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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Der See

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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Der See    Mo März 26, 2012 5:58 am

Regulus wusste nicht wie die Situation noch schlimmer werden konnte. Er war noch nie ein Mensch gewesen der Nerven aus Stahl besaß. Nein , er war jemand der schnell aus der Haut fuhr. Wut und Zorn waren Emotionen die immer in seinem Inneren brodelten. Doch auf eine Art war er es einfach nur Leid. Der Black wollte sich nicht rechtfertigen oder Erklärungen geben. Wenn man seinen Worten nicht traute , dann tat man es eben nicht. Regulus kroch niemandem hinterher und flehte die Person an , ihm doch zu glauben. So war er nicht. Er wusste was die Wahrheit war. Punkt , Schluss , Aus , Ende.
Doch ihm entging auch Joyce Verhalten nicht. Sie konnte ihm nicht in die Augen schauen , ihr Blick glitt nervös und ruhelos hin und her und ihre Haltung strahlte plötzlich nicht mehr das Selbstgefällige aus , was noch vor ein paar Minuten an ihr haftete. Sie konnte die Ehrlichkeit in Salazars und Regulus Worten nicht überhören. Als Regulus in Joyce Augen sah bemerkte er noch etwas ganz anderes. Hinter ihrem beleidigten und wütendem Blick steckte ein ehrliches Gefühl. Eifersucht. Die Slytherin hatte zumindest für einen Moment geglaubt das Regulus Sal ihr vorgezogen hatte. Ein kleines Schmunzeln schlich sich auf sein Gesicht. Wenn Jungs eifersüchtig waren , dann fanden das alle Mädchen unendlich süß. Doch wenn Mädchen eifersüchtig waren , dann brach der 3. Weltkrieg immer wieder aufs Neue aus. Die Blondine schien sich immer unbehaglicher zu fühlen. Regulus beobachtete stumm wie Salazar aufstand und sich Joyce gegenüber und das Wort ergriff. Er war beeindruckt von ihr – erneut. Sie hatte so viel über sich ergehen lassen müssen und auch Joyce hatte über sie gespottet. Doch nun versuchte sie auch noch Regulus zu helfen , ihn zu unterstützen.
„Ich weiß, wie das auf dich wirken muss und ich weiß auch, dass du keinen Grund hast mit zu glauben, aber Reg und ich sind nur Freunde. Er hat mir nur geholfen, nach dem was vor Runen passiert ist. Und ich glaube auch du wärst nach einem Cruciatus nicht mehr so stark auf den Beinen. Ich bin gestolpert. Mehr nicht.“ Doch Salazar hatte nicht vor zu bleiben , sie schnappte sich ihre Tasche und ging hoch erhobenen Hauptes an der Slytherin vorbei. Doch auch Joyce bewies wahre Größe und Regulus musste zum ersten Mal an diesem Tag ehrlich lächeln. Die Blondine griff nach Salazars Handgelenk um sie vom Gehen abzuhalten. In Regulus keimte für wenige Augenblicke der Verdacht das er der Grund dafür war , warum Joyce Salazar so angegangen war. Auf keinen Fall wollte er einer Freundschaft der beiden Slytherin Mädchen im Weg stehen. Kurz neigte Regulus den Kopf schräg und beobachtete die Szene die sich zwischen den beiden Mädchen abspielte. Beide waren starke Charaktere , mit viel Temperament. Wenn auch Salazar ein wenig zerbrechlicher wirkte als Joyce. Dennoch waren sie beide auf ihre Art und Weise starke Mädchen den gewiss eine gute Zukunft bevorstehen würde.
„Es tut mir Leid...“ , vernahm Regulus noch. Es waren Worte die Joyce an Sal richtete. Der Black kam nicht drum herum die Ehrlichkeit und Aufrichtigkeit in ihren Worten zu vernehmen. Auch der Zauberer wand sich an seine Freundin: „Sal , bleib ruhig hier. Es ist alles in Ordnung.“ Und die Blondine blieb und beobachtete das Geschehen. Regulus wollte sich selbst und Salazar beweisen das er ihr vertraute – immer noch. Es gab nichts was er im Moment verheimlichen müsste. Dann richtete Joyce das Wort an Regulus und er legte den Kopf schräg und hörte ihr zu.
Soll sie ruhig toben , dachte sich der Black schmunzelnd und ging auf Joyce zu , hielt ihrem Blick die ganze Zeit stand. Als er nur noch wenige Zentimeter von ihr entfernt stand hob er den Kopf und sah ihr in die Augen und sagte charmant: „Ich reise mich nicht darum ob du mir glaubst. Du musst mir wohl oder übel vertrauen Joyce. Und was heute Abend betrifft , halb 7 Slytherin Gemeinschaftsraum. Entweder du bist da oder eben nicht , was mich wirklich kränken würde. Also tust du deinem Lieblingsslytherin den Gefallen und verbringst einen Abend mit ihm. Sonst muss er dich wohl oder übel aus deinem Zimmer entführen.“ Ja , es würde ihm nicht behagen wenn sie nicht kommen würde - vielleicht würde es ihm sogar einen Stich versetzen. Doch er ging mit dieser "Angst" auf seine Weise um - er spielte es herunter und verlor seinen Stolz nicht. Ob dies richtig war wusste er nicht , fakt war nur , das es seine Art war.
Joyce Antwort wartete er nicht ab , nur ein raffiniertes Lächeln schenkte er ihr.
Dann wand er sich an beide Mädchen als er sagte: „Ich denke ihr habt nichts dagegen , ich muss mich los. Ich habe auch noch etwas zu erledigen. Schlagt euch nicht die Köpfe ein.“

Dann ging er zum Baum zurück , schnappte seine Tasche , lächelte die beiden Mädchen an und ließ sie allein – in der Hoffnung sie würden sich auch aussprechen oder vielleicht etwas Zeit miteinander verbringen. Doch Regulus juckte es zunehmend in den Fingern. Er musste auf sein Zimmer gehen und die freie Stunde dazu nutzen sich mit seinem neuen Buch auseinander zu setzen. Deshalb machte er sich schnurstracks auf den Weg zum ins Schloss.

Tbc.: Bibliothek


Zuletzt von Regulus Black am Sa Apr 14, 2012 11:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Der See    Di März 27, 2012 6:02 am

Ungläubig starrte sie Joyce an.
Sie hatte sich tatsächlich bei ihr entschuldigt. Okay, das war kein riesen Schritt, aber wer wusste, was daraus noch werden würde. Wer weiß, vielleicht würden sie eines Tages sogar Freundinnen sein. Wer konnte schon in die Zukunft schauen. Regulus jedenfalls verließ den See, da er noch Dinge erledigen musste. Vorher sprach er noch mit Joyce, aber Sal hörte nicht wirklich zu. Sie dachte an Freundschaften. Bis jetzt hatte sie keine gepflegt.
Sicherlich gab es immer wieder Versuche seitens anderer Schüler, aber Salazar hatte sich nicht nach Nähe gesehnt. Außerdem bedeutete wahre Freundschaft immer, dass man sich öffnen musste. Und das war nun wirklich nicht ihr Fall. Es war schon eine riesen Leistung von ihr gewesen, dass sie sich Reg so offenbart hatte.
Natürlich kannte er nur einen Bruchteil von Salazar Ceberus, aber dieser Bruchteil war mehr, als andere Menschen wussten. Als Regulus gegangen war, standen sich Joyce und Sal gegenüber. Keiner von beiden wollte so recht das Wort ergreifen.
Doch dann rang sich die zierliche Syltherin dazu durch, etwas zu sagen.
„Ich nehme deine Entschuldigung an. Jede hätte so reagiert. Denk ich. Und wie gesagt. Wir sind wirklich nur gute Freunde. Wir haben uns gestern auf der Party kennengelernt und geredet. Wir haben einfach nur viel gemeinsam. Außerdem kennen sich unsere Eltern. Und es würde mir nicht im Traum einfallen, noch mal was mit einem Black zu haben. Einmal reicht.“, fügte sie kichernd hinzu.
Sie hoffte, das würde die Situation etwas entspannen. Sal wusste nicht, wie Joyce, jetzt nach dem ihr Freund, reagieren würde. Waren sie überhaupt richtig zusammen. Konnte man sie ein Paar nennen. Also von Joyce` Seite aus, würde es damit keine Probleme geben. Sie fand Reg augenscheinlich mehr als nur nett. Und auch Regulus schien der blonden Slytherin nicht abgeneigt. Sal verwettete ihren weißblonden Schopf darauf, dass diese beiden noch ein Paar werden würden. Sie passten wirklich gut zusammen. Beide waren sie temperamentvoll, jeder auf seine Weise. Salazar seufzte. Sie wollte nicht weiter hier rumstehen. Eigentlich wollte sie nur noch ihr Zeug wegbringen und sich eventuell etwas hinlegen. Denn die letzte Nacht zehrte immer noch an ihren Kräften. Sie wartete ab, was Joyce zu sagen hatte und wandte sich dann schlussendlich wieder zum Gehen.
„Weißt du was Winston. Am besten wir verschieben das hier.“
Sie machte ein wage Handbewegung.
„Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin einfach nur ziemlich kaputt und will mich hinlegen. Ich hoffe, du glaubst nicht, ich sei unhöflich und es ist auch nicht so, dass ich nicht mit dir reden will. Ganz im Gegenteil. DU scheinst mir im Gegensatz zu anderen Mädchen ganz nett und okay zu sein. Es ist einfach so, dass ich mich fast nicht mehr konzentrieren kann. Ich hab auch keine Lust mehr, auf irgendwelche Dramen. Einigen wir uns einfach darauf, dass wir uns beide vergeben und reden morgen oder so weiter?“ Während des Redens war der Ceberus nämlich wirklich aufgefallen, dass sie eigentlich nur noch an ihr Bett dachte. SI e wollte sich in die dicken Daunen ihres Himmelbettes kuscheln und ewig schlafen. Sal unterdrückte ein Gähnen und sah Elliot nun direkt ins Gesicht. Sie legte den Kopf schräg und wartete gespannt auf ihre Antwort. Entweder, so vermutete die kleine Ceberus würde Winston explodieren oder sie würde, und darauf hoffte Salazar, wie ein vernünftiger Mensch handeln und es dabei belassen. Wenn Sal in andere Verfassung gewesen wäre, hätten sie ein durchaus interessantes Gespräch geführt. Doch so… Das hatte keinen Sinn. Lieber so, als dass sich die Nerven von Sal überspannten und es zu einem weitern Kampf kommen würde. Denn darauf konnte sie im Moment wirklich herzlich drauf verzichten.
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Der See    Mi März 28, 2012 6:40 am

Noch immer saß Remus an dem dicken Baumstamm und schaute in den weißen Himmel. Mittlerweile drückte der harte Stamm schmerzend an seinem Rücken, aber er bewegte sich trotz dessen keinen Zentimeter. Er wünschte sich er wäre nicht da! Einfach nicht zu existieren um nicht dieses Gefühl spüren zu müssen – diesen Groll den er gegen Andromeda hegte und der von Sekunde zu Sekunde deutlicher wurde.
Er schenke den beiden Streithähnen keinen Blick, aber konnte Andromedas Wut in der Luft riechen. Sie war im wahrsten Sinne des Wortes stinksauer auf ihren Cousin. Und Sirius? Der tat nichts und vorerst sagte er auch nichts zu Andromedas Hetzrede. Aber Remus konnte ahnen was ihm im Kopf hervor ging, sicherlich wurde seine Miene bei jedem weiteren Wort seiner Cousine finsterer und seine Motivation ihren Worten Folge zu leisten schwächer. Sirius war kein Mensch dem man etwas befehlen konnte, am besten man sagte ihm genau das Gegenteil von dem was man von ihm verlange und dann lagen die Chancen recht gut das er die Worte befolgte. Generell tat er meistens das genaue Gegenteil von dem was er sollte. Remus konnte wohl Andromedas Intuition hinter ihren Worten annähernd nachvollziehen, aber er persönlich hätte das Ganze etwas anders angegangen. Weniger ruppig, nicht in einem solchen Befehlston – lieber sollte sie auf die Gefühlsebene gehen, Sirius dachte wohl von sich selbst ein emotionsloser Klotz zu sein, aber Remus dachte das nicht von ihm. Der heutige Tag hatte es bewiesen, Sirius war nicht vor Remus und seinen eigenen Gefühlen davon gelaufen und er hatte sich in dieser schweren Stunde besser behauptet wie er wohl selbst dachte. Ein grimmiges Lächeln schlich sich auf Remus Züge.
Er wusste dass ihn das alles nichts anging und er wollte sich auch nicht in diesen Streit hinein hängen, aber konnte trotzdem nicht verhindern dass er sich eine Meinung zu der Situation bildete. Sie führte dazu dass ihm Andromeda noch etwas unsympathischer wurde. Woran lag das nur? Vor einem Tag hatte er noch so große Stücke von der Black gehalten, aber ihren Ausraster im Alte Runen Unterricht hatte er noch lange nicht vergessen. Und nun? Nun schrie sie Sirius an, seinen Sirius, seinen besten Freund! Natürlich konnte Remus verstehen das sie enttäuscht war und dass es sie schmerzte das der Gryffindor sie kaum beachtete – aber das alles war noch kein Grund ihn so anzuschreien und vor allem seine Entschuldigung nicht anzunehmen. Vielleicht hätte er das alles nicht als so tragisch empfunden, wenn es nicht Sirius gewesen wäre der eine Standpauke erhielt – sehr wahrscheinlich hätte es ihn ansonsten überhaupt nicht gestört. Und Remus war sich durch aus bewusst das er Andromeda Unrecht tat. Aber irgendwie konnte er es heute nicht ertragen das irgendjemanden auf Sirius herum hackte, der Wolf in ihm konnte es nicht ertragen. Er grummelte noch immer gereizt, wenn er Andromedas Wut roch und ihr Gekreische hörte, abermals wollte er Sirius verteidigen und Remus konnte die Fragen in seinem Kopf nicht verdrängen warum das so war und vor allem warum jetzt?
Vor den Sommerferien hatte das ganze noch anders ausgesehen. Der Wolf hatte Sirius, James und Peter wohl mehr geduldet wie andere Menschen und Remus hatte nicht das Gefühl ihnen an die Kehle gehen zu müssen wenn sie ihn berührten, aber im Grunde genommen waren sie ihm egal gewesen. Was hatte sie verändert, worin hatte sich der Wolf verändert? Der Lupin seufzte gequält auf und setzte sich etwas gerader an den Stamm des Baumes auf der zu einem der Lieblingsplätze der vier Rumtreiber geworden war. Er musste aufhören sich so viele Gedanken zu machen! Er spürte bereits wie seine Kopfschmerzen davon zunahmen und er wusste auch das er niemals eine Antwort auf all seine Fragen finden würde – wieso also darüber nachdenken?
Der Lupin fuhr sich fahrig durch seine hellen Haare und versuchte die Worte der beiden Blacks auszublenden, ebenso wie sein verwirrendes Gefühlschaos. Andromeda und Sirius hatten eh nichts zu besprechen was neu für ihn war. Remus ahnte das Sirius seine Familienverhältnisse vor ihnen verstecken wollte. Entweder sprach er nur mit ihm nicht darüber, möglicherweise wusste James ausführlich über alles Bescheid oder Sirius hütete seinen verdammten Vater und seine verdammte Mutter wie ein Geheimnis. Remus musste nicht lange überlegen um zu entscheiden dass ihm die zweite Variante lieber wäre. Aber wie man es auch drehte, er wusste das Sirius Familienhaus rassistisch und sicherlich auch nicht gewaltfrei war – und er könnte über Sirius lächerlichen Versuche die Wahrheit zu verschleiern nur lachen wenn es nicht so unendlich traurig wäre und die Gedanken an diese Art von Gewalt verlässlich dafür sorgte das Remus seine Laune auf den Tiefpunkt sank, seine Augen feucht wurden und sein Respekt vor seinem Freund ins unermessliche wuchs.

Die hellen Wolken zogen am Himmel weiter und ein leichter Wind kam auf der Remus frösteln ließ. Er wickelte sich etwas enger in Sirius Jacke ein und wollte gar nicht daran denken wie sehr Sirius nun in seinem leichten Hemd frieren musste – aber der Black war noch niemals so empfindlich wie er gewesen, eine Tatsache für die er sich sehr oft schämte. Während Remus weiter die Wolken bei ihrer schleichenden Wanderung beobachtete, hob sich ein dunkler Punkt am Himmel ab und wurde schnell größer.
Alices Uhu setzte sich schnatternd vor ihm auf den Boden und sah ihn abschätzend aus seinen dunklen Knopfaugen an.
„Du wieder …“, sagte Remus leise als würde er mit sich selbst reden, erleichtert seufzte der Werwolf auf als die Eule ihren Umschlag auf den nassen Boden fallen ließ, ihn kurz ankrächzte und dann erneut in die Luft flatterte. Anscheinend erwartete Alice keine Antwort auf diesen Brief und ihre Eule schien das zu wissen.
Mit steifen Fingern hob Remus den Brief auf, fummelte eine Weile an der verklebten Seite herum, bis er den Brief in den Händen hielt.

Hallo Remus,

Das freut mich. Am besten treffen wir uns am Samstag um 15 Uhr im Gemeinschaftsraum. Wenn dir das passt, brauchst du mir nicht mehr zurück zu schreiben.

