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Twilight & Harry Potter Crossover
 


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 Die Große Halle

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Lily Evans the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 6:55 am

tbc: Mädchenzimmer Gryffindor

Gedankenverloren lief Lily die Treppen herunter bis zur großen Halle. Kaum zu glauben wie schnell die Zeit verging. Eben noch in Hogwarts angekommen und schon stand das erste Quidditsch-Spiel vor der Tür. Und nicht nur irgendein Spiel, sondern Gryffindor gegen Slytherin. Die Hexe lächelte siegessicher.
Auch wenn ihr bester Freund bei Slytherin war so gab es hier für die junge Evans kein erbarmen. Ihre Mannschaft würde gewinnen! Da gab es gar keinen Zweifel. Die Schlangen-Spieler waren ja für ihren brutalen Stil gewöhnt. War ja auch kein Wunder, wenn man Bellatrix Black als Kapitän hatte.. Wie konnten die Schulleiter so etwas nur zulassen? Aber sollten sie nur kommen mit ihren billigen Tricks. Das würde ihnen auch nicht helfen. Schließlich haben Alice und die anderen die letzte Zeit fleißig trainiert! Und nicht nur Alice war eine super Spielerin! Auch James war ein wahres Naturtalent.. naja vielleicht war sie da auch etwas voreingenommen. James Potter war schließlich seit zwei Wochen ihr Freund. Fande man ihn da nicht automatisch am besten?
Schmunzelnd schüttelte sie den Kopf. Noch immer war es komisch ihn als festen Freund zu sehen. Es war das erste mal für die Evans, dass sie eine Beziehung führte und dann gleich mit ihm! Ihm - der von so vielen anderen Mädchen begehrt wurde! Ihm - der so viele hätte haben können, aber nur sie wollte. So lange hatte er um sie gekämpft und nun endlich war er am Ziel.
Ihre anfänglichen bedenken, dass er sie nun wieder fallen lassen würde oder ihr weniger Aufmerksamkeit schenkte waren völlig unbegründet. Sein Verhalten hatte sich absolut gar nicht geändert. Im Gegenteil. Jetzt erst merkte sie wie süß er doch war.
Natürlich hatten sie ein paar.. unterschiedliche Ansichten. So würde James am liebsten der ganzen Welt zeigen, das er mit Lily zusammen war. Damit hatte sie kein Problem, aber warum musste man denn in der Öffentlichkeit rumknutschen? Das war ja sowas von überhaupt nicht ihr Ding. James hätte da natürlich überhaupt nichts dagegen. Gerade wenn Severus dabei war würde er ja zu gerne.. aber die rote Hexe - wie sie Alice ab und an nannte - weigerte sich bisher erfolgreich.
Das einzige was Lily wirklich ärgerte war, das die beiden bisher noch nicht wirklich zum reden gekommen waren seit dem sie zusammen waren. In den ersten Wochen ging es in Hogwarts immer etwas chaos-artig zu und man musste sich erst mal wieder einfinden - auch, wenn es schon das 5. Schuljahr war. Hinzu kamen noch die verschiedenen Aufgaben der beiden Gryffindor-Schüler. Lily war viel damit beschäftigt sich um die Erstklässler zu kümmern die Startschwierigkeiten hatten. James musste sich auf das Quidditsch-Spiel vorbereiten.
Hatten die beiden dann endlich mal Zeit für sich, wurden sie von irgendjemand anderen in Beschlag genommen. Seien es die Rumtreiber die etwas mit James geplant hatten, oder Alice die Lilys Hilfe brauchte. Und eines war klar - ihre Freunde würde Lily nicht vernachlässigen. Auch wenn sie jetzt einen Freund hatte.
Gerade auf ihre beste Freundin Alice musste sie in letzter Zeit wirklich aufpassen!
Sie hatte ihr von dem Besuch bei ihren Großeltern erzählt und auch was sie dort erfahren hatte. Lily war über die Tatsache das Alice ihren Mann fürs Leben gefunden hatte ganz schön erstaunt gewesen. Das war ganz schön extrem... zu wissen das er der eine war. Selbstverständlich konnte Alice das Frank nicht sagen! Das heißt, konnte sie schon die Frage war nur wie er darauf reagierte. Wie würde man selbst denn reagieren wenn der Freund oder die Freundin einem gestand, das man der einzige Mensch im Leben war.. Das war in diesem Alter und gerade bei einer Beziehung die erst von kurzer Dauer war sicher etwas... abschreckend.
Und nicht nur das! Die junge Brown hatte auch noch mit den körperlichen Beschwerden zu kämpfen, die ihre Gabe auslöste. Glücklicherweise war es absehbar gewesen wann die Symptome nach lassen. Nämlich genau nach zwei Wochen! Und die Worte ihres Großvaters schienen der Wahrheit zu entsprechen. Die letzten Tage war kaum mehr was passiert. Ab und an war Alice in der Nacht zusammengezuckt und war schweißgebadet gewesen. Doch tagsüber ging es ihr gut. Und das war die Hauptsache!
Lily hing so sehr ihren Gedanken nach, dass sie gar nicht bemerkte das sie schon in der großen Halle angekommen war. Ihr Herz machte einen Sprung als sie an das Quidditschspiel dachte. Jetzt würde sie erst mal was frühstücken gehen.. Wenn sie etwas herunter bekam. Jetzt wo sie mit James zusammen war, war sie irgendwie noch aufgeregter..
Alice saß schon neben ihrem Herzallerliebsten Frank. Und auch sonst waren schon ziemlich alle Schüler versammelt. Lily lächelte breit und setzte sich auf die rechte Seite ihrer Freundin und nahm sie kurz in den Arm. "Ich wünsch euch gaaanz viel Glück! Ihr schafft das! Da bin ich sicher!"
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Frank Longbottom
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 7:32 am

cf.: Haus Gryffindor - Jungenschlafsaal

Als Frank in die Große Halle kam, blickten nur einige wenige auf ihn und seine Kleidung. Kaum einer zeigte eine Regung und zum Glück fing keiner an zu lachen. Zum Glück, so stellte Frank erfreut fest, hatte man als Quidditchspieler eine besondere Stellung in seinem Haus. Man wurde nicht so schief angeguckt und man hatte ein bisschen mehr Autorität bei den Kleineren und vor allem Chancen bei den Mädchen. Das letzte konnte er zum Glück streichen. Sein Herz hatte schon ein gewisses Mädchen für immer gestohlen. Alice!
Das Mädchen was gerade auf ihn zu kam und ihn kurz küsste. Ja das war sein Mädchen und er wusste, dass er nie ein anderes haben wollte. Alice war einfach perfekt. In allem was sie machte. Und das Beste: Alice war seit ein paar Tagen wieder sehr gut drauf, hatte er das Gefühl. Sie lachte so viel und das liebte er so an ihr. Alles in ihr schien nun abgeschüttelt und nun war Zeit für etwas Neues.
Es war ein komisches Gefühl, dass sie so nun ganz selbstverständlich mit ihm umging und ihre Gefühle und Gedanken nicht mehr vor ihm versteckte. Es war ein unglaubliches Gefühl, was nun schon seit fast 2 Wochen so war. Und er liebte es. Er liebte sie! Das wusste er genau.

