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 Marcus' Gemach

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Marcus the first
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BeitragThema: Marcus' Gemach   Sa Apr 14, 2012 9:57 am

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Nessie Cullen the first
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BeitragThema: Re: Marcus' Gemach   Di Mai 01, 2012 5:39 am

cf.: Volterra - Restliche Räume ; Thronsaal

Kälte. Einsamkeit. Das Gefühl verloren zu sein.
Die Gänge des Schlosses sahen aus als führten sie geradewegs in die Hölle. Jeder einzelne Schritt , jeder Atemzug , jeder Herzschlag fühlte sich falsch an. Es nicht einmal Fenster , durch die etwas Leben und Wärme hätte hinein dringen können. Aber was hätten diese auch gebracht? In dieser Festung lebten unsterbliche Vampire. Was kümmerte sie schon die Welt dort draußen? Sie standen über der Zeit. Für sie war es nicht wichtig ob es regnete , stürmte oder ob die Sonne schien. All das hatten sie schon Jahrhunderte lang miterlebt. Sie lebten nur noch für ihre eigenen Ziele. Wie konnten sie die Welt auch schätzen wenn sie sowieso ewig darauf verharren würden? Sie benahmen sich wie Götter der Ewigkeit.
Der Gang schien nicht enden zu wollen und auch Marcus schien sich dafür entschieden zu haben nicht mehr zu sprechen. Was hatte sich Nessie auch erhofft? Das einer der ältesten Vampire der Welt , der ihre Familie lieber tot als lebendig sehen wollte , einen netten Plausch mit ihr machte? Sie hatte sich angemaßt mit ihm zu sprechen. Reichte das nicht schon für eine Verurteilung zum Tode? Die Halbvampirin schüttelte den Kopf , als sie bemerkte in welche Richtung diese Gedanken gingen. Nein , sie hatte in dem Meister der Volturi etwas anderes gesehen. Etwas , was ihn besser machte als alle anderen hier. Sie hatte Gefühl in seinen Augen aufblitzen sehen. Und in diesem Moment war ihr klar geworden das er noch Menschlichkeit besaß , mochte sie auch noch so vergraben sein. Marcus würde ihr und Jacob nichts tun.
Dennoch konnte Nessie die kurze Verwirrung in ihrem Gesicht nicht verbergen als der Volturi Aro mit einer leisen , fast nicht vorhanden Stimme erklärt hatte das er die beiden 'Gefangenen' in Sicherheit brachte. Es schien irgendwie absurd das gerade Marcus sich um irgendetwas scherte und kümmerte. Doch ob es nun durch Chelseas Gabe geschah oder nicht , aber die Cullen wusste wenn sie jemandem hier trauen konnte , dann war er es. Ihre Familie würde sie womöglich für komplett unzurechnungsfähig erklären , wenn sie sahen das Nessie auch nur einem dieser Monster aus Italien wohlgesinnt war. Doch sie würden es niemals verstehen können. Niemand konnte das.
Als ihre Schritte leichter und schneller wurden , konnte Nessie dies nur auf den Einfluss von Chelseas Gabe schieben , die ihr die Angst vor dem Kommenden nahm. Noch immer wusste die Halbvampirin nicht , ob sie dankbar sein sollte das ihr die Angst genommen wurde. Sie fühlte sich sicher und geborgen , wollte nicht weglaufen. Zumindest so lange bis sich Nessies wirklicher Wille durch das Netz , welches um sie gespannt war , gekämpft hatte. Waren diese trügerischen Gefühle besser als die , die sie sonst verspürt hätte? Und wie würde es ihr ergehen wenn sie wieder zu Hause wäre? Wollte sie das überhaupt? Wollte sie dieses perfekte Leben? Edward hatte es sich zur Lebensaufgabe gemacht seine Tochter zu beschützen , alles Unheil von ihr fernzuhalten. Doch letzten Endes hatte er versagt. Nicht nur das. Er und auch Bella haben nicht gesehen das ihr kleines Mädchen groß geworden ist , das sie auch für sich selbst sorgen und eigene Entscheidungen treffen konnte. Sie konnten Renesmee nicht ewig in Watte packen , denn dann wäre ihr Sturz irgendwann nur umso härter. Wenn Nessie Fehler machte , dann musste sie lernen mit den Folgen umzugehen , sie selbst zu regeln. Niemand sollte ihr das Leben leichter machen oder gar die Entscheidungen abnehmen. Denn das einzige was sie noch hatte waren ihre Entscheidungen. Sie konnte nicht mit mehr mit geschlossen Augen durch die Welt spazieren , sie musste die Augen öffnen und alles wahrnehmen. Die schönen Dinge sowie auch die schlechten.
Als ihr Blick zu Jacob wanderte , fragte sich die Cullen ob sie ihr zu Hause jemals wieder sehen würden. Wenn ja , dann würde Renesmee nie wieder die selbe sein können und das wussten die Volturi ganz genau. Sie war in eine grausame Welt getreten. Und sie würde diese Welt nie wieder vergessen können. Wie auch? Man hatte ihr Narben verpasst die sie für immer prägen würden. Die Manipulation würde verschwinden , doch die Gedanken würden bleiben. Doch es war mehr als naiv zu glauben sie komme hier jemals wieder raus. Sie musste sich ihrem Schicksal stellen , mit hoch erhobenem Haupt. Doch wie viel Kraft hatte sie noch übrig um dieses Leben zu erdulden? Und ihr einziger Anker um nicht unterzugehen war der Vampir der gerade vor ihr lief. Der Vampir , der alle Hoffnung bereits aufgegeben hatte , sein Leben jemals zu ändern. Der Vampir , dessen Wille zum Kämpfen in dem Moment erloschen ist , in dem seine große Liebe die Augen für immer schloss. Es wäre so einfach dem nachzugeben. Allen Widerstand aufzugeben und sich der Gleichgültigkeit hinzugeben. Einfach nichts mehr fühlen , den Schalter einfach umzulegen. Es war so verlockend. Denn alles was sie fühlte war Schmerz. Schmerz der auf sie einschlug und sie versuchte niederzudrücken. Wenn sie kämpfen würde , dann musste sie lernen mit diesem Schmerz umzugehen. Es gab den leichten und den schweren Weg und Nessie's Herz wusste welchen sie nehmen sollte , doch ihr Verstand sagte ihr sie solle aufhören sich zu wehren , dann wäre das Leben viel leichter. Außerdem würde sie so vielleicht irgendwann akzeptiert werden. Wirklich akzeptiert werden , für das was sie war.

