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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Die Große Halle

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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Dez 18, 2011 8:29 am

Die Jährliche Prozedur langweilte die Winston immer und immer mehr. Auf dem Weg tummelten lauter kleiner Kinder herum, die sich so toll fanden, dass sie nach Hogwarts gehen konnten. Es ging immer gleich, es veränderte sich nichts. Als Joyce auf die Schule kam, da war bestimmt genauso, aber nicht so dermaßen nervig für andere, so dachte sie es zumindest. Wie jedes Jahr wurden die kleinen Zwerge von McGonagall aufgefangen und eingewiesen. Die restlichen Schüler und Joyce gingen leichtfüßig in die Halle. Dort setzte sich Joyce mit Regulus zu den anderen, unter anderem auch Severus. Wie sie diese Person nicht leiden konnte, das konnte man im Maßstab von 1-10 nicht sagen, denn es würde dann noch weiter hoch gehen. Wie sie spürte, beruhte dies auch auf Gegenseitigkeit. Schon allein dieser Blick, den Severus bekam, wenn er sie sah. So ein verhasster Blick, mit dem er hoffte Joyce irgendwie berühren konnte. Wenn Blicke töten würden, dann würde Joyce bestimmt schon dreimal gegen die Wand geflogen sein. Und wie schon erwähnt, dies beruhte auf Gegenseitigkeit. Severus konnte zur Hölle fahren, dies ist klar. Doch Joyce wollte ihr Niveau nicht so weit fallen lassen, deshalb hatte sie es nicht so nötig ihn anzufunkeln, was nichts bringen würde. Was interessierte der Slytherin, wie andere sie fanden und wie oft sie Joyce anfunkelten oder böse anguckten? Es würde ihnen nichts bringen, vielleicht etwas Beachtung, aber das kratze sie nicht. Man ist das was man denkt, was man ist. Nicht was andere denken der man ist. Man muss der sein, der man sein will und nicht der, den andere wünschen. Jede Person ist individuell, jede Person hat seinen eigenen Charakter. Die erste Person kann dich nicht leiden, auf die kann man verzichten, die zweite findet dich toll, wie du bist. Automatisch schaute Joyce von Severus zu Regulus. Der Perfekte vergleich. Joyce strich sich eine Strähne aus dem Haar und runzelte ihre Stirn. Es verwirrte sie sogar leicht, dass sie Regulus nach knapp einen Tag so mochte. Es war nicht die feine englische Art von Joyce. Es war nicht normal. Normal wäre es, wenn sie nach ein paar Wochen sich mögen würden. Als ob alles viel schneller an ihnen vorbei gehen würde. Als ob man zwei Kapitel im Buch überschlägt, um zu wissen, wie es später würde und dann erst die Kapitel richtig liest, aber dann sie Spannung weg blieb und man ruhig lesen konnte. Aber bei Joyce blieb die Spannung. Die Spannung, dass so viel passieren könnte. Nein, stopp! , rief sie sich zur Besinnung. Was war sie? Irgendein Mädchen das vor sich hin schwärmte? Wenn man das überhaupt so nennen konnte. Nein, das wollte sie nicht. Das war sie nicht, aber im Moment veränderte sich doch eh‘ alles, also kann niemand sagen, wer er war.
Joyce war so sehr in ihren Gedanken versunken, dass sie zusammenzuckte, als plötzlich ein Lauter Krach kam und sie Wort wörtlich alles in weiß sah. Sie ballte die Fäuste und unterdrückte ihr schwall an Beleidigungen. Wer konnte das denn anderes sein, als Peeves? Dieses kleine verfluchte Wesen von Hausgeist! Statt zu fluchen, setzte sie eine gute Miene zum böse Spiel Maske auf und schwang elegant ihren Zauberstab. Nach wenigen Sekunden war auch jede andere Person wieder sauber, jedoch gab es einzelne Flüche und böse Ausrufe. Regulus warf ihr noch ein Blick zu, dem sie aber auswich, weil ihr grade nicht zumute war, auf die Fassade von Reg zu schauen.
Kurz darauf kamen auch schon die Erstklässler, die mit großen Augen alles betrachteten. An der Spitze von ihnen, ging McGonagall, die Verwandlungslehrerin. Diese ging mit ihrem strengen Blick voran, ihre Haare wie immer zu einem Dutt gemacht. Die armen Kinder, die dachten jetzt bestimmt das wäre eine Schule, die nur Regeln hatte, wo man nur Diszipliniert da saß und keinen Spaß hatte. Naja, sie würden ihre Meinung ändern, vor allem wenn sie nach Slytherin kamen. Joyce grinste in sich hinein.
Und schon wieder ging alles seinen Lauf ab. Als die kleinen Zwerge vorne ankamen, standen sie erst einmal total unsicher da, während McGonagall den alten Hut holte, einen Stuhl und ein Pergament, wo die ganzen Namen standen.
Als endlich alle Neulinge ihr Haus zugewiesen bekommen hatten, dachte Joyce, jetzt könnten sie endlich mal wieder entspannen und in Ruhe was essen. Zwar hatte das Mädchen nicht sonderlich großen Hunger, aber es war definitiv besser als das langweilige Etwas, was hier war. Aber nein, es musste natürlich noch so kommen. Dumbeldore musste wieder seine Rede halten. Schon wieder schweiften Joyce Gedanken ab, dieses Mal jedoch hatte es keinen Sinn. Sie dachte einfach an das nächste Jahr, dachte daran was alles passieren würde und passieren konnte. Sie schaute leicht abwesend durch die Gegend, aber regestierte natürlich noch alles. Sie sah, wie die Slytherins lachten und aßen. Das essen war wohl schon gekommen... Sie sah, dass alle riesigen Hunger hatten, wie alle das essen runterschlangen und sie sah, dass jeder Spaß hatte. Auch Joyce aß langsam und genüsslich. Das essen war wie immer einfach nur perfekt und lecker. Die genoss das Gemurmel und das Gelächter von allen Seiten und aß schweigend. Sie hatte es nicht so beim Essen zu sprechen, sie genoss es lieber in der Ruhe. Sie nahm noch am Rande wahr, dass die Slytherins keine Lust hatten schon zu Bett zu gehen. Da wird noch was kommen, irgendwas Verbotenes , da war Joyce sich sicher. Auf einmal kam eine Stimme von hinten. Es hörte sich nach ihrem Hauslehrer an. Die Winston verdreht die Augen, nein, nicht Slughorn. „Dass Sie mir morgen bloß pünktlich sind! Schließlich habe ich Großes mit Ihnen vor. Nun denn. Eine angenehme Nachtruhe.“, kam es von ihm. Schon wieder hätte Joyce am liebsten etwas geflucht. Dieser Lehrer peilte nichts, nichts von dem, was hier geschah. Er ließ das Haus nicht in so einem guten Licht stehen, wie es eigentlich sollte. Welch‘ eine Schande für das Haus. Man konnte nur hoffen, dass dieser Möchtegern das Haus bald jemand anderem, jemand besserem, abgeben würde.
Während Joyce langsam beobachtete, dass einzelne Leute sich langsam zum Gehen wandten, wollte sie auch schon langsam losgehen. Sie hatte nichts weiteres hier verloren und die anderen langweilten sie schon gar. Noch kurz wollte sie sich von Regulus und den anderen – mehr oder weniger anderen – verabschieden, doch da bemerkte Joyce schon, dass ihm jemand eine Flasche hinhielt. Sofort kam ihr der Stechende Geruch von den anderen in die Nase, und sie verstand. „Sind wir aber heute wieder unartig.“, meinte Regulus unter lachen und tat es den anderen nach, sein Wasser in Whisky zu verwandeln. Joyce lachte auf, die Idee gefiel ihr, jedoch muss sie sich etwas zurück halten, Alkohol zu trinken. Es hab viele Leute, die was verkrafteten, viele jedoch nicht. Bei Joyce ging es eigentlich, doch wenn sie schon anfing, machte sie gerne weiter. Ebenfalls gab es verschiedene Typen, wenn man Alkoholisiert ist. Joyce war die, die durchdrehte. Nicht im Sinne von hysterisch werden oder so was nein – wenn die anfing zu trinken und dann zu viel trank, konnte das schnell böse enden. Wenn ihr jemand vorschlagen würde, mit aufs Zimmer zu kommen oder zu Stippen, sie würde es nicht ausschlagen. Sie hatte einfach keine Hemmungen mehr. Dies hatten schon so viele Erlebt, in den Ferien, aber sie war sich nicht sicher, ob sie es auch hier tun sollten. Aber schon allein, als sie ihr Wasser zu Alkohol machte, allein da gewann schon die Lust. Die Lust zu trinken. Und statt sie auszuschlagen, nahm sie diese Lust an. Sofort.
Sie sah, dass Regulus ihr zu prostete, mit einem Grinsen, und sie erwiderte. Regulus machte noch eine Bemerkung und wandte sich ab. Joyce blieb neben Andromeda, die lächelte ihr zu. „Keine Sorge, ich pass auf dich auf, wenn du es auch tust“, meinte die fröhlich.
Damit war es schon ein sehr guter Abend, oder ein guter Grundstein für einen guten Abend. „Na dann mal los,“ meinte sie zu sich selbst und grinste in sich hinein.
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Jaqueline Novak
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Dez 22, 2011 4:13 am

Einstiegspost

Während Jack auf das große, einladende Portal zuging, konnte sie nicht umhin, die Kälte zu verfluchen. Warum musste Schottland so frostig kalt sein? Sogar Chelsea war wärmer gewesen, aber nichts im Vergleich zu Kalifornien. Wie sie es geliebt hatte, dort, in der heimeligen Wärme zu leben. Immerhin hatte sie ihre gesunde Golden-State-Hautfarbe behalten, aber ansonsten erinnerte an ihr nichts mehr an Amerika. Selbst ihre hellen, sonnengebleichten Haare hatten eine Farbe angenommen, die Jack noch nie an ihnen gesehen hatte.
Auch wenn Jaqueline Großbritannien nicht sonderlich ausstehen konnte, so war sie doch froh, in Hogwarts immerhin unter ihres gleichen zu sein. Und nun sollte sie sich dieses Jahr auch noch mit jemandem anfreunden. Nicht, dass Charlie ihr dass nicht von Anfang an gesagt hatte, aber jetzt musste sie sich wohl oder übel eingestehen, dass er Recht hatte. Wo sollte sie denn hinkommen, wenn sie noch nicht einmal Bekannte hatte? Denn so was hatte sie weiß Gott noch nicht, so wenig wie sie ihre Stimmbänder in Hogwarts benutzt hatte. Es schien ihr einfach nie nötig gewesen, Konversationen zu pflegen und mehr zu reden als im Unterricht unbedingt nötig war. Aber jetzt… war reden angesagt. Jack seufzte über diesen Gedanken und lief dann durch die großen Eingangstüren, die sich in ihrer Größe, je näher man kam, nur noch zu steigern schienen.
Kurz bevor sie durch die Flügeltüren in die große Halle treten konnte, vernahm Jack einige Aufschreie und sah nur noch weiß. Was war nun schon wieder los? Genervt schritt sie weiter und konnte schließlich den Verursacher dieser Sauerei ausmachen. Peeves. Natürlich, was sollte man auch anderes erwarten? Als ihr Magen auf sich aufmerksam machte, war sie sofort gefangen von dem Verlangen, doch endlich etwas zu essen zu bekommen. Jack hatte sich zwar im Zug gut den Bauch voll geschlagen, aber nichts ging über das Festmahl der Hauselfen. Wenn es dass doch nur jeden Tag geben könnte, dachte sie wehmütig. Jack ließ sich auf einem Platz nahe dem Lehrerpult nieder. Schließlich wollte sie auch sehen, wenn sie demnächst zu vergraulen hatte. Die Erstklässler wagten sich selten an Ältere heran, auch nicht aus ihrem eigenen Haus; und an Slytherins schon gar nicht. Die Ausstrahlung die dieses Haus auf Alles und Jeden zu haben schien gefiel Jack. Immerhin etwas Respekt und vor allem Ruhe. Wie ließ sich dieser fest in ihr verpflanzte Wunsch nur mit dem Vorhaben der Freundegewinnung vereinigen?
Jacks Gedanken wurden dadurch unterbrochen, dass erneut die Tür zur großen Halle aufschwang, und Professor McGonagall gefolgt von einer Schar ängstlich drein blickender Erstklässler durch den Mittelgang schritt. Vor dem Lehrerpult stellte sie den Hocker und den Hut, den sie getragen hatte, ab und erklärte den ungewöhnlich kleinen Neulingen, was sie nun erwarten würde. Als der Hut anfing zu singen, hörte Jack zwar noch einigermaßen zu, aber als es daran ging, die Ellenlange Liste mit den Namen der Kinder zu verlesen, driftete sie mit ihren Gedanken ab. Vier Jahre war es jetzt schon her, seit dem sie auf diesem alten Hocker gesessen und beinahe darum gebetet hatte, nach Slytherin zu kommen. In irgendeiner Weise musste sie doch das Erbe ihrer Eltern weiter führen; ihnen treu bleiben und sie stolz machen. Und dass, in Jacks Augen, schien nur so zu funktionieren. Zwar hatte der Hut damals so gewirkt, als ob er auch noch eine andere Alternative für sie gehabt hätte, aber die hatte sie nicht einmal hören wollen. Nur Slytherin. Mehr wollte sie nicht. Slytherin.
Plötzlich vibrierten der Tisch und der Boden unter ihren Füßen, als ein kleiner, arrogant wirkender Junge in ihr Haus eingeteilt wurde. So wie der aussah, konnte Jack in jetzt schon nicht leiden. Zum Glück war sie kein Vertrauensschüler, sich dauernd mit diesen Kindern abzugeben wäre eine Tortur für sie.
Nachdem endlich alle Schüler ihren Häusern zu geordnet waren, erhoffte sich Jack nur eine kurze Ansprache von Dumbledore, doch der begann sogar noch, die Schulhymne zu singen. Fast hätte Jack ihren Kopf auf die Tischplatte vor ihr fallen lassen. Wieso immer wieder dieses bescheuerte Lied, wenn sie hier am Verhungern war?
Doch irgendwann war auch dieses zu Ende, und als sich die Platten vor ihnen mit Essen füllten, seufzte Jack glücklich. Essen, endlich Essen. Sie aß so viel, mehr als einige von den älteren Jungen, dass der arrogant wirkende Junge, sie nur fassungslos anstarrte. Jack hatte gar nicht bemerkt, dass er sich ihr gegenüber gesetzt hatte. Fordernd hob sie eine Augenbraue, der Junge lief rot an und wandte sich wieder seinem Pudding zu. Na also.
Als die Platten und Teller wie leergefegt waren und Dumbledore allen eine gute Nacht wünschte, sprang der Junge als erster auf und rannte fast davon. Hatte sie ihn gleich so verschreckt. Schulter zuckend wartete Jack darauf, dass sich das Gedränge in der Halle und vor allem an der Tür aufgelöst hatte. Sie musste nicht auf so engen Körperkontakt mit hunderten von anderen Schülern gehen.
Dennoch, als alle gegangen waren, tat sich in Jack noch immer nicht ein Fünkchen Lust auf, in die Kerker zu gehen und sich von lauten Erstklässlern umlagern zu lassen. Sie könnte später noch durchs Schloss gehen um zu schauen, ob sich etwas geändert hatte, oder sie konnte joggen. Dafür müsste sie aber ihre Sachen aus dem Kerker holen. Die Hexe stand auf und wollte schon losgehen, aber dann bemerkte sie, dass Professor Slughorn bei den noch verbleibenden Slytherins stand. Letztes Jahr waren sie wahrlich nicht im Guten auseinander gegangen und so wollte Jack lieber eine Konfrontation vermeiden und lieber warten, bis der Lehrer aus der Halle war. Was wirklich unglaublich lange dauerte. Als er es dann aber schließlich durch die Tür geschafft hatte, wagte auch Jack es, weiter auf den Ausgang zu zu steuern.
Während sie weiter ging, bemerkte sie, wer denn noch am Tisch saß. Es war eine Auswahl derer, die unter den Jüngeren einiges an Respekt entgegen gebracht bekamen. Fast die ganze Familie Black befand sich dort, außerdem noch ein paar Viertklässler, Severus Snape und eine Gryffindor. Oh, welch ein seltenes Bild. Neugierig fragte Jack sich, ob dies von den Blacks, zumindest von allen außer Andromeda, geduldet wurde. Immerhin waren sie dafür bekannt, sich nur mit Reinblütern abzugeben und Gryffindors zu verabscheuen.
Jack warf einen Blick zur Tür, dann zurück zum Tisch. Als sie bemerkte, was die Schüler dort taten, war ihr Vorhaben, noch an die frische Luft zu gehen, endgültig verdrängt von der enorm starken Neugier in ihr. Würde es schief gehen, und ein Lehrer sie bemerken? Außerdem interessierte es Jack brennend, wie auf eine Gryffindor am Slytherintisch reagiert wurde.
Und sie sollte sich Freunde beschaffen. Oder Bekannte. Oder Beides.
Na dann mal los.
„Hey.“ Jack war mit Sicherheit nicht schüchtern, aber sie wusste einfach nicht mehr, wie man Konversationen richtig anfing, geschweige denn am Leben erhielt. Sie schwang sich auf die Bank neben die junge Gryffindor. Jack war sich sicher, dass sie ihren Namen kannte, aber er wollte ihr einfach nicht einfallen. „Ich bin Jack.“
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Samantha Darrell
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Dez 30, 2011 4:50 am

Als Samantha wieder in die Große Halle trat, waren die meisten Schüler und alle Lehrer bereits gegangen. Nur ein paar der Slytherins waren noch da; Severus, Bellatrix, Andromeda, Narcissa, Regulus, diese Joyce, ein Mädchen namens Skye und ein weiteres Mädchen, das ebenfalls in ihrem Haus war. Sam glaubte sich zu erinnern, dass sie Jack genannt wurde. Ihr Blick wanderte ein bisschen weiter rüber, auf die Sitzbänke, und sie stutzte. Sie hatte falsch gelegen – nicht alle anderen Schüler waren gegangen, eine Gryffindor saß direkt neben Andromeda auf der Bank. Die beiden unterhielten sich leise und fröhlich, was Samantha nicht im Geringsten wunderte. Ihre Freundin hatte nicht viel mit ihren Schwestern gemeinsam – die würden nicht im Traum daran denken, mit einer Gryffindor auch nur zu sprechen. Die anderen Slytherins mussten das nicht-slytherin’sche Mädchen noch nicht bemerkt haben, sonst wäre sicherlich die Hölle los gewesen.
Als Sam in Richtung Severus und Bellatrix ging, musterte sie die Gryffindor. Rotblonde Haare, herzförmiges Gesicht, das musste eindeutig Molly Prewett sein. Sam schüttelte unschlüssig den Kopf. Wollte Molly Streit? Denn den würde es sicherlich geben, wenn sie noch lange hier blieb – immerhin ganz alleine unter Slytherins, mit nur Andromeda als Verbündete. Doch sie selbst störte das nicht wirklich, sie musste ja nicht weiter mit Molly reden. Es würde sicherlich noch früh genug Stress mit den gegnerischen Häusern geben, wenigstens diesen Abend konnten sie noch ein bisschen Spaß haben.

Bei Severus und Bellatrix angekommen, zog Samantha ihren Zauberstab und verwandelte ebenfalls eine Flasche Wasser in Feuerwhiskey. Wenn das so weiter ging, waren bald alle Wasserflaschen verbraucht und die Schüler konnten ihren Durst nur noch mit Feuerwhiskey stillen – der aber eigentlich nicht wirklich den Durst stillte, sondern ihn eher vergrößerte. Grinsend steckte sie den Zauberstab wieder weg und lächelte Severus zu. „Habt ihr eigentlich dafür gesorgt, dass kein Lehrer mehr hier her kommt, oder ist die ganze Party hier nach dem Motto ‚No risc, no fun‘?“
Da kam Regulus mit Joyce im Schlepptau zu ihnen gestoßen. “Ausgezeichnete Idee ihr zwei. Dann lasst mal alle anstoßen!“ Sam nickte bekräftigend und füllte etwas von dem Whiskey in eines der vielen Gläser, die auf dem Tisch der Slytherins standen. Der Abend würde super werden! Auch wenn sie nur hoffen konnte, dass sie sich früh genug bremsen würde. Alkohol machte sie immer ziemlich übermütig, und sie hatte eigentlich vor, ihren Stolz zu bewahren. Automatisch fragte sie sich, wie die anderen unter Alkoholeinfluss so waren. Wurden sie fröhlicher, anhänglicher oder einfach nur wütend? Sam musste grinsen. Bellatrix war eine heiße Kandidatin für letzteres, aber da die Black auch für Überraschungen gut war, könnte sie auch der fröhliche Typ sein. Obwohl das wirklich schwer vorzustellen war. Mit Bellatrix sollte man lieber nicht spaßen, egal in welchem emotionalen oder geistigen Zustand sie sich befand. Man konnte also gespannt sein.
Langsam setzte sie sich zu Andormeda und den anderen. „Cheers! Und auf ein geniales neues Schuljahr! Auf dass wir auch dieses Jahr den Housecup gewinnen!“ Sam prostete ihren Freunden zu und warf Molly einen Blick zu. „Viel Glück, Prewett, das kann Gryffindor nur gut brauchen.“ Dann nippte sie an ihrem Feuerwhiskey. Die dampfende Flüssigkeit brennte stark in der Kehle, und Sam verzog das Gesicht. Sie war keine der hartgesottenen Trinkerinnen und wurde wohl ziemlich schnell betrunken – Feuerwhiskey war auch nicht wirklich das, was sie einem Anfangstrinker geben würde. Der knallte zu sehr rein. Trotzdem setzte sie das Glas nicht ab, bevor sie den Inhalt nicht geleert hatte. Wie ging der Spruch noch gleich? Man lebte nur einmal.
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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Jan 01, 2012 3:13 pm

*hüstel*

Und der Duft stieg ihm penetrant in die Nase. Noch einmal atmete Regulus den Geruch seines Getränkes ein , ehe er es an seinen Mund ansetzte und es in einem Zug hinunter kippte. Er war nicht der Typ der Stunden an einem Glas nippte. Wenn dann schon richtig , war sein Motto. Er fühlte sich seit langem einmal wieder sorglos , als könnte der Druck der auf ihm lastete , ihm nichts mehr anhaben. Diese Nacht würde er auskosten. Er füllte sein Glas neu auf und exte es wieder. Der Black schmeckte nun den typische Nachgeschmack von Feuerwhisky und kurz schüttele es ihn durch. Doch abhalten vom Trinken würde ihn das ganz sicher nicht. Feuerwhisky war nun wirklich nichts für Anfänger und als er so in die Runde sah kamen ihm mächtige Zweifel ob jeder das harte Getränk vertragen würde.
Aber hey , was kümmert es mich?
Noch war der Slytherin vollkommen klar im Kopf , nur eines änderte sich : Seine Stimmung. Aus dem sarkastischen , gefühlskalten und leicht aufbrausendem Menschen wurde unter Alkoholeinfluss ein losgelöster , humorvoller und umgänglicher Typ. Er verwandelte sich in das , was er früher einmal war , bevor seine Familie auseinanderbrach. Manchmal sehnte sich Regulus nach seinem alten Ich , was er heute tief begraben hielt. Das war auch der Grund warum er ein Glas Whisky nie ausschlug. Da kam ihm die „Party“ heute mehr als Recht.
Die gesamte Gruppe stand nun beieinander und einzelne Gespräche begannen sich zu entwickeln. Regulus blickte zu Lucius , der sein Glas etwas mürrisch beäugte. Der Black klopfte ihm auf die Schulter und sagte : “Lucius mein Freund. Du schaust so drein. Trink ein Schluck und dann genieße den Abend. Wer weiß , wann wir wieder mal dazu kommen , so was durch zu ziehen.“ Der junge Malfoy lachte kurz auf , eh auch er seinen Whisky hinunter kippte. Die beiden guckten sich an und tauschten einen vielsagenden Blick aus. Regulus und Lucius waren Freunde – seit jeher. Ihre beiden Eltern waren gut miteinander bekannt und so lernten sich auch die beiden jungen Zauberer schon früh kennen. Sie wuchsen zusammen auf und wurde gute Freunde und das waren sie bis heute. Lucius stand voll und ganz hinter den Idealen von Salazar Slytherin und das war eine Eigenschaft die Regulus sehr schätzte. Das eine oder andere mal tranken die beiden auch zusammen und eines war sicher : Unterhaltung war garantiert. Auf Lucius konnte man sich immer verlassen und das wusste Regulus auch.

Er ließ seinen Blick schweifen und blieb an einer Gruppe von drei Mädchen hängen. Die eine , war Skye , eine Slytherin. Regulus bekam gerade noch mit wie sie „Okay Leute, ich bin dabei!" schrie. Die Freude auf den Abend stand ihr ins Gesicht geschrieben. Regulus hob sein Glas und prostete ihr lachend zu. „Na dann leg mal los Skye.“ , fügte er noch an. Neben ihr saß ein weiteres blondes Mädchen , doch Regulus erinnerte sich nur schwach an sie. Er kramte seine Erinnerungen durch und konnte sich entsinnen das ihr Name Jacqueline war. Dann fiel ihm auch wieder etwas mehr zu ihrer Person ein. Er und Lucius hatten in den Ferien über sie gesprochen. Sie war eine derjenigen , die nie wirklich herausragten. Sie war da , fiel aber nicht weiter auf. Offensichtlich aber hatte sie vor , das dieses Jahr zu ändern. Denn warum sonst war sie hier , bei der Elite der Slytherin Schüler? Neben ihr saß..Regulus schüttelte lächeln den Kopf. Er ging auf den Tisch zu und schaute – noch lächelnd - in die Gesichter der drei Hexen. Er wand sich zu Jack zu und sagte : „Ach Jacqueline , wenn du vorhast , dieses Jahr mehr zu uns zu gehören als die vorigen , dann sag ich dir eins : Prewett ist keine gute Gesellschaft für dich. Aber ansonsten , Herzlich Willkommen bei uns.“ Er lächelte ihr kurz aufrichtig zu , ehe er sich zu der Gryffindor wand : „Und Molly , versuchst du dich heute umzubringen? Nur du wagst es dir dich unter so viele Slytherins zu mischen , was? Lächerlich.“ Und er warf ihr einen kurzen , aber verachtenden Blick zu , ehe Samantha seine Aufmerksamkeit erregte. Die Reinblütlerin sprach ebenfalls zu Prewett. Nicht zu überhören war auch , das Samantha die Anwesenheit der Gryffindor mehr als nur lästig war. „Sie haben Potter , das ist fast schon eine Garantie zur Niederlage.“ Regulus lachte amüsiert , wand sich dann aber ab.
„Was erhofft sie sich? Wie kommt sie überhaupt auf so eine schwachsinnige Idee? Das gleicht eher einem Selbsmordkommando. Ich würde zu gern Bellatrix erleben , wenn sie auf sie losgeht. Das wäre Unterhaltung pur.“
Und dann dachte Regulus wieder an Samanthas Worte. Der Hauspokal. Wie üblich müsste er Ende des Jahres an das Haus Slytherin gehen. Gryffindor war schon seit einigen Jahren kaum eine Konkurrenz. Schließlich hatten sie die Rumtreiber in ihren Reihen. Vor allem aber James Potter hatte ein stetiges Verlangen danach Schulregeln zu brechen und auch noch so dumm zu sein und sich dabei erwischen zu lassen. Was zur Folge hatte , das Gryffindor durch ihn schon unzählige Punkte hatte einbüßen müssen. Natürlich , Regulus brach jene auch , schließlich widmete er sich heimlich der schwarzen Magie aber er besaß wenigstens noch so viel Grips sich nicht auf die Schliche kommen zu lassen. Die Leute konnten spekulieren , Beweise hatten sie aber nie in der Hand. Apropos Rumtreiber , Regulus fragte sich , ob die tolle Clique um Potter auch hier aufschlagen würde. Sie besaßen die lästige Gabe , immer zu den falschen Zeitpunkten aufzukreuzen. Hoffentlich würden sie es heute Abend sein lassen.