Aber er wollte sie nicht damit überrumpeln. Es war schon so schwer für sie, dass wusste er und da fehlte es auch noch, wie so ein verliebter Hund immer hinterher so laufen.
Aber naja, ein bisschen war wohl erlaubt.

„Ich bin sicher, dass wir das Ding gewinnen werden“, redete er ihr noch gut zu, als sie die Halle verließ um wahrscheinlich schon zum Stadion zu gehen. Und wie Frank nun auch bemerkte, waren schon viele Schüler auf dem Weg, um sich die besten Plätze zu sichern.
„Hey Frank, ich wünsch euch viel Glück. Ich bin mir sicher das ihr die Schlagen locker besiegen könnt.“ Emma Campell, ein Mädchen aus dem Jahrgang des Longbottom und nebenbei auch eine gute Freundin von Alice, saß ihm gegenüber, neben Remus und lächelte ihn zufrieden und selbstsicher an. Sie hatte vertrauen in Alice als Kapitän und er hatte das auch.
Er nickte ihr einmal kurz zu, und fragte sich kurz, warum er nicht mehr mit ihr zu tun hatte, aber das wollte er mal nachholen.
Er schlang sich sein letztes Toast runter und verließ eilig die Halle um schnell zur Teambesprechung zu kommen.


tbc.: wird noch ergänzt
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Emma Campell
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 8:31 am

cf.: Haus Gryffindor - Mädchenzimmer

Emma war ganz aus dem Häuschen. Heute würde es wieder Quidditch zu sehen geben. Die Hexe war ein großer Fan der Sportart und freute sich wenn es in Hogwarts die Spiele zwischen den Häusern gab. Vor allem freute sie sich, das Alice, ihre Freundin die Kapitänin der Gryffindormannschaft ist. So beeilte sich Emma heute einmal rechtzeitig auszustehen, sich fertig zu machen und frühstücken zu gehen, bevor sie sich dann jemanden schnappte mit dem die runter aufs Feld gehen konnte.
Die junge Campell zog sich schnell an, bemalte ihr Gesicht in den Gryffindorfarben und machte sich grinsend und hüpfend auf in die Große Halle.
Dort war schon mächtig was los, denn alle wollte das große Spiel zwischen Gryffindor und Slytherin nicht verpassen. Sie guckte kurz zum Ravenclawtisch, wo Max schon saß und sich mit seinen Freunden unterhielt. Seit 2 Wochen war ihre „Beziehung“ komisch. Zwar redete er mit ihr und alles, doch trotzdem war er irgendwie komisch und verändert. Sie hatte sich auch noch nicht getraut ihm von Alice Vermutung zu erzählen, dafür schämte sie sich einfach viel zu sehr. So lebten die beiden an einander vorbei, was über lange Zeit auch kein Zustand war. Sie mussten einfach mal richtig ausgiebig mit einander reden. Sie winkte im Kurz, setzte sich dann jedoch an ihren Tisch.
Neben ihr saß Remus. Sie hatte nicht bemerkt, dass sie sich neben ihn gesetzt hatte, wahrscheinlich war es weil James jetzt neben Lily saß. Sie lächelte ihn freundlich an und begrüßte ihn.
Gegenüber von ihr saß Frank. Er war nun mit ihrer Freundin Alice zusammen. Die beiden gaben ein richtig süßes Paar ab und Ems freute sich wahnsinnig für sie.
Doch nun war erstmal ordentlich Frühstück angesagt. Nach all den Leckereinen die die Hauselfen mal wieder gezaubert hatten, war schon ein Großteil der Schüler fertig und auf dem Weg zum Spielfeld.
Alice war ebenfalls gegangen und auch Frank war im Begriff aufzustehen.
„Hey Frank, ich wünsch euch viel Glück. Ich bin mir sicher das ihr die Schlagen locker besiegen könnt.“
Die Campell wusste, dass man mit Leuten die einem den Rücken stärkten immer besser werden konnte. Und das heiß, dass die Alice und ihr Team mit allem was sie hatte unterstützen musste. Sie wollte ja schließlich auch, dass die Mannschaft gewinnt.

Doch nun musste sich sie beeilen um einen guten Platz auf der Tribüne zu bekommen, bevor noch alle kleinen Kinder diese in beschlag nahmen.

tbc.:Korridore von Hogwarts


Zuletzt von Emma Campell am Fr Mai 11, 2012 4:23 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 8:56 am

cf: Haus Gryffindor ; Jungenzimmer – Potter / Black / Lupin / Pettigrew / Longbottom / Tonks

