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 Das Wohnzimmer

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Das Wohnzimmer   Mo Aug 01, 2011 6:13 am

...
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Esme Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Aug 11, 2011 6:10 am

First Post


Esme war kam gerade die Treppe herunter, um im Untergeschoss die letzten Kleinigkeiten einzurichten. Als erstes war die Küche dran, in der sie auf den großen Tisch, den sie aus Forks mitgenommen hatten, eine weiße Vase mit einem Strauß Rosen stellte. Dann packte sie noch die restlichen Umzugskartons aus, um die nun leeren Kartons dann in den Keller des Hauses bringen.
Danach machte sie sich im Wohnzimmer ans Werk. Sie stellte ein paar Familienfotos auf die Kommode neben dem Fernseher und platzierte einen bunten Blumenstrauß in die Glasvase auf dem Couchtisch. Sie stellte sich mit den Händen in den Hüften hin und betrachtete stolz ihr Werk.
Es gefiel ihr hier sehr, da das Haus sie an die paar Monate bei ihrer Cousine erinnerte, als sie schwanger vor Charles geflüchtet war, denn es sah fast haargenau so aus. Es waren zwar nicht die besten Jahre ihres Lebens gewesen, aber es gab auch wesentlich schlimmere. Außerdem hatte sie sich dort wohlgefühlt. Ihre Cousine war verständnisvoll und hatte sich rührend um sie und das Baby gekümmert. Esme wollte nicht weiter drüber nachdenken, aber die Gedanken schienen sie geradezu zu überrollen. Dann war da wieder dieses Gefühl von Trauer und dem Ziehen in ihren Augen, was ihr zeigte, dass sie innerlich weinte.
Ihr passierte so was immer öfter, aber sie achtete darauf, dass die anderen sie nicht bemerkten, denn sie wollte nicht, dass ihre Familie sie so traurig sah. Sie würden sich Sorgen um sie machen, obwohl sie gar nicht wusste, wieso sie überhaupt weinte. Ihre Vergangenheit war grausam und sie war froh, dass dieses Grauen vorbei war, aber sie war trotzdem traurig und weinte in letzter Zeit öfter. Das Einzige, was sie wirklich vermisste und herbeisehnte, war ihr Sohn. Ihr kleines, dunkelhaariges, süßes Kind, das jetzt in Ashland in der Erde lag. Vielleicht konnte sie Carlisle irgendwann dazu überreden, den Ort mal wieder zu besuchen.
Sie lief im Zimmer auf und ab und versuchte, sich irgend möglich abzulenken und ihre Gedanken loszuwerden. Irgendwann hatte sie sich wieder im Griff und sammelte alle restlichen, leeren Umzugskartons ein und brachte auch diese in den Keller. Sie ging die Treppe wieder hoch und schaute durch das große Fenster hinaus auf den Vorgarten, als sie die schnellen Schritte mehrerer Vampire hörte. Zuerst sah sie nur die Auffahrt und den kleinen Wald. Im Hintergrund lag die Landschaft und das große, geheimnisvolle Schloss. Dann kamen Carlisle, Jake, Alice und Jasper, Edward und Bella aus dem Wald heraus und dem Haus entgegen.
Carlisle vorweg, dahinter Edward, Bella und Jacob und Alice hakte sich gerade bei Jasper ein. Sie hörte, wie Alice ihn fragte: „Faszinierend, diese Zauberwelt, nicht wahr?“ Esme fragte sich, was mit Alice los sei. Denn sie redete von einer Zauberwelt. Die Antwort von Jasper war leider auch nicht wirklich informativ, sondern eher beängstigend: „In der Tat. Auch wenn es ein wenig beängstigend ist. Niemand weiß, dass das hier existiert. Wer weiß, was noch da draußen ist.“ Esme versuchte Blickkontakt mit Carlisle aufzubauen, doch der schien nicht zu bemerken, dass sie am Fenster stand. Dabei wollte sie versuchen herauszufinden, ob irgendwas passiert war.
Damit sie die Ankömmlinge begrüßen konnte, stellte sie sich vor die Tür und war gespannt auf das Gespräch, welches mit Sicherheit folgen würde.

(((Ich muss sagen, dass sagen im Word wirklich irgendwie mehr aus scratch )))


Zuletzt von Esme Cullen am Do Aug 11, 2011 6:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : ausgebessert)
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Emmett Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Aug 14, 2011 5:10 am

2.345 … 2.346 … 2.347 … Emmett atmete schwer Luft aus und schaltete weiter durch die unzähligen Fernsehprogramme. Esme war noch immer emsig dabei die neue und viel größere Villa der Cullens einzurichten, aber dafür dass der Flachbildschirm möglichst schnell seinen Platz fand, dafür hatte Emmett lieber persönlich gesorgt.
Sein Blick flog einmal von dem Bildschirm zur Eingangstür und wieder zurück – der Großteil seiner Familie war draußen, Emmett wusste nicht genau wohin es sie verschlagen hatte.
Doch nun war ihm langweilig und er wünschte das sie schnell wieder nach Haus kommen würden. Am Liebsten würde er etwas die Gegend erkunden, aber Alleine war es ihm nicht danach. Also schenkte er wieder dem Fernseher seine Aufmerksamkeit.
Doch seine Gedanken wanderten schnell wieder in eine andere Richtung: Schottland, Fort William – hier lagen seine Wurzeln. Natürlich, er war in Amerika geboren, auch seine Eltern wurden dort geboren – doch seine Vorfahren kamen aus dieser Gegend. Irgendwie hatte er gehofft … irgendetwas zu spüren, eine eigenartige Geborgenheit vielleicht oder ein Zeichen des Widererkennens, doch … er spürte nichts, rein gar nichts.
Hier war alles fremd, und doch war es gleich. Es war genauso regnerisch und kalt wie in Forks und all seinen anderen Heimatorte zuvor. Es war also überhaupt nicht spannend.
Emmett seufzte – vielleicht war nach 90 Jahren auf der Erde alles nicht mehr wirklich spannend, sogar seine Wurzeln zu suchen und sogar zu finden nicht.
Als er ein beinahe lautloses Geräusch vernahm wandte er sich um. Auch Esme hielt inne und schaute zur Eingangstür. Mit angespannten Gesichtern kam der Großteil seiner Familie ins Wohnzimmer und Emmett spürte sofort: Irgendetwas außergewöhnliches war geschehen.
Ein Grinsen huschte über sein Gesicht.
„Was ist passiert?“, fragte er leise, ohne sich direkt an irgendein Familienmitglied zu wenden.
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Jacob Black the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Aug 27, 2011 4:42 am

cf. Anwesen der Cullens; vor dem Haus


¨Es hatte schon einige Familienkonferenzen im Hause der Cullens gegeben, und dabei wurden die kuriosen Themen gewiss nicht ausgelassen. Aber wenn irgendjemand mal vorausgesehen hätte, dass sie bald mal alle zusammen an dem grossen, kreisrunden Tisch sitzen und über Zauberei und Hexerei diskutieren würden, wären alle in schallendes Gelächter ausgebrochen. Doch das hier war kein Witz. Selbst wenn es Jacob vor einigen Stunden selber noch nicht glauben konnte und es als sonderbaren Joke angesehen hatte, konnte er den Ernst der Situation jetzt nicht übersehen. Seine Stirn lag in Falten, als er darüber nachdachte, was es wirklich bedeutete, dass keinen Kilometer von seinem neuen zu Hause weg eine riesige Schule für Zauberer und Hexer stand. Schliesslich konnte man darüber nicht einfach so hinwegsehen, selbst wenn das indirekt im Abkommen zwischen dem Professor Dumbledore und den Cullens geschrieben stand. Wie sollte Jake sich dieser verzauberten Welt fernhalten, wo er doch eine Schwäche für genau solche Dinge hatte. Das Übernatürliche, Überirdische, Unglaubliche. Und genau weil dieses Verbot herrschte, sich dem Schloss nicht zu nähern, war es so schwierig sich davon fernzuhalten. Die Neugier auf das Neue, Unberechenbare war drauf und dran, Überhand zu gewinnen. Doch er musste sich hüten, durfte seinen Wünschen keinen freien Lauf lassen. Sonst würde es böse enden. Für alle Beteiligten.
Nachdem die Gruppe - Alice, Jasper, Carlisle, Edward, Bella und Jake - nach der Schlossführung wieder zurück zum Cullen-Anwesen angekommen waren, hatte Carlisle sofort eine Familienkonferenz einberufen und gleich darauf fanden sich alle - ausser Alice und Jasper, die noch etwas erledigen mussten - an dem berühmten, hölzernen Tisch zusammen, der natürlich nicht im Cullens-Haus in Forks zurückgelassen werden konnte.
Erstmals wagte keiner etwas zu sagen. Wie sollte man es auch erklären?! Selbst Carlisle fehlten die Worte. Er sass mit gefalteten Händen auf dem Stuhl und überdachte die Situation.
Doch Jake hielt es nicht länger aus, konnte den neugierigen Blicken der Anderen nicht standhalten. „Die Welt ist nicht so, wie wir gedacht haben. Nebst unserer übernatürlichen Welt, gibt es auch noch eine andere, die mindesten genauso verrückt ist, wie unsere.“ Er sah den verwirrten Blick seiner Freunde, wie sich ihre Stirn in Falten legte, und ihr Gehirn begann, den Sinn aus den Sätzen zu begreifen.
Jake versuchte, passende Wörter zu finden, um es zu erklären. Doch sein Kopf schwirrte. Er hatte keinen Plan, wie er die Anderen von dieser Story überzeugen sollte, wobei er selbst noch immer an dem ,Wahr‘ zweifelte, obwohl er es sogar mit eigenen Augen gesehen hatte. Also überliess er den schwierigeren Teil des Redens Carlilse. Dies war der Nachteil, wenn man ein Anführer war – die schwierigen Dingen wurden immer ihm überlassen.
„Nun“, ergriff der Familienoberhaupt endlich das Wort. Er erzählte von dem Geschehenen. Von Albus Dumbledore, der mysteriösen Schloss und den seltsamen Fähigkeiten, die die Leute, die darin lebten, hatten. Während der Erzählungen beobachtete Jake die Reaktion der Anderen; wie ihre Mienen immer mehr die Verwirrtheit in ihren Köpfen zeigten, sich ihre Münder zu grossen O‘s umformten, sie die Augenbrauen erstaunt hochzogen. Sie versuchten, dieses Unglaubliche zu begreifen.
Hatte Jake auch so ausgesehen? Total konfus und zerstreut? Wäre da nicht der Ernst der Lage, würde Jake sich über ihre Gesichter kaputtlachen.
Als Carlisle zu dem Abkommen mit dem Professor kam, sah er in den einen Augen die Enttäuschung aufblitzen, wie er sie ebenfalls gespürt hatte. Zu gerne hätte er sich diesem wortwörtlich verzaubertem Ort genähert, seine Umgebung und seine Leute kennenlernen und alles über diese angeblichen Gerüchte von wegen Zauberstäben und fliegenden Besen wissen wollen. Doch das war ihm verweigert. Nur schon der kleinste Kontakt mit dieser ,anderen Welt‘, würde ihm einiges kosten.
Was für Möglichkeiten sich auftun würden, wenn man tatsächlich Zauberkräfte hätte. Unvorstellbar. Und doch so ein reizvoller Gedanke. In Jake’s Kopf sammelten sich Ideen an, die leider niemals durchgesetzt werden konnten. Er hatte keinerlei Ahnung, wie weit die Zauberkraft von ihnen reichte, doch er stellte sich so einiges vor; Es gab so banale Sachen, wie grenzenlos viel Geld, so dass man niemals mehr arbeiten musste. Oder aber auch wirklich zauberhafte Dinge, wie ein Traumland, in das man nach Bedarf einsteigen konnte, um seine nächtlichen Illusionen zu verwirklichen. Oder ein Ruheort, der alles beinhaltet, was man sich nur wünschen kann – voller magischer Tiere, die sprechen können. Der Phantasie waren keine Grenzen gesetzt.
Jake schmunzelte über seine Gedanken – wie kindisch das von ihm war. Aber wenn man so bedenkt, was man tun würde, wenn man sich jeden noch so klitzekleinen Wunsch herbeizaubern könnte, dann dürfen doch auch die kindischen Anliegen nicht ausgelassen werden. Was das für die Welt bedeuten würde. Unvorstellbar, wiederholte er in Gedanken.
Er schüttelte kaum merklich den Kopf, um wieder in der Realität zu landen, während er wartete, bis sich die anderen von dem ersten Schock erholt hatten.