Plötzlich meldete sich seine Kehle zu Wort , sie dürste nach dem Whisky. Und Regulus dachte nicht lange nach , ehe er sich diesem Verlangen nachgab. Er füllte sein Glas wieder einmal mit Feuerwhisky auf und genoss kurz den verlockenden Geruch. Auch Samantha Darell hatte er vorhin Whisky trinken sehen. Sie steigt heute gleich voll ein. Offensichtlich sind alle in guter Stimmung. Perfekt! Mit diesem letzten Gedanken leerte er sein Glas erneut , diesmal in zwei Schlücken. Und dann gaben sich die ersten Anzeichen zu erkennen. Bei jedem Schritt begann sich die Welt etwas zu drehen und der Boden schien mit jedem Meter den der Black ging etwas zu wackeln. Regulus genoss das Gefühl. Doch er merkte nicht , das der Whisky nun vollends in seinem Blutkreislauf angekommen war und der Zauberer hatte weit aus nicht wenig getrunken. Auch die anderen schienen langsam alle lockerer zu werden , je höher der Alkohol Intus war. Überall wurde gelacht , über Dinge , die nicht einmal witzig waren. Doch die Stimmung stieg beträchtlich weiter.
Und dann sah er sie. Joyce stand mit dem Rücken zu Regulus , so konnte er sie unverwandt ansehen. Sie war anders als die anderen , das stand fest. Die Slytherin hatte Biss , war selbstbewusst und dazu noch unglaublich schön. Ihr Gesicht verriet Sinnlichkeit , obwohl ihre Augen denen einer Raubkatze glichen. Aus irgendeinem Grund wollte Regulus noch so vieles über die Blondine erfahren. Sie weckte in ihm ein so starkes Interesse wie lange niemand mehr. Kurz stellte er sich vor , wie es wäre , wenn sie in seinen Armen liegen würde. Wenn die beiden allein wären und es für einige Momente nur sie gab. Überrascht bemerkte der Black wie ein kleines Lächeln auf seinem Gesicht erschienen war. Stopp , Stopp , Stopp! Ich bin doch nicht wie Potter , der Lilly nur aus der Ferne beobachte. Ich bin Regulus Black. Warum steh ich noch hier? Und der Alkohol berauschte seine Sinne immer mehr und der Black nahm nur unterschwellig davon Kenntnis. Sein Handeln würde ihm irgendwann mehr und mehr entgleiten. Regulus überwand die kurze Distanz zwischen ihm und Joyce und binnen Sekunden war er bei ihr angekommen. Sie war gerade aufgestanden und füllte sich ihr Glas ebenfalls mit Alkohol. In Gedanken pfiff der Black anerkennend. Sie stand in der Nähe von allen anderen , die immer noch relativ dicht beieinander geblieben waren. Sein Blick glitt kurz über seine Cousine , die offensichtlich nichts gegen den ungebetenen Gast – Molly – hatte. Doch einmal im Leben kümmerte Regulus nicht die verworrenen Traditionen seiner Familie. Im Moment zählte etwas anderes. Als er neben Joyce stand legte er kurzer Hand seinen Arm um ihre Schulter , zog sie etwas zu sich heran und schaute ihr neckend und lächelnd ins Gesicht. Ihr eigener Duft , vermischt mit Whisky Geruch stieg ihm in die Nase. Und für den Moment fand Regulus ihn mehr als anziehend. Er atmete noch ein paar mal den betörenden Geruch ein , eh Joyce sich ihm zu wand. Auf ihrem Gesicht lag der Ausdruck von Verwunderung , denn sicherlich hatte sie jemand anderen erwartet. Überraschung war jedoch immer gut. Regulus verdrängte den Gedanken daran , was die anderen denken mochten. Oder eher zwei bestimmte Personen. Was würden Bellatrix und Severus wohl denken , wenn sie diese Szene zwischen Joyce und Regulus mitbekamen? Für die beiden musste es eher nach einem intensivem Flirt aussehen , doch darauf war Regulus nicht einmal aus. Er wollte Joyce näher kennen lernen – sie faszinierte ihn und wenn dies mit ein wenig Flirterei verbunden war , warum nicht?
Doch nun konzentrierte er sich wieder vollends auf sein wunderschönes Gegenüber. Sie blickte ihm direkt in die Augen und erst jetzt fiel Regulus der geringe Abstand zwischen ihren Gesichtern auf. Er liebte es in ihre Augen zu schauen – sie schienen so unergründlich. Regulus war selbst von sich verwundert , so etwas war nicht seine Art. Er war schon immer verschlossen gewesen und vertraute nicht schnell. Sich einem anderen Menschen auf diese Weise derart auszuliefern – zumal er Joyce nicht lange kannte – sprach ganz und gar gegen seine Prinzipien. Doch um die kümmerte er sich gerade nicht. Er nahm nur Joyce war , alles andere blendete er für ein paar Augenblicke vollkommen aus. Es war , als stünden die beiden allein auf dieser Welt. Am liebsten hätte er die Distanz zwischen ihnen überwunden , die Zentimeter die zwischen ihnen lagen einfach übertreten. Er wollte sie in seine Arme nehmen , sie ganz nah bei sich spüren und so verharren. Er beobachte wie eine leichte Röte ihr ins Gesicht stieg und sie ihren Blick kurz auf den Boden heftete , eh sie wieder zu ihm auf blickte.
Ich bringe sie durcheinander.
Er lächelte leicht amüsiert. Seine freie Hand bewegte sich langsam auf ihre Wange zu , die er am liebsten sanft gestreichelt hätte. Er war gefangen von ihr und dem Augenblick. Da fiel ihm wieder ein wer er war , er war kein kleiner Junge der sich zum Deppen machte bei der erstbesten Gelegenheit. Bei Joyce war Stil angesagt. Sie war das Typ Mädchen , was sich nicht von jedem dahergelaufenen Typen beeindrucken ließ. Seine vernebelten Gedanken lichteten sich ein wenig und er versuchte sich mit ein wenig Witz aus der Affäre zu ziehen. Der Alkohol berauschte seine Sinne eindeutig. Er bremste seine freie Hand kurz vor ihrem Gesicht ab und fuhr sich dann schelmisch durch die Haare während er grinste.

„Hallo erst mal...?“ , sagte Joyce. Obwohl von Sprechen war nicht die Rede. Ihre Stimme hatte einen piepsigen Unterton angenommen und Regulus musste leicht lächeln. Es lag nun an ihm , die Situation zu retten. Und das würde er , auf seine Art. Er schaute ihr kurz ins Gesicht , verweilte einen längeren Augenblick bei ihren Augen – die ihn magisch an zu ziehen schienen – eher er sagte : “Ach hey....warte kurz.“ Er drehte sich blitzschnell um , wobei die Welt sich wieder zu drehen schien , griff aber nach 2 Gläsern in denen sich Whisky befand und hielt ihr eines hin. „Wie wär's Joyce? Zeigst du mir , das du was verträgst? Ich würde gerne mit dem hübschesten Mädchen im Saal anstoßen , wenn du gestattest.“ Er zwinkerte ihr zu , während er in ihrer Nähe doppelt so schnell aufzutauen schien und immer losgelöster wurde. Losgelöster als sonst , wenn er trank. Dennoch versuchte er Haltung zu bewahren , so weit das noch möglich war. Er hatte ebenfalls wieder seinen Arm um sie gelegt , als wäre es selbstverständlich. Ebenso wollte der Black gerade nicht gestört werden , es war zwar ein verwirrender Gedanke , aber er wollte Joyce gerade für sich alleine haben.
„Ach , okey. Einfach mal so sofort alles trinken? Brennt das nicht etwas? Naja , versuchen wirs , so schlimm kann es ja wohl nicht sein , denke ich...“ , sagte Joyce mit leiser Stimme. Regulus erwiderte : „Na dann. Auf los , geht’s los.“ Und beide tranken den Feuerwhisky in einem Zug leer. Dem Black wurde im nächsten Augenblick warm und er wusste , er war mehr als angetrunken. Das Gefühl genoss er immer mehr , außerdem handelte er nun nicht mehr mit dem Verstand , sondern das tat , wozu sein Herz Lust hatte. Die Slytherin wankte kurz , als sie den Kopf zu schnell zu Regulus drehte , der sie jedoch sofort fest hielt. Seine Arme schlangen sich binnen weniger Sekunden um ihre Hüften und somit verlieh er ihr Halt. Diesmal zögerte er nicht. Er zog sie sanft aber bestimmt so nah zu sich heran , das nur noch Millimeter zwischen ihnen waren. Sie gab einen leisen Ton von sich , doch er spürte , das auch sie nichts dagegen einzuwenden hatte und die Spannung die sich aufbaute war kaum auszuhalten. Schon wieder , dachte sich der Black und lächelte sein unwiderstehliches Lächeln. Kaum merklich senkte er seinen Kopf zu ihrem hinunter , während er eine Hand von ihrer Hüfte löste und sie in ihren Haaren verweilen ließ. Jetzt kann die Zeit stehen bleiben. Was genau er tat lief eher in seinem Unterbewusstsein ab , sein Verstand war von dem vielen Alkohol ausgeschaltet und er konnte nur noch beschränkt bestimmen , wie er handelte.
Ihre Lippen waren nur jetzt noch Millimeter von einander entfernt , doch er hielt inne , denn er hauchte leise :“Du faszinierst mich.“
Eines war sicher , morgen würden beide in äußerste Erklärungsnot kommen. Regulus betete das Severus und Bellatrix so beschäftigt waren , das sie die beiden außer Acht ließen.
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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Jan 01, 2012 3:36 pm

Langsam wurde die kleine Gruppe immer voller, es kamen mehr Leute, so auch eine Namens Jack, so hörte sie es jedenfalls mit. Todesurteil, stellte Joyce fest. Es kam bestimmt nicht gut, wenn man nicht so bekannt hier war und sich dann sofort an eine ‚Feindin‘ hing, das konnte einfach nicht gut Enden. Vielleicht bemerkte sie es nicht, aber Joyce merkte, dass es ein paar nicht freundliche Blicken gab und sogar einige Bemerkungen, unteranderem von Regulus. Joyce nickte es einfach ab, ohne jegliche Bemerkung. Die anderen würden wohl genügen, da musste sie nicht noch Salz in die Wunde streuen, obwohl sie es immer sehr gerne machte. Gerade hatte sie aber anderes zu tun, hakte sie das Thema für diese Minute jedenfalls ab und nippte wieder fröhlich an ihrem Getränk, während sich wieder andere schon dreimal was geext hatten. Sie blieb jedoch leicht in Vorsicht, ließ es sich aber nicht anmerken. Ihre letzten trinkpartien sind nicht sehr gut geendet. Sie musste zwar nicht kotzen oder weiteres, hatte aber wohl mehr Spaß als andere, zu viel Spaß.


Nun lachten alle, doch eine lauter als andere. Joyce hatte schon fast doppelt so viel wie die anderen getrunken und sie wollte noch mehr. Sie hatten schon etliche Spielchen gespielt und nun gab es Grüppchen. In dem Ferienlager war es schon nach 23 Uhr, jedoch ging es jetzt los. Man stellte die Musik auf volle Lautstärke und der Bass ließ Joyce’s Herz mitspringen und animierte sich weiter zu tanzen. Es hatte schon lange angefangen, sich zu drehen, doch das war bei jedem so und niemand ließ sich davon stören, denn das gehörte nun mal dazu. Die Blondine hatte, so wie immer wenn sie trank, rötliche Wangen und konnte sich ein grinsen nur schwer von den Lippen nehmen. Nun tanzte sie mit ihren Freunden und ein paar unbekannten Typen auf der Wiese, die von vielen bunten Lichtern beleuchtet wurde und sich nur im Kreis drehte. Parallel zu den Lichtern drehte sie sich mit und bemerkte gar nicht, dass sich ein unbekannter seinen Weg zu ihr bahnte. Er grinste sie schief an, ohne wohl zu wissen, dass es jetzt noch deutlicher zu bemerken war, dass er hake dickt war. Da Joyce aber nicht weniger Promille hatte, war sie so ziemlich offen für alles. „Na du wunderhübsche Junge Ladie“, lallte der Typ ihr vor und im nüchternem Fall hätte sie ihm einfach nur dumm angeguckt und ignoriert, gegebenenfalls einen dummen Kommentar abgegeben. Im nüchternem Fall. Aber da lachte sie nur, als ob es der beste Witz war, den sie je gehört hatte und fiel ihm in die Arme, als ob sie sich ewig und drei Tage kannten. „Hallihallöle“, begrüßte sie ihn und es war ihr im Nachhinein Peinlich, dass sie dies gesagt hatte. Im weiteren Verlauf des Abends gab es schon einige Küsschen, als ob sie zusammen wären. Das dumme war, dass der Typ später einfach nicht aufhören konnte, ihr Eulen zu schicken oder weiteres. Kein Tag verging, an dem nichts von ihm kam, doch irgendwann hatte er doch aufgehört. Es war verständlich, dass er sich mehr erhofft hatte, aber im betrunkenen Zustand konnte man Joyce nicht mehr allzu viel Vertrauen schenken. Sie sagt im betrunkenen Zustand zwar immer die Wahrheit, aber sie redet genauso viel Müll. Sie erinnerte sich nicht mehr genau was passiert war, bekam aber am Morgen oft genug zu hören, dass sie gut an der Stange tanzen konnte und eine gute Figur hatte. Um ihren Kater ein wenig zu lindern, kippte sie sich weiteren Alkohol rein, aber diesmal nur um den Kater unter Kontrolle zu halten. Später hatte sie sich zwar richtig ausschlafen können, aber jedoch wurden jeden Tag immer weitere Details hinzugefügt, was so passiert war. Es war wirklich immer interessant Geschichten zu hören, die man selber veranstaltet hatte, jedoch nichts mehr davon weiß. Das dumme – sie waren immer peinlicher und wenn man sich nicht mehr daran erinnert, sogar doppelt und dreifach. So war es auch mit diesem Geschehen, doch Joyce hörte schon gar nicht mehr hin, langsam wurde ihr klar, dass sie es wohl lieber nicht übertreiben sollte, man weiß ja nie. Andere vergessen nicht so schnell wie man will…


Mit diesem Flashback kippte sie ihr Whiskey runter und wandte sich wieder der Runde zu. Viel zu spät hatte sie bemerkt, dass auch jemand eine Bemerkung reinwarf: „Okay Leute, ich bin dabei!", meinte eine Blondine, die sie schon mal gesehen hatte. Joyce erinnerte sich daran, sie als Skye gehört zu haben, aber für jegliche weiteren Kommentare war es zu spät, denn sie hatte es schon vor ein paar Minuten gesagt, jedoch hatte Joyce dies vertrieben.
Einen Kommentar konnte man jetzt aber Samantha zurück geben, denn diese sagte so laut etwas, was jedermann hören sollte. Cheers! Und auf ein geniales neues Schuljahr! Auf dass wir auch dieses Jahr den Housecup gewinnen!“ Daraufhin folgte eine Bemerkung gegen die Gryffindorschülerin, die an ihrem Tisch saß, wo Joyce nur nicken konnte. Auch sie hob ihr Glas, das schon wieder voll war und prostete ihr zurück. „Na dann mal los“, begrüßte sie das neue Schuljahr in der Hoffnung, dass sie wirklich gewinnen würden, wobei sie sich sicher war, da war nichts zu hoffen, denn nur die Harten kommen in den Garten. Die Hufflepuffs waren eh‘ nur Weicheier, die Ravenclaw Leute achteten nur auf die Noten und hatten gar keine Motivation. Lediglich die Gryffindors waren lästig und stur. Doch dies ermutigte die Slytherins immer mehr und mehr sie zu Piesacken und diese runter zu machen. „Auf ein amüsantes Jahr und hoffentlich ein bisschen Konkurrenz für uns!“, meinte sie lachen.
Ihr Blick wanderte wieder weiter, dabei übersprang die Severus und Samantha. Wieder wanderte sie zurück zu Jack, die sich mit der rothaarigen Gryffindorschülerin unterhielt, die gerade von Samantha dumm angemacht wurde. Es war Molly, der es wie es aussah egal war, dass sie nun in einem Feindlichen Territorium war, bei Leuten von denen sie wissen musste, dass sie sie nicht leiden konnten. Aber warum ist sie hier?, fragte sich die junge Slytherin und musterte kurz Andromeda, mit der sie sich grad unterhalten hatte. Andromeda konnte so viel aus sich machen, aber gab sich mit solchen Leuten ab? Ehrlich gesagt, das finde ich schade , sagte Joyce sich im Stillen und versprach sich, dass sie mit der Black reden würde. Sie konnte man doch bekehren, ihr zeigen, dass sie doch für so viel Besseres stehen konnte. Vielleicht nicht wie Bellatrix, man brauchte sicherlich keine zwei davon, aber bestimmt so etwas Ähnliches. „Und Molly, versuchst du dich heute umzubringen? Nur du wagst es dich, dich unter so viele Slyterhins zu mischen, lächerlich.“, durchbrach Regulus ihre kurze Nachdenkzeit und sie sah schon, dass die anderen langsam vom Alkohol angeschlagen waren. Manche hatten schon ziemlich losgelegt, wiederrum andere gingen es langsam und ruhig an, weil sie wohl noch nie viel mit Alkohol rumhantiert hatten. Immer noch mit einem Lächeln auf den Lippen, trank Joyce ihr Becher leer und spürte das starke Brennen in ihrer Kehle, jedoch war es für sie schon gar nicht mehr unangenehm, sondern führte zu einer Animierung, noch mehr zu trinken, noch mehr den Alkohol zu spüren. Während Joyce sich noch mehr Feuerwhiskey beschaffte, zählte sie in den Gedanken, dass sie schon unbewusst bei ihren 7 Drink war, ohne es zu bemerken. Vielleicht hatte sie sogar mehr getrunken... Diese hatte sie wohl getrunken, als sie so viel nachgedacht hatte, wobei sie dies nicht sehr zusprechend fand. Sie wollte eher ihren Spaß haben, betrunken zu werden, als dass sie betrunken wurde, ohne es zu merken. Es ist wie auf einer Achterbahn. Es ist langweilig, wenn man drauf sitzt mit zum Beispiel einem Tuch um die Augen. Man würde nur ein Kribbeln im Bauch spüren, man würde aber nicht die Umgebung vorbeirauschen sehen, man würde nicht in die Tiefe gucken können und das machte doch so eine Achterbahnfahrt aus, oder etwa nicht? So ähnlich war es auch mit dem trinken. Wenn man betrunken wird und nicht den ganzen Spaß hat, wie bei der Achterbahnfahrt das sehen, da hat man nur den halben Spaß. Damit hatte Joyce zwar festgestellt, dass sie weniger nachdenken sollte und mehr Spaß haben sollte, jedoch ihr Alkoholfluss noch nicht zu genüge war und sie noch ein paar Drinks brauchte, um sich etwas freier fühlen zu können. Damit trank sie gierig noch schnell einen Drink und füllte es ebenso schnell wieder auf. Sie genoss dieses Brennen, dieses ziehen im Hals, sie hatte diesen Nachgeschmack im Mund. Sie liebte es Beinahe, zwang sich aber dazu, dass sie nicht sofort den anderen Drink runterkippte. Lieber warten bis alle anderen betrunken waren, so dachte Joyce es sich. Es waren wirklich viele Leute schon heftig angetrunken, das heißt bald würde Joyce ihnen nachkommen und ebenfalls viel im Blut haben.

Plötzlich bemerkte Joyce, dass jemand einen Arm um sie legte und sie näher an sich heran zog. Bereit darauf, diesem jemand, der bestimmt viel zu betrunken war, eine zu scheuern, da er wohl nur auf’s grabschen aus war, drehte sie leicht erschrocken den Kopf nach links um die Person zu erkennen. Wieder verwundert war sie, dass dieser jemand niemand anderes als Regulus war, der wahrscheinlich etwas zu viel Whiskey getrunken hatte. Sie bezweifelte, dass er im nüchternen Zustand jemals sowas getan hätte. Dieser war jedoch ziemlich gut drauf und es sah so aus, als ob er sich wohl fühlen würde.
Es gefiel ihr, dass er einen Arm um sie hatte, als ob er sie beschützen wollte. Er war größer als sie, mehr als einen halben Kopf, beugte sich auch leicht über sie, um sie erkennen zu können. Für außenstehende sah es wohl so aus, als ob es ziemlich funken würde, was vielleicht auch stimme, jedoch war Joyce grad immer noch leicht überrumpelt, dass er so offen war. Wenn er so immer war, würde sie ihm immer so was zuflösen. So bewegte er seinen Hintern zu ihr und flirtete sie ja schon beinahe an. Vielleicht sucht er sich auch nur jemand zum abstützen, warf sie ein, denn seine Pupillen sahen geweitet aus. Doch nun verwarf sie diesen Gedanken, ihr war es egal, er war ja hier. Bei ihr und bei keinem anderen. Sie schaute zu ihm auf und überlegte sich kurz, ob sie hätte was sagen sollen. Ihre Gesichter waren nah aneinander, jedoch keiner von ihnen kam näher, was auch in Ordnung war. Wer weiß was hätte noch alles im Alkoholisierten Zustand passieren können, vor allem konnte Joyce Regulus nicht genug einschätzen um zu sagen, was er nun tun würde oder könnte.


Die Stille zog sich langsam aber sicher in die Länge, jedoch war es keine unangenehme Stille, nein sie war angenehm. Sie genoss diesen Augenblick und erwiderte seinen Blick, nun etwas ruhiger. Sie sah, dass er sie musterte und schaute ihren gegenüber auch zum abermalsten mal an. Seine schwarzen Augen fingen sie wie ein Fisch in einem Fischernetz, der sie nicht loslassen wollten. Sie waren ein tiefer dunkler Ozean, mysteriös und unentdeckt. Doch eines Tages würde auch so ein Ozean entdeckt werden müssen und Joyce würde sich freiwillig melden. Seine markanten Züge passten sich seiner Ausstrahlung an, sein ganzes Erscheinungsbild war anders als bei Joyce. Aber wie hieß es so schön? Gegensätze ziehen sich an. Joyce schaute kurz auf seine Lippen, die leicht geöffnet warten. Seine Lippen hatten einen Schwung und sahen sehr weich aus, worauf sie sie am liebsten hätte berührt. Ein Geruch von Alkohol ging von ihm aus, aber auch ein anderer, vermutlich Aftershave, denn er sah frisch rasiert aus, was Joyce wieder gefiel. Sie hörte schon auf, seine positiven Eigenschaften zu zählen, denn so würde sie niemals aufhören. Langsam fragte sie sich, warum sein Arm immer noch um ihr lag, vielleicht um sie zu necken, doch es wäre ihm schon aufgefallen, dass dies nicht passierte. Nein, schon eine leichte röte stieg ihre Wangen auf und sie schaute kurz zu Boden, weil sie dieser Situation wohl nicht gestanden war. Es gab nicht viele Situationen, wo sie nicht weiter wusste, aber Regulus brachte sie in so eine Situation. Ihr Blick ging wieder hoch, als sie bemerkte, dass er seine freie Hand zu ihrem Gesicht bewegte und sie wurde noch röter im Gesicht. Ihre Gedanken spielten verrückt und sie wusste nicht wie es ihr geschieht. Es ging ihr fast schon gegen den Strich, dass sie nicht wusste, was sie tun sollte. Als ob sie kein Selbstbewusstsein hätte, klein und zierlich wäre. Doch zum abermalsten mal ließ sie ihre Gedanken fallen und fühlte sich nun komischerweise gut. Nun bremste Regulus seine Hand, als ob sich wiedergefunden hätte und fuhr sich durch die Haare. Wiederrum Joyce wusste nicht was sie denken sollte, denn man konnte nicht sicher sein, er hätte auch nur Spielchen spielen können. Ein grinsen umspielte seine sinnlichen Lippen, jedoch verunsicherte dieses Grinsen das Mädchen noch mehr. Doch davon wollte sie sich nicht beirren lassen und vergas den wundervollen Moment der Stille. Dieser Augenblick hätte auch nur vorgespielt sein können, so sagte sie es sich. Doch diese Tatsache ließ ihre Stimme nicht die Unsicherheit übespielen. „Hallo erstmal..?“, sagte sie und mit jedem weiteren Buchstaben wurde ihre Stimme höher, woraufhin sie sich räuspert und verlegen auf den Boden schaute, in der Hoffnung er würde etwas weicher mit ihr umgehen. „Ach hey…warte kurz.“, sagte er schnell, woraufhin Joyce sich beruhigte, sie hatte schon eine neckende Bemerkung vor sich gesehen. Doch leider wurden ihre Hoffnungen zugrunde gerichtet, als er ihr ein Whiskeyglas hinhielt. Eigentlich hatte Joyce noch ihren Whiskey nicht leer, stelle diesen aber ab und nahm den anderen. Als sie ihn wieder anblickte, umspielte sein ganzes Gesicht Freude und ebenso gut drauf sagte er ihr: „Wie wär’s Joyce? Zeigst du mir, dass du was verträgst? Ich würde gerne mit dem hübschesten Mädchen im Saal anstoßen, wenn du gestattest.“.