Genervt verdrehte der Lupin die Augen als er uns seine Freunde die Große Halle betraten – von der linken – grünen – Seite des Raumes drangen laute Buhrufe an seine Ohren. Ein ganz normales Zeichen dafür dass erneut ein Spieler den Raum betreten hatte. Manche Schüler vom Gryffindortisch applaudierten laut und klopften Sirius und James aufmunternd auf die Schulter und auch die Ravenclaws und Hufflepuffs schienen während des Spieles gegen die Schlangen auf ihrer Seite zu sein, denn sie warfen dem Slytherintisch hin und wieder abwertende Blicke zu.
Wie Remus diesen Häuserkampf hasste … Wieso teilte man sie Schüler überhaupt in Häuser und damit auch in Klassen ein? Alle Schlauen kamen in Ravenclaw, hieß dass das alle anderen Schüler aus anderen Häuser dumm waren? Letztendlich war es nun mal so das man den Ravenclaws damit gute Chancen auf eine bessere Ausbildung, einen späteren Beruf gab. Die Häuser sorgten dafür das sie kein Zauberer mehr eine Meinung bilden musste, man konnte sich schon vorher erahnen mit wem man es zutun haben würde.
Hinzu kam das sich alle immer stritten. Wenn es keine Trennung der Schüler gäbe, gäbe es auch keine Feindschaft zwischen Gryffindor und Slytherin, dann wäre eine friedliche Koexistenz möglich. Und während der Qudditchsaison waren die Gemüter nochmals angereizter und man musste aufpassen dass man nicht jemand falschem in die Arme lief.
Remus seufzte leise und setzte sich zu den anderen Gryffindors an den Tisch.
Er nahm sich mit müdem Blick die Milchkanne und schenkte sich ein Glas ein, dann schnappte er sich das Kakaopulver und häufte sechs Teelöffel in seine Milch und rührte bis alles eine dickflüssige Einheit bildete. Er bemerkte den ein oder anderen fragenden Blick, aber er liebte Süßes nun einmal. Dann kippte er sich eine Ladung Sirup und Schokosoße auf seinen Haferschleim und began rasch zu essen. So kurz vor Vollmond war ihm meistens alles zuwider. Fleisch ging überhaupt nicht – es roch so schrecklich intensiv und blutig, der Wolf in ihm würde an liebsten seine Zähne darin versenken und das widerte ihn an. Schokolade und Sirup gingen dafür aber immer, deswegen versuchte er alle anderen Geschmäcker und Gerüche damit zu überdecken.
Mit geekeltem Gesicht beobachtete er wie Peter Bratwürstchen in seinen Mund schob und mit offenem Mund über irgendwelche Qudditchmanöver fachsimpelte. Remus trat ihn unterm Tisch genervt auf dem Fuß und ermahnte ihm – zum tausendsten Mal – das er nicht mit offenem Mund reden sollte.

Der Blick des Lupins fiel auf das braunhaarige Mädchen vor ihm und ein leichtes Lächeln legte sich auf seine Lippen als er sah wie sie Frank mit einem zarten Kuss begrüßte. Er hätte es niemals erwartet, aber er fühlte sich sehr wohl in ihrer Nähe. Am vergangenen Samstag waren sie gemeinsam nach Hogsmead gegangen – so wie er ihr es versprochen hatte.
Am Anfang war es ihm unangenehm gewesen mit ihr alleine durch die Gänge von Hogwarts zu laufen. Er wollte nicht wissen was die Leute dachten wenn sie sie zusammen und vor allem alleine sahen. Wie es wohl ausgesehen hatte? So als ob der merkwürdige Lupin auch endlich mal ein Mädchen abbekommen hatte? Dabei wussten doch die meistens das Alice glücklich mit Frank war, zu mindestens war es nicht zu übersehen, so wie die beiden miteinander umgangen und sich ansahen.
Alice schien seinen Blick zu spüren, denn sie sah auf und sah ihn ebenfalls aufmerksam an – auch auf ihren Lippen lag ein Lächeln und sie sagte leise: „Hey, es ist jetzt vorbei!“
„Das … das ist wunderbar Alice, wirklich“, erwiderte Remus ernsthaft und er war wirklich froh das aus ihrem Mund zu hören. Konnte er sie nun eine Freundin nennen? Er hatte niemals gewollt dass das passierte, dass er begann sie zu mögen. Und vor allem hatte er nicht gewollt dass sie ihn auch mochte. Nun, würden sie mehr Zeit miteinander verbringen – und er schätzte sie so sehr das er es nicht zu verhindern versuchen würde.
Auf dem Weg nach Hogsmead hatte er sich wirklich schreckliche Sorgen um sie gemacht und sie hatte ihm Dinge anvertraut von denen er ahnte dass sie sie nicht jedem erzählen würde. Während Remus sich noch eine Ladung Haferschleim in den Mund schob und schnell kaute damit ihm der Sirup nicht die Zähne aneinander klebte wanderten seine Gedanken zu dem vergangenen Samstag:

Nervös mit dem Bein wackelnd wartete Remus auf Alice. Irgendwie bekam er es nicht aus dem Kopf was Frank wohl dazu sagen würde wenn er wüsste dass er mit seiner Freundin nach Hogsmead gehen würde. Dabei war es doch gar kein Date! Sie wollte nur den missglückten Arithmantik Unterricht wieder gut machen, selbst wenn sie überhaupt nichts Schlimmes gemacht hatte. Remus seufzte leise auf und schaute auf seine Armbanduhr, doch dann kam die brünette Hexe auch schon um die Ecke gebogen, ein ehrliches Lächeln auf ihren Lippen. Remus versuchte sofort seinen Gesichtsausdruck – der wohl gut auf eine Beerdigungsfeier gepasst hätte – aus seinem Gesicht zu wischen und begrüßte die Gryffindor schüchtern.
Es waren nicht viele andere Schüler auf den Weg nach Hogsmead, immerhin hatten sie erst eine Woche Schule und die meisten wollte ihre Freizeit noch im Schloss oder am See verbringen. Verzweifelt überlegte Remus worüber man sich wohl mit Mädchen unterhielt und wie um alles in der Welt er nur mit ihr umgehen sollte – immerhin war sie ein Mädchen und er hatte das Gefühl das er mit einem von Lovegoods grausigen Fantasiewesen besser umgehen konnte als mit einer Frau. Was sollte er nur sagen? Und sollte er ihr die Tür aufhalten und den Gentalmen spielen, oder machte man das nur auf einem Date? Aber Alice schien seine Bedenken nicht zu spüren, denn sie plapperte fröhlich über dies und jenes und die bald statt findeten Auswahlspiele für die Hausmannschaften und füllte die Lücken perfekt in denen er eigentlich sprechen musste aber nicht den Mumm fand irgendetwas zu sagen.
Doch dann sahen sie bereits die Häuserdächer Hogsmeads, als Alice auf einmal ruhig war und ihre Knie einknickten. Sie krallte ihre Fingernägel in Remus Schulter und der Lupin japste erschrocken auf. Sofort umfasste er die schmalen Schultern der Hexe und sorgte dafür dass sie nicht hart auf dem Boden aufschlug. Er schüttelte ihre Arme – was war nur los mit ihr? So etwas hatte er noch niemals gesehen. Es sah aus als hätte sie Schmerzen, doch es kam wie aus dem nichts, als hätte sie einen Anfall. Kurz sah er sich nach einem möglichen Angreifer um, doch sie waren alleine. Niemand der ihnen helfen könnte war in der Nähe. Panik ergriff den Gryffindor als er das Wimmern der Hexe vernahm und er wusste sie unterdrückte Schmerzenschreie. Ihr gesamtes Gesicht war verzehrt, doch gerade als er nach Hogsmead rennen wollte um Hilfe zu holen, entspannten sich ihre Züge und sie sackte in sich zusammen.
„Alles … o-okay?“, fragte Remus besorgt und beobachte wie Alice sich aufsetzte und wieder zu Atem kam.

