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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Das Wohnzimmer

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Alice Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Dez 25, 2011 12:44 pm

Alice‘ Frage schien Edward aus seinen Gedanken zu reißen; besorgt sah er zu der kleinen Vampirin hinüber. Schnell kam er zu ihr und setzte sich. "Ich bin gedanklich bei ihnen Alice. Sobald mir etwas untypisches auffällt oder irgendwas in welcher Art auch immer aus dem Ruder läuft, brechen wir auf!" Doch so sehr er sich bemühte, zuversichtlich und aufmunternd zu klingen… es half nicht wirklich, nein, eigentlich half es gar nicht. Er versuchte es mit einem kleinen Lächeln, und Alice seufzte. Nach all den Jahren hätte sie es gewohnt sein müssen, dass sowas vorkam. Solche Auseinandersetzungen. Doch das war so nicht. Es war jedes Mal genauso schlimm. Alice wollte nicht, dass Jasper verletzt wurde, lieber würde sie ihr eigenes Leben dafür geben. Sein Leben war jeher von Schmerzen geprägt worden, sie könnte es nicht ertragen, dass er noch mehr leiden musste. Doch es würde ihm nicht helfen, wenn sie ihm blindlings ins Geschehen folgen würde, also blieb sie ruhig sitzen und starrte Edward skeptisch an. Bella setzte sich ebenfalls zu ihnen und strich leicht über Alice‘ Rücken. "Ihr müsst Jasper und den anderen vertrauen!", sagte Edward dann schon mit mehr Zuversicht. Alice lächelte. Natürlich vertraute sie Jasper, das tat sie jede Sekunde, jeden Tag ihres Lebens und das seit mehr als fünfzig Jahren. Jasper wusste, was er tat. Er konnte mit jemandem wie Demetri es war umgehen, aber ob Emmett und Seth das konnten? Sie hatten keine solche Erfahrung, und Emmett dachte die meiste Zeit eigentlich nicht mit dem Kopf…
Augenblicke bevor Edward es laut aussprach, wusste Alice, was er sagen würde, und sie riss die Augen auf. "Irgendein Tier, ein Wesen ist da im Wald.", sagte er, und Alice schüttelte besorgt den Kopf. Bella neben ihr verkrampfte sich. „Demetri“, murmelte Alice leise. Sie konzentrierte sich nun voll und ganz auf Jasper, versuchte, Seth aus ihrem Kopf fern zu halten, tat alles daran, um zu ihrem Mann durchzudringen. Doch sie bekam kein klares Bild, niemand hatte sich für etwas Genaues entschieden, zumindest noch nicht. Nur ab und zu durchzuckten sie Bilder nackter Wut und Kampfeslust, wahrscheinlich Emmett. Bilder, die zeigten, wie er auf Demetri losging, die anderen dicht hinter ihm, Bilder, wie er sich, ohne nachzudenken, in den Tod stürzte. Oh, er hatte keine Ahnung, was der Tracker anrichten konnte. Glaubte er denn, dass die „besonderen“ Volturi keine Kampfausbildung kriegen würden? Emmett war gut im Kämpfen, das war er wirklich, doch Demetri schien eher ein Stratege, und nicht wie jemand, der nur auf pure Kraft setzte. Alice ballte die Fäuste. Wie sie ihn doch hasste. Er schien sich wirklich für so toll zu halten, obwohl er nur Aros kleines Spielzeug war, eine Schachfigur in seinem bösen Masterplan. Jederzeit austauschbar, würde jemand mit mehr Talent entdeckt werden. Dann wäre Demetri weg vom Fenster.
Ganz in ihren finsteren Gedanken und den Versuchen, zu Jasper durchzudringen, vertieft, merkte Alice gar nicht, wie sich jemand dem Haus näherte, kurz bevor es klopfte. Alice schreckte hoch und spitzte die Ohren, wartete, bis es klopfte. Und dann waren die Besucher angekommen und klopften ein paar Mal, zu geschmeidig, als dass es irgendwelche menschlichen Nachbarn sein könnten. Bella erhob sich, und Alice sah ihr nach.
Stille.
Hallo Zafrina“, begrüßte Bella die Amazone fröhlich, doch die Verunsicherung hörte man ihr immer noch an. „Möchtet ihr beiden reinkommen?“ Ihr beiden? Alice runzelte die Stirn. Seit wann war Zafrina mit nur einer Schwester unterwegs? Normalerweise konnte die Amazonen nichts trennen.
Überrascht schloss Alice die Augen und konzentrierte sich auf die Düfte der beiden Vampire. Die eine war natürlich Zafrina, vertraut und exotisch zugleich, und die andere… Egal wer der zweite Besucher war, Alice hatte ihn noch nie in ihrem Leben getroffen.
Es ist gerade etwas stressig, aber ein bisschen Abwechslung wird uns, denk ich, ganz gut tun.“, meinte Bella, und Alice konnte hören, wie die Tür weiter aufgezogen wurde und die drei in Richtung Wohnzimmer gingen. Zuerst trat Bella in den Raum, die sich sofort zu Alice wandte und sich zu ihr beugte. "Schau mal, wer gekommen ist.", flüsterte Bella mit einem leichten Lächeln. Alice sah auf und erblickte Zafrina, die ihnen freundlich zulächelte, und dann einen weiteren weiblichen Vampir, mit langen braunen Haaren und einem nervösen Lächeln auf dem Gesicht. Alice erhob sich von dem Sofa, schenkte ihrer besten Freundin ein warmes Lächeln und sah die fremde Vampirin einen Moment lang musternd an, bevor diese vortrat und sich vorstellte, ihr Name war Viktoria. Alice nickte ihr leicht zu und lächelte. „Hallo Viktoria, ich bin Alice, und das hier sind Edward und Bella.“, sie zeigte vage in die Richtung, wo ihre beste Freundin und ihr Bruder standen.
"Hallo ihr lieben Freunde.“, meldete sich dann auch Zafrina zu Wort. Bei dem Klang der Stimme Zafrinas, einer langen und treuen Freundin, entspannte sich Alice ein bisschen. Sie freute sich über den Besuch, er lenkte sie ab, und Zafrina hatte sie schon lange nicht mehr sehen können. Sie wunderte sich nur, wo Kachiri und Senna waren…
Ich hoffe wir stören nicht,“, sprach Zafrina weiter, „Ich darf euch doch mit Viktoria bekannt machen?! Ich habe sie getroffen, als ich vorhatte euch zu besuchen, doch euer Haus leer vorgefunden hatte. Da wir euch in Forks nicht mehr finden konnten, habe ich sie begleitet, da ihr nächstes Ziel Schottland war. Zufällig sind wir hier dann auf eure Spur gestoßen und haben euch so jetzt gefunden. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch so überraschend besuche?" Zafrina sah die drei Cullens zweifelnd an, doch Alice schüttelte nur den Kopf. „Natürlich nicht. Wir freuen uns immer über Besuch, wie überraschend er auch sein mag, das weißt du doch!“
"Und wenn ich fragen darf, was ist denn hier passiert? Ihr seht so angespannt aus. Wo sind denn die Anderen? Emmett, Esme, Rose, Nessie und Carlisle??" Zafrina sah sie neugierig an. Alice seufzte, sie hatte es also gemerkt. „Demetri.“, sagte sie erst, fühlte sich dann aber dazu verpflichtet, etwas ausführlicher zu werden: „Er hat uns hier aufgespürt, nachdem er Bellas Schild überwunden hat. Und nun sind Seth und Jasper höchstwahrscheinlich bei ihm“, sie warf Edward einen nervösen Blick zu, und er nickte leicht, „und wollen Emmett stoppen, der es auf Demetri abgesehen hat.“ Alice schüttelte resignierend den Kopf. „Es ist gut, dass ihr nun hier seid, ich denke, Demetri wird nicht näher an unser Haus herankommen.“ In dem Moment betrat Esme das Wohnzimmer und sah erfreut zu den beiden Neuankömmlingen hinüber. „Schön, dass du uns wieder besuchst“, rief Esme und ging auf Zafrina zu, um sie in eine enge Umarmung zu ziehen, „ich freue mich sehr dich endlich wieder zu sehen, aber wo hast du Senna und Kachiri gelassen? Ihnen ist doch nichts zu gestoßen, oder?“ Damit sprach Esme genau das aus, was Alice sich auch fragte, und sie warf ihrer Mutter ein liebevolles Lächeln zu. Dann wandte sich Esme auch an Viktoria und lächelte sie mit ihrem herzlichsten Lächeln an. „Herzlich Willkommen, Viktoria! Fühl dich, wie zu Hause!“
Esme blickte schließlich zu Edward, Bella und Alice, und in ihrem Blick konnte Alice große Besorgnis lesen. Auch sie hatte mitbekommen, dass Seth, Emmett und Jasper fehlten und machte sich nun ebenso große Sorgen. Edward würde ihr bald auf ihre stumme Frage antworten, das spürte sie, und so ging die Cullen um das Sofa herum und zog Zafrina in eine kurze, spontane Umarmung, wobei sie sich ziemlich strecken musste, um den Hals der großen Amazone erreichen zu können. Dann wandte sie sich an Viktoria und lächelte sie noch einmal an. „Keine Sorgen, solche Aktionen sind nicht alltäglich.“, flüsterte sie, und hoffte dabei, nicht so nervös zu wirken, wie sie sich fühlte.
Da klingelte es, ein zu lautes Geräusch bei den leisen Gesprächen der Vampire, und Alice wandte sich überrascht zur Tür. War es möglich, noch einen Besucher zu bekommen? Mit schnellen Schritten lief Alice zur Tür und öffnete sie. Vor ihr stand eine ihr fremde Vampirin, die sie nett anlächelte. Alice erwiderte ihr Lächeln. „Hallo“, sagte sie dennoch ein wenig überrascht. „Was führt dich denn zu uns?“
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Bella Cullen the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Dez 25, 2011 2:14 pm

Zafrina trat ein, gefolgt von der fremden Vampirin und Bella führte beide ins Wohnzimmer. Dort hatte sich während ihrer, zugegeben kurzen, Abwesenheit nichts getan: Alice saß immer noch wie erstarrt auf dem Sofa, während Edward, ganz untypisch für ihn, auf und ab lief und in Gedanken ganz woanders war.
Bella huschte schnell wieder zu Edward und Alice und flüsterte Alice so leise zu, dass sie kein anderer hören konnte: „Schau mal, wer gekommen ist.“ Sie lächelte leicht. Alice blickte zu Zafrina und schenkte Bella dann ein warmes Lächeln. Wie glücklich sie doch mit dieser Familie sein konnte!
Als keiner etwas sagte, trat plötzlich die fremde Vampirin selbstbewusst vor und stellte sich vor.
„Hallo, ich bin Viktoria.“ Diese Vampirin war selbstbewusst, das war klar und aus irgendeinem Grund fühlte Bella sich dadurch zurückgedrängt. Sie konnte mit allzu selbstbewussten Wesen immer noch nicht gut umgehen, sie fühlte sich dabei immer so unwürdig und nichtig.
„Hallo Viktoria.“, sagte Alice und stellte sich, Edward und Bella vor indem sie vage mit der Hand in ihre Richtung wedelte.
„Hallo ihr lieben Freunde. Ich hoffe wir stören nicht. Ich darf euch doch mit Viktoria bekannt machen?! Ich habe sie getroffen, als ich vorhatte euch zu besuchen, doch euer Haus leer vorgefunden hatte. Da wir euch in Forks nicht mehr finden konnten, habe ich sie begleitet, da ihr nächstes Ziel Schottland war. Zufällig sind wir hier dann auf eure Spur gestoßen und haben euch so jetzt gefunden. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch so überraschend besuche?“, Zafrina sah sich etwas zweifelnd um. „Natürlich nicht. Wir freuen uns immer über Besuch, wie überraschend er auch sein mag, das weißt du doch!“ , sagte Alice kopfschüttelnd. „Und wenn ich fragen darf, was ist denn hier passiert? Ihr seht so angespannt aus. Wo sind denn die Anderen? Emmett, Esme, Rose, Nessie und Carlisle??“
„Demetri.“ , erwiderte Alice kurz, schien dann aber das Gefühl zu haben, mehr erklären zu müssen. Sie erzählte wie Demetri sie aufgespürt hatte. Es war Bellas Schuld! Sie hatten sich in Sicherheit gewogen und sie hatte ihren Schild nicht mehr so konsequent aufrecht erhalten, wie die letzten drei Jahre. Wenn sie nur besser aufgepasst hätte, dann wären Emmett, Jasper und Seth nicht in Gefahr! Wenn einem der drei etwas zustoßen würde, sie könnte weder Rosalie, noch Alice je wieder in die Augen sehen. Wieso war sie so naiv gewesen? Wie hatte sie nur denken können, die Volturi würden aufhören nach ihnen zu suchen?
Ihre Gedanken wurden unterbrochen, als sie bemerkte wie Esme und Carlisle das Wohnzimmer betraten. Esme blickte erfreut zu den beiden Neuankömmlingen und umarmte Zafrina dann fest. „Schön, dass du uns wieder besuchst.“ Die Frage, die Bella schon seit Zafrinas Ankunft auf dem Herzen lag, wurde jetzt von Esme gestellt. Nämlich die, nach dem Verbleib von Kachiri und Senna. Normalerweise würde Zafrina nicht ohne ihr Gefährtinnen gehen, es sei denn.. „Ihnen ist doch nichts zugestoßen, oder?, fragte Esme in genau das, was Bella nicht wagte zu denken.
Auch wenn die Amazonen Meschenblut tranken, sie mochte alle drei und würde nie wollen, dass ihnen etwas zustieße!
Alice schenkte Esme ein liebevolles Lächeln und trotz der Zeit, die Bella jetzt schon zu den Cullens gehörte, war sie immer wieder überwältigt von der Liebe, die zwischen den einzelnen Familienmitgliedern herrschte.
So herzlich, wie es nur Esme konnte lächelte sie Viktoria zu und begrüßte nun auch sie.
Dann wandte sich ihr inzwischen besorgter Blick an ihr drei „Kinder“. Bella war froh, dass sie von Esme so schnell in die Familie aufgenommen worden war, dass sie sie inzwischen auch als eine Art Zweitmutter sah und hoffte, dass dies auf Gegenseitigkeit beruhte. Nun drehte sich Esme zu Edward und sah ihn an, aus Erfahrung wusste Bella, dass Esme ihn gerade etwas gefragt hatte und beschloss es wie immer zu ignorieren.
Als Esme sich wieder von Edward abwandte stand Alice auf, ging auf Viktoria zu und umarmte sie kurz. Die kleine Vampirn musste sich dabei so strecken um an den Hals der Amazone zu gelangen, dass Bella grinsen musste, obwohl es ihr wahrscheinlich nicht besser gegangen wäre.
„Keine Sorge, solche Aktionen sind nicht alltäglich.“, flüsterte Alice Viktoria zu und nur, wenn man Alice kannte, *gut* kannte, konnte man den nervösen Unterton aus ihrer Stimme heraushören.
Als ein lautes Klingeln plötzlich lau die Stille durchbrach schreckte Bella ein wenig zusammen. Sie musste Esme unbedingt fragen, ob man die Klingen nicht irgendwie leiser stellen konnte.
War da etwa schon wieder Besuch? Sie sog tief Luft ein um einen Geruch in die Nase zu bekommen und tatsächlich, vor ihrer Türe stand noch ein Vampir! Was war denn heute los? Alice war schon zur Tür gelaufen und hatte sie geöffnet. Man hörte Alice überraschte Stimme, als sie den Neuankömmling begrüßte und vom Tonfall her zu schließen war es ein fremder Vampir, niemand den sie kannten, der ihnen etwas antun wollte.
Sie war erleichtert und so langsam merkte sie, dass sie gerne mal etwas Ruhe von dem ganzen Trubel hätte. Alice, Esme und Carlisle würden schon selber zurechtkommen, außerdem konnte ihnen ein wenig Abwechslung nicht schaden.
Bella beherrschte ihren Schild inzwischen perfekt und so fiel es ihr nicht schwer, ihn zurück zu ziehen. Noch immer sträubte er sich ein wenig dagegen, doch wenn sie es wollte, schaffte sie es.
Sie legte all ihre Liebe zu Edward in ihre Gedanken und sprach ihn dann in Gedanken an. ‚Edward?’ , sie liebte es immer noch seinen Namen auszusprechen, seinen Namen, der für immer ihr gehören würde.
‚Alice wird das hier schon hinkriegen, aber ich brauche mal eine Pause.’ Er würde sie sicher verstehen, in ihren Gedanken kreisten die Ereignisse des Tages umher und sie würde gerne irgendwie ihren Kopf frei kriegen. ‚Kommst du mit?’ Dann ließ sie ihren Schild wieder zurückschnellen und sie fühlte sich gleich vollständiger, als vorher.
Sie nahm seine kühle Hand in die ihre und zog leicht daran. Wenn er nicht mitwollte, würde er ihr das klar machen, doch da er sich ihr nicht entzog, verschränkte sie ihre Finger mit seinen und ging dann Hand in Hand mit ihm durch die Terrassentür hinaus.
Kaum dass sie das Haus verlassen hatten, begann sie zu rennen, um den Weg schneller hinter sich zu bringen. Sie vertraue darauf, dass Edward ihr folgen würde und rannte. Sie wollte nicht, dass Demetri oder irgendjemand anders sie stören konnte und so liefen sie eine Weile, bevor sie abrupt abbremste und sich mit einem seligen Lächeln auf dem Gesicht ihrem Mann zuwandte.
Sie hob die Hand, die nicht mit seinen Fingern verschränkt war, hoch zu seinem Gesicht und fuhr sanft die Konturen seiner Wangenknochen nach.
Ihre Augen leuchteten, als sie in seine Topasfarbenen Augen blickte.

