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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Slytherin Gemeinschaftsraum

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Jul 27, 2011 3:59 am

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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Fr Jan 27, 2012 7:02 am

cf: Hogwarts – Restliche Räume und Korridore ; In den Korridoren von Hogwarts

„Also Mister Black. So spät noch in den Korridoren herum schleichen und dann noch mit so einem hübschen Mädchen.“ - „Habt ihr das mitbekommen , die Slytherins feiern eine Party und die Rumtreiber wollten auch mal vorbei schauen.“ - „Wirklich. Wie aufregend! Aber was macht unser Black Sprössling denn dann so weit weg von der Halle?“
„Ihr würdet mir größere Freude bereiten , wenn ihr eure nichtsnutzigen Bemerkungen einfach für euch behalten würdet!“ , zischte der Black im gehen , den Menschen in den sich bewegenden Gemälden zu. Von Zeit zu Zeit fand er sie ganz interessant und spannend , aber gerade jetzt brauchte er sie am allerwenigsten.

Noch immer bewegte Joyce sich keinen Millimeter , sie lag immer noch bewusstlos in den Armen des Blacks. Kalter Schweiß schimmerte auf ihrer Stirn und eine erneute Welle von Sorge und Ratlosigkeit durchströmte den Slytherin. Er hoffte einfach , das es nur ein 'gewöhnlicher' Schwächefall war und kein Kreislaufkollaps. Im Gehen flüsterte Regulus immer wieder Joyce Namen und das sie bald da waren. Doch egal wie oft er hoffte die Blondine würde die Augen treffen , sie tat es nicht. Ihre Augen waren geschlossen – es wirkte fast so , als würde sie schlafen , wäre da nicht immer noch ihr bleicher Hautton , der gänzlich unnatürlich wirkte. Er passierte gerade noch die letzten Stufen der Treppe die sie zum Gemeinschaftsraum führte , als er schon das Passwort flüsterte und die Tür unter leisem Knarren auf – und wieder zu schwang.
Der Gemeinschaftsraum der Schlangen war natürlich der außergewöhnlichste von Hogwarts. Als Regulus mit Joyce eintrat , musste er seinen Blick kurz durch den Raum gleiten lassen. Er war schon so oft durch diese Tür gegangen und doch war der Anblick des Raumes an jedem neuen Jahr beeindruckend. Der Raum lag in einem unterirdischen Teil des Schlosses , genau genommen unter dem See und die Wände waren aus rohem Stein. Grüne Kugellampen verliehen dem Raum einen grünlichen Schein. Die Ausstattung war natürlich erstklassig.
Als er seinen Blick von dem Slytherin Banner abwandte , welches hier prunkte , schritt er schon auf das große schwarze Ledersofa zu. Vorsichtig legte er Joyce darauf und bettete ihren Kopf etwas höher , indem er ein paar herumliegende Kissen darunter legte. Nun stand er etwas verloren in dem Raum. Er jetzt bemerkte Regulus das niemand sonst im Raum war. Logisch. Alle feiern , wer soll schon hier sein? Ob Sal schon im Bett ist? Hoffentlich bekommt sie dieses Chaos hier nicht mit. Nicht länger seinen Gedanken nachhängend setzte er sich auf einen Stuhl , den er geschickt zur Couch heran zog um Joyce im Blick zu haben. Dann holte er seinen Zauberstab aus seinem Umhang und flüsterte : „Aguamenti“ Augenblick kam Wasser aus seiner Spitze. Kurz säuberte er so seine Wunde und sah das glücklicherweise kein Blut mehr austrat. Es war nur ein kleiner Kratzer.
Dennoch , es war kein kräftiger Wasserstrahl – was auch möglich gewesen wäre - , es waren nur einzelne kühle Wassertropfen , die auf Joyce Stirn zuflogen und diese kühlen sollten. Regulus hoffte , ihr wenigstens etwas helfen zu können. Dann legte er seine Hand kurz auf Joyce' Haare und sagte: „Es wäre wirklich toll , wenn du jetzt aufwachsen könntest , eh ich verrückt werde...Du bist in Sicherheit Joyce.“
Dann beobachtete er sie , hoffte auf irgendwelche – mochten sie noch so klein sein – Reaktionen ihres Körpers.
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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Fr Jan 27, 2012 7:41 am

Come from: Hogwarts – Restliche Räume und Korridore ; In den Korridoren von Hogwarts

Wie konnte man Bewusstlosigkeit beschreiben? Es war einfach so als ob man schlafen würde und so fühlte Joyce sich. Sie hatte keine Regung, die fühlte nichts, spürte nichts. Sie bekam einfach nichts mit und somit konnte man die Bewusstlosigkeit einfach nur als ein Schwarzes Nichts bezeichnen.
Jedoch irgendwann spürte das Mädchen eine kalte Berührung auf ihrer Stirn, zwar es noch ganz weit weg, aber sie merkte etwas. Es begann in ihrem Kopf heftig zu Brummen und zu Dröhnen und es störte die bis gerade eben Stille in ihr ungemein. In den Minuten des Wegtretens war es beinahe schon schön gewesen, nichts zu spüren und dies wollte sie nicht verlieren, obwohl das Wegtreten kein schönes Gefühl hervorrufe. Durch die Geräusche in ihren Kopf drang kurze oder lange Zeit – sie wusste es nicht – ein paar Worte, wovon sie aber jedoch nicht erkannte von wem sie waren, oder was er sagte. Sie spürte nur eine Berührung, doch wo genau, spürte sie ebenfalls nicht, denn dafür war sie ziemlich weit weg.
Kurze Zeit später nahm sie den Geruch von kalten Stein, einem Kamin und weiteren Sachen wahr und eine wohlige Wärme breitete sich durch ihren ganzen Körper aus. Das Brummen in ihren Kopf begann langsam zu schwinden, änderte aber nicht die Tatsache, dass es immer noch heftig wehtat und gewaltig störte, sich zu konzentrieren. Sie runzelte leicht die Stirn, oder wollte es zumindest, denn sie wusste nicht ob sie es machte. Langsam ordnete die Slytherin ihre Gedanken und diese wurden mal zu mal immer klarer, ebenfalls wie das Licht des Raumes durch ihre Augenlider schielte. Es war kein helles Licht, es war gedämpft, aber es gab genug Licht da um alles genau sehen zu können. Doch das Augen öffnen wurde schwerer als Gedacht, teilweise wollte sie es auch nicht, sie wollte die Augen geschlossen halten, doch sie hatte ja mitbekommen, dass jemand hier war. Da es auch sehr warm war, konnte sie schließen, entweder im Krankenabteil zu sein, oder sie war im Gemeinschaftsraum. Sie hoffte auf das zweite.

Plötzlich, als sie wieder Luft holte, zog sie diese zu scharf ein und sie verschluckte sich. Sie gab ein ersticken Ton von sich und riss ihre Augen auf. Als erstes Bemerkte sie den Gemeinschaftsraum, in dem sie sich befand. Er war wohlig warm und leer. Sie wusste nicht, ob alle in den Betten waren, sie wusste nicht ob womöglich alle noch in den Hallen waren, sie wusste gar nicht wie spät es war.
Immer noch Luft schnappend, wandte sie sich zu der Person, die auf dem Stuhl saß. Regulus hatte einen Erschrockenen Gesichtsausdruck, jedoch kontrolliert. Er sah ebenfalls sehr gefasst aus, aber Joyce sah Sorge in seinem Blick. Der Black schaute sie unverwandt an. Sie fand, dass seine Haltung etwas steif war, wusste jedoch nicht warum. Der Slytherin stützte seine Ellenbogen an seinen Knien ab und sein Kopf stützt sich auf seinen Händen ab. Nun aber änderte er seine Position und setzte sich aufrecht hin.
Nachdem sie sich beruhigt hatte, dachte Joyce nach, jedoch wusste sie gar nicht, was gerade los war. Sie wollte aufstehen und sich dehnen, denn sie fühlte sich sehr versteift und ihr Nacken tat weh. Ihre letzte Erinnerung galt dem Black, der etwas sagte, worauf sie sogar noch geantwortet hatte, sie wusste aber nicht was sie gesagt hatte. Langsam versuchte Joyce auf zu stehen, jedoch erfasste sie wieder der plötzliche Schwindel und sie schwankte sehr. Doch bevor sie wieder drohte umzukippen, legte sie sich wieder hin und stöhnte auf. Sie merkte Schweißperlen auf ihrer Stirn, als sie ihre Hand auf sie Stirn legte. Ihr Atem ging regelmäßig und ihre Konzentration war nicht gerade gut.

„Was ist passiert?“, fragte sie mit einer sehr gebrechlichen Stimme, die nach diesen Worten auch noch stockte. Sie schloss die Augen und konzentrierte sich eine gefasste Haltung zu bringen, was aber nicht gelang. Somit ließ sie es einfach, es würde nicht bringen. Der Black aber beäugte sie immer noch, gab keine Regung. „Danke Regulus“, brachte sie noch hervor, bis sie wieder anfing zu husten. Sie wusste nicht, ob er es gehört hatte, denn auf ihre Stimme war kein Verlass. Sie wandte ihren Kopf leicht zu dem Black. „Ich schaff das schon alleine, wenn du also gehen möchtest, ich komm alleine klar.“, teilte sie ihm mit. Doch ihre Stimme deutete auf das genaue Gegenteil zu.
Daraufhin schloss sie die Augen und wartete auf eine Reaktion von dem Black.
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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Fr Jan 27, 2012 10:11 am

Regulus wusste nicht wie viel Zeit verstrichen war. Er saß einfach nur da , beobachtete Joyce mit einem Augen und schaute mit dem anderen Auge wahllos durch den Raum. Es war still – wie auch schon in den Korridoren. Nur war die Stille im Gemeinschaftsraum nicht seltsam , sie war angenehm. Das Knistern des Feuers beruhigte die Nerven des Blacks nun vollkommen. Er saß Still auf seinem Stuhl , wie eine Statue. Kurz fragte er sich wie wohl die Szene zwischen Bellatrix und Sirius in der großen Halle ausgegangen war. Er fand es immer noch schade , dieses Spektakel verpasst zu haben. Dennoch hoffte er das die Rumtreiber die Slytherins noch etwas in Schach hielten , oder eben andersherum , denn er wollte gewiss nicht hier mit Joyce sitzen , in einer ruhigen Atmosphäre in die dann alle – schlecht gelaunten – Slytherins platzen würden. Dennoch , früher oder später würden Severus und Bellatrix hier aufschlagen. Und mit viel Glück war deren Laune am Boden , nach einem kleinen Zusammentreffen mit Potter und seiner Bande. Und wer weiß was noch geschehen war.

Seinen Zauber hatte der Slytherin beendet , denn er war der Annahme , Joyce bestmöglich geholfen zu haben. Jetzt musste sie sich nur noch durch die Schwärze der Bewusstlosigkeit dringen , sie überwinden , um wieder zu sich zu kommen. Immer länger saß Regulus auf seinem Stuhl , stützte seine Arme auf seine Knie und legte seinen Kopf in seine Hände. So schaute er ins Feuer , was vor seinen Augen tanzte und war wie in Trance. Er dachte an nichts bestimmtes. Alle schlechten Gedanken waren weggeblasen. Er dachte auch nur kurz an den morgigen Schultag. Es würde bestimmt ein guter Tag werden. Obwohl , das hatte Regulus auch von diesem gedacht und diese Annahme war wohl eher einen Schuss in den Ofen. Dennoch , an einem Schultag dürfte wohl nichts schlimmeres passieren , als in einer Stunden seinen Bruder , Potter , Lupin und Pettigrew zu sehen. Morgen würden sie wieder unter der strengen Beobachtung der Lehrer stehen. Mach einen Fehler und es heißt 'PUNKTABZUG!' Ab morgen begann wieder der erbitterte Kampf um den Hauspokal – aber nicht nur um den Hauspokal. Es war ein Kampf – hauptsächlich von Gryffindor und Slytherin – darum , wer der bessere war und welche Häuser die besseren Zauberer besaßen. Obwohl , für Regulus lag die Antwort auf der Hand. Natürlich hatte das Haus Salazar Slytherins die besseren Jungzauberer. Welch Frage.

Plötzlich hörte er ein scharfes Einatmen und ein darauf folgendes Husten. Sofort waren sein Blick und seine Gedanken bei Joyce , die gerade die Augen aufriss. Sofort wandelte sich Regulus Haltung von entspannt und abwartend in leicht nervös und besorgt. Dennoch hielt er Contenance. Sein Blick war nicht ruhig , er beäugte die Slytherin aufmerksam. Er war sich nicht sicher , ob es ihr wieder gut ging. Jetzt wirkte sie nicht nur blass , sondern generell krank. Sie sah nicht gesund aus. Als die Blondine versuchen wollte aufzustehen , schwankte sie und Regulus wusste nicht , ob ihr gerade wieder Schwarz vor Augen wurde. Kurz zuckte sein Körper – darauf gefasst sie gleich wieder zu stützen , doch sie sah ein , das sie wohl wackelig auf den Beinen war , denn sie setzte sich wieder auf die Couch. Regulus blieb die ganze Zeit über ruhig , er wollte sie erst einmal zur Ruhe kommen lassen , sie musste sicherlich ihre Gedanken ordnen. Doch als er sie anschaute gingen seine Gedanken wieder in eine ganz andere Richtung , die er sofort unterband als er es bemerkte. Er wollte sie beruhigen und wieder ein Lächeln in ihrem wunderhübschen Gesicht sehen. Regulus wollte das es ihr gut ging. Das es ihr nicht gut ging , bestätigte sich just in diesem Augenblick. Sie sprach mit gebrochener , leiser Stimme: „Was ist passiert?“ Dann bedankte sie sich noch bei dem Zauberer , eh sie erneut einen Hustenanfall erlitt. Dann kam noch der Clou: „Ich schaff das schon alleine, wenn du also gehen möchtest, ich komm alleine klar.“

Regulus musste leicht schmunzeln. Entweder versuchte sie sich selbst zu überzeugen das es ihr gut ginge , oder sie wollte Regulus davon überzeugen. Fakt war das es ihr nicht gut ginge. Sie sah aus wie ein Gespenst – ein krankes Gespenst. Er würde sie auf keinen Fall allein lassen. Das kam für den Zauberer nicht in Frage. So stand er mit einem leichten Schmunzeln auf und ließ sich prompt neben Joyce auf die Couch sinken , auf der eine lässige – aber doch elegante – Haltung einnahm. Er drückte sein Gegenüber leicht in die weiche Couch , so das auch sie sich zwangsläufig entspannen musste. Seine Füße legte er auf den Glastisch , der von den beiden stand und seinen Arm legte er auf die Couchlehne. Dann sah er Joyce an und sagte: „Also erst mal , ich werde dich nicht alleine lassen , sorry aber so schnell wirst du mich nicht los Süße. Davon träumst du wohl. Du siehst aus wie 'ne lebende Leiche.“ Er schaute sie an und sein Lächeln erlosch kurz: „Du brauchst dich nicht bedanken Joyce. Ich hätte dich nicht dort liegen lassen , hättest du mir auch 20 Ohrfeigen gegeben.“ Er deutete spielerisch auf seine Wange , die leicht warm war. „Danke dafür.“
Regulus hoffte wirklich Joyce erholte sich einigermaßen.
„Und zur Frage was passiert war. Du hast mich angeschrien , dann hab ich zurück geschrien und da ich ein Black bin hab ich das nicht auf mir sitzen lassen - dennoch , ich wollte mich nicht mit streiten. Aber du bist mich glatt übergangen und warst so eitel und hochnäsig wie eh und je.“ Er legte seinen Arm sanft um ihre Schultern und zeigte ein Lächeln , das leicht herausfordernd wirkte. Er schaute ihr kurz etwas länger in die Augen , sagte aber dann neckend: „Aber das steht dir ausgezeichnet. Und Joyce? Jage mir nicht nochmal so einen Schrecken ein – einfach vor mir zusammen klappen , sonst kann ich dich gar nicht mehr loslassen.“ Und er zwinkerte ihr zu , eh er sie zur Unterstreichung seiner Worte kurz näher an sich zog.

Regulus war nun allein mit Joyce und wollte nur für einige Momente losgelöst sein , eh er morgen wieder der Black sein durfte.
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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mo Jan 30, 2012 9:04 am

Da Regulus nicht sofort Reagierte, öffnete sie ihre Augen wieder und schaute den Black an. Dieser schmunzelte sie an, er fand dies grad wohl zu komisch. Wahrscheinlich bezog er dieses schmunzeln auf ihre letzte Behauptung, nämlich die, wo drin sie behauptete, dass es ihr gut ging. Aber auch sie merkte, dass es alles andere war, als die Wahrheit. Die Behauptung in ihrem Kopf, dass er es möglichweise doch glauben würde, war wohl schief gegangen. Ihr Gefühl spiegelte wohl ihr Aussehen wieder, was bedeuten sollte: sie sah grauenhaft aus. Ihr entfuhr ein Seufzer. Na toll. , dachte sie sich. Es gab viele Sachen die sie hasste, doch eine war unter den Top 10: Wenn sie ihrer Meinung nach schlimm aussah. Es war einfach nur schrecklich peinlich und total ungünstig. Welches Mädchen mochte es, schrecklich aus zu sehen? Jeder Mensch sollte auf ihr Äußeres achten. Nun saß Joyce vor einem der hübschesten Schülern der Schule und sah *schrecklich* aus, worauf sie mit gerunzelter Stirn einen Spiegel suchte. Ihr Blick wanderte über den großen Grünen Raum, doch sie fand nichts, zumindest auf den ersten Blick nicht, was sie nicht grad toll fand. Ok, so schlimm kann es nicht sein, sonst wäre er ja gegangen , entgegnete sie sich in ihren Gedanken, was sie aber nicht weiter aufmunterte.

Doch dann wandte sich ihr Blick wieder dem Black zu, der immer noch mit einem amüsierten Blick auf Lager hatte, so sah es zumindest aus. Dieser ließ sich neben sie auf die Couch fallen und legte seine Beine auf den Tisch. Eigentlich wollte Joyce protestieren, Füße gehörten ja nun eigentlich nicht auf den Glastisch. Sauber machen würde er ihn zumindest nicht, da war sich die Winston sicher.
„Also erst mal , ich werde dich nicht alleine lassen , sorry aber so schnell wirst du mich nicht los Süße. Davon träumst du wohl. Du siehst aus wie 'ne lebende Leiche.“, sagte Regulus mit einem Lächeln auf den Lippen, dass beim nächsten Satz auch wieder erlosch. „Du brauchst dich nicht bedanken Joyce. Ich hätte dich nicht dort liegen lassen, hättest du mir auch 20 Ohrfeigen gegeben.“ Daraufhin musste auch das Mädchen lächeln. Eigentlich würde sie auch lachen, aber sie fand es unpassend und auch zu lachen war ihr immer noch nicht zumute. Ihr ging es zwar besser, jedoch fühlte sie sich nicht ganz gesund, doch sie würde definitiv jetzt etwas sagen. Morgen geh ich eh‘ in den Unterricht, komme was wolle… , versprach sie sich in ihren Gedanken. Doch wenn Regulus schon auf seine Wange deutete, konnte sie einfach nicht so still dasitzen. Sie strich ihm über die Wange, die tatsächlich noch warm war, ein Abdruck ganz zu schweigen. Joyce legte ihre Hand so auf seine Wange, wie sie ihn wohl getroffen hatte und kicherte, wie ein kleines Mädchen. Er bedankte sich dann noch spielerisch und dann blieb eine kurze Stille.

