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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Gleis 9 3/4

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Gleis 9 3/4   Mi Jul 27, 2011 3:37 am



Nicht gewillt in diesen eigenartigen Zug ein zu steigen, lief Nessie wieder davon und ihr Weg führte sie diesmal zu einem Schloß in Schottland. Sie war so beeindruckt von dem großen Gebäude, dass sie ihre Verfolger ganz vergessen hatte.
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Sep 16, 2011 1:45 am

Cf. London – Winkelgasse

Sirius horchte angestrengt in die Stille. So lange, bis er mit der Zeit, das Gefühl hatte, das Geräusch der Stille zu erfassen.

Eigentlich sollte er sich freuen, immerhin ging es heute los nach Hogwarts. Ein ganzes Jahr würde er seine Ruhe haben vor seiner grässlichen Familie. Ein ganzes Jahr musste er nicht zurück in den Grimmauldplatz. Aber irgendwie wollte sich seine Freude nicht einstellen… Und das obwohl er nie wieder in dieses Loch zurückkehren würde, wenn alles klappte.

Angestrengt versuchte er die Gedanken an die letzten Wochen zu vertreiben. Doch sie hatten sie eingenistet in sein Hirn und ließen ihn nicht mehr los. Gestern war er erst spät nach „Hause“ gekommen, nachdem er mit seinen Freunden in der Winkelgasse gewesen war. Er war lautlos ins Haus gehuscht und hatte seine Tür fest hinter sich verschlossen. Und obwohl er müde gewesen war, konnte er nicht einschlafen. Auch da horchte er in die Stille, zuckte bei jedem Knacksen des alten Hauses zusammen, in dem er sich sogar nicht wohlfühlen konnte.

Etwa eine halbe Stunde später, die sich jedoch wie eine kleine Ewigkeit angefühlt hatte, hatte er leise, bedächtige Schritte auf der hölzernen Treppe gehört. Erschrocken war er zusammen gezuckt. Jedoch waren die Schritte zu leicht und zu leise gewesen. Es war bloß Regulus, der nach Hause kam. Erleichtert hatte er ausgeatmet.
Doch schon bald hatte er zwei andere Menschen die Treppe emporsteigen gehört. Angespannt war er liegen geblieben. Doch niemand hatte seine Tür geöffnet. Erleichtert hatte er festgestellt, dass die beiden, die zweifellos seine Eltern waren, weiter zu Regulus‘ Zimmer gingen.
Sirius hörte, dass sie etwas miteinander besprachen, doch er konnte es nicht verstehen. Er tastete neben sich auf seinen kleinen Schreibtisch, fast hätte er eines seiner Bilder von James, Remus, Peter und ihm umgestoßen, schnell hielt er es fest. Er lauschte wieder in die Stille, doch es schien so als hätten die Leute draußen das Klirren nicht bemerkt. Er tastete weiter und spürte seinen Zauberstab zwischen seinen Fingern. Leise murmelte er „Lumos“ und ein schwaches Licht hatte sein Zimmer erfüllt. Jedoch war es hell genug gewesen, dass er leise an seine Tür huschen konnte um zu lauschen, was seine Familie draußen so wichtiges zu besprechen hatten.

„Vater? Sirius hat seinen eigenen Weg gewählt, du kannst nichts dafür. Lass ihn gehen. Ein für alle Mal.“ Regulus Stimme. Hatte er ihn etwa grade vor seinem Vater verteidigt?
„Mach DU deine Sache gut Regulus, dann wird die Last ein wenig leichter, die ich zu tragen habe. Diese Schande. Komm du dieses Jahr lieber nicht zu nah an deinen Bruder heran, nicht dass er dir noch das Hirn vernebelt. Mach's gut.“ Die Stimme seines Vaters klang eisig. Seine Worte klangen in Sirius‘ Ohren nach...

Doch erleichtert hatte Sirius bemerkt, dass die schweren Schritte seine Vaters sich von ihm entfernten, und dann die Treppe hinabstiegen. Diese Nacht würde er also seine Ruhe haben. Sein Vater würde ihm seine letzte Nacht im Grimmaulsplatz nicht zur Hölle machen.

Sirius erwachte wie aus einem Traum aus seinen Gedanken als er ein lautes Lachen neben sich vernahm. Eine Gruppe Jugendliche gingen an ihm vorbei und schienen sich über etwas stark zu amüsieren.
Diese Geräusche passte so überhaupt nicht in Sirius‘ momentane Gefühlslage.
Er strich sich mit seiner linken Hand über sein Gesicht. Er wusste dass er Augenringe hatte und wahrscheinlich ziemlich fertig aussah und dass, obwohl er heute Nacht eigentlich hätte schlafen können.

Doch immer und immer wieder hörte er die Stimme seines Vaters in seinem Kopf, so klar und deutlich, dass er sich umschaute und langsam dachte dass er verrückt werden musste.
„Also. Solltest du gegen die Regeln verstoßen, folgt die Strafe. Ein ganz einfaches Prinzip, dass du allerdings nie so wirklich verstanden zu haben scheinst, mein Sohn.“ Sirius‘ Problem war es jedoch immer wieder, dass er es nicht schaffte sich an die Regeln zu halten. Immer und immer wieder musste er bewusst provozieren und dass obwohl er wusste, was darauf folgte. Und es war der Unterschied von der sachlichen Stimme seines Vater und Sirius‘ hysterischen Wichtigtuerei die ihm immer eine solche Angst machte.

Doch das war jetzt Vergangenheit, warum über Sachen nachdenken, die nicht mehr wichtig waren.
Immerhin war er jetzt hier im Herzen von London, er atmete die stickige Luft ein die in der Stadt herrschte und die so ganz anders war, wie die frische Luft in Hogwarts.
Neben ihm stand sein großer schwarzer Holzkoffer, seine Tasche in dem sein Rennbesen steckte und der etwas dreckige Käfig mit seiner schwarzen Eule, die er wieder mitgebracht hatte, obwohl er sie doch so gar nicht leiden konnte. Dieser doofen Eule, sah man nur so an, dass sie aus der Familie Black stammte. Arrogant hatte sie ihren Kopf unter ihren Flügel geklemmt. Er klopfte kräftig gegen den Käfig und die Eule schaute ihn verschlafen an und klackerte aggressiv mit dem spitzen Schnabel. Doch kein befriedigendes Gefühl stellte sich ein, er merkte dass eine schöne Prügelei jetzt das war, was er brachte, aber er wollte keinen Ärger machen, nachher kamen noch diese Muggelleute in ihren Uniformen die immer anscheinend so toll für Sicherheit, in London sorgen wollten. Remus‘ hätte den Namen dieser Leute gewusst, doch als er ihm diesen genannt hatte, hatte er wahrscheinlich mal wieder nicht zugehört.

Sirius schaute auf die verschmutzte Uhr die an einer Ladenwand hing. Bald musste er In King’s Cross sein, also machte er sich langsam auf dem Weg. Alleine. Für was brauchte man dafür auch schon andere. Abhängigkeit ist eine Schwäche, das Leben hatte ihm diese Lektion bereits mehr als ein Mal im Leben erteilt.
Dann endlich machte sich die Vorfreude in seiner Brust breit, als er den Bahnhof von London vor sich sah. Kurz musste er kichern, wegen den merkwürdigen Blicken der Muggel, die sich wahrscheinlich wunderten was für merkwürdige Menschen heute so rumliefen. Eine Frau die ihn ganz offensichtlich anstarrte, grinste er offensiv an, solange bis sie den Blick abwendete, das war ein Spiel was er schon als kleines Kind oft gespielt hatte.

Dann sah er das Gleis 9 Und das Gleis 10. Und diese Stelle im Bahnhof fühlte sich mehr als Heimat an, wie es jemals der Grimmauldplatz getan hatte. Vor genau 5 Jahren war er zum ersten Mal durch diese Mauer gegangen, damals war er 11 Jahre, fast 12 gewesen. Er war so stolz auf sich gewesen, endlich auf die Schule zu gehen, schon damals war er sich sicher, dass er etwas Besonderes war und dass er die Tradition seiner Familie brechen und nicht nach Slytherin kommen würde.
Sirius schaute kurz nach Links und Rechts. Kein Muggel schaute zu ihm, also ging er los, langsam durch die Mauer durch und im nächsten Moment war er schon auf dem Bahnsteig der voller Leben war. Leise pfiff die große, rote Lock und kleine Wölkchen stoben in die Luft.

Eine Menge Schüler waren schon da, verabschiedeten sich von ihren Eltern und begrüßten Freunde. Sirius schaute sich um, konnte aber weder James noch Remus oder Peter entdecken.
Ein paar bekannte Gesichter winkten ihm zu, er nickte kurz und ging weiter. Er war Sirius, er musste nicht so tun als würde er diese Leute groß leiden können. Eigentlich gab es kaum Schüler die er wirklich mochte, aber er brauchte sie auch nicht, er hatte drei tolle Freunde und immerhin hatte er genug hoffnungslos verliebte Mädchen, die für ihn alles machen würden.

Ein bestimmt tolles Jahr stand ihm bevor. Mit neuen Streichen und hoffentlich ganz viel Spaß, aber davon ging er stark aus, den mit Rumtreibern konnte das Jahr nur lustig werden.
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Alice Brown the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Sep 17, 2011 6:46 am

Cf.: Der Tropfende Kessel

Alice stand Lily, die sich doch für die nächsten Stunden verabschieden würde. Lily war Vertrauensschülerin und dadurch ging sie mit den anderen VS und den zwei Schulsprechern in das extra Abteil. Die Brown war Quidditschkapitänin geworden und hatte auch einen silbernen Anstecker mit einem K darauf. Früher waren die Kapitäne auch in das Abteil gegangen, doch das hatte sich irgendwie verloren, doch trotzdem benutzen sie das luxuriöse Bad.
Qudditsch war ein Hobby von ihr. Gemeinsam mit James und Frank war sie letztes Jahr Jägerin gewesen, dieses Jahr bestimmt auch.

Das Gleis 9 3/4 hatte seinen Charm über die Jahre nicht verloren. Es war eines der ersten Anzeichen für Hogwarts. Überall liefen die Schülerinnen und Schüler in ihren Umhängen herum. Jeder hatte etwas zu erzählen und sie musste schmunzeln, denn jedes Jahr wurde das ganze erzählt. Nach dem ersten Ansturm stieg sie selbst ein und lief durch den alten Zug. Sie war umringt von Gryffindors, Ravenclaws und Huffelpuffs. Slytherins waren in diesem Abteil eher selten zu sehen. Links von ihr war gerade ein Abteil frei.

Schnell huschte sie hinein und zauberte ihren Koffer auf die Ablage. Sie schwang ihren Zauberstab und flüsterte den Schutzzauber, nur für den Fall, dass Peeves wieder etwas anstellen würde. Wiederholt wante sie ihn auf sich selbst an. Nun würde sie alles abweisen, wie eine Lotuspflanze.

Das Gleis wurde leerer und alle machten sich auf die mehrstündige Fahrt bereit. Sie selbst hatte ein Buch dabei. Ihr Großvater hatte gemeint, das es zur großen Literatur gehören würde. Der Name des Buches war Schmetterling. Es war sehr lyrisch aufgebaut. Als sie gerade zwei Seiten gelesen hatte, klopfte es. Langsam schaute sie auf und sah Frank davor. Sie winkte ihn herein.

Leise schloss er die Tür hinter sich. Frank war groß, fast zwei Köpfe größer als sie und hatte wunderschöne Augen. Alice war eigentlich in ihn verliebt, hatte es ihm aber noch nie gebeichtet. Frank fragte nervös: "Ist hier noch ein Platz frei?" Natürlich bejate sie, es waren ja schließlich vier Sitze hier drin. Währed er gerade seinen Koffer aufräumen wollte knurrte etwas. "Halt!", sagte sie laut und stellte sich auf die Sitzbank um ihren Koffer zu öffnen. Schnell stieg ihre Knieselin heraus und lief über ihre Schulter und ihren Rücken auf die Bank. Sie schloss ihr Gepäckstück wieder und Frank stellte seinen darauf. Er ließ sich gegenüber von ihr nieder. "Das ist meine Knieselin, sie heißt Huffelpuff.", sagte sie leiße und streichelte ihr Haustier. Diese stand auf und Sprang auf Frank's Schoß. "Sie mag dich.", flüsterte Alice verlegen, denn ihre Knieselin war nicht die einzigste, die Frank mochte.

Kniesel sind sehr eigenwillig und schließen sich nicht jeder Person als Haustier an. Wenn sie jedoch bei jemandem bleiben wollen, erweisen sie sich als äußerst loyale und wegen ihrer magischen Fähigkeiten auch als sehr nützliche Haustiere. Sie sind so klug, dass sie selbst Wachaufgaben oder Botengänge übernehmen können. Ihr Orientierungssinn ist überragend, so dass sie von jedem Ort aus dazu in der Lage sind, die Personen, denen sie trauen, wieder zuverlässig nach Hause zu führen. Am beeindruckendsten ist, dass sie es sofort wahrnehmen, wenn eine Persönlichkeit nur vorgetäuscht oder verdächtig ist. Sobald sie etwas derartiges bemerken, reagieren sie schnell und sehr aggressiv.