Liebe Grüße
bis Samstag
Alice


Samstag, 15 Uhr – er hatte weniger gegen diese Zeit, wie gegen das Treffen an sich. Was sollte er nur sagen? Und vor allem was wollte die Brown hören? Würden sie alleine seien? Und würde sie von ihm erwarten über persönliches zu sprechen? Bisher war ihm Alice immer wie ein Mädchen vorgekommen das ihn so nahm wie er war, aber vielleicht hatte sie es nun vorgenommen etwas mehr über den komischen Lupin zu erfahren, der so gerne spurlos verschwand und sich mit dem dümmsten Ausreden herausredete? Vielleicht würde dieser Tag viel schlimmer werden als er es ahnte, vielleicht würde es alles vermasseln. Sie durfte niemals etwas heraus bekommen! Niemals! Er konnte ihr nicht trauen, nicht so wie seinen Freunden – selbst wenn er sie bei weitem mehr mochte wie den Großteil der anderen Schüler. Remus war ihr immer noch dankbar für ihre Gesten im Unterricht und sie war bisher immer loyal und freundlich gewesen, er konnte beinahe Spaß mit ihr haben, mit ihr lachen und vergessen vorsichtig zu sein mit dem was er sagte – beinahe war so wie mit James, Sirius und Peter bei denen er niemals aufpassen musste welche Worte er aussprach und was er ihnen lieber verschweigen sollte.
Abermals seufzte der junge Lupin, viel zu oft hatte er das in letzter Zeit getan und viel zu oft hatte er einen Grund dazu gehabt. Er hatte schon viel bessere Einstiege in ein neues Schuljahr auf Hogwarts erlebt, wenn das Jahr so begann, konnte es doch nur ein Reinfall werden …
Mittlerweile hatte Andromeda und Sirius wohl bemerkt das sie sich heute wohl kaum noch einigen konnten und Sirius sagte, als hätte er bereits aufgegeben:
„Weißt du ich hab mich entschuldigt, wenn dir das nicht reicht und ich erst den Boden unter deinen königlichen Füßen küssen muss, dann sag Bescheid. Du weißt ja wo du ich finden kannst, bei meinen ganzen Flittchen im Bett!“
Drama! Wie immer! Waren eigentlich alle Blacks solche schrecklichen Drama-Queens wie Sirius? Andromeda war es anscheinend ebenfalls und Bellatrix hatte auch ihren Hang zur Dramatik, auch wenn diese einen etwas anderen Ursprung hatte.
Sirius ließ Andromeda stehen und diese verschwand einen Augenblick später darauf wutschnaubend. Der Gryffindor trat während dessen an den Baum an dem Remus saß. Einen kurzen Augenblick hing die Stille unangenehm wie Blei zwischen ihnen, doch dann stand Remus mit knackenden Gelenken auf und trat neben seinen Freund. Kurz überlegte er den Black in den Arm zu nehmen, so wie er es vor wenigen Minuten noch getan hatte, denn er ahnte das Sirius dieser Streit mehr mitnahm wie er es zugeben würde. Andromeda bedeutete ihm etwas! Sie war der Beweis dafür das seine Familie und all ihre Mitglieder nicht so verkorkst sein konnten wie er es befürchtete. Doch Remus entschied sich gegen eine Umarmung, die Stimmung hatte sich gewandelt. Sie waren nicht mehr so alleine wie sie eben noch gewesen waren und irgendwie war es als wäre ihre kleine Gefühls-Blase geplatzt und sie wieder in die graue Wirklichkeit geschleudert worden. Deswegen strich Remus nur einmal zart über Sirius Schulter, sozusagen seine Art eines aufmunternden, männlichen Schulterklopfens.
„Sie hätte dir verzeihen sollen Sirius!“, sagte er flüsternd. Gerne hätte er ihm noch gesagt das er – Sirius – es dieses Mal nicht versaut hatte … oh Wunder! Aber irgendwie wäre ihm das grob vorgekommen, doch dann sagte er doch noch etwas leiser: „Aber manchmal machst Du es Menschen nicht so einfach Dir zu verzeihen …“
Das stimmte, aber er wusste trotzdem das Sirius es nicht hören wollte, mit Kritik gegen seine Person konnte er schlecht umgehen, aber er wusste auch das Remus die „Stimme der Vernunft“ der Rumtreiber war und das es seine Aufgabe war den Black hin und wieder auf den Boden der Tatsachen zu holen.
„Aber dieses Mal hätte sie dir wirklich verzeihen sollen! Du warst sehr charmant …“, seufzte der Lupin nochmals kurz, dann trat er einen Schritt zu Seite und schuf den Mindestabstand den er immer meinte einhalten zu müssen. Er zog Sirius Jacke von seinen schmalen Schultern und drückte sie ihm schnell in die Arme. Er wusste das Sirius sie sich niemals zurück geholt hätte, aber Remus wollte nicht das sich sein Freund seinetwegen erkältete.

Einen kurzen Augenblick später schallte eine vertraute Stimme zu den beiden Gryffindors. James kam mit ausladenden Schritten und scheinbar ohne jeden Kratzer auf sie zu – gepriesen sei der Herr, dass er nach dem Ritt auf dem Hippogreif noch in der Lage war seine Beine zu bewegen. Aber scheinbar hatte diese Waghalsigkeit seine Laune nur gehoben, denn er hatte einen sehr seligen Blick aufgelegt. War er sich dessen eigentlich bewusst? Was war passiert? Remus schaute seinen besten Freund fragend an, lag es wirklich nur an dem Flug oder gab es noch einen anderen Grund wieso er sich Mühe geben musste ein breites Grinsen zu verbergen?
„Was sollte das denn? Hat deine Cousine versehentlich Bubotubler-Eiter verschluckt, sodass ihr Magen jetzt voller Eiterbeulen ist oder warum ist sie so ausgetickt?"
Remus konnte nicht anders, er musste einfach leise lachen über James Wortwahl. Das war das wunderbarste an James, er konnte einen egal in welcher Stimmung man war zum lachen bringen. Der Lupin beobachte wie James sich ins Gras fallen ließ, den Blick auf Sirius gerichtet.
Remus lehnte sich leicht an den Baum und verschränkte die Arme vor der Brust um sich etwas wärmer zu halten.

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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Der See    Do März 29, 2012 6:17 am


Sirius würde es niemals gerne zugeben, aber er machte sich Sorgen um Andromeda. Sorgen, weil sie Niemanden hatte, an den sie sich wenden konnte. Und weil sie Niemanden hatte, der sie verstand. Sie gab sich vielleicht manchmal als eine typische Black, sowie Bellatrix ihre kleine Schwester gerne sehen würde, aber Sirius glaubte nicht so wirklich daran. Es gab Momente, diese kleinen, stillen, bedeutsamen Momente, an denen er sich sicher war, dass Andromeda auch nur ein Spiel spielte. Ein Spiel für Bellatrix und vielleicht auch ein Spiel für sich selbst… Ihr Problem war es nur, da raus zu finden und das war nicht so einfach, nicht wenn man nicht einmal allen Mut aufbringen konnte und zu dem stand, was man war. Jetzt blieb Andromeda nur die Wahl zwischen; einfach so weiter machen wie bisher, sich dabei selbst zu verlieren und unglücklich zu sein oder einmal zu sich selbst zu stehen. Aber da konnte er ihr nicht mehr helfen, den wie es aussah, war Andromeda auch nicht besser wie der ganze Rest seiner verfluchten Familie, denn im Moment sah es ganz so aus, als würde sie später nochmal auf seinem Grab tanzen…

Sirius seufzte tief und vergrub seine kleine Lieblingscousine an den Rand seiner Gedanken… lieber alles vergessen als sich noch mehr Sorgen auf zulasten. Andromedas Weg lag nicht mehr in seinen Händen, wenn er überhaupt einmal die Wahl gehabt hatte ihr zu helfen.
Sirius bemerkte wie Remus ihn verschüchtert von der Seite anschaute, als wüsste er nicht was zu sagen wäre oder er wartete einfach, dass er nun alles erklärte. Erklärte warum Andromeda so merkwürdige Dinge gesagt hatte. Aber Sirius entschied sich lieber dafür zu schweigen. Was sollte Remus schon denken? Okay, er hatte eine verfluchte Familie… und eine beschissene Kindheit…Aber Remus konnte das doch eigentlich nicht schocken, neben Remus war Niemand eine Absonderheit… als zahmer Werwolf schaffte er alle.

Remus stand langsam auf und klopfe kurz seine Schulter. Im ersten Moment kam Sirius das so merkwürdig vor, als hätte Remus diese Spannung vorhin am See überhaupt nicht wahrgenommen, so als hätte Sirius sich das alles nur eingebildet. Und vielleicht hatte er das ja auch, denn jetzt hier zurückgeschleudert in diese fiese Welt, kam ihm alles so unwirklich vor… Er verstand überhaupt nicht mehr, wie er so von Remus hatte denken können, wie Remus ihn so in seinen Bann hatte ziehen können. Es war doch bloß Remus. Remus Lupin, der stille, manchmal so langweilige Streber. Remus mit seinen Ecken und Kanten… Remus, der ein zynischer, spießiger Werwolf war. Doch trotzdem, war das am See real… er sah es in Remus‘ Augen… das er sich das alles nicht eingebildete hatte. Sirius hatte sich nach diesen Umarmungen gesehnt… Remus hatte sich nach diesen Umarmungen gesehnt. Das alles war real. Und Sirius konnte es unwirklich vorkommen, aber zusagen es wäre nicht da gewesen, wäre eine Lüge. Er konnte sich an jede Sekunde erinnern, als wäre sie ihm in Fleisch geschnitten… und er hatte so etwas noch nie erlebt… es war als hätte eine elektrisiertes Spannungsfeld über ihnen geschwebt und er war sich Remus so vollkommen bewusst gewesen… jeder Atemzug, jeder Herzschlag…

Sirius musste innerlich kurz den Kopf schütteln. Jetzt stand er hier neben Remus und Remus war… ein Freund, nichts mehr und nichts weniger. Es musste ein merkwürdiger Zauber gewesen sein, der da über ihnen geschwebt hatte.

“Sie hätte dir verzeihen sollen Sirius“ meinte Remus leise und holte Sirius damit aus seinen verdrehten Gedanken. Kurz musste er sich orientieren… Andromeda, der Streit. Ja, Remus hatte Recht, sie hätte ihm verzeihen müssen… nur das wäre richtig gewesen.
„Aber manchmal machst Du es Menschen nicht so einfach Dir zu verzeihen …“Da war es wieder, diese stille Kritik die Remus immer und immer wieder an ihm ausübte und die ihn so rasend machen konnte… Er machte es Menschen also nicht einfach? Seit wann war irgendwas einfach? Das Leben war nicht einfach und das Leben war nicht fair, aber das musste er Remus wohl nicht erklären. Auf jeden Fall, konnte er ja verschwinden, wenn er irgendwas an ihm nicht perfekt fand. Bitte… niemand hielt ihn auf.

„Aber dieses Mal hätte sie dir wirklich verzeihen sollen! Du warst sehr charmant …“Charmant war sein zweiter Vorname. Das könnte er jetzt sagen, aber er tat es nicht. Dann würde Remus wieder sagen, er solle nicht so arrogant sein und von Streitigkeiten hatte er heute genug. Also nahm er einfach alles hin und schob es ganz tief, in das letzte Winkelchen seiner verwirrenden Gedankengänge… weil er das Ganze dann doch als ziemlich unwichtig abstempelte.

Remus zog still die Jacke aus, die Sirius ihm geliehen hatte und hielt sie ihm wortlos hin. „Du musst nicht… du kannst sie ruhig anlassen“ murmelte Sirius leise. Es war schließlich ziemlich kalt draußen und Remus war in der Hinsicht ziemlich empfindlich. Er war halt ein richtiger, kleiner Warmduscher… Wenn er duschte war gleich alles heißes Wasser weg, dass das Schloss zu bieten hatte und das war auch wieder so etwas was in an Remus nervte.

Einen Moment später, schalte auch schon James‘ Stimme zu ihnen herüber und der Besagte kam mit dem breitesten Grinsen auf sie zugelaufen. Gott sei Dank hatte er Ohren, sonst würde er noch im Kreis lächeln… das war ja kaum aus zuhalten.
Was sollte das denn? Hat deine Cousine versehentlich Bubotubler-Eiter verschluckt, sodass ihr Magen jetzt voller Eiterbeulen ist oder warum ist sie so ausgetickt?" Sirius konnte nicht anders, er musste einfach lachen… James bekam das wohl immer hin, selbst wenn er schlecht drauf war weil er merkwürdige Gedanken über einen seiner besten Freunde gehegt hatte.
„Die wollte nur ihrer Schwester nachmachen. Weißt du die beiden mögen es mich grundlos anzuschreien. Aber bleiben wir mal beim Thema, kannst du mir mal erklären, warum es dich so ungemein erheitert, dass dein bester Freund so lautstark beschallt wird?“ James so ja fast schon so glücklich aus, als wäre sein größter Herzenswunsch in Erfüllung gegangen – aber das wäre ja, dass Nervensägen-Lily endlich nachgibt und ihn küsst… und das ist wohl kaum möglich.

Sirius ließ sich langsam am Stamm der dicken Eiche runtergleiten. Dieser Baum war an ziemlich vielen geheimen Rumtreibersitzungen beteiligt gewesen – war er doch schon seit langem ein Ort an dem sie sich gerne zusammen setzen und auch im Sommer wäre er bestimmt wieder der Baum, der ihnen kühlen Schatten bieten würde. Unter diesem Baum hatte Sirius zum ersten Mal ein Mädchen geküsst und unter diesem Baum, hatten James, Peter und Er sich darüber beraten wie sie es angehen konnten Animagie zu werden… für Remus.
Sirius schloss kurz die Augen… er war ja so froh, dass sich das mit Remus alles mehr oder weniger geklärt hatte. Es war alles wieder normal. Remus war sein Freund. Er war Remus‘ Freund. Also alles so, wie es sich gehört. Nichts mehr mit merkwürdigen Spannungen und dem Bedürfnis sich in Remus‘ Arme zu schmeißen und ihn nie, nie wieder los zulassen.

Alles mit Remus war normal. Alles beim Alten.

Er ließ seinen Blick über seinen schüchternen Freund gleiten. Das hellbraune Haar… die bernsteinfarbenen Augen… das alles war normal… und das alles regte absolut keine diese undefinierbaren Gefühle mehr in ihm.

Remus schien, die Aufmerksamkeit die ihm zuteil wurde, wohl zu bemerken und sein Blick huschte kurz rüber zu Sirius.
Sirius hatte für einen kurzen Moment so ein Fallgefühl… so als würde er auf einer Treppe eine Stufe übersehen und für einen kurzen Moment erschreckt man sich weil man denkt man stürzt in die Tiefe und dein ganzer Körper lässt einen Stoß von Adrenalin fei…

Merlin, das mit Remus, das war nicht normal…
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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Der See    Di Apr 03, 2012 3:21 am

Es wurmte Joyce, dass Salazar und Regulus nun auf beste Freunde machten. Sie hatte gerade einen Moment gehabt, in dem sie Salazar eigentlich mochte. Sie war eigentlich nicht so schlimm, hatte sie Gedacht. Doch Joyce konnte diese Eifersucht in ihr nicht einfach so abstellen. Vielleicht lief nichts zwischen den Beiden, doch sie waren immer noch besser vertraut als Joyce und Regulus. Ab diesem Moment stand es für Joyce eigentlich fest, dass es sich ändern musste, sprich; sie musste sich also mit Regulus treffen. Doch genau das wollte er doch; also hatte er so was wie ein Plan? Langsam schwirrten ihr mehr und mehr Gedanken im Kopf herum, eine dämlicher als die andere. Das hier war keine Detektiv Sendung oder ähnliches. Wahrscheinlich dachte Joyce wieder zu kompliziert und Regulus dachte sich gar nichts dabei. Doch das schien der Winston zu einfach. Doch bevor sie überhaupt nachdenken konnte; lächelte Regulus sie einfach an und sprach, als ob er nichts von ihr gehört hatte. Ihre Augen verengten sich wieder ein wenig. Wollte er sie verarschen? „Ich reise mich nicht darum ob du mir glaubst. Du musst mir wohl oder übel vertrauen Joyce. Und was heute Abend betrifft , halb 7 Slytherin Gemeinschaftsraum. Entweder du bist da oder eben nicht , was mich wirklich kränken würde. Also tust du deinem Lieblingsslytherin den Gefallen und verbringst einen Abend mit ihm. Sonst muss er dich wohl oder übel aus deinem Zimmer entführen.“ Und mit diesen Worten ging er einfach an ihr vorbei, verabschiedete sich von den beiden und ging wieder zum Schloss. Das war doch nicht sein ernst. In solchen Momenten wünschte sich Joyce Andromeda hier bei ihr. Sie hätte nun eine Geeignete Antwort und sie hätte definitiv gewusst, was er dachte. Für Joyce waren es einfach nur Momente, in denen sie Bahnhof verstand. Leise flüsterte sie vor sich hin: „Gib mir doch einen Grund, dir zu vertrauen, Regulus. Und einfach wirst du es bei mir nicht haben, das steht fest“.

