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 Mérida bei Mexico

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Seto
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BeitragThema: Mérida bei Mexico   Do Dez 15, 2011 4:39 am

(Firstpost ~ Oh Gott, ich Liebe diesen Kerl >3)

Eine leichte Briese wurde über das weite Land getragen. Geschickt vom Atlantischen Ozean der sich im Osten befand. Außer dem Heulen des Windes war nichts zu hören. Es war totenstill. Der 14-Jährige stand seinem Gegenüber direkt entgegen. Ungefähr zwanzig voneinander Meter entfernt. Er und der Fremde waren gar nicht so verschieden. Beides Nomaden, beide durstig. Und dennoch waren sie Grundverschieden.
Der körperlich jüngere sah den anderen Vampir mit interessierten Augen an. "Maria sagtest du.. Und, ist sie wirklich so stark wie du behauptest?" Der schwarzhaarige Lachte schallend. "Und ob sie das ist. Sie ist die Stärkste hier. Sie ist gerade dabei ihre Gebiete im Süden zurück zu erobern. Sicher, sie hat an Macht verloren, aber dass wird sich bald wieder ändern glaub mir! Ich hab schon sehr viel von ihr gehört und wie ich mir habe sagen lassen, sucht sie immer wieder neue Krieger die ihrer würdig sind!"
Seto zog eine Augenbraue nach oben, ließ sich aber nichts weiter anmerken. "Hm, und du glaubst du bist der Richtige dafür?" Wieder dieses Lachen. Der rothaarige ging nicht weiter darauf ein. "Was sind deine Talente? Mit welcher Gabe willst du sie beeindrucken?" Außer sie tot zu quatschen."
"Oh ich habe keine bestimmte Gabe! Ich bin ein guter Stratege und Kämpfer! Ich bin sehr stark. Auf so jemanden wie mich hat sie sicherlich nur gewartet. Sie wird erfreut sein, endlich wieder einen Partner an ihrer Seite zu haben der auch was drauf hat!"
Über Setos Gesicht huschte ein Grinsen, welches seinem Gegenüber nicht verborgen blieb. "Was gibts da zu Grinsen Kurzer? Was bist du schon? Und was hast du da auf deinem Rücken eigentlich für ein albernes Schwert? Is wohl dein Spielzeug hm?" Die fast schwarzen Augen des jungen Vampirs verengten sich. Mit einer ruhigen Bewegung fasste er nach hinten und umfasste den Griff seines Schwertes. "Dies ist nicht einfach nur ein Schwert, sondern ein Katana. Und zwar ein sehr wertvolles. Ein Familienerbstück so zu sagen. Ich habe es nur vor einiger Zeit etwas präperiert."
"Nein, dass ist ja niedlich. Damit wirst du hier aber nicht lange überleben Kleiner! Dass hilft dir vielleicht bei Menschen, aber an Vampiren wird die Klinge brechen!"
Wieder umspielte die Lippen des Jungen ein Lächeln und er nahm das Katana aus seinem Saya (Schwertscheide). Er betrachtete die scharfe Spietze und die Eingravierung am Klingenrücken. Nein. Es hatte wirklich nicht länger Sinn seine Zeit mit so einem Taugenutz zu verschwenden. Er löste den Blick von seinem Schatz und betrachtete den Nomade vor sich mit abschätzender Miene. "Den Weg zu dieser Maria kannst du dir sparen. Du bist von dir überzeugt obwohl du überhaupt nichts kannst. Du redest zu viel und du hast keine gute Menschenkenntniss. Geh lieber wieder dort hin von wo du gekommen bist. Mit dieser Einstellung würdest du im Krieg keine zehn Sekunden überleben." Mit diesen Worten steckte er sein Katana zurück in die Scheide und wandte dem Fremden den Rücken zu. Er hatte zwar einige interessante Infos bekommen, aber im Großen und Ganzen hätte er sich dieses sinnlose Gespräch sparen können. "HEY! Was fällt dir ein du kleiner Mistkerl! Wie kannst du nur -" "Und du lässt dich zu schnell provozieren." Seto drehte sich langsam wieder um, während der Vampir näher kam. Doch plötzlich stockte