Trotz Alice' Gabe war ihr die Knieselin ihr treu, sie spürte, dass Alice im Grunde freundlich war.
Nun nahm Frank das Wort an sich.
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Sep 17, 2011 8:24 pm

Einstiegspost

Auf diesen Moment freute sich Frank immer wieder: Auf das Gleis 9 ¾. So viel verbindet er hiermit, mit diesem schönen, einzigartigen und verzaubertem Gleis extra nur für Zauberer. Dies war nun Frank fünftes Schuljahr, aber dennoch freute er sich immer wieder wie ein Erstklässler auf das Gleis, den Zug und darauf, seine Freunde wieder zu sehen. Es dauerte nicht lange bis Frank seine ersten Freunde entdeckte und mit ihnen ein wenig plauderte. So sehr er seine Freunde und die Gespräche mit ihnen auch mochte, interessierte er sich dieses Mal viel mehr dafür, wo die schöne Alice Brown, für die Frank heimlich schwärmte, steckte. Noch konnte er sie nicht sehen, jedoch hoffte er, sie würde nächste Sekunde neben ihm stehen. Frank schaute auf die Uhr und stellte fest, dass der Zug bald abfahren würde. Sein Gewand hatte er bereits an, und die meisten seiner Kameraden entdeckte er auch schon – nur Alice noch nicht. Die Gryffindors, besonders Frank und seine besten drei Freunde bevorzugten es, sich immer in ein Abteil zu setzen – doch dieses Mal wollte Frank das nicht so. Nein, er hatte sich natürlich nicht mit ihnen gestritten, er wollte nur sein Ziel verfolgen: Alice. Die ganzen Ferien über freute sich Frank nun mal über nichts anderes und hatte extra Tagebuch darüber geschrieben, wie sehr er sich freut, Alice endlich wieder zu sehen. Da Frank Leidenschaftlicher Kräuterkundeschüler ist, entschied er sich dafür, so zu tun, als würde er etwas mit seiner Lieblingslehrerin Miss Sprout besprechen. Frank zauberte einen Schwebezauber und sein Koffer schwebte neben ihm her. Seine Freunde gingen links lang, er rechts. „Verzeiht mir, ich muss noch was mit Miss Sprout besprechen. Man sieht sich in Hogwarts!“, sagte Frank und stieg in ein anderes Abteil ein als seine Freunde.

Gut, dass wäre nun schon ein mal geschafft. In Gedanken strich Frank den Punkt „Freunde abschütteln“ ab. Nun kam jedoch der allerschwerste Teil, vor dem Frank sich ein wenig fürchtete: Zu Alice gehen, sie fragen ob er sich zu ihr setzen darf und ihr das Geschenk und die Karte geben. Mit seinem Koffer bei sich ging Frank an einigen Abteilen vorbei und fand schließlich die süße Alice. So gebildet und hübsch wie sie war, las sie natürlich ein Buch. Frank klopfte und Alice winkte ihn hinein. Das war nun also schon mal geschafft. „Ist hier noch ein Platz frei?, fragte Frank nervös. Alice bejate und Frank wollte sein Gepäckstück ablegen, als plötzlich etwas knurrte. „Halt!“, rufte Alice und stellte sich auf die Sitzbank um ihren Koffer zu öffnen. Ein kleines süßes Kniesel kam heraus, sprang auf Alice’ Schulter und Frank konnte nun beruhigt seinen Koffer abstellen. Sein ganzer Körper kribbelte, er war so verliebt in sie. Ja, er war … verliebt. Frank dachte, es wäre nur eine Schwärmerei, wie er sie für Kräuterkunde auch hatte, aber nein … ihm war nun klar, dass er bedingungslos und bis über beide Ohren in Alice Brown verliebt war. Frank setzte sich gegenüber von ihr und Alice schaute ihn an. „Das ist meine Knieselin, sie heißt Huffelpuff.“, sagte sie leise und streichelte ihr Kniesel. Plötzlich sprang das Kniesel auf und setzte sich auf Frank’s Schulter. „Sie mag dich!“, flüsterte Alice verlegen.

Frank musste nun was sagen – sonst wäre es unfreundlich. Außerdem hat er die ganzen Sommerferien über geübt, nicht als Depp vor Alice zu stehen. Er nahm also seinen ganzen Mut zusammen und sprach mit ihr. „Danke, dass ich mich zu dir gesellen darf, Alice.“, sagte er und bemerkte, wie seine Wangen plötzlich warm wurden. Hoffentlich lief er gerade nicht rot an! „Ich habe hier etwas für dich. Ich … ich hoffe, du magst es.“, fuhr Frank fort und übergab Alice eine große Kiste. Alice nahm sie und die Schleife, die natürlich verzaubert war, öffnete sich. Bevor sie jedoch das Geschenk öffnete, las sie erst die Karte, die in Form eines Schmetterlings war:

„Liebe Alice,
ich dachte, dass würde dir gefallen!
Ich habe echt lange danach gesucht,
um die Karte und die Geschenke zu
finden. Schmetterlinge sind wirklich
beeindruckend, habe ich gemerkt,
als ich die Geschenke kaufte.

Liebe Grüße, Frank!“


Frank schaute Alice erwartungsvoll an. War er zu kitschig? Zu aufdringlich? Oder war sein Geschriebenes okay? Alice schaute fröhlich, so dachte Frank. Klar wusste er, dass Alice Forkommumentik beherrscht und dementsprechend ein wenig undurchschaubar war, aber das war noch lange kein Grund, sie nicht zu mögen. Frank hoffte einfach, dass ihr Blick fröhlich war. Alice öffnete nun die Geschenkverpackung und entdeckte ein Buch und ein Armband: „Schmetterlinge der Zauberwelt – alles, was Sie wissen müssen!“ hieß das Buch, was gestern erst auf dem Markt erschienen war und Frank ganze 30 Galleonen kostete. Er hat lange dafür gespart, aber Alice war es ihm Wert. Alice schien das Armband aus Gold zu entdecken, an dem einige Anhänger dran waren: Ein A, Ein Schnatz, ein Schmetterling und ein Herz.

Erwartungsvoll schaute Frank Alice an. Dieses Schuljahr, da war sich Frank sicher, würde alle Schuljahre toppen. Es wird einfach wunderbar.
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Lily Evans the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mo Sep 19, 2011 1:05 am

Cf.: Der Tropfende Kessel

Gemeinsam mit ihrer Freundin Alice kam Lily am Bahnhof an. Sie hielt Ausschau nach ihren anderen Freunden, doch im Moment sah sie keinen. Also liefen sie weiter zum Gleis neun. Schließlich waren die beiden jungen Hexen vor der Mauer zwischen Gleis neun und zehn angekommen. Sie lächelten sich zu, nahmen sich bei der Hand unf flitzten gemeinsam darauf zu. Obwohl Lily wusste, dass es funktionierte, hatte sie trotzdem immer einen erhöhten Herzschlag. Es war immer aufregend durch diese "Tür" in eine andere Welt zu gelangen.
Es war schon ganz schön voll, obwohl die beiden gar nicht so spät dran waren. Die beiden waren lieber zu früh, als zu spät dran. Die rothaarige machte sich etwas größer. Sie sah jede Menge vertraute Gesichter, doch niemanden näherstehendes. Hauptsächlich waren Eltern mit Erstklässlern angetreten. Das war verständlich. Es war immer etwas aufregendes, wenn ein Kind zum ersten mal in diesen Zug steigen durfte. Bei diesem Ereignis war es für die Eltern eigentlich Pflicht mit zu kommen. Vor Lilys Augen spielte sich ihr erster Tag ab. Sie sah die stolzen Gesichter ihrer Eltern die genauso erstaunt waren den Hogwarts Express zu sehen wie sie selbst. Dass war jetzt schon vier Jahre her, unfassbar.
Jetzt stand sie schon zum fünften Mal hier. Wie schnell doch die Zeit verging. Aber was träumte sie hier eigentlich herum? Sie hatte jetzt eine Aufgabe. Bisquit hatte sie schon vor ihrem Aufbruch zum Bahnhof vor geschickt. Er würde sicherlich heute Abend pünktlich in ihrem Zimmer sitzen. Ein Vertrauensschüler sollte als Vorbild aggieren. Darum hatte sie ihren Knuddelmuff in eine Gürteltasche gesteckt die sich unter ihrem Umhang befand. Glücklicherweise hatte Krümel einen ziemlich tiefen Schlaf.

"Ok Alice. Ich geh dann mal." Sie drückte ihre Freundin und sah sie dann mit großen Augen an. Jetzt wurde Lily langsam doch etwas nervös. Was wenn es lauter böse Kinder waren? Lauter kleine freche Idioten? Aber sie schüttelte den Kopf. So schlimm würde es nicht sein. Auch Alice sprach ihr gut zu, als hätte sie die Gedanken ihrer Freundin gehört. Die Evans nickte und lächelte aufrichtig. Dann wand sie sich mit wehendem Haar ab und bahnte sich ihren Weg durch das Getümmel. Mittlerweile machte sie sich mehr Gedanken darum, wer wohl der zweite Vertrauensschüler von Gryffindor war. Vielleicht Frank Longbottom? Obwohl, der war vielleicht ein wenig zu... zurückhaltend. Als Vertrauensschüler musste man auch mal durchgreifen können. Arthur Weasly womöglich? Die Evans lief rasch weiter, als sie rechts neben sich laute Stimmen vernahm. Als sie genauer hinsah, erkannte sie einen Drittklässler von Slytherin, der gerade eine jüngere Schülerin von Hufflepuff schikanierte. "Hey! Sofort aufhören." Lily schob einen dickeren Jungen beiseite und stellte sich neben das Mädchen. "Du wirst sie in Ruhe lassen. Sieh zu, dass du in dein Abteil kommst!" Der Junge von dem Lily glaubte, dass er Dacole oder so ähnlich hieß, murmelte irgendwas und zog ab. Er warf noch einmal einen fiesen Blick zu dem Mädchen und dann zu Lily selbst, bevor er lachend mit seinen Kumpels weiter zog. "Wenn ich dich nochmal erwische, gibts Punkteabzug! Alles in Ordnung?" "Waas ist hier los?" Lily zog die Brauen hoch. Diesen Tonfall kannte sie doch. "Ah Gilderoy. Wie ich sehe, bist du auch Vertrauensschüler. Du kommst leider zu spät. Die Slytherins sind bereits von dannen gezogen." sagte die Hexe mit einem gespielt, dramatischen Tonfall. "Ouh. Tja, dann haben sie Glück gehabt, dass ich nicht hier war. Bei mir wären sie nicht so ohne weiteren davon gekommen!" "Natürlich." Lily lächelte und ging dann weiter. Wie kam der denn zu diesem Posten?

Schließlich war sie am vordersten Bereich angekommen. An den Abteilen bei dem sich die Erstklässler einfanden. Sie hatte sich vorgenommen erst mal dort nach dem Rechten zu sehen. Vielleicht hatten die Elfjährigen ja auch irgendwelche Fragen. Lily sah sich noch einmal um und sah nun Sirius Black, der nicht allzu weit von ihr wegstand. Er wartete sicherlich noch auf seine drei Freunde. James, Remus und Peter. Sie stockte. Was, wenn einer von ihnen Vertrauensschüler war? Sirius anscheinend nicht. Er trug kein Abzeichen und irgendwie... Nein, dass würde auch nicht zu ihm passen. Genauso wenig wie zu Peter Pettigrew. Der war doch eh nur ein Mitläufer. James oder Remus? Nunja, viele standen ja auf James und ein guter Schüler war er auch. Aber er machte einfach zu viel Unfug! Nicht gerade passend für einen Vertrauensschüler. Und Remus? Tja, Remus war eigentlich ganz in Ordnung. Er ließ sich des öfteren eben mitreißen von James und Sirius Aktionen, aber sonst? Also wenn einer von ihnen, dann er am ehesten. Lily war wirklich gespannt. Außnahmsweise hielt sie auch mal Ausschau nach dem Rest der Rumtreiber Gruppe.

***Bisquit***
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Emily Leroux
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mo Sep 19, 2011 6:35 am

Cf: Winkelgasse

Als Emily am ersten September aufwachte, kitzelte sie ein Sonnenstrahl an der Nase, der durch die staubigen Vorhänge fiel.
Ein Glücksgefühl machte sich in Emilys Brust breit, als sie realisierte, dass sie heute nach Hogwarts zurückkehren würde.
Sie setzte sich auf und beobachtete eine Weile Meredith, die bereits voll Vorfreude durchs Zimmer rannte und etwas kopflos wirkte.
„Morgen, Mery! Bist du schon lang wach?“, Emily Leroux streckte sich noch einmal und kletterte aus dem Bett.
Schnell warf sie noch ihre im Zimmer verstreuten Schulbücher, Zaubertrankzutaten, eine Packung Bertie Botts Bohnen aller Geschmacksrichtungen und einen alten Wollsocken in ihren Koffer, bis der zum Platzen voll war. Nur mit Merediths Hilfe, die sich schließlich auf den Koffer setzte, bekam sie das alte braune Teil zu.
Nachdem Em auch noch Rhya, ihren grauen Waldkauz, in ihren Käfig gesetzt hatte und diesen mit einem großen Tuch verhüllt, brachen die zwei Freundinnen zum Gleis 9 ¾ auf.
Wie jedes Jahr, war es eine ziemlich kniffelige Angelegenheit, mit zwei schreienden Eulen und riesigen Koffern bepackt, durch London zu kommen
...und vor allem dabei kein allzu großes Aufsehen zu erregen.
Leider konnten die Zwei wegen ihrem vielen Gepäck weder die Underground, noch den Bus nehmen, sondern mussten sich zu Fuß durch halb London drängeln.