Tbc.: Fort William – Außerhalb – Der Wald

((( Wieso is das so wenig Oo Das sind zwei Wordseiten! Uuuund, ich hab in letzter Zeit def zu viel Twilight gelesen, tut mir leid ^^ )))
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Eris Casper
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Dez 26, 2011 3:16 am

cf. vor dem Haus
Eris Geduld wurde belohnt und eine kleine Vampirin öffnete die Tür. Sie begrüßte sie freundlich, vllt. ein bisschen überrascht und wollte wissen, was sie zu ihnen führe.
Eris erste Reaktion auf diese Begrüßung war ein Schock. Sie öffnete sie Augen und fast wäre ihr ein Fauchen über die Lippen gekommen, doch dass konnte sie grade noch verhindern. Goldene Augen. DIe Volturi hatten recht, sie waren anders. Eris versuchte ihre Gedanken zu ordnen. Kam das von dem Tierblut, würde sie auch so aussehen? Das war vollkommen widernatürlich. Eris überlegte fieberhaft. MAchte es sie darum zuetwas anderem? Nein! Sie war auch etwas anderes als andere Vampire. Damit würde sie klarkommen.
Etwas anderes drängte sich in ihre Gedanken. Die kleine elfenhafte Vampiren trug edle Klamotten. Ja ihr ganzes Erscheinungsbild war stilsicher und so.. sie konnte es nicht anders sagen gepflegt. Urplötzlich wurde Eris klar, dass sie mit ihrer zerissenen Jeans und ihrem schwarzen Top, den Zweigen in den Haaren und den ausgelatschten Chucks nicht zu dem ganzen Bild des Hauses und ihrer Bewohnerin passte. Fast schämte sich Eris ein wenig, doch dann wurde ihr wieder bewusst, dass sie nunja, dass sie perfekt war. Und trotzdem, wie lange war es her, seit sie ein richitges BAd genossen hatte? Viel zu lange. Eris seufzte innerlich. Sie war schonlange nicht mehr unter anderen Vampiren gewesen. Sie hatte ebenso das letzte Mal in Forks gegessen. Ja, das sollten die Cullens vielleicht nicht mitbekommen, am Ende hatte sie Freunde von ihren getötet. Das wäre def. ein Hindernis für die, hoffentlich, neue entstehende Freundschaft.
Sie sollte nun wirklich aufhören so zu denken. Wenn sie sich ändern wollte, fing das schon mit ihren Gedanken an.
Diese Gedanken nahmen vllt. 2 Sekunden ein doch Eris merkte, dass die Vampirin auf eine Antwort wartete, daher beschloss Eris erst einmal zu antworten.
"Hallo", antwortete sie freundlich. "Meine Name ist Eris. Eris Casper und ich wollte mich mit euch, also den Cullens...", zögerte kurz. Dann fragte sie. "Dz bist doch eine Cullen, oder? Ich wollte mich mit euch über eure Art... zu leben unterhalten. Diese Gecshichte mit dem Tierblut. Ich will mehr darüber wissen, sehen wir ihr es schafft damit zu leben. ICh hörte bei den Volturi von euch." Sie merkte, dass die Kleine bei der Erwähnung der herrschenden Familie zsm.zuckte daher schob sie rasch nach : "Keine Angst, ich lebte für kurze Zeit dort, doch ich verlies sie. Ich hatte eine harte Zeit, die mich überlegen lies, ob unser Naturell vllt. umgänglich sein. Ich möchte kein Monster mehr sein. Ich beschloss euch aufzusuchen und als ich euch in Forks nicht fand, folgte ich eurer Spur bis nach Fort WIlliams. Ich wollte mich erst ganz eures Clans anschließen, doch cih denkne und hoffe ich darf vllt. eine Woche eur Gast sein. Wenn euch das recht ist"
Sie wartete gespannt auf die Antwort. Währed ihrer kleinen Vorstellung roch sie plötzlich wieder diesen Geruch. Unwillkürlich zog sie die Nase kraus und ein leises Grollen kam aus ihrer Kehle.
"Verzeihung. Ich will nicht neugierig sein, aber was ist DAS?", entschuligte sie ihr respektloses Verhalten. Vorsichitg luckte sie in das geräumige Haus der Cullens. Stilvoll war es eingerichtet, mit Liebe zum Detail. Doch sie konnte nichts ungewöhnliches entdenken. Ein paar Vamipre konnte sie sehen als auch riechen, aber sonst... Sie versuchte weitere Details zuerkennen, aber da nichts- nur dieser Geruch, der ihr förmlich die Nase veräzte.
Sie merkte, dass es recht neugierig wirkte und wandte sich wieder der kleinen Schwarzhaarigen zu und sah sie erwartungsvoll an.
"Wie heißt du?" Wieder versuchte sie nett zu sein und lächelte freundlich
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Esme Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Dez 27, 2011 12:17 am

Ihr war klar das sie nicht sofort eine Antwort von Edward erhalten würde. Schließlich besprach man solche Themen nicht vor Gästen und schon gar nicht vor Fremden. Obwohl sie Viktoria mochte und sympathisch fand, musste sie ja nicht sofort in ihre Familienkrise hineingezogen werden. Denn ein spionierender Tracker der Volturi könnte auch zu einem Problem für Viktoria werden.
Während die fremde Vampirin immer noch leicht unschlüssig und nervös im Raum stand, hatte Alice Zafrina nach einer unbeholfenen Umarmung auf die Couch gezogen. Sie blickte hinter sich zu Carlisle und entschied sich wieder zu ihm zu stellen. Dann durchfuhr das laute Klingeln der Tür die Stille, welches Bella und Alice verwirrt und auch ein wenig erschrocken aufblicken ließ.
Dem Geruch nach war der nächste Besucher ebenfalls ein Vampir, und auch ein Fremder. Indem die Vampirmutter nach der Hand von Carlisle griff, suchte sie Halt. Noch ein Gast, der vermutlich auch eine Tragödie mit sich schleppte, konnte sie einfach nicht mehr aushalten. Alice, die sofort zur Tür geeilt war, vielleicht in der Hoffnung die Jungs wären zurück – was Recht unwahrscheinlich war, da sie nicht klingeln würden – fing an zu sprechen und sie wartete gespannt auf die Antwort.
Die neue Vampirin stellte sich als Eris Casper vor, die sie aufgesucht hatte, um mehr über die Lebensweise der ach so sonderbaren Cullens erfahren zu wollen. Esme beschlich langsam die Befürchtung, dass sie Attraktionen wurden und jeder Vampir plötzlich glaubte auch vegetarisch werden zu wollen, vielleicht nur aus dem Grund, weil die Cullens es geschafft hatten nicht von den Volturi angegriffen zu werden. Und kaum war dieser Gedanke beendet, sagte Eris: „Ich will mehr darüber wissen, sehen wir ihr es schafft damit zu leben. Ich hörte bei den Volturi von euch."
Esme zog erschrocken die Luft ein. Noch eine Volturi? Bella und Edward verschwanden gerade durch die Terrassentür und auch sie spielte mit dem gleichen Gedanken. Es wurde einfach alles zu viel. Man könnte meinen sie erleide einen Nervenzusammenbruch, soweit Vampire einen haben könnten. Doch wollte sie ihre Familie nicht schon wieder alleine lassen. Deshalb ging sie langsam zum Sessel, um sich zu setzen.
Die Vampirin beteuerte schnell, dass ihre Zeit als Volturi zu Ende und auch nur von kurzer Dauer gewesen war. Es schien so als hätte Alice genauso reagiert, wie alle anderen im Wohnzimmer. „Ich möchte kein Monster mehr sein. Ich beschloss euch aufzusuchen und als ich euch in Forks nicht fand, folgte ich eurer Spur bis nach Fort Williams. Ich wollte mich erst ganz eures Clans anschließen, doch ich denke und hoffe ich darf vllt. eine Woche euer Gast sein. Wenn euch das recht ist", fragte sie. Natürlich fiel es Esme schwer so eine Bitte abzulehnen, denn das Haus war groß genug für eine ganze Versammlung von Vampiren, doch könnten sie sich um noch einen weiteren Vampir kümmern.
Da wäre die Sache mit Demetri und ihren Söhnen; dann waren Zafrina und Viktoria aufgetaucht und sie musste versuchen ihre Trauer, die die Vergangenheit mit sich brachte, in den Griff zu bekommen. Konnte man Eris denn überhaupt trauen? Denn behaupten konnte jeder viel, aber wer wusste es schon; vielleicht war sie immer noch eine Volturi, die sie ebenfalls – undercover versteht sich – aushorchen sollte. Doch hätte sie die Volturi dann überhaupt erwähnt?
Plötzlich unterbrach die Vampirin, die Alice immer noch nicht hineingelassen hatte, ihre Gedanken , indem sie sich wahrscheinlich nach dem Gestank informierte, der für Esme mittlerweile fast zum Haus gehörte und an den sie sich gewöhnt hatte. Alice antwortete nicht und Esme konnte es ihr nicht verübeln. Auch ihre meist aufgedrehte und fröhliche Tochter machte sich um ihren Mann Sorgen.
Die Situation machte ihnen allen zu schaffen und deshalb wandte sie sich an Carlisle, der in Notfällen meist einen kühlen Kopf bewahren konnte: „Vielleicht solltest du mal nachschauen. Ich mache mir Sorgen, um Alice.“ Auch sie stand auf und wollte nachschauen, wer genau denn nun vor der Tür stand. Zusammen mit Carlisle stellte sie sich hinter Alice in den Eingangsbereich kurz vor dem Wohnzimmer. Eris Casper war eine typische Vampirin, so wie man sie sich in den Kinderbüchern vorstellt. Ihre schwarzen, glatten Haare machten ihre Haut noch blasser. Genauso wie ihre schwarzen, zerschlissenen Klamotten, die aber für einen Nomaden noch gut waren.
Doch auch Eris musterte die Vampirin der Cullens mit Neugier und auch mit ein bisschen Abscheu, was Esme nicht verwunderlich fand. Nicht jeder Vampir konnte verstehen und nachvollziehen, was die Cullens zu dieser Lebensweise leitete, aber Eris schien doch auch einsichtig und offen gegenüber ihnen zu sein. Ihr Wunsch kein Monster mehr zu sein, war schließlich auch der Wunsch mit dem ihre ganze Familie angefangen hatte zu Vegetariern zu werden.
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Viktoria von Baden
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Dez 27, 2011 8:46 am

Nachdem sich Viktoria vorgestellt hatte, tat es ihr schon wieder leid, sie hatte allen ihren Mut zusammen genommen um diese unangenehme Stille zu durchbrechen und doch hatte sie den anderen etwas falsches vermittelt. Nach einer weiteren, schwer störenden Pause, stellte die Vampirin auf dem Sofa sich und die anderen vor. Sie war Alice, die Dame neben ihr Bella und der Herr dahinter Edward.„Hallo ihr lieben Freunde. Ich hoffe wir stören nicht. Ich darf euch doch mit Viktoria bekannt machen?! Ich habe sie getroffen, als ich vorhatte euch zu besuchen, doch euer Haus leer vorgefunden hatte. Da wir euch in Forks nicht mehr finden konnten, habe ich sie begleitet, da ihr nächstes Ziel Schottland war. Zufällig sind wir hier dann auf eure Spur gestoßen und haben euch so jetzt gefunden. Ich hoffe ihr nehmt es mir nicht übel, dass ich euch so überraschend besuche?“, Zafrina schaute so zweifelnd drein, dass Viktoria nicht wusste, ob sie nicht besser wieder gehen sollte. Schnell antwortete die kleine Schwarzhaarige: „Natürlich nicht. Wir freuen uns immer über Besuch, wie überraschend er auch sein mag, das weißt du doch!“ Zafrina erkundigte sich schnell nach den anderen Familienmitgliedern und bekam eine eher schlechte Antwort, der Tracker der Volturi hatte sie gefunden und die anderen wollten ihn jetzt wahrscheinlich abhalten näher herzukommen.
Nachdem Alice ausgesprochen hatte, betrat eine freundliche Vampirin den Raum. „Schön, dass du uns wieder besuchst“, meinte sie und ging auf Zafrina zu, um sie in eine enge Umarmung zu ziehen, „ich freue mich sehr dich endlich wieder zu sehen, aber wo hast du Senna und Kachiri gelassen? Ihnen ist doch nichts zu gestoßen, oder?“ Dann wandte sie sich Viktoria zu und lächelte sie mit ihrem herzlichsten Lächeln an. „Herzlich Willkommen, Viktoria! Fühl dich, wie zu Hause!“ Zu Hause, da musste sie lächeln. Zu Hause, ein Wort das sie sofort mit Freude verband. Es erhellte sie von innen heraus. Nun wurde ihre Freundin auch von Alice umarmt und diese meinte zu Vikki: „Keine Sorgen, solche Aktionen sind nicht alltäglich.“ Ganz glauben konnte sie ihr das nicht, doch wollte sie einfach mal nicht an das Schlimmste denken. Bella ging zu Edward und die beiden verschwanden aus dem Wohnzimmer. Währenddessen klingelte es und Alice lief zur Türe, durch die sie gerade selbst noch gegangen war.

Vor der Tür wartete eine Vampririn, die die übrigen vier, verbliebenen anscheinend nicht kannten. Als die kleine Dame fragte, wer das vor der Tür sei, antwortete die Fremde fast schon unfreundlich, dass sie Eris Caspar hieß und zu den Cullens wollte. Darauf wollte sie sofort wissen, ob Alice überhaupt eine Cullen war und erklärte noch schnell: „Ich wollte mich mit euch über eure Art... zu leben unterhalten. Diese Geschichte mit dem Tierblut. Ich will mehr darüber wissen, sehen wir ihr es schafft damit zu leben. Ich hörte bei den Volturi von euch.“ So erklärten sich wahrscheinlich diese topasfarbenen Augen, doch bevor sie weiter denken konnte beachtete sie Esme. Sie setzte sich zusammen mit einem Mann auf einen Sessel und ihr Gesicht zeigte fast schon Verzweiflung. Viktoria tat das Leid, denn sie wusste sie hatte ganz sicher etwas damit zu tun und deshalb lies sie sich mit ihrer Gabe sympathischer werden und so entspannte sie das Gesicht der Cullen wieder etwas. „Ich möchte kein Monster mehr sein. Ich beschloss euch aufzusuchen und als ich euch in Forks nicht fand, folgte ich eurer Spur bis nach Fort William. Ich wollte mich erst ganz eurem Clan anschließen, doch ich denke und hoffe ich darf vlielleicht eine Woche euer Gast sein. Wenn euch das recht ist", flüsterte Eris vor der Tür. Eris war eine unsympathische Vampirin, denn Vikki spürte wie sie sie beobachtete und dann auch noch fragte, was hier so stinke. Um Einlass bitten, aber sie über Gerüche beschweren, dass waren die Richtigen! Natürlich antwortete Alice nicht, wer würde auch schon auf eine so törichte Frage antworten, deshalb fragte die Fremde noch, wie die schwarzhaarige denn heiße. „Vielleicht solltest du mal nachschauen. Ich mache mir Sorgen, um Alice.“, hauchte Esme ganz leise. Gemeinsam standen sie auf und liefen ebenfalls zur Tür. Zafrina setzte sich auf das Sofa und sie selbst ging hinüber zum Fenster und blickte in den schönen Garten, durch den sie gelaufen waren.