„Und zur Frage was passiert war.“, durchbrach Regulus die kurze Stille zwischen ihnen. „Du hast mich angeschrien, dann hab ich zurück geschrien und da ich ein Black bin hab ich das nicht auf mir sitzen lassen - dennoch, ich wollte mich nicht mit streiten. Aber du bist mich glatt übergangen und warst so eitel und hochnäsig wie eh und je.“ Diese Zusammenfassung brachte bei der Hexe eine kleine Klarheit, jedoch hatte der Black wiedermal nicht gebremst und musste eine kleine Neckerei hineinbauen. Jedoch, er überspielte es gut und legte ein Arm um sie, was bei ihr dafür sorgte, das abermals ein Herzschlag aussetze und sie eigentlich nicht darauf antworten wollte, oder konnte. Jedoch konnte er diese Stille nicht genießen und somit musste er natürlich weiter sprechen, wobei sie einfach nur die Augen verdrehte, als er sie anschaute. Diese Augen waren wieder klar, wie noch im Zug. Sie waren nicht verwirrt oder zeigten etwas anderes aus, lediglich wärme ging von ihm aus. Davon ließ Joyce sich aber nicht schon wieder beirren, man konnte diesen Black’s einfach nicht trauen. Wer weiß, in einem Moment sind sie ja wieder liebenswürdig, in dem anderen jedoch schlugen sie dann zu. Wiederum sagte ihr Gewissen, dass nun nicht wieder alles aus dem Ruder laufen konnte. Es waren keine Personen hier, der Alkoholintus ist wohl wieder gesunken und alles hatte sich eigentlich normalisiert, außer, dass der Winston noch immer etwas flau im Magen war. Sie sollte sich ein bisschen schonen und etwas vorsichtiger machen, dann würde es schon gehen, ungefähr so war ihr Plan nun. Nun redete Regulus wieder weiter, er war wohl mit seiner Predigt noch nicht zu ende, denn seine Worte fanden kein Ende, so hatte sie das Gefühl. Was aber nicht bedeuten sollte, dass sie was dagegen hatte. „Aber das steht dir ausgezeichnet. Und Joyce? Jage mir nicht nochmal so einen Schrecken ein – einfach vor mir zusammen klappen, sonst kann ich dich gar nicht mehr loslassen.“

Doch diese Worte schwammen schon beinahe an ihr vorbei, denn in diesem Moment sprachen Taten mehr als Worte. Schon spürte sie wieder die Wärme wie in der großen Halle und sie fühlte sich einfach nur vollkommen. Sie wusste, sie konnte ihm Glauben schenken, in allem was er tat. Er konnte vieles sein, aber er würde nie lügen. Somit konnte eigentlich die ganze Angelegenheit von vorhin eigentlich gegessen sein, Joyce war selbst die, die etwas Hitzig reagiert hatte, aber sie hatte es wie so oft er zu spät erkannt.
Mit einem Mal fühlte sich die Reinblüterin ziemlich ausgelaugt, sie wollte eigentlich nur noch entspannen und somit antwortete sie erst gar nicht auf die Worte des Blacks, sondern lehnte sich gegen ihn und lehnte ihren Kopf gegen seine Schulter, als Zeichen, dass einfach alles so gut war, auch ohne Worte. Die Stille breitete sich weiter aus, doch gar nicht in die negative Stille, sondern in eine beruhigende Stille, die einfach vollkommen war. Doch diese Stille wurde schon nach kurzer Zeit gestört, als Samantha und Severus in den Gemeinschaftsraum und Joyce zuckte erschrocken zusammen. Regulus wiederrum rührte sich nicht, tat so als ob nichts gewesen wäre. Joyce sah sein Gesicht nicht, konnte seine Stimmung deshalb auch nicht einschätzen.
Severus flüsterte was zu Samantha und nickte in ihre Richtung, jedoch jeder Tat so, als ob nichts wäre. Joyce sah, wie die beiden hinter die Couch gingen, wusste aber nicht, ob diese wirklich verschwunden waren. Sie hoffte es.
Da die Stille schon eh‘ gebrochen war, seufzte Joyce kurz und begann auch zu sprechen. „Danke für dein Kompliment. Ich mein; wer sieht schon aus wie eine Leiche? Nicht jedermann. Einzigartig… du meintest das doch so oder?“, fragte sie ihn, wartete jedoch nicht ab, was er sagte und sprach weiter, erblickte jedoch ein Spiegel und sprang auf. Kurz wurde ihr auch wieder schwarz vor Augen, doch sie taumelte schnell zum Spiegel und stolperte öfters. Sie stütze sich vor dem Spiegel ab und sah sich an. Das einzige Geräusch was sie von sich gab, hörte sich nicht sehr positiv an. „What the…“, fluchte sie leise und betrachtete sich im Spiegel. Sie versuchte nicht mehr die Stirn zu runzeln. Sie sah wirklich schrecklich aus. Einzig und allein ihre Augen leuchteten wie immer, doch alles andere sah wirklich nicht in Ordnung aus. Sie strich ihre Kleidung glatt und fuhr sich kurz durch ihre wilde Mähne. Man kann eh‘ nichts mehr dran ändern.

Langsam schritt sie zu Regulus, der eigentlich nur amüsiert darein schaute, was Joyce dazu brachte, auf den Boden zu gucken und ihr Gesicht zu verbergen. Schnell setzte sie sich hin, sah jedoch nicht wohin sie sich setzte und landete – wie das Schicksal es wollte – auf dem Schoß von Regulus. Schon spürte sie wieder Röte in ihr Gesicht steigen und sie wollte eigentlich wieder runter rutschen, jedoch hielt sie etwas auf. Wenn er schon seine Beine vom Tisch getan hat, dann ist das nur eine Maßnahme damit er sie nicht wieder drauf tut .
„Das mit der Ohrfeige.. ich würde lügen wenn ich sagen würde, es tut mir Leid, also. Um ehrlich zu sein, dass wollte ich schon mein ganzes Leben lang tun, da war die Gelegenheit einfach zu perfekt“, nuschelte sie, jedoch wurde ihre Stimme dann immer fester, nicht wie am Anfang, so leicht und zerbrechlich. Sie zwinkerte ihm zu und fuhr fort. „Aaaah, langsam erinnere ich mich wieder, so ganz weit weg. Naja, egal, ich denke, die Sache ist nun gegessen?“, formulierte sie wieder eine Frage und machte sich auf seinem Schoß gemütlich. „Sonst setzt es was, für beide.“, drohte sie und deutete dann auf ihn und auf ein imaginäres Mädchen.
„Ja mein ich doch auch – steht mir.“, stimmte sie ihm leise zu und kicherte dann kurz. „Ich überleg es mir, dann kannst du ja nur bleiben.“, flüsterte sie. Sie konnte keine Kraft mehr aufbringen, irgendetwas noch anzufechten, sie wollte eigentlich nur noch Harmonie und somit hatte sie wohl gezeigt, so spät am Abend konnte er auch mal nett sein. So hoffte sie es zumindest, lächelte ihn an und wartete auf seine Reaktion.
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Do Feb 02, 2012 4:49 am

(((bad ._.)))

Regulus hörte ein leises knarren , welches unverkennbar von der Tür kam , die zum Slytherin Gemeinschaftsraum führte. Eh sich der Black versah standen schon Samantha und – Jackpot – Severus im Raum. Doch entgegen der Vermutungen von Regulas , fielen nicht einmal Worte zwischen den 4 Slytherins. Snape flüsterte seiner Begleitung lediglich ein paar Worte zu und beide verschwanden in Richtung Schlafsäle. Während Joyce bei dem Anblick der beiden leicht zusammenzuckte , zeigte der Black im Kontrast dazu überhaupt keine Reaktion. Er wandte nur für einen kurzen Augenblick den blick an die beiden , er er ihn wieder zu Joyce gleiten lies. Er hörte noch die leisen schritte seines besten Freundes und Sam eh er sich kurz seinen Gedanken hingab. Niemand hatte sich etwas anmerken lassen. Gewiss waren alle erschöpft , die Nacht würde in ein paar Stunden ebenfalls schon wieder enden und noch niemand der Slytherins hatte Schlaf gefunden. Snape und Samantha waren wohl die ersten die beschlossen hatten , die Nacht nun langsam ausklingen zu lassen. Kurz zögerte Regulus. Der Black wunderte sich einen kurzen Moment , denn er hätte eher erwartet das die beiden in anderer Kombination hier aufschlagen würden. In Gedanken pfiff der Black und ein schelmisches grinsen stahl sich auf sein Gesicht. Er hatte die plötzliche Intensivität der blicke zwischen Sam und Sev bemerkt , hatte sich aber dabei weiter nichts gedacht. Aber offensichtlich war an diesem Abend noch mehr vorgefallen , als sich Regulas gedacht hatte.
„Danke für dein Kompliment. Ich mein; wer sieht schon aus wie eine Leiche? Nicht jedermann. Einzigartig… du meintest das doch so oder?“ Joyce Stimme drang zu dem Black durch und er konzentrierte sich wieder vollends auf sein gegenüber. Einzigartig..ja das bist du , dachte er leicht schmunzelnd. Doch kurz bevor der Zauberer etwas erwidern wollte , stürmte die Blondine auf den Spiegel zu. Sie wirkte leicht unsicher auf den Füßen und Regulas folgte ihr aufmerksam mit den Augen. Noch immer traute er ihrem Kreislauf nicht. Am besten wäre es für die hexe , wenn sie sich einfach hinsetzen würde aber wie Joyce eben war , musste sie – selbst in einer Situation in der es vollkommen gleichgültig war – ihr aussehen überprüfen. Als sie ihre Ellbogen auf dem Spiegel abstütze , sich kritisch beäugte und die Stirn in falten legte , musterte auch Regulus sie seit ihrem Zusammenbruch das erste mal bewusst. Ihre Kleidung war ein wenig zerknittert und ihre Haare lagen längst nicht mehr so wie sie – so nahm es der Black an – sein sollten. Trotz alledem , Regulus fand Joyce noch genauso überragend schön wie auch zuvor. Fast wäre ihm ein Auflacher entflohen. Es lag eine gewisse Ironie darin , wie sie sich im Spiegel begutachtete , jeden Moment durchzudrehen schien , während sie noch vor einigen Minuten bewusstlos auf der Couch lag. Weiber..

Und wie gerufen drehte sich Joyce um und kam wieder auf Regulus zu. Er verdrehte spielerisch die Augen und seine Mundwinkel zuckten kurz. Doch die Reaktion des Slytherins schien ihr nicht zu behagen , sie senkte den blick und verbarg so ihr Gesicht. Die Augen scheinbar immer noch geschlossen wollte sie sich wieder auf die Couch setzen , landete aber auf Regulus Schoß. Wieder schnellten Regulus Mundwinkel nach oben, besonders als er die Röte in Joyce Gesicht sah. Der Zauberer nahm nur noch am Rande war , was Joyce zu ihm sagte. Es war eine neckende Bemerkung , in der sie sagte das ihr die Ohrfeige keines Weges leid tat , sie eher auf so eine Gelegenheit gewartete hatte. Erst als sie Regulus fragte ob die Sache zwischen ihnen nun gegessen war , horchte er auf , dann nickte er sanft.
Kurz genoss er die Stille die sich auf die beiden herab senkte. Joyce wirkte leicht erschöpft , als wollte sie nur noch ein paar ruhige Augenblicke verbringen , eh sie sich endgültig ins Land der Träume gleiten ließ. Nun war der Zeitpunkt gekommen weniger Worte sprechen zu lassen. Manchmal halfen Worte Situationen zu regeln. Doch manchmal waren es Taten , die mehr sagten als 1000 Worte. Nun waren es nicht mehr ausschließlich die Worte die alles bestimmten , es waren die Gesten. Es war die Atmosphäre die Regulus jede Sekunde genoss. Sie wirkte unendlich beruhigend auf den sonst so temperamentvollen Zauberer. Noch mehr , sie ließ ihn vergessen. Langsam schlang er seine Arme um Joyce Taille und schaute sie an. Dann beugte er sich zu ihrem Ohr und flüsterte leise: „Noch immer nicht müde Joyce? Ich will dir ja nicht den Schlaf stehlen.“ Einige Sekunden später gab er ihr einen Kuss in den Nacken. Er war kurz , doch vielsagend. Ein kurzes leises Seufzen entfuhr im. Regulus hätte noch eine Ewigkeit hier sitzen bleiben können, doch er hatte gerade einen Blick auf die große Uhr geworfen , die im Gemeinschaftsraum prangte. Es war bereits lange nach Mitternacht und Schlaf würden alle diese Nacht nur ein paar Stunden bekommen. In wenigen Minuten würden sich auch Joyce und Regulus für diese Nacht trennen , um Schlaf zu finden und in den nächsten Tag zu starten. Seine Hand suchte dennoch die von Joyce und sanft fädelte er seine Finger durch die ihren , während sich ein kleines Schmunzeln auf sein Gesicht stahl. Er wusste nicht woran es lag , was ihn zu seinem Verhalten trieb. Mochte es der Alkohol sein oder einfach nur das Begehren was der Black fühlte , wenn er Joyce sah , doch sich selbst noch nicht eingestehen konnte. Ihr Geruch vernebelte ihm die Sinne , er legte sich wie ein Schleier über seine Gedanken und verwehrte ihm klar zu denken. Er verwehrte ihm sogar all die Erinnerungen an negative Gefühle. Regulus dachte für einen Moment er vergaß wie sie sich anfühlten. Der Black schloss die Augen , atmete aus , eh er das Wort an die Blondine wandte , immer noch in gedämpfter Stimme: „Sag mal Joyce , wie wärs : Wir beide , morgen Abend? Ein kleiner Flug auf dem Besen und die Nacht genießen? Was sagst du dazu?“ Während er sprach ,schaute er ihr neckend ins Gesicht.
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa Feb 04, 2012 11:48 am

((unkreativ und doofOo Das Lied passt auch nicht, aber ich liebe es<3))



Es war eine schöne und ruhige Atmosphäre zwischen den beiden Slytherins und Joyce ließ sich davon leiten. Sie sprach nicht, sie blieb ruhig auf ihrem Platz sitzen, nämlich auf dem Schoß des Blacks. Dieser saß ebenfalls entspannt, er schmunzelte aber immer noch. Joyce sah ihn an und musterte ihn entspannt. Sie hatte sich seitwärts auf seinen Schoß gesetzt, sie musste nur den Kopf etwas in die Linke Richtung drehen und konnte ihn genau in die Augen sehen. Ihre Hände lagen auf ihren Schoß und sie saß in gerader Haltung, wie es ihre Eltern ihr in frühen Jahren beigebracht haben, jedoch fand sie dies anstrengend und nahm ebenfalls eine Entspannte Haltung ein.
Nur das beruhigende Knistern des Feuers durchbrach die Stille in dem Gemeinschaftsraum der Schlangen, jedoch war es ihm nicht übel zu nehmen. Die Nacht neigte sich langsam aber sicher zum Ende, langsam aber sicher würden auch die anderen bald ankommen in der Hoffnung, noch in das Land der Träume, wenigstens für ein paar Stunden, zu fliehen. Joyce war sich sicher, nachdem die Rumtreiber in die Große Halle rein gekommen waren, hatte keiner mehr gefeiert oder getrunken. Sie würden nur noch müde und ohne viele Emotionen in ihre Schlafsäle hineinschleichen, jedoch jeder mit einer anderer Meinung zu diesem Abend. Doch Joyce interessierte sich nicht für die anderen, nein ihre ganzen Gedanken galten nur der Person, auf deren Schoß sie gerade saß. Regulus, dessen Augen auf ihr ruhten, dessen schmunzeln so viel Schönes Ausstrahlten, mehr als von jedem anderen. Seine schwarzen Haare waren zerzaust, doch Joyce wusste nicht ob das immer so war, sie konnte sich gerade nicht genau daran erinnern. Seine Haare fielen ihm über die Augen, es waren nur einzelne Strähnen, so konnte sie seine ebenfalls schwarzen Augen noch genau erkennen. Ihr viel wieder die Beschreibung vor noch nicht allzu langer Zeit ein. Wie ein tiefes Meer, doch nun passte diese Beschreibung schon nicht mehr. Sie waren anders, sie waren klarer, strahlten was anderes aus. Es war nun kein Meer mehr, wo viel in ihm schwirrte, nein, sie waren klar. Sie konnte nicht beurteilen, was genau seine Augen nun sagen wollte, dass er womöglich wieder klarer in Gedanken war, wieder wusste wo er grad war, was er gerade machte und was er machten wollte; sollte oder konnte. Er war einfach wieder da, wo er von Anfang an war. Sie wusste es aber nicht, wahrscheinlich waren seine Augen nur vorhin wegen dem Alkohol undeutlich gewesen, von ihm, doch auch von ihr. Langsam formte sich der Mund des Mädchens zu einem Lächeln, gleich zu dem wie Regulus. Wie er da saß, seine Arme um die Lehnen, Seelenruhig und kein Anzeichen für Müdigkeit oder etwas anderem. Das einzige Wort für ihn, fiel Joyce nun ein. Mysteriös. Es war nicht negativ gemeint, ein es war einfach ein sehr schönes Wort in ihrem Kopf. Es zog sie magisch an, also sein ganzes Aussehen. Joyce war schon ihr ganzes Leben lang von mysteriösen Sachen fasziniert. Regulus war einfach Faszination pur, außerdem, so dachte sie zumindest, konnte man von ihm nie alles erfahren, es gab immer etwas, was man nicht erforschen konnte oder erfahren würde und das, genau das, liebte sie. Diese Tatsache fand sie am interessantesten und verführte sie dazu, weiter zu forschen und zu hören. Sie würde liebend gern ihn ausfragen, Fragen stellen, die nur er beantworten konnte. Doch es gab immer ein haken bei solchen Arten von Menschen; man würde es nie zu hören bekommen. Wenn andere ihn genauso einschätzen wie sie, dann würde es sich doch schnell rumsprechen, wenn er eine Antwort auf eine Frage gab. Doch es gab bestimmt keinen Menschen, der in Regulus reingucken konnte, ihn verstehen konnte, niemanden, außer ihm selbst. So würde es auch bleiben, außer jemand würde so fest in seinem Herzen sein, dass er sprechen würde. Und genau auf das, auf das würde Joyce warten und hoffen, dass sie es war.
Tief in Gedanken sah sie ihn an, doch immer mehr schweiften die Gedanken ab und irgendwann dachte einfach nur an nichts bestimmtes, denn die Entspannung verwandelte sich in so später Stunde in Müdigkeit.
Plötzlich bewegte sich der Black und auch Joyce wurde automatisch wieder wach. Seine Hände schlangen sich um ihre Taille und hielten sie fest im Griff, dann zog er sie leicht an sich. Diese Berührungen ließ das Herz des Mädchen höher Schlagen und an den Stellen an der Taille, wo er sie zärtlich Berührte, da brennte es schon leicht. Es war kein Brennen, das wehtat, aber es würde ihr wärmer dort. Es war ein wunderschönes Gefühl, von ihm Berührt zu werden, aber nicht in einen sexuellen Sinn, sondern in einem ganz anderen. Joyce genoss diesen Moment, doch der nächste sollte wohl noch besser sein. Der Black beugte sich langsam zu ihr zu, das schelmische funkelte in seinen Augen und seine Lippen waren immer noch zu einem Lächeln geformt. Mit jeder Bewegung näher zu ihr, schlug ihr Herz höher und gespannt lauschte sie den Worten des Mannes. „Noch immer nicht müde Joyce? Ich will dir ja nicht den Schlaf stehlen.“, flüsterte er ihr verführerisch ins Ohr und dann küsste er ihr am Nacken. Wenn man dahinschmelzen könnte, würde sie nun wie geschmolzene Butter auf dem Boden dahinschmelzen. Doch stattdessen schloss sie die Augen und seufzte. Diese Berührung brannte mehr als der Feuerwhisky und nun hätte das Mädchen ihn am liebsten genommen und ihm ihre Gefühle ausgedrückt. Sie hätte ihn genommen und ihre Lippen auf seine gedrückt, wäre es nicht ganz unpassend gewesen. Auch Regulus seufzte, was Joyce nicht erwartet, denn sie kannte es von ihm, das er sich nicht so offen zeigte. Es freute sie, sie machten Schritte voran, sie konnten sich mehr und mehr vertrauen. Und obwohl sie sich nicht lang kennen, es fühlte sich so an, als ob sie sich schon Ewigkeiten kennen würden.

