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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Die Große Halle

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AutorNachricht
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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Die Große Halle   Mi Jul 27, 2011 4:21 am

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Peeves
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Aug 23, 2011 6:00 am

First Post

Es war dunkel in den Gängen und ein unheimliches Knarren drang durch die Flure von Hogwarts. Ein schnaufen war zu vernehmen als der kleine Poltergeist sich mit einem Sack Mehl an der obersten Deckenwölbung entlang quälte. Er war sehr stark darauf bedacht von Filch nicht entdeckt zu werden. Das neue Schuljahr stand vor der Tür und Peeves wollte den Schülern ein besonderes Willkommensgeschenk machen. Da aber sonst keiner weiter das Schulgelände bevölkerte, war Filch wie besessen darauf Peeves zu überführen um ihn endlich der Schule verweisen zu können. Er war gerade mit der 56. Packung in der großen Halle angekommen, als er schlurfen von ausgelatschen Schuhen vernahm, gefolgt von einem unverkennbaren miauen. "Welch graus, welch graus das arme leere Schulhaus. Ach wer kommt denn da der Filch, sieht aus wie eine leere Packung Milch!" Der Geist flog direkt vor den Hausmeister und bläckte ihm frech die Zunge ins Gesicht. Wild fuchtelnd versuchte Filch den Poltergeist zu fangen und seine zotteligen Haare wurden durch sein herumgefuchtel in die Luft geschleudert. Der kleine Nervenzwerg flog mit einem schallenden Lachen davon um in der nächsten Mauer auch sofort zu verschwinden. Peeves flog zurück in die Küche und klaute die 57. Packung und machte sich wieder auf den Weg zur Halle. Der Hausmeister war sicherlich wieder mit wutverzerrter Visage weitergerannt um den Poltergeist zu suchen, genug Zeit für Peeves die nächste Packung an der richtigen Stelle zu positionieren. Nur noch ein paar Päckchen mehr und dann müsste er nur noch abwarten, bis die Schüler sich hier versammeln. Dann würde er die gesamten Mehltüten auf einmal platzen lassen! "Welch Spass und welch Freude, ganz Weiß werden die Schüler und das Gebäude." Kichernd versteckte sich der kleine Tunichtgut in den Balken oberhalb der großen Halle und wartete ungeduldig auf den ersten Schultag.
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Lily Evans the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Nov 04, 2011 12:04 am

Cf: Bahnhof King's Cross - Hogwarts Express ~ Auf dem Weg nach Hogwarts

Während Lily mit ihrer Freundin Alice in der Kutsche saß, sah sie gedankenverloren aus dem Fenster. Was würde dieses Jahr wohl bringen? Sicherlich war es vom Schulstoff härter denn je. Am Ende der fünften Klasse finden in den Hauptfächern und den belegten Wahlfächern Zwischenprüfungen statt. Dabei wird innerhalb von zwei Wochen jedes der Fächer schriftlich und praktisch geprüft und einzeln bewertet. Es gibt keine Durchschnittsnote, stattdessen werden nur die zwei Teile der Fachprüfung zusammen bewertet. Das Ergebnis ist eine Anzahl mehr oder minder gut bestandener Fächer und wird den Prüflingen erst während der Sommerferien brieflich mitgeteilt. Lily seufzte. Die ZAG Prüfungen... Nicht, dass sie davor Angst hatte. Sie war eine gute Schülerin, aber dennoch machte sich Sorge in ihr breit. Gerade jetzt wo sie auch noch Vertrauensschülerin war, erwartete man sicherlich viel von ihr. Sie hoffte einfach all den Anforderungen gerecht werden zu können.
Immernoch völlig in Gedanken versunken betrachtete sie das Abzeichen auf ihrer Brust. Sie wusste, sie war die richtige für diese Aufgabe - auch wenn es natürlich noch andere Mädchen gegeben hätte, die in Frage gekommen wären und mit denen sie sich auch voll zufrieden gegeben hätte. So von sich eingenommen war sie ja auch nicht. Aber ihr hatte es einfach schon immer Spaß gemacht den Jüngeren zu helfen und zu unterstützen. Als Vertrauensschüler war man eben hauptsächlich für die Erstklässler verantwortlich. Das war eigentlich die Hauptaufgabe. Natürlich musste man sich um alle Altersstufen im Haus kümmern, aber die Neuen machten wohl am meisten Arbeit. Dennoch freute sie sich schon jetzt darauf in die großen, staunenden Augen der neuen Gryffindors zu blicken und ihnen ihr neues Zweitheim zu zeigen. Lilys Herz machte einen kleinen Sprung und die Vorfreude stieg immer mehr an. Dann endlich hielt die Kutsche an und die junge Evans sprang vielleicht etwas zu rasch heraus. Fast wäre sie über ihren Umhang geflogen. Zum Glück konnte sie sich gerade noch fangen. Sie lachte und auch Alice stimmte ein. Sie zogen ihre Koffer hinter sich her und liefen strikt in Richtung Haupteingang. Die Erstklässler würden von einer anderen Seite kommen. "Ich bin schon total aufgeregt Alice. Und Hunger hab ich auch! Ich werde heute glaub ich den halben Tisch allein aufessen!"

Nach nur weniger Zeit hatten sich die Schüler versammelt und schon öffneten sich die Türen. Lily lächelte, hakte sich bei ihrer Freundin ein und gemeinsam schritten sie in die große Halle, als auf einmal ein riesiger Knall ertönte! Gelächter und Geschrei war zu hören, als plötzlich Tonnen von Mehl von der Decke fielen und jeden einzelnen Schüler mit weißem Puder bedeckte. "Verdammt! PEEVES!!" schrie Lily und rieb sich die Augen. Danach nießte sie dreimal, bevor sie sich das Gesicht abwisch. Überall fluchten und schimpften die Schüler. Auch die drohenden Worte Potters drangen an ihre Ohren und sie musste sich plötzlich ein Lachen verkneifen. Als sie ihm jedoch ins Gesicht sah, war alles vorbei. Er war von oben bis unten weiß und war gerade dabei seine Brillengläser zu säubern. Er sah so witzig aus. Jetzt konnte sie sich nicht mehr beherschen und lachte herzlich. Fast kamen ihr die Tränen. Eins musste man leider einsehen - dieser Streich war dem kleinen Poltergeist wirklich gelungen.
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Alice Brown the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Nov 04, 2011 2:29 am

Cf: Bahnhof King's Cross - Hogwarts Express ~ Auf dem Weg nach Hogwarts

Alice ging mit ihrer Freundin fast ganz vor die Tür. Sie spürte Lily's Anspannung. Dieses Jahr war sie Vertrauenschülerin, sie konnte nun offiziell allen helfen. Es dauerte etwas, bis sich alle Schüler eingefunden hatten, es gab eben immer welche die trudelten.
Stetig wurde das Lachen und die Freude lauter, sogar die Schüchternsten waren wieder gelöst. Die Evans meinte, dass sie solch einen Hunger hätte, dass sie den ganzen Tisch alleine essen würde.

Als endlich die Türen aufgingen hackte der Rotschopf bei ihr ein und so schritten sie in die große Halle. Plötzlich gab es einen lauten Knall und eine riesen Menge Mehl viel auf alle herab. "Verdammt!PEEVES!", schrie ihre Freundin und Alice konnte nur zustimmen. Nachdem Lil ein paar Mal niesen musste nahm die Brown ihren Zauberstab und lies das Mehl verschwinden. Dubeldore würde bestimmt alle noch sauber zaubern, doch selbst wollte sie nicht warten. Abgestaubt gingen die Beiden zu ihren Sitzplätzen, wo sie noch etwas warten mussten, denn die Meute hatte sich noch nicht beruhigt. Diese Aufregung nutze Alice und drifftete in ihre Gedanken ab. Oben in ihrem Zimmer wartete Huffelpuff und passte auf ihre anderen Tierchen auf. Wie nützlich nur ein Kniesel war. Von ihrerm Gedanken musste sie lächeln und so schaute sie ihre Freundin an.

Lily starrte fast schon auf die Erstklässer, was natürlich verständlich war, da sie sich ja nun um sie kümmern würde. Die braunhaarige musste lächeln, als sie daran dachte, wie sie sich kennen gelernt hatten, als kleine Mädchen am ersten Schultag. Sie waren von Anfang an gemeinsam auf einem Zimmer gewesen und so wurden sie eben schlussendlich zu Besten Freundinnen.

Nachdem alle eingeteilt worden waren und sie gegessen hatten verabschiedete sich Lily und Alice folgte zu gleich, obwohl sie direkt in ihr Zimmer ging.

tbc.: Mädchenzimmer - Goldfeather / Prewett / Brown / Evans


Zuletzt von Alice Brown am Di Nov 15, 2011 2:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Severus Snape the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Nov 05, 2011 2:25 am

Cf.: London – Kings Cross – Hogwarts Express

Ein wenig genervt versuchte sich Severus einen Weg durch die Schülermassen zu bahnen, ohne zu nah an Regulus und seine neuste Entdeckung zu kommen. Er hatte recht wenig Lust, sie in ihrem Geflirte zu beobachten. Es war bei aller Liebe nicht schön. Miststück, schimpfte er in Gedanken und seine schwarzen Augen verdunkelten sich noch ein wenig mehr, als er sah, dass die meisten Kutschen schon besetzt waren. Das fing ja super an!
Dann atmete er kurz durch, schloss die Augen und ließ den Unmut aus seinem Gesicht verschwinden. Vergleichsweise gut war es doch gelaufen, was war sein Problem? Sollte Reg machen, was ihm beliebte, abhalten konnte man ihn nicht. Er würde darauf warten, bis sie in ihrem Schlafsaal waren und dann das Thema ‚Winston’ anschneiden. Mehr nicht. Was sollte er sich auch davon versprechen? Wenn sie ihm dumm kam, zahlte es ihr doppelt zurück – ohne Rücksicht auf Verluste. Damit verbannte er sie aus seinen Gedanken und grinste Samantha zu, die in diesem Moment neben ihm auftauchte, den Blick suchend nach einer freien Kutsche umherwandern lassend. Einige der schwarzen Gefährte hatten sich schon in Bewegung gesetzt und begaben sich, wie von Zauberhand gezogen, den steilen Weg hinauf nach Hogwarts. Dort waren die Fenster schon hell erleuchtet, für Muggel unsichtbar. Man konnte den Duft des Festessens, welches die Hauselfen in der Küche zubereiteten, beinahe bis hier her riechen.
Und dann – endlich – hatten sie eine freie Kutsche erspäht. Mit Händen und Füßen kämpften sie sich zu ihr hindurch und erreichten sie vor einer Gruppe von Rawenclaw Drittklässlern. Schnell schlüpften sie alle hinein und schlossen die Tür, sodass sich angenehme Dunkelheit in der kleinen Kutsche ausbreitete. Schon gleich spürte man, wie die Räder zu rollen begannen und sie sich immer weiter dem Schloss näherten.
Welchen Lehrer sie wohl dieses Jahr in Verteidigung gegen die Dunklen Künste hatten? Seit einigen Jahren war es so, dass eine Art Fluch auf dieser Stelle lag. Jeder Lehrer, der sie annahm, verschwand das nächste Jahr wieder. Keiner war seither länger als ein Jahr dort geblieben. Somit war es immer eine kleine Überraschung, wen sie dort am Anfang eines neuen Schuljahrs zu sehen hatten. Die unmöglichsten Leute hatten sie schon gesehen – doch dieses Jahr war es wohl besonders wichtig, einen halbwegs guten Lehrer zu bekommen, schließlich hatten sie ihre ZAGs zu bestehen. Also konnten sie nur hoffen.
Severus hatte die Augen geschlossen und alle Gespräche ausgeblendet, die um ihn herum stattfanden. Stattdessen ließ er seine Gedanken schweifen, ins Nichts. Und währenddessen schnappte er hie und da einige Wortfetzen auf. Remus Lupin, Vertrauensschüler, Eulen, Rumtreiber. Doch all das interessierte ihn im Moment nicht. Er war es leid, sein Leben durch die so genannten Rumtreiber regieren zu lassen. Sollten sie tun und lassen, was sie für richtig hielten. Er würde ihnen dieses Jahr so gut wie möglich aus dem Weg gehen. Verdammt, er konnte doch nicht seine gesamte Schulzeit darauf ausrichten, was diese vier Möchtegernzauberer gerade planten. Er hatte beileibe Besseres zu tun.
Just in dem Moment rutschte eines der Räder der Kutsche ab und baumelte über dem Abhang, der zu beiden Seiten des Weges lag. Nur eine kurze Zeit, doch es reichte, um einigen Anwesenden einen leisen, erschrockenen Schrei zu entlocken und Severus’ Nebenfrau nach seiner Hand greifen zu lassen. Was die anderen nicht sahen war, dass ihm das ein Grinsen entlockte und er drückte die Hand von Samantha kurz beruhigend, als das Rad auch schon wieder festen Boden erreichte und das Gefährt weiterfuhr, als wäre nichts passiert. Die Berührung jedoch verschwand nicht und plötzlich tauchten Bilder vor Severus Augen auf, Bilder von dem gestrigen Tag, von Samantha und ihm, wie sie den Sonnenuntergang beobachtet hatten, wie sie gemeinsam geredet und sie ihm vorgeschlagen hatte, bei ihm zu übernachten, anstatt nach Hause zu müssen. Diese Ungezwungenheit… sie war schon immer da gewesen. Aber jetzt war da etwas Anderes, etwas Neues. Etwas, dass Severus nicht mit Worten beschreiben konnte. Sein Grinsen wich ihm die ganze Fahrt nicht vom Gesicht. Es wurde nur noch eine Spur breiter, als er an den Morgen dachte. Schon seltsam. So lange er Samantha nun kannte – auf diese Weise hatte er noch nie über sie nachgedacht. Was war mit ihr? Sie hatte ihn eingeladen, ihn gefragt, ob er ihr Unterricht in Okklumentik geben wollte und auch sonst … waren das Zufälle oder steckte da schlichtweg mehr dahinter? Eine dunkle Ahnung sagte dem Slytherin, dass er auf all diese Fragen bald schon eine Antwort hätte.
Ein letztes, kurzes Grinsen, dann musste er Samanthas Hand loslassen, damit sie aus der Kutsche klettern konnten. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg zur Großen Halle. Die Schule hatte sich über die Ferien kaum verändert. Noch immer standen die Marmorstufen an ihrem Platz, waren gesäumt von riesigen Kerzenleuchtern, die fackelndes Licht an die Wände warfen und ihnen den Weg leiteten. Aus den Kerkern wehte ein lauer Luftzug, das wie das Flüstern eines Geistes klang und zumindest die Slytherins sich gleich viel heimischer fühlen ließ. Große Gemälde und Wandteppiche hingen zu beiden Seiten des langen Ganges, der sie in die Eingangshalle geleitete. Die Hexen und Zauberer darauf winkten freundlich und hießen sie Willkommen. Professor McGonnagal stand vor dem Portal, welches in die Halle führte und bedachte sie mit strengem Blick. „Herzlich Willkommen“, sagte sie und nickte ihnen einmal zu. Dann wandte sie sich um, um die Erstklässler abzuholen, die sicherlich schon sehnsüchtig in der kleinen Kammer neben der Halle warteten, um den Sprechenden Hut aufgesetzt zu bekommen. Severus legte den Kopf schief. Schon damals hatte er sich gewünscht, nach Slytherin zu kommen – und dieser Wunsch war ihm gewährt worden. Nur Lily war es anders ergangen. Sie war nach Gryffindor gekommen – mit Potter. Schon damals hatte er ihn abgrundtief gehasst. Manchmal war es eben so, dass man einen Menschen erblickte und ihn auf den Tod nicht ausstehen konnte. Und Potter hatte all das verkörpert, was Severus nie hatte sein wollen und sich anfangs doch gewünscht hatte, zu sein. Vor diesen fünf Jahren war ihm auch Samantha aufgefallen. Sie war eine der ersten gewesen, die hatte vortreten müssen. Mit erhobenem Kopf und leuchtenden Augen hatte sie dort gesessen und den Hut aufgezogen. Ein mildes Lächeln hatte ihr Gesicht geziert, als er verkündete, dass sie nach Slytherin käme. Der junge Snape konnte sich ein leises Lachen bei dieser Erinnerung nicht verkneifen. Damals schien sie ein wenig erhaben über sie alle, selbstsicher und vielleicht ein klein wenig eingebildet. Aber das stand ihr perfekt. Und jetzt lief sie neben ihm her, warf ihm ein kurzes Lächeln zu und Severus konnte nicht anders, als kurz bedacht zufällig ihre Hand zu streifen.
Die Halle war schon fast komplett gefüllt, als auf einmal ein ohrenbetäubender Knall ertönte. In der selben Sekunde fiel wie aus dem Nichts kiloweise Mehl von der Decke und bedeckte alles – Schüler, Lehrer, ja die gesamte Große Halle – mit weißem Puder. Von überall her ertönten Schreie und Flüche und einige der älteren zückten ihre Zauberstäbe und feuerten wahllos Verwünschungen an die Decke in der Hoffnung, den kleinen Poltergeist zu treffen, der sich dort kugelte vor Lachen. Sein Gackern schallte durch die ganze Halle und sein vergnügtes Lied hallte von den Wänden wider. „Dieser Mistkerl“, keifte ein Slytherin und versuchte sich verzweifelt das Mehl aus den Haaren zu schütteln. Auf die Idee, seinen Zauberstab zu benutzen, kam der Sechstklässler nicht, so wütend schien er zu sein. Severus und Samantha dagegen schnippten einmal kurz mit ihren Stäben und entfernten das Mehl von ihren Umhängen und der Bank, auf der sie sich dann niederließen. Immer noch war alles mit feinem Staub bedeckt, das Mehl wirbelte in feinen Körnchen durch die Halle, doch die meisten Schüler hatten sich bereits sauber gehext und saßen nun – einige lachend, andere wütend – an ihren Haustischen. Severus musste kurz grinsen. „Na immerhin weiß man, dass es mit Peeves nie langweilig wird, was?!“
Dann wandte er sich zur Tür um und wartete darauf, dass die Erstklässler eintraten.
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Andromeda Black the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Nov 05, 2011 11:06 am