Ohne dem Gespräch weiter zu folgen und nur mit der Erkenntnis, dass der männliche Vampir Carlisle hieß und dieser Geruch von Freunden der Cullens kam, schaute sie in die Mitte des Wohnzimmers, als Alice, Esme, Carlisle und Eris herein kamen. Davor hatte sie sich damit auseinander gesetzt, dass sie hier wahrscheinlich schon in wenigen Minuten gehen müsste. Zafrina war da, Eris wollte länger bleiben und dann hatten sie Probleme mit den Volturi, da wollte Vikki sie nicht stören. Würden sie sie um Hilfe oder etwas anderes bitten, würde sie sie niemals im Stick lassen, doch sie wollte nicht das fünfte Rad am Wagen sein...
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Zafrina the first
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Fr Dez 30, 2011 9:21 am

Als Antwort auf ihre Fragen schüttelte Alice gleich den Kopf. „Natürlich nicht. Wir freuen uns immer über Besuch, wie überraschend er auch sein mag, das weißt du doch!“ Sie begrüßte auch gleich Viktoria und stellte die anderen Cullens vor. Zafrina lächelte Alice zu, die dann auch ihre andere Frage beantwortete: „Demetri. Er hat uns hier aufgespürt, nachdem er Bellas Schild überwunden hat. Und nun sind Seth und Jasper höchstwahrscheinlich bei ihm und wollen Emmett stoppen, der es auf Demetri abgesehen hat.“ Alice schüttelte resignierend den Kopf. „Es ist gut, dass ihr nun hier seid, ich denke, Demetri wird nicht näher an unser Haus herankommen.“ Zafrina nickte ernst. Wenn die Volturi hier waren, war es nicht verwunderlich, dass Alice, Edward und Bella und auch die Anderen etwas Abwechslung gebrauchen konnten. Bevor Zafrina jedoch etwas auf Alice Antwort erwidern konnte, kam Esme und ihr nachfolgend Carlisle ins Zimmer. Ihr Gesicht hellte sich auf, als sie Zafrina und Viktoria erblickte. Sie schritt gleich zu Zafrina und umarmte sie. „Schön, dass du uns wieder besuchst“, rief Esme und streckte sich um Zafrina zu umarmen. Zafrina musste beinahe lachen, wie die Vampirin sich strecken musste, um zu ihren Schultern zu kommen. „Ich freue mich sehr dich endlich wieder zu sehen, aber wo hast du Senna und Kachiri gelassen? Ihnen ist doch nichts zu gestoßen, oder?“ Zafrina schüttelte schnell den Kopf und lächelte Esme beruhigend an. „Nein, nein, du brauchst dir keine Sorgen um die Beiden zu machen. Ich dachte nur, es wäre mal wieder an der Zeit euch zu besuchen. Seit damals mit der Zeugensache haben wir uns schon lange nicht mehr gesehen und da dachte ich, es wäre mal wieder schön euch zu sehen. Senna und Kachiri haben sich aber dazu entschlossen im Regenwald zu bleiben.“ Ich hoffe nur sie machen sich keine Sorgen, da ich ja schon länger, als geplant weg bin, fügte Zafrina in Gedanken noch dazu. Eigentlich hatte sie vorgehabt nur ein paar Tage bei den Cullens zu bleiben. Zafrina seufzte und verschwand in Gedanken zu ihren beiden Schwestern, die im Regenwald bestimmt sehr gut ohne sie zurecht kamen und sich bestimmt keinerlei Sorgen um sie machten. Zafrina schüttelte den Kopf. Ein neuer, fremder Geruch brachte sie dann wieder ganz zurück in die Gegenwart und wieder zurück in das Wohnzimmer, in dem sie immer noch stand. Das laute Geräusch der Klingel durchbrach die Stille und Alice eilte sogleich zur Türe. Zafrina setzte sich auf eines der Sofas und wartete gespannt darauf, mit wem Alice bestimmt gleich zurückkehren würde.

Es war eine weitere Vampirin, die ihren Weg zu den Cullens gefunden hatte. Sie stellte sich als Eris Caspar vor. „Ich wollte mich mit euch über eure Art... zu leben unterhalten. Diese Geschichte mit dem Tierblut. Ich will mehr darüber wissen, sehen wir ihr es schafft damit zu leben. Ich hörte bei den Volturi von euch.“ Zafrina konnte es gut verstehen, dass die Fremde neugierig über die Lebensweise der Cullens war. Nicht viele Vampire schafften es, sich nur von Tierblut zu ernähren. Überhaupt waren die Cullens der einzige Clan, den sie kannte, der diesen Lebensstil erfolgreich anwandte. Eris fuhr fort: „Ich möchte kein Monster mehr sein. Ich beschloss euch aufzusuchen und als ich euch in Forks nicht fand, folgte ich eurer Spur bis nach Fort William. Ich wollte mich erst ganz eurem Clan anschließen, doch ich denke und hoffe ich darf vielleicht eine Woche euer Gast sein. Wenn euch das recht ist.“ Zafrina konnte die Vampirin wirklich gut verstehen. Vor allem die noch jüngeren Vampire taten sich schwer mit der Lebensweise und dem Gefühl ein Monster zu sein, da man ja immerhin den Menschen das Blut aussaugten. Dem neuen Ankömmling war anscheinend nun ein Geruch aufgefallen, den Zafrina davor gar nicht bemerkt hatte, doch jetzt, wo die andere Vampirin es anmerkte, bemerkte auch sie den Geruch. Er kam ihr allerdings bekannt vor. Als sie Nessie kennengelernt hatte, war ein ähnlicher Geruch bei den Cullens gewesen. Es waren die Gestaltenwandler, die so rochen und Zafrina nahm an, dass das An Seth lag, der wie Alice vorher erwähnt hatte wohl auch nach Fort Williams gekommen war. Zafrina war nun doch neugierig, ob noch mehr von dem Rudel mit den Cullens umgezogen waren, doch sie wollte ihre Freunde damit jetzt nicht stören. Erst sollten sie sich um ihren neuen Gast kümmern.
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Eris Casper
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Jan 01, 2012 8:59 am

Eris folgte den Vampiren ins Wohnzimmer.
Die kleine Vampirin hatte sich als Alice vorgestellt, die Frau mit dem verzweifelten Blick, den sie immer wieder zu überspielen versuchte, war Esme und ihr Gefährte hieß Carlisle.
Die Szene im >Wohnzimmer behagte Eris nicht wirklich. Überall waren andere Cullens und soweit Eris das beurteilen konnte, 2 weiter Gäste.
Der eine Gast stammte wohl von sehr weit weg, denn irgentwas an dieser Frau war fremd für sie. Außerdem war sie wirklich einschüchternd, jedenfalls für jemanden mit Eris Größe. Die zweite Rotäugige sah weniger fremd, dafür aber auch weniger sympathgisch aus.
Eris hört zwar Teile des Gespräches, doch wirklich interessieren tat sie das nicht. Stattdessen hörte sie sich lieber die Erklätrung für den Geruch, der so in der Nase biss, an. Freunde der Cullens würden diesen Gestank verbreiten, aber sie wären im Moment nicht hier. Ein Glück, dachte Eris. WEnn die in Wirklichkeit auch so stinken. Sie betrachtete weiter die Szene. Die Cullens umarmten und begrüßten die große Vampirin und ris hörte, dass ihr Name wohl Zafrina lautete. Die Andere war wohl auch für die Cullens fremd. Sie sah sich im Zimmer um. Alles war groß und hell. So gar nicht wie sie sich ein Haus voller Vampiren vorgestellt hätte. Es war sehr offen geschnitten und hell und freundlich eingerichtet. Sie trat ans Fenster und sah in den großen Garten hinter dem Haus. Zugegeben, es war wunderschön hier.
Doch gleichzeitig spürte sie, dass es Probleme bei den Cullens gab. Es war wohl nicht die beste Zewit für Besucher. Eris war unwillkürlich zum Fenster getreten und drehte sich jetzt wieder in das Zimmer und da sie es. Die Blicke die Esme und Carlisle tauschten- so voller Liebe. Sie merkte der Vampirin, die auf merkwürdige Weise wie eine Mutter wirkte, an, dass sie total kaputt und geschafft war. Sie merkte auch, dass sie sie niemals fortschicken würde, wenn sie um Gastfreundschaft biten würde. Dafür war sie wahrscheinlcih viel zu freundlich.
Das war der Moment, in dem EWris entschied ncith bei den Cullens zu bleiben.
Sie wollte nicht, dass sie sich wegen ihr zuviel Mühe machten. Sie wusste, dass sie hier nicht her passte. Natürlich wollte sie kein Monster sein, aber sie war für sowas nicht geschaffen. Im Raum lag so viel Vertrauen, Einverständnis und Liebe...
Das kannte Eris einfach nicht. Ihr wurde beusst, dass so sehr sie es auch hasste allein zu sein, sie es noch weniger mochte, sich auf andere wirklich einzulassen, ihn zu vertrauen. Sie kannte diese Welt nicht. Ihr wurde bewusst, dass sie in diese Welt gar nicht wollte.
So niederschmetternd es war, sie musste wohl oder über einen anderen Weg finden, ihr Seelenheil zuwahren. Sie würde bestimmt noch ein paar Tag in der Nähe bleiben und vllt. irgentwo jagen, aber nicht in Fort Williams. Wie sie so ans jagen dachte, wurde ihr bewusst, dass sie bestimmt schon eine Woche nichts mehr gegessen hatte. Sie sah sich im Zimmer um und tatsächlich stand dort an der Wand ein Spiegel. Sie sah hinein und wirklich, ihre Augen waren fast koplett schwarz. Und da meldete sic auch dieses Brenne im Hals, dass sie erfolgreich verdrängt hatte. Sie konzentrierte sich darauf, nicht darau zu achten und ballte die Hände zu Fäusten.
Eris räusperte sich: "Ich bin mir sicher ihr seid eine wundervolle Familie und lbtr ein tolles Dasein. Doch ich glaube so ganz passe ich hier nicht hin. Das is nichts gegen euch, doch ich glaube ich geh jetzt lieber. Ich werde jagen und mich dann vllt. noch 5 tage in der Umgbung aufhalten, doch nicht bei euch. ICh denke, nein ich weiß, dass ich diese Art zu lben nie zu meiner machen kann. Ich hoffe ihr versteht das. Ach und is es üpberhaupt ok für e; wenn ich hier in der Nähe jage?"
Sie sah in die Runde.

(sry. is n bissl kurz ;D )
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Jan 02, 2012 3:04 am

Edward (eigentliche Rollen: Esme, Jake und Letizia)

Kurz nachdem Edward sich an das Fenster gestellt hatte, klopfte es an der Tür, doch er bekam dies nicht wirklich mit. Erst als seine wunderschöne Ehefrau aufstand und zur Tür lief, um den Gästen zu öffnen, holte es ihn aus seinen verwirrten Gedankengängen in die Gegenwart zurück. Noch bevor die beiden Vampirinnen in das Wohnzimmer traten, wusste er natürlich, wer kam.
Es schien so als würde Zafrina ihnen wieder einen Besuch abstatten und sie war nicht allein, aber zu seiner Verwunderung waren es nicht die beiden anderen Amazonen, sondern eine Fremde, die sich ihnen nach einer unangenehmen Schweigeminute, als Viktoria vorstellte. Normalerweise mochte Eddi es nicht in den Gedanken anderer rum zuschnüffeln, aber bei Fremden machte er eine Ausnahme. Allerdings fand er keine bösen Absichten in den Gedanken der fremden Vampirin. Sie war eher nervös und machte sich Sorgen, ob sie hier überhaupt Willkommen war.
Danach meldete sich Zafrina zu Wort und schilderte ihren Umweg zu den Cullens und wie sie Viktoria getroffen hatte. Die Amazone wollte außerdem wissen, wieso sie alle so betrübt und angespannt in der Ecke standen und Alice gab ihr Antwort. Seine Schwester erklärte, dass Demetri aufgetaucht war und Seth und Jasper dabei waren, Emmett auszuhalten den Volturi anzugreifen, denn das könnte sehr große Folgen mit sich bringen, die bis zur Auslöschung des ganzen Cullenclans führen konnte und da würden auch keine Zeugen mehr helfen.
Kaum hatte er diesen Gedanken beendet, kamen Esme mit Carlisle ins Wohnzimmer. Wie nicht anders zu erwarten ging sie sofort lächelnd auf Zafrina zu und begrüßte sie umarmend und danach hieß sie auch Viktoria Willkommen.
Der Gedankenleser schweifte mit seinen Gedanken wieder ab, bis er gerufen wurde. Er blickte zu seiner Mutter, die ihn besorgt anblickte: Was ist passiert? Geht es ihnen gut? Als er sich ihre Gedanken anhörte, war er überrascht, wie schlecht es ihr ging. Anscheinend hatten Carlisle und sie gerade ein ernstes Gespräch gehabt und er wünschte ihr von ganzem Herzen, dass sich ihre Trauer bald legte. Vielleicht sollte er sie später mal darauf ansprechen, doch mit Sicherheit hat Carlisle ihr schon viele Sorgen abgenommen.
Doch weiter kam er mit seinen Gedanken nicht, denn nun wurde er wieder gerufen, doch von einer Stimme, die er eher seltener hört. Es war seine Frau, die sich wieder neben ihn gestellt hatte und seine Hand nahm. Alice wird das hier schon hinkriegen, aber ich brauche mal eine Pause. Kommst du mit? Vermutlich war die Idee gar nicht schlecht. Auch er konnte eine kleine Pause brauchen. Ein weiteres Mal ertönte die Türklingel und der Geruch verriet ihm, dass der Vampir draußen ebenfalls fremd war und bevor er auch von diesem gesehen wurde, konnten sie besser jetzt verschwinden.
Als könnte Bella nun seine Gedanken hören, zog sie ihn durch die Terrassentür und das letzte was er hörte, war Alice, wie sie die Tür aufmachte. Zusammen mit seiner wundervollen Frau lief er immer noch Händchen haltend durch den Wald. Sofort ging es ihm ein bisschen besser, denn das Laufen machte seinen Kopf frei und es fiel ihm leichter Gedanken zu ordnen.
Plötzlich hielt Bella neben ihm an und brachte ihn so auch zum Stehen. Seine Frau hob ihre warme Hand und fuhr seine Wangenknochen nach und er konnte nicht anders als sie mit seinem unwiderstehlichen, schiefen Lächeln anzulächeln. Vorsichtig beugte er sich hinunter und küsste seine bessere Hälfte. Zuerst sanft und vorsichtig und dann leidenschaftlicher. Und immer wieder musste er innerlich lächeln, denn genau diese atemberaubende, wunderschöne, liebe Frau würde er für den Rest seines Lebens, nein Daseins, küssen dürfen.

tbc.: Fort William – Außerhalb – Der Wald


(((Ich hoffe der nächste Post wird etwas länger)))


Zuletzt von Storyteller am Mo Jan 02, 2012 3:05 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : Formatierung)
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Jan 02, 2012 6:33 am

Viktoria betrachtete die Neue, diese sagte aber schon bald, dass sie doch nicht richtig für die Lebensform der Cullens sei. So überlegte auch sie, goldene Augen durch Tierblut...Plötzlich lief Alice aus dem Zimmer und sie hörte leise die Tür aufgehen. Ihr Lebensgefährte und noch ein Vampir waren wieder gekommen. Kurze Zeit später liefen die drei herein und nachdem sie Zafrina begrüßt hatten trafen sich die Blicke des Blonden und der von Viktoria.

Ganz am Anfang, als sie die Augen aufgemacht hatte, hatte sie ihn gesehen. Er zog sie schroff hoch und meinte, dass sie sich nicht so anstellen sollte. Sie war nun ein Vampir und hatte auf ihn zu hören. Er sei Major Jasper Whitlock!

Langsam tastete sie die Fensterbank hinter sich ab, doch sie würde nicht schnell genug flüchten können. 7 Vampire waren zu viele. Die pure Angst stieg in ihr auf, schlimmer als je zuvor. Sie ging auf die Knie, senkte ihren Kopf und murmelte zuerst: „Gott schütze mich!“ Dann sprach sie lauter: „Mister Whitlock, es tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie hier wohnen und damals, dass wollte ich auch nicht...“ Wäre sie ein Mensch gewesen, hätte sie angefangen zu weinen. Sie spürte wie hinter ihr, durch die Scheibe, etwas Sonnenlicht fiel, dass sich durch die Baumkronen schmuggelte. Ob das ein Zeichen Gottes war, war es ein Zeichen dafür, dass sie nichts zu befürchten hätte? Sie merkte, dass Eris, Zafrina, Alice, Esme, Carlisle, der braunhaarige Vampir und der Major sie anschauten. Wussten sie nichts von seiner Vergangenheit, oder wussten sie alles?, fragte sich Viktoria.

„Ihr dürft niemals die Kontrolle über euch verlieren! Die Kontrolle ist das Wichtigste was ihr überhaupt noch habt. Seit ihr auch nur einen Moment unkontrolliert, kann das euer Todesurteil sein!“, so schrie er uns vor der Jagd an, wir sollten ihm Gehorchen, dass war das Einzige was ihr noch wichtiger war.

Sie wollte ihren Kopf heben, doch hatte sie Angst, was sie erwarten würde. Es war ruhig um sie herum, niemand sprach etwas, vielleicht dachte auch niemand etwas. Sie warteten alle auf die Reaktion von Jasper, dem der sie töten könnte, oder der der sie retten könnte-genau diese Antwort stand für Viktoria noch in den Sternen! Sie flüsterte noch einmal: „Gott schütze mich!“
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Jan 02, 2012 7:50 am

cf: Hogwarts ; Außerhalb ; der verbotene Wald

Ohne Bedenken trat Emmett in das Haus. Warum sollte man Bedenken haben, wenn man nach Hause kam? Aus diesem Grund überraschte es ihn als Jasper einen Schritt hinter ihm zurück blieb und ins Stocken gerät.
„Was ist …“, Emmett wollte ihn gerade fragen was den passiert war, doch dann trat ihm ein Gemisch aus verschiedenen Gerüchen in die Nase, noch bevor er wirklich in das geräumige Wohnzimmer blickte.
Genau vor seiner Nase stand Zafrina, normalerweise wäre nun ein Lächeln auf die Lippen des Cullens getreten wenn er seine alte Verbündete so überraschend in seinem Wohnzimmer vor treffen würde, doch er war so überrascht über die beiden anderen fremden Gerüche im Haus, dass ihm das Lächeln nicht ganz gelingen mochte. Er bemerkte wie Jasper die alte Freundin kurz zur Begrüßung umarmte.
Emmett trat zu seinem Bruder und Alice an die Seite, denn der Major schaute eine andere Frau an.
Kein besonders vertrauter Anblick, denn wenn Alice in seiner Nähe war, war es selten das er jemanden anderem, vor allem einer anderen Frau seine Aufmerksamkeit schenkte. Doch nun starrte er die dunkelhaarige Vampirin an und Emmett folgte unweigerlich seinem Blick.
Sie hatte vom Blut getränkte rote Augen und schaute Jasper ebenso überrascht an. Sah er eine Spur der Furcht in ihren Augen, oder hatte er sich bloß versehen?
Etwas im Hintergrund sah er eine andere, fremde Vampirin. Sie hatte schwarze, kurze Haare und sie schien sich offenbar gerade von Esme, Carlisle und Edward verabschieden die sich ebenfalls im Wohnzimmer aufhielten.
Was wollten diese beiden Frauen hier? Sofort warf Emmett „seinen Eltern“ einen Blick zu, sie schienen locker mit den beiden Fremden umzugehen, daher schien keine Gefahr von ihnen auszugehen. Wenn es anders gewesen wäre, wäre Emmett von einem Kampf in den nächsten gestürzt, so fragte er sich nur was sie alle hier wollten und warum diese dunkelhaarige Vampirin Jasper immer noch unverwandt ansah.
Vielleicht waren sie sich nicht fremd, Jasper hatte eine lange Vergangenheit, war vielen begegnet, aber eigentlich waren doch alle tot die er je kannte? Außer Maria, Charlotte und Peter – Emmett hatte nicht gedacht das noch mehr aus den alten Armeen überlebt haben könnten. Dafür hatte sein Bruder doch eigentlich immer gesorgt.
Vielleicht kannten sie sich also doch nicht? Aber doch, irgendetwas musste zwischen ihnen vorgefallen sein, sonst wäre Jasper nicht so verblüfft.
Emmett überbrückte die wenigen Zentimeter zu Jasper und flüsterte ihm so leise ins Ohr, dass nur Jasper und höchstens noch Alice ihn verstehen konnten: „Kennst Du die etwa?“, fragte er stockend – aber er nahm nicht an das Jasper ihn beachten würde. Seine Familie beachtete ihn oft nicht, wenn er nichts „vernünftiges beizusteuern konnte“ wie Edward es immer so gehoben ausdrückte.