Wie als hätte Marcus ihre innere Unruhe gespürt , fing er plötzlich an zu sprechen. Er wand sich nicht zu Renesmee um , schaute geradewegs auf eine prachtvoll verzierte Tür.
"Nein, du bist kein Vampir. Und das ist auch gut so. Sieh sie dir an, diese stolzen Unsterblichen, wo sie doch keinen Grund dazu haben. Die Einzige, die stolz sein kann, bist du. Vielleicht reden sie dir etwas anderes ein. Vielleicht redest auch du dir etwas ein. Aber allein die Tatsache dass du anders bist, bedeutet nichts. Dass du besonders bist jedoch, das hebt dich von allen anderen ab. Es hat nichts damit zu tun, als wer du geboren wurdest. Du könntest ebenso gut ein Mensch sein. Es zählt, was man aus sich macht, und jeder Einzelne hier hat den falschen Weg gewählt, abgesehen von dir. Du hast noch eine Wahl. Und... wenn ich dir einen Rat geben darf: finde dich nicht damit ab. Wenn du stark genug bist, kämpfe, denn wenn du aufgibst ist das der Anfang vom Ende. Einmal gefangen kommst du nicht mehr fort von hier. Und damit meine ich keine körperlichen Fesseln oder die Manipulation. Es ist die Einstellung, die zählt."
Es war als berührten diese Worte Renesmee's Herz , sie gingen ihr direkt unter die Haut und brannten sich in ihr Gedächtnis. Tief in ihrer Seele spürte sie das die Worte die Marcus sprach der Wahrheit entsprachen , auch wenn sie sich schwer damit tat sie zu akzeptieren. Und in dem Moment in dem sich Nessie schwor zu kämpfen , den schweren Weg zu gehen , fiel ein Teil ihrer Fesseln ab. Sie hatte sich für den Weg entschieden , den sie gehen würde. Jedoch bedeutete das auch , sich ständig gegen Chelseas Gabe zur Wehr setzen zu müssen und das würde sich als schwieriges Unterfangen herausstellen , dessen war sich Nessie sicher. Marcus hatte Recht. Das hidf war ein Kampf und niemand würde kommen und sie retten. Sie war für ihr Leben selbst verantwortlich , würde für ihre Entscheidung selbst dafür eintreten müssen. Doch auch aus einem anderen Grund berührten die Worte des Volturi Leaders die Cullen. Es war als spräche er von seinem Schicksal. 'und jeder Einzelne hier hat den falschen Weg gewählt...' Renesmee wurde schmerzlichst bewusst unter welcher Qual Marcus seit Jahrhunderten litt. Er musste sich bewusst sein , das er aufgegeben hatte. Er glaubte tatsächlich das er dieses Leben für immer fristen musste. Oh ja , er hatte aufgegeben und das schon lange. Marcus Worte waren von einer Endgültigkeit das es Nessie schmerzte. Es war vollkommen haltlos von ihr zu glauben das sie ihm etwas zurück geben müsste , für das was er ihr gegeben hatte , nun bewusst oder unbewusst. 'Es ist die Einstellung , die zählt.' Sie würde sich von niemandem unterkriegen lassen. Durchhalten. Die Volturi konnten lange darauf warten wenn sie glaubten sie könnten sie brechen. Eine Cullen brach nicht vor ihrem Feind zusammen. Denn das waren sie immer noch – ihre Feinde. Obgleich sie im Moment keinen Hass gegen sie spüren konnte.
Erst jetzt bemerkte Renesmee das Marcus , Jacob und sie immer noch vor der verzierten Tür standen. Es war offensichtlich welches Zimmer sich dahinter befand – Marcus' Gemach.

In Windeseile öffnete sich die Tür , Nessie hatte nicht einmal bemerkt das der Volturi sie geöffnete hatte , und alle traten ein. Plötzlich spürte die Cullen neben sich einen kühlen Windzug und sie starrte kurz auf die Stelle an der vor ein paar Sekunden noch Marcus gestanden hatte. Er war ans Fenster geflüchtet und wandte , nachdem sich Nessies und sein Blick für einen Wimpernschlag getroffen hatten , seinen Blick nach draußen. Wenngleich sie seine Augen nur für einen Augenblick gesehen hatte , so wusste sie doch wie dumpf und leer sie waren. Der Schimmer von vorhin war nicht mehr zu sehen , es war als hätte er niemals existiert. Marcus stand nun am Fenster , bewegungslos. Er wirkte dort wie Satan's Engel , in dem tiefschwarzen Gewand. Unscheinbar und doch absolut tödlich. Die Fensterscheibe reflektiere sein Spiegelbild und Nessie erkannte das seine Augen ebenfalls schwarz waren. Welche Farbe sie wohl gehabt hatten als er noch ein Mensch war? Doch war es nicht so das die Unscheinbaren meist die Wertvollsten waren? Nessie konnte ihre hohe Meinung von Marcus nicht wirklich begründen , es war einfach ein Gefühl das ihr verriet das dieser Mann vor Tausenden von Jahren am Abgrund gestanden hatte und gefallen war. Und niemand war da gewesen und hat ihm aufgeholfen. Man hat ihn einfach lieblos mithilfe Chelseas' Gabe zusammengeflickt. Man dachte man heilte ihn von seinen wahren Wunden. Doch das konnte nur jemand glauben , der noch nie wirkliche und wahrhaftige Liebe erlebt hat. Der Schmerz über den Verlust einer Liebe verschwindet nicht auf Knopfdruck und das hat offensichtlich Aro nie verstanden. Den freien Willen zu brechen war unverzeihlich , man nahm einem Menschen das wertvollste was er besaß. Doch so lange alles zu Aro's Vorteil verlief kannte er keine Skrupel. Marcus war wie ein verlorener Geist , der nur noch halb auf dieser Erde verweilte. Nur noch hier war , weil er dazu gezwungen wurde. In dem Moment in dem Marcus seine Hand langsam an sein eigenes Spiegelbild hob , wusste Renesmee wie verloren er wirklich war.

"Niemand wird euch etwas tun. Dir nicht und ihm auch nicht. Sie mögen bedrohlich wirken, aber im Grunde brauchen sie euch. Wir."
Da war es wieder. Das Gefühl das ihm Chelseas Gabe brachte..das Zusammengehörigkeitsgefühl. Doch würden sie Nessie und Jacob wirklich nichts tun? Immer mehr verlor die Cullen den Glauben daran das ihre Familie zu Hause da saß und Däumchen drehte. Sie spürte es förmlich , das die Cullens bereits hier waren. Oder war es nur ein verzweifelter Wunsch? Diese Gedanken schüttelte sie ab. Ihre Familie würde ihr dieses Mal nicht helfen können.

Und noch eh Nessie einen Schritt machen konnte , griff sie jemand sachte bei der Hand. Die Cullen drehte sich zu Jacob um und schüttelte langsam den Kopf. Er machte sich Sorgen um sie – immer noch. Sie lächelte leicht und hoffte ihn so zu besänftigen und gleichzeitig davon abzuhalten sich vor sie zu werfen. Renesmee wusste genau das sie auf sehr glattem Eis spazierte. Sie würde sich wieder trauen und das Wort an ihn richten..die Angst , die sie haben sollte , spürte sie nun nicht mehr. Ihre Füße , die sie eigentlich an die andere Ecke des Zimmer s katapultieren sollten , liefen nun stattdessen auf Marcus zu , so lange bis sie schließlich neben ihm am Fenster stand. Sie sagte nichts , schaute nur nach draußen. Tankte die wenigen Sonnenstrahlen , die durch das Fenster fielen und ihre Haut zum kribbeln brachten. Sie versuchte sich vorzustellen , wie es wäre dort draußen auf den Hügeln zu sein , sich ins Gras fallen zu lassen und die Wolken anzusehen...einfach ein Mensch sein. Sie sah auf den Hügeln zwei Truppen die gerade aufeinanderstießen. Einerseits die Volturi , sie waren unverkennbar in ihren schwarz – grauen Umhängen und anderseits eine Truppe der Rumänen.

