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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 La Push Strand

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Jake McCarty
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi März 28, 2012 12:28 am

Erst jetzt fielen dem Gestaltenwandler die verschiedenen und erschrockenen bzw. überraschten Reaktionen der anderen auf. Der Mensch blickte ihn mit großen Augen an. Auch die Wölfe schauten verwirrt. Der kleinste Wolf trippelte nervös hin und her. Doch keine Reaktion war so unerwartet, wie die des dunkelgrauen Wolfes. Dieser hatte sich plötzlich zurück in seine Menschengestalt verwandelt. Man sah ihm sofort an, dass die Situation ihm unangenehm war, aber Jake konnte nicht sagen, wieso. Vielleicht fühlte er sich wehrlos, nun da er kein Wolf mehr war. Doch sicher war sich der Gestaltenwandler nicht.
Es war schon komisch, dass sich der Quileute vor ihm dann verwandelt hatte, als Jake es auch getan hatte. Schließlich konnten sie jetzt wieder nicht reden und alleine konnten die beiden Menschen vor ihm das Problem – worin es auch lag – nicht lösen. Der Tiger atmete einmal lang und tief durch, so wie er es immer machte, um sich zu beruhigen. Die Wut zog langsam aber sicher wieder in den Hintergrund. Als würde Ebbe bei den roten Wellen der Wut herrschen. Sein Training machte sich ein weiteres Mal bezahlt und nachdem er das ungefähr fünf bis zehn Mal wiederholt hatte, konnte er sich ohne Mühe zurück verwandeln.
Als er endlich auf zwei Beinen vor den Wölfen stand, wandte er sich dem Quileute neben ihm zu: „Jetzt bin ich aber mal gespannt. Was soll der … Mensch hier denn verbrochen haben?“ „Der Mensch hier ist nicht das, wofür du ihn hältst“, gab er lachend als Antwort, „er ist ein …“, bis er kurz darauf unterbrochen wurde. Hinter ihnen hatte sich das vermutliche Alphatier auch wieder zurück in Menschengestalt verwandelt und kam zu den beiden. Zuerst musterte er Jake und wandte sich dann bestimmend zu seinem Rudelmitglied: „Es reicht, Paul!“ Der Gestaltenwandler war überrascht über die Autorität in der Stimme des Alphas und Paul sagte nichts mehr dagegen.
„So und nun zu dir! Was hast du hier zu suchen?“ Jake schluckte und bemerkte dann erst, dass gar nicht er gemeint war, sondern der junge Mann bei ihnen. „Wie gesagt ich bin nur auf der Durchreise“, antwortete er selbstsicher, wenn nicht sogar leicht überheblich. Ein Knurren kam von dem hellen Wolf schräg hinter Paul, der sofort einen strengen Blick des Rudelführers zu spüren bekam. „Ich würde vorschlagen, ihr lasst mich laufen. Ich habe nicht vor eurer kleines Dorf anzugreifen oder auszurotten“, führte der Braunhaarige fort. „Vielleicht hast du damit Recht, aber du tötest trotzdem andere Menschen. Das können wir nicht dulden, aber ich bin bereit einen Kompromiss zu schließen“, wandte das Alphatier ein. „Sam! Du kannst doch jetzt nicht mit jedem dahergelaufenen Vamp…“, rief Paul rein. „SEI leise, Paul!“, unterbrach ihn Sam ein weiteres Mal. „Ich meine ja nur. Normalerweise haben wir nie einen Nomaden davon kommen lassen. Er verdient es genauso, wie alle anderen auch. Mach nicht schon wieder eine Ausnahme!“, kritisierte der Jüngling seinen Chef, welcher seufzte.
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Jake hielt es nicht mehr aus still daneben zu stehen ohne auch nur ein Wort zu verstehen. „Wartet mal! Ich verstehe nicht … was meint ihr mit Ausnahmen machen und dass er den Tod verdient?“, mischte sich der verwirrte Gestaltenwandler ein, aber sie übergingen ihn einfach, stritten lieber weiter.
„Leah, Collin und ich werden dich bis zur kanadischen Grenze bringen, anstatt dich zu töten, aber dann musst du versprechen nie wieder in die Nähe von Seattle und Umgebung zu kommen. Eine zweite Chance werden wir dir das nächste Mal nicht geben“, schlug Sam dem Menschen vor und wandte sich dann an Paul: „Währenddessen hast du das Kommando über das Rudel hier in La Push, wenn du mal nicht weiter weißt, frag mich. Deine erste Aufgabe ist es dich um den Neuling hier zu kümmern.“ „Ist das dein Ernst, Sam?! Lass die Sache mit den Cullens nicht zur Gewohnheit werden. Du ermöglichst uns nicht unsere Aufgabe als Gestaltenwandler zu erfüllen!“, warf er ihm vor. Währenddessen waren die beiden anderen Wölfe hinter den Mann gegangen, aber Paul war dabei weiterhin zu wiedersprechen. Sam richtete sich auf und wiederholte den Befehl ein weiteres Mal: „Währenddessen hast du das Kommando über das Rudel hier in La Push, wenn du mal nicht weiter weißt, frag mich! Deine erste Aufgabe ist es dich um den Neuling hier zu kümmern! Ist das klar?“ Paul blickte aufgebend nach unten und nickte. „Du bist meine linke Flanke. Ich vertraue dir die Sicherheit von La Push und Forks an. Das ist deine Chance. Mach sie nicht kaputt!“, gab er Paul noch einen guten Rat und versuchte ihn damit vielleicht auch ein bisschen zu beruhigen. Noch einmal Jake zunickend verwandelte sich Sam wieder in den riesigen, schwarzen Wolf, welcher die Spitze übernahm. Dahinter stellte sich der braunhaarige Mann und danach folgten die beiden anderen Wölfe. So liefen sie los in den Wald aus dem Jake zuvor gekommen war.
Der Gestaltenwandler blickte Paul an. „Scheint wohl so, als wäre ich jetzt dein Problem“, versuchte er einen Witz zu reißen, aber niemand lachte. Vermutlich brauchte er jetzt erst mal ein bisschen Ruhe, um sich zu beruhigen, deshalb schlenderte Jake wieder zurück zu seinen Sachen, die immer noch hinter dem Felsen lagen.
Als er seinen Gitarrenkoffer hochhob, nach dem er seinen Rucksack geschultert hatte, fiel sein Blick auf den blauen Ring an seiner rechten Hand. Sofort schossen lauter wunderschöner Bilder durch seinen Kopf. Auf jedem war ein blondes Mädchen mit Locken und hellgrünen Augen zu sehen, die ihm das wunderschönste Lächeln der Welt schenkte … Jenny. Bald würde er sie wiedersehen. So lang war es her. Nachdenklich blickte er übers Meer und sah es doch nicht. Vor seinen Augen erschien er mit dem Telefon in der Hand.

„Hallo?“, antwortete ihm eine wunderschöne Stimme, die er wohl am meisten vermissen würde. „Jenny? Ich bin es Jake“, antwortete er mit zitteriger Stimme. Seine Eltern hatten ihn hierher geschleppt, weg von seiner Schule, seinen Freunden, Jenny, seinem Leben. Alles wollte er ihr erklären, doch brachte er kein Wort mehr heraus. Stattdessen stiegen ihm Tränen in die Augen, die er, wie ein Mann, wieder hinunterschluckte. „Wo bist du heute gewesen? Jona und ich haben dich in der Schule vermisst. Kommst du morgen wieder?“, fragte ihn Jenny. „Jenny? Ich muss dir etwas erzählen und ich bitte dich darum stark zu bleiben ja? Jona weiß es auch schon. Okay? Bitte versuch stark zu bleiben!“, bat der Gestaltenwandler seine beste Freundin. „Jake? Jake, was ist los? Du machst mir Angst“, antwortete die Australierin.
Dann erzählte er ihr von dem Umzug. Das seine Eltern an allem Schuld waren.
„Jenny? Bitte, bitte hör auf zu weinen. Ich verspreche dir … hey, Jenny? Hör mir zu!“, versuchte Jake sie zu beruhigen und nachdem sie ein paar Mal geschnieft hatte, war es still. „Jenny, ich verspreche dir, dass ich dich direkt nach dem Abschluss besuchen werde! Ich werde zu dir kommen und bleiben so lange du willst!“, versprach er mit Tränen in den Augen. „Ich habe dich lieb, Jake. Vergiss mich nicht“, verabschiedete sich sein Schwarm mit leiser, verweinter Stimme. „Ich könnte dich niemals vergessen“, antworte er noch, bis die Leitung kurz darauf unterbrochen wurde. „Ich liebe dich“, flüsterte er noch kurz bevor ihm die Tränen leise über die Wangen liefen, aber das hörte sie nicht mehr.


Mit Tränen in den Augen wurde er wieder aus der Vergangenheit in die Gegenwart geschleudert. „Ich halte mein Versprechen“, flüsterte er zu sich selber und drehte sich dann plötzlich um, als Paul ihn rief. Er stand immer noch an demselben Platz, wie vorhin und winkte ihn zu sich. Seufzend seine Tränen wegblinzelnd ging er den Strand zurück zu seinem Aufpasser. „Komm mit! Es gibt viel zu erzählen“, sagte Paul und ging voran.
Vorbei an vielen kleinen Hütten, die so typisch für La Push und das Reservat waren und auch vertraut, bis sie vor einer kleinen roten Hütte hielten und eine junge Frau in der Tür stand. „Hallo Schatz“, begrüßte sie Paul mit einem Lächeln auf dem Gesicht. Jake folgte den beiden ins Wohnzimmer.

tbc.: La Push - Haus der Lahotes - Wohnzimmer

(((Ich hoffe die Variante ist okay, wenn nicht sag Bescheid, dann ändern wir das noch irgendwie)))
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Do Jun 28, 2012 2:37 am