Wiedermal voll der Aufreißer, grinste sie in ihren Gedanken und in ihren Augen blitze Kampfeslust auf. Er hatte ja gar keine Ahnung, wie *viel* sie vertragen konnte, er würde sich noch sehr wundern. Joyce würde nun mal mit ihm Spielchen spielen. Sie würde ihm nun was vorspielen, dass sie nicht wusste, wie hart das war. Doch was wollte sie ihm nun damit beweisen? Dies ließen ihre angeschlagenen Gedanken nicht sagen zu wollen, wieder drehte es leicht in ihr, was sich auch wieder legte. Regulus hatte wieder seinen Arm um sie gelegt, als wolle er zeigen, das nun keiner sie stören sollte und das dies normalste der Welt war. Wenn sie ein außenstehende Person wäre, fände sie dies wahrscheinlich kitschig, aber sie war nicht eine außenstehende Person, nein sie war wohl grad der Mittelpunkt für ihn, so wie für sie er und dies sollte keiner Spüren außer ihr.
„Ach, okey. Einfach mal so sofort alles trinken? Brennt das nicht etwas? Naja, versuchen wirs, so schlimm kann es wohl nicht sein, denke ich…“, sprach sie mit leichter Verunsicherung, die sie natürlich nur gespielt war. Er erwiderte kurz: Nadann. Auf los, geht’s los “, sagte er und daraufhin kippte er den Feuerwhisky in einem Zug runter. Joyce machte es ihm nach und sie spürte das allzu bekannte brennen im Hals, was sie so liebte wenn sie Alkohol trank. Als sie den Kopf wieder zu ihm drehen wollte, überkam sie doch wieder ein sehr starkes Schwindelgefühl, das ihr zeigte, dass sie den Vogel abgeschossen hatte und stolperte leicht, doch bevor irgendwas hätte passieren können, spürte sie Regulus Hände stark an ihren Hüften. Er hatte wohl das Gefühl, dass sie hätte fallen können, was eigentlich nicht der Fall war, doch er hielt sie trotzdem fest. Jedoch ließ er sie nicht los, sondern zog sie einfach zu hin hin. Was ist nun über ihn gefallen? , dachte sie sich und konnte nun ein leisen quiekten nicht unterdrücken, denn sie war wirklich erschrocken. Sie fragte sich, was dieser eine Whiskey an ihm geändert hatte, dass er sich nun so von ihr angezogen fühlte. Schon wieder war es so ein Moment, wo Joyce nicht weiterwusste. Er war für sie schon beinahe so unwiderstehlich, was dieser viele Alkoholeinfluss wohl zu verübeln hatte. Sie konnte nur auf das hören, was sie wirklich wollte und nicht, was sie hätte tun sollen. Nun zählte das, was sie fühlten. Alle beide. Es war für sie beide ein Moment der unendlich hätte sein können, der niemals enden sollte. Ihr war klar, dass Regulus am nächsten Morgen wieder ganz der alte sein würde, sie also diesen Moment genießen sollte wo sie nur konnte. Sie musste nun in seinen Armen liegen, allen anderen zeigen, dass er nur ihr gehörte. Seine Hand war immer noch auf ihrer Hüfte, als könnte sie nirgends anders sein, als gehörte sie dort hin. Seine andere Hand hob er nun und fuhr durch ihre blonden Haare, als ob er das schon immer getan hatte. Alles fühlte sich so an, als ob es so sein sollte. Es war nicht nur der Alkoholeinfluss, nein, sie fühlten es doch beide. Joyce sah auf seine Lippen, die immer noch lächelten, die immer noch so unwiderstehlich waren wie gerade eben. Kurz wollte sie sich auf die Zehenspitzen stellen und ihre Lippen auf seine Legen, ihm zeigen was sie fühlte, doch sie unterdrückte diesen Willen. Es wäre alles viel zu schnell, beide wären überrumpelt, obwohl es an diesem Abend wohl noch zu etwas kommen würde, hoffte, nein, flehte Joyce schon fast. Diesen Moment konnte ihr nun keiner stehlen, er gehörte nur ihr und Regulus. Regulus Black. Er stand immer noch vor ihr, so nah an ihr, das sie seinen lauten Herzschlag schon hörte. Ihr Blick wanderte nun wieder zu seinen Augen, die funkelten… vor Faszination. Langsam beugte sich nun der Black vor, zu ihr, so nah, dass sich ihre Lippen bei einem zucken hätte berühren können und Joyce wollte schon ihre Augen schließen um sich diesen Moment noch besser in Erinnerungen zu behalten, doch dann drang eine anziehende Stimme zu ihr, die nur noch hauchte: „Du faszinierst mich“ . Diese Stimme war klar, klarer als Joyce gedacht hätte. Und nun verharrten sie so , dicht beieinander und Joyce hoffte das der Augenblick noch schöner werden würde. Regulus so nah zu kommen , hätte sie sich in 1000 Jahren nicht vorstellen können.
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 02, 2012 9:21 am

Grinsend sah Severus dabei zu, wie einige andere ebenfalls ihre Zauberstäbe aus den Taschen zogen und die herumstehenden Flaschen in das beliebige Getränk verwandelten. Es konnte allerdings eine große Willkommensfeier werden. Zwei Slytherins stießen zu ihnen, beide aus Sevs Jahrgang. Skye und Jaqueline hießen sie, wobei letztere immer nur Jack gerufen wurde. Er kannte sie beide nicht sonderlich gut, und vor allem Jack stand anscheinend nie gerne im Mittelpunkt. Sie hielt sich immer im Hintergrund, schien auch kaum Freundschaften unter den Syltherins geschlossen zu haben, doch vielleicht würde sich das heute Abend ändern. Er hatte das Gefühl, dass den Abend sowieso noch einiges geschehen würde… schließlich waren sie Zauberer und alles war möglich. Man hörte die Gläser klirren und damit schien das Eis gebrochen. Sev nahm einen großen Schluck vom Feuerwhisky und spürte sofort das Brennen des Alkohols in seiner Kehle. Es gab ihm ein wohliges und zugleich nervenaufreibendes Gefühl. Er hatte zwar noch nie einen Vollrausch gehabt, aber er hatte … Erfahrung mit Alkohol. Zumindest seit dem Ende der dritten Klasse. In den Sommerferien hatten sich seine Eltern mal wieder heftig zerstritten und der junge Snape hatte alles abbekommen. Seine Wangen hatten vor den Schlägen gebrannt und er hatte gewusst, dass in wenigen Stunden blaue Flecken dort erscheinen würden, wo die Hand seines Vaters ihn getroffen hatte. Mit schmerzverzerrtem Gesicht hatte er sich seinen Arm verbunden und unschlüssig im Wohnzimmer gestanden. Er hatte nicht gewusst, was er machen sollte, also hatte er sich zwei Flaschen des Muggelalkohols seines Vaters geklaut und jeden Abend getrunken bis er – ermüdet von dem Aphrodisiakum – einschlafen konnte. Seine Eltern hatte es nicht interessiert und seitdem hatte der Slytherin nicht mehr so heftig getrunken, doch er wusste, wie er darauf reagierte, weshalb er sich auch geschworen hatte, nie wieder zu viel zu trinken. Denn wenn das geschah, wurde er aggressiv. Dann vergas er alles um sich herum und zerschlug alles zu Kleinholz und damit auch jeden, der ihm dabei im Weg stand. Er wollte es nicht zugeben, doch es fürchtete ihn vor so etwas. Er wollte sich nicht so sehen und vor allem wäre sein Ruf bei den Slytherins dann vollkommen zerstört. Schließlich hatte er seinen letzten Rest Hochachtung zu bewahren!
Zweifellos musste er dieses Auftreten von seinem Vater haben. Wobei dieser noch ein wenig schlimmer war, als sein Sohn. Ob man so was vererben konnte? Anscheinend.
Severus verzog angewidert das Gesicht bei dem Gedanken an diesen Mann, den er seinen Vater nennen musste. Ein nichtsnutziger Muggel! Wertlos und überflüssig. Er wäre so viel besser ohne ihn dran. Und seine Mutter wäre um einiges erträgicher… Gott wie er ihn hasste.
Doch heute Abend würde es anders verlaufen, sagte er sich jetzt entschlossen und wischte den Gedanken fort. Er würde darauf achten, nicht über das Maß zu trinken und fertig, schließlich wollten sie alle Spaß haben. Und natürlich mussten sie den lieben Slughorn zufrieden stellen.
Höhnisch lachte er auf. Dieser Nichtsnutz von einem Lehrer. Wie hohl konnte man eigentlich sein? Glaubte er wirklich daran, dass alle Slytherins jetzt brav ins Bett gingen nur weil er es sagte? Er mit seinem dämlichen Slug-Club. Dachte auch, dass ihm alle an den Lippen hingen. Ha! Er würde schon noch sehen, was er von seiner ekelhaften Art hatte. Irgendwann würde sein ganzes Haus sich gegen ihn stellen, wenn es hart auf hart kam. Dann würde Severus selbst mit Joyce zusammenarbeiten, gäbe es auch nur die geringste Chance, Slughorn loszuwerden. Er grinste. Ja, selbst diese schreckliche Person Joyce Winston konnte ihm sympathisch werden, wenn sie sich über ihren Hauslehrer aufregte. Aber weiter reichte es dann leider doch nicht. “Hey Severus, wie waren deine Ferien? Ich musste sie wieder im Tropfenden Kessel verbringen.“ Ein wenig verwirrt wandte sich der junge Snape um und lächelte kurz auf, als er sah, wer ihn angesprochen hatte. Rodolphus Lestrange. Auch jemand von der Elite der Slytherins. Sie kannten sich zwar nicht allzu gut, doch er war ihm sympathisch. Wobei der braunhaarige Schüler ein wenig zerrissen wirkte von Zeit zu Zeit. Rastlos und unsicher, auf der anderen Seite aber aggressiv und gefährlich. Eine böse Mischung, wenn man Severus fragte, doch solange er dies an den nichtswürdigen Gryffindors ausließ, sollte es ihm Recht sein. „Ach, wie immer war es nichts Besonderes“, antwortete der Schwarzhaarige nun und machte eine wegwerfende Handbewegung, als wäre es wirklich nichts gewesen, worüber man große Worte verlauten ließ. Schließlich musste er nicht an die große Glocke hängen, wie schwach er sich in den Ferien immer fühlte. Und den kleinen Ausflug in die Nokturngasse erwähnte er auch mit keinem Wort. Severus wusste nicht, wie Rodolphus zur schwarzen Magie stand und hier in der Öffentlichkeit wäre es durchaus unklug, danach zu fragen. Also legte er nur den Kopf schief und betrachtete seinen Gegenüber. „Hm. Jetzt wo wieder Schule ist, sind wir wohl alle wieder auf mehr Spannung eingestellt, was?!“ Und damit prostete er dem Lestrange zu und leerte sein Glas in einem langen Zug. Der Feuerwhisky hatte seinen Namen durchaus verdient, denn er brannte so unsäglich in der Kehle, dass man sich nach einem weiteren, durststillendem Glas sehnte. Ein ewiger Teufelskreis also. Doch heute war es wohl mehr als willkommen. Überall sah man die jungen Hexen und Zauberer, wie sie an ihren Getränken nippten, oder sie ähnlich dem Snape hinunterstürzten. Er ließ seinen Blick erneut über die Menge schweifen und erkannte, dass ein Störenfried hinzugekommen war. Molly Prewett. Was erlaubte sie sich eigentlich, diesem Kreis beizuwohnen? Mürrisch verzog er das Gesicht, doch er beschloss, deswegen keinen Aufstand zu machen. Sollte sie bei Andromeda bleiben, solange sie ihn nicht belästigte, war ihm alles Recht.
Apropos belästigen… skeptisch lauschte Severus über die Stimmen der anderen hinweg und hörte, ob irgendetwas Verdächtiges dabei war, doch das Schloss schien still. Seltsam. Er hätte seinen Zauberstab darauf verwettet, dass die Rumtreiber auf jeden Fall noch auftauchen würden. Einerseits um die Slytherins mit ihren unnötigen Kommentaren zu nerven und andererseits weil sie sich doch auch ein Fläschchen Alkohol nicht entgehen ließen – zumindest Black und Potter. Lupin war da ja noch vernünftiger. Er würde wohl niemals auf den Gedanken kommen, sich über den Durst zu trinken. Wobei Severus ihm manchmal – jedoch kamen diese Augenblicke nur selten und verschwanden sofort wieder – dankbar war, dass er seine zwei Freunde zurückhielt, eine noch größere Dummheit anzustellen. Vielleicht war er deswegen Vertrauensschüler geworden, um die anderen Rumtreiber in Schach zu halten. Naja … das war wohl vergebene Liebesmüh seitens Dumbledore. Denn Severus bezweifelte stark, dass dieser Posten irgendetwas bewirkte. Sie würden immer noch machen, was sie wollten, so viel stand fest.

Nach wenigen Minuten schon war die Feier in vollem Gange. Jeder unterhielt sich und alle waren schon so angetrunken, dass ihnen egal war wer oder was sie bei sonst was beobachtete. So auch Regulus und Joyce. Severus hatte sie im Stillen beobachtet und was er sah gefiel ihm gar nicht. Einerseits war es wirklich nicht fair, so egoistisch zu denken, schließlich hatte Regulus auch mal seinen Spaß verdient, doch andererseits… es war Eliott Joyce Winston! Von allen Mädchen, die ihn anhimmelten nahm er die, die am schwersten zu knacken und dazu auch noch am unsympathischsten war. Genervt stützte Sev seine Stirn auf eine Hand und schüttelte kurz den Kopf. Zur Besänftigung leerte er noch einmal ein ganzes Glas voll Feuerwhisky, bevor er seinen Blick endgültig abwandte. Regulus würde morgen einiges zu erklären haben und der Slytherin war gespannt, wie er sich aus der Affäre zog. Er war doch sonst nicht so! Er kannte seinen Freund, sonst ließ er nicht so leicht um den Finger wickeln. Er vertraute kaum jemanden und wenn, dann dauerte es, bis man seine harte Schale verbiegen konnte, um dahinter zu blicken. Seit wann war er so liebestrunken? Oder war das einfach der Alkohol. Nein, nein das war es nicht. Er hatte sie im Zug gesehen. Reg war von Anfang an von Joyce fasziniert gewesen. „Na super“, murmelte Severus leise und wandte sich von den Turteltauben ab und gesellte sich zu Samantha. „Um deine Frage von vorhin zu beantworten: Ich bezweifle, dass irgendjemand einen Zauber um die Halle gelegt hat. Also, legen wir es darauf an?!“ Er grinste leicht und stieß mit ihr an, blickte ihr tief in die Augen und sofort waren alle bösen Gedanken verschwunden. Er sah nur ihre Augen, die, beeinflusst vom Alkohol, schon freudig glänzten. „Und? Hast du die kleinen Kinder brav ins Bett gebracht?“, lachte er dann und widerstand dem Drang, es Regulus gleich zu tun und sie ganz nah an sich zu ziehen. Er würde seine Maske nicht in aller Öffentlichkeit verlieren. Oh nein, ein Severus Snape wusste sich zu beherrschen …
Mal sehen wie lange noch, flüsterte eine leise Stimme ihm zu, doch er hörte sie schon nicht mehr. Er war viel zu sehr damit beschäftigt, sein Getränk wieder hinunter zu kippen, wobei sich das Glas ‚wie von Zauberhand’ immer wieder nachfüllte. Der Vorsatz nicht zu viel zu trinken war schon längst vergessen…
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 02, 2012 11:11 am

Skye freute sich, sie schien angenommen zu werden wie alle anderen auch aufgenommen wurde.
Einer der Jungs aus Slytherin, Regulus Black, der zur sogenannten "Elite" der Slytherins gehörte, prostete ihr sogar zu und sagte:„Na dann leg mal los Skye.
Sie prostete zurück und nahm einen tiefen Schluck Butterbier.
Dann verzog sie das Gesicht. Klar, Butterbier schmeckte gut, aber das war hier nicht das richtige.
Schnell verwandelte sie Bier in Feuerwhisky, auch wenn ihr dabei ein wenig mumlmig wurde, da ihr der zwar gut schmeckte, sie aber nicht wusste, wie viel sie vertragen konnte. Sie beschloss, nur wenig zu trinken, um nicht alllzusehr aufzufallen und womöglich etwas zu tun, was sie Morgen bereuen würde, sie wusste ja nicht, was passieren würde.
Während ihres guten Vorsatzes bemerkte sie, dass Regulus zu ihnen kam, vermutlich hatte er nun Molly Prewett bemerkt, es war ja klar gewesen, dass das irgendwann passieren würde.
Seufzend rutschte Skye ein wenig zur Seite, sie hatte das Gefühl, dass das nicht gut enden würde.
Aber sie hatte sich geirrt, keine Zauberstäbe kamen zum Einsatz, anscheinend war Regulus schon zu angetrunken um zu zaubern.
Ein weiterer Grund nicht zu viel zu trinken, denn wenn es bei ihm so verlief, konnte es gut sein, dass es bei Bellatrix andersherum war, und der wollte Skye nicht unbedingt in die Quere kommen.
Regulus schien jetzt mit Jack zu reden."Ach Jacqueline , wenn du vorhast , dieses Jahr mehr zu uns zu gehören als die vorigen , dann sag ich dir eins : Prewett ist keine gute Gesellschaft für dich. Aber ansonsten , Herzlich Willkommen bei uns."
Es war ja schon mal nicht schlecht, dass Jack überhaupt aufgenommen wurde, aber Skye glaubte nicht, dass es wirklich so weit kommen würde, denn wer wollte sich schon seine Freunde von anderen aussuchen lassen?
Zu Molly schienen sowohl Regulus als auch Samantha wenig übrig zu haben, denn beide sprachen von einem selbstmordkommando.
Skye sagte lieber nichts dazu, denn das Blatt konnte sich schnell wenden.
Soweit sie erfahren hatte, hatte niemand dafür gesorgt, dass niemand anderes hinzu kommt, und es würde Skye nicht wundern wenn noch ein paar Griffindors auftauchen würden. Dann ären es zwar bestimmt immer noch mehr Slytherins, aber die waren alle betrunken...

Skye beschloss, nicht mehr so viel nachzudenken.
Vielleicht sollte sie doch mehr Whisky trinken, dann würde sie sich wenigstens nicht mehr so viele Sorgen machen.
Ach was solls, lebe im Jetzt! dachte Skye und jubilierte innerlich, während sie einen Becher Feuerwhisky hinunterkippte, was in der Kehle brannte.
Eigentlich wollte sie das schon lange mal machen.
Neben ihr schienen sich Regulus und Joyce näher zu kommen.
Skye blickte überrascht auf. Das war nicht gerade ein Päärchen, das sie erwartet hatte.
Schnell stand Skye auf und ging in die Richtung von Severus und Samantha.
Sie war sich zwar nicht sicher, ob sie da gebraucht werden konnte, aber das war auf jedenfall besser als die beiden Turteltäubchen zu stören, die erstaunlich nah beieinander standen, dabei waren sie bisher noch nie viel zusammen gewesen, zumindest aus Skyes Sicht.

Als sie nochmal einen Schluck Whisky nahm, störte es sie, diesen aus den Hogwarts-Bechern trinken musste.
Das gehörte sich einfach nicht für so einen guten Whisky.
Da kam ihr eine Idee.
Skye war n der Schule sehr gut, und in den Ferien hatte ihr ihr Vater neue Verwandlung gezeigt, die sie auch gleich geübt hatte. Skye war sich sicher, dass sie ihn nun perfekt beherrschte. Erst hatte sie geglaubt, das sie ihn nie anwenden würde können, wofür brauchte man das auch schon, aber jetzt bat sich eien perfekte Gelegenheit.
Klar, eigentlich durften sie in den Ferien nicht zaubern, aber wer der außer den Muggelstämmigen hielt sich schon daran? Es merkte ja keiner.
Sie zog ihren Zauberstab aus der Tasche und verwandelte alle Becher, die gefüllt mit Feuerwhisky waren in wunderschöne Kritallgläser, detailgetreu zu denen, die es zuause nur an wichtigen Festen gab, und füllte dabei ihr eigenes gleich nochmal auf.
Belustigt über die überraschten Gesichter der anderen nahm sie noch einen in der Kehle brennenden Schluck Whisky, an dessen typischen Geschmack sie sich schnell gewöhnt hatte, und bemerkte, dass sie ihn genoss.
Tja, der gute Vorsatz wird bis zum nächsten Mal warten müssen.
Außer, dann gab es Feuerwhisky. Dann vielleicht bis zu übernächsten Mal...
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Jan 03, 2012 7:49 am

Es gesellten sich noch weitere Slytherins zu ihnen. Beinahe schmerzlich fiel Andromeda auf, dass Molly die einzige Gryffindor hier war. Und auch wenn manche der anderen sie selbst nicht gerade freundlich betrachteten, so war es doch ein gewaltiger Unterschied, ob man ein Slytherin war, der sich mit Mitgliedern der anderen Häuser abgab oder ob man ein Mitglied eines anderen Hauses war, das sich zwischen einen Haufen Slytherins mischte. Die Tatsache, dass sie die Ursache dafür war, erleicherte ihr Gewissen nicht gerade. Natürlich wäre die Rothaarige niemals hier geblieben, wenn sie nicht da gewesen wäre. Sollte es also zu einem Zwischenfall kommen - und ihr reichte ein Blick auf ihre Schwester um zu wissen, dass das passieren würde - so wäre es gewissermaßen ihre Schuld. Nein, nicht nur gewissermaßen. Hundertprozentig und ohne jeden Zweifel wäre es ihre Schuld. Verdammt.
Ehe sie sich weiteren Sorgen hingeben konnte, wandte sich ein anderes Mädchen zu ihr um. Sie hatte heute schon beobachtet, wie geringschätzig Sev und Bella Eliott betrachteten. Reg hingegen schien vollkommen begeistert von ihr zu sein. Auch Andromeda fand das blonde Mädchen eigentlich ganz in Ordnung. Außerdem freute es sie, wenn ihr Cousin wieder ein wenig...lebendiger wurde und wenn sie der Weg dazu war, dann war Andromeda damit einverstanden.
„Keine Sorge, ich pass auf dich auf, wenn du es auch tust“ Die Black lächelte. "Alles klar." Böse Zungen mochten behaupten was sie wollen, doch sie war nicht vollkommen von ihrem Haus ausgegrenzt. Selbstverständlich hatte sie auch unter den Slytherins Freunde, die zwar nicht immer mit ihren anderen Freunden einverstanden waren, aber sie deswegen nicht gleich als Verstoßene ansahen.

Zwei - oder waren es drei? - Gläser später, war ihr Kopf nicht mehr ganz so klar. Sie sah sich um. Samantha redete auf die Mädchen neben ihr ein. Eliott und Regulus standen zusammen da, sichtlich fröhlicher als vorhin. Andromeda ging ein paar Schritte auf die Tür zu. Wieso war es in dieser gigantischen Halle plötzlich so eng und stickig? Und wie schaffte es diese Hand voll Schüler so unerträglich laut zu sein? Ohne sich noch einmal umzusehen, trat sie auf den Gang hinaus. Ein kühler Lufthauch berührte sie sanft und sofort fühlte sie sich ein wenig besser. Das war doch albern...sie war schließlich kein kleines Kind, das nichts vertrug. Seufzend rutschte sie an der Wand herunter, bis sie auf dem kalten Steinboden saß.

tbc. Korridor 89
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Jaqueline Novak
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Jan 05, 2012 10:36 am

Alle am Slytherintisch schienen sich ordentlich betrinken zu wollen, so schien es Jack. Sie selber hatte nicht sonderlich das Bedürfnis, an diesem Abend Alkohol zu kippen und so zauberte sie sich einen Becher Wasser herbei. Wenn nachher einige Hemmungen fallen würden, wollte Jack nicht zu denen gehören, die sich diese Schmach gaben. Nein, sie wollte lieber nüchtern bleiben.
Ein Dunkelhaariges Mädchen, welches gerade an den Tisch zurückgekehrt war, prostete der Runde zu und sprach darüber, dass Slytherin den Housecoup gewinnen möge. Aber mit Sicherheit! Jack ging fest davon aus, dass es auch dieses Jahr ein leichtes werden würde, die anderen Häuser zu schlagen, wo vor allem die Gryffindors es doch so oft schafften, dass ihnen viele ihrer Punkte wieder aberkannt wurden.
Dann wandte sich ein Junge, Regulus, Jack und ihrer Sitznachbarin der Gryffindor zu.
„Ach Jaqueline, wenn du vorhast, dieses Jahr mehr zu uns zu gehören als die vorigen, dann sag ich dir eins: Prewett ist keine gute Gesellschaft für dich. Aber ansonsten , Herzlich Willkommen bei uns.“ Skeptisch hob sie eine Augenbraue. Was dachte sich der Junge?
„Nun, Regulus, bis jetzt habe ich mir noch kein Bild darüber gemacht, wer gute Gesellschaft ist und wer nicht, aber wenn Prewett mich Jack nennt, so wie du und jeder andere es auch machen sollte, habe ich kein Problem mit ihr.“ Dann nickte sie Prewett, Jack, wusste endlich wieder, wie sie hieß, Molly, zur Begrüßung zu. Na, wenn sie es sich damit nicht sofort bei den restlichen Slytherins verscherzt hatte. Aber sie konnte es nun mal so überhaupt nicht ausstehen, wenn man in solch einem Ton mit ihr redete. Da war alles Benehmen dahin. Sie ließ sich doch nicht von so einem vorlauten Jungen sagen, was sie zu tun und zu lassen hatte.

Jack beobachtete angewidert, wie eben dieser Junge nun heftig mit einer Blondine anfing zu flirten, dessen Namen sie wirklich noch nie gehört hatte. Kopfschüttelnd trank Jack in großen Schlucken ihr Glas aus. Sie ignorierte dieses turtelnde Pärchen und wandte ihre Aufmerksamkeit wieder in die Runde.
Plötzlich glühte Jacks Becher kurz auf und nahm dann die Form eines Kristallglases an. Sie sah auf und suchte nach dem Urheber der Magie. Schnell hatte sie Skye als diesen ausgemacht, da sie ihren Zauberstab in der Hand hielt. Jack konnte nicht umhin, ein leichtes Lachen kam ihr über die Lippen. Skye hatte vollkommen Recht, solch guten Alkohol sollte man nicht in Bechern trinken.
Sie stand auf und gesellte sich zu Skye. „Hübsche Gläserchen. Wo lernt man so etwas?“ Amüsiert blickte Jack Skye an. Bis jetzt schien diese die akzeptabelste von allen, wenn man Andromeda außer Acht ließ. Die schien ebenso in Ordnung. Immerhin was Molly ja zu ihr gekommen, dass dürfte schon etwas heißen.
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Molly Prewett the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Jan 08, 2012 4:37 am

Lange Zeitsaß Molly einfahc nur da, beobachtete jede Bewegung, jede Gestik und jede Mimik in den Gesichtern der Slytherins. Sie konnte es nicht verleugnen dass sie die Verachtung in derren Gesichtern sah, und sie konnte es auch nicht verleugnen dass sie sich verdammt unwohl fühlte.
VErdammt Molly, was tust du hier?! Alle haben recht das gleicht einem Freitot!
Erschrocken guckte Molly hoch, ein juges blondes Mädchen hatte sich neben ihr gesetzt. Im ersten Moment war Molly verwirrt sie war erst die zweite aus dem Haus Slytherin die anscheinend nett war.
Hey. Ich bin Jack." Für einen kurzen Moment zögerte Molly doch sie antwortete:"Hey. Ich bin Molly." Sie schenkte Jack ein Lächeln und hörte denn wieder der Runde zu.
"Viel Glück, Prewett, das kann Gryffindor nur gut gebrauchen." Dieser Satz kam von Samatha, dunkel haariges Mädchen. Ja, Molly fand sie schon immer überheblich. Schnell zauberte Molly ihren Kürbsisaft in Butterbier mit einer Prise Ingwer. "Na das wollen wie ja noch sehen wer das Glück wirklich brauchen wird." Demonstrativ hob sie ihren Becher und nahm den einen Schluck davon.

Der nächte Kommentar von Regulus Black versetzte ihrem Her einen Stich.
"Ach Jacquline, wenn du vorhast, deses Jahr mehr zu uns zugehören als die vorigen, dann sag ich dir ein: Pewett ist keine gute Gesellschaft für dich." Das die Slytherins so über Molly dachten und die Gryffindor dachten, war ja nichts neues, also tat sie dies ab, doch was er jetzt sagte tat ihr im Grunde weh.
"Und Molly, versuchts du dich heute umzubringen? Nur du wags es dir dich unter so viele Slytherins zu mischen, was? Lächerlich." Nach Worte ringend suchte sie nach guten Gegenarugement und biss sich auf die Unterlippe. "Mut, Regulus, nennt man sowas. Aber da fällt mir ein, das kennst du ja nicht. Also wieso erzähl ich dir das überhaupt." Er ist nur so laut weil seine Freunde da sind. Aber sei jetzt ruhig! Fordere es nicht heraus!

So schaute sie wieder weiter in die Runde und versuchte auf andere Gedanken zu kommen, so dass sie nicht die anderen am Tisch zuverzaubern oder sonstiges. Ohne etwas zu sagen, sah sie das Andromeda gegangen war. Einwenig verwirrt schaute Molly und der Hallu umher und sehten sich jetzt jemanden aus ihren Haus herbei. Es war ihr egal wer es war, solange sie jemand da hatte der ihr den Rücken stärken würde. Noch einmal nahm sie einen schluck aus ihrem Becher und bemerkte das er leer war. Nun zauberte sie ihr schon den 4 Becher des Bieres herbei und schaute weiter in der Halle umher.