er in seiner Bewegung. Sein Mund stand offen und seine Augen weiteten sich. Seto betrachtete ihn einfach nur und blieb zunächst abwartend stehen. "Nana, was hast du denn? Steigt dir das Blut zu Kopfe? Dass tut mir aber Leid." Der schwarzhaarige Vampir umfasste seinen Kopf und stöhnte. Koji hatte nicht viel Mühe seine Gabe weiterhin zu Nutzen und sein Schwert erneut zu ziehen. Während sein Gegner mittlerweile auf die Knie gefallen war, betrachtete er es erneut. "Es vermag gegen Vampire nicht anzukommen meinst du? Dazu sollte ich dir vielleicht eine kleine Geschichte erzählen. Dies ist ein einzigartiges Katana. Von mir selbst angefertigt. Ich sagte ja bereits, dass ich es vor Kurzem etwas präperiert habe. Ich habe es nochmal neu geschmiedet und zwar mit einem ganz besonderen Material als Zusatz - und zwar aus den Reißzähnen eines Gestaltenwandlers." Der Vampir vor ihm sah ihn ungläubig an, wurde dann jedoch gleich wieder von dem ansteigendem Blut in seinem Kopf niedergestreckt.
"Bist du schon mal einem Gestaltenwandler begegnet? Nun man sagt es sind neben den Werwölfen die natürlichen Feinde eines Vampirs. Wenn du mich fragst entspricht das nicht ganz der Wahrheit. Schließlich gibt es auch Untote die sich in Fledermäuse verwandeln können nicht? Also sind manche von uns auch nichts anderes als Gestaltenwandler, aber genug hier von, dass ist meine eigene Einstellung zu diesen Dingen. Der Gestaltenwandler auf den ich traf hatte Glück und Pech zugleich. Pech, dass er auf mich traf und ich ihn tötete. Glück, dass ich für seine Beißerchen Verwendung fand. Ihre Zähne sind in der Lage Vampirkörper zu verschmettern und somit ihre stärkste Waffe und so ist es auch die meine. Ich bin sicher er hat nichts dagegen mir nun auf diese Weise dienen zu dürfen." Er ging ein paar Schritte auf den jammernden Vampir vor sich zu, bis er nur noch ein paar Meter von ihm getrennt war. "Ich könnte weiter gehen. Im Moment halte ich das gesammte Blut deines Körpers in deinem Kopf zusammen. Aber ich könnte es weiter steigen lassen, bis es dir aus den Ohren, der Nase, dem Mund und sogar aus den Augen quillt. Aber so barbarisch bin ich dann doch nicht. Dafür habe ich eine andere Idee."
Er beugte sich ein wenig herunter, umfasste den Griff des Samurai-Schwers mit beiden Händen und ging in Kampfposition. "Nun werden wir sehen, ob die Klinge dieses *Spielzeugschwerts* zerbricht." Seine Augen verengten sich. Mit einem Mal verteilte er das gestaute Blut wieder im Körper des Mannes, so dass dieser sich wieder aufrichten konnte und so bald er dies tat, reagierte Seto sofort.
Wieder stand Seto einige Meter vom Vampir entfernt, doch diesmal auf der anderen Seite. Ein bitteres Lächeln auf den Lippen. Zufrieden wand er sich um und betrachtete den in zwei geteilten Körper vor sich. "Hm... scheint zu funktionieren." Er ging auf die Stücke des Nomaden zu und beugte sich über dessen Kopf. "Keine Angst. Falls ich Maria treffe, werde ich deine Grüße entsenden." ....
Nachdem die Schreie nachgelassen haben und der steinige Körper in hundert Teilen lag, säuberte Seto gewissenhaft Klinge und Schneide seines Katanas und steckte es zurück. Er sah noch einmal auf sein Werk und seufzte. Es war schon zu lange her, dass er endlich wieder jemand ebenbürtigen getroffen hatte. Aber diese Maria schien vielversprechend zu sein. Vielleicht lohnte es sich ja, nach ihr zu suchen. Der asiatische Vampir setzte seinen Weg fort und ließ das Vergangene hinter sich. "Hm wie schade... Jetzt hab ich ganz vergessen ihn nach seinem Namen zu fragen."

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