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 Carlisle & Esme's Zimmer

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Filch der Hausmeister
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BeitragThema: Carlisle & Esme's Zimmer   Mo Aug 01, 2011 6:15 am

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Esme Cullen
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Sa März 24, 2012 7:26 am


(nicht so ganz das, was ich wollte, aber es kommt dem sehr nah Wink)

Esme glaubte, dass Carlisle in seinem Leben bzw. Vampirdasein noch nie so schnell gelaufen war, wie heute. Durchgehend schien sie auf Wolken zu schweben. All die Sorgen, die sie vor wenigen Stunden geplagt hatten, wurden von ihrem Ehemann und seiner beruhigenden Ausstrahlung weggepustet. Normalerweise hatte nur Jasper so eine Wirkung auf alle anderen, aber für Esme war nur die Anwesenheit ihres Seelenverwandten nötig. Bei dem Gedanken erschien ein breites Lächeln auf ihrem Gesicht.
Die kleine Cullen blickte auf in das wunderschönste Gesicht der Welt und war kurz erstaunt, als sie den leicht bedrückten Ausdruck sah. Was wohl in seinem Kopf vorging? Doch statt sich darüber Gedanken zu machen und den Sorgen wieder freien Lauf zu lassen – anstatt sie ganz weit hinten im Gedächtnis zu verschanzen – kuschelte sie sich noch enger an seine warme, muskulöse Brust. Dies hatte auch Auswirkungen auf Carlisle, da die Sorgenfalte zwischen seinen Augen verschwand und einem unbekümmerten Ausdruck Platz machte.
Mit einem kleinen Lächeln wandte die Lehrerin ihren Blick ab und sah das dunkle Dach ihres Hauses über den Baumspitzen hervorscheinen. Auch der Wald lichtete sich kurz darauf und nur wenige Sekunden später traten sie in den „Schlossgarten“. Die Fenster waren immer noch dunkel. Also waren die Kinder immer noch nicht zu Hause, aber als die beiden Turteltäubchen durch die Tür in den Flur traten, bemerkten sie, dass sie trotzdem nicht alleine waren. Zumal die kaputte Kommode verschwunden war. Vielleicht – und Esme hoffte es inständig – war Zafrina doch geblieben. Aber der Doktor ließ sich davon nicht beirren, sondern rannte die Treppe hinauf – direkt in das Zimmer der beiden, wo das gemütliche Bett, welches nach ihnen rief, auf sie wartete.
Oben ließ er sie runter, sodass sich Esme zu ihm umdrehen konnte, während er mit einem leisen Lachen mit einer Hand die Tür hinter sich schloss. Das leise Klicken des Schlosses ließ ein breites Lächeln auf dem Gesicht der Cullen erscheinen, da es völlig unnötig war. Erstens würden all ihre Kinder den Anstand – und vielleicht auch Angst – haben nicht herein zu platzen und zweitens konnten sie noch so jedes kleinste Detail hören. Aber dieses Problem hatte die Culleneltern nie gestört.
Den Gedanken innerlich abschüttelnd ging sie auf ihren Ehemann zu, stellte sich vor ihn auf die Zehenspitzen und zog ihn an seinem Hemdkragen zu sich runter, um ihn so zu küssen, wie sie im Wald geendet hatten. Ihre Lippen lagen für eine kleine Ewigkeit verschmelzend aufeinander, doch den beiden war das in diesem Moment nicht genug. In den Kuss schlich sich ein Lächeln von Carlisle ein, dessen vorige Bedrücktheit verschwunden und dem Glücksgefühl gewichen war. Plötzlich spürte die Vampire Mommy keinen Boden mehr unter ihren Füßen. Stattdessen schlang sie ihre Beine um die Hüfte ihres Ehemannes, der sie geradewegs zum Bett trug, auf welches das Paar sich niederließ. Der Kuss wurde immer leidenschaftlicher, sodass Esmes Hände über die warme Brust ihres Ehemannes strichen und Knopf für Knopf sein Hemd öffneten. Dann nahm der Abend seinen Lauf.
Nie in ihrem Leben verspürte Esme mehr Liebe für ihren Ehemann: wenn sie ihm in die Augen blickte, wenn sie redeten oder sich anderweitig beschäftigten, wie an diesem Abend.

Die ersten goldenen Lichtstrahlen fanden ihren Weg durchs Fenster in das Zimmer. Sie bedeckten die Arme, Beine, den ganzen Körper ihres Ehemannes, der neben ihr lag, in dessen Armen sie lag. Das Licht hinterließ ein Glitzern, so intensiv und warm, ganz anders als gestern Nacht im Schein des Vollmonds. Esme drehte sich ein wenig zur Seite und legte eine Hand auf die Wange ihres Ehemannes, der seine Augen selig schloss und somit nicht sehen konnte, dass sich die Sonnenstrahlen nun auch auf der Hand der kleinen Cullen brachen. Sie kuschelte sich noch mehr in seine Arme und noch enger an ihn, während sie ebenfalls ihre Augen schloss und den Moment des Friedens, der Stille, der Liebe genoss.
Sie wollte nicht daran denken, wollte es ignorieren, dass diese wundervolle Atmosphäre gebrochen werden musste. Es waren vielleicht nur noch wenige Stunden, bis die Schule beginnen würde und bis dahin musste sie den Unterricht vorbereitet haben. Doch wollte sie nicht aufstehen, von der Seite ihres Ehemannes weichen, aber ihr blieb keine Wahl.
Mit einem leisen Seufzer richtete sie sich ein bisschen aus, um ihren Mann, der immer noch mit geschlossenen Augen neben ihr lag, einen Kuss zu geben. Wäre er kein Vampir gewesen, könnte man fast meinen er würde schlafen. Dann flüsterte sie noch ein „Ich liebe dich“ und stand auf. Erst da machte er die Augen auf und blickte seine Ehefrau an.
Die kleine Cullen huschte zum Kleiderschrank und suchte Klamotten für ihren ersten Schultag … bzw. Arbeitstag aus. Bei der Menge, die Alice jedem von ihnen aufgedrückt hatte, war es schwer etwas auszusuchen, was elegant und förmlich aussah, aber auch nicht zu sehr. Nach ein paar Minuten entschied sie sich für ein auberginefarbenes, knielanges Kleid mit Spaghettiträgern, welches nach unten hin etwas enger wurde.
Nachdem sie sich angezogen hatte, setzte sie sich an den Schreibtisch und machte sich an die Arbeit. Das hieß die Schülerliste durchgehen, den Stundenplan sowie Lageplanen durchgehen. Danach machte sie sich an die heutigen Unterrichtsstunden, während Carlisle hinter ihr ebenfalls aufstand und sich fertig machte.
(((Nach dem langen Warten...hier für dich)))

tbc.: Fort William - Anwesen der Cullens - Wohnzimmer


Zuletzt von Esme Cullen am Di Apr 03, 2012 10:48 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Fr März 30, 2012 10:30 pm

Mondlicht viel durch die großen Fenster des Schlafzimmers und tauchte dieses in ein gespenstisch schimmerndes, silbriges Licht. Der schemenhafte Umriss seiner Frau kam langsam auf ihn zu und ein kleiner Windhauch, der durch das offene Fenster hereinkam, trug den unglaublich betörenden Geruch von Esme zu Carlisles Nase. Sie überbrückte den letzten Abstand zwischen ihnen und legte ihre Lippen, wie auch schon zuvor im Wald, auf seine, doch dieser Kuss war anders als der auf dem Waldboden, nicht so zurückhaltend, viel mehr fordernd und leidenschaftlich. Die Arme um Esmes Körper gelegt, hob er sie hoch. Augenblicklich schlang sie ihre Beine um seine Hüften und der blonde Vampir trug sie zu dem großen Himmelbett. Vorsichtig legte er sie dort ab, als wäre sie eine zerbrechliche Porzellanpuppe, dann zog sie ihn zu sich und setzte den Kuss fort...

