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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Vor den Häusern

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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Do Nov 22, 2012 12:27 am

Immernoch besorgt blickte Seth auf seinen vampirischen Freund herab. Diese ganze Situation war ja sowas von absurd.. und alles nur wegen so einer komischen Pflanze.. Vielleicht sollten sie mal einen ganzen Haufen von den Teilen zu den Volturis schicken. Der Gedanke daran wie sie alle herzhaft an den Teilen lutschten um dann später die Überraschung ihres Lebens zu erleben hatte schon was. Aber bestimmt würde niemand von denen auf die Idee kommen Pflanzensaft zu trinken.. Da müsste er schon noch verlockender auf sie wirken. Zu schade. Seine Gedanken waren schon wieder dabei vollkommen ab zu driften, als sich Edward auf einmal endlich wieder aufraffte und berichtete, dass er sich seiner Tat absolut bewusst war und Carlisle selbstständig davon erzählen würde. Wow. Das Ganze hatte wirklich was von nem Teenager der Mist gebaut hatte und es jetzt Papi stecken wollte. Verdrehte Welt. Danach folgten einige recht nette Worte an Jacob bezüglich der ständigen -Umherwuchtung-. Auch wenn sich Seth innerlich schon die ganze Zeit gedacht hatte dass es dem Cullen sicherlich gar nicht gefällt andauernd von Jake gegen irgendwelche Bäume gelehnt zu werden, fand er die Reaktion jetzt ein wenig übertrieben. Immerhin hatte sich Jacob wirklich Sorgen um ihn gemacht - so wie sie alle. An dem Gesicht seines Leitwolfs konnte Seth fast seine Gedanken heraus lesen. Dazu brauchte er sich nicht verwandeln. Wahrscheinlich bereute er gerade *alles* was er in den letzten Minuten getan oder gedacht hatte und wünschte Edward zum Teufel. Er blickte kurz - leicht belustigt - zu Elena deren Augen äußerst verständnislos auf den Vampir gerichtet waren. Irgendwie hatte der Clearwater das Gefühl dass die beiden nicht so schnell Freunde werden würden. Sie schien teilweise eine richtige Abneigung gegen ihn zu hegen. Er fragte sich zwar woher die kam, aber im Moment gab es wichtigeres. Zumal die Zeit schon alles übernehmen würde. Man konnte ja nicht jeden von Anfang an sympathisch finden. Er wollte sich gar nicht so genau vorstellen, was sie im Moment von Edward hielt.
Genau in dem Moment entschuldigte der Cullen sich für seine Wortwahl und verabschiedete sich. Kurz legte Seth die Stirn in Falten, weil er nicht wusste ob es so vernünftig war ihn alleine gehen zu lassen. Andererseits sah es schon so aus als hätte er sich wieder im Griff. Und seine Elena wollte er nun wirklich nicht schon wieder allein lassen. Dass wusste Edward auch. Er gab Elena die Hand zum Abschied, welche offensichtlich so verwirrt war, dass sie sie einfach ohne einen Ton ergriff.
Seth hingegen nickte nur stillschweigend den Worten seines Freundes zu, nur um ihn dann sofort wieder fragend an zu blicken.
Was war denn jetzt schon wieder los?
Edward sah auf einmal aus, als hätte er einen Geist gesehen oder sowas. Als Jacob kurz danach auch reagierte, wirkte sich dass jedoch sofort auf ihn aus und er wurde wachsahm. Und tatsächlich - es näherte sich jemand. Jake spannte sich etwas an und auch Seth nahm einen festeren Stand ein. Sie blickten alle in die Richtung aus der der Fremde kam und Elena tat es ihnen gleich.
Nur nach kurzer Zeit hatten wohl alle begriffen wer oder was da auf sie zukam und dann erkannte Seth auch den bekannten Geruch. Nur wenige Sekunden später bestätigte sich sein Verdacht als ihr Mitschüler Emilio auf die Lichtung trat. Was wollte der denn jetzt hier? Der Clearwater konnte gar nicht so schnell schalten, als er schon freundlich von dem Gestaltenwandler begrüßt wurde. "Hi..." gab er nur etwas verwirrt zurück. Was machte er denn hier? Und warum zur Hölle klebte Blut an seinem Shirt?
Jacob stellte sich sogleich vor Seth und Elena und stellte sich mit einer gewissen Ernsthaftigkeit dem Neuankömmling vor. Er wusste ja nicht, dass dieser Elena schon aus der Schule kennte. Seth war nur überrascht, dass sein Kumpel sich jetzt auch schon den Nachnamen seiner Freundin gemerkt hatte. Dafür musste er ihn später auf jeden Fall loben. Er grinste kurz still in sich hinein als er spürte wie sich das Mädchen seiner Träume sachte an ihn lehnte. Ein Kribbeln breitete sich in seinem Körper aus und er strich ihr mit dem Daumen zärtlich über ihren Handrücken.
Er sah noch einmal Edward nach der sich nun von der Gruppe entfernte. War wohl jetzt auch wirklich besser so. Dass hier war jetzt Gestaltenwandler Sache. Anscheinend wollte Emilio ja was von ihnen. "Wir sehen uns dann, Edward. Pass auf dich auf ok?!" Mit diesen Gedanken verabschiedete er sich von seinem vampirischen Freund und wand sich wieder der aktuellen Situation zu.
Glücklicherweise übernahm Jacob das Reden. Und sowie er das dachte, kamen ihm wieder seine Gedanken in den Kopf über die er vorher mit Edward gesprochen hatte. Er lächelte halbherzig und sah auf den Rücken seines Freundes und Leitwolfs. "Ich hätte dich niemals in Frage stellen dürfen.." Mittlerweile schämte er sich wirklich ein wenig für seine Gedanken. Es war einfach ein kurzes aufbäumen eines jungen Wolfes. Einem Wolfes der vielleicht testen wollte wie weit er gehen konnte. Inzwischen war all diese Verwirrung verschwunden. Jacob Black war sein Leitwolf und dass würde er bleiben. Er hatte sich damals dafür entschieden ihm zu folgen und daran würde er fest halten. Für einen Moment war das Gefühl schön gewesen, dass an ihm alles hing. Elena die ihn brauchte und zu ihm aufsah. Das Handeln ganz nach seinem eigenen Willen. Aber er wusste auch, dass er auf Dauer für den Posten eines Alphatieres nicht geschaffen wäre. Dazu fehlte es ihm sicherlich an Härte und Durchsetzungsvermögen, aber auch an der typischen Ausstrahlung die so ein Anführer einfach mitbrachte. Er stand in seinem Rudel an dritter Stelle, jetzt da er mit Jacob hier allein war sogar an zweiter und dass war vollkommen in Ordnung. Mehr brauchte er nicht. Seine Elena würde ihn immer brauchen, genau so wie er sie brauchte und mehr Glück und Zufriedenheit brauchte es in seinem Leben nicht. Abgesehen davon hatte Jake ihn noch niemals in seinem Leben zu irgendetwas gezwungen oder etwas von ihm erwartet, was er nicht tun konnte. Es gab im Grunde niemanden der besser für diese Rolle geeignet wäre als den Black.
Diese Erkenntnis löschte all die übrig gebliebenen Fragen und Gedanken aus seinem Kopf und holten ihn zurück in die Wirklichkeit. Aufmerksam blickte er zu Jake und Emilio und wartete gespannt auf dass, was der Neuankömmling zu sagen hatte. Elena hingegen wirkte fast ein wenig gelangweilt, was ihn wiederrum zum Schmunzeln brachte. Er küsste sie kurz auf ihr Haar und begann wieder damit mit seinem Finger über ihre Hand zu streicheln.
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Emilio McJason
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Do Nov 22, 2012 3:20 am

