miene. Unergründlich natürlich nur für Andere, nicht für ihn. Er legte seine Hände auf die Lehnen seines Thrones und wartete bis Caius und Marcus ihre darauflegten. Er würde berichten und so gleich erfahren was sie dachten, ohne dass sie es groß vor allen diskutieren müssten. „Alles was sie erzähl hat stimmt. Wie sie zum Vampir wurde, ihre Gabe etc. Ihre Gabe ist erstaunlich und eine gute Bereicherung, sie benötigt noch einen gewissen feinschliff, den wir ihr natürlich für uns passend verpassen würden. Sie schien mir auf den ersten Blick ziemlich einfältig und naiv, doch ihre Gedanken haben mich vom Gegenteil überzeugt. Außerdem steht sie trotz allem was ihr Macher ihr angetan hat immer noch zu ihm, was sowohl gut als auch schlecht für uns ist. Ihre Loyalität ist hoch, nur brauchen wir diese komplett auf unsere Seite, nicht die ihres Machers. Also Brüder, lasst uns sehen wie sie ihre Gabe einsetzte und uns dann entscheiden.“ Natürlich posaunte Aro das alles nicht einfach in den Saal, sondern sprach so leise, dass nur Marcus und Caius ihn hörten. Nach all den Jahrhunderten war dies ein Kinderspiel. Die anderen im Saal sahen lediglich wie sich seine Lippen bewegten und auch das nur in einem geringen Maße. „So dann Letizia, zeig uns doch bitte eine kleine Kostprobe deiner Gabe. Und halt dich nicht zurück. Felix ist stark. Felix!“ Felix trat vor und verstand den Befehl. Er stand vor Letizia und harrte der Dinge die da kommen. Aro lehnte sich amüsiert in seinen Thron zurück um das Spektakel genießen zu können.
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|  | |  Letizia Donna-Ferro Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal Fr Nov 18, 2011 10:19 pm | |
| Er lächelte wieder sein Lächeln, was sie in „Sicherheit“ wiegen sollte, aber sie sah, dass etwas Falsches darin lag. Es war nur schwach zu erkennen, aber es war da. Er entschuldigte sich bei ihr und setzte sich in den Thron zwischen den anderen beiden Meistern und Leti wusste sofort, was jetzt passieren würde, auch wenn sie erst seit heute hier war. Da sie nun Aros Gabe kannte, würde er die Gedanken und Eindrücke der beiden Vampire wissen wollen, die sie sich über Letizia gemacht hatten. Folglich würde er ihre Hände nehmen, um die Prozedere, die sie vermutlich immer anwendeten, hinter sich zu bringen. Und genauso kam es auch. Sie berieten sich und Leti war erstaunt darüber, dass sie nichts hören konnte; rein gar nichts. Normalerweise konnten sie selbst bei einem Gespräch von älteren Vampiren das Geflüster verstehen, doch hier herrschte völlige Stille. Nur Aros Lippen bewegten sich dezent, woran sie erkannte, dass er überhaupt redete. Nach einem letzten Blick nach links und rechts, wandte sich Aro wieder Letizia zu: „So dann Letizia, zeig uns doch bitte eine kleine Kostprobe deiner Gabe. Und halt dich nicht zurück. Felix ist stark. Felix!“ Endlich konnte sie zeigen, zu was sie fähig war und mental hatte sie sich bereits darauf vorbereitet, indem sie Felix, der nun ein oder zwei Schritte vor ihr stand, mit ihrem „Schild“ umspannte. Ihr Gabe war vom Prinzip her nicht sonderlich schwer, auch wenn sie am Anfang Probleme damit hatte diese Hülle dort zu behalten, aber nun wusste sie, wie sie sich richtig konzentrieren musste. Im Endeffekt funktionierten die meisten Gaben, die über die Gedanken visuell stattfinden, so. Das Wichtigste ist die Konzentration beizubehalten und sich kaum von anderen Gedanken ablenken zu lassen und das hatte sie stark trainiert, beziehungsweise trainieren müssen. Nun war sie soweit geübt, dass sie an all diese Sachen denken konnte, ohne dass die Hülle verschwand oder wegrutschte, denn nach den 17 Jahren gab es einen Teil ihres Gehirns, der sich durchgehend um die Gabe kümmerte. Doch sie erinnerte sie sich wieder an die Aufgabe und schaute zu den Meistern: Marcus, sah gelangweilt und