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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Aros Gemach

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Demetri
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BeitragThema: Aros Gemach   Mo Jan 02, 2012 5:26 am

Der Rückzugsort des Meisters. Hier verbringt auch seine Frau Sulpicia einen Großteil ihrer Zeit.

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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Sa Jan 07, 2012 2:19 am

JANE

cf: Restliche Räume :: Vorraum der Halle / Gänge

Mit einem seltsamen Gefühl ging die Volturi die volterrianischen Flure entlang. Jane konnte sich selbst nicht genau erklären, was sie zur Zeit fühlte. War es Reue oder Verachtung, Freude oder Hass? Eigentlich, so dachte die Volturi, müsste sie sich nicht schlecht fühlen oder gar Reue zeigen. Warum denn auch? Sie hatte gut reagiert und sich keineswegs schlecht geäußert. Es war auch nicht zu früh, Letizia nach ihrer Gabe zu fragen. Wann sonst hätte man erfahren sollen, was dieses Wesen konnte und was nicht? Die Meister dachten sicherlich nicht dran. Außerdem würde Aro sicher stolz auf sie und Chelsea sein! Sofia-Isabella hatte nichts anderes verdient als das, was die beiden ihr gerade angetan hatten. Jane war zwar generell kein Fan von Neulingen in der Königsfamilie, aber so gut wie jeder war besser als Sofia-Isabella, das stand fest. Es vergingen einige Minuten, als die Volturi vor dem Gemach ihres Meisters angekommen war. Die Tür war schon ziemlich alt und modrig, aber gerade das passte so gut in die Festung der Familie. Jane klopfte zwei mal und hoffte, dass Aro noch nicht da sein würde. Keine Reaktion. Zur Sicherheit klopfte die Volturi erneut an der alten Tür und hoffte immer noch, dass wirklich niemand im Gemach des Meisters war. Kein Geräusch – kein Aro, keine Sulpicia, kein irgendwer. „Gut“, sagte die Volturi zu sich selbst und öffnete die Tür. Aro’s Gemach war eines der schönsten. Es war rustikal und edel ausgestattet und blitzte nur so vor Sauberkeit. Jane trat in das Gemach ein und schloss die Tür hinter sich abrupt wieder zu. Wie lange würde es wohl noch dauern, bis der Meister eintreffen würde? Jane könnte stundenlang hier warten, ohne genau zu wissen, wann und ob der Meister eintreffen würde. „Nein“, sagte sich die Volturi. Es wäre ziemlich unwahrscheinlich, wenn Aro einen seiner Bedientesten ewig warten lassen würde. Außerdem kam Jules doch gerade eben erst zu Jane und teilte ihr mit, dass sie ins Gemach sollte. Die Aufnahme schien also schon zu Ende zu sein! Die Volturi kochte vor Neugierde und wollte sofort wissen, ob Letizia aufgenommen wurde und nun eine von den Volturi geworden war! Im nächsten Moment öffnete sich die Tür und die in Gedanken vertiefte Volturi drehte sich umgehend um. „Meister“, sagte Jane zu Aro, der im selben Moment in das Gemach eintrat und die Tür verschloss. Er sagte keinen Ton. So elegant wie der Meister war, ging er auf Jane zu und wartete auf etwas. Die Volturi benötigte etwas Zeit, um zu verstehen, was genau er wollte. Ihre Hand natürlich. Er wollte Jane’s Gedanken lesen und genau sehen, was eben geschah und was Jane im Moment dachte. Doch bevor er dies sollte, musste die Volturi noch etwas loswerden. „Meister … ich gebe ihnen meine Hand ohne bedacht. Ich habe nichts zu verheimlichen, nein. Ich habe in den vergangenen Minuten nur so reagiert, wie ich es so lernte und all die Jahrhunderte ebenso tat. Chelsea sieht all das genau so.“, sagte Jane mit einer aufrichtigen Stimme und gab dem Meister im nächsten Moment ihre Hand. Aro nickte und begann Jane förmlich auszuquetschen.
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Mo Jan 23, 2012 8:34 am

cf: Thronsaal

-listen while reading-

Statt Aros stillen Wunsch zu erfüllen, begann Jane sich um Kopf und Kragen zu reden. Sehr zur Enttäuschung des Volturi.
„Meister … ich gebe ihnen meine Hand ohne bedacht. Ich habe nichts zu verheimlichen, nein. Ich habe in den vergangenen Minuten nur so reagiert, wie ich es so lernte und all die Jahrhunderte ebenso tat. Chelsea sieht all das genau so.“
Ja sie klang aufrichtig, aber was sollte ihm das jetzt sagen, das alles was Chelsea für gut befand auch seine Zustimmung finden musste. Gerade Jane sollte ihn besser kennen.
Schließlich reichte sie ihm ihre Hand und Aro begann in ihren Gedanken zu lesen.
Tausend Bilder und Emotionen schossen auf ihn ein. Jane schien noch sehr aufgewühlt und freudig erregt von etwas zu sein. Aro suchte danach und fand es.
Er sah eine ihm fremde Vampirin mit der Jane sich unterhielt.
Er spürte Janes Anwiderung, weil Sofia Isabelle neu war. Die Volturi mussterte sie und beschrieb sie als unnütz, unerfahren, jung, klein & süß wie eine Puppe und vor allem schwach. Aro spürte den sich aufbauenden Hass in Jane, der sich auch gegen die anderen beiden noch neuen Mitglieder der Volturi richtete. Hatsuma war zwar inzwischen etwas länger da, doch galt in Vampirzeit immer noch als neu.
Sofibel brachte ihr Anliegen vor zu den Volturi stoßen zu wollen. Was in Jane nur noch mehr Ärger hervorbrachte.

Die Volturi nehmen doch nicht jeden Deppen auf. Volturis müssen etwas Besonderes haben; etwas Besonderes sein! Jeder hier, gut, fast jeder hier, hat eine besondere Gabe und war eine Rarität, ein Einzelstück für sich.
Damit hatte sie durchaus Recht. Doch hatte Aro sicher eine andere Weise die Dinge zu sehen. Für ihn gab es keine Konkurrenz er sah nur die Gaben und wie wundervoll sie sein Werk bereicherten.


Aro „spulte“ Jane Gedanken und die Szene ein wenig vor. Chelsea war dazu gestoßen und war anscheinend wirklich Janes Meinung. Sicher war nach Janes und Alec eine lange Zeit vergangen in der es keine Aufnahmen mehr gab, dennoch musste ihnen doch klar sein, dass er es tat um die Volturi zu stärken und nicht um irgendwen zu Ärgern.
Da bermerkte Jane die Gabe von Sofia die wirklich gar nicht so schlecht zu sein schien. Doch die Volturi schien das nicht zu überzeugen, 'Spielzeug' nannte sie sie.
Doch auch Sofia schien nun nicht mehr in ihrer Rolle bleiben zu wollen und beleidigte Jane und Chelsea.
Das brachte das ganze zum überkochen und Jane setzte ihre Gabe ein.