Dann blieben also wirklich nur Salazar und sie dort. Regulus hatte sie gebeten, sich nicht die Köpfe einzuschlagen, doch eigentlich war die Stimmung zwischen den beiden besser als mit Regulus. Joyce war noch leicht säuerlich drauf und verschränkte die Arme vor der Brust. Sie grübelte wie sie ihm einen Streich spielen konnte, doch so auf die Schnelle fiel ihr nichts ein, also beließ sie es und nahm sich vor, etwas einfallen zu lassen. Ihr Blick huschte zu Salazar, die sie gerade eben noch etwas unglaublich angestarrt hatte. Ja, auch Joyce hatte ihre guten Momente und konnte sich entschuldigen. Beide schauten sich an, doch Joyce hatte was gesagt. Sie fühlte sich nicht aufgefordert noch etwas zu unternehmen, Salazar konnte sich darüber Gedanken machen. „Ich nehme deine Entschuldigung an. Jede hätte so reagiert. Denk ich. Und wie gesagt. Wir sind wirklich nur gute Freunde. Wir haben uns gestern auf der Party kennengelernt und geredet. Wir haben einfach nur viel gemeinsam. Außerdem kennen sich unsere Eltern. Und es würde mir nicht im Traum einfallen, noch mal was mit einem Black zu haben. Einmal reicht.“, sagte das Mädchen und kicherte. Joyce lächelte leicht, doch immer noch etwas steif. Sie hatten womöglich noch Chancen, Freunde zu werden. Vielleicht. Die Hoffnung, es wiederstrebte Joyce das zu denken, sieg stetig.
„Normalerweise entschuldigt sich der Gegenüber auch, aber naja. Wenn man gerade von einem Fluch getroffen wurde, kann man das natürlich verzeihen.“, fing sie an und konnte ein breites Lächeln nicht unterdrücken. „Ich hoffe, der Gryffindor hat dir den Appetit auf einen Black nicht verdorben. Ich weiß zwar nicht, ob es so dolle war, aber man kann von ihm nicht zu viel erwarten“, witzelte sie, doch dann erwähnte sie Sirius nicht noch einmal. Joyce würde das ebenfalls nicht wollen. „Später, wenn wir vielleicht besser miteinander sind, können wir darüber Witze machen und so weiter. Ich denke ich reite nicht noch mehr darauf herum.“, schloss sie laut und wusste nicht, ob ihre Worte Sinn ergaben. Eigentlich wollte sie sich jetzt in eine Couch kuscheln und vielleicht ein Buch lesen. Auch Salazar hatte wohl solche Gedanken und verabschiedete sich schnell. „Wir sehen uns Ceberus. Aber nenn mich nicht mehr Winston, bitte. Joyce reicht vollkommen.“ – „Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber ich bin einfach nur ziemlich kaputt und will mich hinlegen. Ich hoffe, du glaubst nicht, ich sei unhöflich und es ist auch nicht so, dass ich nicht mit dir reden will. Ganz im Gegenteil. DU scheinst mir im Gegensatz zu anderen Mädchen ganz nett und okay zu sein. Es ist einfach so, dass ich mich fast nicht mehr konzentrieren kann. Ich hab auch keine Lust mehr, auf irgendwelche Dramen. Einigen wir uns einfach darauf, dass wir uns beide vergeben und reden morgen oder so weiter?“ . Joyce lächelte. „Kein Problem. Wie gesagt, du wurdest gerade nicht toll behandelt. Das passt schon. Ich bin auch für eine Pause. Danke Salazar. Ich hoffe ich irre mich nicht, wenn ich sage, dass du auch ganz in Ordnung bist. Wir werden ja sehen, ob wir uns gut verstehen. Bis morgen dann“, verabschiedete sich Joyce kurz und ging dann Richtung Gemeinschaftsraum; in der Hoffnung, dass es noch ein Platz für sie gab, wo sie ein bisschen entspannen konnte.

Tbc; Hogwarts :: Haus Slytherin - Slytherin Gemeinschaftsraum
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BeitragThema: Re: Der See    Do Apr 12, 2012 11:53 pm

come from: Hogwarts :: Außerhalb :: Die Ländereien

Eine Antwort bekam der junge Potter allerding nicht sofort, da Sirius erstmal lauthals losprustete. Auch Remus lachte, aber eher still und zurückhaltend.
Moony ist zwar schon immer ruhig gewesen, aber irgendetwas war heute anders. Er schaute ständig zu Sirius und dann senkte er den Blick ganz schnell wieder, als würde er etwas verbotenes tun...Merkwürdig...
Das Lachen verhallte und es wurde erneut still. Der See lag ruhig und schwarz vor ihnen, kein Wind kräuselte seine Oberfläche, es war als wäre er zu einer festen Masse geworden, die sich nie bewegte.
»Die wollte nur ihrer Schwester nachmachen. Weißt du die beiden mögen es mich grundlos anzuschreien. Aber bleiben wir mal beim Thema, kannst du mir mal erklären, warum es dich so ungemein erheitert, dass dein bester Freund so lautstark beschallt wird«, nun war James es der lachte. Von wegen Sirius hat nichts getan, es gab sicherlich einen Grund warum der Feuerkrabbe der Hintern explodiert ist - wer weiß was er wieder angestellt hat. Aber so war Sirius nun Mal, er war sein bester Freund, er war jemand der jeglichen Blödsinn mit machte und James war froh, jemanden wie ihn zu haben, vor Allem weil er und Padfoot zusammen die besten Ideen hatten, wie man einem nervigen (schwarzhaarigen) Slytherin tyrannisieren konnte.
Krone hob einen kleinen runden Stein, mit einer glatten Oberfläche aus dem Gras und warf ihn so über das Wasser, dass er ein paar Mal 'gesprungen' war, bevor ein langer Tentakel durch die Wasseroberfläche brach und den Stein mit hinunter in die Tiefen des Sees zog.
Nun richtete er sich wieder zu Sirius, da er ihm noch eine Antwort schuldig war.
»Ach, ich wette die liebe Andromeda hatte einen Grund dafür, dass sie sich wegen dir die Kehle aus dem Hals geschrien hat, aber ich glaube ich habe einen weitaus besseren Grund, warum ich so 'ungemein erheitert bin' als diesen, obwohl ich sagen muss, zuzusehen wie du von einem Mädchen runtergemacht wirst, ist schon relativ amüsant« , sagte ich mit einem breiten Grinsen in Richtung Sirius. Remus hatte sich inzwischen an den Stamm der großen Buche gelehnt und die Arme verschränkt, sein Verhalten wirkte immer noch etwas merkwürdig, aber vielleicht war er bloß betrübt, weil er ausnahmsweise kein übermenschlich dickes Buch mithatte, um sich dahinter zu verkriechen.
James überlegte kurz, ob er nachfragen sollte, aber dann entschied er sich dagegen, manchmal war Remus eben etwas anders drauf als normal, wenn etwas wirklich schlimmes wäre, dann würde er es schon sagen..oder? Außerdem wollte er den Anderen sofort von dem Ritt auf dem Hippogreif erzählen und von Lily und von dem Kuss...
Sofort war das warme Flackern wieder da und der schwarzhaarige Junge musste unwillkürlich wieder daran denken, wie das rothaarige Mädchen ihm mit den Händen durch die Haare gefahren ist, nur um ihn kurz darauf zu küssen. Einfach so, so oft hatte er sie gefragt und so oft hatte sie ihn abblitzen lassen, aber trotzdem hatte er es immer wieder versucht und jetzt einfach so...hatte sie ihn geküsst.
Er spürte die Blicke auf sich ruhen, wahrscheinlich war schon wieder viel Zeit verstrichen, während er in die Leere gestarrt hatte und mit den Gedanken nur bei Evans war.

So räusperte er sich kurz bevor er weiter sprach:
»Also, der eigentliche Grund, weswegen ich mich so freue, ist der, dass Lilyflower mich geküsst hat. Spart euch die ungläubigen Blicke, bitte«, gluckste er. »Denn ja, ihr habt richtig gehört - Evans ist mir endlich verfallen, ich mein es war ja eh nur eine Frage der Zeit, bis sie endlich nachgegeben hätte und anscheinend fand sie die heutige Pflege magischer Geschöpfe Stunde ganz passend, denn sonst hätte sie mich ja wohl kaum auf einem fliegendem Hippogreif, mitten über dem See, geküsst.«
Als er geendet hatte, setzte Krone ein triumphierendes Lächeln auf und wartete gespannt die Reaktion seiner Freunde ab.

((Hoffe das ist so in Ordnung und tut mir Leid, dass ihr so lange warten musstet))
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BeitragThema: Re: Der See    Fr Apr 13, 2012 10:22 pm

(Postteil I)

Mit James Zeit zu verbringen, ließ einen stets alle Sorgen vergessen. Mit James gab es keine Sorgen. Warum sollte man seine kostbaren Momente auch mit grübeln und Traurigkeit vergeuden, wenn man sie doch so viel besser nutzen konnte. Selbst Remus ließ sich von James‘ guten Laune mehr oder weniger gut anstecken, auch wenn er sich gewöhnlich stark gegen James‘ und Sirius‘ kranken Ideen auflehnte, so war er doch auch ein Rumtreiber erster Klasse. Sirius lehnte sich mit dem Rücken gegen einer der starken Weiden, die um den See herum wuchsen. Das Leben war schön… das war die Metapher, die ihm solche Momente schenkte. Die Momente, die normal waren… James, Remus und er. Solche Momente ließen einen die abstrusen Gedanken vergessen, die über Sirius hineinbrechen würde, so war er sich sicher, wenn James nicht hier wäre – sondern nur Remus und er. Aber darüber wollte er vorerst nicht länger drüber nachdenken. Und mit vorerst meinte er nie mehr.

Sirius‘ Blick glitt über James, der das breiteste Lächeln aufgelegt hatte, dass Sirius je an ihm entdeckt hatte. Und James war Jemand, der wie er, oft lachte… also musste der Grund für diese Erheiterung ziemlich groß sein. Sirius tippte innerlich auf Snape. Irgendwie war dieser bestimmt an dieser Sache beteiligt. Wenn James so glücklich war, war entweder ein kleiner Blick von Lily Evans daran schuld, oder James hatte sich mal wieder einen seiner legendären Scherze an Schniefelus erlaubt.

“Ach, ich wette die liebe Andromeda hatte einen Grund dafür, dass sie sich wegen dir die Kehle aus dem Hals geschrien hat, aber ich glaube ich habe einen weitaus besseren Grund, warum ich so 'ungemein erheitert bin' als diesen, obwohl ich sagen muss, zuzusehen wie du von einem Mädchen runtergemacht wirst, ist schon relativ amüsant“ Sirius verdrehte die Augen, er wurde ganz sicher nicht – von einem Mädchen runtergemacht. Aber das war auch egal, es war weitaus interessanter was James ihm bestimmt gleich erzählen würde. Doch Sirius hatte leider nicht das Glück, dies in nächster Zeit zu erfahren, den James‘ Blick glitt hinüber in irgendwelche unbekannten Welten und Sirius hatte dabei das unangenehme Gefühl, dass das was gleich kommen würde doch nichts mit Schniefelus sondern schlichtweg etwas mit Nervensägen-Lily zu tun haben musste. Einen kurzen Moment später räusperte James sich und gab sich dazu herab weiter zusprechen „Also, der eigentliche Grund, weswegen ich mich so freue, ist der, dass Lilyflower mich geküsst hat. Spart euch die ungläubigen Blicke, bitte“, gluckste er “Denn ja, ihr habt richtig gehört - Evans ist mir endlich verfallen, ich mein es war ja eh nur eine Frage der Zeit, bis sie endlich nachgegeben hätte und anscheinend fand sie die heutige Pflege magischer Geschöpfe Stunde ganz passend, denn sonst hätte sie mich ja wohl kaum auf einem fliegendem Hippogreif, mitten über dem See, geküsst.“ Das erste was Sirius dazu einfiel, war dass er James eine ordentlich überbraten wollte… „Lilyflower“ was bitte, in Merlins Namen, spielte sich in den Köpfen verliebter Menschen ab?

Doch dann grinste Sirius und hielt James die Hand zum Highfive in. „Ordentlich Bambi“ meinte er und freute sich wirklich mit James. Das Nervensägen-Lily auch endlich mal zu ihren wahren Gefühlen für James stand, wurde auch Zeit. So gut wie jedes Mädchen der Schule wäre wunschlos glücklich gewesen, so charmant wie James sich Lily gegenüber benommen hatte und sie brauchte Ewigkeiten um sich endlich einmal von ihrem hohen Ross zu begeben… Doch was würde das jetzt für sie bedeuten? Das James und Lily eine Beziehung führten? Noch nie hatte einer der Rumtreiber eine Freundin gehabt… Würde James jetzt mehr Zeit mit Lily verbringen als mit ihnen? Sirius kam es vor, als würde die Zeit nur so an ihm vorbeifliegen. All die Momente auf denen sie so lange hingearbeitet hatten, waren so kurz davor erfüllt zu werden. James hatte Lily und sie waren so kurz davor Remus zu eröffnen, dass sie Animagie waren. Alles was sie je wollten, für das sie solange gearbeitet hatten… was war jetzt, wo das alles vorbei war?

„Das müssten wir feiern… mit einem legendären Rumtreiber - Streich“ murmelte Sirius nach einer geschlagenen Weile leise und kramte in ihren Sachen nach der Karte des Rumtreibers. Schon immer kam er auf die besten Ideen, wenn er sich dieses Meisterwerk von Blatt Papier anschaute. Mit seinem Zauberstab klopfte er vorsichtig auf das Pergament und flüsterte die Wörter, die ihm das ganze Schloss zeigen würden, mit all seinen Geheimgängen und verborgenen Winkeln. Im ersten Moment dachte er an Schniefelus und das die Rumtreiber ihm lange keinen Besuch mehr gemacht hatten aber schon im nächsten Moment fiel im auf, dass das für den Moment nicht das richtige wäre… Sirius war einfach nach mehr die Laune und machtlosen Slytherins irgendeinen lustigen Fluch auf den Hals zu hetzen, kam ihm so belanglos – ja fast schon langweilig vor. Doch was konnte sie noch tun – in einem Schloss dass, die Rumtreiber kannten, wie ihre Westentasche. Doch im nächsten Moment erinnerte sich Sirius an Dumbledore’s Willkommensrede gestern… wie immer hatte er erwähnt, dass es untersagt sei den verbotenen Wald zu betreten aber er hatte auch noch von einem anderen Ort gesprochen… dem Korridor achtzigirgendwas. Wenn Dumbledore diesen Ort als verboten erklärte, musste dort irgendetwas Interessantes sein und Sirius hatte vor heraus zu finden, was das war.
„Erinnert ihr euch, was Dumbledore gestern zu diesem einem Korridor gesagt hat?“ fragte Sirius leise und blickte erst James und dann Remus ins Gesicht. Der erste sehr interessiert und begeistert und der zweite, hatte schon wieder seinen das-werdet-ihr-ganz-bestimmt-nicht-tun-viel-zu-gefährlich-Blick aufgelegt, den Sirius und James schon seit Jahren so amüsant fanden. „Wir sollten rausfinden, was es damit auf sich hat“ meinte Sirius noch und wartete gar nicht erst auf die Antworten seiner beiden besten Freunde, sondern stand auf, wischte sich den Dreck von der Hose und lief hoch Richtung Schloss… er brauchte sich überhaupt nicht umdrehen, um sich zu vergewissern das James und Remus ihm folgten… er wusste es auch so.


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BeitragThema: Re: Der See    Sa Apr 14, 2012 9:57 am

Interessiert schaute Remus erst zu Sirius und dann zu James. Würde Sirius eben so offen sein wie noch vor wenigen Minuten? Wie würde er auf James Frage reagieren? Irgendwie hatte Remus nicht das Gefühl das Sirius die Frage ehrlich und mit Rücksicht auf seine eigenen Gedanken und Gefühle beantworten würde – der Black war noch niemals jemand gewesen, denn man etwas über seine Familie fragen konnte und der diese Frage dann beantwortete. Er redete nicht über seine Familie, seine Gefühle oder Dinge über die es weh tat nachzudenken. Und Familie und Gefühle waren doch Ein und das Selbe und die Familie hatte unglaubliche Macht dazu einen zu verletzten, weil man denjenigen mit denen man sich das Blut teilt doch gefallen möchte, sie mit Stolz erfüllen möchte. Letztendlich will jeder nur geliebt werden.
Die wollte nur ihre Schwester nachmachen. Weißt du die beiden mögen es mich grundlos anzuschreien. Aber bleiben wir mal beim Thema, kannst du mir mal erklären, warum es dich so ungemein erheitert, dass dein bester Freund so lautstark beschallt wird“
Er hatte es gewusst! Er hatte gewusst, er würde James Frage einfach mit einem Wink des Armes abtun. Mittlerweile kannte er den Black doch ziemlich gut trotzdem schlich sich ein breites Lächeln auf die Züge des jungen Lupins. Ja, das wollte er auch gerne mal wissen. Nur zu gerne würde er den Grund erfahren warum James Augen dermaßen strahlten. James war wohl niemand der viel in Gedanken versunken war, ganz im Gegenteil er lebte sein Leben und er schien meistens auch recht zufrieden damit zu sein – er lachte viel und scherzte die meiste Zeit des Tages. Aber das Lächeln was nun auf seinen Lippen lag schien anders zu sein. Er sah so selig aus, so vollkommen zufrieden und schien sich dieser Vollkommenheit auch bewusst zu sein. Das machte ein Unterschied: Wenn man glücklich war oder wenn man wusste das man glücklich war. Er schien es zu wissen.
Remus gluckste leise als er beobachtete wie James nur noch durch die Dinge hindurchschaute. Anscheinend war er mit seinem Kopf nicht mehr im hier und jetzt, sondern ganz woanders. Augenscheinlich schien es sehr schön da zu sein, denn James sah nicht so aus als würden ihm seine Gedanken nicht gefallen.
Mit ausdruckslosem Gesicht schnippte er einen großen Stein in den See und der Krake fischte das fliegende Geschoß aus der Luft und zog es in die dunkle Tiefe seines Zuhauses.
Remus wandte seinen Blick vom See ab und sah wieder seinen besten Freund an. Eigentlich kannte er diesen Ausdruck nur in einer einzigen Situation … aber das konnte doch nicht sein? Gut, James war auch vollkommen verzückt wenn Lily ihn anschrie, aber diese Glückseligkeit in seinem Gesicht schien einen ganz eigenen Zauber zu haben. Was war passiert?
Lag es daran das er mit Lily auf dem Hippogreif geflogen war? Das musste vermutlich wie ein Sechser im Lotto für ihn gewesen sein: Auf einem gefährlichen Tier in hunderten Metern Höhe zu reiten und dann auch noch zusammen mit Lily? Aber war das alles oder war noch mehr geschehen?
Nach einigen Augenblicken räusperte sich James vernehmlich und kehrte wieder in die Realität zurück. Remus musste abermals grinsen. James war wohl immer lustig, aber oftmals auch sehr unfreiwillig.
„Also, der eigentliche Grund, weswegen ich mich so freue, ist der, dass Lilyflower mich geküsst hat. Spart euch die ungläubigen Blicke, bitte«, gluckste er. »Denn ja, ihr habt richtig gehört - Evans ist mir endlich verfallen, ich mein es war ja eh nur eine Frage der Zeit, bis sie endlich nachgegeben hätte und anscheinend fand sie die heutige Pflege magischer Geschöpfe Stunde ganz passend, denn sonst hätte sie mich ja wohl kaum auf einem fliegendem Hippogreif, mitten über dem See, geküsst.“
Remus Kinnlade klappte herunter als James fertig gesprochen hatte. Sollte das wirklich geschehen sein oder hatte James sich nur einen Scherz erlaubt?
Wow, das war … wirklich unglaublich. Er hatte schon so oft mit James darüber gesprochen wie er Lily wohl für sich gewinnen konnte und er hatte ihm immer und immer wieder gesagt das er einfach nett sein und diese ganzen Streiche – vor allem gegen Snape – lassen sollte. Und James hatte sich seine Ratschläge manchmal zu Herzen genommen, aber etliche auch einfach gekonnt überhört.
“Warum hätte er auf dich hören sollen?“, schoss es dem Lupin kurz den Kopf, “sogar wenn James der größte Arsch aller Zeiten wäre, hätte er immer doch bessere Chancen wie Du – egal bei wem …“
Der Werwolf versuchte nicht auf seine eigenen Gedanken zu hören. Hier ging es nicht um ihn! Konnte er nicht endlich aufhören sich selbst zu bemitleiden? Irgendwann war es genug – er freute sich für James, das tat er wirklich … Er kam nur sehr überraschend und er hatte niemals wirklich damit gerechnet.
Aber vielleicht war es klar gewesen das es irgendwann so kommen musste. Lily hatte in James niemals das gesehen was er selbst in dem Potter sah, bereits seit dem ersten Schuljahr. Lily hatte immer nur seine äußere Schale gesehen, ein Abklatsch von seinem wirklichen wunderbaren Charakter. Für alle anderen in der Schule hatte James immer cool und witzig sein wollen, aber Lily hatte niemals seinen echten Charakter gesehen. Wie nett und aufrichtig und vor allem wie vorurteilslos er sein konnte. James war durch und durch gerecht und er gab jedem eine Chance und war ein wunderbarer Freund. Und Remus freute sich das Lily das offensichtlich auch bemerkt hatte.