Es dauerte beinahe eine Ewigkeit - so kam es Paul zumindest vor - bis er sich wieder etwas besser unter Kontrolle hatte. Es war für ihn immer noch ein Rätsel, dass es ein Tiger war, er hatte bisher nicht einmal mit dem Gedanken gespielt, dass es so etwas geben könnte und nun stand eben solcher direkt vor ihm.
Was zum? Murmelte er leise in sich hinein und schüttelte den Kopf. Sein Puls schoss von einem normalen Rhythmus unnatürlich in die Höhe und er versuchte tief durchzuatmen um sich zu beruhigen. Er dachte an Rachel und welche Folgen das für ihn, das Rudel und ganz La Push zur Folge haben könnte, wenn er auf jemanden los gehen würde ...
„Jetzt bin ich aber mal gespannt. Was soll der … Mensch hier denn verbrochen haben?“, kam es vom Tiger, der sich mittlerweile wieder zurück in einen Menschen verwandelt hatte.
Erschrocken sah Paul ihn an, er hatte diesen Akt gar nicht richtig wahrgenommen, so in Gedanken war er gewesen.
Verdammt!, fluchte er leise und regte sich auf, dass er nicht besser auf seine Umgebung geachtet hatte. Nun sah er abschätzend zu dem Gestaltenwandler hoch und sagte: „Der Mensch hier ist nicht das, wofür du ihn hältst“, jetzt erst viel ihm auf, wie lächerlich die Situation eigentlich war.
Der Tiger war eindeutig stärker als zwei Wölfe des Rudels zusammen, doch hatte er anscheinend überhaupt keine Ahnung wen er da vor sich hatte und dies machte ihn letztendlich doch angreifbarer.
Eigentlich wollte er es ihm deshalb auch gar nicht sagen, doch sein Mundwerk war mal wieder schneller als sein Verstand. „Er ist ein …“, doch nein in diesem Moment schoss Sam hinter seinem Rücken hervor und verwandelte sich blitzschnell. „Es reicht, Paul!“
Verblüfft starrte Paul das Alphatier von der Seite an und sagte darauf erstmal nichts mehr.
Paul kam gar nicht dazu sich von dem Schock zu erholen, da wandte sich Sam auch schon an das "Problemkind", nicht an den Tiger sondern den Vampir.
„So und nun zu dir! Was hast du hier zu suchen?“, trotz seinem Ärger, den er gegen Sam hegte, da er ihn für Paul wichtigen Moment einfach so unterbrochen hatte und das obwohl er ihm doch nur etwas wichtiges mitteilen wollte, grinste er über die Reaktion des Tigers, obwohl dieser gar nicht gemeint war, schien er über Sams Auftreten überrascht und eingeschüchtert.
Nur richtig so, weis ihn in die Schranken!! Paul hustete angestrengt um seinen Lachanfall zu tarnen. Jedoch schien der Vampir selbstsicher wie eh und je zu sein und wiederholte seine Aussage, dass er nur auf der Durchreise seie. Wärs glaubt wird selig!
Paul schnaubte empört auf bei dieser Aussage und schüttelte den Kopf. Kurz darauf ertönte ein Knurren von eins seiner Rudelkollegen und Paul schmunzelte selbstzufrieden. Natürlich musste Sam darauf gleich wieder einen seiner ernst zunehmenden Blicke aufsetzen, worauf Paul nur genervt die Augen verdrehte und das Gesicht verzog. Nie verstand er Spaß! Daraufhin machte der Blutsauger einen Vorschlag, der ihm überhaupt nicht in den Kram passte und ein erneutes Knurren aus Pauls Kehle zur Folge hatte: Ich würde vorschlagen, ihr lasst mich laufen. Ich habe nicht vor eurer kleines Dorf anzugreifen oder auszurotten“
Wie bitte? Tickte dieser hirnlose Unsterbliche noch ganz richtig? Dachte er wirklich, wir würden ihn laufen lassen? Paul stand kurz vorm Durchdrehen und erwartete eine ähnliche Reaktion seitens Sam.
„Vielleicht hast du damit Recht, aber du tötest trotzdem andere Menschen. Das können wir nicht dulden, aber ich bin bereit einen Kompromiss zu schließen“ Kompromiss. Kompromiss!!!!?? Obwohl Paul Sam und seine Entscheidungen respektierte, es sogar musste, war ihm jetzt alles egal und er ließ seinen Kommentar dazu ab.
„Sam! Du kannst doch jetzt nicht mit jedem dahergelaufenen Vamp…“, wie natürlich abzusehen war, unterbrach ihn das Alphatier erneut und Paul spürte wie er rot anlief vor Wut. Er war kaum mehr zu halten und hätte am liebsten jemanden die Kehle aufgeschlitzt. In seinen Gedanken malte er sich so brutal und blutig wie nur irgend möglich aus, wie er den Vampir und den Tiger in einem Käfig sperrte und sie sich dort bis auf den Tod bekämpfen sollten.
In seiner Vorstellung gewann der Tiger und Paul stellte sich vor, wie es wäre ihn zu töten. Von dieser Vorstellung erregt und jetzt auch ein klein wenig ruhiger allein durch diese Bilder, klinkte er sich wieder in das Geschehen ein. Obwohl Sam ihn kurz zuvor ein erneutes Mal ermahnt hatte, musste Paul noch etwas sagen: „Ich meine ja nur. Normalerweise haben wir nie einen Nomaden davon kommen lassen. Er verdient es genauso, wie alle anderen auch. Mach nicht schon wieder eine Ausnahme!“
Es war doch wahr! Schließlich waren wir dazu geboren worden Vampire zu töten, selbst die Sache mit den Cullens ließ ihn immer noch keine Ruhe, obwohl sie längst nicht mehr in Forks ihren Wohnsitz hatten. Es war einfach nicht richtig. Punkt!
Zufrieden, nahm Paul war, das Sam darauf nichts mehr zu entgegnen hatte und hörte plötzlich die Stimme des Gestaltenwandlers in seine Ohren wandern.
„Wartet mal! Ich verstehe nicht … was meint ihr mit Ausnahmen machen und dass er den Tod verdient?“, er hatte es noch immer nicht kapiert.
Paul sagte darauf jedoch nichts, da ihm sicher war, das Sam ihn dabei sowieso wieder unterbrechen würde, auch dieser wandte sich lieber weiter dem Vampir zu.
„Leah, Collin und ich werden dich bis zur kanadischen Grenze bringen, anstatt dich zu töten, aber dann musst du versprechen nie wieder in die Nähe von Seattle und Umgebung zu kommen. Eine zweite Chance werden wir dir das nächste Mal nicht geben“, noch immer nicht einverstanden, wollte Paul ihm das gerade sagen, als Sam sich an ihn wandte.
„Währenddessen hast du das Kommando über das Rudel hier in La Push, wenn du mal nicht weiter weißt, frag mich. Deine erste Aufgabe ist es dich um den Neuling hier zu kümmern“ „Ist das dein Ernst, Sam?! Lass die Sache mit den Cullens nicht zur Gewohnheit werden. Du ermöglichst uns nicht unsere Aufgabe als Gestaltenwandler zu erfüllen!“, widersprach Paul sofort, doch Sam ließ sich nicht darauf ein und wiederholte seinen Befehl, duldete keinen Widerspruch.
Paul überlegte nur kurz, bis er aufgab und einwilligte, was blieb ihn auch anderes übrig?
„Du bist meine linke Flanke. Ich vertraue dir die Sicherheit von La Push und Forks an. Das ist deine Chance. Mach sie nicht kaputt!“, fügte der Alte noch hinzu und verwandelte sich anschließend wieder. Zusammen mit dem Vampir zog das Rudel ab und erst jetzt wurde Paul so richtig klar, dass er jetzt "ihn" an der Backe hatte.
Na wunderbar! Na ja, ich werde das Beste draus machen. Versuchte er die Situation nicht allzu schlimm zu sehen und sah zu dem Neuling.
„Scheint wohl so, als wäre ich jetzt dein Problem", witzelte dieser. Doch Paul reagierte nicht darauf, für einen so lockere Verständigung würde es Zeit in Anspruch nehmen, zumindest aus seiner Sicht.
Er atmete tief durch und beobachtete, wie er seine Sachen zusammen packte und danach kurz in Gedanken versank. An was er wohl dachte?
Nicht das es Paul wirklich ernsthaft interessierte, doch es wirkte komisch den Gestaltenwandler so nachdenklich und in sich gekehrt und vor allem angreiflich zu sehen. Kurz darauf murmelte der Tiger etwas, das Paul nicht verstand, oder eher nicht verstehen wollte und sagte ihm dann: „Komm mit! Es gibt viel zu erzählen“, spontan entschied er sich dazu ihn mit Nachhause zu nehmen.
Es war zwar nicht gerade klug, gerade ihn in die heiligen Hallen seines Hauses zu lassen, doch vermisste er bereits Rachel und das Baby, seitdem er davon wusste wollte er nicht mehr von ihrer Seite weichen. Selbst wann das bedeutete ihn mitzuzerren.
Es dauerte nicht lange, da hatten sie das Haus erreicht und Rachel öffnete ihnen die Türe. Paul nahm sie sofort in den Arm und gab ihr einen Kuss. Mit Rachel an seiner Seite würde es ihm sicher etwas leichter fallen ruhig zu bleiben.

tbc.: La Push - Haus der Lahotes - Wohnzimmer
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   So Nov 25, 2012 6:01 am

came from: La Push - Haus der Lahotes - Wohnzimmer

Nachdem Paul sich ein wenig beruhigt hatte - zumindest innerlich- hatte er das Gefühl an die frische Luft zu müssen. Er war, was dass anging ziemlich empfindlich und er fühlte sich plötzlich so eingeengt hier im Wohnzimmer, unter diesen Augen die ihn beobachteten, dass er sich sehnlichst etwas Zeit für sich allein wünschte.
Er stand also ohne ein Wort wieder von der Couch auf, um nach draußen zu gehen, er hatte kaum die Haustüre geschlossen, da öffnete sie sich wieder.
Er drehte sich gar nicht erst um, denn ihm war klar wer hinter ihm aus dem Haus gekommen war. Konnten sie ihn nicht einfach mal in Ruhe lassen? Dachte sich der Wolf frustriert, doch ihm war klar, dass sie nicht locker lassen würden. Und schon gar nicht, wenn er sich in so einem Zustand befand, in dem man nie ahnen konnte was er als nächstes vorhatte.
Er wollte sich verwandeln.
In den Wald rennen und alles hinter sich lassen, doch wusste er, dass es nicht so leicht sein würde. So hätte er zumindest Rachel für eine Zeit los... - ihm war bewusst wie gemein es war solche Gedanken zu hegen - ... aber Embry würden ihm immer noch am Zipfel hängen, mitsamt seinen Gedanken.
Der Quileut schüttelte bei dieser Vorstellung energisch mit dem Kopf und blieb plötzlich mitten auf dem Weg stehen.
"Ihr brauch gar nichts weiter zu sagen, ich weiß das ich mich nicht richtig verhalten habe. Wie so oft habe ich voreilig gehandelt und das bereue ich jetzt, reicht das? Seit ihr zufrieden damit, dass ich mir meinen dummen Fehler selbst eingestehe?", weiter kam er nicht, denn Rachel war zu ihm getreten und hatte seine Hand genommen.
In diesem Moment konnte er sie nicht einmal ansehen, in ihm war so eine Anspannung, dass er einfach nur von allem davon laufen wollte, aber er wollte nicht feige sein.
Zum aller ersten Mal in seinem Leben wollte er Stärke zeigen und seinen inneren Schweinehund überwinden. Er hatte Angst, dass sein Temperament ihn eines Tages alles kosten könnte und musste endlich lernen seine Aggressionen unter Verschluss zu halten.
Er erwartete mit Rachel ein Kind, er wurde bald Vater und da durfte er so ein Verhalten nicht mehr zu lassen.
Es war zu gefährlich, für das Kind und später würde er ein gutes Vorbild sein müssen.
So verhielten sich Väter, doch bisher hatte er sich darüber auach noch keine Gedanken machen müssen. Diese Gedanken kommen jetzt hier in sein Gehirn geschnellt, in einem Tempo, dass er davon Kopfschmerzen bekam.
Es war alles zuviel.
Wie sollte er es nur schaffen sich zu ändern? Rechtzeitig vor allem, wenn sie nicht einmal wussten, wie lange Rachel das Kind auszutragen hatte.
Denn es war klar, dass es genauso wenig von natürlicher Art war wie er.
Er musste an die Geburt von Bella ihrem Kind denken und ihm wurde ganz übel, stellte das Kind möglicherweise sogar eine Bedrohung dar, weil es halb Mensch, halb Werwolf von Gestalt sein könnte?
Paul wusste nicht mehr wohin mit seinen Gedanken, Ängsten und Vorahnungen. Er atmete tief durch und sah erst Rachel an. Die erwiderte seinen Blick jedoch nicht und starrte nur in Gedanken versunken in die ferne, also wandte er sich an Embry.
Egal was dieser ihm nun auch sagen würde, er würde gefasst darauf sein und es annehmen, nicht davon laufen.
Stehen bleiben und seinen Worten lauschen.

(((es tut mir echt leid, dass ich so spät dran bin)))
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Embry Call the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mo Nov 26, 2012 5:49 am

cf.: La Push - Haus der Lahotes - Wohnzimmer

Pauls Reaktion auf den komischen Typen fand Embry befremdlich. Natürlich, es war Paul, sie kannten ihn nur so, aber wie konnte er nur so uneinsichtig und unfreundlich gegenüber einem Fremden sein? Einem Fremden, der vielleicht auch noch eine Gefahr für sie alle darstellen könnte! Und er jagte ihn aus dem Haus bevor sie näheres wussten! Embry könnte platzen vor Wut. Zum Glück hatte er sich unter Kontrolle und stand somit nicht plötzlich als Wolf im Haus von Rachel und Paul. Vor allem wegen Rachel wollte er das nicht, denn sie war immerhin nicht so rücksichtslos wie Paul.
Paul hatte sich aufs Sofa gesetzt, als wäre nichts gewesen und gerade wollte Embry anfangen, ihn zusammen zu stauchen, da machte er sich schon auf den Weg nach draußen. "Ach herrje, der Junge..", murmelte Embry bloß und ging, ohne es abzusprechen gleichzeitig mit Rachel in Richtung Haustüre. Sie kamen an, gerade als sie sich geschlossen hatte. Als sie durch die Türe traten, sahen sie nur Pauls genervtes Gesicht. Aber irgendjemand musste ja aufpassen, dass er nicht wieder irgendetwas anstellen konnte. Sie gingen ein wenig die Straße entlang, bis Paul anfing "Ihr brauch gar nichts weiter zu sagen, ich weiß das ich mich nicht richtig verhalten habe. Wie so oft habe ich voreilig gehandelt und das bereue ich jetzt, reicht das? Seit ihr zufrieden damit, dass ich mir meinen dummen Fehler selbst eingestehe?" Rachel stand schon neben ihm und nahm jetzt beruhigend seine Hand. Embry schüttelte nur den Kopf. Er merkte, wie Paul ein wenig seinen eigenen Gedanken nachhing und dass sich sein Gesicht auf irgendeine Weise, positiv veränderte. Embry konnte nicht sagen, was es war, aber es war irgendwie positiv. Trotzdem würde er ihm seine Meinung sagen müssen. Es ging nicht anders.
"Man, du hast verdammte Scheiße gebaut! Weißt du, was das für ein Typ ist? Er könnte eine Gefahr für ganz La Push darstellen! Für ganz Forks! Und du lässt ihn laufen! Hast du jemals daran gedacht, was er jetzt machen wird? Vielleicht läuft er gerade durch Forks und metzelt Leute ab! Seth und Jake wären sehr stolz auf uns, wenn wir La Push so verteidigt hätten!", Paul sollte sehen, dass es wirklich ein großer Fehler war, den er begangen hatte und nicht einfach ein bisschen Gedudel, das man schnell vergessen könnte. Der Typ konnte wirklich gefährlich sein und jetzt wusste keiner, was genau mit ihm los war. Alles was Embry wusste war, dass er weg war. Wahrscheinlich für immer weg.