„Wisst ihr , ich habe nie gelernt zu kämpfen. Meine Eltern haben immer versucht mein Leben perfekt zu machen und mein Vater wollte immer alles Unheil von mir fernhalten. Das ich nicht lache. Wie wir alle sehen , hat er es letzen Endes nicht geschafft. Ich habe immer das Gefühl gehabt nirgendwo dazu zu gehören. Aber ihr habt Recht Marcus. Kämpft man kann man verlieren , doch versucht man es nicht einmal hat man schon verloren. Es sind die Entscheidungen die uns ausmachen und ich werde dieses Mal den Richtigen Weg gehen. Ich danke ihnen für ihre Worte...“ Sie schaute den Unsterblichen nicht an , ihr Blick war immer noch auf die Wiese vor ihr geheftet. Nach einer kurzen Stille , die sich zwischen die beiden gelegt hatte , begann sie vorsichtig zu sprechen. Denn sie könnte mit ihren Worten ihr Ticket in den Tot unerschreiben. Man machte einem Meister der Volturi gegenüber keine Anmaßungen und doch sagte ihr etwas , sie müsse es tun. Alles auf eine Karte setzen.
„Ihr habt..aufgegeben , nicht wahr? Ihr fristet seit Jahrhunderten dieses Leben hier , ohne das ihr an irgendetwas wirklich Anteil nehmt. Ihr lasst das Leben einfach an euch vorbeiziehen. Ihr habt den einfacheren Weg gewählt Marcus. Aufzugeben und alle Gefühle , alle Menschlichkeit auszuschalten. Doch das Leben verweigert keinem etwas. Man hat immer wieder die Chance zu wählen. Jeder hat sie , auch ihr. Ihr müsst bloß eines Tages diesem aufgezwungenen Leben den Kampf ansagen..und dann könnt ihr den richtigen Weg wählen. Alle andere hier sind nur auf ihr eigenes Wohl aus , auch wenn ihr mich für dumm haltet , ich behaupte ihr seit anders. Ihr seit besser als die anderen...“ Stille. „Jeder von uns hat seine inneren Dämonen , man muss ihnen bloß den Kampf ansagen. Man muss den Willen haben. Ihr sagt zu mir ich soll kämpfen , damit ich nicht zerbreche und mich hier verliere. Habt *ihr* euch hier vor Jahrhunderten verloren , euch von der Dunkelheit an diesem Ort verschlucken lassen? “ Und dann flüsterte sie noch etwas hinzu.
„Io credo in te , Marcus. Un giorno sarai libero. Liberato dai demoni che vi legano qui. Tieni il tup cuore in questo inferno. Lo se.“
Dann schaute sie den Volturi von der Seite an – gefasst auf alles. Einen wütenden Ausbruch , weil sie es wagte über ihr zu urteilen oder weiteres Schweigen. Nessie wusste nicht einmal was sie mit diesen Worten bewegen wollte – doch sie sprachen sie wie von allein aus , als müsste Marcus sie hören. Als müsste es seit Jahrhunderten wieder einmal jemanden geben der ihn wirklich wahr und ernst nahm. Ihn als Geschöpf auf dieser Welt respektierte.

(((Uli , wie du dir bestimmt denken kannst war das Italienisch , aber versuchts nicht mitm Google Übersetzer , der übersetzt Müll. Es heißt: „Ich glaube an euch , Marcus. Eines Tages werdet ihr frei sein. Befreit von den Dämonen die euch hier fesseln. Ihr habt euer Herz in dieser Hölle bewahrt. Ich weiß es.“ Zumindest ungefähr. Wer weiß wie sehr man meiner Tante trauen kann:D)))
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BeitragThema: Re: Marcus' Gemach   So Jul 01, 2012 6:08 am

cf. Thronsaal

Italien zählte zu den wärmeren Flecken dieser Erde. Die Menschen kamen hierher, um die Sonne zu genießen, am Strand zu liegen und ihre lächerlichen Sorgen zu vergessen.
Dieses Schloss war kalt. Die dicken Mauern hielten jedes bisschen Wärme, jedes bisschen Licht zurück. Die toten Bewohner, selbst so kalt und eisig, innerlich wie äußerlich, benötigten keine Wärme. Und so war das Anwesen der Volturi ein Palast des ewigen Winters inmitten von strahlendem Sonnenschein und nie, nie wurden die alten Gemäuer je erwärmt.
Die kleine Renesmee war wie eine eigene Sonne, wie sie da stand, warm und lebendig, wie trotz des vampirischen Anteils das Blut durch ihren Körper pulsierte und ihr Herz den Rhythmus der Zeit in endloser Stille schlug. Ein wenig versetzt dazu erklangen die Schläge des Jungen, der äußerlich so ruhig und innerlich so aufgewühlt so weit wie möglich von seinem neuen Herren entfernt stand. Obwohl auch sein Herz schlug, ihn am Leben erhielt, fehlt ihm die Gleichmäßigkeit. Es schwankte, setzte kurz aus oder beschleunigte ohne irgendein System. Es war der Herzschlag eines Menschen, der keiner war, der in Gefahr schwebte und ruhig bleiben wollte, bleiben musste, oder gar dazu gezwungen wurde. Er nahm seine Umgebung wahr wie sie war, aber durch einen Schleier der Verwirrung. Seine Bindung zu den Cullens war zu keinem Zeitpunkt mit der zu vergleichen, die das Mädchen zu ihrer Familie hatte. Vielleicht hatte er aufgehört sie zu hassen, seit er seine Prinzessin gefunden hatte, aber Akzeptanz war das höchste der Gefühle. Chelsea hatte selbst den letzten Rest davon beseitigt und ihm stattdessen Liebe zu den Volturi aufgezwungen. Nur hatte sie auch hier nie eine Chance gehabt, ebenso wie bei Renesmee. Doch hier hatte sie es nicht ahnen können - Marcus selbst wusste nur, dass es existierte, und dadurch freilich auch Aro, aber keiner von ihnen konnte die Frage nach dem Warum beantworten. Der Gestaltwandler, Bestandteil, Anführer eines Rudels, dessen Bindungen nicht zu zerschlagen waren. In manchen Momenten war es ihm erschienen, als seien sie eins, als hätten sie ein Gehirn, ein Herz, als teilten sie alle Empfindungen und Gedanken. Derartiges, was sie nicht einmal erklären konnten, konnten sie unmöglich auslöschen. Und er hatte einen natürlichen Instinkt, den Instinkt Vampire zu verabscheuen, zu jagen und zu töten. Er musste die Menschen beschützen. Marcus erinnerte sich an Aros Gedankenspiel, sie sich als Wachhunde zu halten. Nun, wo er einen davon in seiner Gewalt hatte würde er sich gewiss bald eingestehen müssen, dass es nicht zu verwirklichen war. Naive Kinder. Die Menschheit beschützen. Ein Haufen voller Halbwüchsiger, die es bisher nur mit diesen Goldaugen oder halb Wahnsinnigen zu tun hatten. Einem Kämpfer wie die Italiener sie in ihren Reihen hatten, hätten sie rein gar nichts entgegen zu setzen. Auch das würde Aro bald einsehen, und sollte es je wieder zu einer derartigen Konfrontation wie vor ein paar Jahren kommen, dann würde er sich nicht mehr von überdimensionalen Welpen einschüchtern lassen.