“Ich erklär dir das im Drei Besen“, sagte sie erschöpft, doch einen Augenblick später stand sie bereits auf beiden Beinen. So schnell der Anfall gekommen war, so schnell war er auch wieder verschwunden. Was war nur los mit der Gryffindor? Remus verstand diese Symptome einfach nicht …
Gemeinsam machten sie die beiden auf den Weg in die Drei Besen und bestellten sich beide ein Butterbier. Alice fing sofort an von ihrer Gabe zu berichten. Remus hing wie an ihren Lippen, er hatte bereits von solchen Talenten gelesen. Talente die gefühlsbetont waren, aber die nicht jede Hexe oder jeder Zauberer besaß. Alice war etwas Besonderes. Sie konnte ihre Stimmung verstecken und die Gefühle hervor holen die sie schauspielern wollte. Ein wirklich beneidenswertes Talent.
Remus war bedrückt als sie berichtete dass sie ihre Gabe verloren hatte. Wegen Frank. Weil er ihre große Liebe war, weil er der Eine war. Auf der einen Seite war es unendlich romantisch. Und auch wenn Remus sich verbot zu lieben, hatte er für Romantik etwas übrig. Er lebte für Groschenromane und er würde sterben für Romeo und Julia. Und das was Alice erzählte war wirklich … außergewöhnlich. In ihrem Alter bereits zu wissen das man den Menschen fürs Leben gefunden hatte, war ein Glück welches nicht jedem vergönnt war. Sie würde niemals nach jemanden suchen müssen den sie nicht kannte. Und sie würde immer wissen was sie wollte und wen sie wirklich brauchte. Sie musste nur dafür sorgen dass Frank für immer bei ihr blieb.
„Es tut mir Leid das Du deine Gabe verloren hast, Alice“, sagte Remus aufrichtig. „Es ist sicherlich schwer eine Besonderheit zu haben und sie dann entrissen zu bekommen. Ich hoffe Du fühlst dich nun nicht nutzlos, denn das bist du nicht! Du hast etwas verloren, aber immerhin hast Du Frank gewonnen. Das muss etwas wert sein.“ Er zwinkerte ihr zu und bemerkte fröhlich dass er Alice bereits wieder ein Lächeln auf die Lippen gezaubert hatte.
Schnell bezahlte Remus ihre beiden Butterbiere und sie schlenderten noch etwas durch die Geschäfte.
Nach einer halben Stunde schlug Alice vor die Heulende Hütte zu besuchen und Remus Magen verknotete sich zu einer kleinen, äußerst schmerzhaften Kugel. Er sah kurz Alices irritierten Blick und versuchte sich an einem Lächeln.
„Lass dir nichts anmerken, Remus. Einfach nichts anmerken lassen!“, fuhr es ihm laut wie ein Kanonenschuss durch seine Gedanken. Doch so wirklich wollte sich seine Stimmung nicht mehr lockern. Er hatte furchtbare Angst. Angst davor dass Alice hinter sein Geheimnis kommen konnte. Sofort bereute er es ihrem Treffen zugestimmt zu haben. Vermutlich war das alles ein Fehler gewesen. Doch Alice sprach nur von den Geistergeschichten die jeder über die Hütte erzählte. Erlogene Geschichten die Dumbledore förderte.
Remus entspannte sich wieder etwas als sie die Anhöhe verließen von der aus man einen wunderbaren Blick auf die Hütte hatte. Er wollte sie nicht sehen. Es reichte schon dass er sie einmal im Monat sehen musste. Er hasste sie. Er hasste diesen Ort und es ging ihm sofort besser als sie sich auf den Rückweg machten.
Es überraschte den Lupin wie entspannt er auf einmal mit der Brown reden konnte, als sie den Weg den sie gekommen waren zurück schlenderten. Irgendwie war es auf einmal egal dass sie ein Mädchen war und dass er sie kaum kannte. Er scherzte mit ihr über dies und das und redete über Hausaufgaben und James und Lily.
Und die Zeit verstrich wortwörtlich wie im Fluge und schon standen sie wieder vor dem Porträt der Fetten Dame und verabschiedeten sich – und Remus war sich nun sicher das es kein Fehler gewesen war sich mit Alice zu treffen. Es war kein Fehler neue Freunde zu finden, vielleicht hatte er das einfach mal lernen müssen. Und er war Alice dankbar das sie ihn diese Lektion gelehrt hatte“.