„Sofia-Isabella … WAS in aller Welt fällt dir ein, so niveaulos mit Mitgliedern der Volturi zu sprechen? Glaubst du allen Ernstes, dass wir nicht merken, dass du nicht gut genug bist? Man brauch dich nicht kennen, um über dich zu urteilen, Sofia-Isabella. Das ist bei jemandem wie dir offensichtlich, dass er nichts taugt. Die Volturi sind etwas Besonderes! Du hast eine Gabe?! Toll. Und nun?! Sie ist nutzlos. Du weißt Dinge von Personen, die in der Vergangenheit passierten oder sehr persönlich sind. WEN interessiert das?! Niemanden, Liebes. Nie – man – den.“

„Respektlos! Harmlos! Langweilig! Nichts besonderes! NIVEAULOS! All das, liebe Sofia-Isabella, bist du! Du bist nichts besonderes in unseren Augen.“


Damit ging Jane zu weit. Sowohl damit ihre Gabe preiszugeben und einzusetzen als auch so mit jemandem fremdes zu reden. Die Volturi standen für Ordnung und Anstand. Nicht für Kleinkriege und Fremdenhass. Was auch immer die persönliche Meinung eines jeden war, das Bild nach außen musste gewahrt werden, wie sollten sie sich denn sonst den Respekt der Vampire verschaffen, wenn Jane einfach jeden quälte deren Blick ihr nicht passte?!
Aro entließ Janes Hand und begann nachdenklich auf und ab zu laufen.
„Ich verstehe deine Beweggründe, doch dein Handeln war über alle Maßen unangebracht. Soweit hätte es unter keinen Umständen kommen dürfen, was wenn sie damit hausieren geht, sicher viele würden sie einfach für verrückt halten, doch es gab immer jemandem der glauben schenkte. Und ein kleiner Funke an Zweifel an uns und unserem Handeln kann zu einem Feuer führen und uns verschlingen. Die Rumänen warten auf genau solch eine Gelegenheit. Hier geht es nicht darum was der einzelne denkt oder will, es geht darum die Familie zu stärken uns gegen Feinde zu wappnen und vor allem unsere Vormachtstellung zu erhalten und auszubauen. Wie würde es dir gefallen erneut auf dem Scheiterhaufen zu landen? Wenn niemand da ist der dich retten kann?“ Aro blickte auf und suchte Janes Blick. Sicher er hatte eine wunde Stelle berührt, aber es musste ihr endlich klar werden, dass sie nicht mehr das kleine verzogene Kind spielen konnte.
„Du gehörst zu dieser Familie und damit musst auch du sie beschützen und stärken. Sowohl in dem wir die alten Bande aufrecht halten und auch neue dazukommen. Es reicht nicht sich einfach nur darauf auszuruhen was wir bisher erreicht haben, wir müssen vorbereitete sein, Jane, auf alles!“
Aro’s Stimme wurde mit jedem Wort lauter und eindringlicher. Er konnte sein Wut kaum bändigen. Doch er würde Jane jetzt nicht bestrafen, das würde nur dazu führen, dass sie ihn meiden würde und das brauchte er nicht. Dennoch würde er sie abstrafen müssen, jedoch so, dass es keine Widerrede gab.
„Ich hoffe du verstehst endlich worum es geht und wir können die Episode als einmalig abhandeln. Um Sofibel werden wir uns allerdings kümmern müssen und du etwas gut machen. Ich habe jedoch noch etwas anderes vor. Wir müssen zurück in den Thronsaal. Bring Chelsea, Letizia und Sofibel zu mir in den Thronsaal und sorg dafür das Demetri eine Nachricht von mir erhält, dass ich ihm Verstärkung schicke mit neuen Instruktionen. Und das alles möglichst schnell!“
Damit drehte sich Aro auf dem Absatz um und ging zurück in den Thronsaal. Jetzt würde er sich um Demetri und die Cullen kümmern. Es blieb abzuwarten was Jane tun würde. Jetzt konnte sie ihm beweisen, dass sie ihm noch immer treu ergeben war und tat wie ihr gehießen.

tbc: Thronsaal
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Fr Jan 27, 2012 7:05 am

JANE

Die Situation war deutlich angespannter, als Jane es je erwartet hatte. Direkt nachdem die Volturi das wichtigste gesagt hatte, nahm Aro ihre Hand und wirkte nicht sehr begeistert von den Taten der Volturi. Und wieder kamen Jane Zweifel auf, ob nicht alles in den Vergangenen Minuten falsch gewesen war. Noch nie ergab sich solch ein Vorfall in der gesamten Zeit bei den Volturi, und eigentlich sollte es bei diesem „nie“ bleiben. Zu spät um Reue zu zeigen war es jedoch allemal. Die Volturi beendete ihren Gedanken und lies sich nun voll und ganz von Aro „durchschauen“.

Stille. Einzigartige Stille. Ungewohnt und äußerst ungemütlich war es im jetzigen Moment. Aro’s Gabe war von Außen her sehr einfach zu beschreiben, aber während sie bei einem selbst vollbracht wurde, fiel es einem äußert schwer, diese Belastung, die man plötzlich hatte, zu beschreiben. Man fühlte sich wie ein offenes Buch. Der, der die Gabe besaß, konnte alles sehen. Alles. Einfach alles. Es erschien plötzlich alles, was vergangen war, in den Augen des Lesers. Jane blieb wie versteinert dort stehen, während Aro fixiert auf Jane war. Er hielt ihre Hand äußert fest – nicht schmerzlich, nein, aber dennoch fühlte es sich so anders an … anders als jene Berührung von Aro gegenüber Jane. Die gesamte Situation, einfach alles am heutigen Tage war ungewohnt und seltsam. Könnte Jane die Zeit zurück drehen, würde sie es tun. Auf der Stelle und sofort. Sie spührte förmlich, wie sauer sie ihren Meister machte. Wahrlich keine gute Arbeit von einem Volturi, einem Mitglied der Königsfamilie …

Plötzlich ließ der Meister Jane’s Hand sinken. Er schaute der Volturi tief in die Augen und lief auf und ab, was Jane ziemlich unruhig machte. Seine Schritte waren leise und kaum zu hören. Diese Stille in diesem Moment war unerträglicher als jegliche Stille, die Jane je gehört hatte. Aro ging wieder auf die Volturi zu und brach das Geschweige: „Ich verstehe deine Beweggründe, doch dein Handeln war über alle Maßen unangebracht. Soweit hätte es unter keinen Umständen kommen dürfen, was wenn sie damit hausieren geht, sicher viele würden sie einfach für verrückt halten, doch es gab immer jemandem der glauben schenkte. Und ein kleiner Funke an Zweifel an uns und unserem Handeln kann zu einem Feuer führen und uns verschlingen. Die Rumänen warten auf genau solch eine Gelegenheit. Hier geht es nicht darum was der einzelne denkt oder will, es geht darum die Familie zu stärken uns gegen Feinde zu wappnen und vor allem unsere Vormachtstellung zu erhalten und auszubauen. Wie würde es dir gefallen erneut auf dem Scheiterhaufen zu landen? Wenn niemand da ist der dich retten kann?“ Aro blickte auf und suchte Janes Blick. Sicher er hatte eine wunde Stelle berührt, aber es musste ihr endlich klar werden, dass sie nicht mehr das kleine verzogene Kind spielen konnte. 
„Du gehörst zu dieser Familie und damit musst auch du sie beschützen und stärken. Sowohl in dem wir die alten Bande aufrecht halten und auch neue dazukommen. Es reicht nicht sich einfach nur darauf auszuruhen was wir bisher erreicht haben, wir müssen vorbereitete sein, Jane, auf alles!“, sprach der Meister und wurde von Wort zu Wort lauter und wirkte beim reden sehr zornig. „Ich hoffe du verstehst endlich worum es geht und wir können die Episode als einmalig abhandeln. Um Sofibel werden wir uns allerdings kümmern müssen und du etwas gut machen. Ich habe jedoch noch etwas anderes vor. Wir müssen zurück in den Thronsaal. Bring Chelsea, Letizia und Sofibel zu mir in den Thronsaal und sorg dafür das Demetri eine Nachricht von mir erhält, dass ich ihm Verstärkung schicke mit neuen Instruktionen. Und das alles möglichst schnell!“, fuhr er fort und schaute Jane so an, als würde er nur darauf warten, dass sie ihm den Rücken zukehrte und all die Aufgaben, die er ihr so eben mitteilte, erledigte.

