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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Alpen

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BeitragThema: Alpen   Fr Apr 13, 2012 3:55 am

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BeitragThema: Re: Alpen   Fr Apr 13, 2012 4:27 am

Lilith O'Donnel
eigentliche Charas: Andromeda Black, Marcus, Garrett | Spielerin: Uli

Lilith + Anhängsel sind im Auftrag der Rumänen Stefan und Vladimir auf dem Weg nach Italien - Volterra um die dort lebenden Volturi anzugreifen


Mit einem letzten skeptischen Blick betrachtete Lilith die Meute - anders konnte man diesen wahllos ausgewählten Haufen Vampire wirklich nicht nennen - hinter sich, ehe sie seufzend wieder nach vorne sah und das Signal zum Aufbruch gab. Gut, vielleicht waren sie nicht ganz so wahllos zusammengestellt, sonst wäre sie nicht mit dabei. Wenigstens eines hatten die beiden Rumänen aus ihren Fehlern gelernt. Und - darauf war sie immer noch stolz - sie hatte dabei eine nicht unwesentliche Rolle gespielt. Mit ihrer Gabe, die Schwächen der anderen zu erkennen war sie durchaus eine große Hilfe gewesen. So war es ihnen gelungen, eine ideale Mischung aus begabten und starken Unsterblichen herzustellen, mit deren Hilfe es im Grunde ein Kinderspiel sein würde, die arroganten Italiener dem Erdboden gleichzumachen. Das Beste daran war, obwohl sie weder eine Gabe hatte, die direkt in das Kampfgeschehen eingriff, noch bei weitem nicht die Älteste und Stärkste war, so wagte diese Meute es nicht, ihr zu widersprechen. Denn sie kannte die dunklen Geheimnisse und die Schwachpunkte von jedem von ihnen, und sie schreckte sicherlich nicht davor zurück, sie zu nutzen. Solange also Stefan und Vladimir nicht anwesend waren, hatte sie die höchste Position, eine Rolle, an die sie sich mittlerweile gewöhnt, mit der sie sich sogar angefreundet hatte, obwohl es ihr zu Anfang ganz anders damit gegangen war. Immer noch mied sie Gesellschaft gerne, hielt sich lieber im Hintergrund. Stefan hatte ihre Einstellung, ihre ganzen Pläne über den Haufen geschmissen und sie kurzerhand zu einer Art - wie nannte er es? - "Anführerin des Vortrupps" ernannt. Blöde Jungs mit ihren noch blöderen Kriegsspielchen. Dabei sollte man doch meinen, dass er mit seinen drei Jahrtausenden langsam da rausgewachsen war. Aber falsch gedacht. Er hatte sogar, soweit sie das gesehen hatte, ein Sortiment an kleinen Plastikkriegern und kleinen Panzern, die er durch die Gegend schob. Wie im Kindergarten. Aber vielleicht halfen Panzer ja? Sofern man damit hier drüber kam. Mittlerweile stand die Gruppe auf einem Gipfel, beziehungsweise die Irin stand auf dem Gipfel und der Pöbel stand ein paar Meter weiter unten, sodass sie ihn gut überblicken konnte. Statt ihre Augen jedoch mit diesem Anblick zu foltern, betrachtete sie lieber die umliegende Umgebung. Berge. Schnee. Igitt. Sie war vielleicht nicht direkt als patriotisch zu bezeichnen, doch sie vermisste die grüne Insel. Das Meer. Und sie wollte endlich fort von diesen verdammten Bergen. In Rumänien gab es überall nur Berge. Da machte sie sich schon auf den Weg nach Italien und wo landete sie? In noch mehr Bergen. Diese Festlandbewohner schienen geradezu vernarrt in ihre verrückten Berge zu sein. Für Lilith stellten sie nur eine Sichtbehinderung dar und verlängerten außerdem zu allem Unglück noch ihren Weg. Und dann hatten sie die Frechheit, nicht mal als anständige Tarnung zu fungieren. Am liebsten würde sie alle Berge auf den Mond schießen.
"Ma'am?" Bei der mehr als ungewohnten Anrede fuhr Lilith herum und starrte den Mann, der es gewagt hatte, sie so anzusprechen, entsetzt an. Es war einer der Jüngeren, aber keiner von der handvoll Neugeborenen, die sie dabei hatten. Vielleicht - höchstens - vierzig Jahre alt, wenn nicht weniger. Seinen Namen wusste sie nicht. Fast hätte sie ihn gefragt, wie um alles in der Welt er dazu kam, sie so anzusprechen, als es ihr wieder einfiel. Du bist jetzt eine Respektsperson, Lil. Also lass den Schleimer schleimen, wenn er unbedingt will. So nickte sie bloß, um ihm zu zeigen, dass er fortfahren könne - oder besser sollte, wenn er ihre Zeit nicht unnötig verschwenden wollte. "Wir... einige von uns... beschweren sich darüber, dass sie hungrig sind. Wir haben seit Tagen nichts gegessen."
Das war ihr Problem? Jämmerlicher Verein von Warmduschern, die allesamt keine Ahnung vom untoten Leben hatten. Allerdings stand sie nun vor einem Problem. Wie sie ihre Anhängsel kannte, würden diese von nun an den ganzen Weg über jammern und das wollte sie sich auf gar keinen Fall antun. Zudem wären sie dann gestärkt, was für den bevorstehenden Kampf nur von Vorteil sein konnte. Dagegen jedoch stand einerseits, dass sie bereits zu nahe an der italienischen Stadt, die ihr Ziel markierte, waren. Sie könnten so leicht auffallen und das würde ihren ganzen Auftritt verderben. Andererseits wäre es vielleicht ganz nett, wenn sie ein wenig blutdurstig wären während des Kampfes. Sie würden größere Verwüstung anrichten, einen größeren Ansporn zu gewinnen haben - dann gab es nämlich Essen. Außerdem würde sie den Volturi damit ordentlich die Suppe versalzen. Eine Horde Vampire, die über ihre Stadt herfiel - das ließ sich nicht so einfach vertuschen. Die Welt würde sehen, was hinter der Fassade steckte, und genau das war doch das Ziel des Ganzen. Die Volturi beseitigen, an die Macht kommen und die Menschen unterwerfen. Freilich sah sie so einige Schwächen in dem Plan, doch die würde sie den Rumänen nach dem erfolgreich ausgeführten Auftrag erläutern, einfach nur um zu demonstrieren, dass sie weiterhin benötigt wurde, wenn sie nicht sofort wieder von solchen Stümpern gestürzt werden wollten.
Jetzt stand sie vor der Entscheidung, einer Entscheidung, die durchaus über Sieg und Niederlage entscheiden konnte. "Jetzt nicht," beschloss sie. "Blut gibt es erst nachdem ihr bewiesen habt, was ihr könnt. Ich bin doch nicht verrückt. Und wehe einer von euch wagt es, unterwegs zu essen, kapiert?" Mit diesen Worten, die eines wahren Anführers würdig waren, beschloss die Irin, dass es Zeit wurde. Sie hatten kein allzu großes Zeitfenster was das unbemerkte Ankommen betraf, es eilte also.
"Weiter geht's. Und nicht trödeln, wir sind hier doch nicht auf einem Wandertag!"


tbc. Volterra - Außerhalb - Vor der Stadt
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Alpen

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