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 Kursraum 014 - Französisch

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Esme Cullen
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BeitragThema: Kursraum 014 - Französisch   So Apr 15, 2012 3:10 am

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BeitragThema: Re: Kursraum 014 - Französisch   So Apr 15, 2012 3:21 am

cf.: Fort William - Anwesen der Cullens - Das Wohnzimmer

Als sie auf dem Highway entlang fuhr, schaltete sie das Radio an und leise Klassiker durchströmten die Luft im Auto. Carlisle liebte solche Musik, die seinem Zeitalter entsprach. Allein die Vorstellung, dass die Finger eines Menschen so zart und leicht über Klaviertasten schwebten und solche Stimmungen erzeugen konnten. Damals hatte sie es geliebt Edward beim Spielen zu zusehen, aber seit einigen Jahren hatte er damit aufgehört. Es hatte beinahe etwas Hypnotisches und definitiv etwas Beruhigendes. Immer wenn er gespielt hatte, ist sie durchs Haus gelaufen und hatte leichte Melodien dazwischen gesungen – auch wenn sie schrecklich unmusikalisch war, so liebte sie es der Musik zu lauschen. Gerade ihr eigenes Stück konnte sie mittlerweile von alleine summen. Die Cullen bemerkte gar nicht, dass sanfte Töne ihrem Mund entsprangen, bis das Stück im Radio aufhörte, aber trotzdem noch etwas zu hören war. Peinlich berührt schloss sie ihren Mund und genoss das nächste Stück.
Beim dritten Lied fuhr sie gerade am Ortsschild vorbei und wenige Minuten später die Auffahrt der Schule entlang. Der Parkplatz war bereits ziemlich voll, sodass Esme gezwungen war den Wagen in der hintersten Reihe zu stellen. Glücklicherweise hatte sie an dem heutigen Tag nur eine Unterrichtsstunde und das in der Zweiten. So musste sie nur 50 Minuten durchhalten und konnte danach getrost zu Hause in Trübsal baden. Noch einmal tief durchatmend stieg die neue Französischlehrerin aus dem Auto und ging mit schnellen Schritten ins Gebäude, durch die Eingangshalle, bis zum Sekretariat.
„Hallo Esme!“, wurde sie mit einem Lächeln von Bethany begrüßt. „Hallo, Beth!“, erwiderte sie diesen. „Gut, dass du hier bist. Gestern haben sich noch ein paar Kinder angemeldet und in den Französischkurs eingetragen“, erzählte die Rothaarige ihr und reichte ihr einen neuen Schülerzettel. Mit einem schnellen Blick überflog sie den Bogen und bekam ein Lächeln im Gesicht, als sie Seths, Rosalies und Emmetts Namen las. Vielleicht war das vollkommen umsonst gewesen. Die ganze Sache mit dem Anmelden. Vielleicht würden ihre Kinder dafür gar nicht mehr zurückkehren. Ruckartig verschwand das Lächeln. „Danke, aber eigentlich wollte ich fragen, wo das Lehrerzimmer ist“, hackte die Vampirin noch mal nach. „Oh, das ist ganz einfach. Die Tür rechts auf dem Gang zum Direktorat“, erklärte die junge Sekretärin und machte sich dann wieder an einen Stapel unterlagen. „Okay, danke. Tschau!“, verabschiedete sich die Lehrerin, während sie bereits durch die Tür verschwand.
In der Eingangshalle blickte sie auf die Uhr: Es war nur noch eine viertel Stunde, bis zur nächsten Stunde. Das Klackern ihrer Absatzschuhe hallte in den leeren Fluren, die sie so schnell, wie möglich, durchschritt und kurz darauf vor der Tür zum Lehrerzimmer stand. Hinten am Gang ging plötzlich die Tür auf und Mr. Cornwell kam mit gesengtem Kopf auf sie zu. Auf der Hälfte der Strecke hob er diesen und sah Esme, wie sie mit sich haderte, ob sie reingehen oder doch mit Beth noch ein bisschen plaudern sollte. Doch diese Entscheidung wurde ihr abgenommen. Nachdem der Direktor sie mit einem Lächeln begrüßt hatte, machte er die Tür auf und bedeutete ihr vorzugehen. Drinnen stellte er die neue Lehrerin allen nicht unterrichtenden Lehrer vor. Von allen wurde sie herzlich empfangen, auch wenn ihr nicht jeder sympathisch war.