Jane trat einen Schritt zurück und stieß ein „Ich bin mir meiner Schuld bewusst, Meister. Ich werde den anderen nun Bescheid sagen.“ aus. Im nächsten Moment verließ sie das Gemach und ging zurück in die Empfangshalle, wo sie erneut auf Sofia-Isabella treffen würde.

tbc: Restliche Räume :: Vorraum der Halle / Gänge
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Julian Kiran
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Sa Jan 05, 2013 9:00 am

cf.: ~Volterra - Marktplatz~

Julian und Afton gingen durch die Gänge, ihre Schritte hallten nur leise von den Wänden wieder und wären für einen Menschen gar nicht hörbar gewesen, so sehr hatten sich die beiden, über die Jahre bei den Volturi, deren schwerelosen Gang angeeignet.
Julian betrachtete die Veränderungen des Schattenspiel, wenn sie von einer Lichtquelle zur nächsten gingen, als Afton ihm die Frage stellte: "Weißt du wer dieser kleine Bube eigentlich war? Du weißt schon dieser neben Demetri."
Julian schüttelte nur kurz den Kopf. "Nein, anscheinend ein Neuling, den wir von der letzten Konfrontation her unserem Zirkel hinzugefügt haben. Obwohl ich persönlich seine Gabe nicht als übermäßig interessant empfinde. Da habe ich Jane lieber dabei. Außerdem verstehe ich nicht, wieso er als Vampir ein Schwert mit sich herumträgt. Wenn es nicht gerade aus Vampirhaut oder Wandlerzähnen gemacht ist, kann es wohl kaum einen von uns verletzten. Mal davon abgesehen, dass sie diese Materialien wohl kaum schmieden lassen.", Julian zog verächtlich die Augenbrauen nach oben. "Aber ich werde mich bei Gelegenheit nach seiner Geschichte um hören.", ein Leuchten trat in seinen Augen, als er daran dachte sich eine weitere Historie anzueigenen. Ach, wie er diese Art von Sammeln liebte. Zu schade, dass die meisten Vampire nur so schwer damit herausrücken. Und Aro war ja auch nicht immer bei ihm. Jedoch haben Caius und Jane ihn gelehrt, dass man auch gut anders an gewollte Informationen kommt.

Julians Blick wanderte wieder zur Wand und den Schatten und Lichtrefexionen darauf. Er streckte die Hand aus und ließ seine Fingerkuppen beim gehen darüber fahren. Am liebsten hätte er ein wenig mehr Kraft ausgeübt und Furchen hinterlassen. Einfach so, weil das Gefühl sicher lustig gewesen wären. Doch er tat es nicht, und beließ es dabei, nur über die Mauer darüber zu fahren, ohne sie zu zerkratzen.

"Hey, Afton. Hättest du, wenn wir das nächste mal Zeit haben lust auf eine Partie Schnapsen?", der Vampir war ihm sympatisch und auch nicht feinselig. Das gefiel Julian. Ist selten geworden, weil ja alle. Julian verdreht gedanklich die Augen. ja ihre Maske aufbehalten müssen.
Er began den restlichen Weg die Melodie von "Chasing Cars" zu summen. Vielleicht sollte er sich bei Gelegenheit auch neue CDs kaufen. Wahrscheinlich würde der nächste Auftrag sowieso auf sich warten lassen.
Er könnte auch in die Disco gehen.
Oder die Bibliothek in Richtung Biologie durch sehen.
Oder selbst ein Buch schreiben.
Oder seinen Computer modifizieren.
Oder selbst einen bauen.
Oder gleich ein Gebäude entwerfen.
ODER sich Urlaub nehmen und aus Lust und Laune einfach mal wieder für ein paar Wochen als Nomade leben.

Gedanklich ging Julian durch, was er alles machen könnte, wenn er wirklich etwas Freizeit bekam. Das war der Vorteil, wenn man sich etwas gesitteter als normale Vampire benehmen konnte. Die Freuden der Zivilisation standen einen offen.

Aber, wie gesagt "falls" er frei hatte, wäre ein Trip als Nomade gar nicht so schlecht.
Bei nächster Gelegenheit, würde er sicherlich daran denken.

So dauerte es gar nicht lange und sie standen ,einige ziemlich nutzlose Gedanken später, vor Aros Gemach.
Afton hob die Hand und klopfte.

Von drinnen erklang die Stimme Aros, die ihnen Einlass gewährte. Julian griff nach der Türklinke und lautloss schwang sie auf.
Wie von selbst gingen beide synchron vor Aro auf die Knie, den Kopf gesenkt, den Blick auf den Boden gerichtet, bis ihr Gebieter ihnen erlauben würde ihr Haupt zu erheben. "Meister.", begannen sie gleichzeitig zu sprechen. "Wir sind nach Hause zurück gekehrt."
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Mo Jan 07, 2013 5:53 am

cf: Volterra - Restliche Räume - Thronsaal

Äußerst zufrieden und in sich ruhend stand der Volturimeister vor einem der Fenster seiner Gemächer und betrachtete den Innenhof. Sulpicia hatte sich zu Athenodora gesellt und wollte ihr die Zeit vertreiben solange ihr Gatte in Rumänien weilen würde. Aro leckte sich genüsslich seine Lippen, spürte die letzten Reste seines hervorragenden Mahles. Er liebte es mit seiner Frau gemeinsam zu speisen und es berauschte ihn immer wieder aufs neue sich das ein oder andere Opfer mit ihr zu teilen. Heute war es ihr Dessert gewesen, eine kleine aufsässig dreinschauende Blonde, von vielleicht 13 Jahren.