((( Ich hoffe, es ist okay, dass ich Carlisle einfach übersprungen haben. Aber sonst werden wir hier nie fertig (: )))
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Aug 28, 2011 11:40 pm

cf: Anwesen der Cullens ~ vor dem Haus

Seth konnte es gar nicht erwarten von den Neuhigkeiten zu hören. Daher war er einer der ersten die sich im Wohnzimmer einfanden. Als er sich noch einmal umwandte, fand er es etwas merkwürdig, dass Alice und Jasper gerade jetzt noch etwas zu erledigen hatten. Doch er zuckte die Schultern und kümmerte sich nicht weiter darum. Sie würden schon wissen was sie taten, waren ja alt genug. Der Clearwater wurde herzig wie eh und je von Esme begrüßt, bevor diese sich an ihren Mann wandte. "Hey Emmett. Alles klar?" grüßte er den dunkelhaarigen Vampir, der die Gruppe mit einem erwartungsvollen Grinsen betrachtete. Nach einiger Zeit hatten sich dann endlich alle eingefunden und an den großen Holztisch gesetzt. Seth hatte zwischen Jacob und Emmett Platz genommen. Neugierig und gespannt blickte Seth abwechselnd von Carlisle zu Edward. Er wusste nicht wer von beiden von den aktuellen Geschehnissen erzählen würde, bis sich auf einmal der Freund neben ihm räusperte und anfing zu sprechen. „Die Welt ist nicht so, wie wir gedacht haben. Nebst unserer übernatürlichen Welt, gibt es auch noch eine andere, die mindesten genauso verrückt ist, wie unsere.“ In dem jüngeren Quileute begann ein kleines Feuer zu brennen. Mit weiten Augen sah er seinen Leitwolf neben sich an, hing wie gebannt an seinen Lippen. Noch eine übernatürliche Welt? Die genauso verrückt war wie ihre? Er begann nervös mit seinen Füßen zu wippen. Warum sprach er denn jetzt nicht weiter? Was hatten sie gefunden? Andere Gestaltenwandler? Werwölfe? Ok... das wohl eher nicht, diese Wesen gehörten ja zu ihrer Welt. Daran wäre nichts besonders - auch wenn es Seth natürlich trotzdem gefreut hätte so jemanden kennen zu lernen. Nein, es musste etwas anderes sein. Andere Wesen, aber was? In seinem Kopf tümmelten sich die wildesten Gedanken. Monster, Meerjungfrauen, Dämonen, Engel... Als er Edwards Cullens Lachen hörte, war sein Gedankenfluss fürs erste unterbrochen. "Nichts von all dem Seth, aber ich bewundere mal wieder deinen Einfallsreichtum." Der Quileute wurde etwas rot und lächelte. "Aber was denn dann? Spannt uns doch nicht so auf die Folter!" Er wurde wirklich langsam ungeduldig. Doch dann - endlich erhob das Familienoberhaupt der Cullens das Wort und die ganze Aufmerksamkeit der Anwesenden lag auf ihm.

Seth lauschte aufmerksam seinen Worten und schließlich erzählte er ihnen, wem sie begegnet waren und was das für eine andere Welt war, auf die sie gestoßen sind. Sehts Mund stand offen und er hatte Mühe ihn wieder zu zu bekommen. Das... war doch ein Scherz oder? Hexen und Zauberer? So was gab es wirklich? Und eine magische Schule?! Seth wusste nicht ob er lachen oder sie für verrückt halten sollte. Sie scherzten doch nicht oder? Verständnisslos und verwirrt blickte er zu Edward. Doch dieser nickte ihm ernst zu. Nein, es gab keine Zweifel. Es war wahr was Carlisle ihnen da gerade erzählt hatte. Der Clearwater war immernoch damit beschäftig das überhaupt zu begreifen, als der Doctor schon von den vereinbarten Regeln sprach. Regeln? Wozu denn Regeln? Seth verstand das nicht so ganz, aber er sagte nichts und hörte sich weiter an, was es zu berichten gab. Doch schon bei der ersten Vereinbarung stöhnte Seth enttäuscht. Kein Kontakt zwischen ihnen und den Schülern. Na toll, wie langweilig. Er war einen kurzen Seitenblick auf Emmett, der ebenfalls ein wenig genervt aussah, doch Seth hütete sich davor irgendetwas falsches zu denken, schließlich war Edward anwesend. Manchmal war es schon ziemlich unangenehm, dieses Gedankenlesen. Die zweite Regel war die gegenseitige Geheimhaltung ihrer Welten. Das erschien Seth schon logischer. Drittens, sie durften sich Hogwarts nur bis zu 10 Kilometer nähern. Am besten war es, dass Gebiet großflächig zu meiden und vorallem jagen, war tabu. Die vierte und fünfte Regel kam Seth allerdings etwas überflüssig vor. Keiner der Vampire durfte Schüler beißen oder verwandeln - Plus - Die Cullens und die Gestaltenwandler durften sie nicht zwingen für sich zu zaubern oder sonstiges. Er verschrenkte die Arme vor der Brust und lehnte sich an seinen Stuhl. "Wenn wir ihnen eh nicht begegnen dürfen, können wir sie kaum zwingen was zu zaubern oder?" Er war wirklich etwas gefrustet. Nicht, weil er irgendeinen von ihnen dazu zwingen wollte zu zaubern oder sowas. Er wollte sie einfach gerne sehen und kennenlernen. Das klang alles so... faszinierend. Wie gerne würde er einmal durch Hogwarts laufen. Jetzt gerade ärgerte er sich wirklich, dass er nicht mit den anderen mitgegangen war. "Verdammt... wieso verpass ich so was immer!"
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Esme Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Aug 31, 2011 6:46 am

Als die Gruppe von Vampiren ins Haus trat, stieß auch Seth Clearwater, der ebenfalls mit Jacob nach Schottland gezogen war, zu ihnen. „Guten Morgen, Seth!“, begrüßte Esme ihn, wie jeden Tag.
In ihm sah sie ebenfalls einen Sohn und die Menschlichkeit, die in ihm steckte, gab ihr noch mehr das Gefühl eine richtige Mutter zu sein. Außerdem war er, zusammen mit Jacob, der Einzigste, der etwas zu essen brauchte und deshalb kochte sie immer ein nahezu Dreisternemenü für die beiden, das auch immer brav aufgegessen wurde. Sie musste automatisch schmunzeln.
Es versammelten sich alle um den großen Tisch im Wohnzimmer, den Esme nie wieder hergeben würde, und warteten darauf, dass Carlisle anfing zu erzählen. Er hatte seinen Arm fast schon beschützerisch auf ihre Schulter gelegt und sie legte ihren um seine Taille. Sie schaute verwirrt zu Edward, der aber ebenfalls schwieg, bis plötzlich Jacob die Stille brach: „Die Welt ist nicht so, wie wir gedacht haben. Nebst unserer übernatürlichen Welt, gibt es auch noch eine andere, die mindesten genauso verrückt ist, wie unsere.“
Andere Welt und Wesen? Noch verrückter, als die Existenz von Vampiren und Werwölfen? Was gibt es denn noch für Fabelwesen aus Kindergeschichten? Einhörner, Feen oder Meerjungfrauen? Oder doch eher gefährlichere Wesen, wie Dämonen? Sie ließ ihre Augen über die Gesichter ihrer Familie streifen.
Da waren Jacob und Seth, die schon seit mehr als vier Jahren ihre Söhne waren; Edward, Bella und Renesmee, die wohl glücklichste als auch außergewöhnlichste Familie; Rosalie und Emmett, die gleich wirken und doch völlig unterschiedlich sind; Alice und Jasper, die zwar nicht in der Küche waren, aber natürlich auch zur Familie gehörten und dann der Mann, der neben, hinter und bei ihr stand: Carlisle. Was würde sie wohl tun, wenn auch nur einem von ihnen etwas zu stöße? Sie wollte es sich gar nicht vorstellen.
Edward lachte auf, sodass sie aus ihren Gedanken gerissen wurde und wandte sich an Seth: "Nichts von all dem Seth, aber ich bewundere mal wieder deinen Einfallsreichtum." Seth hatte sich also auch Gedanken darüber gemacht, aber vermutlich auf seine menschliche und kindliche Art. "Aber was denn dann? Spannt uns doch nicht so auf die Folter!“, flehte er. Es hätte nur noch gefehlt, dass er vor Aufregung auf und ab gesprungen wäre.
Carlisle löste sich vorsichtig von ihr und trat einen Schritt vor, um das Geheimnis zulüften.

Sie war völlig perplex. Zauberer und Hexer? Machten sie gerade einen Scherz? Wenn ja, dann war das nicht witzig, aber Carlisle erzählte von der Begegnung mit dem großen, langbärtigen Mann so ernst, dass das kein Scherz sein konnte.
Natürlich hatten sie auch über Regeln geredet. Sie durften keinen Kontakt zu den Schülern haben und nur in Notfällen zu den Lehrern. Daraus folgert auch, dass sie dem mysteriösen Schloss, welches sich als die Schule für Hexerei und Zauberei entpuppte, nicht näher als 10 Kilometer kommen durften. Die letzten Regeln waren zwar selbstverständlich, aber sie waren gleichzeitig auch die Wichtigsten. Sie durften die Schüler nicht beißen oder gar verwandeln. Ihre Gaben durften nicht ausgenutzt werden und zu guter Letzt darf die Existenz der Wesen nicht weitererzählt werden.
Die Münder, der anderen wurden immer größer und zum Schluss konnte sie vor allem bei den Wölfen und bei Emmett die Enttäuschung darüber sehen, dass der Kontakt zu den Schülern untersagt war. "Wenn wir ihnen eh nicht begegnen dürfen, können wir sie kaum zwingen was zu zaubern oder?“, sagte Seth trotzig, nachdem Carlisle zu Ende geredet hatte.
Die Meisten standen immer noch schweigend da und ordneten die vielen, neuen Informationen und Esme natürlich auch, denn sie wusste nicht Recht, was sie über Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei, denken sollte. Einerseits war da ebenfalls die Faszination und Neugier über diese neue Art von Wesen. Andererseits konnte sie die Kraft, die hinter der Magie steckt, nicht wirklich einschätzen. Zauberer könnten eine ernsthafte „Bedrohung“ für sie darstellen. Was würde passieren, wenn sie uns angreifen würden?
Natürlich wollte sie den Zauberern nichts unterstellen, aber doch war es wirklich ein großes Risiko hier zu leben. Die Bedingungen und Regeln waren doch ein kleiner Trost und sie vertraute darauf, dass sie von beiden Seiten aus eingehalten werden würden.
Plötzlich erinnerte sie sich an das Gespräch von Alice und Jasper. „In der Tat. Auch wenn es ein wenig beängstigend ist. Niemand weiß, dass das hier existiert. Wer weiß, was noch da draußen ist.“, hatte Jasper gesagt und jetzt wurde ihr der Sinn hinter dieser Aussage statt. Womöglich gab es noch mehr wundersame Wesen als Vampire, Werwölfe und Zauberern, aber damit wollte sie sich jetzt nicht beschäftigen. Nun hieß es abzuwarten, wie sich die Situation mit den Hogwartsschülern entwickelt.
Sie ging zu den beiden Wölfen und fragte freundlich: „Wie sieht es aus? Habt ihr schon Hunger? Dann mach ich euch etwas zu essen.“ Während dem Kochen kann sie wenigstens in Ruhe nachdenken.
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Carlisle Cullen the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Sep 10, 2011 7:15 am

come from : Anwesen der Cullens - Vor dem Haus

Die Gruppe um das Cullenoberhaupt nickte und beja'te seinen Vorschlag einer Familienkonferenz um auch dem Rest der Familie Cullen von dieser anderen, magischen Welt zu erzählen, voller fremder Menschen und Kreaturen, zu erzählen, die vielleicht nicht nur zauberhaft, sondern auch gefährlich sein könnte.
Just in dem Moment erschienen seine Frau und Emmett im hölzernen Türrahmen, der großen Villa.
Esme begrüßte Carlisle mit einem Lächeln, doch irgendetwas war anders, es erreichte nicht ihre Augen wie sonst so, irgendetwas schien sie zu betrüben und der blonde Cullen nahm sich vor sie später einmal darauf anzusprechen, doch in erster Linie, war es erst ein Mal wichtig die anderen über die aktuellen Vorkommnisse aufzuklären.

Emmett fragte in die Runde, was los sei, anscheinend sah man jedem einzelnen an, wie sehr sie in Gedanken, den Geschehnissen hinterherhingen, in der Hoffnung, dass das ganze eine plausible Erklärung hat, als am Rande des Waldes eine weitere Gestalt dazu kam: es war Seth Clearwater.
Seth war zusammen mit Jacob nach Fort William gezogen und sie beide waren mit der Zeit auch wie ein Teil der Familie geworden.
Okay, da ja jetzt alle da sind, sollten wir besser rein gehen und den anderen von dem Schloss zu berichten, dass da seelenruhig, mitten in Schottland, an einem See liegt, dessen Wasser pechschwarz wirkt und dass ab morgen nicht mehr so leer ist, wie es scheint.

[...]

Die anderen schauten sie mit offenen Mündern an, nun da alles gesagt worden war.
Kurz nachdem Carlisle und alle anderen (zumindest alle bis auf Jasper und Alice, die auf einmal beide verschwunden waren, weil sie noch etwas zu erliegen hatten, wie Jacob es ihnen erklärt hatte) das Haus betreten und sich an dem runden Holztisch versammelt hatten, konnte Jacob es anscheinend nicht mehr aushalten, zu warten, bis einer von ihnen etwas sagen würde, also platzte er heraus:
„Die Welt ist nicht so, wie wir gedacht haben. Nebst unserer übernatürlichen Welt, gibt es auch noch eine andere, die mindesten genauso verrückt ist, wie unsere.“
Während der blonde Cullen so in die Runde schaute, musste er leicht schmunzeln, als er sah, dass die anderen eindeutig bloß Bahnhof verstanden, als Edward das Wort erhob.
"Nichts von all dem Seth, aber ich bewundere mal wieder deinen Einfallsreichtum."
"Aber was denn dann? Spannt uns doch nicht so auf die Folter!" , erwiederte der Junge.
Und das war sein Einsatz, also begann er zu erzählen und während er so darüber nach dachte klang alles so als wäre es aus einem Märchenbuch entsprungen, aber war es bei ihnen, den Vampiren, nicht genauso? Wirkten sie auf andere denn nicht auch so als wären sie frisch aus Bram Stokers Dracula entsprungen und gierten nur darauf Menschen die scharfen Zähne in den Hals zu schlagen um sie bis auf den letzten Tropfen Blut auszusaugen?
Waren das nicht die Vampire die sich jeder vorstellte?
Eine interessante Frage, wenn man beachtete wie unterschiedlich sie und das 'typische Klischee' waren.

