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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Do Nov 03, 2011 12:38 am

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Andromeda Black the first
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BeitragThema: Re: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Fr Feb 10, 2012 6:33 am

cf. Restliche Räume&Korridore ~ In den Korridoren von Hogwarts

Leider war sie nicht alleine. Das war einer der Nachteile von Hogwarts - überall war man von Mitschülern oder Lehrern umgeben. So gesehen gab es keine wirkliche Freiheit. Aber wo gab es die schon? Grenzenlose Freiheit konnte es nicht geben, nicht in dieser Welt. Doch man konnte eine angepasste Freiheit leben. Zumindest manche. Man konnte sich an die Regeln halten, die notwendig waren und ansonsten tun und lassen was man wollte. Die Magie erleichterte dies alles noch, denn Zauberer und Hexen waren beispielsweise beim Reisen viel weniger eingeschränkt.
Nur galt dies gewiss nicht für alle. Sie selbst würde wohl niemals Freiheit erlangen, nicht einmal eine auf jene Art eingeschränkte. Sie gehörte der Familie Black an, und damit hatte sie viele Verpflichtungen. Sie durfte nicht einfach ihr Leben leben, sie musste sich zusätzlich zu den Regeln, die für alle der magischen Welt galten, noch so viele weitere einhalten.
Vielleicht waren ihre Kopfschmerzen - die sich immer noch nicht verziehen wollten - Schuld daran, doch plötzlich kam ihr ein Gedanke. Momentan empfand sie das alles als Belastung. Dieses ganze Gerede vom reinen Blut und dass sie sich gefälligst würdig verhalten sollte. Aber... war es nicht auch ein Privileg? Überhaupt die Möglichkeit zu haben, sich so benehmen zu dürfen. So kritisch sein zu dürfen. Wäre sie irgendein Mädchen, Halbblut oder gar muggelstämmig, so wäre ihre Zukunft doch von vorneherein ungewiss. Und noch dazu würde es jeder dahergelaufene Kerl wagen, sie anzusprechen! Nein, es hatte schon sein Gutes, etwas Besonderes zu sein und aus der Masse herauszustechen. Sie war anders, allein durch ihre Herkunft, und unterschied sich von den gewöhnlichen Hexen um sie herum, jawohl, so war das.

Andromeda meinte, dass ihr Kopf wohl bald platzen würde. Vermutlich konnte sie so nicht schlafen. Mit offenen Augen starrte sie in die Dunkelheit, dorthin wo die Decke sein musste und fragte sich nur eins. Warum? In ihrem Kopf herrschte so ein Durcheinander, Gedanken wirbelten umher, als hätten sie noch nie von dem Wort 'System' gehört und die junge Hexe fühlte sich, als hätte sie die Kontrolle über sich selbst verloren. Als sei sie zu schwach dazu.
Irgendwo konnte sie ja eine Logik hinter ihren vorhergegangen Gedanken erkennen. Dass sie froh sein sollte, eine Black zu sein. Fast hätte sie es geschafft, sich selbst davon zu überzeugen, doch dann kam wieder ein Fetzen vorbei, der ihr sagte, dass alle Hexen und Zauberer gleich waren. Unruhig drehte sie sich um und starrte nun auf die Ahnung eines Vorhangs. Das mit dem ausruhen würde gewiss nicht funktionieren, nicht heute Nacht.
Dennoch, nach gefühlten Stunden, fielen ihr die Augen zu. Vielleicht waren es die erschöpfenden Ereignisse, die sie aller Kräfte beraubt hatten. Vielleicht konnte sie einfach nicht länger.
Allerdings konnte nicht einmal der Schlaf ihr die Ruhe geben, die sie so dringend benötigte. Kaum war sie für nur eine halbe Stunde darin versunken, kehrten auch die Gestalten zurück, welche sie seit ihrem Besuch im verfluchten Korridor quälten. Zunächst tanzten und hüpften sie nur um sie herum, wobei sie schreckliche Geräusche von sich gaben - es klang nach einer Mischung aus sadistischem Lachen und panischen Angstschreien und alles in allem als kämen sie aus einer geschlossenen Anstalt - bis sie erneut dazu übergingen, zu blutigen Haufen zu zerfallen und sie in den roten Lebenssaft zu tauchen. Irgendetwas zog an Andromedas Füßen, doch als sie versuchte nachzusehen, was es war, und sich zu befreien, wurde sie in den Boden gezogen und alles wurde schwarz vor ihren Augen. Als sie schon dachte - hoffte - es sei vorbei, berührten ihre Finger etwas. Es war irgendwie glitschig, klebrig, und gleichzeitig fest. Sie erfühlte etwas Hartes, ein Stück Holz? Mit einem Mal wurde ihre Umgebung in helles Licht getaucht und sie erkannte, was sie da vor sich hatte.
Beinahe hätte sie sich übergeben.
Dieses im Dunklen unerkennbare Etwas war ein menschlicher Körper, den jemand aufgeschnitten - oder aufgebrochen - hatte. Und ihre Hände steckten darin. Als sie versuchte, sich zu befreien, schloss sich die Haut und hielt sie fest. Im Inneren spürte sie weiterhin die abgesplitterten Knochen, das Blut, das darin schwappte und die zerfetzten Organe. Aber die Haut war stark und stabil und vor allem ließ sie sie nicht entkommen.
Sie begann zu schreien.