Sie kamen zum kleinen Pfad, der zum Strand führte und sie schlugen ihn ein. Embry fand, der Strand hatte eine beruhigende Wirkung und er hoffte, er würde auch auf Paul beruhigend wirken. Vielleicht hätten sie ein Häusschen am Strand kaufen sollen, damit Paul öfters dem beruhigendem Rauschen der Wellen lauschen könnte.
Embry überlegte, wie Rachel wohl mit seinem Temperament zurecht kam. Sehr gut, wie es aussah, denn sie hielt immer noch seine Hand fest. Embry lächelte, er freute sich irgendwie schon für die beiden, dass sie sich gefunden hatten. Wer weiß, wie lange es bei ihm noch dauern würde, bis er seine 'Traumfrau' gefunden hatte. Aber bis dahin sollte er das einsame Wolfsleben genießen und sich nicht mit solchem Familienkram herumärgern müssen wie alle anderen.
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mo Nov 26, 2012 7:24 am

Paul konnte keinen weiteren Atemzug machen, da feuerte Embry auch schon los : "Man, du hast verdammte Scheiße gebaut! Weißt du, was das für ein Typ ist? Er könnte eine Gefahr für ganz La Push darstellen! Für ganz Forks! Und du lässt ihn laufen! Hast du jemals daran gedacht, was er jetzt machen wird? Vielleicht läuft er gerade durch Forks und metzelt Leute ab! Seth und Jake wären sehr stolz auf uns, wenn wir La Push so verteidigt hätten!"k, nichts anderes hätte er erwartet, doch trafen Embrys Worte ihn härter als gedacht.
Nicht weil er sich etwa Sorgen machte, was dieser Typ hier in La Push und Umgebung anstellen könnte, sondern allein weil er so aus der Haut gefahren war.
Paul war schon immer ein etwas vorlauter und leicht zu Aggressionen neigender Artgenosse gewesen, dennoch wurde ihm nun klar, wie er auf andere wirkte.
Wie er auf seine Freunde wirkte, seine Familie und so wollte er eigentlich gar nicht sein. Paul merkte sofort wie er sich ein wenig beruhigte, als sie einen kleinen Pfad einschlugen und er schon bald den Sand zwischen seinen Zehen spüren konnte.
Sie waren alle heute schon mal hier zusammen gestanden, doch konnten die Situationen nicht unterschiedlicher sein.
Alles war in ihm auf den Kopf gestellt und Paul wusste plötzlich nicht mehr was er als erstes tun sollte.
Sich entschuldigen, atmen, sich die richtigen Worte überlegen.
Deshalb blieb er erst einmal stumm bis sie alle drei still vor zum Ufer gelaufen waren. Paul entfernte sich um ein paar Schritte von den beiden um seine Füße in das kühle Nass zu stellen und schloss die Augen.
Dachte nach und gleichzeitig schien sein Kopf so unglaublich leer.
Er drehte sich mit schwung um die eigene Achse und sah sie beide mit ernster Miene an.
"Mir ist mein Handeln bewusst Embry und auch bei dir Rachel muss ich mich entschuldigen. Ich würde gerne sagen, heute ist nicht mein Tag, aber dass wäre nicht die richtige Erklärung dafür, wieso ich mich so verhalten habe. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht richtig über mein Handeln nachgedacht und es tut mir unsagbar leid. Sag an Embry, wollen wir beide los um nach diesem merkwürdigen Typen zu suchen?", nachdem er geendet hatte, wandte er sich erneut ab.
Er drehte sich nicht um, starrte jedoch hinter sie in den Himmel hinauf, ohne wirklich etwas zu sehen, wartete auf eine Antwort.
Als nicht sofort eine kam, fügte Paul noch hinzu: "Wenn du meine Meinung hören willst, ich glaube nicht das er etwas anstellt, er schien mir nicht als würde er darauf aus sein Leute umzubringen, trotz meiner Reaktion auf ihn" - fügte Paul mit gequälter Miene hinzu und zwang sich zu Embry hinzusehen.
Zum ersten Mal wünscht sich Paul Sam wäre hier.
Er würde ihm gewaltig den Marsch blasen und danach wusste Paul immer wieder genau was er zutun hatte, ob er nun wollte oder nicht, doch jetzt und hier war er sein eigener Chef und das war ungewohnt von ihm.
Er konnte von Embry keinen Befehl erwarten, was er auch nicht tat, er bat lediglich um einen Rat, fragte nach seiner Meinung was nun am besten zu tun wäre.
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Nov 28, 2012 6:15 am

Embry sah Paul an, dass er es bereute, was er getan hatte. Er konnte zwar nicht sagen, wie und in welchem Sinne, aber er bereute es und mehr wollte er eigentlich auch nicht erreichen. Embry meinte sogar ein bisschen Hilflosigkeit in seinem Zügen zu entdecken, oder interpretierte er im Moment nur zu viel? Er hatte noch nie darüber nachgedacht, wie sich Paul wohl fühlte, wenn er immer so schnell aus der Haut fuhr. Jeder dachte sich nur, warum er es denn nicht einmal kontrollierte, aber vielleicht kann er es gar nicht kontrollieren, es bricht einfach aus ihm heraus. So wie sie sich früher immer alle in solchen Situationen verwandelt hatte, aber es mit der Zeit unter Kontrolle gebracht hatten. Vielleicht ging es einfach nicht anders, egal ob Paul so reagieren wollte oder nicht. Als sie unten am Strand ankamen, entfernte sich Paul ein paar Schritte. Seine nackten Füße erreichten nun das Wasser und Embry konnte beobachten, wie das kühle Wasser über seine Zehen floss. Er selbst hatte seine Flip-Flops in die Hand genommen und trug sie. Am Strand, so fand er, waren Flip-Flops immer ein bisschen unpraktisch und barfuß laufen war eh viel schöner! Wahrscheinlich tat er es nur für seine Mutter nicht ständig, die immer auf seine Gesundheit bedacht war und es eh schon sehr grenzwertig hielt, dass er immer nur in Flip-Flops und kurzen Sachen herum lief. Auf einmal drehte Paul sich um und Embry sprang sofort in Kampfhaltung. Er sah Paul aus zusammengekniffenen Augen an, als dieser zu sprechen begann: "Mir ist mein Handeln bewusst Embry und auch bei dir Rachel muss ich mich entschuldigen. Ich würde gerne sagen, heute ist nicht mein Tag, aber dass wäre nicht die richtige Erklärung dafür, wieso ich mich so verhalten habe. Ehrlich gesagt habe ich gar nicht richtig über mein Handeln nachgedacht und es tut mir unsagbar leid. Sag an Embry, wollen wir beide los um nach diesem merkwürdigen Typen zu suchen?" Embry entspannte sich und überlegte. Lohnte es sich noch, nach diesem Typen zu suchen? Eigentlich nicht. Um genau zu sein, überhaupt nicht. Er war wahrscheinlich schon über alle Berge. Sie würden nach ihm suchen, falls in den nächsten Tagen schlechte Nachrichten kommen würden, sonst nicht. Im nächsten Moment meinte Paul auch schon, dass er wahrscheinlich nicht gefährlich war. *Hoffentlich hat er recht*, dachte sich Embry nur
"Nein. Nein wir suchen ihn nicht. Vielleicht hast du recht. Falls nicht, werden wir es ja in den nächsten Tagen erfahren. Dann suchen wir nach ihm. Aber ich glaube, jetzt wäre das verschwendete Zeit.", meinte Embry, "obwohl es sicher spannend wäre und wir dann mal was zu tun hätten."
Er merkte, dass Paul sich immer noch Gedanken machte und da er nicht wusste, weshalb, vermutete er einfach, dass ihm das alles sehr zu Herzen ging. "Deine Entschuldigung nehme ich natürlich an. Du kannst auch nichts dafür. Irgendwie hat er sich schon daneben benommen, für einen komplett Fremden. Aber nun ja, jetzt ist es passiert." *Und hoffentlich müssen wir nicht für diesen Fehler bezahlen*
Aber auch Embry war guter Dinge, dass dieser Typ wahrscheinlich nicht wirklich viel anrichten würde. Und falls doch, ein spannendes Abenteuer wäre doch echt amüsant!
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Dean Connor
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Nov 28, 2012 10:07 am

Einstiegspost

Der Sand knirschte angenehm unter den nackten Füßen von Dean, als er langsam den Strand entlangging. Seine Hände waren in den Taschen seiner knielangen Hose verschwunden als der Gestaltwandler zum Wasser ging und zusah wie das Wasser über seine Füße lief. Ein Lächeln zierte Deans Gesicht als er den Geruch des Meeres aufsog und dann langsam weiterschlenderte – immer in der Nähe des Wassers.
Einen Monat war er nun schon in La Push aber Kontakte hatte er noch nicht schließen können. Aber das konnte ja alles noch kommen. Er erwischte sich dabei wie er zurück an Kanada dachte. Was Travis wohl gerade machte? Er und Dean waren immer gute Freunde gewesen und als sie sich beide verwandelt hatten, hatten die beiden Rabauken viel Unsinn angestellt. Doch aus der Traum von Kanada; der Braunhaarige war jetzt hier und war auch froh darum. In dem ganzen Monat hatte er noch keinen einzigen Vampir oder sonst eine merkwürdige Kreatur gesehen. Ein erleichtertes Seufzten glitt aus seinem Mund. Sein T-Shirt wehte etwas im salzigen Wind, doch Dean ging weiter und kletterte über einige große Stücke Strandgut.
Weit am Horizont sah er am Strand weitere Personen, doch er machte sich keine Gedanken darum. Ihn wunderte es warum so wenige Leute hier an den Strand gingen… Vielleicht war es wie mit allem anderen auch. Wenn man das Meer nicht so gut kannte, dann freute man sich auf Ausflüge die an die See gingen. Doch wenn das Wasser immer in der Nähe ist… verliert es den Reiz. Denn man sieht es ja eh jeden Tag. Der Hüne schmunzelte über seine Gedanken und sah hinauf in den leicht bewölkten Himmel, während seine Füße ihn immer weiter trugen.

Doch dann blieb der großgewachsene Mann stehen. Eine Falte bildete sich zwischen den beiden Augenbrauen als seine blauen Augen die drei Menschen weit weg von ihm fokussierten. Der Wind trug den Geruch der Fremden weg von Dean, doch der Bär roch auch nicht die Personen, sondern einen süßlichen Gestank. Vampir.. ein tiefes Grollen stieg in seiner Brust empor als er sich umsah. Doch der Gestank war nicht mehr so intensiv… der Vampir muss vor einiger Zeit hier gewesen sein. Dean’s Magen krampfte sich zusammen. War denn kein Ort auf dieser Welt frei von diesen Clowns? Missmutig über diesen Geruch, der sich tapfer in der Nase des Gestaltwandlers hielt, hob Dean einen kleinen Stein auf und warf ihn mit einiger Kraft in Richtung Meer. Er sah zu wie weit er in die Wellen flog, ehe er die Hand wieder in der Hosentasche versengte und grummelnd weiterging. War er nicht eigentlich extra aus Kanada weggezogen um ein wenig Abstand zu diesem ganzen unnatürlichen Kram zu kriegen? Dean schnaufte, anscheinend wollte das Schicksal, das er sich weiter mit dem ganzen Mist auseinandersetzte. Vielleicht war es auch einfach nur ein Vampir auf Durchreise und keine Bedrohung. Sollte es jedoch anders sein und Morde würden geschehen, so würde der Gestaltwandler diesem Blutsauger den Kopf von den Schultern reißen. Doch andererseits musste er das eventuell gar nicht tun, denn nachdem was er in den letzten Tagen über die Quileute erfahren hatte, konnten sie gut alleine mit den Eindringlingen fertig werden. Ob sie auch Gestaltwandler waren, wusste Dean nicht, doch die Erzählungen erzählten von Wolfsgeistern.
So oder so… Dean würde noch vieles hier lernen müssen. Im Moment jedoch begnügte er sich damit weiter den Strand entlang zu schlurfen… ohne jegliche Eile. Die Personen kamen langsam immer näher, doch es war schwer irgendetwas an ihnen zu erkennen in dieser Entfernung. Und der Hüne war einfach nur froh, von diesem Vampirgestank etwas weg zu kommen.
War ja ekelhaft… und das sollte auf Menschen anziehend wirken? Was für verstümmelte Sinne musste man haben? Da konnte man sich genauso gut zwei Parfümflaschen aufschrauben und in die Nase stecken.
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Paul Lahote the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Fr Nov 30, 2012 6:38 am

"Nein. Nein wir suchen ihn nicht. Vielleicht hast du recht. Falls nicht, werden wir es ja in den nächsten Tagen erfahren. Dann suchen wir nach ihm. Aber ich glaube, jetzt wäre das verschwendete Zeit.", meinte Embry, "obwohl es sicher spannend wäre und wir dann mal was zu tun hätten."
Erwiderte Embry.
Verblüfft sah er den Quileut von der Seite an. Er hätte mit allem gerechnet, aber nicht dass Embry so gelassen auf ihn reagierte.
Zwar war er erleichtert darüber, konnte das Ganze aber noch nicht so recht glauben.
"Deine Entschuldigung nehme ich natürlich an. Du kannst auch nichts dafür. Irgendwie hat er sich schon daneben benommen, für einen komplett Fremden. Aber nun ja, jetzt ist es passiert.", dem konnte Paul nichts mehr entgegnen, er hatte Recht. Es war geschehen und es nütze nun nichts mehr sich weitere Gedanken darüber zu machen und sich selbst zu quälen.
Es gab wichtigeres zu tun.
ER musste mit Rachel über ihre Schwangerschaft sprechen. Als er ihr das nächste Mal in die Augen blickte, erwiderte sie seinen Blick nur zögernd, ehe sie wieder in die Ferne sah und vor sich hin grübelte.
Paul hatte irgendwie das Bedürnis etwas zu sagen, doch es kam nicht raus aus ihm, so als würde er nicht die richtigen Worte finden um sich zu erklären, doch war dies auch gar nicht der passende Ort.
Er würde warten, sich einen passenden Einstieg ins Gespräch überlegen und dies Zuhause führen, in Ruhe und unter vier Augen.
Doch ob Paul dies entschieden hätte oder nicht, er wäre sowieso nicht mehr dazu gekommen das Thema anzusprechen, denn ein paar Sekunden später, nahm der Wolf einen Geruch war.
Wieder war es ähnlich mit den anderen Fremden, er konnte den Geruch nicht unterordnen, hatte aber das Gefühl, dass es kein direkter Feind war.
Ob dies daran lag, dass er sich versuchte zurückzuhalten oder dies im Gefühl hatte konnte er nicht wissen.
Wartend spitzte er die Ohren und konnte hören, wie sich Füße in den Sand gruben und als er aufblickte konnte er ein paar hundert Meter entfernt eine Gestalt ausmachen.
In ihm spannte sich alles zu einem straffen Gewülst zusammen und er zwang sich ruhig zu bleiben.
Kein Feind!
Dachte er sich energisch im Stillen und drückte Rachels Hand nun fester, um sich an Ort und Stelle zu halten um nicht sofort auf den Fremden loszustürmen.
Es war kein Vampir, dass war die Hauptsache.
Er merkte wie es funktionierte. Wie es ihm gelang sich langsam wieder zu beruhigen und merkte wie seine Lippen sich zu einem Grinsen verzogen.
Komm nur her Fremder! Dachte er wieder und war diesmal einfach nur neugierig auf den Neuankömmling.
Er warf einen Blick zu Embry, der ihn ebenso musterte.
Er schien abzuwägen wie Paul gestimmt war, deswegen zwinkerte er ihm zu und wandte sich wieder dem Geschehen hin.
Der junge Mann näherte sich.
Überwandte immer schneller die Distanz zwischen ihnen und als sie einander fast in die Augen sehen konnten, machte Paul den Anfang: "Hallo, was hat dich denn hier her verschlagen?", fragte er und erwartete eigentlich keine konkrete Antwort.
Er hatte nur ein Gespräch beginnen wollen und somit zeigen, dass er auf kommunikativer Basis bleiben wollte und nicht vorhatte handgreiflich zu werden.
Lachhaft, aber Paul versuchte wirklich sich zu ändern. Er konzentrierte sich sogar so stark, dass es ihm gelang ein Lächeln in sein Gesicht zu bringen während er dem Fremden gegenüberstand. Die Spannung, die zwischen ihnen Bestand konnte er nicht ganz ignorieren, aber er tat sein bestes.
In Gedanken klopfte er sich auf die Schulter. Guter Junge! Wieder grinste er und spürte erneut den Blick von Embry auf sich ruhen. Sollte er sich nur wundern, dass tat er selbst genauso.
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Embry Call the first
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Dez 12, 2012 12:09 am