Als sie kurz vor elf endlich am Bahnhof King’s Cross ankamen, war Emily ganz kribbelig vor Vorfreude.
Die Bahnsteige waren wie immer voller Muggel, aber es gab auch den einen oder anderen Spitzhut und einige giftige Bemerkungen über die Muggelfortbewegungsmittel zu erhaschen.
Die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn wirkte so solide und unmagisch wie immer, aber zum Glück gab sie nach, als Emily mit Anlauf gegen sie rannte.
Für einen Moment verschluckte sie die Dunkelheit, dann wurde sie am Gleis 9 ¾ wieder ausgespuckt.
Inmitten einer weißen Dampfwolke stand der feuerrote Hogwartsexpress. Er war bereits voller Schüler, die sich durch die offenen Fenster noch mit ihren Familien unterhielten.
Mütter putzten ihren Zöglingen noch ein letztes Mal die Nase, Väter hielten letzte Standpauken, Großmütter versorgten die lieben Kinder noch mit Lunchpaketen und kleinere Geschwister blieben schweren Herzens ein weiteres Jahr daheim.
Em warf einen Blick über die Schulter, um zu sehen, wo Meredith blieb, doch da kam sie auch schon durch die Steinwand gerannt. Schlitternd und übers ganze Gesicht grinsend kam sie neben ihrer Freundin zum Stehen.
„Und heute Abend sind wir endlich wieder in Hogwarts!“, meinte Emily lächelnd.
Heute Abend sind wir endlich wieder daheim, fügte sie in Gedanken hinzu. Denn so gern sie ihre Großmutter und das ruhige Leben in Norwich mochte, Hogwarts war der einzige Ort, an dem sie sich normal fühlen konnte.
Jedenfalls so normal wie nur möglich.
„Schnell, lass uns ein Abteil suchen, bevor alles besetzt ist und wir uns zu den Slytherins setzen müssen!!“, die rothaarige Ravenclaw zog Mery am Ärmel an einer Gruppe aufgeregter Elfjähriger vorbei und gemeinsam wuchteten sie ihre riesigen Koffer in ein Abteil recht weit hinten im Zug.
Das Abteil war noch ganz leer und Emily lies sich mit einem wohligen Seufzer in die dunklen Sitze fallen. „Jetzt noch ein Stück Kesselkuchen und das Leben ist perfekt!“


Tbc: England – London – Bahnhof’s Kings Cross – Hogwarts Express (Auf den Weg nach Hogwarts)


Zuletzt von Emily Leroux am Do Sep 29, 2011 9:46 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Alice Brown the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Sep 20, 2011 12:56 am

Alice saß gegenüber von Frank, sie senkte ihren Blick als sie sich in die Augen schauten. Er hatte die wunderschönsten Augen, die jemals jemand hatte. Wenn sie ihn sah fühlte sie etwas, das niemand anderes in ihr auslöstet. Sie kannte Liebe für ihre Familie, oder für Freunde, aber nicht diese für Frank. Bei ihm war alles anders, ihr Herz raste und sie wollte einfach nur in seiner Nähe bleiben. Er erhellte ihr Leben und so bald er ging, verschwand das Licht.

„Danke, dass ich mich zu dir gesellen darf, Alice.“, flüsterte er und sie schaute auf. Seine Wangen wurden rot, dass war ehrlicher als jedes Wort. Die Gryffindor musste leicht lächeln. Natürlich war das ehrlich gemint, jedoch wusste Frank von ihrer Gabe. Offiziell durfte er das gar nicht, da es nur Eigentümer der Gabe und Angestellen einer hohen Stufe im Ministerium wussten. Meistens wird die Fähigkeit an den oder die Erstgeborene vererbt, aber bei manchen Menschen taucht sie auch plötzlich auf, wie bei ihrem Großvater, der auch zuerst merkte, dass Alice es von ihrem Vater geerbt hatte. Im ersten Schuljahr hatte sie ein Buch über geheime Gaben und was das Ministerium damit anstellt geselen und wurde dabei auf der Seite ihrer Gabe von Frank entdeckt. Er sprach nie darüber, doch seine Aura war so stark, dass sie oft nicht mehr funtionierte, wenn er in der Nähe war. „Ich habe hier etwas für dich. Ich … ich hoffe, du magst es.“, stotterte er und reichte mir ein Geschenk. Huffelpuff sprang gleich herüber, denn sie war eine sehr neugierige Knieselin. Die magische Schleife öffnete sich und so konnte Alice nun auch die Karte öffnen. Sie war orange, ihre absolute Lieblingsfarbe und in Schmetterlingsform, da sie Schmettelinge mocht, anzuschauen, aber wenn sie ihr zu nah kamen, bekam sie manchmal etwas Angst. Nach einem kurzen Blick zu Frank fing sie an zu lesen:

„Liebe Alice,
ich dachte, dass würde dir gefallen!
Ich habe echt lange danach gesucht,
um die Karte und die Geschenke zu
finden. Schmetterlinge sind wirklich
beeindruckend, habe ich gemerkt,
als ich die Geschenke kaufte.

Liebe Grüße, Frank!“

Ihr entfuhr ein Seufzer. Natürlich war das geschriebene schön, doch das nicht geschriebene, das zwischen den Zeilen, war noch viel schöner. Dort stand etwas wie Ich habe an dich Gedacht. oder wie Ich wollte dich wiedersehen. oder oder oder. Langsam öffnete sie das Parket. Oben drauf lag ein goldenes Armband mit vier Anhängern: Ein A, ein Schnatz, ein Schmetterling und ein Herz. Er hatte an alles gedacht und es muss sehr teuer gewesen sein. Nach dem sie es heraus geholt hatte, konnte sie den Buchtitel lesen: 'Schmetterlinge der Zauberwelt – alles, was Sie wissen müssen!'. Es war erst gestern erschienen, denn es wurde schon lange in der Zeitung promotet. Eigentlich wollte sie es sich in den Weihnachtsferien kaufen, denn nichts desto trotz wollte sie das Konto ihrer Eltern nicht zu sehr strapazieren. Alle wussten, dass die Browns ein Vermögen besaßen, doch es wäre nicht ihre Art gewesen sich deshalb aufzuspielen. Sie hatten das Geld durch ihre deutschen Vorfahren geerbt, außerdem würde sie, wenn ihr Großvater väterlicherseits sterben würde ebenfalls einiges bekommen, da er vor seiner Rente im Ministerium gearbeitet hatte.

„Danke Frank, danke! Das ist so nett von dir.", sagte sie ihm überglücklich. Er fing ebenfalls an zu strahlen und sie streckte ihm ihren Arm entgegen. „Würdest du mir die Kette anziehen?", flüsterte sie. Frank nickte und bekam den Verschluss trotz zitternder Finger schnell zu. Alice hatte auch an ihn gedacht, vorallem als sie auf dem magischen Büchermarkt war. 'Die Ur-Geschichte der Kräuterkunde' war das älteste und beste Buch über die Anfänge der Kräuterkunde und dieses Buch gibt es nur noch drei Mal auf der Welt, eines davon war in diesem Abteil. "Ich hab auch was für dich.", sagte sie und schwang ihren Zauberstab. Das Buch tauchte vor ihm auf und er grinste, als er den Titel las. Seine Finger strichen leicht über die Kanten des Covers. Leise setzte sie sich neben ihn, betrachtete ihn und wartete, das er den Deckel aufschlug. Gleich tat er es und sah den geschriebenen Brief der Brown.

Noch bevor er seinen Blick wieder von ihrem Gesicht zu dem Brief wenden konnte um zu lesen, rollte der Zug an. Alle hatten ihre Plätze eingenommen und niemand konnte erahnen was dieses Schuljahr alles bringen würde und genauso merkte niemand was sich gerade in diesem kleinen Abteil anbahnte. Nach kurzer Zeit schaute er wieder nieder und begnn die Zeilen zu lesen:

„Lieber Frank,

ich hab keine Ahnung, wie ich bei diesem Brief anfangen soll,
aber ich hoffe, dass du das verstehst.
Als ich das Buch entdeckt habe, musste ich sofort an dich denken.
Kräuterkunde, an wen denn sonst?
Aber es ist nicht der einzigste Grund. Schon lange, wirklich lange,
hab ich dich gerne, doch im letzten Schuljahr änderte sich das,
sodass ich es zuerst nicht begreifen konnte.
Frank, ich libe dich! herz

Liebe Grüße
Alice"

Noch bevor er antworten konnte meinte Alice: „Das Armband wäre nur noch schöner, wenn ein 'F' daran hängen würde. Ich liebe dich Frank." Sie drückte ihm einen Kuss auf die Wange.

Dieses Schuljahr würde perfekt werden, so perfekt, da war sich die Brown sicher.


Tbc: England – London – Bahnhof’s Kings Cross – Hogwarts Express (Auf den Weg nach Hogwarts)


Zuletzt von Alice Brown am Sa Sep 24, 2011 12:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Sep 20, 2011 5:56 am

cf: London ; Die Winkelgasse

„Sag Dad liebe Grüße“, murmelte Remus leise und erwiderte etwas beschämt die liebevolle Umarmung seiner Mutter. Mit gerötetem Gesicht löste er sich von ihr und lächelte sie an – nun würde er Sie und seinen Vater ein ganzes Jahr nicht mehr wieder sehen: In den Ferien blieb er immer bei seinen Freunden in Hogwarts … doch trotzdem wollte sich kein Gefühl des Vermissens oder des Abschiedes einstellen.
Remus wusste das seine Mutter wohlmöglich die beste Mutter der Welt war, er liebte sie, aber er fühlte sich niemals so wohl in Grasmere wie in Hogwarts. Er konnte niemals ganz er selbst sein, musste den leisen Schauer des Unbehagens immer abschütteln wenn seine Mutter oder sein Vater ihm wieder einmal zu nahe kamen, immerhin wollte er sie nicht verletzen. In Hogwarts war das anders: Seine Freude akzeptierten das er hin und wieder anders tickte, das er seinen Freiraum braucht und sie räumten dem Wolf in ihm ebenso viel Freiraum ein, manchmal mehr als es Remus lieb war.
Er konnte so viele Schuldgefühle haben wie er wollte, Hogwarts war ganz einfach sein neues Zuhause.

Wenige Augenblicke später winkte der junge Werwolf seiner Mutter hinterher und wandte sich dann der scheinbar stabile Mauer zwischen den Gleisen 9 und 10 zu. Tief holte er Luft, packte seinen Rollkoffer und rannte kerzengerade auf die Mauer zu … nur eine Sekunde später kam er am anderen Ende wieder hinaus und sah die dampfende und pfeifende Lock vor sich.
Gegen seinen Willen war Remus erleichtert – immer wieder hatte er Angst, dass er eines Jahres nicht mehr durch die Mauer gelangen würde. Wer würden schon einen Werwolf auf der anderen Seite haben wollen? Doch bisher hatte ihn sein Glück niemals verlassen. Zufrieden und beinahe berauscht atmete Remus die bekannte, rauchige Luft des Gleises ein – bereits viermal hatte er hier gestanden und war in die Lock eingestiegen, bereits viermal hatte sie ihn direkt nach Hogwarts gebracht.
Bevor er elf Jahre alt geworden war, hatte er sich so oft vorgestellt wie es wäre hier zu stehen und den Hogwarts Express vor sich zu sehen. Die Wahrheit war vor fünf Jahren nicht so gewesen wie seine perfekte, beinahe märchenhafte Vorstellung … Aber das war nicht schlimm gewesen, weil es echt gewesen war. Einfach real - und das ist tausendmal besser wie irgendein Tagtraum.

Schnell sah Remus sich auf dem Bahnsteig um und drängelte sich unbeholfen durch die Menschenmenge: Eltern verabschiedeten sich von ihren Kindern, manche tränenreich. Überall kreischten und schrien Eulen, als würden auch sie sich freuen sich endlich wieder auf den Weg nach Hogwarts zu machen.
Der Lupin hielt Ausschau nach einem seiner Freunde, doch bisher konnte er noch keinen entdecken – ein erleichterter Seufzer drang ihm über die Lippen.
An einer Säule am Ende des Zuges blieb er stehen und schaute auf das rot-goldene Abzeichen auf seiner Brust hinab.
Als er vor wenigen Wochen seinen Brief aus Hogwarts zugestellt bekommen hatte, hatte er nicht erwartet noch etwas anderes als die Bücherliste und den Erinnerungszettel, dass der Hogwarts-Express wie immer am 11. September losfahren würde, darin zu finden.
Und so wirklich wusste er noch nicht ob er sich über das Vertrauen welches ihm Dumbledore entgegen brachte freuen, oder ob er lieber schockiert sein sollte.
Seine Eltern waren natürlich wahnsinnig stolz gewesen: Sein Vater, der in Ravenclaw gewesen war, hatte es niemals zum Vertrauensschüler gebracht und in den Sommerferien war er enttäuscht gewesen niemanden von seinem Vaterstolz erzählen zu können – immerhin sollten die Muggle in der Nachbarschaft am Besten so wenig wie möglich über Remus’ Schule, wie auch über Remus’ Selbst wissen.
Irgendwie hatte Remus nicht das Gefühl das er dieses Abzeichen verdiente: Er konnte und wollte keine Verantwortung übernehmen und durchsetzen konnte er sich erst recht nicht. Wieso hatte James nicht das Abzeichen bekommen? Gut, er machte nur Ärger, aber Remus war sich sicher das Dumbledore ihn insgeheim sehr schätzte. Oder Frank oder Arthur? Alle, aber nicht Er!
Er fühlte sich nicht einmal als wahrer Gryffindor und nun sollte er ein Vorzeigebeispiel sein …
Über das Vertrauensschüler-Abzeichen war er also genauso überrascht gewesen wie über die Wahl des sprechendes Hutes am Anfang seines ersten Schuljahres.
Was der Hut sich dabei gedacht hatte ihn nach Gryffindor zu schicken war Remus noch immer ein Rätsel. Vielleicht hatte der Hut sich geirrt? Oder er wusste es einfach nicht besser, weil er im Endeffekt doch einfach nur ein alter, faltiger Hut war?
Remus fand sich in jedem der anderen drei Häuser mehr wieder als in Gryffindor: Er war nicht mutig und schon gar nicht tapfer. Wieso nicht Ravenclaw? Immerhin hatte er ein bisschen was im Kopf, war fleißig und liebte Bücher. Oder Hufflepuff? Denn er hatte in seinem ganzen Leben noch nirgends irgendwo reingepasst, hatte niemals dazugehört – und Hufflepuff nimmt doch jeden Schüler auf der in keines der anderen Häuser einen Platz findet. Und Slytherin? Sogar da sah er sich mehr als in Gryffindor, denn das Böse in seinem Herzen konnte er wohl kaum verstecken – vielleicht hunderten von Schülern in Hogwarts, aber nicht sich selbst. Der Fluch der in Gestalt eines Wolfes in seiner Brust schlummerte und nur darauf wartete die Kontrolle zu übernehmen hätte ihm ebenso einen Platz in dem schwarzmagischsten der Häuser sichern können.
Doch es war Gryffindor geworden, Remus schüttelte verwundert seinen Kopf und ließ erneut seinen Blick durch die Menschenmasse wandern.