Bevor sie auch nur Reagieren konnte, spürte sie seine Hand in ihrer, was ihr dann nochmals die Sprache verschlug. Er wurde auf einmal so offen zu ihr und ihr kleines Herz pochte laut, dass sie Angst hatte, er könnte es hören. Sie drückte seine Hand leicht, als Zeichen, dass sie es genoss. Am liebsten hätte sie sie nicht losgelassen, doch bald würde er in sein Zimmer gehen und sie in ihres. Man konnte dies nicht verhindern, also genoss sie einfach diese Zweisamkeit, die sie nun hatten. Jeder Mensch der Welt hätte nun reinplatzen können, sie würde es einfach ignoriert, denn es war ihr Moment. Es war der Moment, den man nicht gehen lassen wollte. Diesen Gedanken hatte der Black wohl auch und so schlug er, mit dem gleichem verführerischem Ton den er hatte vor: „Sag mal Joyce, wie wärs: Wir beide , morgen Abend? Ein kleiner Flug auf dem Besen und die Nacht genießen? Was sagst du dazu?“.
Immer noch rot in den Wangen, blickte sie auf und schaute Mitten in die Augen des jungen Mannes. Heute waren ihre Gesichter schon oftmals sehr nah aneinander, jedoch musste Joyce sich nun mehr konzentrieren, ihn nicht einfach zu nehmen und zu küssen. Das Mädchen lächelte auf und ihre Augen leuchteten als sie sagte: „Ich glaube, du hast schon was gestohlen, da kannst du nun auch meinen Schlaf stehlen.“, gab sie leise zu und fand es schon danach schon fast peinlich, was sie von sich gab. Um es zu überspielen, sagte sie dann. „Aber dein Vorschlag finde ich gut, solang du mich nicht von deinem Besen schmeißt“. Während sie das sagte, spielte sie spielerisch mit seiner Hand, die in ihrer lag. „Sag mir nur Bescheid, ich denke es lässt sich bei meinem Terminkalender noch was einplanen“, sagte die Slytherin neckend und zeigte ihm ihre Zähne, als sie grinste. Es war ein kleines grinsen, nur kurz die Zähne ließ sie ihre Zähne zeigen. Schon stieg ihre Vorfreude auf den nächsten Tag, denn da wusste sie, sie würde ebenfalls einen wunderschönen Abend haben. Doch auch da kam ihr eine Frage auf; wie würde er am nächsten Morgen auf sie reagieren? Er würde sicherlich nicht zu ihr antanzen und sie in den Arm nehmen. Doch diesen Gedanken verwarf sie, denn es würde auf jeden Fall nichts schlimmes sein, da war sie sich sicher.
„Weißt du was mich so an dir fasziniert?“, fragte sie und schaute dem Black in die Augen. Daraufhin beugte sie sich langsam zu ihm vor, bis sich ihre Wangen berührten, als sie leise und zärtlich in sein Ohr hauchte: „Ich weiß es nämlich nicht“.
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Di Feb 07, 2012 11:52 am

Ihre Hand in seiner. Regulus konnte nicht anders als sein schelmisches Grinsen beizubehalten. Erst jetzt bemerkte er die leichte Röte auf Joyce' Wangen. Seine Mundwinkel zuckten wieder einmal , wie so oft , wenn er in ihrer Nähe war. Es steht ihr gut. Als auch noch ein Leuchten in ihre Augen trat war Regulus vollkommen hingerissen. Auch Joyce schien alles andere in den Hintergrund gerückt zu haben , denn ihre Stimme klang ebenfalls hingerissen vom Augenblick. Von ihrem Augenblick. „Ich glaube, du hast schon was gestohlen, da kannst du nun auch meinen Schlaf stehlen.“ Noch ein wenig enger zog der Black 'seine' Slytherin zu sich heran. Was einmal mir gehört , in meinem Besitz ist , das bleibt es auch , dachte der Zauberer leichthin. Joyce sprach nun mit klarer Stimme weiter. Die Hexe sagte das sie die Idee des Blacks – einen Ausflug auf dem Besen zu machen – gut fände. Ich habe auch nicht anderes erwartet , dachte er sich grinsend.
„Sag mir nur Bescheid, ich denke es lässt sich bei meinem Terminkalender noch was einplanen.“ Auch Joyce strahlte nun. Sie grinste den Black neckend an und er konnte nichts anderes als kurz verächtlich auszuatmen. Beinahe wäre ihm der Mund heruntergeklappt. Sie war unglaublich , nicht einmal während des ganzen Abend hatte er Unbehagen in ihren Augen gesehen. Joyce behandelte Regulus wie einen normalen Menschen und nicht wie einen Reinblütler aus einer der ältesten und mächtigsten Zauberfamilien. Irgendetwas gefiel ihm daran. Doch Joyce sprach schon weiter: „Weißt du was mich so an dir fasziniert? Ich weiß es nicht.“ Er zog einen Mundwinkel nach oben und sprach immer noch flüsternd: „Ich bin ein Black. Reicht das nicht schon?“ - Ein kurzes Lachen entwich ihm. - „Aber meist sind die Menschen anziehender die etwas zu verbergen haben.“ Bevor auch nur eine Sekunde vergangen war antwortete Joyce schon , indem sie sanft fragte was er denn zu verbergen hatte. "Das wirst du schon früh genug erfahren." , flüstere er kaum hörbar. Die Menschen die die Nacht zum Tag machen und verbotene Sachen tun. Dazu gehöre ich Joyce. Kurz stellte sich Regulus die Frage wie wohl die Blondine zu Schwarzer Magie stand. Natürlich , sie war eine Slytherin aber das hieß noch lange nicht das man sich fröhlich , munter und heiter in die Tiefen der dunklen Künste hinab begab. Das lebende Beispiel war seine Cousine Andromeda. Auch Joyce wirkte auf den Black nicht so als habe sie viel damit zu schaffen. Wieder einmal wurde ihm für einen Augenblick vor Augen geführt , das er noch so viel nicht wusste , wie wenig auch sie von ihm wusste. Die Schwarze Magie war ein großer Teil des Blacks. Er war der größte und gleichzeitig schwierigste. Er würde Joyce irgendwann erzählen – wenn sie weiterhin so *gut* miteinander klar kämen , wie viel er sich wirklich damit beschäftigte. Sie würde es akzeptieren müssen oder sie würde es eben nicht tun. Und Selten glaubte er mit einer Person stundenlang reden zu können. Mit der Slytherin war es so. Joyce war einfach unergründlich. Der Zauberer hatte das Gefühl das sie niemals berechnend reagieren könnte.
Doch eines war Regulus klar : Die Schwarze Magie war seine Zukunft. Sie war die Zukunft aller Zauberer und Hexen. Ich meine , wer braucht denn schon bitte Pflege magischer Geschöpfe? Arithmetik und Zaubertränke. DAS sind Fächer. Lernen wie man Tiere pflegt klingt eher nach Hufflepuff und Gryffindor. Wir haben für so etwas Hauspersonal.

Und dennoch , kaum hatte er er nur einen Gedanken an Schwarze Magie , loderte dieses Verlangen in ihm auf. Das Verlangen nach Wissen anderer Art. Kurz dachte er auch an die Bücher die er mit Severus und Bellatrix in der Nokturngasse gekauft hatte. Vor allem eines war ihm im Gedächtnis geblieben 'Schwarzmagische Flüche für Schwarze Magier'. Das Wissen welches in diesen Werken schlummerte weckte in Regulus Ehrfurcht. Auch Ehrfurcht vor dem Kommenden. Sein Vater hatte ihn in den Sommerferien von einem Mann erzählt der Leute um sich scharte um seine Ideologie zu vertreten. Die Ideologie vom Reinen Blut. Orion ging davon aus das dieser Mann einmal Großes vollbringen würde. Und ohne es zu wissen , traf er damit ins Schwarze. Seine Familie steckte er alle mit jener Begeisterung für diesen Zauberer und für dessen Ansichten an , wo doch seine und die Black'schen sich kaum voneinander unterschieden. Wie ein Dolch durchschnitt eine Berührung den schwarzen Rauch der seinen Geist umwanderte. Joyce spielte leicht lächelnd mit Regulus Hand. Welchem Kontrast er sich hingab , war schier nicht zu glauben. Auf der einen Seite stand die dunkle Magie und auf der anderen stand Joyce , die wie die Sonne zu sein schien und die Gedanken an jene dunkle Kräfte weit fort trieb. Doch erst einmal war sie es die bei ihm war. Seine Bücher lagen in seinem Schlafsaal , ihnen würde er sich später zu wenden. Und ein Black ließ keine neckenden herausfordernden Bemerkungen auf sich sitzen. Nun griff er etwas fester um Joyce Hand und schaute ihr in die Augen , immer noch im Zauber des Gefühl der Unbeschwertheit. „Weißt du Joyce , ich halte nicht viel von Terminkalendern. Notfalls schmeiße ich deine 'Termine' nämlich über den Haufen.“ Er zwinkerte ihr zu. In einem ebenfalls leichten Ton gab sie zurück: "Aber dann werde ich in der Schule versagen und wer will schlechte Noten? Außerdem kann ich doch meine Date's nicht absagen!" Spielerisch rollte Regulus die Augen und hielt seine freie Hand vor seinen Mund , es würde ihn das ernsthaft bestürzen. Doch Tatsache war , er liebte es Joyce zu necken.

Kurz darauf entwich ihm ein kurzes Gähnen , welches er unterdrückte. Doch die Müdigkeit ließ sich nicht mehr abschütteln. Sie um webte seinen Geist wie eine Spinne ihr Opfer. Er lehnte sich leicht zu der Blondine vor und sagte: „Auch wenn ich mit dir liebend gerne noch bis zum Morgengrauen hier sitzen würde Joyce, ich glaube Professor Wessex wäre weniger erfreut wenn die Hälfte ihrer Schüler am einschlafen wären. Und es soll nicht am ersten Tag heißen: 5 Punkte Abzug für Slytherin! Also...“ Mit diesen Worten stand Regulus elegant von der Couch auf und unweigerlich musste auch Joyce aufstehen. Doch ihre Hand ließ er nicht los.
In wenigen Minuten würden die beiden in ihren warmen Betten liegen. Regulus wusste nicht warum , aber er hatte zunehmend eine Sehnsucht danach sich in die weichen Federn zu schmeißen. Er wusste nicht ob es ihm so vorkam , doch es fehlten noch einige Slytherins , einschließlich seine drei Cousinen. Von Narzissa hatte er den ganzen Abend relativ wenig mitbekommen , Andromeda war irgendwann während der Party verschwunden und Bellatrix , nun ja die würde wohl erst einmal ihre Emotionen unter Kontrolle bringen müssen. Ich warne dich Bella , lass deinen Zorn auf Gott und die Welt nicht an Joyce aus. Regulus wusste das Bellatrix Joyce nicht leiden konnte – obwohl , wen konnte sie schon wirklich leiden? Er sah seine Cousine nie mit Freundinnen , selbst ihre Schwester Narzissa duldete sie nur in ihrer Nähe. Kurz rollte der Zauberer die Augen , als ihm einfiel das Bella auch auf ihn gerade nicht gut zusprechen war. Gut , das wäre wohl ein wenig zu dramatisch ausgedrückt. Der Black hatte etwas getan was der Slytherin missfallen war und gewiss würde sie dies nicht einfach unter den Tisch kehren. Spätestens auf dem Weg zum Unterricht würde er ihr über den Weg laufen und somit ihre Worte über sich ergehen lassen. Er konnte nur hoffen das die Wut seiner Cousine über Nacht verrauchte , denn wenn Regulus eines nicht ausstehen konnte dann war es Stress am frühen Morgen und dazu noch am Morgen des ersten Schultages.
Als sich plötzlich eine Säule vor ihm auftat , blieb der Black abrupt stehen. Er musste mit Joyce , vollkommen in Gedanken verloren , bis zum Ende des Gemeinschaftsraumes gelaufen sein.
Nun war es Zeit sich zu verabschieden.
Seine kurze Unsicherheit ließ er sich keines Falles anmerken. Sie sollte nicht sehen das er mit sich haderte , das ein Black überhaupt überlegen musste was er nun tat. All das spielte sich in seinem Inneren wieder , doch Joyce sollte besonders in diesem Moment nichts davon mitbekommen. Doch wie immer wirkte er selbstsicher in seinem Tun. Leicht zog er die Slytherin zu sich heran und hauchte ihr dann einen Kuss auf die Haare eh er ihr eine gute Nacht wünschte. Dann wollte er gerade gehen , drehte sich aber noch einmal zu Joyce um: „Und Joyce? Wir sehen uns morgen früh in Alte Runen. Schlaf gut.“ Als er lächelte wurden seine Züge einen Moment lang weicher als sonst , eh er sich endgültig von der Hexe abwand und in Richtung der Schlafsääle schritt.

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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Do Feb 09, 2012 7:54 am

Joyce wollte und konnte nicht auf die große Uhr in dem Gemeinschaftsraum gucken, denn sie befürchtete etwas nicht Schönes. Sie wusste, sie musste sich verabschieden und Joyce hatte eigentlich auch nichts dagegen, nur sie hätte auch nichts dagegen, nun sofort hier auf der Stelle ein zu schlafen. Der Black hatte sie näher an sich heran gezogen und es war bestimmt viel gemütlicher als im in ihrem Himmelbett im Schlafsaal. Sie wollte lieber auf seiner Schulter einschlafen, als auf ihren Kopfkissen. Die Slytherin positionierte sich so, dass sie den Black wieder anschauen konnte und musterte ihn kurz. Sie hatte noch gar nicht auf seine Kleidung geachtet, aber wann war denn überhaupt Zeit dazu geblieben? Sie schaute an ihm herunter und sah, dass er keinen Umhang trug. Sie wusste nicht, ob er ihn abgelegt hatte, oder ihn überhaupt nicht trug. Sie persönlich fand, dass diese Umhänge eigentlich nur schwul an Jungs aussahen. Sie wusste nicht, was andere darüber dachte, aber sie fand es besser. Die schwarzen Hosen waren einfach schlicht und sahen an manchen Jungen sehr gut aus, auch bei Regulus. Die waren nicht zu weit, jedoch auch nicht zu eng, sodass es sehr elegant aussah. Wenn man ihn ansah, schaute man nicht sofort auf die Hose, jedoch wenn man genauer beachtete, diese Hose stand ihm sehr. Sein Oberteil war, wie bei so ziemlich jeden anderen, ziemlich ordentlich, jedoch sah sie, dass er es nicht so ernst nahm, dass das Shirt in die Hose zu ordnen, also schaute es bei ihm leicht durcheinander aus. Jedoch nicht schlampig, was Joyce wunderte. Das ist doch unfair, wieso sieht er selbst dabei noch gut aus? , fragte sie sich. Die Krawatte, die er trug war ebenfalls nicht ganz wie es sein sollte. Alles war eigentlich nicht *genauso* wie es sein sollte, aber es sah verdammt gut aus. Wie ein Rebell, jemand der Regeln bricht. Und genau auf so etwas stand Joyce. Ein böser Bube. Hrhr
„Ich bin ein Black. Reicht das nicht schon? Aber meist sind die Menschen anziehender die etwas zu verbergen haben.“, lachte der Black. Oja, ich denke das reicht schon, dachte sie sich im Stillen. Jedoch war sie interessiert, zu wissen, was er wohl zu verbergen hatte. Wenn man schon so etwas sagte, hatte man etwas zu verbergen. Kurz runzelte sie Stirn, dann wiederrum lächelte sie. Vielleicht bluffte er auch nur, womöglich wollte er nur interessant sein. „Ach ja? Was gibt’s denn interessantes?“, hauchte sie und spielte immer noch leicht verträumt mit ihrer Hand in seiner. Es war komisch, sie kannten sich nur einen Tag, doch es fühlte sich so an, als ob sie sich schon Ewigkeiten kannten. Sie hatten ja schon alles durchlebt: Romantik, Neckereien, Streit und Versöhnung. Schlagartig merkte sie, dass sie sehr wenig über den Black wusste, womöglich weniger als jeder andere. Sie hatte sich nie sonderlich mit den Blacks gekümmert, sie wusste, dass diese Familie einen hohen Rang hatten, aber hatte sie nie etwas mit ihnen zu tun, also hatte sie auch nicht oft hingehört, wenn jemand etwas über sie sagte. Und zugegeben, oft hörte man etwas von ihnen.
Jedenfalls wusste Joyce, sie würde ihn noch besser kennenlernen. Es war ja schließlich nun *ihr* Regulus, oder konnte man etwas anderes darunter verstehen? Nein konnte man nicht, er gehört ihr und würde ihn auch nicht hergeben, da war sie sich sicher. Doch was würde sie nun geben, jetzt nur ein kurzen Blick in seine Gedanken werfen zu könnten, um wenigstens einen Einblick zu haben, wie er sich fühlt und was er nun denkt. Jedoch war dies jedem verwehrt, also musste sie sich damit abfinden, dass der Black sie anlächelte. Doch Joyce war vollkommen zufrieden was sie nun hatte, es war vollkommen.

„Weißt du Joyce , ich halte nicht viel von Terminkalendern. Notfalls schmeiße ich deine 'Termine' nämlich über den Haufen.“, durchbrach er ihre Gedanken sanft und zwinkerte ihr zu. Spätestens nun war ihr ganzer Wille dahin, sie hörte nur noch ihn und würde über Leichen gehen, um mit ihm morgen einen Flug zu unternehmen. Schon jetzt stieg ihre Laune noch einen Tick mehr, schon malte sie sich den nächsten Abend aus und neue Schmetterlinge schwebten in ihrem Bauch. Jedoch wollte sie nun nicht wie ein verliebtes Huhn vor sich hin schwärmen, sondern noch gefasst wirken. Nunja, sie wusste, dass würde nicht ganz klappen, aber immerhin etwas mehr gefasst als zu quietschen.
"Aber dann werde ich in der Schule versagen und wer will schlechte Noten? Außerdem kann ich doch meine Date's nicht absagen!", sagte diese nun leichthin, worauf Regulus dann die Augen verdrehte und geschockt guckte. Darauf kicherte Joyce und fuhr durch seine Haare. Er konnte es einfach nicht lassen, sich über sie lustig zu machen. Doch auch Joyce liebte es mit ihm zu spielen, so wurde es doch auch interessanter.

Doch nun wechselte der Black das Thema und meinte zu ihr: „Auch wenn ich mit dir liebend gerne noch bis zum Morgengrauen hier sitzen würde Joyce, ich glaube Professor Wessex wäre weniger erfreut wenn die Hälfte ihrer Schüler am einschlafen wären. Und es soll nicht am ersten Tag heißen: 5 Punkte Abzug für Slytherin! Also...“ Auch Joyce musste zustimmen, doch sie wollte nicht gehen. Ihre Müdigkeit war nicht zu übersehen, aber Regulus ließ sich wieder einmal nichts anmerken. Das muss ich auch einmal lernen , dachte sie sich im Stillen und lächelte ihm zu, als er sie sanft hinstellte. Das Mädchen fand es immer aufs Neue toll, wie der Black ihren Namen sprach. Von Sekunde zur Sekunde verliebte sie sich weiter in den hoch angesehenen Black, den so viele Frauen vergötterten. Joyce erwiderte nur kurz: „Da hast du recht, Regulus. Wir wollen doch schließlich den Hauspokal gewinnen“. Leichter Sarkasmus schwang mit in ihrem Ton, was sie eigentlich nicht wollte, jedoch bemerkte dies der junge Mann wohl nicht.
Beide Slytherins waren in ihren Gedanken und liefen so schweigend durch den Gemeinschaftsraum, doch ihre Hände wollten sich nicht loslassen. So liefen sie Händchenhaltend durch den Raum der Schlangen. Als sie sich aber trennen mussten, wussten wohl beide nicht, was sie tun sollten. Joyce wusste nicht, sollte sie ihn womöglich umarmen oder einfach nur gehen? Da sie nicht wusste was sie nun tun sollte, überließ sie einfach Regulus die Gesten und lächelte einfach nur. Dieser zog sie an sich und gab ihr einen leichten Kuss auf ihr Haar, worauf sie wieder dahinschmelzen konnte. Sie wiederrum stellte sich auf ihre Zehenspitzen und drückte ihm ein Kuss auf die Wange. Lächelnd verabschiedeten sie sich und ehe sie sich abwandte, sagte Regulus noch: „Und Joyce? Wir sehen uns morgen früh in Alte Runen. Schlaf gut.“.
Kichernd gab sie zurück: „Danke Regulus. Bis morgen und träum was Schönes.“
Mit einem guten Gefühl im Bauch, wandte sie sich nun endgültig von ihm ab und ging in Richtung Schlafsäle der Mädchen, in den sie keine andere Person erwartete.

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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Fr März 09, 2012 10:37 am

Cf.: Restliche Räume & Korridore – In den Korridoren von Hogwarts

„Natürlich doch, mein Freund. Wie wäre es, wenn wir gleich damit anfangen? Wir holen unsere Bücher und entführen dann einen kleinen Gryffindor, der denkt er wäre der Größte. Was meinst du, ist das kein guter Start ins Schuljahr?“ Das kleine, sadistische Grinsen wurde nur noch breiter. Ja, so war Bellatrix, wie sie leibte und lebte. Genau so, wie er sie gewohnt war. Und da er jetzt wusste, dass dort keinerlei Lügen dahintersteckten, konnte er nicht anders, als ein leises Lachen auszustoßen. Ein Funkeln trat in die Augen des Slytherins, als er sich vorstellte, wie ein Miniatur-Potter vor ihm lag, sich vor Schmerzen windend, wimmernd, um Gnade flehend. Wie gerne würde er einmal sehen, wie der ach so tolle Löwenkopf sich die Augen ausweinte, weil er nicht das bekam, was er wollte. Doch vermutlich würde das nie geschehen. Denn der großartige James Potter bekam immer das, was ihm ‚zustand’. Selbst Lily würde er vermutlich irgendwann kriegen. Denn niemand konnte sich seinem Charme entziehen. Und Lily war zu gut, um seinem Werben ewig zu widerstehen. Sie war so viel besser als Potter und sein Anhängsel. Und doch würde sie ihm erliegen. Eine leise Stimme flüsterte ihm das immer und immer wieder zu.
Wie der Hass auf den Rumtreiber kam, so verschwand auch sein Grinsen. Mit einem grimmigen Gesichtsausdruck nickte er. „Lass uns loslegen.“
Er interessierte sich nicht dafür, dass sie im Begriff waren, etwas Verbotenes zu tun, dass sie zig Schulregeln verletzten und dass Lily das hier ganz und gar nicht gutheißen würde. Selbst Samatha fände diese Art von Zeitvertreib nicht gut. Aber das war ihm egal. Er wollte nur diese Wut in ihm verschwinden lassen. Und das konnte er nur, indem er sich irgendeinen aufmüpfigen Gryffindor schnappte. Wenn schon nicht Potter, dann irgendjemand anderes von dieser Brut. Sie waren doch sowieso alle gleich.