cf. London - King's Cross - Hogwarts Express

Nachdem sie kurz inne gehalten hatte, machte Andromeda sich eilig auf den Weg ins Schloss. Sie wollte möglichst als eine der Ersten in der Großen Halle sein, um sich in Ruhe einen Platz suchen zu können und nicht im Gedränge der Schüler steckenzubleiben, die hinter ihr nun in immer größeren Gruppen die Schule erreichten.
Ihre Schritte hallten in den hohen Gängen wider und der Klang vereinte sich mit dem vieler weiterer Füße zu einem Konzert ohne Instrumente. Gleichzeitig vereinte sich das Gemurmel vieler Stimmen, die sich über so unwichtige Nebensächlichkeiten unterhielten, zu einem einzigen, wabernden Geräuschebrei, der einen unpassenden, ja sogar störenden Unterton zu dem Orchester der Schritte bot und der doch dazu gehörte, der den Beginn eines neuen Schuljahres an der Schule für Hexerei und Zauberei verkündete. Der Anfang vieler neuer Dinge die sie erfahren, die sie erleben würden und womöglich auch der Anfang neuer Freundschaften stand ihnen bevor. So viel Neues, Hand in Hand mit so vielem Alten, älter als ihre Eltern oder Großeltern, so alt, dass heute niemand mehr am Leben war, der dessen Geburt beigewohnt hatte. Alte Traditionen und Regeln, die bis jetzt nichts an ihrer Gültigkeit und Wahrhaftigkeit eingebüßt hatten, erschaffen vor langer Zeit, sollten von dieser Stunde an wieder ihren Tagesablauf bestimmen, wie sie es bereits seit Generationen taten. Und auch ihre Nachfahren würden ihnen folgen, würden durch die selben Hallen wandeln, den selben Gedankengängen folgen. Alles blieb beim Alten, und doch war jedes Jahr neu.

Wenige Augenblicke nachdem sie die Große Halle betreten hatte, stürzten Unmengen von Mehl von der Decke auf die Schüler hinab. Alles staubte und nicht wenige schrien erzürnt oder erschrocken auf. Von hoch oben schallte das Gelächter des Poltergeisters herunter, was einige noch wütender machte. Andromeda hingegen holte nach einem kurzen Moment der Überraschung ihren Zauberstab hervor und bediente sich ihrer Magie, um sich des lästigen Pulvers zu entledigen. Im Anschluss daran sah sie sich erst einmal um, da die Tatsache, dass das Meiste nun mit einer Schicht Mehl bedeckt waren, eine erneute Orientierung zum Zwecke des Findens ihrer 'Hauskameraden' erforderte. Auch dies dauerte aber nicht lange, denn schon wenige Sekunden später konnte sie Sam und Severus am Slytherin-Tisch ausmachen.
Während inzwischen die meisten vom Mehl befreit waren, ließ sie sich bereits neben Sam auf der Bank nieder. "Hey ihr zwei."
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Caitleen Byrne
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Nov 06, 2011 4:57 am

coming from: Hogwarts Express

Wie jedes Jahr freute sich Caitleen schon wieder auf die Große Halle. Sie mochte diesen überdimensionalen Saal, dessen Decke immer anders aussah, die schwebenden Kerzen, die nach Anlass wechselnde Dekoration, die langen Tische, an denen die Schüler zusammen kamen. Während sie die steinernen Stufen zur Großen Halle hinauf gingen, blickte sich die Hexe nach Meredith und Emily um.

Kaum waren die großen Flügeltüren aufgeschwungen und alle in die Halle gestürmt, vernahm Caitleen ein Geräusch, als ob irgendetwas zerplatzen würde. Das Geräusch kam von über ihnen. Neugierig sah sie hinauf – um im nächsten Moment über und über mit Mehl bestaubt zu werden. Solche Dinge konnten nur einem einfallen: Peeves! Die Hexe seufzte leise und zog ihren Zauberstab aus der Tasche. Nach einem Spruch war sie wieder sauber und sie machte sich auf den Weg zu der Reihe von Ravenclaw-Tischen. Der Poltergeist hatte eine enorme Sauerei angerichtet, zum Glück befanden sich Zauberer hier. Nicht auszudenken, wenn jemand das mit Muggel-Hilfsmitteln wegmachen müsste!

Nur wenige Minuten, nachdem sie saß, wandte sie sich sofort an ihre Mitschüler. Leise flüsternd teilte sie ihnen das Rätsel mit, dessen Antwort für die erste Zeit im neuen Schuljahr das Passwort zum Gemeinschaftsraum darstellte. „Kaum hast du ihn geholt, ist er wieder fort und du musst ihn von neuem holen. Wer ist das?“, raunte die Hexe. Sie selber hatte die Antwort auch nicht sogleich gewusst und sich mit Kingsley kurz beratschlagt. Dann waren beide in Schweigen verfallen und plötzlich war ihnen gleichzeitig die Lösung in den Sinn gekommen. Caitleen wusste, dass in anderen Häusern das Passwort bloß irgendwelche Wörter zum Auswendiglernen waren, gerade deshalb mochte sie die Tradition von Ravenclaw. Hier gab es ständig neue Rätsel oder philosophische Fragen, die es zu lösen galt. Andernfalls stand man, wenn man Pech hatte, die ganze Nacht vor dem Gemeinschaftsraum. Freudig begrüßte Caitleen einige weitere Mitglieder des Quidditch-Teams. „Heuer kehren wir das Spielfeld mit den anderen“, und ähnliche Sprüche waren zu hören. Die Irin lächelte. Ravenclaw hatte ein gutes, wenn nicht sogar hervorragendes Quidditch-Team. Das Problem war nur, dass die Konkurrenz ebenfalls gut war. Und meistens gewann. Leider wusste sie sogar, woran es lag: unter anderem an der mangelnden Aggressivität ihres Teams. Einige, wie beispielsweise Xenophilius Lovegood, hing lieber irgendwelchen Wolkenträumen nach, anstelle sich um die Klatscher zu kümmern. Aber Caitleen wollte ihn nicht austauschen. Denn sobald der Zauberer einmal in die Gänge kam, war er fantastisch.

Ein Geräusch in dem leisen Gemurmel ließ sie den Kopf zur Tür drehen. Professor McGonagall, die Hauslehrerin des Hauses Gryffindor, trat in die Große Halle, gefolgt von den neuen Erstklässlern. Gespannt musterte Caitleen die Neuankömmlinge. Wer wohl Ravenclaw bereichern würde? Vielleicht das Mädchen mit der dicken Brille und den kecken Rattenschwänzen? Oder der sommersprossige Junge, aus dessen Umhangtasche ein Bücherumschlag lugte?
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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Nov 06, 2011 7:42 am

Cf.: London – Kings Cross – Hogwarts Express

Sie waren ein bisschen gefahren, als es an ihrer Abteiltür klopfte und ein blondes Mädchen eintrat. Sam runzelte die Stirn. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass jemand vor der Tür gestanden hatte. Und dieses Mädchen hatte sie schon einmal gesehen, kam aber zuerst nicht auf ihren Namen. Allerdings musste sie Slytherin sein, denn wer außer denen würde sich ein Abteil mit den wohl am meisten schwarzmagisch veranlagten des Hauses aussuchen? „Wie ich sehe habt ihr noch ein Platz frei? Gesellschaft gefällig?“, fragte sie. Samantha sah das Mädchen einen Moment ungläubig an. Entweder war sie mutig, so mutig, dass sie sich selbst einladen konnte, bei ihnen zu sitzen, oder einfach schrecklich naiv. Wahrscheinlich beides. Deshalb war sie umso überraschter, dass Regulus ihr tatsächlich einen Platz anbot und sogar ihren Koffer nahm. Sie bemerkte, dass Severus ihr einen herablassenden Blick zuwarf. Und da erinnerte sie sich auch an ihren Namen: Joyce Winston, 4. Klassenstufe, reinblütig und wie schon gedacht, Slytherin. Etwas zu arrogant und selbstsicher für Samanthas Geschmack. Selbst Bellatrix war nicht so, und die konnte einen vollkommenen Stammbaum aufweisen. Da Regulus sich anscheinend nur allzu gern um die Blondine kümmerte, wandte sich Sam ab und redete lieber mit Severus, bis der Zug endlich hielt und sie alle wieder an die frische Luft konnten. So sehr sie versucht hatte, es zu ignorieren, aber Regulus schien dieses Mädchen wirklich zu mögen, und es war nicht zu übersehen, dass auch sie an ihm… interessiert war.

Auch wenn Samantha nicht wirklich sagen konnte, dass sie Joyce Winston mochte, Severus schien sie umso mehr zu hassen. Und das schien irgendwie auf Gegenseitigkeit zu beruhen. Um seinet- und auch ihretwillen, hoffte sie, dass Regulus nicht vorhatte, sie in die Clique mit einzugliedern. Das würde wirklich Stress geben, da war sie sich sicher. Und wer hatte schon am Anfang des Schuljahres Lust auf diverse Streitereien? Und das im selben Haus? Potter und sein Gefolge würde schon genug Ärger machen, obwohl sie immer noch hoffte, dass der kleine Lupin sie im Zaum halten könnte. Doch waren sie wirklich so rücksichtsvoll, dass sie seinetwillen nicht mehr so viel Mist machten? Eine Woge des Mitleids überkam sie. Er war wirklich vernünftig, doch mit solchen Freunden hatte er keine Chance.

Als sie alle aus dem Zug gestiegen waren, sahen sie sich im Halbdunkeln nach den Kutschen um. Es war immer wieder faszinierend für sie, wie sie ohne irgendwelche Zugmittel nach oben kamen. Etwas besorgt beobachtete Sam, wie die Kutschen immer voller wurden und die meisten schließlich schon abgefahren waren, als Severus eine entdeckte, in der sie noch Platz hatten. Die beiden setzten sich und Sam beobachtete lächelnd das Schloss, das für die nächsten Monate ihr Zuhause sein würde. Die Kerzen und Fackeln erhellten die große Halle, und man konnte ebendieses Leuchten schon von weitem sehen – geschweige denn, man war Zauberer oder Hexe. Oder sonstige magische Lebewesen. Muggel konnten Hogwarts nicht sehen, was wohl nur schlau war, denn das verhinderte unangenehme Fragen. Außerdem freute sie sich schon riesig auf das Festessen, da das Frühstück schon wirklich länger her war und sie seitdem nichts mehr gegessen hatte. Sie hoffte, die Einführungszeremonie für die 1. Klassen würde nicht zu lange dauern – obwohl das eine gute Möglichkeit war, ihre neuen Schützlinge zu beobachten und falls nötig Pläne zu schmieden, wie sie ihnen verklickern konnte, dass das hier nicht nur Spaß war, sondern auch purer Ernst sein konnte. Es war wichtig, von Anfang an bei dem Stoff mitzukommen, sonst hat man für seine Z.A.G.‘s und auch später für die U.T.Z.‘s überhaupt keine Chance mehr.
Genau in diesem Moment kam die Kutsche ein paar Zentimeter von ihrem Weg ab. Ein Rad sackte ab, und die Insassen der Kutsche schrien – Samantha krallte sich vor lauter Schreck in Severus‘ Hand fest und rückte näher zu ihm, doch da war das Problem schon behoben und sie fuhren wieder weiter. Allerdings dachte Sam gar nicht daran, seine Hand wieder loszulassen. Es fühlte sich so gut an, bei ihm zu sein. Und ihm schien es auch nichts auszumachen, denn das Grinsen, das auf seinem Gesicht aufgetaucht war, vergrößerte sich mit der Zeit nur.
Hier im Halbdunkeln hatte sie auch endlich Zeit, Severus Snape genauer anzusehen, ohne, dass er es merkte. Er hatte sich ganz eindeutig verändert. Er war größer geworden, hatte an Muskeln zugelegt und seine Haare waren kaum wieder zu erkennen. Seine markante Nase war noch dieselbe, doch sie stand ihm. Er war ein völlig anderer Mensch… äußerlich zumindest.

Hatte sie sich vorher gewünscht, die Kutschfahrt würde schnell rumgehen, wünschte sie sich jetzt umso mehr, dass sie noch länger gedauert hätte – die Eiseskälte war kein guter Tausch gegen Severus‘ Wärme und sein Lächeln.

Die Schüler wurden von Professor McGonagall empfangen, die zwar streng, aber gerecht war, und sie mit einem einfachen ‚Herzlich Willkommen‘ begrüßte und sich dann aufmachte, um die 1. Klässler abzuholen. Die anderen wandten sich zur Großen Halle um und machten sich ihrerseits auf den Weg.
Als sich Severus‘ und Samanthas Blicke trafen, warf sie ihm ein kleines Lächeln zu, dass er erwiderte.
In der Großen Halle angekommen herrschte erst einmal eine verdächtige Stille, dann hob einer nach dem anderen den Blick, doch da war es schon zu spät – Säcke voller Mehl wurden über ihnen verschüttet, und alle fingen gleichzeitig an zu fluchen, zu schreien und zu lachen. Wobei die Flüche ganz eindeutig überwogen. Peeves flog gackernd über die aufgescheuchte Meute hinweg und trällerte ein Liedchen, das sich Sam gar nicht näher anhören wollte. Viele der Schüler zogen ihre Zauberstäbe und versuchten den Poltergeist zu erwischen – vergebens natürlich, denn der flüchtete sich geradewegs hinter eine Säule. Severus und Samantha dagegen säuberten mit einer kleinen Bewegung ihres Zauberstabes ihre Umhänge und die Bank, auf die sich setzten wollten und beobachteten die kreischende Menge.
„Na immerhin weiß man, dass es mit Peeves nie langweilig wird, was?!“, meinte Severus grinsend. Sam nickte lachend. „Da hast du recht.“ Sie wollte noch etwas hinzufügen, doch da kam Andromeda angelaufen und setzte sich zu ihnen. "Hey ihr zwei.", begrüßte sie sie, und Sam lächelte sie an und zog sie dann in eine Umarmung. „Lang nicht mehr gesehen.“ Sie grinste. „Wo hast du denn die ganze Zeit gesteckt?“
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Meredith Lynn
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Nov 07, 2011 8:39 am

Cf: London; Bahnhof King's Cross; Hogwarts Express (Auf den Weg nach Hogwarts)

Meredith und Emily hatten Glück und bekamen eine der ersten Kutschen, die hoch zur Schule fuhren. Immer näher kamen die hell erleuchteten Fenster und die hohen Türme des Schlosses. Es dauerte nicht lange und die Kutsche erreichte ihr Ziel.