Remus fuhr aus seinen Gedanken als Lily ihren Schulfreunden überschwänglich viel Glück für das Spiel wünschte und Alice kurz in den Arm nahm. Der Lupin warf seinem Haferschleim einen flüchtigen Blick zu der mittlerweile sehr flüssig geworden war. Angewidert warf er seinen Löffel in den matschigen Schleim und schaute auf seine Taschenuhr.
So langsam müssten sie sich auf den Weg machen wenn sie noch einen guten Platz auf der Tribüne haben wollten. Die Spieler waren mittlerweile schon sichtlich nervös und mussten sich auch in kurzer Zeit in den Mannschaftskabinen einfinden.
„Hey Lily, laufen wir zusammen runter?“, fragte Remus die rothaarige Hexe leise, als langsam alle am Tisch aufstanden um sich aufs Feld zu begeben.
Er sah kurz Lilys überraschten Blick – Ja, er konnte sprechen. Wieso überraschte das alle immer so? – und dann ihr freundliches Nicken.
Remus erhob sich von seinem Stuhl und drückte James und Sirius kurz an sich. „Viel Erfolg Jungs“, sagte lachend und unterdrückte den kindischen Wunsch die beiden nochmals ganz fest an sich zu drücken. Auf einmal hatte er wie vor jedem Qudditchspiel ein komisches Gefühl. Immerhin konnte man sterben bei diesem Spiel. Es sind schon Leute gestorben und was wenn es nun Sirius oder James traf? Er wusste dass es bescheuert war so zu denken und das ihnen höchstwahrscheinlich nichts schlimmes zustoßen würde, trotzdem würde er auch heute nicht hinsehen können wenn einer von ihnen irgendwelche gefährlichen Manöver ausführte. „Und verletzt euch nicht, hört ihr?“, sagte er dennoch leise und er verfluchte sich innerlich dafür dass man ihm seine Angst anhören konnte.
Dann seufzte er leise und verließ an vorderster Front mit Lily und Peter die Große Halle.
Als die kleine Gruppe an der frischen Luft war und dem Strom an Schülern folgten die sich auf den Weg zu den Tribünen und Rängen machten, lockerte sich Remus Stimmung etwas. Es tat gut an der frischen Luft zu sein und er fragte sich wirklich wieso er sich manchmal so viele Gedanken machte und warum er immer so viel Angst um seine Freunde hatte. Das Ganze war seit dem Erlebnis im diesem verfluchten Korridor noch schlimmer geworden und er wusste einfach das er sie liebte und sie nicht verlieren wollte – aber was sollte schon passieren? Es war ein wunderschönes, sonniger Tag und die ganze Schule war auf das kommende Spiel gespannt. Vielleicht sollte er sich einfach mal auf die gute Stimmung einlassen und sich etwas gehen lassen …

„Und Lily … wie ist unser James so als Liebhaber?“, fragte er kichernd. „Ich hoffe er ist keine Enttäuschung nachdem Du dich endlich dazu überwunden hast ihn ausstehen zu können. Du hast ihn wirklich sehr glücklich damit gemacht.“ Er lachte leise bei seinen Worte und erinnerte sich an die etlichen Male als James über Lily und ihre Küsse gesprochen hatte. Remus wusste das kein Mensch auf der Welt James glücklicher machen konnte wie Lily es nun tat, doch manchmal war er immer noch überrascht von der plötzlichen Wendung. Auf einmal mochte sie ihn, dass war so unerwartet und vielleicht war es deswegen gerade so schön. Trotzdem fragte er sich wann sie es wohl öffentlich machen wollten das sie nun so etwas wie ein Paar waren, denn bisher wussten doch nur die Rumtreiber und Alice davon.

Tbc: Die Tribünen des Qudditch-Felds





Zuletzt von Remus Lupin am Fr Mai 04, 2012 9:11 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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Regulus Black the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 8:58 am

Nach dem Zeitsprung zum Tag des Quidditch Spiels

cf.: Hogwarts – Restliche Räume & Korridore → Bibliothek

Beim ersten Vogelzwitschern hatte Regulus bereits wachgelegen. Heute war kein normaler Tag , heute war der Tag auf den alle vier Häuser von Hogwarts seit 2 Wochen hin fieberten. Das erste Quidditch Spiel des neuen Schuljahres stand an und zudem spielte Slytherin gegen Gryffindor , was die ganze Sache nur noch spannender machte. Und dieses Jahr gehörte Regulus zum Quidditch Team. Nachdem einige Tage ins Land gezogen waren fand wie immer die Auswahl der Spieler statt. Nur um Bellatrix' verwundertes Gesicht zu sehen , hatte er seiner Cousine nicht vorher Bescheid gesagt das er nach den Auswahlspielen noch eine kleine Sache mit ihr zu bereden hatte. Die beiden anderen Jäger – Skye und Bartimeus waren noch auf dem Feld. Doch auch sie , inklusive Bella hatten ihn mit großen Augen und leicht offen stehenden Mündern angestarrt , denn mit ihm hatte niemand gerechnet , als er in Slytherin Sachen und Besen in der Hand mit einem gewinnenden Lächeln vor ihnen stand. Der Black hatte es nie für relevant empfunden zu erzählen das er auch außerhalb des Unterrichtes flog und es sogar zu seinen größten Leidenschaften zählte. Was er konnte hatte er auch gleich unter Beweis stellen können und natürlich war er ins Team aufgenommen wurden. Keine Frage. Wenn er etwas meisterhaft beherrschte dann war es das Fliegen. Seine Cousine war begeistert gewesen und sah die Gewinnchancen für Gryffindor bereits dahinschwinden. Mit noch einem starken Jäger auf Slytherin Seiten konnte die Mannschaft um Alice Brown komplett einpacken. Außerdem hatten die beiden Blacks wieder etwas gefunden was ihre Freundschaft nur noch unterstützte. Wenn sich alles änderte , die Freundschaft mit Bella schien immer unverändert zu bleiben. Unzerbrechlich und Standhaft. Auch dieses Jahr waren die beiden wieder ein unschlagbares Team.
Das darauffolgende Training mit Bella war wie Balsam für Regulus' Seele. Nicht , das er es gebraucht hätte. Dennoch - dort oben konnte er abschalten , sich fallen lassen. Quidditch hatte ihn mehr in seinen Bann gezogen als vorher erwartet und der Quaffel war die letzten zwei Wochen zu seinem besten Freund geworden. Auch außerhalb des Unterrichts verbrachte der Black nun regelmäßig Zeit in der Luft , vorzugsweise in der Nacht. Ob es erlaubt war oder nicht war ihm dabei herzlich egal. Das Regulus Jäger des Quidditch Teams war , wurde jedoch nie offiziell erwähnt. Bella wollte sich an den verdutzten Gesichtern der süßen Gryffindors weiden , wenn sie sahen wer mit der Mannschaft auf das Feld trat. Es wäre für sie eine Überraschung , denn sie hatten Regulus nie beim Training gesehen , konnten ihn nicht einschätzen. Ein weiterer Vorteil , der Slytherin den Sieg bringen sollte.

