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 Hochzeit Regulus+Joyce

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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Hochzeit Regulus+Joyce   Fr Feb 24, 2012 9:43 am

Wer?
Regulus und Joyce
später noch Bellatrix und Salazar

Wann?
Zukunft. Kurze Zeit vor; während und nach der Hochzeit


4 Jahre ist es nun her. Vier lange Jahre, in denen sie ihr Herz einem Mann geschenkt hatte und der ihr Herz bis heute noch schützte, pflegte und – am allerwichtigsten- liebte. Liebe hat er ihr von Anfang an Geschenkt und es ist über all‘ die Jahre noch nicht erloschen. Nein, es ist weiter entflammt und noch immer konnte Joyce behaupten, dass sie Glücklich war. Mehr als Glücklich, was sie auf eine Weise wirklich wunderte. Die ganzen Hogwartsjahre hatte sie mit ihm verbracht und man konnte nicht behaupten, dass sie sich richtig gestritten hätten. Natürlich, jede Beziehung hatte mal gute; mal schlechte Tage, doch im Großen und ganzem war alles Friedvoll verlaufen. Auch nach der Schule zogen sie sofort zusammen, was nicht allzu lange her war, kürzlich wurde Joyce 19.
Langsam wandte die junge Erwachsene ihren Blick wieder auf ihren Schreibtisch. Eigentlich musste sie nun konzentriert an ihrem Bericht für den Tagespropheten schreiben, dieser musste bis spätestens Morgen fertig sein. Da sie einen schnellen Rauswurf aus der Redaktion vermeiden wollte, ließ sie ihre Feder ihre Worte feinsäuberlich schreiben und runzelte die Stirn, während sie sprach: „…Mit dieser Aussage also, hat das Zaubereiministerium abermals die Gerüchte wiederlegt. ‘Sollen die Leute sich über ihren Eigenen Kram aufregen‘, sprach der Sprecher des Ministeriums noch so leise, wahrscheinlich waren es nur laute Gedanken gewesen, doch auch diese Worte werden wir vor euch nicht verbergen. Am Ende kann man nur sagen, damit ist die Geschichte noch nicht zu Ende!“. Skandale, ein bisschen auf pushen, so wurde es ihr beigebracht. Sie hatte viele Möglichkeiten beigebracht bekommen, wie sie immer den perfekten Bericht schreiben konnte, sodass es den Lesern niemals langweilig werden konnte. Schnell verfeinerte Joyce den Bericht noch, dann verpackte sie ihn in einen Briefumschlag, band den Brief um den Knöchel ihrer Schleiereule ‚Niall‘ und schickte ihn zu ihrer Kollegin und Freundin, sie würde den Bericht noch einmal durchgehen und dann fertig stellen, denn Joyce würde morgen nicht Arbeiten, sie hatte sich frei genommen. Bevor sie Niall aber losließ, murmelte sie einen Zauber, zur Sicherheit, damit der Brief ja nicht Nass wurde oder sonst was mit ihm passieren konnte.

Joyce’s Kristallblaue Augen schauten noch lange ihrer Eule hinterher und beobachtete das Wetter, dass sich um ganz London gelegt hatte. Große dunkle Wolken schwebten in der Luft, die man schon beinahe nicht sah, weil es schon spät am Abend war. Schnell verdunkelte sich die ganze Welt und ehe Joyce bemerkte, war es eine halbe Stunde später und stockdunkel. Der Regen prasselte immer noch Literweise vom Himmel und durchbrachen die schöne Stille, die das ganze Haus umgab. Das Haus, was Regulus ausgesucht hatte und sie dann gefragt hatte, ob sie nicht zusammen wohnen wollten. Es war nach dem Zusammenkommen, der wunderschönste Tag, den sie erlebt hatte. Sie liebte dieses Haus und auch ihre Hauselfe behandelte sie immer freundlich. Manchmal machte sie mit ihr zusammen die Treppen sauber oder wischte den Staub mit ihnen auf. Hauselfen waren eigentlich gar nicht so schlecht, wie jeder es behauptete, oder zumindest die, die sie besaßen. Sie trug den Namen Splatcha und kriecht derzeit im oberen Stockwerk herum.

Noch immer bestaunte Joyce das Haus ehrfürchtig, wie am ersten Tag auch. Für Regulus war es einfach ein wunderschönes Haus, doch er meinte, jedes Haus würde auch wunderschön aussehen, wenn sie darin Wohnte. Schmunzelnd schritt die Blondine durch das Wohnzimmer, in dem der Kamin gemütlich knisterte. Der Kamin gab auch das einzige Licht des Raumes, Joyce hatte es so lieber wenn sie ihre Artikel schrieb. Schnell zog sie ihre High-Heels aus, die sie den ganzen Tag hatte tragen müssen und ließ ihre nackten Füße den weichen Teppich fühlen. Leichtfüßig sank sie in den Schneidersitz vor dem Kamin und genoss für einen Moment die Wärme, die davon ausging. Dann ging sie in ihren Kopf nochmal ihre Planung durch. Sie wollte noch etwas sauber machen, sie hatte es lieber, wenn sie selbst alles putze, dann wusste sie noch genau, was noch zu erledigen war und was wo stand. Ihr Blick wandte sich an die Bilder, die an der Wand hingen, Bilder von Familien, Freunden und ihnen. Joyce schaute sich alles nach einander an, durchlebte ihr noch kurzes Leben noch einmal. Auf einem großen Bild waren Regulus und sie, noch in Hogwarts. Damals war Regulus noch kleiner, doch viel mehr hatte er sich nicht verändert. Außer das sein Gesicht kratziger war und er reifer aussah, merkte man keine Veränderung. Doch sie schon. Sie sah damals jung aus, sehr jung, fast wie ein Kind. Sie sah einfach nicht reif aus. Ihre Augen hatten nicht diese Ausstrahlung, die sie nun besaß. Ihre Locken blieben waren wie früher, nur länger und es mischten sich ein paar braune Strähnen drunter. Schnell schaute sie auf das nächste Bild, sie war schon immer ein Perfektionist und letzten Endes half es sowieso nicht, etwas zu kritisieren. Sie würde sowieso so bleiben. Auf dem nächsten Bild sah sie Salazar und wieder sich. Sie beide lachten und Salazar war so wunderschön wie sie schon immer war. Sie hatten einen ziemlich holprigen Start, dass hatte sie noch klar vor Augen, doch das war damals. Es hatte sich vieles Verändert. Auch mit Bellatrix verstand sich Joyce nun ziemlich gut, sie würden nie beste Freunde werden, doch sie waren immerhin freundlich zueinander und konnten gut reden. Sie hatte Joyce akzeptiert, als Regulus Freundin, aber auch als Menschen selbst. Zuletzt blickte sie in die schwarzen Augen von Severus und es entfuhr ihr ein Seufzer. Nie konnte sie sich richtig mit ihm Anfreunden. Regulus pflegte immer noch eine enge Beziehung mit ihm und Joyce nahm es einfach so hin. Immerhin wechselten sie ein paar nette Worte letzte Woche, es war nicht der Anfang, aber auch nicht das Ende zwischen ihnen.
Nacheinander sah sie sich alle Bilder durch. Es waren sehr viele, so hatte es Joyce gewollt. Sie wollte ihre Vergangenheit da hängen haben, sie wollte sich gut an alles erinnern. Es waren Bilder der ganzen Familie Black, außer natürlich Sirius, dieser hatte sich nun ganz der Familie abgewandt. Ihre Familie war ebenfalls zu sehen, Kinderfotos – wobei Regulus kurze Zeit dagegen protestiert hatte – und weitere. Doch nun wandte sich die Winston endgültig von den Bilder ab und stand auf. Kurz reckte sie sich und schaute sich um. Das Sofa war gemütlich und die Kissen waren geordnet, das ganze Zimmer hatte sie heute zusammen mit Splatcher aufgeräumt. Sie hatte die großen Fenster geputzt, den Staub von den Bilderrahmen und dem Tisch entfernt und jedes Möbelstück sauber gemacht und die Dekoration wieder so hin gestellt , wie sie gedacht waren. Der ganze Raum sah sehr ruhig und einladen aus, denn die Wände zierte ein beruhigendes Beige und auch die Couch war rötlich, die restlichen Möbel braun. Joyce wandte sich nach rechts zu den riesengroßen Fenstern und machte sich daran, eins aufzumachen, um zu Lüften. Danach ging sie eigentlich nur noch durch das Untergeschoss. Dann beschloss sie erstens, Musik anzumachen und zweitens, das Licht an zu machen, denn langsam beunruhigte sie die Tatsache, dass Regulus wieder zu spät kam. Er hatte sie natürlich schon lange klargemacht, dass er ein Todesser war, doch selbst davon überzeugt war sie davon nicht. Sie vertraute ihm, vertraute darauf, was er tat. Regulus hatte alles geregelt, sie sollte ihn ‚Der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf‘ nennen und ja nichts anstellen, wenn sie sicher sein wollte. Er hatte mit so einem Ausdruck gesprochen, hatte es ihr zwei ganze Stunden wiederholt, sodass Joyce beinahe nur Angst haben konnte. Sie würde nie was mit ihm zu tun bekommen, hatte er gemeint. Und ehrlich, sie wollte es auch nicht. Mit jedem Tag, an dem er zu spät kam, hatte sie mehr und mehr Angst, ihm könnte was zustoßen. Diese Angst war jeden Tag, oder jeden zweiten, je nach dem, da, es lag deutlich in ihrem Gesicht und Regulus sah jeden Tag auf’s neue, dass ein Stein von ihrem Herzen fiel, wenn sie die vertrauen Geräusche des Blacks hörte. Sie hörte immer das seufzten, dass ihm entfuhr, als er sie sah, doch meistens konnte sie es nicht zuordnen. Entweder es war ein seufzten, dass Joyce nach all‘ den Jahren sich immer noch Sorgen um den ‚Ach-so-mächtigen‘ Black machte, oder es war ein seufzten, dass seine Zufriedenheit oder seine Müdigkeit ausdrückte. Nie konnte sie sich sicher sein, außer es kam ein schmunzeln von ihm. Doch immer begrüßte der Black seine Freundin mit diesem lächeln, dass sie so liebte und dass ihr Herz höher schlagen lässt.