„Nun, Regulus, bis jetzt habe ich mir noch kein Bild darüber gemacht, wer gute Gesellschaft ist und wer nicht, aber wenn Prewett mich Jack nennt, so wie du und jeder andere es auch machen sollte, habe ich kein Problem mit ihr.“
Dieses Satz bekam ihre vollkommene Aufmerksamkeit. Nahm eine Slytherin sie gerade in...Schutz? Dankend und etwas verwirrt schaute sie Jack an. Denn sah sie das sich Jacks Becher veränderte nach dem aufglühen. Ein grinsen konnte sie sich nicht verkneifen.
"Sehr schön", pflichtete Molly Jack bei und schaute neugierig zu Skye rüber.
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Emily Leroux
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Jan 11, 2012 7:55 am

„Maleen Andrews!“, rief McGonagall und ein winziges Mädchen löste sich schüchtern aus der Schar der Erstklässler und setzte sich auf den dreibeinigen Schemel.
Als die Professorin ihr den übergroßen Hut aufsetzte, huschten ihre Augen unruhig zwischen den verschiedenen Haustischen hin und her.
Emily Leroux war froh, dass sie nicht an Maleens Stelle war. Es war sicher ein unangenehmes Gefühl, sich als eine der Ersten vor die ganze Schule zu stellen und den Richtspruch des sprechenden Hutes abzuwarten.
„Ravenclaw!“ rief der Hut nach einer kurzen Weile und Emily stimmte in das begeisterte Klatschen ihrer Mitschüler ein. Die winzige Maleen wurde mit viel Schulterklopfen und Händeschütteln begrüßt und setzte sich strahlend an die lange Tafel.
Allmählich wurde die Stimmung in der großen Halle unruhig. Die Erstklässler wurden weniger und als schließlich der letzte Winzling nach Hufflepuff gekommen war und der Schulleiter sich erhoben hatte, dauerte es eine Weile, bis sich Ruhe ausbreitete.
Wie jedes Jahr listete Dumbledore mit verschwörerischem Zwinkern die unzähligen Verbote des Hausmeisters auf. „...wie jedes Jahr ist das Betreten des verbotenen Waldes strengstens untersagt, dazu kommt das Zaubern in den Korridoren und in den Schlafsälen.
Das gilt auch immer noch für euch!“, er warf vier Jungs am Gryffindortisch einen halb belustigten, halb ernsten Blick zu.
Es waren die Rumtreiber, die für ihre Streiche und allerlei Unsinn berühmt waren.
Em grinste.
Auch wenn die Vier es oft etwas zu weit trieben, waren sie ihr wirklich sympathisch.
„Doch nun laßt uns zum schöneren Teil des Fests kommen. Wie ihr wißt, darf jeder nach seiner Lieblingsmelodie singen!“, er zückte seinen Zauberstab und der Text der Schulhymne schlängelte sich durch die Luft. Die ganze große Halle war vom vielstimmigen Gesang der Schüler erfüllt und es klang auf seine schräge, unharmonische Art wunderschön.
Aber noch sehr viel schöner war das Festessen, das schließlich aus dem Nichts auf den langen Haustischen auftauchte.
Emily nahm sich bergeweise Kartoffelecken, Hühnchen, Salat und Pasteten und unterhielt sich mit Maleen, der schüchternen Erstkläßlerin, da Meredith und Caitleen schon wieder über irgendwelches Quidditchzeug diskutierten, das die rothaarige Ravenclaw weder verstand noch interessierte!
Nachdem der junge Werwolf auch noch von der monströsen mehrstöckigen Schokotorte probiert hatte, wollte sie nur noch in ihr Bett. „Mery?“, sie zupfte ihre beste Freundin am Ärmel „Wollen wir gehen, bevor die Erstklässler hier überall rumwuseln – nichts gegen dich, Maleen!“, warf sie mit Seitenblick auf die Kleine ein.
Gemeinsam verließen sie die große Halle und stiegen die vielen Treppen zum Ravenclawturm hoch.
Fast hätte Emily die verhängnisvolle Stufe im siebten Stock vergessen, die immer wenn sie dazu Lust hatte, plötzlich verschwand, so dass man bis zum Knie in die Treppe einsank.
Es war ein extrem unangenehmes Gefühl, mit dem Fuß einfach so in der Luft zu baumeln und warten zu müssen, bis irgendjemand so gnädig war und einem aus dem Schlamassel half – sie sprach aus Erfahrung!
„Was ist eigentlich mit dem Rätsel??“, fragte Em, während eine der Treppen ihre Richtung wechselte. „Kaum hast du ihn geholt, ist er wieder fort und du musst ihn von neuem holen...also wenn sie nicht Schokolade meint, müsste es der Atem sein. Was meinst du??“
Mery stimmte ihr zu. „Das habe ich mir auch schon überlegt!“, und auch der bronzene Adler an der Tür ihres Gemeinschaftsraums war mit der Antwort einverstanden.

Tbc: Ravenclaw Gemeinschaftsraum

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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Jan 13, 2012 4:56 am

First Post: Salazar Ceberus
Sal stand vor der großen Tür zur Großen Halle, wo sie gleich ihre Freunde wiedersehen würde. Sie atmete tief durch. Ein kurzer Blick an sich herunter sagte ihr, dass sie, wie immer perfekt und hinreißend, aussah. Sie trug ihre Haare offen und einen dezenten Liedstrich. Ihre schuluniform saß perfekt, dazu 10 cm hohe Schuhe. Damit war sie immerhin 1 65 m groß. Sie knipste ihr Lächeln ein und los. Sie stieß die große Flügeltür auf und trat ein. Sie merkte schnell, dass alle schon ziemlich betrunken waren. Sie ging ein paar Schritte und sofort zog sie Aufmerksamkeit von fast allen auf sich. Sie sah die bewundernden Blicke, die neidischen Blick, die überraschten Blicke- Alle. Sie genoss sie alle.
Sie ging immer weiter, nahm sich ein Glas Butterbier, nippte daran. Mhh. Sie mochte den Geschmack nicht besonders, also verwandelte sie das Getränk kurzer Hand in Feuerwhiskey. Si e leerte ihren Becher und zauberte sie schnell neuen hinein. Sie winkte ein paar Slytherins zu, sprach mit ein paar Leuten, doch hielt sie eigentlich nur Ausschau nach einigen wirklich wichtigen Leuten. Den Blacks zum Beispiel. Nette Familie, der Vater kannte ihren Vater wie es so war. Die kinder kannte sie flüchtig.
Sie dachte zurück an die Ferien. Sie waren 2 Wochen in Frankreich gewesen zusammen mit der Familie ihres Vaters. Eine schöne Zeit, bis auf die Tatsache, dass sie ausschließlich lange Sachen, jedenfalls die Oberteile, tragen hatte müssen. Trotzdem war es total schön gewesen. Ihr Eltern hatten sie mal nicht versucht zu erziehen, klar sie waren geschockt über den Nabelpiercing. Sie waren schwimmen gewesen, shoppen, hatten neue Zauberer getroffen und und und und... Die restliche Zeit war die Hölle gewesen. Lernen, Schikane durch ihre Eltern, Zoff...
Dannach hatte sie die Woche bei ihren anderen Großeltern verbracht Auf den Grafschaften bei ihren Law.großeltern war es wie immer malerisch gewesen. Sie seufzte . Sie würde das das Jahr vermisssen. und natürlich die Nachmittage bei Dr, Green, wegen des Ritzens. Ihre eltern hatten es gemerkt und sie zu dem Psychologen Londons geschleppt. Se wollte darüber nicht reden, dass war ihr Ding. Sie versteckte ihre narben, zeigte sie nicht offen.
Auch jetzt waren ihre Hemdärmel heruntergekrempelt. In Gedanken seufzte sie, aber sie hatte ES schon wieder getan. Ein tiefer blutiger Schnitt zierte jetzt ihren Arm. Sie suchte die Masse mit den Augen nach dem Objekt ihrer Begierde ab und tatsächlich, da stand er, der Älteste der Blackfamilie. Sie hatte hin oft am Slytherintisch gesehen oder bei den Quiddichtspielen. Da stand er also… und unterheilt sich mit Elliot Joyce Winston. Okey Joyce, dachte sie, das war`s. Sie hatte Reg längst als ihrs abgestempelt und einer Salazar nahm niemand etwas weg. In der Zeit hatte sie bereits 5 weitere Gläser runtergestürzt.
Das war eigentlich zu viel für sie. Aufgrund ihrer geringen Körpergröße, schlug Alkohol schnell bei ihr an. Sie wankte leicht als sie Richtung Reg ging. Lächelnd begrüßte sie den Black. „Hi... Regelus richitg? Ich soll deinem vater schöne Grüße ausrichten lassen, von meinem Vater.“ Das war gelogen, aber irdendwie musste sie ja mit ihm ins Gespräch kommen. Sie lallte etwas, aber ihr wars egal. Man klaute ihr nichts. Sie schob Elliot sanft zur Seite und stellte sich seitlich neben Reg und fast ihn am Arm. Sie lächelte auf ihren besonders naiven Blick zu. Sie wusste genau, dass die Kerle sie dann immer beschützen wollten. Und da war er, der Beschützerblick von Reg. Sal dreht sich plötzlich der Kopf. Ihr schwirrten Gedanken durch den Kopf von komischen Sachen, sie schwankte und hielt sich fester an Reg fest. „ Das ist jetzt echt peinlich.“ So hatte sie ihn Frankreich zusammen mit seinen Schwestern aufgezogen. „Mir geht’s auf einmal gar nicht gut.“ Oh ja, jetzt lallte sie ganz schön. Aber das fand sie auf einmal so unglaubölich witzig, dass sie anfing zu kichern und sie konnte nicht mehr damit aufhören.
"Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mich rausbringen könntest.", lallte sie in einem Anflug von Klarheit. Dabei warf sie ihm einen flehentlichen Blick zu. Sie hoofte einfach, dass er sie nicht wegschicken würde. War am Anfang der Plan gewesen, betrunken zu tun, war sie jetzt dicht wie ein Umzugswagen. Sollte er sie jetzt stehen lassen, würde sie zum Gespött der Schule. Wahrscheinlcih konnte sie nicht mal mehr grade aus laufen. Und wieder, dass war zu komisch. Sie musste schon wieder kichern. Dabei geriet sie so ins wancken, dass sie sich wieder an Regulus klammerte. Sal kratzte unwillkürlich an ihrer Wunde, solange bis der Schorf abriss und es wieder anfing zu bluten. "Verdammt", lallte sie deutlicher als gewollt. Sie war noch immerhin so klar, den Arm hinter ihrem Körper zu verstecken.
"bring mich einfach hier raus. Dann kannst du weiter mit Joyci rumflirten." Sie kicherte.
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Bellatrix Black the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Jan 14, 2012 11:28 am

Allgemeines Nicken zeigte ihr, dass sie nicht allein war. Sam war inzwischen aufgestanden um ihre neuen Hausmitglieder in den Schlafsaal zu bringen und immer mehr stimmten zu, während die Große Halle immer leerer wurde.
Plötzlich stand Slughorn an ihrem Tisch. Wie immer schnaufend und mit gespannten Knöpfen auf der Brust.
„Dass Sie mir morgen bloß pünktlich sind! Schließlich habe ich Großes mit ihnen vor. Nun denn. Eine angenehme Nachtruhe“, sagte er ihn seinem typischen Tonfall und wackelte davon. ‚So ein Schwachkopf!’, dachte Bellatrix. Sie konnte nicht glauben, dass so ein naiver Kerl der Hauslehrer von Slytherin sein konnte. Der hatte ja noch nicht mal Würde, wenn er mit seinen dicken Finger mal wieder in einer Schachtel mit Kandierten Ananas rumwühlte, die ihm irgendein Schleimer hatte zu kommen lassen.
Bei dem sogenannten „Slug-Club“ hatte sie sich auch nur einmal blicken lassen, um dann festzustellen, dass dort nur Minderbemittelte, die Aufmerksamkeit suchten herumlungerten. Seit dem war sie nicht mehr dort gewesen, auch wenn sie immer noch Jahr für Jahr die Einladungen zu irgendwelchen Partys übermittelt bekam.
Es hatte immer noch niemand einen Vorschlag geäußert und so drängte Bellatrix nun darauf, ob nicht irgendjemand eine Idee hätte.
„Wie wärs damit...?!“, kam es von Sev und ein Grinsen stahl sich auf ihr Gesicht, als sie den Alkohol roch. Man konnte eben auf den jungen Snape zählen und sie würde garantiert nicht Nein sagen, wenn es um eine kleine Anfangsparty ging, nur die anderen sollten sich heute und vielleicht auch morgen noch von ihr fern halten, denn wenn sie anfing zu trinken, wurde sie unberechenbar.
Eigentlich vertrug sie Alkohol sehr gut, doch irgendwann kam plötzlich ein Punkt, ab dem sie betrunken war und zwar sehr und dann konnte man für nichts mehr garantieren.
Endlich waren auch Sam und Lucius wieder von den Kerkern zurückgekehrt und immer mehr verwandelten ebenfalls ihre jugendfreien Getränke in Alkoholische.
Manch einer, diejenigen, die nicht so viel vertrugen, zauberte sich nur Butterbier herbei, andere preferierten jedoch Whiskey.
Nun trat Regulus zu Severus und ihr und bemerkte anerkennend: “Ausgezeichnete Idee ihr zwei. Dann lasst mal alle anstoßen!“
Bella trank ihren Feuerwhiskey schnell und das Getränk trug seinen Namen nicht ohne Grund! Es brannte in der Kehle, doch das machte ihr nichts aus, schließlich würde der heutige Abend auf jeden Fall interessant werden. Wenn nicht...und schon war der erste da! Eine nichtsnutzige Gryffindor, Molly Prewett, die anscheinend etwas selbstmorsgefährdet war, wenn sie sich allein in die Meute von Slytherins stürzte. Und dann suchte sie auch noch Schutz bei Andromeda, das ging zu weit. Abermals trank sie ihr Glas leer, welches sich immer wieder neu füllte und beschloss, ihre Schwester einmal ordentlich in die Schranken zu weisen, wenn sie oben im Schlafsaal waren. So ging das nicht weiter! Ihretwegen sollte sie sich abschotten, doch sich mit Gryffindors abzugeben war echt die Höhe.
Neben ihr prostete Regulus der Blondine aus ihrem Abteil zu. Wie hieß sie noch gleich? Ach ja, Elliot. Sie schnaubte, was fand ihr Cousin an diesem Mädchen? Sie war die letzten Jahre immer unscheinbar gewesen und er hatte weitaus bessere Kandidatinnen, wenn er sich schon eine „Freundin“ suchen musste. Mädchen, die nicht so naiv waren, zu glauben sich einfach zu Bellatrix Black ins Abteil setzen zu können und auf einmal ganz oben in der Hackordnung zu stehen.
Regulus wandte sich nun an Lucius, der sein Glas eher misstrauisch beäugte und unterhielt sich kurz mit ihm. Bella achtete nicht sonderlich darauf, sie mochte Lucius, natürlich, doch sie musste ihre Ohren nicht immer überall haben.
Eine kleine Slytherin, von der sie meinte, dass sie Skye oder zumindest so ähnlich hieß, rief laut in die Runde: „Okay Laute, ich bin dabei!“ Unscheinbares Mädchen, doch wenigstens machte sie ihrem Haus keine Schande. Bis jetzt. Neben ihr stand ein anderes Mädchen, was ihrer Meinung nach auch in ihrem Unterricht saß und somit eine Slytherin ihres Jahrgangs sein musste. Anscheinend krochen dieses Jahr alle Mauerblümchen aus ihren Löchern und versuchten Anschluss zu finden, mal sehen wie viele es schafften.
Sie hörte mit halbem Ohr zu, wie Reg zu den beiden Mädchen sprach und Jack warnte, sich nicht mit solchen wie Prewett abzugeben. Die bissige Bemerkung des Mädchens entging ihr nicht, doch wieso sollte sie auf sie achten? Auf ihren Listen stand sie nahe am Abgrund, ganz unten, fast schon auf der Abschussliste, wenn sie sich mit so etwas abgab.
Als Sam den Hauspokal erwähnte, musste Bella grinsend daran denken, wie sie in den letzten Jahren *immer* den Pokal gewonnen hatten. Mit Potter in ihren Reihen hatten die Gryffindors keinerlei Chance den Cup zu gewinnen, denn wenn er und seine Anhängsel immer so dumm waren, sich erwischen zu lassen, konnte man ihnen auch nicht mehr helfen. Sie selbst hatte oft genug die Regeln gebrochen um zu wissen, wie man seine Schuld verbarg und niemand handfeste Beweise haben konnte.
‚Apropos, wo steckt die miese Bande eigentlich?’, dachte sie abschätzig, denn so wie sie die Vier kannte, würden sie hier bald aufschlagen und Ärger machen.
Als sie ihr Glas wieder auffüllte, streifte ihr Blick Regulus, der kurz seinen Blick an Winston auf und ab gleiten ließ und sich dann entschlossen auf den Weg zu ihr machte. Als sie das nächste Glas in einem Zug hinunter stürzte, merkte sie, dass sie ihr Limit erreicht hatte. Wie viele Gläser waren das jetzt gewesen? Sieben, Acht oder doch schon Neun. Eigentlich war es ihr egal, denn jetzt sah sie alle leicht rotstichig und ihre Fäuste ballten sich, als Regulus den Arm um Joyce legte und die Zwei sich immer näher kamen. *So* betrunken konnte er doch wohl nicht sein oder? Sie wusste, dass Regulus sich fast nie jemandem öffnete und schon gar nicht jemandem, den er gerade im Zug näher kennengelernt hatte. War sein Gehirn vom Alkohol schon so aufgeweicht, dass er jetzt zum Casanova wurde?
In genau diesem Moment torkelte, ja man konnte den wirklich uneleganten Gang dieses Mädchens nicht anders beschreiben, eine Blondine auf ihren Cousin zu. Sie erinnerte sich, dass sie Salazar hieß. Pah! Dem großen Salazar Slytherin machte *die* auf keinen Fall genug Ehre um seinen Namen zu tragen.
Als sie ein paar Schritte näher trat, konnte sie die fadenscheinigen Lügen hören, mit denen diese, arghs, versuchte ihren Cousin anzubaggern.
Nun schob sie Elliot zur Seite und hakte sich bei Reg unter. Träumte sie etwa?
Nun fing diese Unsägliche auch noch an zu schwanken und klammerte sich wie ein Äffchen an Reg. Die nächsten, gelallten Sätze, verstand sie nicht mehr. In Bellas Ohren rauschte es und heiße, glühende Wut loderte in ihr auf, wie ein Feuer, in das man Öl goss. Energisch, jedoch trotz des Alkoholspiegels noch elegant, schritt sie auf die drei zu und packte Salazar am Arm. So wenig sie Elliot mochte, war sie doch immer noch hundertmal besser als dieses Möchtegernetwas und sie konnte nicht zulassen, dass ihr Cousin die Familienehre mit *so etwas* beschmutzte.
„Was fällt dir eigentlich ein, dich an *meinen* Cousin ranzumachen? Wenn du glaubst, du hättest irgendwelche Besitzansprüche, nur weil er dir gefällt, dann liegst aber mal ganz falsch. Du hast überhaupt kein Recht, Elliot einfach zur Seite zu schubsen, nur weil *du* denkst, du seihst was besseres und wenn du nicht mehr stehen kannst, weil du getrunken hast wie ein depressiver Muggel, dann kann ich dir auch nicht helfen, aber dann häng dich nicht an den Arm eines *meiner* Familienmitglieder, sondern verschwinde oder setz dich gefälligst irgendwo hin, aber ich lasse nicht zu, dass eine Unwürdige, selbst wenn sie den Namen Salazar Slytherins trägt, meine Familie beschmutzt.“
Anfangs hatte sie noch in bedrohlich leisem Tonfall gesprochen, doch schon bald war ihre Stimme lauter und lauter geworden und nun brüllte sie nur noch.
Mit funkelnden Augen, sah sie Salazar fest in die Augen, die rechte Hand zur Faust geballt, während die linke ihren Zauberstab aus der Tasche holte. Sie bebte am ganzen Körper vor Wut.
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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Jan 15, 2012 5:12 am

(Diese Länge kommt bei raus , wenn sich jemand an Reg kettet und er darauf auch noch reagieren muss. Ich bin überfordert oÔ Außerdem hab ich auf die Rumtreiber reagiert , hofft. ist das auch so in Ordnung)

Er fühlte ihren Atem auf seinen Lippen und sah wie Joyce sanft die Augen schloss , ihre Lieder flatterten. Die Luft zwischen ihnen prickelte nur so vor Spannung , die danach schrie entladen zu werden. Millimeter für Millimeter näherten sie sich an. Regulus hörte ihren unregelmäßigen Herzschlag. Irgendwo in seinem Kopf fragte eine klare Stimmte : Was machst du hier eigentlich Regulus? Wer ist dieses Mädchen für dich? Du kennst sie nicht einmal. Doch der Stimmte der Vernunft hatte er heute Abend abgedankt , einmal hielt er sie fest versperrt. Heute ließ er sich berauschen und sich von seinen Emotionen leiten.
Noch wusste der Black nicht , das dieser Abend ihm einiges an Stoff zum Nachdenken liefern würde. Doch im Moment befand er sich nach im Rausch des Alkohols , der ihn jeden noch so klaren Gedanken verwehrte. Gerade wollte er dem Wunsch seiner Lippen nachgeben , als eine Stimme an sein Ohr drang. Seine beiden Hände ballten sich zu Fäusten und ihm selben Moment spannte sich auch sein gesamter Körper an. Joyce schien die Veränderung zu bemerken , denn sie rückte augenblicklich ein Stück von dem Black ab , um ihn ansehen zu können. Dieser hingegen hielt die Augen geschlossen. In seinem Inneren brodelte es wie in einem Vulkan , der gleich auszubrechen drohte. Wer stört denn jetzt , um Himmels Willen?! Es waren nur Sekunden vergangen , doch die Reizbarkeitsskala des Blacks war von jetzt auf gleich vollkommen ausgeschöpft. Niemand wagte es ihn so jäh zu unterbrechen , zumindest niemand der bei klarem Verstand war. Er atmete einige Male aus , als Versuch sein Temperament zu zügeln , doch einen Ausbruch á la Bellatrix Black wollte er im Moment ungern hinlegen , sie war schließlich selbst anwesend und konnte diese Aufgabe übernehmen. Insgeheim hoffte Regulus es war einer der Rumtreiber. Sie stellten gerade das perfekte Ventil dar.
Der Slytherin drehte sich herum und presste zwischen den Lippen hervor : „Was gibt es denn so dringendes?“ Er sprach in einem Ton , der selbst den taffesten Hauselfen verscheuchen würde. Als er jedoch erkannte , wen er da vor sich hatte , schlich sich doch ein wenig Verwunderung in seine Züge. Vor ihm stand eine kleine zierliche Blondine , die ihn mit großen Augen anblickte und sie war merklich unsicher auf den Füßen. Bewusst drehte Regulus sich nicht in Joyce Richtung , ihren Blick wollte er sich gerade ersparen , es reichte , wenn sie sein neues Gegenüber mit Blicken durchbohrte. Joyce war allen voran immer noch eine stolze Slytherin , das hatte Regulus mitbekommen und er war sich ziemlich sicher , das ihr diese Situation nicht behagte. Salazar Cerebus. Regulus versuchte seine aufgestaute Wut und Aggressionen aufgrund der Unterbrechung etwas zu dämpfen , was ihm nur mäßig gelang. So konnte er sich keinen bissigen Kommentar verkneifen , als sie ihm liebe Grüße von ihrem Vater für den seinen übermittelte. „Um ganz ehrlich zu sein , mein Vater kümmert mich gerade einen Dreck! Und mit den Grüßen kann er jetzt und hier kaum etwas anfangen. Aber ich werde es ihm ausrichten , bei der nächstbesten Gelegenheit.“
Die Familie Cerebus war sei einigen Jahren gut mit Regulus' Eltern befreundet. Beide Reinblütige Familien , da ergab sich so etwas häufig. Oft trafen sich beide Väter im Herrenhaus der Blacks um einige Gespräche zu führen. Das es sich hierbei nicht um die neusten Nachrichten handelte , war Regulus mehr als klar. Aber das war die Sache seines Vaters und darum scherte er sich nicht. Auch die Mütter hatten ineinander gute Gesprächspartner gefunden und so kam es einige Male vor , das auch Salazar – die einzige Tochter des Hauses – und Regulus sich über den Weg liefen. Doch mehr als ein paar Worte der Höflichkeit waren bisher nie gefallen. Umso mehr verwunderte es Regulus als sie Joyce sanft zur Seite schob und sich dann auf der anderen Seite bei ihm unterhackte. Sie war erstens definitiv mehr als angetrunken und zweitens war sie wohl der Typ der anschmiegsam wurde , anders konnte sich Regulus ihr Verhalten nicht erklären. Er legte Joyce als Zeichen kurz die Hand um Taille , wand sich dann aber der anderen Blondine zu.

Dennoch erhaschte er einen Blick auf die restlichen Feiernden. Alle hatten sich zu Gruppen zusammen geschlossen und kippten die Gläser runter als wäre es Wasser. Auch Severus und Samantha hatten sich ein wenig von den anderen abgeschieden und schienen sich prächtig zu verstehen. Wieder bei Salazar und Joyce bemerkte Regulus das Erstere ihn mit großen Augen beäugte. Sie hatte sich von seinem kleinen Ausbruch vorhin offensichtlich nicht beirren lassen. Als sie einmal mehr das Gleichgewicht zu verlieren drohte , krallte sie sich noch mehr in Reg's Seite und sagte: „Mir geht’s auf einmal gar nicht gut. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mich rausbringen könntest. Dann kannst du auch weiter mit Joyci rumflirten." Kaum hatten diese Worte ihren Mund verlassen , fing die Slytherin auch an zu kichern wie ein kleines Kind , das etwas ausgefressen hatte. Als sie sich ihrer misslichen Lage bewusst wurde , war sie dem Zauberer einen flehentlichen Blick zu. Dieser schloss die Augen und rollte sie kurz. Salazar hatte auf Regulus bisher einen anderen Eindruck gemacht. Sie wirkte kühl,hochnäsig und eitel , wie als wäre sie unnahbar.
„Das es dir nicht gut geht Sal , darauf wäre ich auch gerade noch selbst gekommen , weißt du?“ , sagte er mit einem Anflug seiner normalen Ironie. Ja , ihm ging es schon wieder leicht besser , zu mindestens für den Moment. Er löste so sanft wie möglich Sal's Hand von seinem Arm und achtete dennoch darauf , das sie einen festen Stand hatte , so weit das noch möglich war. Als er seine eigene Hand ansah , bemerkte er etwas Rotes an seinen Fingern. Blut. Er drehte - ohne das die anderen es bemerkten - Salazar's Arm um und schob mit beiden Fingern die Ärmel leicht nach oben. Dort prangte eine Schnittwunde , aus der Blut austrat , gerade wieder aufgekratzt. Sie wird doch nicht.. Dann schenkte er Sal einen Blick , der ihr deutlich zu verstehen gab. Wir beide. Morgen. Reden. Sie war eine Freundin der Familie und wenn Reg's Vermutung stimmte , war das was sie tat , nicht normal. „Ich glaube raus bringen hilft dir nicht mehr weiter , du gehörst eher ins Bett. Aber wir kön...“ Weiter kam er nicht , denn er sah wie sich jemand aus der Menge löste und auf die dreier Gruppe zu lief. Obwohl laufen nicht der passende Ausdruck wäre. Bellatrix raste förmlich auf die drei Slytherins zu ihr Gesichtsausdruck sprach Bände. Es sah eher so aus , als würde sie jemanden am liebsten foltern wollen , als das sie sich nur aus Spaß an der Freude zu dem Grüppchen gesellte. Sie hat etwas von einer wütenden Dampfwalze , bemerkte Regulus in Gedanken und verkniff sich ein Lächeln. Doch das Feuerwerk was hier gleich stattfinden würde , war keines Weges zum Lachen. Bellatrix reizte man nicht und man reizte sie erst Recht nicht , wenn sie Alkohol im Blut hatte. Das war gefährlicher als mit Haien zu schwimmen. Sich seiner Cousine jetzt in den Weg zu stellen , glich einem Himmelfahrtskommando. Regulus war sich sicher , Bella mochte Salazar nicht. Der Blick mit welchem sie sie betrachtete , war mörderisch. Wenn Blicke töten könnten..Außerdem dachte der Black sich , das seine Cousine Salazar's 'Anschmiegen' an Regulus klar und deutlich missachtete , nein sogar verabscheute.
Kaum war seine Lieblingscousine bei ihm angekommen , packte sie Salazar fest am Arm und zog sie ein Stück zur Seite. Wenigstens ging Bellatrix nicht auf Joyce los , das war es , was Regulus im Moment am wenigstens wollte. Und dann fing sie an auf das Mädchen einzureden und mit jedem gesprochenen Wort war sie lauter , schriller und noch wütender geworden.
„Was fällt dir eigentlich ein, dich an *meinen* Cousin ranzumachen? Wenn du glaubst, du hättest irgendwelche Besitzansprüche, nur weil er dir gefällt, dann liegst aber mal ganz falsch. Du hast überhaupt kein Recht, Elliot einfach zur Seite zu schubsen, nur weil *du* denkst, du seist was besseres und wenn du nicht mehr stehen kannst, weil du getrunken hast wie ein depressiver Muggel, dann kann ich dir auch nicht helfen, aber dann häng dich nicht an den Arm eines *meiner* Familienmitglieder, sondern verschwinde oder setz dich gefälligst irgendwo hin, aber ich lasse nicht zu, dass eine Unwürdige, selbst wenn sie den Namen Salazar Slytherins trägt, meine Familie beschmutzt.“
Regulus konnte sich vorstellen wie das auf die anderen wirken musste , die gewiss den ein oder anderen Blick zu ihnen warfen. Ehe Salazar auch nur einen Ton sagen konnte , wand sich der Black selbst an seine Cousine. Denn wenn man nun nicht die richtigen Worte fand und gewiss Sal würde sie nicht finden , würde Bellatrix komplett außer Kontrolle geraten. Sie stand da , bebend vor Zorn und Regulus sah gerade noch wie sie mit einer Hand ihren Zauberstab aus ihrer Tasche holte. Ja , es war Zeit zu handeln ehe die gesamte Situation zu eskalieren drohte. Dennoch , er war wieder einmal begeistert von seiner Cousine. Sie war eine Black , das versprach schon herausragende Charakterzüge aber selbst für jene war Bellatrix außergewöhnlich. Zu gern hätte Regulus erahnen können , was sie nach ihrem Schulabschluss in Hogwarts machen würde. Gewiss würde Bella nicht zu Hause sitzen und auf ihren Ehemann warten und das Kind hüten , wie es vielleicht Narcissa tun würde.