In einiger Entfernung sah er eine schlanke Gestalt mit langen, schwarzen Haaren in der Nähe einer besonders tränenreichen Abschiedszene stehen. Remus hätte ihn sofort erkannt, selbst wenn er ihn nicht erst vor weniger als vierundzwanzig Stunden gesehen hätte. Nicht, weil er sich über den Sommer nicht verändert hätte. Das hatte er sogar, denn Remus hatte das Gefühl das er abermals merklich in die Höhe geschossen war. Vielmehr weil Remus ihn überall und unter jedem erkannt hätte – ganz egal wo er gerade mit seinem Kopf war. Sirius.
Ein bekümmertes Lächeln schlich sich auf Remus Lippen, als er sah wie eben dieser der Familie einen abschätzigen Blick zuwarf. Aus dieser Entfernung konnte Remus die Traurigkeit, die sicherlich ebenfalls in seinen grauen Augen lag, nicht sehen, doch er war sich sicher das sie da war, ganz egal wie sehr Sirius sie zu verstecken versuchte.
Mit einem Seufzen auf den Lippen griff Remus nach seinem Koffer und versuchte seinen Schal so über seine Brust zu legen das Sirius nicht sofort das Vertrauensschülerzeichen sehen würde.
Er und James wären sicherlich empört darüber das ihr Freund – ein Rumtreiber – Vertrauensschüler geworden war. Sicherlich hatten sie Angst, dass er sie bei den Lehrern verpfeifen würde. Aber Remus wusste bereits jetzt das er dies niemals tun würde – zu groß war die Angst nicht mehr dazu zu gehören.
„Hallo“, sagte Remus lächelnd und trat in Sirius Blickfeld. Amüsiert stellte er fest das Sirius’ langen Haare keine Chance gegen den englischen Wind hatte – immer wieder strich Sirius sie sich zurück und Remus verfolgte interessiert seinen Handbewegungen. „Hast Du gut geschlafen?“, fragte Remus höflich, doch als Sirius nur kurz den Mund verzog fragte er nicht weiter nach. Wahrscheinlich wollte Remus es nicht einmal ganz genau wissen, denn anscheinend war der Black wieder zurück an de Grimmauldplatz gegangen und meistens waren Remus seine Freunde froh darüber das sie nicht genau wussten was dort den Sommer über alles ablief …

James und Peter waren anscheinend noch nicht am Gleiß, doch mit jeder Minute füllte es sich mehr. Eine Horde Erstklässler erweckte Remus’ Aufmerksamkeit.
Dieses Jahr hatte er die Aufgabe mit den anderen Vertrauensschülern für Ordnung am Gleis zu sorgen und er hatte die Pflicht im Zug mit den anderen Vertrauensschülern die verschiedenen Schichten einzuteilen. Am Besten ging er schon mal los und suchte dieses Abteil. Er wusste dass es irgendwo nahe der Schaffner-Kabine war, aber er wollte ungern zu spät kommen.
„Ich … ich muss, äh, wieder gehen. James kommt bestimmt gleich – wir sehen uns dann später … Bis dann“ Aus dem Augenwinkel sah Remus noch Sirius unglaubwürdigen Blick. Dann drehte Remus sich noch einmal um und warf einen sehnsüchtigen Blick zurück, mit seinen Lippen hauchte er ein lautlosen „Tut mir Leid“ und wandte sich dann wieder der dampfenden Lock zu.
Als er am vorderen Teil des Zuges angekommen war, sah Remus Lilys feuerrotes Haar durch die Menge strahlen. Mit strenger Stimme schlichtete sie einen Streit zwischen einer Gruppe junger Schüler. Dann hatte Lily scheinbar ebenfalls das golde Abzeichen in ihrem Brief gefunden. Remus lächelte zaghaft: Sie war perfekt für den Posten des Vertrauensschülers.
Das machte die ganze Sache nicht wirklich einfacher, was würde Lily wohl dazu sagen das Er ihr Vertrauensschüler-Partner war. Immerhin mussten sie jetzt deutlich mehr Zeit miteinander verbringen und sicherlich hätte sich die Evans jemand anderen für diesen Posten gewünscht …
Schnell nahm Remus seinen ganzen Mut zusammen und lief scheinbar zufällig an dem rothaarigen Mädchen vorbei. „Hey Lily“, rief er leise. „Schönen Sommer gehabt?“, lächelte er, höflich wie immer.

tbc: Hogwarts Express - auf dem Weg nach Hogwarts


Zuletzt von Remus Lupin am So Okt 02, 2011 2:04 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Sep 23, 2011 8:02 am

Sirius überlegte wie lange er eigentlich noch warten sollte. Jetzt stand er schon geschlagene 10 Minuten dumm hier rum und niemand seiner Freunde ließ sich blicken. Seit wann bitte, lässt man Sirius Black warten? Genervt verdreht er die Augen. Er war noch nie geduldig gewesen…
Neben ihm stand eine Familie, die sich besonders tränenreich voneinander verabschiedete. Sirius musste schon wieder die Augen verdrehen. Noch hatte er Regulus und ihrer beiden Eltern nicht gesehen, aber das hatte er auch nicht vor. Und deshalb sollten seine unzuverlässigen Freunde mal endlich auftauchen, damit sie in ihr Abteil gehen konnten. Er freute sich schon auf den Spaß, den sie alle immer auf der langen Fahrt nach Hogwarts hatten. Sie konnte eine Runde ‚Snape explodiert‘ spielen. Hoffentlich würde Remus nicht ihre Schulaufgaben vergleichen wollen, die hatte er nämlich nicht gemacht. Für dieses Jahr hatte er sich vorgenommen keine Aufgaben mehr zu machen, was sollte McGonagall schon machen… ihm Punkte abziehen, diese Androhung klang nach vier Jahren Schule dann doch ein bisschen abgedroschen, fand er, aber McGonagall sah dass wohl ein bisschen anderes.

Auf einmal hörte er ein leises „Hallo“ hinter sich. Na endlich er hatte auch lange genug gewartet.
„Hast du gut geschlafen“ Na, Remus konnte tolle Fragen stellen. Sirius antwortete nicht, wahrscheinlich fragte Remus sich, warum er noch zum Grimmauldplatz zurückgekehrt war, nachdem sie gestern zusammen in der Winkelgasse gewesen waren. Die Antwort war ganz einfach, auch wenn er es Zuhause hasste, zog es ihn immer und immer wieder dorthin zurück. Er konnte selbst nicht sagen warum, aber so war es.
Remus sah nervös aus. Als wären sie noch nie nach Hogwarts gefahren…
Der Wind verwirbelte immer wieder Sirius‘ Haare. Schnell strich er sie sich zurück als er grade noch sah wie Remus hastig seinen Schal über seine rechte Brust legte. Hatte darunter ein silbernes Abzeichen geblinkt? Okay, ganz sicher….
„Ich … ich muss, äh, wieder gehen. James kommt bestimmt gleich – wir sehen uns dann später … Bis dann“ Okay und was sollte das bitte? Wollte Remus bitte nicht mit ihm zusammen sein, seit wann ging er den einfach weg. Dann wartete und wartete er hier und stand dumm rum und dann verpisste Remus sich nach einer Minute. Aber das alles nahm Sirius nicht so wichtig, den ein ganz anderer Gedanken schoss in seinen Kopf. Wie konnte Remus Lupin, ein Rumtreiber erster Klasse, ihm das bitte antun? Vertrauensschüler? Wie peinlich war das denn? Wollte er jetzt ihre Streiche bei den Lehrern verpetzen und dem Schulleiter in den Arsch kriechen?

Aber das erklärte jetzt auch warum Remus, so aufgelöst war. Wahrscheinlich machte er sich jetzt wieder halb in die Hose. Remus, war es einfach so peinlich vor anderen zu stehen und zu sprechen, als wäre er weniger als die Anderen wert und als würden alle ihn nicht leiden können und Falsches von ihm denken. Er sollte mal ein bisschen selbstbewusster werden. Immerhin konnte er das alles. Er war eigentlich ein guter Vertrauensschüler. Und er war ein guter Vertreter für Gryffindor. Auch wenn Sirius das Gefühl hatte das Remus dachte, er würde nicht nach Gryffindor passen. Sirius wusste, dass niemand aus dem Haus mehr Gryffindor war wie Remus Lupin. Selbst James nicht. Selbst er nicht.

Sirius musste lachten, James würde Remus fertig machen. Im Zug mussten sie erst mal klären, dass wenn er sie verpfiff, er was auf den Deckel kriegen würde.
Vielleicht sollte er im Zug auf James warten. Immerhin war er kein Depp und wartete Stunden auf ihn. Als wenn er nicht wichtig wäre.
Er nahm seinen schweren Holzkoffer in die eine und den Käfig mit seiner Eule Nepheniel in die andere Hand. Mit Absicht schleuderte er den Käfig etwas schwungvoller hin und her. Dummes Vieh.

Der Zug war schon ziemlich voll. Kaum eines der Abteile war noch frei. In allen tummelten sich die verschiedensten Schüler und Schülerinnen. Verängstigte Erstklässler drückten ihre kleinen Nasen an die Scheiben des Zuges um noch einen letzten Blick auf ihre Familien zu erhaschen. Und die älteren Schüler unterhielten sich schon lachend über das neue Schuljahr. Ein paar Mädchen kamen den Gang entlang, Sirius grinste ihnen einmal kurz zu, was sie zu einem lauten Kichern veranlasste. Ein nerviges Geräusch. Würde Sirius jemals ein Mädchen finden, was nicht kicherte, würde er sie heiraten. Ein anderes Gesicht schob sich in seine Gedanken, okay vielleicht doch nicht… Eins der Mädchen drehte sich noch zu ihm um, ihre Wangen färbten sich rot als sie leise sagte „Ich war in den Ferien in Norwegen. Ich hätte dir gerne eine Karte geschrieben aber mir ist deine Adresse nicht eingefallen“ Was sollten diese unnötigen Informationen. „Oh Gott, das ist mir so egal, dass ich beinahe eingeschlafen wäre.“ Er war ein unverzeihliches Arschloch. Und es war unverzeihlich, dass ihm das so egal war.

Endlich hatte er das Ende des langen Zuges erreicht. Die rechte Tür war ihr Abteil. Seit der ersten Fahrt mit dem Hogwarts Express teilten Sirius und James sich dieses Abteil. Seit der zweiten Fahrt natürlich auch mit Peter und Remus. Wie aufregend seine erste Fahrt noch gewesen war. Sirius konnte sich kaum vorstellen, dass er damals auch noch so ein kleiner Zwerg gewesen war. Aber so ängstlich wie diese ganzen Kleinen, die hier rum hüpften konnte er nicht gewesen sein, die sahen ja so aus als würden sie sich gleich in die Hosen machen.

Leise öffnete er die Abteiltür. Sein Blick fiel auf die beiden Zweit-oder Drittklässler die sich leise unterhielten und nun aufblickten. Was konnte ihnen einfallen? Dieses Abteil war den Rumtreibern. Ein nicht allzu großes Geheimnis unter den Hogwarts Schüler. „Hier ist reserviert“ sagte Sirius und schaute die Beiden ernst an. Die beiden Jungs tauschten einen Blick und holten schnell ihre Sachen aus der Gepäckablage. Ein bisschen schneller könnte das ja schon gehen, dachte sich Sirius. Als er mit den Fingern auf die Abteiltür trommelte, klaubten die Beiden schnell ihre Sachen zusammen und verschwanden in das nächste freie Abteil, das Buch dass der eine Junge vergessen hatte, schmiss Sirius einfach aus dem Abteil in den Gang. Er war schlecht gelaunt, da musste er auch noch hinter anderen aufräumen. Wer war er den bitte?
Remus ließ ihn einfach so stehen und James kam nicht pünktlich. Der Tag fing ja toll an. Heute Abend brauchte er Ablenkung, ein schöner Streich würde sein Gemüt etwas auffrischen. James und er mussten sich nachher ein paar Gedanken machen. Immerhin ist noch kein Jahr vergangen, in dem die Rumtreiber keinen Willkommensstreich in petto hatten.

Jetzt wo er hier war, wo alles so vertraut war, kam doch dieses magische Gefühl auf was nur in Hogwarts herrschte. Dieses Gefühl dass einen so vollkommen in Bann nehmen konnte. Es war diese seltene Form von Magie, die groß und vollkommen ist und die noch reicher wird, wenn man sie mit Menschen teilt, die einem wichtig sind.


Tbc: England – London – Bahnhof’s Kings Cross – Hogwarts Express (Auf den Weg nach Hogwarts)






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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Sep 23, 2011 10:43 pm

Alice’ Kuss fühlte sich atemberaubend schön an. So gefüllt mit Liebe und der Tatsache, nie mehr ohne sie durch das Leben gehen zu müssen. Frank war auf Wolke 7, wenn nicht sogar höher. Er spürte förmlich, wie sich plötzlich hunderte von Schmetterlingen in seinen Bauch tummelten und tanzten. Überall kribbelte es, es war fast schon angstauslösend, so verliebt war er. Frank war schon erleichtert genug, dass Alice sich über sein Geschenk freute und auch ihm etwas schenkte. Doch das „Ich liebe Dich, Frank!“ war das schönste, was je jemand zu Frank gesagt hatte. Er musste sich nun eingestehen, dass er nicht nur für Alice schwärmte – nein, er liebte sie bedingungslos und ohne Grenzen.

Alice wandte ihre zarten Lippen von Frank’s Wange ab und lächelte ihn an. Frank schaute ihr tief in die Augen und war gar nicht mehr aufgeregt. Er zitterte nicht mehr so wie am Anfang, als er das Gespräch mit Alice begann. Als wäre eine Hülle von Frank gefallen, die seine Schüchternheit und seine Angst mit sich trug und nun nie wieder kommen würde, solange er bei und mit Alice zusammen war. „Ich liebe dich auch, Alice. Mehr als alles andere. Ich habe die gesamten Ferien nur an dich gedacht, weil ich bedingungslos in dich verliebt bin. Ich will niemand anderen, ich will nur dich. Willst du mit mir gehen?“, fragte Frank Alice. Er ergriff den Moment, nahm Alice’ Hand und beugte sich schließlich vor um Alice direkt auf die Lippen zu küssen. Seine Umgebung verwandelte sich in eine aus rosa Wolken bestehende Welt, überall schwebten Herzen und im Mittelpunkt waren nur Alice und Frank. Niemand würde sie mehr trennen können! Selbst wenn der dunkelste Magier ihre Liebe zerstören wollen würde, würde ihre Liebe sicher auch das überstehen.