Cf: FW ~ Der Wald

Emilio drehte sich verwundert zu den Vampir um, als dieser zu sprechen begann. ""Ja, und ich bin Edward. Edward Cullen, du erinnerst dich vielleicht. Ich geh dann jetzt wohl mal nach Hause. Jacob, das sind sicherlich erst mal eure Angelegenheiten.“" Er konnte nichts als ein kurzes leichtes Nicken zurück geben. Noch nie hatte er mit einem Vampir geredet. Hörbar atmete Emil auf als Edward verschwand. ""Ich bin Jacob Black, und das hier ist Elena Wilson."" Er blickte zu Elena und lächelte sie freundlich an. Sowie Seth und Elena dort standen, waren sie anscheinend zusammen.
Der Wolf merkte wie Jacob sich vor den beiden aufstellte und schmunzelte ein wenig. 'Denkt er etwa ich bin eine Bedrohung? Hat der mal gesehen wie ich momentan ausseh? Oder gehören sie alle in sein Rudel?'
Emil schaute in die Runde. ""Was führt dich zu uns?“" Der Mexikaner überlegte kurz. Was wollte er eigentlich hier? "Also eigentlich hatte ich vor joggen zu gehen, aber dann kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung mit einem anderen Shifter." Er dachte kurz über Liam nach.. -bah ! Wie sehr er diesen Jungen hasste! "Liam Racer. Müsste euch vielleicht bekannt sein, er geht auf unsere Schule", fügte Emilio hinzu. Der Schmerz in seiner Schulter war immer noch groß, aber es verheilte schon.

Erneut schaute er zu Seth und Elena. Sie sah gelangweilt aus und lehnte sich an Seth. 'Warum geht sie nicht wenn ihr langweilig ist?' Irgendwie kam Elena stur - beziehungsweise richtig zickig rüber. Er verdrehte die Augen. 'Toll, mit solchen Mädchen kann ich überhaupt nicht umgehen. Also wenn Seth sich auf sie geprägt hat, tut er mir echt leid. Aber wenn das so ist, dann hat er Glück, denn dann empfindet er sie nicht so.'
Der McJason wandte sich zurück zu Jacob, der immer noch mit verschränkten Armen vor ihn stand "Ich bin nicht hier um Probleme zu machen! Euer Geruch und der von den Vampir ist mir aufgefallen und da bin ich ihm gefolgt."

Emilio spürte eine Vibration aus seiner Hosentasche und holte sein Handy raus. Natürlich war es sein Vater- wer sonst, Sarah schrieb ihn nie wenn er unterwegs war. Einer der speziellen Gründe warum er in sie unsterblich verliebt war: Sie vertraute ihm, auch wenn sie eine große Eifersucht besaß.
Ein kleines Grinsen erschien über seine Lippen als er an seine Freundin dachte. 'Ob sie wohl gerade auch an mich denkt? Ich muss zusehen, dass ich hier schnell wegkomme, ich hatte ihr ja versprochen bald zurück zu sein.'

Es herrschte eine unheimliche Stille zwischen ihnen. Das einzigste was er hörte, waren die kleinen Geräusche der Waldbewohner. Emilio genoss lächelnd diese nie wirkliche Stille. Eigentlich hatte er erwartet, das diese Elena jetzt nerven würde mit irgendeiner gelangweilten Bemerkung oder einem Spruch, den sie ihm gegenüber ablassen würde. Aber es war Emil der, genervt von den Blicken, die sie ihm alle zuwarfen, sich dazu durchrang sowas wie Konversation zu betreiben. Innerlich absolut genervt überlegte er was er sagen sollte. 'Na toll - Du Idiot! Jetzt stell irgendeine Frage!' Etwas unüberlegt fragte er:" Also seit ihr ein Rudel?" Sofort stöhnte er innerlich auf. 'Wow.. sehr einfallsreich Emilio. Ich bin beeindruckt.' Er schaute auf den Boden. Wie sehr er seine Gedanken hasste. Immer diese nervigen Stimmen die ihn irgendwas einreden.
Nachdem er seinen Kopf leicht schüttelte wandte McJason sich zurück zu Jacob und wartete nervös auf eine Antwort.
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Jacob Black
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Do Dez 06, 2012 6:47 am

"Also eigentlich hatte ich vor joggen zu gehen, aber dann kam es zu einer kleinen Auseinandersetzung mit einem anderen Shifter.“
Also doch! Er hatte es die ganze Zeit gewusst. Zuerst Elena, dann hatte Seth ihm von diesem Schüler erzählt, der gerade vor ihnen stand, und der sagte jetzt dass es mindestens einen weiteren Wandler gab…
Wie viele gab es hier wohl?

"Liam Racer. Müsste euch vielleicht bekannt sein, er geht auf unsere Schule." fügte der nach Blut stinkende Wandler hinzu. Der Black unterdrückte den Impuls, einen fragenden Blick Richtung Seth zu werfen. Schließlich wusste der Neue nicht, dass Jake nicht auf die Schule ging und auch nicht gehen würde. Was hatte Seth ihm wohl erzählt in dem Gespräch, dass die beiden geführt hatten? Jakob hasste es so blind zu sein. Hätte er sich doch vorher zusammen mit Seth verwandelt, dann hätte er seine Gedanken mit ihm teilen können und käme sich jetzt nicht wie ein solcher Idiot vor.

"Ich bin nicht hier um Probleme zu machen! Euer Geruch und der von den Vampir ist mir aufgefallen und da bin ich ihm gefolgt."
Jake nahm die Arme nach unten, um nicht ganz so abweisend zu wirken. Nach – Emilios? – letzter Auseinandersetzung nach zu urteilen, schien er wirklich keine Lust auf weitere Kämpfe zu haben. Jacobs Körperhaltung blieb angespannt, und er konzentrierte sich ganz auf den Wandler und den Wald um sie herum, bereit, beim kleinsten Anzeichen von Ärger einzuschreiten. Es konnte durchaus möglich sein, dass dieser Andere, Liam, ihn ja verfolgte. Außerdem warum kämpften zwei Wandler miteinander? Spielerei oder Revierkampf?

Als Emilio plötzlich in die Tasche griff, reagierte der Black sofort und hob warnend die Arme. Als er sah, dass der Neue nur ein Handy herauszog, entspannte er sich wieder etwas und steckte die Hände in die Taschen seiner Hose.

Ein kurzes Schweigen entstand, das nach kurzer Zeit von Emilio gebrochen wurde. :"Also seit ihr ein Rudel?" Er wirkte plötzlich nervös, schüttelte den Kopf und sah Jake an.

`Warum will er das wissen?`
Der Alpha antwortete vorsichtig: „Ich werde Dir darüber noch keine Auskunft geben. Ich denke Du weißt auch warum. Wenn du etwas von uns erfahren willst, dann schließ dich mir an. Ich denke, da du zu uns gekommen bist, solltest du ein wenig mehr von dir erzählen. Im Gegenzug kann ich dir etwas über mich sagen. Ich stamme von der Familie der Blacks aus LaPush und bin aus persönlichen Gründen hier her ausgewandert.“
Er wartete die Reaktion des anderen ab. Als nur ein langsames Nicken kam, konnte sich der Black denken, dass weder sein Name noch der Name „LaPush“ dem anderen etwas sagten. Er ging aber nicht weiter darauf ein. Jacob brauchte dringend mehr Informationen. Sollten in Fort William mehr Gestaltwandler wohnen hieß das Gefahr für ihn und sein Rudel und vor allem für die Cullens. Sie müssten mit dem anderen Rudel - so es eines gab, verhandeln. Vorsichtig versuchte er Emilio zu befragen.

„Sag mal von welchem Stamm bist du und WAS bist du? Gibt es hier noch mehr Wandler außer dir und deinen Gegner von vorhin? Wir wollen ebenfalls keinen Ärger, also wäre es mir wichtig zu wissen, wer Euer Anführer ist, mit wem ich reden sollte.“ Der Black hoffte, dass Emilio etwas über Fort Williams erzählen würde. Vielleicht kämen da wichtige Informationen ans Tageslicht. Er beschloss, dem Fremden eine Chance zu geben. Er betrachtete erneut die Wunde, die schon fast ganz verheilt war und dachte: `Das ist ja nicht unbedingt der beste Anzug, um sich anderen Wandlern vorzustellen. Er sieht wirklich aus, als wäre er zufällig hier aufgetaucht`, und konnte ein Schmunzeln nicht unterdrücken.