Nach einer Zeit des Dastehens und nichts Tun’s wusste Joyce auch nicht weiter, sie könnte aufräumen, sie könnte kochen, doch zum Kochen fehlte die Zeit. Regulus würde jeden Moment das Haus betreten, es war schließlich schon fast 8 Uhr, er war den ganzen Tag nicht da gewesen. Er hatte sie heute Morgen nur schnell begrüßt und war schon verschwunden und den Grund des schnellen Verschwindens wusste sie auch nicht, was sich nicht positiv auf ihre Sorge legte. Aus den Augenwinkeln erblickte sie die Uhr, es war wirklich schon halb 9 Abends? Sie hatte Gedacht, es wäre 8, doch da hatte sie sich wirklich geirrt, wie es aussah. Eine Woge Unsicherheit, Sorge und Angst überflog sie. Mach dich nicht verrückt, Liebes, wollte sie sich beruhigen, doch es half nichts. Joyce kauerte auf ihren Lippen, bis sie Blut schmeckte und schritt das ganze Haus rauf und runter. Sie betrachtete sich abgelenkt im Spiegel, schminkte sich teilnahmslos, sprach mit Splatcha und probierte 5 unterschiedliche Kleider an, doch ihre Gedanken waren nur bei ihrem Regulus. Was war heute passiert? Vielleicht musste er heute einen Auftrag erledigen und letzten Endes ist er vielleicht schwer verletzt davon gekommen! Oder vielleicht gar nicht. Zischend zog Joyce die Luft ein, denn auf einmal fühlten sich ihre Lungen so leer und ihre Gedanken trauerten schon halb. Ihr Regulus hatte womöglich nicht überlebt. Tag für Tag stellt er sich die Aufgabe, mit dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf zu arbeiten, mit lauter Menschen, die gerne töteten, die auch notfalls ihre Freunde töteten. Sie können Tag für Tag Regulus mit einem Fluch töten, es würde ihnen nichts ausmachen. Womöglich war es sogar der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf, der den Tödlichen Fluch auf ihn richtete. Aber was konnte er schon gemacht haben? Er tat alles für ihn und er konnte ihn einfach so umbringen? Tränen sammelten sich in Joyce’s Augen, die sie sofort unterdrückte. Nein, noch war alles in Ordnung. Vielleicht wurde er noch aufgehalten. Von irgendjemanden. Der ihm nichts Böses wollte. Alles ist im grünen Bereich.

Joyce hatte Kopfschmerzen, sie machte sich wirklich irre. Heute war es besonders schlimm. Ihr Kopf brummte laut, als ob sie einen Kater hatte und ihre Augen konnten aus irgendeinen Grund, die Tränen die sich in ihnen sammelten, fast nicht unterdrücken. Nachdem ihre Lippen wirklich zu schmerzen anfingen, ging sie abermals in das Badezimmer und wischte die kleinen Reste Blut aus dem Gesicht. Wenn Regulus wiederkommen würde, wollte er seine Freundin doch nicht mit zerbissenen Lippen sehen, sondern mit schönen, vollen Lippen.

Halb 10. Kein Anzeichen von Regulus und eine Joyce die sich so verrückt fühlte wie die Patienten von St.-Mungo-Hospital. Mit verwirrten Gedanken beschloss sie sich, einfach unter die Dusche zu stellen und sich womöglich etwas zu entspannen. Die Hexe ließ das heiße Wasser über ihren Körper fließen und anschließend wusch sie sich. Unter der Dusche vergaß die junge Frau fast die Zeit, sie konzentrierte sich lediglich auf ihre Haare, auf diese sie grad Shampoo klatschte.
Etwas entspannter stieg sie aus der Dusche und ließ sich sehr viel Zeit beim Abtrocknen und beim Schminken. Auch so spät abends machte sie sich noch zurecht, denn man weiß ja nie was der Abend noch bringt. Eines Abends hatte Regulus auf einmal Bellatrix mitgebracht, diese wollte nur mal kurz vorbei schauen ‚Ob ich ja noch lebe, hatte diese gemeint. Da war sie schon auf der Couch eingeschlafen und es war nicht gerade angenehm, dass Bella sie so gesehen hatte.
Joyce zog sich Lustlos ihre Sachen an, dann aber überlegte sie es sich anders, Regulus würde morgen bestimmt da sein oder sie aufwecken. Wenn sie jetzt nicht ins Bett gehen würde, würde sie bestimmt verrückt werden. Nun, nachdem sie Geduscht hatte, war sie eh‘ Müde und ihre Gedanken waren nicht so sehr mit Sorge übersäht. Also zog sie über ihre Unterwäsche einfach ihren Babyblauen, flauschigen Bademantel an und ließ ihre Haare an der Luft trocknen. Schon kurze Zeit später Lockten diese sich und langsam meldete sich die Sorge und….
Joyce erstarrte. Unten war gerade etwas gewesen. Ob der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf sie nun auch töten wollte? Oder, die logischere Lösung, es war ihr Regulus!
„Regulus? Liebling?“, rief sie und stolperte mit noch nassen Haaren und Bademantel die Treppe hinunter und blieb abrupt stehen, als sie ihren Freund klitschnass die Tür durchschreiten sah. Noch bevor er sich ausziehen konnte, oder sich trocknen konnte, oder überhaupt etwas sagen konnte, fiel ihm Joyce in die Arme vor Erleichterung. Sie wollte ihn fragen, wo er war, warum es so lange gedauert hatte, jedoch blieb sie Still in seinen Armen, bis sie seine Engelsstimme hörte.
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BeitragThema: Re: Hochzeit Regulus+Joyce   Sa Feb 25, 2012 2:03 am

Es waren seine Auserwählten.
Die Todesser.
Und Regulus Black war einer von ihnen.

„Ich erwarte dich bald mit guten Nachrichten zurück , mein treuer Freund.“ , hatte er ihm zu geraunt. „Selbstverständlich. Ihr könnt euch auf mich verlassen , my Lord.“ , hatte Regulus erwidert , während er ehrfürchtig den Kopf gesenkt hielt.
Seit jenem Gespräch waren bereits Stunden vergangen und der Black lief immer noch ziellos durch die Straßen Londons. Es war ein regnerischer , stürmischer Abend. Die Dunkelheit war früh über die Stadt hereingebrochen und der Sturm schwoll mit jeder Stunde an. Es war ein Wetter bei dem sich alle Menschen zurück in ihre Häuser retteten. Doch Regulus blieb auf den Straßen , wurde beruhigt durch den Regen und das Gefühl der Ruhe welches ihm die Dunkelheit schenkte. Doch egal wie gelassen er wirkte , in seinem Inneren tobte ein Sturm.
Und immer öfter erschrak es ihn , zu welchen Dingen er fähig war. Seine Macht , seine eigene Grausamkeit war für ihn kaum aushaltbar. Die Zweifel kamen schleichend. Seit seiner Jugend hatte der Black Lord Voldemort verehrt. Als der dunkle Magier anfing Zauberer um sich zu scharen die ihm halfen seine Ideologie vom Reinen Blut durchzusetzen war Regulus hingerissen. Der Black war vor 4 Jahren einer der ersten die sich in seine Gefolgschaft begaben. Und lange war er ihm treu ergeben gefolgt. Er hatte das getan was Voldemort von ihm verlangte , hatte gefoltert , gemordet und spioniert. Alles nur um im Ansehen des Zauberers zu steigen. Genau das hatte der Black auch geschafft. Heute war er einer der bedeutendsten Männer Lord Voldemorts. Er wusste der dunkle Lord vertraute ihm – zumindest so sehr wie er überhaupt irgendeinem Wesen vertrauen konnte. Ja , seine Familie war unheimlich stolz auf ihn. Und auch unter den Todessern genoss er den Respekt und die Achtung , denn er war bekannt für seine Gnadenlosigkeit und seine Kälte. Regulus Black machte nie Fehler. Seine Aufträge erfüllte er reibungslos. Er war Eiskalt.

Doch mit den Jahren veränderte sich der dunkle Lord durch seine zunehmende , fast grenzenlose Macht. Regulus fiel die Erkenntnis eines Tages wie Schuppen von den Augen. Es war als erwache er von einem langen Schlaf und ihm wurde bewusst das er seine Augen viel zu lange vor der Wahrheit verschlossen hatte. Der Black blickte auf sein Werk zurück und war längst nicht mehr stolz darauf. Es war ihm zuwider. Die Taten die man von ihm verlangte und das sinnlose Töten , er hielt es kaum aus. Regulus war nicht mehr länger aus Verehrung zu Voldemort geblendet , er sah den dunklen Lord wie er war. Skrupellos , Rachsüchtig und nur auf seinen eigenen Vorteil bedacht. Er war schon lange nicht mehr klar bei Verstand und seit einigen Monaten bemerkte Regulus wie Voldemort selbst auf einem schmalen Grad zum Wahnsinn zu wandern schien. Langsam erst konnte der Black akzeptieren das er in seinem Leben nichts erreicht hatte. Er war nicht der tapfere Krieger für den seine Familie ihn hielt..wenn sie wüssten wie er dachte würden sie ihn nicht mehr 'ihren Prinzen' nennen. Doch er kam nicht mehr heraus , denn war man einmal ein Todesser so blieb man einer bis zum Tode. Wer abtrünnig wurde , wurde beiseite geschafft. Für Voldemort eines seiner leichtesten Übungen.
Regulus war zu tief hinein geraten , er wusste zu viel als das man ihn unbehelligt ziehen lassen würde , fasste er den Entschluss ein Leben zu führen abseits all der Machtspiele des Dunklen Lords. Um seine Liebsten zu schützen und um nicht in Ungnade bei seinen Eltern zu fallen hielt er seine Fassade des eiskalten Todessers aufrecht , auch wenn es ihn Tag für Tag mehr Überwindung kostete. Er würde es nicht übers Herz bringen seiner Familie seine Ansichten zu erzählen. Denn das einzige was er je wollte , war der Stolz seiner Eltern und nie hatten sie mehr davon für ihren Sohn Regulus empfunden als jetzt. Er würde ihnen das einzige was ihnen geblieben war nicht entreißen. Auch wenn dieser Stolz nicht berechtigt war so war der Black doch süchtig danach , er konnte ihn nicht aufgeben , was eine weitere Schwäche von ihm war.
Doch der Black wappnete stets seinen Geist gegen Lord Voldemort. Nie durfte dieser die wahren Gedanken von Regulus erfahren. Okklumentik hatte der ehemalige Slytherin mittlerweile zur Perfektion getrieben. Sein Geist war aalglatt , nirgends gab es einen Spalt durch den man hätte hin durchdringen können. Und so hielt der Black seine wahren Absichten stets geheim. Er blieb äußerlich der gefährliche Todesser , der er früher war. Doch selbst unter jenen gab es keinen Frieden. Alle versuchten die Gunst Lord Voldemorts zu bekommen , mit welchen Mitteln auch immer. Sie alle waren ihm verfallen: Rabastan und Rodolphus Lestrange , Lucius Malfoy , Alecto und Amysos Carrow , Bellatrix Black … Severus Snape und so viele mehr.

Die Realität war schlussendlich doch zu viel für ihn , um sie außer Acht zu lassen und damit weiter leben zu können. Er konnte damit nicht fertig werden. Doch es gab keinen Weg mehr zurück. Und während der Black durch die Straßen ging wurde ihm das schmerzlichst bewusst. Doch schon lange hatte er gelernt damit umzugehen , damit zu leben , so wie er vieles gelernt hatte einfach zu akzeptieren , mochte der Schmerz und der Kummer noch so sehr an seinem Herzen nagen.