Sie lagen eine ganze Weile fest umschlungen auf dem Bett, vereinzelte Lichtstrahlen des Mondes fielen auf ihre Körper und es sah so aus, als ob tausende von Diamanten in ihre Haut gebettet wären. Esme legte ihre zierliche Hand auf Carlisles marmorne Wange und selig schloss der Cullen seine Augen. Alle Gedanken die diesen Moment hätten trüben können, hatte er aus seinem Kopf verbannt, auch wenn die Sorgen ihm auflauerten, wie dunkle Schatten, Schatten konnte man nicht verschwinden lassen, verdrängen funktionierte auch nur für eine kurze Zeit - irgendwann würden sie ihn wieder einholen, aber nicht jetzt.

Langsam löste sich Esme aus der innigen Umarmung. Carlisle war kurz davor sie einfach festzuhalten oder lauthals zu demonstrieren, weil sie diesen Moment so schnell zu Ende gehen lassen hat, doch er wusste, dass es nichts brachte und so ließ er sie, wenn auch wiederwillig, aufstehen. Sie gab ihm einen gehauchten Kuss und flüsterte noch schnell die drei kleinen Worte, als sie zu dem großen Kleiderschrank ging und sich schon die Klamotten für ihren ersten Arbeitstag heraussuchte. Es war noch nicht ein Mal Morgen und sie wuselte bereits nervös herum. Amüsiert beobachtete der Cullen, wie seine Frau immer wieder neue Kleider aus dem Schrank hervorholte, sie skeptisch musterte und dann wieder zurücklegte.
»Du siehst bezaubernd aus, egal was du an hast« , lachte Carlisle, als das siebte oder achte Kleid zurück in den Kleiderschrank wanderte. Sie funkelte ihn von der anderen Ecke des Raumes heraus an und holte ein auberginefarbenes Kleid hervor. Zufrieden betrachtete sie ihre Wahl im Spiegel, als sie sich schließlich entschieden hatte, dann setzte sie sich an den großen Schreibtisch und begann in ihren Unterlagen herumzukramen. Mit einem leisen Seufzen stand auch der blonde Vampir auf, um sich anzuziehen, er würde heute beim Krankenhaus vorbeifahren, da er heute einen Termin für ein Bewerbungsgespräch hatte. Er reckte sich ein wenig, als er die Schranktüren öffnete und ein hellblaues Hemd, sowie eine schwarze Hose herauskramte, als er unten das laute Krachen einer Tür hörte und aufgeregte Stimmen zu ihnen durchdrangen.
»Das sind die Kinder...« Angestrengt lauscht er in die Stille, doch nur einzelne Laute kamen bei ihnen an. »Irgendwas muss passiert sein.«
Er hatte keinen blassen Schimmer woher er das wusste, da er die Worte nicht verstehen konnte, aber irgendetwas lastete in den Stimmen, die von unten aus dem Vorsaal kamen und es war etwas, dass nichts Gutes heißen konnte.
Hastig zog er sich Hose und Hemd an, bemerkte gar nicht, dass er sich verknöpft hatte und riss die Tür auf, die er nur wenige Stunden zuvor verschlossen hatte. Mit schnellen Schritten ging er die Treppe runter, seine Frau folgte ihm.
»Nessie...Jake...Die Volturi...Sie sind weg.« Bellas Stimme, sonst so melodisch, war nichts mehr außer ein erschöpftes Keuchen. Die Bedeutung der Worte waren Carlisle im ersten Moment nicht Mal richtig klar, als ihn die Realität wie einen heftigen Schlag in den Magen traf. Sein Blick glitt zu Edward der mit schmerzverzerrten Gesicht am Fuße der Treppe stand. Carlisle hoffte, dass er gleich rufen würde: »Reingelegt« , doch das wäre nicht Edwards Art...es musste Wirklichkeit sein. Stumm standen die beiden Vampire auf der Treppe und beobachteten das Szenario, keiner sagte was, als Bella durch die Tür stürmte und draußen in der Dunkelheit verschwand.
»Emmett, ich muss zu Bella. Ruft alle hier zusammen. Wir brauchen Alice, sie muss uns sagen was sie sieht. Ich bringe Bella so schnell ich kann zurück« , durchbrach Edward das gespannte Schweigen und wandte sich an seinen Bruder, ehe auch er durch die Tür in die späte Nacht verschwand.
Für einen kurzen Moment sagte keiner etwas, alle schienen sie zu Litfaßsäulen erstarrt zu sein, als Carlisle sich als Erster wieder regte, wandte auch er sich Emmett zu.
»Tu was Edward gesagt hat und such Alice und Jasper, dann kommt ins Wohnzimmer und sobald Edward und Bella zurück sind, werden wir uns dann darüber beraten, wie wir handeln. Wir brauchen dringend einen Plan, wir können nicht einfach nach Volterra gehen und dann sagen 'Hallo, hier sind wir und wir hätten gerne Renesmee und Jacob zurück', sie werden sicherlich damit rechnen, dass wir auftauchen und es wird nicht einfach werden, die Beiden wieder daraus zu holen.«
In seinem Kopf arbeitete es unaufhörlich, während er die letzten Stufen der Treppe hinunter ging, vorbei an den Anderen und schließlich vor dem großen Fenster im Wohnzimmer stehen blieb, den Blick auf die dunklen Umrisse der Umgebung gerichtet.

Die Schatten, die er vor einer halben Stunde noch so erfolgreich verdrängt hatte, hatten ihn wieder eingeholt.

to be continued: Das Anwesen der Cullens :: Das Wohnzimmer

(Hoffe das ist so in Ordnung - wenn nicht schreit einfach(: )
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Fr Okt 12, 2012 6:51 am

cf.: Fort William - Das Anwesen der Cullens - Die Bibliothek

Carlisle hatte seinen Kopf auf ihre Schulter gelegt und flüsterte in ihre Haare hinein: „Ich bin froh wieder hier zu sein… - bei dir zu sein.“ Nachdem der Doktor seinen Kopf wieder gehoben hatte, wiederholte er flüsternd in ihre Augen blickend: „So unendlich froh.“ Sofort fielen die beiden wieder in einen sanften Kuss, aber nach der Distanz war das Esme keineswegs genug. Endlich hatte sie ihren Ehemann wieder, da wollte sie sich nicht zurückhalten.
Ihre Finger krallten sich wieder in seine Haare und seinen Nacken, während sie ihre Beine um seine Taille schlang. Sofort entfuhr Carlisle ein kehliges Knurren, welches ihr immer wieder einen warmen, erregenden Schauer über den Rücken jagte. Sie begann seinen Hals zu küssen und wanderte dann wieder zu seinen geschwungenen, warmen Lippen, die sich zu einem breiten Grinsen formten. In wenigen Sekunden standen sie im Schlafzimmer, wo Carlisle seine Frau auf die weiche Decke bettete, die immer noch von der letzten Nacht zu zweit zerwühlt war.
Kurz darauf lag auch ihr Mann neben ihrem Körper und seine filigranen Finger zogen langsam den Träger ihres Kleides von der Schulter, die er mit kleinen, prickelnden Küssen übersäte. Esmes erfüllte ein Gänsehautgefühl und ihr entfloh ein wohliger Seufzer, den Carlisle zum Lächeln brachte. Die Lehrerin wurde sofort angesteckt und drehte sich ihrem Mann zu, den sie begann zu küssen.
Nach einer Weile drehte sie ihn auf den Rücken, sodass sie sein Hemd Knopf für Knopf öffnen konnte. Die dadurch freigelegte Haut wurde sofort mit einem Kuss bedeckt. Mit einem Lächeln fuhr sie nach dem letzten Knopf mit ihren Händen seine Brust hinauf, bis zur Schulter, wo ihre Hände unter das geöffnete Hemd wanderten, um es ihm wenige Sekunden später auszuziehen. Grinsend und sich zwischendurch weiter küssend entledigten sich die beiden Turteltäubchen ihrer restlichen Klamotten und gaben sich ihrer Liebe hin.