Jake konnte nur hoffen, dass Seth und Elena verstanden, welches Spiel hier gespielt wurde und keine Informationen preisgaben. Den Fremden ging das gar nichts an, dass ein Rudel bestand und wer dazugehörte - zumindest noch nicht. Und von den Cullens sollte er auch noch nichts erfahren… Schlimm genug, dass Edward hier war - obwohl, hatte Emilio ihn mit den Anderen nicht auch schon in der Schule getroffen. Jacob stöhnte innerlich. 'Warum mussten die auch so einen Spaß daran haben immer wieder in die Highschool zu gehen?' Der Black runzelte leicht die Stirn. Er hoffte einfach, dass dieser Emilio noch nicht zu viel wusste. Er hatte eigentlich keine Lust einem Außenstehenden zu erklären, dass eine Verbindung zwischen ihnen und den Cullens bestand. Das müsste er ohnehin vorher mit Carlisle und den anderen besprechen.

Wieder unterdrückte er den Impuls, Seth und Elena einen warnenden Blick zuzuwerfen, und wartete auf eine Reaktion.

Die plötzliche Nervosität des Fremden ließ bei ihm eine Alarmglocke losschrillen. Irgendetwas verbarg der Neue vor ihnen. Jake steigerte seine Konzentration aufs Äußerste und lauschte in den Wald, ohne Emilio aus den Augen zu lassen. Eine kleine Bewegung hinter ihm verriet ihm, dass Seth ebenfalls sehr wachsam geworden war. Das bestätigte Jake, dass hier irgendetwas nicht stimmte.

Der Wald war ruhig, außer den natürlichen Geräuschen, die von Wind und Tieren verursacht wurden. In der Ferne vernahm er Donnergrollen, was wohl ein aufkommendes Unwetter bedeutete.

Er nahm den Neuen fest in den Blick und suchte Augenkontakt. Solange der Fremde ihm in die Augen sehen konnte, war er keine Bedrohung.
„Warum bist du so nervös?“ Seine Worte hallten laut wider, Jake hatte absichtlich etwas lauter gesprochen wie vorhin.
Der Black wartete gespannt auf eine Antwort.
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Elena Wilson
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Sa Dez 08, 2012 3:14 am

Je länger sie schweigend an Seths Seite hinter Jacob stand, desto unruhiger wurde sie. Was zwar unter anderem daran lag, dass sie wirklich keine Lust auf diese ganze Sache hier hatte, doch andererseits war sie nicht dumm. Sie wusste, dass zwischen den beiden Männern eine Spannung herrschte, die man beinahe mit Händen greifen konnte. Man konnte es wirklich mit zwei Hunden vergleichen, die beide ihr Revier verteidigten, wobei Jacob hierbei wohl der Dobermann und Emilio der Zwergpinscher war. Fast hätte Elena über diesen Vergleich gegrinst, denn besser hätte sie es nicht beschreiben können. Emilio, der fast schon vorsichtig und unterwürfig vor ihnen stand und Jacob, der mit kalter Miene und verschränkten Armen vor dem Jungen stand und deutlich machte, wer hier die Oberhand hatte. Es war schon fast lustig, wenn es nicht so ernst wäre.
Sie lauschte jetzt aufmerksamer den Worten von ihrem Gegenüber. Er erzählte irgendetwas von einem anderen Wandler. Liam Racer. Sein Name kam ihr bekannt vor, aber wirklich kennen tat sie ihn nicht. Sie hatte ihn immer nur für irgendeinen anderen Schüler gehalten. Denn wie sollte sie auf ihn geachtet haben, wenn sie nicht einmal von sich selbst gewusst hatte, was sie war. Jetzt würde das wohl anders sein.
Elena spürte die giftigen Blicke, die Emilio ihr zuwarf und sie erwiderte sie nicht minder kalt. Was hatte der denn jetzt für ein Problem? Er war derjenige, der auf sich aufpassen musste. Immerhin waren sie hier in der Überzahl. Genau wegen so einer Arroganz hasste sie die ganzen Leute aus ihrer Schule. Sie waren doch alle gleich.
Und natürlich war er nicht hier, um ihnen Probleme zu bereiten. Er hatte nur den ätzenden Geruch von Edward wahrgenommen. Als ob er allein gegen einen Vampir eine Chance hätte. Beinahe hätte sie verächtlich aufgelacht, aber sie hielt sich zurück. Gerade wäre ihr sogar Edward angenehmer als dieser Kerl.
Jetzt mach mal halblang, Wilson. Kein Grund gleich zu übertreiben. Sie sollte sich wirklich beruhigen. Denn je ruhiger sie alle waren, desto schneller war das hier vorbei und sie könnten alle ihrer Wege gehen.
Sollte Jacob sich darum kümmern diesen Möchtegern-Wandler loszuwerden. Sie würde einfach still daneben stehen. Solange Seth bei ihr war, war ihr das auch nur recht. Sie war nicht komplett blöd, ein wenig naiv vielleicht, aber nicht genug, um alles vor diesem Emilio auszuplaudern, was sie wusste. So war sie nie gewesen und sie hatte nicht vor, in dieser Situation damit anzufangen.
Gerade weil Jacob so diplomatisch auf die Fragen des anderen Wandlers antwortete, war es wirklich besser, einfach den Mund zu halten. Auch wenn sie sich faktisch nicht an Jacobs Wünsche zu halten hatte, so war es in dem Fall wohl klug, es einfach zu tun. Sie hatte wirklich keine Lust auf irgendwelche sinnlosen Diskussionen, die am Ende Seth noch in Schwierigkeiten brachten. Kurz warf sie ihm einen verstohlenen Seitenblick zu. Auch er hatte sich jetzt aufgerichtet und sein konzentrierter Blick lag auf Emilio. Er war also auch nicht sonderlich begeistert, dass er hier aufgetaucht war. Es war wohl wirklich schwieriger, als es anfangs den Anschein machte. Ich weiß schon, warum Panther Einzelgänger sind … dann hat man diese Probleme einfach nicht. Tatsächlich wäre es wirklich zu leicht, einfach zu verschwinden und ihre eigenen Dinge durchzuziehen. Einfach alleine zu leben, ohne sich Sorgen um irgendwelche Mitmenschen machen zu müssen. Aber so leicht war es dann leider doch nicht. Sie war jetzt Teil einer Welt, die viel größer und viel gefährlicher war, als sie anfangs geglaubt hatte. Wer sagte ihr, dass alle Vampire so waren, wie die Cullens? Die Volturi waren wohl die Bösen in der Geschichte und allein dass sie die Königsfamilie der Vampire waren, zeigte doch, dass es noch mehr von ihnen gab, die die gleichen Ansichten hatten. Was waren diese Ansichten? Konnten sie einfach so Menschen töten oder gab es Gesetzen dafür? Und was war mit den Wandlern? Waren sie nicht die natürlichen Feinde dieser Kreaturen? Und wie war es mit ihnen? Durften sie einfach so abgeschlachtet werden? Eine plötzliche Angst durchflutete Elena bei dieser Erkenntnis. Sie wusste doch nichts über diese Welt, wie könnte sie dann hier überleben? Sie musste lernen, sich zu verteidigen, zu kämpfen. Sie wollte nicht noch jemanden verlieren. Wenn einmal einer dieser Vampire hierher kam, wie sollte sie ihre Familie beschützen, wenn sie sich nicht einmal selbst beschützen konnte. Seth würde nicht immer da sein und … Energisch schüttelte sie den Kopf, um die Gedanken zu vertreiben – es half. Sie lauschte lieber der Stille, die jetzt zwischen ihnen lag. Unruhig wippte sie auf ihren Füßen vor und zurück, war rastlos und unruhig. Sie musste sich bewegen, wollte laufen und das erste Mal verlangte es sie danach, sich zu verwandeln, um einfach zu rennen. Egal wohin, egal wie lange. Hauptsache sie konnte ihre weichen Pfoten in die Erde graben und den Wald an sich vorbeifliegen sehen.
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Seth Clearwater
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Mo Dez 10, 2012 4:06 am