Emmett fragte sich ob er die beiden Fremden begrüßen sollte, oder sie fragen wer sie sind und woher sie kommen. Aber immerhin lebte er hier und sein Zuhause war kein Durchfahrtsheim für alleinstehende Vampire, deswegen sah er die beiden Frauen fragend, beinahe auffordernd an, lief an die gegenüberliegende Sofaecke zu Edward, Esme und Carlisle und lehnte sich an eine der weißgetünchten Wände.
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Jan 02, 2012 8:49 am

cf: Quileute Quartier - Seths Zimmer

In seiner menschlichen Form hatte er natürlich länger für den Weg zurück zu den Cullens gebraucht. Aber es tat gut auf zwei Beinen zu laufen.
So hatte er wenigstens seine Gedanken für sich. Er fragte sich, ob Jacob immernoch mit Nessie im Wald war. Die Prägung war schon etwas verrücktes. Ob es wohl für ihn selbst auch irgendwo seine Auserwählte gab? Er war 19 und hatte mittlerweile nichts mehr gegen eine Freundin einzuwenden, doch machte es wirklich Sinn wenn er nicht geprägt war? Die Vorstellung zu einem zweiten Sam zu werden gefiel ihm überhaupt nicht. Darum hatte er sich von den Mädchen in LaPush immer Fern gehalten, auch wenn er gemerkt hatte, dass sie ihm gegenüber nicht abgeneigt waren. Er wollte keine Beziehung eingehen mit dem Wissen, dass er sie wieder verlassen würde, so bald die wahre und Einzige auftauchte. Doch was war, wenn sie niemals auftauchen würde. Er seufzte. Er mochte es gar nicht sich darüber Gedanken zu machen, aber wenn er ehrlich zu sich selbst war, hatte er diese Gedanken schon länger. Doch sie brachten ihn nicht weiter. Es war immer wieder das selbe. Er drehte sich im Kreis. Also brachte es nichts, darüber zu spekulieren.

Schließlich war er vor dem Haus der Cullens angelang. Er stockte kurz und rümpfte die Nase. Diese Gerüche waren ihm nicht vertraut. Es waren andere Vampire im Haus. Er biss die Zähne zusammen und eilte sich rein zu gehen. Vielleicht war Demetri nicht der Einzige Volturi der hier war. Er nahm den Geruch von Edward und Bella wahr. Sie mussten nur wenige Minuten vor ihm hier lang gekommen sein.
Seth betrat das Wohnzimmer und erblickte sofort Carlisle, Esme und Emmett die zusammen standen. Emmett lässig wie immer gegen die Wand gelehnt. Danach fiel der Blick des Gestaltenwandlers auf die Neuankömmlinge. Da war Zafrina. Eine Derjenigen, die die Cullens damals unterstützt hatte als es um die Bestätigung von Renesmee vor den Volturi ging. Was wollte sie hier? Gab es Probleme von denen sie noch nichts wussten. Wollten die Volturi doch angreifen? Und wer waren die andern beiden Frauen. Sie schienen nicht zusammen zu gehören. Beide hatten genau wie Zafrina rote Augen. Die eine sah Jasper mit weit geöffneten Augen an. Sie schien irgendwie... Angst vor ihm zu haben. Seth wurde das Gefühl nicht los, das er hier gerade etwas Fehl am Platz war. Er bahnte sich seinen Weg langsam zu Emmett und flüsterte - obwohl ihn auch so jeder hören konnte - "Was ist denn hier los?"
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Eris Casper
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mo Jan 02, 2012 10:25 am

Eris warete auf eine Antwort und konnte auf Grund der Reaktion der Vampire ablesen, dass sie besser nicht hier jagte.
"okey, okey ich werde nicht hier jagen, aber England geht oder?" Zustimmendes Gemurmmel, als plötzlich neue Vampire herein kamen.
Ein blonder Vampir, der der einen Fremden unverkennbar Angst machte. Ein riesiger Vampir und ein großer Junge traten ein.
Dieser Junge- er sie musste es so sagen, stank erbärmlich. Er stank nicht nur, er verursachte soviel Misstrauen in ihr, dass sie unweigerlich laut auf knurrte. Sie begab sich unverzüglich in Angriffsstellung und fauchte den Kerl an.
Sofort drehten sich alle zu ihr um. Der große Vampir sprang auf sie zu un packte sie von hinten. Er war unglaublich stark, selbst sie konnte sich nicth wehren. "Was immer ihr hier in eurem Haus habt. Es ist mir egal, ob er euer reund ist oder nicht. Er ist nicht normal, selbst für ein Haus voller Vampire nicht.", zischte sie.
Sie versuchte sich aus dem Klammergriff zu wenden, aber sie schaffte es nicht. Sie knurrte noch lauter auf.
Die anderen der Cullens hatten sich schützend vor den Jungen gestellt und betrachteten sie mit einem bitterbösen Blick. jeder von ihnen hätte ihn verteidigt. Ih ging auf, dass sei hier mit so einer Haltung nicht weiter kam. Sie entspannte sich körperlich.
"lass mich los und ich verschwinde ohne Aufsehen.", versprach sie. "Wirklich".
Sie schloss die Augen. "Lass mich bitte los, sofort!"
Zögernd lies der Riese sie los und Eris lief langsam an der Wand zum Ausgang.
Dabei hielt sie die Luft an.
Vor der Tür drehte sie sich noch einmal um und sah die Cullens, alle immer noch in Verteidigungshaltung, an. "hat mich gefreut".
Sie lächelte leicht, sah weiter zu dem Jungen und betrachtete ihn abschätzend. Ein Mensch, das war er wohl nicht, wäre wahrscheinlich in Tränen ausgebrochen.
Mit diesem Gedanken verschwand sie durch die Tür der Cullens und lies den Geruch hinter sich.

(Hoffe geht so. Sorry Seth ;D )

tbc: England ; London ; Innenstadt

~Edit by Emmett: tbc bitte nicht vergessen~


Zuletzt von Emmett Cullen am Do Jan 05, 2012 6:52 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : tbc hinzugefügt)
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Jan 04, 2012 11:39 am

Die fremde Vampirin, die direkt vor der Türschwelle stand, schien Alice‘ Anblick nicht zu erwarten, denn sie riss erschrocken die roten Augen auf. Während die neu angekommene so geschockt da stand, hatte Alice Zeit, sie sich ein bisschen näher anzusehen. Sie sah nicht so aus, als ob sie sich viel in der Zivilisation aufhalten würde. Die zerrissene Jeans, das alte Top, die zerzausten Haare mit den Zweigen in ihnen und auch die ziemlich kaputten Schuhe wiesen auf jeden Fall nicht darauf hin – in der Stadt würde man sie schief ansehen. Allerdings wirkte sie nicht sonderlich gefährlich, eher neugierig und vielleicht auch ein bisschen verwirrt, aber da das die meisten Vampire waren, die auf die Cullens stießen, machte sich die kleine Cullen keine Sorgen. Jasper hätte sich Sorgen gemacht, nur für den Fall. Alice blickte an der Vampirin vorbei in den Wald, der ein paar Kilometer weiter vorne lag. Er schien dunkler zu sein als die anderen, gefährlicher, und wieder keimte die Angst in Alice auf. Alles, was sie wollte, war, dass er wieder zurück kehrte, und das schnell. Und unversehrt! Doch je mehr sie hoffte, dass sie seine Gestalt aus dem Wald kommen sehen würde, desto unwahrscheinlicher wurde es. Als die Neue zu sprechen anfing, schnellte Alice‘ Blick wieder zu ihr und sie sah sie neugierig an. „Hallo“, sagte sie freundlich. „Mein Name ist Eris. Eris Casper, und ich wollte mich mit euch, also den Cullens...“, Eris zögerte und nahm Alice misstrauisch in Augenschein. „Du bist doch eine Cullen, oder?“ Alice nickte freundlich und musste über diese Frage ein bisschen lächeln. Natürlich war sie eine Cullen, warum sollte sie denn sonst hier wohnen? „Ich wollte mich mit euch über eure Art... zu leben unterhalten. Diese Geschichte mit dem Tierblut. Ich will mehr darüber wissen, sehen wir ihr es schafft damit zu leben. Ich hörte bei den Volturi von euch...“ Alice sog erschrocken die Luft ein und machte einen Schritt ins Haus hinein. Die Volturi! Noch eine von ihnen! Einen Moment verspürte sie den Drang in Kampfstellung zu gehen und einfach abzuwarten, bis die Volturi angreifen würde, und hoffen, dass sie ihr nicht allzu viel von ihren Kampftechniken beigebracht hatten. Doch ihre Sorge war unbegründet, denn Eris hob abwehrend die Hände und versicherte ihr, dass sie keine Angst zu haben brauche. Sie wäre nur eine kurze Zeit bei ihnen gewesen und wollte nun eine andere Lebensweise ausprobieren, kein Monster mehr sein. „Ich beschloss euch aufzusuchen und als ich euch in Forks nicht fand, folgte ich eurer Spur bis nach Fort Williams. Ich wollte mich erst ganz euren Clan anschließen, doch ich denke und hoffe ich darf vielleicht eine Woche euer Gast sein. Wenn euch das recht ist!“ Nun war Alice froh, dass sie nicht schnell genug war, um in Angriffshaltung zu gehen. Vampire, die es mit der vegetarischen Lebenshaltung probieren wollten, waren bei ihnen natürlich herzlich Willkommen. Das bedeutete schließlich, dass viele Menschen am Leben blieben. Viele, die es wirklich verdient hatten, die Familie hatten und Freunde, die sie vermissten, wenn sie plötzlich verschwanden. Was ihre Freunde wohl gesagt hatten, als sie damals von einen auf den anderen Tag in eine Psychiatrie geschickt wurde? Hatte sie überhaupt Freunde gehabt? Das alles waren Fragen, die sie sich viel zu oft stellte und die sie niemals würde beantworten können. Und so sehr sie wollte, dass Menschen am Leben blieben, wusste sie nicht, wie sie mit drei Besuchern und der Sorge, dass drei Leute ihrer Familie verletzt werden könnten, leben sollte. Doch wie sollte sie Eris das sagen? Gerade weil sie wirklich froh war, dass es noch jemanden gab, der so leben wollte wie sie es taten. Bevor Alice Eris eine Antwort geben konnte, wechselte diese auch schon das Thema: „Verzeihung. Ich will nicht neugierig sein, aber was ist DAS?“ Alice sah sie einen Moment verwirrt an, bevor sie realisierte, dass sie den Gestank der Wölfe meinte. Seth und Jacob waren schon so lange bei ihnen, dass sie sich fast an den Geruch gewöhnt hatte. Allerdings war sich Alice nicht sicher, ob sie der Vampirin von den Gestaltwandlern erzählen sollte. Die meisten Vampire, die von den Wölfen wussten, hatten bei der ersten Begegnung nicht sonderlich gut reagiert, und da Eris schon verwirrt genug war… Doch da hörte sie bereits Carlisle und Esme sich näher; Sekunden später standen sie hinter Alice. „Wie wäre es, wenn du erst einmal mit rein kommst?“, schlug Alice schließlich vor, und die anderen scheinen damit einverstanden.

Als erstes fiel Alice auf, dass Bella und Edward verschwunden waren. Sie seufzte leise. Am liebsten würde sie nun auch verschwinden, doch das ging natürlich nicht. Und da! Plötzlich war da die Vision, auf die sie die ganze Zeit gehofft hatte: Jasper war auf dem Weg zu ihnen, er lief so schnell, dass seine Umgebung vor seinen Augen hätte verschwimmen müssen, doch natürlich war dem nicht so… Alice schoss aus dem Wohnzimmer und öffnete in exakt dem Moment, als er vor der Tür ankam. Und dann schloss er sie endlich wieder in die Arme, zog sie fest an sich und Alice klammerte sich fest an Jasper. Sie sog seinen Duft ein und ihr war fast schwindelig vor Erleichterung, dass er anscheinend ohne Verletzungen davongekommen war. Endlich war er wieder zu Hause! Es schien ihr viel zu kurz, als er sie wieder absetzte und ihr ein liebevolles Lächeln schenkte. Auch Alice musste lächeln, befreit von ihrer Sorge und der wahnsinnigen Liebe, die sie erfüllte, als sie ihm nun in seine dunkelgoldenen Augen sah. Sie liebte ihn so sehr. Sie konnte sich gar nicht mehr vorstellen, wie es wäre, ohne ihn zu sein. Jasper war für sie wie für Menschen die Luft war, zum Leben notwendig und nicht ersetzbar. „Ich weiß ja nicht, wie es dir geht, aber ich bin dafür, dass du dich umziehen gehst…nicht dass du nicht auch so wunderschön wärst…und wir etwas unternehmen?“ Die kleine Cullen lachte. „Na gut, ich beeile mich!“, sagte sie fröhlich. „Und bitte…Lauf nicht wieder weg.“, fügte sie dann leise hinzu, bevor sie die Treppen und in ihr Zimmer hochhuschte.
Oben angekommen machte sie schnell den übergroßen Kleiderschrank auf und stellte sich skeptisch davor. Sie musste unbedingt wieder shoppen gehen – das war alles letzte Saison und in Großbritannien waren sich nicht die gleichen Sachen in. Und da war auch schon das nächste Problem: Was würden sie denn unternehmen? Warum hatte sie nicht gefragt? Alice seufzte und zog dann schließlich eine einfache Bluse und eine dunkle Jeans heraus. Sie gab es nicht gern zu, aber das passte im Normalfall immer.