Der blonde Cullen sah das enttäuschte Gesicht Seth's, als er ihn aus seinen Gedanken riss.
"Wenn wir ihnen eh nicht begegnen dürfen, können wir sie kaum zwingen was zu zaubern oder?"
Doch niemand antwortete, alle saßen auf ihren bequemen, gepolsterten Stühlen und schwiegen, manche schauten auf den Boden, nur damit niemand ihre besorgte oder vielleicht auch vollkommen verwirrte Miene mitbekam.
So stand Carlisle schließlich auf und ging auf das große, Fenster zu und ließ seinen Blick in Richtung Wald schweifen, irgendwo da draußen mussten Alice und Jasper sein. Was sie nur gerade trieben? , fragte er sich, da hörte er die melodische, fröhliche Stimme seiner wundervollen Frau hinter sich, die Jacob und Seth fragte ob sie etwas essen wollten, da sie die einzigen waren, die 'normales Essen' aßen.

Nicht sofort kam eine Antwort zurück, sodass sich Carlisle erneut umdrehte, sich neben seine Frau stellte, ihr zärtlich den Arm um die Schultern legte und ihr, wie er erschrocken feststellte, dass erste Mal an diesem Tag, die drei kleinen Worte ins Ohr flüsterte.

(ich hab nicht nochmal alles geschrieben, ich denke ihr wisst ja sowieso alle was los ist und ich hatte es ja schon alles in meinem ersten Post geschrieben, dass wäre mir dann zu doppelt - gemoppelt gewesen)

tbc - Fort William - Anwesen der Cullens - Die Küche


Zuletzt von Carlisle Cullen am Sa Okt 22, 2011 8:08 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Emmett Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Sep 11, 2011 4:45 am

Ungeduldig wartete Emmett darauf, dass endlich jemand begann zu erzählen – Er war wirklich nicht gerade jemand den man als „geduldig“ bezeichnen würde, und in diesem Augenblick saß er wirklich wie auf heißen Kohlen.
Seufzend sah Emmett seinen Vater an, der gedankenverloren auf einem Stuhl am Wohnzimmertisch saß und seine Hände gefaltet hatte – scheinbar suchte er nach den richtigen Worten und Emmett wünschte sich nicht zum ersten Mal das Carlisle einfach einmal das sagte was er dachte und nicht erst minutenlang abwog ob es nun richtig oder falsch oder unüberlegt wäre.
Dann nahm Jacob sich scheinbare ein Herz und sagte: „Die Welt ist nicht so, wie wir gedacht haben. Nebst unserer übernatürlichen Welt, gibt es auch noch eine andere, die mindesten genauso verrückt ist, wie unsere.“ Verwirrt runzelte Emmett die Stirn – was sollte das nun heißen? Verrückt wie unsere Welt, noch eine Welt? Und seid wann war unsere Welt verrückt? Emmett fand sie sterbenslangweilig … meistens zu mindestens, aber das hier könnte möglicherweise spannend werden.
Der Cullen wollte schon den Mund auf machen und etwas erwidern, doch dann richtete sich Carlisle auf und begann zu erzählen …
Erst war Emmett neugierig, doch dann war er immer verwirrter … Hogwarts? Ein weißbärtiger Verrückter? … Tausende Zauberer als Nachbarn …
Emmett begann schallend zu lachen, so laut das die Wände der Villa wackelten. „Das ist nun nicht euer Ernst, oder?“ Doch niemand erwiderte etwas auf seine Worte, deswegen hörte Emmett auf zu lachen und lauschte weiter Carlisles Worte, darüber was er mit dem Schulleiter der Verrückten-Schule aus gemacht hatte: Sie durften sich den Schülern und dem Schloss nicht nähern. Emmett war enttäuscht, wenn er sich seine neue Heimat schon mit einem Haufen junger Leute teilen musste, dann hätte er sie auch gerne kennen gelernt. Aber möglicherweise gab es einen Weg um die strengen Regeln zu umgehen. Wieso mussten sie auch immer eingeschränkt sein? Erst der Vertrag mit den Quileuten und nun das. Wieso konnten sie niemals frei sein? Emmett verschränkte die Arme vor seiner Brust und sah Seth schmollend an, der seinen Worten zufolge auch nicht begeistert darüber war das sie die Zauberer nicht kennenlernen durften …

„Und nun?“, fragte Emmett trotzig. „Haben wir jetzt *schon wieder* ein eingeschränktes Jagdgebiet. Ich hab nen Bärenkohldampf …“
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Sep 11, 2011 10:46 pm

Seth hörte sich zwar an, was seine Freunde zu sagen hatten, doch mies gelaunt war er immernoch. Was waren das nur für blöde Regeln. Schon lange hatte ihn nicht mehr etwas so gewurmt wie *dass* hier. Er wollte unbedingt dieses Schloß sehen. Egal wie. Gut, dann würde er sich eben keinen der Schüler nähern, aber wenigstens einen kleinen Blick auf das Schloß... Das Räuspern von Edward stoppte seine Gedanken. "Verdammt nochmal Edward. Raus aus meinem Kopf!" Doch der Vampir mit dem bronzefarbenem Haar lächelte nur tadelnd und tat dann so, als würde er sich seiner Frau zuwenden. Dabei wusste Seth ganz genau, dass er gerade in einer Situation wie dieser gerne in den Gedanken der anderen las. Warum auch nicht? Der Clearwater würde es nicht anders machen, wenn er an seiner Stelle wäre.
„Wie sieht es aus? Habt ihr schon Hunger? Dann mach ich euch etwas zu essen.“ Esmes Worte holten ihn endgültig in die Realität zurück. Die immer freundliche und herzige Vampire Mommy war wahrscheinlich der einzige Grund, dass Jacob und er noch nicht verhungert waren. Gut, notfalls konnten sie sich selbst etwas zu bereiten, oder auch etwas jagen. Aber in der Wolfsgestalt zu essen war sicherlich nichts, dass der junge Quileute gern tat. Am Anfang war es eine ganz schöne Überwindung gewesen ein Tier zu reißen und dann auch noch zu... fressen. Sogar jetzt noch erschauderte er bei dem Gedanken. Als Mensch konnte er es sich gar nicht so genau vorstellen, was ihn dazu trieb oder wie er es anstellte. In der Wolfsform war das anders. Die Instinkte waren animalischer. Er war mehr Wolf, als Mensch. Er suchte sich ein Ziel und dann jagte er es. Punkt. Er durfte nur später nicht allzu genau darüber nachdenken.
Da gefiel ihm der Gedanke an Esmes wunderbar, leckeres Essen schon viel viel besser. Zumal er heute wirklich noch nichts gegessen hatte.
Lächelnd sah er zu der hünbschen Vampirin auf. "Esme, du bist die Beste wirklich. Ich könnte echt was vertragen. Soll ich dir vielleicht helfen?" Seth mochte es gar nicht, wenn man ihn ständig nur bediente. Schließlich musste sie das nicht tun, also konnte er ihr genauso gut bei den Vorbereitungen helfen. Doch jetzt hatte erst mal Carlisle seine Frau in Anspruch genommen. Der Quileute beobachtete nur kurz, wie er sie liebevoll umarmte und ihr zuflüsterte. Er schmunzelte. Er hatte es zwar nich verstanden, aber er wusste genau, was der Doctor ihr für süße Worte zu geflüstert hatte. Dann wandte er sein Gesicht ab und blickte zu Emmett, der ebenfalls immer noch etwas... angenervt war.
Schon wieder ein eingeschränktes Jagdgebiet... Ja, da hatte er Recht. Das war zwar nicht von belangen für Seth, aber trotzdem verstand er Emmetts Missgunst. Immerhin hatten sie schon in Forks genug Einschränkungen und Regeln gehabt... Naja, so viele nun auch nicht.

Der Clearwater sah zum Fenster hinaus. Forks... LaPush.. was wohl seiner Familie und seine Freunde gerade machten? Eins war sicher, keiner von ihnen würde glauben, was Carlisle und die anderen gerade erzählt hatten. Wobei ihm hier gleich der Gedanke kam, ob sie es den anderen überhaupt erzählen *durften*. Die Regel bestand ja in der "Geheimhaltung" beider Welten. Also durfte er theoretisch den anderen Leuten in LaPush nichts von der Schule erzählen oder? Schon krass... Aber andererseits würden sie ihm sowieso nicht glauben, also war es wohl nicht so tragisch. Langsam schienen sich alle ein wenig von der Neuhigkeit erholt zu haben und überall im Raum begannen Gespräche. Seth seufzte, wand sich dann jedoch mit leiser Stimme Emmett zu. "Wenn du wartest bis wir gefrühstückt haben, komm ich mit. Vielleicht können war ja doch-" "Seth." "Jaah, schon gut Edward!"
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Sep 15, 2011 6:47 am

"Esme, du bist die Beste wirklich. Ich könnte echt was vertragen. Soll ich dir vielleicht helfen?", antwortete Seth nach kurzer Zeit. Aber bevor sie auch nur daran denken konnte zu antworten, legte Carlisle ihr einen Arm um die Schulter, beugte sich zu ihr hinunter und flüsterte ihr die wohl schönsten Worte der Welt ins Ohr. Auf ihrem Gesicht bereitete sich ein warmes Lächeln aus.
Normalerweise hielt sie sich mit so was zurück, aber dieser Moment war der Schönste des Tages, sodass sie ihre Arme um seinen Hals legen, sich auf die Zehenspitzen stellen und ihn küssen musste. Die Sorgen von vorhin hatte sie vergessen und schienen ihr sogar belanglos. Für diesen kurzen Moment zählten nur Carlisle und Esme; er und sie.
Sie löste sich ein wenig von ihm und schaute ihm tief in die Augen, die vor Liebe zu strahlen schienen. Dann schaute sie kurz zu Seth, da sie ihn und Jacob stehen gelassen und jetzt ein bisschen Schuldgefühle hatte. Aber er hatte sich zu Emmett gestellt und redete mit ihm. Dann wandte sie sich, immer noch lächelnd, ihrem Mann zu, als sie Seth zu Emmett sagen hörte: "Wenn du wartest bis wir gefrühstückt haben, komm ich mit. Vielleicht können war ja doch-" Doch Edward unterbrach ihn warnend: "Seth." "Jaah, schon gut Edward!" Sie konnte nicht anders als lachen und auch die anderen Familienmitglieder stimmten mit ein.
Außerdem ist ihr dadurch aber auch wieder eingefallen, dass sie für die Wölfe Frühstück machen wollte. Sie löste sich von Carlisle, der sie sanft im Arm hielt, aber nahm seine Hand, weil sie ihn einfach bei sich haben wollte. „Du brauchst mir doch nicht zu helfen, Seth. Ich mach das doch gerne für euch. Schließlich gehört ihr zur Familie“, sagte sie lächelnd zu ihm, als die anderen wieder mit ihren kleinen Gesprächen beschäftigt waren. Sie legte ihm die andere Hand auf die Schulter und fügte hinzu: „Aber danke für das Angebot.“
Sie lächelte ihn so an, wie sie auch Edward, Jazz oder Emmett anlächeln würde, denn auch er war jetzt ihr „Sohn“. Natürlich waren sie nicht alle ihre wirklichen Söhne, aber sie kamen dem am nächsten und es gab ihr das Gefühl eine wirklich bedeutende Rolle in dieser Familie zu spielen. Sie war die Mutter, die für alle da war und das tat sie mit Leidenschaft. Diese Familie war so ganz anders, als die, die sie hatte. Ihre Eltern haben ihr Leben bestimmt und nie konnte sie für sich selbst entscheiden, bis sie sich gewehrt hatte und zu ihrer Cousine geflüchtet ist.
Und schon wieder hatte sie die verbotenen Gedanken im Kopf. Sie schüttelte ihren Kopf, im Versuch, die Gedanken dadurch zu verdrängen und diesmal gelang es ihr. Sie schaute wieder zu Carlisle, sodass es ihr noch besser ging. Sie nahm ihre Hand vorsichtig und immer noch lächelnd aus seiner und ging Richtung Küche. Ihr Blick war immer noch auf ihn gerichtet und sie versuchte ihm zu sagen, dass er mitkommen sollte, aber sie wollte ihn auch nicht zwingen. Also ließ sie ihm die Wahl.
Sie wollte mit ihm reden und ihm erzählen, was in letzter Zeit mit ihr los war. Sie wusste nicht, wieso ausgerechnet jetzt ständig diese Erinnerungen auftauchten. Aber er würde für sie da sein und sie unterstützen, so wie er es immer getan hat und gerade jetzt hatte sie das Gefühl, ihn mehr zu brauchen denn je.

tbc.: Fort William - Anwesen der Cullens - Die Küche

((( Sorry, dass es so kurz geworden ist und so schnulzig Laughing , aber mir war eben danach)))
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Jacob Black the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Sep 15, 2011 9:16 am