Irgendwie zog sich die ganze Geschichte hier ganz schön hin. Seth konnte fühlen wie Elena an seiner Seite ein klein wenig unruhig wurde und drückte ihre Hand etwas fester. Warum sagte Emilio denn nicht einfach was er wollte? Jetzt wo ihm drei Gestaltenwandler gegenüber standen die offensichtlich zusammen gehörten war er wohl doch nicht mehr ganz so cool wie dass letzte mal als er mit ihm gesprochen hatte. Da waren sie alleine gewesen und der Clearwater hatte sich damals schon ein wenig gewundert, dass Emilio all dies so locker weg steckte. Dass jetzt Vampire an seine Schule gingen die auch noch mit Gestaltenwandlern befreundet waren. Seth war derzeit wirklich etwas verwirrt gewesen hatte es aber einfach so hingenommen. Schließlich hatten sie zu der Zeit noch ganz andere Probleme, da war er froh nicht noch eins zu haben.
In der Zwischenzeit erklärte der Neuankömmling, dass er nicht hier war um Ärger zu machen sondern nur den Gerüchen der anderen gefolgt war. Tja kein Wunder. Edwards Geruch war für die feinen Nasen der Gestaltenwandler nicht zu überriechen. Seth lächelte kurz, bevor er wieder eine neutrale und abwartende Miene aufsetzte. Automatisch blickte er auf die Stelle im Wald wo Edward vorher verschwunden war. Hoffentlich kam er heil zu Hause an und machte nicht noch einen Umweg zum verbotenem Wald. Aber dort würde ihn wohl so schnell nichts mehr hin bringen. Zumindest nicht in die Nähe der Pflanze.
Er nahm aus dem Blickwinkel heraus eine Bewegung Emilios wahr und war sofort wieder voll bei der Sache. Er fixierte den Jungen mit seinen dunklen Augen, doch dieser holte nur ein Handy zum Vorschein. Was sollte denn das jetzt. Wollte er sie nach ihren Handynummern fragen? Dass ja wohl hoffentlich nicht. Seth legte kurz die Stirn in Falten, doch nachdem sich ein Lächeln auf Emilios Lippen gezaubert hatte, steckte dieser sein Mobiltelefon sofort wieder bei Seite.
Entweder war dem Typen selbst nicht so ganz klar warum er eigentlich hier war oder er war verdammt nervös. Jacob hingegen hatte eine sehr angespannte Haltung. Bereit jeden Augenblick reagieren zu können, falls es nötig wäre.

Die nächste Frage Emilios überraschte Seth dann doch ein klein wenig. Er fragte, ob sie ein Rudel waren.. Warum wollte er dass denn wissen? Außerdem sah man dass doch oder? Also zumindest bei ihm und Jake. Wollte er sich vielleicht anschließen? Seth versuchte sich zurück zu erinnern ob in dem Gespräch mit Emilio damals irgendein Wort darüber gefallen war ob es noch andere Wandler hier gab. Aber die Unterhaltung war so schnell beendet gewesen.. Seth hatte nur sicherstellen wollen, dass den Cullens keine Gefahr drohte, mehr wusste er von Emilio auch nicht. Der Junge sah wirklich etwas verunsichert aus und sein Erscheinungsbild machte die ganze Situation noch seltsamer. Jetzt interessierte den jüngeren Quileute auf jeden Fall, was sein Alpha dazu zu sagen hatte. Und er staunte nicht schlecht, als er die Ernsthaftigkeit in seiner Stimme hörte. Ja fast sogar etwas abweisend. Übertrieb er nicht ein bißchen? Aber nach all dem was in letzter Zeit geschehen ist, wollte er wohl kein Risiko eingehen und von Anfang an klar stellen was hier Sache war. Wie ein richtiger Leitwolf eben. Er machte dass echt gut. Auch die Fragen die er Emilio jetzt stellte hätten von Seth selbst sein können. Ihn interessierte auch welches Tierwesen er war und ob es noch andere Gestaltenwandler hier gab - außer ihm selbst und diesem... Lee? Lian? Keine Ahnung, er hatte den Namen schon wieder vergessen. Das war auch erstmal zweitrangig. Viel mehr würde ihn interessieren, warum sie gekämpft hatten? Im Augenblick schätzte Seth die Lage so ein, dass von Emilio keine große Gefahr ausging. Eigentlich fand er ihn ganz sympathisch, wenn auch vielleicht ein wenig sehr macho-mäßig. Was das anging, kam er ihm fast ein wenig wie Paul vor, und Paul und Seth waren nie sehr große Freunde gewesen. Schon allein wegen Pauls aggressiver Art mit der Seth einfach nicht konnte.
Doch was wenn dieser andere Gestaltenwandler-Typ jemand war der gern Ärger machte? Und möglicherweise ein größeres Rudel hatte? Sie mussten auf jeden Fall mehr über diesen Typen erfahren, und auch mehr über Emilio.

Jake wand sich kurz zu Elena und Seth um, letzere nickte nur um ihn in seiner Handlung zu bestätigen. Der Clearwater war ja bekannt dafür dass er oftmals sein Mundwerk nicht halten konnte und einfach drauf los plapperte, aber in diesem Fall würde er mal schön still sein und Jacob machen lassen.
Während sie immernoch auf die Antwort Emilios warteten, fing Elena neben ihm langsam an vor und zurück zu wippen. Seth schmunzelte und sah sie mit einem warmen Ausdruck in den Augen an. Ihr war wohl wirklich langweilig, kein Wunder. Hoffentlich dauerte dass Ganze hier nicht mehr so lange. Er glaubte zwar wirklich nicht, dass von Emilio irgendeine Gefahr ausging, aber er konnte seinen Alpha jetzt trotzdem nicht alleine lassen - und wollte es auch nicht. Sicherlich würde es nicht mehr ganz so lange dauern und dann... tja, was dann eigentlich. Musste Elena dann schon wieder nach Hause zurück? Oder hatte sie noch ein wenig Zeit?
Ein Windzug kam auf wehte über die kleine Lichtung vor ihren Häusern. In der Ferne konnte man Donner hören. Kein Wunder, dass die Luft gerade so gedrückt war. In einiger Zeit würde das Gewitter direkt über ihnen sein. Er hatte keine große Lust hier im Regen herum zu stehen - auch wenn es ihm nicht sonderlich viel ausmachen würde. Außerdem konnte er sich nicht vorstellen, dass Elena so scharf darauf war schon wieder nass zu werden. Dass mit dem Regen hatten sie ja erst. Er blickte herüber zu ihren Häusern und sah zum obersten Fenster hinter dem sich sein Zimmer befand. Wenn sie Lust und Zeit hatte könnten sie ja dann hoch in sein Zimmer gehen und einfach nur reden, oder Musik hören.. Was sie wohl für Musik mochte? Es gab noch so vieles was er nicht von ihr wusste. Er sehnte sich wirklich nach etwas Zweisamkeit mit ihr. Er seufzte leicht und blickte nun wieder nach vorne zu Jacob der sein Gegenüber gerade gefragt hatte, warum er so nervös war. Naja... dass war ja eigentlich nicht schwer zu erraten.. Oder glaubte Jake etwa, dass da mehr dahinter steckte?
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Emilio McJason
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Mi Dez 12, 2012 8:38 am

Postpart 1/2

""Ich werde Dir darüber noch keine Auskunft geben. Ich denke Du weißt auch warum. Wenn du etwas von uns erfahren willst, dann schließ dich mir an. Ich denke, da du zu uns gekommen bist, solltest du ein wenig mehr von dir erzählen. Im Gegenzug kann ich dir etwas über mich sagen. Ich stamme von der Familie der Blacks aus LaPush und bin aus persönlichen Gründen hier her ausgewandert.“" Emilio verengte seine Augen ein wenig. 'Ich mich denen anschließen?' Seine Blicke folgten unauffällig zu Elena.
:Nein danke!' Obwohl er schon immer zu einem Rudel gehören wollte, aber diese Elena kam so unsympatisch rüber, dass Emilio denn lieber alleine blieb. Naja..vielleicht spielt Elena sich auch nur auf. Der Mexikaner war sich nicht sicher was er antworten sollte und nickte einfach. "Ich verstehe das du darüber noch nicht sprechen willst." Er dachte nochmal über die 'Vorstellung' von diesem Black nach. La Push? Sein Vater hatte ihn führer irgendwelche Geschichten mit den Quileuten erzählt, aber richtig interessiert hat es ihn damals nicht. Jedoch jetzt interessierte es ihn schon, da dort also auch Wandler leben.