Frank drückte Alice erneut einen Kuss auf den Mund und nahm ihr Armband. „Das 'F' holen wir in Hogsmeade, wenn du magst.“, sagte Frank und lächelte Alice verliebt an.

Er hoffte, dass niemand ihre Zweisamkeit stören würde und sie die ganze lange Fahrt nach Hogwarts zu zweit verbringen könnten.


tbc: Hogwarts Express ~ Auf dem Weg nach Hogwarts


Zuletzt von Frank Longbottom am Sa Okt 01, 2011 10:57 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Sep 23, 2011 11:11 pm

cf.: London – Die Welt der Muggel , Der Tropfende Kessel

Es war immer wieder ein atemberaubendes Gefühl auf diesem Bahnhof zu stehen. Jener , der für viele einfach nur ein einfacher Bahnhof war , für die Hogwarts Schüler jedoch der Ort für die Reise zu ihrem wahren zu Hause. Und nun stand er wieder hier , zum vierten Mal , vor der Wand zwischen Gleis 9 und Gleis 10. Ein paar Familien standen hinter ihm , Eltern die ihre Kinder verabschiedeten , ihnen alles Glück wünschten und Kinder , die vollkommen aufgeregt umher hampelten , nach ihren Eulen schauten und voller Ehrfurcht auf die Wand blickten.
Kurz danach viel auch Regulus Blick zu seiner Eule – Chapper – die er in einem Käfig in seiner rechten Hand hielt. „Na? Auch schon aufgeregt , Kumpel?“. Die Eule reckte ihren Hals und dem Black war klar , das auch sie endlich wieder nach Hogwarts wollte. Also nahm er ein wenig Anlauf , rannte auf die Wand zu und einen Wimpernschlag später stand er auf dem Gleis 9 ¾.
Er sah sich um. Es herrschte schon reger Betrieb. Die Schüler standen in verschieden großen Gruppen zusammen , man erkannte jedoch sofort , das sich nur Schüler desselben Hauses in einer Gruppe befanden. Dort standen Hufflepuff , Rawenclaw und dort Gryffindor. Doch der Black fand fast keine Slytherin auf dem Bahnhof. Wo waren nur Severus , Samantha und seine 3 Cousinen abgeblieben? Regulus schüttelte leicht angenervt den Kopf. Der Zug fuhr in wenigen Minuten ab und von ihnen fehlte jede Spur. Der Tag konnte kaum besser werden.
Sein Blick fiel noch einmal schnell über den ganzen Gleis , doch wieder nichts. Er fand keine bekannten Gesichter. Schließlich ging er auf die rote Lokomotive zu. Um Punkt 11 würde sie losfahren und nach ganzen 9 Stunden , ohne Zwischenhalt , in dem schottischen Dorf Hogsmeade ankommen , welches nahe bei Hogwarts lag.

„Wer wohl dieses Jahr wieder die Vertrauensschüler waren?“ , fragte sich Regulus selbst. Für Gryffindor waren es bestimmt Lily Evans und Remus Lupin. Er hatte letzteren gerade vorhin aus dem Augenwinkel gesehen und einige Quellen hatten ihm verraten , das ausgerechnet einer der Rumtreiber dieses Jahr das Amt antrat. Ein sarkastischen Grinsen zierte für einige Augenblicke das Gesicht des Slytherin. Seinem Bruder und Potter konnte das kaum gefallen. Doch eigentlich brauchten sie sich keine Sorgen machen , das Lupin sie verpfiff. Der süße kleine Halbblütler hatte viel zu viel Angst alleine dazu stehen und das würde er , wenn er seine Rumtreiber Freunde verraten würde , welchen Streich sie auch immer begangen. Gelinde gesagt war er ein Weichei , kein Mensch der wirklich durchgreifen konnte. Und so jemand war jetzt Vertrauensschüler. Regulus zweifelte an den Leuten , die ihn für diesen Posten eingesetzt hatten. Wer die 4 Vertrauensschüler für Hufflepuff und Rawenclaw waren kümmerte den Black relativ wenig. Mit den beiden Häusern und den Leuten die dazu gehörten hatte er so gut wie nichts am Hut. Für sein eigenes Haus waren es bestimmt wie auch schon im vorigen Jahr Samantha Darell und Lucius Malfoy. Beide machten ihre Sache unheimlich gut und bessere Vertrauensschüler konnte sich das Haus Slytherin kaum wünschen.

Als sich zwei Erstklässler an ihm vorbei drängten riss das Regulus aus seinen Gedanken. Von weitem konnte er nun erkennen das Sam und Severus den Weg hier her auch mal gefunden hatten , sie liefen gerade in gemächlichem Tempo den Zug entlang. Der Black wusste Snape konnte das neue Schuljahr kaum erwarten , auch wenn er ihn nicht wirklich sah , er wusste , in den Augen seines besten Freundes blitze die Neugierde und die Vorfreude nur so.
Als auch er selbst endlich den Zug betrat erschlug in die Atmosphäre gerade zu. Das Zauberhafte , die allgemeine Aufregung , Pläne die geschmiedet wurden – gute wie böse , man konnte es fast mit den Händen greifen. Alle wollten so schnell wie möglich losfahren. Also suchte sich Regulus schnell ein freies Abteil , bei Gryffindor's wollte er kaum sitzen , da würde er lieber nach Hogwarts laufen. Er wusste , Bellatrix würde das auch so sehen und sich – wenn sie irgendwann mal den Zug erreichte – zu ihm gesellen. „Wahrscheinlich musste sie auf wieder irgendjemanden für irgendein kleines Vergehen zur Rechenschaft ziehen und das hielt sie auf. Wer weiß , vielleicht hatte ihr Hauself sie nicht würdig genug verabschiedet und sie musste ihre Laune an dem kleinen Getier auslassen." Während Regulus sich das bildlich vorstellte , musste er leise lachen. Auf der Suche nach einem Abteil kam er an Lily Evens vorbei , die ihn gar nicht zu bemerken schien , da sie gerade mit einem Drittklässler sprach , der offensichtlich geärgert wurde und das hundertprozentig von einem Slytherin. „Bravo. Unser Haus macht uns schon auf der Fahrt nach Hogwarts alle Ehre." Er kam auch an einem Abteil vorbei , in dem sich Longbottom und Alice Brown befanden , ihre Lippen an einander geschmiegt. Der Slytherin klopfte an die Tür und pfiff laut , ehe er weiter ging.
Da lief ihm Dacole zwischen die Füße , er war eine Stufe unter ihm. Als er sah , wen er da angerempelt hatte , entschuldigte sich der Junge sofort. „Ey , kein Ding. Sag mal , aus deinem Kopf steigt doch schon förmlich Rauch auf. Was ist los?“ , fragte der Black. „Ach Lily , diese Hexe. Du siehst das doch auch so , wenn ein Rawenclaw , so etwas niederes , mir komische Blicke zuwirft , dann hab ich doch wohl das Recht dazu , ihm ein paar Sprüche zu drücken , oder nicht? Das ist doch nicht verboten!“ , sprach Decole völlig aufgebracht. Regulus legte ihm die Hand auf die Schulter und flüsterte ihm ins Ohr : „Nein verboten ist es nicht , aber lass dich nicht dabei erwischen , schon gar nicht von ihr , okay? Pass besser auf Decole. Wir sehen uns.“. Danach lief Regulus an dem Slytherin vorbei , immernoch auf der Suche nach einem Abteil. Im Augenwinkel sah er wie sein Bruder Sirius in einem saß , vollkommen allein. James ließ wie immer auf sich warten. In Regulus Kopf formte sich der Gedanke , was passierte , wenn Potter den Zug verpasste. Oh , welch Glück das doch wäre. Aber er würde es bestimmt noch schaffen , wenn auch in letzter Sekunde.

Endlich sah er ein leeres Abteil , machte die Tür auf und ließ sich erst einmal in die weichen Sitze fallen , ehe er sein Gepäck auf die Gepäckablage packte , dort wo es auch hingehörte , während er den Käfig mit seiner Eule auf den Platz neben ihm stellte. Jetzt konnte er zur Ruhe kommen , er saß im Hogwarts Express , nichts konnte mehr schiefgehen , nun wartete Regulus nur noch auf seine Freunde.
Das fünfte Schuljahr an Hogwarts konnte beginnen.

Tbc.: London – Bahnhof King's Cross - Hogwarts Express ~ Auf dem Weg nach Hogwarts
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Meredith Lynn
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mo Sep 26, 2011 9:16 am

Cf: London; Die Winkelgasse

Sie wurden nicht selten von den Passanten angestarrt, die so früh ebenfalls durch die Straßen wanderten. Ihre sperrigen Koffer hinter sich herziehend kamen sie bald jedoch am Bahnhof King's Cross an und trafen nun auch vereinzelt auf andere Hogwartsschüler, die auf dem Weg zum Gleis waren. Die beiden Freundinnen steuerten zielstrebig auf die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn zu. Die Muggel beachteten die beiden Mädchen nicht, als sie sich gegen die Absperrung lehnten. Meredith überließ Emily den Vortritt und machte sich kurz nach ihrer besten Freundin auf den Weg zum Gleis 9 ¾. Nach der kurzen Schwärze kam sie auch auf dem schon ziemlich gefüllten Bahnsteig. Über den vielen Köpfen der Schüler und ihren Familien erhob sich der große, rote Hogwartsexpress. Meredith grinste glücklich, bald würde sie wieder in Hogwarts sein! „Und heute Abend sind wir endlich wieder in Hogwarts!“, sprach Emily ihre Gedanken aus und lächelte ebenfalls.

Meredith nickte ihr nur zu und wurde dann auch schon von Emily mitgezogen. „Schnell, lass uns ein Abteil suchen, bevor alles besetzt ist und wir uns zu den Slytherins setzen müssen!!“ Sie bestiegen den Zug, zogen ihre Koffer hinter sich her und durchsuchten den sich füllenden Zug nach einem leeren Abteil. Meredith war wirklich nicht scharf darauf, sich ein Abteil mit den Slytherins zu teilen. Es waren keine netten Menschen, die in diesem Haus landeten. Nein, das Haus der Schlangen hatte eine lange Reihe dunkler Zauberer hervorgebracht und viele Slytherins waren auf diese Tatsache auch noch stolz! Meredith konnte sie nicht verstehen und war froh, dass sie nicht in den Kerkern gelandet war, sondern dass der sprechende Hut sie in den hohen Turm zu den anderen Ravenclaws gesteckt hatte.
Sie folgte Emily weiter bis sie fast am Ende des Zuges angekommen waren. Dort entdeckten sie endlich ein leeres Abteil und schleppten ihre Koffer hinein und schafften es mit vereinten Kräften sie auf die Ablagen über den Sitzen zu bringen. Hugo und Rhya verstauten sie ebenfalls über ihren Köpfen, da die Eulen schliefen und dort weniger gestört wurden. Meredith ließ sich neben Emily in die bequemen Sitze fallen. Nicht mehr lange und der Zug würde sich in Bewegung setzen und sie würden dem Schloss und seinen Ländereien immer näher kommen. „Jetzt noch ein Stück Kesselkuchen und das Leben ist perfekt!“, seufzte Emily neben ihr auf. Meredith konnte ihr nur zustimmen. War der Zug erst einmal losgefahren, würde bald die Hexe mit ihrem Süßigkeitenwagen vorbei kommen. „ Ich hoffe nur du stopfst dich nicht mit zu viel von ihnen voll, nachher hast du heute Abend in der großen Halle keinen Hunger mehr!“ Meredith stupste ihre Freundin scherzhaft in die Seite. „ Aber ein paar Schokofrösche könnte ich jetzt aber auch gebrauchen!“ Sie legte ihre Füße auf den Sitz ihr gegenüber und beobachtete aus dem Fenster die Menschen, die sich noch auf dem Bahnsteg befanden.

Tbc: London; Bahnhof King's Cross; Hogwarts Express (Auf den Weg nach Hogwarts)
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Sep 27, 2011 1:21 am

Während Lily dort stand und nach ihrem möglichen "Team-Kollegen" Ausschau hielt, gingen ihr wieder die verschiedensten Gedanken durch den Kopf. Würde sie nachdem sie ihre Aufgabe die Erstklässler zu betreuen zu ihrer Freundin Alice zurück gehen oder trotzdem einen kleinen Blick ins Vertrauensschüler Abteil werfen? Dann wüsste sie immerhin wer die Auserwählten von den anderen Häusern waren. Obwohl sie das ja sicherlich früh genug erfahren würde. Geldroy war Vertrauensschüler von Hufflepuff... Sie wusste nicht was sie davon halten sollte. Er hatte ebenso viele Fans wie James & Co, dabei... Doch Lily wurde in ihrem Gedankengang unterbrochen. Sie sah Remus Lupin in der Ferne, der sich seinen Weg durch die Hexen und Zauberer bahnte. Natürlich auf seinen Freund Sirius zu. Sie machte sich ein wenig größer, konnte aber durch die vielen Leute nichts erkennen. Dann wurde sie auch noch von einem jungen Magier angerempelt. Er entschuldigte sich sofort bei der rothaarigen. "Ist schon ok. Du hast es ja nicht mit Absicht gemacht. Jetzt sieh zu, dass du rein gehst. Wir fahren bald. Als sie wieder zu Sirius sah, musste sie feststellen, dass Remus verschwunden war und auch der schwarzhaarige Black machte sich auf den Weg in den Zug. Sie blinzelte verwirrt. Hatten sie sich etwa gestritten? Und wo war James Potter überhaupt? Nach Peter Pettigrew suchte sie gar nicht erst. Der war eh zu klein als das sie ihn von hier aus sehen konnte. Als ein braunhaariger Haarschopf auf sie zukam gehörte diesem ihre volle Aufmerksamkeit. Es war Remus der etwas zaghaft auf sie zu kam. "Hey Lily, schönen Sommer gehabt?" Sie sah ihn einen kurzen Moment verblüfft an, dann fiel ihr Blick sogleich auf das goldene Abzeichen auf seiner Brust. Also tatsächlich! Remus war der männliche Part der Vertrauensschüler von Gryffindor. Was sagte man dazu? Offenbar glaubten die Lehrer, dass es gut war gerade einen von den Rumtreibern diese Verantwortung aufzutragen. Möglicherweise hatten sie damit ja Recht. Wenn einer von den viern, dann Remus. Das hatte sich die Evans schon mal gedacht. Vielleicht brachte das ja seine Freunde dazu auch mal einen Gang zurück zu schalten... Aber es konnte auch nach hinten los gehen und es wurde noch schlimmer. Sie glaubte kaum, dass Remus seine Freunde verpfeiffen würde, wenn diese irgendetwas Unrechtes taten. Nein, so schätze sie ihn nicht ein... Oder vielleicht doch? Wenn es richtig tolle Freunde sind, dann würden sie ihn gar nicht erst in solche eine Situation bringen! So siehts mal aus. Sie war völlig mit ihren Gedanken beschäftigt, bis ihr auffiel, dass Remus sie immernoch abwartend ansah. Er lächelte höflich wie immer. Sie schüttelte kurz ihren Kopf. "Entschuldige bitte Remus. Ich war grad wo anders." So wie sie ihn ansah, entschied sie sich ihm doch eine Chance zu geben. Er war ja wirklich ganz nett. Und außerdem vertraute sie dem Urteil ihrer Lehrer. Diese Aufgabe als Vertrauensschüler tat ihm sicherlich auch für sich selbst gut. Sein Selbstbewusstsein war nicht das Größe, aber es würde in diesem Schuljahr sicherlich wachsen! Und vielleicht war es gar kein so großer Nachteil mit einem der Rumtreiber zusammen zu arbeiten.