Der Geist des Slytherins lichtete sich ein wenig mehr als er nun mit klarer Stimme sprach: „Darf ich mal?“ Er stellte sich konsequent zwischen Bellatrix und Salazar und bedeutete letztere mit einem Blick zu schweigen und ein wenig zur Seite zu treten , um aus der Schusslinie zu geraten. Sein Blick blieb dabei kurz an Joyce hängen und für einen kurzen Augenblick keimte in ihm der Wunsch , die Atmosphäre und das Gefühl , von vor ein paar Minuten wären noch da. Aber nein , nun stand er zwischen drei Mädchen , zwischen denen sichtlich Spannungen zu wachsen schienen.
„Bella.“ - Er legte ihr kurz die Hand auf den Rücken - „Das war ja wieder ein grandioser Auftritt von dir. Ich bin dafür du vertagst deine Anklage und dein Geschrei oder ihr beide vertagt euren Kleinkrieg.“ Er ging einen Schritt auf seine Cousine zu uns flüsterte ihr so leise ins Ohr , das nur sie es hören konnte: „Wir , auch du liebste Bellatrix , können es uns nicht leisten jetzt für Unruhe zu sorgen. Ich weiß , du würdest ihr am liebsten eine Lektion verpassen , aber zügle dein Temperament. Die Gemüter sind erhitzt und vergiss nicht , wir sollten gar nicht hier sein. Wenn du sie in irgendein Tier verwandelst und sie zur Krankenstation muss , wie wollen wir das erklären 'Oh entschuldigung. Bei einer nicht erlaubten Party in der großen Halle mit Feuerwhisky meinte Miss Black Miss Cerebus hat unsere Familie beschmutzt , da musste sie sie dringend in xyz verwandeln.' Vergiss es Cousin'chen!“ Er schaute sie an und in seinem Blick lag das Versprechen , das sie später noch einmal darüber reden würde.
Als einige Silhouetten im Eingang erschienen , schaute der Black sofort zu ihnen hinüber.
„Ach Bellatrix“ , sagte Regulus kühl , „lass deine Wut an Leuten aus , die es verdient haben.“ Und mit dem Kopf zeigte er in Richtung Tür. Und auch der restliche Saal schien die 'Gäste' bemerkt zu haben.

Denn in der Tür standen – wie die Götter - Sirius , Potter , Lupin , Pettigrew und Frank Longbottom.
Und wieder war da dieses Gefühl. Das Loch in Regulus , welches brannte wie das hellste Feuer und in ihm eine Wut gemischt mit Enttäuschung aufstiegen ließ. Er hatte sie alle verraten. Er hatte seine Familie im Stich gelassen. Und für was? Für dieses Pack da. Für Regulus war es nicht nachvollziehbar. Das einzige was er jedes mal sah , waren sein Vater und seine Mutter , wenn sie am Stammbaum der Blacks vorbei gingen. Regulus sah , wie in den Augen seines Vaters kalte Verachtung stand. Und der Black sah seine Mutter , in deren Gesicht sich der Verlust eines Sohnes abzeichnete. Sicher , die beiden gaben vor , das es sie nicht berührte , aber das konnte und wollte Regulus ihnen nicht glauben. Ein Sohn blieb ein Sohn , egal was er war. Doch es war nun einmal so wie es war , darüber zu sprechen machte schon lange keinen Sinn mehr. Die Fronten hatten sich verhärtet , die beiden Brüder gingen sich so weit es möglich war aus dem Weg , kam es doch einmal zu einem Zusammentreffen fielen nur kalte Worte und niedere Bemerkungen. Eine neue Welle Wut schlug gegen Regulus Bewusstsein und der letzte Rest des berauschenden Feuerwhisky meldete sich. Er musterte die 5 Gryffindor und konnte nicht anders als kühl zu lachen. Es war so vorhersehbar , das sie hier aufschlugen. Ein schönes Gespann gaben sie da ab. Wirklich unterhaltsam. Ob es für Lupin so ratsam ist , hier zu sein? Nicht das der arme Kleine noch Ärger bekommt , so als Vertrauensschüler. Das können wir nicht verantworten. Und Longbottom gehörte um diese Zeit längst ins Bett. Potter und mein Bruder durften dieses Spektakel natürlich nicht verpassen und Pettigrew war wie ein Schatten. Wo sie waren , war auch er. Armselig. In seinem Kopf trug sich ein Kampf aus. Zum einen wollte er am liebsten etwas sagen , alles in ihm schrie danach wenigstens ein paar Worte an Sirius , Potter und ihr restlichen Gefolge zu richten. Der andere Teil in Regulus sagte ihm , er solle es lieber lassen , es könnte in einer Katastrophe enden. Er solle sich lieber Sal schnappen , sie auf einen Korridor bringen und dafür zu sorgen , das sie wieder zu klaren Verstand kommt. Doch wie so oft gewann das Temperament und die ruhige Stimme unterlag. Regulus pfiff einmal laut , lachte kühl und wand sich dann durch die Menge durch an die 5.
„Bruderherz. Potter.“ , ein kurzes spöttischen Nicken nur Begrüßung konnte er sich nicht verkneifen , „wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude , das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella , was sagst du dazu?“ Beim letzten Satz wand er sich wieder an seine Cousine , die neben ihm stand.

So hatte sich Regulus sich das definitiv nicht vorgestellt. Seine Laune war schon dahin , als er von Salazar 'unterbrochen' wurde. Doch jetzt war sie definitiv am Gefrierpunkt angekommen , als die Rumtreiber auch noch vorbeischauten. Und der Black bezweifelte stark , das sie hier all zu willkommen waren.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Jan 15, 2012 9:44 am

cf: Gryffindor Gemeinschaftsraum

Gemeinsam kletterten die fünf Jungen durch das Loch hinter dem Porträt der fetten Dame – an dessen Rand Remus sich den Kopf stieß und seine Laune einen bisher unerreichten Tiefpunkt erreichte – und machten sich auf den Weg zur Großen Halle.
Der Lupin dachte an sein Bett einige Meter hinter ihm. Vielleicht hatten die Hauselfen eine Wärmflasche unter seine dunkelrote Bettdecke gelegt. Nun würde sie kalt werden obwohl er ihre Wärme gerne etwas genossen hätte. Manchmal wünschte er sich wirklich seine Freunde wären manchmal etwas vernünftiger. Was hatte er jemals von ihren Streichen gehabt? Nichts, zu mindestens nichts gutes!
„Können wir nicht wieder ins Bett?“, fragte Remus sichtlich genervt, aber keiner der Jungen schien ihm seine Aufmerksamkeit zu schenken. Deswegen stieß der Werwolf ein genervtes Seufzen aus und versuchte nun mit dem schnellen Gang seiner Freunde Schritt zu halten.
Als sie etliche Treppen nach unten gestiegen waren, hörten sie ausgelassene Stimmen aus der Großen Halle. Den Lauten nach mussten wirklich alle Slytherins ihres Jahrganges in der Halle sein.
Remus wurde etwas mulmig in der Magengegend.
Sie würden eindeutig in der Minderzahl sein. Was wäre wenn die Anderen auf Kämpfe aus waren? Wenn sie sich so sicher fühlen würden, dass sie angreifen würden?
Wenn ein Slytherin alleine unterwegs war, war es für James und Sirius meistens ein einfaches sie zu überwältigen – aber wenn sie alle zusammen waren? Dann würden sie sich von den Rumtreibern nicht beeindrucken lassen.
Remus fand immer mehr, dass das wirklich keine gute Idee war …
Aber mit Sirius und James an seiner Seite war an eine Rückkehr natürlich nicht zu denken. Die beiden würden sich niemals die Blöße geben und zurück in ihre Betten kriechen. Aber wenn Remus ehrlich war, sahen sie nicht einmal so aus als hätten sie ähnliche Gedanken wie er.
Aber so war das doch immer! Sie machten den Unfug und er musste sie wieder rausboxen. Wie oft hatte er schon bei McGonagall gesessen und sie davon zu überzeugen versucht das seine Freunde unschuldig waren und von allen Lehrern vollkommen falsch eingeschätzt wurden …
Remus seufzte wieder als sie vor der Tür der Großen Halle angekommen waren.
Die Tür stand offen und Remus war froh darüber weil sie so die Situation erst einmal überblicken konnten.
Es war wirklich der ganze Jahrgang vertreten. Remus versuchte sich einen kurzen Überblick zu verschaffen. Er sah Samantha, die Vertrauensschülerin von Slytherin die Remus eigentlich gut leiden konnte, auch wenn er das vor seinen Freunden natürlich niemals zugeben würde. Auch wenn sie eine Reinblüterin war, war sich doch relativ fair und zu mindestens ärgerte sie ihn nicht ständig wegen seiner Klamotten oder all der anderen Gründen die die Slytherins immer fanden um ihm das Leben möglichst schwer zu machen. Snape war in der Menge ebenfalls kaum zu übersehen. Ebenso wie Sirius kleiner Bruder Regulus und seine Cousine Narcissa und - zu seinem Leidwesen - auch ihre Schwester Bellatrix.
Dann waren da noch viele andere Mädchen, die Remus alle aus dem Unterricht kannte.

Sie waren wirklich in der Unterzahl, Remus schaute entsetzt auf seine Freunde die amüsiert aussahen. Wie konnten sie in einer solchen Situation noch so selbstbewusst sein?
Die Slytherins würden sie in den Boden stampfen! Schon eine Sekunde später schämte Remus sich für diesen Gedanken. Er war Gryffindor wirklich nicht würdig, wenn er nicht endlich etwas mutiger sein würde.
Aber was sollten sie nun tun? Einfach reinspazieren? Was erhofften sich Sirius und James wohl von diesem Unterfangen?
Doch Remus musste sich darüber keine Gedanken mehr machen, den Regulus deutete in diesem Moment zu Tür und beinahe alle Gesichter am Tisch wandte sich ihnen zu. Remus schluckte schwer und bemerkte wie Sirius sich vor ihn stellte.
Was sollte das? Wollte er ihn beschützen? Der Lupin wurde etwas rot und wusste nicht ob er beleidigt oder geschmeichelt sein sollte.
„Bruderherz. Potter! Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude, das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella, was sagst du dazu?“
Remus wollte eigentlich überhaupt nicht wissen was Bella dazu zu sagen hatte. Warum richtete er sich eigentlich sofort an seine Cousine? Konnte er sich etwa nicht selbst beschützen?
Diese Gedanken schossen dem Werwolf kurz durch den Kopf, bevor er Regulus etwas intensiver musterte.
Ja, er sah Sirius wirklich ähnlich. Sie konnten ihre Verwandtschaft wirklich nicht leugnen, auch wenn sie das vermutlich gerne tun würden. Aber Regulus hatte nicht diese selbstverständliche Eleganz die Sirius immer an den Tag legte.
Doch ihr Aussehen war wohl das einzige was die beiden miteinander verband.
Sonst waren sie wohl wie der am hellsten strahlende Tag und die dunkelste Nacht. Wie konnte Regulus nur so verkehrt sein, wenn Sirius so vollkommen richtig war? Wie konnte er durch die Nokturngasse schlendern und Interesse an schwarzmagischen Artefakten finden, wenn Sirius alles was er mit seinem Vaterhaus verband verabscheute?
Remus wusste nicht viel über Sirius Bruder, da dieser niemals viel über ihn sprach. Zu mindestens nicht mit ihm, wie das mit James aussah wusste er nicht.
Doch eins wusste er: Auch wenn Sirius immer so tat als wäre sein Bruder ihm egal, so war Remus sich sicher das es nicht so war. Er selbst hatte wohl keine Geschwister, also wusste er nicht welches Band einen verknüpfen konnte, aber er sah es in Sirius Augen. Er wollte seinen kleinen Bruder noch nicht aufgeben und in die Hände von Bellatrix und ihrem Pack spielen.

„Kommt, lasst uns wieder gehen …“ flüsterte Remus, so leise das niemand sonst es hören würde, doch natürlich dachte niemand der Gryffindors daran. James und Sirius machten einige Schritte in die Halle hinein und die anderen drei Jungen folgten ihnen und blieben einige, sichere Meter vor dem Tisch der Slytherins stehen.
Erst in diesem Augenblick sah er das Lächeln in jedem einzelnen Gesicht der Schüler. Worüber freuten sie sich so? Freuten sie sich darüber sie gleich fertig zu machen?
Doch dann sah Remus die Flaschen und ein überraschter Ausdruck trat auf sein bleiches Gesicht. Die Gefäße sahen aus wie immer, sie trugen noch das Zeichen von Hogwarts auf ihrem breiten Bauch, aber Remus wusste das dort kein Wasser und auch kein Kürbissaft drin war.
Auf dieser Entfernung durfte er es eigentlich nicht erkennen, aber er konnte es … riechen. Manchmal war es eben doch praktisch ein Werwolf zu sein. Und das erklärte auch die ausgelassene Stimmung in der Halle und das besonders dümmliche Grinsen von einem blonden Mädchen – aus dem Unterricht wusste Remus das sie Salazar hieß – das war also der Grund wieso sie nicht in ihren Betten waren.
„Alkohol!“, schnappte Remus aufgebracht. „Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“, sagte er mit einem zickigen Unterton und aus dem Augenwinkel sah er die überraschten Gesichter seiner Freunde.
Remus stockte und hielt abrupt den Atem an.
Moment, hatte er eben wirklich den Slytherins einen Vortrag über die Hausordnung gehalten? Prompt wurde der Lupin puderrot und verzog sich beschämt etwas in den Schatten seiner Freunde. Das passierte eben wenn er den Mund aufmachte …
Er hielt es wirklich für unverantwortlich das die Slytherins hier eine Party mit Alkohol zelebrierten. Vor allem da morgen der aller erste Schultag war! Eigentlich sollten sie alle ausgeruht und ausgeschlafen sein. Nun, würden sie morgen mit Augenringe in den Unterricht wandern und wohlmöglich noch mit einem brummenden Schädel. Eigentlich sollte ihm egal sein was ein anderes Haus – und vor allem die Slytherins – abends trieben. Aber ihm war es nicht egal! Was würde passieren wenn Erstklässler von so etwas erfahren würden? Oder wenn der Konsum von Alkohol etwas alltägliches auf Hogwarts werden würde? Er war Vertrauensschüler – er musste für Ordnung sorgen, auch in den anderen Häusern. Und Lilys Worte hallten noch immer in seinem Kopf nach. Auch wenn sie es nicht ausgesprochen hatte, sie hielt ihn für einen schrecklichen Kollegen. Unfähig. Unwürdig. All das war er auch über sich dachte. Nun, war es an der Zeit sich zu beweisen. Deswegen streckte er etwas die Schulter, traute sich aber immer noch nicht hinter Sirius hervor zu treten.
“Bitte, Bitte zieht nicht eure Zauberstäbe!“, bettelte er gedanklich zu allen möglichen und unmöglichen Göttern. Das letzte was er gebrauchen konnte war ein Kampf.
Remus sah abermals über die kleine Menge, er suchte nach zuckenden Händen die in ihre Taschen fassen wollte und beinahe automatisch schob Remus seine Hand in seinen Umhang und spürte eine Sekunde später das kühle, glatte Holz seines Stabes in seiner Hand. Er wollte nur vorbereitet sein.
Doch dann sah er ein bekanntes Gesicht auf einer der Bänke und er stockte abermals kurz.
Molly! Molly Prewett! Geborene Gryffindor! Was machte sie den hier? Er wusste nicht das sie Freundschaft mit den Slytherins verband. Eigentlich wusste er von gar keiner Freundschaft zwischen einem Gryffindor und einem Slytherin.
Auch wenn er die Feindschaften zwischen den Häusern verabscheute, so waren das Haus des Löwen und das der Schlange Erzfeinde und niemand wagte diese Barriere zu umgehen. Leider und zum Glück!

Remus fragte sich sofort ob die Slytherins sie vielleicht als Art Gefangene hier behielten, aber Molly schien ziemlich gelassen und Remus war sich auch sicher das die Rothaarige sich dies nicht gefallen lassen würde. Remus verband mit der Prewett keine große Freundschaft. So wie mit allen außer Peter, Sirius und James. Er hielt sich lieber zurück. Denn wenn er sich erst einmal anfreunden würde, dann würde er die Menschen in sein Herz schließen. Und irgendwann würden sie ihn richtig kennen lernen und bemerken das etwas nicht mit ihm stimmte. Und dann würden sie beginnen Fragen zu stellen. Und Remus wollte niemand anlügen, wollte niemandem der ihm am Herzen lag Lügengeschichten über sich erzählen müssen.
Außerdem war es mit seinen Eltern und Dumbledore von Anfang an abgesprochen gewesen: Keine Freundschaften! Lass niemanden so nahe an dich heran und niemand wird heraus finden was Du bist. Natürlich, hatte das nicht wirklich geklappt. Wie sollte man sich mit James und Sirius und auch mit Peter nicht anfreunden? Und es war auch nicht wirklich so das sie ihm eine andere Wahl gelassen hatten. Sie konnten sehr einnehmend sein wenn sie wollten …

Der Zauberstab in seiner Hand wurde warm von seiner Körperwärme, obwohl ihm innerlich eiskalt war. Er gab es nicht gerne zu, aber er hatte Angst. Er versuchte seine Gefühle aus seinem Gesicht zu verbannen. Aber meistens war er ein offenes Buch und deswegen hoffte er das niemand der Slytherins auf ihn achten würde. Aber ob das nach seiner kleinen Ansprache wirklich der Fall war?
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Skye McAlister
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 16, 2012 3:36 am

Skye war bereits ein wenig angetrunken, und ihr war langweilig, als Jack ihr hinterher kam.
„Hübsche Gläserchen. Wo lernt man so etwas?“
Skye lächelte. So eine Reaktion hatte sie sich erhofft. Sie wollte Jack gerade aufkären, als Molly Prewett ebenfalls kam und sagte, die Gläser würden ihr gefallen.
"Danke. Das hat mein Vater mir in den Ferien beigebracht, ala mir wieder einmal langweilig war, während den Zauberversuchen meiner Schwester. Meine Mutter versucht ständig, ein wenig Magie aus meiner Schwester rauszukitzeln."
Skye verdrehte die Augen. Als ob das was brachte. Robynne war eine Squib, wann würde sie das endlich einsehen?
"Ich frage mich, warum wir sowas nicht in Verwandlung lernen, das ist viel praktischer als das was wir so machen. Ich meine, wann werde ich je einen Igel in ein Nadelkssen verwandeln müssen? Auf einer Party? Wenn mich ein wildes Tier angreift? Also bitte!"
Skye war sicher dass auch die anderen nicht wussten, warum sie sowas lernten. Sie seufzte.
"Zaubertrankunterricht ist viel wichtiger, da lernt man wenigstens, wie man einen Schönheitstrank mixt."
Sie kicherte, doch dann verzog sie das Gesicht.
"Na ja, bis auf den Lehrer, der ist ein wenig ... äh, langweilig."
Skye kippte noch ein Glas Feuerwhisky hinunter.
Nun ist es aber genug! Du weißt doch gar nicht, was du alles anstellst, wenn du betrunken bist!
Manchmal nervt Skyes Gewissen ganz schön, aber irgendwie hatte es auch recht. Vielleicht noch ein letztes, dachte Skye und füllte das Glas wieder auf.
Plötzlich hörte sie eine kreischende Stimme hinter sich.
„Was fällt dir eigentlich ein, dich an *meinen* Cousin ranzumachen? Wenn du glaubst, du hättest irgendwelche Besitzansprüche, nur weil er dir gefällt, dann liegst aber mal ganz falsch. Du hast überhaupt kein Recht, Elliot einfach zur Seite zu schubsen, nur weil *du* denkst, du seist was besseres und wenn du nicht mehr stehen kannst, weil du getrunken hast wie ein depressiver Muggel, dann kann ich dir auch nicht helfen, aber dann häng dich nicht an den Arm eines *meiner* Familienmitglieder, sondern verschwinde oder setz dich gefälligst irgendwo hin, aber ich lasse nicht zu, dass eine Unwürdige, selbst wenn sie den Namen Salazar Slytherins trägt, meine Familie beschmutzt.“
Skye drehte sich erschrocken um und seufzte. Das wars dann wohl mit der Ruhe heute Abend.
Die Stimme gehörte natürlich Bellatrix, die anscheinend stinksauer auf Salazar, eine sehr hübsche Slytherin schien. Sie war vorhin noch nicht da, anscheinend ist sie erst später dazugekommen. Oder hatte Skye sie einfach übersehen?
Skye sah, dass Bellatrix in Begriff war, ihren Zauberstab auf Salazar zu richten.
Anscheinend hatte diese sich zwischen Regulus und Joyse geträngt.
Na, dann war sie aber auch selbst schuld. Das war nicht gerade der beste Moment, auch wenn es Skye wunderte, dass Bellatrix und nicht Regulus so wütend war. Aber wie es aussah, versuchte dieser bereits zu schlichten.
Na, wenigstens war einer noch von sinnen und dachte an die Folgen. Morgen können sie darüber immer noch streiten.
Beruhigt drehte sich Skye wieder Richtung Jack und wollte gerade etwas sagen, als sie sah, wie die Tür aufging.
Bitte, bitte, lass es kein Lehrer sein.
Erleichtert stellte Skye fest, dass es nur die vier Griffindors waren, die mmer so oft gegen die Hausregeln verstießen.
Nicht, dass sie das nicht machen würed, jetzt zum Beispiel, aber die vier hatten echt Probleme.
Und einer von ihen war Regulus' Bruder. Er konnte einem wirklich leid tun.
"Sie mal", sagte sie zu Molly, die mit dem Rücken zum Eingang stand, "Du hast Verstärkung bekommen."
Na, ob das die Beste Verstärkung ist, wenn es darum geht, keinen Kampf zu provuzieren.
Skye lachte leise. Aber woher wussten sie eigentlich, dass wir alle hier waren?, dachte Skye verwirrt.
Besser wurde es auch nicht als Regulas durch die ganze Halle brüllte.
„Bruderherz. Potter! Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch
schon vermisst. Und welch' Freude, das ihr gleich euer gesamtes Gefolge
mitbringt. Oder Bella, was sagst du dazu?“

"Wollen die heute wirklich mit aller Kraft einen Kampf? Es ist doch gerade erst schön
geworden!", murmelte Skye leise vor sich hin.
Doch die Neuankömmlinge schienen an einem Kampf gar nicht so interessiert. Anscheinend mochten sie Feuerwhisky auch ganz gern.
Na ja, zumindest bis auf wie hieß er doch gleich? Remus Lupin.
Der war gerade am ausflippen.
„Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“
Skye grinste und konnte sich gerade noch davon abhalten, nicht aut loszulachen.
Hoffentlich würden gewisse Leute das auch mit Humor sehen, und nicht sofort den Zauberstab zücken. Denn darauf hatte Skye überhaupt keine Lust. Vielleicht würde sie jetzt auch gar nicht mehr so gut zaubern können.
Doch als sie sich umblickte, kam ihr der Gedanke, das sie im Vergleich zu den meisten anderen vielleicht noch ganz gut zaubern könnte.
Erst umschloss sie vorsichtig ihren Zauberstab, entschied sich dann aber, es mit dem schlichten zumindest mal zu versuchen.
Sie holte tief Luft und fragte die Griffindors dann schlelmisch: "Wollt ihr auch mitmachen? Oder könnt ihr Wasser gar nicht in Whisky verwandeln?"
Kaum hatte sie das gasagt, tat es ihr auch schon wieder leid. Das würden alle wieder falsch verstehen. Skye verdrehte die Augen.
Sie hoffte dennoch, dass es statt in einem Zauberduell in einem freundlichem Wettstreit, oder sogar in einer Party enden würde, denn gerade Potter würde vermutlich zeigen wollen, dass er es sehr wohl konnte.
Vermutlich war eine Party dann doch etwas viel verlangt, aber sie wollte sich den Abend heute nicht von ein paar Idioten verderben lassen, die zu blöd sind, einfach mal Spass zu haben, sondern immer nur streiten müssen.
Außerdem sahen Black und Potter doch ganz so aus, als hätten sie genau dazu Lust gehabt,was sie hier machten, waren aber selbst nicht darauf gekommen.
Tja, das ist jetzt eure Ch
ance! Ja oder Nein?