Schnellen Schrittes bahnten sich die beiden Slytherins einen Weg durch die verzweigten Gänge des Schlosses, ungesehen verschmolzen sie mit der Menge. Niemand würde erfahren, was sie in der nächsten Stunde tun würden. Niemand würde je davon wissen. Denn selbst ihr Opfer könnte sich danach an nichts mehr erinnern. Sie hatten ihre Vergessenszauber über die Jahre perfektioniert. Wer wusste schon, wozu man diese hin und wieder brauchte? Gerade jetzt war es eine äußerst praktische Methode, um einfach alle Spuren verschwinden zu lassen. Severus verzog das Gesicht. Es war viel zu einfach.
Ohne wirklich stehen zu bleiben murmelte er das Passwort zum Gemeinschaftsraum und verschwand mit Bellatrix durch den Spalt in der Mauer, der sich sofort hinter ihnen wieder schloss. Der Gemeinschaftsraum war bemerkenswert leer. Kaum ein Schüler saß in einem der dunklen Ledersessel und lernte oder machte Hausaufgaben. Denn welcher Lehrer gab am ersten Schultag schon massig Hausaufgaben auf? Die wenigsten. Und sich die Mühe machen schon für irgendwelche Prüfungen zu pauken, machten sich auch nur die wenigsten. Wenn überhaupt. Denn schließlich musste man die letzten Sonnenstrahlen des Sommers genießen. Oder überhaupt die Sonne, die an diesem Fleckchen Erde nur sehr selten zum Vorschein kam. Doch Severus interessierte sich nicht dafür. Sein Ziel war sein Schlafsaal, genauer gesagt sein Koffer, in dem, gut versteckt unter einigen Socken und Umhängen, das schwarzmagische Buch lag. „In zehn Minuten wieder hier!“ Es war mehr eine Aussage, als eine Frage und ohne wirklich eine Antwort zu erwarten, lief der junge Snape die Stufen hinauf, die zu seinem Schlafsaal führte, den er sich mit drei anderen Slytherins teilte. An diese er im Moment jedoch relativ wenig Gedanken verschwendete. Er hatte zehn Minuten. Zehn Minuten, um sich alles einmal durch den Kopf gehen zu lassen. Ein wenig erschöpft ließ er sich auf die weiche Matratze seines Himmelbettes fallen und starrte an die samtenen Stickereien. Das Wappen Slytherins war dort eingraviert, wie überall hier. Der Hausherr hatte einen Sinn für Stil gehabt, alles war in Grün, Schwarz und Silber gehalten. Beruhigende Farben, doch das täuschte. Schwarz wie die Nacht, das Grün einer Schlange und das Silber, wie die schimmernde Klinge eines Messers.
Ein Grinsen stahl sich auf das Gesicht des Slytherins, als er daran dachte, wie überzogen er doch reagiert hatte. Jetzt fühlte er sich plötzlich leicht und unbeschwert, voller Tatendrang und unterschwelliger Wut, die sein ständiger Begleiter war. Ja, jetzt war es wieder so, wie es sein sollte. Nur eine Sache, musste er noch…
„Verdammt!“ Ein plötzlicher Schmerz in seiner Schulter ließ Severus hochfahren. Ein seltsames Ziehen breitete sich von dort aus und nahm seinen ganzen Körper ein. „Was zum…“ Flink fasste er an den Ausgangpunkt des Schmerzes und ertastete kleines, pieksendes Etwas. Mit einem gezielten Ruck befreite er das Wesen von seiner Schulter, in die es sich verbissen hatte. Er hatte es beinahe erwartet. „Doxys?“ Er hatte zwar kein ‚Pflege Magischer Geschöpfe’ belegt, aber er wusste genau, was diese kleinen Viecher waren und zu welchen Schandtaten sie fähig waren. Im Zaubertränke Unterricht hatten sie diese Wesen einmal erwähnt. Ihr Gift wirkte sich rasend schnell auf den Körper aus und man sollte besser immer ein Gegengift bereit haben… Ein lauter Fluch verließ die Lippen des Snape und er wühlte planlos im Koffer herum „Accio“, rief er irgendwann und hielt sofort eine Flasche mit einer gelblichen Flüssigkeit in den Händen. Er träufelte sich ein wenig auf die Hand und fuhr damit über die winzig kleinen Bisswunden, die das Teufelsvieh ihm hinterlassen hatte. Dass er den Doxy dabei einfach in eine Ecke des Zimmers geschleudert hatte, war ihm entgangen.
Nachdem er schließlich auch noch einen Schluck aus der Flasche getrunken hatte, sah er sich genauer um. In seinen und auch in den anderen Betten wimmelte es nur so von den kleinen, feenartigen Biestern. Wie sie jedoch dort hin gekommen waren, war dem Schwarzhaarigen schleierhaft. Bis… „Peeves du Idiot! Komm aus deiner Ecke heraus!“ Suchend blickte sich Severus um, doch er konnte den Poltergeist nirgendwo entdecken. „Wenn du diesen Mist nicht sofort in Ordnung bringst, hole ich den blutigen Baron her. Und der wird es gar nicht begrüßen, dass du einen seiner Schützlinge mutwillig verletzt hast. Also sei lieber gründlich!“
Sich schnell das Buch schnappend und den Koffer noch mal mit einigen extra Zaubern verschließend stürmte Severus aus dem Zimmer. Sollte dieser kleine Winzling sich doch ins Fäustchen lachen, der Blutige Baron war immer ein gutes Mittel gegen ihn. Bei Merlins gezwirbelten Barthaaren… dieses Gift war nicht gerade angenehm. Denn auch wenn er das Gegengift eingenommen hatte, so spürte er, wie sich alles über seine Nervenbahnen ausbreitete, wie ein weiter Teppich.
Unten angekommen sah er schon Bellatrix, wie sie abwartend an einem Sofa lehnte. „Peeves, diese Ratte hat mich aufgehalten. Fand es ganz lustig, Doxys in den Schlafsaal zu schmuggeln. Aber jetzt steht unserem … Plan nichts mehr im Wege.“ Er grinste kurz diabolisch und schwenkte das Buch, was vollkommen harmlos wirkte, in seiner Hand.

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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa März 17, 2012 10:15 am

Cf.: Restliche Räume & Korridore – In den Korridoren von Hogwarts

Das böse Grinsen, das kurzzeitig auf Severus Gesicht aufgetaucht war, schwand und wich einem grimmigen Gesichtsausdruck. Dieses Glitzern in den Augen, die Art, wie er sein Gesicht verzog, Bella kannte diesen Ausdruck. Der Hass auf die Rumtreiber spiegelte sich in den Augen des jungen Snapes wieder. Auch sie verspürte immer, wenn sie an die drei, oh, vier dachte, einen gewissen Hass. Im Laufe der Jahre hatte sich der Hass verteilt, war nicht mehr gleichmäßig gewesen wie am Anfang und hatte sich von großer Abneigung zu kaltem, berechnetem Hass gesteigert. Am Schlimmsten war es mit Sirius. Der Trottel hatte ihr Blut verraten und gab sich mit Kreaturen wie Lupin und Pettigrew ab. Sie konnte keinerlei Ähnlichkeiten an ihnen feststellen. Das Einzige was sie verband, war der Name und die Haarfarbe. Seine Augen waren von einem laschen Sumpf-Braun, während ihre schwarz leuchteten und jeden zu verschlingen drohten. Und seine Arroganz? Nicht auszuhalten. Kein Wunder, dass er der Einzige war, mal abgesehen von Pettigrew, aber von dem sah ohne hin jeder ab, der noch kein Mädchen länger als zwölf Stunden hatte halten können. Potter, der war ihrer Meinung nach einfach nur dumm und arrogant. Alle hielten ihn für den Anführer, fanden ihn toll, liefen ihm nach. Nur weil er wuschelige Haare hatte, das konnte doch jeder. Lupin war einfach nur ein erbärmlicher kleiner Wurm, vielleicht noch der mutigste der Drei, aber trotzdem erbärmlich. Minderwertigkeitskomplexe und man konnte ihn *so* leicht beeinflussen.
Ach ja, da gab es ja noch einen. Pettigrew, das Gesicht einer Ratte und auch das Sozialverhalten ebendieser. Einer wird immer vorgeschickt um die Gefahr auszutesten, dieser eine war immer *nicht* Pettigrew. Ein feiger, kleiner Wurm, der nur Schutz bei den mächtigeren der Gesellschaft suchte und hoffte, ein wenig von ihrem Glanz abzubekommen. Solche Freunde kämen ihr gar nicht unter. Was vielleicht auch der Grund war, wieso sie so wenige Freunde hatte, doch wenigstens waren es echte. Jeder konnte behaupten, die ganze Schule würde ihn mögen, doch wenn es hart auf hart käme, wer würde dann zu ihm stehen? Bella war sich sicher, Severus und Regulus würden ihr den Rücken stärken, egal was passierte und auch Samantha würde ihr helfen, auch wenn sie nicht immer alles billigte, was Bella tat, was jedoch auf Gegenseitigkeit beruhte.
„Lass uns loslegen“, unterbrach Severus ihre Gedanken.
Gemeinsam machten sie sich auf den Weg in den Gemeinschaftsraum und zu den Schlafsälen um ihre Bücher zu holen. Sie fielen nicht auf, als sie sich durch die Massen schlängelten, entgegen der Massenbewegung, keiner würde ahnen, was sie vorhatten und niemand würde es jemals erfahren.
Am Gemeinschaftsraum angelangt murmelte Severus sofort das Passwort, sodass sie nicht einmal anhalten mussten, ein Spalt tat sich in der Mauer auf und kaum, dass sie durch geschlüpft waren, hatte die Wand sich schon wieder geschlossen.
Es war leer. Ungewöhnlich leer. Selbst am ersten Schultag saßen normalerweise immer ein paar Streber vor dem Kamin. Aber wahrscheinlich genossen selbst die heute die schöne Sonne. Licht. Wärme. Sonne. Als ob man sich von schönem Wetter etwas kaufen könnte!
„In zehn Minuten wieder hier!“, sagte Severus noch, ehe er die Treppe hoch in seinen Schlafsaal lief.
Endlich allein. Bella stieß die Luft aus ihren Lungen mit einem lauten Zischen aus. Jetzt hatte sie kurz Zeit. Zeit für sich. Denn sie wusste im Schlaf, wo das Buch war. Zeit sich eine der wichtigsten Fragen zu stellen. Was war das vorhin im Gang gewesen?
Sie wusste nicht wirklich, was da in sie gefahren war, doch die Worte des jungen Snape hatten sie getroffen. Sie so getroffen, dass sie einen Anflug von Schwäche gezeigt hatte. Wenn das jemand gesehen hätte, dann wäre ihr Gesicht, dass sie sich jahrelang vor dem Rest der Welt errichtet hatte, weg gewesen. Ein für allemal fortgespült, denn dieses Zeichen von Schwäche war ein Zeichen für ihre Menschlichkeit und eben diese hatte sie schon vor Jahren aus ihrem Kopf, ihren Gedanken und Taten verbannt. Das durfte ihr nicht noch einmal passieren. Ihre Maske würde ihr nicht noch einmal entgleiten, zumindest nicht in dieser Weise.
Sie gab sich einen Ruck und stieg mit diesem Vorsatz immer noch im Kopf die kalten Marmortreppen zum Mädchenschlafsaal hinauf. An dem Zimmer mit der großen Fünf auf dem Schild hielt sie an und trat ein. Dort hinten stand ihr Bett, direkt unter dem „Fenster“ durch das hin und wieder das Licht der Sonne bis auf den Seegrund drang. Ihr Koffer lag noch halb gepackt neben dem Bett und so musste sie nicht lange suchen, ein präziser Griff bis ganz auf den Boden ihres Koffers und sie hielt ein kleines, in grünes Leder gebundenes Buch in der Hand. ‚Verwandlung für Fortgeschrittene’ Aber in diesem kleinen Buch standen ganz andere Sachen, als irgendwelche harmlosen Verwandlungssprüche. Mit dem Buch fest in der Hand kehrte sie wieder in den Gemeinschaftsraum zurück. Severus war noch nicht da, und so lehnte sie sich gegen ein Sofa, während sie wartete.

„Peeves, diese Ratte hat mich aufgehalten. Fand es ganz lustig, Doxys in den Schlafsaal zu schmuggeln. Aber jetzt steht unserem ... Plan nichts mehr im Wege.“ Ein kurzes, teuflisches Grinsen folgte, denn auch Severus hielt ein harmlos wirkendes Buch in der Hand. So schleimig Borgin auch war, eines musste man ihm lassen: Er konnte wirklich gut Dinge tarnen.
Auch Bella musste grinsen, denn die Vorfreude auf das, was sie jetzt tun würden war einfach zu groß um sie nicht zu äußern. „Jetzt bin ich dran.“, murmelte sie leise, kaum hörbar. Denn es war immer schon ihre Aufgabe gewesen einen Gryffindor zu sich zu locken. „Lass uns gehen.“, sagte sie dann lauter und mit einem gefährlichen Glitzern in den Augen.

Severus war ihr stumm bis in den Gang gefolgt. Es war einer der Gänge, die zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum führten und der am häufigsten von den Erstklässlern genutzte. Sie deutete dem Snape sich hinter der Statue eines kümmerlichen, koboldartigen Zauberers zu verstecken und lehnte sich selbst dann gegenüber an die Wand. Schon bald hörte sie das laute, fröhliche Gequatsche und das laute Trampeln der kleinen Kinder. Als die Kinder um die Ecke bogen änderte sich ihr Gesichtsausdruck komplett. Eben noch hatten ihre Augen vor boshafter Vorfreude gestrahlt. Ihr Gesicht war zu einem teuflischen Grinsen verzogen gewesen und etwas Dunkles hatte sie umgeben, doch sobald die Kinder in Sicht waren, verschwand das alles. Ihre Augen wurden ruhig und freundlich, nahezu vertrauenerweckend und ein leichtes Lächeln legte sich auf ihre Lippen. Wenn man genau hinsehen würde, doch das taten die Kleinen natürlich nicht, könnte man sehen, dass das Lächeln ihre Augen nicht erreichte und trotz des Ausdrucks immer noch der flammende Zorn in ihren Auen loderte. „Hey Kleiner!“, rief sie mit vertrauenerweckender Stimme. Der schwarzhaarige Junge ganz am Anfang der Meute drehte sich zu ihr um, ein freches Grinsen auf dem Gesicht. „Komm mal her.“ Und tatsächlich, er verließ seine „Gruppe“ und lief mit einem hochnäsigen Grinsen auf sie zu. An wen erinnerte sie das nur? Ach ja, genau so hatte sich James Potter in seinem ersten Jahr verhalten. Als ob ganz Hogwarts ihm gehörte und mit diesen schwarzen, unordentlichen Haaren hatte er auch optisch große Ähnlichkeit mit Potter. „Was gibt’s?“ Eine durchdringende, quäkende Stimme. „Bist du mutig? Schließlich bist du doch ein Gryffindor.“ Herausfordernd blickte sie ihn an und wusste schon genau, was er antworten würde und natürlich: „Na klar, was denkst du denn?!“ „Na dann bist du bestimmt mutig genug, um das zu sehen, was ich dir zeigen möchte, oder?“ Sie streckte ihm freundlich die Hand hin, die er sofort ergriff. Sie warf einen triumphierenden Blick zu Severus und zog den Kleinen stumm zu dem alten Klassenzimmer. Sie merkte, wie Severus ihnen unauffällig folgte und unbemerkt hinter ihnen ins Klassenzimmer schlüpfte. Bella drehte sich zu Severus um, der gerade die Tür verriegelt hatte – wie immer – und ließ ihre Maske fallen. „Lass uns anfangen.“ Alles freundliche wich aus ihrem Gesicht und ihre Augen wurden wild.

Tbc.: Restliche Räume und Korridore – Altes Klassenzimmer
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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   So Apr 15, 2012 4:35 am

cf: Der See

Salazar betrat den Raum der Schlangen und ging zielstrebig zu einem bestimmten Stuhl und dem dazu gehörigen Tisch. Beides stand etwas abseits der Sessel. Sonst war sie gerne unter Menschen doch wenn es ums lernen ging, war sie lieber allein. Und so wollte sie auch jetzt lieber ohne menschliche Gesellschaft.
Ja, es war fast so, als würde sie demjenigen, der sie als nächstes anzusprechen versuchte, die Augen aus kratzen. Sal war nicht besonders geladen oder so. Eigentlich fühlte sie sich sogar sehr ausgeglichen und ruhig, aber sie hatte nicht wirklich Lust mit jemandem zu reden.
Mit großen, oder wohl eher kleinen, Schritten durchmaß sie den Raum und setzte sich. Ihre Tasche legte sie auf den Tisch, kramte etwas darin herum und förderte schließlich einen Federkiel, etwas Tinte und eine Rolle Pergament zum Vorschein. Ihr erster Plan war gewesen, bereits mit Alten Runen anzufangen, ein bisschen zu lernen.
Aber das verwarf sie. Denn siedend heiß fiel ihr ein, dass sie sich noch immer nicht bei ihren Eltern gemeldet hatte. Salazar hatte nicht wirklich vor, die Wahrheit zu schreiben.
Wie auch. Hallo Mama, hallo Papa. Ich habe mich in der ersten Nacht im Schloss heillos betrunken und wurde von Sirius Black flachgelegt? Wohl kaum.
Stattdessen begann sie den typischen Liebe Tochter Brief.

Hallo Mutter, Hallo Vater.
Sicher fragt ihr euch bereits, sie es mir in den ersten Tagen des neuen Schuljahrs ergangen ist. Nun ja, wie jedes Jahr wurden die üblichen Reden gehalten und die neuen Schüler wurden begrüßt. Dieses Jahr haben wir ein paar durch aus vielversprechende Schüler für unser Haus zu geteilt bekommen.
Deshalb, und der allgemeinen Einstellung wegen, erhoffe ich mir gute Chancen für den Sieg Slytherins bei der Meisterschaft. Desweiteren hat mich Professor Slughorn gleich zu beginn des Festessens nach deinem Befinden gefragt Vater. Und auch, ob du immer noch so bezaubernd seiest, Mutter. Ich soll euch beste Grüße vermitteln.
Selbstverständlich bin ich auch dieses Jahr wieder Teil seines besonderen Clubs und wie jedes Jahr bereits zu einer seiner kleinen Partys eingeladen. Wie ihr seht, verändert sich hier wenig. Aber ich hab Bekanntschaft mit dem jungen Regulus Black und seinem Bruder, Sirius, geschlossen. Desweitern hatte ich äußerst nette Unterhaltung mit Elliot Joyce Winston, einer durchaus begabten jungen Zauberin meines Hauses. Allerdings hatte ich zusätzlich einen kleinen Disput mit Andromeda Black. Diesen konnte ich jedoch schnell beseitigen. Ansonsten müsst ihr euch keine Sorgen um mich machen.
Der Doktor hat bereits eine Eule geschickt und wir werden über Briefkontakt die Therapie fortführen, genau wie ihr es wolltet. Ich hoffe in London ist alles bestens und der Job vereinnahmt dich nicht zu sehr, Vater.
Beste Grüße bis dahin, in Liebe,
Eure Tochter Salazar.


Ein wahrlicher Kraftakt diese Zeilen zu schreiben. Nicht nur, dass sie heuchlerisch so tun musste, als ob sie es interessiere, was in London vor sich ging. Nein, sie musste sich auch noch mit ihrem blöden Psychologen herum schlagen.
Tatsächlich war bereits vor dem Festessen ein Eule von ihm eingetroffen. Auf Wunsch ihrer Eltern würde ich die Therapie über die Eule vorsetzen. Auf Wunsch ihrer Eltern. Die Blondine schnaubte. Allerdings hatte sie nicht vor, sich auf erneuten Konfrontationskurs zu begeben, weshalb sie eine neue Rolle Pergament nahm und wieder einen Brief aufsetzte.

Sie müssen das doch auch geheim halten, nicht wahr? Nur deshalb schreibe ich Ihnen. Ich neige weder zur Nervosität noch zu Angstattacken. Ich hatte allerdings wieder diesen Traum. Obwohl ich Ihren Rat befolgte und nun jemanden zum Reden habe. Und ich meine damit auch über das…naja, Sie wissen schon. Jedenfalls war ich betrunken und habe mit Sirius Black geschlafen. Aber ich war nur sein Zeitvertreib. Als ich dies realisierte, schnitt ich mich. Mal wieder+ einmal verbrennen mit einer Zigarette. Ja, ich habe wieder geraucht. Verbuchen sie das als Rückschlag. Sehen Sie mal an, kaum 2 Tage Schule und schon bin ich wieder bei null. Aber ich kann alles schaffen, bla bla bla.

Hochachtungsvoll Salazar Ceberus.

Salazar legte die Feder weg und lehnte sich zurück. Sie würde die Briefe nicht sofort abschicken. Morgen vielleicht. Vielleicht in 10 Minuten. Sie wusste es nicht genau. Genau genommen wusste sie so vieles nicht mehr. Wer sie war, zum Beispiel. Was sie war, was sie sein wollte. Solche Fragen nagten an ihr und viel schlimmer war, dass sie auf diese Fragen keine Antwort wusste. Die blonde Schönheit quälte es, das manche so einfach von sich und der Zukunft redeten.
Ihr war ein Weg bestimmt, doch war das wirklich ihr Weg?

tbc: nach dem Zeitsprung, große Halle


Zuletzt von Salazar Ceberus am So Mai 06, 2012 12:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa Apr 21, 2012 5:28 am

Wie hatte er sich seine ersten Tage des neuen Schuljahres wohl vorgestellt? eigentlich war es doch immer wieder das selbe. Man musste sich das Gelaber des Schulleiters anhören, danach begann das Essen und später konnte man als Vertrauensschüler allen voran den Erstklässlern zeigen, wo es lang geht und ihnen das Passwort zum Gemeinschaftsraum nennen. Langweilig wie eh und je konnte man sich denken, allen voran, der Unterricht, der danach kam. Lucius mochte wie jeder andere Slytherin wohl eher die Fächer, die einer stolzen Schlange auch zu Gute kamen. Allen voran Zaubertränke. Wie immer hatte er sich beim Essen recht gut mit seinen Freunden unterhalten können, selbst wenn er sich gerne in den Vordergrund drängte, manchmal hörte auch er lieber zu, was den anderen so in den Ferien passiert war. Denn er musste auch nicht jedem auf die Nase binden, was sein Vater ihm täglich beibringen wollte. Andere Zeiten als die Feiertage und Ferien konnten sie nicht nutzen und hier durfte er sich schon gar nicht heran wagen, jedenfalls, nicht direkt. Lucius konnte sich all die Dinge in Erinnerung bringen und lernte so auch im Geiste mit oder es kam auch schon vor, dass man ihn vor sich hin murmelnd vor fand. Im Moment hatte er sich noch ins Zimmer zurück gezogen um etwas für sich zu sein. Seufzend richtete Luce sich von dem Bett auf und strich sich eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht. Er wusste genau, dass einige der Schüler nach dem großen Festessen noch etwas vorgehabt hatten, dass eigentlich auch hier verboten war. Feiern, sich betrinken, eigentlich das typische dumme Sachen anstellen. Vielleicht hätten sich die anderen auch gefreut, wenn er mitgekommen wäre und sich den Spaß nicht hätte entgehen lassen. Aber ihm war einfach nicht danach gewesen. Mitnichten nicht aus dem Grund, dass er hier Vertrauensschüler war und den anderen, jüngeren ein Vorbild sein musste, oh nein. Aus solch einem banalen Grund würde er zu diesen Dingen nicht nein sagen. Er hatte einfach keine große Lust gehabt und das zeigte er auch offen durch seinen kühlen Gesichtsausdruck. Schon gar nicht, wenn noch andere dabei waren, die er mit Ignoranz oder Verachtung strafte. Es war kein Geheimnis, mit wem er hier lieber nicht seine Tage verbringen wollte. Da wäre es in einer Schule wie Durmstrang wirklich anders gewesen. Manchmal fragte er sich, wieso er überhaupt in Hogwarts sein musste, obwohl er die Antwort schon kannte.