Nach einer kleinen Pause fing sein Gegenüberstehender an zu reden:""Sag mal von welchem Stamm bist du und WAS bist du? Gibt es hier noch mehr Wandler außer dir und deinen Gegner von vorhin? Wir wollen ebenfalls keinen Ärger, also wäre es mir wichtig zu wissen, wer Euer Anführer ist, mit wem ich reden sollte.“" Emil schaute leicht überfordert zu ihm. 'Gott, dass ist mein erstes richtiges Gespräch über meine Herkunft und er bombendiert mich gleich zu.' "Ich bin wie jeder Wandler aus meiner Familie ein Wolf.
Ich kann dir nicht mehr über meinem Stamm erzählen, da mein Vater mit mir darüber nie wirklich gesprochen hat." Der Wolf stoppte und dachte nach. "Mein Vater und ich gehören keinem Rudel an, somit existiert kein Anführer. Und ja, es leben hier noch einige andere unseres Gleichen. Meine Freundin Sarah Williams ist einer, sie hat sich aber noch nicht verwandelt. Auf unserer Schule gehen, soweit ich weiß, nicht viele ~ es gab mal eine Zeit lang ein Mädchen namens Nahil Hough, die hab ich aber seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen", erzählte Milio und veränderte seine Körperhaltung.

Sein Gegenüberstehender hielt ihn fest im Auge und beobachtete jede Bewegung von ihm.""Warum bist du so nervös?"“ Leicht verwirrt zog Emilio seine Augenbrau hoch. "Bin ich nicht?!" Der Mexikaner kam also nervös rüber wenn er über Sarah nachdachte? Super, dann musste er ja immer wie ein nervöses Häschen aussehen. Ein frischer Windzug wehte durch die Haare der Anwesenden. Leicht genervt schaute McJason zum Himmel hinauf. Es sah eindeutig nach Gewitter aus. 'Verdammt! Dabei wollte ich doch vor Abend wieder bei Sarah sein - sie macht sich sicher Sorgen.' Der Wolf wandte sich zurück, und schaute zu Seth und Elena. Sie fing an von vorne- nach hinten zu wippen und Seth sah ihr dabei hin und wieder schmunzelnd zu. Aber trotzdem wirkten die beiden gelangweilt von dem Ganzen hier.
"Ich denke wir verschieben das Gespräch auf ein anderes mal, meine Freundin ist zu Hause und macht sich sicherlich schon Sorgen. Und was das Anschließen betrifft - ich werde darüber nachdenken und zu dir kommen wenn ich es entschieden habe. Ich suche wie gesagt keinen Stress.", sagte er mit Grinsen zu Elena "Und zwar in keiner Weise!" Nach einem Nicken von Black drehte McJason sich um und verwandelte sich.
Mit seinem Gedanken an Sarah lief er so schneller als er es als Mensch gekonnt hätte zum Haus zurück.

tbc: Haus Williams ~ Wohnzimmer
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Jacob Black
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    So Dez 16, 2012 8:26 pm

Postingpart 1/2

"Ich bin wie jeder Wandler aus meiner Familie ein Wolf.
Ich kann dir nicht mehr über meinem Stamm erzählen, da mein Vater mit mir darüber nie wirklich gesprochen hat. Mein Vater und ich gehören keinem Rudel an, somit existiert kein Anführer. Und ja, es leben hier noch einige andere unseres Gleichen. Meine Freundin Sarah Williams ist einer, sie hat sich aber noch nicht verwandelt. Auf unserer Schule gehen, soweit ich weiß, nicht viele ~ es gab mal eine Zeit lang ein Mädchen namens Nahil Hough, die hab ich aber seit Ewigkeiten nicht mehr gesehen.“

Also gab es – Jake rechnete nach: Jake, Seth, Elena, Emilio, dessen Freundin Sarah und sein Vater, dieser… wie hieß er doch? Lian oder so … das machten 7 Wandler in FW von denen sie wussten. Und es gab kein Rudel? Das war merkwürdig, er würde wohl mal mit dem Vater des Jungen reden müssen.
Jake wartete noch auf die Antwort, warum die Wandler gekämpft hatten, aber Emilio dachte gar nicht daran, ihm diese so wichtige Frage zu beantworten.
"Ich denke wir verschieben das Gespräch auf ein anderes mal, meine Freundin ist zu Hause und macht sich sicherlich schon Sorgen. Und was das Anschließen betrifft - ich werde darüber nachdenken und zu dir kommen wenn ich es entschieden habe. Ich suche wie gesagt keinen Stress. Und zwar in keiner Weise.“
Jake nickte und wollte etwas sagen, da verwandelte sich Emilio und rannte zurück in den Wald. Verdutzt starrte ihm der Black nach. Er knurrte leise. Was bildete sich der Typ ein, einen Alpha einfach stehenzulassen?? Das würde Jake mit ihm noch klären müssen… auch wenn Emilio dem Rudel nicht angehörte, die Etikette unter den Shiftern erlaubte es nicht, einen Alpha dermaßen zu … ja, zu kränken.
Er stieß noch ein warnendes Knurren aus, war sich aber nicht sicher ob der Fremde das noch gehört hatte.


Er sah zu Seth und Elena. Die beiden brauchten wohl erst einmal etwas Zeit für sich. Er lächelte und sah Nessie vor sich. Er würde bei den Cullens vorbeischauen, er wollte ja sowieso noch Embry eine E-Mail schreiben. Er hatte ihn sehr vernachlässigt. Sein schlechtes Gewissen meldete sich.


„Seth, ich lass euch mal alleine. Ihr habt das Haus für euch, ich werde bei den Cullens vorbeischauen.“ Er lächelte wieder leicht, Seth würde ganz genau wissen, dass er nur zu seiner Nessie wollte. Der Black gähnte herzhaft. „Wenn wir uns beide mal ausgeschlafen haben, würde ich es sehr begrüßen, mich mit dir zu verwandeln.“ Seine Stimme hatte einen säuerlichen Unterton.
„Viel Spaß euch beiden.“ Jake konzentrierte sich, ein lautes Reißen ertönte und vor Seth und Elena stand ein riesiger Wolf. Er stupste Seth noch mal mit der Schnauze an, dann rannte er davon.


Jake genoss die Bewegung, sah die Bäume vorbeifliegen. Er könnte ewig so weiterlaufen. Aber er musste sein Tempo schon wieder drosseln, er hatte das Cullen – Grundstück erreicht. Er lief schnell hinter das Haus, unter einem Balkon auf der Rückseite hatte er ein paar Hosen deponiert… genau für diesen Fall. Er verwandelte sich zurück und entschied sich für eine kurze, schwarze Leggins, die aussah wie eine Radlerhose. Er wusste, dass er damit total sch*** aussah, aber es war ihm egal. Die Hosen waren bequem und basta.
Er ging um das Haus herum und ging hinein. Er roch Nessie und Edward, und es roch nach Essen …. Sein Magen meldete sich lautstark. Aber er ging erst ins Wohnzimmer.