Ein grosses Schweigen breitete sich aus, nachdem Carlisle mit der Erläuterung geendet hatte. Noch immer traute sich keiner, was zu sagen – ausser Emmett, der in schallendes Gelächter ausgebrochen war, was Jake auf grosse Ungläubigkeit schob. Alle starrten sich mit offenen Mündern an, versuchten die Wahrheit hinter diesen kuriosen Worten zu finden. Aber es war ja auch beinahe unmöglich, dies zu begreifen. Dass all die Geschichten und Filme und Bücher über Hexer und Zauberer plötzlich wahr waren. Genauso wie es damals mit den Legenden über die Wolfe gewesen war. Unmöglich, darüber nachzudenken, geschweige denn es zu glauben. Wie schwer es für die anderen war, die bei der „Schlossführung“ nicht dabei gewesen waren. Überhaupt keine Vorstellung über das Ganze zu haben.
Es kam einem vor, wie ein belangloses Märchen, dass man herumerzählte - schliesslich weiss jeder, dass Märchen nicht wahr sind. Als wenn man plötzlich glauben müsste, dass wahrhaftig sieben Zwerge gleich um die Ecke im Bauwerk arbeiten. Ja, es schien unmöglich die Wahrheit zu begreifen.
Jake blickte zu Seth, der sehr verärgert schien. Jake konnte sich vorstellen, woher diese Wut kam. Ihn wurmte es schliesslich auch, dass diese dämlichen Regel galt, Kontakt mit dieser neuen Welt stets zu meiden. Seth murmelte in seinem Groll einige Worte, tauschte sich mit Emmett aus, der ebenfalls ein wenig fuchsig aussah.
Esme fragte die beiden Wölfe, ob sie etwas zu essen wollten. Hach, diese wundervolle Mütterlichkeit brachte Jake immer wieder zum lächeln. Sie war so gütig, so liebevoll. Wie sehr er diesen Teil in seiner Familie vermisst hatte. Seit seine Mutter tot war, hatte er nie etwas derartiges gehabt. Esme kam beinahe an diese Mütterlichkeit heran – Ja, er zählte sie fast schon als Ersatzmutter. Doch Jake war nicht hungrig. „Danke Esme, das ist sehr lieb von dir,“ sagte er, „doch ich bin heute bereits jagen gegangen.“ Er schenkte ihr sein dankbarstes Lächeln und erhob sich dann vom Stuhl.
„Ich werde mich dann ein wenig verdrücken“, sagte er in die Runde – und er wusste, dass die anderen sehr wohl bewusst waren, was er damit meinte. Natürlich, wie automatisch, fanden seine Füsse den Weg der langen Treppe hinauf, bogen dann rechts ab und hielten vor dem dritten Zimmer. Auf der Zimmertür prangte ihr Name gross in farbigen Buschstaben – RENESMEE.
Es war noch sehr früh am Morgen, deshalb bezweifelte er, dass sie schon wach war. Doch nachschauen konnte nicht schaden. Leise öffnete er die schwere, hölzerne Türe, die sich mit einem kleinen Krächzer beschwerte. Der junge Black schlüpfte durch den kleinen Spalt. Er starrte auf seine nackten Füsse, die im grossen, plüschigen Teppich untergingen. Bewusst senkte er seinen Kopf, weil er wusste, dass ihr Anblick ihn überwältigen würde – worauf er sich erstmals vorbereiten musste.
Und genauso war es, als er seinen Kopf hob und sich seine Augen auf sie richteten. Ein Schauer durchfuhr Jake, als er sie zusammengekrault im Bett liegen sah. Schlafend, wie er es gedacht hatte. Sie sah so friedlich, so glücklich aus, wenn sie schlief. Kein Anzeichen von Stress oder Problemen. Keine traurigen Falten, keinen verzogenen Mund. Nur diese unermessliche Freiheit des Schlafens. In diesen zynischen Zeiten war es nicht einfach, die harte Schale abzulegen, die einem half, die Tage durchzustehen. Doch im Schlaf fiel die Schale vollkommen ab. Keine Lügen, keine Trauer – nur dieses äusserlich 16-Jährige Mädchen, im Traumland versunken. Wovon sie wohl träumte? So wie sie lächelte, was es ganz sicher kein Albtraum.
Wenn man sich je gefragt hat, was passiert, wenn uns ein nahestehender Mensch zu früh verlässt – und es ist immer zu früh -, dann wird man in Momenten wie diesen, in der man all sein Glück, sein Lebenshalt so vor sich sieht, vielleicht eine andere Wahrheit finden, eine Wahrheit, die möglicherweise den Bann der Traurigkeit in einem Leben brechen, einen von Schuldgefühlen befreien und einen unter Umständen sogar in die Welt zurückbringen kann, egal wo man sich gerade versteckt.
Jake bückte sich hinab, um ihr einen Kuss auf die Stirn zu drücken. Der Duft ihrer reinen Haut strömte durch seine feine Nase, machte ihn für einige Sekunden wie betäubt. Er beobachtete sie noch einige Zeit, wie sie schlief und verliess dann den Raum. Er wusste, dass sie sich, sobald sie aufgewacht war, als erstes nach ihm erkundigen würde. Und weil er sie so gut kannte, wusste er, dass sie zuallererst im Garten nachsehen würde. Weil das ihr Treffpunkt war, schon immer. Also verliess Jake das Haus und setze sich in den Garten unter einen Baum, der einen grossen Schatten über ihn warf. Dachte über Hogwarts und Zauberer nach. Über das Leben. Über die Sonne. Und über Renesmee. Hoffte, dass sie bald auftauchen würde.


tbc; Fort Williams, Anwesen der Cullens - Garten
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Emmett Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Okt 08, 2011 4:23 am

Emmett hatte noch immer die Arme vor seiner breiten Brust verschränkt und warf Carlisle und allen anderen die das Schloss besucht hatten unmissverständliche Blicke zu. Wieso hatten Sie nicht versucht die Regeln die dieser durchgeknallte Schulleiter aufgestellt hatte zu lockern? Wieso hatten sie gleich eingewilligt?
Die Cullens konnten doch nichts dafür in die Nachbarschaft einen riesigen, geheimen Zaubererschlosses zu ziehen, sie hatten nur noch einmal einen Neuanfang gewagt und dann … das.
Emmett seufzte lautlos. Er hatte auf ein etwas spannenderes Leben in Schottland gehofft: Unbewohnte Weiten an Land, ein traumhafter Bestand an Wildtieren.
Er hatte geplant erstmal nicht in die Schule oder auf die Universität zu gehen, sondern einfach den Umzug zu genießen, die Spannung und Neugierde auf eine neue „Heimat“, welche viel zu schnell in die alltägliche Langeweile umschlagen konnte. Und nun? Nun fühlte er sich abermals wie im „goldenen Käfig“, er hatte genug von benachbarten Menschen die ihn in seinem Leben einschränkten und einen Haufen an pubertierenden Zauberschüler konnte er auch nicht gebrauchen. Wenn er doch wenigstens mit ihnen reden durfte, sich das Schloss ansehen durfte – vielleicht würde es dann ein bisschen witzig werden. Aber so? So war das einfach nur bescheuert.
Esme schien das Ganze nicht so wirklich zu beschäftigen: Mit ihrem mütterlichen Lächeln huschte sie in die Küche um Seth ein Essen zuzubereiten. Emmett wusste das sie stolz war, da ihre Gerichte immer leckerer schmeckten – das meinte zu mindestens Seth und Jacob. Für Emmett rochen sie alle gleich widerlich und der Gestank der wenige Augenblicke später zu ihnen ins Wohnzimmer wehte, hob seine Stimmung nicht wirklich.
Doch trotzdem beschloss er mit dem schmollen aufzuhören und lieber was für die aktuelle Situation zu tun. Dann waren ihren Nachbarn eben etwas verrückt und vor allem absolutes Sperrgebiet … er würde sicherlich einen Weg finden um daraus etwas Gutes zu machen. Irgendwie würde die neue Zeit in Schottland schon ihre guten Zeiten haben, selbst wenn ihnen allen der Abschied aus Forks nicht sehr leicht gefallen war.
Immerhin lagen hier seine Wurzeln: Seine Vorfahren hatten genau hier, in den Gebirgen von Schottland gelebt, bevor sie nach Amerika gezogen waren. Irgendwie musste er doch eine Verbindung zu diesem Land haben.

Viel zu schnell trat wieder Alltag in dem weitläufigen Wohnzimmer ein: Leises Gemurmel erhob sich und Jake verabschiedete sich um nach Renesmee zu sehen, die oben in ihrem Zimmer schlief. Niemand interessierte sich noch für die Neuigkeit die Carlisle vor wenigen Minuten in den Raum geworfen hatte. Wie konnten sie alle so schnell vergessen, dass sie eingeschränkt waren? Wollten sie nicht einmal frei sein? Nicht auf Menschen achten, immer auf ihre Schritte aufpassen damit niemand sah das sie nicht normal und nicht menschlich waren? War ihnen das überhaupt nicht wichtig?
Aber der Schulleiter – wie war sein Name? Dumbeldee? Der wusste doch dass sie Vampire waren, würde er seinen Schülern von Ihnen erzählen? Immerhin wussten die bestimmt, dass es Vampire gab und waren nicht so verblödet und engstirnig wie Menschen. Dann musste er sich überhaupt nicht verstecken, dann war es doch nicht schlimm wenn zufälligerweise einer der Schüler sehen würde das er schneller, stärker
und außergewöhnlicher war.
Dann war er gar nicht so eingeschränkt wie er befürchtet hatte.
Ein Lächeln zeichnete sich auf seinem Gesicht ab und sofort hob sich seine Stimmung etwas.
Seth seufzte leise und wandte sich dann dem großen Cullen zu: "Wenn du wartest bis wir gefrühstückt haben, komm ich mit. Vielleicht können war ja doch-". Emmett verdrehte genervt die Augen, als Edward ihn sofort unterbrach.
„Hör auf so ein Spießer zu sein Edward und leb einfach mal, falls Du noch weißt wie das funktioniert!“ Er grinste Seth verwegen zu – „Du darfst doch auch mitkommen Eddie“ Er grinste und war sich für einen Moment nicht sicher ob der Spruch von Seth nur ein Witz gewesen oder doch eine Spur ernst gewesen war.
Aber einem war sich Emmett sicher: Er würde nicht mehrere Jahre in diesem Haus leben und sich dann trotzdem nicht dem Schloss nähern. Dafür war er einfach viel zu neugierig!
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Bella Cullen the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Okt 09, 2011 7:52 am

Cf. – Fort William – Anwesen der Cullens – Vor dem Haus

Als sich alle im Wohnzimmer versammelt hatten, begann Jake mit der Erklärung. Sie hatte das alles schon einmal gehört, deshalb schweiften ihre Gedanken ab. Zu ihrem alten Leben, dass sie jetzt hinter sich gelassen hatte um mit ihrer neuen Familie woanders eine neue Existenz zu gründen.
Nie wieder würde sie ihren Vater sehen, wie er versuchte sich etwas zu Essen zu machen und dabei fast die Küche in die Luft jagte, oder ihre Mutter, wie sie lächelte, nachdem sie sich eine zeitlang nicht gesehen hatten. Okay, mit dem Gedanken ihre Mutter nicht mehr sehen zu können hatte sie sich schon vor vier Jahren abfinden müssen, doch jetzt war auch noch Charlie aus ihrem Leben.
Sie hatte zwei Möglichkeiten:
Entweder sie erhielt den Kontakt so gut es ging aufrecht, durch Briefe oder auch mal einen Anruf, oder sie verbannte ihn komplett aus ihrem Leben.
Doch das würde sie nicht schaffen, sie musste wissen wie es ihrem Vater ging ob er glücklich war und ob er und Sue zusammen blieben.
Ihr blieb also nichts anderes übrig, als Möglichkeit eins zu wählen.

Jake war fertig mit seiner Erklärung und die anderen hatten den ersten Schock überwunden, Esme bot den beiden Wölfen was zu essen an und die Gruppe zerstreute sich. Als Emmett bemerkte, er hätte einen Mordshunger gesellte sich Seth zu ihm und flüsterte ihm etwas ins Ohr.
„Seth!“, ertönte Edwards Stimme direkt neben ihrem Ohr. Sie musste grinsen, es war irgendwie klar gewesen, dass sich der Kleine wieder über die Regeln hinwegsetzen wollte.
„Hör auf so ein Spießer zu sein Edward und leb einfach mal, falls Du noch weißt wie das funktioniert!“, konterte Emmett. Na das fing ja wieder gut an, schmunzelte Bella und doch war sie froh über die Frotzeleien, da diese dem ganzen etwas alltägliches, heimisches gaben.
„Apropos leben, sagt mal, gibt es hier in der Nähe eine Schule?“, fragte sie. „Ich mein’ wenn wir schon nicht machen können was wir wollen, können wir uns doch wenigstens in die Gemeinschaft einbinden um vielleicht nicht gleich als Freaks abgestempelt zu werden.“, grinste sie. Früher oder später würden die Menschen sie sowieso wieder für merkwürdig halten, doch bis dahin würden sie ja vielleicht ei halbwegs normales Leben führen können. Wenn man das, was sie waren überhaupt als „normal“ bezeichnen konnte.
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Okt 09, 2011 11:39 pm

Dieses ständige Gedankenlesen konnte einen wirklich nerven. Nach all der langen Zeit, die er Edward jetzt schon kannte müsste man eigentlich meinen, er hätte sich daran gewöhnt. Auch Emmett schien nicht gerade erfreut darüber zu sein, dass sich sein Bruder jetzt schon wieder einmischte. Er mahnte ihn zugleich, dass er aufhören sollte so ein Spießer zu sein und mal wieder leben sollte. Seth grinste. Er selbst hätte sich niemals getraut Edward solche Wörter an den Kopf zu werfen. Von daher war es gut, dass Emmett den Job übernommen hatte. Außerdem wusste er ja, wie es gemeint war. Selbst Bella schmunzelte. Die Situation schien ein wenig aufgelockert, aber dennoch musste sich der junge Gestaltenwandler erst mal eingetehen, dass es vorerst besser war, dieses Thema bleiben zu lassen. Sie waren jetzt erst ein paar Tage hier und würden noch sehr, sehr, sehr lange hier bleiben. Irgendwann würde er schon seine Chance bekommen. Er wollte ja nichts böses. Er war eben einfach neugierig. Die dunkelbraunen Augen des Quileute lagen auf Edward, doch dieser schien im Moment nichts weiter auf seine Gedanken zu geben. Vielleicht war er auch mehr damit beschäftigt über Emmetts Worte nach zu denken. Edward war ja kein Spießer. Er kam eben einfach nach Carlisle. Denen beiden würde man immer locker abkaufen, dass sie wirklich verwandt waren.
Seths Blick huschte erneut raus zum Fenster. Jacob war nach draußen gegangen und der Clearwater war sich ziemlich sicher, dass Nessie an seiner Seite war. Ob die Kleine entzwischen besser mit dem Umzug klar kam? Es war nicht leicht für sie gewesen. Ihr fiel der Abschied von Charlie und Billy wahnsinnig schwer. Forks war ihr zu Hause, ebenso wie LaPush. Immerhin half es, dass Jacob mitgekommen war. Was sie wohl getan hätte, wenn er sich geweigert hätte? Sicherlich wäre sie erst mit ihrer Familie gegangen. Doch für wie lange? Früher oder später hätte sie die Trennung von Jake sicherlich nicht mehr ausgehalten - ebenso wenig wie er. Für ihn war es eh von Anfang an klar gewesen, dass er ihr folgen würde - egal wo hin. Seth schmunzelte. Die Prägung war schon etwas sonderbares. Wann es wohl bei ihm selbst so weit sein würde? Nicht, dass er sich nach einer Freundin sehnte, dass nicht. Gut, er war 19. Von daher konnte er sich schon langsam mal vorstellen jemanden an seiner Seite zu haben. Aber er machte sich in letzter Zeit des öfteren Gedanken wie sie wohl aussah. Seine Zukünftige.
Als ihm auffiel, dass er möglicherweise mit seinem Gedankengang nicht alleine war, räusperte er sich und setzte sich wieder anständig hin. Er sollte schleunigst an etwas anderes denken.