Seiner Mutter war es damals lieber gewesen und Luce wusste genau, dass sein Vater ihr diesen Wunsch trotz Abneigung gegen die Schule, nicht abschlagen konnte. Sie war schon immer das Schwächste Glied ihrer Familie, der Bloodworths, gewesen und trotz allem hatte sich Abraxas Malfoy in sie verliebt. Nicht nur alleine, weil auch diese Familie hinter der schwarzen Magie stand. Lucius hatte all die Ansichten seines Vaters übernommen und zum größten Teil auch den Charakter. Er wusste, dass er arrogant, überheblich und selbstverliebt wirkte, aber das war ihm zum größten Teil egal. Wer würde sich auch schon freiwillig für jemand anderen ändern? selbst den Unterricht hatte er heute so gut wie gar nicht wahr genommen, was auch den Lehrern nicht ganz verborgen geblieben war. Zumindest bei Slughorn war diese Tatsache nichts schlimmeres. Dank dem Namen seines Vaters war er bei ihm sichtlich beliebt, wobei es Lucius selbst nur mit einem Schulterzucken hinnahm. Bei Lehrern einschleimen, das konnten andere übernehmen. Manche fanden ihn schon alleine durch seine Art interessant, was er wiederum nicht verstand, andere verpassten ihm schon bei der kleinsten Kleinigkeit eine Strafarbeit. Langsam stand er nun ganz von seinem Bett auf und nahm ein Bild, das ihn und seinen Vater zeigte, in die Hand. Damals war er noch jünger gewesen und lächelte während sein Vater seine gewohnte kühle Miene zeigte, aber trotzdem stolz seinem Sohn den Arm um die Schulter legte. Lucius verzog keine Miene, sondern legte das Bild wieder weg. Er hatte für heute genug nachgedacht und hatte den Einzelgänger gespielt. „Dann mal auf in den Gemeinschaftsraum.“ dachte er sich, vielleicht würde er ja auch dort angenehme Gesellschaft erhalten. Also schloss er die Tür des Zimmers hinter sich und betrat nach kurzem Fußmarsch den Gemeinschaftsraum. Vielleicht bildete er es sich nur ein, aber manchmal bekam er das Gefühl, es würde ein klein wenig stiller werden sobald er dazu kam. Kurz lächelte er sein etwas spöttisches Lächeln. Aber was die angenehme Gesellschaft betraf, hatte er sich keineswegs geirrt.

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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa Apr 21, 2012 7:58 am

coming from::Hogwarts:: Außerhalb::Der See

Joyce ging langsam in Richtung Schloss, genauso wie Salazar es vor ihr getan hat. Nun erschien es ihr unlogisch, so als ob sie Salazar verfolgen würde oder so etwas in der Art. Aber nein, das tat sie nicht. Sie lief niemanden hinterher. Keinem Jungen und keiner Person. Dafür hatte sie wohl zu viel Stolz. Und womöglich Verstand. Kurz fuhr sie sich durch ihre langen blonden Haare. Sie wurde von Regulus vorhin dargestellt als ob sie ein kleines dummes Kind wäre. Er hatte sie eiskalt abblitzen lassen, was Joyce generell nicht gewohnt war. Das Mädchen stellte fest, dass es einfacher war, ohne Gefühle zu Lieben oder so zu tun, als mit. Wenn man mit jemanden was anfing, mit Gefühlen, dann konnte das so viel mehr in die Hose gehen, als ohne. Wenn man einfach so mit jemanden Flirtet, macht es Spaß und man fühlt sich toll. Wenn man von jemand anderem gemocht wird, Regulus, dann gab das eigentlich nur Probleme. Aber ich kann nichts Besseres machen als Rache. , stellte Joyce fest. Und heute Abend wäre es am besten. Er wollte sie treffen, das wusste sie. Sonst hätte er es gar nicht vorgeschlagen. Sie konnte ihn also sitzen lassen, was ihr aber nicht sonderlich gut gefiel. Nein, sie würde kommen. Aber zuvor muss er erst lernen, wie man mit ihr umzugehen hatte.

Während dem Gang zum Gemeinschaftsraum baute sich immer und immer mehr Selbstvertrauen auf. Sie baute sich selber auf, machte sich sogar Komplimente, was sie natürlich nie jemanden sagen würde. Aber jedes Mädchen stellte sich doch mal vor den Spiegel und sagte ‚ Man, was bin ich hübsch!‘ Joyce tat es nur nicht vor dem Spiegel. Zu sehr mit sich selbst beschäftigt knallte Joyce fast gegen das Gemälde, was zu ihren Gemeinschaftsraum führte. Schell zischte sie das Passwort und funkelte das Gemälde an, was kicherte. Joyce pustete sich eine Strähne aus dem Gesicht und wartete, bis endlich die Tür sich leise öffnete. „Danke“, sagte Joyce angebunden und betrat den Gemeinschaftsraum der Schlangen. Ein lächeln schlich sich in das Gesicht der Winston und sie stellte freudig fest, dass gar nicht so viele Schüler in dem Raum der Slytherins waren. Die Sitzplätze waren überwiegend frei, nur ein paar Schüler saßen dort und lernten oder erledigten ihre Hausaufgaben. Ihr Lieblingsplatz war jedoch noch frei und somit ging Joyce auch schnell zu ihm, bevor ihn jemand ihn wegnehmen konnte. Zufrieden ließ sie sich auf das gemütliche große Sofa fallen. Joyce schlug die Beine übereinander und begann sich zu entspannen. Die Gespräche von den anderen Leuten störten sie dabei keinesfalls, ganz im Gegenteil. Das Sinnlose Gelaber und das Lachen der anderen entspannte sie. Und da sie in der Mitte des Raumes saß, kamen die Geräusche von allen Seiten, was sie zu einem zufriedenen seufzten zwang. Wenn Joyce mal entspannte, dann richtig. Alle Geschehnisse von zuvor vergaß sie und über sie kam nur eine Woge von Zufriedenheit.
Nach ein paar Minuten des Nichts Tuns setzte sich Joyce wieder auf und begann ein Brief zu schreiben. So spontan viel ihr viel besser was ein für Regulus. Regulus… jetzt schien es ihr wie ein einfacher Jungenname. Vielleicht nur ein kleines Herzklopfen, aber sie war noch leicht sauer auf ihn. Schnell verwischte sie diese Gedanken und schrieb:
Wenn du mich treffen willst, dann such mich.
Wenn du mich findest, dann gehör ich einen Abend dir.
Versau‘ es dir nicht(;


Grinsend faltete Joyce den Schnipsel in der Mitte und schwang kurz ihren Zauberstab. Heute Abend würde dieser Zettel vor Regulus rumschweben und Joyce würde irgendwo sitzen und warten. Sie war sich nicht sicher, wie lange, aber sie würde warten. Und ja, sie würde hoffen, dass er sie finden würden. Aber nein, sie würde es nicht erwähnen. Zufrieden spielte Joyce mit ihren Locken und wartete auf Gesellschaft. Jetzt wo sie wieder nichts zu tun hatte, sehnte sie sich nach jemanden. Andromeda war nicht mehr aufzufinden. Was ihre Freundin wohl gerade wohl trieb? Bestimmt vergrub sie sich in Selbstmitleid, sie sah heute schon so nieder aus. Joyce Blick huschte durch die Runde im Gemeinschaftsraum. Nein, niemand mit dem sie sich hätte unterhalten können saß in diesem Raum. Der Blick des Mädchens neben ihr huschte schnell nach vorne. Die Kristallblauen Augen des Mädchens folgten dem Blick der anderen und Joyce verkniff sich ein lächeln. Gerade trat Lucius Malfoy in den Gemeinschaftsraum und blickte sich um, stets mit dem teilnahmslosen Gesichtsausdruck, den er immer hatte. Was aber nicht hieß, dass ihn arrogant wirken ließ. Nein, er sah mysteriös aus, eine Schwäche von Joyce. Sie liebte diesen Schlafzimmerblick. Naja, generell mochte sie den Blick, doch Lucius blickte anders. Mysteriös eben. Die Gedanken der Winston verknoteten sich und sie verwarf sie. So viel hatte sie mit Lucius nicht zu tun, was sich natürlich ändern ließ. Gerade wo Regulus sie so kalt dastehen ließ, brauchte sie jemanden, der vielleicht interessanter wäre. Jemanden wie Lucius. Kurz trafen sich ihre Blicke und Joyce lächelte ihn an. Sie wusste nicht, ob Lucius überhaupt offen für neues war. Vielleicht hatte er seine Freunde und ging auf niemanden zu. Wer weiß? Sie fuhr sich durch die Haare und fragte sich, ob er wirklich zu ihr kommen würde.
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Tom Riddle the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mo Jun 11, 2012 4:13 am

Voldemort setzte sich vor seinen Kamin. Es störte ihn, dass er nicht mehr einfach auf die Straße gehen konnte. Er war zwar noch nicht allzu bekannt, doch man wisperte hier und da schon seinen Namen. Er war sich bewusst, erkannt zu werden, denn sein Aussehen war keiner weise normal. Er schaute auf seine langen, dünnen Finger, die seinen Zauberstab hielten. Er drehte ihn. Heute hatte er wirklich schlechte Laune und um diese vielleicht etwas zu bessern wollte er seinen Horkrux in Hogwarts zum Leben erwecken, immerhin waren dort massenweise potenzieller Todesser für ihn, die nur darauf warteten, gefunden zu werden.
Er schloss seine Augen.


Tom spürte, wie sein Körper kribbelte, als sein eigener Geist in ihn eindrang. Er schlug die Augen auf und sah wie immer den verlassenen, dunklen Korridor vor sich. Er hoffte inständig, dass sich Schüler hier her verlaufen würden, vor allem unschuldige Erstklässler, am Besten noch Schlammblüter, damit er wieder seinen Spaß an ihnen hatte. Er seufze leise und lauschte in den anliegenden Korridor hinaus. Er hörte einige Schüler schnell miteinander diskutieren und scheute sich nicht davor, in ihren Geist einzudringen, damit er sie lesen konnte. Er war nicht überrascht, doch angenehm erfreut als er hörte, dass Slytherin ein Quidditch Spiel gegen Gryffendor gewonnen hatte. Auch er hatte in seinem Versteck schon von der Sucherin Bellatrix Black gehört und hatte den leichten Drang mit ihr zu sprechen. Immerhin war sie eine Reinblüterin, die einen vollkommen großartigen Stammbaum vorweisen konnte.
Er trat aus dem Korridor herraus und musste ein paar Mal blinzeln, denn an Licht war er im Moment nicht gewöhnt. Er dachte sich, wenn Slytherin gewonnen hatte, müsste sicher im Gemeinschaftsraum eine kleine Feier stattfinden und genau dort konnte er am Besten Leute ansprechen. Als er um die Ecke bog, kam ihm ein kleines Mädchen entgegen, die bei seinem Anblick wie angewurzelt stehen blieb. Er sah sich um und merkte, dass niemand sonst hier in der Nähe war. Er trat einen Schritt auf sie zu, sah in ihren Geist und atmete mit einem leisen Lachen wieder aus. Eine Hufflepuff, Zweitklässlerin. Perfekt. Ohne mit der Wimper zu zucken, schnellte sein Zauberstab hervor und er sagte: „Crucio“. Eine Art Hochgefühl durschoss ihn, als der Zauber seinen Arm verließ und er die hellen Schreie des Mädchens hören konnte. Er lachte nun etwas lauter, doch damit er keine große Aufmerksamkeit Erregte, brach er die Quälerei ab. Das Mädchen lag nun auf dem Boden und weinte. Er konnte Tränen nicht leiden, sie waren ein Zeichen von Schwäche. Damals, als er noch im Waisenhaus leben musste, hat er die Kinder, die durch seine Taten weinen mussten noch mehr gequält, um es ihnen auszutreiben. Er murmelte einen weiteren Zauberspruch, dass das Mädchen verwirren sollte. Er war sich sicher, dass sie nicht wusste, warum sie weinte oder wer ihr wehgetan hatte. Bevor sie ihn sehen konnte drehte er sich um und lief in Richtung Kerker, damit er endlich zu seinem alten Gemeinschaftsraum kommen konnte.

Das Hochgefühl hielt weiter an, er spürte die Vorfreude darauf, wieder diesen geliebten Raum zu sehen. Er sah kaum einen Schüler auf dem Weg dorthin und falls er doch jemandem begegnen sollte, reichte ihm ein einfacher Verwirrungszauber. Er verscheute seine Gedanken, die ihn daran erinnerten, wie großartig er damals hier war, als er durch die Gänge lief, als Vertrauensschüler und Schulsprecher und dass er jetzt heimlich durch die Gänge schleichen musste, regte ihn gewissermaßen auf. Die dreckigen Schlammblüter beschmutzten die Gänge, die Wege, die er gerade ging und er wollte nichts sehnlicher, als das Monster von Salazar Slytherin auf sie loszulassen. Doch er musste sich gedulden, die Zeit dafür würde kommen. Nun hatte er eine wichtigere Mission.

Er hatte das Passwort des Gemeinschaftsraumes von einem Slytherin, der ihm auch auf seinem Weg hier her über den Weg lief. Es war eines der einfachsten Dinge für Tom, Sachen aus anderen herauszubekommen, doch dieser Slytherin schien nicht gerade misstrauisch ihm gegenüber. Also machte er sich durch den Gang auf den Weg in den Raum und als er ihn betrat, merkte er, dass er ziemlich gefüllt war, wie er natürlich gehofft hatte. Die Tische standen am Rand mit Essen bedeckt, an dem sich viele Schüler vergriffen. In der Mitte war viel Platz, wo auch die größte Menschenschar herumstand. An den Seiten waren viele Sitzgelegenheiten. Das grünliche Licht, dass ihm so vertraut vorkam, ließ ihn spüren, wie gern er hier war, doch bevor er in Erinnerung schwelgen wollte, blickte er sich um.
Sein Auftreten unterbrach das meiste Reden der Slytherins. Viele schauten zu ihm, einige drehten sich zu ihm um und machten große Augen. Ein kleiner, unausgesprochener Zauber genügte, um seine Anwesenheit zu normalisieren, aber keineswegs zu unbeeindruckt. Er spürte, wie seine Aura, die ihm umgab auf die Anderen wirkte. Er schritt durch die Menge hindurch und es schien ihm, als würden sie ihm einen Weg frei machen. Immer wieder drehten sich Köpfe, vor allem die der Mädchen, zu ihm herum. Und bei den meisten herrschte jetzt ein lautes Getuschel über den gerade angekommenen, gutaussehenden jungen Mann. Tom grinste und sah wie ein jüngeres Mädchen ihn anhimmelte. Er wusste genau, wie gut er aussah und wie er mit seiner Mimik und Gestik auf den Rest wirkte. Er stellte fest, wie die Mimik der Jungs immer trister wurde, denn er stahl allein mit seinem Anblick und seiner Ausstrahlung allen die Show. Einem Mädchen, dass wahrscheinlich schon Siebtklässlerin war, zwinkerte er beiläufig zu, während er etwas Abseits ging, um sich die Situation anzuschauen.
Nach einiger Zeit viel ihm ein Mädchen mit einem Jungen auf, die dort standen und sich unterhielten. Er hatte beobachtet, wie auch sie ihn angestarrt hatte. Er betrachtete sie genauer. Sie war wirklich hübsch, ihr schwarzes Haar umspielte ihr Gesicht. Tom wusste, wie er den Mädchen genau etwas vormachen, sie um den Finger wickeln konnte, ohne es ernst zu meinen und er schritt mit schnellen Schritten auf das Paar zu. Sie schaute ihn an und er ah in ihre wunderschönen blauen Augen. Für einen winzigen, wirklich kurzen Augenblick schien er sprachlos, doch er fasste sich schnell wieder. Immerhin brauchte er sie. Wenn auch nur als Mittel zum Zweck, doch es erschien ihm logischer, jemanden zu benutzten, den er nicht unsympathisch fand. Vor allem machte es ihm Spaß, den Jungen an ihrer Seite zu sehen, wie ihm der Neid ins Gesicht geschrieben war. Das war noch ein kleiner Anreiz dazu, dieses Mädchen zu wählen.
„Hallo“, sagte er, nahm ihre Hand und küsste diese sanft. Das, was er damit bezwecken wollte, würde sicherlich auch passieren. „ Ich bin Tom“, fuhr er fort. Voldemort verkrampfte sich. Er wollte dieses Namen nicht mehr, doch er konnte nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen, wie man so schön sagt. Er musste geplant ungezielt vorgehen und dabei war dieser Name unauffälliger, insbesondere Dumbledore von seinem neuen Namen wusste. „ Wie ich hörte, hat Sytherin mal wieder ein Quidditch-Spiel gewonnen. Das freut mich außerordentlich. Kannst du mir vielleicht mehr darüber erzählen?“ Er wollte ein belangloses Gespräch anfangen. Ihr Vertrauen gewinnen und mehr über sie erfahren.
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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Jun 13, 2012 9:52 am

cf: Große Halle. Nach dem Spiel.