Schell schloss sie den Schrank wieder und befand sich gerade im Flur, als sie eine der Neuen, Viktoria, etwas sagen hörte. „Mister Whitlock, es tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie hier wohnen und damals, das wollte ich auch nicht...“, sagte sie. Ihre Stimme klang ängstlich, unterwürfig. Alice riss erschrocken die Augen auf. Mr. Whitlock? Angst? Das konnte nur bedeuten, dass Viktoria Jasper als Major in der Vampirarmee kannte!
Als sie wieder im Wohnzimmer ankam, kniete Viktoria vor Jasper auf den Boden und hielt den Kopf gesenkt. Jaspers Blick war unergründlich, doch sie ahnte, dass er nicht glücklich war. Überhaupt nicht. Ihre freudige Stimmung war wie weggeblasen, als sie sich neben Jasper stellte und sanft über seinen Arm strich. Inzwischen murmelte Viktoria wieder etwas vor sich hin, das wie ‚Gott schütze mich‘ klang. Verwirrt sah sie zu ihrem Mann auf. „Du kennst sie.“ Keine Frage, eine Feststellung.
In dem Moment kamen Emmett und Seth ins Wohnzimmer gelaufen. Emmett schien die letzten Augenblicke mitbekommen zu haben und stellte sich neben Jasper. „Kennst du die etwa?“, flüsterte er mindestens genauso verwirrt wie Alice sich fühlte.
Doch bevor Jasper ihnen antworten konnte rastete Eris völlig aus. Sie knurrte Seth ohne ersichtlichen Grund an und Emmett packte sie, damit sie nicht auf ihn losgehen konnte. Ein paar Minuten später hatte sie sich wieder beruhigt, und er konnte sie wieder los lassen. Doch damit schien ihr Besuch für jeden von ihnen von vorbei, denn zu den Cullens gehörten nun mal auch die zwei Wölfe, und wenn sie damit nicht klar kam… Eris verabschiedete sich und Alice murmelte ein leises ‚Auf Wiedersehen‘, bevor sie sich wieder Jasper und Viktoria zuwendete.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Jan 07, 2012 3:44 am

Alice schien sich gefasst zu haben und fragte, ob die Fremde nicht reinkommen wollte, ohne aber nur ansatzweise auf ihre unhöfliche Frage über den Gestank zu antworten. Die Vampire verteilten sich wieder im Wohnzimmer und Eris stellte sich ans Fenster. Genauso, wie Viktoria, schien es so als würde sie nicht wirklich wissen, was sie sagen sollte oder sie machte sich ein Bild von allen und dachte über die vegetarische Lebensweise nach. Wer wusste das schon so genau? Edward hätte es gewusst, aber er und Bella schienen sich eine Pause zu gönnen, so wie Carlisle und sie es getan hatten.
Bald meldete sich Eris zu Wort und entschied sich dafür zu gehen. Sie erklärte, dass diese Lebensform nichts für sie war und es ihr so erschien, als wäre sie fehl am Platz. Natürlich verstand die mütterliche Vampirin dies und respektierte ihre Entscheidung, doch sie wurde das Gefühl nicht los, dass Eris nicht mit der vegetarischen Ernährung klar kommen würde, sondern dass sie die familiärische Atmosphäre, die es in normalen Vampirclanen nicht gab beziehungsweise total untypisch war, nicht verstand. Ein kurzes Leben bei den Volturi war wahrscheinlich ein großer Faktor.
Plötzlich fiel Alice in eine Starre und an dem leeren Blick, konnte Esme erkennen, dass ihre Tochter wieder eine Vision hatte. Für einen kurzen Moment, machte sich sie sich Sorgen, dass etwas Schlimmes passiert war. Dann rannte Alice zur Tür und machte sie auf. Zwei Gerüche breiteten sich im Wohnzimmer aus und die Vampire Mommy konnte nicht anders, als einmal kurz aufzuatmen.
Kurz darauf traten Emmett und Jasper ins Wohnzimmer und automatisch bildete sich ein Lächeln auf dem Gesicht von Esme. Nun gab es weniger Sorgen für sie. Sie wollte sich gerade auf den Weg machen, die beiden zu umarmen, doch auf halbem Wege musste sie stehen bleiben. Viktorias und Jaspers Blicke trafen sich und plötzlich schien die fremde Vampirin, wie ausgewechselt. „Mister Whitlock, es tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie hier wohnen und damals, dass wollte ich auch nicht...“, antwortete sie und selbst Esme hörte die Angst und gleichzeitig auch Disziplin in ihrer Stimme.
Kurz darauf kam Alice, die sich anscheinend umgezogen hatte, wieder die Treppe herunter und stellte sich neben Jasper, nachdem sie Viktoria gesehen hatte, die nun regelrecht auf dem Boden kniete und Gott um Hilfe bat. Auch auf ihrem Gesicht stand Verwunderung, genauso, wie auf dem ihrer und Emmetts, der sich an die andere Seite von Jasper gestellt hatte. „Kennst Du die etwa?“, flüsterte er ihm zu. Somit sprach er die Frage aus, die jeder dachte.
Doch wenn man länger darüber nachdachte, dann konnte es eigentlich nur eine Vampirin sein, die damals unter Jaspers Kommando gekämpft hatte. Schließlich hatte sie ihn nicht nur mit „Mister Whitlock“ angesprochen, sondern ist auf die Knie gefallen und hatte immer noch einen ängstlichen Blick im Gesicht.
Emmett hatte sich nun zu Carlisle und seiner Mutter gestellt und nun konnte sie wenigstens einen ihrer Söhne angemessen begrüßen. Sie flüsterte: „Dass du das ja nicht nochmal machst. Was fällt dir eigentlich ein dich und deine Brüder, nein, deine ganze Familie, so in Gefahr zu bringen?“ Doch gleichzeitig hatte sie ihn in den Arm genommen, um zu zeigen, dass sie nicht wirklich wütend war, sondern einfach nur froh, dass alle heile nach Hause gekommen waren.
Doch plötzlich schoss ihr ein Gedanke durch den Kopf. War Seth nicht auch mit ihnen gelaufen? Erschrocken blickte sie zu Emmett: „Wo ist denn..?“ Aber die Frage erübrigte sich, als Seth kurzer Hand ebenfalls ins Wohnzimmer kam. Er stockte kurz und sein Blick huschte von dem einen, zum nächsten, bis er bei Emmett hängen blieb. Kurz darauf bahnte er sich einen Weg zu Emmett und gesellte sich ebenfalls zu ihnen.
Esme lächelte auch ihn zur Begrüßung an und öffnete den Mund, um ihn noch auf die kalten Pancakes in der Küche hinzuweisen, doch die zweite Fremde, Eris, unterbrach sie dabei, indem sie Seth laut anknurrte und in Angriffsstellung ging. Emmett rannte zur ihr und hielt sie von hinten fest, während Esme, Carlisle, Alice und Jasper, sogar die große Zafrina sich schützend vor den jungen Wolf stellten. Eris knurrte nun noch lauter und wollte sich aus Emmetts eisernen Griff befreien, doch es zwar zwecklos und das bemerkte sie bald auch. „Lass mich los und ich verschwinde ohne Aufsehen. Wirklich. Lass mich bitte los, sofort!“, forderte sie und Emmett ließ sie gehen.
Mit einem kurzen „Hat mich gefreut.“ Verließ sie den Raum und verschwand durch die Tür. Ein bisschen empört war Esme schon über Eris. Schließlich wollte sie hier Gast sein und natürlich hatte die Hausfrau nichts dagegen, doch sie war wirklich unhöflich gewesen. Außerdem kam sie ihr auch nicht wirklich sympathisch rüber, aber die Freunde der Gastfamilie anzugreifen zeugt von wenig Manieren, was überhaupt nicht passte, wenn man mal bedachte, dass sie eine längere Zeit bei den Volturi verbrachte. Bei denen sind gute Manieren schließlich Pflicht, aber sie wollte keine Gedanken mehr daran verschwenden.
Sie schaute auf die Uhr und bemerkte, dass sie in eineinhalb Stunden das Vorstellungsgespräch bei der High School in Fort William hatte. Da sich die Situation ein wenig beruhigt hatte, wandte sie sich nun lächelnd an Seth: „Ich bin froh, dass dir nichts passiert ist. Vermutlich hast du jetzt ziemlich Hunger. Das Essen steht noch in der Küche und der Tisch ist gedeckt.“
Dann ging sie wieder zu Carlisle und gab ihm einen Kuss auf die Wange. „Ich werde mich eben umziehen für das Vorstellungsgespräch nachher.“ Esme gab ihr noch einen Kuss und ging dann zur Treppe. Davor legte sie Jasper nochmal eine Hand auf die Schulter und sagte lächelnd: „Ich bin froh, dass du wieder da bist.“
Jetzt verschwand sie die Treppe hoch und huschte in das Zimmer von ihr und ihrem Ehemann. Sie stellte sich in den Kleiderschrank und suchte sich ein dunkelblaues, knielanges Kleid aus. Darüber zog sie einen schwarzen Blazer. Sie entschied sich für ein paar schwarze Schuhe mit kleinem Absatz und um das Outfit abzurunden noch eine edle Kette mit einem Saphir im Anhänger – natürlich war dieser echt und eines der vielen, wunderschönen Geschenke, die sie von ihrem Lebens…Daseinsgefährten und Ehemann bekommen hatte. Noch ein bisschen Parfüm aufgetragen und schon war sie fertig für das Vorstellungsgespräch.
Da sie sich nicht wirklich schminken musste, ging sie wieder die Treppe runter und stellte sich ins Wohnzimmer zu Carlisle. „Noch hab ich ja ein bisschen Zeit. Vielleicht sollten wir auch gleich ein paar der Kinder mitnehmen, damit du sie während dem Vorstellungsgesprächs gleich in der Schule einschreiben kannst. Was meinst du? So könnten wir ein bisschen Zeit sparen und alle würden mal mehr von der Stadt sehen. Wir hocken schon viel zu lange im Haus.“
Ohne wirklich auf die Antwort zu warten, da sie noch eine halbe Stunde hatte, bis zum Vorstellungsgespräch, wandte sie sich lächelnd an ihre Kinder: „Ich muss gleich zu einem Vorstellungsgespräch und hab mich gefragt, ob einer von euch mitkommen möchte. Schließlich hattet ihr doch schon vorgeschlagen in die Schule zu gehen. Dann könnten wir euch gleich in die High School einschreiben. Was haltet ihr davon?“ Aufgeregt wartete sie auf die Antwort der anderen und nahm währenddessen Carlisles Hand.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Jan 08, 2012 8:28 am

Noch immer beäugte der Cullen den fremden Vampir. Die dunkelhaarige Frau schien noch nicht aus ihrer Art Schockstarre erwacht zu sein und Emmett war nur zu gespannt was wohl passieren würde, wenn sie endlich reagieren würde. Er konnte es sich wirklich nicht vorstellen. Würde sie Jasper einen romantischen und herzzerreißenden Liebesantrag machen? Oder ihm doch den Kopf abreißen? Oder würde sie gar so tun als wäre niemals etwas zwischen ihnen vorgefallen? Er wusste es nicht und trotzdem entspannte er sich mit jeder Sekunde mehr. Was auch geschehen würde – Jasper konnte sich gut selbst verteidigen und wenn nicht konnte er selbst immer noch eingreifen.
Seth kam langsam auf ihn zu, verwirrt beäugte der Clearwater die Ansammlung an Fremden und stellte sich nun – frisch angekleidet – neben Emmett. “Was ist denn hier los?“ flüsterte er leise und Emmett flüsterte ebenso leise und ohne den Blick von den beiden dunkelhaarigen Frauen zu nehmen zurück: „Das wüsste ich auch gerne!“
Dann kam Leben in das Wohnzimmer: Die Vampirin mit den kurzen schwarzen Haaren stieß ein lautes Knurren aus und beugte sich hinab, bereit in sofort anzugreifen. Ihre wilden Augen ruhten auf Seth und ihr gesamter Körper zitterte unter dem Versuch sich in Griff zu halten. Oder spannte sie nur ihre Muskeln an? Was es auch immer war, Emmett wollte kein Risiko eingehen.
Sofort stand er hinter der Vampirin und hielt ihren schmächtigen Körper zurück. Gegen ihn hatte sie keine Chance.
„Greif ihn an und Du dein Kopf fliegt einige Sekunden vor dem schäbigen Rest von Dir aus dem Fenster“, fauchte der Cullen zurück.
Ihm war es egal was die Frau von ihm hielt, er würde niemals zulassen dass sie Seth angreifen würde. Was wollte sie überhaupt hier?
"Was immer ihr hier in eurem Haus habt. Es ist mir egal, ob er euer Freund ist oder nicht. Er ist nicht normal, selbst für ein Haus voller Vampire nicht." Emmett knurrte leise auf und hörte nicht auf die kurz darauf folgenden Bitten der Frau sie endlich ziehen zu lassen. Was würde sie wohl tun wenn er sie los lassen würde? Würde sie sich sofort auf den Gestaltenwandler oder jemand anderen aus seiner Familie stürzen?
Doch dann sah er in die Runde seiner Familie, den Vampiren denen er traute und sie alle schienen Vertrauen zu haben, dass die Frau einfach verschwinden würde – nach kurzen Zögern ließ Emmett den Vampir los und sie lief unter lauten Zischen aus dem Anwesen und Emmett entspannte sich langsam.
Erst Demetri und dann das. Wenn er diesem Miststück bald noch mal über dem Weg laufen würde, würde er kurzen Prozess mit ihr machen …

Empört vor sich hin brummelnd setzte sich Emmett auf den kleinen Hocker vor Edwards Flügel und ließ seine Gedanken erstmal in seinem Kopf herum wirbeln. Wenn diese andere Vampirin nun auch noch so einen Aufstand machen würde, würde er sich nicht zurück halten können.
Er bemerkte wie Esme nach oben in ihr Schlafzimmer verschwand und nach einige Augenblicke wieder die Treppe herunter kommen. Sie hatte sich richtig schick gemacht und roter Rouge bedeckte ihre Wangen und ließ sie menschlich erscheinen. Leise fragte Emmett sich was sie wohl vor hatte …
„Ich muss gleich zu einem Vorstellungsgespräch und hab mich gefragt, ob einer von euch mitkommen möchte. Schließlich hattet ihr doch schon vorgeschlagen in die Schule zu gehen. Dann könnten wir euch gleich in die High School einschreiben. Was haltet ihr davon?“
Emmett sah seine Mutter verwirrt an. „Du bewirbst dich in der Schule – bist Du wahnsinnig? Sei doch froh das Du so uralt aussiehst das Du da nicht mehr hin musst“, sagte er und grinste Esme offensiv an.
Schule? Eigentlich hatte noch immer keine Lust auf Unterricht – aber was sollte er sonst mit sich anfangen. Und im Moment hatte er wirklich Interesse an einer Ablenkung.
“Wenn alle anderen gehen, bleibt dir eh nichts anderes übrig …“, sagte er gedanklich zu sich selbst und machte einen Schritt auf Esme zu. „Okay, ich komm mit …“, sagte er langsam und seufzte übertrieben.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Jan 10, 2012 4:10 am

Emmett antwortete dem jungen Clearwater sofort doch die Antwort brachte ihn nicht wirklich weiter. Er hatte auch keine Ahnung, was hier genau vor sich ging. Als Seths Augen immernoch fragend auf dem Cullen ruhten ertönte plötzlich ein bedrohliches Knurren. Er sah sofort in die Richtung aus der das Fauchen kam. Eine der beiden dunkelhaarigen starrte ihn mit verständnislosen und wütendem Blick an. Noch bevor er irgendwie reagieren konnte hatten Carlisle und Esme schon eine schützende Position vor ihm eingenommen und Emmett war bereits hinter die Frau gerückt und hielt sie zurück. Er sagte ihr irgendetwas doch Seth konnte die Worte nicht klar verstehen. Er sah jedenfalls sehr gereizt aus. Er schluckte.
Vielleicht sollte er lieber gehen? "Was immer ihr hier in eurem Haus habt. Es ist mir egal, ob er euer Freund ist oder nicht. Er ist nicht normal, selbst für ein Haus voller Vampire nicht." Der braunhaarige Cullen knurrte und auch Seth ballte die Fäuste und setzte eine ernste Miene auf. Wer war diese Person überhaupt und was bildete sie sich ein? Normalerweise hatte er ja keine Vorurteile, aber dieses Fräulein war im gänzlich unsympathisch. Sollte sie doch gehen, wenn ihr irgendwas nicht passte.
Eines konnte man ihr jedenfalls nicht vorwerfen - sie schien schnell zu begreifen, dass sie nicht erwünscht war. Zumindest nicht mit dieser Einstellung. Sie bat darum los gelassen zu werden und nach einigen Sekunden tat Emmett das auch. Die Vampirin wandte sich sofort zum Gehen und brachte gerade noch ein leises "hat mich gefreut" zu Stande. Seth legte den Kopf schief und zog die Augenbrauen zusammen. "Waaas war das denn, für ne Nummer?" Während sich Esme mit einem mütterlichen Lächeln an Seth wandte, schien sich die Lage langsam etwas zu entspannen. Lediglich Jasper und die andere Fremde sahen sich noch immer abwartend an. Doch irgendwie schien sich keiner weiter in dieses Geschehen einmischen zu wollen. Auch Emmett entfernte sich verärgert. „Ich bin froh, dass dir nichts passiert ist. Vermutlich hast du jetzt ziemlich Hunger. Das Essen steht noch in der Küche und der Tisch ist gedeckt.“
Seth grinste breit und nickte ihr dankend zu. "Danke Esme. Du bist echt die Beste." Er hatte wirklich ein klein wenig Hunger und außerdem wäre es viel zu schade um das gute Essen.

Er ging hinüber zur Küche und setzte sich an den Tisch um die mittlerweile kalten Pancakes zu verdrücken. Es machte ihm nichts aus, dass das Essen nicht mehr warm war. Schließlich war er vorhin einfach Emmett hinter her gerannt um diesen bescheuerten Volturi zu jagen. Eigentlich wollte er nicht mehr an diese Begegnung denken, doch dann kamen ihm diese Zentauren wieder in den Sinn. Das war einfach unglaublich... Seine Familie in LaPush würde ihm das niemals glauben. Er schmunzelte und schob sich das letzte Stück in den Mund. Danach wusch er brav den Teller ab und stellte ihn nach den abtrocknen zurück in den Schrank - ebenso wie das Geschirr. Er nahm sich ein Glas und schenkte sich etwas Saft ein. Wieder lächelte er. Dass die Cullens nur wegen ihm und Jacob solche Sachen im Kühlschrank hatten war mehr als Gastfreundschaft. Sie gehörten zur Familie. Nunja, Jake tat das schon lange wegen der Prägung auf Nessie, aber das sie auch zu ihm so gut waren.. Er konnte wirklich nicht verstehen wie man die Cullens *nicht* mögen konnte. Sie waren liebevoller und freundlicher als viele Menschen.