Bevor sie allerdings mit jemandem wirklich reden konnte, klingelte es bereits zur nächsten Stunde. Die Cullen entschuldigte sich bei allen und verließ das Zimmer. Auf den Fluren herrschte wieder Betrieb. Die Schüler hasteten zu ihren Spinden und dann weiter zum nächsten Raum. Plötzlich wurde sie von hinten angesprochen: „Entschuldigen Sie, Misses Cullen, aber ich würde mich freuen, wenn Sie nach ihrer Stunde noch mal in meinem Büro vorbei schauen könnten.“ „Natürlich, Mr. Cornwell, aber ich muss jetzt wirklich los“, erwiderte sie und hastete zu ihrem Raum, dessen Tür bereits offen stand.
Als sie eintrat saßen schon ein paar Schüler auf ihren Plätzen und schauten erstaunt auf, als sie die makellose, neue Lehrerin sahen. Die Cullen legte ihre Tasche auf den Tisch ab und drehte sich dann zur Tafel, um ihren Namen, in einer fein geschwungenen, säuberlichen Schrift, daran zu schreiben. Danach setzte sie sich auf den Stuhl hinter dem Pult und holte ihre Unterlagen raus. Stundenplanung, sowie die neue Schülerliste.
Kurz darauf füllte sich der Raum immer mehr, bis alle Schüler da zu sein schienen. Verwundert merkte sie, dass Seth gar nicht da war. Ob er es nicht ausgehalten hatte und den anderen doch gefolgt war? Verübeln konnte sie es ihm nicht, denn auch sie hatte schon mit dem Gedanken gespielt. Und doch hätte er doch vorher mit ihr sprechen können, sich von ihr verabschieden können. Sie atmete noch einmal tief durch und versicherte sich ihrer Maske. Es wurde noch ein bisschen getuschelt, bis Esme aufstand und die Tür schloss.
Dann drehte sie sich mit einem Lächeln zu den Schülern und begann den Unterricht: „Bonjour les élèves! Je suis Madame Cullen et je suis vos nouveaux professeur de français.“ Die Klasse begrüßte sie zurück. Für heute hatte sie nichts Großartiges geplant gehabt, was ihr ganz recht kam, da sie so in Gedanken schwelgen konnte. „Aujourd’hui, vous devez faire une cercle avec vos chaises à tel point que vous vous représentez un peu. Parce que je veux faire la connaissance avec mes élèves. Commencez!”, erklärte die Lehrerin. Kurz darauf fingen ihre Schüler an die Tische an die Seite zu schieben und ihre Stühle in der Mitte zusammen zu stellen. Dann nahm auch sie ihren Stuhl und setzte sich damit zwischen zwei Schüler. Nach ein paar Minuten waren sie alle fertig und die Vampirmutter erklärte näheres: „Racontez un peu pour toi-même et après, vous pouvez demander des questions pour moi!“
Ein junges Mädchen links von ihr fing an sich vorzustellen. Als erstes nannte sie Name und Alter. Dann erzählte sie etwas über ihre Hobbies und wo sie wohnte, sowie warum sie im Französischkurs war. So ging das reihum. Jeder folgende hielt sich ungefähr an das Schema des vorigen, so dass sie abschalten konnte und sich in Ruhe den Sorgen widmen konnte. Bald sah sie ein, dass das alles nichts brachte und entschloss sich heute mit lauter belanglosen Sachen abzulenken, wie zum Beispiel dem Unterricht. Außerdem plante sie nachdem sie mit dem Gespräch mit Mr. Cornwell fertig war in die Innenstadt zu fahren und dem Antiquitätenladen in der Innenstadt, am dem Carlisle und sie gestern vorbeigekommen waren, einen Besuch abzustatten. Schließlich brauchte sie neue Möbel.
Mit solchen eher unwichtigen Gedanken lenkte sich die Cullen ab, bis nun diese mit Vorstellen dran war. „Bon, je m’appelle Esme Cullen et j’ai 24 ans. J’aime la nature et ecouter et faire de la musique. Je m’intéresse à l’architecture aussi. Voulez-vous demander quelque chose?“, fragte sie zum Schluss. Keinem schien eine Frage einzufallen, deshalb stand sie auf und ging zu ihrer Tasche, um dort eine Sofortbildkamera rauszuholen. „Je voudrais que vous faites une photo de chaque élève. Puis, vous ecrivez vos nome derriere la photo. Comme ca, je peux apprendre vos noms”, erklärte die Lehrerin ihr Vorhaben und reichte die Kamera und einen schwarzen Edding rum. Ein Blick auf ihre zarte, goldenen Armbanduhr, besetzt mit weißen Diamanten – ein Geschenk Carlisles zum Hochzeitstag – verriet ihr, dass nur noch zehn Minuten übrig waren, die vollkommen auf das Fotoschießen drauf gingen.