Die Sonne hatte den Mittag bereits überschritten und der Tag neigte sich dem Ende, als Esme in Carlisles Arm lag. Die letzte Stunde hatten sie nur damit verbracht sich gegenseitig in die Augen zu schauen. Auch wenn Zeit für Vampire keine Bedeutung hatte, so waren sie trotzdem definitiv zu lange voneinander getrennt gewesen. Das Ehepaar hatte ihr Wiedersehen, ihre Zeit alleine genossen und die Zweisamkeit in sich aufgesaugt, in dem sie sich schweigend angeschaut hatten. Ihre Augen gefüllt mit Gefühlen, Liebe und Hoffnung. Machte das die wahre Liebe nicht aus? Alle Probleme, einfach vom Tisch zu fegen, in dem man einfach mit seinem Seelenverwandten kuschelte.
Bei diesem Gedanken unterbrach sie endlich den Blickkontakt und legte sich ganz nah an seine Brust. Seinen Arm legte er um ihre Taille bis zum Rücken, damit er sie noch ein wenig näher ziehen konnte. Sie spürte seine warme Hand auf ihrem Rücken, als würde sie gebrandmarkt; seinen Atem in ihren verwuschelten Haaren. Mit ihren Händen fuhr sie über seine Brust, um sich jeden Knochenzug, jede Stelle einzuprägen. Danach machte sie bei den Armen weiter, bewegte sich dabei aber kein Stückchen, nur ihre Arme und Hände, wanderten über seinen Körper.
Gerade als Carlisle sich von ihr entfernte, um ihr erneut einen Kuss auf ihre Lippen zu drücken, klingelte es an der Haustür. Verwirrt und völlig aus der Sorglosigkeit und Stille in die Wirklichkeit gerissen zuckte sie bei dem Geräusch zusammen. Wer sollte das denn jetzt bitte sein? Keines ihrer Kinder würde bei sich zu Hause klingeln. Ein Blick zu Carlisle verriet ihr, dass er ebenfalls keine Ahnung hatte, was er mit einem Schulterzucken unterstrich. Mit einem flüchtigen Kuss, einem „Ich bin gleich wieder zurück. Merk dir, wo wir waren“ und einem Zwinkern sprang sie in Sekundenschnelle aus dem Bett, warf sich einen Bademantel aus dem Kleiderschrank über und rannte die Treppe hinunter.
Auf der Treppe schnürte sie das Band um ihre Taille zu und versuchte ihre Haare im Flurspiegel noch so weit zu retten, wie es mit den Händen und in der kurzen Zeit ging, bevor sie die Tür öffnete. Vor ihr stand ein ordentlich angezogener Mann – ein Mensch, keine Frage – der sie erstaunt und fassungslos anstarrte. Sofort schämte sich die Cullen für ihren verruchten Auftritt. Was sollten bloß die Bewohner von ihr denken? Doch der Mann hatte sich schnell wieder gefasst und fing stotternd an zu erklären, dass er einen Brief für eine Misses Cullen überbringen sollte. Nachdem sie ihre Identität bestätigt und dem jungen Mann das höchste Trinkgeld seines Lebens zugesteckt hatte, nahm sie ihm den Brief ab und schloss die Tür lächeln hinter sich.
Der Umschlag zeigte das Wappen des Admiral Williams. Sie wusste sofort von wem der Brief kam. In einer schnellen, gekonnten Bewegung, die das menschliche Auge nicht mehr hätte erfassen können, öffnete sie den Umschlag, zog den Brief heraus und legte das Altpapier vorerst auf die Kommode. Dann las sie:

Liebe Freundin!

Ich hoffe ich darf dich so nennen, denn die wenige Zeit mit dir hat mir unsäglich gut getan. Ich bin dir dankbar Esme, für so vieles. Vor allem für deine Gedanken und Wünsche, die du mit mir geteilt hast. Für dein Vertrauen. Ich hoffe ich werde mich als würdig erweisen und es weiterhin verdienen.
Ich freue mich mehr als ich sagen kann, dass Carlisle wieder bei dir ist. Ich weiß, so wie du ihn gebraucht hast, so braucht er dich. Wie immer es ihm gehen mag, ich bin sicher, du wirst ihn heilen.


Automatisch bildete sich ein Lächeln auf dem Gesicht der Cullen, die sich bereits vorstellen konnte, wie seine Stimme bei diesen Worten geklungen hätte. Ihr Lächeln verwandelte sich in ein breites, freches Grinsen. Und wie sie ihn geheilt hatte.

Ich hatte wie versprochen eine Unterredung mit einer Abgesandten der Zaubererschule, der ich einen Brief an das Ministerium übergab und ihr somit keinerlei Ressentiments mehr zu erwarten habt.
Allerdings möchte ich dir nicht verhehlen, dass ich mehr als besorgt bin über das Wenige, das du mir erzählt hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser – Ausflug – ohne Folgen bleiben wird und somit habe ich der Abgesandten eine Bitte an ihren Schulleiter übersandt. Esme versuche Carlisle dazu zu bewegen auf diesen Mann zuzugehen. Ich wäre glücklich ihm dabei zu helfen, denn ich kenne mich wie gesagt sehr gut in ihrer Welt aus. Dumbledore könnte euch Sicherheit geben, sollte Aro oder auch Caius erneut versuchen Euch anzugreifen oder sonstiges. Diese Zauberer haben unglaubliche Kräfte, die selbst die Volturi fürchten sollten.
Ich hoffe es hat sich letztlich alles zum Guten gewendet und ALLE deine Kinder, sind wieder da.
Wenn du oder Carlisle meine Hilfe oder Unterstützung brauchen, du weißt, wo du mich finden kannst.

In tiefer Freundschaft
Gabriel


Esmes glückliche Gesichtszüge verschwanden immer mehr. Willkommen zurück, Realität! Über die Folgen von dem Gelingen ihrer Familie Jacob und Nessie wiederzuholen, hatte sie persönlich vermieden zu denken. Doch Gabriel hatte Recht, die Volturi waren skrupellos und würden nicht vor einem weiteren Angriff zurückschrecken. Und ein weiteres Mal würden sie nicht überleben. Vier Wunder wären wirklich zu viel des Glückes. Ein Treffen mit diesem Dumbledore wäre bestimmt eine schlaue Taktik. Erneut war sie ihrem neuen Freund – ein Lächeln – zu Dank verpflichtet.

PS: Ich bin mir sicher, sie lässt dich diesen Brief lesen Carlisle. Ich kann dir gar nicht sagen wie glücklich ich war, als ich hörte, dass du noch existierst. Sei vorsichtig. G.

Carlisle. Natürlich musste, würde sie ihm diesen Brief zeigen, aber jetzt sofort? Sie hatte Angst vor seiner Reaktion. Schließlich war Gabriel der Grund für ihre letzte Auseinandersetzung. Würde dies erneut zu einem Streit führen? Die Cullen wollte doch bloß noch ein paar Stunden mit ihrem glücklichen, sorgenlosen Ehemann verbringen, den sie doch gerade erst wiederbekommen hatte.
Esme Anne Cullen! Schäm dich, dass du es wagst erneut deine Bedürfnisse vor die Sicherheit deiner Familie zu stellen! So kannst du wenigstens Buße dafür tun, deine Familie wegen deinem Trip in den verbotenen Wald in Gefahr gebracht zu haben!, schallte sie sich. Und kurz zuckte sie vor ihren eigenen Gedanken zusammen.
Von oben hörte sie Geräusche, die von ihrem Ehemann stammten, der auf den Weg nach unten war. Schnell schnappte sie noch den Umschlag und lief dann wieder ins Schlafzimmer. „Warte, warte! Bleib liegen!“, stoppte Esme ihn mit sanfter, aber bestimmter Stimme. Ohne Worte streckte sie ihm den Brief mit ernster Miene hin. Mit einem verwirrten Blick nahm Carlisle den Brief und las leise und zeigte währenddessen keine Emotionen. Esme hasste es, wenn sie nicht wusste, was ihr Mann dachte.
Ungeduldig tigerte sie im Zimmer umher, warf zuerst den Umschlag weg und suchte sich dann etwas Neues zum Anziehen raus: eine dunkelblaue Röhrenjeans und eine schwarze Bluse mit weiten Ärmeln. Als sie wieder vor ihren Mann trat lag der Brief neben ihm auf der Bettdecke. Er selber lag nicht mehr auf dem Bett, sondern saß am Bettrand, hatte seinen Kopf in seine Hände gestützt und blickte nachdenklich drein. Esme hatte gewusst, dass sich die Stimmung sofort verändern würde. Wieso waren die Stunden zu zweit bei ihnen immer so knapp bemessen? Sie hätte doch noch warten sollen.
Vorsichtig nahm sie den Brief und setzte sich an die Stelle, wo dieser davor lag. Auch in seinen Händen lag die Sicherheit ihrer Familie. Natürlich machte er sich Sorgen, wägte Pro und Kontra ab und Esme ließ ihm die Zeit, die er benötigte. Schweigend wartete sie darauf, dass ihr Seelenverwandter etwas sagte oder tat, sei es auch nur, dass er wieder über sie herfiel, wie vorhin, wobei das wohl eher unwahrscheinlich war.
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Fr Dez 28, 2012 8:53 am