Als Seth zurück auf dem Weg ins Wohnzimmer war, kam ihm Esme wieder entgegen. Sie sah anders aus. Irgendwie... menschlicher. Hatte sie sich geschminkt? Wofür? Er trat neben Emmett, der seine Mutter ebenfalls mit hoch gezogenen Augenbrauen musterte. Während sie erklärte, dass sie sich nun auf den Weg zur Schule machen würde um sich zu bewerben, schob Seth sich einen Schokoladenkeks in dem Mund. Sie wollte sich als Lehrerin bewerben? Wie... krass war das denn? Da er selbst den Mund voll hatte, übernahm Emmett das reden. Seth musste sich das lachen verkneifen, als er sie fragte ob sie wahnsinnig sei. Jah, irgendwo hatte er da schon Recht. Der Clearwater war sich immernoch nicht sicher ob er mit kommen sollte. Aber er hatte beschloßen zu gehen, wenn alle gingen. Und wenn Esme Lehrerin war, dann würde er einfach alles belegen was sie unterrichtete. Er grinste breit bei dem Gedanken. Zum Glück war Edward nicht in der Nähe.
Emmett stand auf und ging einen Schritt auf seine Mutter zu. Er willigte ein mit zu kommen. Seth schluckte herunter und überlegte noch einen Moment. Er wusste gerade sonst wirklich nichts mit sich anzufangen. Es war vielleicht ganz cool etwas in die Stadt zu gehen und sich die Schule mal anzusehen. Er konnte ja dann immernoch entscheiden ob er sich das wirklich nochmal antat oder nicht. "Ich komm auch mal mit. Auch wenn ich mir noch nicht sicher bin... ob ich das wirklich will - nochmal die Schulbank drücken mein ich. Was willst du denn unterrichten Esme? Achja und danke für das Essen! Es war super lecker - wie immer."
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   So Jan 15, 2012 3:36 am

cf: Hogwarts ; Außerhalb ; der verbotene Wald

Eine Stille hüllte Jasper ein, die beängstigender war, als alles was er jemals gesehen hatte. Trotz allen Trubels, der um ihn herum geschah, spürte er nichts mehr, bis auf diese Leere. Schemenhaft nahm er war, wie die Vampirin, Viktoria, er erinnerte sich genau, vor ihm auf die Knie fiel. „Mister Whitlock, es tut mir leid, ich wusste nicht, dass sie hier wohnen und damals, dass wollte ich auch nicht...“, hörte er sie sagen, und es schien, als kämen diese Worte von weit her. Niemand hatte ihn mehr Mister Whitlock genannt, seit er geflohen war. Geflohen vor seiner Vergangenheit und erst jetzt merkte der Cullen, wie lächerlich das klang. Vor seiner Vergangenheit fliehen…das war doch, als flüchtete man vor sich selbst. Und jedem mit Verstand sollte wohl klar sein, dass dies unmöglich war.
Doch dieser Gedanke hatte ihm immer Sicherheit gegeben. Am Rande seines Blickfeldes sah er, wie die unbekannte Vampirin den eben eingetretenen Seth angriff, doch er regte sich nicht. Tief atmete Jasper ein und wartete, bis sich der Tumult gelegt hatte. Die Aufregung übertrug sich auf ihn, doch er traute sich nicht, etwas zu tun. Es schien dem blonden Cullen, als würde er explodieren, müsste er auch nur eine Bewegung tun. Fast zuckte er zusammen, als er die sanfte Berührung seiner Frau an seinem Arm spürte. Jedoch sofort entspannte er sich. Die unbekannte Vampirin hatte schließlich von Seth abgelassen und das Haus verlassen. Alle anderen, die sie vorher noch beobachtet hatten, trieben nun auseinander und Jasper war reichlich froh darüber. Nun endlich hatte er sich wieder gefangen.
„Ich…“, begann er und merkte, dass ihm die Stimme zitterte. „Ich…wir…kennen uns von früher. Viktoria war in Marias Armee. Ich dachte, man hätte dich umgebracht. Ich dachte ihr alle seid tot.“ Die letzten Sätze waren an die Vampirin vor ihm gerichtet, die noch immer auf dem Boden kniete, ihn nun jedoch erwartungsvoll und ängstlich ansah. Er konnte ihr plötzlich nicht mehr böse sein, scheinbar war dies ihre Gabe, denn schon damals hatte jeder, der nicht mehr ganz ein Neugeborener war, auf sie geachtet. „Steh auf!“, forderte er sie schließlich auf. Sie erniedrigte sich vor ihm, für eine Sache, an der er schuld war. Er und Maria. Es dauerte einige Sekunden, bis sie sich schließlich erhob. „Ich werde dir nichts tun. So bin ich nicht…nicht mehr.“
Ja, Jasper wusste, dass diese Worte stimmten. Er war nicht mehr derselbe. Und doch spürte er die Zweifel. Er musste hier raus, er brauchte Abstand von dieser Frau. Vorsichtig tastete er nach der Hand seiner Frau und ergriff sie schließlich. „Viktoria, versteh mich nicht falsch…ich kann nicht verlangen, dass du gehst und sei dir sicher, dass niemand in diesem Haus dich alleine lassen würde oder gar hinausschmeißen würde, doch ich weiß nicht, ob ich deine Anwesenheit ertragen kann. Ich habe das alles hinter mir gelassen, die Erinnerungen aus meinem Kopf ausgeschlossen, so gut es eben ging. Doch du bist der lebende Beweis für die Dinge, die ich getan habe.“ Es war die Wahrheit und sie erdrückte ihn. Würde Viktoria hier bleiben, so würde er gehen, bis er mit sich im Reinen war.
Und inständig hoffte er, dass Alice ihn begleiten würde. Es müsste nicht für immer sein, doch die Tatsache, wie Wut in ihm aufkochte, zeigte, dass er all dies noch lange nicht überwunden hatte. Er war eine Gefahr für alle, wenn er sich nicht im Griff hatte. „Ich muss hier raus.“, flüsterte er mehr zu sich selbst. Vorsichtig löste Jasper seine Hand von der seiner Frau. Gewiss konnte er ihr nicht wehtun, doch die Kraft, mit der er sich an ihr festhielt, war größer, als er sie Alice jemals spüren lassen wollte. Ohne sich umzusehen stob er zur Tür, knallte dabei mit dem Fuß an eine Kommode neben der Tür, die krachend in sich zusammen fiel und schritt über die Schwelle. Die Tür fiel beinah aus den Angeln, als er sie zuschlug. Er nahm die wenigen Schritte, bis seine Schuhe das Gras berührte, blieb dann ruhig stehen, schloss die Augen und atmete tief ein.

Tbc.: Fort William – Anwesen der Cullens – Vor dem Haus.
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Di Jan 17, 2012 8:34 am

First Post

Rosalie schaute aus dem Fenster in die Landschaft. Ihre neue Heimat gefiel ihr gut, sehr gut sogar. Sie mochte die vielen Wälder.
Plötzlich bemerkte sie eine Bewegung. Eine junge Frau, anscheinend eine Vampirin, entfernte sich von dem Anwesen der Cullens.
Sie war schlank, nicht sehr groß und hatte kurze schwarze Haare.
Rose fragte sich, wer das war, und was sie hier gewollt hatte.
Sie ging die Treppe hinunter. Aus dem Wohnzimmer nahm sie die Stimmen und Gerüche von Emmett, Carlisle, Zafrina, Jasper, Alice, Seth (puh...) und einer fremden Vampirin wahr.
Sie hörte, wie Jasper mit zitternder Stimme sagte: „Ich...ich…wir…kennen uns von früher. Viktoria war in Marias Armee. Ich dachte, man hätte dich umgebracht. Ich dachte ihr alle seid tot."
Er sagte ihr, sie solle aufstehen, und dass er ihr nicht wehtun würde. Rose fragte sich, was in den letzten 10 Minuten passiert war. War der fremde Vampir wirklich aus Marias Armee?
„Viktoria, versteh mich nicht falsch…ich kann nicht verlangen, dass du gehst und sei dir sicher, dass niemand in diesem Haus dich alleine lassen würde oder gar hinausschmeißen würde, doch ich weiß nicht, ob ich deine Anwesenheit ertragen kann. Ich habe das alles hinter mir gelassen, die Erinnerungen aus meinem Kopf ausgeschlossen, so gut es eben ging. Doch du bist der lebende Beweis für die Dinge, die ich getan habe.“
Nach dem er dies gesagt hatte, hörte die Cullen ein lautes Krachen. Was war das?
Dann rannte er aus dem Haus und knallte die Tür hinter sich zu.
Rose entschied sich, jetzt ins Wohnzimmer zu gehen, denn sie wollte endlich wissen, was der Grund für Jaspers Verhalten war.

Unten im Flur lief Esme vorbei, sie trug ein blaues Kleid und einen schicken Blazer.
Sie betrat das Wohnzimmer, und Rose hörte, wie sie sagte, sie wolle sich in der Schule bewerben. Emmett und Seth wollten auch mit. Sie öffnete die Tür, ging ins Wohnzimmer und stellte sie neben ihren Emmett.
"Du willst dich bewerben? Okay, ich komme auch mit!"


Zuletzt von Emmett Cullen am Di Jan 17, 2012 8:42 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet (Grund : cf entfernt (Bei ersten Post nicht nötig ...))
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Jan 21, 2012 5:25 am

Emmett war der Erste, der sich zu ihrem Vorschlag äußerte. „Du bewirbst dich in der Schule – bist Du wahnsinnig? Sei doch froh das Du so uralt aussiehst das Du da nicht mehr hin musst“, antwortete er grinsend. Sie lachte und konterte: „Ach? Du findest mich also uralt? Aber ja ich will mich dort als Lehrerin bewerben.“ Nach der Flucht von ihrer Cousine weg, arbeitete sie eine kurze Zeit als Lehrerin. Bald darauf starb ihr leiblicher Sohn. Für einen kurzen Moment schlich sich ein trauriger Ausdruck auf ihr Gesicht.
Doch bevor sie weiter gedanklich auf die traurige Vergangenheit eingehen konnte, kam Seth aus der Küche. Er hatte also etwas gegessen. So musste sich Esme keine Sorgen darüber machen, dass die Wölfe bei dem ganzen vampirischen Trubel nicht von den Knochen fielen. Der junge Quileute stellte sich neben Emmett und musste sich ein Lachen verkneifen. Trotz des frechen Kommentares stand Emmett kurz darauf auf und stimmte zu mit ihr mitzukommen.
Kurz darauf meldete sich dann auch Seth zu Wort: "Ich komm auch mal mit. Auch wenn ich mir noch nicht sicher bin... ob ich das wirklich will - nochmal die Schulbank drücken mein ich. Was willst du denn unterrichten Esme? Achja und danke für das Essen! Es war super lecker - wie immer." „Schön, dass ihr beide mitkommt und für das Essen musst du dich nicht bedanken, Seth“ antwortete sie lächelnd, machte eine kurze Pause und redete dann weiter, „In der High School ist eine Stelle, als Französischlehrerin frei geworden und vielleicht haben sie auch nichts gegen eine Vertrauenslehrerin. Ich denke so was sollte jede Schule besitzen. Natürlich wirst du nicht gezwungen in die Schule zu gehen, Seth, aber du hast auf jeden Fall die Möglichkeit. Ich habe mir gedacht, dass wir jetzt schon Tage in unserem Haus sind und dass es Zeit wird mal die Gegend und die Stadt zu besichtigen.“
Und so hätten Jasper, Alice und Viktoria ein bisschen Freiraum und Privatsphäre alles zu klären, was auch immer damals vorgefallen war, dachte sie mit einem Seitenblick zu den drei, die sich immer noch schweigend ansahen. Die Vampire Mommy machte sich Sorgen, um ihren blonden Sohn. Es musste grausam und verwirrend für ihn sein, dass die Vergangenheit, gegen die er all die Jahre angekämpft hatte, urplötzlich wieder zur Realität gehörte. Hier in Schottland schienen anscheinend alle wieder in ihre Vergangenheit einzutauchen. Emmett, Esme und nun auch Jasper. Doch so sehr sie sich es auch wünschte, konnte und wusste sie nicht, wie sie ihm eine Hilfe sein konnte, denn jeder hatte seine eigene Methode damit fertig zu werden.
Kaum hatte sie diese Gedanken zu Ende geführt, kam wieder Leben in Jasper und er begann zu reden. Eigentlich wollte sie nicht zuhören, doch sie machte sich einerseits zu große Sorgen, andererseits war sie aber auch zu neugierig, als das sie hätte weghören können. Der blonde Cullen erzählte als Erstes, dass er sie von damals aus Marias Armee kannte, doch das hatte sich bereits jeder gedacht. Er bat sie aufzustehen und versicherte ihr gleichzeitig, dass ihr nichts passieren würde, dass er ihr nichts antun würde. Natürlich würde er das nicht tun, denn er hatte sich geändert und Esme glaubte, dass er tief in sich drinnen auch damals nie jemanden freiwillig und nur um des Tötens Willen getötet hatte.
Mittlerweile schauten alle, ob sie wollten oder nicht, die Szene an. Es entstand eine kurze Pause, doch dann redete Jasper weiter: „Viktoria, versteh mich nicht falsch…ich kann nicht verlangen, dass du gehst und sei dir sicher, dass niemand in diesem Haus dich alleine lassen würde oder gar hinausschmeißen würde, doch ich weiß nicht, ob ich deine Anwesenheit ertragen kann. Ich habe das alles hinter mir gelassen, die Erinnerungen aus meinem Kopf ausgeschlossen, so gut es eben ging. Doch du bist der lebende Beweis für die Dinge, die ich getan habe.“ Bedrückt sah Esme dem grausamen Szenario zu und griff nach der Hand ihres Ehemannes. Ihr Sohn flüsterte noch kurz etwas Unverständliches und ging dann zur Tür. Plötzlich krachte es und Esme konnte sehen, wie die Kommode zu Bruch ging. Kurz darauf folgte das Knallen der Tür.
Bei beiden Malen konnte sie nicht anders als Zusammenzuzucken und ihr Gesicht an der Schulter ihres Mannes zu verstecken. Jasper ging es noch schlimmer, als sie es sich vorgestellt hatte und sie kannte ihn gut genug, um zu wissen, wer die einzige Person war, der ihm helfen bzw. beistehen konnte. Doch Alice stand immer noch angewurzelt vor Viktoria, die ebenfalls geschockt war. Mit langsamen Schritten ging sie zu ihrer Tochter und legte ihr die Hand auf die Schulter. „Geh ihm hinterher! Er braucht dich jetzt mehr denn je“, flüsterte Esme der gleichgroßen Cullen zu.
Kurz darauf trat Rose ins Wohnzimmer und stellte sich zu Emmett. Ihr war die Verwirrung fast ins Gesicht geschrieben, doch auch sie entschied sich mitzukommen. Sie stellte sich wieder zu ihren Ehemann und blickte zu Viktoria.
Jasper hatte vollkommen Recht damit, dass niemand sie hier deswegen rausschmeißen würde, wenn er es nicht wollte. Doch was ist, wenn sie sich zwischen Vikki und Jasper entscheiden musste? Natürlich war die Fremde ihr sympathisch, denn sie hatte etwas Anziehendes an sich, doch sie war und blieb eine Fremde. Esme könnte es niemals über sich bringen, sich für eine Fremde gegen ihren Sohn, ihre Familie zu stellen, oder doch? Nein, das war unmöglich. Doch Vikki tat ihr leid, denn sie wollte die Freunde einer neuen Bekanntschaft kennen lernen und stieß dort auf ihre Vergangenheit, die bestimmt auch bei ihr Spuren hinterlassen hatte, deshalb wandte sie sich lächelnd ihr zu: „Jasper hat Recht damit, dass wir dich nicht hinausschmeißen werde. Unsere Familie ist schon mit viel schlimmeren und komplizierteren Situationen fertig geworden, deshalb kann ich nur nochmal wiederholen, dass du hier immer noch herzlich Willkommen bist und du dich hier wie zu Hause fühlen kannst. Genug Platz ist hier allemal.“

tbc.: Anwesen der Cullens - Vor dem Haus


Zuletzt von Esme Cullen am Mi Jan 25, 2012 5:35 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Jan 25, 2012 5:18 am

Emmetts Grinsen wurde noch etwas breiter als er sah wie Seth versuchte sein Lachen zu unterdrücken. Natürlich war es nur ein Scherz gewesen als er gesagt hatte das Esme uralt war – so aussehen tat sie zu mindestens überhaupt nicht. Sicherlich müsste der ein oder andere Schüler Schwierigkeiten haben sich im Unterricht zu konzentrieren.
Nachdem Seth sein Essen in wirklich beeindruckender Geschwindigkeit herunter geschlungen hatte – scheinbar ohne zu kauen – stimmte er wie der Cullen kurz zuvor ebenfalls zu Esme in die Stadt zu begleiten.
Emmett hätte sich bei dem Clearwater gerne entschuldigt: Dafür das er im Wald so ungerecht zu ihm gewesen war, denn es war nicht fair gewesen ihn so zurecht zu weisen. Manchmal schien es als wäre der Gestaltenwandler mit seiner handvoll Jahren erwachsener, reifer wie er selbst. Aus diesem Grund bekam er auch keine anständige Entschuldigung über die Lippen. Aber so wie er Seth eben hatte lächeln sehen, schien es auch nicht mehr wirklich nötig. Er schien zu wissen das Emmett es nicht böse gemeint hatte.
Sie waren ihrem gemeinsamen Feind begegnet – da sollte man sich keine neuen in den eigenen Reihen machen. Und würde es irgendwann ernst werden, wusste der Cullen das er auf Seth würde zählen können …
Seth stellte die Frage was Esme denn unterrichte, bei diesen Worten runzelte Emmett leicht die Stirn. Ja, dass würde er auch gerne wissen. Wenn er schon in die Schule muss, würde er alle Fächer von ihr belegen – vielleicht wurde der Stoff dann auch zur Abwechslung mal etwas interessant werden. Und seine Mutter wäre bestimmt eine sehr gute Lehrerin.
Aber … wenn er in Esmes Kursen dabei wäre, würde ihn sicherlich dran nehmen. Pah! Das zerstörte seinen Plan etwas – den normalerweise bevorzugte er es im Unterricht seinen eigenen Gedanken nachzuhängen. Vampire konnten sich wohl auf viele Dinge gleichzeitig konzentrieren, aber dieses natürliche Talent schien Emmett trotzdem in der Schule gänzlich zu fehlen. Er hatte keine Lust jedes Jahr wieder den ersten und zweiten Weltkrieg durchzukauen oder irgendwelche Gleichungen zu lösen – das ging in das eine Ohr rein und in das andere wieder raus! Und Esme würde ihn wie seine vorherigen Lehrer sicherlich nicht schonen, oder Angst haben ihn an die Tafel zu bitten, oder Angst haben ihm eine Frage zu stellen, oder zu viel Respekt um ihn überhaupt an zu sehen. Das verkomplizierte die Lage doch etwas …
Während Emmett in Gedanken versunken war, klärte sich auf wieso die fremde, dunkelhaarige Vampirin Jasper angestarrt hatte wie eine eben aus der Irrenanstalt entsprungene Bekloppte: Anscheinend waren sie zusammen in Marias Armee gewesen.
Emmett konnte verstehen wieso Jasper das so schockte, sein Bruder hatte nicht damit gerechnet dass irgendjemand aus seiner Vergangenheit noch existierte – Maria einmal ausgenommen!
Nachdem Jasper eindringlich auf die fremde Vampirin eingeredet hatte, stürmte er aus dem Wohnzimmer. Emmett hätte ihm gerne noch einmal auf die Schuler geklopft aber nun war es zu spät und er war schon über den Rasen verschwunden.
“Hoffentlich kriegt er sich bald wieder ein …“
Emmett wusste wie Jasper immer drauf war wenn er mit seiner Vergangenheit konfrontiert wurde, dabei waren sie doch für einen Neuanfang nach Schottland gekommen – und nun blieb doch alles beim alten – jetzt müsste nur noch Maria höchstpersönlich durch die Haustür spazieren und das Chaos wäre perfekt.
In diesem Moment betrat Rosalie das Wohnzimmer und stellte sich neben ihn, Emmett legte den Arm leicht um ihre Taille und zog sie etwas näher zu sich. Er hätte gerne einen Moment mit ihr alleine gehabt und ihr von Demetri und ihrer Auseinandersetzung erzählt und ihr die Sache mit der Fremden und Jasper erklärt – aber dafür konnte auch noch später Zeit sein.
"Du willst dich bewerben? Okay, ich komme auch mit!"
Der Cullen lächelte seine Frau an. Das war nicht so gut wie mit ihr alleine zu sein, aber er freute sich das sie mitkam. In letzter Zeit hatten sie zu wenig Zeit miteinander verbracht für seinen Geschmack.