...und erwachte. Zitternd fuhr Andromeda im Bett hoch und betastete unsicher ihre Hände und Arme. Alles dran. Kein Blut. Überhaupt nichts. Erst als sie sich vergewissert hatte, dass es sich wirklich lediglich um einen Traum handelte, sah sie sich vorsichtig im Zimmer um, ob sie eine der anderen geweckt hatte.
Licht fiel durch die Fenster und zeigte ihr, dass der neue Tag bereits begonnen hatte. Bald war es Zeit fürs Frühstück. Langsam, zögerlich kehrte ein wenig Ruhe in ihren Körper zurück. >Es war nur ein Traum... alles in Ordnung... nur ein Traum...<

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Bellatrix Black the first
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BeitragThema: Re: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Mo Feb 13, 2012 11:33 am

Cf.: Restliche Räume & Korridore – Große Halle

Sie stürmte aus der Großen Halle. Das Einzige was sie jetzt noch wollte, war schlafen. Sie wollte niemanden mehr sehen oder hören, mit niemandem auch nur ein Wort reden. Unbemerkt schlich sie durch die Gänge hinunter zu den Kerkern und als sie endlich an der Wand angekommen war, sagte sie das Passwort, das Sam ihr vor der Party gesagt hatte und rannte nun fast durch den inzwischen Gott sei Dank leeren Gemeinschaftsraum. Sie polterte die Treppen hinauf und es war ihr herzlich egal, dass es irgendjemanden stören könnte, das einzige was sie wollte, war Ruhe und Frieden! Bella hatte keinen Nerv mehr für irgendwelche Auseinandersetzungen.
Ohne groß darauf zu achten, wer schon im Schlafsaal war und wer nicht, schaltete sie das Licht ein, zog sich um, schaltete das Licht aus und legte sich ins Bett.
So langsam fing ihr Kopf an zu pochen und zu schmerzen. Es war keine gute Idee gewesen so viel zu trinken, wie viele Gläser waren es eigentlich gewesen? Doch das war es wert gewesen. Sie schloss die Augen und vor ihren Lidern begannen bunte Punkte zu tanzen. Na prima! Was sollte das jetzt schon wieder. Wollte ihr Gehirn sie jetzt für den zu schnell angestiegenen und zu hohen Alkoholpegel bestrafen, indem es ihr die Ernüchterung verwehrte und sie stattdessen mit Schmerzen und –bunten- Farbgebilden quälte? Na klasse! Sie seufzte leise und versuchte ihren Kopf zu leeren, bis nur noch das dumpfe Pochen vorhanden war. Poch. Poch. Poch. Es machte sie fast wahnsinnig und so stand sie wieder auf und trat an das Fenster, welches den See zeigte. Ihr Gemeinschaftsraum war der Beste von allen, sie liebte ihn einfach und sei es nur, dass man nachts ins Nichts starren konnte.
Als schon mindestens zwei Stunden vergangen waren, wurden ihr Lider langsam schwer und die Müdigkeit wurde langsam stärker, als der Protest ihres Gehirns und kaum, dass sie das Kissen berührt hatte, schlief sie ein.

