
Twilight & Harry Potter Crossover |
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| | Klassenzimmer - Allgemein | |
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| Autor | Nachricht |
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 Max Borde Ravenclaw

Weitere Charas: keinen Anzahl der Beiträge: 23 Anmeldedatum: 04.02.12 Alter: 22 Ort: Ribnitz
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Mo Feb 20, 2012 7:58 pm | |
| Ich schaute auf die braune Mähne neben mir. Emma schaute etwas verwirrt und leicht perplex auf das Geschehen vor uns. Als Ravenclaw verstand man sich eigentlich mit allen Häusern auch wenn man immer als Streber gilt. Es kam sehr oft vor, dass man in jedem Haus Freunde fand, einfach weil man sehr gesellig ist und nicht auffällt. Doch das war nicht bei allen so. Besonders mit dem Haus Slytherin konnte man Probleme bekommen, wenn man anderer Meinung ist und das war fast jedes Mal der Fall, denn oft haben die Meinungen über gewisse Themen im grünen Haus einen anderen Stellenwert. So kam es, dass sie lieber unter sich blieben. Vor allem die Meinung über Gewaltanwendung und Blutsreinheit waren Streitthemen.
Max hatte damit keine Probleme. Es gab hier sehr viele Schüler die nicht reinblütig waren, so auch seine Freundin Emma, die nur ein Halbblut war. Er verstand nicht, wieso nicht jeder die gleichen Chancen und Privilegien haben sollte wie er. Doch nun war es so, dass die Slytherins sogar schon ihr eigenes Haus angriffen. So was hatte Max noch nie mit erlebt. Er konnte nicht glauben, dass man gegen die Leute im eigenen Haus so gemein sein konnte. Er war mit allen aus seinem Haus befreundet. Mit den einen mehr und den anderen weniger, doch nie würde er zulassen das jemandem etwas passiert durch einen aus seinem Haus. Das ist eine Schande für das Haus Ravenclaw. Doch hier war es anscheint nicht der Fall, denn alle anwesenden Slytherins schaute sich das ganze mit einem müden Lächeln an oder führen einfach ihre Gespräche weiter, als wenn nichts passiert.
Jeder sollte eigentlich für einen da sein. Es sollte immer einen geben der einem hilft.
Als Remus plötzlich Bellatrix entwaffnete erschrak der junge Ravenclaw. Eben beschwerte er sich noch, dass niemand eingriff und nun tat es endlich einer und er verstand nicht wieso. Er hatte nicht mitbekommen, wie die Black etwas gemacht hatte, aber er war auch ganz schön abgelenkt gewesen. Er hatte auf das blonde Mädchen gestarrt während sie zuckte und stöhnte. Er wusste das es ein Zauber gewesen war, doch welcher und wer ihn gesprochen hatte hätte er nie sagen können, dabei kannte er sich eigentlich relativ gut mit Zaubern aus. Max mochte es nicht, wenn jemand seine Zauberkräfte gegen eine andere Person einsetzte um diese zu verletzen. Er wollte es für den gesellschaftlichen Nutzen einsetzen, um die Welt besser zu machen, um neue Techniken zu entwickeln, aber nicht um zu schaden. Remus, Vertrauensschüler der Gryffindor, war zum Glück gleich zur Stelle um Gerechtigkeit walten zu lassen. Es war gut das jemand die Schulregeln durchsetzte. Hätte Max etwas gesagt, dann hätte man ihn wahrscheinlich gleich angegriffen oder sie hätten ihn ausgelacht. Aber Max war auch noch nie der, der etwas sagen musste. Er beobachtete Situationen lieber, überlegte sich Argumentationsansätze und versuchte alles demokratisch zu sehen. Neben ihm versteifte sich Emma kurz. Sie ballte die Hände zu Fäusten und versuchte durch eine spezielle Atemtechnik sich wieder zu beruhigen. Emma war schon immer so, dass sie jedem helfen musste, egal wem. Auch wenn sie dafür ziemlich laut werden muss, sie hat keine Scheu davor. Aber wer würde ihr zuhören? Die Slytherins? Bestimmt nicht. Sie war so klein und zierlich, man würde sie einfach wegpusten. Wahrscheinlich weiß sie das auch, denn nachdem Remus ein Machtwort gesprochen hatte, und er konnte zumindest ein bisschen ausrichten, entspannte sie sich merklich.
Als Max nun bemerkte, dass sein Freund Kingsley ebenfalls aufstand, denn auch er war Vertrauensschüler, schüttelte er unmerklich den Kopf. Das würde Ärger geben. Es war nicht gerade ratsam einem doppelt Punkte abzuziehen, vor allem keinen Slytherin. Er würde wirklich Probleme mit ihnen bekommen, dass wusste Max. „50 Punkte Abzug für Slytherin“, erklärte er mit seiner lauten, rauen Stimme. Sein Freund starrte die Slytherins förmlich an, versuchte sich noch zu verteidigen und seine Meinung kund zu tun, bevor er sich wieder neben Max setzte. „Kingsley, ich will ja deine Urteilskraft nicht in Frage stellen, aber ich glaube das war ein bisschen zu viel des Guten. Ich bin auf deiner Seite, keine Frage, aber das gibt Ärger.“ Der Ravenclaw schaute erneut zu den Slytherins und bemerkte den wütenden Blick von Snape, der gerade seinen Freund mit den Augen zu erdolchen versuchte. Gerade als Max erneut ansetzen wollte, stupste ihn jemand zaghaft an der Schulter. Emma zeigte auf die Lehrerin, die gerade in der Tür erschienen war.
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|  | |  Bellatrix Black Slytherin

Weitere Charas: Bella Cullen Anzahl der Beiträge: 2542 Anmeldedatum: 04.08.11 Alter: 14 Ort: London
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Mi Feb 22, 2012 11:59 pm | |
| Sie genoss es. Das Leid. Die Qualen. Es war ein Gefühl der Macht. Der Überlegenheit. Des Triumphes. Es war ihr egal, dass Salazar zu ihrem Haus gehörte. Sie waren Slytherins und wer sich gegen sie stellte, musste mit den Konsequenzen rechnen. Salazar wand sich vor Qualen. Ein Schrei bahnte sich den Weg über ihre Lippen und zog höchstwahrscheinlich die Aufmerksamkeit der anderen auf sich. Typisch! Natürlich musste sie ihre Qualen teilen. So eine Memme. Dabei war der Fluch nicht einmal so stark gewesen. Sie erinnerte sich noch an ihre Anfänge und ein Grinsen huschte über ihr Gesicht. Sie hatte sich des Nachts aus ihrem Gemeinschaftsraum geschlichen und einem kleinen Gryffindor, der zu übermütig gewesen war, aufgelauert und ihn mit einem freundlichen Lächeln ins Arithmantik-Klassenzimmer gelockt. Natürlich war der Kleine ihr widerspruchslos gefolgt, denn erstens vermutete er nichts Schlimmes und zweitens war ihre Ausstrahlung einfach *zu* vertrauenerweckend gewesen. Sie hatte den Raum schallgeschützt und schlussendlich versucht den Kleinen zu foltern. Mit Erfolg auf ganzer Linie, sobald sie herausgefunden hatte, dass es mit ein bisschen sadistischer Freude noch viel besser funktionierte. Am Ende der Nacht war der Junge fix und fertig gewesen und Bella beherrschte den Curciatus-Fluch perfekt. Der Junge hatte nach dieser Nacht „zufällig“ sein Gedächtnis verloren. Wie gesagt, der Fluch den Salazar abbekommen hatte war nicht so schlimm gewesen. Ihr war doch klar, dass sie in ihr Haus gehörte und der kleine Gryffindor musste definitiv mehr leiden. Sie hatte sich zurückgehalten. „Bella.. ehrlich, du solltest dich in Zurückhaltung üben. Unverzeihliche Flüche auf Hauskameraden loszulassen, in einem Raum in dem sich die Hälfte der Vertrauensschüler aufhalten macht kein gutes Bild.“, unterbrach Regulus Stimme ihre Gedanken und sein Tonfall machte einem Eisschrank alle Ehre. Sie wusste, ihm missfiel ihre Aktion, doch in diesem Moment machte ihr das nichts aus. Rein gar nichts. Zu sehr genoss sie das Gefühl, das sich in ihrem Herzen ausbreitete. Ein warmes Gefühl. Abrupt verschwand dieses Gefühl, als sie ein Stimmchen „Expelliarmus“ durch den Raum rufen hörte und ihr plötzlich der Zauberstab aus der Hand flog. Die Hand, die eben noch den Zauberstab gehalten hatte, ballte sich zu einer Faust und Wut durchströmte sie. Schon Sekunden später hatte sie den Urheber des Spruches ausgemacht: Remus Lupin. Es war so klar gewesen, dass dieses miese, kleine Halbblut mit dem eindeutig zu stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn sich einmischen musste, doch wenigstens besaß er den Anstand ihren Zauberstab weder anzufassen und noch an sich zu nehmen. Nun erhob Lupin seine Stimme und schalt die Slytherins für ihr Verhalten: „Das reicht! Ihr sprecht von Ehre, doch ich sehe nichts ehrenwertes darin zu viert auf ein Mädchen loszugehen, nur weil sie eine andere Ansicht vertritt wie ihr. Sie hat nicht die Pflicht so zu leben und zu habdeln wie Salazar Slytherin . nur weil sie seinen Namen trägt. Ihr alle würdet diesem Namen ebenso wenig Ehre machen wie sie! ... 40 Punkte Abzug für Slytherin!“ War das sein Ernst? Ungläubig zog Bella eine Augenbraue nach oben. Dieses Wesen ohne jedwede Ehre wollte ihnen, den Blacks, einen Vortrag über Ehrgefühl halten? Und dachte er, der Punktabzug würde ihr wehtun? Da hatte er sich aber gewaltig geschnitten. Die 40 Punkte waren nichts, auch wenn ihr klar war, dass sich gerade viele über sie aufregten. Gut, sie war manchmal etwas aufbrausend und durch sie verloren sie hin und wieder ein paar Punkte und doch trug sie jedes Jahr dazu bei das Slytherische Stundenglas zu füllen und zwar überdurchschnittlich viel. Der Gryffindor wandte sich von der Gruppe Slytherins ab und ging zu, sie glaubte es ehrlich nicht, Salazar. Dieses Biest hatte es nicht verdient auch nur von irgendjemandem angesehen zu werden und dass Lupin ihr jetzt half ging gar nicht. Erstens hatte sie ihn eben noch aufs Übelste beschimpft und Zweitens half es ihr nicht wirklich weiter, wenn sie jetzt Hilfe von einem Gryffindor bekam. Und genau so sah sie jetzt aus. Ihre Aufmerksamkeit wurde auf einen braunen Lockenschopf gelenkt, der ins Klassenzimmer gestürmt kam. Samantha. Wie viel sie wohl von ihrer Aktion hier mitbekommen hatte? Erwartung stand ihr ins Gesicht geschrieben, wie würde Sam wohl reagieren. „Bist du von allen guten Geistern verlassen, Bella?!“, Okay, sie hatte anscheinend alles mitbekommen. „Du bist doch verrückt! Da hätte alles mögliche passieren können! Wie kannst du sowas verantworten?!“ Ein hilfloses Kopfschütteln. Wie sie das verantworten konnte? Ganz einfach: Salazar hatte es verdient. Sie hatte ihr Haus verraten und sich mit ihrer Familie angelegt. „Und das vor allen Leuten, Bella. Ich glaubs nicht. Dass du so etwas Unüberlegtes tun kannst… Du kannst von Glück reden dass kein Lehrer da war.“ Wieso Glück? Die meisten Lehrer achteten die Familie Black viel zu sehr und sahen in solchen Situationen einfach beiseite. Sie nahm Sam’s Rede nicht zu schwer, es war wohl ihre Pflicht als Vertrauensschülerin sie in Senkel zu stellen, außerdem gehörte Sam zu den wenigen denen Bella auch nur ansatzweise traute. Das würde sie jetzt einfach überhören. Nun ging auch Sam zu Salazar. Bella seufzte. Wieso? Am liebsten wäre sie Sam hinterher gegangen, hätte sie aufgehalten, hätte sie in ein Gespräch verwickelt, doch mit fester Hand drückte ihr Cousin sie zurück auf den Stuhl. „Und du Bella bleibst sitzen! Es reicht!“ Ein weiterer Vertrauensschüler mischte sich ein: Kingsley Shacklebolt, Rawenclaw. Zog er ihnen gerade wirklich 50 Punkte ab? War das sein Ernst? Gehörte er nicht zu den Klugen, rühmten sich die Rawenclaws nicht immer mit ihrer Klugheit? Ihrer Meinung nach war diese Aktion alles andere als klug. „...Wir haben es verstanden : Kein Foltern im Klassenzimmer.“ , entgegnete Jaqueline. „...Wo würden wir denn hinkommen wenn alle drei Häuser einem Haus für einen Fehler Punkte abziehen würden?“ , fügte Syke hinzu. Mit allen hatte Bella gerechnet, dass sie sich einmischen würde, aber am wenigsten mit diesen zweien. Doch sie sprachen ihr ziemlich aus der Seele. Es machte ihr nichts aus Punkte zu verlieren, doch das ging wirklich zu weit! Auch Regulus wand sich in Kingsleys Richtung, schaute ihn verachtungsvoll an und doch in nüchternem Ton: „Genau das ist der Punkt Shacklebold. Bellatrix hat es verstanden. Wir alle haben es jetzt verstanden! Wie willst du es vor Dumbledore oder Slughorn rechtfertigen das auch DU uns Punkte abziehst? Für den Fehler den ein Slytherin begeht können uns keine 2 Häuser Punkte abziehen. Wir können für ein Vergehen nicht doppelt bestraft werden. Slughorn wird sehr begeistert davon sein , wenn er hört was du gerade getan hast. Lupins Verhalten war gerechtfertigt , deines wiederum nicht! Und nun steck deine Nase in die Bücher , das steht euch Rawenclaws am besten.“ Wie Recht Regulus hatte! Nun, da sich sämtliche Aufmerksamkeit von ihr abgewandt hatte, stand sie auf, und ging Richtung Remus und Salazar. Kurz bevor sie bei den beiden angekommen war, hob sie ihren Zauberstab vom Boden auf, dann überbrückte sie die kurze Distanz zwischen sich und dem Lupin. Bei ihm angekommen, beugte sie sich nahe zu ihm hin, immer noch darauf bedacht, genug Abstand zu wahren und zischte ihm so leise ins Ohr, dass es kaum jemand anders hören konnte. „Kleiner, wenn du es noch einmal wagst, mich zu entwaffnen oder auch nur je wieder deinen Zauberstab gegen mich zu richten, dann Gnade dir Gott! Du kannst nur froh sein, dass unsere liebe Salazar hier meine Wut abbekommen hat, ansonsten wärst du geliefert, wertloses Halbblut. Du hast gut daran getan, meinen Zauberstab liegen zu lassen!“ Sie drehte sich auf dem Absatz um und ging zurück zu ihrem Platz, just in dem Moment, als endlich Professor Wessex das Klassenzimmer betrat. Sie begrüßte die Klasse und sagte ihnen, dass sie ihre Bücher aufschlagen und das Kapitel über die Bedeutung von Runen in der Stärkung magischer Eigenschaften magischer Gegenstände. Gelangweilt schlug sie ihr Buch auf, tat so als ob sie das Kapitel lesen würde. Sie kannte es schon auswendig, da sie schon vorgelernt hatte.
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|  | |  Remus Lupin Gryffindor