Nachdem Jasper das Haus verlassen hatte, stand die Vampirfrau alleine und etwas verlassen da. Natürlich konnte Esme das nicht sehen – sie musste immer allen Leuten helfen und sie etwas zufriedener machen, es war wie eine schreckliche, nervige Krankheit.
Bei ihren nächsten Worten seufzte Emmett deswegen lautstark auf.
„Jasper hat Recht damit, dass wir dich nicht hinausschmeißen werde. Unsere Familie ist schon mit viel schlimmeren und komplizierteren Situationen fertig geworden, deshalb kann ich nur nochmal wiederholen, dass du hier immer noch herzlich Willkommen bist und du dich hier wie zu Hause fühlen kannst. Genug Platz ist hier allemal.“
Wieso musste sie der Frau einreden hier bleiben zu können? Sie waren eine Familie und kein Hotel! Man konnte nicht einfach mal die Cullens besuchen kommen und dann meinen sich häuslich einrichten zu können. Aber andererseits … sie war eine Freundin von Zafrina. Und Zafrina durften von seiner Seite aus immer und gerne eine Weile hier bleiben.
Vielleicht war sie nicht einmal so übel – auch wenn er nicht einmal ihren Namen kannte, aber trotzdem entschied er sich fürs erste sie nicht leiden zu können. Immerhin waren sie kein Asyl für heimatlose Vampire, kein Clan dem man sich einfach so anschließen konnte: Sie waren so viel mehr.

„Wollen wir schon mal vorgehen?“, fragte Emmett an Seth und Rosalie gerichtet, denn er wusste nicht wie lange Esme sich noch hier aufhalten wollte. Vielleicht wollte sie der Vampirin ja noch ein Bett anbieten, falls sie mal Männerbesuch haben sollte oder irgendetwas in der Art.
Emmett grinste und lief schon einmal aus der Haustür raus, ohne auf eine Antwort von dem Gestaltenwandler oder seiner Frau zu warten.
Jasper war wie vom Erdboden verschluckt. Aber auf der Hofeinfahrt parkte der schwarze Mercedes von Carlisle und vorne auf dem Fahrersitz saß eben dieser.
“Vermutlich kommt er auch mit …“, dachte der Cullen sich.
Mit einem Lächeln auf dem Gesicht quetschte er sich auf die Rückbank.
„Hey Carlisle …“, grinste er. „Seth und Rose kommen auch noch mit … Schule – yay!“
Gut, dass war nicht besonders euphorisch und bei weitem nicht glaubwürdig, aber vielleicht waren schottische Schulen wirklich besser wie amerikanische.

Hier hinten auf der Rückbank dürfte es mit Seth und Rosalie etwas eng werden, aber das war egal solange die beiden nicht neben einander sitzen mussten. Das könnte sonst etwas … gefährlich werden. Also wartete der Cullen ungeduldig mit den Knien wackelnd auf die Anderen.

tbc: Das Anwesen der Cullens ; Vor dem Haus
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Alice Cullen
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Jan 25, 2012 7:20 am

Als Alice Jasper nun besorgt betrachtete, konnte sie in seinen Augen all die Abgründe erkennen, die er in all den Jahren hatte überwinden müssen. Die Gedanken, die er so gut hatte verdrängen können schienen auf einmal auf ihn einzuprasseln. Seine Augen wurden um einige Nuancen dunkler, als er Viktoria fixierte und als er endlich sprach, konnte er das kleine Zittern in seiner Stimme vor Alice nicht verbergen. Was er sagte, bestätigte nur Alice‘ Theorie darüber, dass Viktoria in Marias Armee gewesen war. Er erzählte, dass er dachte, dass sie umgebracht worden war, und seine Stimme wurde immer leiser, als er endete. Er sah Viktoria mit einem unergründlichen Blick an und Alice konnte nur an seiner Seite stehen und sanft seine Hand drücken. Das war nicht ihr Kampf, das war Jaspers, und nur er konnte ihn auch gewinnen. Alice war sich sicher, dass er wusste, dass sie immer für ihn da war, egal wann und wo, sie würde ihn immer unterstützen, und immer lieben. Und war die Kraft der Liebe nicht die Stärkste Kraft auf Erden? Doch all diese Gedanken konnte Alice‘ ihre Sorge nicht wirklich nehmen, nicht wenn es um Jasper ging. Sie würde sich immer um ihn sorgen, auch wenn er das gar nicht gerne hörte… so war es nun einmal, das konnte sie nicht abstellen.
„Steh auf!“, sagte Jasper dann eindringlich. Und was immer Viktoria für eine Gabe haben mochte, sie war mächtig, und Alice konnte keine schlechten Gefühle oder Abneigungen gegen sie spüren. War ihre Gabe Jaspers so ähnlich? Konnte sie die Gefühle ihrer Mitmenschen ebenfalls manipulieren?
Viktoria stand tatsächlich auf, doch das dauerte ein paar quälende Augenblicke. Jasper sah sie resigniert an, seine ganze Haltung schien erschöpft, und das war für Alice kein Wunder. Erst Demetri und jetzt das hier… Dass Vampire nicht schlafen konnten war wirklich lästig manchmal. „Ich werde dir nichts tun. So bin ich nicht…nicht mehr.“, sagte Jasper leise. Alice nickte Viktoria leicht zu. Jasper würde ihr niemals etwas tun, er hatte sich um 180° gedreht, er war nicht mehr brutal und von seinen Instinkten gesteuert, auch wenn es ihn viel Kraft kosten musste. Doch natürlich würden Viktoria all die Worte dieser Welt nicht dazu bringen, Jasper wie einen ebenbürtigen Vampir zu behandeln, das sah sie in ihrem Blick, in ihrer ängstlichen, unterwürfigen Haltung und in der Art, wie sie nicht wagte, ihm in die Augen zu sehen. „Viktoria, versteh mich nicht falsch…ich kann nicht verlangen, dass du gehst und sei dir sicher, dass niemand in diesem Haus dich alleine lassen würde oder gar hinausschmeißen würde, doch ich weiß nicht, ob ich deine Anwesenheit ertragen kann. Ich habe das alles hinter mir gelassen, die Erinnerungen aus meinem Kopf ausgeschlossen, so gut es eben ging. Doch du bist der lebende Beweis für die Dinge, die ich getan habe.“ Alice riss die Augen auf. Wenn er ging, dann würde sie mit ihm gehen! Doch er sollte doch nicht dazu genötigt werden, gehen zu müssen, er gehörte zur Familie und die ging vor, so sympathisch Viktoria sein mochte – sie würde sie niemals gegen Jasper eintauschen. Sie warf einen leicht panischen Blick zu Esme, die darüber ebenfalls nachzudenken schien. Auch sie würde Jasper niemals wegen so etwas gehen lassen wollen, immerhin waren sie eine Familie. Und das für immer.
Doch der blonde Cullen schien sich schon entschieden zu haben, denn er spannte seine Muskeln an und flüsterte gequält: „Ich muss hier raus.“, und damit löste er Alice Hand von seiner und drehte sich schnell um, um so schnell wie nur irgend möglich aus dem Raum zu kommen. Er stieß dabei eine der hölzernen Kommoden, die neben der Tür standen, an, und diese fiel unter lautem Getöse in sich zusammen. Das Knallen der Tür, das Ächzen des Türrahmens und das leise Splittergeräusch wenn Holz einen Riss bekam, dann war er weg – schon wieder. Alice starrte Viktoria fassungslos an. Sie konnte nicht sagen, dass sie Vampirin Schuld an dem ganzen war… doch dass sie unschuldig war, konnte sie ebenfalls nicht mit reinem Gewissen behaupten.
Esme legte der kleinen Cullen eine schmale Hand auf die Schulter. „Geh ihm hinterher! Er braucht dich jetzt mehr denn je“, sagte sie leise. Alice nickte. Das wusste sie – sie hatte keine Zeit, zu überlegen, was sie Viktoria sagen könnte. Dafür war Esme besser geeignet als sie.
Und deshalb drehte sich Alice schwungvoll um und lief in die Richtung, in die Jasper verschwunden war.

Jasper stand ein paar Meter vor dem Haus entfernt, der typisch schottische starke Wind blies ihm durch die Haare und ließ seine Jacke flattern. Mit schnellen Schritten lief sie zu ihm und schlang die Arme fest um ihn. „Oh Honey“, flüsterte sie leise. „Das tut mir so leid, ich hab nicht geahnt, dass sie… also, dass du sie kennst...“ Sie fühlte sich wirklich schuldig – vielleicht hätte sie ihnen beiden besser helfen können, hätte sie geahnt, dass Viktoria in Marias ursprünglicher Armee gewesen war. Sie hätte sie besser beobachten müssen! Doch das hatte sie nicht, und nun waren sie hier. In Jaspers Augen spiegelte sich ein Schmerz, den er zu verbergen versuchte, doch das konnte er nicht – nicht vor ihr. Und so stellte sie sich auf ihre Zehenspitzen, zog seinen Kopf sanft zu ihr hinunter und drückte ihre Lippen auf seine, ließ ihn auf ihre persönliche, intime Weise spüren, wie sehr sie ihn liebte, und als sie sich wieder voneinander lösten, lächelte sie ihn vorsichtig an. „Wie wär’s mit einer kleinen Ablenkung?“ Da fiel Alice wieder etwas ein und ihr Lächeln vergrößerte sich. „Wir wollten doch etwas machen, das ist der absolut perfekte Zeitpunkt dafür!“

Tbc.: Fort William – Anwesen der Cullens – Vor dem Haus
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Viktoria von Baden
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Mi Jan 25, 2012 8:30 am

Viktoria war wahrscheinlich zum unbeliebtesten Vampir aller Zeiten geworden, so fühlte sie sich zumindest. Die Angst war in ihre Knochen gefahren, in ihre Muskeln und so merkte sie nur beiläufig wie Eris den, nicht gerade gut riechenden, Jungen angriff. Schnell verschwand sie, doch genau so wurde auch die Aufmerksamkeit wieder auf sie gezogen. Schottland, Schottland, was hast du dir nur dabei gedacht!, schrie sie sich gedanklich an. Ihre Augen waren fest auf den Boden gerichtet und trotzdem spürte sie die Fragen der Anderen. Als Jasper anfing zu sprechen, blickte sie erwartungsvoll, ängstlich auf, sie schaute dem Tod in die Augen: „Ich…wir…kennen uns von früher. Viktoria war in Marias Armee. Ich dachte, man hätte dich umgebracht. Ich dachte ihr alle seid tot.“ Tod, wie sich dieses Wort auf einen Vampir gerichtet anhörte... TOD, er wollte sie tot sehen. Hätte sie ein Herz gehabt, dann wäre es jetzt so klein gewesen, wie eine Erbse. Sie wollte nicht sterben, nicht so, nicht mitten in einer herzlichen Familie, wenn auch von vampirischer Art. „Steh auf!“, befahl er, doch es war eher eine Bitte, als ein Befehl.

Viktoria stand in einer der hinteren Reihen. Mehrere duzen Vampire vor ihnen und die meisten waren älter als sie, nur wenige waren gleichaltrig. Mister Whitlock hatte erklärt, dass sie nun auf die Jagd gehen würden. „Wenn ihr nur einen Fehler macht, dann werde ich euch eigenhändig töten!“, schrie er sie an. Vor allem die jüngeren, vom menschlichen Alter her gesehen erschraken bei diesen harten Worten. „Ihr kennt die Grundsätze!“, meinte er sadistisch lächelnd: „Und nun rennt bis zur Bar, dort ist das Essen angerichtet!“ Viktoria blieb relativ weit hinten, sie sah es nicht ein, sich mit den anderen herum zu schlagen und doch wusste sie, würde sie nicht erfolgreich sein, dann wäre das wahrscheinlich ihr letzter Abend auf Erden.

Langsam erhob sich sich, jeden Moment bereit, wieder zu Boden zu gehen. Als sie die Standhaftigkeit wieder erlangt hatte, war ihr schnell bewusst, dass ihre Gabe wieder unbewusst wirkte, alle wirkten geschockt, doch auch mitleidig, nett. „Ich werde dir nichts tun. So bin ich nicht…nicht mehr.“, versuchte er sie zu entspannen, doch so recht half es nicht. Vikki lies ihren Blick kurz zu einer neuen Geräuschequelle schweifen, schaute doch aber gleich wieder ihrem Gegner in die Augen. Inzwischen war eine blondhaarige Vampirin hinzu gekommen, die gemeinsam mit den anderen zu einem Vorstellungsgespräch in die Schule wollte.
Der blondhaarige Vampir sagte: „Viktoria, versteh mich nicht falsch…ich kann nicht verlangen, dass du gehst und sei dir sicher, dass niemand in diesem Haus dich alleine lassen würde oder gar hinausschmeißen würde, doch ich weiß nicht, ob ich deine Anwesenheit ertragen kann. Ich habe das alles hinter mir gelassen, die Erinnerungen aus meinem Kopf ausgeschlossen, so gut es eben ging. Doch du bist der lebende Beweis für die Dinge, die ich getan habe.“ Das war es, was Viktoria an Vampiren hassten, sie meinten ihre Vergangenheit verdrängen zu können, doch sie mussten mit ihr ins Reine kommen um ungestört weiter leben zu kommen. Er meinte zu seiner Frau, dass er hier raus müsse, schlug eine Kommode zusammen und verließ das Haus. Esme ging erst zu Alice, bat sie ihm zu folgen und erklärte ihr dann, dass sie hier immer willkommen sei. Doch wollte Viktoria das überhaupt, noch bevor sie ihr Antworten konnte, ging sie zusammen mit den drei Vampiren und dem Jungen aus dem Haus. Zafrina war fast schon teilnahmelos auf dem Sofa sitzen geblieben, sie hatte ja nicht geahnt, was heute passieren würde.

Viktoria öffnete ihre Tasche und holte ein paar Scheine Geld heraus, sie wusste nicht wie viel das Schränkchen gekostet hatte, dass wegen ihr kaputt gegangen war, doch so wie es ausgesehen hatte, war es teuer gewesen. Als Vampir konnte man leicht zu Geld kommen, doch im Moment hatte sie nicht viel dabei. Sie legte 250€ neben eine Blumenvase und war sich sicher, dass das nicht das Möbelstück ersetzten würde, doch es ging um das Symbol, sich dafür zu entschuldigen. Zu dem Geld legte sie einen schnell geschriebenen Zettel: Für den Schrank Nach einer kurzen regungslosen Pause nahm sie eine Seite Briefpapier und schrieb darauf:

Mister Jasper,

es tut mir leid, wie diese Situation abgelaufen ist. Ich möchte mich nicht in dein Leben drängen und deshalb werde ich gehen, es wäre unwiderruflich, wenn ich dich aus deiner Familie heraus drängen würde!

Du darfst dich nicht für deine früheren Taten schuldig machen! Du hast damals nicht mit deinem heutigen Gewissen gearbeitet. Wir beide wissen genau, wer für das verantwortlich ist: MARIA!
Es ist wahrscheinlich ein sehr dummes Angebot, doch wenn du reden willst, bin ich immer offen dafür. Ich weiß was es heißt, nicht mit sich klar zu kommen. Ich hätte eine Bitte an dich, weißt du etwas über meine Vergangenheit? Mir würde schon ein simpler Nachnahme helfen, denn nur mit dem Vornahmen kommt man bei Suchen nicht weiter.