Jetzt würde er erst einmal warten, bis Esme ihm etwas zu Essen gebracht hatte. Danach würde er Emmett begleiten. Vielleicht hatten die beiden da mehr Zeit zum reden. Aber wieder musste er seinen Gedanken zurückhalten. Er würde damit sicherlich nur dafür sorgen, dass Edward sie nie wieder allein ließ. Er lächelte breit. Diese Vorstellung war irgendwie witzig. Doch endlich sagte Bella etwas und lenkte ihn damit ab. „Apropos leben, sagt mal, gibt es hier in der Nähe eine Schule? Ich mein’ wenn wir schon nicht machen können was wir wollen, können wir uns doch wenigstens in die Gemeinschaft einbinden um vielleicht nicht gleich als Freaks abgestempelt zu werden." Sie grinste und sah fragend in die Runde. Seth lachte. "Bells, du weist doch wie es mit den Cullens in Forks war. Die wurden von manchen bereits nach dem ersten Schultag als Freaks abgestempelt." Es war witzig gemeint, doch er hatte plötzlich Angst die anderen würden es in den falschen Hals bekommen. Er sah prüfend zu Edward und Emmett, doch sie sahen ganz normal aus. Natürlich. Sie wussten ja, dass Seth ganz anderes zu ihnen stand. Bevor er doch noch was falsches sagte, zog er es nun doch vor erst mal zu schweigen und sich Gedanken über ihren Vorschlag zu machen. Was würde er machen, wenn die Cullens wieder in die Schule gehen würden? Würde er mitmachen? Eigentlich war er ja fertig mit der Schule und auch froh darüber. Die Vampire hatten keine Probleme mit dem Lernen. Sie lernten gar nicht mehr - konnten den Stoff ja schon in und auswendig! Aber er? Er müsste schon wieder Tag für Tag büffeln. Das war doch Käse. Andererseits würde er sich jeden Vormittag langweilen, während die Vampire in der Schule waren. Das musste er sich echt nochmal in Ruhe durch den Kopf gehen lassen. Die Vorstellung mit den Cullens zusammen in einem Klassenzimmer zu sitzen hatte schon was witziges an sich.
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Edward Cullen the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Okt 20, 2011 12:26 am

Einstiegspost

Emmetts und vor allem Seths Gedankengänge, waren mal wieder typisch für sie. Obwohl Edward den Witz aus ihren Worten heraus hören konnte, bekam er sehr wohl ihre Hintergedanken mit und ihm war klar, dass mehr dahinter steckte. Wohingegen Seth einfach nur neugierig war, konnte man sich bei Emmett nie ganz sicher sein und als dieser ihn einen Spießer nannte, grinste Bella neben ihm auf und er erwiderte es ein klein wenig. Irgendwie amüsant war diese ganze Situation schon irgendwie, dennoch würde er alle Augen und Ohren offen halten und auf die beiden acht geben. Sie alle hatten die Regeln - manche sogar mehrmals - mit angehört, Edward beschloss in diesem Moment es auf sich beruhen zu lassen. Seth war noch wie ein Kind und verhielt sich auch so, zu Emmett brauchte man gar nichts sagen. Er war einfach Emmett.
„Apropos leben, sagt mal, gibt es hier in der Nähe eine Schule?
Ich mein’ wenn wir schon nicht machen können was wir wollen, können wir uns doch wenigstens in die Gemeinschaft einbinden um vielleicht nicht gleich als Freaks abgestempelt zu werden."
, stellte Bella schließlich eine Frage, die ihn aus seinen Gedankengängen hervor luken ließ. Dass war in der Tat etwas, über dass sich Edward selbst noch überhaupt keine Gedanken gemacht hatte. Wie würde es sein, hier auf die Schule zu gehen?

Mit dem Wissen, dass Zauberer und Hexen nur wenige Kilometer von ihnen entfernt zur Schule gingen und viel interessanteres zu lernen bekamen, als sie es je tun würden? Edward musste selbst zu geben, dass es ihn auch ein wenig reizte, wenigstens einmal mit einer von ihnen zu sprechen und in Erfahrung zu bringen wie so ein Unterricht aussah. Wie deren Zukunft wohl aussah, wenn sie erstmal den Abschluss hinter sich hatten? Hielten sie sich von den Menschen fern, um ihr Geheimniss zu wahren, oder machten sie es wie die Cullens und taten so, als wären sie ganz normale Menschen?
Wobei sich Ed dies kaum vorstellen konnte, sie würden sicher auffallen, mit ihrer Kleidung zum ersten und mit ihrer Art, wie sie es selbst taten zum zweiten. Aber warum machte er sich überhaupt Gedanken darüber? Die Regeln waren geklärt und es würde auch nie dazu kommen, dass er gezwungen war darüber nach zu denken. "Bells, du weist doch wie es mit den Cullens in Forks war. Die wurden von manchen bereits nach dem ersten Schultag als Freaks abgestempelt.", erwiderte Seth Bella schließlich und kurz darauf verzog sich sein Mund zu einer undefinierbaren Linie.

Er machte sich ebenfalls eine Menge Gedanken, doch Edward achtete im Moment eher weniger darauf ... schließlich wollte er ihm dennoch ein paar Freiräume geben. Es fiel ihm nicht leicht, auf etwas anderes zu achten, doch als er zu Bella blickte, hinunter auf ihre ineinanderverschlungenen Hände sah, ging es plötzlich. Alles um ihn herum stand einen Moment lang still und er fühlte sich wie in einer Art Wolke gefangen, seine Bella. Jacob und Renesme befanden sich in diesem Moment draußen im Garten, tollten vermutlich voller Lebensfreude herum und er war einfach glücklich in diesem Moment. Zwar war alles neu hier und Forks war in all den Jahren wirklich wie eine richtige Heimat für ihn geworden, doch hatte er seine Liebsten immer um sich herum und nur darauf kam es an. Bella und Nessie war es erheblich schwerer gefallen von Forks weg zu gehen als ihm, aber er sah mit positiver Einstellung in die Zukunft. Solange die Familie zusammen hielt, konnten sie alles meistern, so war es schon immer gewesen.

(((ich hoffe dass passt so, ich bin momentan ziemlich gestresst und musste erst all eure Beiträge nachlesen..sorry dass ich nicht auf die ganze Handlung eingehen konnte.. )))
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Emmett Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Nov 05, 2011 3:23 am


In dem Kopf des Cullens überschlugen sich noch immer die Gedanken, aber er versuchte sie immer weiter in seinen Hinterkopf zu verbannen. Tausende Zauberschüler als Nachbarn – das war nun ihr Alltag! Und es gab keinen Grund mehr einzig und alleine Denkarbeit zu betreiben und nichts mehr zu machen was wirklich Spaß machte.
Und Edward würde auch immer spießig sein, daran würde sich auch nichts mehr ändern. Auch wenn er, seitdem Bella ein Vampir war und außer Lebensgefahr schwebte, sich sehr viel Mühe gab und es nicht mehr so anstrengend mit ihm war.
Seit Jahren war er endlich wieder der Bruder und Freund, der Emmett sehr gefehlt hatte.
Einige Jahre hatte es für Edward nur Bella gegeben und die Angst um sie – jetzt war alles anders und er kam nicht mehr zu kurz bei seinem Lieblingsbruder.
Bella wandte sich nun an ihre neue Familie und mit einem Grinsen auf den Lippen, fragte sie die eine der Fragen, von der Emmett gehofft hatte das sie in Schottland niemals fallen würde: „Apropos leben, sagt mal, gibt es hier in der Nähe eine Schule Ich mein’ wenn wir schon nicht machen können was wir wollen, können wir uns doch wenigstens in die Gemeinschaft einbinden um vielleicht nicht gleich als Freaks abgestempelt zu werden.“
Schule … Musste das denn sein? Immer und immer wieder das Selbe – Emmett langweilte sich in jeder einzelnen Minute halb zu Tode. Die ersten Jahre war es noch cool und spannend gewesen, weil Emmett als Mensch nur für eine kurze Zeit zur Schule gegangen war und die ganzen Eindrücke als Vampir waren überflutend gewesen und die Anspannung niemanden zu verletzen.
Nun war es ... einfach nur noch langweilig.
Eigentlich hatte er vor gehabt die ersten Monate in Schottland nichts zu machen. Einfach die neue Landschaft auszukundschaften, die Ruhe mit Rosalie genießen und einfach ausspannen und neue Dinge ausprobieren.
Wenn nun aber all seine Geschwister zur Schule oder ins College gehen würden?
Dann wäre er alleine. Im graute es schon bei diesem Gedanken. Alleine sein war auch immer langweilig und in der Schule wären sie wenigstens zusammen.
"Bells, du weist doch wie es mit den Cullens in Forks war. Die wurden von manchen bereits nach dem ersten Schultag als Freaks abgestempelt.“
Seth unterbrach seine Gedanken und Emmett musste bei seinen Worten leise schmunzeln. Da hatte der Clearwater wirklich recht – sie fielen immer auf.
Die ersten Wochen und Monate auf einer neuen Schule waren am schlimmsten – nicht das es da besonders langweilig war – aber viele Schülerinnen und Schüler versuchten hin und wieder noch ihr Glück und versuchten einen der Cullens in ihren Schulalltag zu integrieren. Irgendwann gaben es aber auch die Mutigsten auf …
Aus dem Augenwinkel sah Emmett das Seth kurz seine Augenbrauen zusammen zog, anscheinend machte er sich über irgendetwas Sorgen. Weil er diesen Satz gesagt hatte?
Emmett grinste kurz, Seth machte sich viel zu viele Gedanken darüber was die Cullens über ihn dachte, er durfte sie ruhig ein bisschen ärgern – sie waren ja nicht aus Porzellan, ganz und gar nicht um ehrlich zu sein.
Und wenn Seth irgendwann ihn selbst auf die Schippe nahm, würde Emmett es ihm einfach heimzahlen, so dass sich der Clearwater wünschen würde es niemals getan zu haben …
Aber was war eigentlich mit ihm? Wollte Seth auch nochmals eine Schule besuchen? Emmett lächelte – mit dem Clearwater und all seinen Geschwistern in einem Klassenraum: Das könnte schon seine Reize haben! Und ein Jahr Schule mehr oder weniger, machte das was aus?
Trotzdem, wenn er an die vielen Stunden Langeweile und das schauspielern und lügen dachte, wurde ihm noch immer ganz anders und er entschied sich dafür, sich noch nicht festzulegen.
Erst einmal würde er schauen wie viele der Anderen überhaupt nochmals die Schulbank drücken wollen würden und dann konnte er sich noch immer entscheiden …

Emmett hat kaum mitbekommen das Alice und Jasper das Wohnzimmer betreten hatten.
Viel zu sehr war er in Gedanken verbunden, Alice schien irgendetwas davon zu plappern das sie gerne noch mal in die Schule gehen würde. Und wenn Alice ging, würde Jasper sicherlich auch gehen. Also schon mal Zwei … Emmett seufzte leise und verdrehte genervt die Augen. Von mal zu mal hatte er immer weniger Lust …
Doch dann sagte Alice einen Namen und Emmett schreckte sofort aus seinen Gedanken auf und war von einem Moment auf den Anderen voll konzentriert: Demetri!
Alice erklärte das sie und Jasper nicht wusste was die Wache der Volturi hier wollte.
Was war das für eine Frage – das war doch vollkommen klar! Sicherlich wollte Aro wissen wie es um die Cullens oder vor allem um ihre Macht stand. Dann hat er den Tracker nach Forks geschickt, dort hatte das Haus natürlich leer gestanden und Demetri hatte ihre Spur dann bis nach Europa verfolgt.
Und er hatte sie gefunden – in der abgelegen schottischen Hügellandschaft. Er war wirklich gut, dass musste Emmett sich eingestehen.
Wieso hatten Alice und Jasper ihn nicht aufgehalten? Er hatte kein Recht hier herumzuschnüffeln und wenn Emmett ihn im Wald getroffen hätte, hätte er ihn sicher aufgehalten und ihn nicht dabei zugesehen wie er zurück nach Volterra ging um seinen „Meistern“ Bericht zu erstatten.
„Demetri gab sich freundlich, allerdings ist dies nur seine Fasade. Er verabscheut uns zutiefst. Ab jetzt sollten wir wieder vorsichtiger sein.“
Auf Jaspers Worte blickte Emmett seinem Bruder direkt in die Augen. „Nein! Wir sollten sicherlich nicht vorsichtiger sein … Die sollten lieber vorsichtiger sein. Aro hat doch nur Angst um seine Macht – wir sollten ihnen zeigen, dass sie nicht nur um ihren Machtverlust Angst haben sollten.[/i]
Ein Lächeln zog sich über sein Gesicht … Wenn wir jetzt losgehen … Wir holen Demetri sicherlich noch ein, und Aro müsste niemals erfahren wo er veschwunden ist …
Ja, dann hätten sie eine Sorge weniger – er wusste das seine Familie sich oft Gedanken darüber machten, wann die Volturi wieder vor ihr Haustür stehen würde. Demetri würde Sie immer finden – egal wann und wo sie sich verstecken. In jeder ihrer neuen Heimat. Aber wenn sie Demetri ausschalten würden, dann müssten die Volturi erstmal einen neuen Tracker finden, der Demetri in irgendeiner Weise das Wasser reichen konnte …
Erwartungsvoll schaute Emmett in die Augen seiner Familie – was würden sie dazu wohl sagen?