Die beiden Mädchen stiegen aus und folgten den Scharen von Schülern, die sich schon in die Eingangshalle und die Große Halle drängten. Sie erreichten die Große Halle trotz der vielen Schüler jedoch ziemlich schnell. Als die Beiden gerade die Halle betreten wollten geschah es. Peeves, der Poltergeist, hatte Säcke voller Mehl auf die Schüler unter ihm geleert. Schon gab es die ersten Flüche und viele Schüler standen einfach nur geschockt und sprachlos da. Da hatte sich der Poltergeist eine schöne Willkommensgeste ausgedacht. Auch Emily und Meredith waren nun über und über mit Mehl bedeckt. Meredith pustete sich eine weiße Haarsträhne aus ihrem Gesicht, bevor sie sich mit einem Schlenker ihres Zauberstabes von den weißen Mehlflecken auf ihrer Kleidung entledigte. Sie musste beinahe grinsen, als sie ein paar andere Schüler nur dumm in der Gegend herumstehen sah, die nicht einmal auf die Idee kamen, das Mehl mit ihrem Zauberstab zu entfernen. Filch würde sich bestimmt auch sehr über das Geschenk von Peeves freuen. Wahrscheinlich war er jetzt schon wütend und würde Dumbledore zum bestimmt schon tausendsten Mal anbetteln, dass er den Poltergeist endlich bestrafen und ihn aus dem Schloss werfen dürfe. Meredith konnte sich das Gesicht des Hausmeisters lebhaft vorstellen und musste sich ihr Lachen jetzt doch verkneifen, da bestimmt einige Schüler meinen könnten, sie würde über sie lachen. So schnappte sie sich nur Emily und gemeinsam gingen sie, nun wieder sauber, auf ihren Haustisch zu.
Am Ravenclaw Tisch entdeckten die Freundinnen auch wieder Caitleen. Sie ließen sich auf die leeren Plätze neben der Vertrauensschülerin fallen. „Lass mich raten, du hast das Geschenk von Peeves auch schon abgekriegt oder?!“ Auch wenn ihre Sachen schon wieder sauber waren, war sich Meredith sicher, dass auch Caitleen von dem Scherz von Peeves etwas abgekriegt hatte. Caitleen nickte nur.

Dann wandte sie sich der Tür zu, die gerade geöffnet wurde und Professor McGonagall und eine Schar kleiner Erstklässler in die Große Halle einließ. Meredith konnte sich gut vorstellen, was in den Köpfen der neuen Schüler vor sich ging. Bestimmt waren sie genauso erstaunt, wie sie damals, als sie das erste Mal die Große Halle betrat. Damals war sie ziemlich aufgeregt gewesen, sie hatte Angst gehabt den Hut aufzusetzen. Doch sie hätte sich keine Sorgen machen müssen, kaum hatte der Hut ihren Kopf nur berührt, hatte er schon 'Ravenclaw' geschrien und sie war zu ihrem Haustisch gewankt. Erst dann hatte sie Zeit gehabt sich die Große Halle genau anzuschauen und ihr war auch erst dann die Decke der Halle aufgefallen, die immer das Wetter von Draußen widerspiegelte.

Merediths Blick wandte sich nun der Decke zu. Es war schon dunkel und sie konnte die Sterne und den Mond sehen. Sie erkannte sogar einige Sternbilder, also waren die Stunden Astronomie doch für etwas nütze gewesen.
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Nov 10, 2011 7:15 am

Cf: England – Bahnhofs King Cross – Hogwarts Express (Auf dem Weg nach Hogwarts)


Die Hände tief in den Taschen seines Mantels vergraben, stampften Sirius, James und Peter, das letzte Stück Weg zum Schloss herauf. Für Anfang September war es um diese Uhrzeit echt schon verdammt kalt.
Erleichtert traten sie durch die großen Türen, dieses erhabenen und Gott sei Dank warmen Schlosses, das für sie zu einem Zuhause geworden war. Erst jetzt wurde Sirius richtig bewusst, dass ein ganzes ewig langes, wundervolles Jahr vor ihm stand. An der Tür zur großen Halle stand Professor McGonagall, die die Erstklässler erwartete. Sirius musste lächeln, Professor McGonagall war vielleicht unheimlich streng, aber was machte das schon, eine bisher schlimme Strafe hatte sie sich bisher nicht einfallen lassen. Eigentlich war ihr Nachsitzen immer lustig, vor allem wenn er es sich mit James einhandelte, was zu 99% der Fälle der Fall war. Und selbst wenn sie getrennt wurden, hatten sie immer noch den Zwei-Wege-Spiegel.

Doch die Rumtreiber kamen gar nicht dazu, Professor McGonagall zu begrüßen, denn als sie eintraten, ergoss sich ein riesiger Schwall Mehl über ihre Köpfe. Sirius verdrehte genervt die Augen, als er das gackernde Lachen von Peevse vernahm. Besonders gelungener Streich wann war er darauf gekommen… als er die Hauselfen mit Wattekügelchen beworfen hatte? James fluchte laut, wahrscheinlich wollte er vor seiner Ausgewählten nicht wie ein Volltrottel dastehen und mit Mehl- und schmutzabweisender Haut punkten. Mit der Hand schüttelte Sirius das Gröbste aus seinem vollkommenen Haar und zog den immer noch laut fluchenden James mit zum Gryffindortisch. Remus war auch schon dort und grinste unverschämt, unmöglicher weiße hatte er nichts von der Mehlattacke abbekommen.
Sirius setzte sich und Remus entstäubte ihn und den Rest der Rumtreiber noch mit einem Schlenker seines Zauberstabs.

Nach und nach trafen alle Schüler in der Großen Halle ein. Still und langsam war es Abend geworden, am Himmel leuchteten nur noch eine unzählbare Menge an Sternen und der Mond der langsam wieder an Kraft gewann und in zwei Wochen voll und rund am Himmel stehen würde. Hunderte von Kerzen erleuchteten außerdem die große Halle und die gespannt schauenden Gesichter der Schüler.

Die Flügeltüren öffneten sich wieder und Professor McGonagall trug den sprechenden Hut in die Halle, hinter ihr liefen in Zweierreihen die Erstklässler. Sirius musste fast lachen, als er ihre unfassbar ängstlichen Gesichter sah. Die wurden aber auch immer kleiner und kleiner jedes Jahr. Er war doch nicht so ein Pimpf gewesen oder… Und als der sprechende Hut sein alljährliches Gelabber über die Gründer von Hogwarts und den Zusammenhalt der Häuser abließ, musste Sirius an seinen ersten Tag in Hogwarts denken und wie es für ihn war dort zu stehen und seinem Schicksal in die Augen zu sehen...

Mit leuchtenden Augen sah der elfjährige Sirius zu der verzauberten Decke der Großen Halle. Er hatte niemals gedacht, dass es so schön in Hogwarts sein würde. Vielleicht würde jetzt alles anders werden… und besser. Die Erstklässler wurden in alphabetischer Reihenfolge nach vorne gerufen, um sich diesen unglaublich zerfetzen, hässlichen Hut aufzusetzen. Das war die Einteilungszeremonie in die Häuser? -Irgendwie hatte er sich mehr unter dieser Einteilung vorgestellt, ein Abenteuer, das es zu bewältigen galt, schwierige Zauber und vielleicht noch die ein oder andere Kreatur aus dem verbotenen Wald. Jetzt zu sehen, dass sie nichts tun mussten außer sich einen Hut auf den Kopf zu setzen war irgendwie ernüchternd und schrecklich langweilig. „Black Sirius Orion“klang die Stimme, der streng aussehenden Hexe durch den Raum. Sie hatte sich vorhin vorgestellt aber Sirius hatte ihren Name vergessen irgendwas mit Mirinda.
Tief einatmend lief er nach vorne. Nun würde sich sein Schicksal der Erbe der Familie Black zu sein, wohl oder übel erfühlen. Oder konnte man sein Schicksal verändern? Seinen eigenen Weg gehen…
Vorsichtig nahm er den alten Hut vom Stuhl und setze ihn sich auf den Kopf. „Huch, ein Black…“ hörte er eine junge und doch uralte Stimme in seinem Kopf. „Merkwürdig“ murmelte die Stimme „das hatte ich noch nie“ Konnte dieser dumme Hut mal Klartext reden? – er fand das vielleicht lustig aber für Sirius stand mehr auf dem Spiel. Vielleicht würde diese eine Entscheidung alles verändern. "Warum nicht…“ meinte der Hut und rief laut „GYFFINDOR“in den Raum. Am Tisch der Slytherins abplaudierten Einige, bis sie das Missverständnis bemerkten und verschämt auf den Tisch blickten. Als eine lange Pause entstand klatschte Professor Dumbeldore in die Hände und die Gryffindors taten es ihm nach. Sirius nahm den Hut von seinem Kopf und setzte sich an den Gryffindortisch, wo einige ihm die Hand schüttelten und ihn Willkommen hießen, doch viele blieben erst einmal skeptisch. Nun war es doch geschehen… ein Glücksgefühl stieg in ihm auf, der hässliche Hut hielt ihn für mutig und tapfer… für einen Gryffindor. Sein Vater und seine ganze Familie würden ihn jetzt vielleicht hassen und nie wieder ansehen, aber was machte das schon mit dem Gedanken, dass er seinen eigenen Weg gefunden hatte.


Als der sprechende Hut eine junge Hexe mit dem lauten Ruf „Gryffindor“ einteilte und an ihrem Haustisch ein tosender Applaus entfachte, erwachte Sirius aus seinen Tagträumen und merkte, dass schon so gut wie alle Erstklässler auf die vier Häuser verteilt worden waren.
„Hunger“ meinte Sirius und gähnte. Hoffentlich würde Dumbeldore jetzt nicht einen seiner alljährlichen verbalen Ergüsse habe, dass würde er beim besten Willen nicht mehr aushalten. Doch Dumbeldore stand nur auf, lächelte und stimmte die Hogwarts-Hymne an…

"Hogwarts, Hogwarts, warzenschweiniges Hogwarts,
bring uns was Schönes bei,
Ob alt und kahl oder jung und albern,
wir sehnen uns Wissen herbei.
Denn noch sind unsre Köpfe leer,
voll Luft und voll toter Fliegen,
wie wollen nun alles erlernen,
was du uns bisher hast verschwiegen.
Gib dein Bestes - wir können's gebrauchen,
unsere Köpfe, sie sollen rauchen!"


An den Haustischen wurde mehr oder weniger begeistert mitgesungen. Sirius musste lachen, manchmal zweifelte er wirklich an Dumbeldore’s Geistesfähigkeit. Immerhin war das Lied schlicht und einfach bescheuert und das von vorne bis hinten.
Doch als Dumbeldore, nachdem er das Lied mit einem grässlichen, langen Ton beendet hatte, bei dem in den ganzen fünf Jahren noch kein Schüler je mitgesungen
hatte, nur noch allen einen Guten Appetit wünschte und die vier Haustische sich mit allem möglichen Leckerem füllte, konnte Sirius auch nichts mehr schlechtes zu Dumbeldore sagen.

Als sie mit dem Essen fertig waren, meinte Remus ganz aufgeregt, dass er die Erstklässler zum Gemeinschaftsraum bringen müsse und flitzte schnell davon, als würde er Angst haben, dass die Kleinen auf einmal orientierungslos loslaufen, sich verirren und hoffnungslos verhungern würden.

Als die größten Massen die Halle verlassen hatten, machten sich auch Sirius, James und Peter auf den Weg zum Gemeinschaftsraum. Am Portrait der fetten, wirklich fetten, Dame merkten sie dann doch das es praktisch war einen Vertrauensschüler zum besten Freund zu haben, den so hatten sie immer mit als erstes die neuen Passwörter.

Das prasselnde Feuer im Gemeinschaftsraum schien sie schon zu erwarten und Sirius merkte erst jetzt wie müde er wirklich war. Die lange Zugfahrt war einfach so sterbenslangweilig dass sie einem immer den letzten Rest an Energie aus dem Körper zog.
„Lasst uns schlafen gehen, ich hab keine Lust gleich am ersten Schultag einzuschlafen aus irgendeinem Grund mögen das die Lehrer nicht…“ meinte Sirius und lachte. Immerhin hatten sie morgen einiges vor.

Tbc: Hogwarts - Haus Gryffindor - Jungenzimmer Black, Potter, Lupin, Pettigrew
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Nov 14, 2011 7:40 am

Cf: London – Bahnhof King’s Cross - Hogwarts Express (auf dem Weg nach Hogwarts)

Als die Kutschen schließlich vor dem Schloss zu Stehen kamen, konnte es Emily kaum noch erwarten. Sie freute sich auf das Festessen und den sprechenden Hut, der die neuen Erstklässler ihren Häusern zuteilen würde. Aber am meisten freute sich Emily auf das weiche Himmelbett, das oben im Ravenclawturm auf sie wartete.
Der Tag kam ihr schon ewig lang vor, obwohl sie außer Zugfahren eigentlich nichts gemacht hatte.
Em kletterte hinter Meredith aus der Kutsche und stolperte beinahe über ihre eigenen Füße. Sie strauchelte und konnte sich gerade noch am Ärmel irgendeines Schülers festhalten.
Schnell richtete sie sich wieder auf und versuchte sich nicht anmerken zu lassen, dass ihre Wangen feuerrot angelaufen waren und ihr ganzes Gesicht brannte. „’Tschuldigung!“, murmelte sie dem Ärmel zu und rannte ihrer Freundin hinterher.

Die junge Ravenclaw folgte dem braunen Haarschopf bis in die große Halle, als sie plötzlich ein heiseres Lachen hörte, das von direkt unter der Decke kam.
Dieses fiese Kichern konnte nur einem gehören – Peeves.
Doch bevor Emily ausmachen konnte, wo der Poltergeist sich versteckt hatte, fing es in der großen Halle an zu schneien. Peeves hatte Mehlsäcke über den ankommenden Schülern ausgeleert und jetzt waren alle in Weiß getaucht.
Die ohnehin schon laute große Halle war von hysterischen Kreischen und üblen Flüchen erfüllt.
Ein unsympathischer Slytherin-Siebtklässler hatte sogar seinen Zauberstab gezückt, um Peeves einen Furunkelfluch auf den Hals zu hetzen. Zu spät bemerkte er, dass es sich bei Peeves um einen Geist handelte und so flog sein Zauber einfach durch den Poltergeist hindurch und traf eine pummelige Hufflepuffschülerin.
Die quiekte erschrocken und betastete ungläubig ihr Gesicht, auf dem eitrige grüne Beulen zu wachsen begannen.
Emily wusste nicht ganz, ob sie lachen oder Mitleid mit ihr haben sollte, sie wirkte einfach ein wenig lächerlich, wie sie panisch auf und ab hüpfte und sich beim Versuch, die Furunkeln verschwinden zu lassen, beinahe mit dem Zauberstab ein Auge ausstach.
Em riss sich vom seltsamen Anblick des Hufflepuffmädchens ab und fing an, das Mehl aus ihrem Umhang zu klopfen. Meredith neben ihr hatte sich bereits von der weißen Schicht befreit, aber Emily Leroux konnte es sich nicht verkneifen ihrer besten Freundin – ohne dass sie es merkte – mit ihrer mehligen Hand kräftig auf den Rücken zu klopfen.
Dann angelte die Rothaarige den schlanken Eichenstab aus ihrer Tasche und wirbelte ihn durch die Luft, um sich von dem Mehlstaub zu befreien.

Was Filch wohl sagen würde, wenn er das Chaos sah?
Emily konnte sich sein mürrisches Knurren und den verbissenen Gesichtsausdruck bildlich vorstellen.
Es gab nichts, was der Hausmeister Hogwarts mehr verabscheute als Unordnung.
Außer vielleicht Schülern…

Grinsend bahnte sich Emily einen Weg durch die schneeweiße Schülerhorde und suchte sich gemeinsam mit Mery einen Platz am Ravenclawtisch. Die Zwei setzten sich zu Caitleen, die ihnen gleich das erste Rätsel für dieses Jahr mitteilte, dass die Türe zum Ravenclaw-Gemeinschaftsraum öffnen würde. „Kaum hast du ihn geholt, ist er wieder fort und du musst ihn von neuem holen. Wer ist das?“, wisperte die Hexe ihnen mit verschwörerischem Grinsen zu.
Emily zog fragend die Augenbrauen in die Höhe. Sie hatte nicht die leiseste Ahnung und drehte sich hilfesuchend zu Meredith um. Wenn sie Pech hatten, würden sie ihre erste Nacht in Hogwarts auf dem Flur schlafen dürfen…
Aber der bronzefarbene Adler, der die Tür zu ihrem Gemeinschaftsraum bewachte war gnädig und ließ beinahe jede Antwort auf seine Frage gelten, die einigermaßen kryptisch und wirr war.
Und im Zweifelsfall gab es immer noch die anderen Ravenclaws, die das Rätsel des Adlertürklopfers lösen konnten.
Und die meisten waren so loyal, dass sie die Antwort teilten.