Zuletzt von Skye McAlister am Mo Jan 16, 2012 7:46 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 16, 2012 4:56 am

Natürlich stieg er nicht darauf ein, warum sollte er auch. Einen spöttischen Kommentar konnte und wollte er sich nicht verkneifen. Er keifte sie an, da war eindeutig. Er löste langsam ihre Hand von seinem Arm jedoch darauf bedacht, dass sie nicht umfiel. Dabei striff er leider ihren Unterarm, es schmerzte und Sal stöhnte kurz auf. Das und die Tatsache, dass seine Hand jetzt voller Blut war, fiel ihm auf und er drejte ihren Unterarm nach oben. Vorsichtig schob er ihren Ärmel nach oben und besah sich die Wunde und die unzähligen dünnen, breiten, tiefen und weniger tiefen Narben. Sie seufzte. Jetzt war es wohl vorbei. Niemand mochte psychisch instabile Menschen. Während sie das dachte wurde sie grob von ihm weggerissen. Bellatrix Black stand wütend vor ihr. Sie schien förmlich zu dampfen, wie eine Lock oder ein Wasserkessel. Amüsante Vorstellung wäre da nicht die Tirade gewesen, die sich jetzt über Sal ergoss. „Was fällt dir eigentlich ein, dich an *meinen* Cousin ranzumachen? Wenn du glaubst, du hättest irgendwelche Besitzansprüche, nur weil er dir gefällt, dann liegst aber mal ganz falsch. Du hast überhaupt kein Recht, Elliot einfach zur Seite zu schubsen, nur weil *du* denkst, du seist was besseres und wenn du nicht mehr stehen kannst, weil du getrunken hast wie ein depressiver Muggel, dann kann ich dir auch nicht helfen, aber dann häng dich nicht an den Arm eines *meiner* Familienmitglieder, sondern verschwinde oder setz dich gefälligst irgendwo hin, aber ich lasse nicht zu, dass eine Unwürdige, selbst wenn sie den Namen Salazar Slytherins trägt, meine Familie beschmutzt.“
Zuerst war es Sal egal, was sie Furie da vor ihr zum Besten gab. Ihr war es egal, dass sie meinte, sie wäre genau so viel, oder sogar weniger wert als Elliot. Wirklich, das berührte sie nicht. Fast explodiert wäre sie nur, als Bella sie mit einem Muggel verglich. Sie hätte am liebsten Bella ins Gesicht geschlagen. Sie war ein Reinblut. Reinblütiger als die meisten hier im Raum. Die Familie Ceberus war mindestens genau so alt, wenn nicht sogar älter als das Blackgeschlecht. Doch dann, als das Wort auf ihren Namen fiel, verpuffte der Zorn. Sie hatte recht, wurde Sal auf einmal klar. Ich bin ein Nichts, ein Niemand. Ihr Vater hatte ihr es schon sooft gesagt. Sie war unwürdig zu sprechen, wenn sie mit ihren Eltern am Tisch saß. Das waren die Art Manieren, die man ihr einbläute. Selbst der Name konnte das nicht ändern. Wie oft hatte ihre Mutter ihr gesagt, dass sie nicht begeistert davon gewesen war, dass ihr Mann ihr Kind Salazar genannt hatte. Sie würde diesem Ruf nie gerecht, erklärte sie ihr immer und immer wieder. Ihr Eltern liebten sie, dass wusste sie. Aber auf eine recht unherzliche Art. Niedergeschlagen stand sie nun neben Bella. Sie war ein kleiner Niemand, mit einem großen Namen. Sie bemerkte, dass die Black ihren Zauberstab zückte, doch sie regestrierte nicht, in was für einer Gefahr sie sich befand. Einzig Regulus versuchte die Situation zu retten. Er stellte sich zwischen sie und seine Cousine. Sie hörte nicht was er sagte.
Sal sah erst wieder auf, als sich Regs Haltung veränderte. Er spannte sich an, wirkte gereizt. Sie versuchte zu sehen, was er sah und da bemerkte sie die Neuankömmlinge. Potters Club, aus dummen Arrgoganten Schöseln. Einer davon Sirius Black-Regs Bruder. Dahinter Remus Lupin, ein leicht zu verunsichernder Gryffindor, den sie ein ums andere Mal geärgert hatte und natürlich Peter, den ihnen wie ein Schatten folgte. Neu war Frank oder so ähnlich. Sie kannte ihn kaum.
Kühl begrüßte Reg diese Ansammlung: „Bruderherz. Potter. Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude , das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella , was sagst du dazu?“
Wieder sah er zu Bella. Sie zuckte bei dem Gedanken an sie zusammen. Sie merkte, dass sie jetzt dran war, Regulus vor einer Dummheit zubewaren. Sie lächelte den Rumtreibern verächtlich zu. „ Die Herren wollen uns entschuldigen?“ Von oben herab lächelte sie. Es gelang ihr Hervorragend, trotz ihrer geringen Körpergröße. Sie zog Reg mit auf den Korridor. Als die Halle gerade verließ, hörte sie nur wie Remus explodierte: „Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“
Hatte er das wirklich getan. Wie peinlich, sie musste, obwohl ihr nicht danach war, kichern. Sie ließ sich an der kalten Steinmauer herunter gleiten und lehnte den Kopf gegen die Wand, nach dem sie mit Reg in einen etwas entfernteren Korridor gegangen war. „ Nun. Leg los. Belehr mich. Du willst es, nicht wahr. Nun zu, ich höre.“, nuschelte sie. Sie beobachtete Reg wie er hin und her tigerte. Als sie ihn ansprach blieb er stehn und sah sie an.
tbc: In den Korridoren von Hogwarts
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 16, 2012 6:58 am

Bumm Bumm Bumm , hämmerte es unregelmäßig in Joyce’s Brust. Es schien so, als ob die Luft so unter Spannung stand. Joyce wusste nicht wie ihr geschah – die spürte zu ersten Mal so etwas wie Schmetterlinge im Bauch. Es war ein Berauschendes Gefühl und es nahm nicht ab, als sie merkte, dass Regulus noch näher kam, was eigentlich nicht mehr möglich war. Die Lippen der beiden schienen schon darauf aus zu sein, sich zu berühren. Die Lider des blonden Mädchens flatterten, dieses Gefühl im Bauch und ganze, es gefiel ihr. Es war dieser Moment, den man in ein Marmeladenglas hätte stopfen müssen und ihn dann wieder rausholte, wenn es schon vorbei war. Es schien alles schier unmöglich zu sein – die Tatsache, dass ein Black , nein Regulus Black vor ihr stand und kurz davor zu sein schien, sie zu küssen. Er war dafür bekannt, kalt und Gefühlslos zu sein, er war so. Joyce war klar, dass er natürlich nie so war, aber sie hatte nicht erwartet, dass er sich so offen zeigt, vor allen anderen. Natürlich sie waren alle betrunken, doch davon abgesehen war es trotz allem nicht normal, dass er sich so verhielt. Er würde wohl ziemlich viel zu erklären haben morgen, mindestens so viel wie sie. Was wäre, wenn er sich nur so verhielt, weil er betrunken war? Vielleicht wollte er es ja gar nicht? Vielleicht…., setzte sie in ihren Gedanken, brach jedoch dann ab. Würde er das alles auf den Alkohol schieben, würde sie es auch tun. Der Winston war damit das Thema gegessen und die versuchte mit aller Kraft, irgendwie ihr Herzschlag unter Kontrolle zu bekommen. Es war ihr klar, dass dies nicht möglich ist, aber irgendwie musste sie sich ablenken, um nicht gleich um den Hals des Black’s zu fallen. Es wäre nicht passend und außerdem peinlich. Das Mädchen hatte es lieber, wenn der Junge den ersten Schritt machte und dies geschah auch. Immer noch war er so nah an ihr, dass sich ihre Lippen sogar bei einem zucken hätten berühren können. Es schien so perfekt, dass Joyce es immer noch nicht glauben konnte. Doch wie in allen schönen Filme, der Kuss und das Happy End mussten erst mal unterbrochen werden, irgendetwas musste natürlich passieren. Und wie im Drehbuch geschrieben, drang eine Stimme zu ihr durch. „Hi... Regulus richtig? Ich soll deinem Vater schöne Grüße ausrichten lassen, von meinem Vater.“
Einen Atemzug setzte bei Joyce aus. Wer oder was hatte es so bitternötig Regulus und sie so zu stören? Wo es doch so deutlich war, dass sie *nicht* gestört werden wollten? Doch bevor sie irgendetwas machen konnte, spürte sie den Black, wie er sich anspannte. Sie war so nah an ihm, dass sie jeden angespannten Muskel spürte und die Winston, peinlich berührt, schnell von ihm abrückte. Da war er wieder, nicht *ihr* Regulus, der offene, sondern wieder *der * Regulus, wie ihn jeder kannte. Unsicher beäugte Joyce Regulus, der wiederrum die Augen geschlossen hielt, er wollte sich wohl beherrschen. Niemand wollte einen Wutausbruch, nicht in diesem Moment.

Normalerweise wäre das Slytherinmädchen verärgert und würde ebenfalls einen dummen Kommentar abgeben, jedoch war sie angetrunken – also emotionaler und unsicherer in ihrer Sache. Nun wirkte sie wohl nicht wie immer, wild und offen. Nun wirkte sie wie sie früher war. Unsichtbar, klein und schüchtern.
Der Blick wanderte nun zu dem blonden Mädchen.Salazar Ceberus, brummte es in ihren Gedanken und schon spielte, wie immer wenn sie dieses Mädchen sah, in ihrem Kopf ein Muggellied namens „Miss California“ ab. Sie hatte keine Ahnung woher sie das Lied kannte, wahrscheinlich kam es einmal, als sie irgendwo hergelaufen ist. Sal war ebenfalls Reinblütlerin und hoch angesehen. Sie war klein und zierlich, hatte Blonde lange Haare und ein wunderschönes Gesicht. Ja, es stimmte, sie sah nicht schlecht aus, wäre da nicht immer diese Arrogante Note zwischengemischt. Sie hatte schon vieles von der Blondine gehört, mal Positives, mal was Negatives. Joyce hatte nie wirklich was mit ihr Zutun gehabt, sie konnte diese also nicht einschätzen. Jedoch war es dreist, was sie hier Tat. Um jedoch, wie gesagt, etwas unternehmen zu können, war sie leider zu betrunken. Als ob ihr Selbstbewusstsein in den Keller gerutscht ist. Dies könnte auch Regulus übernehmen. Joyce wollte einfach nur wieder Ruhe und Zweisamkeit. Der Black drehte sich mittlerweile um und zischte das zierliche Mädchen an: „Was gibt es denn so dringendes?“
Diese Tonart… , dachte sich Joyce leicht enttäuscht, die wird für den ganzen Abend bleiben. Adieu Romantik, Hallo kalter Stein! . Nun langsam ärgerte sich Joyce ebenfalls. Wie konnte man bitteschön nur so sein? Grade eben noch so freundlich, so zart, nun ignorierte er die Slytherin? Er stand demonstrativ von ihr Abgewandt, als ob sie gar nicht existierte? Sie biss sich auf die Lippe. So schnell würde der Black nun nicht mehr an sie rankommen. Sollte er erst einmal einen klaren Gedanken fassen können und dann ihr mal eine klare Ansage machen. So wird niemals mit einem Mädchen - insbesondere nicht mit der Winston – gespielt. Aber Regulus hatte gerade wieder wohl einen klaren Gedanken gefasst und schnauzte Sal weiter an. Es war natürlich klar, dass es Sal Herzlich egal war, was sein Vater dem Vater der Black’s ausrichten wollte, sie wollte lediglich zu Regulus, oder zumindest seine Aufmerksamkeit, was sie in vollen Zügen nu bekam. Vielleicht nicht wie sie es wollte, jedoch war Regulus nicht mehr bei ihr, sondern bei Sal. Diese mochte Joyce wohl ebenso wenig wie Severus, denn, so sah es aus, wollte sie auch etwas von Regulus. Innerlich lachte Joyce, dies konnte sie sich nach dem nächsten Satz von Regulus wohl nicht mehr verwirklichen. „Um ganz ehrlich zu sein , mein Vater kümmert mich gerade einen Dreck! Und mit den Grüßen kann er jetzt und hier kaum etwas anfangen. Aber ich werde es ihm ausrichten , bei der nächstbesten Gelegenheit.“, fuhr er sie weiter an, es sah so aus, als ob es niemals enden würde.

Langsam fühlte sich die junge Blondine echt fehl am Platz, denn nun bestand die Konversation zwischen einen wütenden Regulus und einer leicht verunsicherten – und anscheinend auch betrunkenen – Sal war. Noch wütendes wurde Joyce als diese von Sal weggedrängt wurde und nun ganz ‘aus den Weg geräumt‘ wurde. Wiederrum Sal hakte sich bei Regulus ein, als ob das das verständlichste der Welt wäre. Dabei grinste sie auch noch dümmlich und die Aggression stieg auch in der Winston ständig weiter. Gerade wollte auch diese etwas sagen, doch Regulus legte seine Hand kurz auf ihre Taille, als ob ihm wieder eingefallen wäre, dass sie hier wäre. Ohne etwas weiteres zu sagen, wandte er sich dann ab. Verdattert starrte er ihn an. Es war ja womöglich noch nett gemeint gewesen, jedoch genau *jetzt* war es *nicht* richtig. Der Alkohol setzte der Blondine zwar zu, aber sie konnte doch wieder klar denken und schrie in ihren Gedanken, dass sie mal den Black ihre Meinung sagen sollte.
Doch was würde es ihr bringen, wenn sie nun irgendetwas sagen würde? Regulus interessierte sich wohl gar nicht mehr für sie und, als ob es ein One-Night Stand war, war sie wohl abgehakt. Die funkelte ihn an, was keiner der beiden sah, denn sie hatten wohl nur Augen für sich. Da wird er noch sehen was er davon hat.
„Mir geht’s auf einmal gar nicht gut. Ich wäre dir sehr verbunden, wenn du mich rausbringen könntest. Dann kannst du auch weiter mit Joyci rumflirten.", sagte nun diese mit einen Zuckersüßen Ton und kicherte dann dämlich. Fand sie das auch noch witzig? Langsam fand Joyce diese ganze Situation beinahe erbärmlich. Es machte einer nach dem Anderen sich zum Affen – so dachte es sich Joyce- und es schien nicht besser zu werden. Nun verdrehte sie ihre Augen und verschränkte die Arme vor ihrer Brust. Dieses Mädchen denkt wohl sie kann sich alles erlauben. Ihr wurde wohl alles hingeschoben, alle hatten sie ja ach so dolle lieb, wie es aussah. Naja, wer sagt bitteschön nein zu einer Reinblütlerin, die auch wirklich gut aussah? Joyce, diese war wohl die erste. Auch Regulus erwiderte ihr etwas mit einem Anflug von normaler Ironie und wirkte dann aus irgendeinem Grund leicht schockiert. Joyce verstand den Grund zwar nicht, aber irgendetwas schien ihm nicht zu gefallen. Es schien ihm wohl gerade *alles* nicht zu gefallen. Tze, fühlt sich wohl dumm an, wenn es nicht immer nach der Pfeife von dem tollen Regulus lief. Dieser machte der Blondine gerade ein Angebot, doch wurde von einer wütenden Bellatrix unterbrochen. Diese kam gerade auf sie zu, doch ihre Miene verhieß nichts Gutes. Definitiv nicht, das war sicher. Diese sah gerade sehr wütend aus und ihr Blick starrte auf Sal, die wohl nichts Böses sah. „Was fällt dir eigentlich ein, dich an *meinen* Cousin ranzumachen? Wenn du glaubst, du hättest irgendwelche Besitzansprüche, nur weil er dir gefällt, dann liegst aber mal ganz falsch. Du hast überhaupt kein Recht, Elliot einfach zur Seite zu schubsen, nur weil *du* denkst, du seist was besseres und wenn du nicht mehr stehen kannst, weil du getrunken hast wie ein depressiver Muggel, dann kann ich dir auch nicht helfen, aber dann häng dich nicht an den Arm eines *meiner* Familienmitglieder, sondern verschwinde oder setz dich gefälligst irgendwo hin, aber ich lasse nicht zu, dass eine Unwürdige, selbst wenn sie den Namen Salazar Slytherins trägt, meine Familie beschmutzt.“ , schrie Bellatrix und ihre Stimme wurde immer schriller und schriller. Einerseits wahr Joyce froh, dass sie über Sal stand, jedoch war es nicht sehr toll, von Bellatrix gerettet zu werden. Ich kann mich auch ganz gut selbst Helfen, runzelte die Winston die Stirn.

Doch ehe es zu einem Kampf eskalierte, kam der Held der Stunde Regulus und stellte sich dazwischen. Ganz elegant und charmant versuchte er die Situation unter Kontrolle zu kriegen. Joyce hätte Sal zwar inzwischen schon die Birne weg gepustet, wäre sie Bella, aber sie war es leider nicht. Auch Joyce führte ihre Hand zu ihrem Zauberstab, den sie sicher umschloss. Hätte sie keinen Zauberstab, wäre es so, als ob ihr der linke Arm fehlen würde.
„Ach Bellatrix, lass deine Wut an Leuten aus , die es verdient haben.“, durchbrachen Joyce ihre Gedanken. Auch sie wandte nun den Kopf zu der Großen Eingangstür, wo nun ein paar Jungen standen. Natürlich, es waren die Rumtreiber. Wenn was los ging, wie hier, waren es immer diese paar unnützen Jungen, die hier rein Platzen. Es waren Jungen, die dachten, es wäre ‚cool‘, jemanden einen Streich zu spielen oder ähnliches. Eigentlich aber waren Sirius und James die, die diesen Stress immer wollten. Die anderen waren wohl nur Anhängsel, so sah es zumindest aus. Vor allem dem Lupin war es nicht ratsam hier zu sein, dieser war doch Vertrauensschüler, er konnte nicht so einfach mit machen. Er hatte ebenfalls nicht den Mumm dazu.
Nun hatte Joyce gar keine Lust mehr. Sie hatte keine Angst vor den Rumtreibern, jedoch hieß es nur noch Stress und weiteres. Und wieder musste Regulus seinen Senf dazu geben: „Bruderherz. Potter! Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude, das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella, was sagst du dazu?“ . Nun trat Joyce hinter Regulus und versetzte diesem, sodass es niemand sehen konnte, einen Schlag auf den Rücken und zischte leise, sodass er nur es hören konnte: „ Wieder ganz der coole“. Sie war sich sicher, dass dieser es nur ganz gut verstanden hat, das ihre Laune nun hin war. Dann wandte sie sich ab und ging Richtung Tisch, als der kleine Lupin meinte er müsste etwas sagen. „Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“
Daraufhin ertönte lachen, dem Joyce zustimmte. Was war das denn für eine Spaßbremse? Mit ihm konnte man wirklich nichts anfangen, doch Joyce fand es ja beinahe süß, wie er sich benahm. Wie ein kleines Kind, dass sich an die Regeln hielt. Wie putzig. Währenddessen kippte sich Joyce noch was Alkohol runter und sah aus den Augenwinkeln wie Regulus sie anblickte. Diese widmete ihm keines Blickes mehr und hörte neben sich Skye was sagen: “Wollt ihr auch mitmachen? Oder könnt ihr Wasser gar nicht in Whisky verwandeln?"
Wieder ertönte lachen. Das war ebenfalls beinahe peinlich, fand Joyce. So etwas fand sie fast niveaulos. Als Slytherin musste man etwas bessere Witze machen.

Ich hab schon keine Lust mehr , dachte Joyce genervt und auch ziemlich enttäuscht. Der Abend hatte so schön begonnen, doch nun war er hin. Nichts mehr war schön, jetzt kann sie auch ins Bett gehen, es war nichts Lohnendes mehr hier. Wütend darüber, dass Regulus und Sal ebenfalls zusammen den Raum verließen, folgte diese ihnen, aber nicht um ihnen zu belauschen, sondern diesem Abend endlich ein Ende zu setzten.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Jan 16, 2012 10:44 am

Samantha scheute sich nicht davor, auch noch dreimal ihr Glas mit dem brodelnden Feuerwhiskey aufzufüllen und es in wenigen Schlucken zu leeren. Das brennende, heiße Gefühl gefiel ihr immer besser, und als es sich schließlich auch auf ihren Kopf auszubreiten drohte konnte sie nur kichern. Man lebte nur einmal, oder nicht? Außerdem ließ sich das Geturtel von Joyce und dem – nun nicht mehr ganz so bedrohlich wirkenden - Regulus so viel besser ertragen.
Samantha wunderte sich wirklich, warum die Blonde ihr nicht schon viel früher aufgefallen war. Eine solche Aufsässig- und Hartnäckigkeit konnte man doch nicht von einem auf dem andren Tag entwickeln. Und sie hatte auch nie gedacht, dass der harte Regulus Black sich in so eine verlieben konnte – war das überhaupt Liebe? Es sah zumindest sehr vertraut aus. Sam verzog das Gesicht und kippte nun ihren vierten Drink hinunter. Zufrieden blickte sie sich um. Jeder hatte einen Gesprächspartner und es wurde viel Gelacht. Und da wurde plötzlich der Boden ganz uneben, schien sich zu neigen und zu drehen, die Gesichter ihrer Mitschüler verschwommen und sie konnte nur noch die zwei schwarzen Gestalten neben ihr erahnen, es waren wohl Severus und Rodolphus Lestrange, ebenfalls Slytherin. Einen Augenblick dachte Sam wirklich, dass sie Bekanntschaft mit dem dunklen Holzboden machen würde, doch ihre Reflexe schienen fast „Nein, heute nicht!“ zu brüllen und ihre Hand schoss gerade so noch hoch, um sich am Tisch aufzustützen und sich wieder in eine einigermaßen senkrechte Lage zu bringen. „Heilige…“, kiekste Samantha überrascht und brach dann in ein unkontrolliertes Gelächter aus. Was hatte ihre Mutter so oft gesagt, als sie betrunken war? Alkohol du böser Geist, auch wenn du mich zu Boden reißt, ich stehe auf, du boxt mich nieder, ich kotz dich aus und sauf dich wieder!
Oder so ähnlich… Vielleicht war es auch gar nicht ihre Mutter gewesen, sondern Großtante Maddy! Ihre Mutter trank doch nicht. Großtante Maddy neigte aber zu gefährlichen Experimenten mit extra gezuckerten Zitronenbonbons und Feuerwhiskey, das hatte Sam schon früher extrem irritiert und irgendwie auch Angst gemacht. Großtante Maddy war nämlich eine ziemlich hoch gewachsene, breite Frau mit einer Stimme wie eine Armee Bulldozer, dementsprechend klang ihr Lachen auch. Und Großtante Maddy lachte oft, wenn sie Alkohol intus hatte.
Mit einem weiteren Schlenker ihres Zauberstabs füllte sie den Whiskey wieder nach. Ihre Hand zitterte ein bisschen, und Sam war wider Willen beeindruckt, was ein paar Gläser Alkohol mit ihr anstellten konnten. Die letzten Minuten hatte sie von ihrer Umwelt nichts mitbekommen. Rodolphus schien wieder abgezogen zu sein und Severus warf Joyce und Regulus einen skeptischen Blick zu, bevor er sich wieder zu ihr wandte. „Um deine Frage von vorhin zu beantworten: Ich bezweifle, dass irgendjemand einen Zauber um die Halle gelegt hat. Also, legen wir es darauf an?!“ „Mhmmm…“, machte sie zustimmend, dann hielt sie kurz inne und sah ihn entschuldigend an. „Zu spääät.“ Sie kicherte leise und stieß dann mit ihm an, nur um das Glas in einem Zug zu leeren. Severus lachte leise. „Und? Hast du die kleinen Kinder brav ins Bett gebracht?“ Samantha nickte und hoffte dabei, dass ihr Lächeln so hoheitsvoll wirkte wie sie es beabsichtigt hatte. „Natürlich, die zählen sicher schon Schäfchen.“ Sie grinste. „Zumindest hoffe ich das für sie. Falls sie hier runter kommen… Die bekommen keinen Whiskey!“, fügte sie dann entschieden hinzu. Wieder wankte sie ein bisschen und musste sich an Severus‘ schwarzer Robe festkrallen, um nicht umzufallen. „Whoa… das Zeug haut ganz schön rein, nicht?“, quietschte sie. Waren seine Augen schon immer so schön gewesen? Besonders waren sie… Tiefschwarz, gerade in diesem Moment mit einem herzlichen, liebevollen Schimmer, bei dem Samantha zusätzlich richtig warm ums Herz wurde. Allerdings konnten sie schrecklich eiskalt blicken, berechnend, und das war meistens der Fall, wenn er zu Gryffindors sprach – oder zu Joyce sah. Das konnte sie ihm aber auch nicht übel nehmen. Eine Sympathiebombe war die liebe Joyce ja nun wirklich nicht. Und wie sie Severus immer ansah! Als wäre sie etwas besseres, nur weil sie aus einer reinblütigen Familie stammte und er nicht. Dabei war Severus doch wirklich wundervoll… Und weil der Suff sie mutiger machte, sah sie ihm tief in die Augen und lächelte ihn leicht an. „Du bist wirklich sehr hübsch, Severus, wusstest du das?“, sagte sie daher leicht undeutlich. „Hübsch?!", frage Severus skeptisch zurück und beugte sich ein bisschen näher zu ihr. „Weißt du... ein Junge möchte nicht hören, dass er hübsch ist. Attraktiv vielleicht, aber...“, dann grinste er, „diese Beschreibung passt eher zu dir.“ Sam lachte. „Na gut, attraktiv bist du auch.“, meinte sie gönnerhaft und strich sich eine Strähne hinters Ohr. Da erntete sie einen skeptischen Blick von Severus, und sie zuckte mit den Schultern. „Und das ist nicht der Alkohol, der da in mir spricht.“ Aus den Augenwinkeln beobachtete Sam, wie Andromeda aufsprang und aus der großen Halle rannte. Kurz nachdem sie verschwunden war kam ein weißblondes Slytherinmädchen herein stolziert. Samantha kniff die Augen zusammen, um klarer sehen zu können, und kam zu dem Schluss, dass das wohl Salazar irgendwas sein musste. Salazar war zwar für sie ein Jungenname – DER Jungenname für Slytherinanhänger – aber das schien den Eltern relativ egal gewesen zu sein. Kennen tat sie Salazar nicht, soweit sich Samantha erinnerte, hatten sie noch nie ein Wort zueinander gesagt, und das kam schon wirklich selten vor. Und jetzt ging sie auch noch in Regulus Richtung… „Ohje.“ Joyce sah nicht sonderlich begeistert aus, als sich Sal an Regulus festklammerte und irgendetwas zu ihm sagte. Sam konnte nur kichern. „Wo ist das Popcorn?“, fragte sie leise und stellte ihr Glas nun doch ab. Für jetzt war es genug. Sie lehnte sich automatisch an Severus an und atmete tief durch.
Aber als Bellatrix nun auf die drei aufmerksam wurde war der Spaß plötzlich vorbei. Die Black rauschte auf sie zu und sprach erst eindringlich und leise, dann immer lauter und die letzten Sätze ihrer Tirade brüllte sie fast. Salazarirgendwas sah erschrocken aus, als Bellatrix nun auch noch ihren Zauberstab aus ihrem Umhang holte. In der Halle war plötzlich totenstill geworden. Einen Moment sagte keiner was. Dann legte Regulus – darauf bedacht, die torkelnde Salazar zu stützen – eine Hand auf den Rücken und flüsterte ihr etwas ins Ohr. Erst die letzten Zeilen hallten in der Halle wider und konnten von jedem aufgeschnappt werden: „Ach Bellatrix, lass deine Wut an Leuten aus , die es verdient haben.“, sagte er kühl und deutete mit dem Kopf in Richtung Tür.
Und da standen sie.
Die wohl berühmt-berüchtigtsten Gryffindors seit langem: James Potter, arrogant wie immer, Sirius Black, das schwarze – oder eher weiße? – Schaf der Familie Black, Remus Lupin, der Vertrauensschüler von Gryffindor, den Samantha eigentlich richtig gern hatte. Er war so niedlich. Nur schade, dass er mit Potter und seinen Schatten rumhing. Und dann war da natürlich noch Peter Pettigrew, der immer ein wenig fehl am Platz wirkte, direkt neben den anderen schien er noch erbärmlicher. Samantha mochte ihn wirklich nicht, er hatte etwas Schleimiges an sich, das sie nicht ausstehen konnte, und noch Frank Longbottom, mit dem sie nichts zu tun hatte. „Bruderherz. Potter! Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude, das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella, was sagst du dazu?“ , sagte Regulus eisig. Sein Bruder war ein heikles Thema – Samantha konnte nur ahnen, wie schwer es für ihn sein musste. Und plötzlich sah Remus so aus, als würde er am liebsten verschwinden. Er flüsterte seinen Freunden etwas zu, doch das schien auf einmal vergessen zu sein: Remus hatte wohl den Alkohol entdeckt, um gleich darauf eine Rede anzustimmen: „Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“, rief er aufgebracht. Daraufhin ertönte ein schallendes Gelächter und Sam konnte bis hierher sehen, dass Lupins Gesicht rot aufleuchtete. Doch auch sie konnte nicht verhindern, ein bisschen mitzulachen. “Wollt ihr auch mitmachen? Oder könnt ihr Wasser gar nicht in Whisky verwandeln?", rief dann auch Skye. Es gab ein paar vereinzelte Lacher. Aber für viele – Samantha eingeschlossen – schien das nicht sonderlich fair zu sein, nicht schon am ersten Tag. Joyce verließ mit diesem Witz die Große Halle – womöglich, um Regulus und Salazar hinterher zu eilen.
„Remus Lupin, du solltest anfangen richtig zu leben! Es ist ja nur für heute – du wirst uns doch nicht verpetzen, oder?“, rief Sam mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Um ihn machte sie sich auch eigentlich gar keine Sorgen, aber seine aufsässigen Freunde würden sicherlich nur zu gerne petzen…
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Jan 17, 2012 6:23 am