"Ich kann mich über meinen Sommer nicht beklagen, obwohl ich jetzt wieder sehr froh bin hier zu sein. Und du?" Während sie ihn fragte, stiegen die letzten Schüler in den Zug ein. Lily sah Marlene McKinnon gemeinsam mit Gilderoy Lockhart an einem Eingang stehen, bevor sie ebenfalls ins Innere gingen. Also war Marlene die zweite Vertrauensschülerin der Hufflepuffs. Sie war eine aufgeweckte, sehr intelligende Hexe. Sie würde Gilderoy schon zeigen wo es lang ging. "Also Marlene ist wirklich nicht zu beneiden oder?" Sie lachte und stieg dann ebenfalls ein - Remus lachend hinter ihr. Sie wusste, dass er auch nicht viel von diesem Hufflepuffschüler hielt der sich immer wichtig machen wollte. Es dauerte nur einen kurzen Moment, bis das bekannte Pfeiffen des Hogwarts Express zu hören war und sich die Räder in Bewegung setzen. Lily grinste breit. Jetzt ging es los.

tbc: Hogwarts Express ~ Auf dem Weg nach Hogwarts
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Do Sep 29, 2011 9:26 am

coming from: Tropfender Kessel

Etwas erleichtert bemerkte Caitleen, dass auch die Koffer von Molly und Emma aussahen, als würden sie jeden Moment bersten. „Meiner schrumpft auch jedes Jahr ein Stück“, bemerkte sie grinsend und wies auf das Gepäck. Auf dem Weg zum Bahnhof wurde nicht sehr viel gesprochen, jede hatte damit zu tun, nichts zu verlieren. Nach einer Weile kamen sie auf Kings Cross an, Caitleen war der Weg wie eine Wanderung vorgekommen. Die Muggel auf dem Bahnhof starrten, wie üblich, und begannen zu tuscheln. Jedes Jahr das Gleiche. Die Hexe verstand nicht, warum der Hogwarts-Express nicht von einem weniger öffentlichen Bahnhof abfahren konnte. Denn durch die ganzen Eulen und für die Muggel seltsam gewandeten Zauberer fielen sie doch erst recht auf und die ganze Geheimhaltung der Magie stand auf eher wackligen Beinen, wenn ganz Hogwarts sich in Kings Cross versammelte.

Die jungen Hexen betraten den Bahnsteig 9 ¾ durch den verborgenen Zugang. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihnen, dass der Zug in wenigen Minuten abfahren würde, dennoch wuselten immer noch eine Menge Schüler herum. Einige Mütter zerdrückten ein paar Tränen, wahrscheinlich fuhren ihre Kinder das erste Mal nach Hogwarts. Ein Stückchen weiter vorne standen ein kleiner Ravenclaw und eine etwas ältere Slytherin, die ziemlich böse guckte. Bei ihnen stand ein hochgewachsener, dunkelhäutiger Schüler und versuchte anscheinend, zwischen den beiden zu vermitteln. War Kingsley etwa der zweite Vertrauensschüler des Hauses Ravenclaw? Caitleen hielt an und drehte sich zu den beiden Gryffindor-Schülerinnen. Ah ja, Vertrauensschüler ... da musste sie Emma und Molly doch noch etwas ‚beichten’. „Ich ... hm ... nun, ich hoffe, ihr seid mir nicht böse, weil ich es euch nicht schon früher gesagt habe, aber ich ... ich habe ein Vertrauensschülerabzeichen erhalten.“ Vorsichtig lugte sie zu Molly und Emma. Hoffentlich waren sie nicht sauer, weil sie den ganzen gestrigen Tag zusammen unterwegs gewesen waren und sie kein Wort davon gesagt hatte. „Keine Angst, mein Hauptziel sind natürlich die Slytherins.“ Caitleen grinste und steckte sich ihr Abzeichen an und blickte sich nach ihrem männlichen Gegenpart um. Kingsley war offenbar schon eingestiegen. Gut, dann würden sie sich wahrscheinlich im Vertrauensschülerabteil treffen. Caitleen bezweifelte zwar, dass sie die ganze Zugfahrt dort verbringen würde, dennoch würde sie sich dort sehen lassen müssen. Wer wohl die anderen Vertrauensschüler sein mochten?

Nacheinander betraten sie den Zug und begannen mit der Sitzplatzsuche, was sich ziemlich schwierig gestaltete. In einem Abteil, an dem sie vorbei kamen, waren zwei Gryffindor-Schüler gerade sehr mit sich beschäftigt, da wollte sie auch nicht unbedingt stören. Also suchten sie weiter. Ziemlich weit hinten entdeckte sie schließlich eines, in dem zwei ihrer Zimmerkolleginnen aus Ravenclaw saßen. Die restlichen vier Plätze waren noch frei. Caitleen öffnete die Tür und fragte: „Hey! Ist hier noch frei?“ Dann sah sie sich nach Molly und Emma um. Die letzten Abteile waren dem Anschein nach voll belegt. Würden die zwei sich auch zu Meredith und Emily setzen, falls diese ihren Segen dazu gaben? Oder wollten sie lieber unter Freundinnen ihres Hauses sein? Während Caitleen auf eine Antwort wartete, begann, der Zug, leise zu stampfen und wurde immer lauter, bis er schließlich mit einem Ruck losfuhr.

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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Okt 07, 2011 11:47 pm

Cf.: Die Welt der Muggel - Das Haus der Darrells

Samantha riskierte ein paar Blicke auf die wohl neuen Erstklässler, als sie den Bahnsteig entlangging, um zum Vertrauensschülerabteil zu gelangen. Was beides zugegebenermaßen nicht wirklich einfach war, da besagte Erstklässler entweder aufgeregt herumliefen oder schon im Zug waren und trotzdem so viele Menschen auf dem magischen Gleis waren, dass sie viele erst einmal beiseiteschieben musste, um weitergehen zu können. Aber wenigstens die Gesichter der Eltern konnte sie sehen; Glück, Fröhlichkeit, manche hatten Tränen in den Augen, als sie ihren Kindern zum Abschied winkten. Bei allen konnte sie aber Stolz erkennen – bei allen außer bei einem Elternpaar. Das schien mit fast schreiender Erwartung auf ihre zwei Kinder zu starren, und als die Mutter zu sprechen begann, nickten die Kinder resigniert. Sam schob sich ein bisschen näher heran, nun neugierig, und spitzte die Ohren. „… Ich hoffe, ihr wisst, dass unsere ganze Familie in Slytherin gewesen ist! Und ihr *müsst* diese Tradition weiterführen, habt ihr verstanden?! Wir werden kein anderes Haus dulden! Wir sind eine der wenigen reinblütigen Familien in England, und sie alle gehörten zu Slytherin.“
Nicht alle, dachte Sam. Sirius Black ist ein Gryffindor. Das hätte sie den Eltern gerne gesagt, aber angesichts deren Gesichtsausdrucks hielt sie sich lieber zurück. Wütende Reinblut-Eltern waren das letzte, was sie jetzt gebrauchen konnte, vor allem, da sie wusste, wie sehr die reinblütigen Eltern auf das Haus Salazar Slytherins bestanden – sie selbst ist vor ein paar Jahren Zeugin davon geworden.
Ihre Eltern hatten ihr zwar nicht gesagt, dass sie kein anderes Haus akzeptieren würden, aber sie hatten ihr immer wieder ernste, bedeutungsvolle Blicke zugeworfen. Sie hatte gewusst, dass nur dieses Haus ihre Eltern stolz machen würde, aber sie war sich auch sicher, dass sie dorthin kommen würde. Sie hatte schon vorher viel von Slytherin gehört und wollte nichts anderes mehr – vielleicht war das ja das ausschlaggebende.
Das Haus hatte sie nicht enttäuscht, sie liebte Slytherin mit seinen grün-silbernen Farben und dem Unterwasser-Gemeinschaftsraum und sie liebte ihre Mitschüler. Alle von ihnen hatten etwas dunkles und geheimnisvolles an sich, und deswegen waren sie dort. Das machte das Leben um so vieles interessanter.
Die schwarzhaarige Slytherin wandte sich von der Familie ab und ging weiter den Bahnsteig entlang, bis sie zu einem der vorderen Abteile gekommen war. Hier war fast niemand mehr. Nur ein paar neugierige Schüler und der Lokführer, der sich noch ein bisschen die Beine vertrat, bevor er wieder hinter seine Schaltknüppel rutschte und alle Schüler sicher nach Hogwarts brachte.
Das Abteil, auf das Samantha zusteuerte, war das dritte von vorne. Sie war gespannt, wie es von innen aussah, wahrscheinlich nicht recht viel anders als die normalen, trotzdem schlug ihr Herz ein bisschen schneller, als sie auf die offene Abteiltür zuging.

Tatsächlich sah das Abteil fast genauso aus wie die anderen – nur war es ein bisschen größer, und die Sitze sahen bequemer aus. Das nächste, was ihr auffiel, war, dass nur Remus Lupin und Lily Evans schon im Abteil saßen. Die anderen waren noch nicht zu sehen, wahrscheinlich waren sie noch kurz bei ihren Freunden, denn in dem Moment begann der Hogwarts-Express anzufahren. Sam hielt sich an der Tür fest und lächelte die zwei Gryffindor leicht an. Ihre Vermutung hatte sich bestätigt: Lily war der weibliche Vertrauensschüler von dem Haus der Löwen. Und auch ihre Befürchtung, jemand von den Rumtreibern war der männliche Part, wurde wahr. Remus Lupin war allerdings wohl der erträglichste von ihnen. Schüchtern war er, sagte nicht viel und war immer freundlich. Ihn mit einem Wort zu beschreiben, war leicht. Er war irgendwie niedlich. Vielleicht konnte er seine Freunde ja ein bisschen bändigen. „Hey ihr zwei“, begrüßte Sam die zwei und ließ sich auf einen der breiten Sitze fallen, „und herzlichen Glückwunsch zu eurem Abzeichen.“ Sie hoffte, dass die anderen bald kommen würden, damit sie das schnell hinter sich bringen konnten und alle wieder zu ihren Freunden gehen durften.


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Severus Snape the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Sa Okt 08, 2011 7:09 am