Sal betrat den Gemeinschaftsraum und machte große Augen.
Sie hatte diesen Raum schon mal geschmückt gesehen, aber so?
Alles war in grünliches Licht getaucht und am Rand standen Tische mit Essen. Alles war silbern grün geschmückt, jemand hatte ein Banner mit der Flagge der Slytherins aufgehengt. Es lief zwar keine Musik, aber der ganze Raum war von einem Summen erfüllt, erzeugt durch das ausgelassene Murmeln der Schlangen.
Sie waren selten ausgelassen, immer eher diszipliniert. Doch wenn sie gegen ihre Erzfeinde im Quidditch gewonnen, dann war das Schnee von gestern. Es waren sowohl ältere als auch jüngere Schüler anwesend, doch die jüngeren hielten sich schüchtern im Hintergrund.Auch wenn Sal war nicht unmittelbar nach dem Spiel in den Raum gestürmt, sondern sie hatte sich lieber noch mal umgezogen hatte, waren noch nicht alle Slytherin im Raum.
Sie wusste, dass es eitel war, aber es war einer Siegerparty. Es gab also keinen Grund wie der letzte Loser rumzulaufen. Ihr grünes Kleid umspielte ihre Figur, die silbernen Schuhe spiegelten die Farbe ihres Hauses wieder und ihre langen weißblonden Haare hatte sie zu einem sowohl lockeren als auch eleganten Zopf zusammen genommen. Ihr Make Up fiel eher dezent aus, aber sie wusste, dass sie auch im ihrer natürlichen Schönheit punkten konnte.
Sie betrat den Raum und bemerkte dann, dass etwas nicht so ganz stimmte. Fast niemand beachtete sie. Keiner sah sich nach ihr um, als sie den Raum durchschritt. Irgendwas stahl ihr hier gerade die Show. Es unterhielten sie alle wie gewohnt, aber niemand tuschelte leise über sie. Kein Mädchen starte sie giftig an. Na gut, der ein oder andere Junge sah sie schmachtete sie von weitem an. Trotzdem eine eher ungewohnte Situation für den Ceberus-Sprössling.
Leicht verunsichert schritt sie zum Buffett und nahm sie ein Glas. Sie füllte Bowle hinein, natürlich in smaragdgrün, und trank einen Schluck. Es war kein Alkohol enthalten, also schwankte sie das Glas leicht, zückte ihren Zauberstab und murmelte einen Spruch. Schon war in eben jener Bowle ein ordentlicher Schuss Feuerwhiskey enthalten. Sal seufzte leicht und entspannte sich leicht. Sie begann langsam aber sicher das Zimmer nach Gesichtern abzusuchen, die sie kannte und mochte. Das letzte grenzte das Ganze erheblich ein, denn bis jetzt hatte sie nur unwichtige Leute gesehen.
Diese sahen aber leider langsam auch sie. Sosehr Salazar es liebte im Mittelpunkt zu stehen und bewundert und verachtet zu werden, so sehr hasste sie es, dass alle immer dachten, Sal würde sie mögen. Das war ihr Image und meistens spielte sie das gerne aus. Aber heute war ihr nicht nach falschen Luftküsschen und geheuchelten Floskeln. Ihr Laune sackte schlagartig ab, als eine Gruppe Slytherinmädchen auf sie zu kam und wissen wollte wie es ihr denn so gehe.
Als würden sie das wirklich wissen wollen. Wenn sie das wissen würden, dann würden sie jetzt nicht so flasch hier vor ihr stehen. Aber Sal lächelte süß und antwortete, was man von ihr erwartete.
Sie achtete nicht wirklich darauf, was die Trullas vor ihr brabbelten, sondern sah sich weiter um. Bis ihr Blick auf einen Jungen fiel. Er ungefähr so alt wie sie, schätze die junge Blondine, vielleicht etwas älter. Er stand am Rand dessen, was man, wenn Musik laufen würde, als Tanzfläche hätte bezeichnen können.
Sal sah ihn aus einer Perspektive aus der man sein Gesicht weder richtig sah noch nicht sah. Man konnte es erahnen, aber hätte man es beschreiben müssen, dann könnte man es nicht. Trotzdem spürte Sal, dass er sehr gut aussah, besser als sie. Und jetzt merkte sie auch, dass fast jedes Mädchen diesen Jungen anstarrte. Er war es also, der ihr den Auftritt versaut hatte.
Aber sie konnte es ihm nicht übel nehmen. Hektisch versuchte sie sich daran zu erinnern, wer dieser Junge war. Sie konnte es ehrlich nicht sagen, aber sie war sich sicher, ihn zu kennen. Sal lag der Name dieses mysteriösen Kerls auf der Zunge, aber sie wusste ihn einfach nicht mehr. Sie lächelte den Mädchen zu und ging langsam Richtung der bekannten und doch fremden Person. Es war verwirrend doch je näher sie ihm kam, desto komischer fühlte sie sich.
Auf der einen Seite fühlte sie sich angezogen von ihm. Er wirkte charismatisch, sympathisch und als hätte er einen sehr angenehmen Charakter. Doch auf der anderen Seite strahlte er etwas Kaltes, Hartes aus. Und Sal fröstelte unwillkürlich. Intuitiv hatte Sal Angst vor dem Fremden Typen. Als würde etwas tief in ihr wissen, dass er Böse war. Doch gleichzeitig wollte Salazar, dass der dunkelhaarige sie sah und mit ihr redete.
Unauffällig lief sie weiter auf ihn zu. Sie sah, dass er sich unterhielt, doch sie sah nicht, mit wem. Die Blondine konnte ihn trotzdem nicht einfach ansprechen wie damals Regulus. Und sich ansprechen lassen?
Sie wusste nicht genau, was sie tun sollte. Deshalb stellte sie sich in die unmittelbare Nähe des Unbekannten, aber nicht zu auffällig und nippte weiter an ihrem Glas Bowle. Sie tat so, als würde sie die Masse beobachten, die immer weiter anwuchs, doch eigentlich überlegte sie nur, wie sie zu diesem Typen Kontakt knüpfen konnte.
Zum ersten Mal in ihrem Leben wusste die junge Schülerin was Schüchternheit war. Nervös spielte sie an ihren Haaren herum und nahm dann doch einen großen Schluck Bowle. Sie seufzte leicht und wartete, was nun passieren würde.
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Severus Snape the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa Jun 23, 2012 10:05 am

Cf.: Außerhalb – Die Tribünen des Quidditchfeldes

Ihr Lächeln zu sehen, als sie sich voneinander lösten, war mehr, als er sich jemals zu erträumen gewagt hatte. Denn wer war er schon? Als Halbblut im Hause Slytherin untergebracht zu sein war vielleicht keine Seltenheit, doch von einigen geächtet. Er war weder beliebt noch der beste Schüler und alles in allem bei Weitem nicht die beste Partie, die sie hätte landen können. Mit ihrer Schönheit hätte sie jeden haben können. Und doch hatte sie ihn gewählt. Unweigerlich musste Severus schmunzeln. Manchmal spielte ihm das Leben eben doch ein paar Asse zu.
„Ich liebe dich auch, Severus. Und wie!“ Erneut lächelte er sie an und ergriff ihre Hand, als sie langsam der Menge folgten, die sich wieder auf den Weg ins Schloss machten, entweder um zu feiern oder aber sich in ihren Löchern zu verkriechen, damit niemand die Schande sah, die über sie gebracht wurde.
Vermutlich – nein natürlich – würden die Slytherins sogleich eine große Siegesfeier in Gang bringen, um gebührend zu feiern, dass sie die Löwen in Grund und Boden gestampft hatten. Das Lächeln des Slytherins wandelte sich zu einem süffisanten Grinsen, als er an Potter dachte, wie gefrustet er nun doch sein musste. Da war ihm der glorreiche Abgang aber gründlich vermasselt worden. Aber er wollte nicht unfair sein – das war ihnen allen vermasselt worden. Überall sah man lange Gesichter, ja sogar Schimpftiraden, dass die Schlangen sicher ein abgekartetes Spiel gespielt hatten mit Manipulation und miesen Tricks. Nur, weil sie sich eine Niederlage in einem fairen Spiel nicht eingestehen konnten. Doch wen interessierte das schon? Die Slytherins wussten, dass sie nicht geschummelt hatten. Das konnten sie nicht. Zu viele Lehrer hatten ein Auge darauf…
Abrupt hielt er inne, als Samantha neben ihm stoppte und ihr Blick gebannt Richtung Kabine gerichtet war. Was hatte sie denn? Dort waren doch nur Bellatrix und dieser Neue, Arm in Arm und … Es brauchte einen kurzen Moment, bis auch Severus innehielt und die Augen aufriss. Bellatrix Black, stolzes Reinblut und jähzornigste Hexe auf Erden hatte sich gerade dazu herabgelassen einen Jungen zu umarmen?! Seit wann bei Merlins bunt gefleckter Unterhose tat sie so etwas? Nicht einmal Regulus ließ sie so nah an sich heran und der war verdammt noch mal ihr Cousin! Was hatte er die letzten Wochen verpasst, dass sie sich so sehr verändert hatte. Er hatte zwar mitbekommen, dass sie einen Narren an diesem Neuen gefressen hatte – Ivan hieß er, wenn Severus sich recht erinnerte – doch dass es schon so weit ging, dass sie… Er schüttelte den Kopf, als sich der Kerl auch noch zu ihr herüberbeugte und sie küsste und Bellatrix – was wirklich einem Weltwunder gleich kam – es erwiderte. Sie erwiderte diesen Kuss! Sprach keinen Fluch, schlug ihm nicht ins Gesicht und schien auch sonst nicht wirklich verstimmt zu sein. Hatte man ihr etwas in den allmorgendlichen Kürbissaft gemixt oder war das einfach der Triumph des Sieges, der da mitspielte? Das konnte doch unmöglich Bellatrix sein. „Verrückt“, murmelte er nur grinsend. Nun ja, vielleicht war die gute Black ab sofort nicht mehr ganz so reizbar. Oder nur noch umso mehr, wenn sie mitbekam, wie sehr ihr makelloser Ruf als grausame Einzelgängerin unter diesen Umständen zu leiden hatte.

Im Gemeinschaftsraum wurde Severus beinahe erschlagen von dem Prunk und Protz, den man hatte auffahren lassen. Alles war akkurat dekoriert worden – natürlich in den Hausfarben. Ein großes Banner prangte über dem Kamin und zeigte eine Schlange, die ihre spitzen Fangzähne in den Hals eines ausgemergelten Löwen schlug. Blut spritzte aus der Wunde und langsam sackte das majestätische Tier in sich zusammen, bis das Schauspiel von neuem begann. Ein wirklich schönes Bild, verglich man es mit dem heutigen Spiel.
Wenn man sich weiter umsah, bemerkte man, dass die Stühle und Sessel weggeräumt worden waren und die Tische zu einer riesigen Tafel zusammen geschoben waren auf der sich jetzt diversen Speisen nur so türmten. Ja, auch ein paar Slytherins wussten genau, was man zu Hauselfen sagen musste, damit man in ihrer Gunst stand. Wobei man auch den altmodischen Weg der Grausamkeit wählen konnte. Was es auch war, es wirkte und bescherte ihnen ein Festmahl der allerfeinsten Sorte. Schulterzuckend wandte sich Severus von dem großen Tisch ab und ließ seinen Blick weiter durch den Gemeinschaftsraum schweifen. Eine Masse an Schülern war anwesend, ja fast der gesamte Haus Slytherin. Selbstverständlich war kein Außenstehender dabei. So weit würde keiner der Schlangen sinken und wenn doch so würde er das Morgengrauen nicht mehr erleben, dafür würde gesorgt. Noch nie, zu keiner Zeit in all den Jahrhunderten hatte jemals ein Mitglied eines anderen Hauses im slytherin’schen Gemeinschaftsraum betreten. Und daran sollte sich so schnell auch nichts ändern! Wenn auch nur einer dumm genug war, es zu versuchen, so hätte er sogleich über einhundert Schüler gegen sich. Und sie würden ihm sicherlich nicht freundlich begegnen, da war sich Severus sicher.
Je weiter er diesen Gedanken nachging, desto abstruser wurden sie. Wer wusste schon, wohin ihn das geführt hätte, hätte nicht ein Fremder seine Aufmerksamkeit auf sich gezogen. Oder besser gesagt die Aufmerksamkeit aller.
Für wenige Sekunden legten sich alle Augenpaare auf den seltsamen Jungen, der viel zu perfekt in ihre Szenerie hereinzupassen schien, als dass es ein unbeabsichtigtes Auftreten hätte sein können. Seine dunklen Haare saßen perfekt, keine Strähne schien fehl am Platz und seine dunklen Augen huschten wachsam über jeden Einzelnen hinüber. Es war, als blickte er sie alle an, direkt und unmittelbar, wobei das kaum sein konnte. Das kleine Lächeln auf seinen schmalen Lippen, die eine fast perfekte Linie bildeten, wirkte viel zu gewollt, um echt zu sein. Und doch war es voller Arroganz und Überheblichkeit.
Und doch war er faszinierend, dieser Fremde. Er sah aus, wie ein echter Slytherin aussehen sollte. Da war etwas in seinen Augen, etwas, das sich unmöglich deuten ließ und trotzdem so deutlich hervorstach, als könnte man es mit Händen ergreifen. Es war diese Ausstrahlung, die die Mädchen sich zu ihm umdrehen und die Jungen anerkennend grinsen ließ. Sie bildeten eine Gasse, bewegten sich in Einklang zu ihm, egal wohin er wollte, sie machten ihm den Weg frei.
Mit einem Mal aber verschwand die große Faszination und flaute zu einem einfachen Respekt ab. Doch auch dieses Gefühl verschwand sofort, als Severus sah, wie auch Samantha den Fremden anstarrte. Als schien ihr Blick an ihm zu kleben. Und als sich der junge Zauberer zu dem Jungen umwandte sah er, dass auch er ein Auge auf Sam geworfen hatte und jetzt zielstrebig auf sie zukam. Mühsam konnte er ein eifersüchtiges Schnauben zurückhalten und verschränkte herausfordernd die Arme vor der Brust, reckte das Kinn hervor und wartete ab.
Skeptisch beobachtete er, wie der Fremde sich als Tom vorstellte, Samanthas Hand ergriff und ihr ganz nach der alten Kunst einen seichten Kuss darauf hauchte. Ja, es kostete Severus alle Kraft, die er aufbringen konnte, sich nicht auf diesen Lackaffen zu stürzten und ihm mit seinen Fäusten das hübsche Gesicht zu Brei zu schlagen. Tom. Was ein überaus einfältiger und einfacher Name für einen Jemand wie ihn. Fast hätte Severus spöttisch aufgelacht. Ja, wer brauchte schon einen ausgefallenen Namen, wenn man die Macht hatte allein mit einem einzigen Blick die Herzen junger Mädchen zu brechen. Mit einem einzigen Wimpernschlag alle jungen Männer an sich zweifeln zu lassen, ob sie für ihre Freundinnen gut genug waren. Oh ja, er strahlte eine fast ungesunde Überlegenheit aus und Severus hoffte, dass sie ihm schon bald zum Verhängnis würde. Als er dann auch noch mit einer belanglosen Frage näher an sie heranrückte, räusperte sich Severus laut und bemühte sich gar nicht erst, seine Eifersucht zu verstecken. Besitz ergreifend schlang er seinen Arm um Samanthas Hüfte und zog sie näher zu sich heran.
Er lächelte grimmig und sah Tom fest in die Augen, konzentriert darauf, seinen Geist verschlossen zu halten. „Nett dich kennenzulernen Tom.“ Er zog seinen kurzen Namen viel zu sehr in die Länge, als dass es unbeabsichtigt hätte sein können. „Ich bin Severus und das“, er deutete mit einem Kopfnicken zu Sam, „ist meine Freundin Samantha.“
Er glaube nicht im Geringsten, dass es den lieben Tom von seinen Liebäugeleien abhalten würde, doch Severus würde nicht einfach tatenlos dabei zusehen, wie irgendein dahergelaufener Schönling seine Freundin anmachte und nachher noch Erfolg damit hatte. Er hatte schon bei Lily nichts ausrichten können, hatte nur dagestanden und kaum bemerkt wie sehr wie Potter verfallen war. Sekunde um Sekunde war sie mehr und mehr seinem Charme erlegen und immer mehr rückte sie von ihm ab. Irgendwann würde der Tag kommen, da war er selbst nicht mehr als eine verblasste Erinnerung für sie, während er sich Vorwürfe machte, warum er sie hatte gehen lassen. Doch um Samantha konnte er noch kämpfen. Um sein Glück. Um die Liebe. So kitschig es sich anhörte. Er würde nicht einfach aufgeben und den Schwächling spielen. Einmal im Leben würde Severus Snape Widerstand leisten.
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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Jun 27, 2012 10:07 am

Cf.: Außerhalb – Die Tribünen des Quidditchfeldes

Als der Junge näher kam und schließlich vor Severus und ihr stehen blieb, sah er ihr direkt in die Augen und Samantha kam nicht umhin, noch einmal zu denken wie gutaussehend er doch war. Die feinen Gesichtszüge, die ernsten, dunklen Augen, die blasse Haut und das verwuschelte fast schwarze Haar, dazu sein Gesichtsausdruck, der besagte, dass er sehr wohl wusste, wie er auf andere wirkte. Er hatte großes Selbstvertrauen, das konnte man sofort sehen – vielleicht zu viel? Er sah nicht aus, als hätte er schon einmal Zurückweisung bekommen, doch erfahrungsgemäß kommt Hochmut vor dem Fall. Wenn er fällt, fallen viele mit, schoss Samantha spontan durch den Kopf und initiativ wusste sie, dass sie richtig lag. „Hallo“, sagte er mit einer Stimme, die jeden vor Neid erblassen ließ. Sie schien perfekt – was sie nur unglaublich gut zu seinem Äußeren passen ließ, doch vor dieser allgemeinen Schönheit wich Sam innerlich ein bisschen zurück. Wenngleich dieser Fremde sie faszinierte, so erschreckte sie auch seine Wirkung auf sie und andere, er schien zu aalglatt, man bekam ihn nicht zu fassen. Sam schluckte, als er nun ihre Hand nahm, sie zu seinem Mund führte und einen sanften Kuss auf sie hauchte. Das Blut war ihr sofort in den Kopf geschossen und hätte er auf seine Vorstellung – er hieß Tom, und Sam konnte nur denken, wieder wundervoll er zu ihm passte und seine Erscheinung auf eine schlichte, altmodische Weise perfekt unterstrich – etwas geantwortet, wäre sicherlich nichts anderes als ‚Ääähm‘ und ‚Ööööh…‘ und Gestotter dabei herausgekommen, darum sagte sie nichts und lächelte ihn einfach nur bedacht geheimnisvoll an, damit er nicht dachte, sie wäre geistig beschränkt. Severus hinter ihr versteifte sich und Sam versuchte sich zusammenzureißen. Immerhin war er ihr Freund und sie liebte ihn mehr als alles andere. Doch dann sagte Tom wieder etwas, und Samantha war wieder gebannt. „Wie ich hörte, hat Sytherin mal wieder ein Quidditch-Spiel gewonnen. Das freut mich außerordentlich. Kannst du mir vielleicht mehr darüber erzählen?“, sagte er mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. Sie lächelte. Quidditch. Gut. Das war ein gutes Thema. Einfach. Gerade wollte sie antworten, als Severus hinter ihr sich laut räusperte und sowohl Sams als auch Toms Aufmerksamkeit auf sich zog. Als sie sich halb umdrehte und zu Severus aufblickte, sah sie, wie dieser Tom grimmig anlächelte und all seine vorherige Sanftheit aus seinen Augen verschwunden war. „Nett dich kennenzulernen Tom.“, sagte er spöttisch, Toms Namen unnötig in die Länge gezogen. Er hatte seinen Arm besitzergreifend um ihre Hüfte geschlungen und sie nah an sich herangezogen, aber das, was ihr Sorgen machte, war, dass er gar nicht erst versuchte, seine offensichtliche Eifersucht zu verbergen. „Ich bin Severus und das“, er deutete mit einem kurzen Kopfnicken zu Sam, „ist meine Freundin Samantha.“ Das ‚Freundin‘ betonte er besonders stark, was Tom dazu brachte, eine Augenbraue hochzuziehen. Sam seufzte genervt auf. Severus Eifersucht war wirklich süß, aber jetzt wirklich sehr unangebracht. Mit einer kleinen Bewegung lockerte sie seinen Griff und warf ihm einen bösen Blick zu. „Hi Tom, schön dich kennen zu lernen.“, sagte sie dann zu ihrem Gegenüber. „Ehrlich gesagt, hat es mich nicht im Geringsten überrascht, dass Slytherin wieder einmal gewonnen hat, wir haben eben die besten Spieler. Und noch ehrlicher gesagt, hab ich nicht wirklich viel von den Spiel mitbekommen“ Sam lächelte entschuldigend und strich sanft über Severus‘ Rücken, in der Hoffnung, dass er nicht wegen ihrer Aktion vorhin beleidigt war. In dem Moment sah sie Salazar Ceberus ein paar Meter weiter hinter Tom zu ihnen herüberstarren, und Sam runzelte die Stirn. Ganz offensichtlich hatte sie ein Auge auf Tom geworfen, dafür brauchte nicht einmal ein Blinder Legilimentik. Aber wer konnte es ihr verübeln? Sicherlich waren ein paar mehr Mädchen heute auf den Gedanken gekommen, dass wahre Liebe doch existierte. Sam schürzte gedankenverloren die Lippen, dann drehte sie sich wieder zu Tom und lächelte ihn an. „Aber ich hab dich hier noch nie gesehen, bist du neu hier?“ Samantha war sich fast sicher, dass Ehemalige nicht in die Räume der Schüler durften, solange sie sich nicht angemeldet haben – und davon hätte sie doch eigentlich wissen müssen... Und eigentlich hätte sie Tom auch sofort melden müssen, doch aus irgendeinem Grund tat sie es nicht. Im Gegenteil, sie wollte, dass sie mehr von ihm erfuhr. Als Freund natürlich, denn sie hatte Severus nicht vergessen. Egal, wie gutaussehend Tom auch sein mochte, gegen ihre Liebe zu Severus konnte er nicht ankommen…
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Tom Riddle the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Jul 18, 2012 3:21 am