Bevor auch nur irgendwer ein Wort sagen konnte, bevor Salazar sich auch nur bewegte, wandte sich ihr Cousin an sie. Bella hatte keine Ahnung, wie er sie jetzt beruhigen wollte, denn am liebsten würde sie jetzt jeden verhexen, der sich ihr auch nur näherte.
„Darf ich mal?“ Mit diesen Worten schob sich Regulus schützend zwischen sie und das blonde Slytherin-Mädchen, welches inzwischen noch unsicherer auf den Beinen war. Ihre Hand spannte sich an und tief in ihrem Herzen verspürte sie den Wunsch, Regulus beiseite zu stoßen und Salazar anzugreifen, doch als er ihr die Hand auf den Rücken legte, erinnerte sie sich daran, dass er ihr Cousin war. Sie teilten die gleichen Interessen. Sie dachten gleich. Er verstand sie und sie würde ihn nicht verletzen.
„Bella. Das war ja wieder ein grandioser Auftritt von dir. Ich bin dafür, du vertagst deine Anklage und dein Geschrei oder ihr beide vertagt euren Kleinkrieg.“
Wieso sollte sie jetzt aufhören? Es machte gerade so einen Spaß.
Er trat einen Schritt näher und sie hörte seine leise Stimme an ihrem Ohr: „Wir, auch du liebste Bellatrix, können es und nicht leisten jetzt für Unruhe zu sorgen. Ich weiß, du würdest ihr am liebsten eine Lektion verpassen, aber zügle dein Temperament. Die Gemüter sind erhitzt und vergiss nicht, wie sollten gar nicht hier sein. Wenn du sie in irgendein Tier verwandelst und sie zur Krankenstation muss, wie wollen wir das erklären? ‚Oh, entschuldigung. Bei einer nicht erlaubten Party in der großen Halle mit Feuerwhiskey meinte Miss Black, Miss Cerebus hat unsere Familie beschmutzt, da musste sie sie dringend in xyz verwandeln’ Vergiss es Cousin’chen!“
Das stimmte in der Tat, sie sollten nicht hier sein und wenn irgendjemand davon erfahren würde, konnten sie sich auf ernsthafte Konsequenzen gefasst machen. Doch um sich darum weiter Gedanken zu machen, hatte sie zu viel Alkohol intus, deshalb beschloss sie das auf später zu verschieben. Außerdem hatte die Vorstellung, Salazar in ein Tier zu verwandeln durchaus etwas reizvolles! Aber sie sah mit einem Seufzen ein, dass sie sich das jetzt nicht leisten konnte und an Reg’s Blick sah sie, dass er nachher noch mit ihr darüber reden würde, genauso wie sie noch mit ihm reden musste.
Es war schön, dass sie sich so verstanden, ohne Worte, als würden sie gegenseitig ihre Gedanken lesen können und das war etwas, was nur sie beide teilten. Niemand hatte es bisher so geschafft, wie sie, Regulus seine guten Seiten zu entlocken.
„Ach Bellatrix“, sagte er plötzlich kühl. „lass deine Wut an Leuten aus, die es verdient haben.“ Er nickte Richtung Eingangstür.
‚Wir haben Gäste’, dachte Bellatrix mehr oder weniger erfreut und besah sie sich genauer:
Potter und seine Schatten und zusätzlich dazu noch die Nervensäge Longbottom.
Sie wusste, wie sich Regulus fühlen musste, bei dem Anblick seines Bruders, ihres Cousins, in den Reihen von diesem stupiden, zurückgebliebenen Potter.
Sie selbst hatte sich inzwischen damit abgefunden und beschlossen, wenn er nicht zu ihnen gehören wollte, musste er auch mit den Konsequenzen rechnen: dem Hass, der ihm dann entgegenschlug.
Regulus neben ihr lachte kühl, und es war klar wieso. Alle hatten sich schon gefragt, wann dieser Sauhaufen hier auftauchen würde
„Bruderherz. Potter.“ Reg nickte den beiden kurz und spöttisch zu. „wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude , das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella , was sagst du dazu?“
Oh ja, sie hatte etwas dazu zu sagen, doch noch bevor sie ebenfalls spotten konnte fiel ihr der kleine, immer abgerissen aussehende Lupin ins Wort.
„Alkohol!“ Es klang, als würde er gleich vor Aufregung umfallen, so entsetzt klang er. „Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“ Und kaum, dass er fertig war, verfärbte sich sein Gesicht puterrot. Geschah ihm Recht! Was fiel ihm ein, wenn sie definitiv in der Unterzahl waren, so etwas zu sagen?
„Remus Lupin, du solltest anfangen richtig zu leben! Es ist ja nur für heute – du wirst uns doch nicht verpetzen, oder?“, hörte sie Sam rufen, doch sie verstand nicht, wie diese jetzt so locker sein konnte. Vielleicht lag es auch nur am Alkohol in ihrem Blut, doch sie verspürte einen Drang, dem sie nicht widerstehen konnte und so schritt sie, den Zauberstab immer noch gezückt, energisch auf den abgerissen wirkenden Jungen zu.
‚Wertloses Halbblut!’, dachte sie, kurz bevor sie bei ihm angekommen war.
Als sie vor ihm stand, bohrte sie ihm mit dem Zauberstab in die Brust: „Du kleines Halbblut denkst wirklich, du könntest und, *uns* Slytherins irgendwelche Anweisungen geben?“ Ihr Nasenlöcher blähten sich, weil sie so voller Hass war und sie fuhr fort, diesmal in lauterem Ton, sodass sie auch wirklich alle hören konnten.
„Der kleine, ach so brave Remus Lupin, Schatten von Potter und meinem „Lieblingscousin““, sie spuckte das Wort aus, als wäre es eine Tarantel, oder etwas ähnliches. „, Vertrauensschüler vom Hause Gryffindor, die hier eindeutig in der Unterzahl sind, wenn du vielleicht ein bisschen mathematisch begabt bist und zählen kannst, will uns ehrenwehrten Slytherins eine Moralpredigt halten? Dir ist schon klar, dass du gerade selber um die Fünfzehn Schulregeln brichst, oder? An deinem ersten Tag als Vertrauensschüler, nanana, wenn das mal nicht Konsequenzen bringt. Solltest du nicht ein gutes Vorbild für die kleinen, feigen Gryffindorbabys sein und dich brav und früh in dein warmes Bettchen legen, anstatt hier, mit Slytherins eine verbotene Party zu feiern?“ Sie grinste hämisch.
„Hättest du nicht deine „Freunde“ zurückhalten sollen, ist das nicht der Grund, wieso du Vertrauensschüler geworden bist? Nicht einmal das schaffst du, du wertloses, dreckiges Halbblut.“
Sie nahm ihren Zauberstab ein kleines Stückchen von Lupins Brust weg und dachte dann: ‚Taratallegra’ Sie war inzwischen geübt in ungesagten Zaubern und ihr entfuhr ein freudiges Lachen, als sie sah was sie angerichtet hatte. Bevor irgendjemand sich auch nur rühren konnte, errichtete sie ein Schildzauber um sich herum. Sie kehrte den Gryffindors den Rücken zu und näherte sich wieder "ihrer Seite", dort angekommen wartete sie, wieder den Rumtreibern zugewandt, mit einem breiten Grinsen, was nun geschehen würde.


Zuletzt von Bellatrix Black am Di Jan 17, 2012 9:01 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Jan 17, 2012 6:37 am

(Zu schade, das Reg diese Show verpasst:p)

Zynisch , Sarkastisch , Ironisch und vor allem Eiskalt – so konnte man Regulus in diesen Augenblicken beschreiben. Es waren Charakterzüge die er besaß , schon seit vielen Jahren , doch sie kamen in solchen Situation besonders zum Vorschein.
In Situationen in denen er mit all seiner Kraft sein Temperament zügeln musste.
In Situationen , in denen seiner innerer Teufel pochte und hinaus wollte.
In Situationen in denen Hass und grenzenlose Wut seine Sinne zu übernehmen drohten. Regulus wusste wie er nun auf andere wirkte. Man sah ihn als kühlen, stolzen , beinahe unnahbaren Zauberer an. In diesen Momenten , hatte man Respekt vor ihm , gerade weil er unberechenbar schien. Und das gefiel ihm. Über die Jahre hinweg hatte er gelernt , seine wahren Gefühle und Emotionen hinter dieser Maske zu verstecken. Dieses Spiel verstand er und er war Meister darin geworden. Kein Wunder , das viele den Jungen vergessen hatten , der er früher war. Doch der Druck und vieles andere hatten ihn zu dem Menschen werden lassen , der er heute war. Er hatte damals nicht die Kraft gehabt , all dem Stand zu halten und so musste er sich ein starkes Trugbild erschaffen , was von niemanden erschüttert werden konnte. Und über die Zeit wurde sein Trugbild zu seiner wahren Identität. Wer er wirklich war , das wussten nur seine engsten Freunde. Doch manchmal zweifelte der Black selbst daran , das er wirklich wusste , wer er war.
Ein Stoß in den Rücken ließ ihn herum fahren. Joyce zischte ihm gerade noch ins Ohr : „Wieder ganz der Coole.“ Noch ehe sich Regulus ihr zuwenden konnte oder gar etwas erwidern konnte , stolzierte die Blondine in Richtung Tisch , ohne den Slytherin noch eines Blickes zu würdigen. Kurz blickte er ihr mit einem verständnislosen Blick nach. Was war denn plötzlich in sie gefahren? Doch noch bevor er sich diese Frage in Gedanken selbst stellen konnte , wusste er die Antwort. Denn sie stand direkt neben ihm : Salazar Cerebus. Normalerweise hätte sich Regulus aus solch einer Reaktion nichts gemacht , es wäre ihm vollkommen gleichgültig gewesen und hätte ihn kalt gelassen. Doch das tat es nicht. Es wurmte ihn. Joyce Reaktion hinterließ in ihm ein merkwürdiges Gefühl , welches er nicht kannte. Doch heben tat es seine Laune mit Sicherheit nicht , es trug eher dazu bei , das sie sich noch mehr verschlechterte. Erneut stieg Wut in Regulus auf , roter flammender Zorn. Er wollte sich gerade wieder den 5 Party Crashern zuwenden , da zog ihn die zierliche Salazar sanft mit sich mit. „Die Herren wollen uns entschuldigen?“ Mit einem verächtlichen Blick begutachtete sie die Gryffindors , eh sie hoch erhobenen Hauptes an ihnen vorbei schritt. Dafür , das sie vor wenigen Momenten kaum stehen konnte , schaffte sie es außergewöhnlich gut nun Haltung zu bewahren. Regulus entschied sich dafür , ihr nicht zu wieder sprechen , keines Falls würde er sich vor den Rumtreibern in irgendeiner Weise die Blöße geben. Auch er ging in seiner natürlichen Eleganz aus dem Raum – vorbei an Sirius und Potter - , während sein Blick abwertend über die 5 hinwegglitt. Er musste schelmisch in sich hinein lächeln , Bellatrix und Severus – ja , womöglich auch Samantha , würden gewiss einiges zu sagen haben. Regulus konnte sich gut ausmalen , wie unterhaltsam die ganze Situationen wäre. Aber nein , der Black ging natürlich in den Korridor um in aller Seelen Ruhe ein Gespräch mit Salazar zu führen. Schon jetzt wusste er , das er diese verpasste Chance lange bereuen würde. Oder etwa nicht? War es nicht vielleicht besser sich wenigstens ein einziges Mal aus einer Streiterei mit den Rumtreibern raus zuhalten? Zum einen hatte das Schuljahr gerade erst angefangen und Regulus blieben bestimmt noch genug Möglichkeiten und zum anderen war er nicht wirklich klar bei Sinnen. Wenn der Alkohol und die Wut , die in ihm loderte , die Oberhand gewinnen würden , dann konnte er für nichts mehr garantieren und dann konnte ihn auch niemand mehr aufhalten. Weder Bellatrix noch Severus. Denn dann hatte er sein Temperament selbst nicht mehr unter Kontrolle. Solch einen Ausbruch hinzulegen wäre wiederum nicht sehr förderlich für seinen Ruf , solche Ausbrüche waren eher Bellatrix Art ihre Wut zu zeigen. Regulus ging solche Sachen gern anders an. So kam er schließlich zu dem Entschluss dass das Verlassen der großen Halle mehr Vor – als Nachteile hatte.
Bevor er und Sal um die Ecke in den nächsten Korridor biegen konnten , hörte Regulus Lupin noch sagen: „Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“ Autsch. Und sofort folgten einige Lacher aus den Reihen der Slytherins. Regulus konnte wetten , das darunter Bellatrix war. Hoffentlich würden sie ihn nicht zu sehr für diesen Satz auseinander nehmen. Und wenn doch , musste Regulus seine Cousine Bella morgen dringend danach fragen. Remus gab ihnen die perfekte Vorlage für Sprüche auf seine Kosten.
Du siehst doch das wir das können Lupin. Und außerdem brecht ihr die Schulordnung ebenfalls , denn ihr seit auch außerhalb eurer Betten , dachte der Black kurz.
Just in diesem Moment bogen die beiden Slytherins um die Ecke und ließen die große Halle hinter sich.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Jan 18, 2012 5:16 am

Auch wenn sein Kopf sich auf einmal seltsam leicht anfühlte, so schien er doch noch klarer als die meisten anderen im Saal. Severus konnte einige Slytherins sehen, die bereits betrunken zwischen den Tischen hindurchtorkelten oder ein wenig zu grünlich im Gesicht wirkten. Der Schwarzhaarige grinste. Es war spannend mit anzusehen, wie der Alkohol sich auf die Gemüter auswirkte. Auch Samantha vor ihm schien kurz das Gleichgewicht verlieren zu wollen, sie schwankte ganz schön, doch in letzter Sekunde krallte sie sich am Tisch fest und lachte, wie man nur unter Alkoholeinfluss lachen konnte. Laut, losgelöst und ein wenig hysterisch. Doch irgendwie so, wie man es sonst nur selten hörte. Severus konnte nicht anders, als ein breites Grinsen zu zeigen. Ja, auch ihm vernebelte der Feuerwhisky ordentlich die Sinne und er war sich nicht sicher, ob er einen festen Stand hätte, würde er aufstehen. Weswegen er auch von dieser Idee absah und lieber sitzen blieb. Das war besser für alle Beteiligten.
Ein wenig fasziniert beobachtete der Slytherin, wie Samantha vor ihm erneut mit ihrem Zauberstab wedelte und das Glas – welches sich in der Zwischenzeit in ein Kristallglas verwandelt hatte, ein Verdienst seitens Skye – sich mit dem gefährlich verführerischen Whisky füllen ließ. Er hatte Joyce und Regulus, die immer noch ‚verliebt’ beieinander standen vollkommen vergessen. Sollten sie doch machen was sie für richtig hielten. Wenn Reg seine sorgfältig ausarbeitete Maske so einfach fallen lassen wollte und sich einer dahergelaufenen Blondine anvertraute, die er kaum kannte, gut. Es war nicht sein Problem. Der Snape schüttelte den Kopf und wandte sich Samantha zu, die ihr Glas in einem Schluck leerte und zufrieden auf den Tisch stellte. Sie hatte jetzt ein seliges Lächeln auf den Lippen und ihre Augen blickten ein wenig verklärt durch die Halle. Auf seine Frage sagte sie, dass die Erstklässler inzwischen wohl schon brav die Schäfchen zählten. „Zumindest hoffe ich das für sie. Falls sie hier runter kommen… Die bekommen keinen Whiskey!“, sagte sie dann nach einer Weile überzeugt und verzog das Gesicht, was wohl daher rührte, dass sie wieder stark hin und her schaukelte. Severus spürte, wie sie sich an seinem Umhang festhielt, um nicht gänzlich das Gleichgewicht zu verlieren. Schnell fasste er ihren Arm und bugsierte sie neben sich auf die Bank. Es wäre wirklich nicht ratsam, wenn sie der Länge nach auf den Boden krachte.
„Whoa… das Zeug haut ganz schön rein, nicht?“ „Allerdings“, murmelte abwesend und beobachtete Andromeda, die schon fast panisch die Halle verließ. Keiner sonst schien es groß zu bemerken, also wandte sich auch Severus von ihr ab, nippte einmal an seinem Glas, welches jetzt in tausend Farben schillerte, weil es von dem ruhigen Kerzenschein bestrahlt wurde. Allgemein war nun eine nahezu schläfrige Atmosphäre eingetroffen. Jeder unterhielt sich gedämpft, hier und da erklangen Lacher, doch im Großen und Ganzen hatte sich die Aufregung des Abends gelegt. Über ihnen schillerte ein imposanter Sternenhimmel, Severus konnte einige Sternbilder erkennen, die sie letztes Jahr in Astronomie beobachtet hatten. Ein wundervoller Anblick. Und ein solcher bot sich auf, als der den Blick senkte und zwei eisblaue Augen erblickte. Unwillkürlich wandelte sich sein Grinsen zu einem sanften, ehrlichen Lächeln. „Du bist wirklich sehr hübsch, Severus, wusstest du das?“, sagte Samantha und ihre Worte hätten aus seinem Mund stammen können. Doch weil sie von ihr kamen zog der Slytherin eine Augenbraue skeptisch in die Höhe. „Hübsch? Weißt du… ein Junge möchte nicht hören, dass er hübsch ist. Attraktiv vielleicht, aber…“, er konnte sich ein kurzes Schmunzeln nicht verkneifen, „diese Beschreibung passt eher zu dir.“ Er wusste nicht, ob er vielleicht zu viel gesagt hatte, der Alkohol ließ ihn alle Vorsicht vergessen, weswegen der Moment des Schämens auch ausblieb und er stattdessen kurz lachte. „Na gut, attraktiv bist du auch. Und das ist nicht der Alkohol, der da in mir spricht.“ Ein erneutes Lachen verließ seine Kehle. Seine Mundwinkel zuckten nach oben. Es war der Alkohol, der aus ihr sprach, doch heute Abend würde er das genießen. Wer wusste schon, wie es morgen Früh wäre? Er schüttelte den Kopf. Nein, jetzt sollte er sich keine Gedanken darüber machen. Morgen konnte noch lange warten. Die Nacht war noch jung. Und wenn sie bis jetzt noch nicht bemerkt worden waren, dann auch in den nächsten Stunden nicht. Was also sprach dagegen, dass er all das hier einfach genoss? „Hm… dann darfst du es aber auch nicht auf den Alkohol schieben, wenn ich dir sage, dass du wundervolle Augen hast. Sie leuchten wie die Sterne.“
Kurz drang durch sein benebeltes Hirn, dass das ohne seine Betrunkenheit vielleicht ganz und gar nicht so gut geklungen hätte, wie es sich jetzt anhörte, als eine blonde Slytherin herrisch und arrogant in die Halle trat. Zumindest sollte sie wohl so aussehen, denn außer ihrem Blick war nichts Hoheitliches an ihr. Sie kroch und torkelte mehr als dass sie lief durch die Tischreihen, jedoch aber zielstrebig auf Regulus und Joyce zu. Na das konnte ja heiter werden. Salazar – so war ihr Name, glaubte Severus – hatte soeben ihr Todesurteil unterzeichnet. Denn kaum hatte sie Eliott von ihrem Platz verdrängt, sprühten deren Augen auch schon Funken. „Stimmt. Popcorn fehlt noch… dann ist alles perfekt“, sagte Severus zu Samantha und beobachtete weiter, wie die Situation eskalierte. Salazar – der Slytherin fragte sich immer wieder, wie man seiner Tochter, die überhaupt nichts mit dem großen Gründer ihres Hauses gemeinsam zu haben schien, solch einen Namen aufdrücken konnte – klammerte sich verzweifelt an Regulus, wie eine Frau, die zu ertrinken drohte. Sie schien auch schon einiges an Alkohol heruntergespült zu haben. Unbewusst legte Severus einen Arm um Samantha, als diese sich an ihn lehnte. Gemeinsam verfolgten sie das Geschehen und zuckten synchron zusammen, als sie Bellatrix auf die Gruppe zugehen sahen. Zuerst redete sie leise und eindringlich auf Salazar ein doch Sev’ wusste besser, dass das nur der Anfang war. Und wirklich, irgendwann hallten ihre Beschimpfungen laut durch die Halle und abrupt verstummten sämtliche Gespräche. Jeder Blick ruhte auf den vier ‚Unruhestiftern’. Es war unschwer zu erkennen, dass es Salazar unglaublich peinlich war, doch Bellatrix genoss es sichtlich. Ohne es bemerkt zu haben, hatte der Schwarzhaarige die Luft angehalten und stieß sie schnell aus, als Regulus die ganze Situation entschärfte. Ein Glück. Wenn er nicht gewesen wäre… zugegen dann wäre es gar nicht erst soweit gekommen. Dass die Black einmal zu Eliott halten würde. Severus hatte immer den Eindruck gehabt, dass sie die Blonde nicht leiden konnte. Doch in diesem Moment war wohl eher die Frage gewesen, wen von beiden sie weniger mochte. Und da war die Wahl wohl auf Salazar gefallen. Der junge Snape kannte sie nicht, aber durch ihren Auftritt wurde sie ihm irgendwie sympathisch. Schließlich hatte sie Regulus davon abgebracht was ziemlich Dummes zutun. Zumindest vorerst. „Ach Bellatrix, lass deine Wut an Leuten aus , die es verdient haben.“ Er brauchte sich nicht umzudrehen, um zu wissen, wer die Gunst der Stunde genutzt hatte und in der Halle erschienen war. Er kannte den Blick des Black, diese vor Verachtung und Sarkasmus triefende Stimme, wenn er auch nur an seinen Bruder *dachte*. Und wo Sirius Black war, konnten Potter und Gefolge nicht weit sein. Und als Severus seinen Blick zur Tür schweifen ließ, verengten sich seine Augen zu Schlitzen, Hass durchflutete ihn und er wurde daran erinnert, wie sehr er diesen schwarzhaarigen Möchtegernmacho doch verabscheute. Es auch nur zu wagen in einen Raum mit mindestens der doppelten Zahl an Slytherins zu gehen zeugte von größter Dummheit. Und wen hatte er als Verstärkung mitgebracht? Die Ratte Pettigrew, den ach so lieben Vertrauensschüler Lupin und den sonst so unbeteiligten und tollpatschigen Longbottom. Reife Leistung Potter, dass man so tief sinken kann, war selbst mir nicht bewusst.
Scheinbar unbeteiligt beobachtete der Snape, wie sie großspurig die Halle betraten, ließ Regulus’ Worte an sich vorbeiziehen und sah noch, wie dieser mit Salazar und Joyce die Halle verließ. Auch als Lupin sich wegen des Alkohols beschwerte, hielt er sich zurück und tat, als ob er all das nicht gehört hätte. Jeder von ihnen erhob das Wort, Skye – wobei das wohl ein wenig gemein war –, Samantha, Bellatrix. Severus aber blieb still. Er vertraute sich nicht genug Selbstbeherrschung an, um jetzt einfach einen lässigen, gehässigen Spruch loszulassen. Seine Hand zuckte schon verlangend zu seinem Zauberstab. Wie gerne er diesen niederen Wichten ihr aufmüpfiges Grinsen aus dem Gesicht wischen wollte… Ein Bild brannte sich in seine Augen ein. Potter, wie er winselnd vor ihm auf dem Boden lag, um Gnade flehte. Und er selbst, wie er mit einem unheilvollen, düsteren Lächeln auf ihn nieder blickte. ‚Crucio!’
Kopfschüttelnd verbannte er diese durchaus verlockende Vorstellung aus seinem Gedächtnis. Er sollte mit diesen Träumereien aufhören. Schließlich war Potter nie so leichtsinnig, sich allein von Severus überwältigen zu lassen. Er hatte es versucht, doch geklappt hatte es nie… Vielleicht konnte er ihn bei einem Quidditch-Spiel verhexen und es als Unfall tarnen?! Doch egal wie viel er überlegte, er wollte auf keinen guten Plan kommen. Was vielleicht auch gut so war… doch er nahm sich vor, morgen in die Verbotene Abteilung zu gehen und nach einem ganz bestimmten Zauber zu suchen. Als dann Bellatrix’ Worte durch den Saal hallten, zuckte er kurz zusammen. Nicht, weil sie unerwartet kamen, sondern wegen dem *was* sie sagte.
„Hättest du nicht deine „Freunde“ zurückhalten sollen, ist das nicht der Grund, wieso du Vertrauensschüler geworden bist? Nicht einmal das schaffst du, du wertloses, dreckiges Halbblut.“ Dreckiges Halbblut. Halbblut. Dreckiges Halbblut. Wie ein endloses Echo wurden diese zwei Worte in seinem Kopf wiederholt. Immer wieder. Sie brannten sich ein, jagten einen undefinierbaren Schmerz durch ihn hindurch. Er war ein Snape. Ein Halbblut. Wie oft machte man ihm deutlich, dass ihn das weniger wert machte als alle anderen. Severus Snape… oftmals war der Name begleitet durch spöttische Blicke und abwertendes Getuschel. Selbst seine Mutter hatte ihn dafür verurteilt, ihr Sohn zu sein. War es das, was auch Bellatrix von ihm dachte? War es vielleicht nur eine Farce, nutzte sie ihn schlussendlich nur aus?
Er wollte diese Gedanken nicht hören. Warum waren Potter und die anderen hier aufgetaucht? Sie hatten alles zerstört, was bisher gut gewesen war. Aber das machten sie schließlich immer… Er schloss die Augen, schirmte seinen Geist ab und verbannte jegliches Gefühl aus seinem Gesicht. Die ursprüngliche Kälte trat hervor und sorgte dafür, dass niemand sah, was ihm im Kopf herumspukte.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Jan 18, 2012 7:23 am

Cf: Gryffindor Gemeinschaftsraum


Das erste, das Sirius bemerkte, als er sich in der Halle umgesehen hatte, war das Gesicht seines Bruders in der Menge hirnloser Slytherins. Und das erste was er hörte, war dessen Stimme … Aber konnte er es Stimme nennen? Sirius erinnerte sich noch gut daran, an die Zeiten als Regulus noch nicht so verbittert und chronisch schlecht gelaunt war. Wen er davon redete, nannte er es immer die Zeit bevor Regulus sein Hirn amputiert wurde. Es störte ihn überhaupt nicht, dass Regulus so war wie er war. Kein bisschen. Auch nicht, dass Regulus ihn Bruderherz genannt hatte. Es war ihm vollkommen egal… spielte überhaupt keine Rolle! Okay, das war geheuchelt. Selbst in seinen eigenen Gedanken heuchelte er sich etwas vor. Es störte ihn sehr wohl, dass Regulus ihn Bruderherz genannt hatte, so sehr dass er noch nicht mal mehr verstanden hatte, was Regulus eigentlich hatte sagen wollen. Er fand es hinterhältig und falsch von ihm. Vielleicht, konnte Sirius sich nur daran erinnern weil er älter war als Regulus, aber es gab eine Zeit in der sich die zwei gut verstanden hatten. Es war vielleicht schon eine Weile her. Aber für ihn war das nicht wertlos geworden. Sie waren Brüder gewesen, so wie es sich gehörte…

Sirius atmete tief ein… er sollte sich nicht über solche Dinge Gedanken machen. Nicht jetzt und eigentlich auch sonst nie. Schnell setzt er wieder seine Maske auf, die so alles verbarg was er an positiven Gefühlen entwickeln konnte. Sie funktionierte so gut, dass Sirius manchmal selber nicht mehr wusste was er wirklich fühlte und was nicht. Oder so gut, dass er manchmal selber nicht mehr wusste ob er gerade log oder die Wahrheit sprach. Er schob also depressiven Gedanken in die hinterste Ecke seines brillanten Kopfes und konzentrierte sich wieder darauf toll und unwiderstehlich zu sein.
Auf einmal hörte er ein erstauntes Aufkeuchen hinter sich. „Alkohol“ hörte er Remus aufgeregte Stimme hinter sich. Oh Gott, bitte lass das nicht Remus‘ Ernst sein Sirius kannte Remus verbalen Ergüsse und eigentlich mochte er sie schrecklich gerne leiden, aber doch nicht hier vor dieser Überzahl von Slytherins. Aber wieder einmal wurden seine Gebete nicht erhört, den Remus setzte noch einen obendrauf… Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“ Ihr solltet längstens in euren Betten sein?! An Remus war echt ein Komiker verloren gegangen.
Gelächter folgte Remus‘ kleiner Rede. Und Sirius merkte wie sehr ihn das störte.