come from: Anwesen der Cullens - Die Bibliothek

Eine kleine Daunenfeder hatte sich auf Esmes Haar niedergelassen. Sie war aus einem der Kissen, die sie im Eifer des Gefechts zerrissen hatten, in die Luft gewirbelt wurden und hatte sich nun den Weg in die braunen Wellen, die aufgefächert auf der Matraze lagen, gesucht. Carlilse zupfte die Feder aus dem Haar seiner Frau und ließ sie neben das Bett, auf den Boden fallen. Es waren mehrere Stunden vergangen, in denen sie einfach nur auf dem großen Kingsizebett gelegen hatten und sich still in die Augen geschaut hatten. Die Sonne war bereits am untergehen und ein leichter Regen prasselte gegen die Fensterscheibe.
Die Gedanken an den vergangenen Tag hatte der Cullen vergessen können, jetzt wo er wieder bei Esme sein konnte und sie ihre Liebe voll und ganz ausleben konnten, ohne weitere Gedanken, an Dinge, die noch passieren könnten oder die bereits passiert waren.
Endlich konnten sie mal wieder sie selbst sein.
Esme kuschelte sich etwas näher an Carlisles Brust und er spürte ihren warmen Atem auf seiner nackten Haut, er legte seinen Arm um ihre schlanke Taille, nur damit er sie noch näher zu sich heran ziehen konnte. Er wollte nicht das geringste bisschen Luft zwischen sich und seine Frau kommen lassen, wollte sie nicht schon wieder von sich entfernt wissen, die letzten Tage hatten ihn an Abstand gereicht, jetzt wollte er endlich wieder bei ihr sein können, jede einzelne Sekunde, doch anscheinend wollte das Schicksal ihm die Zeit mit seiner Frau nicht gönnen, denn er und Esme, die inzwischen begonnen hatte ihre Finger über seine makellose Haut gleiten zu lassen, wurden von dem Klingeln der Haustür in ihren Bewegungen unterbrochen. Der Vampir spürte, wie ihre Muskeln sich angespannt hatten, als sie aus ihrer Sorglosigkeit gerissen wurden. Seufzend ließ Carlisle sich zurück in die Laken fallen.
„Wer klingelt denn um diese Uhrzeit bei uns? Sonst heißt das nichts Gutes, wenn irgendjemand bei uns vor der Haustür steht, ich hoffe nur das es einfach ein Postbote ist, der so spät klingelt, weil er das Haus erst nicht gefunden hat und deswegen stundenlang im Wald rumgeirrt ist, bis er schließlich irgendwann in unserem Vorgarten angekommen ist“, dachte sich Carlisle und erwiderte Esme’s sanften Kuss, den sie ihm gab, ehe sie, sich schnell einen Morgenmantel überwerfend und ihm „Ich bin gleich wieder zurück. Merk dir, wo wir waren“, sagend, aus dem Zimmer verschwand, um zu schauen wer da vor der Tür stand.

Einige Minuten vergingen und Esme war immer noch nicht zurückgekommen. Langsam machte das Cullenoberhaupt sich sorgen, was es mit diesem unverhofften Besuch auf sich hat und hoffte inständig das es nichts Schlimmes war, nur ein paar Touristen die sich verlaufen haben und nun nach dem Weg fragen wollen, oder so etwas. Er hörte Esmes sanfte Stimme durch die Wände, konnte aber nicht verstehen was sie sagte. Eine männliche, tiefe Stimme antwortete, sie klang eingeschüchtert – definitiv ein Mensch. Carlisle entspannte seine angespannten Muskeln. Es konnte nichts mit den Volturi zu tun haben, die würden nach ihrem letzten verlorenen „Kampf“ nicht einfach einen Menschen vorschicken, der sowieso keine Chance gegen einen von ihnen hätte, das wäre wahrscheinlich das unproduktivste, was sie in ihrer jetzigen Situation tun konnten, doch trotzdem ließ das schlechte Gefühl nicht nach und der Doktor zog sich seine Hose an und streifte sich das hellblaue Hemd über, die Türklinke bereits in der Hand, als von unten die Rufe seiner Frau ertönten.
„Warte, warte! Bleib liegen!“ Wenige Sekunden später war Esme wieder zurück und hatte etwas in der Hand. Einen Brief.
Ohne ein weiteres Wort streckte sie ihm den Brief entgegen und Carlisle began mit ernster Miene zu lesen.

Liebe Freundin!
Ich hoffe ich darf dich so nennen, denn die wenige Zeit mit dir hat mir unsäglich gut getan. Ich bin dir dankbar Esme, für so vieles. Vor allem für deine Gedanken und Wünsche, die du mit mir geteilt hast. Für dein Vertrauen. Ich hoffe ich werde mich als würdig erweisen und es weiterhin verdienen.
Ich freue mich mehr als ich sagen kann, dass Carlisle wieder bei dir ist. Ich weiß, so wie du ihn gebraucht hast, so braucht er dich. Wie immer es ihm gehen mag, ich bin sicher, du wirst ihn heilen.
Ich hatte wie versprochen eine Unterredung mit einer Abgesandten der Zaubererschule, der ich einen Brief an das Ministerium übergab und ihr somit keinerlei Ressentiments mehr zu erwarten habt.
Allerdings möchte ich dir nicht verhehlen, dass ich mehr als besorgt bin über das Wenige, das du mir erzählt hast. Ich kann mir nicht vorstellen, dass dieser – Ausflug – ohne Folgen bleiben wird und somit habe ich der Abgesandten eine Bitte an ihren Schulleiter übersandt. Esme versuche Carlisle dazu zu bewegen auf diesen Mann zuzugehen. Ich wäre glücklich ihm dabei zu helfen, denn ich kenne mich wie gesagt sehr gut in ihrer Welt aus. Dumbledore könnte euch Sicherheit geben, sollte Aro oder auch Caius erneut versuchen Euch anzugreifen oder sonstiges. Diese Zauberer haben unglaubliche Kräfte, die selbst die Volturi fürchten sollten.
Ich hoffe es hat sich letztlich alles zum Guten gewendet und ALLE deine Kinder, sind wieder da.
Wenn du oder Carlisle meine Hilfe oder Unterstützung brauchen, du weißt, wo du mich finden kannst.

In tiefer Freundschaft
Gabriel

Mit ausdrucksloser Miene schaute er auf das Stück Pergament in seinen Händen. Dann, als das Licht durch die einzelnen Fasern des Papiers scheinten, fiel dem Vampir auf, das hinten noch etwas stand. Er drehte den Brief auf die Rückseite und sah den letzten Satz, der anscheinend noch schnell in aller Eile darauf gekritzelt war, bevor er losgeschickt wurde.