Dann ertönte die Schulklingel, sodass die Schüler aufsprangen, sich mit einem Lächeln verabschiedeten und schon verschwanden sie in den Fluren. Schnell stellte die Cullen die Tische und Stühle wieder richtig hin, packte ihre Sachen ein und ging dann den Flur entlang zum Zimmer des Direktors.
Noch bevor sie anklopfen konnte, wurde ihr die Tür geöffnet. „Da sind sie ja endlich! Meine Stunde fängt leider gleich an, deshalb bin ich ein wenig in Eile, aber ich wollte ihnen nur sagen, dass sich der Schulvorstand darauf geeinigt hat einen Vertrauenslehrer an der Schule aufzunehmen. Sie würden sich außerdem freuen, wenn Sie diese Aufgabe übernehmen würden. Weitere Einzelheiten können wir auch noch morgen besprechen. Jetzt müssen Sie mich leider entschuldigen. Auf Wiedersehen, Misses Cullen!“, informierte er sie in einer Kurzfassung und lief dann den Gang weiter entlang. Leider trauerte Esme noch viel zu sehr, als dass sie sich darüber freuen konnte. Die neue Lehrerin rief dem Direktor noch ein „Tschüss!“ hinterher und verließ das Gebäude ohne Umwege.
Draußen hatte es angefangen zu nieseln, sodass sie zum Auto sprintete und sich schnell ins Trockene setzte. Sofort war sie wieder eingehüllt von dem Duft ihrer Familie und die mit viel Kraft aufgesetzte Maske bröckelte, bis sie endgültig von ihr abfiel. Erschöpft ließ sie ihren Kopf auf das Lenkrad sinken und schloss ihre Augen, um sich zu beruhigen. Nachdem die Vampire Mommy sich sicher war, dass ihre Sorgen wieder fest in einer Schublade ganz weiten hinten im Gedächtnis verschlossen waren, startete sie den Motor und fuhr in die Innenstadt.
Dort ging sie zielstrebig zum Antiquitätenladen – ohne darüber nachzudenken, wie sie gestern erst mit ihrem Ehemann den Weg entlang geschlendert war – und kaufte eine dunkle Holzkommode, die vermutlich aus Jaspers Zeit stammte. Der junge Mann, der hier aushalf, trug ihr diese freundlich zum Auto und ging dann wieder. Kurz nachdem sie wieder auf den Highway fuhr, schaltete sie das Radio wieder an und genoss die beruhigenden Klänge der klassischen Musik. Bald bog sie in die lange Auffahrt zum Anwesen ab, parkte in der Garage und trug die Kommode, als würde sie Einkaufstüten in Haus bringen, rein.
Dort stellte Esme diese an den gewohnten Platz. Die Pfütze der Vase war weggemacht worden und der alte Inhalt der Kommode lag gestapelt im Wohnzimmer, welchen sie liebevoll wieder einräumte. Auch die Überreste des kaputten Stuhles waren verschwunden, sowie die Glasscherben. Vermutlich hatte Alice noch aufgeräumt, bevor sie verschwunden war. Die kleine Cullen wusste zwar nicht, wo ihrer Tochter war, aber sie war definitiv fort, da das Haus verlassen dalag. Kein einziges Geräusch belebte das große Gebäude.
Langsam ging sie hoch in ihr Zimmer, ließ die Tasche einfach auf den Boden fallen und legte sich ins immer noch zerwühlte Bett. Vollkommen erschöpft schlossen sich ihre Augen und wünschte sich wieder schlafen zu können, der Wirklichkeit für ein paar erholsame Stunden zu verlassen und in die Traumwelt einzutauchen. Ein einziges Mal stand sie nochmal auf, um die Stereoanlage an zu schalten und eine CD ihres Lieblingskomponisten, ihrem Sohn, zu hören. Danach legte sie sich wieder mit geschlossenen Augen auf die Couch und ließ sich von der Musik und ihrer Stimmung treiben, während ihr totes Herz sich vor Schmerz zusammenzog, was sie geflissentlich versuchte zu ignorieren.
tbc.: Fort William - Anwesen der Cullens - Carlisle und Esmes Zimmer


Zuletzt von Esme Cullen am Fr Mai 11, 2012 6:10 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : angepasst)
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