Langsam wurde es ruhiger in der großen Halle, die meisten Schüler hatten sich an ihre jeweiligen Haustische gesetzt.
Am Kopfende des Raumes war der Lehrertisch aufgebaut, an dessen Mitte ein quietschfideler Dumbledore saß, Feuerwhiskey trank und mit Professor Flitwick plauderte.
Der Platz an seiner Seite war leer, denn Professor McGonagall, betrat in diesem Moment mit einer Horde eingeschüchterter Erstklässler den Raum.
Die rothaarige Leroux versuchte einzuschätzen, in welche Häuser die Kinder gesteckt werden würden.
Wer von ihnen würde das Gefühl haben, im falschen Haus gelandet zu sein? Oder das Gefühl überhaupt nicht hierher zu gehören? Wer von ihnen würde ab heute seine Zeit im Ravenclaw-Gemeinschaftsraum verbringen und Mery ihren Lieblingssessel wegschnappen? Und wer von ihnen hatte ein dunkles Geheimnis, von dem niemand ahnte, so wie sie?
Zielstrebig steuerte die großgewachsene Lehrerin mit dem strengen Haarknoten auf einen schäbigen Hocker zu, der vor dem Lehrertisch stand und auf dem ein noch schäbigerer Hut lag.
Die Erstklässler – die jedes Jahr ein Stückchen kleiner zu werden schienen – scharten sich um den Hut und einige zuckten erschrocken zusammen, als sich an seiner Krempe plötzlich ein ausgefranster Mund öffnete und zu sprechen begann.
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Nov 25, 2011 8:42 am

cf.: England – Bahnhof Kings Cross → Der Hogwartsexpress (Auf dem Weg nach Hogwarts)

Die ganze Zeit kam Regulus vor wie ein einziger Wimpernschlag.
Der Slytherin - der die ganze Zeit neben Joyce herging - ,bemerkte das auch sie diese typische Aura hatte. Es war eine Mischung aus Ehrfurcht und Freude. Ein Gefühl , das ansteckte. Begrüßt wurden alle Schüler der Schule , so wie auch jedes Jahr , von Professor McGonagall. Sie war die Hauslehrerin von Gryffindor. Bei diesem Wort lief es Regulus eiskalt den Rücken hinunter. Er sollte nicht einen Gedanken an diese Bande von „mutigen und klugen“ Schülern verschwenden. Nach dem die Hexe an fang auf die Erstklässler einzureden , machten sich alle anderen auf den Weg in Richtung große Halle. Nur einige Minuten dauerte der Marsch , bis sie schließlich an ihrem Ziel angekommen waren. Einen kurz Moment hielten alle Schüler die Luft an. Wie jedes Jahr war die Große Halle als Empfangsraum prächtig geschmückt worden , es war immer wieder auf's Neue eine Eigenweide.
Und alle betraten nacheinander den Raum , sortierten sich in Grüpp'chen und begaben sich zu ihren Tischen. Doch da stimmte etwas nicht. Es war ruhig. Zu ruhig.

Und just in diesem Augenblick – noch bevor der Black noch oben schauen konnte – rieselte es weißes Mehl in Mengen. Die Schüler wurden allesamt in Weiß getaucht und es brach schallendes Gelächter aus. Einige lachten , einige fluchten die übelsten Flüche. Als Regulus eine schrille Stimme hörte , erkannte er gerade noch Peeves , wie er hämisch lachend durch die Menge von Hexen und Zauberern flog. Der Slytherin verdrehte genervt die Augen und säuberte sich mit einem kurzen Zauberspruch.
„Was die alle für einen Aufstand machen. Wenn man nicht im Stande ist , seinen Zauberstab zu benutzen , dann tut es mir Leid.“ , dachte er angesäuert. Wie die hübsche Blondine auf den Vorfall reagiert hatte , war dem Black ganz entgangen , er sah bloß das sie ebenfalls keine Spur mehr von Mehl aufwies.
Er sah sie kurz an , ging dann an ihr vorbei in Richtung Essenstisch , machte aber noch eine Bemerkung , die Joyce sicher hören sollte.
„Kluges Mädchen.“ , und auf seine Mundwinkel zuckten nach oben.
Er suchte und fand relativ schnell einen Platz. Severus saß bei Samantha und Regulus' Cousine Andromeda.
„Oh Freude. Meine über alles geliebte Verwandtschaft.“ , dachte er sarkastisch. Dennoch setzte er sich neben Severus und auch Joyce nahm kurz darauf Platz. Gelangweilt ließ Regulus nun das Alljährliche Ritual über sich ergehen , indem die Neuankömmlinge auf ihre Häuser zugeteilt wurden. Ab und zu bewog er sich dazu , in die Hände zu klatschen wenn der sprechende Hut „Slytherin!“ rief.
Regulus murmelte : „Wenigstens bekommen wir einiges an Nachwuchs , was meint ihr?“ Ob ihm jemand antwortete war ihm gleich. Diese ganze Zeremonie war ihm zu wieder. Er wollte sich in sein Zimmer verkriechen und seine neu errungenen Bücher – die schon nach ihm rufen – lesen.

Nachdem auch endlich die Hymne verklungen war , die Dumbledore wirklich jedes Jahr anstimmte. Sie war lächerlich. Schlicht und ergreifend. Er hoffte das der Moment bald kam , an dem die Slytherins sich erheben würden und sich auf den Weg zum Gemeinschaftsraum machten.


Zuletzt von Regulus Black am So Dez 11, 2011 4:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Nov 25, 2011 10:50 am

Cf.: London – Kings Cross – Hogwarts Express


Er schaute sich panisch um. Mist, noch immer hatte er sie nicht entdeckt, dabei wollte er sie so dringend sehen.
Schon im Zug hatte er nach ihr Ausschau nach ihr gehalten, doch wahrscheinlich war ihr Abteil mal wieder auf dem anderen Ende des Zuges als sein eigenes.
Jetzt lief er gerade mit seinen Freunden, den Prewett Zwillingen Gideon & Fabian, durch den hell erleuchteten Gang zur großen Halle. Er war jetzt zwar schon das fünfte Jahr in Hogwarts, doch es faszinierte ihn jedes Mal aufs Neue wie schön es doch hier ist. Doch heute freute er sich nicht so doll wie die letzten Male. Er war tierisch nervös.
Seine Hände schwitzten schon seit dem sie in den Zug gestiegen waren und er auf der Suche nach Alice war, sie aber nicht gefunden hatte. Und nun hatte er auch noch ihre Kutsche verpasst. Nicht das er mit ihr zum Schloss hochgefahren wäre, nein, vielmehr war es das Gefühl das er sie heute schon hätte sehen können.
Doch nun wartete er mit Spannung darauf, endlich in die große Halle zu gehen und sie am Gryffindor Tisch zusammen mit ihrer Freundin Lily zu sehen. Gerade als sie die Tür durchquert hatten, sahen sie auch schon das fast alle Schüler über und über mit Mehl bestreut waren.
„Was is denn hier los?“, fragte Frank lachend. Er schaute sich nach der Ursache um und sah wie Peeves von einem verärgerten Slytherin angeschnauzt wurde.
Aha… da hatten wir die Ursache. Frank war wirklich froh eine der letzten Kutschen zum Schloss bekommen zu haben und noch bevor sie zur großen Halle gegangen waren, auf dem Klo gewesen zu sein. So hatte er nichts von der Mehlattacke abbekommen. Immer noch lächelnd schaute er sich weiter nach Alice um.
Als er sie endlich bei Lily entdeckt hatte zog sich ein Lächeln über sein Gesicht. Alice die aber leider schon wieder völlig Entmehlt an ihrem Platz saß, sah wunderschön aus. Zu gern hätte er sie so gesehen, aber er war sich sicher, dass sie trotz allem die Schönste war. Ihre leuchteten braunen Haare und ihre wunderschön strahlenden Augen. Alles an ihr war perfekt. Ihr Lachen und ihre Art zu Zaubern faszinierten ihn. Wenn sie Sprach den war es als wenn Engel sangen. Frank war so in Gedanken an Alice versunken das er nicht mal die Hand auf seiner Schulter merkte.
„…Merlin an Frank. Ist jemand in Hogwarts?“
Leicht verwirrt wendete Frank den Blick von dem Platz an dem Alice gesessen hatte, zu der Stimme die ihn aus seinem Tagtraum geholt hat.
„Was ist denn Gideon?“, fragte er schon leicht gereizt.
„Wollen wir nicht mal langsam in den Gemeinschaftsraum? Die Halle ist schon so gut wie leer.“
Tatsächlich saßen nur noch vereinzelte meist ältere Schüler an den Haustischen und auch nur die Lehrer die kein Haus zu betreuen hatten, löffelten noch in ihrem Nachtisch rum.
„Ja du hast recht“, murmelte Frank und ging mit seinen besten Freunden hoch in den
Gryffindor Gemeinschaftsraum.
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Nov 27, 2011 10:25 am

CF.: London – Bahnhof King’s Cross

Noch bevor Severus ihr antworten konnte mischte sich ihr Cousin Regulus ein: „Auch hallo Cousin'chen. Schon mal was davon gehört das man nicht dazwischen redet , wenn sich Erwachsene unterhalten?“ Bellatrix überging diese Bemerkung, sie wusste, dass sie sich hin und wieder etwas unreif verhielt, doch es war ihr egal. Es ärgerte sie auch nicht, dass Regulus sie so ansprach, dafür war sie viel zu fixiert auf ihren Traum.
„Warum Bella , ist das so typisch für dich? Ich kann mir das bildlich vorstellen wie du da stehst und lachst. Wenn du das irgendwann mal wirklich durchziehst werte Cousine , sag mir vorher Bescheid. Das will ich mir auf keinen Fall entgehen lassen.“ Sie grinste kurz und nickte ihm zu.
„Um auch mal was beizusteuern: Ich will so was von dabei sein. Reservier mir einen Platz.“ Severus grinste einmal kurz, was jedoch nur kurz währte und gleich wieder einer undurchdringlichen Maske wich.
Ja, so waren sie alle. Das verband die drei. Sie konnten oder durften keine Gefühle zeigen, ein Zeichen von Schwäche. Wieso sollte Bellatrix auch irgendjemandem ihr Herz öffnen? Um ihn so zu schocken, dass er tot umfiel, oder um von ihm verletzt zu werden? Niemals!
„Ach und um deine Frage zu beantworten, Reg: Ja, ich habe darüber nachgedacht. Aber ich würde sagen, dass wir das lieber nicht hier besprechen. Wer weiß, wer alles mithört“, wandte sich Sev wieder ihrem Cousin zu, als sie die Abteiltür öffnete und Samantha eintrat.
Der junge Snape begrüßte sie leise und auch Bellatrix murmelte etwas unverständliches, was in Richtung Begrüßung ging.
„Wie auch immer, ich wäre stark dafür, dieses Jahr den Spieß mal umzudrehen. Potter wird immer arroganter und ich habe wenig Lust, dass er *daran* stirbt und wir nicht die ganzen Lorbeeren einheimsen…“, wandte sich Sev wieder ihr zu und Bellatrix nickte. Bevor sie noch antworten konnte wurden sie unterbrochen und zwar von keiner geringeren als Joyce Winston. Eine kleine arrogante Viertklässlerin. Das einzige, was Bellatrix davon abhielt ihr zu schaden, war dass sie ein Reinblut war. Schon des Öfteren war der Black diese arrogante Slytherin im Gemeinschaftsraum aufgefallen, sie selbst fand solch ein Verhalten einfach nur lächerlich. Wenn man es brauchte sich so zu benehmen, war man es nicht wert ein Reinblut zu sein.
Das Mädchen war Regulus diese Blicke zu. Bellatrix konnte nur die Augen verdrehen, natürlich fiel ihr Cousin darauf rein.
Sie sah, wie das Blondchen kurz zu ihr herüber blickte, doch sie hatte beschlossen einfach die Klappe zu halten, denn wenn sie jetzt den Mund aufgemacht hätte, wäre nichts gutes rausgekommen. Sie spürte schon, wie ihre Hand Richtung Zauberstab zuckte und atmete tief durch um sich in Zaum zu halten.
Zu gerne hätte sie jetzt einen Streit angefangen, doch dieses Mädchen war unter ihrem Niveau und sie hatte keine Lust sich jetzt die ganze Zugfahrt lang mit Joyce auseinander zu setzen. Also lehnte sie sich zurück und schloss die Augen.

Das laute Quietschen der Zugbremsen weckte sie auf.
Ohne noch auf ihren Koffer zu achten stieg Bellatrix aus und atmete tief ein. Die kalte Nachtluft machte ihren Kopf frei und man spürte schon die Magie die in der Luft lag. Mit einem leicht euphorischen Gefühl begab sie sich zu den Kutschen und stieg ein.

Der Weg zum Schloss kam ihr noch kürzer vor als sonst und schon stand sie in der großen Halle.
Sie war baff. Alles war weiß. Alle anderen waren weiß. Nur sie nicht.
„Peeves“, zischte sie leise, aber insgeheim war sie auch ein wenig schadenfroh.
Es war immer lustig zu sehen, was für Streiche Peeves sich ausdachte, Solange man nicht selbst betroffen war.
Sie schnippte mit dem Zauberstab und schon war ihr Platz sauber. Sie setzte sich neben ihre Freunde und wartete. Als sie den Blick am Tisch auf und abwandern ließ, bemerkte sie, dass neben Severus ihre über alles geliebte Schwester Andromeda saß. Jeeeey, dachte sie ein wenig säuerlich, ließ sich äußerlich jedoch nichts anmerken.
Da betraten auch schon die kleinen Erstklässler die große Halle. Oder nein, man sollte wohl eher sagen, die winzigen Erstklässler betraten die große Halle, da sie beim Anblick der Menge noch mal schrumpften.
Professor McGonagall nahm ihr Liste in die Hand und begann die Namen zu verlesen.
Desinteressiert wandte sie sich ihren Fingernägeln zu und wartete darauf, dass die Auswahl endlich vorbei war.
Nachdem auch endlich die Schulhymne verklungen war, füllten sich die goldenen Platten mit köstlichem Essen.
Sie haute ordentlich rein und als sie satt war und auch die Platten wieder leer waren, wandte sie sich Severus zu: „Und, was machen wir jetzt? Ich hab irgendwie noch keine Lust hoch zu gehen...“
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Nov 28, 2011 1:56 am


Nachdem sich Lily das restliche Mehl aus ihren Klamotten gehext hatte, ging sie mit ihrer Freundin zum Gryffindor Tisch. Sie freute sich jetzt schon wahnsinnig auf das Essen. Aber jetzt lag aller Aufmerksamkeit erst einmal auf den Erstklässlern. Das Gebrabbel und Getuschel im Raum wurde leister, als Mrs. McGonagall mit den neuen Schülern herein kam. Neugierig betrachtete Lily die aufgeregten Gesichter und erinnerte sich an ihren eigenen ersten Schultag zurück. Damals war sie so aufgeregt gewesen und jetzt war sie es auch. Schlichtweg aus dem Grund, weil heute alles anders war als sonst. Sie war jetzt Vertrauensschülerin. Wieder machte ihr Herz einen Sprung. Sie freute sich auf diese Aufgabe, jedoch wollte sie auch niemanden enttäuschen. Sie lächelte und sah mit großen Augen zu Remus, der ihr einige Plätze schräg gegenüber saß. Er sah etwas angespannt aus.
McGonagall nahm den sprechenden Hut zur Hand und erklärte den Erstklässlern, dass dieser sie auf ihre die Häuser verteilen würde. Jetzt wurde die Sache spannend! Mal sehen wer dieses Jahr den meisten Zuwachs bekam!