Weitere Charas: Emmett Cullen Anzahl der Beiträge: 247 Anmeldedatum: 31.07.11
 | Thema: dfsfdf Fr Feb 24, 2012 5:39 pm | |
| Eine Menge unterschiedliche Reaktionen waren auf den Gesichtern der Slytherins zu sehen, nachdem der Lupin ihnen Hauspunkte abgezogen hatte, nachdem er sie abermals zu Recht gewiesen hatten – erst gestern Abend in der Großen Halle und jetzt hier. Auf den Gesichtern die normalerweise versuchten eine kühle beinahe desinteressierte Miene zu wahren. Herablassend konnte man sagen. Doch Remus war niemals jemand der Schüler nur nach ihrem Haus, ihrer Familie, ihrem Blut bewertete. Er ärgerte sich darüber das Reinblüter der Meinung waren das Mugglestämmige dumme, unreine und unnütze Magier waren die nicht im Stande seien einen großen Zauber auszuüben. Deswegen durfte er auch nicht behaupten das Slytherins, vor allem Reinblüter hochmütig, arrogant und schwarzmagisch waren. Denn das wäre genauso schlimm, genauso ungerecht und ebenso rassistisch. Er wusste das es auch Reinblüter gab die anders waren. Sogar welche die im Haus der Schlangen waren. Er wollte gerecht sein und alle gerecht behandeln – ohne Blick auf ihre Abstammung. Er hasste den Krieg zwischen den Häusern und er hasste diese ständigen Vorurteile. In seinem tiefsten Inneren jedoch wusste er das er auf der Hut sein musste. Die Zeiten änderten sich und der Hass auf die Mugglestämmigen und Nichtmagier wurde immer größer und alleine an Bellatrix sah man das man die Vorurteile nicht als solche abtun sollte. Manchmal waren sie einfach wahr … Und der heutige Tag sowie der gestrige Abend hatten dafür gesorgt das Remus den Slytherins noch unsicherer gegenüber trat. Er wusste einfach nicht was er von ihnen halten sollte. Von Personen wie Regulus, Bellatrix und Eliott – er konnte sich einfach nicht vorstellen dass man wirklich so rassistisch sein konnte. Das war einfach so … dumm und engstirnig. Aber sie schienen wirklich so zu denken und das verwirrten ihn so weil er es schlicht und einfach nicht verstehen konnte. Remus seufzte und schaute überrascht auf als Kingsley Shacklebolt sich in das Geschehen einmischte. Er zog den Slytherins nochmals fünfzig Hauspunkte ab und ein Stöhnen ging durch die Reihen der Schülerinnen – vor allem Skye und Jack beschwerten sich laut stark über diese anscheinende Ungerechtigkeit. Hatten sie nicht verstanden was Bellatrix getan hatte? Das sie Salazar weh getan hat? Das war kein kindischer Streich, hatte nichts von den kleinen Unverschämtheiten die die Rumtreiber den Slytherins gerne antaten. Das war böse – es gab keinen anderen Ausdruck dafür. Es war beinahe lächerlich Bellatrix für dieses Vergehen Hauspunkte abzuziehen. Sie würde es verdienen aus der Schule geworfen zu werden, aber vermutlich würden ihnen niemand glauben wenn sie die Wahrheit erzählen würden. Und so war auch ihm nichts Weiteres übrig geblieben wie ihr Hauspunkte zu entziehen – so wenig, im Vergleich zu dem was getan werden müsste.
Salazar – sie hatte so etwas einfach nicht verdient! Remus mochte sie nicht. Und er fand keinen einzigen vernünftigen Grund wieso er sie nicht mochte. Keinen den er glauben wollte, der es wert war geglaubt zu werden. Das Mädchen rührte sich leise. Ihr Atem beruhigte sich etwas und Remus hörte wie ihr Herz – welches vor wenigen Sekunden noch gerast hatte langsamer und ruhiger wurde. Er roch ihr Adrenalin, ihre Angst in der Luft und er wusste das sie noch einige Zeit brauchen würde um diesen Erlebnis zu verarbeiten. Remus sah das es ihr unangenehm war das er bei ihr stand. Was musste das nur für eine Schande sein von einem Halbblut „gerettet“ zu werden! Der Werwolf sah das sie sich Mühe gab diese Gefühle zu unterdrücken, weil sie ihm dankbar war? Er wusste es nicht. Doch nach wenigen Minuten und nachdem sie sich etwas aufgesetzt hatte, sagte sie leise: “Danke. Also ich mein, dafür das du mich … naja gerettet hast.“ Remus schmunzelte über ihre Wortwahl. Es hörte sich zu … heldenhaft an. Er war sich sicher dass ihr einige in diesem Raum helfend zur Seite gesprungen wären. Niemand konnte eine solche Schandtat einfach zu lassen und möglicherweise hatte Salazar mehr Freunde wie sie dachte. Vielleicht war sie gar nicht so übel und sollte einfach aufhören die Menschen die sie mochten von sich zu stoßen. “Sirius hat sie aber nicht von sich gestoßen …“, dachte er leise und seine Stimme klang bitterer wie es normal gewesen wäre. Wieso störte ihn das nur so sehr? Und wieso dachte er sogar in einer solchen Situation daran? Vielleicht wurde er langsam doch verrückt und drehte durch … „ Es tut mir übrigens leid. Ich will mich entschuldigen. Also bei euch. Dafür, dass ich mich so kindisch benommen habe und euch angeschrien habe. Das ist sonst nicht meine Art.“ Remus musste bei diesen Worten unwillkürlich lächeln. Es gab viele Arten von Mut – er hatte Mut bewiesen sich gegen Bellatrix zu stellen, möglicherweise war diese eine sehr törichte, gefährliche Art von Mut. Aber Salazar war auch mutig – weil sie ihre Fehler eingestand und so tapfer war sich zu entschuldigen, vielleicht war das viel mutiger, denn nicht viele würden so etwas tun. „Ist schon in Ordnung“, flüsterte Remus leise und schenkte ihr ein halbherziges Lächeln. Irgendwie verzieh er ihr wirklich, aber er, wie auch sie, wussten dass es nicht reichte. Es störte ihn nicht besonders das sie ihn Halbblut geschimpft hatte. Für ihn war es keine Beleidigung. Seine Mutter war ein Muggle, aber er liebte sie und er würde sich lieber eine Hand abhacken als sie für sie zu schämen. Remus störte es viel mehr das Salazar der Ansicht war das Halbblut ein Schimpfwort ist, das sie die Hoffnung hatte ihn damit zu treffen und das sie dachte das er weniger wert wäre als sie – nur wegen seiner Familie. Und die Ceberus konnte sich entschuldigen so oft wie sie wollte, er würde jedes Mal sagen das es in Ordnung sei, aber sie würde doch niemals ihre Meinung ändern. Für sie wäre er immer Mitglied zweiter Klasse, weniger wert … und dafür konnte man sich nicht entschuldigen. Im nächsten Moment wehte ein ihm bekannter Duft durch das Klassenzimmer, gefolgt von Samantha Darrell. Remus schreckte kurz zusammen als er ihre wütende Miene sah und er hoffte dass sie nicht in seine Nähe kommen würde, weil ihm die Umarmung am Abend zuvor immer noch mehr als nur unangenehm war. Doch Samantha stürmte auf Bellatrix zu und beschimpfte sie lautstark und Remus versuchte ein schmales Grinsen zu unterdrücken: Anscheinend gab es wirklich noch Slytherins die vollkommen in Ordnung waren. Dann wandte sich Samantha mit besorgten Blick Salazar zu und Remus spielte für wenige Sekunden mit dem Gedanken sturzartig den Raum zu verlassen. “Nein, komm nicht hier her … Geh wieder … weg!“ Er nahm ihren Geruch überdeutlich war, der Geruch der ihm gestern noch so nah gewesen war. Ob sie sich noch erinnerte? Oder hatte der Alkohol sein übriges getan? Samantha blieb kurz vor ihm stehen. „Du hättest Bella wirklich mehr abziehen sollen. Das war wirklich nicht richtig.“ Remus öffnete sein Mund aber es kam nur ein höchst absurder Ton dabei raus, deswegen nickte er nur eifrig und seufzte erleichtert auf als Samantha verschwand und sich … auf Severus Snapes Schoß setzte. Wow, diese Erscheinung würde James sehr interessieren. Remus verzog angewidert das Gesicht als Samantha Snape die Zunge in den Hals steckte und ihm irgendetwas zuflüsterte. Wie Lily wohl dazu stehen würde? Er nahm es sich vor sie bei Gelegenheit darauf anzusprechen – irgendwie war er schon neugierig wie Samantha und Snape wohl zusammen gefunden hatten. Sie waren so … unterschiedlich. Aber vielleicht war gerade das der Grund. Mit einem Augenverdrehen nahm er wahr wie sich nun Regulus und Kingsley in den Haaren hatten. Langsam wurde ihm alles zu viel – sein Kopf hämmerte wie verrückt und bei jedem lauteren Geräusch zog er die Stirn in Falten weil es einfach weh tat. Was würde er für etwas Ruhe tun? Er wünschte er wäre zu Hause in Grasmere – dort war es immer ruhig, so weit entfernt von jeder größeren Stadt. Und niemand interessierte sich für den komischen Jungen der Lupins. Er war immer alleine, manchmal sogar etwas einsam. Aber wenigstens war es ruhig. Der Trubel in Hogwarts kam ihm nach all den Wochen wie ein brausender Sturm der Unruhe vor. Jeder im Raum achtete auf den neu entbrannten Streit, aber Remus hatte sich entschieden sich ab nun heraus zu halten. Vielleicht hätte er das bereits viel früher tun sollen, er war nicht gemacht für Situationen wie diese. Er fühlte sich so … schwach und die Nacht ohne Schlaf machte sich mehr als nur bemerkbar. Der Lupin war tief in Gedanken versunken, deswegen hörte er die bedachten Schritte erst als sie wenige Zentimeter vor ihm zum stehen gekommen waren. Bellatrix. Er erschauderte leise. Er hätte eher an sie denken sollen. Nun holte sie sich ihre Rache. Mit angsterstarrten Miene blieb er stocksteif stehen. Das Mädchen trat nah an ihn heran, eine Nähe die bedrohlich war. „Kleiner, wenn du es noch einmal wagst, mich zu entwaffnen oder auch nur je wieder deinen Zauberstab gegen mich zu richten, dann Gnade dir Gott! Du kannst nur froh sein, dass unsere liebe Salazar hier meine Wut abbekommen hat, ansonsten wärst du geliefert, wertloses Halbblut. Du hast gut daran getan, meinen Zauberstab liegen zu lassen!“ Eine Gänsehaut zog sich über Remus Körper und er blieb noch für wenige Sekunden angewurzelt stehen. Bellatrix hatte sich bereits auf ihren Platz gesetzt – auf einmal sah sie so artig aus und so unschuldig. Remus wandte den Blick um und erkannte den Grund für ihr ruhiges Verhalten. Professor Wessex hatte endlich den Raum betreten. Sie sah gehetzt aus und bedachte vorerst keinen ihrer Schüler eines Blickes. Innerlich stöhnte alles in Remus auf. Er würde das nun nicht durchhalten! Keine zwei Stunden mit Bellatrix in einem Raum, mit all diesen Slytherins die rein gar nichts von Ehre verstanden aber in höchsten Tönen von ihrer eigenen sprachen. Sein Kopf schmerzte. Und als er Bellatrix erneut ansah, warf sie ihm einen kleinen Blick zu. Sie sah ihn so an als wäre er das schlimmste was ihr jemand unter die Augen gekommen war. Er war nichts wert, alles in ihren Blick schrie ihm diesen Satz entgegen. Er war nichts wert. Natürlich war er nichts wert! Die Slytherins verstanden nur nicht warum – nicht weil seine Mutter Nichtmagierin war, nicht weil sein Vater seit Jahren den Zauberstab nicht mehr geschwungen hatte. Er war nichts wert weil er nicht einmal ein Mensch war. Er würde niemals normal sein. Sein Herz raste als wäre er einen Marathon gelaufen und scheuchte mit jedem Klopfen eine neue Schmerzwelle in seinen Kopf. Und auf einmal … wollte er nichts wie raus hier! Er hechtete auf seinen Platz und schnappte sich seine alte Tasche die unter Tisch lag. Mit zittrigen Fingern packte er sein Schulbuch und stockte überrascht als er eine Wasserflasche und eine weiße Tablette auf seinem Tisch liegen sah. Kopfschmerztabletten – das erkannte er ohne wirklich hinsehen zu müssen. Er fraß die Dinger wie Schokolade und es half nie wirklich. Dann sah er das auf seinem Blatt eine Zeile geschrieben wurde: Schlucken, sie hilft! Es tut mir Leid, dass ich dir so nahe getreten bin. Remus bekam einen Kloß im Hals. Alice – er erkannte ihre Handschrift. Sie hatte Recht damit ihm nicht zu nahe zu treten, aber es beschämte ihn das sie davon wusste. Davon das er es hasste wenn ihn jemand berührte. Nein, nicht er hasste es. Der Wolf hasste es. Der Wolf hasste alles was ihm lieb war. Und er zerstörte alles. Wie war er nur in diese Lage gekommen? Er hatte sich auf den Unterricht gefreut und nun wollte er alles andere nur nicht hier sein. Er hatte sich aufgeregt über das Gerede der Slytherins, darüber das er nichts wert war, darüber das sie ein Recht darauf hatten geachtet zu werden. Nun, stimmte er mit ihnen überein. Er war nichts wert und sie waren es, weil sie menschlich waren, weil sie normal waren. Er wollte kein Halbblut geschimpft werden. Er wollte nicht verabscheut werden und er hasste all die Male als die Slytherins ihn geärgert hatten – darüber was er anhatte, wie er aussah, das er so schweigsam war. Aber das war alles besser. Besser als wenn sie die Wahrheit heraus finden würden und begannen ihn auf die Weise zu hassen auf die er sich selbst hasste. „Danke“, krächzte Remus leise in Alices Richtung. Dann packte er auch den Zettel und lief schnell aus dem Klassenzimmer. Die Flasche ließ er stehen, sie würde nichts helfen und er wollte Alice keine Hoffnungen auf eine Freundschaft machen. Eine Freundschaft die er nur all zu gerne eingehen würde. Aber eine Freundschaft die niemals funktionieren würde, weil er sich nicht benehmen durfte wie ein normaler Junge. Nur raus hier! Alles in ihm schrie diesen Satz in Gedanken. Er wollte nichts lieber wie dieser verflixten Situation zu entgehen an der die Slytherins nur begrenzt beteiligt waren. Er war doch selbst Schuld daran. Er spürte die verwirrten Blicke seiner Mitschüler auf sich, aber es war ihm egal – er drehte sich für keine Sekunde um. Während er lief, packte er sein Buch und das Pergament schnell in seine Tasche und stürmte weiter. Wo wollte er hin? Egal wo hin er lief, er würde trotzdem spüren was er nun spürte. Was würde er nur dafür geben normal zu sein!
tbc: Außerhalb ; Die Ländereien
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|  | |  Alice Brown Gryffindor