Die Dämmerung hatte eingesetzt und mit dem Verschwinden der letzten Sonnenstrahlen hörte er die Tore des inneren Turmes sich öffnen. In ihre dunklen Umhänge gekleidet, die Kapuzen schützend über ihre Köpfe gezogen traten die Wachen einer nach dem anderen heraus und zogen wie ein frischer Rauch, verursacht von einem harmlosen Kaminfeuer, schwebend über das alte Pflaster, durchmaßen den Hof und glitten durch das äußere Tor hinaus auf die Piazza.
Trotz, dass er ihre Gesichter nicht sehen konnte erkannte der alte Meister seine Getreuen alle. Chelsea, wie immer dicht hinter Demetri, der neben Caius ging. Vor Ihnen Ciara und drei weitere Kämpfer, ihren Meister schützend. Neben Chelsea Seto, klein, wendig und aufmerksam. Ihnen folgten Claire, und zwei weitere Wachen. Ein wenig wehmütig sah er Claire nach, doch er wusste, dass sie diese Aufgabe brauchte. Sie brauchte es sich zu beweisen, sich einzubringen in dieser Gruppe der Starken und Dominanten und ihren Platz zu festigen. Es zählte nicht, dass er eine besondere Beziehung zu ihr hatte und sie hätte es niemals gebilligt, wenn er sie aus Egoismus gezwungen hätte im Palazzo zu bleiben. Sie war stolz, doch verrannte sie sich nicht derart darin, wie es Demetri immer wieder tat. Er betrachtete seinen einsamen griechischen Legionär, der aufrecht und als unangefochtener Anführer der Wache selbstsicher neben seinem Meister schritt. Natürlich war diese Stellung, die er nun seit Jahrhunderten bekleidete eine ausgesprochen schwere und anspruchsvolle, doch Demetri schien in einer Hinsicht nicht fähig zu sein zu lernen, sich selbst zu vergeben. Tief in seinem Innern war er in Liebe mit Chelsea verbunden, doch er vermochte es offenbar nicht, die Schatten seiner eigenen Vergangenheit aufsteigen zu lassen, um Frieden zu finden. Frieden, der ihn mehr stärken könnte als er dachte, so sehr das….
Aro lächelte. Wie eigenwillig die Schicksale seiner Lieben doch waren und wie sehr er doch Teil daran hatte. Aro hatte es nie verschmäht Vergangenes hinter sich zu lassen. Er war nicht der Typ, der nicht aus seinen Fehlern lernte, vor allem hatte er gelernt begangene Fehler zu begraben und nicht erneut zu begehen. Wiederholungen, das war es was er hasste. Denn Wiederholungen führten in eine Spirale des Niedergangs und er hatte nicht die Absicht sich derartigem auszusetzen.
Die Schar der wogenden in der Dämmerung verschwimmenden Umhänge zog schwebend und schnell über die Stadtgrenze hinaus, bahnte sich ihren Weg durch die ruhige, so ausgesprochen ansprechende toskanische Umgebung und verschwand in den dichten Pinienhainen auf ihrem Weg in den Norden. In spätestens zwei bis drei Tagen sollten sie in Rumänien ankommen. Aro wusste, er konnte sich auf die zielgerichtete Brutalität seines Bruders verlassen. Caius war kein Mann der Kompromisse, in keiner Weise. Die Neuen würden das in ihrer ersten Mission unmissverständlich lernen und Demetri wusste, dass Caius sehr viel unnachgiebiger wäre, in der Beurteilung seines Handelns, als Aro es jemals gewesen war, denn Caius liebte nicht, er schätzte niemanden wert. Caius beherrschte und unterwarf. Angefangen bei seiner Gefährtin bis hin zu der kleinsten der Wachen bis hin zu jedem einzelnen Opfer, das jemals seine Mahlzeit sein würde.

Sie waren seinem Blick entschwunden und der Meister dachte darüber nach, sich mit anderen Themen zu befassen. Die kleine Cullen war also weggelaufen. Aro war sich immer noch nicht schlüssig, wie das hatte geschehen können. Welche Rolle spielte der Umstand, dass sie aus seines Bruders privaten Gemächern entflohen war. Warum hatte er sie alleingelassen, hatte er sie tatsächlich derart unterschätzt, dieses Kind? Oder sollte er Marcus eine gewisse Absicht unterstellen?
Hatte etwa diese stinkende Kreatur einen größeren Willen besessen, als er es in ihm vermutet hatte und die Kleine mit sich gezogen? Aros Wissensdurst flammte auf. Was genau waren diese Kreaturen? Was hatte sie erschaffen, was lies sie erscheinen, sich vermehren? Fragen, die er noch nicht zu seiner vollkommenen Zufriedenheit beantworten konnte. Er würde vor seinem Besuch bei Marcus in seine geliebte Bibliothek gehen und nach Antworten in den Schriften suchen, die er seit Anbeginn der Zeiten gesammelt hatte.

Beherzt wendete er sich ab, als es an seine Tür klopfte. Er trat einen Schritt näher und erkannte den Duft zweier Wachen, die vor einigen Stunden zurückgekehrt waren. Afton, der Liebling von Aros Gefährtin Sulpicia. Sie hatte ihn geschaffen, und ebenso wie er Jane und Alec über die Maßen liebte, so liebte sie Afton und seine Schwester Corine. Aro freute es, dass auch seine Gefährtin Kreaturen hatte, die ihr mehr bedeuteten, als die anderen Wachen. Es machte sie fröhlich und ausgeglichen.
Der andere war Julian, eine sehr eigenwillige Wache, die Aro nur mit großer Vorsicht mit den anderen Wachen auf Missionen schicken konnte, da sie ihm nicht völlig vertrauten. Julians Gabe war Fluch und Segen zugleich und konnte richtig eingesetzt eine große Bereicherung darstellen. Allerdings zogen es die meisten der Wachen vor ihre Einzigartigkeit auch als solches zu behalten, was Julian ebenfalls sehr einsam machte. Allerdings schien es ihn nicht zu belasten. Meist erschien er ihm fröhlich und ausgeglichen und vor allem stets willig und loyal seinen Meistern gegenüber. Lächelnd trat er an einen kleinen Tisch, auf dem er seine derzeitige Lektüre liegen hatte. „Tretet ein meine Lieben. Ich bin gespannt, was ihr mir zu berichten habt.“ Die beiden gutaussehnden jungen Männer traten mit gesenktem Blick ein und knieten sich unaufgefordert vor ihn hin. „Meister, wir sind nach Hause zurück gekehrt.“ Aro spürte wie immer einen warmen Strom der Zuneigung über die Treue seiner Lieben und setzte sich ruhig hin. „Ja das seid ihr und ich hoffe, ihr hattet Gelegenheit euren Geist ein wenig zu erfrischen und unser gemeinsames Mal heute Nachmittag mit uns einzunehmen.“ Er nickte ihnen zu sich zu erheben. Begierig hielt er Afton seine Hand entgegen und fixierte Julian mit seinem Blick sich etwas zu entfernen, um ihm und Afton Raum für ihren gedanklichen Austausch zu lassen. Julian wusste, dass der Meister ihm nicht die Hand reichte. Niemals! Julian würde einen mündlichen Bericht abliefern, wie er es immer tat.
„Wie sehr ich mich freue, euch beiden wohlbehalten wieder zu sehen. Erzähle Julian, hat es Schwierigkeiten gegeben?“

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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Do Jan 17, 2013 2:39 am

Cf: Volterra ~ Marktplatz

"Nein, anscheinend ein Neuling, den wir von der letzten Konfrontation her unserem Zirkel hinzugefügt haben. Obwohl ich persönlich seine Gabe nicht als übermäßig interessant empfinde. Da habe ich Jane lieber dabei. Außerdem verstehe ich nicht, wieso er als Vampir ein Schwert mit sich herumträgt. Wenn es nicht gerade aus Vampirhaut oder Wandlerzähnen gemacht ist, kann es wohl kaum einen von uns verletzten. Mal davon abgesehen, dass sie diese Materialien wohl kaum schmieden lassen."
Afton nickte zustimmend. "Ja, ich finde auch ein wenig komisch, dass er dieses Schwert mit sich trägt! Allerdings hat doch jeder Vampire seine spezielle Stärke - vielleicht hat dieser Junge keine besondere Gabe und um nicht als ein Nichtsnutzt da zu stehen hat er dieses Schwert." Lustlos zuckte er mit seiner Schulter. "Naja wie gesagt.. Vielleicht!"
Als Julian davon sprach sich nach Setos Geschichte umzuhören, grinste er schief. "Genau das wollte ich auch tun." Leicht schlug er seine Hand auf Julians Schulter. "Können wir ja denn zusammen machen", schlug der Volturi vor.