Wenn du mich kontaktieren möchtest: 106317903406

Grüße
Viktoria


Sie legte den Brief neben den Zettel und das Geld. Mit einem entschuldigenden Lächeln verabschiedete sie sich von Zafrina. Die dunkelhaarige öffnete ein Fenster, denn vorne und hinten würde sie stören, da dort erst vor wenigen Minuten Vampire hinaus gegangen waren. Sie war leicht über das Fensterbrett gesprungen und so machte sie sich auf den Weg izu der einzigsten Vampire Bar die es gab, dem Vampire Coffee "Bloodbank" in Glasglow.

tbc.: Schottland; Glasglow -> Vampire Coffee "Bloodbank"


Zuletzt von Viktoria von Baden am Fr Feb 10, 2012 6:40 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do Jan 26, 2012 8:24 am

Esme schenkte Seth wieder ein freundliches Lächeln und beteuerte, dass er sich nicht bedanken musste. Er lächelte noch breiter. Natürlich würde er sich immer wieder bedanken und natürlich würde sie ihm immer wieder sagen, dass er es nicht tun musste. Es gehörte einfach zum guten Anstand dazu. Immerhin musste sie das nicht tun. Ohne Esme wären Jacob und er sicherlich schon längst verhungert. Plötzlich öffnete sich eine Tür und Seth sah überrascht auf. Die unbeschreiblich schöne Rosalie Hale schritt durch die Tür und stellte sich neben ihren Ehemann. Seth grüßte sie kurz, sah dann aber wieder zu Esme. Ihre blonden, langen Haare fielen ihr offen über die Schulter. Sie war wirklich wunderschön, wenn sie nur nicht immer so... zickig wäre. Wobei es sich auf jeden Fall gebessert hatte. Immerhin hatte sie sich einverstanden erklärt, dass Jacob und Seth sie nach Fort William begleiteten. Gut, es war ihr auch nichts anderes übrig geblieben, nachdem alle anderen eh dafür waren. Fakt war, dass Seth von allen Cullens am wenigsten mit ihr sprach.. naja und vielleicht auch ein wenig mit Jasper, aber das lag wohl eher an seiner ruhigen Art. Eigentlich hatte der Clearwater sich gefreut, dass er vorhin mit Emmett und Jasper unterwegs war. Vielleicht ging der blonde Cullen zukünftig auch etwas lockerer mit ihm um. Wobei im Moment... Seth sah auf die Stelle wo der Cullen gerade verschwunden war. Was war bloß mit ihm los, und wer war diese Fremde? In dem Augenblick beantwortete Esme ihm die Frage, was sie unterrichten wollte. Seth verzog etwas die Mundwinkel. Französich? Das gehörte nicht gerade zu seinen Stärken. Eigentlich hatte er es noch nie als Fach gehabt und er wollte auch, dass das so blieb. Er mochte die Sprache nicht besonders. Er seufzte. Somit konnte er es sich wohl abschminken ihr Fach zu belegen und bessere Noten zu erhaschen.
Rosalie meinte während dessen, dass sie auch mit kommen würde. Dass konnte echt noch lustig werden.

Während Seth mit seinen Gedanken an die Schule beschäftigt war, fragte Emmett ob sie nicht schon mal raus gehen wollten. Ohne wirklich auf eine Antwort zu warten ging er voraus. Der Clearwater folgte ihm zugleich. Er wusste nicht, warum er noch länger warten sollte. Als er hinaus ging und Emmett den Wagen ansteuerte war er zunächst verblüfft und lachte dann auf. "Ich bin es gar nicht mehr gewöhnt Auto zu fahren." Er hatte wirklich gedacht sie würden zur Schule laufen, doch das wäre wohl etwas untypisch und unmenschlich. Erst jetzt fiel ihm auf, dass Carlisle bereits auf dem Fahrersitz saß. "Hi Carlisle. Kommst du auch mit?" Seth war fast schon dabei auf die Rückbank zu klettern und neben Emmett Platz zu nehmen, entschied sich dann aber anders und ging einmal ums Auto herum. Es war wohl besser, wenn der braunhaarige Cullen in der Mitte saß. Er schnallte sich an und hielt dann Ausschau nach Esme. "Hey Em. Meinst du wir können sie dazu bringen noch ein anderes Fach zu belegen? Französisch ist echt mies.." Er wartete die Antwort des Großen Vampirs ab.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Sa Jan 28, 2012 9:34 am

Als Emmett sie in den Arm nahm, schmiegte Rose sich an ihn.
Er fragte sie und Seth, ob sie schon mal mit ihm vorgehen wollten, und gleich verschwanden die Beiden durch die Tür.
Währenddessen ging Esme auf Viktoria zu und sagte freundlich:

„Jasper hat Recht damit, dass wir dich nicht hinausschmeißen werde. Unsere Familie ist schon mit viel schlimmeren und komplizierteren Situationen fertig geworden, deshalb kann ich nur nochmal wiederholen, dass du hier immer noch herzlich Willkommen bist und du dich hier wie zu Hause fühlen kannst. Genug Platz ist hier allemal.“


Typisch Esme, sie war einfach nicht glücklich, wenn es nicht alle Personen in ihrem Umkreis auch waren. Dann schien sie etwas zu suchen, doch sie hatte es bald gefunden.
Sie nahm ihre Tasche von der Kommode und lief die Treppe hinauf, während Zafrina noch in der Mitte des Zimmers stand und das Geschehen beobachtete, genau wie Rose.
Es dauerte nur ein paar Sekunden, und sofort war Esme wieder da.
Sie ging noch einmal ins Wohnzimmer und entschuldigte sich (sehr wortreich) bei ihrem Besuch, dass sie nicht bleiben konnte, Zafrina aber selbstverständlich hierbleiben könne.
Sie schien in ihrer Eile erst jetzt zu bemerken, dass Viktoria das Haus schon vor einer Weile durch das Fenster verlassen und einen Brief und ein paar Geldscheine auf die Kommode gelegt hatte. Sie fragte Zafrina, ob sie wisse, wo Viktoria hingegangen sei, doch die Amazone verneinte das.
Esme nahm das Geld von der Kommode und gab es Zafrina, damit diese es Viktoria wiedergeben konnte.
Dann verließ sie das Zimmer.

Rosalie lächelte Zafrina kurz an und sagte: "Bis später."
Dann drehte auch sie sich um, nahm eine ihrer Handtaschen und ging durch die Tür.
Der Anblick der Landschaft würde ihr immer noch den Atem rauben, wenn das möglich wäre.
Sie atmete den wohlriechenden Duft des Waldes tief ein, denn im gleichen Auto mit Seth würde es, nun ja, etwas weniger angenehm riechen.
Sie öffnete die Autotür und stieg ein. Drinnen warteten schon ihre Eltern, ihr Ehemann und der Gestaltenwandler.
"Hallo Carlisle", sagte sie. "Ich bin da, wir können losfahren."
Und dann kuschelte sie sich an Emmett und hoffte, die Fahrt würde schnell vorübergehen.

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BeitragThema: Re: Das Wohnzimmer   Do März 29, 2012 10:08 am

Cf.: Fort William – High School - Biologieraum

Der schrille, laute Gong ertönte und die ganze Atmosphäre veränderte sich von jetzt auf gleich. Eben noch hatten alle ruhig dagesessen und nun herrschte hektische Betriebsamkeit, als alle ihre Taschen zusammenpackten. Bella gab Elena ihren Stift zurück und bedankte sich lächelnd. „Dass das aber nicht zur Gewohnheit wird“, sagte Elena scherzend, bevor Seth sich an sie wandte und sich für Emmetts Verhalten entschuldigt hätte. Dieser war sofort aufgestanden, hatte sich schleimig von Miss Martinez verabschiedet und war dann Rosalie hinterher gehechtet, die mehr oder weniger offensichtlich kochte. Bella griff nach Edwards Hand und gemeinsam gingen sie aus dem Klassenzimmer, durch die vollen Gänge und traten schließlich aus der Schule heraus. Als sie einen Schritt vor das Vordach setzte, traf sie ein großer Regentropfen in den Nacken. Es regnete, wie nicht anders zu erwarten. Das war ja schon mal der perfekte Einstieg in Fort William. Sie traten neben Emmett, der gerade fragte, ob sie abgeholt würden, oder laufen sollten. Bella bezweifelte, dass Carlisle sie abholen würde, er hatte wahrscheinlich selbst genug zu tun, schließlich konnten sie auch laufen. „Tja… sieht so aus, als würden wir uns verabschieden müssen“, sagte Elena, als sie und Seth zu ihnen gestoßen waren und ihre Stimme klang ein wenig traurig. Bevor irgendjemand anderes etwas sagen konnte, ergriff Edward das Wort. „Öhm ja, wir müssen denk ich nach Hause. Nett dich kennengelernt zu haben Elena, du bist witzig.“ Was zur Hölle? Sie würde ihn nachher fragen, was ihn geritten hatte, als er das sagte, denn als „witzig“ hätte sie Elena jetzt nicht bezeichnet. Ihr wären tausend andere Attribute eingefallen, aber witzig? Das war nicht angemessen. „Öhm, Seth, gehst du mit, oder kommst du nach? Wir treffen uns dann zu Hause. Auf Wiedersehen Elena! Bis morgen.“ Auch Bella verabschiedete sich von Elena und schenkte ihr noch ein Lächeln zum Abschied, als Edward sie schon Richtung Waldrand zog.
Kaum hatten sie den Wald erreicht, blickte Bella ihren Mann fragend an. Ein verschwörerisches Lächeln war die Antwort und dann: „Komm, das erkläre ich dir auf dem Nachhauseweg.“ Leicht die Stirn runzelnd folgte sie ihrem Mann ein Stückchen in den Wald hinein. „Deine neue Freundin ist eine echte Überraschungen Bella. Sie riecht zwar sehr eigenwillig und ich bin mir nicht sicher, ob Seth mit seiner Vermutung richtig liegt, aber er hat sich heute vor dem Sekretariat auf sie geprägt.“ Edward schien begeistert zu sein und auch Bella freute sich, denn jetzt war Seth nicht mehr der ewige Außenseiten unter den Cullens, als einziger Single. „Da schleppen wir diesen Welpen von der Olympic bis hierher, ins tiefste Schottland und dieser Knabe stolpert am ersten Schultag über seine Herzensdame. Das ist….so cool!“ In der Tat.... cool. Aber auch irgendwie seltsam. Wieso sollte Seth ausgerechnet *hier* sein Gegenstück finden. Das musste irgendetwas zu bedeuten haben. Der Wald wurde jetzt dichter und Edward ließ ihre Hand los, um sich mal wieder eines dieser spielerischen Wettrennen mit Emmett zu liefern. Wieso machte Emmett da überhaupt noch mit? Er wusste doch genau, dass er verlieren würde und am Schluss war er jedes Mal frustriert. So auch jetzt, kaum dass sie angefangen hatten war Edward auch schon außer Sichtweite. Sie ließ sich etwas zurückfallen, genoss den Wind im Gesicht, die Regentropfen die herunterprasselten und den Duft des Waldes. Hier war es so anders und doch gab es Parallelen zu Forks. Auch hier waren die Bäume moosbewachsen, doch es gab nicht so viele Farne und Büsche, die den Wald auf allen Ebenen so grün machten. Unterbewusst nahm sie wahr, wie Edwards Spur sich von denen der anderen trennte und folgte ihm, denn sie war sich sicher, dass er auf dem Weg zu Nessie und Jake war. Naja, wohl eher zu Nessie. Sie lauschte in den Wald, ob sie die zwei schon hören konnte. Das ausgelassene Gelächter der beiden, ihren Herzschlag, irgendetwas. Doch da war noch nichts. Ganz deutlich hörte die junge Vampirin vor sich Edward, der in die gleiche Richtung unterwegs war wie sie und roch auch ihre Spuren vom gestrigen Tag. Sie waren nicht mehr weit von ihrem neuen Haus entfernt und noch immer war kein Ton von den beiden zu hören. Das konnte nichts Gutes bedeuten. Bellas Schritte wurden länger und schneller und sie sog tief Luft ein, auf der Suche nach ihren Gerüchen. Da, da war etwas, ein vertrauter Duft. Doch mit diesem verband sie nichts positives. Sie war sich sicher, dass es Chelseas Geruch war, der ihr in der Nase lag. Und wenn Chelsea sich hier rumgetrieben hatte... Ihr fiel Demetri’s „zufälliger“ Besuch vor ein paar Tagen ein. Wie hatten sie nur so dumm sein können, das nicht zu beachten. Der Tracker schlich schließlich nicht grundlos um ihr Grundstück. Noch immer hatte Bella eine leise Hoffnung, vielleicht war Chelsea auch einfach nur gekommen, um Demetri zu holen und wieder mit nach Volterra zu nehmen und Jake hatte Nessie irgendwohin weit weg mitgenommen. Doch als sie neben Edward zum Stehen kam zerbrach diese Hoffnung auf einen Schlag. Sie hatten sich getroffen. Hier an dieser Stelle. Es war keine Überlagerung, sie waren gleichzeitig hier gewesen. Nessie, Jacob, Demetri, Chelsea und, ja, Alec. Drei gegen zwei, sie hatten klar die Überhand gehabt, doch selbst wenn nur Chelsea, oder Alec alleine gekommen wären, die beiden hatten keine Chance. Sie wollte, nein, sie konnte es nicht glauben. „Demetri! Er hat einen Weg gefunden Nessie aufzuspüren. Bella – wir müssen zu Carlisle, wir müssen sofort alle versammeln. Wir müssen…..Oh Gott, wenn sie sie erst einmal in Volterra haben, dann …Was sollen wir nur tun?“ Wie durch Watte drangen die Worte an Bellas Ohren. Sie begriff ihren Sinn nicht. Es konnte nicht sein. Mit emotionsleerem Gesicht blickte sie Edward an. Verständnislos. Es konnte einfach nicht sein. Das war nicht möglich. Es musste eine Erklärung für das ganze geben. Eine andere.
Wie in Trance drehte Bella sich um und lief zurück zum Haus. Es bestand die Möglichkeit, dass die beiden dort waren. Bella rannte durch den Wald. Bäume rasten an ihr vorbei und wie durch ein Wunder lief sie gegen keinen Einzigen. Am Haus angekommen öffnete sie die Tür und rannte ins Wohnzimmer. Stocksteif blieb sie stehen. Lauschte. Nichts.
„Nessie... Jake... Die Volturi... Sie sind weg.“, redete sie wirr auf Emmett ein. Als sie die Worte ausgesprochen hatte, lichtete sich in ihrem Kopf plötzlich der Nebel. Ihre Sinne waren wieder auf Hochleistung und in ihrem Kopf hallte ein einziger Satz. Sie sind weg. Sie sind weg. Sie sind weg. Die Erkenntnis traf sie mit der Wucht einer Abrissbirne. Ihre Tochter, ihre kleine, süße Renesmee, war in den Händen der Volturi. Sie waren hergekommen und hatten sie einfach mitgenommen und *sie* war nicht da gewesen um sie zu beschützen. Und sie konnte noch nicht einmal sofort hinterher laufen, denn das wäre ein Selbstmordkommando. Aber warum nicht? Sie konnte hier sowieso nichts ausrichten und wenn sie nicht bald etwas unternahm, konnte es gut sein, dass die Volturi ihrer Tochter schon etwas angetan hatten. Ihr Schmerzen zugefügt hatten. Bei dem Gedanken an Jane fiel die Reglosigkeit mit einem Mal von ihr ab. Bella drehte sich blitzschnell um und verschwand. Sie rannte los, blind vor Sorge, einfach nur dem Geruch Renesmee’s hinterher. Wenn ihrem Mädchen etwas zustoßen würde, das könnte sie sich nie verzeihen. Wieso war sie so unaufmerksam gewesen? Warum hatte sie nicht mehr aufgepasst. Das wäre zu verhindern gewesen. Aber jetzt, jetzt stand Nessie wahrscheinlich Ängste aus, von denen andere nicht zu träumen wagten, oder sie hatte schon resigniert und sich den Volturi gefügt. Aber nein, Renesmee war ihre Tochter, sie würde nicht einfach aufgeben. Das konnte nicht sein. Nessie würde stark bleiben. Sich den Volturi widersetzen. Es zumindest versuchen. Das Wissen über die Gaben der Volturi ließen ihre Hoffnungen schwinden. Chelsea würde versuchen Nessies Bande zu ihrer Familie zu kappen und Alec und Jane würden ihr Übriges tun. Dem konnte niemand standhalten, selbst kein Vampir und erst recht kein Fünfjähriger Halbvampir. Sie blieb stehen. Atmete aus. Atmete ein. Doch es fühlte sich nicht so an, als würde Luft in ihre Lungen gelangen. Es war, als brauchte sie die Luft immer noch, aber sie kam nicht mehr in die Lunge. Die eiserne Hand der Verzweiflung drückte ihren Brustkorb zusammen. Ließ sie auf den Boden sacken. Ein ersticktes Schluchzen ertönen. Wieso. Wieso sie. Wieso niemand anderer?
Was gäbe sie jetzt darum, weinen zu können. Ihren Emotionen freien Lauf zu lassen. Doch stattdessen saß sie einfach nur hier. Im nassen Wald. Weit weg von Zuhause. Ein Häufchen Elend. Verzweifelt zusammengesunken. Einsam.




Zuletzt von Bella Cullen am Di Apr 10, 2012 1:35 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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