Weitere Charas: Viktoria von Baden und Sofibel Anzahl der Beiträge: 366 Anmeldedatum: 04.08.11
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Mi Feb 29, 2012 7:12 pm | |
| Alice war froh darüber, dass die Aufgaben leicht waren, daher konnte sie schon beginnen, die Briefe für Remus und Frank zu schreiben. Der Brief an Frank würde ihr leichter fallen, dass wusste sie und deshalb begann sich auch mit seinem.
Hallo mein Schatz,
ich weiß, die letzten zwei Tage sind nicht so verlaufen, wie ich sie mir gewünscht hätte und du hast etwas besseres verdient als meine Angst. Ich werde heute Nachmittag alles klären und dann gibt es nur noch dich und mich! Bitte, bitte verzeih mir, ich weiß, dass das alles so blöd gelaufen ist, aber bitte. Antworten brauchst du mir nicht, denn ich komm dich heute Abend besuchen.
Kuss Alice
Sie seufzte leise in sich, ihr ganzer Körper wollte sofort zu Frank und ihm einfach nur nahe sein, doch sie wusste, dass wenn sie das mit ihrem Großvater geklärt hatte, ihre Beziehung sich endlich richtig entwickeln würde. Nun kam sie an einen schwereren Punkt, wie sollte sie, die eigentlich selbst nicht mit sich klar kam einem Jungen erzählen, dass er es tun müsse? Sie wusste nicht viel über Remus, nur das, was jeder wusste und doch kam sie sich vor, als würde sie ihn kennen. Sie fing einfach an zu schreiben, vielleicht würden sich die Worte wie von selbst schreiben.
Hallo Remus,
ich finde es schade, dass du einfach so aus dem Unterricht gegangen bist. Ich hätte mich gerne noch etwas mir dir unterhalten. Naja, weil ich dich ja auch in diese peinliche Situation gebracht habe, möchte ich mich dafür entschuldigen. Es tut mir Leid! Da mir Worte hier aber nicht so passend erscheinen, lade ich dich auf ein Butterbier ein – Keine Widerrede, sonst lernst du die wütende Alice kennen und glaube mir, dass willst du nicht.
Liebe Grüße Alice
Sie war froh, als sie die beiden Briefe fertig geschrieben hatte. Leicht faltete sie sie und steckte sie in zwei beige Umschläge. Auf den jeweiligen schrieb sie dann auch noch den Namen des Empfängers. Unbemerkt schaute die Gryffindor aus dem Fenster, man konnte direkt auf die Länderreien schauen, auf denen Lily und Frank sein müssten. Sie erkannte nur drei Gestalten am Boden, die anderen flogen noch. Es waren der Professor, Lily, ihre roten Haare würden überall heraus stechen und, sie überdachte die Schülerliste, dass konnte nur James sein! Die Beiden standen so nah beieinander, dass sie nicht genau erkennen konnte, wann der eine Umhang anfing und wann der andere aufhörte. Die Brown lächelte, hatte sich da etwas etwas angebahnt, zwischen den Beiden? Es würde sie ja so freuen, endlich wäre Lily zu ihren Gefühlen gestanden, endlich...
Alice hörte die Lehrerin wieder sprechen, sie entließ sie, und bei Blick auf ihre Uhr erkannte sie, dass die Stunde schon vorbei war. Schnell packte sie ihre Tasche und ging aus dem Klassenzimmer. Die Gänge wurden voll und sie war froh, gleich in die richtige Richtung gedrängt zu werden. Nach einigen Minuten war sie mit ein paar Jüngeren in den Gryffindor Gemeinschaftsraum getreten und entschwand in ihr Zimmer. Sofort legte sie ihre Sachen ab und gab Paule den Brief für Remus. Die Eulen waren sehr schlau und selbst dadurch, dass der Name nur im Brief erwähnt wurde, wussten sie wo sie hin fliegen müssten. Huffelpuff schickte sie los, den Brief in den Jungenschlafsaal zu bringen und ihn Frank abzugeben.
tbc.: Gryffindor Mädchenzimmer |
|  | |  Salazar Ceberus Slytherin