Embry sah, wie erstaunt Paul war, dass er so ruhig reagiert. Es brachte einfach nichts, ihn anzubrüllen ihn anders züchtigen zu wollen. Soweit war Embry in Gedanken schon. Man musste mit solchen Menschen ruhig bleiben, sonst würde das alles ja nur in einem Streit enden. Das war es, was sie all die Jahre falsch gemacht hatten. Sie hatten bissig und übertrieben auf Pauls 'Wutausbrüche' reagiert. Deshalb war es so oft zum Streit gekommen. So geht doch alles viel einfacher. Aber das sollte man mal einem Wolfspack sagen, die nichts anderes als kämpfen im Kopf haben und jede Gelegenheit beim Schopf packten um sich gegenseitig zu raufen. Natürlich hatte es Spaß gemacht, aber irgendwann war diese kindische Zeit einfach zu Ende. Und es war auf jeden Fall soweit. Jetzt, wo sie mehr oder weniger auf sich allein gestellt waren. Sie hatten zwar keine Vampire mehr um sich herum, aber das war ja kein Grund dass hier nichts los sein konnte. Okay, es war relativ wenig los, wenn man von umherirrenden komischen Leuten absah. Dieser eine Tag war Embry eigentlich schon wieder zu viel. Er war es einfach nicht mehr gewohnt zu kämpfen. Seitdem die Cullens mit Jake und Seth weggezogen sind, ist hier alles nur noch verkommen. Also actionmäßig verkommen.
Embry sah zu Paul und Rachel. Zwischen den beiden schien auch noch etwas zu sein, aber Embry konnte nicht erraten, was es wohl ist. Er war sich unsicher in solch 'intimen' Situationen. Er hatte ja selbst absolut keine Erfahrung in der Liebe. Weder als normale Freundin, denn früher waren Mädchen einfach nur doof und nach der Verwandlung hatte er für so etwas keine Zeit mehr. Er war ja ständig nur noch mit seinem Pack unterwegs.
Na ja, irgendwann wird schon die Richtige kommen. Das war Embrys 'Leitgedanke' wenn seine Gedanken wieder zum Thema Mädchen, Frauen, Freundinnen, Geprägte kam. Irgendwann würde schon die Eine kommen, die ihm den Verstand raubte und für die er alles, aber auch wirklich alles tun würde. Die er auf Händen tragen würde und sie behandeln würde wie eine Prinzessin. Aber das würde wahrscheinlich noch einige Zeit dauern.
Plötzlich roch Embry einen fremden Duft. *Was oder wer könnte das sein?* Embrys Gedanken überschlugen sich. Er sah am Horizont die Gestalt eines Menschen. Doch er roch nicht nach Mensch, ganz und gar nicht. Er roch auch nicht nach Vampir und das erleichterte Embry ein Stückchen. Aber nach was roch er dann? Es erinnerte ihn auf jeden Fall an den Wald, an dichtes Laub, an den Geruch von Tannennadeln. Vielleicht war es ein Jäger? Aber dann würde er doch auch ein bisschen menschlich riechen. Das war hier nicht so.
Embry sah zu Paul und dieser sah ihn auch an. Sie fragten sich wohl beide, wer denn hier auf sie zukam.
DIe Person war recht schnell zu Fuß und schon nach wenigen Minuten hatte er sie erreicht. Als er direkt vor ihnen stand, konnte man die Spannung förmlich greifen. Paul versuchte einen friedlichen Anfang zu machen [i]"Hallo, was hat dich denn hier her verschlagen?"

Ja, die Antwort auf diese Frage würde Embry auch interessieren. Neugierig musterte er den jungen Mann. Embry versuchte keine Feindseligkeit auszustrahlen, denn so fühlte er nicht. Er wusste nur, dass das manchmal unterbewusst so geregelt wurde, denn alles, was nicht Wolf war, war eigentlich ein Feind. Eigentlich. Doch dieser Kerl schien eigentlich ziemlich okay zu sein. Mal schauen, was er denn zu sagen hatte, wo er herkam und wer er war.
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Dean Connor
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Dez 12, 2012 3:01 am

Dean steuerte weiterhin die Fremden an und entfernte sich, immer noch dankbar, von dem Vampirgestank. Kurz vor der Gruppe der drei blieb er stehen – seine Hände imemr noch in seinen Hosentaschen tief vergraben. Mit einem tiefen Atemzug stutzte der Hüne etwas. Was war das für ein Geruch? Es roch etwas menschlich, doch es überwiegte ein tiefer Waldgeruch. Doch anders als Bären rochen seine Gegenüber irgendwie … anders.
Dean runzelte leicht die Stirn, lächelte aber als einer der beiden Männer sich zu ihm wandte. "Hallo, was hat dich denn hier her verschlagen?" Ach, die Leute waren hier aber zuvorkommend, dachte Dean innerlich schmunzelnd. Oder war es etwa, weil sie ebenfalls merkten, das Dean nicht so ganz menschlich war?! Auf jeden Fall wäre die Spannung zwischen den dreien und Dean deutlich zu spüren gewesen… wenn man nicht gerade ein schwerfälliger, fauler Bär war. So merkte Dean diese spannungsgeladene Situation gar nicht und lächelte immer noch völlig tiefenentspannt und ruhig. Kurz überlegte er, was er den Fremden erzählen konnte; schließlich konnte man ja nie wissen. Kurz grübelnd und schweigsam fuhr sich der Gestaltwandler durch die Haare und sah dann wieder zu dem, der ihn angesprochen hatte.
„Ich bin neu hier.“ Erst einmal das wichtige. Schließlich war Dean erst seit einigen Wochen hier und hatte noch nicht wirklich geschafft sich einen sozialen Kreis um sich zu scharren. Er zuckte leicht mit den Schultern, ehe er die Fremden fragte: „Es soll hier Quileute geben. Wisst ihr zufällig wo ich die finden kann?!“ Das er welche vor sich hatte, kam dem Bären natürlich gar nicht in den Sinn. Wer konnte auch ahnen, dass man so viel Glück hatte und gleich welchen über den Weg lief?
„Ich bin übrigens Dean.“ Mit einem breiten Lächeln hob er seine prankenartige Hand zur Begrüßung, die er jedoch danach sofort wieder in die Hosentasche wandern ließ. Innerlich dachte er nach… ihm wollte dieser Geruch nicht aus dem Kopf, der seinem ähnelte und doch anders war. Roch er da etwas… etwas Hund? Unbemerkt verengten sich seine Augen leicht, war er doch angestrengt am Nachdenken.

Es dauerte einen kurzen Augenblick, ehe Dean wieder den Blickkontakt zu den Unbekannten suchte. Immer noch lächelte er und hoffte, dass sie ihm weiterhelfen konnten. Zumal es die Quileute bestimmt interessieren würde, das es an ihrem Strand nach Vampir stank. Doch vielleicht waren die Quileute gar nicht so ein Stamm, wie dean es aus Kanada kannte. Vielleicht waren sie nur normale Menschen, die an Vampire glaubten oder sie sogar zu bekämpfen versuchten. Andererseits… welcher Mensch, der noch ganz bei Trost war, würde sich gegen einen Vampir stellen? Um so etwas zu tun brauchte es etwas wie eine Wandlung… oder zumindest einen mehr als gut durchdachten Plan. Während er überlegte merkte Dean gar nicht wie ein Windstoß kam und den linken Ärmel seinen T-Shirts etwas hochpustete. Kurz war das Karoartige tatoo zu sehen, das jeder im Bärenclan trug. Es unterschied sich nur wenig von dem der Quileute… doch es war viereckig, anstatt rund und im Inneren befand sich mit viel Geschnörkel und kaum erkennbar ein Bär. Dean bemerkte das Ganze etwas zu spät und strich sein T-Shirt glatt ehe er abwartend zu den zwei Männern und der Frau sah.
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Jacob Black
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mo Dez 17, 2012 4:33 am

(Embry´s Handy klingelt)

*Hey Embry, sorry dass ich mich solang nicht gemeldet hab. Ich hab dir ne ausführliche Email geschrieben. Liebe Grüße auch an die anderen, Jake*
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Mel Apurru
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Do Jan 10, 2013 4:14 am

Langsam ging Mel gedankenversunken am Strand entlang.
Ihr Gedanken waren mal wieder bei Seth.
Sie vermisste ihn total und sie wünschte sich nichts mehr als ihn endlich wiederzusehen.
Sie spielte sogar mit dem Gedanken ihn einfach besuchen zugehen aber was würde er sagen wenn sie einfach vor der Tür stehen würde?
Würde er sich freuen?
Bestimmt schon...aber er würde sich nur Freundschaftlich freuen dachte Mel traurig.
Er empfindet nicht mehr als Freundschaft für sie.
Das hatte sie traurig festgestellt.
Sie würde nicht mehr für ihn sein als eine Freundin...eine gute Freundin.
Mel biss die Zähne zusammen und ballte die Hände zu Fäusten.
Sie sollte doch froh sein das sie überhaupt mit ihm befreundet war!
Aber ihre Gedanken und vorallen ihr Herz spielte verrückt.
Was wäre wenn er schon längst ein Mädchen gefunden hätte auf das er sich geprägt hatte?
Mel wusste das sie es niemals sein würde.
Sie spürte wie ihr die Tränen in die Augen stiegen.
Mel schüttelte den Kopf dann ließ sie ihren Rucksack im Sand fallen.
Als sie das getan hatte sprang sie ins Meer.
Das Wasser fühlte sich gut an.
Mel blieb ein paar Minuten unter Wasser und hatte die Augen geschlossen.
Nachdem sie die Luft nicht mehr anhalten konnte schwamm sie sofort nach oben und kam leicht hustend an der Oberfläche an.
Sie drehte sich und schwamm ein paar Züge um wieder klaren Gedanken zufassen und es klappte auch.
Bevor sie aus dem Wasser rausging tauchte sie nochmal und öffnete zögerlich ihre Augen unter dem Wasser.
Was sie aber sofort bereute.
Das Wasser tat in ihren Augen weh.
Sie schwamm sofort nach oben und rieb sich die Augen.
Es tat immer noch weh.
Mel knurrte und entscheid sich nun entgültig aus dem Wasser zugehen.
Sie schwamm zurück zum Strand und holte aus ihrem Rucksack ein großes Handtuch.
Sie trocknete sich ab und wickelte es um ihrem Körper.
Dann erblickte sie Embry und Paul und....einen fremden Jungen..
Sie zögerte nicht lange und lief zu den Jungs hin.
Als sie bei den drei Jungen ankam wendete sie sich sofort Embry und Paul zu.
"Hey Jungs...Wer ist das?" fragte sie und sah den fremden Jungen neugierig an.

((Der Beitrag war nicht gut >_< Jedenfalls finde ich das so...Naja ist ja jetzt auch egal.Ich hoffe der Post ist Okay? Smile ))
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Jan 16, 2013 10:58 pm

EMBRY written by Seth

Embry betrachtete den Fremden leicht skeptisch. Eigentlich wirkte er ganz sympathisch, aber jetzt wo er so nah war, war sich Embry eigentlich sicher. Er war kein Mensch. Definitiv nicht. Der Junge angwortete, dass er neu hier war. Jah, dass wussten sie selbst ja auch schon. Er wechselte noch einmal einen kurzen Blick mit Paul, bevor er den Fremden erneut anblickte. Was er nun fragte brachte Embry fast zum Lachen. Ob sie wussten *wo* man hier Quileute finden kann? Dass war wohl ein Scherz oder? Er konnte sich ein schmunzeln nicht verkneifen, ehe er wieder den Ernst der Lage erfasste.. Wobei, sooo ernst war es ja im Moment gar nicht.
Der junge Mann stellte sich als - Dean - vor. Er gab den beiden die Hand. Embry ergriff sie sofort, während Paul doch noch etwas skeptisch wirkte. Also übernahm Embry lieber mal das reden. "Ich bin Embry und das hier ist Paul. Und die Quileute die du suchst - die stehen vor dir. Können wir dir irgendwie helfen?" Der Call hatte ein spitzbübiges Grinsen aufgelegt, als ihm eine Bewegung im Meer auffiel. Er brauchte nicht zweimal hin zu sehen um zu wissen, dass es Mel Apurru war. Neben Leah das einzige Mädchen in ihrem Rudel. Jeder kannte ihre Gedanken. Sie hatte sich hauptsächlich Jacobs Rudel angeschloßen um Seth näher zu sein. Es war ein ziemlich harter Schlag für sie gewesen als er gemeinsam mit Jake und den Cullens das Reservat verlassen hatte. Er kannte ihre Gedanken und wusste, dass sie den Clearwater sehr vermisste.
Der Wind zog kurz auf und aus dem Blickwinkel konnte Embry ein ziemlich großes Tatoo am Oberarm des Neuankömmlings sehen. Er versuchte aus dem Geschnörksel schlau zu werden und was zu erkennen, doch in dem Moment trat die pitschnasse Mel an ihre Seite. Mit ihrer locker-flockigen Art fragte sie sofort, wer der Fremde war und blickte diesen neugierig an.
Embry wollte gerade auf die Frage antworten, als in weiter Ferne ein Heulen zu hören war. Der Call gehörte zwar nicht mehr Sams Rudel an, aber er war für lange Zeit Teil von ihnen weshalb er sofort erkannte, dass es Uley war der seine Stimme erhoben hatte.
Sofort wanderte sein Blick zu Paul der kurz die Stirn in Falten zog. "Kommst du hier klar?" fragte er den Jüngeren der das Ganze mit einem Lächeln abtat. "Klar, hau schon ab." Paul blickte den Fremden noch einmal an, bevor er sich vom Strand entfernte. Kurz fragte sich Embry schon ob was passiert war, aber sehr bedrohlich hatte sich der Ruf nicht angehört. Es war einfach nur ein Ruf gewesen. Ein Ruf denen weder er noch Mel Folge leisten mussten.

