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 Wald & Wiesen

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Demetri
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BeitragThema: Wald & Wiesen   Fr Feb 03, 2012 2:22 am


Die weite Umgebung von London
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Demetri
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BeitragThema: Re: Wald & Wiesen   Fr Feb 03, 2012 7:59 am

Cf.: London - Innenstadt

Sechs Stunden und er wurde das Warten satt. Kein Zeichen aus Volterra. Nicht ein Anruf. Keine niedere Wache, die ihm verkündete, dass er auf Anweisungen warten sollte, oder die ihm sagte, dass er noch etwas zu erledigen hatte. Waren die Meister wirklich schon so senil, dass sie vergessen hatte, was er hier oben tat? Zugegeben, seine Gedanken waren nicht sehr … was auch immer. Er hatte eindeutig keine Geduld mehr. War es zuviel verlangt, dass die Meister von sich hören ließen? Es waren vielleicht drei Sätze, die man einer zufällig herumstehenden Wache zurief, damit sie den Befehl ausführte. Er sollte die Cullens ausspionieren, herausfinden, wie viele sie waren und wie stark. Das hatte er gemacht. Und nun? Nun hatte er zusätzlich noch VIER von diesen Plagen getroffen, war einem Kampf entronnen, hatte eine Zaubererschule entdeckt und hatte Eris Casper näher kennengelernt. Auf das meiste hätte er getrost verzichten können. „Man könnte meinen, dass sie wenigstens so viel Anstand haben, etwas von sich hören zu lassen. Hochwohlgeborene Meister. Und ihre Wachen lassen sie arbeiten wie Sklaven.“ Wer es noch nicht bemerkt hatte wusste spätestens jetzt, dass seine Laune am Gefrierpunkt angekommen war. Aber er hatte schon zu viele Menschen zerfleischt, es würde ein wenig auffällig sein, wenn plötzlich über zwanzig verkohlte Leichen auftauchten und das in einer Nacht. Was bedeutete, dass er seine Aggressionen nicht an dem unwürdigen Menschenpack auslassen konnte, sondern warten musste. Warten. Wie wundervoll diese Aussicht doch war. Seinen Sinn für Humor hatte er anscheinend auch schon lange verloren, nicht mal ein grimmiges Lächeln brachte er zustande. Sein Gesichtsausdruck war finsterer als die Nacht.
Ein leises Knurren wehte durch die Nacht, verscheuchte die hie und da hervorschauenden Tiere. Demetris rote Augen glühten bedrohlich in der Dunkelheit, die sich langsam dem Tage wandte. Wie lange war er nun schon hier? Rechnete man seine Abreise ein waren es vier Tage. Viel zu lange für seinen Geschmack. Selbst als 1700 Jahre alter Vampir zog sich die Zeit manchmal noch wie Kaugummi.
Wer war so wichtig, dass sie ihn warten ließen? Ihn, der nun schon so lange Zeit bei den Volturi war, Mitglied der Leibwache, unverzichtbarer Teil des Systems, denn ohne ihn hätten sie nicht einmal *bemerkt* dass die lästigen Cullens umgezogen waren, geschweige denn mitbekommen, dass die Hunde bei ihnen waren. Allein dieses Wissen ließ ihn zu diesen Gedanken verleiten. Wäre er nur ein einfacher Teil der Wache könnte er sich das niemals erlauben und selbst jetzt wandelte er auf einem schmalen Grad, weil er die Meister so verspottete… das wusste er. Doch die Tatsache, dass er eine solch große Entdeckung gemacht hatte, würde das wieder aufwiegen. Nur um das zu berichten müsste sich jemand melden… Die Gedanken des Trackers drehten sich zunehmend im Kreis und das machte ihn nur noch wütender. Er war Langeweile ja schon gewohnt, aber so etwas war ihm dann doch nicht untergekommen. Der Ausdruck ‚vor Langeweile sterben’ nahm auf einmal eine ganz andere Bedeutung an. Sein Tag war wahrlich nicht gut verlaufen. Erst hatte er auf den ehemaligen Major getroffen, dann waren sie ihm gefolgt und zu allem Übel hatten sie ihm nicht einmal einen Kampf geschenkt. Und dann war auch noch Eris Casper aufgetaucht. Inzwischen bereute er seine Worte. Wenn er herausfände, dass sie auch nur eine Silbe von dem, was sie geredet hatten, ausplauderte, so würde er alle abschlachten, die davon hörten. Und sie würde er sich bis zum Ende aufheben, damit sie so viel leiden konnte, wie er es für richtig befand. Oh ja, das war mal eine Vorstellung die ihm außerordentlich gut gefiel.