Weitere Charas: Eris Casper, Claire Anzahl der Beiträge: 724 Anmeldedatum: 10.01.12
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Fr März 02, 2012 4:52 pm | |
| Salazar blickte wieder aus dem Fenster. Sie registrierte kaum, wie sich Sam näherte und wieder verschwand, registrierte nicht, wie Bella Remus anschrie und sie registrierte nicht, wie die Professorin den Raum betrat. Das alles floss an ihr vorbei, ohne dass es sie wirklich berührt hätte. Vielmehr war sie damit beschäftigt, darüber nachzudenken was gerade passiert war. Nicht etwa die Sache mit Bella. Nein, sie war schon gefoltert worden. Zwar nicht mit de Cruciatus-Fluch, aber mit den Taten und Worten ihrer Eltern. Das beschäftigte sie nicht wirklich. Es war mehr die Reaktion von Remus, die sie beschäftigte. Er war für sie eingetreten. Dabei war sie immer gemein zu ihm. Er war für sie nichts. Sie hatten keinerlei Bindung zu einander und doch. Er hatte sie gegen Bellatrix Black gestellt. Das musste ein enormes Opfer für ihn gewesen sein. Denn ganz ehrlich, er nicht so mutig wie James oder so taff wie Sirius. Weicher als Lupin war nur Wurmschwanz. Also warum hatte er das getan? Gab es tatsächlich Menschen, die uneigennützig handelten, die das Wohl Anderer über ihr eigenes stellten? Es wurde immer wider beschrieben, aber sollte das wirklich real sein? Sal wusste, dass man zwar davon predigte nicht nur an sich Selbst denken soll. Aber von Kindesbein an war ihr erzählt wurden, dass sie die Einzige war, die ihr wirklich nahe stand. Dass sie ja nie auf andere vertrauen sollte. Die Hilfe Anderer zu erwarten war nicht das, was sie gewohnt war. Deshalb überraschte sie Remus Aktion überdurchschnittlich. Natürlich hätte sie nie selbiges für ihn getan. Warum auch? Sie kannte ihn nicht. Und dennoch. Solche Gedanken waren Salazar nicht fremd. Sie hatte kein Problem mit ihrem Verhalten, aber jetzt auf einmal mischte sich ein unangenehmes Gefühl unter diese Gedanken. Es war, als hätte sich ihr Herz gegen sie gestellt und würde sich beim Schlagen zusammen krampfen. Waren das Schuldgefühle? Sal rümpfte unwillkürlich die Nase. Wurde sie jetzt etwa Rührseelig? NEIN! Salazar Ceberus würde nicht verweichlicht und emotional… werden. Niemals. Sie atmete tief durch. Schnell verschloss sie alle Gedanken an Schuld und Emotionen. Sie nahm sich fest vor, den nächsten Erstklässler, den sie im Gang sehen würde, zum Heulen bringen. Sie atmete fest aus. Das war sie. Fies, Gemein, Hinterhältig und Kalt. Die letzte Nacht war ein entsetzlicher und peinlicher Fehler gewesen. Ab heute würde sie wieder voll Sal-mäßig auftreten. Kein Rumheulen mehr vor Regulus, keine One Night Stands mehr mit anderen Mitgliedern der Blacks und keine offensichtlichen Streits. Energisch klappte sie die Vokabelliste auf und versuchte sich auf den Unterricht zu konzentrieren. Wie immer glitt er zäh an ihr vorbei. Die Stimme der Professorin mischte sich mit dem Rascheln von Pergament und dem Atmen der Schüler. Das ganze ergab eine einschläfernde Musik, die sie fast wegnicken lies. Immer wieder musste sie sich daran erinnern nicht einzuschlafen. Mehr und mehr rauschte es in ihrem Kopf, bis sie fast gänzlich der Realität entfloh. |
|  | |  Severus Snape Slytherin

Weitere Charas: Demetri, Elena Wilson Anzahl der Beiträge: 154 Anmeldedatum: 01.08.11
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Fr März 02, 2012 8:25 pm | |
| Nur mit einem Ohr hörte Severus Professor Wessex zu, wie sie sich für ihr Zuspätkommen überschwänglich entschuldigte und ihnen einen Arbeitsauftrag gab. Irgendein Kapitel über irgendwelche Runen. Kapitel 24 wenn er sich nicht irrte. Also blätterte er lustlos in seinen Seiten herum, bis er die richtige Seite gefunden hatte und begann zu lesen, ohne wirklich zu wissen, was in dem Text stand. Er sah die Wörter und doch begriff er ihre Bedeutung nicht. Der Vorfall zwischen Bellatrix und Remus schob sich immer wieder in sein Bewusstsein. Sie hatte keine Scheu gegen Halbblüter vorzugehen. Zugegeben, Remus – Lupin! – war ein Gryffindor und Teil des quälenden Quartetts, doch er war immerhin ein Halbblut. Was bedeutete, dass Bellatrix eigentlich ein wenig Achtung ihm gegenüber haben sollte. Oder zumindest so viel, dass sie ihn eben nicht öffentlich bedrohte und das zweimal hintereinander in so kurzer Zeit. Vielleicht fiel ihm das alles jetzt erst auf, weil er realisiert hatte, dass er in ihren Augen wohl nicht besser war als irgendein Muggel, vielleicht hatte sie sich aber auch tatsächlich verändert. War noch böser, sadistischer und rücksichtsloser geworden, als sowieso schon. Ihr werter Löwen-Cousin goss nur noch Öl ins Feuer, indem er sie versuchte bloßzustellen. Was tat er da? Versuchte er gerade die Gründe von ihrer Boshaftigkeit zu ergründen? Seit wann hatte ihn das jemals interessiert? Er hatte sie immer akzeptiert, war sogar froh gewesen, dass sie so war. Dass sie eine solche Freude am Leid anderer hatte. Sie war ihm immer eine gute Verbündete gewesen. Schließlich hielt man im Hause Slytherin zusammen. ’Aber sie macht nicht einmal Halt vor Reinblütern. Sieh nur, was sie mit Salazar getan hat!’ – ‚Das hat sie sich selbst zuzuschreiben!’ – ‚Und du hast es dir selbst zuzuschreiben, wenn sie es einmal auf dich abgesehen hat.’ Ein sinnloses Unterfangen, mit sich selbst zu streiten, warum, wieso und weshalb. Tatsache war, dass er das ungute Gefühl hatte, dass er selbst irgendwann Opfer ihrer Belustigung würde und er wollte es eigentlich nicht wirklich darauf ankommen lassen. Es würde ihn nur wieder schwach und verletzlich wirken lassen. Der junge Snape blickte auf einen fast verblassten blauen Fleck auf seinem Arm. War es nicht das, was er war? Ein schwacher, dummer Junge, der dem Zorn aller ausgesetzt war? Potter hasste ihn. Er und Black nutzten jede noch so kleine Gelegenheit aus, um ihn zu demütigen. Seine Eltern – oder zumindest sein Vater – verabscheuten ihren eigenen Sohn und fügten ihm mit einem herablassenden Grinsen so viele Male zu, wie sie es für nötig hielten. Jetzt fehlte ihm nur noch eine weitere Black die – ehrlich gesagt – schlimmer wäre, als die anderen zusammen…
Die Minuten zogen nur so an dem Slytherin vorbei, in denen er sich alle möglichen Szenarien ausmalte, wie eine Konfrontation mit der Black ausgehen könnte. Eine war schlimmer als die andere. Seine Vorstellungen kamen ihm haarsträubender vor als der beste Alptraum. Unrealistisch und vollkommen weit hergeholt. Aber im Grunde… konnte er nur verlieren. Und das gefiel ihm nicht gerade. Er merkte kaum, wie Professor Wessex die Stunde beendete, als auch schon das Zeichen erklang, welches das Stundenende einläutete. Na immerhin hatten die Slytherins es geschafft, noch einige Punkte zu ergattern und den Abstand zwischen ihnen und den anderen ein wenig zu verringern. Alles wegen diesem Idioten von Shacklebolt, der seine besserwisserische Klappe mal wieder nicht halten konnte. Rawenclaws. Klug und bedacht. Na sicher! Schnell packte Severus seine Sachen zusammen und warf einen Blick auf Samantha. „Wir sehen uns nacher, ja?!“, sagte er und küsste sie kurz zum Abschied. Danach verabschiedete er sich noch flüchtig von Skye und Jack, bevor er mit grimmiger Miene an Regulus und Bellatrix vorbeistapfte, sein Umhang wehte im lauen Wind, der durch das Fenster hereinkam. Herausfordernd reckte er das Kinn in die Höhe und verschwand aus dem Klassenraum. Er hatte keinen Grund, sich selbst so niederzumachen. Er konnte sich allein durchschlagen. Davon war er überzeugt. Schließlich hatte er das schon immer geschafft. Auch ohne die so genannte Hilfe von Regulus und vor allem ohne Bellatrix. Er hatte noch drei Jahre hier zu absolvieren, dann war er fort und sah die beiden vermutlich nie wieder. Ihre Wege würden sich trennen. Warum also Energie auf etwas verschwenden, was sowieso früher oder später auseinander brach? Mit dem Argument kannst du auch ganz allein durch die Welt wandern. Er machte sich was vor, das wusste er selbst. Aber es war so viel einfacher, sich selbst zu belügen, als der hässlichen Wahrheit ins Auge zu blicken und sie versuchen zu bewältigen. Er wollte nicht von Mitgliedern seines eigenen Hauses verstoßen werden, das war er nicht gewohnt. Nicht von seinen Freunden – oder Menschen, die er als Freunde betitelt hatte. Wütend schlug er mit einer Hand gegen die massive Steinwand neben ihm und bereute es sofort. Ein scharfer Schmerz zog sich durch sein Handgelenk und der Snape sog scharf die Luft ein, was ihm den ein oder anderen unverständlichen Blick seiner Mitschüler einbrachte. Doch das interessierte ihn herzlich wenig. Denn in diesem Moment erklang eine Stimme nicht weit hinter ihm. Er kannte diesen Klang, dieses herrische, hysterische. Doch es lag auch ein wenig Verwunderung darin. Verdammt. Langsam drehte sich der junge Snape um und blickte in das Gesicht von Bellatrix Black.
Tbc.: In den Korridoren von Hogwarts
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|  | |  Bellatrix Black Slytherin