Remus Lupin, du solltest anfangen richtig zu leben! Es ist ja nur für heute – du wirst uns doch nicht verpetzen, oder?“ fragte ein hübsches Mädchen, dessen Name Sirius nicht wusste… nicht das es ihn interessieren würde. Der Gedanke, dass Sie die Schlangen verpetzten sollten, erheiterte Sirius sehr. Zu wem sollten sie gehen, zu Professor McGonagall, die würde ihnen eher den Kopf abreißen, dass sie selber zu solch später Stunde in der Großen Halle waren. Und ganz davon abgesehen, dass sie weit größere Partys von den Rumtreibern gewöhnt war. Niemals würde er die letzten Feiern nach den gewonnenen Quidditschspielen vergessen. Es war eben besonders toll, wenn man offenen Zugang zum Honigtopf und somit auch zum Butterbier und zum Feuerwhiskey hatte... Davon einmal ganz abgesehen…Was erlaubten DIE sich eigentlich alle? Kannten Sie Remus? – Nein. Dieses Mädchen, das redete als würde es gleich den Anker auswerfen, hatte doch keine Ahnung wer Er wirklich war. Sirius stellte sich ein ultracooles Szenario vor – Remus, wie er sich trotz dem nicht vorhandenen Vollmond in einen furchterregenden Wolf verwandelte und sie alle zerfleischte. Und dann würde Sirius sagen „Na jetzt lebt er aber" und er würde lachen, weil Remus ihn natürlich nicht essen würde. Warum konnten seine Phantasien eigentlich nie Wirklichkeit werden? „Komm verwandele dich“ murmelte Sirius leise vor sich hin… Aber natürlich tat er das nicht. Schade.

Wieder einmal wurde er in seinen Gedanken unterbrochen. Bellatrix. Sirius Lieblingscousine… Die Frau seines Herzens. Dem Mädchen, mit dem er über alles reden konnte. Die alle seine Geheimnisse kannte, der ihr kopflos vertrauen konnte. Das war wieder gelogen… er hasste sie. „Du kleines Halbblut denkst wirklich, du könntest und uns Slytherins irgendwelche Anweisungen geben? Der kleine, ach so brave Remus Lupin, Schatten von Potter und meinem Lieblingscousin, Vertrauensschüler vom Hause Gryffindor, die hier eindeutig in der Unterzahl sind, wenn du vielleicht ein bisschen mathematisch begabt bist und zählen kannst, will uns ehrenwehrten Slytherins eine Moralpredigt halten? Dir ist schon klar, dass du gerade selber um die Fünfzehn Schulregeln brichst, oder? An deinem ersten Tag als Vertrauensschüler, nanana, wenn das mal nicht Konsequenzen bringt. Solltest du nicht ein gutes Vorbild für die kleinen, feigen Gryffindorbabys sein und dich brav und früh in dein warmes Bettchen legen, anstatt hier, mit Slytherins eine verbotene Party zu feiern? Hättest du nicht deine „Freunde“ zurückhalten sollen, ist das nicht der Grund, wieso du Vertrauensschüler geworden bist? Nicht einmal das schaffst du, du wertloses, dreckiges Halbblut.“ Damit endete sie ihre Rede, bei der sie die ganze Zeit ihren Zauberstab an Remus‘ Brust gedrückt hielt.
Du dreckiges Halblut… Bellatrix Wörter hallten in Sirius‘ Ohren nach… Er verengte die Augen. Wann war er so verdammt wütend geworden, nach dem ersten oder zweiten Mal dass dieses nutzlose Mädchen Remus beleidigt hatte? Und warum störte es ihn eigentlich verglichen wenig, dass sie ihn persönlich beleidigt hatte? Oder alle Gryffindors? Nur die Wörter, die sie Remus an den Kopf geworfen hatte… hatten diese unglaublich zornige Wirkung auf ihn.
Dann nahm Bellatrix ihren Zauberstab ein Stück von Remus Brust weg. Sirius atmete aus. Und schnappte gleich darauf wieder hastig nach Luft, erst jetzt bemerkte er dass er die ganze Zeit nicht geatmet hatte. Es war das Bild, von dem Zauberstab auf Remus Brust dass ihn so nah an den Rand eines Wutanfalls brachte, dem einen von seinem Vater bestimmt in nichts nachstand. Eigentlich wollte er nicht ausrasten… er atmete tief ein… er wusste wie das ausgehen würde. Sie waren in der Unterzahl. Er erinnerte sich an einen Spruch, den James und er immer gesagt hatten, früher als sie klein waren… als sie eigentlich Angst hatten aber mutig und tapfer sein wollten. Dann hatten sie immer gerufen. Hörst du mich Gefahr? – Ich lach dir ins Gesicht“

Und damit ging er einen Schritt auf Bellatrix zu. Nicht das er Angst hatte. Nein, es war eher das dieses Gefühl von Adrenalin, dass in seinen Adern strömte und er das Gefühl genoss etwas total Dummes zu tun. Er grinste Bellatrix an… sich vollkommen bewusst, dass es wohl eher wie eine Grimasse aussah und wohl eher einem Zähne fletschen gleich kam.
Niemand… NIEMAND beleidigte Remus Lupin… vor seinen Augen, es sei denn er will sterben…

Kaum war er losgelaufen stand er auch schon vor ihr. Mit seinem Zeigefinger tippte er ihr in den Bauch. „Bellatrix Black… na wie geht es Mummy Bella Häschen…so sagt sie doch immer, ihr kleiner tyrannisierender Liebling. Daddy wäre stolz auf dich. Willst du auch ein Belohnungsküsschen von mir, wie du es immer von Daddy bekommst? – Bella glaube mir… „ sagte Sirius und seine Stimme wurde auf einmal ganz ernst „wärst du kein Mädchen und somit schwach und dumm, du wärst tot. Führ dich nicht so auf hier… jeder hier weiß doch dass du nur große Reden schwingst und wenn es hart auf hart kommt, hast du Schieß. Wenn ich noch einmal höre dass du Remus kleines, dreckiges Halbblut nennst, bist du dran hast du das verstanden? -ich kenn schlimmere Flüche als dein albernes Benehmen und denke ja nicht, ich kann oder trau mich nicht sie ein zusetzten. Sein nicht so stolz auf etwas, mit dem du geboren bist. Reinblütig zu sein, ist ja ach so cool. Aber du kannst absolut NICHTS dafür. Tue nur schön weiter was Daddy dir sagt, dann kannst du später einmal stolz sagen, dass du NICHTS in deinem Leben erreicht hast, was nicht schon von Anfang an da war. Sei nicht zu stolz darauf reinblütig zu sein. Wuhu ein winziger Genpool… ist das toll. Und jetzt lass deine dreckigen Finger von meinen Freunden…“ Sirius atmete tief aus. Irgendwie hatte das nichts gebracht, wenn er sauer war prügelte er sich gerne. Aber er konnte Bellatrix ja jetzt schlecht eine rein hauen… Selbst durch seine miserable Erziehung hatte er gelernt, dass man Mädchen nicht schlagen sollte, und bisher hatte er sich daran auch gehalten. Bellatrix erschwerte diese Regel jedoch sehr.

Erst jetzt bemerkte Sirius, dass Remus wohl schon seit geraumer Zeit tanzte. Remus tanzte nie. Jetzt tat er das… und Sirius konnte nicht einmal darüber lachen – und das sollte schon etwas heißen, da es absolut lächerlich aussah.
„Finite“ murmelte Sirius und richtete seinen Zauberstab auf Remus. „Lächerlich“ sagte er in Richtung Bella. Irgendwie hatte er mehr von ihr erwartet. Er wusste nicht was genau, aber zu mindestens keine tanzenden Beine.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Jan 24, 2012 2:56 am

Nachdem sie sich umgedreht hatte, sah sie die fünf Gryffindors herausfordernd arrogant an. Sie beobachtete jede einzelne Regung, doch vor allem einen beobachtete sie. Ihren geliebten Cousin Sirius. Der Verräter. Wie konnte er es wagen, ihre Familie in solche Schmach zu stürzen und sich dann auch noch mit Potter abzugeben? Das würde sie ihm heimzahlen, das wusste sie. Eines Tages, sobald sie nicht mehr den lächerlich weichen Regeln der Schule unterlag, würde sie sich an ihm rächen. Sie würde ihren Stammbaum reinigen von diesem Ungeziefer.
In Sirius Gesicht sah sie genau, was sich in seinem Kopf abspielte. Erstens trug er seine Gefühle, zumindest sah sie es so, sowieso immer offen zur Schau und zweitens konnte sie in fast allen Gesichtern lesen, wie in einem offenen Buch. Nur die Gesichter von Regulus und Severus waren ihr nicht ganz so klar. Sie drei beherrschten die Okklumentik und versteckten zusätzlich ihre Gefühle, doch durch das jahrelange Zusammenarbeiten hatte Bella inzwischen ein Gespür für die beiden entwickelt.
Nein, sie sah genau, wie ihr Cousin eine Entscheidung traf und diese war, wie immer, einfach nur töricht. Die Löwen mochten sich vielleicht für mutig halten, doch man musste eine Grenze ziehen, zwischen Mut und Kühnheit. Und diese verschwamm nur allzu leicht.
Hochmütig sah sie, wie ihr Cousin auf sie zukam. Als er vor ihr stand, begann er zu grinsen. Obwohl, grinsen konnte man die abartige Grimasse die er schnitt wahrlich nicht nennen. Es sollte wohl bedrohlich wirken, doch bei diesem Anblick konnte sie nicht anders als zu grinsen. Ein breites Grinsen. Doch es war nicht fröhlich, ganz sicher nicht, es war ein gehässiges und doch anmutiges Grinsen, wie man es nur hinbekam, wenn man eine wahre Slytherin war.
Als Sirius jedoch anfing zu sprechen, wich dieses Grinsen einem hasserfüllten Gesichtsausdruck. Ja, wie sie diesen arroganten Kerl hasste!
„Bellatrix Black... na wie geht es Mummy, Bella Häschen...so sagt sie doch immer, ihr kleiner tyrannisierender Liebling. Daddy wäre stolz auf dich. Willst du auch ein Belohnungsküsschen von mir, wie du es immer von Daddy bekommst? – Bella, glaube mir...“, die Stimme ihres allzu verhassten Cousins wurde nun ernst. „wärst du kein Mädchen und somit schwach und dumm, du wärst tot. Führ dich nicht so auf hier...jeder hier weiß doch, dass du nur große Reden schwingst und wenn es hart auf hart kommt, hast du Schiss. Wenn ich noch einmal höre, dass du Remus kleines, dreckiges Halbblut nennst, bist du dran, hast du verstanden? Ich kenn schlimmere Flüche, als dein albernes Benehmen und denke ja nicht, ich kann oder trau mich nicht sie einzusetzen. Sei nicht so stolz auf etwas mit dem du geboren bist. Reinblütig zu sein ist ja ach so cool. Aber du kannst absolut NICHTS dafür. Tue nur schön weiter, was Daddy dir sagt, dann kannst du später einmal stolz sagen, dass du NICHTS in deinem Leben erreicht hast, was nicht schon von Anfang an da war. Sei nicht zu stolz darauf, reinblütig zu sein. Wuhu, ein winziger Genpool... ist das toll. Und jetzt lass deine dreckigen Finger von meinen Freunden...“ Man sah Sirius an, wie er mit sich kämpfte. Bella wusste, er würde ihr nur zu gerne eine reinhauen. Nun grinste sie wieder.
Endlich hatte auch Sirius bemerkt, dass Remus gerade eine Tarantella tanzte und beendete den Fluch mit einem einfachen ‚Finite’.
„Lächerlich“, kam es aus Sirius Mund.
„Cousinchen“, erwiderte Bella in ekelhaft süßem Tonfall und verwendete absichtlich die weibliche Form. „Selbst du, als Verräter, müsstest wissen, wie es bei deinen Cousinen Zuhause aussieht.“, fuhr sie nun mit hasserfüllter Stimme fort. „Du weißt genau, dass ‚Mummy’ sich nicht darum schert, was ich hier treibe und es ‚Daddy’ auch relativ egal ist. Das Einzige was für die beiden zählt, übrigens gilt das auch für *deine* Mutter, ist, dass wir keine Schande über die Familie bringen. Was du ja wieder glänzend hinbekommen hast.“ Sie machte eine kurze Pause und fuhr dann fort: „Sirius, nach deiner Definition von Mädchen bist du mehr Mädchen als ich. Ich bin weder schwach, noch dumm, im Gegensatz zu dir arrogantem Arsch. Und wenn du denkst, dass ich, wenn’s drauf ankommt, nicht zu denen halte, die mir wirklich wichtig sind, die es wert sind, beschützt und unterstützt zu werden, dann liegst du völlig falsch. Nur weil du Jammerlappen dich immer hinter Potter“, sie spie den Namen aus, als wäre er eine Kakerlake, „versteckst und dich aus dem Staub machst, wenn es darauf ankommt zu seinen Freunden zu stehen, liegt das nicht in den Black’schen Genen, nein, das kommt dann wohl von *deinem* liebreizenden Daddy. Und glaubst du wirklich, ich hätte Angst vor dir? Ich?! Na dann mal viel Spaß, mit deinen ritterlichen „Flüchen“. Das härteste, was du drauf hast ist doch ein oller Flederwichtfluch. Du hast ja keine Ahnung, was ich alles kann.“ Ihre Stimme war bedrohlich geworden.
„Was will der werte Herr denn damit sagen? Ich werde nichts erreichen? Da hast du dich aber gewaltig geschnitten. Ich wette mit dir, dass ich in vier Jahren mehr erreicht habe als du. Bekannter bin. Du bist dann nur ein arbeitsloser Zauberer, der entweder zu Kreuze kriecht um seine Familie um Geld anzubetteln, oder als Müllmann in der Muggelwelt arbeitet.“ Sie ließ ihm einen vernichtenden Blick zukommen.
„Kleiner, *dummer* Sirius“, sagte sie mit einem trockenen Lachen. „Dir ist schon klar, dass du dich gerade selbst beleidigt hast. Ja, ich bin stolz auf mein Reinblütigkeit und wenn du dich selbst auf eine Stufe mit den Halb- und Schlammblütern stellen willst, ist das dein Pech, aber ich bin stolz darauf reines Blut zu haben. Und wenn du weiter auf dem Glauben beharren willst, ich würde auch nur einen von deinen dreckigen Gryffindor-Freunden in Ruhe lassen, dann zerstör ich deine Welt nur ungern, aber: Sirius Black, ich werde dich und deine Freunde vernichten. Früher oder später, das kannst du mir glauben und nichts, absolut gar nichts, wird mich davon abbringen.“
Mit glühenden Augen sah sie ihn an und sie konnte sich nur schwer zurückhalten, ihm einfach in das arrogante Gesicht zu schlagen und ihm die Nase zu brechen. Nein, Leute zu verprügeln war absolut unblackisch.
Sie merkte, dass es in der großen Halle still war. Sehr still. Alle Augen waren auf die beiden Blacks gerichtet und warteten, was nun geschehen würde.
"Weißt du was, Sirius? Bevor du und dein Pack hierher gekommen seid, hatten wir einen schönen Abend. Wie wäre es also, wenn ihr euch jetzt wieder dahin verkrümeln würdet, wo ihr hingehört?", sagte sie gehässig. Der Abend war so schön gewesen, doch natürlich hatten es Sirius und Potter wieder verderben müssen.


Zuletzt von Bellatrix Black am Mi Jan 25, 2012 6:39 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Noch was dazu geschrieben :))
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Jan 25, 2012 7:46 am

Zusammen ging die Gruppe, bestehend aus den Rumtreibern und Frank, die endlos wirkenden Treppen hinunter. Schließlich gelangten sie in die große Eingangshalle und rechts von ihnen, sah man schon die gold-glänzende Tür, die sperrangelweit aufgerissen war. Von drinnen hörte man Gelächter und sobald sie ein Stückchen näher heranschritten schlug ihnen ein beißender Geruch entgegen.
Desinfektionsmittel? Hatte die Schlangenbrut, Angst dass sie sich einen Virus einfangen könnten?
Sie waren nicht sehr weit gekommen, ohne unentdeckt zu bleiben, schon nach wenigen Sekunden hefteten alle Blicke an ihnen.
Ein großer, showreifer Auftritt, ganz nach James' Geschmack.
Der Potter machte sich gar nicht erst die Mühe, nach ihm bekannten Gesichtern zu schauen, da er von der Karte sowieso schon wusste, dass seine Besten Freunde Bellatrix, Regulus und nicht zu vergessen der bemitleidenswerte Schniefelus da waren. Wenn sie nicht da wären, hätte Krone sich auch gar nicht die Mühe gemacht, der 'Party' (selbst auf einer Beerdigung war die Stimmung besser) einen Besuch abzustatten.
Nach einigen Momenten löste sich eine einzelne Person aus der großen Masse, es stellte sich heraus, dass es Regulus war, Sirius' verhasster Bruder. Doch etwas anderes als den Namen, hatten die beiden nicht gemeinsam; Regulus hielt sich für das Größte, doch das einzige was an ihm groß war...
Halt nein, er besitzt nichts, was von wahrer Größe zeugt.
„Bruderherz. Potter! Wie schön das ihr uns beehrt! Wir hatten euch schon vermisst. Und welch' Freude, das ihr gleich euer gesamtes Gefolge mitbringt. Oder Bella, was sagst du dazu?“
"Brauchst du die Meinung deiner Cousine auch, wenn es darum geht, welche BH's du dir kaufen sollst, Regulus?", sagte der Potter, doch er war sich nicht sicher, ob der Black es gehört hatte, doch seiner Handlung nach zufolge nicht, denn nur wenige Sekunden später verschwand er mit zwei Blondinen, die eine sah merkwürdig künstlich aus, fast wie eine Puppe, die Halle.
James sah aus den Augenwinkeln welch entsetzter Blick auf einmal auf das Gesicht des Lupin trat.
Oh nein, dieser Blick besagt nichts Gutes.
Und tatsächlich dauerte es nur den Bruchteil einer Sekunde, nachdem James seinen Gedanken vollendet hatte, bis Remus drauf los wetterte.
„Alkohol! Ihr könnt euch doch nicht hier hinsetzten und Alkohol trinken. Das ist gegen die Schulordnung, wir sind Schüler und in Hogwarts haben Rauschmittel wirklich nichts zu suchen. Ihr solltest längstens alle in den Betten sein!“
Kurz nachdem Moony geendet hatte, ertönte schallendes Gelächter und einige der Schlangen äußerten abfällige Bemerkungen, doch der junge Potter, beachtete dies kaum.
Alkohol! Das ist es, was ich vorhin gerochen hab, aber wie hoch konzentriert muss das Zeug sein, wenn man den Geruch, bis in die Eingangshalle vernahm?! Naja, gegen eine Flasche Feuerwhiskey hätte ich auch nichts auszusetzen, zwar konnte man sich den Anblick der Schlangen nicht schön trinken, aber das machte es vielleicht ein bisschen erträglicher.
Die lauten Schritte, die immer näher kommen zu schienen, rissen James aus seinen Gedanken. Es dauerte eine Weile, bis er bemerkte, was um sich herum geschehen war;
alle Slytherins waren ruhig, alle bis auf eine:
Bellatrix.

Es waren ihre Schritte, die immer näher auf die Gruppe zu kamen, doch steuerte sich nicht alle, sondern nur eine Person an. Den jungen Lupin.
Sie war nur noch einen winzigen Schritt von ihm entfernt, als sie ihren Zauberstab erhob, instinktiv schnellte James Hand, zu dem seinen.
„Du kleines Halbblut denkst wirklich, du könntest und uns Slytherins irgendwelche Anweisungen geben? Der kleine, ach so brave Remus Lupin, Schatten von Potter und meinem Lieblingscousin, Vertrauensschüler vom Hause Gryffindor, die hier eindeutig in der Unterzahl sind, wenn du vielleicht ein bisschen mathematisch begabt bist und zählen kannst, will uns ehrenwehrten Slytherins eine Moralpredigt halten? Dir ist schon klar, dass du gerade selber um die Fünfzehn Schulregeln brichst, oder? An deinem ersten Tag als Vertrauensschüler, nanana, wenn das mal nicht Konsequenzen bringt. Solltest du nicht ein gutes Vorbild für die kleinen, feigen Gryffindorbabys sein und dich brav und früh in dein warmes Bettchen legen, anstatt hier, mit Slytherins eine verbotene Party zu feiern? Hättest du nicht deine „Freunde“ zurückhalten sollen, ist das nicht der Grund, wieso du Vertrauensschüler geworden bist? Nicht einmal das schaffst du, du wertloses, dreckiges Halbblut.“
Drohend hielt sie ihren Zauberstab, die ganze Zeit gegen Remus' Brust gedrückt, dieser regte sich nicht, einen kurzen Moment lang fragte sich James, ob er überhaupt noch atmete.
Doch viel Zeit für irgendwelche Gedanken blieben nicht, denn kurz nachdem Bella (schon bei ihrem Namen wurde James kotzübel) sich von Remus wieder abgewandt hatte, begann dieser wie wild zu tanzen, aber seine Aufmerksamkeit galt Sirius und nicht dem wild herumhampelnden Remus.
„Bellatrix Black… na wie geht es Mummy Bella Häschen…so sagt sie doch immer, ihr kleiner tyrannisierender Liebling. Daddy wäre stolz auf dich. Willst du auch ein Belohnungsküsschen von mir, wie du es immer von Daddy bekommst? – Bella glaube mir… „ sagte Tatze, als er den Abstand zwischen ihm und seiner Cousine überwunden hatte „wärst du kein Mädchen und somit schwach und dumm, du wärst tot. Führ dich nicht so auf hier… jeder hier weiß doch dass du nur große Reden schwingst und wenn es hart auf hart kommt, hast du Schieß. Wenn ich noch einmal höre dass du Remus kleines, dreckiges Halbblut nennst, bist du dran hast du das verstanden? -ich kenn schlimmere Flüche als dein albernes Benehmen und denke ja nicht, ich kann oder trau mich nicht sie ein zusetzten. Sein nicht so stolz auf etwas, mit dem du geboren bist. Reinblütig zu sein, ist ja ach so cool. Aber du kannst absolut NICHTS dafür. Tue nur schön weiter was Daddy dir sagt, dann kannst du später einmal stolz sagen, dass du NICHTS in deinem Leben erreicht hast, was nicht schon von Anfang an da war. Sei nicht zu stolz darauf reinblütig zu sein. Wuhu ein winziger Genpool… ist das toll. Und jetzt lass deine dreckigen Finger von meinen Freunden…“
So wie James seinen Freund kannte, wusste er, wie sehr Sirius sich zusammenreißen musste, damit das ganze nicht in einem riesigen Wutausbruch und einer verletzten Bella (schon wieder dieser Übelkeit erregende Name) enden, aber der Black hatte sich erstaunlicher Weise unter Kontrolle und nur wenige Sekunden später hörte James, wie er Finite murmelte und Remus hörte endlich auf herumzutanzen.
"Lächerlich", wandte Sirius das Wort noch ein Mal an seine Cousine.
Diese musste das Gehörte erst ein Mal verarbeiten, solange, wie sie brauchte um zu antworten, möglich wäre aber auch, dass sie schon so viel Alkohol getrunken hat, dass ihre (ohnehin schon wenig vorhandenen) Gehirnzellen fast vollständig abgestorben waren und sie deshalb länger zur Verarbeitung von Worten brauchte.
„Cousinchen“, dachte sie, sie wär witzig, nur weil sie die weibliche Form benutzt hatte? „Selbst du, als Verräter, müsstest wissen, wie es bei deinen Cousinen Zuhause aussieht.“, fuhr sie nun mit hasserfüllter Stimme fort. „Du weißt genau, dass ‚Mummy’ sich nicht darum schert, was ich hier treibe und es ‚Daddy’ auch relativ egal ist. Das Einzige was für die beiden zählt, übrigens gilt das auch für *deine* Mutter, ist, dass wir keine Schande über die Familie bringen. Was du ja wieder glänzend hinbekommen hast.“ Sie machte eine kurze Pause und fuhr dann fort: „Sirius, nach deiner Definition von Mädchen bist du mehr Mädchen als ich. Ich bin weder schwach, noch dumm, im Gegensatz zu dir arrogantem Arsch. Und wenn du denkst, dass ich, wenn’s drauf ankommt, nicht zu denen halte, die mir wirklich wichtig sind, die es wert sind, beschützt und unterstützt zu werden, dann liegst du völlig falsch. Nur weil du Jammerlappen dich immer hinter Potter versteckst und dich aus dem Staub machst, wenn es darauf ankommt zu seinen Freunden zu stehen, liegt das nicht in den Black’schen Genen, nein, das kommt dann wohl von *deinem* liebreizenden Daddy. Und glaubst du wirklich, ich hätte Angst vor dir? Ich?! Na dann mal viel Spaß, mit deinen ritterlichen „Flüchen“. Das härteste, was du drauf hast ist doch ein oller Flederwichtfluch. Du hast ja keine Ahnung, was ich alles kann. Was will der werte Herr denn damit sagen? Ich werde nichts erreichen? Da hast du dich aber gewaltig geschnitten. Ich wette mit dir, dass ich in vier Jahren mehr erreicht habe als du. Bekannter bin. Du bist dann nur ein arbeitsloser Zauberer, der entweder zu Kreuze kriecht um seine Familie um Geld anzubetteln, oder als Müllmann in der Muggelwelt arbeitet. Kleiner, *dummer* Sirius“, ein unnatürliches Lachen drang aus ihrer Kehle. „Dir ist schon klar, dass du dich gerade selbst beleidigt hast. Ja, ich bin stolz auf mein Reinblütigkeit und wenn du dich selbst auf eine Stufe mit den Halb- und Schlammblütern stellen willst, ist das dein Pech, aber ich bin stolz darauf reines Blut zu haben. Und wenn du weiter auf dem Glauben beharren willst, ich würde auch nur einen von deinen dreckigen Gryffindor-Freunden in Ruhe lassen, dann zerstör ich deine Welt nur ungern, aber: Sirius Black, ich werde dich und deine Freunde vernichten. Früher oder später, das kannst du mir glauben und nichts, absolut gar nichts, wird mich davon abbringen. Weißt du was, Sirius? Bevor du und dein Pack hierher gekommen seid, hatten wir einen schönen Abend. Wie wäre es also, wenn ihr euch jetzt wieder dahin verkrümeln würdet, wo ihr hingehört?"

Bis zu diesem Moment waren alle Augen auf die beiden gerichtet, doch nun wollte James sich den Spaß wirklich nicht durch die Lappen gehen lassen, auch etwas zu sagen.

"Hey Bella, bist du jetzt endlich fertig mit deiner Rede? Ich hab nämlich eine dringende Frage an dich", ein abwertendes Lachen machte sich auf dem Gesicht Potters breit. "Wenn du uns dann 'vernichten willst', wie hattest du das geplant? Willst du das wir uns in den Tod tanzen? Denn so wie es scheint ist der einzige 'ach so mächtige Zauber' den du dir merken kannst, Taratallegra."


Zuletzt von James Potter am Do Mai 24, 2012 1:53 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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