PS: Ich bin mir sicher, sie lässt dich diesen Brief lesen Carlisle. Ich kann dir gar nicht sagen wie glücklich ich war, als ich hörte, dass du noch existierst. Sei vorsichtig. G


Carlisle legte den Brief auf die Kommode und ließ sich dann auf der Bettkante nieder. Er dachte über die Worte nach, die Gabriel ihnen zugesandt hatte, doch konzentrierte er sich nicht darauf, was er über die Volturi geschrieben hatte, sondern viel mehr kursierten seine Gedanken darüber, wie er Esme bezeichnet hatte… Freundin. Sie kannten sich einen Tag und schon nannte er sie seine Freundin? Es war sinnlos und kindisch eifersüchtig zu sein, aber doch musste Carlisle nun wieder unweigerlich daran denken, dass Gabriel da war und Esme getröstet hatte, während er selbst nichts tun konnte, weil er meilenweit entfernt von ihr Gewesen war. Er schüttelte den Kopf um diese Gedanken loszuwerden. Sie hatten wichtigere Probleme als seine Eifersucht. Er wusste nicht, ob er Gabriel nach all den Jahren immer noch vertrauen konnte, vielleicht spielte er seine Sorge nur, vielleicht war er in Wahrheit ein Späher der Volturi, vielleicht führte er sie alle an der Nase rum. Und da Edward noch nicht dazu gekommen war, seine Gedanken zu lesen konnten sie sich nicht sicher sein. Aber Carlisle konnte sich nicht wirklich vorstellen, dass Gabriel so etwas machen würde, gewiss wäre er sicher in der Lage so gut zu schauspielern, sein Talent hatte er immerhin schon oft unter Beweis gestellt, aber was würde es ihm bringen?
Ein kehliges Seufzen entglitt seiner Kehle und er hob seinen Kopf ein bisschen und suchte mit seinen Augen den Raum nach Esme ab. Sie stand in der Nähe der Tür und schaute besorgt zu ihm rüber.
„Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, mit den Zauberern darüber zu reden. Das was ich von der letzten Unterhaltung mit Professor Dumbledore herausgehört habe, deutet daraufhin, dass sie auch so schon genügend Probleme am Hals haben, sie sind sozusagen mitten in einem Krieg. Und da will ich sie nicht unbedingt noch mit unseren Problemen belasten. Noch dazu haben wir eigentlich beschlossen so wenig in die Welt des anderen einzudringen wie möglich. Ich glaube für den Moment sollten wir erst einmal abwarten und hoffen, dass wir diesen Zauberer rechtzeitig um Hilfe bitten, wenn es denn zu einem erneuten Angriff kommen sollte. Es wäre nicht klug jetzt schon die Pferde scheu zu machen…Wir sollten einfach…warten und schauen was auf uns zukommt. Bist du damit einverstanden?“, meinte Carlisle und fühlte sich mit einem Mal unglaublich ausgelaugt. Wenn er nur könnte, würde er sich jetzt ins Bett legen und schlafen, aber diesen Luxus einfach Mal die Augen zuzumachen und in eine andere, völlig sorgenfreie Welt abzudriften, den hat man als Vampir nun mal einfach nicht.

(Okay, es tut mir total Leid, dass du so ewig lange warten musstest, aber bei mir geht’s zur Zeit immer noch ziemlich drunter und drüber und ich hab keine Privatsphäre und jedes Mal, wenn ich posten wollte, kam wieder jemand in mein Zimmer reingestürmt und ich hatte einfach nicht die Ruhe und auch nicht den Kopf dazu, etwas zu schreiben, aber noch länger konnte ich dich einfach nicht warten lassen, deswegen verzeih mir den schlechten Post, aber ich glaube es ist besser, als wenn ich dich noch Jahrzehnte hätte warten lassen.)
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   So Dez 30, 2012 6:00 am

Esme war zwischenzeitlich wieder aufgestanden und tigerte nervös durchs Zimmer, nestelte an den Blumenbouquets im Zimmer, schüttelte die Kissen aus und sammelte die Federn vom Bett und dem Boden auf, die sie dann neben dem Brief, den Carlisle auf die Kommode gelegt hatte, platzierte.
Ihr Blick glitt zu ihm, zu seiner abwehrenden, nachdenklichen Haltung, wie er so auf der Bettkante saß. In solchen Situationen wünschte Esme sich Edwards Gabe, um in Carlisles Kopf zu schauen, die Gedanken und Gefühle, die er vor ihr versteckte. Sie hasste es, wenn er sie durch seine Disziplin aussperrte, sie so auf Abstand hielt. Das Seufzen, welches über ihre Lippen kam, konnte sie nicht aufhalten.
Sie richtete sich wieder auf und lief nun auf und ab, suchte wild eine Beschäftigung im Raum, aber es war alles fertig, was die Perfektionistin in ihr freute, die nervöse Ehefrau aber nicht. Da erschrak sie innerlich, als sie nach Minuten das leise, durchgehende Brutzeln einer Pfanne aus der Küche entnahm und sich daran erinnerte, dass sie die Küche nicht aufgeräumt hatte. Sie ging ein Schritt näher zur Tür, um ein wenig zu lauschen, um so ihre Gedanken mit den alltäglichen Geräuschen zu übertönen. Sie hörte die Stimme ihres Sohnes, der mit seiner Tochter sprach, verstand aber ihre Worte nicht. Trotzdem bildete sich, so verdreht die Situation auch war, ein warmes, weiches Lächeln in ihrem Gesicht. Renesmee…sie war unheimlich froh, dass der Engel des Hauses sich endlich aus ihrem Gefängniszimmer getraut hatte, dass er überhaupt wieder in Fort William bei ihnen war. Die Entführung der Kleinen musste schrecklich verstörend für sie gewesen sein, was immer sie mit ihr angestellt haben mussten. Ein Schauder lief über ihren Rücken, als sie Janes kindliches Gesicht vor ihr sah. Und ein weiterer Schauder, als sie daran dachte, dass sich ihre Familie, ihr Mann, ebenfalls in die Gefahr gebracht hatte.
Dann vernahm sie noch große schwere Schritte im Wohnzimmer und das tippen von Fingern auf Tastaturtasten. Jacob schien irgendwas am Laptop zumachen, aber da riss sie eine kleine Bewegung vom Bett, die sie durch ihren nun geschärften Gehörsinn wahrnahm, wieder in die Geschehnisse in diesem Zimmer. Das laute, schwerfällige Seufzen ihres Mannes, der ihren etwas besorgten Blick suchte. Zu welchem Entschluss er wohl gekommen war?
„Ich weiß nicht ob das so eine gute Idee ist, mit den Zauberern darüber zu reden. Das was ich von der letzten Unterhaltung mit Professor Dumbledore herausgehört habe, deutet daraufhin, dass sie auch so schon genügend Probleme am Hals haben, sie sind sozusagen mitten in einem Krieg. Und da will ich sie nicht unbedingt noch mit unseren Problemen belasten. Noch dazu haben wir eigentlich beschlossen so wenig in die Welt des anderen einzudringen wie möglich. Ich glaube für den Moment sollten wir erst einmal abwarten und hoffen, dass wir diesen Zauberer rechtzeitig um Hilfe bitten, wenn es denn zu einem erneuten Angriff kommen sollte. Es wäre nicht klug jetzt schon die Pferde scheu zu machen…Wir sollten einfach…warten und schauen was auf uns zukommt. Bist du damit einverstanden?“, erklärte er.
Er sah müde aus und in seinen goldenen Augen spiegelte sich dieselbe Erschöpfung, die sie am Tag zuvor empfunden hatte.
Warten…warten auf die Volturi? Warten darauf, dass sie zurückschlagen, aber was, wenn sie den Angriff zu spät bemerken würden, wenn sie ein Schlupfloch in Alice Visionen finden, so wie Victoria damals, was wenn es dann bereits zu spät war, Hilfe von den Zauberern zu erbitten? Sie atmete erschrocken auf und stützte sich mit einer Hand auf der Kommode neben der Tür ab. Sie würde eine erneute Angst um ihre Familie nicht nochmal heile überstehen.
Sollte sie von ihren Bedenken erzählen, ihm von ihren Sorgen berichten? Wollte sie ihn damit auch noch belasten, obwohl seine Schuldgefühle ihn bereits jetzt fertig machten, sie hier allein gelassen zu haben? Wäre es um seines Befinden willens also nicht besser, wenn sie seine durchaus plausible Entscheidung einfach hinnahm, auch wenn sie besorgt war über eventuelle Probleme? In ihrem Kopf ratterte es schrecklich und beinahe glaubte sie er würde dank ihres inneren Konflikts zerplatzen.
Sie blickte Carlisle forschend an. Seit Jahrhunderten waren sie nun verheiratet und doch wusste sie in diesem Moment nicht, wie Carlisle in den Situationen reagieren würde. Aber die Sorge, die Mutter in ihr schrie sie an, ihn über ihre Bedenken aufzuklären. Er würde das Wohl seiner Familie über seine Entscheidung stellen, außer er glaubte, dass sein Handeln nach ihren Einwänden immer noch richtig sei und dann würde Esme es dabei belassen. Denn er hatte dann alle Facetten seiner Entscheidung angehört und überdacht.
Seufzend erhob sie sich, richtete sich auf und ging zu ihrem Bann, der immer noch ihrem Blick standhielt. Sie setzte sich rittlings auf seinen Schoß und ergriff seine Hände, verschränkte ihre Finger mit seinen, ließ ihren Blick sehnsuchtsvoll über seine nackte Brust gleiten, die sein geöffnetes Hemd preisgab und richtete ihren Blick dann wieder auf seine wunderschönen, warmen, goldenen Augen, die sie immer noch ausgelaugt, aber auch verwirrt ansahen.
„Schatz, ich verstehe deine Entscheidung, aber ich kann und will nicht mehr warten. Ich habe den ganzen letzten Tag damit verbracht zu warten. Warten auf ein Lebenszeichen von euch, darauf, dass schwarze Mäntel aus dem Wald treten, um auch den Rest unserer Familie zu töten, warten auf eure Wiederkehr.
Was, wenn es das nächste Mal zu spät ist die Zauberer um Hilfe zu bitten? Was, wenn Alice unaufmerksam wird oder die Volturi, wie Victoria, einen Schlupfwinkel in Alice Gabe finden? Carlisle, ich will dir nicht noch mehr unbegründete Schuldgefühle dafür machen, dass du mich alleine gelassen hast, denn du hast das richtige getan“, fing sie flüsternd an und drückte bei ihren letzten Worten einen sanften Kuss auf seine Wange, bevor sie flüsternd weiterfuhr: „Aber bitte überdenk deine Entscheidung gut. Betrachte sie aus allen Blickwinkeln!
Unsere Familie ist dir genauso wichtig, wie mir, und es würde dir genauso wehtun, wenn ihnen etwas zustieße. Gerade, weil, wie ich dich kenne, deine Schulgefühle dich auffressen würden, da du die Entscheidung getroffen hast. Ich will dies dir und uns allen ersparen. Ich wünschte, ich könnte dir die Last des Familienoberhauptes im Moment abnehmen, wenn ich sehe, wie fertig du aussiehst. Es schmerzt mich förmlich, dich so zu sehen, wie es mir erging“, hauchte sie an seinem Ohr und drückte den nächsten Kuss auf die Kuhle zwischen Ohr und Hals, während sie seine Hände los ließ und ihre Arme hinter seinem Hals verschränkte.
Sie richtete ihren Kopf auf, um ihm, während sie weitersprach, in die Augen blicken zu können. „Deshalb musste ich dir einfach meine Ängste erzählen, denn abwarten und darauf zu HOFFEN, dass uns genug Zeit bleibt, um in Hogwarts um Unterstützung zu bitten, erscheint mir so wage, so unsicher, nicht gut genug für meine, unsere Familie. Es versetzt mich wieder in Angst, Angst um meine Kinder…“, hauchte sie nun an der muskulösen Schulter ihres Ehemannes und wunderte sich, dass sie sich überhaupt noch an seine Worte erinnern konnte.
„Angst um dich“, flüsterte sie so leise, dass er es gerade noch hören konnte, als sie auch schon ihre Lippen in die Kuhle zwischen Schulter und Schlüsselbein drückte. Sie wusste, dass es im Moment überhaupt nicht richtig war. Schließlich sollten sie jetzt über das Wohl ihres Clans, ihrer Familie entscheiden, aber sie überkam eine Welle von Lust, denn all ihre Worte erinnerten sie daran, dass die Volturi bereits auf dem Weg sein konnten, weshalb sie sich entscheiden mussten JETZT, aber sie wollte ihren Mann jetzt.
Ihre Lippen suchten sich ihren Weg zu seiner Brust und sie seufzte bei dem Gedanken an letzte Nacht. Sie setzte sich wieder auf, um nun seine Lippen mit ihren zu benetzen. Ihre Finger krallten sich in seine Haare, als er nun seine Hände endlich auf ihren Rücken legte. Ihre Hände wanderten zu seiner Brust und ein erneutes Seufzen entfloh ihren Lippen, als ihre Finger sanft, hauchzart über seine Bauchmuskeln strichen. Ihr Kuss wurde fordernder und leidenschaftlicher, sodass sie mit einer geschmeidigen, so vertrauten Bewegung sein Hemd auszog und fortwarf, so wie heute das letzte Mal.
Gott, was tat sie da nur? Aber es war einfach so gut…und je länger sie ihn küsste, desto weniger bestand die Chance, dass sie aufhörte, auch wenn ihr Handeln vollkommen egoistisch war. Nur ein kleiner Teil tief in ihr baute, hoffte darauf, dass Carlisle sie stoppen würde, auch wenn der größere Teil in ihr ihn jetzt einfach nur haben wollte.