leicht abwesend aus; Aro lächelte, wie immer, und auch in seinen Augen lag Vorfreude und Caius. Da sie diesen Gesichtsausdruck bei noch niemand anderem im Gesicht gesehen hatte, konnte sie schlecht sagen, was er fühlte. Doch es schien ihr, wie eine Mischung aus Neugierde und Abscheu. So genau konnte sie es trotzdem nicht sagen. Sie schaute nun wieder zu Felix und auf ihrem Gesicht bildete sich ein breites, freches Grinsen. Sie spannte die Hülle um seinen Körper und drückte sie immer weiter, bis sie sich hauteng an seinen durchtrainierten Körper schmiegte. Per Gedanken tastete sie alles noch mal in Sekundenschnelle ab und wie erwartet, war sie soweit. „Tentativi di spostare voi, Felixchen!“, sagte sie von dem Übermut gepackt, der sie immer überkam, wenn sie ihre Gabe anwendete. Sie spürte den Druck, den er ausübte, indem er versuchte sich zu bewegen. Er wollte einen weiteren Schritt auf sie zugehen, aber er konnte nicht. Ihr fiel es immer schwer zu erklären, wie ihre Gabe funktionierte, doch meist verglich sie die Hülle mit einer Schicht aus Stein, die um den Körper geformt wurde. Es ist unmöglich sich auch nur einen Millimeter zu bewegen. Felix war sichtlich geschockt darüber, so außer Gefecht gesetzt geworden zu sein. Da er ziemlich muskulös war, war er mit Sicherheit auf seinen Körper angewiesen. Ein noch breiteres Grinsen bildete sich auf ihrem Gesicht: „Era tutto qui? Komm schon, Felix. Mach den Volturi doch mal eine Ehre und versuch mich mal richtig anzugreifen. So macht das ja gar keinen Spaß!“ Er wurde richtig wütend und wollte mit seinem Arm ausholen, während er gleichzeitig auf mich zustürmte, aber auch das gelang ihm nicht. Der Druck war zwar größer, als vorher, aber ihr Schild war belastbarer. Leti musste richtig an sich halten, nicht wie wild drauf los zu lachen, denn sie liebte ihre Gabe und den wutverzerrten Gesichtsausdruck auf dem Gesicht des Volturi. Doch das war noch lange nicht alles, was sie mit ihrer Gabe konnte. Es wird Zeit Felix mal richtig zu ärgern. Sie kicherte erfüllt von Vorfreude. Wie durch Geisterhand schien sich sein rechter Arm zu heben und dann sein Linker. Doch ihre Idee ihn einfach klatschen zulassen, reichte ihr nicht mehr, denn sie wollte ihren Standpunkt noch deutlicher machen. Felix’ Wut verwandelte sich so langsam in Entsetzen und Verwunderung. „W-was machst du da?“, fragte er. Da ihre Gabe es leider nicht zuließ, seinen Mund zu steuern, da dies zu sehr unter die Aufgabe des Gehirns fiel, musste sie es anders versuchen und da kam ihr die wunderbare Idee ihn bloßzustellen. Doch nicht auf eine sexuelle Art und Weise, die wohl auch ihre Reize hatte, doch ein Volturi war am verletzbarsten in seinem Stolz. Er ging in die Knie und musste sich vor ihr verbeugen, doch Leti war das nicht genug. Also ließ er ihn in dieser Pose verharren und wandte sich mit erhobenen Haupt an die Meister: „Und wie war das? Ich denke, damit sollten so einige Bedenken ausgeräumt sein.“ Das Letzte war besonders an Caius gerichtet, da sie spürte, dass er nicht sonderlich von ihr begeistert war, denn er musterte sie mit einem Blick, der lasziv und verabscheuend zugleich war. Ein Teil ihres Gehirns meldete ihr wieder einen Druck an der Hülle. „Felix, versuch es gar nicht erst!“, wandte sie sich spöttisch an ihn. Trotzdem behielt sie ihn weiterhin „gefesselt“, da er ziemlich wütend auf die Demütigung reagierte und sie keinen Kampf heraufbeschwören wollte. Sollte er sich erst einmal wieder einkriegen. (((Ich hab mir echt Mühe damit gegeben euch die Gabe näher zu erklären und zu sagen, wie sie funktioniert, deshalb sagt mir, wenn noch etwas unklar sein sollte. Ich werds versuchen noch näher zu erläutern  )))
Zuletzt von Letizia Donna-Ferro am Fr Nov 18, 2011 10:56 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet (Grund : Fehler *oops*) |