Sirius schien auch einen kurzen Augenblick perplex zu sein, doch dann kam er stürmisch auf James zu und schlug mit ihm ein und gratulierte ihm zu dieser Leistung. James grinste nur noch mehr … Vielleicht würde sich nun alles ändern? Vielleicht war das der Anfang vom Ende, den schlussendlich ging alles vorbei und man musste erwachsen werden und zu beginnen auf eigenen Beinen zu stehen.
Remus gönnte es seinem Freund wirklich von ganzem Herzen, doch ein kleiner Teil von ihm hatte auch Angst dass nun alles verändern würde. Aber letztendlich musste es so sein, James wurde immer älter und auch Sirius wurde älter, ebenso wie Peter – irgendwann würden sie alle ein neues Leben aufbauen. Und Remus würde alleine bleiben, weil er es selbst so wollte, weil es so sein musste. Weil es anders einfach nicht funktionierte.
Mit einem Kopfschütteln vergrub Remus diese trüben Gedanken, womöglich würde er es niemals schaffen sie abzustellen und trat einige Schritte auf James zu.
Dann nahm er diesen kurz in den Arm und legte seinen Kopf auf seine breite Schulter. Ein breites Grinsen legte sich auf seine Lippen. „Es freut mich so sehr für dich James, dass Lily endlich gelernt hat die Tatsache zu ignorieren das du ein riesiger Horchochse bist. Vor allem was Feingefühl angeht …“ Er lachte leise und sah in James Augen das er ihm diesen Kommentar nicht böse nahm und das er wusste das Remus sich wirklich für ihn freute. Immerhin hatten sich alle Rumtreiber ziemlich viel über Lily anhören dürfen, dann sie nun so etwas wie zusammen waren, würde es doch für alle Beteiligten etwas leichter machen. Immerhin gab es nun keine nächtlichen Diskussionen mehr wie man die rothaarige Hexe wohl von James glänzendem Charakter überzeugen konnte.
Remus drückte James schnell einen Kuss auf die Wange und struppelte ihm durch die Haare. Möglicherweise wäre Lily ihm schneller verfallen gewesen, wenn er sich endlich dazu überreden gelassen hätte, irgendetwas gegen diesen Wildwuchs von Haaren zu unternehmen.
Remus musste immer noch grinsen, irgendwie ging es ihm gerade richtig gut. Die Tränen waren bereits wie vergessen, James und Sirius im Doppelpakt hatten wirklich eine besonders heilende Wirkung auf seine Seele. Doch so wirklich war er über das Geschehen im Klassenraum noch nicht hinweg gekommen und er wusste dass es keine gute Idee gewesen war all seine aufgestauten Gefühle herausgeholt zu haben.
Nun, hatte er sich Gedanken darüber gemacht was er wirklich war und was er dadurch alles verpassen würde und ihm war abermals bewusst geworden das er niemals normal seien würde. Und Sirius hatte es ihm auch bewusst gemacht, in dem er dazu nichts erwidert und ihn einfach nur in den Arm genommen hatte. Er musste wohl nun nicht mehr weinen und irgendwie war es auch erleichternd gewesen darüber zu reden, aber nun waren all diese Gedanken und Gefühle an die Oberfläche gelangt und er war sich absolut sicher das er heute Nacht vor dem Einschlafen wieder darüber nachgrübeln musste – vermutlich lag ihm eine weitere schlaflose Nacht bevor.
„Das müssten wir feiern… mit einem legendären Rumtreiber - Streich“, sagte Sirius nach einer kurzen Zeit und er zog die Karte des Rumtreibers aus seiner Schultasche und strich sie achtlos etwas glatt. Dieses Blatt Papier war wie ihr heiliger Krahl. Es war ein Meisterwerk und Remus musste sich eingestehen das dort wirklich eine Menge Arbeit und einige sehr kniffelige Verzauberungen drinnen steckten.
Und die Karte mussten sie um einiges weniger nachsitzen und seine Eltern wurden mit Beschwerdebriefen verschont. Gott sei Dank ...
Trotzdem, dass Sirius nun die Karte und das rege Treiben was sie aufzeigte beobachte konnte einfach nichts gut bedeuten. Was hatte er nur schon wieder vor? Konnten sie nicht einfach einmal einen ruhigen Tag haben? Sirius hatte doch schon gestern seinen Willen durchgesetzt, als er mit ihnen in die Große Halle gegangen war und mit James gemeinsam die Slytherins etwas aufzumischen – und was hatte er davon gehabt? Nur eine Menge Ärger! Wieso brannte er nun so auf eine Wiederholung?
Kurz ließ Sirius seine stahlgrauen Augen über die Oberfläche der Karte wandern, dann verweilten seine Pupillen an einer Stelle und Remus stöhnte entnervt auf. Augenscheinlich hatte Sirius etwas gefunden was ihn interessierte.
Eigentlich sollte Remus nun hoffen das es irgendein hübsches Mädchen war und Sirius ihn und James für das was er vorhatte nicht gebrauchen konnte, aber irgendwie schaffte es sein Körper nicht dieses Mal darauf zu hoffen. Stattdessen schaute er auf und sah Sirius an als dieser leise fragte:
„Erinnert ihr euch, was Dumbledore gestern zu diesem einem Korridor gesagt hat? Wir sollten rausfinden, was es damit auf sich hat“
Remus konnte sich daran erinnern, im Gegensatz zu Sirius hatte er aber nicht das Verlangen sich in Lebensgefahr zu bringen. Hogwarts war nicht immer sicher, das Schloss hatte auch Ecken und Winkel die gefährlich waren und die man lieber nicht betreten sollte. Dumbledore hatte allen Schülern gesagt, dass sie den Korridor89 nicht betreten sollten und deswegen hatte Remus auch nicht vor dies zu tun. Er vertraute auf Dumbledores Meinung und im Gegensatz zu seinen besten Freunden war er dem Schulleiter auch etwas schuldig. Indem er immer und immer wieder gegen seine Regeln verstieß, beschmutzte er ihn und es sah so aus als wäre er dem alten Mann nicht dankbar, dabei war er das doch! Noch mehr als Dumbledore ahnte!
Remus schüttelte etwas den Kopf und schenkte Sirius einer dieser Blicke von denen er hoffte dass er den Black irgendwie zur Vernunft bringen konnte, natürlich klappte es nicht. Wie immer, wieso hörten sie niemals auf ihn! Er war Vertrauensschüler, eigentlich müssten sie etwas Respekt haben. Aber von Respekt verstanden Sirius und James natürlich rein gar nichts, sie erwarteten nur das man ihnen diesen entgegen brachte, aber davon das man sich respektvoll benehmen musste um diesen zu verdienen, wollten sie nichts wissen.
Der Lupin verdrehte etwas die Augen, als er sah wie sich auch auf James Gesicht der Anflug von Neugierde legte. Was wohl wirklich in diesem Korridor war?
Remus konnte es nicht verhindern, aber auch ihn beschlich eine kühle Neugierde. Trotzdem blieb er noch einen Moment stehen, als Sirius – mit der Karte des Rumtreibers vor der Nase – bereits in Richtung des Schlosses lief und James ihm freudig folgte. Der Lupin seufzte leise auf und trat von einem Bein aufs andere. Er gab irgendeinen komischen Ton von sich, der wohl zwischen einem nachgebenden Seufzen und einem wütenden Knurren lag und lief schnell los um zu Sirius und James aufzuschließen.
Wieso tat er das immer und immer wieder? Er hielt rein gar nichts von dieser Idee, aber die Tatsache das James und Sirius auch ohne in gehen würden und er dann alleine sein würde, hielt ihn abermals davon ab seine Meinung zu vertreten und einfach zurück in den Unterricht oder den Gemeinschaftsraum zu gehen. Er hatte so riesige Angst davor das diese Freundschaft irgendwann zerbrechen würde weil er zu langweilig war und niemals irgendwo mitmachte, dass er sich lieber in Gefahr brachte als alleine zu sein.
Aber vielleicht überredeten seine Freunde ihn auch nur immer wieder, weil er erstens extrem durchschaubar war und zweitens weil sie wussten das er neugierig war und sein eigenes Interesse stets verleugnete. Vielleicht wussten sie einfach dass auch er ein wahrer Rumtreiber war, mehr als er es selbst ahnte.

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BeitragThema: Re: Der See    Mi Mai 02, 2012 6:58 am

Post, Part I

Sobald der Junge mit den rabenschwarzen Haaren seinen Satz mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht beendet hatte, klappte Moony die Kinnlade herunter und Sirius warf James einen Blick zu, als würde er an der Wahrheit seiner Worte zweifeln. Verständlich, wenn man betrachtete, dass Evans bis jetzt noch nie irgendwelche Anstalten gemacht hatte, ihm zu zeigen, dass sie ihn doch leiden konnte, geschweige denn ihn zu küssen. Doch James war sich sicher, dass dieser Kuss auf dem Hippogreif wirklich statt gefunden hatte, denn die Stellen, wo ihre Lippen sich berührt hatten, brannten immer noch heißglühend auf seiner Haut.
Unbewusst fuhr sich der Zauberer durch die auch so schon vollkommen zerstrubbelten Haare und setzte sein Rumtreibergrinsen auf, als er bemerkte wie sich der Gesichtsausdruck von Sirius schlagartig veränderte und auch er anfing zu grinsen.
»Ordentlich Bambi«, meinte er und hob die Hand zu einem High Five hoch.
Auch Remus stand nun neben James und nahm diesen kurz in den Arm.
»Es freut mich so sehr für dich James, dass Lily endlich gelernt hat die Tatsache zu ignorieren das du ein riesiger Hornchochse bist. Vor allem was Feingefühl angeht …« , meinte er mit einem Grinsen und bevor James sich beschweren konnte, hatte er ihm einen Kuss auf die Wange gedrückt und durch die schwarzen Haare gestrubbelt.
»Musste das sein Remus?!«, fragte er mit einer gespielt angeekelten Miene und wischte sich mit der Hand über die Wange. »Und außerdem hasse ich es, wenn man meine Frisur zerstört«, fügte er lachend hinzu.
Eigentlich konnte man bei James' Haaren nicht viel zerstören, diese Mähne war sowieso nicht zu bändigen und eine richtige Frisur sah eigentlich anders aus, aber Krone waren seine Haare sozusagen heilig und er legte immer darauf wert, dass sie möglichst zerstrubbelt waren und in alle Richtungen abstanden.

»Das müssten wir feiern… mit einem legendären Rumtreiber - Streich«, meldete Sirius sich nach wenigen Sekunden und begann in seiner Tasche nach etwas zu suchen. Nur wenige Sekunden später holte er die Karte des Rumtreibers hervor.
Er flüsterte leise die Worte, die die Karte dazu brachten einem ihr Geheimnis zu offenbaren. Die detailgetreue Karte von Hogwarts kam zum Vorschein, wenn man sie ausgesprochen hatte, sämtliche Geheimgänge waren darauf verzeichnet und nicht zu vergessen zeigte diese Karte auch jede Person, die sich in Hogwarts befand und wo sie sich gerade herumtrieb. Das war natürlich besonders nützlich, wenn die Rumtreiber wieder ein Mal nachts auf den Gängen herumschlichen und nicht erwischt werden wollten.
Es war ein ganzes Stück Arbeit diese Karte zu entwerfen, es steckten einige schwierige Zauber hinter ihr und sie war der ganze Stolz der Rumtreiber.

Sirius' Augen wanderten aufmerksam über das scheinbar harmlose Blatt Pergament, hinter dem so viel mehr steckte, wie es zu vermuten ließ und schon nach wenigen Sekunden, schien er etwas interessantes gefunden zu haben, denn sein Blick war auf einen winzigen Punkt auf der Karte geheftet.
»Erinnert ihr euch, was Dumbledore gestern zu diesem einem Korridor gesagt hat? Wir sollten rausfinden, was es damit auf sich hat«
Korridor67..oder 98? Der Potter wusste es nicht mehr genau, wie dieser Korridor sich schimpfte, aber Dumbledore hatte ihn gestern in seiner Willkommensrede erwähnt und das es strengstens verboten sei, ihn zu betreten - natürlich hatte er damit die Neugierde der Rumtreiber geweckt.
Etwas Verbotenes zu tun, war sozusagen das was ihr Leben auf Hogwarts ausmachte. Immer wieder taten sie Dinge, die man nicht tun sollte, manchmal wurden sie erwischt, aber das war es ihnen wert und mit der Karte konnte nur noch wenig schief gehen.
Und das sie diesen Korridor84056-wie auch immer- irgendwann betreten würden, stand fest, seit dem Zeitpunkt, da Dumbledore das Wort 'verboten' in den Mund genommen hatte.
Es war wie mit einem kleinen Kind, das man ermahnte, etwas nicht zu tun - gerade deswegen macht das Kind es und so war es auch mit ihnen.

Somit war es eigentlich selbst verständlich, dass James Sirius neugierig folgte, der mittlerweile auf den Weg zum Schloss war.
Der junge Potter hoffte, dass in diesem verbotenen Korridor, das erste, große Rumtreiberabenteuer für dieses Jahr auf sie wartete...
...wenn er damals nur schon gewusst hätte, welcher Horror sich hinter der unscheinbaren Tür verbarg, die in diesen scheinbar harmlosen Korridor führte.

to be continued: Restliche Räume & Korridore :: Korridor 89
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BeitragThema: Re: Der See    Mo Jul 09, 2012 12:07 pm

Listen while Reading - you should know my inspiration darling:*

cf: Hogwarts ; Außerhalb – Quidditch Feld

Es war durchaus von Vorteil das der See nur wenige Minuten vom Quidditch Feld entfernt war. Für Regulus rückte die Siegesfeier zu Ehren von Slytherin nun erst einmal in den Hintergrund. Slytherin würde noch die ganze Nacht beieinander sitzen und feiern , da würde es kein Beinbruch sein wenn der Black ein wenig später kommen würde.
Auch wenn Joyce und Er die letzten Wochen eher mit dem Austauschen von schnippischen Bemerkungen und sarkastischen Wortgefechten beschäftigt waren , so sah er in der Blondine immer noch das was er auch zu Beginn des Schuljahres gesehen hatte. Eine Kämpferin mit Herz. Ein wunderschönes Mädchen mit Biss. Ein Mensch , dem er – ohne das er einen Grund dazu hatte – vertraute. Er hatte seit jeher nur bedingt vertraut , Misstrauen war ein Grundcharakterzug von ihm geworden. Dann erschien plötzlich Joyce in seinem Leben und beeindruckte ihn eh sie wieder daraus verschwand. Sie strahlte eine innere Stärke aus die Regulus schon im Zug beeindruckt hatte. Er konnte nicht sagen warum , aber es war so. Und er wollte sie in seinem Leben haben. Vom ersten Moment an war seinem Herzen das bewusst gewesen.