Tbc.: Restliche Räume & Korridore – Klassenzimmer – Allgemein
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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Mi Feb 15, 2012 9:13 am

Samantha schlief so fest wie noch nie. Sie träumte auch nicht – nichts zumindest, was mehr als eine undeutliche schattenhafte Spur hinterlassen hatte. Diese Schatten schienen Hogwarts fast gänzlich zu umhüllen, schienen es einzuengen und es vernichten zu wollen. Doch sie spürte keine Angst, denn die schützenden Wände Hogwarts‘ schienen ihnen standzuhalten und sie vor allem Bösen zu bewahren. Draußen war es kalt, kein Sonnenstrahl kam zu ihnen durch, doch innerhalb der Schule war alles in Ordnung.
Als Sam die Augen aufschlug, war alles still. Fast unnatürlich still. Das Sonnenlicht stach ihr unnatürlich stark in den Augen, veranlasste sie dazu, sie schnell zusammenzukneifen. Ihr Mund fühlte sich pelzig und trocken an, und als sie mit der Zunge über ihre Lippen fuhr, war sie stark an Schmiergelpapier erinnert. Sie zuckte zusammen – ein Fehler. Das Saufgelage von gestern rächte sich heute wirklich sehr unbarmherzig. Kaum hatte sie sich ein bisschen bewegt, dröhnten die Kopfschmerzen, ließen sie laut aufstöhnen und sich wünschen, niemals geboren zu sein. Wie viel hatte sie gestern getrunken? Es fühlte sich wie hundert an, obwohl es wahrscheinlich nur fünfzehn gewesen waren, was aber ehrlich gesagt auch schon eine beträchtliche Zahl war.
So. Ganz langsam aufrichten. Was war noch passiert? Sie konnte sich an Bellatrix erinnern, wie sie wie Furie erst Salazar Ceberus und dann Sirius und Co. niedergemacht hatte, dann war da noch Remus Lupin, der sich zum Affen gemacht hatte und den sie umarmt hatte – Heiliger Merlin! Sie hatte tatsächlich Lupin umarmt! Den kleinen, niedlichen Lupin zwar, aber er war ein Gryffindor… Und es hatten alle gesehen. Oh verdammt. Super gemacht, Sam. Echte Spitzenleistung.
Aber da war noch etwas, was freudig in ihrem Kopf rumschwirrte und sich dabei wie Hammerschläge auf den Kopf anfühlte: Severus Snape. Severus, wie sie zusammen in der Großen Halle waren, Severus, wie er hinausgelaufen war, Severus, wie er mit ihr schritt und Severus, der sie küsste. Severus, bei dem Samanthas Herz mit einem mal doppelt so schnell schlug, und bei dem das watteartige Gefühl ein bisschen verschwand und sie ihre Beine aus dem Bett schwingen konnte. Einen Filmriss hatte sie schon mal nicht. Also waren vielleicht doch noch ein paar Zellen in ihren Körper vorhanden, deutlich dehydrierte zwar, aber man musste in solchen Situationen das nehmen, was man kriegen konnte! Als sie sich im Raum umsah, bemerkte sie allen Übels auch noch, dass keiner mehr im Schlafsaal war. Wie spät war es?! So wie’s aussah viel zu spät!
Samantha hüpfte aus ihrem Bett und versuchte dabei ihre Kopfschmerzen zu verdrängen. Sie presste eine Hand auf ihre Schläfe, holte tief Luft und holte dann ihren Zauberstab heraus. Mit einem kleinen Schwung und einem ungesagtem Wingardium Leviosa zauberte sie frische Klamotten und einen der schwarzen Hogwartsumhänge aus ihrem Koffer, bevor sie sich schnell die Zähne putzte und ihre Haare kämmte, die danach mehr schlecht als recht gebändigt waren. Sie zog sich um und eilte dann auf dem schnellsten Wege in die Große Halle. Allerdings zögerte sie kurz vor der großen, schweren Eisentür. Dazu war keine Zeit. Also machte sie schnell kehrt und lief einige der Zaubertreppen hinauf in das Zimmer für Alte Runen.