((Sorry Katha Very Happy))
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Nov 06, 2011 7:37 am

Seth stützte seine Ellenbogen auf den Tisch und lag den Kopf in die Hände. Er überlegte immernoch ob er mit den Cullens die Schulbank drücken sollte. Eins war ziemlich sicher, wenn sie alle gingen würde er mit kommen. Was sollte er denn den ganzen Tag allein machen? Wenn sie zu der Zauberer Schule durften wäre es was anderes, aber diese Gegend war ja tabu. Erneut seufzte der Clearwater. Mit seinen 19 Jahren war er mittlerweile kein Kind mehr. Diese ganzen Regelungen fand er ziemlich schwachsinnig. Wenn es irgendwelche Vampire wären, würde er ja nichts sagen. Aber es ging hier um die Cullens! Eine liebenswürdigerere Familie gab es nicht. Sie waren besser als die meisten Menschen. Aber gut, dass wusste ja der Schulleiter nicht. Wie hieß er doch gleich? Irgendwas mit Dumble... Dumble... Er kam nicht mehr drauf. Während er sich seinen Kopf zermaterte ehe er auf die Idee kam zu Fragen, betraten Jasper und Alice das Wohnzimmer. Sofort lag alle Aufmerksamkeit auf den beiden. Bevor Seth dazu kam sie zu begrüßen, hatten sie schon das Wort erhoben. Die kleine schwarzhaarige war von der Idee noch mal in die Schule zu gehen ganz begeistert und auch ihr blonder Freund schien ganz und gar nicht abgeneigt zu sein. Vom Blickwinkel her sah Seth ganz genau, dass Emmett die Augen verdrehte und musste ein Lachen unterdrücken. Er teilte wohl eher Seth's Meinung und war wich noch nicht ganz so sicher. Würde der große Cullen nicht mit kommen, dann hätte der Gestaltenwandler zumindest schon mal jemanden mit dem er rum hängen konnte... Was natürlich auch nicht wirklich funktionieren würde, wenn er von früh bis spät nur damit beschäftigt war mit seiner Rosalie rum zu knutschen. Seth seufzte wieder und knallte mit dem Kopf auf den Tisch. Gott war das alles kompliziert.

Die Vampire schienen seiner Aktion keine weitere Beachtung zu schenken und kamen auf ein ganz anderes Thema zu sprechen was Seth ebenfalls wieder aufhören ließ. Alice Stimme klang jetzt ernsthafter, nicht mehr so freudig wie eben. "Aber bevor wir das besprechen, denke ich, dass es euch interessieren würde, dass wir einen lästigen Besucher haben… Demetri. Und fragt gar nicht erst, wir wissen nicht, warum er hier ist. Aber auf jeden Fall nicht wegen einem kleinen Urlaub."
Wie schnell sich das Blatt doch wenden konnte, eben war Seth noch mit seinen ganzen Gedanken bei Schulkram gewesen und jetzt sah es bereits ganz anders aus. Demetri... Seth musste kurz einen Augenblick überlegen. Nicht, weil ihm der Name unbekannt war. Nein, mittlerweile hatte Edward ihn aufgeklärt. Er wusste, dass er ein Volturi war. Doch er brauchte einige Sekunden um sich in Erinnerung zu rufen, dass es ihr Tracker war. Er legte die Stirn in Falten und blickte ernst drein. Hatten die Meister der Volturi ihn geschickt um die Cullens zu spionieren? Was zur Hölle wollten sie jetzt schon wieder? Es war ja klar, dass sie ihre Niederlage nicht verkrafteten und nur auf einen Fehler der Familie warteten. Doch da war er an der falschen Addresse. Weder die Cullens noch die Wölfe hatten sich irgendetwas zu Schulden kommen lassen. So lauschte er weiter Jaspers Worten. Sie sollten *vorsichtiger* sein? Warum dass denn? Sie machten doch gar nichts. Und wieder schien sich seine Meinung mit der von Emmett zu decken.
"Nein! Wir sollten sicherlich nicht vorsichtiger sein … Die sollten lieber vorsichtiger sein. Aro hat doch nur Angst um seine Macht – wir sollten ihnen zeigen, dass sie nicht nur um ihren Machtverlust Angst haben sollten." Seth schluckte. Er gab ihm zwar Recht, aber dennoch.. Es war sicherlich unklug sich gerade jetzt mit ihnen anzulegen. Vielleicht hatte Demetri wirklich nur den Auftrag bekommen zu sehen, wo die Cullens jetzt steckten und sonst nichts. Solang es dabei blieb, konnte es ihnen doch egal sein oder nicht? Doch für den großen Cullen schien die Sache schon entschieden zu sein. Nur kurz hatte er in die Gesichter seiner Familie gesehen, bevor er sich aufrichtete. Was Edward oder Bella zu sagen hatten, interessierte ihn offenbar nicht. Sein Entschluß stand fest. Er wollte Demetri hinter her und Seth war sich plötzlich nicht mehr so sicher, ob das eine gute Idee war. Ehe er sich versah, ging Emmett in Richtung Ausgang. Er hatte es scheinbar eilig. Verständlich - wer weis, wie weit Demetri schon entfernt war.
"He.. Hey! Emmett!" Doch die Worte des Clearwater schienen ihn nicht zu erreichen. "Na klasse... Ach verdammt!" Mit einem Seufzen erhob er sich und eilte sich hinter dem Cullen her zu gehen. "Esmeeee ich komm später wegen dem Essen! Bitte nichts wegwerfen!" schrie er noch als er an der Küche vorbei lief. Es tat ihm ja jetzt schon ein wenig Leid. Sie mühte sich ab und er ging einfach. Aber es hatte ja schließlich einen guten Grund. Er musste versuchen einen ihrer Söhne von einer Dummheit abzuhalten. Die Frage war nur, ob ihm das allein gelingen würde. Sicherlich hatte niemand etwas gegen eine Rauferei oder so was. Aber er war sich sicher, dass Emmett mehr als das vor hatte. Was das für Folgen für seine Familie hatte bedachte er offenbar weniger.

Es war ja nicht so, dass Seth irgendein Verständniss für die Volturi hatte. Im Gegenteil. Er hasste sie genauso wie es Emmett und andere der Familie taten. Doch eines war völlig klar, wenn die Volturi *jetzt* angreifen würden, hätten die Cullens keine Chance. Selbst mit Bellas Schutzschild nicht. Es waren einfach zu wenig. Dessen musste sich doch auch Emmett klar sein.
Als Seth draußen angekommen war, konnte er hören dass Jasper dicht hinter ihm war. Er war erleichtert. Wahrscheinlich konnte er ihn eher beruhigen, als er selbst es konnte. Doch die Sache schien schwierig zu werden, denn sein großer Bruder steuerte direkt auf den Wald zu. Dorthin von wo Alice und Jasper gekommen waren. Und eines war sicher, er würde sicherlich nicht dort entlang spazieren. Seth knurrte, während er sich seines Oberteils entledigte. Es war Zeit die altbekannte Hitze in seinem Körper erwachen zu lassen. Und vielleicht hatte die ganze Aktion ja auch was Gutes. Vielleicht bekam er auf diesem Weg doch mal das Schloß zu Gesicht.

Tbc: Der verbotene Wald


Zuletzt von Seth Clearwater am Do Nov 10, 2011 10:46 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Nov 07, 2011 5:46 am

cf. Der Wald

Nachdem Jasper diese Worte ausgesprochen hatte, sagte kurz niemand etwas. Alle schienen ihren Gedanken nachzuhängen. Doch wie fast schon zu erwarten, unterbrach Emmett das Schweigen. „Nein! Wir sollten sicherlich nicht vorsichtiger sein … Die sollten lieber vorsichtiger sein. Aro hat doch nur Angst um seine Macht – wir sollten ihnen zeigen, dass sie nicht nur um ihren Machtverlust Angst haben sollten.“, platzte er heraus. Ein wenig erstaunt sah Jasper zu ihm hinüber.
Konnte er das ernst meinen? Dachte er nicht eine Sekunde nach? Dass die Volturi sie damals nicht alle umgebracht hatten, grenzte nahezu an ein Wunder. Sie hatten alle Mittel. Das Lächeln auf Emmetts Lippen zeigte Jasper, dass er wohl recht hatte. Der dunkelhaarige Cullen erhob sich stürmisch und verschwand dann zur Tür hinaus. Seth versuchte noch, ihn aufzuhalten, doch Emmett ignorierte dies. Nun richtete sich auch der Clearwater auf, rief Esme zu, das Essen nicht wegzuschmeißen und rannte ebenfalls zur Tür hinaus.
Na super! Für den Bruchteil einer Sekunde malte Jasper sich aus, was passieren würde, wenn Emmett den Tracker tatsächlich finden würde. Es war zwar ziemlich unwahrscheinlich, doch die Folgen wären fatal. „Ich werde ihnen hinterhergehen“, begann Jasper und drückte Alice dabei einen kurzen Kuss auf die Stirn. „Ich hoffe, Emmett lässt sich diesen Schwachsinn ausreden.“, fügte er noch hinzu und verließ dann, leise fluchend, das Haus. Die Ereignisse überschlugen sich heute regelrecht, Jasper hatte kaum eine ruhige Minute gehabt. Nicht, dass er die brauchte. Nein, er hatte noch so viele Jahre vor sich.

Er überholte Seth gerade, als dieser sich seinem T-Shirt entledigte, um sich zu verwandeln. Emmett war nicht in seinem Blickfeld, doch er konnte ihn noch hören. Der blonde Cullen folgte der Spur seines Bruders, so schnell er konnte, das dumpfe Trommeln von Pfoten dich hinter ihm. Er legte noch leicht an Geschwindigkeit zu und schließlich hörte er Emmett immer deutlicher. Er war auch nicht zu überhören. „Emmett!“, rief er, erwartete sich jedoch keine Reaktion. Kopfschüttelnd lief er und holte Emmett schließlich ein. Als dieser jedoch keine Anstalten machte, anzuhalten, stürzte sich Jasper kurzerhand auf ihn und versuchte, ihn zu Boden zu zwingen, was sich nicht als sehr einfach herausstellte. Mit einem lauten Knurren hielt er ihn jedoch schließlich am Boden gedrückt. „Emmett, verdammt nochmal.“ Eigentlich fluchte Jasper nie, doch so viel Sturheit ertrug er gerade nicht. Langsam erhob er sich wieder. „Willst du uns alle umbringen, indem du Ärger machst?“

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Zuletzt von Jasper Hale am Sa Nov 19, 2011 1:32 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Nov 09, 2011 6:28 am

Cf.: Der Wald

„Ich nehme an, dass Caius ihn schickte, um nachzusehen, wo wir nun wohnen. Demetri gab sich freundlich, allerdings ist dies nur seine Fasade. Er verabscheut uns zutiefst. Ab jetzt sollten wir wieder vorsichtiger sein.“, fügte Jasper Alice‘ Schilderung hinzu, und sie nickte. Vorsichtig war nun wohl wichtiger als alles andere – wenn Aro, Caius und Markus wirklich die Absicht hatten, sie zu exekutieren, dann würde Demetri ihnen einen Grund dazu liefern, da war sie sich sicher. Wenn er schon Bellas Schild durchbrochen hatte, war er zu allem fähig. Gerechtigkeit spielte da keine Rolle, es waren nur ein paar weitere Morde, die auf sein Konto gingen. Und davon gab es sicherlich schon mehr als genug.
Waren die Leute bei ihrer Zustimmung für die Frage, ob sie in die Schule gehen sollten oder nicht, noch unaufmerksam – jetzt waren alle voll und ganz dabei, und es war, als würde die Temperatur um mehrere Grad sinken. Für alle war es eine Überraschung, den Tracker in Fort William sehen zu müssen, und das schon so bald nach ihrer Ankunft. Dann kam Leben in Emmett, er sah Jasper direkt in die Augen. „Nein! Wir sollten sicherlich nicht vorsichtiger sein … Die sollten lieber vorsichtiger sein. Aro hat doch nur Angst um seine Macht – wir sollten ihnen zeigen, dass sie nicht nur um ihren Machtverlust Angst haben sollten.“, erwiderte er, und das Funkeln in seinen Augen wurde größer. Alice riss die Augen auf – sah er nicht, wie gefährlich Demetri war? Oder wollte er es gar nicht? Sie hoffte, dass er nun nichts Unüberlegtes tun würde, doch da hatte sie falsch gehofft. Immerhin war es Emmett, der ließ nie eine Gelegenheit aus, zu kämpfen. Sicherlich stellte er es sich leichter vor, mit Demetri zu kämpfen, als es das war, denn sie selbst hatte gesehen, wie sehr er sich – zum Negativen – verändert hatte. Er war schneller, hinterlistiger und undurchschaubarer denn je.
Doch ehe Alice etwas hätte sagen können, war Emmett aufgesprungen und in Richtung Haustür gerannt – Seth rief seinen Namen, Alice wagte für einen Moment zu hoffen, dass er so klug war, hierzubleiben, immerhin *lebte* er wirklich noch, er wäre sicher das erste Ziel des Trackers, doch dann seufzte er resigniert auf und lief ihrem Bruder nach.
So war das nicht geplant!, dachte sie erschrocken und sah sich nach Jasper um. Wenigstens er musste bleiben. Sie könnte nicht ertragen, wenn er verletzt würde… Doch auch in Jaspers Augen stand die Entschlossenheit, den beiden hinterherzulaufen. „Ich werde ihnen hinterhergehen“, sagte Jasper und drückte ihr einen Kuss auf die Stirn. „Ich hoffe, Emmett lässt sich diesen Schwachsinn ausreden.“ „Nein“, flüsterte Alice, doch es half nichts. Ein paar leise Flüche, dann war auch er verschwunden.
Einen Moment sagte keiner etwas, alle waren erstarrt und sahen den Jungs hinterher. Doch kein weiterer folgte ihnen. Nun konnten sie nur doch die Daumen drücken, und hoffen, dass sie siegen würde, und Demetri einmal im Leben Pech hatte. Auch er musste einmal einen Fehler machen! Der Moment, in dem er das tat, würde sein Todeszeitpunkt werden. Und sie hatten doch wirklich eine Chance… Emmett hatte die Stärke, Jasper die langjährige Erfahrung im Kämpfen und die Strategie, und auch Seth hatte sich schon oft in Kämpfen bewehrt. Ohne ihn wären Edward und Bella vielleicht gar nicht hier… Alice sah zu Edward. Bleib in Gedanken bei ihnen, dachte sie und warf ihm einen bittenden Blick zu.
Nervös drehte sie sich zu den anderen um, unschlüssig, was sie jetzt tun sollten. Alle schienen angespannt, und selbst sie, die immer etwas zu sagen hatte, brachte kein Wort heraus. Also setzte sie sich einfach auf die Couch und stützte den Kopf in ihre Hände. Hätte sie den Ring nicht verloren, wäre sie niemals Demetri begegnet, Jasper wäre ihr nicht gefolgt und die Jungs würden nun nicht dort draußen sein, um Demetri zur Strecke zu bringen. Es war alles ihre Schuld. Wieder einmal.
Sie seufzte auf und richtete sich wieder auf. „Und was jetzt? Was sollen wir tun?“
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Nov 10, 2011 7:34 am