An einem Baum angekommen setzte er Joyce – die inzwischen wieder zu sich gekommen war – langsam in das weiche Gras ab und öffnete den Notfallkoffer. Die Slytherin schaute ihn ein wenig verlegen an , worauf hin der Black nur leicht schmunzelnd den Kopf schüttelte und sagte: „Das ist typisch für dich Joyce. Kämpfen bis zum Umfallen und zu stolz zuzugeben das du doch was abbekommen hast.“ Als sie versuchte aufzustehen , drückte der Black sie sanft wieder zurück ins Gras , beugte sich zu ihr hinunter und flüsterte schmunzelnd: „Das kannst du sofort wieder vergessen:“
Er holte einen kleinen Plastikbecher aus dem Koffer , füllte ihn mit Wasser , tränkte ein Tuch , welches wohl zum Säubern von Wunden geeignet war hinein und wand sich wieder Joyce zu. Regulus strich ihr eine kleine Haarsträhne aus dem Gesicht , so das er das Blut vollkommen entfernen konnte. „Wenigstens blutet es nicht mehr.“ , fügte er noch hinzu.
Es breitete sich eine Stille zwischen ihnen aus. Nichts unangenehmen , etwas Vertrautes. Und Regulus begann sich noch etwas einzugestehen. Mädchen waren für ihn bisher immer nur ein Zeitvertreib gewesen , es widerte ihn zunehmend an wie Slytherins sich ihm an den Hals warfen nur weil er ein Black war und als gute Partie galt. Und doch gab er sich mit ihnen ab , weil sie ihn ablenkten , ihn unterhielten. Es war einfach zu leicht sie glauben zu lassen sie wären etwas Besonderes. Ein Lächeln , ein Blick und sie glaubten ihm jedes Wort. Er nutzte es nicht so aus wie sein Bruder und doch war er sich seiner Wirkung durchaus bewusst. Anfangs mochte er Joyce , sie faszinierte ihn , sie war wie der helle Stern in seiner Schattenwelt. Wahrhaftiges Interesse erwachte in dem Black. Doch über die Wochen war etwas anderes geschehen und je mehr Regulus es versucht hatte zu unterdrücken desto stärker kämpfte es sich an die Oberfläche. Sie hatte sich in sein Herz geschlichen. Zu oft ertappte sich Regulus dabei wie er sie beobachtete , lächelte wenn sie lachte , sich wünschte in ihrer Nähe zu sein. Er spürte einen Stich wenn sie andere Jungen anstrahlte und sie mehr zu mögen schien als ihn. Es war doch paradox. Er war kein verliebter Schuljunge und doch wanderten seine Gedanken bei der erstbesten Möglichkeit immer wieder zu Joyce. Ein Moment der Unkonzentration , der Unachtsamkeit und sie erschien in seinen Gedanken. Auch jetzt wünschte er sich nichts sehnlicher als sie in seine Arme zu ziehen. Gefühle ließen sich nicht ewig bekämpfen. Schon das allein zuzugeben war für den Black etwas vollkommen unwirkliches , etwas Fremdes. Ja , er hatte sich verliebt. Es war Zeit das er sich das endlich eingestand.
Erst jetzt fiel ihm auf das die Wunde schon längst befreit von Blut war und er Joyce nur noch in die Augen sah. So wie sie ihm. Der Black schüttelte schmunzelnd den Kopf und legte das Tuch beiseite. Er wusste nicht was Joyce fühlte , doch nur Grübeln war nicht Regulus Art Dinge zu regeln. Er riskierte , spielte gerne mit dem Feuer.
Regulus lächelte schief und fuhr mit seiner Hand in Joyce' Haar. Diese öffnete gerade ihre Lippen und flüsterte „Reg.“
Versuchte sie etwa zu protestieren? Dieses Mal würde er seinem Herzen nachgeben. Der Wind blies noch einmal durch ihre blonde Mähne und als sie so ruhig vor ihm saß wusste Regulus warum er in den letzten Wochen anders war als die letzten Jahre. Sie war der Grund.
Ihre Lippen waren noch gefühlte Millimeter von einander entfernt und der Duft nach Orange umhüllte Regulus als er sagte: „Das wollte ich schon seit Wochen tun.“
Dann legte er seine Lippen auf ihre und gab sich einem Kuss hin der sein Schicksal endgültig besiegelte. Doch bei einem sanften Kuss würde es nicht bleiben , denn in Regulus flammten all seine Gefühle auf , als brachen sie endlich aus seinem Herzen aus.
Sie war sein Mädchen.
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BeitragThema: Re: Der See    Mi Aug 08, 2012 1:03 pm

Seelenruhig, als ob sie alle Zeit der Welt hatten, trug Regulus sie zuerst in die Kabine und begab sich danach in die Richtung des Sees, wenn sie sich nicht ganz irrte. Eigentlich wollte Joyce sagen, dass sie schon gehen konnte und das sie doch viel zu schwer war, doch sie lehnte sich viel lieber an ihn und ließ sich wie früher von ihrem Vater tragen. Sie fühlte sich damals immer wie eine Prinzessin, wenn ihr Vater sie trug. Er erzählte ihr damals, wenn sie mal einen Mann hatte, würde er sie auch tragen. Er würde sie Meilenweit tragen, weil er sie liebte. Welches Mädchen wünschte sich denn nicht einen starken Mann an ihrer Seite, der sie trug ohne etwas zu sagen, alles für sie Tat, auch wenn es nicht selbstverständlich war? Hier lag sie nun in den Armen von dem jungen Black und ließ sich von ihm zum See tragen. In diesem Moment fühlte sie sich entspannt und sog den Geruch des jungen Blacks ein. Hatte er sich schon geduscht? Sie wusste es nicht, aber er roch wie immer. Nach Regulus. Dieser Geruch den sie schon vor Wochen kirre gemacht hatte und es immer noch Tat. Joyce dachte nicht an die Schmerzen, die sie hatte, dachte nicht an die letzten beiden Wochen, wo so viel negatives passiert war, dachte einfach an gar nichts außer an Regulus und die Umgebung. Der Wind umspielte die beiden und die Sonne gab etwas Wärme für sie, sodass der warme Wind nur leicht kitzelte. Die Blondine genoss diese Stille zwischen Ihnen und lauschte einzig den Geräuschen der Natur und dem regelmäßigem Atem von Regulus. Sie fühlte sich wie früher in den Armen von ihrem Vater. Geborgen, beschützt und von der ganzen Welt abgegrenzt – nur war das Gefühl nun anders. Nicht dieses Typische, dort war jetzt ein kitzeln im Bauch. Sie wurde von jemanden getragen, der ihr viel bedeutete und dem sie viel bedeutete. Während Joyce versuchte, genau zu begreifen was sie gerade dachte, schmiegte sie sich noch enger an Regulus und lächelte in sich hinein. Wäre es vielleicht schon dunkler und die Sterne könnte man sehen, dachte Joyce, wäre es wohl das romantischste was ihr bis zu diesem Tage vorgefallen war. Doch auch so war sie glücklich, so etwas hatte sie nicht erwartet. Sie war überrascht, wie viele Seiten Regulus doch hatte. Viele Seite, zusammengefasst in zwei Oberkategorien: Die kalte Seite, die sie nicht mochte und die warme, gutherzige, freundliche Seite, die sie umso mehr liebte. Es war die Seite, die sie am liebsten immer bei ihm sehen wollte. Doch auch das kalte reizte sie sehr. Dieses böse ließen ihnen sexy wirken, was sie niemals so sagen würde zu ihm. Was sie alles so wollte, fiel ihr ein. Doch so ziemlich alles ließ sich auf Regulus zusammenfassen. Joyce wusste nicht, ob sie sich nun mehr Hoffnungen machen sollte oder es einfach so zusammenfassen sollte, dass es selbstverständlich war. Doch, wenn sie es sich nur einbildete, warum ließ er es sich gefallen, dass sie sich an ihn schmiegte? Diese ganzen sinnlosen Gedanken können mich mal. Ich genieße es jetzt!, bestimmte sie sich kurz und lächelte wieder in die Leere hinein. Sie würden ja noch sehen, ob sie sich umsonst Hoffnungen machte.

Joyce döste schon fast ein, dieser Gang wirkte schon als ob er nie enden würde, als sie plötzlich nicht mehr die Wärme von Regulus Körper an ihrer Rechten Seite spürte. Leicht erschrocken, dass sie vielleicht fiel, schaute sie sich um, doch merkte, dass Regulus sie lediglich absetzte. Sie hatten den See erreicht und nun machte sich Regulus daran, sich um sie zu kümmern. Wie süß , quiekte es in ihrem Kopf und sie schaute verlegen zu Boden und merkte, dass ihre Wangen leicht errötet waren. Sie schaute dann wieder zum schmunzelnden Reg, der ihr sagte: „Das ist typisch für dich Joyce. Kämpfen bis zum Umfallen und zu stolz zuzugeben das du doch was abbekommen hast.“ Wie er es erfasst hatte. Sie wollte doch nicht schwach wirken. Sie war nicht das kleine verletzliche Mädchen, oder doch? Eigentlich war es ihr gerade egal. Normalerweise würde sie nun demonstrieren, sie war niemals schwach, doch gerade jetzt war es ihr egal. Doch sie wusste, sie konnte jetzt nicht einfach diesen Kommentar auf sich beruhen lassen und darum versuchte sie aufzustehen. Sie wusste natürlich, dass er sie aufhalten würde, aber genau das wollte sie ja. Einfach nur so tun, als ob sie ihm das Gegenteil beweisen. Langsam stemmte sie sich auf, doch wurde wie erwartet von Regulus Hand sanft wieder auf den Boden gedrückt. Schmunzelnd beugte er sich erneut zu ihr vor und flüsterte ihr leicht, dass sie es gleich lassen sollte. Als Regulus so nah da war, hörte Joyce ihr Herz lauter pochen. Sie konnte seinen Atem auf ihrer Haut spüren und wiederstand dem Drang, ihre Arme um ihn zu schlingen. In ihrem innerem jubelte es. Er kümmerte sich gerade um sie! Er zeigte Zuneigung. Joyce’s Drang, sich an ihn zu kuscheln stieg von Sekunde zu Sekunde und es fiel ihr schwer. Damit fing sie an, sich an der Unterlippe zu knabbern, doch ließ es sofort sein. Das kam bestimmt nicht gut. Sie wollte wirklich, dass Regulus sie mochte. Sie wollte alles für dafür tun. Sie wollte wieder das knistern haben, das sie damals hatten.
Sie sah ihn einfach nur an. Sie sah, wie der junge Black ein Tuch in Wasser tunkte und sich dann wieder zu ihr wandte. Sie konnte es nicht lassen, in dieses Gesicht zu sehen. In ihr kribbelte es am ganzen Körper, als er ihr eine blonde Haarsträhne aus dem Gesicht strich. Als er dann noch sagte, dass die Wunde nicht mehr Blutete, hörte sie eigentlich gar nicht hin, sie schaute nur wie seine Lippen sich bewegten. Ich frage mich, ob ich einen Liebestrank getrunken habe, oder ist das normal?, fragte sie sich selbst und fuhr fort, Regulus anzuschauen. Dieser säuberte ruhig ihre Wunde, strich ihr über die Stirn, immer und immer wieder. Auch er wirkte Abwesend. In seiner Traumwelt. Lächelnd beobachtete sie ihn weiter. Wie er immer nur auf ihre Stirn blickte, wie er die ganze Zeit leicht schmunzelte und wie süß generell sein Blick die ganze Zeit war. Joyce fragte sich, ob es so eine Schönheit noch gab. Wie alles perfekt an ihm schien. Was aber noch perfekter wäre – dachte Joyce sich – wenn sie aneinander liegen würden. Seine Arme um sich zu haben und seinen Körper an ihrem zu spüren war wohl gerade ihr größer Wunsch. Dieser Körper machte sie schon ganz hibbelig. Diese Muskeln, dieser Bauch. Wer stand schon nicht auf einen Sixpack? Wie sie ihm nun gerne über den Bauch fahren würde. Über seinen Gesicht streichen würde. Kurz schloss sie ihre Augen, über was dachte sie da gerade nach? Eigentlich zickten sie sich nur an. Sie waren ja mal fast keine Freunde. Doch nun. War sie verliebt. In Regulus Black.
In diesem Moment hörte Regulus auf, ihr über die Stirn zu streichen. Joyce biss sich auf die Lippen. Sie wusste, sie musste etwas sagen. Ein Danke wäre vielleicht passend gewesen. Doch alles was sie nun sagen würde, wäre unpassend. Ihr würde kein Danke über die Lippen kommen, wohl eher ein ‚Wieso siehst du so gut aus?‘. Seine dunklen Augen schauten genau in ihre Augen. Er schüttelte den Kopf, als ob er einen Gedanken verworfen hatte und legte das Tuch beiseite. An was dachte er gerade? An das, was sie dachte? Hatte er Gefühle für sie? Diese Hoffnung stieg in ihr, als er ihr durch die Haare fuhr. Er hatte dieses unwiderstehliche Lächeln auf den Lippen und es entfuhr Joyce ein leises „Reg“. Sie wollte nicht mehr reden. Ihr war es noch nicht einmal ganz bewusst, warum sie überhaupt Reg gesagt hatte. Wahrscheinlich, um einfach nur seinen Namen aussprechen zu dürfen. Doch statt etwas zu fragen, was das sollte, kam Regulus ihr näher. Joyce Körper war von oben bis unten unter Strom, sie wollte nichts überstürzen. Ihre Lippen sehnten sich nach seinen, sie wollte den Drang nachgeben, doch sie konnte nicht. Diese weichen Lippen, dachte sie und blickte wieder in die Augen des Black’s. Dieser schaute sie mit diesem Blick an, den sie nicht zuordnen konnte, doch das wollte sie eigentlich auch nicht. Das einzige was sie wollte, war Regulus, der sie umarmte. Sie wollte nur Regulus und nicht nachdenken. Sie wollte seine Nähe spüren. Sie sehnte es sich so… „Das wollte ich schon seit Wochen tun.“
Somit legte er seine Lippen auf ihre. In Joyce loderte eine Flamme auf, die sie noch nicht kannte. In ihrem Körper zuckte es nach verlangen. Es war zu Anfang ein sanfter Kuss. Doch als Joyce ihre Arme um Regulus Hals legte und er sie an sich ran zog, wurde der Kuss leidenschaftlicher und zog sich in die Länge. Sie würde niemals von ihm loslassen, nicht, wenn sie diese Chance mit ihm hatte. Er hatte sie geküsst. Er hatte sie geküsst. Sie konnte es nicht fassen. Er hatte sie geküsst! In ihrem Kopf klang es gerade so, als ob lauter kleine Wesen in ihrem Kopf ihr zujubelten. Joyce lächelte in den Kuss hinein. Der Geruch von Regulus umgab sie, sie spürte ihn an sich. Lächelnd drückte sie Regulus auf den Boden und schmiegte sich an ihn. Sie hatte ihn jetzt. Zeit zum Küssen hatten sie wohl noch genügend. Kichernd lag sie auf ihm und fuhr ihm durch die Haare, stolz darauf, das endlich tun zu dürfen. „I-Ich bin baff.“, zwang sie sich zu sagen. Sie konnten ja nicht in Ewigkeit da liegen und nichts tun. „Ich habe nicht erwartet… das du.. das ich.. das überhaupt“, sagte sie leicht hilflos und gab es gleich auf. Sie stütze sich vom Boden ab, um Regulus besser sehen zu können. Doch statt noch irgendwas zu sagen, beugte sie sich wieder vor um ihn zu küssen. Es war wohl kein Traum. Sie bildete sich nichts ein. Sie war wirklich hier und sie küsste Regulus Black. Aaaaawww , giggelte es in ihrem Kopf.

In dem Moment, wo sie gerade unaufmerksam war, drehte Regulus plötzlich den Spieß um und drehte sich und Joyce zur Seite, sodass er nun über ihr lag. Lächelnd schaute sie zu ihm auf, er hatte ein paar Grashalme in den Haaren. „Was nun Regulus? Was wirst du machen?“, fragte sie ihn. Da er jetzt sozusagen die Kontrolle hatte, fragte sie sich, was noch kommen würde. Eins wusste sie nun ganz genau. Regulus überraschte sie immer von neuem.
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BeitragThema: Re: Der See    Fr Sep 07, 2012 6:37 am

cf: Mädchenzimmer - Brown / Evans / Campell

Arm in Arm lief Lily mit ihrer besten Freundin die vielen Treppen nach unten. Während des ganzen Weges waren sie hauptsächlich jüngeren Schülern begegnet. Von James oder einem seiner Freunde war keine Spur und Lily konnte sich schon denken wo sie alle waren - frühstücken natürlich! Das Frühstück in Hogwarts war besser als in einem vier Sterne Hotel! Normalerweise war die Evans auch eine der ersten die die große Halle aufsuchte um sich mächtig den Bauch voll zu hauen. Aber heute Morgen war ihr einfach nicht danach. Bisquit gab ein quikendes Geräusch von sich, als sie an der befüllten großen Halle vorbei liefen. Er hätte sicherlich nichts dagegen gehabt mal kurz am Frühstücksbuffet vorbei zu schauen. Sie grinste und streichelte sanft über die Federn ihres kleinen Freundes.
Als sie das große Schulgebäude verließen, wehte ihnen ein kalter Wind ins Gesicht. Der Winter lag wirklich vor der Tür. Blieb nur zu hoffen, dass sie jetzt noch einige schöne Herbsttage bekamen. Eigentlich mochte Lily diese Jahreszeit sehr gerne. Ihre Mutter sagte immer - mit ihren Haaren passte sie perfekt in den Herbst. Und in der Tat - jetzt fing sie langsam wieder an die dunkleren Farbtöne oder braun als Kleidung zu bevorzugen. Im Sommer oder Frühling hingegen trug sie gerne bunt - soweit es ihr mit dieser Haarfarbe natürlich möglich war.