Regulus blieb stehen und blickte in den Himmel. Er sah zu den Sternen auf , die heute Nacht noch heller leuchteten als sonst. Er ließ die dunklen Gedanken von sich abfallen , Regulus hatte sich heute genug von ihnen leiten lassen. Denn just in diesem Moment in dem er den hellsten der Sterne erblickte , drückte etwas gegen sein Herz. Er griff in die Brusttasche seines grauen Mantels und holte das Kästchen hervor. Einige Schritte ging er zurück um es vor dem prasselnden Regen zu schützen , dann öffnete er es. In Seide gesteckt prunkte dort ein Ring. Und als er auf dieses Schmuckstück herabsah wollte er nichts mehr als zu ihr. Zu der Frau , die als einzige je sein Herz berührt hatte. Zu der Frau die den Eisprinzen Liebe fühlen ließ. Zu der Frau , an dessen Finger er diesen Ring sehen wollte. Zu seiner Liebsten. Zu Joyce.
Regulus bemerkte das er nicht allzu weit entfernt von dem Haus entfernt war , das seit geraumer Zeit er und Joyce bewohnten. Als er einen Blick auf die Uhrzeit geworfen hatte , lief er noch einige Schritte schneller. Es war bereits nach halb 10 Abends. Der Black hatte früh das aus verlassen und seit dem war er nicht zurückgekehrt. Er kannte seine Freundin. Seit er sie in seine Befürchtungen von 'Dem – dessen – Name – nicht – genannt – werden – darf' – wie Lord Voldemort auch hieß – eingeweiht hatte , sorgte sie sich zunehmend um ihn. Und es versetzte dem Black immer wieder einen Stich wenn er nach Hause kam und er Joyce erblickte , mit wirren Haar , ruhelosem Blick oder geröteten Augenrändern. Regulus konnte sie verstehen.
Wenn er jemals beschloss aufzugeben und nicht weiterzukämpfen , so gab es immer einen Grund es doch zu tun. Er würde Joyce niemals alleine lassen können. Sie gehörte zu ihm und das seit fast 4 Jahren. Sie war ein Teil von ihm , den er wie die Luft zum Atmen brauchte. Erdrückte ihn einmal seine Trauer , war er ruhelos aufgrund von Befürchtungen , Ängsten oder Vermutungen oder wachte er nachts schweißgebadet von einem seiner Todesopfer getränkten Traum auf , so war sie immer da. Sie war sein Fels in der Brandung ohne welchen der Black unter gehen würde. Sie waren seit ihrer Schulzeit in Hogwarts zusammen und hatten seit her alles zusammen durchgestanden. Regulus stand immer an Joyce Seite , so wie sie auch an seiner. Beide hatten sich verändert , sie waren schlichtweg zu jungen Erwachsenen herangewachsen. Doch ihre Liebe zueinander hatte sich nie geändert , mit jedem Tag wuchs sie , machte den Eindruck als könnte sie nie zerbrechen. Bei Joyce musste Regulus nie eine Maske tragen – sie wusste alles von ihm und sie liebte und akzeptierte ihn so wie er war.

Er schloss die Tür zu seinem Haus auf und als er ins Innere blickte verwunderte es ihn , Joyce nicht gleich zu erblicken. Sie war Redakteurin beim Tagespropheten geworden , ein Job der sie oft bis spät in die Nacht in Anspruch nahm , doch heute offenbar nicht , denn ihr Schreibtisch war leer. Der Black konnte nicht anders als leicht zu schmunzeln. Kaum war er in ihrer Nähe blieben die Gedanken an Voldemort , an Abtrünnigkeit , an Morde , an all die Grausamkeiten die Regulus Tag für Tag erlebte wie von selbst aus. Sie war wie ein heilendes Elixier. Auch seine Familie hatte die Blondine akzeptiert. Seine Eltern waren mit ihrer Verbindung mehr als einverstanden. Joyce war reinblütige Slytherin , hatte ein gutes Elternhaus und hervorragende Abschlusszeugnisse. Vor allem seine Mutter nahm sie herzlicher auf als alle anderen. Andromeda und sie waren seit jeher enge Freundinnen gewesen und Narcissa und sie arrangierten sich miteinander. Auch mit Salazar war das Paar eng befreundet , die Konflikte der Schulzeit waren längst beiseite geräumt. Sowohl Bellatrix wie auch Severus mussten sich oft ihre Meinungen verkneifen , doch mit der Zeit hatten sie es gelernt und Regulus hoffte das seine Freundschaft zu den beiden sie dazu bewegen würde seine Liebe zu akzeptieren. Denn seine Cousine und auch Snape waren seine engsten Vertrauten und das schon seit seiner Schulzeit. Und doch konnte er ihnen seine wahren Gedanken nie offenbaren. Beide waren dem dunklen Lord treu ergeben und vor allem Bellatrix schien eine fanatische Liebe aufgebaut zu haben. Doch er würde auch heute noch seine Hand für die beiden ins Feuer legen , daran hatte sich nichts geändert.
Aber er selbst hatte sich geändert. Er war zwar immer noch der sarkastische und kalte Black , der zu denen die ihm Schaden zufügen wollten , keine Gnade kannte. Auch seine andere Seite besaß er noch. Er war immer noch der Mensch der losgelöst sein konnte und liebevoll. Doch seine Liebe für Joyce hatte ihn verändert. Sie hatte ihn ruhiger werden lassen , er konnte sein Temperament nun zügeln. Auch hatte er das Bedürfnis entwickelt sie beschützen zu müssen. Kurz um gesagt , er hatte ein Herz das fühlen konnte seit sie bei ihm war.

Doch Regulus richtete seine Gedanken nun voll und ganz auf Joyce. Die Tür krachte gerade hinter ihm zu und wenige Sekunden später hörte der Black Geräusche aus dem Obergeschoss.
„Regulus? Liebling?“ Einen Wimpernschlag später stand Joyce an der Treppe und blickte ihn an , ihre Augen sprühten nur so vor Erleichterung. Regulus musterte sie schmunzelnd. Joyce' Haare waren noch feucht , doch ihre Locken – die Locken die er so an ihr liebte – begannen sich bereits heraus zu kristallisieren. Als er bemerkte das sie im Bademantel vor ihm stand zuckten seine Mundwinkel noch ein wenig mehr. Offenbar war sie kurz davor gewesen ins Bett zu gehen und Regulus hielt sie wieder einmal von ihrem wohl verdienten Schlaf ab. Noch eh sie ihm die Chance gab sich für seine Verspätung zu entschuldigen , stolperte sie auf ihn zu und als sie bei ihm angekommen war , schloss sie ihn in die Arme. Er atmete ihren Duft ein und ließ sich so schon durch ihre pure Anwesenheit beruhigen. Der Black legte seine Hände um ihre Taille und zog sie fest an sich , glücklich sie endlich in seinen Armen zu wissen. Als ihm bewusst wurde das er immer noch Mantel und Schal trug , ließ er sie für einige Millisekunden los , schälte sich aus seinen Sachen und zog sie wieder an sich , doch diesmal so das er ihr ins Gesicht sehen konnte. Wie wunderschön sie doch war. Ihre blauen Augen , wie sie ihn so voller Liebe anschauten , ließen jeden Tag sein Blut schneller durch seine Venen fließen.
Er lächelte verschmitzt als er leise sprach: „Ich nehme an , du bist es leid Entschuldigungen von mir zu hören. Also lasse ich diesen Teil einfach mal weg...“ Ein wenig ernster fuhr er fort: „Du hast dir Sorgen gemacht Joyce. Ich sehe es dir an. “ Sanft strich er über ihr weiches blondes Haar. "Wie kann ich mir nur nicht Sorgen machen? Du bist bei Menschen, die keinen Problem hätten, dir Leid anzutun" Sie hatte Recht , das wusste Regulus selbst , doch zog er sie in einen erst sanften , doch dann immer intensiveren , romantischeren Kuss , der all ihre Sorgen beiseite wischen sollte. Unter der Oberfläche züngelte das Feuer seiner Leidenschaft das sein stetiger Begleiter war , befand er sich Joyce' Nähe. Er könnte sie eine Ewigkeit in seinen Armen halten , seine Lippen auf ihren. Als er sich schließlich doch kurz von ihr löste , flüsterte er ihr sanft ins Ohr: „Ich bin hier.. bei dir meine Liebste.“ Er hörte Joyce ein leichtes 'Gott sei Dank' hervorbringen.

Und während Regulus sich leger auf die Couch setzte , spürte Joyce das er Hunger hatte und begab sich – seine Wiederworte ignorierend – in die Küche. Wenig später hatte sie ihm ein paar Nudeln gezaubert , die er dann doch dankend annahm. Während sie sich daran machte die Küche provisorisch sauber zu machen , schlang Regulus sein Essen hinunter. Er wollte ihre gemeinsame Zeit – die schon knapp bemessen genug war – nicht damit vergeuden zu Essen. Regulus wollte seine Joyce. Als sie schließlich wieder zu ihm kam , nahm er sie bei der Hand und zog sie zu ihm auf die Couch und automatisch legte sein Arm sich um sie , während sie sich an seine Brust kuschelte. Einige Minuten herrschte Schweigen , sie genossen die Anwesenheit des anderen in vollen Zügen. Heute würde Regulus Joyce nicht mit seinen düsteren Gedanken behelligen , heute gäbe es nur sie zwei. Doch er wusste auch das sie sich damit nicht zufrieden geben würde. So war sie eben , sie wollte wenigstens die Gründe dafür erfahren das ihr Liebster ständig bis in die Nacht unterwegs war. Also sprach er leise in die Stille. Doch heute war er nicht schwermütig gesinnt. Er war entschlossen und so gelang es ihm ein wenig Humor in seine Worte zu bringen , doch sie dabei nicht ihrer Ernthaftigkeit zu berauben: „Weißt du Joyce..manchmal wünschte ich ich wäre nicht das was ich bin. Du hättest dein Herz an einen normalen Mann verlieren sollen , nicht an jemanden wie mich. Ich bin es leid ...so leid in seiner Gefolgschaft zu stehen. Aber heute habe ich etwas beschlossen. Ich werde nicht kampflos dabei zusehen wie er ohne Regeln hier wütet. Ich werde mich ihm entgegen stellen , egal wie heimlich ich es tun muss. Wir können hier nicht tatenlos herumsitzen. Egal wie klein meine Stiche gegen ihn auch sein werden , es wird dazu beitragen das er eines Tages stürzt Joyce. Es wird immer jemanden geben der ihn durchschaut.“ Er war von der Sicherheit seiner Worte selbst überrascht , doch zum ersten Mal seit langer Zeit fühlte sich etwas richtig an. Joyce sah ihn eindringlich an , sie hatte den Ernst der Lage schon lange begriffen. Auch ihre Worte waren nicht einfach dahin gesagt. Sie erklärte Regulus das sie ihm vertraue , doch wies ihn unterschwellig darauf hin das es kein risikofreier Weg sei. Würde er entdeckt werden , so müsse er fliehen vor dem Hass aller. Sie strich ihm durch das dichte Haar. ''... aber es wäre die einzige Möglichkeit, dem zu entfliehen, was du nun bist. Ich weiß nicht, was er tut, ich weiß nur, er tut es nicht richtig. Es war damals deine Entscheidung, ich habe sie genommen, wie sie ist. Ich werde es heute auch so tun. Wird jemand so mutig wie du es nun bist und ihn bekämpfen, dann wird er bald stürzen. Wenn du es schon nicht schaffst."