Weitere Charas: Bella Cullen Anzahl der Beiträge: 2542 Anmeldedatum: 04.08.11 Alter: 14 Ort: London
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Sa März 03, 2012 12:55 pm | |
| Der Unterricht war langweilig. Sie kannte die Runen schon und ihre Lehrerin brabbelte vorne am Lehrerpult irgendwelche Dinge vor sich hin. Kurz nachdem sie sich auf ihren Platz gesetzt hatte, bemerkte sie, dass Lupin aus dem Klassenzimmer ging, nein, floh. Anscheinend hatten ihm die Ereignisse eben ganz schön zugesetzt, bei dem Gedanken daran, was jetzt gerade in seinem Kopf los war, musste sie grinsen. Sie bereitete vielen Leuten Gedanken und nicht immer waren es schöne, doch es war immer lustig, wenn jemand ihretwegen die Nerven verlor und sogar aus dem Unterricht verschwand. Wahrscheinlich rannte Lupin jetzt direkt zu ihrem Cousin und dem Rest der Bande. Wieso blieb er da nicht? Wieso hatte er unbedingt Alte Runen wählen müssen, Pflege magischer Geschöpfe passte doch viel besser zu ihm. Es war einfach nur töricht gewesen, denn, als Gryffindor, alleine in ein Klassenzimmer zu gehen, in dem nur Slytherins saßen war nicht mutig, es war dumm. Als Bella den Blick von ihrem Buch abwandte und nach rechts sah, bemerkte sie, dass Severus sie ignorierte. Er hatte sie weder begrüßt, noch während des gesamten Unterrichtes, oder der Kabbelei davor, auch nur ein Wort gesagt. Er war herein gekommen und hatte sich auf seinen Platz gesetzt. Aber nicht dorthin, wo er immer schon gesessen hatte, zu ihr und Regulus, nein, an das andere Ende der Reihe, neben Jack und Skye. Was war nur mit ihm los?
Als endlich die Glocken ertönten, die das Ende der Stunde verkündeten, seufzte Bella erleichtert auf und begann ihre Sachen wieder einzupacken. Aus den Augenwinkeln sah sie Severus, der seine Sachen schnell einpackte, nahezu hektisch, als wollte er keine Sekunde länger als nötig in diesem Raum sein. Kaum hatte er Sam zum Abschied geküsst, wieso küsste er sie eigentlich so häufig? Vor gestern Abend war zwischen den beiden doch noch nie etwas nennenswertes passiert. Naja, aber das war ihre Sache. Jedenfalls stürmte der Snape mit einem Blick an ihnen vorbei, als hätten sie ihm etwas Schlimmes getan und mit wehendem Umhang verschwand er aus dem Klassenzimmer. Bella löste sich aus der Starre, die sie kurzzeitig gehalten hatte und sah Severus verwundert hinterher. „Was...?“ Dann begann sie plötzlich ihr restliches Zeug einfach in ihre Tasche zu stecken und rauschte ebenfalls aus dem Klassenzimmer. Was immer mit Sev los war, sie wollte es wissen, denn so konnte es nicht weitergehen. Sein Verhalten konnte man alles andere als normal bezeichnen, auch wenn er nicht jeden freudestrahlend begrüßte, normalerweise bekam sie wenigstens ein „Hallo“ zu hören, selbst wenn er schlecht geschlafen hatte und so stark *konnte* sich der Kater nicht auf sein Gebaren auswirken. Sie beschleunigte ihre Schritte, bis sie ihn fast erreicht hatte. Er stand mit dem Gesicht zur Wand und stieß ein schmerzerfülltes Zischen aus. Er hatte anscheinend mit der Hand gegen die Wand geschlagen, doch das sah ihm überhaupt nicht ähnlich. Der Snape verwandelte seine Wut in etwas Produktives und ließ ihr nicht einfach freien Lauf. „Severus, warte!“, rief sie ihm so zu, dass klar war, dass sie keinen Widerspruch duldete. Und doch hatte sich ein bisschen Verwunderung in ihre Stimme geschlichen. Sie wurde im Moment überhaupt nicht schlau aus ihm. Seine Körperhaltung, sein Gesichtsausdruck, alles war abweisend. „Was ist los?“ Ihre Stimme war nüchtern, sie hatte fast alles herrische daraus verbannt. Sie wollte noch mehr sagen, noch mehr fragen, doch ihr kam kein Wort über die Lippen, denn so hatte sie Severus noch nie gesehen.
Tbc.: In den Korridoren von Hogwarts
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|  | |  Eliott Joyce Winston Slytherin

Weitere Charas: Ted Tonks; Ivan Dinu Anzahl der Beiträge: 2694 Anmeldedatum: 28.10.11 Alter: 15 Ort: In Alagaesia mit Eragon
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Sa März 03, 2012 5:09 pm | |
| Es ging nur hin und her. Worte da, Worte hier und inmitten von allen saß Joyce und tat einfach gar nichts. Jeder in dem Klassenraum hatte nun seinen Teil beigetragen, jedoch verebbten die Streitigkeiten erst, als Professor Victoria of Wessex den Raum betrat. Schlagartig schaute Joyce von ihrem Buch auf und zog eine Augenbraue hoch. Die Professorin schien leicht aus der Puste und entschuldigte sich für die, wie sie sagte, kurze Verspätung, dabei war der Unterricht nun für über einer halben Stunde verkürzt worden. Doch es war ziemlich viel in dieser Zeit passiert und es wäre womöglich nicht passiert, wenn ihre Professorin etwas pünktlicher gewesen wäre. Joyce bekam am Rande mit, dass Remus Lupin den Raum blitzartig verlassen hatte, es ziemlich viel Diskussionen gab und das blonde Mädchen hatte gelernt, dass Ravenclawschüler wohl doch nicht die aller hellsten waren. Das einzige was der Slytherin aufgefallen war, dass Severus wohl nun doch eine feste Freundin gefunden hatte und das wunderte Joyce in aller Hinsicht. Erstens, es war Samantha, eine sehr kluge und hübsche Schülerin, zweitens wusste Joyce bis zu diesem Augenblick gar nicht, dass Severus überhaupt jemand attraktiv fand und drittens hatte sie gar keinen blassen Schimmer gehabt, das der Snape gefallen an Mädchen hatte. Nicht, dass sie dachte er wäre Schwul, nein, nur das er lediglich andere Interessen hatte und sich um Mädchen wenig scherte. Joyce gönnte es ihm, denn viele Frauen würde er wohl nie bekommen. Dafür war er schlicht und einfach zu in sich gekehrt und überhaupt nicht anziehend. Zumindest für Joyce nicht. Der Winston wäre fast die Kinnlade herunter gefallen, als Samantha die Lippen auf die des Snapes gedrückt hatte. Irgendein Ekelgefühl baute sich in ihr auf, doch auch auf eine komische Art und Weise – Freude für diese. Abgesehen, dass sie Severus nicht mochte, war es dich ganz süß. Joyce freute sich immer darüber, wenn sich zwei Gefunden haben. Sie sah es zwar etwas kritisch, man wusste ja nie wie lang es hielt, aber sie freute sich – zumindest für Samantha, sie hatte einen Freund verdient. Sie war eigentlich ein ziemlich nettes Mädchen, doch so viel hatte Joyce mit ihr nie am Hut. Sie war Vertrauensschüler und Joyce schmunzelte leicht. Samantha hatte am letzten Abend nichts gegen die Feier unternommen, was sie hätte eigentlich tun sollen.
Joyce ließ den Gedanken über die beide nun Fallen, langsam beunruhigte sie die Tatsache, dass sie sich überhaupt mal für Severus freute. Stattdessen drehte sie sich wieder um und schaute zu ihrer Lehrerin für Alte Runen. Diese gab gerade die Aufgabe, ein Kapitel im Buch zu lesen und dazu Aufgaben zu machen. Da sie weit vorne – mit Andromeda- saß, war sie wohl eine der einzigen, die sich im Laufe des Unterrichts etwas beteiligte. Viele Schüler waren einfach in Gedanken oder hatten keine Lust, was vielleicht verständlich war. Doch Joyce mochte Runen, Joyce mochte Unterricht. Sie hing es nicht an die große Glocke, doch ihre Noten mussten Stimmen und darum musste sie sich in Unterricht auch beteiligen. Joyce löste die Aufgaben im Buch schnell und reichte sie weiter zu ihrer Nachbarin und besten Freunde Andromeda Black. Diese war vollkommen in Gedanken versunken und schaute aus dem Fenster und ihr Blick wurde, nachdem sie ihr Pergament zu ihr geschoben hat, dankbar und ruhiger. Andi, so wie sie sie immer nannte, hatte zuvor einen etwas verzweifelten Gesichtsausdruck gehabt. Die Black war eigentlich nie der Typ, der gerne streitet und wahrscheinlich plagten sie nun Zweifel an dem Geschehen. Joyce flüsterte ihr schnell ein „Wenn was ist, du kannst immer zu mir kommen“ zu und wandte sich dann ab. Die meisten Schüler saßen noch und grübelten – mehr oder weniger - an ihren Runen. Als die Professorin noch ein bisschen bei ihnen nachhakte, war der Arm der blonden Slytherin immer oben. Sie konzentrierte sich nur auf den Unterricht und ließ ihre restlichen Gedanken außer Acht. Wie sie es eigentlich immer tat, so konnte sie sich nicht so leicht ablenken lassen. Doch nach einer Zeit hatte Joyce einfach keine Lust mehr. Die Aufgaben waren erledigt und an die Black weitergeleitet, alles war ruhig und selbst Professor Victoria of Wessex hatte sich hingesetzt und saß schweigen da. Automatisch überflog Joyce ihren Tagesplan, doch eigentlich hatte sie heut Abend nur das Treffen mit Regulus. Womöglich wollte Andi noch mit ihr reden, sie hatte ihr einen vielversprechenden Blick zugeworfen als sie die beiden gesehen hatte. Auch die Gedanken an den Black verflogen kurz darauf, sie hatte zurzeit keine Lust zu schwärmen oder weiteres. Also spielte Joyce einfach gedankenverloren mit ihren Haaren und ließ somit den Unterricht vorbeifliegen. Mit einem zufriedenen seufzten, packte die junge Slytherin ihre Sachen in ihre Tasche. Endlich war der Unterricht zu Ende und sie konnte diesen Stickigen Raum verlassen, doch irgendwie war Joyce so damit beschäftigt, mit ihren Haaren zu spielen, dass sie gar nicht reagierte, als alle aus dem Raum stürmten. Sie wollte raus, doch blieb auf ihrem Platz sitzen. Sie hatte alle Sachen in der Tasche verstaut und war eigentlich fertig, doch sie blieb sitzen. Doch dann wandte sie sich langsam um und schaute sich um. Der Raum war so ziemlich leer, doch ihr Blick fiel auf Samantha, die noch dabei war, ihre Sachen zu packen. Da Joyce nicht so recht wusste, was sie nun überhaupt tun sollte, stand sie auf und ging leicht zögerlich auf die Vertrauensschülerin zu, mit der sie dann zusammen den Raum verließ. Mit einem Lächeln auf den Lippen sagte sie dann: „ Etwas Gesellschaft gefällig?“.
tbc.: In den Korridoren von Hogwarts
Zuletzt von Eliott Joyce Winston am Mo März 05, 2012 5:57 pm bearbeitet, insgesamt 1 mal bearbeitet |
|  | |  Andromeda Black Slytherin