Schon einige Meter vor dem Zimmer konnte man hören, was dort drinnen vor sich ging. Also entweder wütete dort eine wütende Wichtelhorde oder das war eine wirklich unangenehme Fortsetzung des gestrigen Abends. Als sie die Tür aufriss traf sie der Schlag. Das war LEIDER nichts von beidem! Das war das wahre Inferno! Sie konnte gerade noch erkennen, wie Bellatrix irgendeinen non-verbalen Fluch auf Salazar hetzte. Zu spät erkannte Sam, dass es sich um ihren Spezialfluch handelte: Der zur Perfektion getriebene Crucio. Samantha riss erschrocken die Augen auf, konnte es nicht fassen, dass sie vor allen anderen diesen Fluch losgelassen hatte. Salazar auf ihrem Stuhl krümmte sich unnatürlich, stieß einen schrecklichen Laut aus, der ihr durch Mark und Bein ging, der sie reflexartig nach ihrem Zauberstab greifen ließ. Ihre Finger schlossen sich um das kühle Holz, ließen es dann jedoch wieder los. Lupin war aufgesprungen und hatte Bellatrix mit einem lauten „Expelliarmus“ den Zauberstab aus der Hand gerissen. „Das reicht! Ihr sprecht von Ehre, doch ich sehe nichts ehrenwertes darin zu viert auf ein Mädchen los zu gehen, nur weil sie eine andere Ansicht vertritt wie ihr. Sie hat nicht die Pflicht so zu leben und zu handeln wie Salazar Slytherin – nur weil sie seinen Namen trägt. Ihr alle würdet diesem Namen ebenso wenig Ehre machen wie sie! … 40 Punkte Abzug für Slytherin!“ , rief er, seine Stimme bebte vor Empörung und Zorn. Samantha machte ein paar Schritte in den Raum hinein, unterdrückte nun schwer einen erschrockenen Schrei, eine Nachwirkung des gerade mit angesehenen. Sie waf Remus einen nervösen Blick zu. Es war sein gutes Recht, ihnen 40 Punkte abzuziehen. Ein Crucio wäre aber mehr gewesen, so viel mehr…. Salazar sah wirklich schlimm aus, und Sam sah erleichtert, wie Remus zu ihr ging. Sam allerdings schritt auf Bellatrix zu, spürte das Adrenalin, das durch ihren Körper floss und die hämmernden Schmerzen in ihrem Kopf. „Bist du von allen guten Geistern verlassen, Bella?!“, schrie Sam Bella aus Leibeskräften an. „Du bist doch verrückt! Da hätte allesmögliche passieren können! Wie kannst du sowas verantworten?!“ Sam schüttelte hilflos den Kopf. „Und das vor allen Leuten, Bella. Ich glaubs nicht. Dass du so etwas Unüberlegtes tun kannst… Du kannst von Glück reden dass kein Lehrer da war.“ Sie sah ihrer Freundin fest in die Augen, hoffte, dass ihre Freundschaft stark genug war, um Bella nicht noch einen Fluch auf sie loszuschicken. Am liebsten hätte sie ihr weitere hundert Punkte abgezogen. Salazar gehörte doch zu ihrem Haus! Egal, was sie getan haben könnte, es war nicht richtig! Doch stattdessen zuckte sie nur mit den Schultern und seufzte, es würde nichts bringen, Bellatrix war es doch egal, wie viele Punkte sie durch sie verloren, dann wandte sie sich um ging zu Remus und Salazar. Vorsichtig drückte sie ihre Hand und lächelte Remus schüchtern zu. „Du hättest Bella wirklich mehr abziehen sollen. Das war wirklich nicht richtig.“ Ein Blick zu Salazar. „Und du solltest so bald wie möglich mal zu Madam Pomfrey. Ein Aufpäppelungstrank wäre vielleicht nicht das schlechteste.“ Noch einmal drückte sie Sals blasse Hand, dann ging sie die paar Schritte zu Severus und setzte sich schwungvoll auf seinen Schoß, nahm ihm das Buch ab und legte es auf den Tisch vor sich. „Du siehst beschissen aus, mein Lieber.“, sagte sie grinsend und zeichnete sanft die dunklen Schatten unter seinen Augen nach, bevor sie ihn an sich zog und ihm einen tiefen Kuss gab…

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BeitragThema: Re: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Fr Mai 04, 2012 11:11 am

(Teil 2)

Zeitsprung zum Quidditch-Spiel


(cf.: In den Korridoren von Hogwarts)