Die beiden Männer waren fast angekommen. Während Julian mit seinen Fingerkuppen die Wand entlang ging, schaute Afton mit einem emotionslosen Gesicht nach vorne. 'Verdammt! Ich sollte später schleunigst zu Corine! Die Kleine wartet sicher in ihrem Gemacht auf mich und macht sich trübe Gedanken.' Als Afton merkte das Julian anfangen wollte zu reden, wandte er sich zu ihr. "Hey, Afton. Hättest du, wenn wir das nächste mal Zeit haben, Lust auf eine Partie Schnapsen?" Der Vampir lachte. "Die Idee hört sich Spitze an! Wer weiß - vielleicht veranstalten die Menschen hier auf dem Marktplatz ein Fest oder sowas in der Art." Die Lust am feiern hatte Afton lange nicht mehr gespührt. Er gehörte nicht zu diesen Vampiren, die dort auftauchen, menschliche Weiber heiß machten und diese dann aussaugten. Seine Gedanken führten wieder zu Corine. Er wußte jetzt schon, dass er sich auf was gefasst machen konnte, wenn er in ihr Gemach trat. So lange hatten die beiden sich nicht mehr gesehen - und statt gleich nach seiner Rückkehr zu ihr zu gehen, hing er mit Julian auf den Marktplatz rum. Nicht das er diese Gesellschaft bereute - ganz im Gegenteil. Julian war Afton äußerst sympathisch, wusste sehr viel und hatte vorallem einen eigenen Kopf! Ein kleiner Stich der Eifersucht fuhr Afton durch seine ansonsten ruhigen Gedanken.
'Wieso haben die Meister mich eigentlich nicht mit auf die Mission nach Rumänien geschickt? Bin ich in Ihren Augen etwa nicht stark genug, oder was? Nur weil meine Gabe nicht so besonders ist.. ' Sofort schüttelt er leicht seinen Kopf. Afton hatte schon seit langem diese eine Befürchtung ~ Nicht anerkannt zu werden, nur weil seine Gabe nicht annähern so stark war, wie die von den anderen..

Als die Vampire ankamen und eintraten, fingen die beiden Männer suchte sein Blick sogleich seinen Meister. Aro war für ihn mehr als nur sein Anführer. Er war sein Lehrer, Ratgeber und vor allem sein Vorbild. Nie würde er ihn enttäuschen wollen, niemals an der Richtigkeit seiner Worte zweifeln. Der alte Meister hatte ihn nie enttäuscht, nie im Stich gelassen und Afton war ihm dankbar für die Art wie er ihn respektierte. In dem Moment wo ihre Blicke sich trafen, sank Afton freudig und demutsvoll auf seine Knie und begrüßte seinen Meister zeitgleich mit Julian, so wie sie es gelernt hatten und wie Aro es von Ihnen erwartete. "Wir sind nach Hause zurück gekehrt." Aro lies sie aufstehen, lächelte ihnen zu. Afton schaute aufmerksam zu dem Meister. "Ja, das seid ihr und ich hoffe, ihr hattet Gelegenheit euren Geist ein wenig zu erfrischen und unser gemeinsames Mal heute Nachmittag mit uns einzunehmen." Ein kleines Grinsen erschien über Aftons Lippen. Wie sehr er diese Herzligkeit und Freundlichkeit an Aro liebte. Marcus und Caius waren nicht so.. zumindest nicht zu Afton. Vielleicht lag es daran dass Aro's Frau Sulpicia ihn und Corine verwandelt hatte und die beiden ihre persönlichen Lieblinge waren. Vielleicht sah er in ihm einkleines Bisschen einen Sohn, so wie er es bei Alec tat.
Als Aro ihm seine Hand entgegen hielt, wartete er bis der Meister mit Julian fertig gesprochen hatte. Der Volturi bemerkte die Blicke von Aro, die Julian aufforderten Abstand zu halten. "Wie sehr ich mich freue, euch beiden wohlbehalten wieder zu sehen. Erzähle Julian, hat es Schwierigkeiten gegeben?“ Doch bevor Julian antworten konnte, hielt Afton dem Meister seine Hand entgegen. Als Aro diese nahm spürte er diesen mächtigen Sog, der in seinen Kopf eindrang, der all seine Glieder zu lähmen schien und er ergab sich wissend diesem Drang seine Gedanken zu öffnen und seine Erinnerungen fließen zu lassen. Wie ein rasend schneller Film spulten sich die Geschehnisse seiner letzten Mission vor seinem inneren Auge ab, ohne dass Afton darauf hätte Einfluss nehmen können.
Würde Aro zufrieden sein, mit dem was er sah. Hatte er nicht versagt - war er nicht mit leeren Händen zurückgekehrt? "Meister. Der Nomande, den ich suchen und zu Euch bringen sollte, war nicht zu finden. Ich habe ganz Österreich abgesucht, aber weit und breit war keine Spur von diesem Nomanden. Stattdessen begegnete ich diesem eigenwilligen Menschen, diesem Gestaltwandler. Alec hatte mir nach einer seiner Missionen von diesen Tiermenschen erzählt, daher erkannte ich was er war. Er war mir schon einige Tagen zuvor aufgefallen, er schien noch sehr jung und unerfahren zu sein. Er griff mich an, oder sagen wir er versuchte es - blumb und ohne Überlegung. Es war leicht ihn töten! Verzeiht mir Meisster, dass ich mit leeren Händen nach Hause komme, aber sollten neue Informationen aus Österreich kommen, werde ich nicht ruhen bis diese Ratte, die sich nicht an Unsere Regel hält und noch dazu so unproffessionel ist, tot ist!"
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Do Jan 17, 2013 9:15 am

Auf Julians Anfrage, ob sie eine paar Runden miteinander Spielen wollte sagte Afton zu: "Die Idee hört sich Spitze an! Wer weiß - vielleicht veranstalten die Menschen hier auf dem Marktplatz ein Fest oder so was in der Art." Julian nickte lächelnd. Nur wenige Wachen gingen oft Feiern. Da sie sowieso nicht konsumieren konnten langweilten sie sich schnell. Doch Julian liebte das Treiben. Der erhöhte Puls so vieler Menschen machte es nicht immer leicht und schon oft hatte er einfach schnell verschwinden müssen, nur weil sich einer unachtsam verletzt hatte. Selbst wenn er gerade den besten Witz aller zeiten erzählt bekam. Vielleicht hatte er in Afton jemanden gefunden, mit dem man Spaß haben konnte. Dieser Gedanke behagte Julian. Sonst waren ihm die anderen immer ausgewichen. Die Gründe waren im einerlei. Da kam ihm ein Gedanke. Dies war auch nett gewesen. Vielleicht brachten die neuen Wachen genug frischen Wind, um die eisige Kälte ein wenig zu vertreiben. Oder Julian hatte Pech und sie passten sich schneller an als ihm lieb war. Aber wie er es kannte eher zweites. Die Atmosphäre wirkte viel zu manipulierend um die Schützende Fassade nicht aufzubauen. Wenn sie nicht sowieso schon da war und nur noch weiter verstärkt wurde.

Julian seufzte und sein Blick fiel auf Afton. Aha. Er dachte an Corin. Denselben Gesichtsausdruck
hatte er schon am Markt gehabt, als er von ihr sprach. Als Jul das realisierte breitetet sich ein Grinsen auf seinem Gesicht aus. Es gefiel ihm, dass Afton so offen in seinem Gesicht war, auch wenn er sich nicht alleine in einem Raum befand. Er schien Julian wirklich zu mögen. Ein warmes Gefühl breitete sich in ihm auf und leichter als zuvor ging Julian auf die Tür ihres Gebieters zu.