Cf.: London – Welt der Muggle – Haus der Darrells

Als auch Samantha neben ihm erschienen war, bahnten sie sich kurz gemeinsam einen Weg durch die Massen an Zauberern und Hexen, die mit ihren Kindern vor der großen Dampflok standen. Man sah weinende Mütter, die so stolz auf ihre Söhne und Töchter waren, weil sie endlich ihr erstes Jahr in Hogwarts bestritten, andere, die noch einmal tadelnd auf die Kinder einredeten, ja nicht wieder einen solchen Unfug zu machen, wie das letzte Jahr und andere Kinder – wie Severus – die einfach allein über den Bahnsteig liefen, einige mit Freunden, andere vollkommen allein.
Nach einer kurzen Strecke verabschiedete sich Sam von ihm mit einer Umarmung und schon verschwand sie in Richtung des ersten Abteils, wo die Vertrauensschüler ihre Anweisungen bekommen würden.
Mit Samantha schien auch seine gute Laune zu gehen, denn jetzt musste er sich erst einmal ein freies Abteil suchen. Schnell huschten seine Augen über die Köpfe seiner Mitschüler, doch ein vertrautes Gesicht konnte er so unmöglich erkennen. Also stieg er in den Zug und kämpfte sich langsam durch die schon vollkommen überfüllten Abteile und fragte sich, wie es wohl wäre, wenn seine Eltern mit ihm hier wären. Ob sie sich von ihm verabschieden würden? Oder einfach froh waren, dass diese kleine Plage, die er war, endlich für ein Jahr verschwand. Wie froh er doch war, dass sie wie jedes Jahr zu Hause blieben. Sollten sie doch machen, was sie wollten. Ihn hatte das alles nicht mehr zu interessieren. Nur noch einmal musste er in sein ‚zu Hause’ zurückkehren, dann war er seine Eltern für immer los. Denn in knapp einem Jahr wäre er volljährig und könnte gehen, wohin er wollte, nachdem er seine Ausbildung beendet hatte. Dann – endlich – wäre er frei. Ein beruhigender Gedanke, der ihm doch ein Lächeln auf die Züge strich. Auf der Suche nach einem freien Abteil begegneten Severus hie und da bekannte Gesichter. Die Slytherins nickten ihm freundlich zu, die Gryffindors hatten meist nur herablassende Blicke für ihn übrig, andere beachteten ihn nicht einmal. Schon jetzt ging der stillschweigende Krieg der beiden Häuser los. Nebenbei sah man immer eine Schlange und einen Löwen in heftige Diskussion verbissen oder aber die älteren, die drohend ihre Zauberstäbe auf die Jüngeren richteten, wenn sie ihren Mund zu voll genommen hatten.
Severus jedoch interessierte sich nicht dafür. Sollten sie ihren Kampf ausfechten, er hatte schon genug mit Potter zu tun.
Doch auch der Gedanke war wie fortgewischt, als er einen altbekannten Freund in einem sonst noch leeren Abteil sitzen sah. Der Zauberer starrte abwesend aus dem Fenster und schien nach bekannten Gesichtern Ausschau zu halten. Severus zog die Tür auf und legte den Kopf schief. „Ist hier noch frei?“, fragte er und lachte kurz. Regulus nickte und half dem jungen Snape seinen Koffer auf der Ablage zu verstauen, bevor sie sich wieder setzten.
Wieder einmal juckte es dem jungen Zauberer in den Fingern, sein Buch, welches er in der Nokturngasse erworben hatte, aus dem Koffer zu holen und darin zu blättern. Er konnte es kaum erwarten, endlich in den Köpfen der anderen Zauberern und Hexen zu stöbern und nach was Brauchbarem zu suchen. Vor allem bei den Gryffindors würde es ihm sicherlich unbändige Freude bereiten, zu wissen, was in ihnen vorging. Diese Schwächlinge! Er verwettete seinen Zauberstab darauf, dass sich keiner auch nur an einen Versuch, Okklumentik zu erlernen, herangewagt hatte. Wie naiv zu glauben, auch ohne diese Kunst sicher zu sein.
Severus schüttelte den Kopf. Er sollte nicht allzu viele Gedanken daran verschwenden, über solche Wichte herzuziehen. Vielmehr musste er sich darauf konzentrieren, die wirren Überlegungen in den Griff zu bekommen. Solange Chaos in seinem Kopf herrschte, konnte er auch nicht in die Gedanken anderer eintauchen. Und solange man den Wirrwarr nicht bändigte, konnte auch jeder in den eigenen Kopf eindringen. Kurze Zeit schloss er die Augen und vertrieb alles, worüber er so lange nachgedacht hatte und setzte ein mildes Lächeln auf, woraus man kaum etwas lesen konnte, nur diejenigen, die ihn wirklich gut kannten.
„Es scheinen erstaunlich wenige Slytherins zugegen. Zumindest habe ich niemanden von uns gesehen“, sagte Severus nun zu seinem Gegenüber, „Du etwa?“

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Emma Goldfeather
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Di Okt 11, 2011 6:22 am

cf: Tropfender Kessel

Der Weg durch London war schon immer sehr interessant und aufregend für Emma gewesen. Sie liebte diese große Stadt einfach und später, wenn sie einmal älter war, würde sie alles dafür geben, hier zu wohnen! Die vielen Menschen, die Geschäfte, das bunte Treiben, es gefiel ihr hier so gut. An King' Cross angekommen drängelten sie sich durch zahlreiche Muggel, die sie alle ansahen, als wären sie die Marsmännchen höchstpersönlich. Emma konnte schon verstehen, dass sie glotzten, immerhin waren sie schon etwas ungewöhnlich gekleidet und wer trug schon eine Eule mit sich herum? Aber vielleicht waren sie ja auch vom Eulereiverein. So etwas gab es in London sicher. Emma musste bei diesem Gedanken grinsen. Eulereiverein. So ein Käse.

Als die drei einen Moment unbeobachtet waren, gingen sie durch den versteckten Eingang zum Gleich 9 3/4, auf dem jedes Jahr der Hogwartsexpress abfuhr. Es noch sehr viel los auf dem Bahnsteig, obwohl die drei Mädchen ziemlich spät gekommen waren. Viele Eltern standen herum, Schüler, die sich im letzten Moment noch verabschiedeten und dann schnell in den Zug sprangen, um noch ein gutes Abteil zu erwischen.
Im nächsten Moment, richtete Caitleen das Wort an sie. Sie 'beichtete' ihnen, dass sie Vertrauensschülerin war. Emma grinste und nahm ihre Freundin in den Arm. "Aber das ist doch wunderbar! Eine gute Kämpferin im Kampf gegen das Böse, die Slytherins." Emma lachte. Sie freute sich für ihre Freundin. Sie wäre auch gerne mal Vertrauensschülerin gewesen, doch sie wusste, dass das Amt bei Lily Evans und Remus Lupin in guten Händen lag. Die beiden waren sehr fähig, wie sie fand, und sie gaben ein gutes Team ab, obwohl Lily ja öfters einmal etwas mit Severus Snape unternahm. Aber das sollte nichts heißen. Emma hatte eigentlich keine Vorurteile den Slytherins gegenüber. Doch wenn sie sich komisch benahmen, so wie Vinnie, dann war das etwas anderes.

Als die drei Mädchen den Zug betraten und auf der Suche nach einem Abteil waren, wusste Emma wieder, warum sie lieber über-überpünktlich zum Hogwartsexpress kam. Es waren fast keine Plätze mehr frei. Caitleen fand ein Abteil, wo Freundinnen aus ihrem Haus saßen und sie fragte, ob Emma und Molly sich auch zu ihnen setzten wollte. Emma sah Molly fragend an.
"Hm, ich weiß nicht. Vielleicht suchen wir lieber nach unseren Klassenkameradinnen, oder was meinst du Molly?"

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Bellatrix Black the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Fr Okt 14, 2011 9:44 am

Cf.: London – Winkelgasse – Nokturngasse – Des Teufels letztes Haar

Die Winkelgasse war das genaue Gegenteil zur Nokturngasse. Überall sprangen fröhliche, kleine Kinder herum, lachend und mit glänzenden Augen sahen sie sich die Schaufensterauslagen an und rannten zwischen den Erwachsenen herum.
Für jemanden, der nicht so hasserfüllt war wie Bellatrix, wäre das ein schönes Bild gewesen, doch sie hasste es. Es erinnerte sie nur an die Tage, an denen sie noch nicht von ihren Eltern ignoriert wurde, es tat ihr in der Seele weh.
„Ich weiß nicht, ob ihr eure Bücher schon habt? Aber ich hab Lily gesagt, dass ich mich dort treffe, also…“, Severus grinste etwas verlegen und man sah ihm an, dass er bezweifelte, dass Bellatrix mitkommen würde. Wieso auch? Er lief ja schließlich mit dem Schlammblut herum. Sowas konnte sie sich nicht leisten.
Außerdem hatte sie schon alles Nötige besorgt, würde jetzt zurück zum tropfenden Kessel gehen und hoffen, dass ihre Schwestern sich beeilt hatten.
Snape war schon Lilly hinterher gesprungen und auch Regulus war verschwunden.
Der hatte es gut, er konnte ohne auf jemanden zu warten einfach nach Hause gehen.
Sie sah auf die Uhr: 19.30 Uhr
Sie würde sich auf den Weg zurück zum Tropfenden Kessel machen, ihre Schwestern würden hoffentlich ein wenig früher kommen und dann konnten sie nach Hause gehen
Auf dem Weg zurück zum Tropfenden Kessel begegnete sie vielen anderen Slytherins, also waren alle so spät dran. Das wunderte sie, denn die meisten gingen schon viel früher einkaufen.
Kaum dass sie vor dem Lokal zu stehen kam, sah sie auch schon ihre Schwestern auf sich zu kommen. Beide waren voll bepackt, wie auch sie selbst, mit neuen Umhängen, Zaubertrankzutaten, Büchern und ,in ihrem Fall, mit verbotenen neuen Gegenständen.
„Und habt ihr alles?“, fragte sie knapp und als beide bejahten, öffnete sie das Tor zum Tropfenden Kessel.

Auf dem Heimweg waren sie alle drei still. Bellatrix lief wie immer zügig voraus, Andromeda und Narcissa folgten ihr mit wenigen Metern Entfernung.
Sie alle waren zumindest ein bisschen müde und so waren sie alle drei schnell wieder Zuhause.
Bellatrix klopfte mit dem Zauberstab auf das Schloss, welches ihn sofort als einen Zauberstab der Familie Black erkannte und sie einließ.
„Wir sind wieder da, Mutter.“, rief Bellatrix tonlos nach oben.
Ihre Mutter würde sie keinesfalls großartig begrüßen, also verzog sie sich schnell in ihr Zimmer, damit ihr keiner noch irgendwas aufhalsen konnte. Wofür hatten sie Hauselfen?
Kaum war sie in ihrem Zimmer angekommen rief sie auch schon nach ihrer Elfe:
„Dilcey!“, rief sie in leicht harschem Ton und mit einem leisen „Plopp“ erschien das kleine Wesen vor ihr.
„Hilf mir meinen Koffer zu packen und falte meine Kleidung.“, befahl sie und die Elfe antwortete wimmernd: „Ja-Jawohl Herrin. Wie sie wünschen!“
„Und gefälligst ordentlich!“
Dilcey kauerte sich vor Bellatrix’ Kleiderschrank und fing an die Kleidung zu falten und auf Stapel neben den Schrankkoffer zu stellen.
Bella nahm einen Stapel nach dem anderen und ließ nicht gerade sanft in ihren Koffer fallen. Dann nahm sie die Tüten aus der Winkelgasse und legte sie, ohne auspacken, einfach in den Koffer.
Sie schmiss noch ihr Teleskop und das restliche Schulzeug dazu und sah sich dann noch einmal in ihrem Zimmer um:
Über ihrem Bett hing noch der Slytherinschal, der dort schon seit der ersten Klasse hing und auf ihrem Nachtschränkchen lag das Abzeichen, das sie als Quidditsch-Kapitänin ihrer Hausmannschaft auswies: Ein silbernes „K“, welches von einer grünen Schlange umwunden wurde.
Bellatrix war stolze Sucherin ihres Teams und gemeinsam hatten sie schon oft den Pokal gewonnen. Sie war sich sicher, dass sie es dieses Jahr, unter ihrer Leitung, wieder schaffen würden.
Ansonsten war ihr Zimmer nun fast leer, es standen nur noch ihr Bett und ein leeres Bücherregal darin und direkt neben der Tür stand, gut eingepackt ihr nagelneuer Besen, den sie sich nach Ankunft des Briefes bei ‚Rennbesen im Test’ bestellt hatte.
Sie klappte den Koffer zu und seufzte erleichtert, denn Morgen wäre sie endlich wieder frei. Morgen säße sie im Hogwartsexpress und würde immer weiter wegfahren.
Weg von ihrer schrecklichen Mutter. Weg von dem alten Haus und weg von London.
Auch wenn in Hogwarts immer noch die elendigen Schlammblüter herumliefen war es für sie mehr Zuhause, als London. In ihrem Gemeinschaftsraum war immer etwas los und sie hatte ein ganzes Haus, welches ihre Auffassung zu Schlammblütern teilte.
Sie legte sich ins Bett und schloss die Augen, sofort war sie eingeschlafen und in einen wunderbaren Traum versunken.

Sie lief einen dunklen Korridor entlang. Sie wusste genau, sie war in Hogwarts.
Am Ende des Ganges stand jemand und als sie näher kam, erkannte sie ein Mädchen mit braunen Haaren und einem runden Gesicht.
Es war Alice Brown. Ein Mädchen aus Gryffindor, welches sie abgrundtief hasste.
Mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht schritt Bellatrix auf Alice zu und zückte dabei ihren Zauberstab.
Das Lächeln, das immer auf Alice’ Gesicht zu sehen war, verblasste langsam und Bellatrix verspürte einen Anflug unbändiger Freude.
Sie wusste genau was zu tun war und nun stand sie nur noch zwei Meter von dem braunhaarigen Mädchen entfernt. Sie hörte fast wie Alice’ Herz immer schneller schlug und hob nun den Zauberstab auf Brusthöhe. Sie lachte noch einmal höhnisch.
„Crucio!“, rief sie und Alice stürzte zu Boden. Ein leises Lachen stieg in ihrer Kehle auf, welches immer mehr zu einem irren Kichern wurde, während die blutsverräterische Gryffindor sich vor Schmerzen auf dem Boden wand.
„Crucio!“ , rief sie noch einmal, um den Fluch noch zu verstärken.
Alice schrie.
Bellatrix lachte.
Sie lachte wie ein kleines Kind, dem man ein neues Spielzeug gegeben hatte. Sie fühlte sich frei und wollte, dass dieses Gefühl nie aufhörte.


Ein leises Piepen riss sie aus dem Schlaf. Wieso musste ihr bescheuerter Wecker ausgerechnet jetzt klingeln?!
Verärgert stand sie auf und zog sich an. Der Traum erfüllte sie immer noch mit einem Gefühl der Ruhe und des Friedens und sie schwor sich, ihn eines Tages wahr zu machen, wenn nicht schon dieses Schuljahr.
„Dilcey!“, rief sie nach ihrer Elfe, die prompt erschien.
„Ja Herrin?“
„Bring mir bitte mein Frühstück hoch, ich habe keinen Nerv mit den anderen zu essen! Und dann bringst du bitte meinen Koffer nach unten.“
„Ja Herrin.“ Und die Elfe war mit dem Koffer verschwunden.
Fertig angezogen setzte Bellatrix sich an ihren Schreibtisch und wartete auf ihr Frühstück.