TBC - Anwesen der Cullens - Wohnzimmer



Zuletzt von Jacob Black am Mo Dez 17, 2012 6:47 am bearbeitet; insgesamt 3-mal bearbeitet (Grund : Formfehler)
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Mo Dez 17, 2012 8:09 am

Postingpart 1/2

Emilio schien es irgendwie nicht gerade zu gefallen, was Jacob ihn da gefragt hatte. Jetzt sah er auf einmal noch viel nervöser aus. Seth lauschte intensiv mit seinen Ohren konnte aber weit und breit niemanden weiter hören. Weder Gestaltenwandler, noch Mensch oder Vampir waren in der Nähe. Abgesehen von den Tieren im Wald waren sie ganz allein. Der Wind wurde immer kühler, für einen normal Sterblichen nicht merkbar, doch für die feinen Sinne der Quileute keine Schwierigkeit. Kurz blickte er wieder zu Elena, die immernoch genauso dastand wie vorher und abwartend drein blickte. Er musterte ihre zarte Haut. Auch sie würde jetzt nicht mehr frieren. Nicht jetzt, nachdem sie eine von ihnen war. Er biss sich kurz auf die Unterlippe und wand seinen Blick ab. Er wollte endlich mit ihr reden. Hoffentlich war diese seltsame Szenerie bald vorbei.
Klar war ihm Emilio sympathisch, aber jetzt gerade verstand er ehrlich gesagt den Grund nicht wirklich warum er hier war. Sollte er es doch einfach sagen und nicht so um den heißen Brei herum reden. Vielleicht würde es schneller gehen wenn sie sich verwandeln würden. Andererseits hätte Emilio dann die Verbindung zu Jake und ihm selbst und möglicherweise auch Elena. Und das wollte Seth eigentlich eher weniger.
Endlich ging die Unterhaltung weiter und was der Neuling jetzt sagte ließ im Clearwater doch wieder die Neugier aufsteigen. "Sein Vater war also auch einer... interessant. Und seine Freundin auch? Sarah? Sarah Williams?" War dass nicht das Mädchen welches am ersten Schultag gleich mit Seth zusammen gestoßen war? Dieser kleine Tollpatsch war ebenfalls eine Gestaltenwandlerin? .. Aber moment.. Warum war er sich da so sicher, wenn sie sich noch nicht verwandelt hatte? Vielleicht auch Geschichten und Legenden.. Oder die Eltern kannten sich. Eigentlich würde Seth dass schon gern etwas genauer wissen wollen, aber Jacob ging nicht weiter darauf ein. Ansonsten gab es noch eine Schülerin, die Emilio schon lange nicht mehr gesehen hatte. Leicht fragend blickte Seth zu Elena. Vielleicht war ihr das Mädchen bekannt?
Und dann noch dieser Liam.. Es war schon erstaunlich, dass es hier so viele Gestaltenwandler gab, aber niemand der Anführer. Kein Rudel... Und vorallem entging ihnen allen anscheinend etwas wichtiges - Wenn das Gen in ihnen erwachte, dann bedeutete es auch dass Vampire hier waren. Und nicht gerade wenige, wenn es hier so viele Wandler gab. Wollte er vielleicht da mal genauer auf den Punkt kommen oder... Doch Seth wurde enttäuscht, als Emilio sich mit den Worten - Meine Freundin wartet auf mich - verabschiedete. Der jüngere Quileute legte seinen Kopf etwas schräg und ihm entging der Ausdruck in seinem Gesicht nicht, mit dem er Elena anblickte, bevor er sich umdrehte und verschwand.
"Was soll denn das bitte heißen.." murmelte Seth in sich hinein. Wollte er Elena etwa irgendwas vorhalten? Er musste sich das mit der Sympathie wohl doch nochmal überlegen.

"Was war denn das für ne Nummer? Warum haut' er denn jetzt einfach ab. Ich hätte da schon noch ein paar Fragen." Seth war jetzt ziemlich Feuer und Flamme für das, was der Fremde gesagt hatte. Er konnte gar nicht verstehen, dass Jake ihn gerade jetzt hatte gehen lassen. Andererseits wollte er ja wieder kommen und so ganz erfreut wirkte Jacob jetzt auch nicht wirklich als er sich zu den beiden umwandt. Ihm gefiel es offensichtlich nicht einfach so stehen gelassen zu werden. War ja auch nicht die feine Englische.
„Seth, ich lass euch mal alleine. Ihr habt das Haus für euch, ich werde bei den Cullens vorbeischauen.“
Jetzt klappte dem Jüngeren fast ein wenig der Mund auf. Er wollte *auch* gehen? Ein kurzer Seitenblick zu Elena und schon erinnerte er sich daran zurück, dass er bis vor ein paar Minuten eigentlich noch gewollt hatte, dass die Unterhaltung schnell vorbei war. Dass Jake so feinfühlig war und sie beide alleine lassen wollte überraschte ihn dann aber doch sehr.
Doch sofort nach dem der Gedanke zu ende gedacht war schmunzelte er noch mehr. Hier ging es eigentlich gar nicht um ihn und Elena und die noble Geste seines Alphas. Nein, hier ging es darum, dass er zu den Cullens wollte. Genau genommen zu seiner kleinen Freundin. Seth nickte und zuckte dann nur kurz die Schultern. "Is klar. Das Thema Emilio ist eh noch nicht beendet."
Sein Leitwolf nickte nur und gähnte dann streckend. Doch nachdem was er dann sagte kam Seth diese Handlung fast etwas gespielt vor. Er wusste genau, dass Jacob seine Gedanken gerne mit denen von ihm teilen wollte. Er wollte ihn wissen lassen was geschehen war und Seth würde ihn dafür auch an seinen teil haben lassen. Es war wirklich einfacher und eigentlich war es auch an der Zeit dafür. Also nickte Seth wieder und ging mit Elena an seiner Hand ein paar Schritte zurück. Er kannte seinen Freund und dessen 'Auftritte' schon gut genug. Wie erwartet verwandelte er sich direkt vor ihnen und der große, rostbraune Wolf wetzte davon.
Seth zog die Augenbrauen kurz hoch und wand sich dann seiner braunhaarigen Gefährtin zu. "Tja... dann sind jetzt wohl nur noch wir übrig." Er schmunzelte leicht als er ihr Gesicht sah, wurde dann jedoch von einem Donnergrollen abgelenkt. "Wir sollten rein gehen. Also... wenn du noch Zeit hast?"

tbc: Seth's Zimmer
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Elena Wilson
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Mi Feb 06, 2013 7:31 am