(((Das Ende ist anders geworden als gedacht, aber naja Esme macht was sie will)))
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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Sa Feb 23, 2013 3:34 am

Aus dem Augenwinkel beobachtete er, wie seine Frau sich mit der Hand an der Kommode abstütze, als hätte sie Angst, dass ihre Füße jede Sekunde ihren Dienst versagen und sie auf dem kalten, harten Boden landen würde. Eine Weile herrschte Stille zwischen ihnen und Carlisle wusste, dass ihr seine Worte missfielen. Aus trägen Augen beobachtete er die verschiedenen Mimiken und Gesten, die ihren inneren Konflikt zu spiegeln schienen.
Erneut überkam ihn der Gedanke an Schlaf und was er nicht alles dafür tun würde ein Sterblicher zu sein, nur damit er sich in die weichen Kissen und Decken niederlassen konnte, geborgen von der Wärme und dass er einfach einschlafen könnte, den Rest der Welt vergessen könnte und wenn es nur für ein paar Stunden war.
Er wollte die Probleme eines normalen Menschen haben, müde sein, krank werden, alt werden – er würde alles in Kauf nehmen, damit er seine eigenen Probleme und Konflikte hinter sich lassen konnte.
Ein Seufzen durchbrach die Stimme und Carlisle sah, wie seine Frau sich langsam aufrichtete, zu ihm rüber kam und sich auf seinem Schoß platzierte, so dass sie auf einer Augenhöhe waren. Ihre Hände suchten nach den seinen und ihre Finger verschränkten sich miteinander. Verwirrt blickte der Cullen auf – er hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit.
„Schatz, ich verstehe deine Entscheidung, aber ich kann und will nicht mehr warten. Ich habe den ganzen letzten Tag damit verbracht zu warten. Warten auf ein Lebenszeichen von euch, darauf, dass schwarze Mäntel aus dem Wald treten, um auch den Rest unserer Familie zu töten, warten auf eure Wiederkehr.
Was, wenn es das nächste Mal zu spät ist die Zauberer um Hilfe zu bitten? Was, wenn Alice unaufmerksam wird oder die Volturi, wie Victoria, einen Schlupfwinkel in Alice Gabe finden? Carlisle, ich will dir nicht noch mehr unbegründete Schuldgefühle dafür machen, dass du mich alleine gelassen hast, denn du hast das richtige getan. Aber bitte überdenk deine Entscheidung gut. Betrachte sie aus allen Blickwinkeln!
Unsere Familie ist dir genauso wichtig, wie mir, und es würde dir genauso wehtun, wenn ihnen etwas zustieße. Gerade, weil, wie ich dich kenne, deine Schulgefühle dich auffressen würden, da du die Entscheidung getroffen hast. Ich will dies dir und uns allen ersparen. Ich wünschte, ich könnte dir die Last des Familienoberhauptes im Moment abnehmen, wenn ich sehe, wie fertig du aussiehst. Es schmerzt mich förmlich, dich so zu sehen, wie es mir erging“,
hauchte sie in sein Ohr und ihre Lippen berührten dabei die sanfte Haut seiner Ohrmuschel.
Sie richtete sich wieder auf und blickte ihm in die Augen, während sie weiter sprach: „Deshalb musste ich dir einfach meine Ängste erzählen, denn abwarten und darauf zu HOFFEN, dass uns genug Zeit bleibt, um in Hogwarts um Unterstützung zu bitten, erscheint mir so wage, so unsicher, nicht gut genug für meine, unsere Familie. Es versetzt mich wieder in Angst, Angst um meine Kinder…Angst um dich“