Die Sonne, das kleine Mädchen, kein loderndes Feuer, sondern ein warmes Glühen, näherte sich und er spürte die Wärme, die ihm langsam entgegen kroch, über seine Hand strich, unauffällig, doch für ihn war es ein Unterschied wie Tag und Nacht. Er musste nicht aufsehen um zu wissen, dass sie auf ihn zu kam. Er hörte ihre leisen Schritte, nicht zu langsam und nicht zu schnell, nicht selbstsicher, aber auch nicht ängstlich, bis sie neben ihm stehen blieb. Sein Blick blieb auf die Szenerie vor der Stadt gerichtet. Er erkannte sie alle, die Wachen, die dort draußen kämpften, teils grimmig, teils erfreut, dass sie endlich etwas zu tun bekamen und teils ohne jede Regung. Das waren die, die schon viel zu lange hier waren, die es durchschaut hatten, die dennoch niemals gehen würden. Es zählte wenig, ob sie nicht gehen konnten oder ob sie keinen Sinn im Gehen sahen. Sie alle hatten es gemein, dass sie blieben, obwohl sie kein rationaler Grund hielt. Sie waren die Treuesten unter ihren Dienern, hinterfragten niemals, befolgten jeden Befehl blind, denn welchen Sinn hätte es schon zu widersprechen? Die Welt würde sich weiter drehen.
Die Fremden, die Angreifer, die jämmerliche Armee der Rumänen kannte er nicht. Es waren Vorboten, deren Schicksal es war zu sterben. Vladimir und Stefan wussten sicherlich darum, dass sie diese Unsterblichen nie wieder sehen würden. Ebenso wie die Volturi ihnen dann und wann einen Besuch abstatteten, so testeten auch die beiden manchmal ihre Grenzen aus, in der Hoffnung dass der königliche Zirkel an Stärke eingebüßt hatte. Nach und nach sah er die Untoten, die Unsterblichen sterben, einer nach dem anderen verlor seinen Kopf, und schon bald konnte er den aufsteigenden Rauch sehen. Noch war das Ende der Volturi nicht gekommen.

„Wisst ihr , ich habe nie gelernt zu kämpfen. Meine Eltern haben immer versucht mein Leben perfekt zu machen und mein Vater wollte immer alles Unheil von mir fernhalten. Das ich nicht lache. Wie wir alle sehen , hat er es letzen Endes nicht geschafft. Ich habe immer das Gefühl gehabt nirgendwo dazu zu gehören. Aber ihr habt Recht Marcus. Kämpft man kann man verlieren , doch versucht man es nicht einmal hat man schon verloren. Es sind die Entscheidungen die uns ausmachen und ich werde dieses Mal den Richtigen Weg gehen. Ich danke ihnen für ihre Worte...“
Fast war er zu sehr in das Geschehen versunken, allerdings nur fast. Von Sterbenden und Mordenden hin zur behüteten Kindheit eines kleinen Mädchens, das bis zum Ende kämpfen würde, obwohl es der Logik nach bereits vor dem Kampf verloren haben sollte. Der Volturi erinnerte sich an den Jüngling Edward, an den Vampir, der vor ihnen stand und seinen Tod forderte, um den ach so schrecklichen Qualen zu entkommen, dass seine menschliche Geliebte der Gefahr durch seine eigene Art ausgesetzt war. Die Überraschung des Jahrzehnts, wenn nicht gar des Jahrhunderts! Ein Mensch, dadurch in Gefahr gebracht, dass er der Gesellschaft unkontrollierbarer Blutsauger ausgesetzt ist!
Wie er dieses ganze Drama doch leid war. Aro hätte ihm damals ein Ende setzen sollen, so, wie er es begehrt hatte. Wenn das in seinen Augen der einzige Ausweg war, dann hätte man ihm diesen kleinen Wunsch ruhig erfüllen können. Wenn der Junge das armselige Wunder des Lebens unbedingt höher einschätzte als die Ewigkeit mit der einen Gefährtin zu verbringen, dann war er unwürdig, dieses Leben zu führen, das höhere, mächtigere. Und er war des Glückes noch viel unwürdiger, welches er nun besaß. Wie er vor ihnen gestanden hatte, nur wenige Monate nach diesem Ereignis in Volterra, nun in seinem Revier, und wie er sich aufgeführt hatte wie ein König, wie jemand, der als Einziger richtige Weisheit erlangt hatte. Sein Leben, seine Lebensspanne... er hielt sich für erfahren, dachte, er kannte die Welt. Vielleicht konnte er damit bei seiner Gefährtin Eindruck schinden, doch hier beeindruckte er damit niemanden. Hundert Jahre! Hundert Jahre waren nichts, wenn man großartige, mächtige Reiche hatte erblühen und untergehen sehen, immer und immer wieder.
Da war er nun, der große Held, der nur ein paar Jahre zuvor noch der tragische Held gewesen war, auf dessen Schultern alles Leid der Welt lastete, unendlich glücklich mit seiner Frau und seinem Kind. So sehr er es auch vorgab, er hatte nie wirklich Leiden müssen. Er wusste nicht einmal, was wirkliches Leid war.
Er konnte sich nur zu gut vorstellen, dass er und diese vor kurzem erst neu geborene Isabella ihr Kind vor der Welt beschützen wollten. Das passte zu ihnen. Übertriebene Emotionen und voreilige Handlungen, ohne sich der Kraft des Geistes zu bedienen, den man ihnen eigentlich zutrauen sollte. Wie Renesmee bereits festgestellt hatte, hatte er dabei versagt. Ich habe immer das Gefühl gehabt nirgendwo dazu zu gehören. Er wollte... was wollte er eigentlich? Er wollte, dass sie akzeptierte, dass sie anders, dass sie besser war, dass sie erkannte, dass es nur kleine Unterschiede gab, die kaum zählten. Es gab im Laufe der Geschichte immer wieder kleine, neue Variationen, die vom Original abwichen. Er hatte gehört dass man das Evolution nannte. Eine Art verbesserte sich dadurch, dass einzelne Individuen stärker und besser wurden und die schwachen Exemplare verdrängte.