Sie war unglaublich. Wenn sie wüsste das ich Kraft aus ihrer Stärke und ihren Worten ziehe. Ihre Liebe würde der Black bis an sein Lebensende in Ehren halten. Er fuhr ihr durch ihr immer noch feuchtes Haar. Er konnte dem Verlangen sie an ihrem Hals zu küssen nicht wieder stehen. Schließlich verharrte er vor ihren Lippen , flüsterte 'Ich liebe dich.' und gab sich einem leidenschaftlichen Kuss hin. Die Zeit raste an ihnen vorbei während sie zusammen auf der Couch lagen und die Nähe des anderen auskosteten und über Themen sprachen die nichts mit Mord und Totschlag zu tun hatten. Nie würde er sie hergeben , dazu war sie viel zu sehr in seinem Herzen verwurzelt , da war der Black sich sicher. Einen kurzen Moment als sie sich voneinander lösten nutzte Regulus dazu aufzustehen und sie mit sich hochzuziehen. Sanft hob er sie hoch , so das sie in seinen Armen lag , lächelte dann sein Lächeln und schaute ihr intensiv in die Augen. Dann hielt er sie etwas fester , eh er sie ins Schlafzimmer trug. Heute Nacht schob er den Todesser bis ans Ende seines Bewusstseins , ließ sich von seiner Liebe und von seiner Leidenschaft leiten. Gefühle , die nur Joyce in ihm wachrief.

In genau dieser Nacht beschloss er , das sie zu ihm gehörte , für immer. Und dass das nicht nur leere Worte blieben durften...und das Bild des Verlobungsringes huschte durch seine Gedanken.
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BeitragThema: Re: Hochzeit Regulus+Joyce   So Feb 26, 2012 3:39 am

Joyce wollte Regulus nicht loslassen, selbst für die paar Sekunden, in denen er seinen Mantel und Schal auszog. Seine Haare waren Klitschnass, doch in diesem Moment interessierte sie sich nicht sonderlich, sondern seine Gestik und Mimik. Ihr ist ein Stein vom Herzen gefallen, doch eine kleine Sorge galt ihm immer noch, was war heute gewesen? Solang sie nicht wusste was war, würde sie immer noch leichtes Misstrauen haben. Sie würde noch nachhaken, dass wusste Regulus bestimmt, er kannte Joyce schließlich fast besser als sich selbst. Regulus zog schnell seinen Mantel und Schal aus und nahm sie danach wieder in seine starken Arme, von denen Joyce immer behauptete, dass ohne sie, sie manchmal zusammenbrechen würde. Nein, das Leben nach der Schule war kein Ponyhof gewesen, als erstes vielleicht, jedoch stellten ihre Eltern sie stätig unter Druck, ihr Kind sollte keine Schande über ihr Reinblütiges Haus stellen. Das einzige, warum ihre Eltern sie nun eigentlich anlächelten, war, dass sie mit einem Black zusammen war und das natürlich das Ansehen ihres Hauses sehr gehoben hatte. Ihre Eltern waren einfach so Oberflächlich, sie scherten sich nicht um ihre Tochter selbst, sondern nur, was sie Tat. Es war wirklich schwer mit Ihnen, jedoch wollte sie ihre Eltern nicht enttäuschen, es waren schließlich ihre Eltern. Sie zumindest liebte sie, ob es auf gegenseitig beruhte, mochte sie nicht sagen.
Ungewollt durchbrach der Black ihre Gedanken, wobei er neue Gedanken aufwühlte. Diese drängten sich alle nach hinten, als sie seine Augen ansah. Diese Augen, die in diesem Moment einfach nur Wärme abgaben, die sie glücklich ansahen. Diese Augen waren etwas gezeichnet von dem Tag, dass sah Joyce. Es war Jahrelange Übung und vor ihr konnte er nun so etwas nicht vergeben. Vielleicht vor anderen, aber bei ihr Zog es nicht. Schnell drängte sie diese Gedanken nach hinten und konzentrierte sich eigentlich nur um *ihren* Regulus, der nur ihr gehörte und niemand anderes ihn zu Gesicht bekam. Wie auf’s Zeichen, lächelte Regulus sie an und musterte sie ebenfalls, wie sie es getan hatte. Sie erwiderte sein lächeln und in ihren Gedanken sprach sie zu sich selbst. So ein Drei-Tage Bart steht ihm wirklich gut, darauf sollte ich bald zurückkommen. Sie merkte sich dieses Argument für den nächsten Morgen und lauschte die Worte des jungen Mannes: „Ich nehme an , du bist es leid Entschuldigungen von mir zu hören. Also lasse ich diesen Teil einfach mal weg… Du hast dir Sorgen gemacht Joyce. Ich sehe es dir an. “ Die letzten Worte sprach er etwas ernster. Diese Worte konnte er jeden Abend wiederholen, es lag auf der Hand. Jede andere Frau würde ihrem Mann eine Standpauke halten oder womöglich den Chef anrufen und nachfragen, wann der Freund nach Hause kommen würde. Beides war nicht möglich. Das erste, weil sie ihn nicht mehr belasten wollte und wusste, dass es nicht seine Schuld war und das zweite war schlicht gesagt eigentlich nur, damit sie am Leben bleiben würde. Sie bekam schon Gänsehaut, wenn sie Artikel über ihn schreiben musste und jedes Mal lehnte sie ab, aus Angst, er würde vielleicht Regulus zu ihr schicken, um sie um zu bringen. Sie traute diesem Mann alles zu, obwohl sie ihn nicht einmal gesehen oder gehört hatte. Sie wollte es auch nicht, niemals. Fast Gedankenverloren, strich der Black ihr durch ihre nassen Haare, die sich munter weiter lockten, auch wenn sie es nicht sollten. Nein, wie konnte sie nur daran denken, dass Regulus ihr in irgendwelcher Weise etwas antun konnte? Auch wenn es der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf ihm vorschrieb sie zu töten, er würde es nicht tun. Dann würden sie aber ihn aber foltern, das konnten sie immer. Schon wieder schwebte eine Wolke von Sorge über sie. „Wie kann ich mir nur nicht Sorgen machen? Du bist bei Menschen, die keinen Problem hätten, dir Leid anzutun!“, sprach sie mit zittriger Stimme, worauf Regulus sie zu sich zog und innig küsste. Erst war es ein kleiner, sanfter Kuss und es steigerte sich bald in ein heißen, innigen Kuss. Joyce schlang die arme um Regulus Hals und wollte nur noch seine Nähe spüren, seine Haut auf ihrer und nichts mehr um sich herum mitbekommen und sehen, nur ihn.