Der Cullen dachte über die Worte seiner Frau nach und über ihre Sorgen und gerade als er ihr antworten wollte, spürte er wie sie ich ihre Lippen sanft auf die empfindliche Haut seines Halses legte, dort wo der Nacken zur Schulter übergeht und sanft anfing an der Haut zu knabbern. Mit einem Seufzen ließ sie ihre Lippen weiter wandern, zu seinem Schlüsselbein und platzierte kleine Küsse über seiner Brust, die ein elektrisierendes Gefühl überall durch seinen gesamten Körper schickten. Ein kleiner Teil in ihm sagte ihm, dass er der Versuchung nicht nachgeben durfte, dass es wichtigere Dinge gab, auf die er sich jetzt konzentrieren musste, doch dieser Teil war so verschwindend gering, dass er sich einfach den Berührungen seiner Frau hin gab. Immerhin waren sie solange voneinander getrennt gewesen, dass er einfach nur ihre Nähe genießen wollte, wer konnte das einem schon Übel nehmen? Der Rest deiner Familie, wenn sie wegen dir tot sind, flüsterte ihm eine kleine Stimme in einem zuckersüßen Ton zu, doch er ignorierte sie. Für diesen einen Moment war ihm alles egal, er wollte seine Frau jetzt, er wollte sie spüren und bei sich wissen, er brauchte eine Pause von dem ganzen Drama und gab es eine bessere Ablenkung als die Liebe der Frau, die man vergöttert und für die man alles machen würde? Ja, das Lösen der Probleme.
Okay, so würde er nie entspannen können, er musste das jetzt regeln, eher konnte er keine Ruhe finden. Seufzend richtete der Cullen sich auf und hob seine Frau von seinem Schoß und setzte sie neben sich. Das enttäuschte Wimmern das dabei aus ihrem Mund kam versuchte er zu überspielen, sie würden schon noch ihren Spaß haben. Später.
„Ich verstehe deine Sorgen, Esme“, erhob er leise das Wort und starrte dabei auf seine Hände, die sich ineinander gefaltet hatte und sich nervös kneteten. „Und ich weiß, dass die letzten 24 Stunden der pure Horror für dich gewesen sein müssen, glaub mir – mir ging es nicht anders. Ich hatte ebenfalls Angst um unsere Familie. Aber ich will nicht, dass du in Angst leben musst, ich würde mir nur einfach wünschen, einmal ein ruhiges Leben zu führen, verstehst du? Aber das ist selbstsüchtig und falsch. Also werde ich mich morgen auf den Weg machen und das Gespräch mit Dumbledore suchen. Lass mir bitte nur noch heute. Noch ein paar Stunden in Frieden, die nur wir Beide gemeinsam verbringen. Bitte. Danach werde ich mich der Realität stellen, nur noch ein paar Stunden.“ Die letzten Worte nur noch flüsternd beugte Carlisle sich zu seiner Frau und gab ihr einen sanften Kuss, dem er sich am liebsten sofort komplett hingegeben hätte, doch er hatte noch keine Antwort von seiner Frau und solange sie sich noch nicht geäußert hatte, konnte er sich noch nicht hundertprozentig entspannen. Und wenn sie wöllte, dass er noch heute den Weg nach Hogwarts einschlagen sollte, dann würde er es machen, solange es seine Frau beruhigte. Er würde alles für ihr Wohlergehen tun. Es durfte ihm nicht noch einmal passieren, dass er sich der Versuchung der Selbstsüchtigkeit hingab, er musste stark sein – für seine Familie. Für Esme.

(Okay, das ist definitiv der größte Dünnschiss den ich je gepostet hab, aber ich hatte einfach eine komplette Schreib-Blockade, beziehungsweise hab sie immer noch, aber ich konnte dich nicht noch einmal zwei Monate warten lassen. Es tut mir so unglaublich Leid wirklich.
Du hast einen viel bessere Cal verdient, ernsthaft.)

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BeitragThema: Re: Carlisle & Esme's Zimmer   Sa März 16, 2013 10:21 am