Ein Schüler nach dem anderen setzte sich auf den großen Stuhl und bekam den Hut auf. Bei einigen ließ er sich Zeit, bei einigen ging die Entscheidung ganz schnell. Immer wenn ein Gryffindor zu der Gruppe hinzustieß, wurde dieser mit lautem Gebrüll und Geklatsche begrüßt. Lily war wahnsinnig aufgeregt. Wenn sie richtig gezählt hatte, waren es dieses Jahr 19 neue Gryffindors und allesamt standen sie unter ihrer und Remus Obhut. Sie schluckte. Hoffentlich würde alles gut gehen! Dumbeldore stand auf und alle Aufmerksamkeit im Raum gehörte ihm. Zumindest bis die Hogwarts-Hymne angestimmt wurde. So langsam wurde es Lily ja peinlich dabei mitzusingen. Doch sie wollte ja ein gutes Vorbild sein und bewegte darum brav die Lippen bis es vorbei war. Eigentlich mochte sie das Lied ja, aber trotzdem..
Dann endlich der Moment auf den sie gewartet hatte. Von einem Moment auf den anderen waren die Tische mit reichlich wunderbar duftendem Essen gefüllt. Ihr lief das Wasser im Munde zusammen. Sie schaffte es gerade noch ihren Freunden einen guten Appetit zu wünschen, bevor sie sich reichlich Essen auf ihren Teller nahm. Sie hatte extra die ganze Zugfahrt nichts gegessen - nur für diesen Moment. Immerhin musste sie auf ihre Figur achten. Und sie wollte genug Platz im Magen haben um möglichst viel verdrücken zu können.

Nach dem Essen verließen die ersten Schüler bereits die Halle. Jetzt war es Zeit für ihre neue Aufgabe. Sie sah ihre Freundin Alice an und verabschiedete sich vor erst. "Wir sehen uns dann später!" lächelte sie ihr freundlich entgegen. Sie war froh, dass ihre beste Freundin in keinster Weise eifersüchtig war. Alice wäre auch eine gute Vertrauensschülerin gewesen. Doch wahrscheinlich hatte sie jetzt ganz andere Sachen im Kopf. Oder vielmehr *jemand* ganz anderen. Lily lächelte Frank im Vorbeigehen zu. Später wenn sie Zeit hatte, musste sie unbedingt mehr erfahren. Sie wusste immer, dass ihre Freundin ein Interesse für den Hüter Gryffindors hatte, aber dass es so schnell ging...
Remus trat an die Seite der rothaarigen Hexe und holte sie so aus ihren Gedanken. Sie lächelte ihn aufmunternt zu. Es war wirklich gut, dass sie zu zweit waren. Sie alleine wäre viel zu aufgeregt. Mit Remus an ihrer Seite, fühlte sie sich dann doch etwas stärker... Aber vielleicht lag das auch nur daran, weil er selbst so unsicher wirkte.
Sie gingen zum Ende des Tisches wo ein Haufen von 7-jährigen Kindern sie mit großen Augen ansah. "Hallo, ich bin Lily Evans und das ist Remus Lupin. Wir sind die Vertrauensschüler von Gryffindor und werden euch jetzt alles weitere erklären. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr euch jeder Zeit an uns wenden! Und auch sonst, wenn es ihrgendwelche Probleme gibt." Sie versuchte das leichte Zittern in ihrer Stimme zu überspielen. war sich jedoch nicht sicher ob es ihr gelang.
"Nun gut, dann führen wir euch jetzt zu unserem Gemeinschaftsraum."


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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Nov 28, 2011 4:09 am

come from - Hogwarts Express - Auf dem Weg nach Hogwarts

Die Zugfahrt ging schnell vorbei; Sirius erzählte Remus von ihrem Streich, der ein wenig begeistertes Gesicht machte und kurz nachdem sie sich ihre Mäntel übergezogen hatten, waren sie auch schon am Bahnhof angekommen. Remus verschwand um den Erstklässlern hinterherzurennen, während Tatze, Wurmschwanz sich in eine der Kutschen setzten, die hinauf zum Schloss fuhren.

In der großen Halle war reger Ansturm, als alle auf einmal bloß noch ein Reißen hörten und nur eine Sekunde später, war die gesamte Große Halle mit Mehl überdeckt.
"Verfluchter Drecksgeist von Peeves!" , fluchte James herum und setzte sich auf die lange Bank, die aussah als wäre sie mit einer hauchdünnen Schicht von Schnee bedeckt. Einige Sekunden später kam auch Remus zu ihnen. Natürlich hatte er nichts abgekriegt.
Glückspilz...
Mit einem Lachen auf dem Gesicht schwenkte er seinen Zauberstab und befreite sie so von der weißen Schicht, die Haare und Kleidung bedeckt hatte.
Schnell wurde es leise in der Halle, alle Stimmen verstummten, als das große Portal aufging und die neuen Erstklässer mit riesigen Augen die verzauberte Decke anstarrten, sie liefen langsam, drehten ihren Kopf so, dass sie auch ja nichts übersehen konnten. Ihnen voran schritt eine Hexe, die Haare streng nach hinten gekämmt und in einem Dutt zusammengemacht:
Professor McGonagall, die Verwandlungen unterrichtet.
Sie ging auf ein Pult zu, auf dem ein alter, verschlissener Hut lag, daneben ein zusammengerolltes Pergament. Man musste nicht nachschauen, um zu wissen, das darauf die Namen der neuen Schüler standen, die gleich, einer nach dem anderen, einem Haus zu geteilt werden würden.

(...)

Nachdem jedes Haus, nun um ein paar neue Schüler reicher wurde, erhob sich der Schulleiter, Dumbledore. Seine Augen, blickten unter der Halbmond-Glas Brille jeden einzelnen Tisch entlang. James entfuhr fast ein Seufzen, da er schon dachte das jetzt wieder das Geschwafel losgehen würde, so wie jedes Jahr, doch zu seiner Überraschung blieb die Rede kurz und nachdem sie die extrem merkwürdige Hogwarts-Hymne angestimmt hatten, war auch schon das Essen eröffnet.
Vor ihnen erschienen Berge von Essen. Hastig schaufelte James von allem etwas auf seinen Teller, sein Hunger war in den letzten Minuten unerträglich geworden und noch dazu kam jetzt der Ohrwurm dazu, der ihn wie jedes Jahr noch eine ganze Weile quälen würde.

Krone holte sich noch zweimal nach, als dann der Nachtisch auf den langen Tischen erschien. Er schaufelte drei Stücke Sahnetorte in sich hinein und erst dann, als er glaubte, gleich zu platzen hörte er auf zu essen und atmete erleichtert auf.

Nur wenig später waren alle Schüler auf dem Weg nach draußen, in ihre Gemeinschaftsräume. Remus und Lily, die ebenfalls Vertrauensschüler von Gryffindor geworden ist, suchten sich alle Erstklässler zusammen, um ihnen den Weg zum Gemeinschaftsraum zu zeigen. Also ging James zusammen mit Sirius und Peter, der ihm wie immer an den Fußsohlen hing in Richtung Gemeinschaftsraum, sie waren die Ersten, die in den warmen, kreisrunden Raum eintraten, ein Feuer brasselte im Kamin und zwei risige Ohrensessel verlockten zum hineinsetzen, aber sie gingen Richtung Schlafräume und suchten den, der ihnen zu geteilt war.
Dort wurden sie von fünf riesigen Himmelbetten erwartet, James nahm das neben Sirius, links und rechts neben ihm waren zwei Fenster eingelassen. Er ließ sich auf das Bett fallen und starrte ins Leere.

„Lasst uns schlafen gehen, ich hab keine Lust gleich am ersten Schultag einzuschlafen aus irgendeinem Grund mögen das die Lehrer nicht…“, meinte Sirius.
"Du willst jetzt schon schlafen?", fragte James.
"Es ist doch noch viel zu früh, mir ist eher danach noch ein paar Slytherins aufzumischen oder den großen Streich für morgen zu planen", meinte James und ein Grinsen schlich sich auf sein Gesicht, als er bloß an die Gesichter all jener dachte, die sie morgen reinlegen würden.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Nov 28, 2011 7:50 am

cf: Hogwarts Express ; Auf dem Weg nach Hogwarts

Mit einem Lächeln auf den Lippen beobachtete Remus wie die Erstklässler in ihre Häuser eingeteilt wurden.
Kaum einer ihrer Gesichtsausdrücke unterschied sich von dem ängstlichen, nervösen, zittrigen Leiden, welches er auf fast jedem kleinen Gesicht aus einer Ära von fünf Erstklässlereinweisungen beobachten durfte.
Und während eine blondes Mädchen mit strahlendem Gesicht zu einer „Hufflepuff“ ernannt wurde, ihre ängstliche Miene purer Erleichterung wich, musste der junge Lupin unwillkürlich an den Tag denken, an dem er mit einem forschen „Remus Lupin“ von Professor McGonagall auf den Stuhl beordert wurde und ihm ein alter Hut über den Kopf gezogen wurde, der viel zu groß für ihn war.

Der 11-Jähringe Junge meinte die Blicke eines jeden Einzelnen in diesem Raum auf sich zu spüren. Dabei war es vielleicht nur die Hälfte: Die Lehrer schauten interessiert – vermutlich weil es einfach ihre Aufgabe war und sie erfahren wollten mit wem Sie es wohl die nächsten sieben Jahre zutun bekommen würden.
Die Erstklässler starrten ihn allesamt gebannt an, aber darüber konnte er sich wohl kaum wundern. Ein paar der jüngeren Schüler blickten neugierig in die Runde, gespannt mit wem sie wohl die nächsten Jahre ihren Gemeinschaftsraum teilen durften. Und die meisten Schüler der größeren Jahrgänge konnte man ansehen, dass sie das Festessen sehnvoll erwarteten und nicht besonders viel Lust auf eine erneute Einteilung von ebenso nervösen Erstklässler wie in den Jahren zuvor hatten.
Aber Remus Lupin vergeudete kaum einen Gedanken daran, der Angstschweiß stand ihm in der Stirn und er schaute den braunen Lederhut so verschüchtert an als wäre dieser sein jüngstes Gericht.
Mit einem aufmunternden Kopfnicken scheuchte Professor McGonagall ihn nach vorne, denn er hatte es immer noch nicht geschafft einen Fuß vor den anderen zu setzen.
Würde er die Stimme des Hutes in seinem Kopf hören? Würde er überhaupt irgendetwas sagen? Und was noch viel wichtiger war – würden alle anderes es auch hören oder nur er?
Was war wenn der Hut nicht auf den Kopf eines Werwolfs gesetzt werden wollte und sich lautstark über diese Frechheit beschweren würde?
Der junge Lupin hatte Angst, dass sein Geheimnis bereits nach wenigen Augenblicken ans Licht kommen würde.
Als ihm die Professorin der Hut mit spitzen Finger auf den Kopf setzte, rutschte ihm die Hutkrempe nur einen Augenblick später über die Augen und hüllte ihn in Dunkelheit. Trotzdem meinte Remus noch immer die Blicke der Lehrer und Schüler auf sich zu spüren und zum ersten Mal machte er sich Gedanken darüber in welches Haus der alte Hut ihn wohl stecken würde …
Eigentlich passte er doch nirgendwo rein, welches Haus brauchte schon ein Monster? Ob der Hut wohl wusste, dass er ein Werwolf war? Würde er seine Entscheidung davon abhängig machen?
„Aaaha, hm …“, erschallte es da auf einmal mit einer tiefen Stimme, die sich anhörte als hätte sie einen schönen Husten in seinem Kopf und erschrocken hüpfte Remus einmal von dem Stuhl hoch. Ein paar Lacher waren in der Halle zu vernehmen, Remus wurde etwas rot um die Nase und war froh das man ihn unter der Hutkrempe nicht sehen konnte.
„Hast ganz schön was im Köpfchen, kein fauler Hut …“ sinnierte er leise und lachte über seinen müden Witz.
Würde der Hut nun etwas zu seiner „Krankheit“ sagen? Oder nicht? Remus musste nur, dass er sich das letztere wünschte und saß wie auf heißen Kohlen. Wie lange saß er hier schon? Fünf Minuten, Zehn?
„Aber Ravenclaw? Ich weiß nicht, da sind noch eindeutig andere Talente. Ich sehe Mut – sehr viel Mut!“
Remus runzelte verwirrt die Stirn, Mut? Das er Mut hatte wäre ihm niemals in den Sinn gekommen. Er war doch noch niemals mutig gewesen … „Oh ja, auch wenn Du das heute noch nicht sehen willst: Es wird eine Zeit kommen in der Du mutig sein wirst und tapfer. Manchmal müssen erst große Veränderungen passieren um diese viel zu selten gestreuten Fähigkeiten zu entdecken. Manchmal braucht man einen Grund um zu kämpfen … GRYFFINDOR!“, schrie er dann in seinem Kopf und wegen dem Applaus wusste er das der alte Hut das letzte Wort in die Menge gebrüllt hatte.
Mit immer noch zittrigen Beinen stand Remus von dem Hocker auf, nahm den Hut von seinem Kopf und setzte sich zu seinen klatschenden Klassenkameraden. Bei jedem seiner Schritte klangen die Worte des Hutes in seinem überfüllten Kopf wieder … „Sehr viel Mut, Große Veränderungen, Große Veränderungen …“
Aber was sollte es in seinem Leben schon für Veränderungen geben? Er würde immer ein Werwolf sein, sein gesamtes Leben, bis in den Tod.
Oft hatte Remus über die Worte des Hutes nachgedacht, manchmal seine Entscheidung in Frage gestellt und erst ein paar Jahre später ist im bewusst gewesen, dass die Veränderungen möglicherweise überhaupt nichts damit zu tun hatte das er ein Werwolf war.

Mit verunsicherter Miene setzte sich der frisch gebackene Gryffindor an den Tisch. Einer der älteren Vertrauensschüler beugte sich über den Tisch hinweg und schüttelte im die Hand. „Das war wirklich eine schnelle Einweisung“, meinte er lächelnd und ein Freund neben ihm nickte zustimmend.
Remus war sich im ersten Moment nicht sicher ob sie es ernst meinte, ihm war es wie eine halbe Ewigkeit vorgekommen …


Erst als die Hogwarts-Hymne angestimmt wurde, riss es Remus aus seinen Gedanken.
Er gratulierte nachträglich den neuen Gryffindors und entschied sich wie jedes Jahr, sich nicht an dem schiefen Gesang zu beteiligen. Trotzdem applaudierte er höflich als der letzte Ton endete.
Sofort erschien ein Haufen köstlicher Speise an dem Tisch und der Applaus wurde tosender. Dumbledore verbeugte sich freudig und tat sich eine riesige Hähnchenkeule auf, welche Hagrid schon interessiert beäugt hatte. Remus grinst und spürte abermals wie sein Magen verlangend knurrte.
Er aß soviel wie er konnte, während er James, Sirius und Peter mit finsteren Blicken strafte weil sie sich wieder einmal verhielten wie am verhungernde Tiere. Dieses Verhalten wurde von James beim Nachtisch nur noch getoppt als er in eine klebrige Sahnetorte biss und die süße Creme überall um sich verteilte. Mit einem Augenrollen wischte sich Remus einen Sahnefleck von der Nase und unterdrückte das Verlangen James zu belehren, da dieser sein Fehlverhalten nicht mal zu bemerken schien.
Komisch das einige Mädchen am Gryffindortisch und den benachbarten Tischen James und Sirius immer noch anzuhimmeln schienen. Sahen sie nicht dass sie Schweine waren?
Genervt wandte sich der Lupin ab, als eine hübsche Vierklässlerin sich zu ihrer Freundin wandte und ihr hinter vorgehaltener Hand etwas zuflüsterte und dabei auf Sirius deutete. Die beiden kicherten und wurden etwas röter um die Nasenspitze. Dabei sahen sie immer noch ziemlich perfekt aus und Remus wunderte sich auf einmal das sein Magen immer noch murrte als hätte er Hunger. Komische Weiber …
Doch als die beiden Mädchen Remus Blick auf sich spürten, wurde ihr Grinsen etwas breiter. Das eine Mädchen flüsterte ihrer Freundin erneut etwas zu und diese lachte hämisch auf. Mit angewidertem Blick wandten sich die beiden von Remus ab und drehte ihm ihre Rücken zu. Kurz hatte Remus das alberne Verlangen ihnen die Zunge raus zu strecken, aber er wandte sich lieber seinem Schokoladenkuchen zu. Hoffentlich würde Sirius niemals mit einer von ihnen was anfangen.