Nach einer viel zu kurzer Zeit, so kam es Joyce vor, lösten sich die beiden Liebenden voneinander und Regulus beugte sich zu ihr vor und sprach ihr leide, beruhigende Worte ins Ohr: „Ich bin hier.. bei dir meine Liebste.“ Mit diesen Worten beruhigte sich das Mädchen ungemein und ihr entfuhr einfach nur ein „Gott sei Dank“.
„Nun komm, du hast bestimmt Hunger“, unterbrach Joyce die angenehme Stille, während sie beieinander standen und sich in den Armen lagen. Sie schob ihn förmlich in das wohlig warme Wohnzimmer, denn er wollte eigentlich nur noch ins Bett, so sagte er es zumindest. Aber er hatte definitiv Hunger. Er hatte heute Morgen lediglich etwas gegessen und den ganzen Tag während ‚der Arbeit‘ nichts. Außerdem konnte er dann etwas über seinen Tag erzählen, was Joyce sehr wichtig fand. Erst dann konnte sie ruhig schlafen gehen, denn erst dann wusste sie, was ihn womöglich Bedrückte und dann wusste sie, wie sie ihm helfen konnte. Ohne Hilfe würde auch der Stärkste Mann – sprich Regulus – nicht lange aushalten. Er protestierte sogar noch weiter, als sie schon auf dem Weg waren. Aber als sie ihn dann sanft auf die Couch drückte und ihm auf die Stirn küsste, gab er Ruhe. Lächelnd drehte er sich um und begab sich in die Küche. Joyce und Regulus redeten in dieser Zeit nicht, Regulus machte es sich auf der Couch gemütlich, entspannte sich und wartete, während Joyce ihren Zauberstab vor sich her schwing und das essen zubereitete. Da ihr nichts Schnelleres Einfiel als ‚Nudeln‘, machte sie sie einfach. Dafür würde Regulus morgen sein Lieblingsessen bekommen, das nahm sie sich vor. Sie machte noch schnell eine Soße und ging dann wieder zurück zu ihrem Liebsten, der das Essen dankbar annahm. Damit Joyce ihn beim Essen nicht störte, ging sie wieder in die Küche, denn sie hatte die Befürchtung, dass sie einfach zu neugierig war und einfach auf ihn losquasselte. Sie begann die Küche wieder zu säubern, damit alles wieder so aussah wie es sollte.
Kurz darauf, als sie fertig war, ging sie wieder in das Wohnzimmer, wo Regulus schon gemütlich saß und auf die wartete. Sie zauberte das Geschirr zurück und kuschelte sich an Regulus. Dieser legte einen Arm um sie. Kurzes schweigen umhüllte sie, doch sowohl Joyce als auch Regulus wussten, dass sie erst gar nicht Fragen musste, es war eine unausgesprochene Frage und beide wussten es. Joyce gab Regulus alle Zeit der Welt, damit er seine Worte finden konnte und sie einweihen konnte. Als Regulus anfing seine Gedanken in Worte zu fassen, hatte er einen Ton, als ob es was ganz unwichtiges war, etwas, was man einfach so sagte. Doch das war es nicht, man musste nur richtig zuhören und man wusste, es war sein bitterer Ernst. „Weißt du Joyce..manchmal wünschte ich ich wäre nicht das was ich bin. Du hättest dein Herz an einen normalen Mann verlieren sollen , nicht an jemanden wie mich. Ich bin es leid ...so leid in seiner Gefolgschaft zu stehen. Aber heute habe ich etwas beschlossen. Ich werde nicht kampflos dabei zusehen wie er ohne Regeln hier wütet. Ich werde mich ihm entgegen stellen , egal wie heimlich ich es tun muss. Wir können hier nicht tatenlos herumsitzen. Egal wie klein meine Stiche gegen ihn auch sein werden , es wird dazu beitragen das er eines Tages stürzt Joyce. Es wird immer jemanden geben der ihn durchschaut.“
Kurz hielt Joyce inne. Im ersten Moment musste sie überlegen, was sie nun darauf sagen sollte. Es war eine indirekte Kampfansage von ihm und Joyce bekam Angst um ihren Freund. Würde er es nicht richtig machen, sich einen Fehlschritt erlauben, würde wohl alles vorbei sein, aber soweit würde es nicht kommen. Er war schon immer ein guter Schauspieler gewesen, schon seit Anfang von Hogwarts, nein, seitdem Sirius ihn so verletzt hatte. Womöglich wäre alles anders, wenn er noch da geblieben wäre, wer weiß. Sie waren damals so vertraut, Regulus hatte seinen älteren Bruder vergöttert, er war sein Vorbild. So kam es ihr zumindest vor, denn auch wenn Regulus ihre nach einer langen Zeit auch das anvertraut hatte, wurde er nicht sehr konkret. Er sprach eigentlich nur indirekt darüber, wenn Überhaupt. Auch wenn er es nicht gerne zugab, es war und ist ein Schlag unter die Gürtellinie damals gewesen und Joyce wollte ihn nicht noch einmal aufwühlen. Aber das Thema war nun nicht, warum es so geworden ist, sondern, wie man es nun weiter verhindern kann, sodass nichts passiert. Verdeckt zu Arbeiten ist soweit gut, geht aber nach einer Zeit nicht auf, das war klar. Riskant war es was anderes zu unternehmen. Soweit Joyce wusste, war Regulus ein Enger Vertrauter von dem-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf, wenn er also was Erfahren würde, musste das Problem beseitigt werden, bevor es zu Bedrohung werden konnte. Aber wie um Himmels Willen, kam Regulus drauf, dass sie jemand anderem ihre Liebe schenken sollte? Das war so eine Absurde Idee, und Joyce runzelte kaum merkbar die Stirn. Regulus hatte einige Momente, in denen er Wirres Zeug redete, nur damit er sich selber mehr Probleme häufte. Langsam und bedacht darauf die Richtigen Worte zu finden, sprach Joyce: „Regulus..", begann sie langsam. „Ich vertraue dir dabei, was du tust. Aber dir muss klar sein, so wie du mir es gesagt hast, du würdest nicht davon kommen. Du müsstest wenn schon fliehen, du würdest von allen verhasst sein", sagt sie und strich ihm Gedankenverloren durch eine Haare, die schon getrocknet waren, während ihre noch feucht waren.
Joyce wusste, dass Regulus lange und hart um sein Ansehen gekämpft hatte, darum betonte sie diese Worte sehr, sein ganzes Leben lang hat er darum gekämpft und wurde magisch auf die dunkle Seite gezogen, doch den Sinneswandel konnte Joyce doch verstehen. Er war es leid, dieses Sinnlose Töten, diese Gefahr, die er auf sich zog. Jeden Menschen würde es auf die Nerven schlagen. Deshalb hatte Joyce auch den Vorschlag verneint, als sie darauf zu sprechen kamen, dass sie ebenfalls Todesser werden sollte. Sie wusste, sie würde es nur wegen Regulus tun, doch auch wenn sie ihn stark machen würde, die Taten lassen sich nicht einfach ungeschehen machen. In letzter Zeit schlief Regulus ebenfalls unruhig, wurde manchmal von bösen Träumen verfolgt, von Personen die er an diesen Tag tötete und Joyce war jeden Abend erschrocken darüber, dass er es so leichtfertig tat, doch dann merkte sie, es kostete ihm Kraft. Viel Kraft und er machte es nicht gerne. Die Angst, dass Regulus dies gerne Tat, war Joyce schon lange verflogen. Diese Gedanken waren Absurd, er kam jeden Abend nach Hause als ob nichts gewesen wäre, als ob er einfach einen schlichten Beruf ausübte und erschöpft nach Hause kam. Leider war dem nicht so. Ja, Joyce verstand es, dass er sich nach etwas normalen sehnte, vielleicht sogar einfach eine Familie wollte, wie jeder andere auch.
„... aber es wäre die einzige Möglichkeit, dem zu entfliehen, was du nun bist. Ich weiß nicht, was er tut, ich weiß nur, er tut es nicht richtig. Es war damals deine Entscheidung, ich habe sie genommen, wie sie ist. Ich werde es heute auch so tun. Wird jemand so mutig wie du es nun bist und ihn bekämpfen, dann wird er bald stürzen. Wenn du es schon nicht schaffst.“, beendete Joyce ihre Worte und eine Sichtliche Erleichterung schwang in Regulus Gesicht über. Auch seine Körperhaltung wurde auf einmal etwas entspannter. Joyce hatte versucht die Wahrheit so zu verpacken, dass es noch machbar war. Wenn Regulus es so wollte, würde er es so machen und sie war stolz auf ihren Black. Er stellte sich gegen etwas, was mindestens dreimal so mächtig war als er, doch er hatte so einen festen Willen, dass es ihm nichts ausmachte. Ein lächeln huschte über das Gesicht der jungen Blondine. Dieser Mann war einfach unglaublich, in allen was er tat.

In diesen Moment überschlugen sich ihre Gefühle beinahe. Als sie *ihren* Freund noch einmal ansah, konnte sie nicht einfach, als beinahe dahin zu schmelzen. Wer konnte *so* etwas auch wiederstehen? Seine Haare, seine Augen, alles schien so perfekt an ihm, dass sie immer noch überrascht war, dass sie ihn wirklich hatte. Und das womöglich für immer. Gerade als Joyce sich dem Black wieder nähern wollte, beugte dieser sich vor und küsste ihren Hals. Sie bekam trotz all‘ der Zeit, die sie schon zusammen verbracht haben, eine Gänsehaut wenn er sie einfach nur küsste. Seine Lippen waren warm und alles in ihr verlangte nach dem Black. Sie wollte seine Haut auf ihrer Spüren, wollte ihm eng ihr haben, ihm zeigen, dass sie ihn über alles liebte und sie ihn nicht einfach allein lassen würde. Die Gefühle brodelten einfach in ihr und sie schlang die Arme um ihn, als ihre Lippen sich berührten. Leise hauchte Regulus ihr diese Worte vor, die sie jedes Mal aus der Bahn werfen und ihre Mundwinkel zuckten nach oben. Doch bevor sie ihm ihre Liebe auch deutlich machen konnte, drückte Regulus seine Lippen auf ihre und sie beide gaben sich einen innigen und romantischen Kuss hin. Beide genossen diese Gefühle, die in ihnen lebten und beide gaben nach. Nach einer Zeit lag Regulus über ihr und es lag pure Liebe in der Luft. Am Anfang sprachen sie noch über etwas Belanglosere Themen, jedoch konnten sie die Finger nicht voneinander lassen. Letzten Endes sprachen sie gar nicht mehr miteinander, sondern gaben sich ihren Gefühlen nieder und Joyce roch nur noch den verlockenden Geruch des Blacks, der ihre Gedanken regelrecht verdrehte. Als die beiden sich für einen Moment voneinander lösten um etwas Luft zu schnappen, als Regulus sie plötzlich hochhebt und auf seinen Armen nach oben in das Schlafzimmer trug. Joyce lachte auf, sie liebte dieses Gefühl, wenn er sie trug. Außerdem trug er sie so, als ob sie das Gewicht eines kleinen Kindes hatte. Vor allem liebte sie es, wenn er sein lächeln lächelte. Als sie dann im Schlafzimmer ankamen, war sie froh, dass sie eigentlich nur ein Bademantel trug und gab sich ihren Gefühlen für Regulus ganz nieder und verbannte jeglichen Gedanken, den sie vorher noch hatte, aus ihren Gedanken

Warum ist es so hell? , waren die ersten Gedanken der Hexe, als sie geblendet wurde. Blinzelnd öffnete sie ihre Augen und schaute auf das Fenster, das sperrangelweit offen stand. Sie wusste, dass sie gestern Abend die Vorhänge nicht zugezogen hatte, wie denn auch, sie war mit was ganz anderem Beschäftigt gewesen, aber das Fenster war zu. Plötzlich spürte sie ein Blick von der linken und sie erblickte ein großes Auge, dass durch die Tür blickte. „Guten Morgen Splatcher“, sprach die ruhig und leise. „Wieso ist das Fester offen?“, fragte sie ihn. „Oh ich dachte, da es so warm hier drin war, dass Ihr wünschet, dass etwas frische Luft in das Zimmer kommt“, antwortete dieser leise und schaute beschämt auf den Boden. Joyce lächelte ihren Hauselfen an und bedankte sich bei ihm und sagte ihm, dass es demnächst nicht nötig wäre. Dieser nahm es so auf und ging wieder davon. Seufzend stand die Winston auf und schlüpfte in ihre Sachen. Ihre Haare kämmte sie einmal durch, was eigentlich gar nichts brachte und dann schaute sie den Black an, der noch entspannt vor sich hin döste. Die Decke reichte ihm über die Hüpften und sie konnte nicht anders, als seinen Körperbau wieder einmal zu bestaunen. Wären sie in der Muggelwelt, würde er so einen Award bekommen. Sexiest Man Alive , erinnerte sich Joyce und strich ihm über seinen Fast Sixpack. Sie spürte seine Feste Bauchmuskulatur und wie der Bauch auf und ab ging. Sie strich ihm durch die Haare und drückte ihm ein sanften Kuss auf die Lippen. Sie war sich sicher, dass er tief und fest schlief, immer wenn er zur ‚Arbeit‘ musste, schlief er fest und nur der Geruch vom Frühstück weckte ihn. Wenn er mal einen freien Tag hatte, lies er sich erstaunlich leicht wecken, jedoch blieb er dann immer noch mindestens eine halbe Stunde im Bett liegen und kugelte sich darin.

Nachdem Joyce sich fertig gemacht hatte, obwohl sie heute eigentlich gar nicht weg musste, ging sie runter in die Küche um das Frühstück zu machen. Bratkartoffeln mit Butter und Salz , fiel der Blondine ein, sie wollte ja sein Lieblingsessen zubereiten. Sie zückte ihren Zauberstab, schwang ihn einmal paar Mal und hörte nach einer Zeit das Spiegelei und die Bratkartoffeln brutzeln. Sie zauberte zwei Teller auf den Tisch und wartete Geduldig bis alles so sein sollte, wie es sein sollte. Gerade als sie das Frühstück auf den Tisch stellte, kam Regulus schon fertig angezogen die Treppe runter. „Wie auf’s Stichwort“, lächelte die Winston den Black an und dieser erwiderte ihr lächeln. Daraufhin fuhr er sich durch die Haare und ging zum Tisch. Regulus bedankte sich für das Essen und aß schweigend. Joyce runzelte kurz die Stirn. Heute ist irgendetwas anders mit ihm , grübelte sie, jedoch hatte sie keine Zeit darüber nach zu denken, denn gerade kratze etwas gegen die Fensterscheibe. „ Das macht doch nur Kratzer!“, beschwerte sie sich und hastete zum Fenster, um es zu öffnen. Niall schlüpfe hinein und Joyce band den Zettel von ihm ab.
Joyce,
ich wollte und sollte dir noch was sagen. 1.) dein Artikel ist super, er wird morgen im Tagespropheten sein! Außerdem, du sollst heute noch unbedingt einen Artikel verfassen, keine Ahnung wieso so schnell, aber in letzter Zeit ist der Ansturm auf Muggellieder enorm hoch. Also verfass einen Artikel darüber. Weiteres hatten wir vorgestern besprochen. Tut mir leid, dass es doch noch so schnell kommen muss, war ja erst für nächste Woche geplant.
Bestell Regulus schöne Grüße;
Amanda