„Ihr habt..aufgegeben , nicht wahr? Ihr fristet seit Jahrhunderten dieses Leben hier , ohne das ihr an irgendetwas wirklich Anteil nehmt. Ihr lasst das Leben einfach an euch vorbeiziehen. Ihr habt den einfacheren Weg gewählt Marcus. Aufzugeben und alle Gefühle , alle Menschlichkeit auszuschalten. Doch das Leben verweigert keinem etwas. Man hat immer wieder die Chance zu wählen. Jeder hat sie , auch ihr. Ihr müsst bloß eines Tages diesem aufgezwungenen Leben den Kampf ansagen..und dann könnt ihr den richtigen Weg wählen. Alle andere hier sind nur auf ihr eigenes Wohl aus , auch wenn ihr mich für dumm haltet , ich behaupte ihr seit anders. Ihr seit besser als die anderen...“
Weggewischt waren alle Gedanken, alle Emotionen. Jegliche Verachtung - weg. Ihre Worte nahmen sämtlichen Platz ein, der in seinem Kopf verfügbar war und sorgten dafür, dass er sie unmöglich ignorieren konnte. Kämpfen... der richtige Weg... aufgeben oder kämpfen... eine Wahl haben.
Aber er hatte nie eine Wahl. Es wäre nie seine Wahl gewesen, ein Vampir zu werden, hätte er verstanden, was der Fremde ihm erklären wollte. Das einzige Mal dass er hatte wählen können welchen Weg er gehen wollte, war er alleine gewesen, und einsam, fremd in diesem Leben und Aros Ideen schienen weniger verrückt als sie es jetzt taten, im Gegensatz zu einem Dasein versteckt im Schatten der Welt. Es war nicht seine Wahl gewesen, sich zu verlieben und ganz bestimmt war es nicht seine Wahl gewesen, diese Liebe sterben zu sehen. Es war auch nicht seine Wahl, hier zu bleiben. Andere hatten diese Entscheidung getroffen, was das Beste sei - für wen? Nur für sie! Er konnte nicht kämpfen, verstand sie das nicht?! Jahrhundertelang war er gefangen, in diesem Palast aus Eis, in seinem eigenen Geist, unfähig je zu entkommen. Und er hatte nichts, wofür sich das Kämpfen lohnen würde. Sie wollte zurück zu ihrer Familie, sie wollte denjenigen sicher sehen, den sie liebte. All das war Motivation genug, sich zu widersetzen.
Er hatte nichts.
Er hatte kein Zuhause, zu dem er zurückkehren wollte. Volterra war seine Heimat geworden. Die Stätte seiner Geburt war lange zu Staub geworden und er verband ohnehin nichts mit diesem Ort.
Er hatte keine Familie.
Er hatte keine Liebe, für die er kämpfen musste, die er beschützen musste, zu der er zurückkehren musste.
Alles, was es wert wäre, dafür zu kämpfen, war tot. Verschwunden, auf alle Ewigkeit, unwiederbringlich.
Er war nichts wert. Er bestand nur aus erwzungenen Gefühlen, die in ein zerbrochenes Gefäß gegossen worden waren und ewiger Einsamkeit - das Einzige, was er je gefürchtet hatte, als er noch fähig gewesen war, zu fürchten. Sie hatte Recht - er war nicht auf sein eigenes Wohl aus. Was war sein eigenes Wohl? Das konnte doch nur der endgültige Tod sein. Er war nicht hier, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Er war nicht hier weil er andere leiden sehen wollte oder weil er edel war und für Ordnung in der unsterblichen Welt sorgen wollte. Er war nicht hier weil ihm diese Position gefiel oder das italienische Wetter. Er war eine Schaufensterpuppe. Er war hier, weil Aro es so wollte. Aro wollte, dass sie zu dritt waren, also war er hier. Aro wollte, dass er am Leben blieb, also nährte er sich regelmäßig. Aro wollte, dass er nicht alle Wachen abschlachtete, also empfand er Zuneigung für sie. Aro wollte dieses und Aro wollte jenes, und er konnte nichts anderes tun, als ihm zu folgen, schließlich liebte er ihn doch. Machte ihn das besser? Dass er es nicht für sich selbst tat sondern aus falscher, erzwungener Liebe, die er hasste und es doch nicht konnte?

„Jeder von uns hat seine inneren Dämonen , man muss ihnen bloß den Kampf ansagen. Man muss den Willen haben. Ihr sagt zu mir ich soll kämpfen , damit ich nicht zerbreche und mich hier verliere. Habt *ihr* euch hier vor Jahrhunderten verloren , euch von der Dunkelheit an diesem Ort verschlucken lassen? Io credo in te , Marcus. Un giorno sarai libero. Liberato dai demoni che vi legano qui. Tieni il tup cuore in questo inferno. Lo se.“
Ja, so könnte man es durchaus ausdrücken. Er hatte sich verloren. Genau genommen gab es ihn nicht mehr, nicht mehr so, wie er gewesen war. Nichts davon war noch übrig geblieben. Er war gestorben. Oder verloren? Wenn er verloren war, dann gab es kaum Hoffnung auf Rettung. War er tot, dann war alles verloren.
"Ich habe kein Herz." Seine Stimme war kaum lauter als flüsternder Wind in den Blättern einer alten Eiche. Er wandte seinen Blick zur Seite, sah dem Mädchen an seiner Seite direkt in die warmen, braunen Augen, sah ihren Mut und ihr Vertrauen, dass sie wirklich beschlossen hatte, diesen Kampf niemals aufzugeben, und dass sie ihn wirklich retten wollte. "Glaube... Hoffnung ist an mir verloren. Ich habe keinen Grund zu leben." Langsamer als zuvor, so viel langsamer, verließ er seinen Platz am Fenster, wich von Renesmees Seite, in Gedanken versunken und doch fest an die Realität gekettet. "Mein Leben fand ein unwürdiges Ende, viele Jahrhunderte vor deiner Geburt, und es ist mir egal, was mit dem passiert, was von mir erhalten blieb, ebenso wie mir diese Welt egal ist, jeder Baum, jeder Mensch und jeder Vampir. Es ist nicht Teil meines bestimmten Weges, mich darum zu sorgen. Ein jeder erhält das Leid, das ihm zugeteilt wurde, oder mehr, wenn er es verdient. Ich weiß nicht, ob es von Anfang an so vorgesehen war, dass ich hier ende, oder ob es erst durch meine Schuld so kommen musste, aber daran lässt sich nichts ändern. Auch wenn ich fürchte, dass das wahre Ende noch in weiter Ferne liegt..."
Sie war nur ein Kind... ein paar Jahre alt, im Grunde sogar noch ein Kleinkind. Aber gleichzeitig war sie so viel erwachsener als man es erwarten würde, selbst wenn man nach ihrer äußeren Erscheinung ging. Bei unsterblichen Kindern bestand die Gefahr darin, dass sie für immer unkontrollierbare Kinder blieben, in einer Entwicklungsstufe gefangen, die eines Vampirs unwürdig war. Bei Halbvampiren schien das genaue Gegenteil zuzutreffen. Vielleicht waren die Halbwesen nicht nur eine Revolution dem Menschen gegenüber, vielleicht galt das auch für vollwertige Vampire. Sie entwickelten sich aus einer Art, waren besser. Wer konnte schon sagen, dass dieses Mädchen oder die anderen ihrer Art, von denen man ihnen erzählt hatte, nicht um so vieles weiser, stärker, mächtiger sein würden, erreichten sie erst das Alter, in dem sich die Ältesten der Volturi befanden. Wer konnte schon sagen, ob sie nicht eines Tages vollbringen würden, woran Aro tagtäglich scheiterte - herrschen.