Im Großen und Ganzen konnte man jedoch sagen das Alltag eingekehrt war. Der Schulstoff ging Regulus dieses Jahr überraschend leicht von der Hand , was durchaus positiv war , so musste er weniger Zeit damit verbringen über Büchern zu hängen und konnte seine Zeit eher in 200 Meter Höhe verbringen.
Die Feinschaft zwischen den Schlangen und den Löwen schwelte im Moment noch unterschwellig aber spätestens heute Nachmittag würde das Feuer losbrechen. Es würde wieder neu aufflammen , denn eine Mannschaft würde das Spiel heute verlieren und der Slytherin wusste welche Mannschaft das wohl sein würde. Wie oft hatten Bartimeus und Regulus die letzten Wochen amüsiert wenn sie sich die zerknirschten oder wütenden Gesichter der Gryffindor ausmalten , nachdem sie das Spiel verloren hatten. Die beiden waren ausgezeichnete Jäger aber auch sie konnten nicht leugnen das sie auch spielten um ihren Lieblingen des Hauses der Löwen eine kleine Lektion zu verpassen. Die Genugtuung die sie empfinden würden , war einfach zu verlockend. Außerdem waren die Gryffindor schlechte Verlierer und es war der pure Genuss sie die nächste Zeit mit ihrer Niederlage aufziehen zu können.
Salazar und Andromeda hatten versprochen heute in der Tribüne zu sitzen und zuzuschauen und darüber war der Black ebenfalls froh. Die Blondine war eine gute Freundin geworden und zwischen ihm und seiner Cousine schien die Wand , die sich aufgebaut hatte , endlich eingebrochen zu sein. Auch wenn Regulus den einen oder anderen irritierten Blick eines Slytherin sah als er und Andi zusammen durch die Korridore gingen , doch dies konnte er stets mit einem amüsierten Lächeln quittieren. Normalerweise waren es eben nicht diese beiden Blacks die zusammen zu sehen waren. Doch Andromeda hatte in Windeseile ihren alten Platz in seinem Herzen eingenommen und dieses Mal würde sie dort bleiben.
Dieses Jahr beehrte auch ein Durmstrang Schüler Hogwarts mit seiner Anwesenheit. Ivan war undurchschaubar , eitel und nahm kein Blatt vor den Mund. Dennoch konnte Regulus ihn noch nicht wirklich einschätzen. Er wirkte ständig gelangweilt und benahm sich gerade so als wollte er das man ihm fern blieb. Der Black konnte ihn mehr als verstehen. Wenn man von einer Schule wie Durmstrang nach Hogwarts kam musste das wie der schlimmste Kulturschock sein. Durmstrang war hopp , Hogwarts war flopp.
Und auch Severus und Regelus waren wieder diejenigen die sich wie Pech und Schwefel nicht trennten. Die Distanz die zwischen ihnen am ersten Tag entstanden war , war längst vergessen , über sie wurde nicht einmal ein Wort verloren. Ihre Freundschaft stand über allen anderen kleinen Dingen wie irgendwelche Kindergarten Streitereien. Severus war eben doch der beste Freund den Regulus sich wünschen konnte. Beständig und Unzerbrechlich. Und der Black konnte sich denken das es Snape durchaus freuen würde , wenn Slytherin den Sieg holen würde. Ein Stich gegen Potter war ein Stich gegen Potter , egal in welcher Form und wie klein er auch sein mochte.

Als der Black nun vor mehr als einer Stunde aus dem Jungenschlafsaal verschwunden war hatte er wie jeden Morgen einen Blick auf seine Bücher geworfen. Die Bücher , die ihm dieses Jahr die Schwarze Magie weiter eröffnen würden. Doch dies blieb ihm leider noch verwehrt. Theoretisch hatte er die Hälfte der Bücher bereits gelesen. Dennoch , es brachte dem Zauberer überhaupt nichts sich dutzende von Flüchen einzuprägen oder das Prinzip von Legilimentik , wenn er es nicht praktisch üben konnte. Und dazu fehlte momentan die Zeit , denn Gryffindor zu schlagen hatte Vorrang und dazu musste man in bester Verfassung sein – denn schlecht waren sie nicht , wie ungern es Regulus es auch zugab. Doch Abends , wenn die anderen Slytherins noch im Gemeinschaftsraum saßen hatten sich Regulus und Severus von Zeit zu Zeit einmal zurückgezogen um gemeinsam ihre Bücher zu durchforsten und sich Gedanken über das kommende zu machen. Das waren die schönsten Abende.
Als Regulus auf den See schaute und bemerkte das die Sonne sich ihren Weg durch die Wolken bahnte und die letzte Herbstwärme mitbrachte , wurde ihm erst bewusst wie spät es schon sein musste. Die anderen würden in einigen Minuten beim Frühstück aufschlagen und auch er sollte sich demnächst auf den Weg zurück ins Schloss machen. Eigentlich sollte er überhaupt nicht hier sein , aber er brauchte noch einmal die Ruhe die nur der See ihm bringen konnte. Regulus war keines Wegs aufgeregt oder hibbelig , schließlich war er weder Gryffindor noch war er in der 1. Klasse. Doch in ihm machte sich langsam aber sicher die Vorfreude breit und diese gab seiner Laune einen großen Hieb nach oben. Was augenscheinlich als achtes Weltwunder gelten sollte. Diesen Tag sollte man rot im Kalender makieren. Er wusste , kurz vor dem Spiel würde ihn das Adrenalin packen und er musste sich beherrschen in der Halle keinen allzu verratenden Kommentar abzugeben. Doch es lag ihm auf der Zunge , Gryffindor schon mal einen Vorgeschmack zu geben mit was für einem starken Team Slytherin dieses Jahr antrat. Sie würden sich noch wundern.