Der Tag des Quidditch-Spiels begann für Sam eher später als gedacht. Sie hatte verschlafen, wieder einmal, was ihr selbst richtig auf die Nerven ging. Diesmal jedoch war der Unterricht schuld, und damit auch die Lehrer, die den Stoff straffer durchzogen als Sam angenommen und gehofft hatte. Zauberkunst und Verwandlung war für sie kein Problem, doch in Zaubertränke schien sie hilfloser denn je, in der Praxis war es noch schlimmer als in der Theorie, und das war echt eine Leistung. Egal, was sie machte, es wollten sich einfach nicht die richtigen Zutaten in ihr Gehirn einbrennen, und jede Sekunde, die Sam über den Zaubertrankbüchern saß, wünschte sie sich, irgendwelche komplizierten Formeln vor sich zu haben, mit denen konnte sie wenigstens was anfangen. Immerhin hatte sie einen Freund, der in dem Fach wohl der beste war. Mit Severus lief es überraschend gut, auch, wenn sie zeitweise mittelschwere Eifersuchtsanfälle wegen Lily bekam, sie sie bisher aber hoffentlich recht gut überspielen konnte. Im Grunde aber war sie glücklich, dass die zwei sich wieder vertrugen, das war für alle besser. Und es war ja nicht so, dass die beiden etwas füreinander empfinden würden… Zumindest Lily nicht. Bei Sev war sie sich gar nicht so sicher, wie es vielleicht gut gewesen wäre. Tatsächlich war sie sich teilweise nicht sicher, ob Severus sie liebte oder doch eher Lily wollte, die aber immer noch heftig von Potter umworben wurde. Wahrscheinlich hatte in dieser Befürchtung auch die Eifersucht ihren Ursprung, und Sam konnte nur hoffen, dass sie nur paranoid war. Zugegeben, sie war nicht einfach als Freundin, manchmal stellte sie gemeine Fragen oder war über alle Maßen egoistisch, und es war fast ein kleines Wunder, dass Severus sich noch nicht von ihr abgekehrt hatte. Aber ganz im Gegenteil, er war immer sehr ruhig und freundlich, was Sam nur noch mehr in ihrem Glauben bestärkte, dass Severus der perfekte Freund war.
Da sie also verschlafen hatte, musste sie sich beeilen, um noch pünktlich zum Frühstück zu kommen. Zur Feier des Tages entschied sie sich für ein Shirt in ihrer Hausfarbe und eine schwarze Hose mit grünen Akzenten, bevor sie einen kleinen Zaubersprich aufsagte und ihre Haare grün schimmern ließ. Sie selbst gehörte nicht zur Mannschaft, aber dafür einige ihrer Freunde, und sie freute sich schon seit Tagen darauf. Endlich eine Chance, den überheblichen Gryffindors zu zeigen, wohin der obligatorische Hase läuft. Außerdem waren die Lehrer in der Qudditchsaison einen Ticken fröhlicher als sonst, zumindest fand sie das. Nachdem sie fertig war, lief sie schnell die Gänge und Korridore entlang und zur Großen Halle, wo schon alle saßen und fröhlich plauderten. Sie setzte sich neben Severus und drückte ihm einen kleinen Kuss auf den Mund, bevor sie sich ein Brot nahm und es dick mit Butter und Marmelade. „Achja, guten Morgen.“, sagte sie grinsend in die Runde. Dann wandte sie sich an ihren Freund. „Wir müssen unbedingt bald los, sonst kriegen wir keine guten Plätze mehr.“, sagte sie zu ihm. Bellatrix und Regulus erhoben sich bereits vom Tisch. Sam schluckte hastig runter und rief Bella noch viel Glück zu. Von den Tischen der anderen Häuser konnte man eindeutig vernehmen, dass sie alle für Gryffindor waren – doch wen wunderte das schon? Slytherin war eben das Haus, das die meisten Rüpel beinhaltete, und Gryffindor war ja ach so tapfer und lieb. Doch all ihre Tapferkeit und ihre Lieblichkeit würde den Roten nichts mehr bringen, sobald sie auf dem Feld waren.
Nachdem Severus und sie fertig waren, erhoben sie sich mit ein paar anderen Slytherins vom Tisch und gingen in Richtung Quiddtichfeld, alle in freudiger Erwartung auf das kommende Spiel…

Tbc.: Die Tribünen des Qudditch-Felds

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BeitragThema: Re: Mädchenzimmer - Darrell / 2 x Black / Winston   Mo Sep 03, 2012 11:17 am

[cf. Nebenplay]