Weitere Charas: Garrett | Marcus Anzahl der Beiträge: 6321 Anmeldedatum: 05.08.11 Alter: 16 Ort: Nbg (= immer noch xD
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Sa März 03, 2012 7:11 pm | |
| Professor Wessex kam. Der Unterricht begann. Eine Aufgabe wurde gestellt. Eine ruhige Sache. Nur ein paar Runen aus dem Buch übersetzen. Nichts, wozu sie mit anderen kommunizieren musste. Sie konnte sich einfach in ihrem Buch verstecken und keiner würde sich wundern, schließlich war sie als gewissenhafte Schülerin bekannt. So ganz ging ihr Plan nicht auf - immer wieder wanderte Andromedas Blick aus dem Fenster, immer wieder erwischte sie sich dabei, wie sie die andere Klasse betrachtete und ihren depressiven Gedanken nachhing. Wie lange würde sie hier noch sitzen müssen? Es fühlte sich an, als ob die Blicke ihrer Mitschüler sie von hinten durchbohrten, und selbst als sie sich heimlich umsah und keinen einzigen erkennen konnte, der sie ansah, blieb dieses Gefühl. Raschelndes Papier brachte sie dazu, zur Seite zu sehen. Joyce schob ihr ein Blatt zu und die junge Hexe rang sich ein Lächeln ab. Es war alles in Ordnung. Leben war wunderschön. Zumindest sollten alle anderen das denken. Ihr Inneres ging niemanden, niemanden etwas an, nicht einmal ihre Beste Freundin. Nicht heute, nicht jetzt. Später vielleicht. Wenn sie Zeit zum Nachdenken hatte und sich ein wenig beruhigt hatte. Vielleicht konnte sie dann heute Abend mit Joyce sprechen - das musste sie ohnehin noch, wegen der Sache mit Regulus. „Wenn was ist, du kannst immer zu mir kommen.“ Diese Worte, die nur bestätigten was in ihrem Kopf vor sich ging, brachten sie fast dazu hier, vor allen anderen, ihrer Freundin das Herz auszuschütten, in Tränen auszubrechen um einfach diesen kalten Klotz den sie in sich spürte loszuwerden. Nein... beherrsch' dich. Maske auf und durch. Niemand darf in dich blicken können. Wie einsam das Leben doch sein konnte!
Das Ende der Stunde kam zögernd, spät, doch irgendwann kam es. Die Schüler um sie herum sprangen auf, verließen den Raum so schnell, als ginge es um ihr Leben, während andere noch gemächlich ihre Sachen zusammenpackten. Einen Moment blieb Andromeda noch neben Joyce stehen, wollte auf sie warten, entschied sich dann jedoch anders und ging alleine. Sie wollte nicht reden, mit niemandem. Nicht jetzt, wo sie noch so durcheinander und unsicher war und ihre Emotionen noch nicht wieder vollständig unter Kontrolle hatte. Als sie, ziellos, mehr oder weniger verwirrt und einsam durch die Gänge lief, traf sie die Ähnlichkeit zur Situation am gestrigen Abend mit voller Wucht und auf einmal wollte sie nichts mehr als raus aus diesem verfluchten Gebäude. Und wenn es nur für ein paar Minuten war. Das intensive Gefühl von Enge löste wohl eine Art Fluchtinstinkt in ihr aus. Vielleicht ein wenig schneller als man sich üblicherweise fortbewegte, lief sie aus dem Schloss, hinaus auf die Wiesen.
tbc. Der See |
|  | |  Emma Campell Gryffindor

Weitere Charas: Frank Longbottom Anzahl der Beiträge: 169 Anmeldedatum: 03.02.12 Alter: 18 Ort: RDG
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Sa März 03, 2012 9:04 pm | |
| Erstmal hatte sich der Streit der Slytherins gelegt, als die Professorin endlich den Raum betrat. Emma mochte ihre Runenlehrerin, und setzte sich gespannt auf. Max neben ihr sagte nichts und schaute einfach nur stur geradeaus, als wenn er alles tun würde um nicht auf Emma zu achten. Das war komisch. Max war doch sonst nicht so und außerdem fragte sich die junge Gryffindor wieso er überhaupt das Fach weiter belegt hat. Normalerweise fand er das Fach einfach nur langweilig und er hatte nie den Wunsch dieses Fach einmal zu unterrichten oder sonstiges. Er konnte Alte Runen, keine Frage, doch dann fiel ihr ein, dass nur Pflege magischer Geschöpfe als Alternative stand und mit Tieren konnte er irgendwie nicht. Sie schmunzelte. Wie niedlich es immer war zu beobachten, wie Max mit ihren zwei kleinen Kätzchen umging, als könnten sie ihn jeden Moment anspringen oder so was. Wieder kicherte sie Braunhaarige und fing sich damit einen strafenden Blick von Professor Wessex- und einen verwunderten von Max ein. Sie schüttelte kaum merklich den Kopf und machte sich übereifrig an die gestellten Aufgaben. Sie fand Runen ziemlich einfach sodass sie keine Schwierigkeiten hatte. Nach gefühlten hundert Seiten die übersetzt werden mussten, wurde endlich das Ende des Unterrichts angekündigt und schon standen die Ersten auf und verschwanden. Remus war schon zu Beginn verschwunden, was Emma ziemlich verwunderte, da der lernwillige Gryffindor sonst nie einfach so aus den Unterricht verschwand. Aber da viel ihr wieder ein, dass er ja zu Anfang meine er habe Kopfschmerzen. Alice hatte ihm auch eine Tablette geben. Vielleicht ging es ihm einfach so schlecht, dass er einfach nicht den Unterricht durchhielt. Hoffentlich ging es ihm bald wieder besser. Auch Alice stand neben ihr lautlos auf, und packte schnell ihre Sachen zusammen. Bereits über die Hälfte der Schüler war schon aus dem Klassenraum verschwunden, nur Emma war noch so in Gedanken versunken. Schnell packte sie ihre Hefte zusammen und schaute auf ihren besten Freund, der an der Tür auf sie wartete. Was war nur heute Los? Wieso waren alle so in Eile? „Ist alles ok bei dir?“, fragte sie den Ravenclaw deshalb vorsichtig. Vielleicht hatte sie etwas verpasst. Doch er schüttelte nur kurz den Kopf und ging langsam durch den Flur. Der Tag hatte gerade mal begonnen und trotzdem war jeder irgendwie schlecht gelaunt. Da konnte es ja nur noch besser werden.
Schweigend ging die Campell neben Max her ohne auch nur ein Wort zu sprechen. Sie hatte das Gefühl das er sauer auf sie war, doch sie wüsste nicht warum. „Max, wieso bist du so komisch heute. Ist alles gut?“ Doch auch dieses Mal ging er einfach nur stumm neben ihr her, bis die Abzweigung zum 6. und 7. Stock kam. Er schaute sie nicht mal an und ging in Richtung Große Halle. Normalerweise begleitet er das Mädchen immer noch zum Gryffindor Gemeinschaftsraum. Was war heute nur los?? Mutlos machte sich Em auf dem Weg in den Schlafsaal, vielleicht war Alice noch irgendwo zu finden.
tbc.: Haus Gryffindor/ Mädchenschlafsaal
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|  | |  Samantha Darrell Slytherin