Also schenkte er seine ganze Aufmerksamkeit wieder dem fremden Dean der inzwischen sein Shirt wieder nach unten gezogen hatte. Mel stuppste Embry kurz an und er blickte fragend drein. "Was ist denn?" Doch die Rothaarige zeigte auf zwei Mädchen die sich ihnen ebenfalls näherten. Auch sie rochen nicht gerade normal menschlich. Ich glaub' ich spinne, was machen die denn plötzlich alle hier? Langsam wurde es echt seltsam. "Gehören die beiden zu dir?" fragte Embry an Dean gerichtet als plötzlich das Handy des Quileute einen Ton von sich gab. Was ist denn auf einmal los! Die ganze Zeit ist tote Hose hier und jetzt kommt alles auf einmal! Leicht genervt blickte er auf sein Handy und verdrehte dann die Augen. Es war Jake der sich mal wieder gemeldet hatte. Was sollte das heißen eine ausführliche Mail? Mann Jake... du weißt doch genau dass ich meinen Mail-Account kaum checke..
Noch bevor er eine Antwort von irgendwem bekam überflog er kurz die lange Mail, doch was er da las konnte er kaum glauben. Er wand sich kurz etwas ab und las die Worten noch einmal Stück für Stück. "Dass darf doch nicht wahr sein.."

(Embry mein Bruder, ich hoffe es ist so für dich in Ordnung Embarassed )
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Dean Connor
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Do Jan 17, 2013 1:17 am

Was alles an einem so schönen Tag am Strand doch passieren konnte...
Dean wartete immer noch geduldig wie eh und je auf die Reaktion der kleinen Gruppe vor sich. Der eine stellte sich freundlich als Embry vor, den anderen als Paul. Bestätigend nickte der Gestaltwandler, während seine Hände wieder in die Hosentaschen wanderten. Immer noch beschäftigte ihn die Frage, was genau da vor ihm stand und ihn freundlich ansprach. Ein leicht schockierten Gesichtsausdruck konnte sich Dean nicht verkneifen. So schnell hatte er die gesuchten Quileute gefunden? War ja traumhaft. Ein Lächeln legte sich auf die Züge des Hünen. Gerade wollte er ansetzen, als er ein Heulen hörte. Das war doch wohl nicht. Genauso wie Embry drehte sich auch der Kanadier zu dem Geräusch. Auch seine Bärenohren hörten das weit entfernte Aufheulen. Wenig später verschwand Paul. Mit eiligen Schritten ging er über den Sand –zielstrebig. Dean ließ ihn nicht aus den Augen, bis er am Ende des Strands angekommen war. „Also stimmt es.“, sagte er leise, wie zu sich selbst. Was sollte er jetzt empfinden? Verwunderung, dass Menschen sich in Wölfe verwandelten? Freude, dass er doch nicht so ein Freak war wie er dachte? Dean wusste es nicht und so sah er Embry wieder an. „Ich komm aus Kanada.“ Sagte er schließlich und schob seinen Ärmel hoch um dem Mann das Symbol zu zeigen. „ich komm aus dem Medvědi – Clan.“ Ein breites Grinsen durchfuhr sein Gesicht. Warum das Wort aus dem Tschechischen kam wusste niemand.. und niemand hatte es je hinterfragt. Denn Medvědi bedeutete nichts anderes als Bär.
Gerade öffnete der Gestaltwandler erneut dem Mund, als eine kleinere Gestalt seine Aufmerksamkeit erregte. Das Mädchen kam näher und Embry schien sie zu kennen. Freundlich hob der Große die Hand. „Dean. Hi!“, stellte er sich kurz vor.
"Gehören die beiden zu dir?" Sichtlich verwundert drehte sich Dean um und sah zu den beiden Frauen, die noch weit entfernt waren. Der Vampirgestank war immer noch in der Luft, verstärkte sich jedoch nicht, also schloss der Kanadier, dass die beiden keine Gefahr waren. Achselzuckend drehte er sich wieder zu Embry. „Nein. Ich kenn sie nicht. Ich glaube ihr müsst etwas mehr aufpassen es stinkt nach Blutsauger an eurem Strand.“ Alles auf eine Karte gesetzt?
Was sollte schon im schlimmsten Falle passieren?
Okay… Im schlimmsten Falle würde man Dean mit Zwangsjacke in eine quietschgelbe Gummizelle verbannen. Eine Vorstellung die den Gestaltwandler erschreckend amüsierte.
Mit einem Schmunzeln sah er wieder zu Embry, der auf sein Handy sah und dann zu dem Mädchen im Handtuch. Dann erklang ein Seufzten. Wenn er schon für Verrückt erklärt werden würde, dann aber bitte für vollkommen bescheuert. Musste sich ja schließlich lohnen. „Braucht ihr bei eurer Truppe noch nen Balu?“, fragte er und grinste so breit, das man meinen könnte, er würde die beiden vor sich verarschen wollen.
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Helena VanSky
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Fr Jan 18, 2013 3:32 pm

cf: La Push Wald

Helena atmete den weichen Duft des Meeres ein. Sie mochte es den salzigen Wind in ihrem Haar zu spüren, auch wenn sie eine Löwin war. Natürlich gesehen war sie eher zur Wüste gezogen, aber sie fand es einfach interessant etwas Neues zu fühlen, etwas zu fühlen. Auch wenn sie die Wüste nicht als Tod und stumpf. Für sie war die Savanne Leben, Bewegung. Doch das Meer, es war mehr für sie. Es füllte sie mit Leben und Bewegung. Es war einfach gewaltig und unbeschreiblich kraftvoll, so vital und stark. Es bewegte etwas so tief in ihr, etwas das ihr zu Hause nie zu bewegen vermochte. Es war etwas Trauriges daran, etwas das sie von Allem wegzog. Sie seufzte als sie letztendlich am Strand ankamen.

Das einzige, das sie nicht am Strand mochte, war der Sand. Er war harsch, kratzig und er fand seinen Weg überall hin. OB sie das wollte oder nicht. Nichts an Sand war weich oder schön. Es war einfach nur unbequem und lästig. Aleera schien es zu gefallen, sie genoss es hier zu sein. Ein komischer Geruch erreicht ihre Nase, verbrannte sie förmlich. Sie kannte den Geruch von den Gedanken ihres Vaters und nur von Gedanken ihres Vaters. Sie war nie in die Verlegenheit gekommen einen Vampir zu riechen. Sie wusste um die Fähigkeit eines dieser Monster zu töten, theoretisch jeden Falls. Sie zündete sich wieder eine Zigarette an, auch wenn sie erkannte, dass es Aleera störte.

Sie fächelte den grauen Dunst aus ihrem Weg und inhalierte das Nikotin in ihre Lungen. Es vertrieb das Gefühl des Ammoniaks aus ihren Atemwegen. Gleichzeitig sah sie auch ein paar Gestalten weiter runter. Ein hünenhafter Mann und ein paar Jungen, die auch nicht gerade klein waren und auch ein Mädchen schienen sich zu unterhalten, auch wenn von ihnen ein so ganz und gar nicht menschlicher Geruch ausging.

"Meinst du das sind die? Soweit ich alles mit meinem Augen sehen kann...Naja ich hab mir die ein wenig anders vorgestellt - halt so mit Razterzöpfen und Indianerhüten", Ein Lachen sprudelte aus ihrem Mund. „Nein nein nein. Ich denke wirklich nicht, dass die Quileute noch so drauf sind. Mein Dad hat mir einiges über sie erzählt. Sie sind genauso drauf wie wir. Nur eben mit anderem kulturellen Hintergrund. Hey, dabei fällt mir ein. In meinem Rudel ist es üblich, dass wir eine Tattoo bekommen, wenn wir uns verwandeln.“ Sie schob den Ärmel ihres hellblauen Shirts hoch.
Es war mittellang und aus einem leichten Baumwollstoff. Es umspielte ihren schmalen Oberkörper schmeichelhaft und passte wunderbar zu ihren dunklen Denim. Dazu trug sie dunkelbraune Highknee Stiefel aus sanftem Leder. Sie waren etwas ausgetragen, aber hatten sich perfekt an ihre Fußform angepasst und waren daher einfach unfassbar bequem. Sowie sie den Ärmel hochschob, so kam ein wunderschönes, langgezogenes Ornament zu sehen. Es schloss ein geöffnetes Löwenmaul, eine Mähne und eine Antilope, die von einer starken, schönen Löwin gerissen wurde. Es war nicht in dem typischen dunkelblau der Tinte für meisten Tattoos gehalten. Alles war in einem dunklen Grün gehalten.

Sie wusste, dass es so schneller ausbleichen würde, aber sie fand es einfach passender. Grün war schon immer ihre Lieblingsfarbe gewesen und sie fand es einfach besonders. Sie mochte es besonders zu sein, hatte sie immer und würde sie auch immer. Gespannt sah sie zu Aleera als sie immer näher an die Gestalten am Meer kamen.
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BeitragThema: Re: La Push Strand   So Jan 20, 2013 1:01 pm

Cf: La Push - Wald

"Nein nein nein. Ich denke wirklich nicht, dass die Quileute noch so drauf sind. Mein Dad hat mir einiges über sie erzählt. Sie sind genauso drauf wie wir. Nur eben mit anderem kulturellen Hintergrund. Hey, dabei fällt mir ein. In meinem Rudel ist es üblich, dass wir eine Tattoo bekommen, wenn wir uns verwandeln." Als Helena ihr Ärmel hochzog, schaute Aleera neugierig hin und betrachtete das Tattoo. "Ja, wir haben auch alle ein Tattoo bekommen nach der ersten Verwandlung." Sie zog ihren leichten, graun Pullover (der nur mittellang am Ärmel war, bis zum Bauchnabel ging und am Rücken frei war), an der Schulter runter. Dabei holte Aleera ihre Haare auf die rechte Seite und drehte sich zu Helena. Auf ihrem linken Schulterblatt war ein -nicht allzugroßes- Tigerauge zu sehen.
Das Auge war mit der Farbe von der Asiatischen Flagge geschmückt - so war es immer bei den Tigerstammen gewesen. Jeder Stamm musste die Heimat-Flagge im Augen tragen.
Nach kurzer Zeit drehte die Tigerfrau sich wieder zu Helena um und richtete den Pullover wieder richtig. Der Pullover passte perfekt zu ihrer kurzen Jeanshose, die ihre langen Beine mehr betonte. Ihre schwarzen Ballerinas waren schon ein wenig abgenutzt. Damit ihr Outfit nicht so schlicht aussah, trug Aleera am Arm mehrere Armbänder und um den Hals eine Herzkette, wo drin ein Foto von ihren Großvater Josh war.

Aleera verkniff sich hin und wieder beim gehen ein lautes lachen - der Sand war so weich, aber auch auf einer Seite so hart, dass er unter ihren Füßen schmerzhaft kitzelte. Während sie ging, holte sie ihre Haare wieder nach vorne. Aleera war nicht so wild drauf dass alle Gestaltenwandler wissen woher sie stamm.
Einige Metern standen die beiden Frauen entfernt von den Unbekannten. Ohne sich irgendeinen Gesprächsstoff auszudenken, ging die junge Frau immer weiter auf die Unbekannten zu. Helena ging ein paar Schritte hinter ihr. Aleera drehte sich zu ihr um und grinste. "Wie alt bist du eigentlich?"

Aleera merkte dass die Aufmerksamkeit nun auf die beiden Frauen gerichtet war und ging vorsichtig zu ihnen rüber. Sie sah sich die Anwesenden genauer an. Das Mädchen sah sehr lieb und nett aus. Der braune Junge, wirkte eigentlich recht sympathisch und ungefährlich. Als sie zu den großen Mann sah passierte etwas merkwürdiges.
Ein Blick hatte gereicht und sie fühlte sich als wenn der Boden unter ihren Füßen verschwinden würde und die Welt still steht. Sie vergaß alles um sich herum. Es fühlte sich auf einmal richtig an hier zu sein- Bei ihn. Es schien ihr als wenn er ihre Lunge wäre, die sie täglich, jede Sekunde zum atmen braucht. Als wenn er alles ist was sie zum Leben benötigt. Als wenn er die Sonne wäre, die sie jeden Tag aufsteigen sieht - die warmen Sonnenstrahlen, die sie mit Wärme umgeben, und die sie zum Leben braucht. Es war nicht wie 'Liebe auf dem ersten Blick'.. Es war was viel größeres, etwas unbeschreibliches! Ein knurren aus ihrem Magen holte sie zurück in die Realität. Sie hatte immer noch nichts gegessen.. Leicht gerötet wandte sie ihre Augen von ihm ab und sah sich verwundert um. 'Wie lange starrte sie ihn schon an?'
"Hallo. Mein Name ist Aleera und das ist Helena. Wir sind beide neu hier in La Push." Wieso und weshalb die beiden hier sind, wollte Aleera noch nicht erzählen. Vorallem würde sie denn auch nur ihren Grund erzählen - Schließlich wusste sie nicht was Helena von ihnen hält. Vorsichtig wandte sie sich zu Helena und stellte sich zu ihr.
Während alle noch schwiegen, schaute sie unauffällig zu den großen Mann hoch. Ihr Großvater hatte ihr mit siebzehn von einer Prägung erzählt ~ Er sagte dass es mehr als Lieben ist. Es ist als wenn man nicht von der Schwerkraft, sondern von der Person angezogen wird. Wenn man sie ansieht vergisst man alles um sich herum und man würde alles für die Person sein! Ein Freund, ein Beschützer, ein Bruder, eine Schwester oder ein Gefährte. Aber für einen selbst ist diese Person ein Seelengefährte. Es zählt weder das Alter, oder wie lange man diese Person kennt - Es passiert einfach..