Der Black machte sich also schnellen Schrittes auf den Weg zurück ins Schloss. Nur eines dämpfte seine Laune und als er ein Mädchen mit blonder Mähne um die Ecke zur Großen Halle biegen sah , verging ihm sein morgendliches Lächeln. Joyce.
Sie war das außergewöhnlichste Mädchen das Regulus kannte. Das hatte sich die letzten beiden Wochen definitiv herausgestellt. Der Slytherin war es gewohnt das er nicht lange auf die Aufmerksamkeit eines Mädchens warten musste aber bei Joyce schien das definitiv anders zu laufen. Die Arroganz und die Kälte die er den Tag legte war das , was die Mädchen normalerweise an ihm interessant fanden , doch die Blondine schien es zu verabscheuen. Jedes Mal wenn er in ihrer Gegenwart dieser Typ von Mensch war, schien sie noch mehr Abstand von ihm zu nehmen. Es gab Momente zwischen den beiden , Gesten , Worte , die Regulus noch heute zum schmunzeln brachten , doch diese waren so schnell verpufft wie der Rauch eines Tranks in Zaubertränke. Das Knistern , die Anziehung zwischen den beiden hielt nie länger als ein paar Minuten und das war mehr als demotivierend. Bei der Slytherin konnte Regulus nicht mit dem Fingern schnippen und sie stand an seiner Seite – sie war nicht sein Eigentum. Außerdem war der Black es nicht gewohnt Conter zu bekommen , doch von ihr hatte er in den letzten beiden Wochen genug verbale Hiebe bekommen. Sie war schlagfertig und ließ sich nichts gefallen. Kurz gesagt; sie brachte ihn zum Wahnsinn. Und doch war Regulus diesen kurzen Momenten verfallen und er genoss sie jedes Mal , so selten sie auch waren. Doch auch Regulus hatte seinen Stolz und so passierte es des öfteren das die beiden sich ein wenig in die Haare bekamen , wenn auch nur für ein kurzes Wortgefecht. Es war zum Verrückt werden , doch Regulus fand Joyce noch genauso interessant und wunderschön wie am ersten Tag , doch was sie über ihn dachte entzog sich vollkommen seiner Kenntnis und er würde viel dafür geben nur ein Wort darüber aus ihr herauszukitzeln.

Sein Lächeln kehrte zurück als er vor der Großen Halle stand. Es konnte beginnen. Das gönnerhafte Lächeln strich er sich aus seinem Gesicht und versuchte eine neutrale Miene aufzusetzen. Jedoch strahlten seine Augen nur so vor Arroganz und das Schmunzeln konnte er nicht verbergen. Aber er konnte auch glatt als ein Slytherin durchgehen der einfach fest davon ausging das sein Haus heute gewann. Zielstrebig ging der junge Zauberer auf seinen Tisch zu , an dem wohlgemerkt schon alle saßen und ihr Frühstück verdrückten. Die Stimmung war gehoben und alle waren gespannt und erwarteten freudig das Spiel. Das Knistern in der Luft war kaum zu übersehen. Auch die anderen Häuser waren in bester Stimmung , obgleich Hufflepuff und Rawenclaw auf Gryffindor hielten. Naja , die Verlierer brauchten auch die meiste Unterstützung , schließlich musste man sie am Ende des Spiels trösten. Regulus nahm sich noch eine Apfel und ließ sich dann elegant auf die Bank am Slytherin Tisch gleiten – direkt neben Bellatrix. "Guten Morgen Prinzessin." , flüsterte er ihr ins Ohr und schwang sich elegant neben sie auf die Bank , immer noch bester Laune. Regulus hatte definitiv keinen großen Appetit mehr , er hatte sich am See schon eine Kleinigkeit gezaubert. Also fing er an sich mit dem Kopf auf den Tisch abzustürzen und Bella beim Essen zuzusehen. Regulus wusste das seine Cousine eine typische Bellatrix Black Kapitänsrede halten würde. Das wird amüsant. Außerdem kannte Regulus die Spieltaktik seiner Cousine und bei dieser spiegelte sich die Listigkeit und Klugheit der jungen Hexe wieder. Der Black konnte stolz darauf sein sie seine Cousine nennen zu dürfen. Obgleich sie das komplette Gegenteil von Andromeda war , schätzte er sie ebenso , aber auf eine andere Weise. Bella war ein Original. Auch wenn man sie für ihr Temperament und die damit verbundenen Ausbrüche manchmal im See ertränken könnte , so wäre ein Leben ohne sie doch kein Leben. Sie war die Person die Regulus damals prägte , als dieser am Abend war. Bellatrix war immer an seiner Seite gewesen , hatte ihn nie verlassen. Die Zeit hatte sie zusammen geschweißt , ein Band zwischen den beiden Blacks geschmiedet welches unzerreißbar war. Ganz zu schweigen davon das sie durch ihr Blut ewig miteinander verbunden waren. Bounded by Blood. Als auch seine Cousine mit Essen fertig war richtete der Black wieder das Wort an sie: "Wie wär's? Wollen wir uns schon mal auf den Weg machen? Das Spiel fängt bald an und du musst noch eine Kapitänenmäßige Bellatrix Black Rede schwingen und alle daran erinnern das wir ja nicht verlieren dürfen. Aber weißt du was? Wir werden die süßen Löwen heute vom Feld fegen , darauf kannst dich verlassen." Beide standen auf und liefen auf die große Tür zu. Langsam aber sicher herrschte Aufbruchsstimmung in der Halle. Alle begaben sich zu den Tribünen oder eben in die Kabinen für die letzten Vorbereitungen zum Spiel.
Bella erwiderte noch: "Ja, lass uns gehen, du brauchst noch deinen Quiditch-Umhang." Dann sah sie sich nach den anderen um und Regulus tat es ihr gleich. "Vielleicht merken die anderen dann auch, das wir uns langsam auf den Weg machen müssen. Und wir *werden* nicht verlieren. Die Löwen haben jedes Jahr die gleiche Strategie, aber warts ab, dieses Mal werden sie sich schön wundern." Sofort stahl sich auf ihr Gesicht ihr bekanntest böses , selbstsicheres Grinsen. Es stand ihr perfekt.
Und Hand in Hand verließen sie die große Halle und machten sich auf dem Weg in die Kabinen des Quidditch Feldes.

Tbc: Außerhalb – Kabine von Mannschaft 2
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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 04, 2012 10:06 am

Cf: Jungenschlafsaal Gryffindor

Sirius musste leise lächeln, als er mit seinen Freunden die Große Halle betrat – von lauten Buhrufen, seitens der Schlangen wurden er und seine Freunde begrüßt. Sirius liebte diese Stimmung, die an einem der Spieltage in Hogwarts herrschte… er konnte die Energie die von jedem seiner Mitschüler ausging regelrecht spüren. Alle waren gespannt und fieberten für und mit ihrer favorisierten Mannschaft. Dass die Feindseligkeit an einem solchen Tag, zwischen den Häusern ihr Siedepunkt erreichte war normal. Und ohne das alles wäre es doch auch langweilig… es gehörte nun Mal dazu. Die Slytherins buhten die Gryffindors aus und anders rum war es genauso… nur dass sie noch ein gewisses Niveau dabei zeigten. Aber das waren die Schlangen – bekannt als die Mannschaft die am meisten faulte und das noch nicht einmal unauffällig. Natürlich Quidditch war hart aber seiner Meinung nach sollte es auch fair ablaufen. Die Schlangen hatten ohne ihre Schummelattacken einfach keine Chance gegen sie und Sirius erwartete auch für heute, dass das nicht anders war.
Die Rumtreiber suchten sich einen Platz am Gryffindortisch. Überall leuchteten ihnen rote und goldene Gesichter, Schals und Umhänge entgegen.