Emmett sah buchstäblich rot … Demetri. Wie konnte er es wagen hier aufzutauchen und sich dann auch noch so sicher zu sein das ihm nichts passieren würde?
Denn wenn er auch nur ein kleines bisschen Angst, wenn Aro auch nur geahnt hätte, dass ihm vielleicht etwas zustoßen würde, wäre er nicht alleine gekommen.
Hatten Sie den keinen Respekt? Dachten Sie wirklich, dass die Cullens kleine Kuscheltiere waren, die Sie niemals verletzten – ja noch nicht mal mit diesem Gedanken spielen - würden?
Vielleicht war Carlisle so, und Esme – möglicherweise auch Edward und Bella.
Aber er? Emmett würde nicht so mit sich umgehen lassen. Niemals!
Der Cullen wusste das Aro kein Interesse an ihm hatte.
Das sie vielleicht gerade so seinen Namen kannten, weil er nur nebensächlich war – da er weder in die Zukunft sehen konnte, noch Gedanken hören.
Aber er würde – heute – den Volturi beweisen, dass es ein Fehler war Emmett McCarty Cullen zu unterschätzen.
Und dann würden Sie seinen Namen nie wieder vergessen. Nicht, wenn er für das Ableben ihres Trackers verantwortlich war.
Emmett warf jedem seiner Familie einen flüchtigen Blick zu – Sie sahen alle etwas verwirrt aus und vor allem … unsicher. Gut, dann musste er eben alleine dadurch!
Er hatte wenigstens gedacht das Jasper hinter ihm stand, aber auch dieser stand noch untätig und bewegungslos wie eine Statue neben Alice.
In dem Bruchteil einer Sekunde war er aus der Tür, spürte den kalten, reißenden Wind in seinen Haaren. Hinter ihm rief noch eine tiefere Stimme seinen Namen – war das Seth?
Aber das war nun auch egal. Alles war egal – für den Moment.
Der Wind wehte in seine Richtung und so musste Emmett kein Tracker sein um erst die Spur von Alice und Jasper, die in den Wald lief zu riechen und dann der markante Geruch von einem männlichen Vampir – Demetri.
Ein tiefes Knurren wie ein Wettergrollen drang aus der Kehle des Cullens als er in Richtung des Geruches lief. Sicherlich würde er Demetri noch einholen.
Dieser musste sich immerhin nicht beeilen! Demetri konnte es egal sein, ob er eine oder zwei Stunden später in Volterra ankommen würde. Aber Emmett ging es nicht mehr um Stunden. Ihm ging es um Minuten, bis er Demetri tot sehen wollte.
Ohne den Bäumen aus dem Weg zu gehen, lief Emmett eine Schneise in den Wald.
Dicke Äste und junge Bäume knackten unter seiner Gewalt wie dürre Stöcke und schafften ihm so einen direkten Weg zu seinem Opfer.
Der Cullen kam an der Stelle an, wo der Geruch von Alice, Jasper und Demetri besonders stark wurde – hier hatten Sie sich für einige Zeit aufgehalten. Dann führte der Geruch von Demetri weiter und die Spur seiner Geschwister führte zurück zum Anwesen.
Ein Grinsen schlich sich auf das Gesicht des Cullens. Er war alleine. Aber er würde es auch alleine schaffen. Das merkwürdige Glücksgefühl, welches sich immer in seiner Brust breit machte, wenn er kurz vor einem Kampf stand, erfühlte ihm auch in diesem Moment.
Für einen Augenblickte meinte der Cullen hinter sich das dumpfe Pochen großer Pfoten zu vernehmen, aber er war sich nicht sicher und ließ sich in seinem rasanten Lauf nicht zurückhalten.

Der Wald lichtete sich, kurz raste er über eine kleine Wiese und trat in einen anderen Wald ein: Hier herrschte eine andere Stimmung. Vollkommen fremd und eigenartig. Kurz stockte dem Cullen der Atem, dann schüttelte er verwirrt den Kopf und raste weiter.
Die Bäume standen enger und waren mit grauem Moos bedeckt – hin und wieder hörte er die Laute von Tieren, die er niemals zuvor gehört hatte.
Aber was interessierte ihn das nun? Demetri musste ganz nah sein …
“Emmett!“ Hinter sich hörte der Cullen die Stimme von Jasper. Im ersten Moment war er froh – auf seinen Bruder konnte man sich also wirklich verlassen. Doch dann hörte er das Jasper wütend klang und deswegen drehte er sich keine Sekunde lang um.
Aber Jasper war schneller – so wie fast immer.
Ein Knurren drang aus Emmett Kehle, als sich sein Bruder mit seinem ganzen Gewicht auf ihn schmiss und Emmett so zu Boden drückte. Der Cullen hörte wie Steine unter ihm auseinanderbrachen.
Jasper lag direkt über ihm, seine Augen wütend zusammengekniffen. So unter ihm liegend, fühlte sich Emmett fürchterlich schwach und eine noch stärkere Wut machte sich in ihm gleich. Wieso hielt sein Bruder ihn nun auf?
Wieso stand er nicht lieber hinter ihm und half ihm, anstatt ihm die Tour zu vermiesen?
„Willst du uns alle umbringen, indem du Ärger machst?“
„Jasper! Geh … runter …!, knurrte Emmett bedrohlich. Sein Bruder schüttelte kaum merklich den Kopf und alle Proteste von Emmett schienen keine Wirkung zuhaben.
Dann wollte er eben die harte Tour! Mit einem heftigen Rumms warf Emmett Jasper in die Luft und dieser klatschte an einen dicken Baum in einiger Entfernung.
Vielleicht hatte Jasper ihn eingeholt – aber er war stärker, viel stärker!

Nun sah Emmett auch einen sandfarbenen Wolf der vor wenigen Augenblicken eingetroffen sein musste.
„Bist Du auch gekommen um mich aufzuhalten?“, blaffte Emmett Seth an und es war ihm egal, dass der Gestaltenwandler im Moment nicht antworten konnte, denn eigentlich fand der Clearwater immer eine Art und Weise um sich verständlich zu machen.
Langsam senkte sich die Wut wieder in dem Cullen und der markante Geruch des Volturi wurde immer intensiver und brannte ihm beinahe in der Nase.
Emmett war noch immer wie im Rausch – wortwörtlich im Blutrausch und auf einmal war er sich gar nicht mehr so sicher wie weit es noch bis zu dem Tracker war. Oder war er schon auf dem Weg zu ihnen?

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Nov 22, 2011 6:06 am

Nachdem auch Jasper sich auf den Weg gemacht hatte, waren nur noch Alice, Edward und Bella im Wohnzimmer. Klar dachte Ed darüber nach ihnen zu folgen, denn selbst er machte sich erheblich Gedanken über die Folgen solch einer Konfrontation, denn Emmett war sehr geladen gewesen und auch Seth, aber Jasper würde dies schon regeln. Schließlich hatte er eine Menge Erfahrung und Edward schätzte ihn jetzt einfach mal so ein, dass er sofort die Kontrolle übernehmen würde, sobald er sie eingeholt hatte.
„Und was jetzt? Was sollen wir tun?“ Alice Frage, holte Edward aus seinen Gedankensturm empor und er sah zu seiner kleinen schwarzhaarigen Schwester hinüber. Ja was sollten sie jetzt tun? Wie sollten die Zurückgebliebenen überhaupt etwas nütztliches dazu beitragen? Während Edward in Gedanken bei Jasper und Co. verweilte, lief er dennoch ein klein wenig beunruhigt im Raum herum. Jasper hatte sie beinahe eingeholt ...
Schließlich setzte er sich neben Alice, legte seine rechte Hand aufmunternd auf ihre Schulter und meinte: "Ich bin gedanklich bei ihnen Alice. Sobald mir etwas untypisches auffällt oder irgendwas in welcher Art auch immer aus dem Ruder läuft, brechen wir auf!", dabei versuchte er mit soviel Enthusiasmus in die Stimme zu legen wie möglich, dass es ihm selbst ein wenig gekünstelt vorkam. Er versuchte sie dabei beruhigend zu anzulächeln und ihr damit zu bedeuten, dass schon alles gut werden würde, dennoch wusste er, dass sie sich nicht entspannen würde, bis Jasper und der Rest der Familie wieder zurück gekehrt war. So ging es wohl allen. Jetzt sah Edward in die Augen von Bella, sie schien ebenfalls besorgt und in Gedanken. "Ihr müsst Jasper und den anderen vertrauen!". forderte er die beiden auf und blickte von seiner Ehefrau zu Alice und wieder zurück. Mit voller Konzentration jedoch seine Gabe in Beschlag nehmend, damit er auch ja nichts versäumte.
Emmett, Jasper und Seth hatten mittlerweile angehalten und Emmett war sehr geladen. Angespannt studierte er die Gedankengänge der Anwesenden und wurde hellhöhrig, als die kleine Gruppe auf ein Geräusch aufmerksam wurde. "Irgendein Tier, ein Wesen ist da im Wald.", dachte er laut ehe er wieder verstummte. Der Cullen wollte seine Frau und Schwester schließlich nicht verunsichern, nur wegen seines unkontrollierten Handelns. Doch selbst Edward sah die Sache jetzt ernster.
Wo war Demetri? Was spielte sich da gerade ab?
Wäre es womöglich doch besser gewesen, wenn die gesamte Familie mitsamt Bella's Schutzschild in den Wald gegangen wäre?
Weiterhin lauschte Edward dem Geschehen, die Spannung im Raum war förmlich mit den Händen zu greifen, eine Art Elektrizität schien durch Eds Körper zu fließen, dass er wie unter Strom stand. Nun konnte er nicht mehr länger still stehen. Abrupt erhob er sich wieder von der Couch und ging auf und ab, auf und ab. Es war sehr stickig im Raum, was vielleicht aufgrund seiner Anspannung nur reine Einbildung darstellte, dennoch ging Edward zum Fenster, welches nach außein ins grüne führte und atmete tief ein, obwohl er das gar nicht nötig hatte. Gedanken saußten in ihm herum unaufhörlich, ob es nun seine eigenen oder der anderen im Raum oder im Wald waren, wusste er schon längst nicht mehr. Wütend auf sich selbst, dass er so wenig Konzentration an den Tag legte, zog er die Stirn kraus und starrte hinaus in den angrenzenden Wald.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Dez 04, 2011 10:49 am