Ungläubig starrte Joyce auf den Brief. War das ihr Ernst? Musste sie nun doch heute arbeiten? Es war eigentlich ihr Freier Tag. Seufzend ging sie zu ihrem Schreibtisch und grübelte. Vorgestern, vorgestern, da war noch was. Unmotiviert wie sie war, ließ sie die Arbeit links liegen und ging wieder zum Tisch. Der Hunger war ihr ebenfalls vergangen und sie schob das Essen Regulus rüber, der es ebenfalls noch wegputze. Joyce stützte ihren Kopf auf ihre Hände. „Liebling, was steht heute bei dir an? Bleibst du heute wieder so lange Weg?“, fragte sie ihn. Bei ihm war es keine geregelte Arbeitszeit, deshalb rechnete sie immer damit, dass er Weg musste. Regulus dagegen wurde wieder geheimnisvoll und schaute ihr in die Augen, während er sprach: „Vieles steht heute an..“, sagte er leise, woraufhin Joyce die Stirn runzelte. Sie wusste nicht, ob sie das als positiv oder negativ bewerten sollte und lauschte weiter seine Worte, die er nun etwas lauter sprach: „ Ich habe heute einiges zu erledigen aber es wird keines Falls so lange dauern. Mit Einbruch der Dunkelheit bin ich wieder zu Haus.Und Liebste? wenn du mich glücklich machen möchtest , dann mach dich hübsch“, sagte er und lächelte sie an. „Ich werde da sein“, sagte Joyce mit immer noch runzelnder Stirn und ihre Mundwinkel zuckten nach oben. „Ich zieh dein Lieblingskleid an“, fügte Joyce hinzu und war nun sichtlich verwirrt

Nachdem Regulus das Haus verlassen hatte, setzte sich Joyce an ihren Schreibtisch und versuchte einen Artikel zu verfassen. Es war nicht schwer, Artikel über Muggel waren sehr schlicht und nicht sehr anspruchsvoll. Die Leute interessierten sich nicht über richtige Fakten, sondern wollten eigentlich nur unterhalten werden. Dazu kam es außerdem, dass sie mit Amanda schon darüber gesprochen hatte und Letzen Endes war es doch ziemlich einfach und hatte auch nicht viel Zeitraufwand benötigt. Mit einem zufriedenen Lächeln beendete sie ihren Artikel und, da sie nichts zu tun hatte bis zum Abend, beschloss sie einfach sich einen netten Tag mit Amanda zu machen. Als sie hinter sich die Tür schloss und zu Amanda Disapparierte, fragte sie sich, warum Regulus an diesem Morgen so still war, denn eigentlich war er morgens immer ziemlich Gesprächig, vor allem, wenn er sein Lieblingsessen aufgetischt bekam. Und diese Bemerkung, er hatte normalerweise nicht so gute Laune, wenn er jemanden umbrachte und was sollte er denn sonst meinen mit ‚ich hab viel zu tun?‘. Doch musste er einen umbringen? Warum sollte sie dann etwas schickes anziehen? Hatte der-dessen-Name-nicht-genannt-werden-darf sie eingeladen? Doch selbst dann würde er nicht mit so einer Laune das Haus verlassen, oder etwa doch? Egal jetzt, ich mach mich schick und werde sehen was das alles soll. Wieder der mysteriöse hier... Außerdem wollte ich ihm ja noch auf den Drei-Tage- Bart hinweisen!, erinnerte sie sich und versprach sich, an diesen Abend ihn wirklich daran zu erinnern und war gespannt was Regulus mit seiner geheimnisvollen Aussage meinte.

((Zum Bild: Einfach die Augen und Haare dunkler Vorstellen ^-^))
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BeitragThema: Re: Hochzeit Regulus+Joyce   Sa März 24, 2012 9:40 am

Ich gelobe mich zu besser - __ -

Natürlich war er bereits wach. Regulus schlief nie fest wenn er einen freien Tag hatte.
Musste er jedoch 'zur Arbeit' so ließ er sich tief in die Trance des Schlafes gleiten , als wollte er dem Schrecken der vor ihm lag so lange wie möglich entfliehen. Langsam öffnete der Black die Augen. Er blieb ruhig liegen und ließ seinen Blick auf Joyce ruhen. Leicht strich er ihr über die blonde Mähne. In manchen Momenten wünschte er sich nichts sehnlicher als sich von dem dunklen Lord loszulösen und ein Leben nach seinen eigenen Wünschen zu führen. Er wollte nur frei sein. So wie Sirius. Als die Blondine mit den Augen blinzelte schloss Regulus die seinen wieder und gab vor zu schlafen. Joyce sollte der Annahme sein , er würde heute seinen täglichen Geschäften nachgehen , nur so hatte er genug Zeit den Abend vorzubereiten. Leise vernahm Regulus die Stimme ihres Hauselfen Splatcher , der wohl das Fenster geöffnet hatte. „Oh ich dachte, da es so warm hier drin war, dass Ihr wünschet, dass etwas frische Luft in das Zimmer kommt.“ Joyce erwiderte das dies nicht nötig sei und kurz darauf verschwand der Hauself wieder. Wenn es sich Regulus genau überlegte hatte es Splatcher bei den beiden ehemaligen Slytherins besser als manche seiner Artgenossen. Joyce erhob nie die Hand oder bestrafte das Geschöpf wenn es einen Fehler machte. Stets blieb sie ruhig und gelassen. Wenn ich daran denke wie Bellatrix ihre Hauselfen behandelt dann ist dies hier wie ein 5 Sterne Hotel. Doch Regulus beachtete Splatcher weites gehend nicht. Das einzige was für ihn zählte war das der Hauself seinen Aufgaben gewissenhaft nachging. Plötzlich bemerkte der Black das ihm sanft durch die Haare gestrichen und ihm ein kurzer Kuss auf die Lippen gehaucht wurde. Es kostete ihm alle Mühe den Kuss nicht zu erwidern , doch so bald er Joyce Duft auf seinen Lippen spürte hatte er das Verlangen sie in seine Arme zu schließen und sich in ihrer Gegenwart zu ertränken.
Er streckte sich noch einmal und stand dann geschmeidig auf. Nachdem er wahllos nach seinen Sachen gegriffen hatte , machte er sich auf den Weg nach unten. Regulus fuhr sich einmal durch die Haare und nahm dann dann einen Duft war der von unten herauf drang. Ein kleines Schmunzeln schlich sich auf das Gesicht des Blacks.

[...]

Nach dem Essen verließ er schnellstmöglich das Haus und machte sich auf den Weg zu den Winstons. Er klopfte dreimal an die große Haustür und wartete stumm. Wenige Sekunden später machte ihm auch schon ein gedrungener , kleiner Hauself die Tür auf und schaute ihn aus großen Augen an. Schließlich sprach er mit ehrfürchtiger Stimme: "Herr Regulus Black. Kommen sie doch herein! Wie schön sie im Haus Winston begrüßen zu dürfen. Ich werde meine Herrin sofort holen." Wie geheißen trat der Black ein und wartete im großen Foyer auf Taylor Winston – Joyce Mutter. Gerade als sich Regulus auf eine Couch niederlassen wollte , kam eine große , schlanke Frau durch die Tür gesaust. "Regulus , mein Lieber. Nett das du vorbeischaust. Wie geht es dir und Joyce?" Der Black rang sich ein kleines Lächeln ab und antwortete ruhig: "Uns geht es gut. Danke. Taylor? Ich würde gerne etwas mit dir und Willow besprechen. Doch es ist von privater Natur. Wir sollten es nicht im Flur klären." Kurz runzelte die Blondine die Stirn , eh sie wieder ihr perfektes Lächeln aufsetze und Regulus das Zeichen gab ihr in den Saloon zu folgen. Der Black konnte nicht behaupten Joyce Eltern sehr zu mögen. Wäre Joyce nicht die Frau an seiner Seite , würde er sich gewiss anders zu Willow und seiner Frau verhalten. Sie waren oberflächliche , eitle , nur auf den Ruf und Macht bedachte Geschöpfe. Gefühle ließen sie nie zu , auch die Liebe zu ihrer Tochter hielt sich in Grenzen – zumindest zeigten sie nie große Herzlichkeit. Sie waren sehr stolz auf Joyce – schließlich hatte sie einen Black als Freund. Die Blacks standen in der Zauberwelt immer noch für hohes Ansehen und das Beispiel einer perfekten Reinblütigen Familie. Eine bessere Partie hätten sie sich für ihre Tochter nicht vorstellen können. Wenn sie nur wüssten , wie es hinter der perfekten Fassade aussah , würden sie womöglich ganz anders denken. Die Blacks waren schon lange keine Familie mehr.
Und doch rang sich Regulus jedes Mal wenn er die Winstons besuchte ein wenig gute Laune ab und versteckte die kalte Verachtung in seinen Augen. Es war eine Sache der Etikette die Eltern der Frau , die man heiraten wollte , mit Respekt gegenüber zu treten. Auch wenn dies nur zum Schein war. Für den Black gab es jedoch keinen Zweifel daran , das sie sein Vorhaben unterstützen würden. Heute war er zu den Winstons gekommen um bei Joyce Eltern um ihre Hand anzuhalten. Gewiss würden sie nichts dagegen einzuwenden haben , denn nicht zu vergessen war das auch für sie mehr Ansehen herausspringen würde , wenn ihre Tochter sich mit einem Black vermählte und so in die Familie einheiratete. Bei diesem Gedanken verleierte Regulus kurz die Augen. Sie waren so unheimlich berechenbar. Aber waren das alle die immer noch der Ideologie vom reinen Blut folgten?
Es lag schone eine gewisse Ironie darin das gerade die jüngste Blacksche Generation sich dermaßen von den alten Traditionen abwandte. Andromeda , Sirius , selbst Narzissa und auch Regulus selbst. Sie alle waren nicht mehr so fanatisch nach Reinem Blut. Natürlich , ihre Wurzeln ließen sie nicht vergessen stolz darauf zu sein kein Muggelblut in sich zu tragen , doch sie fühlten sich nicht mehr als etwas besseres. Andromeda schwor den Blacks an dem Tag ihrer Hochzeit mit Ted Tonks – "Schlammblut" – ab. Sirius zog mit 16 Jahren von zu Hause aus und kappte die letzten Verbindungen zu seiner Familie. Narzissa , die ihr Herz an Lucius Malfoy verlor , wurde von ihrer Liebe geleitet und nicht mehr von dem Status ein Reinblut zu sein. Und Regulus? Er war dem dunklen Lord schon lange nicht mehr treu und würde es auch öffentlich zugeben wenn dies nicht die Vernichtung seiner Familie und Joyce zu bedeuten hatte. Er war einen Schritt zu weit gegangen indem er Todesser wurde und konnte nun nicht mehr umkehren , musste damit leben. Doch das änderte nichts an seiner Einstellung. Einzig und allein Bellatrix war der Reinblutideologie und Voldemort fanatisch treu geblieben. Es waren neue Zeiten angebrochen , es wehte ein neuer Wind und dieser würde irgendwann die alten Traditionen vollends vertreiben und jene die mit Grausamkeit an ihnen festhielten vernichten.
Als Taylor die Tür schloss , begann Regulus wieder ihr seine Aufmerksamkeit zu schenken. Während sich die beiden an den großen Mahagoni Tisch setzen , fragte Joyce Mutter was denn nun der Grund für Regulus Besuch war. Dieser sprach in einer angenehmen Stimme , als er antwortete: "Es geht um Joyce und mich. Aber eine Frage? Ist Willow im Haus?" Und wie gerufen öffnete sich die Tür des Zimmers und Joyce Vater trat hinein. Er war ein muskulöser , stämmiger Mann. Zuweilen hatte Regulus das Gefühl Willow wurde von Taylor untergraben. Der Black sah ihn – den warmen Blick wenn Joyce einmal zu Besuch kam. Willow war ein guter Mann , doch die meiste Zeit war er der oberflächlige Reinblüter. Doch Regulus wusste , er wünschte sich für Joyce das Beste. Nach einem kurzen Schulterklopfer als Begrüßung setzte sich Willow neben seine Frau und begann auch sofort zu sprechen. Seine dunkle Stimme hallte durch den Raum: "Regulus. Wie schön das Taylor dich bereits in Empfang genommen hat. Ich war noch verhindert. Was können wir für dich tun?" Ohne zu zögern begann Regulus zu sprechen: "Willow. Taylor. Joyce und Ich sind bereits seit 4 Jahren zusammen , das wisst ihr. Unsere Beziehung hat sich auch nach Hogwarts bewährt. Wir leben beide in einem gemeinsamen Haus , jedoch...unverheiratet. Um unser Leben perfekt zu machen , würde ich eure Tochter gerne heiraten. Natürlich nur wenn ihr uns euren Segen gebt."
Er beobachte die Reaktion seiner Gegenüber. Taylors Augen weiteten sich augenblicklich und es dauerte nicht lange eh auf ihem Gesicht ein breites Grinsen lag – doch Regulus erkannte die kalte Berechnung dahinter. Sie war es auch , die als erstes die Stille unterbrach: "Oh , wir haben so lange auf diesen Tag gewartet. Ihr beide seit für einander bestimmt. Willow? Ich nehme an du siehst das genauso. Heiratet! Wir freuen uns schon auf den Tag an dem unsere Tochter dich heiratet." Natürlich freust du dich. Ich bin ein Black. Als würdest du diese Partie ablehnen , liebe Taylor. Doch wie zynisch Regulus' Gedanken auch waren , er gab ein freundliches 'Ich danke euch' zurück. Doch dann wanderte sein Blick zu Willow , der immer noch stumm dasaß. "Regulus , ich gebe euch meinen Segen. Eure Liebe soll für immer halten." Willow schenkte der Black ein kurzes , aufrichtiges Nicken. Joyce Mutter erhob sich , verabschiedete sich und verschwand aus dem Zimmer , nachdem Regulus die Einladung zum Mittagessen charmant ausgeschlagen hatte. Willow brachte ihr noch zur Tür und als er den Hauselfen losschickte um Regulus Mantel zu holen , wand er noch einmal das Wort an seinen Schwiegersohn: "Beschütze sie. Ich weiß wem du dienst Regulus und ich kann mir die Gefahren die damit verbunden sind ausmalen. Begeh niemals einen Fehler der meine Tochter in Schwierigkeiten bringen könnte." - "Das werde ich Willow. Du kannst dich darauf verlassen. Wir werden demnächst noch einmal vorbeischauen. Ich danke dir." , mit diesen Worten verabschiedete sich der Black , gab seinem zukünfigten Schwiervater die Hand und ging in Richtung Norden.
Denn noch ein weiterer Gang stand ihm bevor. Das Atmen fiel ihm schwerer als er nach wenigen Minuten Laufen das Schild am Straßenrand laß – 'Zum Grimmauldplatz.' Womöglich konnte sich niemand vorstellen warum Regulus gerade jetzt um Joyce' Hand anhielt. Der dunkle Lord wurde immer mächtiger , die Todesser wurden immer mehr eingespannt und die Situation in der magischen Welt wurde immer heikler und gefährlicher. Doch nie war mehr Anfang als Jetzt. Joyce gehörte zu ihm und das sollte alle Welt sehen.