Während sie ihren Gedanken so nachhing liefen sie über das Schulgelände bis sie von weitem schon den großen See erkennen konnten. Noch war von Ted keine Spur zu sehen. Alice und sie suchten sich einen hübschen Platz aus und die braunhaarige Hexe kramte aus ihrer verzauberten Tasche eine große Decke hervor. Gemeinsam breiteten sie diese aus und Alice fing an warme Getränke sowie ein paar Bücher auf dem Stoff auszubreiten.
"Du hast echt an alles gedacht." Beeindruckt sah die Rothaarige zu wie ihre Freundin eins nach dem anderen aus der Tasche zauberte. Es fehlte hier wirklich an nichts. Kekse für die Tiere, Essen für sie und Ted... "Wann hast du dass denn alles eingepackt?"
Ihr kleiner Waldkautz flatterte währenddessen auf die Deck und hüpfte Stück für Stück mehr auf die Kekse zu die allerdings noch in einer geschloßenen Box steckten. "Du kleiner Nimmersatt.."
Genau in dem Moment kam ein blonder Junge auf die Hexen zu. Er hatte ein für ihn typisches Lächeln auf den Lippen und ließ sich lachend neben den Mädchen nieder. Er schüttelte kurz sein Haar und sorgte dafür, dass haufenweise nasse Perlen rund um die Umgebung fielen. Lily strich sich lächelnd einen kleinen Tropfen von der Wange. "Guten Morgen Ted."
Wieder mal musste sie feststellen, dass er echt süß war. Sein Lächeln steckte wirklich an. In dem Moment fiel ihr auch weider ein, dass er Muggelstämmig war genau wie sie. Sie grinste in sich hinein und freute sich umso mehr auf den Tag.
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BeitragThema: Re: Der See    Fr Sep 07, 2012 7:58 am

cf: Mädchenzimmer - Brown / Evans / Campell

Lily nickte und lies Bisquit auf ihren Arm fliegen. Alice streichelte Paule nochmal über den Kopf und öffnete dann das Fenster, dass Zeichen für ihn zum See zu fliegen. Der kleine Mann machte sich eifrig auf seine Weg. Grinsend sagte Lily, als sie die Tasche ihrer Freundin sah: "Also dann. Auf gehts." Die Evans wusste, dass sie sich auf ihre Freundin verlassen konnte und so war es auch anders herum.
Die Beiden verliesen Arm in Arm das Schulgebäude. Auf dem Weg trafen sie einige Schüler, vorallem Jüngere. Die standen an Wochenenden noch mit vollem Elan früh auf und wollten den ganzen Tag nutzen, die Älteren waren wahrscheinlich noch mit Essen beschäftigt. Die Brown lächelte, alles was für ein Frühstück zu gebrauchen war, hatte sie in ihre Tasche gesteckt. Gemeinsam traten sie durch die große Tür, der Himmel war klar, aber trotzdem nicht strahlend blau, er hatte eher einen leicht grau Ton angenommen, obwohl relativ wenige Wolken vorhanden waren. Eine leichte Brise umspielte die Haare der jungen Hexe und sie bekam leichte Gänsehaut. Solange der Herbst mild bliebe, würde auch der Winter nicht allzu stürmisch werden. So hoffte sie zumindest.
Schon nach wenigen Metern konnte man den See sehen. Das Wasser schien schwarz zu sein, obwohl sich einige Sonnenstrahlen darin brachen. Es war eben kein normaler See. Irgendwo darin lebten mystische Tiere, deswegen schwammen eigentlich auch nie Schüler darin. Vielleicht war es auch verboten oder ein unausgesprochenes Gesetzt.
Am Himmel sah sie eine Eule kreisen und ihr war klar, dass war ihre Eule - Paule.

Die zwei erreichten bald eine gemüdliche Stelle und Lily zog den Teppich aus der Tasche. Sie breiteten ihn gemeinsam auf, sodass Bisquit und Paule schnell Platz nahmen. Sie nahm ihm das Körpchen ab und setzte die drei Knuddelmuffs und die zwei Minimuffs auf die Decke. Als nächstes hohlte sie eine Frischhaltedose hervor, die mit Keksen gefüllt war und nahm ein paar, um sie zusammenzukrümeln. Die Muffs begannen sofort sich darüber herzumachen und ihre Freundin gab den beiden Vögeln ebenfalls welche. Die Tasche war noch reichlich gefüllt und sie legte die Brote, ein paar Bücher über die Prüfungen und die Getränke heraus. Sie hatte eine Flasche Wasser und eine Termoskanne voll Tee eingesteckt. Damit es passte stellt sie noch drei Becher daneben.
Lily staunte: "Wann hast du das alles eingepackt?" Alice lächelte, nach all den Jahren konnte sie ihre Freundin noch verblüffen.
Leise meinte sie: "Als du im Bad warst."
Plötzlich hörte sie Schritte hintersich und als sie sich umdrehte sah sie den Blondschopf lächelnd auf sie zukommen. Ted hatte eine ähnliche Art wie sie, stets freundlich. Er lies sich neben sie fallen und schüttelte seine nasen Haare hin und her. Wie ein Hund, dachte sie lächelnd. Der junge Mann verteilte überall kleine Wassertropfen und eine traf sogar ihren Pulli.
„Morgen, Mädels!“, lachte er verschmitzt. Seine Augen schauten zwischen vereinzelten Haaren hindurch und trafen ihren Blick.
Die rothaarige Hexe und sie sagten fast Zeit gleich: "Guten Morgen Ted." Sie lächelte leicht und schaute sich um, eine kleine Gestalt stand halb versteckt hinter einem Baum. Sie kannte die Person und war sich fast sicher, dass es Andromeda war, die kleine Schwester von Bellatrix und Narzissa Black, Cousine von Sirius Black. Es gab viele Leute, die sie wegen ihrer Verwandtschaft falsch einstufte, doch sie wusste, jeder Mensch ist einzigartig, egal welche Familie er hat.
Mit leichter Unsicherheit in der Stimme fragte sie: "Würdes es euch etwas ausmachen, wenn ich Andromeda herwinke?"
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BeitragThema: Re: Der See    So Sep 16, 2012 11:39 pm

Coming from: Hogwarts :: Haus Gryffindor :: Jungenzimmer Potter / Black / Lupin / Pettigrew / Longbottom / Tonks

„Guten Morgen Ted“, sagten die beiden Hexen fast gleichzeitig. Leicht lachend fuhr Ted sich durch die Haare. Die beiden waren doch eigentlich ganz unterschiedlich, oder nicht? Alice war eine Anführerin, war stets unter Kontrolle und dessen Bewusst, was sie Tat. Sie plante alles durch, wie es sich gehörte. Wohl auch das ganze Picknick, das hier war. Ted konnte sich nicht erinnern, dass sie so was überhaupt geplant hatten. Zwar kannte Ted Lily nicht ganz so gut wie Alice, doch eins konnte er mit Sicherheit sagen, Lily hat nicht an so etwas gedacht. Das war ganz allein das Werk von Alice. Lily war eher der gelassenere, schüchterne Typ von Frau. Sie sah auch dementsprechend zierlich aus, aber sie hatte immer ein zierliches Lächeln auf den Lippen. Einen kurzen Moment hielt er inne. Eigentlich wollten sich doch nur Ted und Alice treffen? Oder hatte er wieder etwas verplant. Doch auch im nächsten Moment war es ihm egal. Er wollte sich doch so oder so einmal mit Lily unterhalten. Er wusste zwar nicht den Grund, aber irgendeinen würde er schon finden. Der junge Gryffindor lehnte sich an den Baum, so dass er einen kompletten Überblick hat über das ganze Essen, dass Alice verbreitet hatte. Immer noch mit einem Grinsen schaute er sie an. „Wo hast du denn die Zeit gehabt, das alles zusammen zu finden?“, lachte er. Ganz anders wie er. Er hatte es gerade mal geschafft überhaupt unter die Dusche zu kommen und ist noch schnell rausgerannt. Ted beobachtete die beiden Mädchen, wie diese sich noch die Wassertropfen wegwischten und machte keine Anstalt sich zu entschuldigen. Er fands eher lustig, wie sie da saßen und kurz ihre Kleider begutachteten, was alles nass geworden war. Er selbst war auch noch etwas nass, denn das Wasser tropfte teilweise noch von seinen Haaren runter auf seine Nase oder seine Klamotten. Wieder einmal fuhr er sich durch die Haare – was er in letzter Zeit komischerweise viel zu oft tat, wahrscheinlich, weil seine Haare nun etwas länger waren und er sie formen musste, indem er seine Haare wie ein Hund hin und her wedelte – und schaute wieder die beiden Mädchen an. Diese waren entweder gerade mitten in einem Gedankenübertragenden Gespräch, oder einfach nur am Nachdenken. Aber Frauen hatten doch , zumindest sagen sie es selbst, immer so etwas an sich, dass sie mit einen ihren besten Freundeninnen oder so ohne zu reden, sich Informationen weiterleiten konnten. Amüsiert schmunzelte er kurz seine Stirn und beobachtete sie. Kurz darauf trafen sich ihre Blicke wieder. Während Alice kurz darauf wieder woanders hinschaute, blickte Ted Lily, die seinen Blick traf. Die beiden Freunde sahen sich leicht lächelnd an. Doch bevor Ted was sagen konnte, sagte Alice etwas, was Ted sprachlos machte – was nicht oft passierte. Er wandte den Blick von Lily – die, was er gestehen musste, ziemlich süß fand – zu Alice und dann weiter zu dem Mädchen was wohl hinter ihm stand. „Würd‘s euch etwas ausmachen, wenn ich Andromeda herwinke?“ , durchdachte Ted die frage erneut. Andromeda? Andi? Black? Dormeda? All diese Namen führten zu einer Person hin. Leicht verwundert blickte Ted über seine Schulter und traf den Blick der Black. Er musste sich unter Kontrolle halten, dass nicht sein Unterkiefer nach unten Klappte. Sie war es. Aber wieso und was machte sie hier? Ted wusste so gar nicht was er tun sollte. Er konnte grad lachen aber auch verwundert oder schockiert gucken. Er hatte Zeit gehabt über alles nachzudenken. Es würde Konsequenzen haben, wenn sie rüber kommen würde und offensichtlich zeigen würde, dass sie ihn mochte. Moment, das klang so, als ob er das nicht wollte. Doch, wie er wollte, doch es war eine Sache, wenn er Lily süß fand – die btw gerade vergeben war – oder eine Black gut fand. Er legte sich liebend gern mit James an, aber nicht mit einem ganzen Rudel von Wildgewordenen Slytherins UND Gryffindors. Doch Ted musste grinsen. Diese Vorstellung war irgendwie ZU komisch.

Aber was sollte Ted nun machen? Irgendwie fand er es auch wieder amüsant, dass er nicht zeigen durfe, dass er Andromeda mochte. Beziehungsweise *sehr* mochte. Also eigentlich war das alles kein Problem gerade für ihn. So wie die Ted’s nunmal sind, was soll schon schlimmes passieren? Er fühlte sich gerade nur heiß begehrt von der Black. So Massenschwarm-mäßig. Obwohl es nur eine Person war. Vielleicht wurde er von der Black gestalkt und nun bis hierhin verfolgt? Giggelnd wand er sich von der Black ab und schaute zu Alice. „Mich stört’s nicht“, gab er seine Stimme dazu. Er hatte wieder Gedanken. Eigentlich lief doch alles gut. Alice saß hier, Lily war hier und bald kam auch noch Andromeda dazu. Welcher Junge konnte denn da pessimistisch sein? Kurz schaute Ted noch einmal über seine Schulter. Andromeda wirkte schockiert, da sie auf einmal jeder anguckte. Ted schaute sie noch einmal lächelnd an und verschränkte dann die Arme hinter seinem Kopf und schaute Lily an, die wohl noch am Grübeln war, oder schon was gesagte hatte, was er wohl mit seinen Gedanken übertönt hatte. Welch Herrlicher Tag, welch Herrlicher Tag, dachte Ted mit guter Laune. 3 Gutaussehende Mädchen um mich herum. Was soll da denn schon schlimm sein? Doch irgendein Grund ließ sich finden. Womöglich James, der vielleicht eifersüchtig war, dass er was mit Lily zu tun hatte oder was wusste er schon. Vielleicht juckte er James auch nicht. Oder Frank. Beide festen Freunde. Ach, warum dachte er denn an die Freunde der Mädchen die hier saßen? Es saßen schließlich sie hier, und keine anderen.
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BeitragThema: Re: Der See    Mo Sep 17, 2012 10:33 pm

Während Lily versuchte Bisquit davon abzuhalten den Muffs alle Kekskrümel weg zu essen beobachtete sie ihre Freundin die immer mehr Dinge aus der Tasche holte. Bei dem Haufen Essen konnte man ja nur Hunger bekommen. Die rothaarige Hexe gab den beiden Vögeln ein letztes Stück Keks und hoffte dass sie sich damit zufrieden gaben.
Danach blickte sie leicht herüber zu Ted. Seine blonden Haare waren immernoch sehr nass und tropften. Dass ihn das gar nicht störte? Naja, wahrscheinlich typisch Junge! Lily mochte nasse Haare überhaupt nicht. Im Schwimmbad an einem heißen Sommertag ja. Aber sonst? Nein danke. Sie schmunzelte und streichelte noch mal kurz über die Federn ihres Waldkauzes.
Sie sah kurz über die Bücher die Alice neben sich gelegt hatte und dachte an die Hausaufgaben die sie in naher Zukunft aufgebrummt bekommen würden.
Dieses Jahr würden sie auch die ZAG-Prüfungen schreiben müssen. Am Ende der fünften Klasse finden in den Hauptfächern und den belegten Wahlfächern Zwischenprüfungen statt. Dabei wird innerhalb von zwei Wochen jedes der Fächer schriftlich und praktisch geprüft und einzeln bewertet.
Lily verzog etwas den Mund bei den Gedanken an diese Tests. Sie mochte Schulaufgaben und der Gleichen gar nicht. Aber wer mochte dass schon? Eigentlich war sie eine sehr gute Schülerin und konnte sich über ihre Noten wirklich nicht beklagen. Aber sie wusste auch, dass sie eigentlich in bestimmten Fächern noch mehr konnte wenn sie sich mehr reinhängen würde. Naja, solang sie bestand war ja alles in Ordnung.
Ihr blick huschte wieder zu Alice und ein lächeln schlich sich auf ihre Lippen. Alice war immer die Ruhe selbst. Sie würde wieder starke Nerven haben müssen um ihre Freundin Lily vor jeder Prüfung zu beruhigen. Sie war einfach immer viel zu aufgeregt. Ihre grünen Augen schweiften herüber zu Ted der inzwischen am Baum lehnte und ebenfalls die Szenerie beobachtete. Als sich ihre Blicke trafen lächelten sie beide etwas zaghaft. Er war echt süß. Ob er sich fragte warum sie auch hier war? Schließlich hatte er sich ja eigentlich nur mit Alice verarbredet...

Genau in dem Moment sagte ihre beste Freundin etwas, was Lily erstaunt aufblicken ließ. Andromeda? Fragend sah sich die rote Hexe um und tatsächlich! Hinter einem Baum einige Meter weiter stand die Junge Black und sah unsicher zu der kleinen Gruppe herüber - so kam es Lily zumindest vor. Was machte sie hier und noch viel mehr - warum sah sie so zu ihnen herüber?
Im Gegensatz zu ihren beiden Schwestern war Andromeda eher ruhig und Lily wusste nicht sehr viel über sie. Nur, dass sie wohl die Einzige war die noch ein einigermaßen normales Verhältnis zu ihrem Cousin Sirius führte... oder? Die Evans war sich wirklich nicht sicher. Sie wusste nich viel über die Blacks, aber sie wusste dass Andromeda ihr von allen am sympathischsten war.
Warum Alice jetzt jedoch der Meinung war sie herwinken zu müssen war ihr irgendwie etwas schleierhaft. Hatte sie irgendwas nicht mit bekommen? Ted äußerte sich neutral, dass es ihn nicht störte und auch Lily zuckte nur mit den Schultern.
"Warum nicht. Aber bist du dir sicher, dass sie her kommt? Wir haben doch gar nichts mit ihr zu tun.." Sie sah ihre Freundin leicht fragend an, ging dann aber nicht weiter darauf ein. Als sie damals in der Winkelgasse mit Alice, Sam und den beiden Black's ein Eis essen waren, war es ja auch ganz nett gewesen.
Ihr Blick fiel erneut auf den blonden Jungen mit den nassen Haaren und prompt zückte sie ihren Zauberstab um Teds Haare trocken zu zaubern.
"Es ist Herbst Ted. Du wirst dich noch erkälten, wenn du mit pitschnassen Haaren hier rum sitzt." Sie lächelte triumphierend und steckte zufrieden ihren Zauberstab zurück.
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BeitragThema: Re: Der See    Do Sep 20, 2012 6:51 am

Alice schaute beharrlich auf Andromeda und wartete darauf, dass Ted und Lily antworteten, doch ihrer Meinung nach brauchten die Beiden viel zu lange. Entschlossen schaute sie zu dem Jungen, der in Gedanken versunken war. Es dauerte einige Zeit bis er seine Neutralität äußerte. Sie gehörte zu den Menschen die es eigentlich nicht leiden konnten, wenn jemand sagte 'Ist mir egal!'. Niemandem war etwas wirklich egal, sie waren nur zu faul wirklich ihre Meinung zu äußern. Sie wartete auf Lily, sie hoffte, dass ihre Freundin positiver gestimmt war, jedoch traf ihre Äußerung nicht ganz ihre Erwartung: "Warum nicht. Aber bist du dir sicher, dass sie her kommt? Wir haben doch gar nichts mit ihr zu tun..."
Ted lehnte sich gegen den Baum und Lily trocknete seine Haare und Alice, die wank nun dem entfernten Mädchen zu. Es zögerte doch begann dann langsam auf die Gruppe zuzulaufen. Alice grinste siegreich und schaute die Beiden Jugendliche bei ihr an. "Sie kommt.", sagte sie sicher.
Sie schaute sich um, vom See aus konnten man Hogwarts sehen, zumindest die hohen Türme, in einem davon lag ihr Zimmer, ihre Rückzugsmöglichkeit. Huffelpuff strich lautlos um die Gruppe herum und hob die Schnauze als die Slytherin in der Nähe war. Ihre Knieselin warf ein wachsames Auge auf alles und jeden. Jede Kleine Bewegung wurde analysiert und bewertet. Sie waren eben eine schlaue Tierart und mit einigen magischen Fähigkeiten ausgestattet. Sie bewachte steht die Vogel und Muffs und stellte sicher, dass nichts schief ging.
Einmal hatte die junge Brown gedacht und so wäre es bestimmt auch: "Wäre ich ein Tier, wäre ich eine Knieselin."
Ihr Gedanke brachte sie zum Schmuzeln und sie lächelte freundlich, als Andromeda an die Guppe herangetreten war.
"Hallo Andromeda!", sagte sie erfreut: "Setzt dich doch."
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BeitragThema: Re: Der See    Mo Okt 01, 2012 5:57 am

cf. Mädchenzimmer Darrell / Black / Black / Winston

Als der Blick der einen Hexe - die sie nun als Alice Brown, Gryffindor, 5. Klasse erkannte - sie zum ersten Mal traf, zuckte Andromeda leicht zusammen und hätte sich entgegen aller Vernunft fast hinter dem Baum versteckt. Was zugegebenermaßen ziemlich dämlich gewesen wäre, wo man sie doch ohnehin schon entdeckt hatte. Anscheinend sagte die dunkelhaarige Gryffindor etwas zu Ted und dem anderen Mädchen - welches sie übrigens mittlerweile als Lily Evans identifiziert hatte - was sie betraf, denn die beiden drehten sich nun ebenfalls zu ihr um. Für ein paar Augenblicke sah Ted ihr direkt in die Augen und sie meinte ihr Herz würde wohl stehen bleiben, ehe es mit ungeheurem Tempo erneut loslegte, als er sie lächelte. Und dann...wandte er sich ab, und er schenkte dieses Lächeln Lily Evans...sofort war die Maske wieder da, die Andeutung eines Lächelns, nicht zu warm, und kein Blick in ihr Inneres. Sie hatte genug davon. Sie wollte nicht, sie wollte nicht immer hinter dieser Maske verschwinden, wenn die Welt da draußen nicht auf Anhieb so lief wie sie wollte, aber es war ihr einziger Zufluchtsort, es war beinahe schon ein Reflex. Dort konnte ihr wenigstens nichts passieren.
Die Slytherin hätte die Gruppe der Löwen fast vergessen, als Alice wieder ihre Aufmerksamkeit erregte und sie zu ihnen winkte. Überrascht blieb Andromeda zunächst wo sie war und überlegte. Und überlegte. Warum das? Klar, nicht alle Gryffindors waren feindselig gegenüber ihrem Haus, aber es war ganz eindeutig merkwürdig. Ob...sie wollte gar nicht daran denken...ob Ted ihnen davon erzählt hatte? Und...sollte sie der Einladung folgen? Niemand zwang sie dazu, auch wenn es blöd rüberkommen würde, sollte sie einfach so verschwinden. Schließlich überwand sie sich, schluckte ihre Zweifel herunter und ging zu den drei Gryffindors.
"Hallo Andromeda! Setz dich doch."
Zu verwundert um zu widersprechen folgte Andromeda der Aufforderung wortlos und setzte sich an den Rand der Picknickdecke. Dabei mied sie es, Ted anzuschauen - sie wollte nicht sehen, wie er Lily angrinste. Stattdessen konzentrierte sie ihren Blick auf die Dunkelhaarige und merkte, wie sie lächelte - und dabei höchstens zur Hälfte etwas vorspielte - und überlegte, was jetzt wohl von ihr erwartet wurde. Schließlich entschied sie sich für die einfachste Methode. "Hi. Und danke." Sie verstummte, nur kurz, um ihre Gedanken zu sammeln, um nicht gleich mit der nächstblödesten Idee rauszuplatzen. "Schöner Tag heute, hm?" Was sollte man schon zu jemandem sagen, den man kaum kannte?