Nachdem das Festessen beendet war, erhoben sich die meisten Schüler müde von ihren Plätzen und machten sich auf den Weg zu ihren Himmelbetten. Die Erstklässler blieben unschlüssig sitzen, vollkommen verloren und unwissend was sie nun tun sollten. Remus hielt sofort nach Lily Ausschau und entdeckte ihr flammendrotes Haar bei einer kleinen Gruppe Erstklässler.
Sofort stand Remus auf, verabschiedete sich etwas wortkarg bei seinen Freunden, weil ihm das ganze immer noch ziemlich peinlich war und machte sich auf den Weg zu Lily.
Als sich alle Erstklässler bei ihnen eingefunden hatten und sie mit riesigen, erwartungsvollen Augen anglubschten und Remus sich auf einmal sicher war das er diese Erwartungen niemals erfüllen würde, wandte sich Lily mit unsicheren Lächeln an die Erstklässler. Remus war sehr froh das sie das Wort ergriff und er nur die Aufgabe hatte zu ihren Worten lächelnd zu nicken: "Hallo, ich bin Lily Evans und das ist Remus Lupin. Wir sind die Vertrauensschüler von Gryffindor und werden euch jetzt alles Weitere erklären. Wenn ihr irgendwelche Fragen habt, könnt ihr euch jeder Zeit an uns wenden! Und auch sonst, wenn es irgendwelche Probleme gibt. Nun gut, dann führen wir euch jetzt zu unserem Gemeinschaftsraum."
Schweigend lief Remus mit Lily vor der kleinen Gruppe. Immer wieder drehte sich Remus um, um nachzusehen ob nicht einer der Schüler verloren ging. Auch wenn sie nur in einem Gebäude waren: In Hogwarts konnte man sich sehr wohl verlaufen. Oder in irgendwelchen Trickstufen stecken bleiben, oder, oder, oder …
Aber sie waren noch alle da und immer wieder ging Remus ihre Gesichter durch da er ihre Namen noch nicht kannte: Da war das schwarzhaarige Mädchen welches penetrant nach Zuckerwatte roch, unwillkürlich musste er sich fragen ob sie wohl heute Morgen darin gebadet hatte. Ein kleiner Junge welcher gut ihr Zwillingsbruder sein könnte, der aber nach Schokolade roch. Eigentlich ein sehr angenehmer Geruch, wenn man seinen braunen Zuckerbart sah war es allerdings schon ein bisschen eklig. Das blonde Mädchen welches alles um sich herum naserümpfend zur Kenntnis nahm. Ein pummeliger Junge der noch immer Tränen der Nervosität in den Augen stehen hatte und sich alle zwei Sekunden panisch umblickte – in den Intervallen dazwischen schaute er all seine Mitschüler nach der Reihe nach an. Man konnte richtig mitzählen. Umblicken, Mitschüler, Mitschüler, Mitschüler, Umblicken, Mitschüler. Blieb nur noch die Fragen offen wieso ihm dabei nicht schwindelig wurde.
Zwei kleine Mädchen, die sich schüchtern umsahen und sich bereits an den Händen hielten und anscheinend die Entscheidung getroffen hatten beste Freundinnen zu werden komplettierten die Runde.
Nachdem die kleine Gruppen die vielen Treppen zum Gemeinschaftsraum erklommen hatten und Remus die Erstklässler mit unsicherer Stimme auf die Gefahren der wandelnden Treppen hingewiesen hatten, blieb der Lupin vor dem Bildnis der fetten Dame stehen.
Mit einem Lächeln auf den Lippen nannte Lily der fetten Dame das Passwort, mit einer ausladenden Handbewegung ihrerseits und ein paar freundlichen Worten für die Erstklässler öffnete sie ihr Portrait und ließ die Gruppen in den Gemeinschaftsraum.
Im Kamin flackerte bereits ein wärmendes Feuer mit leisen „Oooohs!“ und „Aaaahs“ sahen sich die neuen Schüler um und Remus ahnte das sie sich bereits heimisch fühlten. Dieser Raum sorgte immer dafür, dass man sich sofort heimisch fühlte – ganz egal ob man ihn jemals zuvor gesehen hatte oder man einige Wochen auf ein Wiedersehen warten musste.
Vor der Wendeltreppe welche zu den Schlafsälen führte, blieb Remus stehen.
„Eure Schlafsäle befinden sich weiter oben im Turm. Die Zimmer der Mädchen sind links, die der Jungs rechts. Eure Koffer sind bereits hoch gebracht worden. Seht euch erst mal in Ruhe um, aber denkt dran nicht mehr im Schloß herumzuwandern. Geht zeitig schlafen, Morgen ist euer erster großer Tag." Remus sah die Lächeln der Erstklässler und ihre glücklichen Mienen, als Lily ihnen eine Gute Nacht wünschte. Sicherlich würde es für sie eine unruhige Nacht werden – so voller Erwartungen und Spannung mussten sie auf den nächsten Morgen sein.

Und auch Remus freute sich bereits auf den Unterricht. Aber morgen vor dem Frühstück stand erstmal der Willkommensstreich an und ihm glühte noch immer der Kopf, weil er sich die ganze Zeit Gedanken machte wie er sich möglichst schmerzlos aus der Affäre ziehen konnte. Aber bisher war ihm einfach noch nichts eingefallen und vermutlich musste er einfach da durch.
Sicherlich waren schon alle Schüler in ihren Gemeinschaftsräumen und Remus wollte auch kurz sehen ob seine Freunde schon oben waren.
Als alle Erstklässler in ihren Räumen waren, wandte sich Remus an Lily, die sich auf eine der kuscheligen Sessel gestürzt hatte und offenbar sehr zufrieden mit ihr beiden Leistung war.
Remus strahlte Sie an. Offenbar hatte Lily wirklich nichts dagegen das er ihr Vertrauensschülerpartner war - aber wollte Sie nun das er noch bei ihr blieb? Mit ihr sprach, so wie das Freunde nun mal machten? Remus hatte schon immer Probleme damit gehabt Gleichaltrige kennenzulernen und eigentlich wollte er auch überhaupt nicht das ihm viele nahe traten. Aber Lily wollte doch nun sicherlich zu Alice und nicht mehr mit einem Langweiler wie ihm zusammen sein, oder nicht
„Ich geh dann auch hoch. Ich wünsch Dir eine Gute Nacht Lily“, sagte er freundlich und lächelte ihr `schüchtern zu, unsicher ob es das richtige war was er hier tat – aber vielleicht würden sie wirklich noch Freunde werden können.
Beim Vorbeigehen winkte er Frank Longbottom zu, der sich mit ihm ein Zimmer teilte und den er bisher noch nicht zu Gesicht bekommen hatte.
Oben angekommen klopfte er an seine eigene Zimmertür, weil seine Mutter ihm als Kind immer gesagt hatte das man anklopfte, wenn man wusste dass jemand drin war. Seine Freunde würden so oder so wohl kaum schlafen, dann würde er sie auch nicht aufwecken.
„Hallo …“, sagte er grinsend und sah bereits eine Sekunde später James unheilversprechendes Gesicht, welches nur eines bedeuten konnte: Ihr Lieblingsthema, der morgige Streich.
Mit einem lautlosen Seufzen wandte sich Remus an sein Himmelbett, sah seinen Koffer neben seinem Bett stehen: Entweder war Sirius nicht besonders gut mit ihm umgegangen oder er war einfach eines natürliches Todes gestorben – den nun lag er mehr oder weniger in Zweiteilen da und sah ziemlich armselig aus.
Remus setzte sich auf die Fensterbank des Erkerfensters neben James Bett – wie oft hatte er schon hier gesessen, in den nächtlichen Himmel gestarrt und nachgedacht? Er sah den halbvollen Mond am Himmel stehen und feindselig auf ihn herab blicken. Mit grimmigem Blick nahm Remus den Blick vom Himmel und schaute seine Freunde an. Irgendwie konnte er nicht glauben, dass sie schon bereit waren zu schlafen …

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Caitleen Byrne
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Dez 07, 2011 6:08 am

Nachdem die Erstklässler auf die vier Häuser verteilt waren, sagte Dumbledore noch einige Worte und dann ging das große Essen los. Durch Hauselfenmagie erschienen plötzlich allerlei Leckereien auf den langen Tafeln und es war wirklich für jeden noch so heiklen Geschmack das Richtige dabei. Caitleen hielt sich vor allem an die Süßspeisen. Während dem Essen beantwortete sie nach links und rechts neugierige Fragen und quatschte mit den anderen vom Quidditch-Team. "Ich muss noch nachsehen, aber ich werde versuchen, uns gleich für übermorgen Abend das Spielfeld zu reservieren", meinte sie. Einen Zettel wollte sie auch noch aushängen, auf welchem sie nach neuen Spielern suchte. Weiters mussten einige Strategien durchgesprochen und ausprobiert werden. Eine stressige Zeit lag vor dem Team. Aber auch eine lustige Zeit.

Allmählich leerte sich die Halle und schließlich stand auch Caitleen auf. "Erstklässler, bitte zu mir.", rief sie leise, sodass nur der Ravenclaw-Tisch es hören konnte. "Folgt mir bitte, ich zeige euch den Weg zum Ravenclaw-Gemeinschaftsraum und zu den Schlafräumen." Mit den Winzlingen im Schlepptau marschierten sie und Kingsley los. Immer wieder waren von hinten Ah's und Oh's zu hören. Das erfüllte Caitleen mit Freude. Sie selbst liebte Hogwarts mit all seinen Überraschungen und sie freute sich immer wieder, wenn sie neue Schüler beobachten konnte, die ebenso überrascht waren. "Ein bisschen schneller," hörte sie von hinten Kingsley mahnen. Nach unzähligen Gängen standen sie endlich vor dem Adler, der den Eingang zum Ravenclaw-Turm verbarg. Der Gemeinschaftsraum ihres Hauses war der Höchstgelegenste und man hatte eine unglaubliche Aussicht über den Großteil des Schulgeländes. Gerüchten zufolge sollte der Slytherin-Gemeinschaftsraum sich unter dem See befinden, da bevorzugte die Hexe eindeutig den Turm!

Sie erklärte den Erstklässlern noch einmal das Rätsel und wartete eine Minute, ob jemand auf die Lösung kam. Einige wagten es, aber niemand lag richtig. Bevor sie jedoch das Passwort verriet, wies sie die Kleinen noch einmal darauf hin, dass nur die erste Woche das Passwort die Antwort eines Rätsels war. Ab dann würde der Adler stets irgendeine philosophische Frage oder dergleichen stellen, und da musste einem bloß eine möglichst kluge Antwort einfallen. Plötzlich zeigte ein kleines Mädchen weiter hinten auf. Caitleen lächelte sie ermunternd an und die Kleine rief aufgeregt: "Der Atem!" Der Adler klackte und gab den Weg frei. "Bravo", meinte die Vertrauensschülerin.

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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Dez 08, 2011 3:43 am

Als Andromeda geantwortet hatte, wandten sich die drei wieder von der immer noch maulenden Schüler-Menge ab und warteten darauf, dass auch der letzte Rest Mehl weggezaubert wurde.
Es dauerte seine Zeit, aber allmählich beruhigten sie sich und nach und nach sah die Große Halle wieder wie früher aus. Die großen weißen Kerzen, die für Hogwarts so typisch waren, schwebten über ihren Köpfen, als eine Hexe namens Minvera Mcgonagall, die erst seit ein paar Jahren hier war, den Erstklässlern mit strenger stimme erklärte, was sie zu tun hatten. Die meisten von ihnen sahen ziemlich nervös aus, und Samantha lächelte ihnen ab und zu zu, als sie vorbeiströmten, immer in Richtung Sprechender Hut, der auf einem kleinen hölzernen Hocker lag. Sam erinnerte sich daran, wie aufgeregt sie gewesen war, als sie das erste Mal die Halle betreten hatte, mit den Schülern ihres Jahrgangs und noch eine von vielen – für ein paar Stunden gab es zwischen den Erstklässlern noch keinen Häuser-Kampf. Damals noch hatte sie sich für etwas Besseres gehalten, wusste sie doch, dass reinblütige Familie äußerst selten waren und außerdem hatte sie schon das ein oder andere Buch über die hohe Kunst der Zauberei gelesen. Sie war sie sicher, dass sie Erfolg haben würde, von Anfang an. Und trotzdem war da die Angst. Ihre Familie war bisher immer in Slytherin gewesen, sie waren niemals bösartig gewesen, doch hatten sie immer alles getan, was nötig gewesen war, um Ruhm und Ehre zu erlangen. Auch Sam besaß diese Eigenschaft – besaß sie immer noch, wenn man so wollte – und darum war es für jeden ziemlich klar, dass sie ebenfalls in das Haus der Schlangen kam. Doch wer konnte das schon hundertprozentig sagen? Niemand wusste, wie sich der Sprechende Hut entscheiden würde. Möglicherweise war sie doch nur eine Gryffindor, oder Ravenclaw… oder aber Hufflepuff. Vielleicht gab es etwas in ihr, das nicht zu einer Slytherin passte. Als sie so in einer Reihe standen, sah sie auch zum ersten Mal Severus, direkt neben Lily Evans. Schon damals buhlte Potter um ihre Aufmerksamkeit. Dass sie am Anfang ganz alleine und ohne Freunde war, hatte Samantha schon fast wieder vergessen. Die Freundschaft mit Narcissa und Andromeda kam erst ein paar Tage später zustande, in einer ihrer ersten Flugstunden. Sie hatten alle am Anfang kein wirkliches Talent zum Fliegen, und sie standen direkt nebeneinander, und so kamen sie ins Gespräch.
Nun ja, auch wenn sie bis dato alleine gewesen war, ging sie erhobenen Hauptes nach vorne, setzte sich auf den Stuhl und wartete, bis ihr der Hut aufgesetzt wurde. In der Zeit, in der sich der Hut entschied, starb sie innerlich tausend Tode – was, wenn ihre Familie sie nicht mehr lieben würde, wenn sie nicht nach Slytherin käme? Was, wenn sie nun für Gryffindor kämpfen musste? Was, wenn sie doch nicht gut genug für diese Schule war?
Doch dann rief er ‚SLYTHERIN‘ und ihre Sorgen waren umsonst gewesen. Sie hatte sich bis heute oft genug bewiesen, und dass nun ein silbernes Vertrauensschülerabzeichen auf ihrem Umhang prangte, bewies das nur noch. Sie fühlte sich angenommen, verstanden und sie hatte Freunde, denen sie vertrauen konnte. Und… die Dinge hatten sich geändert. Das fünfte Schuljahr, dieses Jahr, würde alle prägen, irgendetwas würde passieren, das spürte sie.