Er erstarrte als er vor dem großen Anwesen stand. Ein kurzer Schauer überlief ihn und alles in ihm sträubte sich dagegen diesen Haus noch einmal zu betreten. Grimmauldplatz 12. Hier war Regulus aufgewachsen. Hier lagen all die Erinnerungen , vor den der Black tagtäglich flüchtete. Hier hatte er sein dunkles Schicksal besiegelt. Und genau in diesem Haus , vor 3 Jahren , hatte Regulus seinen Bruder verloren. Es war nicht zu leugnen das über den Haus eine düstere , dunkle Atmosphäre hing. Langsam ging Regulus auf das Haus zu. Noch bevor Regulus überhaupt eine Hand erhoben konnte um den Türklopfer zu benutzen, wurde ihm die Tür bereits geöffnet und ein allzu bekanntes Gesicht blickte ihn von unten herauf an. Mit erleichterter Stimme sprach das kleine Elf: "Herr Regulus. Kreacher ist sehr froh sie zu sehen. Sehr froh! Sie waren lange nicht mehr da." Ein Schatten legte sich das Gesicht des Blacks. Der Hauself der Blacks war für Regulus schon seit seiner Kindheit ein Freund gewesen. Wenn ihm niemand zuhörte dann war Kreacher da. Den Zorn und die Wutanfälle des Blacks hatte Kreacher stummt ertragen. Doch niemals hatte er dem Hauselfen ein Haar gekrümmt. Heute sah der Elf blass und ausgelaugt aus – er wurde nicht gut behandelt. Regulus lächelte bitter als er sagte: "Hallo Kreacher. Ich bin auch froh dich zu sehen...Sie sind nicht da , stimmts?" Das kleine Geschöpf nickte und Regulus trat ein. Das innere das Hauses ließ keinen Zweifel daran , welche Geisteshaltung hier herrschte. Überall standen schwarz – magische Nippes , ein abgehacktes Trollbein diente als Schirmständer und Köpfe ehemaliger Blackscher Hauselften zierten die Treppenaufgänge bis ins 4. Stockwerk. Nicht zu vergessen waren die Türgriffe , die allesamt silberne Schlangen waren. Hier hatte sich Regulus damals zu Hause gefühlt , doch heute ekelte ihn das alles nur noch an. Kreacher schien seine Unbehaglichkeit zu bemerken und wollte ihn behutsam weiterziehen. Doch Regulus blieb standhaft , denn sein Blick verharrte an dem großen Teppich der an der Wand hing , dem Familienstammbaum der Familie Black. Bitterkeit stieg in ihm auf , als er die Brandlöcher bemerkte. Hinter diesen Löchern verbargen sich einst die Gesichter der geächteten Blacks. Langsam trat Regulus näher und er spürte wie sich alles in ihm zusammenzog. Du gehörst auch hier hin! Er biss die Zähne zusammen , schloss die Augen und vertrieb diese Stimme aus seinem Kopf. Langsam strich er über die Brandlöcher. Es war allseits bekannt das sich die Familie Black viel auf ihre Reinblütigkeit einbildete. Alle Mitglieder jedoch , die dieser dunklen Gesinnung wiedersprachen und auch nicht darauf beharrten das sie aufgrund ihres rein magisches Blutes etwas Besseres waren als die anderen , wurden aus dem Stammbaum geächtet.
Isla Black , Schwester von Phineas Nigullus Black - Regulus Ururgroßvater. Sie heiratete einen Muggel namens Bob Hitchens. Vergehen gegen die Familie – Geächtet. Phineas Black , Sohn von Phineas Nigullus Black – Regulus Urgroßvater. Er setzte sich für Muggelrechte ein. Vergehen gegen die Familie – Geächtet. Cedrella Black , Cousine von Phineas Black. Sie heiratete Septimus Weasly. Vergehen gegen die Familie , da die Weaslys als Blutsverräterfamilie verschrien waren – Geächtet. Alphard Black , Bruder von Walpurga Black – Regulus Onkel. Er unterstützte Sirius finanziell , als er vor 3 Jahren von zu Hause weglief – Geächtet. Sirius Black. Bei diesem Namen musste Regulus schwer schlucken. Er strich über das Brandloch und in ihm flammte der altbekannte Schmerz erneut auf. Rebellion gegen seine rassistische Familie – Geächtet. Und auch bei dem letzten Namen wurde dem Black schwer ums Herz. Andromeda Black. Sie heiratete ebenfalls nicht standesgemäß – Geächtet. Sie wandte sich von der Tradition der Blacks ab. Damals für Regulus unverständlich. Heute verstand er seine Cousine.
Wie verrückt diese ganze Sippe war , sah Regulus viel zu spät. Sirius hatte seine Augen nie davor verschlossen. Gerade bei den Blacks , denen seit ihrer Kindheit gepredigt wurde die Familienehre nicht zu beschmutzen gab es so viele Zauberer und Hexen die sich gegen diesen Zwang wehrten. Viele weitere gaben nur vor den Traditionen, Einstellungen und Ansichten ihrer Vorfahren zu folgen. Das waren diejenigen , die einfach nicht die Kraft besaßen sich aus ihrem goldenen Käfig zu befreien. Und dann gab es ein paar wenige die vollkommen mit Herz und Seele rassistischen Reinblut waren. Bellatrix.
"Kommt mein Herr. Lasst die Vergangenheit ruhen." , sagte Kreacher erneut und diesmal ließ sich Regulus von dem Elfen mitzerren , als dieser seine Hand nahm. Und der Black wusste auch schon wo Kreacher ihn hinbrachte. Der Kleine schien immer zu wissen , wo sein Herr gerade hinwollte. Als die beiden auf der obersten Etage des Hauses angekommen waren sah Regulus sich um. Schon an den Zimmertüren war nicht zu übersehen wie unterschiedlich die beiden Brüder doch waren. Während an Sirius Tür nur sein Name stand, prunkte an Regulus Tür ein Namensschild mit seinem vollen Namen – 'Regulus Arcturus Black'. Ja..und wie stolz er damals war ein Black zu sein. Langsam öffnete er die Tür seines Zimmers und wurde schmerzlichst an die Vergangenheit erinnert. Doch er musste dies durchstehen , er musste versuchen loszulassen. Sein Blick wanderte von dem Banner mit der Aufschrift 'Toujours Pur' , welcher über seinem Bett hang zu seiner Pinnwand und seinem Schreibtisch auf dem unendlich viele – mittlerweile vergilbte – Zeitungsartikel lagen. Auch von hier aus konnte Regulus sehen um wen es in diesen Artikel ging. Als er näher trat flogen ihm die Überschriften nur so entgegen. 'Der – dessen – Name – nicht – genannt – werden – darf verbreitet weiter Angst und Schrecken' , 'Was wird er als nächstes tun?' , 'Ist die Zauberwelt noch sicher?' , 'Todesser morden und löschen ganze Familien aus'. Regulus musste den Blick abwenden. Er konnte einfach nicht nachvollziehen , wie er früher stolz auf diese Artikel war. Wie kann ein Mensch stolz darauf sein zu morden wegen ein bisschen Anerkennung? Nein , aus diesem Strudel hatte sich der Black befreit , seine Liebe zu Joyce hat ihn davor bewahrt entgültig der dunklen Seite zu verfallen.
Als ihm das Atmen immer schwerer fiel , verließ er sein Zimmer und ging auf Sirius' Zimmer zu. "Alohomora." , sagte Regulus und die Tür sprang auf. Eine ganz anderen Atmosphäre umpfing den Black. Alles erinnerte an Sirius. Das Zimmer sah noch genauso aus wie vor 3 Jahren – für Regulus ein Beweis das sein Bruder seinen Eltern nicht gleichgültig war. Hier fühlte sich der Black weniger erdrückt von all dem Schmerz der auf dem Haus lastete. Sein Blick fiel auf Sirius Bett. Oft war Regulus nachts zu seinem Bruder geschlichen , als es donnerte und blitzte. Auch wenn der Zauberer dieses Wetter heute liebte , früher war es ihm verhasst. Ja , er hatte sogar Angst davor. Dann ging er zu Sirius und die Brüder unterhielten sich die ganze Nacht und irgendwann schlief Regulus ein , beruhigt durch die Nähe zu seinem Bruder , der für ihn damals die Welt war. Der Black hatte nichts von alledem vergessen. Die Erinnerungen um Sirius waren für ihn immer greifbar und lebendiger als alle andere.
Leichtfüßig ließ sich der Black auf das Bett fallen und schloss die Augen , ließ sich von der Kühle in Sirius' Zimmer umpfangen. Nur die Sonnenstrahlen , die durch das Fenster hinein fielen wärmten ihn.