Weitere Charas: Alice Cullen Anzahl der Beiträge: 452 Anmeldedatum: 31.07.11
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Sa März 03, 2012 10:48 pm | |
| Cf.: Mädchenschlafzimmer der Slytherins (2x Black, Winston, Darrell) (so oder so ähnlich XDD)
„Danke gleichfalls“, erwiderte Severus nach dem Kuss grinsend. Sam kicherte und ließ sich dann von seinem Schoß auf den Platz neben ihn gleiten. „Hey, ich sehe sicher umwerfend aus, sag nichts! Ich meine, dafür, dass ich die Schule armgesoffen habe…“ Sie grinste und holte dann ihre Bücher, Pergament und ihre Feder aus ihrer Tasche. Am Rande bemerkte sie, wie Kingsley ihnen noch einmal 50 Punkte abzog und sie ihnen dann gönnerhaft wieder anbot. Samantha zog verwirrt eine Augenbraue nach oben. Was sollte das denn? Na toll, das ist die Belohnung dafür, dass ich Lupin gesagt habe, dass er uns ruhig hätte mehr abziehen können, dachte sie genervt. Apropos Remus Lupin: Der schien nach der gestrigen Aktion nicht mehr sonderlich begeistert von ihr. Samantha seufzte. Was war schon dabei gewesen? Er sollte wirklich ein bisschen lockerer werden.
Im Großen und Ganzen bekam Samantha nicht viel von der ersten Unterrichtsstunde in diesem Jahr mit. Professor Wessex kam zu spät und schien dazu auch noch recht gehetzt, was die Slytherin mit einem müden Lächeln quittierte. Wenn sie schon am Anfang so abgekämpft war, dann war das sicherlich kein gutes Omen. Die Lehrerin sagte nur, dass sie Kapitel 24 in ihrem Buch aufschlagen sollten, und Samantha schlug es auf. Alte Runen hatte sie nur gewählt, weil die meisten anderen Slytherin auch in diesem Kurs waren. Wirklich interessant war das Fach für sie nicht wirklich – eigentlich überhaupt nicht. Und als sie jetzt auf die Seite blickte, traf sie fast der Schlag. Verschiedenste Runen, überall, und sie hatte nicht eine Spur Ahnung, was die alle bedeuteten. Schutzrunen waren dabei, das konnte sie noch recht sicher sagen, aber der Rest…?! Samantha seufzte erneut, während sie damit begann, den Anfang des Kapitels zu lesen. Allerdings wusste sie nach zwei anderen Sätzen schon nicht mehr, um was es im ersten ging, und vor allem kapierte sie es nicht, egal wie oft sie die Sätze leise wiederholte. Aber so war es nun mal bei Fächern, die sie nicht interessierten: In einem Ohr rein, zum anderen raus. Irgendwann gab sie es auf und starrte nur noch zum Schein auf die Seiten, in der Hoffnung, dass die Stunde bald aus sein würde. Nach ein paar Minuten aber lief sie Gefahr einzuschlafen, wobei fehlender Schlaf und dieses sterbenslangweilige Fach sicherlich das Hauptproblem waren. Am liebsten hätte sie Severus angesprochen, der schien allerdings schwer beschäftigt mit seinen eigenen Gedanken, und so blieb Sam nichts anderes übrig, als alle zwei Sekunden auf die Uhr zu schauen.
Als Prof Wessex – anscheinend – den Unterricht beendete stürmten die meisten der Schüler schon aus dem Zimmer. Kurz danach ertönte die geliebte Glocke, die auch Severus seine Sachen zusammenpacken ließ. Sam, immer noch in Gedanken versunken, reagierte erst später. Da war der Slytherin schon aufgesprungen und küsste sie kurz angebunden. „Wir sehen uns nacher, ja?!“ , rief er ihr noch zu und stürmte dann davon. Sam sah ihm verdutzt nach, zuckte dann aber mit den Schultern und machte sie daran, ihre Sachen zu einzupacken. Sie würde ihn später fragen, warum er es so eilig hatte. Als sie endlich fertig war, waren nur noch ein paar Schüler im Raum. Wahnsinn, wie schnell die Leute sein konnten, wenn sie nur vom Unterricht weg wollten. Als sie in Richtung Tür ging, folgte ihr Joyce Winston, und gemeinsam verließen sie das Zimmer. „Etwas Gesellschaft gefällig?“, fragte Joyce lächelnd. Sam warf der Blondine einen skeptischen Blick zu, dann erwiderte sie ihr Lächeln. Sie konnte Regulus schon irgendwie verstehen. Joyce‘ Lächeln war regelrecht ansteckend, und hübsch war sie auch noch. „Gerne.“, antwortete Sam nickend. Vielleicht konnten sie sich ja doch noch irgendwie anfreunden, auch wenn ihr Start nicht unbedingt der beste gewesen war. Aber dass sie Severus so verachtende Blicke zuwarf, gefiel ihr immer noch nicht. Irgendwann würde sie Joyce darauf ansprechen, immerhin war es keine Schande, Halbblut zu sein – und jedes Reinblut war auch ein bisschen Halbblut, zumindest jedes, das kein Angehöriger der Familie Black war. Joyce und Samantha gingen erst schweigend nebeneinander her, dann musste Sam grinsen. „Du und Regulus – was läuft da eigentlich zwischen euch?“ Wenn sie Regulus‘ harte Schale knacken konnte, musste diese Blondine neben ihr schon wirklich etwas besonderes sein.
tbc.: In den Korridoren von Hogwarts |
|  | |  Regulus Black Slytherin

Weitere Charas: Renesmee Cullen Anzahl der Beiträge: 1299 Anmeldedatum: 06.08.11 Alter: 16 Ort: Sachsen
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein So März 04, 2012 10:27 pm | |
| Post Part 1
Sich eine Diskussion mit einem Rawenclaw zu liefern gehörte definitiv zu den Dingen die Regulus an seinem ersten Schultag nicht vor hatte zu tun. Demnach ignorierte er die weitere Bemerkung von Shacklebold einfach und winkte nur abwertend ab. Der Black nahm am Rande seines Bewusstseins noch wahr wie Bellatrix auf Remus zu ging und ihm für sein ach so mutiges Verhalten Salazar vor ihr zu beschützen die Leviten las. „Kleiner, wenn du es noch einmal wagst, mich zu entwaffnen oder auch nur je wieder deinen Zauberstab gegen mich zu richten, dann Gnade dir Gott! Du kannst nur froh sein, dass unsere liebe Salazar hier meine Wut abbekommen hat, ansonsten wärst du geliefert, wertloses Halbblut. Du hast gut daran getan, meinen Zauberstab liegen zu lassen!“ Regulus Mundwinkel zuckten ein wenig nach oben als er sah wie Remus danach aus dem Raum stürmte.
Als Professor Wessex den Raum betrat wurde es still. Die blonde Hexe sah ein wenig verschlafen aus , so als wäre sie erst vor einigen Minuten aufgestanden. Doch was sie die Nacht über getrieben hatte interessierte Regulus nun wirklich nicht. Geistesabwesend schlug er das Buch auf und begann darin zu lesen. Für ihn waren Alte Runen nur ein Zeitvertreib , denn das Wissen in diesem Fach flog ihm beinahe nur so zu. Während sich einige mit der Bedeutung der alten Runen umher quälten weil sie nicht in der Lage waren es sich einzuprägen , konnte sich Regulus all dies schon nach wenigen Malen Lesen merken. Er ließ seinen Blick in der Klasse schweifen. Welch prachtvolles Bild die Hexen und Zauberer heute früh machten. Es war auch für den Black kaum zu übersehen das sich über die Hälfte der Schüler nicht auf den Unterricht konzentrierte , sondern ihren eigenen Gedanken nachhangen. Er sah das verbissene Gesicht von Salazar über das sich nach wenigen Minuten wieder die Eitelkeit des Vortages legte. Regulus schüttelte darauf hin leicht den Kopf. Sie hatte von allen definitiv den besten Start in das neue Schuljahr hingelegt. Weitere Gedanken schenkte Regulus dem Mädchen nicht , in dem er sich so getäuscht hatte. Kurz wanderte sein Blick zu Joyce , die gedankenverloren mit ihren Haaren spielte. Seine Cousine Andromeda versuchte statt dessen sich krampfhaft auf die Runen vor ihr zu konzentrieren , doch eben das gelang ihr nicht. Immer wieder glitt ihr Blick nervös zum Fenster hinaus.
Die Stunde zog sich endlos hin und alle schienen nur darauf zu warten bis endlich der erlösende Gong ertönte. Als dies endlich geschah packte auch Regulus seine Sachen in seine Tasche und warf sie sich leichtfertig über. Der Klassenraum war schon halb verlassen , alle waren offensichtlich sehr erpicht darauf ihren eigenen Aktivitäten nachzugehen. Sollte es ihm Recht sein. Auch Severus war ohne ein Wort an ihm und auch an Bellatrix vorbeigerauscht , worauf hin seine Cousine ihm nach gestürmt war. Regulus war sichtlich verwundert über das Verhalten des Zauberers. Was auch immer zwischen ihm und Bellatrix vorgefallen war , es kümmerte den Black in diesem Augenblick nicht. Ihm war alles gleichgültig geworden. Seine Laune konnte nicht mehr weiter absinken , sie war bereits auf dem Gefrierpunkt. Wie so oft. Seine chronisch schlechte Laune würde er nie ablegen können. Sie war ein Teil von ihm geworden und gleichzeitig sein alltäglicher Schutz gegen all die Gefühle die auf ihn einströmten. Oft wusste er überhaupt nicht mehr warum er diesen Ärger und Missmut verspürte. Es waren oft nur banale Dinge , die seine Laune in die Tiefe zogen. Doch normalerweise halfen Bellatrix und Severus sie zu vertreiben. Doch auch diese Option war verschlossen. Ja , das Jahr war anders. Aber so hatte es sich Regulus nicht vorgestellt. Der gesamte Tag war zum wegschmeißen. Schließlich ging er missmutig aus dem Klassenraum und trat auf den Gang hinaus. Dort hielten sich auch Bellatrix und Snape auf , an denen er ebenfalls vorbei ging.
Regulus steuerte einen ruhigen Platz an , weit ab von all seinen Mitschülern. Sollten sie doch alle zum Teufel gehen.
Tbc.: Außerhalb Hogwarts – Der See
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|  | |  Salazar Ceberus Slytherin