Tief in Gedanken versunken, bekam sie nur noch die letzten Kinder mit, die den vier Häusern zugeteilt wurden. Ein Mädchen namens Abbey Hunt wurde Slytherin zugewiesen und Samantha klatschte lächelnd. Sie würde eine ihrer Schützlinge sein.
Nachdem alle ein neues Zuhause hatten, erschienen die vielen Speisen, die die Elfen unten in der Küche zubereitet hatten und die mit vielen „Aaah“‘s und noch mehr „Oooh“‘s quittiert wurden.
Alle aßen so viel sie konnten, und Samantha realisierte immer mehr, dass sie nun endlich wieder Zuhause war. Für ein Jahr konnte sie wieder hier sein – dass es eine Schule war, war eigentlich nur nebensächlich. Eine Hexe zu sein hatte so viele Vorteile…

Als sie alle fertig gegessen hatten und Professor Dumbledore seine Rede gehalten hatte, ertönte Bellatrix‘ Stimme in dem Chaos, das nun losbrach. „Und, was machen wir jetzt? Ich hab irgendwie noch keine Lust hoch zu gehen...“
Sam zuckte ratlos mit den Schultern. „Geht mir genauso, aber egal, was ihr machen wollt, wartet bitte damit, bis ich zurück bin. Wird wohl nicht lange dauern, die 1. Klässler einzuweisen. Bis gleich!“ Und damit stand sie auf, lächelte ihren Freunden zum Abschied noch kurz zu und hob dann die Arme, um auf sich Aufmerksam zu machen. „Alle Erstklässler zu mir! Slytherin hier her!“, rief sie in der Hoffnung, dass man sie über den ganzen Tumult hörte. Doch sie hatte Glück – die kleinen hatten bessere Ohren als sie erhofft hatte, und kamen so schnell angedackelt, ihre Augen glänzten vor Freude und Aufregung. Auch Lucius Malfoy stoß zu ihnen, wie immer mit einem höhnischen Lächeln im Gesicht. „Okay, ich hoffe, es sind alle da. Ich bin Samantha Darrell und das“, Sie zeigte kurz auf Lucius, „ist Lucius Malfoy. Wir sind eure Vertrauensschüler und damit Ansprechpartner. Falls im Laufe des Jahres irgendwelche Fragen aufkommen sollten, kommt ruhig zu uns, wie müssten eine Antwort darauf finden können.“ Sie lächelte die Kinder an. Alle waren ganz still, hörten ihr zu, was sie freute. Ihre Stimme war fester, als sie gehofft hatte – vor der Menge zu sprechen war nichts neues für sie, das war etwas, das sie konnte, doch das hier waren Kinder, die auf sie zählten, und die ohne die Hilfe der Vertrauensschüler in große Schwierigkeiten kommen konnten. „Ich werde euch gleich zu dem Slytherin-Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle führen, und ich vertraue darauf, dass ihr wisst, wie ihr euch zu benehmen habt. Bleibt zusammen und passt auf, wo ihr hintretet. Folgt mir.“ Damit wandte sie sich um und ging langsam in Richtung Kerker. Während sie die Schüler zum Gemeinschaftsraum führte, begann sie zu erzählen: „Aufpassen sollt ihr deshalb, weil es viele Trickstufen auf den Treppen gibt… Die bewegen sich übrigens… Und die hat wohl Rowena Ravenclaw dort eingebaut. Ihr solltet auch durch keine Geister laufen, die Kälte werdet ihr ewig nicht mehr los. Achja, und natürlich dürft ihr den anderen unter keinen Umständen verraten, wo sich der Gemeinschaftsraum befindet und was das Passwort für ihn ist. Glaubt mir, es ist es auch gar nicht wert, dass ihr andere Gemeinschaftsräume besucht und euch damit viel Ärger einbrocken könnt, wir haben nämlich mit Abstand den coolsten von allen… Er liegt halb unter dem See, und man kann manchmal den Kraken vorbeischwimmen sehen. Das haben die anderen nicht. So.“
Mittlerweile waren sie angekommen, und Sam stellte sich schräg neben die Tür, auf der, halb verborgen, eine Schlange aus Metall festgenagelt worden ist. Sie waren durch einen Korridor gegangen, von denen viele der anderen Schüler nichts wussten, und somit blieb der Gemeinschaftsraum vor den neugierigen Augen der anderen verschont. Man konnte die Tür auch nur ausmachen, weil die Schlange da war, denn die Tür bestand aus dem gleichen Stein wie die Mauer, und sie schwang nur auf, wenn man das Passwort sagte.
„Also, das momentane Passwort lautet Filiis heredem, merkt es euch. Schreibt es euch nicht auf oder so, wenn ihr es wirklich vergessen haben solltet, kommt zu uns. Filiis heredem.“
Die Tür schwang auf, und Samantha trat in den Gemeinschaftsraum. Im Kamin flackerte ein Feuer, und die gemütlichen dunkelgrünen Sessel waren im ganzen Raum verstreut. Die Kinder machten große Augen und tuschelten aufgeregt miteinander.
„Der Gemeinschaftsraum steht euch die ganze Zeit zu Verfügung. Trotzdem solltet ihr die Nacht lieber mit Schlafen verbringen, statt mit Zauberschach. Zu den Schlafsälen geht es hier lang. Einer ist für die Mädchen, einer für die Jungen. Lucius wird euch den Jungenschlafsaal zeigen, Mädels, ihr geht mit mir.“ Damit trennten sie sich und Sam dirigierte die plappernde Meute zu ihrem Zimmer. Es war ein schönes Zimmer, doch das waren sie eigentlich ja alle. „Eure Koffer stehen vor den euch zugewiesenen Betten. So, falls es noch Fragen gibt, fragt.“ Die Mädchen sahen sie nur mit großen Augen an. Sam lächelte. „Na gut, dann bis morgen. Schlaft gut, morgen wird ein großer Tag für euch.“

Schnellen Schrittes lief Samantha die Treppen wieder hinunter, den Korridor entlang, die Treppen zur Vorhalle hinauf, durch die Tür des Großen Saals und sah Bellatrix und Severus ein paar Flaschen auf den Tisch stellen. Was hatten sie nur vor?
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Severus Snape the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Dez 08, 2011 6:10 am

Ganz in Gedanken versunken merkte Severus kaum, dass sich jemand zu ihnen gesellte. Erst, als Andromeda die Stimme erhob, schreckte er zusammen und lächelte sie kurz an. „Hey“, antwortete er und wandte sich dann wieder der großen Tür zu, die in wenigen Sekunden aufschwingen würde. Inzwischen hatten sich auch die anderen ihres Freundeskreises zu ihnen gesellt – Bellatrix und Regulus mit einem eher missmutigen Gesichtsausdruck. Natürlich, sie standen ein wenig auf Kriegsfuß mit Andromeda – wer konnte es ihnen verübeln? Sie war bestens mit dem eher weißen Schaf der schwarzen Familie Black befreundet … Sirius. Wundervoll. Aber Severus scherte sich recht wenig darum. Er akzeptierte Andromeda, nicht mehr, nicht weniger. Eine wirkliche Freundschaft würde wohl nie entstehen, aber vermutlich hatte auch sie das nie vorgehabt. Von daher konnte Sev damit getrost leben. Kurz warf der Snape einen abschätzenden Blick zu Joyce, die sie alle wohl so schnell nicht mehr los würden. Auch Bellatrix hatte alles andere als begeistert gewirkt, als sie so frech in ihr Abteil gekommen war. Kurz schüttelte er den Kopf, als auch schon die Winzlinge eintraten und mit großen Augen die Decke bewunderten. Einige duckten sch ängstlich in die Schülermenge, andere liefen mit gerecktem Kinn und breiten Schultern vorneweg. Man konnte jetzt schon sagen, wer später in welches Haus kam – zumindest teilweise, schließlich gab es immer wieder Ausnahmen. Was zum Beispiel machte die kleine Ratte Peter Pettigrew in Hogwarts. Wenngleich die Slytherins eher spöttisch dem Grundsatz ‚Mutig und Stark’, den die Löwen vertreten sollten, entgegensahen, so entsprach Pettigrew doch keinerlei … Norm. Hufflepuff wäre wohl passender gewesen. Aber immerhin hatte das Duo Black und Potter somit einen Klotz am Bein, der ihnen so manches erschwerte – was weniger Arbeit für die Slytherins bedeutete. Wobei Peter vermutlich fast schlimmer war als die ‚Rumtreiber’. Ein richtiges Ekel. Der Eiterpickel auf Potters makellosem Gesicht. Severus grinste höhnisch und beobachtete dann stillschweigend die Zeremonie. Die kleinen Kinder stiegen einer nach dem anderen auf den Stuhl und bekamen den von Flicken übersäten Sprechenden Hut aufgesetzt. Bei den einen dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis sie zugeteilt wurden, bei anderen schrie der Hut das entsprechende Haus gleich heraus. Einige vielversprechende Sprösslinge wurden Slytherin eingeteilt und bei anderen wusste Severus sofort, dass sie Probleme machen würden. Aber einige Unruhestifter gab es schließlich immer. Es musste immer jemanden geben, der aus der Reihe tanzte.
Doch darüber machte sich der schwarzhaarige Slytherin keine Gedanken, denn es wurde bereits das Essen aufgetischt und erst jetzt merkte er, wie hungrig er doch war.
Einige Zeit hörte man nur Schmatzen und gedämpftes Murmeln von allen Haustischen und erblickte die Lehrer, die mit mal strenger, mal belustigter Miene das Schauspiel überwachten. Dumbledore in der Mitte, die Halbmondbrille auf der krummen Nase, blinzelte lächelnd in die Schülermenge. Sev wusste nicht so recht, was er von dem alten Mann halten sollte. Einerseits schien er durchaus begabt, schließlich war er nicht umsonst Leiter der Hogwarts Schule für Hexerei und Zauberei. Doch andererseits … man musste sich nur mal ihre Schulhymne anhören und wusste, dass dieser Zauberer nicht so ganz normal war. Und genau diese wurde gesungen, als alle den Mund mehr oder weniger leer hatten. Zumindest gab es immer noch einige verirrte Seelen, die mit freudigem Gegröhle mit einstimmten. Diese Kindsköpfe!

Nachdem auch die letzten Schüler fertig gegessen hatten, das Lied verklungen war und Dumbledore seine alljährliche Ansprache gehalten hatte, begann das allgemeine Treiben. Keiner wusste das Passwort, jeder wollte zuerst da sein und die Erstklässler standen schüchtern zusammengepfercht in einer Ecke. Bellatrix blieb jedoch wie einige andere gelangweilt auf ihrem Platz sitzen. “Und, was machen wir jetzt? Ich hab irgendwie noch keine Lust hoch zu gehen.“
Ein allgemeines Nicken, auch von Sam, die jetzt aber aufsprang, um ihrer Aufgabe als Vertrauensschülerin gerecht zu werden. „Ich habe auch nicht wirklich die größte Lust daran, schon in den Gemeinschaftsraum zu verschwinden. Es werden sowieso die kleinen Kinder da herumwuseln. Darauf kann ich verzichten.“ Je länger sie redeten, desto leerer wurde die Halle. Die meisten Schüler und Lehrer waren bereits gegangen, nur noch wenige saßen an den Tischen und unterhielten sich, als Professor Slughorn, ihr Hauslehrer, angewackelt kam. „Dass Sie mir morgen bloß pünktlich sind! Schließlich habe ich Großes mit Ihnen vor. Nun denn. Eine angenehme Nachtruhe.“ Severus verdrehte die Augen. Dieser Quacksalber. Dachte auch, sie mochten ihn. Wie so jemand zum Hauslehrer von Slytherin werden konnte … unglaublich. Vielleicht aber rührte Sevs Abneigung gegenüber dem Tränkelehrer auch schlichtweg daher, dass er seinen kleinen Slug-Club verachtete. Nur die Besten kämen dort herein. Natürlich. Und Severus hatte wohl nie jedes Jahr mit Bestnoten bestanden?! Doch er scherte sich nicht mehr darum. Vielmehr wusste er, dass er es besser konnte. Die Zaubertrankbücher waren schlecht. Die Anweisungen schwammig und einen gescheiten und verwendbaren Zaubertrank konnte man damit schon gar nicht brauen. Ein Gedanke kam dem Slytherin, doch er wurde von Bellatrix aus seinen Träumereien gerissen, die sich beschwerte, dass immer noch niemand einen produktiven Vorschlag beigesteuert hatte.
„Wie wär’s damit…?!“, schlug Sev vor und schnappte sich eine nur noch halb volle Flasche Wasser, murmelte leise einen Zauberspruch und schon verdunkelte sich die Flüssigkeit schlagartig und wenn man daran schnupperte, stach einem der leicht beißende Geruch von Alkohol in die Nase. Sie waren vielleicht Zauberer, aber immer noch ganz normale Jugendliche … und wer wollte schon zu Butterbier und Feuerwhisky nein sagen?!
Bellatrix grinste nur und zückte ihrerseits ihren Zauberstab und tat es ihm gleich, einige Flaschen und Gläser hervorzuzaubern. Da hatte der Verwandlungsunterricht doch einmal etwas gebracht. So dauerte es nicht lange und die wenigen, die noch in der Großen Halle rumlungerten, waren versorgt. Auch Sam und Lucius stießen wieder zu ihnen. Dann konnte der Abend ja beginnen…
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Dez 11, 2011 5:40 am

Als Professor McGonagall den dreibeinigen Stuhl mit dem Sprechenden Hut aufgestellt und den ersten Erstklässler aufgerufen hatte, wandte sich Meredith, wie die meisten anderen Hogwartsschüler auch, der Verteilung zu. Nacheinander setzten sich die ängstlichen Jungen und Mädchen auf den wackligen Stuhl und wurden von dem Sprechenden Hut in ein Haus eingeteilt. Nach jeder Einteilung jubelten die Häuser, die um einen Schüler reicher geworden waren. So schnell, wie die Verteilung angefangen hatte, war diese auch schon wieder vorbei. Stille verbreitete sich, als Albus Dumbledore sich erhob und stimmte die Hymne von Hogwarts an. Meredith summte leise mit. Sie mochte den Schulleiter wirklich. Auch wenn er manchmal auf komische Ideen kam, was man eindeutig an dem Text der Hymne erkennen konnte.
Dumbledore wünschte ihnen wie jedes Jahr nach dem Ende der Hymne einen 'Guten Appetit' und die Teller und Schüsseln vor ihnen füllten sich mit köstlichem Essen. Während dem Essen wandte sich Meredith ihrer Kapitänin zu und fragte sie gleich, wann denn das erste Training sein würde. Sie freute sich sehr darauf, endlich wieder auf den Besen zu steigen und Quidditch zu spielen. Caitleen beantwortete auch gleich ihre Fragen und auch die Fragen vom Rest des Teams, die alle in der Nähe von ihnen saßen. "Ich muss noch nachsehen, aber ich werde versuchen, uns gleich für übermorgen Abend das Spielfeld zu reservieren." Meredith wäre vor Freude fast aufgesprungen, konnte sich aber gerade noch zurückhalten und tat sich stattdessen noch Cornish Pasty auf ihren Teller.

Bald darauf waren die meisten Schüler satt und die Halle leerte sich langsam. Die Vertrauensschüler machten sich auf den Weg, um die Erstklässler in die Gemeinschaftsräume zu bringen und auch die meisten restlichen Schüler brachen auf zu ihren wartenden warmen Betten. Auch Emily und Meredith aßen ihre letzten Bissen und folgten einigen Hufflepuffs aus der Großen Halle. Dann aber trennten sich ihre Wege. Die Hufflepuffs bogen ab in Richtung der Küche, während die beiden Ravenclaws viele Treppen hochstiegen, um in den hohen Turm zu gelangen, der den gemütlichen Gemeinschaftsraum und die Schlafsäle enthielt. Da sie das Rätsel dank Caitleen schon kannten, ließ sie der Adler schnell durch.

Tbc: Ravenclaw Gemeinschaftsraum
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Dez 11, 2011 6:03 am

"Wo hast du denn die ganze Zeit gesteckt?"
"Ich war mit Cissy im Zug...wo ich gerade dabei bin, habt ihr sie irgendwo gesehen?"
Kurz nach ihr selbst gelangten auch Bella und Regulus zu ihnen, wobei ihr weder die offene Abneigung ihrer Schwester noch das nicht ganz so auffällige Missfallen ihres Cousins entgingen. Nach fünfzehn Jahren allerdings bemühte sie sich so weit wie möglich, darüber hinweg zu sehen - immerhin legte sie es nicht auf eine Konfrontation an und die kleinen, kindischen Zickereien ihrer Schwester waren ihr auch keinen Streit wert - schon gar nicht innerhalb der Familie.

Während die Einteilungszeremonie für die Erstklässler begann, schweiften ihre Gedanken wieder ab. Die meisten erinnerten sich vermutlich haargenau an jenen Tag - sie nicht. Heute vor genau vier Jahren war sie so nervös gewesen und ängstlich, dass ihr Gehirn den Großteil der Erinnerungen eliminiert hatte. Nur noch die Gefühle waren ihr erhalten geblieben - wie sie gezittert hatte, als eine der ersten nach vorne treten zu müssen und später noch mehr, als der Hut für einen Moment in Erwägung zog, sie nicht nach Slytherin zu schicken. Welches andere Haus er vorgeschlagen hatte, wusste sie nicht mehr, nur noch, dass sie nahezu panisch geworden war bei dem Gedanken daran ihrer Schwester, die gleich nach ihr kam, gegenüber zu treten und sich zu rechtfertigen. Heute freilich sah sie das alles etwas anders. Im Nachhinein schien ihr die Vorstellung, jetzt an einem der anderen Tische zu sitzen, nicht so beängstigend wie damals. Aber als Erstklässlerin war sie eben selbst anders gewesen. Nachgiebiger und viel leichter zu beeinflussen.