Part 1/2

Je länger sie hier vor dem Haus der beiden Wölfe im Wald standen, desto dunkler wurde der Himmel. Man konnte es deutlich beobachten, wie sich graue Wolken am Horizont aufbauschten und schließlich als fast schon tiefschwarze Wand immer näher heranrollten. Dunkel und gefährlich. Die Luft wirkte elektrisiert, ein Knistern lag in der Luft, welches das bevorstehende Gewitter ankündigte. Ein dumpfes Grollen, wie als würden sich unsichtbare, uralte Zahnräder drehen, die die Wolken in Bewegung setzten. Von fern die ersten Blitze und je näher die Schlechtwetterfront kam, desto deutlicher drang das Geräusch der Regentropfen an Elenas Ohr, wie sie auf die Erde, auf die Blätter prasselten. Jeder andere hätte es vielleicht als beruhigend und schön empfunden, Elena aber konnte nur missmutig das Gesicht verziehen. Endete dieses ewig schlechte Wetter denn nie? Man könnte meinen sie ertränken schon in den Wassermassen, die tagtäglich auf sie nieder regneten.
Auch Seth schien die Veränderungen natürlich zu bemerken, denn er warf seinen Blick immer wieder zum Haus, das man durch die Bäume erkennen konnte. Hoffentlich war das hier bald vorüber, noch bevor sie der Regen erreichte. Sie hatte wirklich keine Lust schon wieder nass zu werden. Das hatte sie wirklich schon zur Genüge durchgemacht.
Trotz ihrer Unruhe zwang Elena sich jetzt den Worten Emilios zu lauschen. Vielleicht war es besser aufzupassen, immerhin konnte sie etwas über ihre Spezies lernen und dann musste sie nicht mehr tausend dumme Fragen stellen, für die sie sich selbst so schämte. Also ließ sie all ihre Gedanken fallen und fixierte sich auf den Jungen, der kaum älter war als sie und hörte, was er zu sagen hatte.
Er erzählte davon, dass auch er ein Wolf war, so wie jeder aus seiner Familie. Er sprach von seinem Vater, der wie er ein Wandler war und von zwei Mädchen, die ebenfalls die Fähigkeit besaßen, sich zu verwandeln. Und dennoch gäbe es kein Rudel. Elena bemerkte die Verwirrung von Seth und Jacob, zumindest hielten sie kurz inne, also war dieser Zustand wohl nicht normal. War es wirklich üblich, immer ein Rudel zu gründen? Vermutlich bei Wölfen schon. Aber das war es nicht, was Elena selbst enttäuschte. Bisher wusste sie nur von Gestaltwandlern, die Wölfe waren. Seth hatte ihr noch nichts über Bären oder Bieber, Adler oder Fische erzählt. War sie wirklich die einzige, die sich in ein Panther verwandeln konnte? Gab es wirklich niemanden, der ihr glich? Die Antwort darauf würde sie wohl nicht hier finden.
Sie bemerkte den fragenden Blick, den Seth ihr zuwarf und zuckte mit den Schultern. Nein, sie kannte keines der beiden Mädchen, zumindest nicht gut. Sie hatte auch nicht bemerkt, dass eine von ihnen verschwunden war. Wer wusste schon, was da dran war, vielleicht war sie einfach umgezogen und Emilio wusste es einfach nicht. Würde bei diesem Kerl wirklich keine Überraschung sein, er war ja auch sonst nicht sonderlich helle in der Birne. Schließlich war er blöd genug, immer noch bei ihnen rumzustehen, obwohl es rein gar nichts erbracht hatte. Er sollte endlich sagen, was er wollte oder verschwinden. Harte Worte von einem so kleinen Zwerg. Die Stimme ihres Bruders spukte in ihrem Kopf herum und das erste Mal fühlte sie sich schlecht für ihre Gedanken. Sie sollte aufpassen, was sie in ihren Kopf ließ, immerhin konnten das jetzt noch andere Menschen sehen außer nur sie selbst.
Trotzdem konnte sie die Erleichterung nicht aufhalten, die sich in ihr ausbreitete, als Emilio lautstark verkündete, dass er jetzt zu seiner Freundin zurück wollte. Sollte er gehen, an seinen Angebereien war niemand interessiert. Wie zum Beweis schmiegte sie sich näher an Seth, um zu zeigen, dass er ihre erste und einzige Wahl war. Das Schicksal hatte es so gewollt … oder so. Nein, sie hatte es so gewollt. Und wollte es nicht rückgängig machen. Egal, ob diese Prägung von irgendeiner Macht beeinflusst worden war, Elena war froh, dass es geschehen war. Es hatte sich doch nichts geändert. Außer das beängstigende Wissen, dass sie für immer an diesen Menschen gebunden war. Doch auch das hatte etwas unglaublich Beruhigendes. Weswegen sie Emilio nur ein mildes Lächeln schenkte, als er seine Nebenbemerkung fallen ließ. Sollte er von ihr denken, was er wollte. Sie könnte die Rolle als streitsüchtiges Weib verkraften, solange Seth sie nicht so sah. Deswegen lachte sie nur leise, als Seth sich leise grummelnd darüber beschwerte.
Eigentlich hatte sie vorgehabt, nicht weiter auf diesen Macho zu achten, doch als er sich urplötzlich verwandelte, konnte sie nicht verbergen, wie erschrocken sie davon war. Plötzlich stand ein riesiger Wolf vor ihr und verschwand blitzschnell im Dickicht. Mit welcher Leichtigkeit er sich verwandelt hatte. Wie schaffte er das? Schnell hatte sie sich wieder gefangen und vertrieb die Gedanken an Emilio. Er war verschwunden, also würde sie auch keinerlei Mühe mehr an ihn verschwenden. Ha! Falsch gedacht. Im Gegensatz zu ihr taten Jacob und Seth dieses Thema nicht so leicht ab. Der Alpha hatte eine beleidigte Miene aufgesetzt und knurrte verhalten. Ach, fühlte er sich jetzt in seinem Stolz verletzt? Der arme Hund. Sie waren doch nicht hier im Mittelalter, wo jeder dem König den nötigen Respekt zollen musste. Jacob hätte es aber wohl lieber so, denn er sah aus, als würde er Emilio bei der nächsten Begegnung am liebsten den Kopf abhacken. Immerhin wäre das eine Sorge weniger. Ja, sie musste zugeben, dass sie äußerst zynisch werden konnte, wenn sie lange auf etwas warten musste. Das merkte man gerade überhaupt nicht, nein bloß nicht.
Seth schien ebenfalls verdattert und er schien plötzlich, da er wieder ungehindert reden konnte, ohne dass Jacob ihm eine Kopfnuss verpasste, ganz euphorisch. Vermutlich hatte er noch hundert Fragen an diesen Kerl gehabt, wer konnte es ihm verdenken? Er machte aber auch wirklich ein Geheimnis aus allem, was ihn anging. Wenn er dachte, dass das in irgendeiner Weise anziehend oder mystisch wirkte, dann hatte er sich ganz schön verrechnet. Er wirkte damit genauso anziehend wie Edward, als er sich die tote Seele aus dem Leib gekotzt hatte… Irgendwie hatte Elena das Gefühl, dass es ganz schöne Überzeugungsarbeit bedurfte, bis sie diesen Vampir auch nur annähernd sympathisch fand. Viel Spaß dabei.
Ein Glück riss sie ein lautes Reißen aus ihren unfeinen Grübeleien und zum zweiten Mal in fünf Minuten zuckte sie zusammen, als sie von zwei riesigen, braunen Augen angestarrt wurde. Ehrlich eingeschüchtert schluckte sie und trat instinktiv einen Schritt zurück. Ja, Jacob war durchaus einschüchternder als Wolf, als in Menschengestalt. Um einiges einschüchternder. Gerade dann, wenn er sie finster anstarrte. Oder bildete sie sich das nur ein? Sie wusste es nicht. Aber im Gegensatz zu dem Alphawolf war sie in ihrer Tiergestalt gerade zu vernichtend winzig. Ein Glück verschwand auch Jacob im Wald, um die Cullens zu besuchen. Na endlich war sie mit Seth allein. Wie von selbst fiel die Anspannung von ihr ab und sie lächelte ihn an.
„Natürlich habe ich Zeit. Deswegen bin ich doch hergekommen. Ich würde mir gern euer Haus ansehen.“ Damit ging sie Seit an Seit mit Seth zu dem kleinen Häuschen, und noch bevor der Regen sie erreicht hatte, waren sie darin verschwunden.

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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    So Jul 28, 2013 4:16 am

Cf. Fort William – Anwesen der Cullens – Der Garten

Es schien als würde die Zeit mit ihrem Jake anfangen stehen zu bleiben, als könnte die Welt ohne sie beide weiterleben, solang sie beiden doch nur zusammen blieben. Als hätte sie denjenigen gefunden, der an ihrer Seite passte, als hätte sie das fehlende Puzzel teil gefunden nach welchem sie noch gar nicht gesucht hatte und doch war es nun da. Es wurde ihre seit Anbeginn ihrer Zeit vorgelebt das es jemanden gab, der zu einem passte, die Sterblichen würden ihn den Seelenverwandten nennen. Grade die Geschichte ihrer Eltern schien dieses Klischee zu bestätigen und beeindruckte sie immer wieder aufs Neue, wie stark doch beide gewesen waren und es Schlussendlich doch noch geschafft hatten zusammen zu bleiben.