Sie spürte, wie ihr Ehemann sich unter ihren Berührungen entspannte. Esme freute sich darüber, Carlisle eine kleine Pause gönnen zu können. Schließlich hatte er sich diese redlich verdient. Trotzdem schien er nicht ganz bei der Sache zu sein, da sich sein Körper zwischendurch immer wieder anspannte. Deshalb überraschte sie es nicht sonderlich, als er sich letztendlich doch aufrichtete und sie von seinem Schoss neben ihm aufs Bett hob. Doch konnte sie ein leises, enttäuschtes Wimmern nicht unterdrücken.
„Ich verstehe deine Sorgen, Esme“, fing er leise an. Er schien nervös, da seine Hände ineinander verschränkt waren. „Und ich weiß, dass die letzten 24 Stunden der pure Horror für dich gewesen sein müssen, glaub mir – mir ging es nicht anders. Ich hatte ebenfalls Angst um unsere Familie. Aber ich will nicht, dass du in Angst leben musst, ich würde mir nur einfach wünschen, einmal ein ruhiges Leben zu führen, verstehst du? Aber das ist selbstsüchtig und falsch. Also werde ich mich morgen auf den Weg machen und das Gespräch mit Dumbledore suchen. Lass mir bitte nur noch heute. Noch ein paar Stunden in Frieden, die nur wir Beide gemeinsam verbringen. Bitte. Danach werde ich mich der Realität stellen, nur noch ein paar Stunden.“ Er sah schon die ganze Zeit über erschöpft aus, weshalb die Vampire Mommy ihren Mann besorgt musterte, während er redete.
Als er fertig war, küsste er sie sanft und zart und blickte sie erwartungsvoll, erschöpft und liebevoll an. Vorsichtig legte sie ihre Hände an seine Wangen. Carlisle schloss genießerisch die Augen und schmiegte sich in ihre Berührung. Sofort bildete sich ein Lächeln auf Esmes Gesicht. Sie wollte, dass er Erholung fand, denn er hatte bereits so viel für sie getan. „Danke, Schatz. Deine Worte beruhigen mich wirklich sehr und jetzt darfst du dich gerne ausruhen. Die Reise muss auch für dich anstrengend gewesen sein.“
Sie gab auch ihm einen sachten, behutsamen Kuss. „Danke für alles, dass du je für mich getan hast. Ich liebe dich, Carlisle. Vergiss das nie.“ Sie ließ ihre Hände zu seiner Brust wandern und bedeckte diese mit gehauchten, ganz zarten Küssen.
Plötzlich fing sie ganz leise an zu lachen und krabbelte übers Bett hinter ihn. Langsam fing sie an ihren Mann zu massieren. Startete bei seinen Schultern und ging über zu seinem Rücken und entlockte Carlisle damit ein entspanntes Seufzen. Zwischendurch hielt sie inne, um seine muskelösen Schulterblätter mit kleinen Küssen zu bedecken. Nach ein paar Minuten war ihr klar, dass sie mehr wollte.
Mittlerweile hat sie es sich wieder auf seinem Schoss bequem gemacht und massierte nun wieder seine Schultern. Carlisle ließ sich verwöhnen, hatte genießerisch die Augen geschlossen und den Kopf entspannt in den Nacken gelegt. Sanft, aber bestimmt drückte sie ihren Mann aufs Bett und begann über seine Brust zu streichen. Übermannt vom Moment verwickelte sie ihren Mann in einen zärtlichen, liebevollen Kuss. Als er versuchte sie hochzuheben und auf den Rücken zu drehen, unterbrach sie den Kuss und nahm seine Hände von ihr.
Verwirrt öffnete er die Augen sah sie verdutzt an. Sie beugte sich hinunter und flüsterte an seinem Ohr: „Na, na, nicht! Heute bist du dran. Jetzt verwöhn ich dich mal. Lehn dich zurück und genieß es!“ Sie lächelte frech und brav ließ er seine Arme wieder auf die Decke sinken. Zufrieden strich sie mit ihren Händen weiterhin über seine Brust und versah Carlisles Hals, Schlüsselbein und Schulter mit vielen, kleinen Küssen. Gott, endlich hatte sie ihren Ehmann wieder und ihre wahre Freude darüber würde er zu spüren bekommen. Immer tiefer wanderte sie mit ihren Lippen und mit gekonnten Griffen zog sie ihm die Hose aus und auch ihr Morgenmantel lag schnell auf dem Boden.
Nun massierten ihre Hände seine Beine, seine Füße und noch gewisse anderen Dinge. Es fiel ihm zusehends schwerer sich zu beherrschen und nicht über sie herzufallen. Während es ihr immer schwerer fiel sich zurück zu halten und ihn langsam zu verwöhnen und um den Verstand zu bringen. Sie spürte, wie sich bereits die Lust in ihrem Bauch zusammen zog. Voller Verlangen presste sie ihre Lippen auf seine und verwickelte ihn in einen leidenschaftlichen, fordernden Kuss.
Sofort lebte Carlisles Körper auf und seine Zurückhaltung verpuffte. Seine Hände fuhren plötzlich begierig über ihren Körper. Inzwischen war ihr dies auch egal und sie ließ sich von ihm überfallen. Er drehte sie auf den Rücken, nagelte ihre Hände über ihrem Kopf fest und fing nun an sie qualvoll an allen Stellen ihres Körpers zu berühren, bis sie es nicht mehr aushielt und sich seinen Lenden entgegenbog. Er verstand sofort und erlöste sie, drang immer wieder in sie, pausenlos, bis sie beide ihre Erlösung herausschrien.
Überwältigt und glücklich kuschelte sie sich an Carlisle. Die beiden Verliebten kamen immer mehr zur Ruhe, bis sich ihre Atmung wieder beruhigt hatte. „Ich werd mich mal frisch machen“, flüsterte sie leise, um diese idyllische Stimmung nicht zu zerstören. Sie richtete sich auf und stand auf, drehte sich, bevor sie ins Bad ging aber nochmal um. „Möchtest du mitkommen?“, flüsterte sie verführerisch und grinste ihren Mann frech an.
Sie flitzte ins Bad legte sich ein Handtuch zurecht, während sie bereits hörte, wie ihr Mann aus dem Bett stieg. Die Vampire Mommy huschte unter die Dusche und ließ das warme Wasser bereits über ihren Körper fließen. Nur wenige Sekunden danach ging die Schiebetür auf und Carlisle tritt breit lächelnd zu ihr in die Dusche, während seine rechte Hand die Tür hinter ihr schloss. Sie lachte, wie ein kleines Teenagermädchen, als er sie gegen die noch kalte Fliesenwand drückte. Seine Hände fixierten ihre Körper zwischen ihm und der Wand, während er mit Küssen ihren Hals entlangwanderte.
Das Wasser fiel nur so auf sie nieder, umhüllte ihre Haut mit diesem wundervollen Element. Carlisles Haar klebte nass an seinen Schläfen und im Nacken. Automatisch verschränkte sie ihre Hände hinter seinem Genick und spielte mit seinem Haar, während sie seinen Kopf noch ein bisschen mehr in die Kuhle zwischen Hals und Schulter. Sie spürte sein Lächeln an ihrer Haut und nachdem er ihr noch einen Kuss auf diese gedrückt hatte, richtete er sich auf, drehte das Wasser ab und griff nach ihrem Duschgel. Schnell drückte er einen Klecks in seine Hand und seifte danach jeden Zentimeter ihres Körpers damit ein. Fuhr dann mit ihren Haaren fort, durchwühlte sie und ließ danach ihre Lippen miteinander verschmelzen.
Durch ihre sich aneinander reibenden Körper, hinterließ Esme auch Schaum auf seiner Haut. Sie ließen sich Zeit, genossen jede Sekunde. Die Cullen war auch nach einiger Zeit dabei ihren Mann einzuseifen.
Carlisle griff grinsend nach dem Duschkopf, drehte das Wasser auf und spritzte Esme damit voll. Lachend versuchte sie ihm diesen wegzunehmen, aber seine Sorgen und sein Kummer schienen so weit abgeklungen, dass er jetzt sogar mit ihr stänkerte.
Das Wasser rann an ihren Körpern herab und nahm den Duschschaum mit sich. Das Glas der Dusche beschlug, weißer Dampf hüllte das Badezimmer ein, und der Duft des Shampoos vermischte sich mit dem wundervollen Geruch ihres Mannes.
Tief zog sie den Duft ein und überfiel dann ihren Mann. Dieser ließ vor Schreck den Duschkopf fallen und legte seine Hände überrascht auf den Rücken ihrer Frau, die ihn angesprungen hatte und ihre Beine um seine Hüften geschwungen hatte und dabei war seine Lippen zu attackieren. Den Kuss begierig erwidernd drückte er seine Frau wieder gegen die Wand und schnell waren sie wieder damit beschäftigt sich gegenseitig zu verwöhnen. Sie fuhren mit ihrer Aktivität von gerade fort. Es dauert nicht lange, bis die beiden erneut ihren Höhepunkt erreichten und aufschrien.
Kurz blieben sie noch schwer atmend so stehen, als wären sie im Strudel der Liebe erstarrt, während das warme Wasser unnachgiebig auf ihre Körper prasselte. Nachdem sie sich wieder beruhigt hatten, trug Carlisle sie aus der Dusche hinaus, ließ sie dann herunter und griff nach einem Handtuch, welches er sich um die Hüfte wickelte, bevor er mit einem weiteren Handtuch anfing sie abzutrocknen.
Als er fertig war, nahm Esme ihm lächelnd das Tuch weg und wickelte ihre Haare darin, wie in einem Turban auf. Danach fing auch sie an ihren Ehemann mit seinem Handtuch trocken zu reiben.
Selig lächelnd traten sie aus dem zum Dampfbad mutierten Badezimmer heraus in das Schlafzimmer hinein. Zielstrebig ging die Vampire Mommy auf den Kleiderschrank zu und suchte sich neue Klamotten heraus und entschied sich für Carlisles Lieblingsstück, wofür sie mit Alice gekämpft hat es behalten zu dürfen: ein marineblaues Freizeitkleid mit breiten Trägern, das sich oben eng um ihre Rundungen schmiegte und sich unten in einem seidig schimmernden Stoff bis zu ihren Knien ergoss und bei jedem Schritt über ihre Haut streifte und sich fließend mitbewegte.
Schnell schlüpfte sie noch in ein paar schlichte, schwarze Ballerinas und ging zurück ins Schlafzimmer, wo ihr Ehemann bei ihrem Anblick kurz die Augen weitete und dann ebenfalls lächelnd im Kleiderschrank verschwand. Lachend ging sie wieder ins Badezimmer und öffnete das Fenster, um zu lüften, während sie sich einen Fön schnappte, das Handtuch von ihrem Kopf nahm und ihre Haare trocknete.
Schnell legte sie noch, wie üblich ein wenig Mascara und Rouge – zur Tarnung – auf und trat dann zurück ins Schlafzimmer, wo ihr Mann, der indessen anscheinend das Zimmer aufgeräumt hatte, sie bereits lächelnd erwartete. Beruhigt und erleichtert stellte sie fest, dass sein besorgter Gesichtsausdruck verschwunden war. Er schien in den letzten Stunden wie ausgewechselt. Freudig tänzelte sie auf ihn zu und nahm seine Hände. „Ich hab die letzten Stunden wirklich sehr genossen“, hauchte sie in die Stille hinein. Sie hatte sich so an die angenehme Ruhe gewöhnt, dass sich Worte in normaler Lautstärke surreal anhören mussten.
Sie drückte ihm einen Kuss auf seine weichen, zart geschwungenen Lippen, als sie Schritte draußen im Garten hörte. Schnelle Schritte. Verwundert ging sie zum Fenster und blickte auf den Garten, wo sie fünf ihr bekannte Gesichter erblickte, die einen sechsten bei sich hatten: die Denali. Freudig drehte sie sich zu ihrem Mann um. „Scheint als hätten wir Besuch. Alice irrt sich nie“, erzählte sie strahlend, nahm ihren Mann bei der Hand und zog ihn lächelnd aus dem Haus. Jake und Nessie standen bereits etwas abseits im Garten, als die beiden eintrafen.
„Schön euch zu sehen“, rief sie freudig. Sie ließ ihren Mann los und ging auf ihre Gäste zu, die sie einer nach dem anderen herzlich umarmte. Eleazar und Carmen, Kate und Garrett, Tanya. „Wie lang ist es her?“, fragte sie eher rhetorisch, als sie vor dem ihm unbekannten Vampir stehen blieb. Carlisle trat gerade neben sie, nachdem auch er jeden mit einer etwas weniger überschwänglichen Umarmung begrüßt hatte, und griff nach ihrer Hand.

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