Die Spannung um Tom hielt weiter an. Er merkte natürlich, dass sich einige Schüler wieder unterhielten, jedoch eher tuschelten, doch sein Auftritt hätte nicht besser verlaufen können, auch wenn erst wenige Slytherins im Raum gewesen waren. Er liebte es, im Mittelpunkt zu stehen und sich in Szene zu sehen, doch vor allem liebte er es, die Gesichter der anderen erblassen zu lassen und in anderen Gesichtern blanken Neid zu sehen.
Bevor das Mädchen vor ihm, das er Auserwählt hatte, antworten konnte, sprach ein Junge zu ihm, der neben ihr saß und sie in den Arm nahm. Tom bemerkte, dass der Junge gut in Okklumentik war, den er verschloss seinen Geist erfolgreich gegen ihn. Wahrscheinlich wäre es Voldemort gelungen, ihn seinen Kopf einzudringen, doch seine Gedanken waren im Moment zu unwichtig. „Nett dich kennenzulernen Tom. Ich bin Severus und das ist meine Freundin Samantha.“ Tom musste sich zügeln, nicht zu lachen, denn er spürte die Anspannung, die von seinem Gegeüber ausging, denn dieser musste sich offensichtlich sehr zusammenreißen, um nicht auf ihn los zu gehen. Er hatte intuitiv die perfekte Wahl getroffen, denn mit Neid schürt man Eifersucht, und mit Eifersucht bricht man Vertrauen. Und welche Beziehung sollte ohne Vertrauen festen Bestand haben?
Doch er tat so, als würde es ihn ein wenig ärgern, dass Samantha schon vergeben war. Er zog eine Augenbraue hoch und musterte sie. Einen kleinen Moment hatte er das Gefühl, sie würde ihrem Freund widersprechen wollen und das Bestätigte ihn mal wieder. Doch dann holte sie tief Luft und antwortete ihm: „Hi Tom, schön dich kennen zu lernen. Ehrlich gesagt, hat es mich nicht im Geringsten überrascht, dass Slytherin wieder einmal gewonnen hat, wir haben eben die besten Spieler. Und noch ehrlicher gesagt, hab ich nicht wirklich viel von den Spiel mitbekommen.“ Na super, zwei frisch verliebte, dachte sich Tom, als Samantha ihren Freund schwärmerisch ansah. Doch für ihn ist dies sicherlich leichter, als eine jahrelange feste Beziehung.
Er ließ seinen Blick nochmals über den Raum schweifen. Es waren nun viel mehr Schüler da, viele von ihnen auch jetzt, obwohl sie ein Eintreten verpasst hatten, wie erstarrt über den gutaussehenden Jungen, der plötzlich in ihren Reihen stand. Ihm stach gleichzeitig ein Mädchen ins Auge, das nicht weit entfernt von ihm stand und ihn anstarrte. Es war wirklich ein Starren und man konnte in ihrem Blick lesen, dass sie abslolut in seinem Bann gefangen war. Er drang in ihre Gedanken ein. Es war wirklich belustigend für Tom, wie verwirrend er für die Meisten hier war und wie geheimnisvoll er wirkte. Doch das Mädchen hatte zweispaltige Gefühle. Einerseits fand sie ihn – wie alle anderen – einfach nur umwerfend. Doch andererseits hatte sie Angst vor ihm.
Tom nahm sich vor, auch mit ihr zu sprechen. Einem ihm so verfallenem Menschen konnte er nicht ziehen lassen, denn sie waren leichte Beute. In einem Falls als Anwärter als Todesser, falls sie denn stark genug dafür waren, aber auch als Spaß für Tom.
Er wurde aus den oberflächlichen Gedanken des Mädchen heraus gerissen, als sich Samantha ihm wieder zu wandte. Er 'wechselte' auf ihre Gedanken. Und er war fast schon stolz auf sich zu hören, dass sie nicht wollte, wie das Mädchen ihn beobachtete.
„Aber ich hab dich hier noch nie gesehen, bist du neu hier?“ fragte sie ihn. Er musste sich etwas überlegen, dass sie vertrauen erwecken ließ. Doch seltsamerweise hatte er sich nie Sorgen darüber gemacht, dass ihm jemand diese Frage stellt. Er wusste im Moment nicht, was er sagen sollte und er wollte keineswegs Unsicherheit andeuten. Glücklicherweise konnte man ihm sehr selten Gefühle ansehen, so auch jetzt nicht. Er atmete tief aus und setzte ihr einen Verwechslungszauber auf. Dieser würde reichen, sodass sie, falls sie nachfragen sollte, einfach so tun könnte, als hätte ihr dies schon beantwortet. Ein klein wenig Sorgen machte er sich um den Jungen namens Severus, doch nun wollte er zu den Mädchen gehen, die ihn anhimmelte.
„Verzeih, Samantha, doch ich will nicht unhöflich sein und hier noch andere Gäste begrüßen“, sagte er zu ihr und warf ihr ein Lächeln zu, bei dem er gleichzeitig seine Augen ein wenig schloss. Sollte sie doch denken, er wäre ein wenig beschämt. Es würde seine Situation nur noch verbessern.
Er drehte sich zur Seite und lief auf das Mädchen zu. Sie wirkte auf den zweiten Blick noch ziemlich kindlich, doch ihre Schönheit übermannte das und ließ sie reif und erfahren wirken. Das grüne Kleid wand sich eng um ihren kleinen und zierlichen Körper – die perfekte Waffe und den 'Beschützer Instinkt' in Männern auszulösen. Bei Tom entwickelte es aber keinerlei davon, natürlich fand er sie hübsch und anziehend, allerdings macht er sich nichts aus Gefühlen. Er bekam sowieso immer das Mädchen, das er wollte. Und wenn er es nicht mehr wollte – na dann sollte es hoffen, ihn nicht schlecht gelaunt zu begegnen. Doch er war wegen einer anderen Mission hier, nicht um irgendwelche Triebe auszuleben.
„Hallo“, sagte er zu ihr. Er setzt nun ein verschmitztes Lächeln auf und sprach mit einer angenehm, unschuldigen Stimme und er merkte jetzt schon, was das in ihr auslöste. „Mein Name ist Tom und – nun ja ich finde dich interessant. Und ich hoffe du bist jetzt nicht zu sehr abgeschreckt, denn ich würde dich wirklich gerne kennen lernen.“
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Do Jul 19, 2012 11:28 pm

Sal drehte sich fast erschrocken um, als sie die angenehme Stimme des Jungen vernahm. Er stellte keine Fragen und doch hatte sie das Gefühl ihm eine Antwort zu schulden.
In ihrem Kopf drehte sich langsam alles, sei es nun der verstörenden Aura des jungen Mannes namens Tom geschuldet oder dem Whiskey, den sie schon wieder in sich hineinschüttete. Er ließ verlauten, dass er sie, sie Salazar Ceberus, interessant fände. Es war komisch. Normalerweise war sie nicht besonders stolz darauf, ja nicht mal überrascht.
Sie war blond und schön und beliebt.
Sie war das, was die meisten immer sein wollten, jedenfalls auf den ersten Blick. Aber irgendwas an diesem Tom machte sie äußerst nervös und unsicher. So hatte sie sich das letzte Mal gefühlt, als sie vor dem sprechenden Hut stand. Damals war Hogwarts noch wie etwas Unfassbares vorgekommen. Jetzt war es ihr zu Hause.
Salazar schluckte einmal um sich wieder auf das was beziehungsweise wer vor ihr stand zu konzentrieren. Vielleicht etwas zu bemüht kühl sagte sie:
„Ich bin Salazar. Salazar Ceberus. Du hast sicher schon von mir gehört, auch wenn ich nicht wüsste, wer du bist. Und damit meine ich nicht deinen Namen.“
Sie lächelte zuckersüß und kalt zu gleich, eine Fähigkeit die sie über die Jahre hinweg perfektioniert hatte. Es gab ihr die Sicherheit, die sie brauchte.
Hinter diesem Lächeln, genau wie hinter all den anderen Masken, die sie trug, konnte sie sich verstecken. Sie waren ihre Schutzmauern, hinter die niemand sah. Dort verschloss sie die Tornados, die ihre Gefühle waren. Genau dort wirbelten die Angst vor Ablehnung, die Suche nach Anerkennung, der Wunsch nach Liebe, der Selbsthass, die Verzweiflung, die Scham, die Trauer und die nächtlichen Panikattacken umher, die Sal eigentlich ausmachten.
Doch das sollte niemand erfahren. Lieber strahlte sie Kälte, Arroganz und Egoismus aus. Es war so viel sicherer für sie. Sollten diese Masken je fallen, das wusste sie genau, würde es vorbei sein.
Gleichzeitig merkte die Blondine, dass dieser Tom nicht so leicht zu täuschen war, wie all die anderen Idioten um sie herum. Sie strich sich eine Strähne ihres platinblonden Haares aus dem Gesicht und fixierte das hübsche Gesicht ihres Gegenübers.
„ So, du findest mich also interessant. Und was lässt dich denken, dass du damit etwas Besonderes bist? Oder das du mich damit abschreckst. Denn seien wir ehrlich. Sie mich an. Denkst du nicht, dass ich es gewohnt bin?“
Salazar sah ihn schief von unten an und hoffte, dass sie damit den Bogen nicht überspannt hatte.
Doch Fakt war, dass dieser Junge sie verunsicherte, sehr sogar. Und das störte die sonst so selbstbewusste Slytherin gewaltig. Erst stahl er ihr die Show und jetzt brachte er eine Saite in ihr zum Klingen, die sie glaubte kontrollieren zu können.
Manchmal fühlte sie sich wie einer dieser Hunde, die in einem Käfig saßen. Sie konnte nicht hinaus, lies niemanden zu sich hinein. Doch der ein oder andere hatte, warum auch immer, einen Schlüssel. Dann musste sie eben die Zähne fletschen, damit man ihr nicht zu nah kam. Eine sich bewährende Methoden, auch wenn man einsam blieb.
Aber das war ihr eigentlich egal.
Eigentlich.
Sal biss sich auf die Lippe. Sie musste sich zusammenreißen. Sie konnte schlecht auf einer Party nur darüber philosophieren, wie scheiße alles war.
Noch dazu wenn ein so gut aussehender Typ wie Tom vor ihr stand. Seit der Geschichte mit Sirius Black hatte sie nichts mehr mit Typen unternommen. Ausgenommen natürlich Reg, der immer mehr ihr bester Freund geworden war.
Mit seiner Freundin Joyce verstand sie sich auch immer besser. Sie saßen manchmal beim Essen zusammen und redeten. Sal hoffte, dass Joyce es ihr nicht übelnahm, dass sie sich am Anfang so ungehobelt verhalten hatte. Auch sonst lief eigentlich alles ganz gut im Moment.
Lediglich mit Bella Black freundete sie sich nicht an. Seit der Sache mit dem Cruciatus war das letzte Wort zwischen ihnen wohl gesprochen. Aber das war Sal auch egal. Sie musste nicht jeden Menschen in Hogwarts mögen, auch wenn sie das gleiche Team unterstützten.
Obwohl sogar die eingebildete Blondine zugeben musste, dass der Black Sprössling heute ein hervorragendes Spiel hingelegt hatte. Auch wenn Sal selber nicht gerade talentiert war was das Fliegen von Besen anging und sie sich alles in allem sehr wohl fühlte, wenn sie mit beiden Beinen den Boden berührte, verstand sie sich auf das beliebte Spiel Quidditch.
Sie liebte es die verschiedenen Taktiken der Mannschaften zu analysieren und auszuwerten. Außerdem war das Spiel etwas, was sie mit ihrem Vater, der ebendfalls Quidditchfan war, verband.
Salazar atmete tief durch.
Sie wich schon wieder von ihren Hauptgedanken ab. Tom. Sie sah ihm direkt in die Augen. Unwillkürlich war ihr, als müsste sie frösteln. Dabei war es ihm Gemeinschaftsraum angenehm warm. Diese Augen waren die kältesten, die sie je gesehen hatte.
Schnell wich sie dem Blick aus und wartete weiter auf die Antwort des Slytherin vor ihr.


*ich weiß. ist nicht top. aber ganz ok, hoff ich*
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Skye McAlister
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Sa Jul 28, 2012 12:19 am

C.f.: Außerhalb - Quiddichfeld

Gemütlich schlenderte Skye mit ihrem Besen über die Schulter die Treppe hinunter bis zum Gemeinschaftsraum. Nachdem sie auf dem Feld gelandet waren, hatten sich wie so oft alle auf die Schulter geklopft, gegenseitig beglückwünscht und die Spieler der Gryffindors ausgelacht. Es war einfach ein wundervolles Gefühl, über die Löwen zu siegen, und sie wollte es nie wieder missen. Und jetzt, da sie schon gegen fiese gewonnen hatten, würden Ravenclaw – und vor allem natürich Huffelpuff – überhaupt kein Problem werden.
Skye lächelte, als sie schon aus der Ferne Gelächter, Jubel und ähnliches hörte, was auf die große Feier hindeutete die gerade von allen Slytherins abgehalten wurde. Ob irgendwer schon vorausgeplant hatte? Sie bog um die Ecke und blieb vor der ach so unscheinbaren Steinmauer stehen. Zum Glück hatte sie sich schon umgezogen, und so hatte sie wieder ihren normalen Hogwartsumhang an, während ihr strahlend grün und silberner Quiddichumhang über ihren Arm lag. Schnell nannte sie das Passwort und trat durch die erscheinende Tür.
Es war nicht so voll wie sie erwartet hatte, aber dennoch war erstaunlich viel los. Und entweder hatte tatsächlich schon jemand eine Siegesfeier vorbereitet, oder irgendjemand war erstaunlich schnell im Organisieren. Wie immer war der Gemeinschaftsraum in strahlendes grün getaucht, doch irgendwer musste ein wenig Silber dazugemischt haben. Über einem der schwarzen Ledersofas hing ein großer Slytherin-Banner und für das leibliche Wohl war auch gesorgt, es sah nicht gerade so aus, als wäre an Essen gespart worden, denn an den Wänden standen auf mehreren Tischen bergeweise Leckereien. Anerkennend nickte Skye, und kämpfte sich durch das Gedrängel. Hier und da musste sie wohl oder übel stehen bleiben, es gab doch einige Schüler, vor allem jä´üngere, die ihr für das Spiel gratulierten. Skye nahm dankend an, verwies aber auch gerne auf die Leistungen der anderen Spieler, denn so kam sie am schnellsten weiter. Und wenn sie ehrlich war, hatte sie bei diesem Spiel auch keinen allzu großen Anteil geleistet. Erleichtert, als sie das größte hinter sich hatte, lief sie in ihren Schlafsaal, legte ihren Besen vorsichtig auf ihr Bett und schmiss ihren Quiddichumhang um einiges weniger vorsichtig zu ihm auf das Bett. Dann ging sie zurück in den Gemeinschaftsraum, der sich inzwischen wohl weiter gefüllt hatte. Skye sah sich um, ob sie in der Nähe jemanden finden konnte, mit dem sie gut auskam, doch ihr fiel nur ein fremder Junge auf. Oder war er überhaupt fremd? Nein, das konnte nicht sein, und war es auch nicht, sie hatte wohl gerade eine Sinnestäuschung. Außerdem sah er verdammt gut aus, er war groß und hatte braunes Haar. Skye runzelte die Stirn. Trotz allem war sie sich nicht sicher, ob sie ihn kannte, und ob er beim Festmahl zu Beginn des Schuljahrs dabei gewesen war.
Da hörte sie Schritte von hinten, und endlich hörte sie doch eine ihr bekannte Stimme.
"Skye! Glückwunsch! Echt ein tolles Spiel!", sagte Andromeda lächelnd. Schnell warf Skye noch einen Blick auf den Jungen, den sie vorhin entdeckt hatte, aber schien jetzt mit Salazar zu reden, und sie schien sich nicht wundern. Skye schüttelte den Kopf und vertireb ihn aus ihren Gedanken. Warum machte sie sich auch immer Sorgen? „Danke!“, sagte sie ebenfalls lächelnd zu Andromeda, „Es hat auch ziemlich Spass gemacht.“ Sie wollte weiter reden, bemerkte aber, das irgendetwas nicht stimmte. Irgendetwas an Andromedas Lächeln schien... nicht ganz echt zu sein. „Was ist los?“, fragte sie besorgt, biss sich aber sofort auf die Lippe. Selbst wenn tatsächlich etwas nicht stimmte, hatte sich Andromeda eindeutig alle Mühe gegeben es zu verbergen. Dann würde sie es wohl kaum ihr erzählen! „Entschuldigung.“, murmelte sie deshalb nur leise mit bebender Stimme, und nahm sich eine Käseschnitte von einem der silbernen Tabletts, um abzulenken. Sie war erstaunlich lecker, die Hauselfen hatten gute Arbeit geleistet. Das war eben doch das, was sie am Besten konnten.

tbc: Mädchenzimmer II


Zuletzt von Skye McAlister am Sa Sep 15, 2012 8:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Aug 01, 2012 8:59 am

Mit Augen zu Schlitzen verengt beobachtete Severus den Jungen, der sich als Tom ausgab, wie ein Adler. Irgendetwas war da an diesem Fremden, der einfach so willkürlich in ihrem Gemeinschaftsraum auftauchte, was ihm nicht ganz geheuer war. Er hatte schon oft genug mit schwarzer Magie und zweifelhaften Menschen zu tun gehabt, um zu wissen, dass hier etwas nicht stimmte. Aber was es war, das konnte er unmöglich sagen. Und wenn ihn jemand fragte, warum er seinen Gegenüber für nicht ganz ehrlich hielt, so würde er keine Antwort finden. ‚Ich weiß es einfach’ wäre keine Option. Aber das war die Wahrheit. Er wusste es. Da war dieses Gefühl, dass ihm sagte, dass er sich von diesem Kerl fernhalten sollte. Er und alle anderen am besten auch noch. Dass Samantha ihm dann von Anfang an so … angetan war, machte das Ganze auch nicht wirklich besser. Mit bitterer Miene beobachtete er ihre Unterhaltung, war froh, dass sie ihn nicht von sich gestoßen hatte sondern lediglich seinen Griff gelockert hatte, sodass sein Arm nur noch lose um ihre Hüfte geschlungen war. Ihren Blick bemerkte er nicht, er war zu sehr auf den Eindringling fixiert, als den er Tom betrachtete. Ein kleines Lächeln schlich sich dann auf seine Lippen, als er spürte, wie Sam seinen Rücken entlang strich. Ja, schau nur her, mein Lieber. Sie liebt mich und daran wirst auch du nichts ändern können. Triumphierend beobachtete er, wie Tom sich im Raum umblickte und sich in den Blicken der Mädchen suhlte. So ein eingebildeter Schnösel. Severus schüttelte den Kopf. Eine winzige Stimme in seinem Hinterkopf flüsterte ihm zu, dass es umso besser war, so würde er seine Mühe an Sam nicht versuchen. Kerle wie er sehnten sich nach Aufmerksamkeit und Bewunderung. Er spielte mit jedem, der ihm eines Blickes würdigte und Severus war sich sicher, dass auch er diesem Spiel auf irgendeiner Weise erlag. Er war nicht dumm, er wusste, dass seine Eifersucht vermutlich von seinem Gegenüber geplant war. Aber das wollte er im Moment nicht wahrhaben. Was zählte war, dass er ein Konkurrent war. Nicht mehr. Nicht weniger. Allein schon dieser Blick, mit dem er Samantha anstarrte, als würde er … ihre Gedanken lesen. Kurz verzog Severus den Blick und erinnerte sich gedanklich daran, dass er Samantha unbedingt Okklumentik beibringen musste. Auch wenn er selbst nicht daran glaubte, dass dieser Kerl Legilimentik oder Ähnliches beherrschte, so war Vorsicht doch besser als Nachsicht. Es hatte niemand das Recht, in ihre Gedanken einzutauchen. Niemand und schon gar nicht so ein dahergelaufener Idiot, der sich einbildete, der König der Slytherins zu sein.
„Aber ich hab dich hier noch nie gesehen, bist du neu hier?“ Jetzt wo Samantha es erwähnte wurde auch Severus klar, dass er Tom noch nie zuvor gesehen hatte. Zwar gab es natürlich viele Slytherins in Hogwarts – und er konnte nur einer sein, denn wie sonst war er hier, ohne dass ihn jemand rausschmiss – jedoch kannte man sich. Und wenn auch nur vom Sehen. Und gerade eine solch auffällige Person könnte nicht über vier Jahre ungesehen durch die Menge wandern. Irgendjemand hätte ihn bereits ansprechen müssen oder wenigstens erkennen. Doch nichts davon. Als wäre er dem Erdboden entsprungen. Einfach so.
Noch während Sam und er auf eine Antwort warteten, geschah etwas mit Tom. Seine Miene wurde noch undurchsichtiger als ohnehin schon. Skeptisch beobachtete Severus ihn, als auch dieser winzig kleine Ausdruck verschwunden war, als hätte er es sich eingebildet. Bevor er sein Wort erheben konnte, verabschiedete sich Tom auch schon von Samantha, ohne Severus eines Blickes zu würdigen. Arschloch.
Aber etwas Gutes hatte es – er war weg und beschäftigte sich lieber mit Salazar, als ihnen hier auf die Nerven zu gehen.
Schnell wandte sich Severus zu Samantha um und lächelte sie an. Skeptisch zog er eine Augenbraue in die Höhe, als er kurz ihren leeren Blick sah, der sich dann wieder lichtete. Bevor sie etwas sagen konnte, zog er sie an sich und küsste sie leidenschaftlich. „Es tut mir leid“, wisperte er leise an ihr Ohr und küsste ihren Hals. „Ich will dich bloß nicht gerne teilen.“ Damit drückte er ihr noch einen zärtlichen Kuss auf und grinste sie schief an. „Weißt du… ich habe mich gefragt, ob du Lust hättest mit dem Okklumentik Training weiter zu machen?“ Ein erneutes Lächeln, dann ging er einen Schritt zurück und blickte sie bloß an. Er war heilfroh, dass Tom verschwunden war. So hatte er Sam wieder ganz für sich allein.
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Ivan Dinu
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   So Aug 12, 2012 7:23 am

cf: Hogwarts :: Außerhalb :: Quidditchfeld

((VORSICHT: VERRÜCKTER POST!))