"Regulus? Was machst du hier?" Eine Stimme drang zu ihm durch und sofort richtete sich der Black auf und schaute in das Gesicht seiner Mutter , welches zum einen Entrüstung und zum anderen Freude zeigte. Ersteres , weil Regulus in Sirius Zimmer war und zweiteres weil sie ihren Sohn lange Zeit nicht gesehen hatte. Nach den üblichen Standartfragen á la 'Wie geht es dir und Dad?' kam auch Regulus bei seiner Mutter auf das Thema , welches ihn nach Hause führte. Denn aus Spaß an der Freude besuchte er den Grimmaulplatz nicht. Auch Walpurga zeigte sich erfreut über die anstehende Vermählung ihres Sohnes und versicherte Regulus auch Orion darüber Bescheid zu geben. Ebenfalls sagte sie ihrem Sohn , das sie bald vorbei kämen um auch Joyce ihre persönlichen Glückwünsche mitzuteilen. Ohne viel Herzlichkeit verabschiedete er sich von seiner Mutter und machte sich auf zum Ausgang des Hauses. Doch Kreacher tauchte plötzlich in seinem Sichtfeld auf und flüsterte: "Herr Regulus? Bitte sagen sie Kreacher das sie bald wieder kommen." Regulus nickte zögernd und am liebsten hätte er den Hauselfen mitgenommen , doch er gehörte zum Grimmauldplatz 12 und nicht zu Joyce und Regulus. Doch der Zauberer nahm sich fest vor , bald wieder zu kommen und wenn es nur wegen des Elfen war. Kreacher schien die Ehrlichkeit in Regulus Worten zu hören und ging schlurfend davon. Bevor er die Tür von außen schloss hörte er seine Mutter schreien: "Kreacher!! Du nutzloses Stück Dreck..."

Weitere Hausbesuche hatte der Black für den heutigen Tag nicht eingeplant. Severus und Bellatrix – seine engsten Freunde aus der Schulzeit würde Regulus morgen eine Brieftaube schicken , so wie auch den restlichen Freunden des Paares.
Es war erschreckend wie losgelöst und entspannt Regulus war , wenn er nur einen einzigen Tag dem dunklen Lord und seinen Aufgaben als Todesser entfliehen konnte. Diese Tage , in denen er dem Todesser Dasein fern blieb , waren für ihn die wertvollsten. Verbrachte er diese noch mit Joyce , so waren es diese Art von Tagen , aus denen der Black seine Lebenskraft zog. Denn von Zeit zu Zeit vergaß dass das Leben auch schöne Zeiten bereit hielt.
Es dämmerte und so beschloss Regulus schnellstmöglich nach Hause zu gehen. Er hatte Joyce am Morgen versprochen er würde mit Einbruch der Dunkelheit wieder zurück sein und dieses Versprechen hielt er. Als er das Haus betrat war es zu erst still , was den Black verwunderte. Doch wenige Sekunden später kam Joyce die Treppe hinunter. Regulus Atem stockte merklich und ein kleines Lächeln stahl sich auf sein Gesicht. Wenn Joyce sagte sie machte sich hübsch , dann tat sie das und wie. Jedes Mal raubte sie dem Black den Atem. Er zog sie zu sich heran und küsste sie , dann flüsterte er: "Du bist hinreißend meine Liebste." Er schlang seine Arme um sie und verharrte so einen Moment. Leise flüsterte Regulu ihr ins Ohr: "Darf ich bitten?" Der Black hauchte Joyce noch einen leichten Kuss auf die Haare eh er sanft nach ihrer Hand griff und ihr ein verschmitztes Lächeln schenkte. Dann führte er sie aus dem Haus. Doch den ganzen Weg über schwieg er. Die Worte steckten ihm wortwörtlich im Hals. Er wollte die Stimmung die sich auftat nicht mit überflüssigem Geplänkel ruinieren. Er sah das Lächeln auf Joyce Lippen und seine Züge wurden weicher. Erst jetzt wagte Regulus es , einen verstohlenen Blick auf seine Liebe zu werfen. Sie trug sein Lieblingskleid und sah darin hinreißen aus. Eine zukünfigte Black , dachte Regulus schmunzelnd. Ihre Haare fielen ihr in sanften Locken über die Schultern. Doch weiter konnte sich Regulus nicht an ihrem wunderschönen Anblick weiden , denn vor ihnen tat sich eine kleine Hütte auf. Eh Joyce ihn fragend ansehen konnte , ergriff er das Wort: "Joyce? Keine Sorge , ich erlöse dich aus deiner Unwissenheit. Und verzeih das ich heute so schweigsam bin. Mir spuckt viel im Kopf herum."
Auch wenn der Black ein selbstlicherer Mensch war , so schlug ihm in dem Moment in dem er Joyce in die kleinen Hütte führte das Herz nun doch laut in der Brust. Doch er ließ den Sturm der Gefühle in seinem Inneren toben. Regulus konnte es letzten Endes doch nicht leugnen: Er war ein Mann , der Traditionen ehrte. Man heiratete nur einmal im Leben. Und der Black wusste Joyce war es – die Frau die er bis zu seinem Tode lieben würde. Sie war sein nie endender Traum. Sie war sein Glück.
Regulus Blick wanderte kurz zu der Blondine. Er konnte aus ihrem Blick nicht lesen was sie dachte. Er wusste nur das sie sich gewiss viele Gedanken gemacht hatte , schließlich war genug Zeit sich vollends verrückt zu machen. Doch er hoffte dennoch sie überraschen zu können. Langsam öffnete er die Tür und ließ Joyce zu erst eintreten. Die Feuer des Kamines wärmte den Raum auf und ließ ihn gemütlich wirken. Es sollte nicht prunktvoll und angeberisch - sondern ehrlich wirken.

Regulus hängte seine Jacke über den Stuhl und ließ sich dann darauf nieder. Vor ihnen stand eine Suppe und während sie aßen , fingen sie an miteinander zu reden. Doch Regulus konnte sich nicht auf das Gespräch konzentrieren , zu sehr wartete er auf den Moment an dem Joyce das lesen konnte was auf dem Boden des Tellers stand – 'Schau zu mir'.
Schließlich richteten sich sich Joyce Kristallblaue Augen auf den Black und in ihnen stand ein großes Fragezeichen. Ob sie etwas ahnt? Ich glaube mein Herz springt mir gleich aus der Brust. Regulus erwiderte Joyce Blick dennoch liebevoll und erhob sich von seinem Stuhl. Die Ringe verweilten derzeit in seinem Jacket. Vor Joyce blieb er kurz stehen , atmete aus und kniete sich nieder. Joyce war bis heute gleichzeitig seine Stärke und seine Schwäche. Und Regulus wollte seine ganzen Gefühle in diese Worte legen , Worte die er nicht vorher einstudiert hatte.

"Damals dachte ich du wärst wie der Rest dieser ganzen Slytherin Mädchen – arrogant und eitel. Die Sorte , die sich mir an den Hals warfen nur weil ich den Namen Black trug. Der Verlust meines egoistischen Bruders wurde mir schmerzlich bewusst , jeden Tag aufs Neue. Ich habe aufgehört an irgendetwas Gutes zu Glauben und dann traf ich dich. Du hast mein Herz von der ersten Sekunde an berührt , du warst wie ein Wirbelsturm. Auch wenn ich es mir lange nicht eingestehen konnte. Wir beide mussten vieles hinnehmen und ich weiß du würdest mit mir mit gehen , durch die Hölle und da drüber hinaus. Ich weiß , ich bin ein Eispalast , ein sturer Kopf der es dir öfter mal nicht einfach macht. Du hast mich in all den Jahren so genommen wie ich bin Joyce. Du bist immer an meiner Seite geblieben. Stand ich am Abgrund , hast du mich durch deine Liebe davor gerettet hinunter zu fallen. Auch die Ewigkeit scheint mit dir klein Liebste. Ich will für immer bei dir sein , denn du bist die Einzige der ich je meine Zuneigung geschenkt habe. Der ganze Stress , der Kummer , das Leid – du hast es alles mitgemacht. Du hast es geschafft das dir nie wieder jemand das Wasser reichen kann. Alles wovon ich glaubte es für immer verloren zu haben , kehrte mit dir an meiner Seite nach und nach zurück. Es war frustrierend. Ich wollte damals nichts empfinden. Doch heute kann ich mit Stolz sagen das ich dich liebe... weil dein Herzschlag wie mein Atem ist." Den letzten Satz flüsterte der Black nur noch. Er sprach nicht oft über seine Gefühle , doch jetzt überwältigte das Glitzern in Joyce' Augen ihn fast. Er stand kurz auf , beugte sich über sie und gab ihr einen kurzen und doch intensiven Kuss , eh er sich wieder auf die Knie begab und ihr tief in die Augen sah. "Elliot Joyce Winston. Willst du mich heiraten?"

Noch nie hatte er seine Worte so ernst gemeint , doch Joyce war es – die Liebe seines Lebens. Das Licht in seiner dunklen , kalten Welt. Sie war es , die sein Herz in den Händen trug.
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Hochzeit Regulus+Joyce

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