...ebenso wie mir diese Welt egal ist... Warum sie nicht? Was machte dieses Mädchen zu so etwas Besonderem, dass sie die Einzige war, die ihm nicht egal war? Warum wollte er sie davor beschützen, sich den grauen Reihen der Italiener anzuschließen? Dazu sollte er gar nicht fähig sein. "Kämpfe, solange du etwas hast, wofür es sich lohnt. Und sorge dafür, dass du immer etwas hast, wofür es sich lohnt. Lass dir nicht diejenigen nehmen, die es wert sind." Ein letztes Mal sah er sie an, sein Gesicht unbewegt wie eh und je, doch in seinem Inneren sammelte sich etwas, kleine Böen, zu schwach um von Bedeutung zu sein. Noch.
Dann brach er den Kontakt ab, ging zur Tür. Sekundenbruchteile hielt er inne, für die Sterblichen wohl kaum als Zögern zu erkennen, ehe er den Raum verließ. Er schloss ab, blickte noch einmal auf die Tür, als könne er hindurch sehen und folgte dann der Wache, die gekommen war ihn zu holen. Der Kampf war vorbei.

tbc. Thronsaal


Zuletzt von Marcus am Do Jul 26, 2012 8:44 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet
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BeitragThema: First Post   Do Jul 05, 2012 8:33 am

kalt. Leer. Ohne Bindungen. Die einzige Person, die er spürte, war Nessie. Und natürlich roch er diese widerwärtigen Volturis. Beinahe wäre ihm ein Knurren entschlüpft.

Aber er fühlte sich auch .... merkwürdig geborgen.

Er schüttelte den Kopf, um ihn klar zu kriegen. Er konnte sich nur verschwommen an die letzten Stunden erinnern. Nessie dachte er. Dann roch er sie. Dann sah er sie. Und atmete erleichtert auf. Irgendwie waren meine Sinne völlig ausgeschalten.

Ungläubig sah er sich um. Und schob seine Hand in die von Nessie. Es tat ihm einfach gut, den Kontakt herzustellen. Er hörte auch das Gespräch zwischen Nessie und Markus. Er wollte sie davon abhalten, sie begibt sich in Lebensgefahr! Ein Schlag von Marcus... Das würde sie nicht überleben!!! Sein Herz schlug schnell und unkontrolliert, er atmete hefitiger. ooahh, dieser Gestank! Er versuchte sich zu beruhigen, vor allem da ihn Nessie bedeutet hatte das alles gut sei.

Er kam bei dem Gespräch der beiden nicht richtig mit, merkte aber, dass keine direkte Gefahr von Marcus ausging.

Als dieser hinausging, bermerkte Jake ein ganz kurzes Zögern.
Die Tür schloss sich hinter ihm.


Jake sah Nessie fragend an. "Was...." Er bekam keinen Ton heraus. Neuer Versuch. "Was geht hier vor?"
Er deutete zur Tür. "Nessie, was ist hier los? Was genau ist passiert?" Er sah traurig aus. Und er machte sich Vorwürfe. Es ist meine Schuld, dass das alles passiert dachte er. Er konnte Nessie nicht ansehen. Er setzte sich in eine Ecke und ließ den Kopf hängen. "Nessie..... " er stockte. "Nessie.... verzeih mir" flüsterte er und starrte auf den Boden.



(kurzer post ich muss mich noch "einschreiben" ^^ hoff das ist okay so)
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BeitragThema: Re: Marcus' Gemach   So Jul 22, 2012 2:17 am

Noch immer stand Renesmee da und schaute auf die Tür. Dort hatte Marcus noch vor wenigen Sekunden gestanden. Er hatte sie angeschaut und in seinem Blick war ein Hauch von Leben zu erkennen gewesen. Fort war der Blick in dem kein Gefühl lag. Wie dünn die Schicht der Gleichgültigkeit auch war die er die letzten Stunden verloren hatte , er war nicht mehr derselbe teilnahmslose Untote. Fortan trug er etwas anderes bei sich , wie klein es auch war. Nessie wusste es , sie hatte es in seinen Augen gesehen – ihre Worte hatte auch ihn berührt , getroffen und wenn auch nur für Sekunden zum Nachdenken gebracht.
"Kämpfe, solange du etwas hast, wofür es sich lohnt. Und sorge dafür, dass du immer etwas hast, wofür es sich lohnt. Lass dir nicht diejenigen nehmen, die es wert sind."
Das waren Marcus' letzte Worte an die Halbvampirin. Und als sie sich die Worte noch einmal in ihre Gedanken rief , sammelten sich die Tränen in ihren Augen. Nein , Marcus gehörte nicht hier her. Die gesamten Volturi waren auf Macht , Ehre und Ansehen aus. Hinter ihren Absichten die Welt der Vampire zu beschützen verbarg sich nichts mehr als Kontrolle. Sie herrschten , hatten sich zur Königsfamilie erklärt , doch die Herzen ihrer „Untertanen“ hatten sie nicht gewonnen und das würden sie niemals. Sie herrschten , doch wirklich regieren konnten sich nicht. Dazu braucht es Hingabe und dazu brauchte man ein Herz und dieses war bei den Volturi nur noch ein Brocken aus Stein , unfähig etwas zu empfinden.
Wie irrational und komplett hirnrissig es auch klingen mochte , Nessie sorgte sich um den Volturi Meister , hatte ihn in ihr Herz geschlossen. Sie verspürte nichts als Traurigkeit wenn sie daran dachte das Marcus wirklich der Überzeugung war sein Leben war nichts mehr wert. Es raubte der Cullen die Luft zum Atmen zu wissen das Marcus alles verloren hatte und in der Verlust der Liebe seines Lebens bis heute lähmte. Er hatte Recht , Nessie hatte etwas wofür sie kämpfte. Doch Marcus? Irgendwo auf dem Weg hatte er aufgegeben. Niemand konnte nicht unendlich viel Schmerz ertragen. Es brach Nessie das Herz zu wissen das er hier gefangen war , das er gezwungen war hier zu bleiben. Denn tief in seinem Inneren – das wusste Nessie – war immer noch der Marcus der er früher gewesen war. Rebellisch , Warmherzig und Selbstbewusst. Renesmee wünschte es sich nichts sehnlicher als das Marcus kämpfte. Das was einen Menschen ausmachte war seine Möglichkeit Entscheidungen zu treffen. Der freie Wille war etwas was man keinem Menschen rauben sollte. Und die Volturi hatten dies getan. Sie hatten Marcus um sein Heiligstes , sein Wertvollstes beraubt und eine Taubheit , eine Gleichgültig hervorgebracht die seit Jahrhunderten anhielt. Wie viel Schaden Zwang anrichten konnte , hatten sie gewiss nicht ahnen können.
Es waren nur wenige Tage , doch die Halbvampirin hatte sich verändert und Marcus trug großen Anteil dazu bei. Er hatte ihr so viel gegeben ohne es zu wissen und sie wollte ihm wenigstens etwas wiedergeben , wollte ihn nicht einfach in diesem Gefängnis zurücklassen. Eigentlich hätte Nessie nichts als puren Hass und Verachtung für die Volturi übrig haben müssen , doch sie war eben nicht so wie der Rest ihrer Familie. Sie verstand warum die Volturi so waren wie sie waren. Sie handelten aus tiefen Überzeugungen und einem Glauben , der unzerbrechlich war. Sie waren wie sie eben waren. Sie hatten sich für diesen Weg entschieden , für den einfachen Weg. Und niemand würde sie jemals ändern können.