Als sie das Gemach ihres obersten Meisters betreten hatten und er ihnen erlaubte sich zu erheben registrierte Julian nur an Rande den weißen Raum, welcher sehr menschlich möbliert war. Allerdings hielt sich auch des Meisters Gemahlin für lange Zeiten hier auf. Da scheint es nur angemessen, dass ihr Gemach einiges mehr an Reizen bot als sein wenig bestücktes Zimmer es tat.

Auf die Gedanken, welches das Bett einlud ließ Julian sich gar nicht erst ein, sondern richtete seine Aufmerksamkeit auf Aro und Afton. „Ja das seid ihr und ich hoffe, ihr hattet Gelegenheit euren Geist ein wenig zu erfrischen und unser gemeinsames Mal heute Nachmittag mit uns einzunehmen. Wie sehr ich mich freue, euch beiden wohlbehalten wieder zu sehen. Erzähle Julian, hat es Schwierigkeiten gegeben?“

Doch Julian kam nicht dazu zu sprechen, als er sah, wie sich des Gebieters Blick in den Weiten seiner Gabe verlor. Er kannte dieses Gefühl nur zu gut. Den Rausch der Befriedigung seinen Wissensdurst, wenn auch nur für einen Moment, verspüren zu können.
Sehnsüchtig sah Jul auf Aros Hand. Er kannte sein Verbot und würde es, um Allens Willen was ihm Heilig war, niemals brechen, aber doch. Seit dem ersten Tag als sein stetiger Fluch erteilt wurde, verzehrte es Julian danach. Die Hand nach der verbotenen Frucht zu strecken. Nur für einmal.
Es würde ihn in Höhen versetzen, von deren Existenz der Franzose nicht einmal ahnen konnte.

Je voir le fruit mais je ne serai jamais atteindre.
Der französische Gedanke: „Ich sehe die Frucht, aber niemals kann ich sie erreichen.“, kam in ihn vor und der Vampir beschloss ihn demnächst aufzuschreiben.

Da lösten sich die Hände seiner Gegenüber. „Leider konnte ich am Mahl nicht teilhaben, allerdings liegt mein letztes Mahl noch nicht allzu lang zurück.“ Und so begann Jul seinen Bericht mich sachlicher Stimme und respektvollen Tonfall, wie es angemessen war vor einem Anführer der Volturi zu berichten. … Wie gerne er doch die Hände in Aros gelegt hatte.
„In dem mir zugewiesenen Bereich war alles ruhig. Ich begegnete reisende Nomaden, welche mir Auskunft gaben. Ihre Informationen waren korrekt. Keinerlei Regelverstöße. Nichts, was die Aufmerksamkeit auf längere Zeit gehalten hätte.“ Und mit einem kurzen Blick auf Afton sprach Julian weiter. „Und auch keine Gestaltwandler. Obwohl es mich gewundert hätte einen anzutreffen.“

Allerdings gab es wunderbares Surfwetter und die Musik an den Stränden war großartig. Er hatte sogar einen Freund gefunden, der nicht gewusst hatte, dass er ein Volturi war, da er als Späher normale Kleidung bevorzugte, um kein Misstrauen zu gewährleisten. Auch wenn manche Volturimitglieder es nie für möglich halten würden. Und er dachte auf gar keinen Fall an jemand bestimmtes, … mehr... oder weniger. Es gab VIELE Vampire, die, wenn man erst einmal ihr Vertrauen gewonnen hatte, viel mehr preis gaben, als wenn sie nur versuchen würden ihre Haut zu retten. Angst blockiert. Verbundenheit fördert.
Und dieser genannte Freund hatte ihn sogar sehr effektiv die ganze Gegend gezeigt. Und Julian sogar richtig zum Lachen bringen können. Sie waren gemeinsam Jagen, haben sich Sonnenaufgänge angesehen. Nachts gefeiert, und so ganz nebenbei hatte Julian ganz Australien abgesucht, ohne dass sein Begleiter wusste, was für ein toller Reiseführer und Hilfe er eigentlich war. Hässlich wurde es dann, als Juls neuer Freund herausfand, wer Julian wirklich war. Die Wache konnte gar nicht verstehen warum. Es war doch gut was er tat. Doch die Abscheu in dem Blick, mit dem der Mann ihn angsehen hatte, hatte Julian daran erinnert wo sein wirkliches zu Hause war. Und als ihm bewusst wurde, welche Einstellung dieser Mann ihm und somit gegenüber allen Wachen und vor allem den Meistern gegenüber hatte, packte Julian der Ekel. Er hätte es wissen müssen. Er war versucht die Schande, welche tatsächlich glaubte ihm gleichgestellt zu sein von der Erde zu entfernen. Doch er ließ es bleiben. Sollte er doch an seiner eigenen Nutzlosigkeit verfaulen.
Es war nicht, was ihn länger aufhalten sollte. Nicht konnte ihn halten. Außer seinem Zuhause, welches er 250 Jahre lang gesucht hatte.

Julian erwähnte den Vampir nicht. Aro wusste um die Stellung der Voltri in der Welt und Julian ließ sich nichts anmerken. Schließlich musste die Wache die ihm so verhasste Maske von Professionalität aufrecht erhalten.
So sehr er seine Meister, seine Aufgabe und seine Existenzberechtigung liebte, so hatte doch jede Medaille zwei Seiten. Und diese, würde er wohl nie ganz akzeptieren können, denn sie schlug immer wieder zu, wenn sie ihm bewusst wurde. Und jedes mal musste er sich zur Resignation zwingen. Doch dies war ein geringer Preis im Vergleich, was er alles geschenkt bekam.

„Ich hoffe ich konnte euch zufrieden stellen.“, Julian neigte den Kopf.
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Di Jan 22, 2013 11:18 am

„Verzeiht mir Meisster, dass ich mit leeren Händen nach Hause komme, aber sollten neue Informationen aus Österreich kommen, werde ich nicht ruhen bis diese Ratte, die sich nicht an Unsere Regel hält und noch dazu so unproffessionel ist, tot ist!"
Voller Wohlwollen tätschelte Aro Aftons Hand. Die Demut und Dienstbeflissenheit seines Zöglings erfreute ihn. Der Junge, denn nichts anderes war Afton in den Augen des alten Meisters, konnte es nicht besser wissen. Aro hatte in seinen Erinnerungen alles gesehen, was er sehen musste. Ganz offensichtlich war dieser Nomade einem unverhofften Angriff dieses unwürdigen Wesens zum Opfer gefallen. Hatte er die Gefahr, die von diesen Mutanten ausging unterschätzt. Wie viele mochten auf der Welt wandeln. Eine gute Frage, die es sich zu hinterfragen lohnte.
Waren sie sterblich?
Wie alt wurden sie, wenn nicht?
Wie erhielten sie diese Fähigkeiten und warum traten sie mehr oder weniger in Erscheinung?

Einige Andeutungen hatte er in den Erinnerungen von Edward lesen können, als dieser ihm bei ihrem letzten Aufeinandertreffen seine Hand gereicht hatte, aber das waren nur die Erkenntnisse der Cullens über die Quileute, wie sich der Stamm nannte. Offenbar gab es weit mehr dieser Wesen über den Globus verteilt. Ja, es wäre mehr als nötig sich in den alten Schriften der Altvorderen kundig zu machen, wann diese Mutation erstmalig aufgetreten war und wo. Aro hasste es, wenn er nicht umfassend informiert, vorbereitet war. Er musste wissen, um angemessen und treffsicher reagieren zu können.