Der Morgen war herabgebrochen, doch die Sonne ließ sich natürlich nicht blicken. Schwere Regenwolken hingen am Himmel und versperrten die Sicht auf den blauen Himmel, wie man ihn in Volterra immer zu Gesicht bekam. Man konnte eindeutig Depressionen von solchem Wetter bekommen. Wenn nicht gleich mal etwas Interessantes passierte, dann… Als wäre es Schicksal, Karma – oder wie man es auch sonst nennen wollte – klingelte in dem Moment das kleine Mobiltelefon in der Tasche seines Mantels. „ευχαριστώ τον Θεό“, murmelte er in sich hinein und blickte auf den kleinen Bildschirm. Er grinste, als er den Namen erblickte. Wenn sie Jane schickten, musste es schon etwas Wichtiges sein, was sie ihm mitzuteilen hatten. „Ah, schickt Aro nun doch jemanden, um mir neue Anweisungen zu geben?“, meldete er sich mit dunkler Stimme, ohne die Zeit mit Höflichkeitsfloskeln zu verschwenden. Er hatte genug Sympathie seitens Jane, um darauf verzichten zu können. „Ja, so sieht es aus. Ich soll dir von Aro ausrichten, dass die neue Verstärkung bald kommt und dir neue Instruktionen schickt. Das war es eigentlich … ach und Demetri? Wir haben zwei neue Volturi … beziehungsweise erst eine. Die zweite wird gleich vernommen. Wird Zeit, dass du wieder zurück kommst.“ Ein Glück, dass sie kein Vampir war, der lange um das Thema herumredete. Sie kam gleich zum Punkt. Gut. Er bekam Verstärkung? Hoffentlich *nicht* eine von diesen Neuen, mit denen konnte er gleich einpacken. Dass diese Vampire überhaupt die Leichtsinnigkeit besaßen zu der königlichen Vampirfamilie zu gehen und um Aufnahme zu betteln zeugte nicht gerade von Professionalität. Demetri ging eher vom Gegenteil aus. Wenn die Meister ihm Anwärter schickten… der Tracker gab keiner Garantie, dass sie lebend zurückkehrten. Fauchend bleckte er die Zähne und hörte Jane noch sagen, dass sie ihm weitere Anweisungen geben würde, wenn sie diese bekam. Dann herrschte Stille am Ende der Leitung und ließ den Volturi schmoren. Immerhin hatte er überhaupt etwas zu Hören bekommen, wenn auch nicht viel. Zu wissen, wer geschickt würde, wäre doch um einiges leichter gewesen. Denn er konnte sich gut vorstellen, dass Aro es sicherlich als eine ‚brillante Idee’ empfand die Anwärter mit solcherlei Mission auf die Probe zu stellen. Wenngleich Demetri dem zustimmte, so waren seine Nerven schon genug strapaziert, da konnte er sich nicht noch mit dahergelaufenen Möchtegernen rumärgern. Vor allem würde er denn zur Rechenschaft gezogen, wenn diese Neuen irgendetwas in Bezug auf die Cullens vermasselten. Aber dieser letzte Gedanke ließ den Tracker daran zweifeln, dass Aro wirklich so viel Vertrauen in die Neuen hegte, dass er sie allein mit Demetri zu den Cullens schickte. Nein… sicherlich nicht.

Die Truppe Verstärkung ließ wirklich auf sich warten. Oder vielleicht kam es ihm auch nur so vor, weil er nichts zu tun hatte? Ein raues Lachen verließ seine Kehle. Mit welch banalen Gedanken er sich doch beschäftigte. Er sollte viel lieber schauen, wer dort auf ihn zukam! Wozu war er schließlich der beste Tracker auf dem Erdenball? Ohne große Mühe hatte er jede Person in Volterra ausgemacht. Jeden Menschen, dem er einmal über den Weg gelaufen war, jede niedrige Wache und die paar Angestellten Menschen. Doch die blendete er aus. Sein Augenmerk lag auf der Leibwache. Sie war beinahe vollständig. Nur zwei von ihnen fehlten.
„Alec und Chelsea. Sinnesberaubung und Manipulation. Was hat Aro nur vor…“ Es war ihm schleierhaft, warum die Meister auf zwei ihrer wertvollsten Krieger verzichteten, um sie auf eine scheinbar nebensächliche Mission nach Schottland zu schicken. Doch er wollte sich nicht beschweren. Vielmehr war er erleichtert, es mit zwei vertrauten und vor allem kompetenten Volturi zu tun zu haben. Endlich mal eine gute Nachricht. Kurz konzentrierte er sich darauf, die beiden auszumachen und lächelte dann. Sie hatten soeben die Küste erreicht. Doch bei ihnen war noch jemand. Er konnte ihn nicht ausmachen, nicht genau. Die Meister mussten also eine der Anwärter mit auf den Weg geschickt haben. Er seufzte kurz. Na wenn das nicht noch Probleme machen könnte…
Schnell zückte er sein Handy und wählte Chelseas Nummer. „Ich vermute, ihr drei wollt die Zeit nicht damit verschwenden, mich zu suchen. Haltet euch einfach weiter gen Norden, ich passe euch ein paar Kilometer vor der Schottischen Grenze ab.“ Er wartete nicht auf eine Antwort, sondern legte auf beeilte sich, zu ihnen zu stoßen. Oh ja, ohne seine Gabe wären sie aufgeschmissen…

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