Der Herbst war wunderbar. Wie jedes Jahr. Alles war bunt, in Gold und Bronze, allein die Farben strahlten eine unglaubliche Wärme aus. Immer wieder regnete es, sodass die ganze Luft erfüllt war vom Geruch nasser Erde, den sie so sehr liebte. Und wenn man sich dann nach einem langen Tag mit einem guten Buch ins gemütliche Bett kuscheln konnte, schien das Leben perfekt zu sein, und sei es nur für wenige Momente. Jetzt war es noch wärmer, die Sonne schien ihr warm auf den Rücken und sofort entspannte sie ein wenig, doch bald würde es kälter werden, nachts frieren, und womöglich sogar schneien. Sie liebte Weiße Weihnachten beinahe noch mehr als den Herbst. Auch wenn die Blacks nicht gerade dafür bekannt waren, für eine angenehme Feiertagsstimmung zu sorgen. Es war schwer, den dunklen Gemäuern des Black-Anwesens etwas festliches zu verpassen, das nicht nach Beerdigung aussah. Sie standen nun mal auf düstere Farben. Sogar die Tannenbäume sahen grau aus. Vielleicht sollte sie dieses Jahr in Hogwarts bleiben.
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BeitragThema: Re: Der See    Mi Okt 17, 2012 10:23 pm

Lily blickte automatisch in die Richtung Andromedas, als Alice sie angesprochen hatte. Die Slytherin schien etwas verdutzt zu sein, kam der Aufforderung oder eher Bitte dann aber nach und kam langsam näher. Kam es Lily nur so vor oder mied sie den Blickkontakt zu Ted ein wenig? Die Braunhaarige setzte sich an den äußersten Rand der Decke und momentan schien sie sich noch nicht wirklich wohl zu fühlen -kein Wunder. Jetzt ging es ihr genauso wie Lily, wenn sie bei Severus stand der von seinen Slytherin Freunden umringt war. Ich lächelte aufmunternd und musste fast ein bißchen lachen als sie so schütern vor sich hin brabbelte.
"Schöner Tag heute, hm?" "Ja, dass ist er in der Tat. Möchtest du Kekse? Wenn ja, dann solltest du dir einen nehmen bevor mein verfressener Waldkautz alles weggegessen hat." Die rothaarige Hexe hielt ihr lächelnd die Keksbox hin. Auch Alice hatte ein freundliches Lächeln aufgelegt und schenkte der Black ebenfalls etwas zu trinken ein.
Sie würden schon dafür sorgen, dass sie sich wohl fühlte. Auch wenn Lily immernoch nicht ganz verstand, warum sie hier war. Ob sie vielleicht Streit mit ihren Freundinnen hatte?
Die Evans sah sich kurz auf ihrer Decke um. Hier sah es echt aus wie im Schlaraffenland. Überall Essen, Trinken und quirrliche Tiere dazwischen. Gelegentlich zog ein leichter Windzug auf und ließ ein paar gelb bis rote Blätter auf den Boden fallen. Es war wirklich herrlich. Hoffentlich hielt das Wetter so noch eine Weile. Auf dieses Grau in Grau und regnerische Tage konnte die Muggelstämmige eigentlich verzichten.
"Und Andromeda, was machst du hier? Sicher habt ihr gestern noch lang gefeiert hm?" Lily wusste auch nicht so recht was sie sagen oder fragen sollte. Gestern hatte Gryffindor gegen die Slytherins verloren. Vielleicht war es jetzt blöd gerade dieses Thema an zu sprechen, aber was anderes fiel ihr im Moment wirklich nicht ein. Etwas entschuldigend sah sie herüber zu ihrer besten Freundin. Für sie war es sicherlich noch schlimm, dass sie verloren hatten. Lily hatte es mittlerweile eigentlich schon ziemlich gut weggesteckt.

((Ich weis nicht viel u eig. is ja auch Ted dran, aber ich wollte euch jetzt nich noch länger warten lassen xD))
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Ted Tonks the first
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BeitragThema: Re: Der See    Mo Okt 22, 2012 4:42 am

„Es ist Herbst Ted. Du wirst dich noch erkälten, wenn du mit pitschnassen Haaren hier rum sitzt.“ , kam aus Lily’s Mund, was Ted jedoch eher zur Kategorie Mutter zählte. Herbst konnte auch warm sein. Außerdem war er Ted. Teddy. Ted. Teddomat. Boss. Er würde doch nicht krank werden. Doch statt zu protestieren, ließ er sich von Lily seine Haare trocken machen. Die Luft die sie um ihn herum schweben ließ war schön warm und so nervten ihn seine Haare nicht allzu sehr. „Tz, nun seh ich nicht mehr unwiderstehlich aus! Danke Lily“, sagte Ted gespielt beleidigt. „Sie kommt.“, sagte Alice lächelnd und schaute an ihm vorbei zu Andromeda. Leicht verwirrend blickt Ted nun herein. Sie konnte sich doch angeblich nicht mit ihm treffen weil er Gryffindor war? Verdutzt ließ er diesen Gedanken fallen, er sollte sich freuen, dass sie überhaupt hier hinkommen würde. Und doch war er leicht stolz, dass sie doch eigentlich wegen ihm kommen würde. Ted beobachtete wie Andromeda die Distanz zwischen ihnen immer mehr verringerte, doch sie ließ sich wohl damit Zeit. Langsam kam sie zu ihnen, wohl noch unsicher ob sie es tun sollte. Alice begrüßte sie und fragte sie, ob sie sich setzten wollte. Natürlich setzte sie sich hin und Ted schaute sie dabei ununterbrochen an. Doch bevor Lily oder sonst wer was bemerkte, drehte er wieder seinen Kopf in Richtung essen und konnte nicht anders als nach dem Essen zu greifen. Essen war ne tolle Sache. Essen machte glücklich. Genauso wie schlafen. Beides erfüllt ein Lebenstraum. Naja, da gabs ja auch noch Mädchen. Sie sollten einen glücklich machen. Ted wusste es noch nicht ganz, bis jetzt brachten sie ihn nur zum Nachdenken. Aber was ja nicht ist, kann ja noch werden, dachte er sich optimistisch.

„Hi. Und danke. Schöner Tag heute, hm?“, fragte die hübscheste der dreien Mädels. Ted unterdrückte sich ein Lachen und mampfte weiter die leckeren Kekse, die fast alle leer waren. In diesem Moment erwähnte auch Lily etwas um den Smalltalk aufrecht zu erhalten. Sollte Ted etwas sagen? Er fand es irgendwie.. er wusste es nicht. Kurz darauf schnitt Lily das Thema Quidditch an. Andromeda war seiner Meinung nach, soweit er wusste, nicht der größte Fan. Aber für Alice war das wohl ein herber Schlag ins Gesicht. *Sie* war sicherlich nicht drüber hingweg. Doch bevor irgendjemand ein Kommentar dazu abgeben konnte, schob sich Ted den letzten Keks in den Mund, nahm sein Block raus und wedelte damit herum. „Wie wärs, dürfte ich euch drei mal zeichnen? Ihr sehr alle so bezaubernd aus, finde ich.“ Während er das sagte, blickte er immer wieder unauffällig zu der Black und hoffte dabei unbemerkt zu bleiben. Wahrscheinlich wurde das aber sowieso nicht beachtet, da er mit einem breitem grinsend , mit Keks in seinem Mund, mit einem Block herumwedelte. Wenn er schon dran denken musste, wie er gerade aussah. Naja. Wahrscheinlich süß. Bevor die Mädels antworten konnten, durchforstete er sein Block nach einem Blatt Papier. Viele Seiten wurden schon bemalt oder hatten irgendwelche komischen Anfänge. Teilweise war es ganz in Ordnung. Ob Lily und Alice überhaupt wussten, dass er zeichnete? Als er ein Blatt gefunden hatte schaute er wieder auf.
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Yasmina Melda
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BeitragThema: Re: Der See    So Nov 04, 2012 12:09 am

Cf: Hogwarts ~ Große Halle


Yasmina hörte Sal aufmerksam zu und nickte als sie fertig war. "Mhm.. also hattest du mal wieder einen Blackout?!" Ihre Stimme klang lieb aber auch gleichzeitig streng. Mina mochte es nicht wirklich leiden wenn sich ihre einzige beste Freundin so betrank, dass sie am nächsten Morgen nicht mehr wusste, was geschehen war. Sie schüttelte leicht ihren Kopf und grinste. Es war komischerweise wirklich so, dass die Gryffindor keine beste Freunde hatte - außer Salazar war da niemand. Die blonde Schülerin verstand nicht, wieso Sal meistens so grob und abweisend zu anderen war, sie hatte ihre weizenblonde Freundin auch nie nach dem Grund gefragt, viel zu viel Angst das Yas auf eine offende Wunde treten könnte. Wenn sie eins wusste, dann das mit Salazar nicht gerade zu Spaßen war.

Der Wind flog wild durch ihre Haare. Sie genoss die perfekt Atmosphäre, die gerade in der Luft lag und sah zum Himmel hinauf. Yasmina liebte solche Momente einfach. Das Schweigen, die Sonne genießen zu können und neben sich die Beste Freundin zu haben. Doch der beinahe zu perfekte Moment wurde durch ein Rascheln neben ihnen beendet. Verwundert erhob sie sich vom Gras und sah zu einer blonden Schülerin. Skye. Sie war Sal und Yas gefolgt wie Yasmina bemerkt hatte, dennoch hatte sie gedacht Skye wollte woanders hin. Melda schaute sie entschuldigen an. "Oh.. tut mir leid. Ich hab dich erst jetzt bemerkt, ich dachte, dass du nur zufällig hinter uns warst", stieß aus ihr raus. "Naja du konntest ruhig ein Anzeichen machen, dass du hier bist." Ein Lachen kam zum Vorschein. Yasmina war sich auf einer Seite unsicher, ob Skye überhaupt ihren Namen wusste und nahm ihre Haare wieder nach vorne. "Achso - fallst du es noch nicht wußtest, ich bin Yasmina Melda. Nenn mich ruhig Mina wenn du magst." Ihr Blick landete auf Salazar und lächelte sie herzlich an. Die beiden Freundinnen hatten solch kleine Ausflüge lange nicht mehr gemacht. Am liebsten würde sie Sal in den Armen nehmen und sie ordentlich knuddeln. "Verbring doch mit uns den Tag", meinte sie einladend und guckte in Skye's Augen. Lässig legte sich die Hexe wieder ins Gras und starre schweigend in den Himmel. Heute war nicht so der Tag an dem sie viel miteinander redeten, es waren eher die Gesten, die Stille und die Atmosphäre, die statt Worte sprachen.

Der Himmel fing an sich langsam zu verdunkeln und das Wasser vom See bildete kleine Wellen, die von der kühlen Abendluft hin und her getrieben wurden. Hörbar atmete sie aus und strich eine Strähne ihres Haar hinter ihrem Ohr.
Bewegt sah die 16 Jährige zum Vollmond. Es war etwas dunkler und kühler als es sonst immer um diese Uhrzeit war. Musste wohl daran liegen, das so langsam der Herbst an die Tür klopfte. Dann fielen ihr wieder die ganzen Hausaufgaben ein, die sie noch erledigen musste. Genervt verdrehte Melda ihre Augen und räkelte sich hoch. "Seit mir nicht böse, aber ich muss leider zurück meine Hausaufgaben machen." Sie verabschiedete sich bei Salazar mit einem Küsschen auf die Wange. Skye lächelte sie höflich an und nahm sie letztendlich in die Arme. Yasmina war nicht so der Typ, der sich mit Händedruck verabschiedete. Als beide nickten stand Yasmina auf und wischte Erde von ihrer Hellen Jeans ab. Zum Glück hat sich kein Fleck gebildet, dachtete sie sich und ging los. Als die junge Hexe sich einige Meter entfernt hatte drehte sie sich nochmal um. "Bis Morgen", kicherte sie.

In einem Schnellgang ging sie in ihr Zimmer und packte sich ein paar Bücher ein. Ein kleines Miau kam von der Seite als ihr Kniesel aufs Bett hüpfte. Liebevoll streichelte Yas ihren Falcum ~ ehe sie hinaus ging und Richtung Gemeinschaftsraum schlenderte. Heute hatte sie wirklich keine Lust zu lernen.. vor allem war sie schon etwas müde geworden. Im Geimschschaftsraum krammte sie in ihren Büchern rum und begann resignierend zu lesen.

tbc: Hogwarts ~ Gryffindor Gemeinschaftsraum
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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Der See    Mo Nov 26, 2012 12:36 pm

tbc: Große Halle

"Seit mir nicht böse, aber ich muss leider zurück meine Hausaufgaben machen."
Yasmina küsste sie rasch auf die Wange und verabschiedete sich. Hausaufgaben, natürlich. Salazar machte sich nicht viel aus Hausaufgaben. Sie machte sie, natürlich. Aber sie war einfach… schlau. Sie musste nicht stundenlang Lernen, sie hatte ein fotografisches Gedächtnis. Sie sah Dinge, prägte sie sich ein und vergas sie einfach nicht. Es hatte schon seinen Grund, warum sie eine der besten Schüler des Internats war. Sieöffnete die Augen. Skye hatte sich zu ihnen gesetzt, nachdem Yasmina so frei gewesen war, sie einzuladen.

„Und wie geht’s dir so?“
Sie wollte das peinliche Schweigen brachen, das sich inzwischen ausgebreitet hatte. Salazar wusste nicht so recht, was sie machen sollte. Sie kannte die dunkelblonde Slytherin nicht besonders gut und auch sonst hatten sie nicht wirklich nicht viel gemeinsam. Sie kamen aus unterschiedlichen Familien, unterschiedlichen Schichten. Ihre Familie war nicht wirklich eine der großen, angesehenen Clans. Natürlich kannte man sich untereinander. Reines Blut war selten und gerne gesehen. Trotzdem war es nicht die ultimative Voraussetzung für ein Ticket in die feine Gesellschaft. Die Ceberus, Blacks, Malvoys. Sie waren schon eher die großen, bestimmenden Familien der Zauberergesellschaft.

Sal genoss diesen Status, aber sie wusste auch, dass es sie nicht unantastbar machte. Immerhin erschuf es eine gewisse Aura, die Niedere davon abhielt, sie auch nur anzusprechen. Es machte es aber auch auf der anderen Seite hart, wirklich Freundschaften zu schließen. Sie hatte von einer kleinen Gemeinschaft gehört, die sich gerade neu bildete. Niemand verschwendete zu viel Zeit oder Gedanken an sie. Geführt von einem, den niemand sah, den man nur hörte, folgten ihre Eltern seinen Worten. Es waren schlaue Worte, interessante Worte, Worte die Sinn machten. Sie hatte sie nie wirklich gehört, aber ihr Vater erzählte ihr, was er sagte. Wie gesagt, eine kleine Gemeinschaft. Sie war noch unerkannt, aber Salazar war zuversichtlich, dass sie noch großes vollbringen würden.

Aber das war jetzt nicht der Punkt, der Punkt war jetzt, wie sie am besten diese noch nicht wirklich unterhaltsame Konversation vorantrieb. Vorerst wartete sie, was Skye sagen würde und lächelte lieb.
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Yasmina Melda
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BeitragThema: Re: Der See    Di Nov 27, 2012 9:52 am

Cf: Gryffindor Gemeinschaftsraum

""Das ist wirklich nett von dir... Uhm, meine Mutter sagt da nichts gegen. Sie hat sich glaub ich daran gewöhnt"", meinte Eirika ein klein wenig nachdenklich. Yasmina legte ihr Kopf zur Seite. "Also was sowas betrifft, kann meine Mutter sich eine Scheibe abschneiden", sagte sie und grinste.
"Meine Mutter ist sehr ordentlich. Aber es ist eher mein Vater, der was dagegen hat und naja wenn mein Vater was dagegen hat, hat meine Mutter auch was dagegen." Hörbar stieß sie die Luft aus ihrer Lunge. "Ich persönlich würde mich niemals für einen ändern."