|  | |  Felix Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal Mo Dez 05, 2011 11:14 pm | |
| Felix wurde von einem Sonnenstrahl, der ihn an seiner Nase kitzelte, aus seinem Doesenden Zustand geholt, und musste niesen. Er stand auf und verschwand sofort in der Dusche. Er schaltete sie an und lies sich dieses wohlig warme Wasser uber seinen Ruecken laufen. Nach einer Stunde, verlies er die Dusche wieder und ging zurueck in seine Zimmer. Dort suchte er sich passende Sachen heraus und zog sie an. Nach dem er angezogen schien, schluepfte er in seine Lieblingssneakers und verschwand in Richtung Thronsaal. Dort an gekommen wurde er und Heidi sofort ins Kreuzverhoer genommen. Aro erklaerte ihnen einiges und meinte nachdem er geendet hatte Felix solle Sulpicia bescheid geben er wollte mit ihr sprechen. Felix verneigte sich vor seinem Ziehvater und verschwand in Richtung der Gemaecher. Er vernahm ihren Geruch in Janes Zimmer. Die Tuere stand auf und so stellte er sich in den Rahmen. Die ersten paar Minuten sagte er nichts. Doch dann musste er Sulpicia mitteilen was Aro von ihr wollte. Der Auftrag schien so organisiert: Sulpicia sollte nur die Nachricht ueber Unruhen in Afrika an Santiago weiter geben, da dieser sich gerade in dieser Gegend war. Er sollte da mal vorbei gehen. Nachdem er es ihr gesagt hatte machte sie sich auf den Weg in den Thronsaal. Nach einer Weile und einem Gespraech mit Alec verschwand er auch wieder in den Thronsaal. Dort traf er kurz vor ihrem Besuch ein und stellte sich neben Caius. Dann kam ihr Gast und wollte, dass sie ihn auf nahmen. Felix unterhielt sich weiter mit Alec. Er wollte sich von ihm umstylen lassen. "Schminckst du mich auch?", fragte er ihn. Er sah ihn an, hoerte ihm zu und musste lachen. "hhha, Alec wie willst du rum rennen. Weisst du weshalb wir hier sind. Was wir sind? Willst du nochmal eine Geschichtsstunde habe? Nein das werde ich nicht tun. Aller hoechstens deine Haare geelen.", meinte er. Seine Meister unterhielten sich mit dem Gast. Aro erklaerte ihr die Gabe von Markus und machvte ihr seine Gabe kurz danach auch klar. Er beobachtete Jane, die ueberhaupt nicht zufrieden mit dem Verlauf des Gespraeches schien. Sie tat ihm Leid, er konnte sie nicht so sehen. Felix konnte zwar nicht wissen wie sie fuehlte, oder zumindest konnte er es bis vor kurzem nicht. Sie sah genauso aus wie damals, als Alec weg war und keiner wusste wo er war. Sie war seine Vorgesetzte und doch war sie hier ein Teil der Familie. Doch dann hatte er keine Zeit mehr sich mit ihr zu beschaeftigen, denn sie wurde beauftragt Heidi zu suchen und er sollte mal wieder Opfer spielen. Felix musste immer Opfer spielen, wenn Demetri nicht da war, so wie auch heute. Demetri wuerde das alles wieder bekommen, dass schwor er sich waehrend er vor trat. Er haette Aro oder Caius an die Gurgel gehen koennen, aber er wusste ja nicht wer ihn aus seinen Gedanken geholt hatte. Und umsetzen wollte er es auch nciht, da er wusste was das Resultat aus diesem Gedanken waere. Also vergass er diesen ganz schnell wieder. Die neue kam auf ihn zu und schmiegte sich an seinen Koerper. Felix stand nur da und machte nichts. Er war es ja gewwoehnt fuer Demetri ein zuspriengen, wenn der mal nicht da sein sollte. Hoffentlich wuerde es nicht so verlaufen wie bei Jane damals, dass hoffte Felix sehr. Er konnte sich nicht mehr bewegen und sich kontrollieren auch nicht mehr. Sie hatte die koplette Kontrolle ueber ihn, was ihn sehr fuchste. Er hasste es so kontrolliert zu werden. Und das wussten die Meister, besonders Aro. Sie hetzte ihn auf bis zu dem Punkt, wo er kurz vor dem Platzen stand. Haette sie ihn just in diesem Moment losgelassen, waere sie tot gewesen. Und da haetten auch die Meister nichts mehr fuer sie tun koennen. Als sie auf hoerte lies sie ihn langsam herunter fahren. Aber sie lies ihn noch immer nicht los.