Weitere Charas: Eris Casper, Claire Anzahl der Beiträge: 724 Anmeldedatum: 10.01.12
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Mo März 05, 2012 8:33 pm | |
| Post Part I Allgemeines Gemurmel und das Scharben der Stühle über den Boden riss Sal aus ihrer Träumerei. Schnell erhob sie sich und packte ihr Pergament und das Buch in die braune Ledertasche. Kurz betrachtete sie sie. Die Tasche war groß, aber nicht zu groß und aus hellem weichem Leder. Salazar hatte sie zur Einschulung bekommen und liebte sie seit diesem Tag. Es passte immer alles perfekt hinein und bis jetzt war sie noch nicht kaputt. Sie schmunzelte leicht. Flüchtig strich sie mit der Hand über den Rücken der Tasche. Dann schnappte sie sich ihren Umhang, warf ihn über und verlies recht zügig den Raum. Allerdings hatte sie so lange geträumt, dass das Klassenzimmer bereits gänzlich leer war. Sollte ihr Recht sein. Natürlich hatte sie Bella provoziert aber auf einen weiteren Vortrag, darüber wie wenig sie wert war, konnte sie getrost verzichten. Sie war sich nicht ganz sicher, wo sie jetzt genau Unterricht hatte, aber hey. Eigentlich war es ihr wirklich egal. Sie fühlte sich mies und brauchte unbedingt frische Luft. Jedem Lehrer, dem sie etwas vorheulen konnte, würde das als Ausrede genügen und wenn nicht, dann würde sie sich zuerst bei ihrem Vater und dann bei Professor Dumbledor beschweren. Es hatte seine Vorzüge die Tochter eines wichtigen Minesteriumsangestellten zu sein, der die Hogwartsschule für Hexerei und Zauberei erstens als Jahrgangsbester abgeschlossen hatte und zweitens das Internat großzügig unterstütze. Das bedeutete zwar nicht automatisch, dass Salazar immer alles bekam, was sie wollte, aber eine geschwänzte Stunde fiel da nicht ins Gewicht. Sie schlenderte durch die Korridore des Schlosses und dachte darüber nach, dass es eigentlich gar nicht so schlecht war, sie zu sein. Oder so. Sie konnte in einem riesigen Haus leben, hatte immer die teuersten Klamotten, sie gehörte zu der gehoben Klasse von Zauberern. Alles hätte so schön sein können. Doch dann gab es die schwarzen Seiten, das Alleinsein, das Schweigen, die Kälte. Eben einfach alles, was das goldene Leben so unerträglich machte. Unwillkürlich schüttelte die Slytherin den Kopf. Was war nur los mit ihr. Okay, normalerweise war sie jetzt auch nicht innerlich der fröhlichste Mensch, aber seit sie die Schule betreten hatte, flogen ihr nur schwer depressive Gedanken durch den Kopf. Sie hatte das mit ihrem Doktor analysiert. Immer dann, wenn sich etwas ihrer Kontrolle entzog, projizierte sie das auf sich und ihr Leben. Um die verloren Kontrolle zurück zu erlangen, musste sie sich verletzen um etwas zu haben, was sie beeinflußen konnte. Ähnlich machten das Magersüchtige. Kein schöner Vergleich. Eigentlich gab es keine schönen Vergleiche. Was machte sie sich aber überhaupt für komische Sorgen. Schnell lief sie aus der Schule Richtung See. Der einzige Ort, an dem sie einfach mal durchatmen konnte. Salazar floh förmlich aus dem Schloss. tbc: Der See |
|  | |  Skye McAlister Slytherin

Weitere Charas: Alec, Carmen Anzahl der Beiträge: 524 Anmeldedatum: 14.12.11 Alter: 14
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein So März 11, 2012 6:08 pm | |
| Schnaubend starrte Skye Kingsley an, auch wenn sie sich wieder beruhigt hatte. Im Grunde war es ihr sogar peinlich, dass ihr das so rausgeplatzt war, obwohl sie immer noch der Meinung war, dass sie Recht hatte. Auch Regulus schien dieser Meinung zu sein, denn er wiederholte Jacks und ihre Widerworte. Und tatsächlich - Shaklebolt wollte ihnen die Punkte geben, wenn es nicht nochmal vorkommen würde. Klar, das machen wir jeden Tag, ist unsere Lieblingsbeschäftigung. Natürlich kommt so etwas nicht mehr vor! Bellatrix wird sich eben ein wenig zügeln müssen, und ihre Freunde könnten sie ja auch ein wenig zurückhalten. Besänftigt wandte sich Skye gerade wieder ihren Gesprächspartnern zu, als Professor Wessex endlich durch die Tür kam. Skye seufzte. Wäre sie zehn Minuten früher gekommen, hätte es kein Problem gegeben und sie hätten noch 40 - oder immer noch 90? - Punkte mehr. So würden sie sich heute sehr anstrengen müssen, um wieder auf Null zu kommen – konnten die Hauspunkte überhaupt ins Minus gehen? - bei den alljährlichen Grundwissensfragen am Anfang des Schuljahrs. Dabei vergaben die Lehrer oft eine Menge Punkte, und die Slytherins hatten dabei grundsätzlich eine hohe 'Einkommensquelle'. Professor Wessex begrüßte sie, bat um Entschuldigung für die Verspätung und bat sie dann, ein Kapitel im Buch zu lesen. Skye verdrehte die Augen. Sie hasste theoretischen Unterricht. Schnell schlug sie das Buch auf und begann zu lesen. Eigentlich hatte sie keine große Lust darauf, aber so brauchte sie es wenigstens nicht am Nachmittag zu lesen. Da sie sehr schnell lesen konnte, war sie schnell fertig, und konnte gleich mit den Aufgaben zum Kapitel anfangen, die sie bestimmt heute oder demnächst als Hausaufgabe bekommen würden. Und wenn nicht war es eine gute Übung, und immer noch besser als Löcher in die Luft zu malen oder – Skye schnaubte belustigt, als sie sah, womit sich ein Huffelpuff vor ihr beschäftigte – kleine Monster ins Buch zu malen. Und das nicht mal besonders gut. Gelangweilt sah sie auf die Uhr. Nur noch einige Sekunden. „Was machen wir jetzt?“, fragte sie leise Jack. Noch bevor sie eine Antwort erhielt, klingelte es und alle stürmten nach draußen. Ein Zeitpunkt, an dem es Skye vorzog, zu warten, und sich nicht mit in das Gerangel an der Tür zu stürzen. „Ich wäre dafür nach draußen zu gehen. Ich halt es hier drinnen kaum noch aus und muss dringend noch ein wenig Sonne tanken, bevor das schreckliche Herbstwetter beginnt.“ Skye wurde jetzt schon trotz des wunderschönen Wetters kalt, wenn sie an den kalten November in Schottland dachte. Die Beiden gingen nach draußen auf eine der weitläufigen Wiesen von Hogwarts, nahe dem Wald. „Wann sind nochmal die Auswahlspiele für Quiddich? Morgen, oder?“, fragte Skye unterdessen, „Das wird bestimmt spannend. Ich meine, die letzten Jahre war es ja kein Problem reinzukommen, bei dem Talent, das die anderen haben, aber wenn Bellatrix dieses Jahr Kapitän ist, wird es vermutlich anders als sonst ablaufen, oder was denkst du?“ Skye seufzte und setzte sich ins Gras. Wäre wirklich jammerschade, wenn Bellatrix nur ihre Familie und engste Vertraute oder älter Schüler mit ins Team lässt. Immerhin war Skye ein Reinblut, sonst hätte sie womöglich überhaupt keine Chance.
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|  | |  Jaqueline Novak Slytherin

Weitere Charas: none Anzahl der Beiträge: 218 Anmeldedatum: 15.12.11 Alter: 16 Ort: Chelsea
 | Thema: Re: Klassenzimmer - Allgemein Mo März 12, 2012 1:28 pm | |
| Skye, und kurz danach auch Regulus, setzten Jack nach. Beide hatten dieselbe Meinung wie sie, doch wie wortfest Skye war überrasche Jack. Dumm war die Blondine nicht, dass hatte Jack auch nicht gedacht, abersie war ihr bis jetzt eher zurück haltend erschienen. Kingsley antwortete Jack und sprach mit ihr wie mit einem kleinen Kind. "Shacklebolt, ich warne dich. Rede normal mit mir oder ich verpass dir ein blaues Auge, dass man sogar bei dir sehen wird!" Jack war weiß Gott nicht rassistisch, aber das musste ja nicht heißen, dass sie Tatsachen nicht in ihre Drohungen einbauen konnte.
Sie wandte sich von diesem arroganten Ravenclaw ab ohne seine Antwort abzuwarten und ließ sich wieder auf ihren Platz fallen. Sie hatte gar nicht realisiert, dass sie aufgestanden war. Nun war auch endlich die Lehrerin erschienen und sie mussten aufpassen. Die ersten paar Minuten tat Jack das auch, doch als sie dann ein Kapitel im Buch lesen mussten, welches sie schon lange kannte, schweifte sie ab. Ihr Blick wanderte aus dem Fensterund sie sah die wogenden Blätter an den Ästen der Bäume .... ein Vogel ließ sich auf einem Zweig nieder und zwitscherte mit kräftiger Stimme eine Melodie, die Jack langsam aber sicher in den Schlaf wog.
"Hey!" Jack schreckte hoch, als sie in ihrem Traum vom Besen gerissen wurde, weil sie einen Klatscher gegen den Kopf bekommen hatte. Glücklicherweise hatte sie nicht all zu laut gerufen und vielleicht Skye, Severus und Samantha hatten sie hören können. "Was machen wir jetzt?" Die Hexe wandte sich zu der anderen. Sie setzte zu einer Antwort die Quiddich beinhaltete an, doch just in diesem Moment rang die Schulglocke. Alle stürmten nach draußen doch genauso wie Skye zog es Jack vor den Rest vorziehen zu lassen und es etwas langsamer angehen zu lassen. Zumindest jetzt.
"Draußen klingt echt super", meinte Jack, streckte sich und folgte der Blondine. „Wann sind nochmal die Auswahlspiele für Quiddich? Morgen, oder? Das wird bestimmt spannend. Ich meine, die letzten Jahre war es ja kein Problem reinzukommen, bei dem Talent, das die anderen haben, aber wenn Bellatrix dieses Jahr Kapitän ist, wird es vermutlich anders als sonst ablaufen, oder was denkst du?“ "Ich denke wir beiden haben ihr in den letzten Jahren sicher demonstrieren können, dass wir gut genug sind, um weiter zu spielen, meinst du nicht?" Jack machte es sich neben Skye im Gras bequem. "Immerhin sind deine Quaffel kaum zu halten, Skye. Außerdem ist es auch kein großer Spaß, lauter neue Leute zu 'casten'." Sie erinnerte sich an die letzten Auswahlspiele nur mit Grauen. Jedes Jahr kamen neue Zweitklässler die meinten sie seien etwas besonderes und konnten alt eingesessene Spieler hinter sich lassen. Das geschah eher selten. Ehrlich gesagt - Jack konnte sich noch an kein einziges Mal bei dem das passiert ist erinnern. "Wir können nachher ja noch ein bisschen trainieren, was hältst du davon?"
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