((*hust* Ich korrigiere später :/ Bin jetzt viel zu müde dafür xD))
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mo Jan 21, 2013 9:49 am

EMBRY written by Seth

Embry konnte noch immer nicht wirklich fassen was er da las. Jake und Nessie waren kurzzeitig von den Volturi entführt worden? Wie konnte so was nur passieren? Wo waren die Cullens gewesen, wo Seth? Warum?? Embry wusste nicht ob er wütend oder einfach nur verwirrt sein sollte. Es war eine Mischung aus allem. Er spürte Mel's fragenden Blick auf sich ruhen und steckte das Handy schnell wieder zurück in die Hosentasche. Er würde ihr später erklären was passiert ist. Er fühlte sich gerade ein klein wenig überfordert und nicht wirklich wohl in seiner Haut. Am liebsten würde er sich auf direktem Weg zu Jacob begeben. Wie konnte er ihm einfach nur eine Mail schreiben in dem dies alles drin stand?! Ok.. er war definitiv sauer... leicht. Und es brachte schon viel um den Call wütend zu machen.
Die beiden Mädchen kamen immer näher und lenkten seine Gedanken so etwas in eine andere Richtung. Jetzt kam wirklich alles auf einmal..
„Nein. Ich kenn sie nicht. Ich glaube ihr müsst etwas mehr aufpassen es stinkt nach Blutsauger an eurem Strand.“ Aha.. Sie gehörten also nicht zu Dean. Interessant. Und wo kamen sie dann her? Fragen über Fragen.. Moment.. hatte er 'Blutsauger' gesagt? Jetzt war wohl alles klar, aber für Embry stand ja vorher schon fest, dass er ein Gestaltenwandler sein musste. Jetzt wusste er es mit 100%iger Sicherheit. Etwas stutzig machte ihn dann doch die Frage des Neuankömmlings. Balu? Balu der Bär? "Eh... wie jetzt?" Embry legte die Stirn leicht in Falten. Die ganze Situation war absolut seltsam, aber sie lenkte ihn zumindest etwas von den Gedanken an Jake ab. Konnte es sein, dass der Typ vor ihm sich in einen Bären verwandeln konnte? Man hatte bei den Quileute nie ausgeschloßen, dass es irgendwo auf der Welt noch andere Arten von Wandlern gab. Allerdings hatte Embry nicht damit gerechnet so schnell einem zu begegnen. "Ok, jetzt mal Klartext. Du kannst dich in einen Bär verwandeln?" Er wartete kurz und beobachtete die Mimik des jungen Mannes, als die beiden fremden Mädchen schließlich bei ihnen angekommen waren.

"Hallo. Mein Name ist Aleera und das ist Helena. Wir sind beide neu hier in La Push." Embry zog interessiert die Augenbrauen nach oben. Ihm entging dieser wilde Geruch den die beiden an sich trugen keinesfalls. Neu hier in LaPush... schon klar. All die Jahre kommt kein Mensch her und jetzt auf einmal stehen drei Gestaltenwandler vor ihm.
"Hey. Ich bin Embry und das ist Mel. LaPush scheint momentan ein beliebtes Reiseziel zu sein was Mel?" Er grinste sie leicht an, bevor er sich wieder den Mädchen und Dean zuwandt. "Bezüglich deiner Frage Dean. Dass kann ich nicht entscheiden. Unser.. Boss ist momentan nicht hier. Aber ehrlich gesagt habe ich eh vor ihn bald auf zu suchen." Er zuckte kurz die Schultern. "Wenn du Lust hast, kannst du mit kommen." Jetzt blickte er an Dean vorbei und sah sich die beiden Mädchen genauer an. Hübsch waren sie ja.. "Und was genau führt euch hier her? Sicher seit ihr nicht wegen unserem tollen Strand hier her gekommen oder?"
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Dean Connor
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mo Jan 21, 2013 11:02 am


Der Wind zog über den Strand, ließ die Wellen rauschend über den Sand laufen und die Gischt schäumen. Einige Male atmete der Gestaltwandler tief durch. Meeresduft stieg ihm in die Nase und das Salz kribbelte in den Nasenflügeln. Hier war wirklich eine schöne Gegend, musste er sich eingestehen, als er kurz den Blick schweifen ließ und zu dem nahegelegenen Wald sah, in den Paul verschwunden war.
Die hohen Tannen ließen Dean an seine Heimat denken und innerlich seufzte der große Mann. Ob es die richtige Entscheidung war zu gehen? Hätte er bleiben sollen? Hätte er einfach weitermachen sollen? Sein nachdenkliches Lächeln schrumpfte allmählich, ehe er wieder zu dem Schwarzhaarigen vor sich sah. Sein schockiertes Gesicht und seine Frage ließen den Großen wieder rau auflachen. Eine Hand erschien aus seiner Hosentasche und der Kanadier fuhr sich durch die dunkelblonden Haare. „Ja, richtig. Also geh ich auch richtig in die Annahme, das die Legende mit Werwölfen bei euch zutrifft?“
Deans Hand legte sich in seinen Nacken als er belustigt grinste. "Bezüglich deiner Frage Dean. Dass kann ich nicht entscheiden. Unser.. Boss ist momentan nicht hier. Aber ehrlich gesagt habe ich eh vor ihn bald auf zu suchen."
Aber natürlich… Dean nickte bestätigend. Richtig.. diese Wölfe hatten ja so ’nen Rudeltick. Ganz anders als bei den einzelgängerischen Bären. Mal hörte man ihre Gedanken.. mal wieder nicht; völlig normal.. wie anstrengend es wohl sein musste die Gedanken der anderen ständig zu hören? Der Kanadier vermutete, dass sein Kopf unter dem ganzen Informationsfluss zerbersten würde.
„Klar, wenn du nichts dagegen hast komm ich mit.“ Wieso auch nicht? Der Bär hatte eh im Moment nichts am Hacken, also warum nicht mal der Neugierde nachgeben und einen Ausflug ins Blaue machen?! Insgeheim hoffte er jedoch darauf, die Wölfe mal in Aktion zu sehen. Ob sie dem normalen Wolf ähnelten oder wie eine Mischung aus beidem waren?
Er tippte auf erstes… schließlich verwandelte er sich auch nicht in einen Teddybären auf zwei Beinen… sondern zu einem ernstzunehmenden Gegner.
Wenig später hörte er das Knirschen von Schritte im Sand. Also kamen die beiden Frauen doch direkt auf sie bestehende Gruppe zu. Doch erst, als beide anhielten drehte sich Dean zu ihnen um.



~*Listen while reading (: *~(bis zum Ende des Kursiven Smile thx)

Das Rauschen der Wellen verschwand. Das Singen des Windes… verschwunden wie sein Herzschlag. Dean sah in diese Augen. Braun wie der mächtige Stamm einer Eiche.. grüne Sprenkel wie wiegende Gräser und eine Spur von Blau… wie der Himmel höchstselbst. Losgelöst wie ein Ballon, der von einem Kind losgelassen wurde, flog er in die Weite dieser atemberaubenden Augen.
Losgelöst von allem, was er kannte. Ihm war plötzlich egal wie es seinen Freunden in Kanada ging. Ihm war es plötzlich egal, dass seine Familie weit weg von ihm war. Nur eines wusste er: Es war die richtige Entscheidung hier herzukommen. Wie hatte er nur jemals daran zweifeln können?
Mit einem Mal kam ihm diese Entscheidung als die einzig richtige in seinem Leben vor. Diese Frau vor sich zu sehen erfüllte seinen Bauch mit einem kribbeln. Immer noch flog er dahin, ohne Begrenzung.. ohne Halt. Völlig frei, aber alleine.
Und Plötzlich war da etwas.
Jemand.
Sie.

Wie ein zweiter Ballon, der mit ihm verschnürrt war flogen sie in die Ferne.. in den endlosen Himmel. Frei… und doch nicht allein. Sie hielt ihn fest, ohne herunterzuziehen. Sie flog mit ihm ohne seine Richtung zu hinterfragen. Sie war da.
Wärme erfüllte den Körper des Gestaltwandlers… was geschah hier nur? Seine kehle schnürte sich zu… sein Mund war trocken. Er traute sich kaum etwas zu sagen, geschweige denn etwas zutun.
Doch plötzlich erinnerte er sich … an eine Unterhaltung mit einem alten Freund.
„Damit sollte man nicht spaßen. Wenn du dich prägst, dann willst du alles für diese Person sein. Wenn sie dir weh tut, wirst du ihr verzeihen ohne ihre Reue zu fordern. Wenn sie dich abweist, wirst du sie anflehen nicht zu gehen. Wenn sie einen Freund braucht, bist du dieser Freund. Du würdest alles für sie werden nur damit sie glücklich ist. Was du fühlst ist plötzlich egal. Du willst sie lachen sehen… Mit ihr lachen. Der Grund sein, warum sie lächelt. Wenn du könntest würdest du ihr die Sterne vom Himmel holen und Berge versetzen. Wenn du diesen einen Menschen findest, für den du alles sein willst, dann bist du ein wahrer Glückspilz.“



Die Geräusche der Umgebung wurden wieder lauter und Dean merkte erst jetzt dass sein Lächeln gänzlich verschwunden war. Stattdessen hatte er eine ernste Miene aufgesetzt. Nicht viel Zeit war vergangen – kaum mehr als das es einer der Anwesenden hätte bemerken können was für ein Sturm es in Dean entfacht hatte.Aleera.., wiederholte sich ihre Stimme in seinem Kopf. Die Frau neben ihr nahm er kaum wahr, doch er konzentrierte sich darauf den Blick von Aleera abzuwenden und es klappte tatsächlich auch. Dean sah Helena an und lächelte sie an. Er könnte Aleera nicht noch mal ansehen.. zu beängstigend fand er seine Reaktion auf die Frau. „Dean. Bin auch neu hier.“ Er brachte ein amüsiertes Glucksen hervor. Seine Stimme klang rauer, aber nicht wirklich anders als vorhin. Danach blickte er zurück zu Embry. Wieder folgte ein leises Lachen des Bären. „Wohl kaum.“, kommentierte er ehe auch er den Geruch der beiden Neuankömmlinge roch. War sie etwa auch???
So viele Fragen, doch Dean zwang sich seine Gefühle einzudämmen… Wenigstens zeigte sich nun wieder eine Eigenschaft des Bären. Bären waren schwer einzuschätzen. Sie besaßen so gut wie keine Mimik – nicht zuletzt waren sie auch deswegen so gefährlich - weil man ihren Angriff nie voraussehen konnte. Und so schaffte es der Kanadier diese merkwürdigen aber nicht unangenehmen Gefühle zunächst tief in seinem Inneren zu verbannen um in der Gruppe nicht merkwürdig aufzufallen.
„Lasst mich raten.. Ihr seit auch Gestaltwandler?!“, fragte der Hüne und drehte sich erneut zu Aleera und Helena.. wobei er letztere länger ansah. Doch als seine Augen zu Aleera glitten, drohten die Gefühle… diese unbekannten Dinge wieder hervorzubrechen und so wandte Dean seinen Blick schnell wieder zu Helena. Er zuckte grinsend mit den Schultern. „Grizzlybär.“, brummte er ehe er wieder zurück zu Embry sah.. schließlich war er auch gespannt auf die Reaktion des.. nun ja.. Wolfes?!
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Helena VanSky
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Jan 23, 2013 1:42 pm