"Bells, du weist doch wie es mit den Cullens in Forks war. Die wurden von manchen bereits nach dem ersten Schultag als Freaks abgestempelt."
Der junge Clearwater grinste, was jedoch abrupt verschwand und einem Schweigen wich. Was war denn mit Seth los? Hatte er Angst, dass sie es in den falschen Hals bekommen würden? Bella hatte das Gefühl, dass Seth sich, selbst jetzt nach 6 Jahren, noch nicht ganz sicher war, wie weit er mit den Witzen gehen konnte. Hoffentlich besserte sich das in den nächsten Monaten und Jahren, denn es war immer schon den Wolf um sich zu haben. Er strahlte immer so fröhlich und versprühte die gute Laune nahezu. Bella musste lächeln.
Da betraten Alice und Jasper das Wohnzimmer, sie hatte vorher nur am Rande mitbekommen, dass die Beiden verschwunden waren und wieso hatte sie auch nicht mitgekriegt.
Alice stimmte ihrem Vorschlag in die Schule zu gehen ebenfalls zu und fuhr dann fort:
"Aber bevor wir das besprechen, denke ich, dass es euch interessieren würde, dass wir einen lästigen Besucher haben… Demetri. Und fragt gar nicht erst, wir wissen nicht, warum er hier ist. Aber auf jeden Fall nicht wegen einem kleinen Urlaub."
Demetri. Sie erstarrte. Was machte der Volturi hier? War es jetzt soweit? Würden die Volturi wieder kommen und sie wieder angreifen?
Dieses Mal hatten die Volturi nicht den geringsten Grund hierher zu kommen, noch nicht mal ein „Missverständnis“, das sie vorschieben konnten.
Emmett widersprach Jasper in dem Punkt, dass sie vorsichtiger sein sollten. Er sprang auf und rannte zur Tür hinaus.
War Emmett denn nicht klar, wie gefährlich das war? Selbst wenn er den Tracker finden und überwältigen würde, dann hätte Aro einen Grund sie anzugreifen. Sie wollte sich nicht ausmalen, was das Volturi-Oberhaupt machen würde, wenn er erfuhr, dass die Cullens seinen Tracker erledigt hatten.
Selbst mit ihrer Gabe hatten sie so gut wie keine Chance, sie waren einfach zu wenige. Die Volturi könnten zwar nicht ihre Gaben einsetzen, doch ihre Krieger würden ihren Schutzschild durchbrechen können.
Eine Bewegung neben ihr riss sie aus ihren Gedanken.
Alice setzte sich auf die Couch und stützte ihren Kopf in die Hände. Sie sah resigniert aus und einen kurzen Moment lang, sah man ihr an, wie alt sie wirklich war.
Für einen kurzen Moment sah man, dass sie nicht nur der kleine, aufgedrehte Sonnenschein war.
Alice tat ihr so leid, wie sie da so auf der Couch saß und sich wahrscheinlich die schlimmsten Gedanken machte.
Die kleine Vampirin seufzte kurz auf und fragte dann in die Runde: „Und was jetzt? Was sollen wir tun?“
Bella setzte sich neben Alice auf die Couch und legte ihr ihre Hand sanft auf den Rücken.
Auch Edward setzte sich neben Alice und versuchte sie zu beruhigen.
„Ich bin gedanklich bei ihnen Alice. Sobald mir etwas untypisches auffällt oder irgendwas in welcher Art auch immer aus dem Ruder läuft, brechen wir auf!"
Edward versuchte es mit Enthusiasmus zu sagen, doch sie bemerkte sofort, dass er es nicht ernst meinte. Früher war es Bella nicht so leicht gefallen, seine Mimik und Gestik zu deuten, doch inzwischen konnte sie ihn ganz gut durchschauen.
„Irgendein Tier, ein Wesen ist da im Wald."
Bella verkrampfte sich und ihre Hand, die bis dahin Alice’ Rücken beruhigend gestreichelt hatte erstarrte. Hatten die drei den Tracker gefunden?
Ihr Mann stand vom Sofa auf und find an im Raum auf und ab zu tigern.
Die Spannung im Raum schien fast greifbar, als es plötzlich anklopfte. Bella zuckte zusammen. Als niemand Anstalten machte, die Tür zu öffnen, nahm sie ihre Hand vom Rücken ihrer „Schwester“ und ging schnell zur Tür. Schon jetzt drang ihr ein Geruch in die Nase, es waren zwei Vampire, der eine Geruch kam ihr bekannt vor, sie hatte ihn seit vier Jahren nicht mehr gerochen. Zafrina, doch wer war der andere Vampir?
Sie öffnete die Tür und tatsächlich stand da Zafrina. Ein Stückchen hinter ihr stand eine braunhaarige Vampirin. Bella musste kurz blinzeln, sie kannte diesen Vampir nicht und wusste, nicht wie sie reagieren sollte, doch sie begleitete Zafrina und ihr vertraute sie. Also würde sie versuchen die Vampirin kennen zu lernen.
„Hallo Zafrina“, begrüßte Bella sie freundlich, doch immer noch etwas verunsichert. „Möchtet ihr beiden reinkommen?“ Sie machte eine kurze Pause um zu überlegen wie sie das folgende formulieren sollte. „Es ist gerade etwas stressig, aber ein bisschen Abwechslung wird uns, denk ich, ganz gut tun.“ Sie machte eine einladende Handbewegung Richtung Wohnzimmer.

(((Tut mir leid, dass der jetzt erst kommt ._. )))
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Dez 05, 2011 8:16 am

cf.: Fort William, das Anwesen der Cullens, der Garten

Viktoria schaute in die blutroten Augen von Zafrina.Sie konnten bedrohlich und beruhigend zu gleich sein. Die ruhige Stimme der Amazone unterschtrichen die zweite Eigenschaft, diese erklärte ihr:"Ich denke nicht, dass sie irgendwelche Probleme damit haben werden, dass du mich begleitest. Ohne dich hätte ich sie ja gar nicht gefunden, sondern wäre ohne irgendein Zeichen von ihnen wieder zurück in den Regenwald gegangen. Sie werden sich bestimmt freuen, dich kennenzulernen!" Zafrina lächelte der Vampirin aufmunternd zu, bevor sie an die große Eingangstür klopfte. Hätte Vikki ein Herz gehabt, hätte es jetzt schneller geschlagen. Vorallem dieses lange warten, bis die Tür geöffnet werden würde, machte die eigentlich geduldige Vampirin verückt. Es dauerte sowieso lange, im vampirischen Verhältnis natürlich gesehen.

Plötzlich öffnete sie die wuchtige Tür und eine etwas betrübt ausehende Vampirin stand dahinter. Sie hatte dunkelbraune leicht gewellte Haare, als ein Sonnenstrahl auf eine Strähne fiel schimmerte diese leicht rot. Sie war eigentlich genau so groß wie Viktoria und sah vom vampirischen Alter her sehr jung aus, wahrscheinlich maximal fünf Jahre verwandelt. Schnell begrüßte sie ihre Freundin freundlich: „Hallo Zafrina“ Verunsichert fügte sie hinzu: „Möchtet ihr beiden reinkommen?“ Die junge Frau trug flache Schuhe, eine bequeme Jeans, ein schickes Oberteil und ein paar Accessoires. Sie machte eine kurze, überlegende Pause, die einem nochmals ihr junges Alter näher hielt. „Es ist gerade etwas stressig, aber ein bisschen Abwechslung wird uns, denk ich, ganz gut tun.“, erklärte sie etwas unsicher. Sie machte eine einladende Handbewegung in das Haus.

Zafrina schritt hinein und Viktoria folgte ihr hinter her. Ein kleiner Luftzug lies sie wahrnehmen, dass die Tür soeben wieder geschlossen wurde. Es war ein freundlich eingerichtetes Haus, alles passte stylistisch zusammen. Als sie zu dritt das Wohnzimmer betraten lief darin ein junger Mann herum, auf dem Sofa saß eine kleine Vampirin. Der Mann, denn man fast noch als Jungen beschrieben hätte können, war eindeutig schon über 100 Jahre ein Vampir, er hatte es einfach ansich, er wirkte fast etwas fehl in dieser Zeit. Die Dame hatte kurze schwarze stachelige Haare, ihr kleines Gesicht wirkte jedoch nicht verloren unter dieser Mähne. Sie trug eine enge Leggins und darüber einen großen dreiviertellangen Pullover. Ihre Schuhe sowie die Ketten und Ohhringe machten das Outfit nur noch edler.

Als niemand etwas sagte, warf Viktoria selbstbewusst in den Raum: "Hallo, ich bin Viktoria."
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Dez 11, 2011 1:00 am

Cf: Fort William; das Anwesen der Cullens; der Garten

Die beiden Vampirinnen warteten geduldig, bis die Türe geöffnet wurde. Es dauerte auch nicht lange und eine braunhaarige Vampirin stand ihnen gegenüber. Zafrinas Grinsen wurde noch ein Stück breiter. Bella schien sich gut an ihr Vampirdasein gewöhnt zu haben, seit sie sich da letzte Mal gesehen hatten. „Hallo Zafrina“, begrüßte Bella zunächst nur sie selbst. Bevor Zafrina Viktoria aber vorstellen konnte, fuhr Bella schon fort: „Möchtet ihr beiden reinkommen?“ Zafrina nickte ihr zu. Sie war schon gespannt, wie das neue Zuhause der Cullens von innen aussah. „Es ist gerade etwas stressig, aber ein bisschen Abwechslung wird uns, denk ich, ganz gut tun.“ Sie folgte Bellas Handbewegung und betrat nach ihr das Haus. Viktoria folgte den Beiden und Bella führte sie ins Wohnzimmer des großen Hauses. Es war in demselben Stil eingerichtet, wie das alte Haus der Cullens in Forks, man erkannte, dass Esme das Haus eingerichtet hatte.

Als sie dann das Wohnzimmer betraten, sah Zafrina, dass sich schon andere darin befanden. Edward lief auf und ab, immer wieder. Alice hingegen saß auf dem Sofa, sie sah angespannt aus, überhaupt war eine gewisse Anspannung in dem Raum zu spüren. Irgendetwas war geschehen. Doch bevor Zafrina nachfragen konnte, durchbrach Viktoria die drückende Stille, indem sie sich vorstellte. "Hallo, ich bin Viktoria." Zafrina lächelte den beiden Cullens zu, die bei dem Klang von Viktorias Stimme aufblickten. Dann versuchte sie die ganze Sache so gut es ging zu erklären. "Hallo ihr lieben Freunde. Ich hoffe wir stören nicht. Ich darf euch doch mit Viktoria bekannt machen?! Ich habe sie getroffen, als ich vorhatte euch zu besuchen, doch euer Haus leer vorgefunden hatte. Da wir euch in Forks nicht mehr finden konnten, habe ich sie begleitet, da ihr nächstes Ziel Schottland war. Zufällig sind wir hier dann auf eure Spur gestoßen und haben euch so jetzt gefunden. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch so überraschend besuche?" Zafrina sah zweifelnd in die Runde. "Und wenn ich fragen darf, was ist denn hier passiert? Ihr seht so angespannt aus. Wo sind denn die Anderen? Emmett, Esme, Rose, Nessie und Carlisle??" Gespannt auf eine Antwort schaute die Amazone die Cullens abwechselnd an.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Dez 14, 2011 6:14 am

Cf.: Anwesen der Cullens – Der Garten

Er zog sie sanft neben sich auf den Brunnen, während der immer heftigere Regen auf sie niederprasselte und im Brunnen runde Wellen auslöste. Nebenbei dachte sie daran Jacob und Nessie ins Haus zu schicken. Nachher holten sie sich noch eine Erkältung. Ein kurzer Blick in die Richtung, wo die beiden gesessen hatten, verriet ihr, dass sie bereits verschwunden waren.
Doch im Vordergrund ihrer Gedanken lag Carlisle. "Sie werden dich lieben müssen, du bist der liebevollste Mensch den ich kenne - Vampir hin oder her - ich bin mir sicher das sie dich mögen, vertrau mir einfach", antwortete er mit so viel Intensität in seiner Stimme und in seinen Augen, dass sich Esme in diesem Moment total sicher war, dass alles gut werden würde, dass die Kinder sie lieben oder zumindest respektieren und akzeptieren würden. Ein kleiner, flüchtiger, kribbelnder Kuss unterstrich ihr Gefühl bloß noch.
"Aber wir sollten jetzt wirklich nachschauen was los ist..", fuhr er fort. Bevor sie auch nur dazu kam zu zustimmen, hatte er sie bereits hochgezogen und Hand in Hand liefen sie zum Haus.

Schon vor der Tür wahr sich Esme mittlerweile sicher, wer drinnen auf sie warten würde und als sie nun im Wohnzimmer standen, wurde ihr Verdacht bestätigt; zumindest halb.
Im Wohnzimmer standen Zafrina, einer der Amazonen, die immer sehr gute Freunde gewesen waren und sie auch damals vor vier Jahren unterstützt hatten, und eine andere Vampirin. Sie war hübsch, lange braune Haare, groß und schlank und Esme konnte es nicht wirklich beschreiben, aber sie war ihr automatisch sympathisch.
Wie es schien hatte Zafrina gerade das Wort ergriffen: "Hallo ihr lieben Freunde. Ich hoffe wir stören nicht. Ich darf euch doch mit Viktoria bekannt machen?! Ich habe sie getroffen, als ich vorhatte euch zu besuchen, doch euer Haus leer vorgefunden hatte. Da wir euch in Forks nicht mehr finden konnten, habe ich sie begleitet, da ihr nächstes Ziel Schottland war. Zufällig sind wir hier dann auf eure Spur gestoßen und haben euch so jetzt gefunden. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch so überraschend besuche?“ Nach einer kurzen Pause fügte sie hinzu: "Und wenn ich fragen darf, was ist denn hier passiert? Ihr seht so angespannt aus. Wo sind denn die Anderen? Emmett, Esme, Rose, Nessie und Carlisle??"
Sie freute sich wieder Besuch zu bekommen und vor allem Besuch zu bekommen, der sie nicht umbringen wollte. „Schön, dass du uns wieder besuchst“, antwortete Esme und ging auf die Vampirin zu, um sie daraufhin zu umarmen, „ich freue mich sehr dich endlich wieder zu sehen, aber wo hast du Zenna und Kachiri gelassen? Ihnen ist doch nichts zu gestoßen, oder?“ Danach wandte sie sich zu Viktoria, um auch sie mit einem herzlichen Lächeln zu begrüßen: „Herzlich Willkommen, Viktoria! Fühl dich, wie zu Hause!“
Besorgt blickte sie zu Edward, Alice und Bella. Anscheinend hatte das Verschwinden von Emmett, Seth und Jasper Schlimmeres zu bedeuten, als befürchtet. Besorgt wandte sie sich per Gedanken an Edward: Was ist passiert? Geht es ihnen gut?

(((sry...es ist kurz und schlecht )))

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Das Wohnzimmer

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