Nun aber blickte die kleine Cullen in die Augen eines Werwolfes und so musste sie feststellen wie ungleich sie doch beide waren. Sie ein Halbvampir, umgeben von Vampir-Vegetariern. Er ein Werwolf, ein Alphatier das sich zusammen getan hat mit ihren schlimmsten Feinden, den Kalten Wesen. Nur um sicher zu gehen, dass dies nicht wieder einer ihrer leben haften Träume war strich sie mit ihrer Hand über sein Gesicht und schloss für eine Sekunde ihre Augen und zog seine Geruch ein. Sie hörte immer wieder von ihrer Familie, dass die Werwölfe doch so widerlich rochen, doch was sie roch war wunderschön. Sie konnte den Wald riechen, die Bäume und ihre Blätter. Sie konnte die Tiere riechen die in dem Wald hausten und ihrem Leben nachgingen. Sie konnte das Leben förmlich riechen. Und was gab es denn besseres?
Als Renesmee ihre Augen wieder öffnete sah sie in seine braunen Augen und konnte ein Lächeln auf seinen Lippen erkennen und so konnte sie gar nicht mehr anders als in ein schallendes Lachen zu verfallen.

„Deine Eltern“, hörte sie Jake sagen als ihre Lachen allmählich verstummte. Doch bevor er aufstehen konnte, drückte sie ihm noch einen letzten Kuss auf die Lippen und lächelte ihn aufmunternd zu. Sie konnte sehen wie er schon förmlich seine Augen verdrehte als er daran dachte, dass ihre Eltern in der Nähe waren. Auch der kleinen Cullen war es unwohl zu Mute, wenn sie wusste das ihr Vater nur so durch ihren Kopf wühlen konnte und Informationen bekam, die sie ihn sonst nicht erzählen würde, auch wenn sie beide über fast alles sprachen. Man hatte als Vampir nun mal nie wirklich seine Ruhe.

Zurück bei der Gruppe, zu denen die vier dann gingen, verkündete Kate eine frohe Nachricht, sie und Garrett würden heiraten und sie alle waren herzlich zu der Feier eingeladen. Nessie konnte nicht anders als einen kurzen Freudenschrei Luft zu geben und den beiden dann fröhlich um den Hals zu werfen als sie endlich Luft bekamen. Seit der letzen Begegnung der beiden, als es Kate so schlecht ging weil Garrett sie alleine lies, wünschte Renesmee ihr nichts sehnlicher als Ruhe und Glück. Und nun schien sie es endlich zu bekommen.

Lange blieben sie alle nicht zusammen, es formten sich kleine Gruppen die in fast alle Himmelrichtungen verschwanden, sei es in das Haus hinein oder sie blieben kurz im Garten. Und Jacob hinterließ den Vampiren eine Nachricht sich von den Quileuten Quartier fern zu halten, den Grund dazu fand die kleine Cullen mehr als interessant und war mehr als erfreut als er sie aufmunternd zulächelte. Sie verstand ihn auch ohne Worte und wusste, dass sie ihn folgen durfte. Nichts wäre jetzt schlimmer als von ihm getrennt zu sein. Nur kurz schaute sie hinüber zu ihren Eltern und nickte ihnen zu, sie wusste in seiner Nähe würde ihr nichts passieren.

Doch kurz bevor sie das Grundstück verließen kamen ihre Zweifel. Seit dem Vorfall hatte sie ihr Haus nicht mehr verlassen, jedenfalls nicht mehr ohne ‚genügend‘ Verstärkung. Für einen kurzen Moment zögerte sie und betrachtete das Haus hinter sich und ihren Jake vor sich. Er blieb stehen, da die beiden außer Sichtweite der Vampire waren und lächelte ihr zu. Auch wenn er schon wieder genügend Selbstsicherheit empfand, fehlte es ihr noch an einigen Stellen. Doch irgendwann musste man weiter gehen und so ging sie weiter, nahm seine Hand und lächelte ihn zu.
„Weißt du denn schon ob sie da sind, oder haben wir noch Zeit?“, fragte sie während sie weiter liefen. Sie blickt ihn nicht an während sie ihn fragte, sondern schaute weiter grade aus, musterte die Umgebung immer wieder neu und versuchte jede Bewegung wahr zu nehmen um ihre Bedenken, soweit vom Haus entfernt zu sein, im Zaum halten zu können.

Nach einigen Sekunden drückte sie nur kurz seine Hand und fuhr immer wieder über seinen Handrücken und wartete darauf, dass er sie über all diese Neuigkeiten aufklärte.


(Sorry das es so verdammt lange gedauert hat, ich hatte zeimlich viel um die Ohren und zu allem Übel ist mein Laptop kaputt gegangen...Ich hoffe dass sich das bald alles bessert und ich wieder wie früher schneller posten werde!)
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BeitragThema: Re: Vor den Häusern    Mi Aug 07, 2013 6:44 am

cf - Anwesen der Cullens- Garten

Als Jake die Grundstücksgrenze erreichte, blieb er stehen, um auf Renesmee zu warten. Sie kam auch gleich nach, aber der Alpha bemerkte ihr Zögern. Er konnte sie verstehen. Was er in Stärke und Erfahrung umgewandelt hatte, hatte sie einfach umgerissen. Er lächelte ihr aufmunternd zu, und sie kam schnellen Schrittes zu ihm und nahm seine Hand.
„Weißt du denn schon ob sie da sind, oder haben wir noch Zeit?

"Für Dich hab ich immer Zeit… Schatz". Er ließ eine kleine Pause zwischen den Worten. Es war das erste Mal, dass er zu ihr Schatz sagen konnte, und er legte all seine Gefühle für sie in dieses eine Wort. Er kramte in seinen Hosentaschen und beförderte sein Handy zutage. Er tippte schnell etwas und schickte die SMS dann weg. Mist, er hatte den Akku immer noch nicht aufgeladen… Er seufzte.
"Erinner mich mal daran, dass ich den Akku gleich auflade", er grinste, "sonst ist mein Handy tot wenn Embry anruft. Und ich vergesse das Hundertpro wieder."


Sie erreichten das Haus der beiden Gestaltenwandler. Jake nahm die Nase in die Luft. Seth und Elena waren vor kurzem gegangen.
"Mist!" schimpfte Jake. Als Nessie ihn fragend ansah, meinte er: "Seth ist mit Elena weg… und ich weiß nicht wann Embry mit den Neuen kommt. Mir wäre wohler, wenn Seth dabei wäre." `Nicht zuletzt, weil ich nicht weiß, wie die Neuen sich im Zaum halten können` dachte er im Stillen – aber das würde er niemals laut sagen. Er kramte wieder sein Handy vor. Sollte er Seth eine SMS schreiben? Der Alpha seufzte und steckte das Handy wieder weg. Erst mal abwarten, wann Embry sich meldetet… Seth sollte ruhig Zeit mit seiner Elena verbringen.
Der Wolf verschwand kurz im Inneren des Hauses. Er ging in die Küche und sah die leere Kiste auf dem Tisch und das benutzte Geschirr. Er lächelte. Also ganz ausgeschlagen hatten die beiden das Mahl nicht. Er nahm sein Handy, stellte den Ton auf ganz laut und öffnete das Küchenfenster, steckte den Stecker ein. Er wartete auf das Piepsen, mit dem das Handy sich meldetet, und auf die Anzeige dass der Akku lud. Damit man das Handy auch ja draußen hörte, legte er es auf die Fensterbank. Ein Glück, dass das Fenster in die richtige Richtung zeigte, dachte er sich im Stillen. Wieder draußen, setzte er sich auf einen Baumstamm, der sich so unter einem anderen Baum versteckte, dass er noch nicht mal nass geworden war. Jake zog die kleine Cullen an sich. "Was nun?" flüsterte er ihr ins Ohr. Sie erschauderte.
Der Black grinste, lehnte sich zurück und genoß einfach das Zusammensein mit "seiner" Renesmee.

(das ist mal so grottig und kurz - sorry Sad)
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