Helena sah interessiert auf Deans Tattoo. Grizzlybär also, das war in der Tat eine erfreuliche Entdeckung. Wenn man den Geschichten Glauben schenken konnte so war der kleine Trupp aus Indianer vor ihr allesamt Wölfe. Was sie wirklich interessierte war, wie stark und schnell sie waren. Konnte oder würde sie im Kampf gegen sie bestehen, nicht das sie es auf Kampf anlegen würde, doch war es immer eine Überlegung wert die Stärke den Gegenübers einzuschätzen und darum zu wissen. Da Aleera nicht zu antworten zu schien, erhob sie das Wort.
„In der Tat, ich gehöre auch zu den Wandlern, auch wenn mein Stamm aus 2 Leuten besteht. Genau genommen aus mir und meinem Dad. Ich wusste nicht, dass es auch andere gibt. Deshalb bin ich hier, um zu lernen.“ Sie schob dabei ihren Ärmel erneut hoch und das grüne Kunstwerk kam zum Vorschein.
„Löwin.“ Machte sie noch einmal klar. Sie versuchte abzuschätzen wie Embry, Mel und Dean reagieren würden. Sie wollte recht offen mit ihnen sein, klar machen, dass es einen wahren Grund gab, warum sie hergezogen war. Helena wollte vorerst verschweigen, dass sie eigentlich mehr oder weniger wegen den Forschungen ihres Vaters hier war, fürchtete sie doch es könne ihre vermeintlich neuen Freunde abschrecken. Man hatte sie und ihre Familie schon oft weniger schöne Namen genannt. Es verwunderte die braunhaarige Schönheit, dass selbst im Computerzeitalter Fortschritt verachtet und geächtet wurde. Man hatte die Arbeit ihres Vaters oft als unethisch und inhuman verschrien, obwohl er doch nur versuchte den Ursprung ihrer Art zu erforschen, Wissen zu erlangen, das Krankheiten heilen könnte. Dass er ebenfalls herausfinden wollte, was die Wandler so besonders macht, glaubte ihr Vater nicht an Magie, musste ja nun nicht jeder wissen.
Sie hätte fast laut gekichert. Ihr Vater, der sich in einen stattlichen Löwen verwandeln konnte, größer und stärker als Helena, weigerte sich die Verwandlung als magisch und nicht von dieser Welt abzutun. Es war idiotisch, denn für sie war es einfach ein Beweis von übermenschlichen Prozessen, die man nicht begreifen konnte und nicht hinterfragen sollte.
„Ich weiß nicht warum Aleera hier ist, aber das ist wirklich der einzige Grund für mich. Und wenn ich noch etwas anmerken darf, euer Strand. Nunja stinkt…“ Sie zog eine Augenbraue hoch und hoffte, dass die Wandler um die Existenz der Anderen wussten. Auch wenn sie so rein gar nichts über Vampire wusste, so war sie sich doch bewusst, dass es welche hier geben musste oder gegeben hatte. Sie konnte die blassen Toten nicht einschätzen und hatte nie welche getroffen.
Das einzige was sie wusste, dass sie der Grund für ihr Dasein war. Der Grund warum sie als Freak leben musste, als Anomalität, etwas das man nicht sein wollte. Sie konnte sich nie an eine Zeit erinnern, an der sie stolz auf sich und ihr zweites Ich gewesen war, war es doch immer an den schweren, schmerzlichen Verlust geknüpft.
Sascha.
Sie zuckte zusammen und verbot sich jeden weiteren Gedanken an jene Nacht. Sie war erst seit 3 Jahren ihrer Gestalt bewusst und obwohl sie einen starken Willen bewiesen hatte, wenn es um Kontrolle und Zurückhaltung ging, so war dieses Thema doch immer noch wie ein glühend heißer Draht, mit dem man ihre Stärke zum Schmelzen bringen konnte und das war das letzte was sie jetzt gebrauchen konnte; sich vor einem halben Rudel Gestaltwandler zu verwandeln und wieder als Freak gebrandmarkt zu werden.
Sie entschied sich von daher die Charaktere vor sich näher zu betrachten. Embry war groß und hatte einen dunklen Hautton. Mel sah freundlich und verspielt aus, während Dean einfach nur groß war. Man konnte sein Gesicht nicht wirklich lesen, aber man musste es auch nicht. Er strahlte Ruhe und Wärme aus.
Sie musste sagen, alles in Allem fühlte sie sich soweit wohl.
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Fr Jan 25, 2013 10:41 pm

Aleera's Augen huschten immer wieder zu Dean. Ihre Augen sind geübt darin unauffällig zu gucken - das war eine spezielle Eigenschaft bei den Tigern, sie sehen fünf mal besser als normale Menschen und zweimal besser als die anderen Wandler. Jeder Blick der auf ihn traf, ließen ihre Gefühle verrückt spielen. Diese Gefühle machten ihr -auf einer Weise- Angst, aber Aleera wollte sie nicht verlieren.
Die Tigerfrau wandte sich zu Helena und verfolgte ihre Blicke, die auf Dean's Tattoo lagen. Aleera kannte dieses Tattoo nicht und wusste nicht was es bedeutete. Wahrscheinlich war es, wie bei jeden Wandler, das Stamm-Tattoo.. Sicher war sie sich aber nicht.
Als sich Dean's und Aleera's Blicke für einen Moment trafen, blieb ihr die Luft in der Lunge stecken. Die Art wie er sie gerade ansah.. Ihr Großvater erzählte ihr, dass es nicht oft vorkam das sich zwei Gestaltwandler aufeinander prägen. Die Betroffenen haben mehr als Glück! Sie haben denn beide ineinander ein Seelengefährte gefunden und sind so stark aneinander gebunden, dass nichts und niemand die Bindung zerstören kann. Wir Gestaltwandler haben ein sehr langes Leben - vorausgesetzt man verwandelt sich regelmäßig, und wenn man denn auf einen seinesgleichen geprägt ist, ist dieses Gefühl umso schöner und die Beziehung ist dann tausendmal stärker!
Aleera wandte sich durch ein Knacken aus der Ferne von ihm und schaute sich mit kurzen Blicken um. Automatisch prallte sie ihre Hände zu Fäusten. Hier ist alles in Ordnung! Der Vampir ist höchstwahrscheinlich eh schon tot! Bleib locker! Schnell lockerte die junge Frau wieder ihre Hände. Aleera hatte keine Furcht vor Vampiren, aber sie unterschätzte diese Wesen keinesfalls. Vampire waren zu allem fähig. Sie waren nicht wie die Gestaltwandler. Die Gestaltwandler beschützten die Menschen, und die? - Töten sie, oder verwandeln sie in abscheulichen Kreaturen.

"Lasst mich raten.. Ihr seit auch Gestaltwandler?!“ Aleera ließ Helena den Vortritt und wartete bis sie fertig war.
"Ich gehöre zu dem asiatischen Tiger-Stamm. Wir sind ein recht großer Stamm, der ursprünglich aus Peru kommt, aber ich gehöre nicht in deren Rudeln." Aleera stoppte - Sie wollte nicht gleich alles von sich preisgeben. "Meine Großmutter erzählte mir ein wenig über La Push, deswegen beschloss ich mich selbst zu überzeugen. Und wie Helena bereits sagte, stinkt euer Strand ziemlich nach Vampir." Sie unterstrich den kühlen Satz mit einem charmanten Lächeln und schaute zu Embry.
Der Gestank des Vampires war nur noch schwach zu riechen - aber er war da und er brannte in Aleera's Nase wie Feuer und eine ätzende Säure. Bei jeder Einatmung fing ihr Körper an zu zittern, und der Tiger in ihr wollte am liebsten raus. Das war eins der Negativen Sachen bei den Tigern: Die Verwandlung bekommt man nicht so schnell in dem Griff, weswegen die Tiger in ihrer menschlichen Gestalt oftmals aggressiver sind. Es benötigte seine Zeit.
Etwas verwundert schaute sie zu Mel runter. Sie sah noch so jung und kindlich aus. Noch nie hat Leera so eine junge Gestaltwandlerin gesehen. In ihrem Stamm waren alle Frauen so alt wie sie, oder älter. Aber wenn die Tigerfrau, Helena und Mel ansieht kann sie stark davon ausgehen dass sie die Älteste war.

Der Wind flog wie wild durch ihre langen, braunen Haaren und schwinkten sie zur rechten Seite. Die junge Frau störte es nicht wirklich das der Wind ihre Frisur leicht zerstörte, aber hier in La Push wehte ein stärkerer Wind, der ihre Haare nach vier Stunden locker zerzausen würde.. Gott! Hoffentlich nicht!
Gespannt was als nächstes passieren würde schaute sie in die Runde, doch ihre Augen hielten bei Dean an und ihre Gefühle fuhren wie eine Achterbahn auf und ab. Ihr Herz schluck bei seinen Anblick schneller, aber dann beruhigte es sich wieder. So schwer es ihr auch fiel, wandte sie ihre Augen von ihm ab und guckte zu Embry. "Können wir vielleicht alle ein Stück zusammen gehen? Ich muss mich bewegen", fragte Leera und grinste schief.
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Sa Jan 26, 2013 8:17 am

EMBRY written by Seth

Je länger diese Situation andauerte desto unrealer kam sie Embry vor. Geschah dass hier gerade wirklich? Und war es wirklich nur ein Zufall dass plötzlich so viele Wandler hier auftauchten? Er hatte seinen Gedankenfaden noch gar nicht wirklich zu ende gesponnen, da stellte sich Dean den Mädchen bereits vor und fragte auch gleich locker drauf los... naja also eigentlich war es auch keine Frage. Er stellte einfach fest dass sie auch Gestaltenwandler waren. Embry zog die Augenbrauen hoch und beobachtete die Reaktion der Mädchen genau. Doch keiner von ihnen schien wirklich überrascht zu sein.
„Grizzlybär.“ Sagte Dean dann und zuckte die Schultern ehe er wieder zum Call sah. Dieser gab sich Mühe nicht allzu überrascht aus zu sehen. "Ein Bär? Ernsthaft? Is ja cool. Dass erklärt warum du so... anders riechst." Mel lachte neben ihm und stimmte zu. Sie schien ebenfalls positiv überrascht zu sein. "Löwin." Ok... langsam sah er doch überrascht aus. Es war absolut unglaublich dass es so viele andere Gestaltenwandler gab. Sie waren so verschieden und doch genau gleich. Das jeder von ihnen ein spezielles Tattoo trug überraschte ihn auch. Anscheinend war das wirklich so ein Brauch.. Beiläufig sah er auf seinen Oberarm und betrachtete das Muster mit dem Wolfskopf. Helena erklärte, dass sie nur aus einem Rudel mit ihrem Vater kam und hier war um zu lernen. Was wollte sie hier denn lernen? Etwa Rudelverhalten? Ging sowas? Löwe und Wolf? Was wohl Jacob dazu sagen würde.. Oder Sam? Embry wusste nicht genau warum aber er hatte das Gefühl dass es Sam ein wenig mehr stören würde als Jake, dass so viele andere Gestaltenwandler hier waren. Er konnte sich natürlich auch täuschen aber... So einen Bär im Rudel zu haben war schon cool. Sicher sah Jake das genauso. Aber Dean hatte ihm ja schon gesagt, dass er ihn begleiten würde. Er fragte sich ob es ihm die beiden Mädchen auch gleich tun würden?
Doch so reizvoll diese Gedanken waren, so langsam musste er dieses Gespräch hier beenden. Immerhin wollte er versuchen auf schnellsten Weg nach Fort William zu reisen. Leah, Quil und Mel musste er auch noch von Jacobs Nachricht berichten..
Wärend er sich etwas in seinen Gedanken verlor stellte sich das andere Mädchen als Aleera vor und stammte aus einer Tiger-Familie. Bär, Löwe, Tiger. Wow... was für eine geniale Sammlung. Jacob würde Augen machen. Und Embry hatte sich schon Sorgen gemacht, dass hier nichts mehr los war wenn Seth und sein bester Freund weg waren.
"Tut mir Leid wegen dem Gestank. Wir hatten vor neulich ein kurzes Treffen mit einem Blutsauger, aber er ist schon lange fort." Er zuckte die Schultern und ging nicht weiter auf dieses Thema ein. Aleera hatte den Vorschlag gemacht etwas zu laufen und Embry hatte dagegen nichts einzuwenden.
Während sie liefen gab Mel kurz sein Handy, sodass sie die Nachricht überfliegen konnte die Jacob ihm geschrieben hatte.
Dort stand, dass er und Renesmee kurze Zeit in den Händen der Volturi waren und die Cullens sie gerettet hatten. Nun waren sie wieder sicher in Fort William, doch wer garantierte, dass die italienischen Vampire nicht zurück kamen?
"Ich werde nach Fort William gehen. Kommst du mit?" fragte er an die junge Apuru gewandt. Irgendwie war ihm fast klar, dass sie mitkommen würde. Schließlich konnte sie so Seth wieder sehen. Bei Quil war er sich nicht so sicher. Er wollte sicher bei Claire bleiben und Leah? Einerseits würde sie sicher mitkommen wollen, andererseits konnte er sich gut vorstellen dass sie hier blieb um die Stellung zu halten.
Er sah zu Helena und Aleera, als er weiter sprach. "Ein Teil unseres Rudels befindet sich momentan in Fort William. Unter anderem unser Leitwolf Jacob Black. Ihr könnt mitkommen wenn ihr wollt. Ich bin sicher Seth wird ausflippen, wenn er euch alle sieht." Er lachte kurz und dachte an die großen Augen die der junge Clearwater machen würde wenn so viele verschiedene Wandler vor ihm standen. "Allerdings... solltet ihr euch darauf einstellen, dass es ziemlich stinken könnte. Unser Rudel ist mit einem Vampir-Zirkel verbündet. Sie sind Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Tierblut." Er machte eine kurze Pause und ihm entging nicht die Reaktion der fremden Wandler. Sein Tonfall wurde ernster und er blieb stehen um sie alle direkt anzusehen. "Unser Leitwolf ist auf einen von ihnen geprägt. Einen Halbvampir." Er war gespannt wie sie darauf reagieren würden, aber durch das erwähnen der Prägung durfte wohl klar sein, dass die Cullens unantastbar für sie waren.
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Dean Connor
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BeitragThema: Re: La Push Strand   So Jan 27, 2013 4:06 am