Der Versuch, diese für ihn peinliche Lage erträglicher zu machen, mit seiner letzten Bemerkung war ihm geglückt. Die ganze Situation wirkte für ihn dann entspannter, nicht mehr so ernst. Eigentlich war dieses Gespräch schon längst fällig gewesen, fiel dem jungen Dinu auf. Sie hegten ja schon länger solche Gefühle und eigentlich sprach alles für sich allein. Die Tatsache, dass er sie geküsst hatte, war eigentlich nun der Anfang von allem. Langsam breitete sich zufriedene Stimmung in Ivan aus, sein Körper entspannte sich. Er hatte nun alles gesagt was er sagen wollte und da Bellatrix eigentlich den Kuss erwidert hatte, würde sie ihm wohl kein Korb geben. Hätte sie das im Sinne gehabt, würde er wohl schon längst von dem widerlichen Hausmeister zusammengekehrt werden. Doch eine kleine Unsicherheit konnte noch nicht weichen. Natürlich lag ihm die Meinung von Bella sehr am Herzen und er würde sie sehr gern erfahren, doch noch hörte er außer den Üblichen Geräuschen nichts. Überlegte sie? Das war nicht Bellas Art, sie sagte was sie meinte und zog eigentlich nichts in die Länge, was es nicht Wert war. Hatte er vielleicht irgendwie irgendwas an ihr Verändert? Ivan rollte in Gedanken mit seinen Augen. Nein, sie hatte was an ihm Verändert. Er hasste sich dafür, dass er die ganze Zeit versucht irgendeinen Sinnlosen Kommentar von sich zu überdenken und zu überlegen was die andere Person wohl darüber denkt. Was passiert, passiert. Was nicht passieren soll, passiert eben nicht. Oder eben doch, nur dann ist es scheiße. Mehr gibt’s da nicht zu denken oder zu grübeln. Menschen, die Tag und Nacht einem hinterher heulen und nachdenken was sie falsch machen oder Personen die einen ganzen Monat vorplanen was sie machen, mit wem und über was sie reden würden, sind irgendwelche unflexiblen Menschen, von denen er eigentlich immer die Nase voll hat. Doch genau das tut er jetzt doch. Darüber nachdenken wie es weiter gehen würde. Gut, dafür durfte er sich später erst einmal mit Alkohol bestrafen.

Aus den Augenwinkeln entdeckte Ivan, das Bella mit einem breitem Grinsen neben ihm herging. Mit Mühe unterdrückte er selbst ein grinsen, denn das Freundliche lächeln von Bellatrix steckte einen – oder zumindest – ihn an. Dann wandte sich Bella an ihn und schob seinen Kopf zu ihr, sodass er sie angucken musste. Die Berührung prickelte und Ivan war verwundert, wie sanft sie das Tat. Mit großer Mühe erhielt er wie immer diesen gleichgültigen Blick, den er immer hielt. Doch als Ivan in die Augen der Jungen Hexe blickte, wurde sein *Blick* weicher und enthielt nun den Schlafzimmerblick-touch, den er öfters mal gebraucht hatte, um ein Mädchen zu verführen oder um etwas zu bekommen wo er sonst nicht rankommen würde. Aber eigentlich verlor er nur die Kontrolle zur Selbstbeherrschung als er in dunklen Augen von Bella sah. „Ich behalte dein Angebot im Hinterkopf, aber pass bloß auf, wenn du mich nochmal ohne Vorwarnung vor den Augen aller küsst, dann gibt’s Ärger. So sehr ich dich mag, ich kann es mir nicht leisten, dass mein Ruf darunter leidet“, drohte ihm Bella an. Fast hätte er gelacht. Wenn sie das denkt, dann hatte sie ihn ganz falsch eingeschätzt. Er Tat eigentlich alles was ihm in den Sinn kam. Würde Bella wohl von Mal zu Mal Pech gehabt haben. Schnell gab Bella ihm ein Kuss auf die Mundwinkel. Zu schnell für ihn. Glucksend verschränkte er seine Finger in ihre. In solchen Sachen war Bellatrix wohl noch wie ein kleines Mädchen. In allem, wirklich allem, war Bella gut. Sie konnte zaubern, sie konnte sich durchsetzten, schrieb gute Noten aber in Sache Liebe war sie schüchtern. Wie süß. Ihr Ruf war ihr wichtig? Wenn alle anderen Erwachsen genug wären um eine Menschliche Bindung zu akzeptieren, gäbe da nichts. Aber nur weil Bellatrix nun jemanden hatte, dann war sie auf einmal ein kleines, süßes, unschuldiges Mädchen das nichts konnte als verrückt kichernd mit ihren Freundeninnen in der Ecke zu sitzen und über Beziehungen, Jungen und ihre Tage zu reden? Wohl kaum. Bis auf das sie süß und klein ist, stimmt wohl nichts auf sie zu. Und wenn das Unschuldig noch dabei steht, konnte er das ganz einfach im Handumdrehen ändern.

Zusammen gingen sie zum Gemeinschaftsraum, durch die nicht allzu gut beleuchteten Korridore. Nun waren sie ganz allein, Ivan ließ sich wie immer Zeit bei allem was er tat. Langsam kehrte sein Altes Ich wieder zu ihm, was ihn leicht beruhigte. Als sie zusammen, Hand in Hand, in den nächsten Gang einbogen, sagte Ivan: „So leid es mir auch Tut, aber ich werde dich dann küssen, wann es mir passt. Ich bin leider nicht dein kleiner Hauself. Ich habe auch rechte. Ich bin doch der Mann in der Beziehung oder irre ich mich da?“ Mit einem gespielten Sarkastischen Blick beäugte er erst Bella und schaute sich danach von oben an. Wohin gingen sie eigentlich noch einmal? Achja, zu dem Fest. Zu einem dummen Fest wo Ivan ehrlich gesagt keine Motivation zu hatte. Außer dem Alkohol war da nichts Spannendes. Vielleicht erst später, wenn alle Betrunken waren. Das wäre äußerst amüsant. Dann würde Ivan auch etwas trinken, da war er sich sicher. Ob Bella wohl lustig drauf war, wenn sie trank? Vielleicht würde er es mal gezielt darauf anlegen, wenn er mal wieder Alkohol trank. Bella hacke zu bekommen würde ja wohl nicht schwer sein. Sie war so dünn und leicht, da würde das ja wohl nicht sehr schwer sein. Zum Abermalsten Mal betrachtete Ivan den Körper von Bella. Wie immer konnte er nur staunen über ihre Kurven und ihren Körper. Grinsend wandte er sich wieder ab. 1. Gehörte das nun eigentlich alles nur ihm und 2. Wusste er nun gerade, wie er Bella entweder kurz sauer machen würde oder eben einen derben Spaß haben konnte. Dazu kam es, dass er ebenfalls seine Männlichkeit, seine Überlegenheit und teilweise ihre Unschuldigkeit mit einem Klatscher nieder machen konnte. Das letztere vielleicht nicht jetzt aber das genügte schon. Wir sind schon fast da, ich sollte es Mal durchziehen, sagte er belustigt zu sich selbst. Solang er nicht als Frosch aus der Sache ging – hüpfe – machte es ihm nichts aus. „Du magst mich also nur, hm? Das verletzt mich aber zutiefst, Liebes“, sagte er , ging kurz ein schritt schneller und stellte sich vor sie. Leicht streichelte er mit seinem Daumen über ihr Handrücken und beugte sich vor um sie zu küssen. Und da er nun wusste, dass sie dagegen definitiv nichts hatte, küsste er sie erst sanft und danach leidenschaftlicher. Sie erwiderte es, natürlich. Was denn sonst? Doch bevor sie ihn später etwas vorwerfen konnte, sagte er in den Kuss ein ‚Es ist keiner da‘ und lächelte leicht. Sofort danach packte Ivan ihr an die Hüfte und hob sie hoch, sodass sie eigentlich nur die Beine um ihn schlingen konnte. Grinsend drückte er sie gegen die Wand der Korridore. Hilflos wie sie war, wehrte sie sich. Gekonnt konzentrierte sich Ivan an etwas anderes als Bella, es war ja lediglich ein Spiel. Er wusste nicht, was passieren würde wenn er sich nun seinen Gefühlen hingeben würde und wollte es eigentlich jetzt auch nicht wissen. Was mit Bella war wusste er nicht, er hoffte, dass es ihr nicht sehr schwerfiel ihm zu verzeihen. Grinsend holte er kurz Luft und sah sie an. Ihre Gesichter waren Millimeter voneinander entfernt. „Also ich hoffe das ist mehr als mögen ist bei uns kleines“, flüsterte er verführerisch. Kurz überlegte er, ob er sie wirklich wieder auf den Boden lassen sollte oder sie einfach weiter küssen sollte. Kurz hauchte er noch ein Kuss auf den Mund und ließ sie auf den Boden. Grinsend strich er ihr eine Strähne aus dem Gesicht und nahm wieder ihre Hand. Ohne weiteres ging er mit ihr weiter zu dem Eingang ihres Gemeinschaftsraum, ohne etwas zu sagen, wartend auf die Reaktion von seinem Mädchen.
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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Mi Okt 24, 2012 8:48 am

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Einen Augenblick lang wurde Sam fast ein bisschen schwummerig, dann war alles wieder normal. Stirnrunzelnd blickte sie zu dem geheimnisvollen Tom auf, doch er starrte sie immer noch mit genauso ernsten Augen an wie vorher. ‚Das ist sicher der Alkohol, verdammt nochmal‘, dachte sie und unterdrückte ein Augenrollen.
Aber ernsthaft – dieser Fremde hatte es drauf. Mehr als das. Er wusste, was er tat, und er wusste, wie die Leute reagierten. Das alles realisierte Sam, doch eigentlich machte es ihr nichts aus. Es war gut, wenn die Leute wussten, wie sie sich gaben mussten, um was zu erreichen.
Verzeih, Samantha, doch ich will nicht unhöflich sein und hier noch andere Gäste begrüßen“, sagte er dann plötzlich und grinste sie beschämt an. Sam hob eine Augenbraue und lächelte widerstrebend. Salazar. Er hatte sie also gesehen. Das war nicht gerade ein Pluspunkt für sie. Aber Samantha nickte nur. „Okay. Viel Spaß, Tom.“ Dann drehte er sich um und ging auf das blonde Slytherinmädchen zu, das sich anscheinend wirklich freute. Schön für sie.

Severus schien im Gegensatz zu ihr erleichtert, dass Tom weg war, und das brachte sie zum Lächeln. Bevor sie etwas sagen konnte, schlossen sich seine Hände um ihre Handgelenke und er zog sie an sich, schloss einen Arm um sie und zog mit der anderen ihren Kopf zu ihm, um sie stürmisch zu küssen. Das alles ließ sie nur allzu bereitwillig mit sich ergehen, sie liebte diese Seite an ihm. Das Dunkle, Verzweifelte, das sie gleichzeitig auch ein bisschen Traurig machte. Aber gerade jetzt war es ein schönes Gefühl, gebraucht zu werden. „Es tut mir leid. Ich will dich bloß nicht gerne teilen.“ “, flüsterte er ihr ins Ohr, bevor er seine Lippen an ihrem Hals runter wandern ließ. Sie kicherte und legte den Kopf in den Nacken, um ihm besseren Zugang zu gewähren. „Ich weiß, Sev.“, sagte sie lächelnd. „Aber ich liebe nur dich.“ Sie konnte sein Lächeln auf ihrer Haut spüren, seinen heißen Atem der sie fast ein bisschen verrückt machte. Gott ja, sie liebte ihn. Severus Snape und Samantha Darrell, das verdammt nochmal beste Pärchen der Welt, dachte sie in einem Endorphinschub. „Weißt du… ich habe mich gefragt, ob du Lust hättest mit dem Okklumentik Training weiter zu machen?“ Wieder das Lächeln, jetzt aber nicht mehr unschuldig, sondern passend zu seinem Ton ein bisschen spöttisch. Er trat einen Schritt zurück und Sam zog an seiner Krawatte, die er ein bisschen gelockert hatte. „Na klar, Baby. Immer.“ Sie legte den Kopf schief und grinste ihn an, bevor sie sich auf die Zehenspitzen stellte und ihn wieder küsste.

Okklumentik war wie gehofft nicht das gewesen, was er gemeint hatte. Eigentlich hatte er wohl alles andere außer Okklumentik gemeint. Sie waren leise aus dem Gemeinschaftsraum verschwunden und schlichen dann in den Jungenschlafraum der 5. Jahrgangsstufe. Es war noch niemand nach oben gegangen außer ihnen, und so konnten sie ohne Hast die schweren Vorhänge vorm Bett zuziehen und sich nebeneinander ins Bett legen. Erst hatten sie geredet, flüsternd und immer wieder kichernd. Doch das blieb nicht lange so. Nach einiger Zeit fiel ihnen nichts mehr zum Reden ein und sie gingen zum Küssen über, bis ihre Hände von ihren Gesichtern zu dem Rest ihres Körpers wanderten. Mit der Zeit wurden ihre Küsse und ihre Berührungen intensiver, sie taten mehr als erlaubt, mehr als sonst, doch nicht zu viel. Es lief nicht auf Sex hinaus, aber es war trotzdem… magisch. Severus wusste, was er tat, nicht minder als Tom – der war nach ein paar Sekunden sowieso wieder vergessen. Alles was sie brauchte, war neben ihr im Bett. Es war gut so, wie es war.
Sie waren schließlich eng umschlungen eingeschlafen, und als Samantha aufwachte, war es mitten in der Nacht. Ihr Kopf lag auf Sev’s Brust, sein Arm lag quer über ihren Rücken. Ihr war heiß und ihr Kopf tat weh, doch das breite Grinsen auf ihrem Gesicht konnte sie nicht leugnen. Das da neben ihr war ihr Freund, und er war etwas besonderes, und er gehörte ihr. Ein ungewöhnlicher Gedanke, aber Sam wusste, dass er doch irgendwie stimmte. Sie gehörten zusammen.
Severus sah jünger aus im Schlaf, glücklicher. Sanft strich Sam über seine Wange, dann löste sie sich von ihm und schlüpfte aus dem Bett, aus dem Jungenschlafsaal und in ihren eigenen.

Am nächsten Morgen wachte sie später auf als geplant, und wenn die Kopfschmerzen in der Nacht schon schlimm waren, waren sie nun höllisch. Das kam zurzeit eindeutig zu oft vor. „Scheeeeiße“, stöhnte Sam und drückte sich eines der Kissen auf den Kopf. Das grausame Licht des Morgens war unverhofft gnadenlos heute.
Als sie nach ein paar Minuten stöhnend aufstand und ins Bad tapste, verfluchte sie den Alkohol. Aber wen machte sie etwas vor? Sie würde ihn eh wieder trinken, egal wie es ihr jetzt ging.
Nach einer ausgiebigen Dusche fühlte sie sich gleich besser. Sie streifte ein dunkelgrünes Kleid über und band ihre Haare nach hinten, dann zog sie auch den Umhang an. Mal sehn was der Tag so brachte, für das Frühstück war sie nämlich eindeutig ein paar Stunden zu spät.
Den Blick fest auf die Stufen gerichtet wäre sie fast mit Severus zusammengestoßen der am Ende der Treppe gewartet hatte. Als sie mit Schwung die letzte Treppenstufe hinunterging riss sie ihn fast mit um, doch er fing sie beide ab und sah sie grinsend an. „Gut geschlafen, Darling?“, fragte er sanft. Sam biss sich auf die Lippe und strich sich eine Strähne zurück, die sich aus ihrem Zopf gelöst hatte. „Besser als sonst. Und länger. Ich hab das Frühstück verpasst, Baby, und jetzt werde ich verhungern müssen.“, sagte sie theatralisch und warf sich in einen der Sessel. Doch anscheinend hatte er an sie gedacht, denn er zog ein kleines Päckchen aus seiner Tasche und überreichte es ihr. Sams Augen wurden groß. „Du hast mir was eingepackt?“ Er lächelte nur sein typisches Lächeln, das sie erröten ließ. Sie lachte und sprang aus dem Sessel und umarmte ihn stürmisch. „Willst du raten, wer den besten Freund der Welt hat?“, fragte sie, ließ ihm aber keine Zeit zu antworten: „Ich!“
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Severus Snape the first
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BeitragThema: Re: Slytherin Gemeinschaftsraum   Fr Dez 07, 2012 12:43 pm

Severus lächelte verschmitzt, als er Samanthas Geständnis lauschte. Er würde es nie zugeben, aber es tat unglaublich gut, das zu hören. „Gut zu wissen“, wisperte er dann, die Lippen nur Zentimeter von ihrem Ohr entfernt. „Ich dich nämlich auch.“ Kurz streifte er ihr Ohrläppchen und beobachtete, wie sich die feinen Härchen in ihrem Nacken aufstellten, bevor er sich wieder ihr gegenüberstellte, Sam immer noch in seinen Armen. Natürlich hatte er nicht vor mit ihr Okklumentik zu üben, er brauchte bloß einen Grund, um von dieser Party zu verschwinden, die ihn doch kein bisschen interessierte. Er dachte vielmehr an ganz andere Dinge, die er lieber täte.
Grinsend und ein wenig erschrocken über seine eigene Offenhaut erwiderte er Samanthas Kuss und zog sie unauffällig zu seinem Schlafsaal. Diese Frau offenbarte ganz andere Seiten an ihm, Seiten, die er nie gedacht hatte, zu besitzen.

Severus wachte am Morgen von dem fehlenden Gewicht auf seiner Brust auf. Die wenigen Sonnenstrahlen die durch das Wasser in ihre Gemächer drangen, spiegelten sich in den gläsernen Fassungen der Fackeln an der Wand. Kurz blieb der junge Slytherin liegen und lächelte stumm in sich hinein als er mit geschlossenen Augen an die letzte Nacht dachte. Er wusste nicht mehr wie lange sie einfach nur leise flüsternd miteinander geredet hatten, immer mit einem Ohr auf ankommende Mitschüler lauschend, doch nie war jemand zu ihnen herauf gekommen. Die Party war in vollem Gange gewesen und jeder war dort unten und sie ungestört. Je länger die Zeit verstrichen war, desto mehr Vorsicht ließen sie fallen, genossen die Zweisamkeit und das Alleinsein miteinander. Unschuldige Küsse hatten sich in Leidenschaft verwandelt und allein die Nacht hatte sie dabei beobachtet. Gehüllt in grüne Seide hatten sie Seit an Seit gelegen und ausgedrückt wofür Worte lange nicht mehr gereicht hatten.
Die Gedanken an Tom hatte Severus seiner Liebsten ausgetrieben und stattdessen mit ganz anderen Erinnerungen gefüllt. Jetzt hatten sie definitiv einen Grund, ihr Okklumentik beizubringen, damit auch niemand ihr diese Bilder stahl, damit sie diese Bilder mit niemandem außer ihm teilen musste.
Ein Lächeln lag jetzt auf Severus’ Lippen, als er die Augen wieder aufschlug und aus dem Bett aufstand. Gemächlich machte er sich für das Frühstück fertig und fand sich wenig später in der Großen Halle wieder, als einer der ersten. Trotz des Schlafmangels fühlte er sich so ausgeruht und entspannt wie nie, als er von seinem Kürbissaft nippte und den anderen Slytherins dabei zusah, wie sie sich verschlafen und verkatert auf die Bank fallen ließen. Nach und nach kamen alle Schüler mehr oder weniger wach an – bis auf Samantha. Severus hätte sich Sorgen gemacht, aber vermutlich hatte sie einfach zu viel getrunken und hatte sich einfach nicht die Mühe gemacht, an einem Sonntagmorgen früh aufzustehen wenn man doch ausschlafen konnte. Severus grinste, schnappte sich einen Teller und lud hier und da Essen vom Tisch, was Sam schmecken würde. Zusammen mit einem großen Becher Kürbissaft trug er es durch die vorwiegend leeren Gänge hinunter in die Kerker bis hin zu ihrem Gemeinschaftsraum. Dort stellte er alles auf einen der kleinen Tische vor dem Kamin und setzte sich in einen der Sessel, um auf Sam zu warten, die hoffentlich bald auftauchte. Ein Glück hatte er gestern nicht allzu viel Alkohol getrunken. Wäre Tom nicht so früh abgehauen wäre das wohl ganz anders ausgegangen und er wäre jetzt derjenige, der mit Kopfschmerzen im Bett läge.
Ganz aus seinen Gedanken gerissen betrachtete er jetzt Samantha, die jetzt aus Richtung der Mädchenschlafsäle kam, ihren Umhang über den Schultern und den Samt eines grünen Kleides darunter. Ihre Haare waren noch feucht von der Dusche, die sie wohl genommen hatte und das einzige Anzeichen einer durchzechten Nacht waren die leichten Ringe unter ihren Augen. Sie hatte ihn noch nicht gesehen, als sie schwungvoll die letzte Treppenstufe übersprang und ihm fast in die Arme stolperte, doch Severus legte sanft seine Arme um ihre Taille, um ihr Gleichgewicht zu bewahren. „Gut geschlafen, Darling?“, fragte er leise und strich ihr sanft mit dem Handrücken über die Schläfe.
„Besser als sonst. Und länger. Ich hab das Frühstück verpasst, Baby, und jetzt werde ich verhungern müssen.“ Severus grinste verhalten und schüttelte erschüttert den Kopf, als er das kleine Päckchen mit Essen vom Tisch nahm und ihr reichte. Er konnte nicht anders als zu lachen, als ihre Augen groß wurden und sie sich begeistert auf ihn stürzte, um ihn dankbar zu umarmen. „Und weißt du wer die bezauberndste Freundin hat?“ Dann stupste er Sam auf die Nase. „Ich“, murmelte er und küsste sie kurz auf die Wange, bevor er sie auf seinen Schoß zog. „Lass es dir schmecken.“
Still sah er ihr dabei zu, wie sie ihr Frühstück vertilgte, strich ihr immer wieder über die langsam trocknenden Haare und lächelte sie an, als sie den leeren Teller auf den Tisch stellte. „Und? Was hast du heute vor, meine Hübsche?“

((oh GOTT tut mir leid, dass der Post so scheisse geworden ist, aber ich wollt' dich nicht noch länger warten lassen...))
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