Eine kleine Pause folgte als Yasmina meinte, das sie auf den Richtigen wartet. ""Ahaa, Traumprinz ja? Das ist doch schöön"", meinte sie lächelnd
"Ja, ich bin früher auf Jungs reingefallen die halt nur ein benutzen und alles. Seitdem bin ich extrem vorsichtig geworden. Ich lass mich nicht mehr verarschen, dafür bin ich mir selbst zu schade." Die langbeinige Hexe hob ihr linken Mundwinkel. "Kein Mädchen sollte jemals verarscht werden. Dass wünsche ich niemanden, aber es passiert heutzutage so oft." "Aber lass uns bitte nicht über sowas jetzt reden.. Wollen wir rausgehen?" Vorsichtig strich sie Falcum über sein weiches Fell und stand, nachdem Eirika zugestimmt hatte auf. "Okay, dann lass uns runter zum See oder sonst wohin", meinte Yas.
Die beiden Freundinnen gingen zusammen los. Es war schon deutlich kälter geworden, ihre Haut überzog sich mit einer Gänsehaut und ihre Haare wehten zusammen mit dem Wind. Auf den Weg begegneten ihnen noch viele schlaflose Schüler. Die meisten waren zu zweit eine rauchen. Unverständlich verdrehte sie ihre Augen. "Die meisten hier auf Hogwarts rauchen nur um cool zu wirken, hab ich so das Gefühl", murmelte Mina zu der Rothaarigen rüber. "Naja .. wer es nötig hat." Ein kleines Grinsen kam zum Vorschein als sie ihren Satz selber hörte. Sie hörte sich an wie ihr Vater.

Nach einer Zeit kamen die beiden an. Skye und Salazar saßen immer noch am See und wie es aussah unterhielten sie sich - deswegen ging Yas nicht in deren Richtung, sondern einen etwas größeren Bogen um die beiden Slytherin's herum.
"Bist du eigentlich mit jemanden aus Slytherin befreundet?"
Etwas müde ließ Melda sich im Gras nieder und legte sich zurück. Sie musste sich keine Sorgen um ihre Haare machen, die Wiese war bestens gepflegt, nirgends lag Müll rum. "Sag mal.. wie findest du die Jungs hier auf Hogwarts?" Die Gryffindor schaute in den Himmel und versuchte Bilder zu erkennen. "Ich finde, die meisten tragen ihre Nase viel zu hoch, vorallem wenn sie reinblütig sind. Ich meine Muggelstämmige sind in deren Augen eine Schande und werden verspottet." Genervt rieß Yas das Gras raus. "Also ich will jetzt nicht sagen, dass alle so sind, aber die meisten."
Eine absolute Stille herrschte - man hörte nur das leise Getuschel von anderen Schüler, die sich ebenfalls am See aufhielten und das Wasser, was sich wild bewegte. Eirika legte sich neben ihr lang hin und verfolgte ihre Blicke zum Himmel. "Machst du dass auch manchmal? Einfach in den Himmel starren und überlegen? Ich such dabei immer irgendwelche Sternenbilder", lachte die Blondhaarige Hexe. Sie holte aus ihrer kleinen Tasche ihren Zauberstab. "Ist ein bisschen dunkel hier." Eigentlich hatte Yasmina nichts gegen die Dunkelheit, aber draußen war es ihr schon etwas unheimlich. "Lumos", sagte sie und ein kleines, helles Licht leuchtete an der Spitze ihres Zauberstab. Ein Schmerz breitete sich in ihrem rechten Bein aus. "Aua", murmelte sie und kam langsam hoch. "Ich glaub ich hab mich heute viel zu wenig bewegt - selbst auf Sport hab ich heute verzichtet!" Melda liebte nichts mehr als Sport. Es lag ihr einfach im Blut.

"Lass uns ein bisschen rumgehen", schlug sie vor und zauberte das Licht mit 'Nox' aus. Die langbeinige steckte ihren Zauberstab zurück in die schwarze Tasche. Eirika nickte und beide standen gleichzeitig auf. "Was für eine Haarfarbe hattest du vor rot?" Etwas humpeln ging Mina neben ihrer Freundin. "Woah, bei Merlin's Bart tut mein Bein gerade weh." Bei jedem Tritt auf den Boden zog sich ein krampfartiger Schmerz nach oben - das ist also die Bestrafung wenn man ein Tag lang keinen Sport treibt!
Yasmina harkte sich bei ihrer Gryffindor Freundin ein und schlenderte über die Wiese.
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Eirika Hansen
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BeitragThema: Re: Der See    Do Nov 29, 2012 9:33 am

cf - Gryffindor Gemeinschaftsraum

Eirika schaute ihre Freundin munter an und wartete mal ab, was diese so zu erzählen hatte. Bisher hatte sie immer eine ganze Menge Spaß mit ihr zusammen unterwegs zu sein oder auch nur zu sprechen. Das war wohl einfach echte Freundschaft, wie man so schön sagte. "Och ich bin mir sicher, deine Mutter hat auch ihre guten Seiten", antwortete die Rothaarige mit einem sanften Lächeln. Ihre Mutter hatte nicht ganz so viel Gutes, deswegen sprach sie auch eigentlich nicht ganz so oft über sie... Ab nächstes Jahr würde es hier vielleicht anders sein? Ihre Schwester käme dann auf die Schule und dann war das daheim sicher ein riesen Thema... aber nicht für Eirika. Sie liebte ihre Schwester, aber sie wollte auch ihren Spaß haben. Nun, nicht nur das, aber das alleine würde ihr für den Anfang schonmal reichen. Aber zum Glück hatte sie bei Yas ihren Spaß, denn diese war wirklich lustig und freundlich.
"Nur dein Vater hat was dagegen? Und deine Mum sagt dann auch einfach nein? Das ist aber nicht sonderlich...naja... weiß nicht mir fällt kein passendes Wort ein", gab sie ein wenig schmunzelnd von sich, aber nur weil ihr kein Wort einfiel, nicht wegen dem Thema selbst. "Aber immerhin. Wenn meine Eltern unterschiedlicher Meinung sind, streiten sie sich. Keiner übernimmt die Meinung des anderen einfach." Das fand Eirika nicht viel besser. Yas Eltern waren immer derselben Meinung, das war natürlich auch blöd, aber noch ärgerlicher wäre es, wenn sich die Eltern dauernd streiten. Zum Glück taten sie das eben nur, wenn sie unterschiedliche Meinungen hatten. Ganz so häufig kam das nicht vor und Eirika war auch nicht zu Hause um das mitzubekommen.
"Dann hast du mehr Erfahrungen als ich, ich hatte noch keinen Freund", gab die junge Hexe nun schüchtern von sich und wurde einen Hauch rot. Ihr war das ja wirklich peinlich. Alle hier hatten schonmal mindestens einen Freund, sie bisher noch nicht. Damit kam sie sich so unreif vor, aber so schlimm war das doch eigentlich gar nicht, denn bisher wurde sie deswegen auch noch nicht verarscht, wie Yas es erzählte. Und für Yas tat es Eirika Leid. Ihre beste Freundin sollte nicht verarscht werden.
Langsam nickte Eirika. Ihre Freundin wollte raus und damit hatte sie keine Probleme. Ein wenig spazieren gehen war schön und jetzt noch lernen, neeee. Sie hatte gerade ihre Freudin getroffen, da würde sie nicht hier rumsitzen und stillschweigend vor sich her lernen. Außerdem war sie nicht dumm, sie brauchte gar nicht so viel lernen, wie sie es tat.
Also stand auch Eirika auf und setzte ihre Katze auf dem boden ab, welche sich nun alleine beschäftigte, wie es Katzen eben auch taten. Danach ging die Rothaarige mit ihrer Freundin nach draußen und obwohl es ziemlich kalt draußen geworden war, fühlte sich Eirika irgendwie wohl. Ihr war gar nicht richtig kalt, sie fand es fast schon angenehm. Nach einer Weile würde das sicherlich anders aussehen, aber man konnte ja wenigstens den Moment genießen.
Auf den Weg nach draußen trafen sie ein paar Schüler... einige die zum Rauchen draußen waren. Eirika hasste das. Rauchen. Einfach widerlich.. nein sie mochte es so gar nicht und konnte Yas Meinung da gut verstehen, also nickte sie und blickte den Schülern kurz etwas nachdenklich hinterher, bevor sie wieder nach vorne schaute. Sie glaubte nicht, dass man denen das Rauchen abgewöhnen könnte, aber ein Versuch wäre es wert, wenn sie sich um die Gesundheit dieser Leute sorgen würde.
"Mit einem Slytherin?...Uhm... Nein nicht das ich wüsste. Aber.. grundsätzlich hab ich nichts gegen sie. Nur manche sind einfach.. unausstehlich. Nicht alle." Sie fand schon, dass manche nett sein konnten, aber das auch nur, wenn die Clique der Slytherins nicht da war.. sonst waren sie eher nervig.
Eirika legte sich neben ihre Freundin in das Gras und dachte nach. Schon lustig, wie Yas immer wieder auf das Thema Jungs kam. "Sag maaal, bist du eigentlich verliebt?" Eirika schaute zu ihrer Freundin, bevor sie sich wieder den Fragen ihrer Freundin zuwandte. "Naja..einige sind schon ganz okay...", meinte sie auf die Frage nachdenklich. Sie hatte nicht ganz so viel mit Jungs zutun, deswegen konnte sie darauf nur begrenzt antworten. Ein wenig nachdenklich blickte sie ihre Freundin an, als diese meinte, dass die Jungs besonders schlimm waren, wenn sie reinblütig waren. Eirika selbst war schließlich auch reinblütig, aber sie wusste schon wie ihre Freundin das meinte, also sah sie es gar nicht als Beleidigung oder Ähnlichem.
"Sternenbilder suchen? Eigentlich nicht so oft... Ich liege tagsüber herum und überlege, welche Form ne Wolke hat. Hab schonmal einen Hexenhut gesehen, wenn auch etwas... krumm", gab Eirika kichernd von sich. Sie hatte wirklich eine Wolke gesehen, die so aussah, wenn auch eben etwas schief.
Eirika kniff kurz die Augen zu, als Yas mit ihrem Zauberstab Licht anmachte. Als diese aber scheinba Schmerzen hatte, blickte sie ihre Freundin besorgt an, welche wohl Schmerzen im Bein hatte.. also brauchten sie etwas Bewegung. Deswegen standen sie wieder auf und machten sich langsam auf den Weg, wobei sie beieinander einharkten. "Du solltest eben kein Sport ausfallen lassen. Wieso hast du das eigentlich gemacht?" fragte sie ihre Freundin nachdenklich. "Meine Naturfarbe ist schwarz, die hatte ich davor auch", antwortete sie ihrer Freundin munter und ging mit ihr langsam über die Wiese... dabei hoffte sie der Schmerz von Yas würde nachlassen, irgendwann.
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Andromeda Black the first
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BeitragThema: Re: Der See    Fr Nov 30, 2012 8:41 am

Das Ganze war ihr nicht ganz so unangenehm, wie sie erwartet hatte. Eigentlich war es sogar ganz nett – obwohl sie bei drei Gryffindors saß, sollte sie wohl sagen. Mit der Zeit entspannte sie sogar ein wenig, wenngleich sie noch immer davor zurückschreckte, sich beim Essen zu bedienen – etwas, wovor Ted offenbar keinerlei Hemmungen hatte. Andromeda schmunzelte, als sie sah wie der nächste Keks in seinem Mund verschwand.
"Und Andromeda, was machst du hier? Sicher habt ihr gestern noch lang gefeiert hm?" Es dauerte einen Moment, bis sie wusste wovon Lily sprach. Das Spiel war irgendwie in Vergessenheit geraten angesichts dieser friedlichen Situation. Ihre Gedanken wanderten dann allerdings von dem Spiel zu der Szene danach, als sie den Brief an Ted übermittelt hatte. Kurz stockte sie und ihr Blick huschte unsicher zu dem blonden Jungen. Hatte er ihn bekommen? Er hatte sich nichts anmerken lassen, aber vielleicht war das für ihn auch nicht so eine große Sache wie für sie…
Über die ganzen Grübeleien hatte sie ganz vergessen, Lily zu antworten. Aber anstatt dass jemand sich beschwerte, begann Ted jetzt, mitzureden. Oder stellte eher eine Frage. „Wie wärs, dürfte ich euch drei mal zeichnen? Ihr sehr alle so bezaubernd aus, finde ich.“ Die Hexe spürte Wärme in sich aufsteigen und hoffte einfach nur, dass sie gerade nicht knallrot anlief – bisher hatte sie das doch auch recht gut verhindern können, oder? Er hatte zwar sie alle drei angesprochen, doch sie meinte zu beobachten, dass er immer wieder zu ihr schaute. Oder war das nur Wunschdenken? Sie unterdrückte gerade noch einen Seufzer und wandte ihm stattdessen ihr Gesicht zu. Interessiert betrachtete sie Ted dabei, wie er durch seinen Skizzenblock blätterte.

Plötzlich stutzte sie. Die Black hatte einen kurzen Blick auf eine Zeichnung erhascht – von sich selbst. Oder hatte sie sich das nur eingebildet? Vielleicht sah ihr die Person auf dem Bild auch nur ähnlich… es wäre doch absurd, wenn er sie zeichnen würde… naja, vielleicht nicht ganz so absurd. Wenn er nur halb so oft an sie dachte wie sie an ihn, dann wäre es…nicht absurd. Aber sie konnte sich nicht vorstellen, warum er das tun sollte. Öffentliche Zuneigung zu zeigen war nicht gerade etwas, was ihr in die Wiege gelegt worden war. Oder seinen Gefühlen überhaupt irgendeine Gestalt zu geben. Das Leben als Reinblüter war ziemlich unromantisch.
Andromeda sah wieder auf, und diesmal traf sie Teds Blick. Sie wollte wegschauen, weil sie beim starren ertappt worden war, und gleichzeitig konnte sie nicht. Sie sah in seine Augen und… es war gut so. Alles war gut. Sie lächelte, bis ihr wieder einfiel, dass sie nicht alleine waren, und sofort schaute sie wieder auf die Picknickdecke.
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Yasmina Melda
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BeitragThema: Re: Der See    Mi Dez 05, 2012 1:11 am

"" Mit einem Slytherin?...Uhm... Nein, nicht das ich wüsste. Aber.. grundsätzlich hab ich nichts gegen sie. Nur manche sind einfach.. unausstehlich. Nicht alle."" Yasmina nickte. "Ja da hast du völlig recht! Aber meine beste Freundin ist Slytherin. Wir verstehen uns super, aber manchmal hab ich das Gefühl dass sie Geheimnisse vor mir hat", antwortete die Gryffindor leise. "Aber das ist nicht schlimm. Ich erwarte nicht von ihr, dass sie mir alles erzählt."
Ein eisiger Windzug durchflog ihr blondes Haar. Etwas langsamer gingen die beiden Freundinnen über die grüne Wiese. ""Du solltest eben kein Sport ausfallen lassen. Wieso hast du das eigentlich gemacht?"" fragte sie ihre Freundin nachdenklich. "Ich war zum Frühstück verabredet mit Salazar. Dann sind wir noch zur Wiese gegangen und anschließend musste ich noch lernen." Auf ihre Frage welche Haarfarbe sie vor Rot hatte antwortete sie: ""Meine Naturfarbe ist schwarz, die hatte ich davor auch."" Die junge Hexe nickte.
"Ich glaub, ich färb mir meine Haare auch mal bald, zwar nicht in Rot, schwarz oder braun. Aber eine Abwechslung täte mir mal ganz gut."

Nach ein paar Metern gehen ließ der Schmerz langsam nach und Yasmina konnte wieder einigermaßen auftreten. "Mein Bein tut gar nicht mehr so weh", sagte sie fröhlich. Mit einem breiten Grinsen schaute sie zu ihrer Freundin. "Puuh.. ich dachte schon ich musste zum Krankenflügel und diese ekeligen Zaubertränke trinken." Yasmina steckte ihre Hände in die Hosentaschen.
Hin und wieder drehte sie sich zu Salazar und Skye um, die immer noch an der gleichen Stelle saßen und sich unterhielten. "Das ist meine beste Freundin übrings", unauffällig deutete sie auf Salazar. "Sie müsste dir eigentlich bekannt sein, sie ist ziemlich beliebt ~ trotz ihrer etwas 'groben' Art." Mit Salazar's groben Art konnte Yasmina vom Anfang an gut umgehen. Sie war nie grob oder gemein gegenüber Melda geworden, was Mina sehr schätzte. In Gedanken völlig bei Sal und ihre Freundschaft, stieß sie hörbar die Luft aus.


Die Zeit verging draußen am See sehr langsam - zumindest kam es Yasmina so vor. Sie wollte nicht wissen wie spät es mittlerweile war, wie lange sie schon hier draußen unterwegs mit Eirika war. Doch musste die Gryffindor anfangen zu lernen, zwar hatte sie es nicht so nötig, da sie schon schlau genug war, aber sie konnte nicht anders ~ wenn Mina mit einer schlechten Note nach Hause kommen sollte machte ihr Vater ihr die Hölle heiß. An diesen Gedanken wollte sie sich erst gar nicht gewöhnen und schüttelte leicht ihren Kopf.
"Lass uns wieder rein gehen ins Zimmer", schlug die 16 Jährige vor. Nachdem Eirika mit einem Nicken zustimmte kehrten beide gelassen in ihren Schlafraum.
Melda putzte sich ihre Zähne, zog ihre Hot-Pant mit einem weißen T-Shirt an und kuschelte sich in ihrem Bett ein. Es dauerte nicht lange, da kam ihr dicker Kniesel dazu und legte sich schnurrent neben sie. Eirika legte sich Minuten später ebenso ins Bett.
Die langbeinige Schülerin krammte aus ihrer Schublade ein altes Buch raus und fing an zu lesen.

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