Sie hatte gerade die Augen geschlossen um den Traum noch einmal Revue passieren zu lassen, als ein leises „Plopp“ und der Geruch von Spiegeleiern und Speck die Ankunft ihrer Elfe verkündete.
Dilcey stellte den Teller vor Bellatrix und legte das Besteck daneben. Ein Becher Kaffee stand auch dabei.
„Du darfst gehen. Aber verpass die Abreise nicht!“
Dann widmete sie sich ihrem Essen.
Bellatrix genoss es allein in ihrem Zimmer zu sitzen und ungestört essen zu können. Unten würde doch nur wieder Streit entstehen, um die Abreise, oder irgendeinen belanglosen Kram.
Mit einem leisen Kreischen flog ihr Scops, ihre Zwergohreule auf die Schulter.
„Hallo Kleiner, heute geht’s wieder nach Hogwarts.“ , erklärte sie ihm leise und sperrte ihn in seinen Käfig.
Er meckerte leise, begnügte sich dann aber damit. Scops wusste genau, dass es nicht mehr lange dauern würde, bis sie im Schloss waren und er wieder frei auf dem Gelände herumfliegen konnte.
Sobald sie fertig war mit Essen, nahm sie Scops’ Käfig und ihren Besen und ging die Treppen hinunter in die Eingangshalle.
Sie stellte ihren Besen und den Käfig zum Rest des Black’schen Gepäcks, als auch schon der Rest ihrer Familie aus der Küche kam.
Es war zum kotzen, wie sie mal wieder auf Heile Welt machen musste.
Druella drückte Narcissa und Andromeda einmal fest an sich, während sie Bellatrix nur ansah und ihr zunickte.
Immer tat ihre Mutter so, als wären sie eine perfekte Familie, doch zu ihr, zu Bellatrix war sie, als ob sie nicht dazu gehören würde. Als es Narcissa noch nicht gab, damals war sie der Nabel der Welt für ihre Mutter gewesen, doch jetzt? Jetzt bekam sie höchstens noch Pluspunkte, wenn sie den Babysitter für Cissy spielte.
Wie gerufen stand Dilcey jetzt neben ihr.
„Herrin“, die Elfe verbeugte sich.
„Dilcey, geh nach Hogwarts, wie jedes Jahr, aber wehe du lässt dich von Druella dabei erwischen. Dann Gnade dir Gott!“, zischte Bellatrix ihrer Hauselfe zu, die flink nach oben wuselte, wahrscheinlich um Bellatrix Zimmer aufzuräumen, bevor sie disapparierte.
Bellatrix öffnete das Portal und wie bestellt stand ein Großraum-Taxi vor der Tür.
Die drei Schwestern nahmen ihr Gepäck und stellten es vor das Taxi.
„Setzt euch schon mal rein, ich komm gleich.“, sagte sie bestimmt zu ihren Schwestern und zog die hintere Tür auf. Beide setzten sich ohne Widerrede hinein und Bella schloss die Tür wieder.
„Packen sie das bitte ein.“, meinte sie zu dem fassungslos dreinblickenden Taxifahrer. „Wir wollen nach King’s Cross.“ Und dann reichte sie ihm ein Bündel Muggelgeld.
Sie drehte sich noch einmal zu ihrem Elternhaus um, wo ihre Mutter noch in der Tür stand.
„Wir sehen uns im Sommer wieder, Mutter.“
Ohne einen weiteren Blick zurück stieg sie zu ihren Schwestern ins Taxi.
„Nun fahren sie schon los!“, fuhr sie den Taxifahrer kalt an, der sie durch den Rückspiegel anstarrte.

Nach einer angespannten und stillen Taxifahrt stiegen sie am Bahnhof aus, ließen sich von dem Taxifahrer ihr Gepäck geben und liefen etwas schneller als normal auf das Bahnhofsgebäude zu.
Sie waren spät dran, doch sie würde es gerade noch so schaffen. Ohne, dass irgendjemand etwas sagen musste, rannten sie alle drei parallel durch die Absperrung zwischen Gleis 9 und 10.
Dichter Rauch hing über der knallroten Lok, des Hogwartsexpress und überall sprangen Kinder herum, die sich von ihren großen Geschwistern verabschiedeten, oder Schüler, die ihre Eltern noch einmal drückten, bevor sie in den Zug einstiegen.
Sie blendete die glücklichen Familien aus und stieg in den Zug, um sich auf die Suche nach Severus und Regulus zu machen. Beide hatte sie auf dem Bahnsteig nicht ausmachen können, also waren sie wahrscheinlich schon im Zug.
Cissy und Andromeda ließ sie hinter sich und sah in jedes Abteil auf der Suche nach ihren Freunden.
Sie musste nicht lange suchen, da erblickte sie ihren Cousin und Severus in einem ansonsten leeren Abteil.
Sie schob die Tür auf und zog den Koffer hinterher.
„Hallo ihr beiden.“, begrüßte sie die beiden knapp.
Sie schob ihren Koffer unter ihren Sitz, setzte sich und stellte Scops’ Käfig neben sich.
Dann wandte sie sich zu Severus, der neben ihr saß:
"Sev, ich hatte heute Nacht einen, hmmm....., interessanten Traum." Und sie erzählte ihm, was sie letzte Nacht geträumt hatte.

Tbc.: Hogwarts :: Restliche Räume & Korridore :: Große Halle


Zuletzt von Bellatrix Black am So Nov 27, 2011 10:24 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Do Okt 20, 2011 6:21 am

cf. Der Tropfende Kessel

Hastig folgte Molly den anderen beiden Hexen, alle Hände voll mit Koffern und einem "Käffig" für ihr Haustier. Doch fand man darin kein Tier, die Katze selbst legte sich um ihren Hals, und es interessierte Rubin , ob sie Molly nicht grade dabe half, schnell unterwegs zu sein, und schnurrte weiter in ihr Ohr. Angekommen am Bahnhof, sah sie die ganzen Menschen die sie argwöhnisch begutachteten. Die drei waren anders, sie passten nicht ins Bild mit all ihren Harbseeligkeiten. Aber es störte sie nicht wie diese Leute sich um ihr herum sogar stehen blieben und sie an startten, für sie war es wichtig, das ihre Freunde sie akzeptierten. Und auch so war Molly es schon längst bewusst, ein Leben in einer Stadt, das ist einfach nichts für sie. Sie wollte schon immer in einem Haus wohnen, das nur umgeben ist von Magie. Ein Lächeln huschte über ihre Lippen als sie daran dachte.
Doch die Wand die sie nun vor sich fand zog sie wieder in de Realtität. Sie waren angekommen und mussten nur noch durch die Wand hin zum Gleis 9 3/4. Noch immer mochte sie es nicht durch eine Wand zu rennen, da sie genau wusste, das die sich nach einiger Zeit auch schließt, und denn rannte man wirklich gegen eine Wand.

Angekommen auf dem Bahngleis, war noch so viel los, das sie beinahe die Überscht verlor, aber nur beinahe. Mit einigen Blicken suchte sie den Bahnstieg ab, und fand einige vertraute Gesichter, aber nicht das Gesicht nach dem sie suchte. Schnell versuchte sie ihre Enttäuschung zu verbergen und folgte den anderen zwei in den Zug hinein. Doch bevor sie den Zug betrten, erzählte Caitleen ihnen das sie nun Vertrauensschülern war. Mit einem Lächeln und einem Simplen Satz beglückwünschte sie ihr und kicherte kurz als sie hörte das sie nun auch in den "Kampf" gegen die Slytherins. "Herzlichen Glükwunsch!", sagte sie wirklich ernst gemeint, denn dies war wirklich eine Ehre, wie sie es empfand.

Nun standen sie im Flur des Zuges und gingen die Abteile ab, jedes davon war voll, wie immer. Caitleen fand ein Abteil in dem Platz war, aber auch Freunde ihres Hauses waren. Auch wenn Molly alle nett fand, ausgenommen die Slytherins, mochte sie doch lieber bei den Leuten ihres Hauses sein. Aber dies zuzugeben, war für sie meist sehr unangenehm.
"Hm, ich weiß nicht. Vielleicht suchen wir lieber nach unseren Klassenkameradinnen, oder was meinst du Molly?"
Und genau die Frage mochte sie erst recht nicht, da sie nun dieses Gefühl hatte, das alle sie anschauten, und ihre Antwort in die Goldwaage legten.
Sie streichelte Rubin und antwortete leise:"Mir ist das recht egal, was die lieber ist Emma. Aber ich denke wir sollten nach unseren Leuten suchen. Und sie Zugfahrt ist sowieso lang genug, sonst kommen wir später noch einmal hier her."
Sie schaute zu Boden, und hoffte das keiner ihr dieses Aussage übernahm.

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Lucius Malfoy the first
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BeitragThema: Re: Gleis 9 3/4   Mi Okt 26, 2011 5:21 am

Eigentlich war es nicht seine Art, die Dinge etwas lockerer zu sehen, schon alleine durch die Erziehung seines Vaters schien dies manchmal schier unmöglich zu sein. Doch was machte es schon, wenn man ein klein wenig zu spät kam? immerhin stand der Hogwarts Express noch an seinem Platz, als der blonde Malfoy mit samt seinem Koffer, seiner Eule und seinem Vater am Gleis ankam. Seine Mutter hielt sich meistens etwas Hintergrund, weswegen sie erst ein paar Minuten später hinzu kam und leicht nervös an einem Zipfel ihrer Jacke zog. Lucius lächelte leicht, als ihr Blick den seinen traf. Er mochte seine Mutter, selbst wenn sie etwas labil war und in den Augen mancher sie vielleicht auch des Öfteren „gar nicht zu gebrauchen war“. Selbst sein Vater zeigte in ihrer Gegenwart auch gerne mal seine weichere Seite, immerhin liebte er sie, selbst wenn Lucius manchmal das Gefühl hatte, dass er sich in manchen Situationen lieber nicht mit ihr sehen lies. Aber in diesen Situationen war er auch lieber auf sich alleine gestellt oder nahm Lucius mit. Die dunklen Künste gehörten schon zu seinem Leben, seitdem er geboren wurde. Deswegen verstand er auch seinen Vater, als dieser mal wieder mit leicht verzogener Miene auf den Hogwarts Express blickte. Wenn er könnte, würde er Lucius von dieser Schule nehmen, daraus machte er auch keinen Hehl. Der Grund, warum sie nicht wie alle anderen gleich pünktlich hier gewesen waren, lies sich auch auf die dunklen Künste schieben. Wer würde es sich auch schon entgehen lassen, noch einen Besuch in der Nokturngasse zu erledigen? hier waren sie alle unter sich. Diejenigen, die die dunkle Seite der Zaubererwelt liebten und vergötterten. Ein leichtes Schmunzeln bildete sich auf Lucius Lippen. Wäre es nicht langweilig, wenn man nicht mal die Regeln brechen würde? „Mein Sohn, ich glaube es ist langsam Zeit, zu gehen.“ Abraxas Malfoy legte seine Hand auf die Schulter seines Sohnes. Das sechste Schuljahr würde für ihn beginnen, nächstes Jahr wäre er schon in seinem letzten. „Ich weiß, ich wiederhole mich, aber halte dich von Schlammblütern und Muggeln fern, sowas kann ja nur auf einer Schule rum rennen, die Dumbledore leitet.“ seine Worte klangen voller Abscheu.

Natürlich wusste Lucius auch dies. Sein Vater mochte Dumbledore nicht. Wäre es nach ihm gegangen, so würde er seinen Abschluss in Durmstrang machen. Lucius selbst besaß kleinere Ausnahmen an Schlammblütern, die er auch mochte. Aber das musste sein Vater nicht immer mitbekommen. „Natürlich weiß ich das, ich würde unserer Familie niemals Schande bringen.“ sofort huschte ein Lächeln auf Abraxas Malfoys Gesicht. Egal was es war, er war in jeder Hinsicht stolz auf seinen Sohn. In diesem Jahr war er wieder zum Vertrauensschüler gewählt worden. Ein Posten, den man als gut oder aber auch als Last sehen konnte. Wenn er nur daran dachte, gleich wieder ins Vertrauensschülerabteil zu gehen, mischten sich die Gefühle. Nur zu gerne wäre er gleich bei seinen Freunden aus Slytherin, stattdessen musste er in diesem Abteil mit Leuten aus den anderen Häusern sitzen. Natürlich, auch ein anderer Slytherin würde ihm Gesellschaft leisten, aber dass er sich mit Gryffindors abgeben musste verband er sofort mit Abscheu. Wie gut, dass er sich nicht verstellen musste. Jeder kannte ihn und seinen Charakter. Lucius ignorierte sie oder aber er zeigte ihnen ohne jeden Verlust oder verletzte Gefühle, was er von ihnen hielt. Ein Gutes gab es doch an Hogwarts. Das Haus, in das er gewählt wurde, passte perfekt zu ihm.

Hier und da erblickte er noch Gesichter, die ihm bekannt waren. Aber die meisten waren wohl schon drinnen auf ihren Plätzen, weswegen auch er sich bald beeilen musste. „Mach mich stolz.“ das waren meistens die letzten Worte seines Vaters, denn obwohl er eine andere Schule für seinen Sohn vorgesehen hatte, so wusste er doch, dass er sicherlich bald einen guten Abschluss ablegen würde. Und seine Zukunft war sowieso schon verplant. Lucius umarmte noch schnell seine Mutter, dann bahnte auch er sich einen Weg in den Zug. Den Weg zum Abteil kannte er schon recht gut, immerhin war es nicht das erste Mal als Vertrauensschüler, trotz allem lies er es sich auch nicht nehmen, bei den Slytherins vorbei zu schauen um diesen zu sagen, dass er, sobald der „ganze Vertrauenskram“ geklärt war, sich natürlich sofort zu ihnen gesellen würde. Auch seine Sachen verstaute er schon mal, danach ging er gleich zu dem Abteil. Die Tür stand offen und manche schienen schon in ein Gespräch vertieft zu sein. Sofort erkannte er Lily Evans und Remus Lupin aus Gryffindor. „Das Schlammblut und ein Halblblut, das passt ja.“ dachte er verächtlich. als er seinen Blick weiter wandern lies, erblickte er auch Samantha Darrell. Sie war also als zweite Vertrauensschülerin für Slytherin hier. Und auch die anderen aus Ravenclaw und Hufflepuff waren schon hier. Lucius war also der Letzte, der sich dazu gesellte. Lässig war er gegen die Abteiltür gelehnt, als er mitbekam, wie nach dem zweiten Vertrauensschüler der Slytherins gefragt wurde. „Ich nehme mir mal die Freiheit, mich einzumischen. Da ihr sowieso von mir redet. Der zweite Vertrauensschüler wäre dann wohl ich.“ als seine Stimme ertönte musst er nicht jedem in die Augen blicken um zu sehen, dass die Blicke auf ihn gerichtet waren. Ein leichtes Lächeln umspielte seine Lippen. Mit ihm hatten wohl nicht alle gerechnet.


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Gleis 9 3/4

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