Dean verfolgte das weitere Geschehen mit einem breiten Grinsen. „Immerhin riech ich besser als die glitzernden Elfen, die euren Strand heimsuchen.“ Ein kurzes Lachen war zu hören. Brummig und tief – es erinnerte tatsächlich stark an einen Bären. Danach erklärten sich die Frauen…
Auch Dean kam nicht drum herum die beiden Frauen verwundert anzusehen. Helena war eine Löwin?
Kurz musterte der Kanadier sie. Auf den ersten Blick wirkte sie weder arrogant noch großartig stolz. Aber vielleicht musste man ja als Wandler nicht immer gezwungenermaßen so sein wie das Tier in einem. Als Aleera sprach dröhnte dem Blonden der Kopf. Ihre Stimme ging ihm durch Mark und Bein. Kurz schloss der Hüne die Augen und schüttelte den Kopf um wieder Herr seiner Sinne zu werden. Doch gleich darauf riss er sie wieder auf. Ein Tiger?
Also war sie tatsächlich auch ein Gestaltwandler… machte das die Sache einfacher? Wohl kaum.
Der Kanadier seufzte leise. In seinem Stamm war das Thema der Prägung eine Legende gewesen. Noch nie hatte sich ein Bär geprägt. Noch nie hatte ein Bär sein Gegenstück auf der Welt gefunden. Und nun stand Dean da. In einer unbekannten Umgebung am Strand von La Push und neben ihm sein Gegenstück?! Und dem nicht genug – nein – sein Gegenstück war ein Tiger?! Sie Vorstellung amüsierte den Kanadier sichtlich, denn wieder drängte sich ein breites Grinsen auf seine Züge. Ein Bär und ein Tiger – wie verrückt das Leben doch war.
Kurz sah er sie an und sie erwiderte seinen Blick. Dean wusste so gut wie nichts über Prägung und unter Wandlern schon gar nicht. Er wusste nur eins: Für diese Frau würde er alles sein. Und gerade dieser Gedanke beängstigte den großen Mann.
Er wandte den Blick unter Mühe wieder ab und sah zu Embry und dem Mädchen, das sich als Mel vorgestellt hatte. Auch ihnen war die Verwunderung über die verschiedenen Wandler deutlich anzusehen. Das Lächeln des Kanadiers blieb bestehen, als sich die kleine Gruppe in Bewegung setzte um am Strand entlangzugehen. Dean ging nah am Wasser – immer wieder schwappte das hereinbrechende Wasser auf seine nackten Füße. Das Wasser klärte seine Gedanken etwas und so horchte er weiter dem Gespräch.
"Tut mir Leid wegen dem Gestank. Wir hatten vor neulich ein kurzes Treffen mit einem Blutsauger, aber er ist schon lange fort." Der Hüne nickte langsam: „Seien wir mal ehrlich. Welcher Blutsauger, der noch alle Blutkonserven im Kühlschrank hat wird an diesen Strand kommen? Es riecht nach Wölfen, Löwen, Tigern und Bären. Ab sofort Sperrgebiet für die Rotaugen.“ Dabei gab er Embry einen freundschaftlichen Klaps auf die Schulter.
Dean fühlte sich wohl, nun da er wusste das es noch so viele andere Wandler gab. So viele andere, die das gleiche Schicksal teilten.
Wieder mit den Händen in den Hosentaschen vergraben ging der junge Kanadier weiter. Ein Windhauch wehte den Duft der Anwesenden zu ihm hinüber. Helena roch nach Steppe, nach kargem Buschland und nach sandig, trockenem Boden. Aleera hingegen roch nach Wald, Bambus und frisch aufgewühlter Erde. Mel und Embry rochen beide nach Kiefernadeln, Baumharz und lehmigem Waldboden.
Während er mit den Gerüchen beschäftigt war, hörte er der Erzählung vom Embry zu. Seine Augen verengten sich und der Hüne blieb stehen. Hatte er da gerade richtig gehört? Die Wölfe machten gemeinsame Sache mit den Vampiren? Okay.. auch wenn es Vegetarier waren…
Es wollte nicht in den Kopf des Kanadiers, schließlich sollten Wandler und Vampire natürliche Feinde sein. Und so verspannte sich Dean’s Körper – sein Lächeln verschwand und er blickte Embry mit einem gefährlich ausdruckslosen Mimik an. Er pumpte mit einem großen Atemzug seinen Brustkorb auf, wodurch er noch größer wirkte, als er ohnehin schon war. Als sich der Schwarzhaarige umdrehte und weiterredete, ließ Dean ihn nicht aus den Augen. Wieso sollten die Wölfe etwas mit den Vampiren zu tun haben?!
Doch nach dem Gesagten verstand der Bär und seine passive bedrohliche Haltung klang so schnell ab wie sie gekommen war. Prägung… alles schien sich plötzlich um Prägung zu drehen. Die Regel war jedenfalls auch bei dem Bärenclan bekannt. Wesen, auf die sich ein Wandler geprägt hat, sind unantastbar für die anderen. Man darf ihnen kein Leid zufügen.
Ein Wolf und ein Halbvampir… interessant und gleichzeitig beunruhigend.
„Also ne Menge Vampire auf einem Haufen… Na wenn das nicht spannend wird.“ Wieder breitete sich ein Lächeln aus, doch ein bitterer Nachgeschmack blieb. Nicht zuletzt deswegen, weil der Bär seine Verwandlung noch nicht 100% kontrollieren konnte. Aber no risk, no fun.

Erneut sah Dean zu Aleera, als die Gruppe sich langsam wieder in Bewegung setzte. Sein Herz machte einen Sprung und alles in ihm schrie ihre Hand zu nehmen. Sie zu berühren. Mit ihr zu reden. Doch Dean tat nichts davon. Er konnte das alles immer noch nicht fassen. Sollte sie wirklich sein Gegenstück sein? Er lächelte sie kurz an und wandte dann den Blick ab ehe er sich erneut in ihren Augen verlieren konnte. Mit lauschenden Ohren wartete er auf die Antwort der beiden Frauen. Würden sie mitkommen? Er hoffte inständig ja, denn auch wenn ihm diese ganzen Gefühle zu viel waren... Wenn ihm das alles merkwürdig vorkam... Er wollte in ihrer Nähe sein.
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Helena VanSky
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Jan 30, 2013 1:12 pm



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Vampire? Ein Vertrag? Das musste wohl der erste ernsthafte Annäherungsversuch zwischen den Todfeinden gewesen sein und danach auch noch die Prägung. Sie wusste von der Prägung. Ihre Eltern waren eben jenen Bund eingegangen. Sie kannte, durch die Gedanken ihres Vaters, immerhin den Abklatsch diese unheimlich straken Gefühls, dass ihre Eltern anscheinend verband. Sie wusste nicht, ob es für sie da draußen auch jemand für sie gab.
Es war auch eigentlich egal, sie war und fühlte sich nicht alt genug um jemanden zu finden mit dem sie ihr ganzes Leben zusammen verbringen wollte. Wie auch immer, was jetzt zählte war ob sie jetzt nach Schottland wollte oder nicht. Ihre Eltern würden es wahrscheinlich nicht einmal bemerken, wenn sie nicht nach Hause kommen. Sie war lange nicht mehr weg gegangen. Sie war erst seit 2 Wochen in La Push und es war soweit noch nicht spannendendes passiert und es wurde höchste Zeit das sich das änderte.
Früher hatte es nicht mal 2 Tage gebraucht, da war sei von einer Katastrophe in die Nächste geschliddert. Party, Alkohol you name it, she did it. Sie wusste nicht, ob es eigentlich wert war immer nur Stress, Stress, Stress- aber gleichzeitig verwarf sie diesen dummen braven Gedanken wieder.
Es war das was sie am Leben hielt, oder besser gesagt ihr inneres; das Verbotene. Wenn sie den Adrenalinrausch bekam, dann fühlte sie sich so lebendig und weniger tot. Seit der Sache mit Sascha hatte es eigentlich so richtig angefangen. Sie hatte immer versucht jeden Tag in vollen Zügen zu genießen und das würde sie auch jetzt tun.
„Ich komme mit.“
Sagte sie mitten ins Blaue hinein.
„Ich mein mit nach Fort William. Ich will eure Vampir Freunde kennen lernen.“
Dafür war sie schließlich auch hier, lernen. Sie kicherte gelöst und sie war auf einmal einfach froh hier in diesem verregneten Kaff zu sein.

(unkreativ und lahm. wird bald wieder besser. promise)
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Mi Jan 30, 2013 6:53 pm

"Tut mir Leid wegen dem Gestank. Wir hatten vor neulich ein kurzes Treffen mit einem Blutsauger, aber er ist schon lange fort." Aleera nickte darauf und grinste als sich die Runde langsam fortbewegte. Einen kurzen Moment wartete sie auf Helena, damit die beiden Frauen nebeneinander gehen können. Aleera mochte Helena -auch wenn die Zwei sich kaum kannten. Ihr Charakter war nicht schwer, aber irgendwas trug die Löwin in sich. Zumindest kam sie so rüber.
Mit aufmerksamen Augen sah sie Dean nach, der am Wasser entlang lief. Wie gerne wollte sie jetzt neben ihm laufen.. Doch sie hatte Angst ~ Angst vor seiner Reaktion. Irgendwann musste sie mit ihm reden - Denn immer wenn er sie ansah, sah Aleera dass er nicht viel über Prägung wusste. Doch jetzt zu reden wäre vielleicht zu früh für beide.
"Ein Teil unseres Rudels befindet sich momentan in Fort William. Unter anderem unser Leitwolf Jacob Black. Ihr könnt mitkommen wenn ihr wollt. Ich bin sicher Seth wird ausflippen, wenn er euch alle sieht." Als Embry lachte, schmunzelte sie etwas. " Allerdings... solltet ihr euch darauf einstellen, dass es ziemlich stinken könnte. Unser Rudel ist mit einem Vampir-Zirkel verbündet. Sie sind Vegetarier und ernähren sich ausschließlich von Tierblut." WAS? HAT SIE GERADE RICHTIG GEHÖRT? Ihr freundlicher Gesichtsausdruck verschwand. Wie können die sich nur mit dem Feind verbünden?
Doch als Embry erklärte dass sich ihr Leitwolf auf einem Halbvampir geprägt hat, verstand sie es. Das Vampirmädchen war für die Gestaltwandler unerreichbar und keiner durfte ihr etwas antun. Wenn man es doch tat, muss derjenige mit den Gestaltwandler in einem Zweikampf antreten ~ Naja.. Zumindest war es so bei dem Tiger-Stamm.
Dazu kommt noch das Aleera keine feste Kontrolle über ihre Verwandlung hat. Hin und wieder rappelte es und dann kam der Tiger einfach raus! Das bedeutet sie kann für nichts garantieren.. Aber Dean kommt mit!
Als Helena antwortete war die Aufmerksamkeit auf sie gerichtet. Gott, wie sie solche Momente einfach hasste!
Etwas verwirrt suchte sie den Augenkontakt mit Dean, ehe sie anfing zu antworten. "Mhm.. Also ich bin dabei! Wird bestimmt ganz interessant." Und vielleicht bekommt die asiatische Frau ein anders Bild von den 'Vegetarier'. Ihr Stamm hat noch nie von Vegetarier gesprochen, dann wird sie wohl die erste sein die einen begegnet und kennen lernt. Wie ihr Stamm wohl reagieren wird wenn sie von ihnen erzählt? Vielleicht würde ihr Onkel denken Aleera steht auf Drogen, oder er würde sie verbanen, weil Aleera Ihre Einstellung jetzt schon genial fand! Nicht zu vergessen waren die Kalten Wesen trotzdem ihre natürlichen Feinde! Vegetarier hin oder her!

Aleera ging weiter. Die Tigerfrau blieb für einen Moment am Wasser stehen und ließ es auf sich wirken. Es war so weit. So tief und gefährlich. Aber nicht für einen Tiger! Der Tiger war ein hervorragender Schwimmer und hatte eine weite Ausdauer. Wie gerne sie jetzt schwimmen würde.. Doch dafür blieb keine Zeit! Sowie sich Embry anhörte wollte er gleich aufbrechen.
Leicht verträumt drehte sie sich um und sah zu Embry. "Von mir aus können wir jetzt los", sagte die junge Frau und grinste breit.
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BeitragThema: Re: La Push Strand   Do Jan 31, 2013 3:12 pm

Mel schaute Embry an und grinste.
"Natürlich komme ich mit!"
Mel freute sich schon total Seth wiederzusehen.
Sie hoffte dass sie nicht (wieder) in Ohnmacht fallen würde.
Das wäre (wieder mal) zu peinlich für die junge Apurru.
Sie wusste nicht wie sie sich verhalten sollte wenn sie Seth wieder sah.
Vielleicht einfach ganz normal?
Das fiel Mel in Seth Gegenwart immer schwer.
Sich normal wie möglich zu verhalten.
Immer wenn Seth in der Nähe war verhielt sie sich ganz und gar nicht normal!
Sie war dann immer wie Verzaubert.
Sie wurde Rot wenn er sie ansah oder mit ihr sprach, sie kicherte wie verrückt wenn er etwas total Lustiges (oder auch nicht...) gesagt hatte und manches Mal fiel sie wirklich in Ohnmacht!
Sie seufzte und schaute aufs Meer heraus.
Mel mochte es wenn die Sonne in dem Meer 'verschwand‘.
Sie und ihre Mutter hatten es damals immer beobachtet.
Mel fasste sich an dem Hals.
Dort hing an Amulett was damals ihrer Mutter gehörte.
Wie sie ihre Mutter doch vermisste.
Aber ihr Amulett war ein kleiner Trost.
Meistens nachts wenn sie in den Sternenhimmel sah kamen die Erinnerungen an ihre Mutter zurück.
Das Mädchen weinte sich dann immer in den Schlaf.
Sie fand es nicht fair...
Das ihr ihre Mutter weggenommen wurde.
Das ganze Leben war nicht fair.
Jetzt würde noch fehlen das sich Seth auf ein anderes Mädchen geprägt hätte mit dem er auch noch zusammen wäre.
Wenn das passieren würde dann würde Mel's kleine Welt noch mehr einstürzen.
Dann würde sie sicherlich wieder nach La Push zurückkehren und versuchen zu vergessen.
Ja! Sie würde es versuchen!
Da war sie sich 100 % sicher.
Sie würde es schaffen.
Sie war ein Wolf.
Also schaffte sie es auch.
Es gab nichts was unmöglich ist!
Genau diesen Satz hatte ihre Mutter damals zu ihr gesagt.
Sofort stiegen dem Mädchen die Tränen in die Augen und sie zitterte.
Schnell wischte sie sich die Tränen weg und schaute sich heimlich um ob irgendjemand bemerkte dass sie geweint hatte.


((Entschuldigt das ich so lange nichts mehr geschrieben habe ^^" Tut mir wirklich leid. Aber jetzt werde ich versuchen öfter zu posten Wink ))
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