Langsam ging Nessie auf das Bett zu , auf dem auch Jacob saß. Eine ungewohnte Leere erfüllte sie. Was würde jetzt geschehen? Würden die Volturi sie ewig hier verrotten lassen? Bestimmt nicht. Aro hatte immer einen Plan und so bald er und der Rest der Wachen vom Kampf gegen die Rumänen wiederkamen würde die Tortur weitergehen. Folterung? Seichte Worte von Aro? Darüber nachzudenken trieb Renesmee förmlich in den Wahnsinn und noch mehr machte es sie verrückt das sie niemanden dafür hassen konnte. Sie kämpfte gegen den Schleier an der sich gerade wieder über sie zu legen begann. Sie wollte keine Sympathie für die Volturi entwickeln , wollte ihnen nicht zugetan sein und um ihre Anerkennung buhlen. Sie wollten wieder der Freigeist sein , der ihre Persönlichkeit ausmachte. Nicht der manipulierte Halbvampir der Aro unterwürfig war.
Alec's Gesicht tauchte in ihren Gedanken auf. Auch in ihm hatte sie für Bruchteile von Stunden etwas anderes gesehen. In den Stunden in denen er sie getragen hatte , hatte Nessie ehrliche Besorgnis und Zuneigung gesehen. Seine Gesichtszüge waren nicht mehr so eiskalt und aalglatt wie die eines Volturis , nein , sie waren weich und freundlich. Der Cullen wurde etwas klar und mit jeder weiteren Minute die sie darüber nachdachte wurde sie sich sicherer. In jedem dieser eiskalten Kämpfer steckte noch etwas Menschliches , es musste bloß an die Oberfläche gebracht werden. Sie waren nicht die Monster die sie vorgaben zu sein.

Eine warme Hand die ihre Hand nahm ließ Nessie aus ihren Gedanken hochschrecken. Sie blickte in Jacob's Gesicht. Seine dunklen Augen waren auf den Boden gerichtet und das einzige was er versprühte war Traurigkeit. Nessie wusste er machte sich Vorwürfe , doch er konnte nichts dafür. Er konnte nichts tun und dem letzten dem die Halbvampirin nun böse war , war Jacob. Als er sich entschuldigte , fiel Renesmee ihm ins Wort: „Jake , niemand von uns Beiden kann etwas dafür. Du auch nicht. Es sind sie die Schuld haben. Das einzige was sie können ist Rache nehmen weil wir sie damals in ihrem Stolz gekränkt haben.“
Und ganz oben steht Caius. Der Teufel höchstpersönlich hat ihn als Plage auf die Erde geschickt damit er Angst und Schrecken verbreitet. Das einzige was er jemals in seinem Leben geschafft hat ist Todesurteile zu fällen und sadistisch zu grinsen. Er sollte in der Hölle verrotten! Nein , selbst das wäre nun zu mild für ihn. Das wäre dann eher wie ein Besuch zu Hause , wo er doch die Ausgeburt der Hölle ist.
Es überrollte Nessie wie ein Walze. Ein kurzer Stich durchzuckte sie und als sie die Augen öffnete war alles anders. Grenzenloser Hass stieg in der Halbvampirin auf. Es gab keinen Schleier mehr der sie davon abhielt das zu fühlen was sie fühlen wollte und vor allem sollte. Nessie stand auf und lief mit schnellen Schritten zum Fenster. Ihr stockte der Atem. Die Dunkelheit machte ihr nichts aus , sie sah genauso gut wie am Tag und was sie sah ließ sie erleichtert aufatmen. An der Stadtmauer waren Gestalten zu sehen die unmöglich verwechseln konnte. Oder war es nur eine Wunschvorstellung?
„Was geht hier vor?“ Sie wand sich an Jake , der sie verständnislos anstarrte. Dann , plötzlich , verwandelten sich seine Züge und er war wieder der Jacob , den Renesmee kannte. Ihr Jake. Auch er schien von Chelsea's Manipulation befreit. Das konnte nur eins bedeuten. Sie sind hier…Das können nur sie sein. Sie sind HIER, sie würden mich nie im Stich lassen.
Jacob stand nun neben ihr und sah ihr ins Gesicht. Dann fing Nessie an zu sprechen: „Sie sind hier , nicht war Jake? Du spürst es auch – Mommy's Schild. Sie hat uns befreit.“
Und sich in unendlich große Gefahren gebracht – wegen mir , gab Nessie in Gedanken hinzu und eine Welle der Schuld überflutete sie. Wenn die Volturi die Cullens gesehen haben dann würde es nur noch Minuten dauern bis jemand schlussfolgerte das sie wegen Nessie und Jake hier waren. Offensichtlich hatte Jacob den selben Gedanken , denn er wurde unruhig.
„Wir müssen hier raus Nessie!“ , sagte er gehetzt.
„..so schnell wie möglich.“ Gleichzeitig gingen die beiden zu Fenster und sahen hinunter. Wenigstens waren sie im ersten Stock , mussten demnach also nicht ihre nicht vorhanden Stuntmanqualitäten unter Beweis stellen. Mit einem Ruck öffnete Jake das Fenster und kalte Nachtluft drang in das Zimmer. Doch etwas ließ Nessie zögern. Sie konnte noch gehen ohne ihm noch etwas zu sagen. Die Cullen blickte den Gestaltwandler noch einmal an , eh sie sagte: „Jake , geh du als erstes. Ich muss noch etwas erledigen.“
Eh er protestieren konnte wand sich Nessie ab und rannte zu dem goldenen Schreibtisch in Marcus Zimmer. Sie riss die Schublade auf und fand prompt etwas zu schreiben. Aus welchem Jahrhundert das Papier war wollte sie lieber nicht wissen. Dann griff sie zu der Feder und tunkte sie in das Tintenfass und schrieb:

„Marcus, wenn sie das lesen werden Jacob und Ich uns nicht mehr in Volterra befinden. Entweder werde ich mich wieder in Fort William befinden oder in einem Krankenhaus wenn ich den Sprung aus ihrem Fenster vermasselt habe. Sie sollten nun lächeln.
Marcus? Danke. Danke für ihre Worte. Sie haben ein kleines , unsicheres Wesen zu einem selbstsicheren Halbvampir gemacht. Ich weiß nun wo ich stehe und was ich kann. Ich werde immer kämpfen. Für mich , für meine Familie und für meine Liebsten. Ich werde niemals den falschen Weg einschlagen nur weil er leichter erscheint.
Es gibt immer einen Grund zu kämpfen. Auch sie werden einen finden , Marcus. Und wenn es nur der Grund ist Rache zu nehmen an denen die ihnen alles genommen haben. Und das haben sie und sie wissen das. Tief in ihrem Inneren gibt es noch diese Gefühle. Hass , Wut , Verachtung. Irgendwann werden sie stark genug sein und sich an die Oberfläche kämpfen und ausbrechen.
Wir werden uns wiedersehen. Vergessen sie bitte niemals , es gibt jemanden der an sie glaubt und in Gedanken bei ihnen ist.

Ihre Nessie.“


Renesmee konnte nur hoffen das Marcus diesen Brief auch lesen würde und das nicht erst in einer Dekade von Jahren. Da die Halbvampirin nun das erledigt hatte was sie hier gehalten hatte , kam ihr Fluchtinstinkt nun doch an die Oberfläche und kaum einen Augenaufschlag später stand sie bereits am Fenster unter dem Jacob schon auf sie wartete. Seine Lippen murmelten die Worte: „Ich fang dich.“ Und das würde er , das wusste Nessie. Sie musste sich einfach nur vorstellen sie wären in Fort William. Wie oft hatte die Cullen sich in der Nacht aus ihrem Fenster gestohlen um mit Jake den Sternenhimmel zu beobachten? Unzählige Male. Und jedes Mal hatte Jacob sie gefangen. Nessie erlaubte sich noch einen letzten Blick auf ihre Umgebung und gerade als sie springen wollte sah sie zwei Gestalten , gar nicht weit von ihr entfernt.
Nessie strahlte denn die Personen die sie erblickt hatte waren Bella und Jasper. Und nun hatte sie keine Angst mehr. Sie ließ sich fallen und wenige Sekunden später war sie in Jacob's Armen. Dieser ließ sie sofort hinunter und ohne weitere Worte rannten sie los. Durch den Schlossgarten und nach kurzem Suchen fanden sie auch einen Weg der durch die Mauer führte.
Alles andere vergessen nahm Nessie nur noch zwei Personen war. Sie rannte auf Jasper zu und flog ihm in die Arme , hatte endlich wieder das Gefühl von Sicherheit. Wiederwillig löste sie sich von ihm nur um unter Tränen Bella in die Arme zu fallen. „Mommy. Ihr seit da , endlich seit ihr da.“, Sie schaute Bella ins Gesicht und danach Jasper , „lass uns nach Hause gehen.Sie werden bald merken das wir nicht mehr da sind. Und wenn sie das tun möchte ich gerne den Ozean zwischen mich und sie gebracht haben."

Und sie rannten , rannten zu dem Rest ihrer Familie. Doch nun konnte Nessie nichts mehr gegen das Gefühl der Schuld tun was unweigerlich an ihr leckte. Sie alle haben sich in Gefahr begeben – ihretwegen. Die Volturi würden sich erneut rächen wollen – ihretwegen. Sie würde nicht in Fort William bleiben. Sie war eine Gefahr für alle , für ihre Familie. 'Lass dir nicht diejenigen nehmen , die es wert sind das du für sie kämpfst.' Und das würde sie nicht.

Tbc.: Fort William – wird ergänzt
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BeitragThema: Re: Marcus' Gemach   So Jul 22, 2012 10:37 am

„Jake , niemand von uns Beiden kann etwas dafür. Du auch nicht. Es sind sie die Schuld haben. Das einzige was sie können ist Rache nehmen weil wir sie damals in ihrem Stolz gekränkt haben.“ Er hob den Kopf und sah Nessie an.

Er zuckte zusammen als hätte er einen Schlag erhalten. Im nächsten Moment sah er wieder klar, fühlte sich wieder wie Jake und nicht wie Caius´s Schoßhund... Eine heiße Wut durchfuhr in auf die Volturi, die bösartigen Blutsauger... sie waren die Kreaturen, weswegen er geschaffen worden war, sie waren die wahren Feinde der Menschheit. Ein leises Knurren entfuhr ihm, und er sah schuldbewusst zu Nessie. Doch die hatte es gar nicht wahrgenommen, starrte ihn an. „Sie sind hier , nicht war Jake? Du spürst es auch – Mommy's Schild. Sie hat uns befreit.“

Eine Welle der Erleichterung durchfuhr ihn. Und gleich danach eine der Angst. In welche Gefahr hatte sich die Familie begeben?

"Wir müssen hier raus, Nessie!" Jake sprang zum Fenster, öffnete es und sah hinaus. Nessie neben ihm nickte, dann zögerte sie.
„Jake , geh du als erstes. Ich muss noch etwas erledigen.“ Er sah ihr hinterher, als sie zum Schreibtisch eilte. `Was zum Geier macht sie da? Hoffentlich kommt jetz keiner von den Blutsaugern...`

Er zuckte die Achseln und roch in die Luft. Schien sauber zu sein, abgesehen von dem beißenden Gestank, der über dem ganzen Grundstück lag... Zumindest war kein Vampir in der Nähe. Jake ließ sich aus dem Fenster fallen und wartete auf Nessie, die gleich darauf am Fenster auftauchte. "Ich fang dich-" Er würde sie fangen, koste es was es wolle. Er würde seine Nessie nie, niemals fallenlassen.


Sie sprang, er fing sie auf. Sie nahm seine Hand und rannte los, in Richtung der Mauer. Sie fanden einen Durchschlupf und da standen auch schon Bella und Jasper. Jeke spürte eine grenzenlose Erleichterung, während Nessie erst Jasper und dann Bella in die Arme fiel.

„Mommy. Ihr seit da , endlich seit ihr da. Lass uns nach Hause gehen.Sie werden bald merken das wir nicht mehr da sind. Und wenn sie das tun möchte ich gerne den Ozean zwischen mich und sie gebracht haben."

Jake nickte zustimmend, während er Bella kurz an sich drückte. "Danke" sagte er nur. Jasper klopfte er auf die Schulter. "Lasst uns sehen wo wir hier rauskommen. Wo sind die anderen?" Er blickte sich suchend um.

Nessie nahm ihn an der Hand und lief mit ihm los. `Mein Gott, wie erwachsen sie doch ist`dachte Jake.

Tbc: Fort Williams - wird ergänzt
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