Auch der Rest des Abends verlief wie gewohnt, nach der Einteilung der Neuen gab es das übliche Festessen und Dumbledores Rede zum Schuljahresbeginn. Während sie auf den Gesichtern ihrer Mitschüler, die um sie herum saßen, mehr oder weniger deutlich sehen konnte, dass diese ihn für ein wenig verrückt hielten, gefiel ihr gerade diese Eigenschaft an ihrem Schulleiter. Als eine Hexe, die in einer todernsten Familie ohne Humor und ohne Freude - abgesehen von jener sadistischen Freude, die ihre ältere Schwester des öfteren zeigte - aufgewachsen war, war es ihr nun nur zu Recht, in einer Schule zu sein, wo auch Spaß eine Rolle spielte - Spaß, der nicht das Leid eines anderen erforderte. Wieder einmal fragte sie sich, warum alles so war wie es war. Warum waren ihre Schwestern die perfekten Töchter? Waru schienen sie sich in dieser Rolle auch wohlzufühlen? Und warum war sie nicht so? Was - oder wer - war Schuld daran, dass sie so gar nicht in die allzu schwarze Familie Black passte?
Andromeda bemerkte kaum, wie sich die Große Halle immer weiter leerte, bis sie schließlich mit ein paar anderen alleine war. Als sie sich umschaute, sah sie, wie Bella und Sev sich gerade daran machten, Wasser in Alkohol zu verwandeln. Einen Moment schwankte sie noch, dann grinste sie. Eine kleine Stimme in ihrem Hinterkopf fragte sich, wie Muggel das wohl machten. Magie war schon praktisch.
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Dez 11, 2011 7:38 am

Regulus beobachte all das Geschehen um ihn herum , ohne jedoch wirklich Notiz davon zu nehmen. Er bemerkte am Rande , das die 1. Klässler , die Slytherin zugeteilt wurden , recht vielversprechend aussahen. Einige hatten schon dieses verwegene Lächeln im Gesicht und in einigen Augen sprühte nur so die List. Alles im Allen wurden alle zugeteilten Slytherin Neulinge von einer Aura umgeben , die den Black spüren lies , das keiner diesem Haus Schande bereiten würden. Ab und zu klatschte nun auch Regulus , um den Nachwuchs gebührend zu empfangen. Kurz lies er seinen Blick auch zu den übrigen Tischen wandern. Hufflepuff konnte man gleich vergessen. Für Regulus existierten sie nur als Randgeschöpfe. Rawenclaw. Nun gut , sie glänzten jedes Jahr durch Leistung. Man konnte alles gegen sie sagen , nur dumm waren ganz und gar nicht. Und dann – Regulus verdrehte spöttisch die Augen – schweifte sein Blick zu dem Tisch der Gryffindors. Der Löwe war ihr Zeichen , ein mutiges und starkes Tier. Aber irgendwie schien der sprechende Hut das Jahr für Jahr wieder zu vergessen. Regulus konnte nur darüber lachen. Die Zauberer und Hexen die an diesem Tisch saßen , sollten diesen Grundsatz vertreten? Lächerlich. Als Regulus Blick auf Peter Pettingrew fiel , stellten sich dem Slytherin alle Nackenhaare auf. Warum wurde so etwas überhaupt reingelassen? Dumm wie Stulle , das war er. Der Black konnte sich nicht vorstellen , für was dieses Individuum überhaupt zu gebrauchen war. Noch weniger konnte er nachvollziehen , warum sich Potter , Lupin und Sirius damit abgaben.
„Obwohl. Niedriges Niveau sind sie ja gewohnt. Allesamt sind sie das Niveau in Person. Wir sollten stolz darauf sein das sie unsere Schule besuchen – das wir sie überhaupt kennen... Welch Bereicherung für uns.“
Angeekelt wand Regulus sich ab und widmete sich wieder halbherzig den Gesprächen an seinem Tisch. Alle aßen genüsslich , vor allem aber die Neulinge hauten rein – solch ein Festmahl hatten sie in ihrem Leben wahrscheinlich noch nicht gesehen. Als auch die letzten Nachzügler mit dem Essen fertig waren , war nun die Zeit gekommen , an dem die 1. Klässler zu ihren Zimmer zugeteilt wurden.
„Und, was machen wir jetzt? Ich hab irgendwie noch keine Lust hoch zu gehen.“ , warf seine Cousine noch ein. Alle am Tisch nickten zustimmend. Wenn Regulus es sich Recht überlegte , hatte auch er noch Lust darauf ein bisschen Spaß zu haben. Egal ob er sich nun der Studie „Schwarze Magie“ widmete oder ob er noch etwas mit seinen engsten Freunden machte. Doch ehe hier irgendjemand irgendetwas tun konnte , standen Samantha und Lucius – die Vertrauensschüler von Slytherin – auf und gingen ihrer Aufgabe nach. Die Kleinen zu ihren Schlafsälen bringen , ihnen das Wichtigste zu sagen , allen voran das Passwort zum Gemeinschaftsraum. Regulus beobachte die Truppe um Lucius und Sam und gestand sich ein , das sie ihrer Aufgabe äußerst gut und zielstrebig nachgingen. Wenn sie nervös waren , so merkte es man ihnen keines Weges an. Sie strahlten ein Selbstbewusstsein aus , als machten sie es zum 1000. Mal.
„Also meine Freunde. Ich schließe mich eurer Meinung an. Ich will meinen ersten Schultag wirklich ungern damit verbringen , kleinen Kindern beim Zauberschach spielen zu zu sehen , geschweige denn will ich mir ihr Gewusle und ihre nervigen Fragen antun. Das können schön die anderen übernehmen. Ich bin doch nicht die Auskunft.“ , warf Regulus ein , wie immer mit seinem angewöhnten Sarkasmus in der Stimme , welchen er nur selten fallen lies.
Geduldig warteten sie bis die beiden wiederkamen , dann würden sie sich alle etwas einfallen lassen. Als jemand an getrampelt kam , blickte Regulus nach oben und erblickte seinen Hauslehrer. Professor Slughorn. So ein Schwachmat von Lehrer. Er sagte : „Dass Sie mir morgen bloß pünktlich sind! Schließlich habe ich Großes mit Ihnen vor. Nun denn. Eine angenehme Nachtruhe.“ In Gedanken hatte Regulus diesen Lehrer schon zig Mal umgebracht. Er war nicht beliebt bei den Slytherin Schülern. Wie konnten sie auch jemanden mögen , der so eine lächerliche Gestalt war und vor dem man kein Fünk'chen Respekt haben konnte? Es war erbärmlich , das gerade Slughorn Hauslehrer von Slytherin – dem besten aller Häuser – war. Und als würde er sich wirklich darum sorgen , wann sie ins Bett kamen. Ihm war nur wichtig das sie in seinem Unterricht waren , ob sie nun aufpassten oder schliefen. Sie mussten ihre Leistung bringen , damit er als Lehrer gut da stand. Etwas anderes war ihm nicht wichtig.
„Ich bete zu Gott , das dieser Mann eines Tages tot umfällt und wir einen vernünftigen Hauslehrer bekommen. Jemand mit Klasse , jemand , der die Attribute die für Slytherin stehen , selbst wieder spiegelt.“
So in Gedanken versunken bemerkte er kaum , das sich Severus und Bellatrix bereits gerührt hatten. Und ihr Vorschlag schien schon Gestalt an zu nehmen. Regulus sah gerade noch wie sein bester Freund nach einer Wasserflasche griff , leise einen Zauberspruch aussprach und die Wasserflasche dann eingehendst betrachtete. Erst als sich die Flüssigkeit von einem Moment auf den anderen verdunkelte , begriff Regulus was die beiden vorhatten , denn Bellatrix hatte es Snape bereits gleichgetan.
„Sind wir aber heute wieder unartig.“ , brachte Regulus mit einem unterdrückten Lachen , während er sich erhob und ebenfalls Flaschen mit Wasser herbeizauberte , die er den – wie seine Vorgänger – in das berauschende Getränk verwandelte.
„Wir sollten wirklich eher so etwas beigebracht bekommen , als irgendwelche Tiere zu verwandeln. Das ist wirklich effektiver. Und gegen etwas Spaß wird nichts einzuwenden sein.“ , murmelte er leise in sich hinein.
Erst jetzt stieg ihm der typisch Alkoholische Geruch in die Nase und erinnerte ihn daran , wie der letzte Abend ausgegangen war , als er sich dem Whisky hingegeben hatte. Er schmunzelte.
Er blickte sich zu den beiden Mädchen im Raum um – zu Joyce und zu Andromeda. In Joyce' Richtung erhob er sein Glas und prostete ihr zu , während er lächelte und seine Zähne zeigte , ehe er sich Andromeda zu wand. „Aber nicht dass das zu hart für dich ist Cousin'chen.“ , sagte er und bemühte sich kaum die leichte Abneigung und Verspottung in seiner Stimme zu unterdrücken. Als auch Samantha und Lucius wieder da waren , war der Grundstein zu einem unterhaltsamen Abend gelegt.
Regulus ging zu seiner Cousine und Severus hinüber , während er bemerkte : “Ausgezeichnete Idee ihr zwei. Dann lasst mal alle anstoßen!“
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Dez 13, 2011 8:12 am

cf. Hogwarts Express

Als Molly aus dem Zug gestiegen war atmete sie einmal tief durch und blickte um sich herum. Ein Lächeln entsand auf ihrem Gesicht und sie merkte wie die Euphorie sich in ihrem Körper breit machte. Hier war sie Zuhause, hier gehörte sie hin. Schnell suchte sie nach vertrauten Gesichtern, doch mit all dem Tummlt der um sie herum war, konnte sie kaum etwas erkennen. Also setze sie sich in die Kutsche die sie wie jeden Jahr zur Schule brachte und die Umgebeung wie jedes Jahr hier wieder betrachten konnte.

Kaum waren sie in der Schule angekommen ging es in die große Halle. Mit Freunden von ihre schritt zu zusammen zum langen Tisch und ihr Lächeln verschwand nicht mehr aus ihrem Gesicht, bis etwas laut auf knallte, erschrocken blickte sie um sich herum und schaute schluss endlich nach oben. Von dort kam mehr als eine rießen Ladung Mehl herunter und sie fing aus zu lachen.
Wie sollte auch das Schuljahr auch anders anfangen, als mit einem Streich?
Komischerweise nahm Molly heute alles mit Humor, anders als die Leute um sie herum. Sie hörte wie alle vor sich hin schimpfen und fluchten und hörte immer wieder Zaubersprüche, wo durch das Mehl verschwand.
Mit einer fließenden Bewegung holte auch Molly ihren Zauberstab heraus und zauberte sich sauber und ihren Platz. Während sie sich umsah stecke sie ihn wieder weg und blickte wieder nach oben, dort sah sie nur etwas umherschwieren und wusste, das Peeves zugeschlagen hatte. Ungewöhnlich war das ja nicht wirklich.

Nun kammen die erst Klässer dran und sie wurden ihren Häsuern zugeteilt. Molly fand immer noch, das der Sprechendehut ihr etwas unheimlich war. Wieso konnte sie nicht sagen, und sprechen tat sie auch nie darüber, denn sie fand es peinlich zu zugeben das sie ihn unheimlich fand.
Mit großen Augen betrachte sie denn das Essen was auf dem Tisch stand und unterhielt sich lange und breit mit ihren Freunden. Gelacht wurde viel an diesem Abend und es wurde natürlich viel erzählt von den Ferien und von sonst allem was in der letzten Zeit großes passiert war.

Schlussendlich war der Tich leer gegessen und alle machten anstallt zu ihren Häsuern zu gehen. Molly blickte suchend umher, ob sie sich bei jemanden anschliessen konnte unf fand jemanden. Sie schnienen nett und so ief sie zusammen mit ihren nach oben.
Doch bevor sie durch die Tür ging, merkte sie wie einge Jungs und Mädchen der Slytherins noch in der Halle waren. Sie hatten Wasser Flaschen bei sich und verhexten diese. Und drei mal durfte man raten in was. Alkohol, das dürfte als noch spannend werden, wie dieser Tag ausgehen würde.
Unter ihnen befand sich auch Andromeda Black. Sie war einer der wenigen den Molly mochte aus diesem Haus. Sie winkte ihr zu und schlenderte hinüber zu ihr.
"Wie gehts?",fragte Molly sie und umarmte sie. Ohne weiter zu fragen setze sie sich neben ihr und lächelte sie an.


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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Dez 17, 2011 8:34 am

(((first post)))
Nachdem Skye in der Winkelgasse die neuen Bücher gekauft und die Zaubertrankzutaten nachgefüllt hatte, was wirklich schon längst überfällig war,
musste sie sich beeilen, um nicht zu spät zum Hogwartszug zu kommen. Typisch, sie erledigte immer alles in letzter Minute. Nur gut das die Geschäfte so früh am morgen aufmachen.

Im Zug passierte auch nichts besonderes. Wie immer saß sie allein in einem Abteil und schaute die neuen Schulbücher an, die sie eben gekauft hat.
Nun saß sie mit den anderen Slytherins in der großen Halle und sah die Auswahl an.
Wie immer maschierten die Erstklässler mit angsterfüllten Gesichtern durch den langen Gang in der Mitte der großen Halle zwischen den Haustischen.
Staunend sahen sie sich um, was Skye jedesmal daran erinnerte wie sie sich selbst gefühlt hatte, als sie hogwarts zum ersten Mal betrat.
Sie hoffte, dass dieses mal mehr slytherins dabei sein würden, denn letztes Jahr waren es sehr wenig. Aber, besser wenig, als viele, die lieber in ein anderes Haus möchten oder die die Gemeinschaft nicht schätzten.
Sie hatten Glück, diese jahr waren es einge einige Slytherins, die sehr erleichtert wirkten, in diesem haus zu sein.
Das war meistens so, denn niemand wollte seine Eltern enttäuschen, am wenigsten Slytherins, denn denen war eigentlich immer die Familie und deren Motto sehr wichtig, bei Skye war es nicht anders.

Auch wenn Skye die Prozdur der Auswahl jedes Jahr wieder gerne anschaute, und bei jedem Neuem Slytherin klatschte, war sie auch froh, wenn sie vorbei war,
denn sie freute sich immer auf das leckere Festmahl, das die Hauselfen jedes Jahr vorbereiteten.
Auch dieses jahr gab es wieder wundervolle Speißen, und Skye tat sich von allemauf, außer von den Karamellbonbons, die neben den ganzen Braten wirklich nicht auf den Tisch gehörten. Das essen in hogwarts genoss Skye nicht zuletzt deshalb so, weil der Hauself der McAlisters nicht besonders gut kochen konnte.
Sie hatte einige Male versucht ihre Mutter zu überreden, mit zauberrei ein wenig nachzuhelfen, aber anscheinend gehörte es sich das nicht für Zaubererfamilien, die ihren Stolz wahren wollten, selbst Hand anzulegen.

Als alle satt waren und das Festmahl verschwunden ist, stand Samantha auf und führte die Erstklässler aus der großen Halle, genauso wie alle anderen Vertrauensschüler. Auch alle älteren Schüler standen auf um möglichst schnell in ihren Gemeinschaftsraum zu kommen. Das endete jedes Jahr in einem riesen Chaos und wie immer gab es ein großes Gedränge, in dem niemand mehr vorwärts kam.
Da Skye das schon kannte, war sie gleich sitzen geblieben. Viel länger musste sie so nicht warten, aber dafür hatte sie einen Sitzplatz.

Da bemerkte sie, dass einige andere aus ihrem Jahrgang auch immer noch am Tisch saßen.
Und sie schienen Wasser in irgendetwas zu verwandeln. Lang musste sie nicht nachdenken, schließlich kannte sie ihre Klassenkameraden nun mit fünf Jahren lang genug, um zu wissen, dass sich das nur um Alkohol handeln konnte.
Erst war sie nicht besonders begeistert, doch dann erinnerte sie sich daran, dass sie dieses Jahr ja mehr mit ihren Klassenkameraden machen wollte als bisher.
Und eigentlich war das ja gar keine so schlechte Idee...
Skye verwandelte ihren Becher mit Kürbissaft in einen deutlich größeren Becher mit Butterbier.
Als sie es probierte, musste sie grinsen. Ja, zumindest zaubern konnte sie gut, man schmeckte keinen Unterschied zwischen dem Butterbier in ihrem Becher und dem, dass sie jedes Jahr in Hogsmeade in den drei Besen trank.
Da kam Molly von den Geyffindors, umarmte Andromeda und setzte sich zu ihnen an den Slytherin-Tisch.
Natürlich fand Skye das leicht abgedreht, denn wer setzte sich schon zu einem anderen Haus an den Tisch, aber eigentlich war es ihr egal, und da sie Molly auch nicht besonders gut kannte, aber wusste dass sie nicht muggelstämmig war, ging sie nicht weiter darauf ein.
Vielleicht war sie ja ganz okay, auch wenn sie eine Griffindor war.
"Okay Leute, ich bin dabei!", sagte Skye ausgelassen, während sie sich auf einen langen Abend freute.

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