„Mein Lieber Afton, du kommst ganz und gar nicht mit leeren Händen. Ich danke dir. Du hast mir vielfältige Erkenntnisse mitgebracht, über die ich noch nachdenken werde. Du hast deine Aufgabe sehr wohl und sehr gut ausgeführt.“ Anerkennend nickte er ihm zu, um sich Julian zuzuwenden, der sofort seinen Bericht ablieferte. Aro lächelte über den kurzen Bericht. Julian berichtete immer nur das Wesentliche, knapp, präzise und respektvoll. Aro hatte in Aftons Gedanken bereits einiges von Julians Erzählung gehört, also wusste er, dass seine Wache ihm das Ein oder Andere verschwieg, ein Privileg, das nur Julian hatte. Doch der Meister war sich nur zu gut darüber bewusst, dass Julian ihm nie etwas Wesentliches verschwiegen hätte. Julian war ein Blender, ein Parasit wenn man ihn nach seiner Gabe beurteilte, da er sich von den Gaben der Anderen nährte und daran bereicherte auf eine arrogant schamlose Weise. Doch er war den Meistern und vor allem Aro absolut loyal ergeben. Sollte er seine kleinen Geheimnisse haben, an denen er sein Ego nähren konnte.

„Ich hoffe ich konnte euch zufrieden stellen“ beendete die leise, stolze Stimme Kirans seinen Bericht. Aros Blick traf den seiner Wache. „Wie immer mein lieber Julian. Du bist, wie du weißt ein sehr wertvolles Mitglied unserer Familie. Ich danke auch dir, für deine Treue.“ Aro wies auf seinen Tisch und forderte die beiden jovial auf näher heranzutreten. Er schob die darauf befindlichen Papiere ein wenig zur Seite und entfaltete eine Karte, auf die er einige Blaupausen legte.
„Meine Lieben, ich erhielt Nachrichten über ein Vorkommnis, oder lasst es uns Umtriebigkeiten nennen, die unserer Aufmerksamkeit bedürfen. Eine arrogante, sich selbst und ihre Treue zu ihrer Rasse vergessende Kreatur sucht sich ganz offenbar Freund mit einem Menschen zu machen, indem er uns an diesen Menschen verrät. Nicht unsere Existenz alleine, sondern er scheint im Begriff zu sein, diesem Menschen Informationen geben zu wollen, damit diese unwürdigen Maden Waffen gegen uns ersinnen können. Dies dürfen wir nicht zulassen.“ Aro straffte sich und richtete sich unnachgiebig auf.
„Die Menschen haben in den letzten Jahrzehnten ihrem Forscherdrang freien Lauf gelassen und dabei Dinge und Möglichkeiten entdeckt, die auch uns und unsere ganze Kultur in Gefahr bringen. Wir müssen mehr und mehr Achtsamkeit darauf verwenden, dass sie uns mit ihren ganzen Maschinen, Datennetzen und Waffensystemen nicht gefährlich und vor allem nicht zu nahe kommen.
Eine derartige Forschungsanstalt befindet sich in der Nähe von Genf. Man nennt sie auch CERN. Dort findet ihr eine Vampirfrau, sehr alt, sehr raffiniert und sehr verbittert. Ihr Name ist Shandra Sulatha. Ihr Gefährte wurde vor einigen Jahren von einem anderen Zirkel getötet. Sie verlor sich im Zorn auf unsere Rasse sucht seither eine Möglichkeit sich an möglichst vielen von uns zu rächen.
Lange Zeit habe ich nichts von ihr gehört, bis vor einigen Tagen.
Sie hat sich mit einem Menschen zusammengetan, der an dieser Forschungsanstalt arbeitet. Er arbeitet an einem System bewegliche, nicht temperaturabhängige Ziele überwachen und ausfindig machen zu können. Ein solches System könnte weltweit jeden Vampir enttarnen. Ihr seht, diesen Forschungen muss Einhalt geboten werden.
Meine Lieben, ich brauche Euch für diese Mission. Dich Afton, da du die Ängste in Shandras wütender Seele nährst und sie verunsicherst und dich Julian, der du ihre eigene Gabe gegen sie spiegeln kannst und somit gegen sie verwendest. Shandra hat keine sehr mächtige Gabe, bis auf die Kleinigkeit, dass jeder der sich in ihrer Nähe befindet sich augenblicklich unglaublich zu ihr hingezogen fühlt und sie liebt. So macht sie sich jeden zum Freund, jeden zum Geliebten. Allerdings kann sie diese Gefühle immer nur bei einem wecken. Also entwickelt eine Strategie und macht diesem Treiben ein Ende!
Tötet sie und ihren menschlichen Gehilfen.
Zerstört alles, was mit seinen Forschungen zu tun hat, damit es von niemandem neu entdeckt und gefunden werden kann.
Achtet darauf keine Spuren zu hinterlassen und bleibt im Verborgenen.“

Der Meister starrte seine beiden Wachen voller Gier an. „Erweist uns diesen Dienst. Geht und schützt unsere Familie und unsere Artgenossen wo immer sie wandeln. Wenn ihr noch ein weiteres Mitglied der Wache mitnehmen wollt, so ist euch dies freigestellt.“ Er lächelte auf eine sehr eigenwillige und väterliche Weise. „Wollt ihr mir diesen Gefallen tun?“

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Zuletzt von Aro am Mo Jan 28, 2013 10:00 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Mi Jan 23, 2013 1:16 am

" Mein Lieber Afton, du kommst ganz und gar nicht mit leeren Händen. Ich danke dir. Du hast mir vielfältige Erkenntnisse mitgebracht, über die ich noch nachdenken werde. Du hast deine Aufgabe sehr wohl und sehr gut ausgeführt.“ Mit einem Grinsen nickte Afton und stellte sich zurück zu Julian zurück. Er liebte Aro's Freundlichkeit und sein Verständnis - Er war immer so väterlich und behandelte alle Mitglieder wie ein Familienmitglied. Während Julian von seiner Mission erzählt träumte Afton ein wenig vor sich hin, schließlich kannte er Julian's Mission schon.
Wie würde mein sterblicher Tod eigentlich sein? Oder wie werde ich als Vampir sterben? Wie wäre mein Leben ohne Corine? Diese drei Fragen ließen Afton einfach keine ruhe. Wäre seine geliebte Corine kein Vampir, und er nicht hier bei den Volturis, würde er wahrscheinlich schon lange tot sein.
Julian's Schlusswort holte den Volturi wieder zurück in den Raum. Afton schenkte seine Aufmerksamkeit den Meister und hörte gespannt zu als dieser begann zu sprechen. "...Also entwickelt eine Strategie und macht diesem Treiben ein Ende!
Tötet sie und ihren menschlichen Gehilfen.
Zerstört alles, was mit seinen Forschungen zu tun hat, damit es von niemandem neu entdeckt und gefunden werden kann. Achtet darauf keine Spuren zu hinterlassen und bleibt im Verborgenen.“
Seine Blicke wanderten zu Julian. Als dieser zu ihm sah, grinste er und nickte. "Klingt nach Spaß, Julian", sagte er und schaute zurück zu Aro. „Wollt ihr mir diesen Gefallen tun?" "Meister. Ihr könnt Euch auf uns verlassen! Julian und ich werden uns sofort zusammensetzen und darüber sprechen wie wir vorgehen werden." Aro's Vorschlag, dass die beiden auch noch eine Wache mitnehmen können, überdachte er nochmal. Wen sollten die beiden denn mitnehmen? Letizia? Die war wahrscheinlich beschäftigt, und vorallem war sie ein Neuling. Corine? CORINE? NEIN! WENN IHR ETWAS PASSIERT.. Afton schüttelte belastet seinen Kopf - Manchmal konnte er es auch übertreiben. Corine ist stark, loyal, hatte keine Zweifeln (außer wenn sie ihre "fünf Minuten" hat, da ist sie eine echte Zicke und zweifelt an ihrem ewigen Leben), und hat einen großen Kampfgeist..Aber sie war immer noch dieses kleine, süße Mädchen aus der Nachbarschaft. Aber vielleicht wollte Julian jemanden zusätzlich mitnehmen. Seine Blicke wanderten erneut rüber zu Julian. Die Mission klang ganz nach Aftons Geschmack. Er sah es jetzt schon vor sich - Julian und Afton löschen
irgendwelche Daten, töten zusammen, haben ihren Spaß und kommen -hoffentlich- erfolgreich nach Hause.