cf. Die Tribünen

Es war relativ spät, als Andromeda sich endlich ins Bett legte, und dunkel, sodass sie nicht wirklich erkennen konnte, ob die anderen schon schliefen oder einfach nur leise waren. Die junge Hexe versank dann auch schon recht bald selbst ins Reich der Träume. Erstaunlicherweise - oder vielleicht eher nicht - war das schon wieder eine dieser äußerst traumreichen Nächte, doch diesmal war es anders. Es war, so kitschig das klang, als liefen die vergangenen Wochen noch einmal in ihrem Kopf ab. Die Ankunft in Hogwarts, wo ihr alles noch friedlich und normal erschien. Dann dieses Blondchen, diese Salazar, die sie über Sirius ausfragte und der Streit mit ihrem Cousin im Anschluss. Wie wütend sie gewesen war, als sie Ted über den Weg gelaufen war und dann... die kurze Zeit, die sie zusammen verbracht hatten. Kurz, wirklich viel zu kurz... in diesem Moment fiel ihr erst auf, wie sehr sie ihn vermisste. Richtig, richtig vermisste, dass es genau dieses Gefühl war, dass sich in ihr aufgebaut hatte. Als sie sich immer überall nach ihm umgesehen hatte und als sie in Gedanken hundert und tausendfach abspielte, was passiert war, dass ihr Herz sich jeden Abend, wenn sie im Bett lag und nicht schlafen konnte, schmerzlich zusammenzog und dass sie sich nach etwas sehnte... aber der Traum ließ ihr nicht viel mehr Zeit, bei diesen Gedanken zu verweilen. Stattdessen huschte er weiter, zu dem Gespräch mit Regulus, und sofort war auch die Zuneigung zu ihrem Cousin, zu ihrer Familie wieder da, die Angst sie zu enttäuschen und die ersten kleinen Knospen der Entschlossenheit, das alles, ihr Leben, auf die Reihe zu kriegen und zwar nach ihren Bedingungen. Das Letzte was sie sah waren die beiden Briefe - der lange, den sie nur schwerlich hatte schreiben können, der erklärte, wie falsch das alles sei und dass sie nur diesen einen Weg hatte, den ihr Stand vorschrieb. Der Brief, den sie mit Freuden verbrannt hatte. Und der andere, der kaum mehr als eine einfache Notiz war... ein Date. Das war es. Ein Date in Hogsmeade. Ihr Herz beschleunigte - was würde er antworten? Würde er sie überhaupt sehen wollen oder hatte er es sich anders überlegt?
Ruckartig fuhr Andromeda hoch. Dann schaute sie sich verwirrt um - was hatte sie geweckt? Hatte sie nicht bis eben noch tief und fest geschlafen? Sie lauschte in die Dunkelheit, konnte aber nichts Ungewöhnliches hören. Hatte sich da gerade ein Vorhang bewegt? Kurz hielt sie noch inne, dann schüttelte sie ihren Kopf und ließ sich zurück auf ihr Kissen sinken. Bestimmt hatte sie noch ein paar Stunden Schlaf übrig und nötig.

Der nächste Morgen begann merkwürdig. Äußerst merkwürdig. Zunächst einmal schien ihr Kopf irgendwie in Nebel gehüllt zu sein, sie konnte sich einfach nicht erinnern, was sie in der letzten Nacht geträumt hatte. Immer wenn sie daran denken wollte, setzte ihr Gehirn aus - schwupps und weg. Und dann war da noch die Tatsache, dass Bella ihr andauernd diese Seitenblicke zuwarf, die sie nicht deuten konnte. Irgendwie...düster... als hätte sie etwas erfahren, was ihr missfiel. Und... unsicher? Nein... Bella war nie unsicher.
Etwas, was Andromeda nicht exakt benennen konnte, hielt sie davon ab zum Frühstück in die Große Halle zu gehen. Stattdessen saß sie auf ihrem Bett und starrte aus dem Fenster. Was für ein außergewöhnlich schöner Herbsttag. Sie sollte nicht drinnen bleiben. Sie würde sich nach den freien Tagen sehnen, wenn sie erst mal im Prüfungsstoff für ihre ZAGs versank. Also raffte sie sich nach einer weiteren halben Stunde Nichtstun dazu auf, dieses Nichtstun wenigstens nach draußen zu verlegen. Ein bisschen Sonne hatte noch niemandem geschadet, erst recht nicht wenn man in Großbritannien aufwuchs.
Ob es nun Zufall war oder ein verborgener Wunsch, doch jedesmal wenn sie in letzter Zeit über das Gelände von Hogwarts lief, nutzte sie den gleichen Weg. Fast als würde sie erwarten, dass er nichts Besseres zu tun hätte, als unter dem Baum auf sie zu warten.
Überrumpelt blieb die Slytherin stehen, als sie tatsächlich jemanden dort sitzen sah... einen blonden Jungen. Aber er war nicht alleine. Zwei Mädchen saßen bei ihm, die sie auf die Entfernung allerdings nicht genauer erkennen konnte. Sie zögerte. Sollte sie hingehen? Wäre das nicht zu aufdringlich? Unentschlossen stand sie da, halb hinter einem Baum verborgen und betrachtete die kleine Gruppe.

tbc. Der See
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