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|  | |  Caius Volturi

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 | Thema: Re: Thronsaal So Dez 25, 2011 10:09 pm | |
| Schwäche. Dieser Ausdruck erhellte sich als erstes in Caius Geist, während er die Gesichtzüge der Vampirin eindringlich musterte und aus winzigen Details Charakterzüge herausarbeitete. Damals, als seine Verwandlung erst wenige Jahrhunderte zurücklag und er gemeinsam mit Aro und Marcus die Volturi gründete, war es doch schmerzhaft gewesen zu wissen, dass man selbst der einzige außer machtvoller Gabe war – darüber hinaus noch der einzige, der überhaupt keine Gabe besaß, machtvoll hin oder her. Und das Gefühl, das schwächste Glied in der Kette zu sein, war eines der Schlimmsten, die Caius in seinem gesamten bisherigen Dasein empfunden hatte. Es fraß einen von innen auf und säte vor allem Misstrauen. Bei ihm persönlich war es das Misstrauen gegenüber Aro und Marcus. Würden sie sich gegen ihn zusammenschließen und ihn hinterrücks vernichten? Würden sie ihre Gaben missbrauchen und die Volturi in den Ruine stürzen? Damals hielt er alle möglichen Dinge für durchaus realistisch. Dies hatte allerdings nicht nur seine Schattenseiten: Denn dadurch, dass Caius sich benachteiligt vorkam, arbeitet er auf wie ein Verrückter an seinen Schwächen und perfektionierte gleichzeitig einige Dinge, die ihn noch heute auszeichnen. Um nur – neben der Menschenkenntnis – ein Beispiel zu nennen, ist sicher als erstes sein überdimensionales Wissen der Rechtslage anzuführen. Und damit, das kann Caius nun mit Stolz behaupten, ist er ein einzigartiges und vor allem unersetzbares Mitglied der drei Meister der Volturi geworden. Caius wurde von einem Geräusch aus seinen Gedanken gerissen – wie es sich heraus stellte, war es kein Geräusch, sondern Reden. Er blickte zu Felix, der zusammen mit Alec in seiner Nähe stand, und knurrte einschüchternd. „Schweig still!“, befahl er, wobei seine Augen noch schwärzer und bedrohlicher werden. Was fiel diesem Wichtigtuer ein, sich so zu benehmen? Ziemlich einfältig, wo doch seine Gabe kaum nennenswert war und man ihn leicht austauschen könnte. Zurück aber zu Letitzia: Er musterte sie und wenige Augenblicke später Aro eindringlich, ehe sich der hagere Vampir endlich von der Fremden löste und zu ihm, Caius, und seinem Bruder zurückkehrte. Seine Schilderung überzeugten Caius dennoch noch nicht von der Fähigkeit der Vampirin – wie er ihm, wie gewohnt, unverhohlen durch seine Gedanken mitteilte – doch immerhin war er nun erwartungsfroh gegenüber der Vorführung der Gabe, die die schöne Vampirin an Felix testen sollte. Gelangweilt starrte er auf sie hinunter – nach Aros Schilderung hatte er mehr erwartet und war dementsprechend enttäuscht. Und das zeigte er auch, indem er desinteressiert den Kopf auf der Hand bettete und leise gähnte. Zugegeben, ihre Gabe war gut. Aber ‚gut’ reichte – Caius Meinung nach – nicht aus, um Teil der Volturi zu sein. Außerdem missfiel ihm ihre hochmütige Art. Diese konnte man sich lediglich erlauben, wenn sie auch wirklich verdient war. Doch die Vampirin musste noch hart und lange an sich arbeiten, bis sie sich auch nur auf halber Strecke dem Wort ‚perfekt’ genähert hatte. Das Höchste war dann allerdings ihre vorlaute Ader, als sie leichthin meinte, dass jetzt wohl einige Bedenken aus der Welt geschafft waren. „Was in deinem kleinen, naiven Köpfchen wohl vorgehen mag, dass du das annimmst..“, säuselte er und schüttelte abfällig aber mit einem verführerischen Lächeln im Widerspruch den Kopf, „entscheidet ihr, Brüder, über ihr Leben – mir ist es gleich.“
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