Als alles gesagt war, verabschiedeten die beiden Männer sich von den Meister und seine Gemahlin. "Wir werden Euch nicht enttäuschen." Mit diesen Satz verließen die beiden den Raum.
Er kratzte sich am Hinterkopf. "Also wie gehen wir vor? Willst du jemanden bestimmtes mitnehmen? Mir fällt jetzt gerade keine Wache ein, die wir mitnehmen könnten. Letizia ist ein Neuling und Corine kommt auf keinen Fall mit." Der Volturi sah Julian an und hoffte dass er verstehen konnte, wieso er nicht wollte das Corine mitkommen sollte.
"Hast du eine Idee wie wir das angehen sollten?" Seine Beine trugen ihn in die Richtung vom Thronsaal. Als er vor der Treppe, die zu Corine's Gemacht führte, stand, blieb er kurz stehen und schaute sehnsüchtig hoch. Sollte der Vampir jetzt zu ihr? Nur für einen Moment.. Sie in die Arme schließen, erzählen wie es ihm ergangen war, und von seiner jetzigen Mission erzählen. Nein - Sie braucht auch mal ihre 'Freiheiten'. Er wandte seine Augen von der Treppe und schaute zu Julian. "Also. Erzähl - Was hast du für Vorschläge?!" Afton ging stark davon aus dass Julian sich schon etwas ausgedacht hatte. Und seine Ideen waren sicherlich nicht ohne!


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Zuletzt von Afton am Mi Jan 23, 2013 10:06 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Aros Gemach   Mi Jan 23, 2013 7:36 am

„Wie immer mein lieber Julian. Du bist, wie du weißt ein sehr wertvolles Mitglied unserer Familie. Ich danke auch dir, für deine Treue.“ Bei diesen Worten ging ein funkelnd durch Julians Augen. "Danke, Meister." er neigte den Kopf. Dieses warme Gefühl in seinem Innern konnte nur eines bedeuten.. Er war wirklich Zuhause.

Aro wies sie an, sich eine Karte anzusehen. Sie bekamen Instruktionen über einen neuen Auftrag. Nach außen hin blieb Julian ganz entspannt und lässig, doch innerlich runzelte er verwundert die Stirn. Er hatte nicht damit gerechnet so schnell wieder unterwegs zu sein. Vor seinem Australienausflug war ihm monatelang langweilig gewesen. Er hätte grinsen können. Also war ihm das Glück doch hold.
Es ging um einen Auftrag in Genf, Schweiz. Bei der Erwähnung eines missratenen Vampirs verzog Julian nun doch verächtlich das Gesicht. Er konnte es nicht ausstehen, wenn jemand nicht wusste, wo er hingehörte. Die weiteren Erklärungen verstimmten ihn noch mehr. Konnte diese Frau sich nicht denken, dass die Menschen mit solch einer Waffe ALLE Vampire auslöschen würden. Auch sie selbst? Obwohl Julian sie auch irgendwo wieder verstehen konnte. Er kannte genau diese Art Schmerz nur zu gut. Selbst wenn er anders damit umgegangen war. Und eine Menge Glück gehabt hatte.

Dem Rest lauschte Julian völlig konzentriert und reaktionslos. Er überlegte bereits, wie eine solche Mission am besten zu bewerkstelligen sei.
"Also entwickelt eine Strategie und macht diesem Treiben ein Ende!
Tötet sie und ihren menschlichen Gehilfen.
Zerstört alles, was mit seinen Forschungen zu tun hat, damit es von niemandem neu entdeckt und gefunden werden kann.
Achtet darauf keine Spuren zu hinterlassen und bleibt im Verborgenen."


Also fiel sich als Forscher einschleichen schon mal weg. Am besten wäre, wenn sie sich die Lage erst einmal ansahen, alle Details betrachteten und dann vor Ort die endgültige Vorgehensweise entschieden.

"Erweist uns diesen Dienst. Geht und schützt unsere Familie und unsere Artgenossen wo immer sie wandeln. Wenn ihr noch ein weiteres Mitglied der Wache mitnehmen wollt, so ist euch dies freigestellt. Wollt ihr mir diesen Gefallen tun?“ Aro lächelte väterlich. Die Antwort war klar.

"Meister. Ihr könnt Euch auf uns verlassen! Julian und ich werden uns sofort zusammensetzen und darüber sprechen wie wir vorgehen werden."
Julian unterstrich Aftons Worte mit einem Nicken. "Sehr wohl Herr. Wie Afton bereits sagte."
"Wir werden Euch nicht enttäuschen."

Die Wachen zogen sich zurück.

"Also wie gehen wir vor? Willst du jemanden bestimmtes mitnehmen? Mir fällt jetzt gerade keine Wache ein, die wir mitnehmen könnten. Letizia ist ein Neuling und Corine kommt auf keinen Fall mit." "Ganz wie du möchtest."
"Hast du eine Idee wie wir das angehen sollten? Also. Erzähl - Was hast du für Vorschläge?!"
Sie gingen die Gänge entlang, welche zum Thronsaal führten und auch die Treppe zu den Gemächern kreuzte. Afton bekam wieder seinen ´Corin`- Blick. "Es ist nichts dabei, wenn du nur kurz hallo sagst. Wir sind kaum angekommen und sind schon wieder auf dem Sprung, da kannst du ohne Probleme einen kurzen Besuch einschieben." Doch Afton wandte sich vom Stiegenhaus ab und Jul ging nicht weiter darauf ein.
"Mein erster Gedanke wäre, dass wir uns vorerst nur koordinieren und entscheiden, wie die Vorlagen sind. Aber wenn es möglich ist könnten wir auch einfach die Vampirin aufspüren, die nötigen Informationen von ihr holen und uns dann ihrem Freund vorstellen. Sie wird ihm schon nicht allzu viel erzählt haben. Wenn er uns weiterhilft können wir die ganze Sache unauffälliger abwickeln und der Mensch wird durch einen kleinen Unfall verunglücken." Vor seinem inneren Auge sah Julian brennende Autos vor sich. Unfälle geschahen immer wieder und waren seeeehr tragisch. "Natürlich könnten wir auch einfach einsteigen und alle Daten löschen, jedoch sehe ich hier die Gefahr etwas zu übersehen. Ich bin jedoch für alle weiteren Vorschläge gerne offen."

Aber wen sie mitnehmen sollten, und OB sie jemanden mitnehmen sollten. Darüber war sich Julian auch nicht besonders im klaren.

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