Sirius angelte zwischen dem voll beladenen Tisch nach dem Kaffee, den er morgens immer als aller erstes brauchte. Nach ein paar Schlucken, merkte er wie die Energie anfing durch seinen Körper zu strömen. Die Mannschaften mussten sich nach dem Frühstück sofort in ihren Mannschaftskabinen einfinden. Das Spiel würde schon bald beginnen und Sirius war sich sicher, das Alice ihnen noch ein paar Strategien zeigen wollte oder zu mindestens noch irgendeine Aufmunterungsrede, nach dem Motte Die-Schlangen-haben-wir-eh-schon-in-der-Tasche halten wollte. Was auch immer… Sirius machte sich überhaupt keine Sorgen um den Verlauf des Spiels. Sie würde gewinnen, da war er sich zu einhundert Prozent sicher.

Sirius warf James einen Blick zu und nickte zur Tür… es wurde Zeit für sie. Beim Aufstehen hörte er wie Remus Lily danach fragte, ob sie mit ihm zu den Tribünen laufen wollte. Sirius hielt für einen Moment inne. Das war doch Remus‘ Stimme gewesen… da konnte er sich wohl beim besten Willen nicht verhört haben. Aber bei Merlin, seit wann unterhielt sich Remus Lupin mit Mädchen? Das ganze Schuljahr war damit schon behext… kaum war Remus hier angekommen, flirtete er mit diesem einem Mädchen aus Slytherin… er datete Alice obwohl diese mit Frank zusammen war und jetzt ging er mit Lily zu den Tribünen… was James wohl dazu sagte? Ob es ihn störte? Würde Remus Lilys Hand halten wollen? Sirius atmete tief ein, auf einmal war er gar nicht mehr so freudig gespannt auf das Spiel. Ein merkwürdiges Gefühl hatte Macht über ihn ergriffen und beim besten Willen konnte und wollte er dieses nicht deuten. Ganz davon abgesehen hatte er keinen Lust hier einen auf Seelenstriptease zumachen… angestrengt versuchte er ein Lächeln auf sein Gesicht zu zaubern, was ihm dann auch gelang. Er würde es schon allen zeigen… Remus würde schon sehen wer besser war… Nun musste er nur besonderen Wert darauf legen um einiges besser als Alice zu spielen und dann konnte Remus seine Augen bestimmt nicht mehr von ihm abwenden. Tja Pech gehabt Alice schoss es Sirius durch seine Gedanken.
“Viel Erfolg Jungs“ wünschte Remus ihnen und faselte dann noch irgendetwas von Wegen sie sollten sich nicht verletzten, bevor er mit Lily und Peter im Schlepptau verschwand. Aha, jetzt waren sie auf einmal also wieder wichtig und sollten sich nicht verletzen… den Lupin sollte mal einer verstehen…
Sirius lief mit James über die Ländereien von Hogwarts zu ihrer Mannschaftskabine. Das Wetter hielt sich und die Spieler hatten beste Voraussetzungen für eine spannende Partie. Bei eisigem Regen zu spielen, sengte dann doch meistens seine Lust auf ein Spiel. Aber heute setzte die Sonne noch einmal ihre letzte Kraft ein, bevor der Spätherbst sie für längere Zeit verscheuchen würde.
Als Sirius die Umkleidekabine betrat, bemerkte er, dass seine Mannschaft schon komplett war. Mit mehr oder weniger nervösen Mienen saßen alle auf den Bänken und erwarteten dass es endlich losgehen würde. In Sirius‘ Magengegend machte sich dann doch langsam ein unangenehmes Gefühl breit.
“Und seit ihr aufgeregt?“ fragte Alice in die Runde. Sie wirkte auf dem ersten Blick ziemlich locker, doch Sirius war sich sicher, dass auch sie sich Sorgen über den Ausgang des Spieles machte, am Ende blieb dann eh alles am Kapitän hängen… Aber ihre Chancen sollten ja nicht allzu schlecht stehen, sonst hätte sich Alice bestimmt nicht den Freiraum genommen um mit sei… mit Remus aus zugehen.
Von den Tribünen hörte Sirius schon die ersten Schlachtgesänge und Anfeuerungsslaven… der Anpfiff des Spiels stand kurz bevor.

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Eliott Joyce Winston
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Mai 05, 2012 12:11 am

NACH DEM ZEITSPRUNG

c.f: Hogwarts:: Haus Slytherin:: Slytherin Gemeinschaftsraum

Endlich. Der Tag auf den sich Joyce schon seit ca. 1 Woche freute. Das Quidditchspiel stand heute an, doch wichtiger war es, dass Slytherin gegen Gryffindor spielte. Es war allgemein bekannt, dass dies das interessanteste Spiel war, denn weder Hufflepuff noch Ravenclaw konnte jemand von den anderen das Wasser reichen. Mit einem breiten Lächeln wachte Joyce in ihrem Himmelbett auf. Die Sonne schien durch die Fenster in dem Zimmer und dies erfreute die Winston noch mehr. Sie zog die Vorhänge zur Seite und genoss für einige Minuten die Wärme, die auf ihrer Haut kitzelte. Sie fühlte sich Topfit, bereit für das Spiel und voller Tatendrang. Sie hatte hart Trainiert, dass musste sie auch, sonst hätte sie eine harte Standpauke über sich ertragen müssen. Und eine Standpauke von Bellarix war wohl nicht das schönste, außerdem wollte sie noch ein bisschen im Team bleiben. Apropos Team; sie hatte wohl oder übel noch mitbekommen, dass sie jemanden dazubekommen hatten. Eine Geheimwaffe. Regulus Black. Joyce hatte wirklich noch nie mitbekommen, dass er wirklich viel flog und vor allem *Quidditch* konnte. So würde sie heute wohl wieder Überrascht werden. Aber er hatte was drauf, sie hatte ihn einmal Trainieren sehen. Naja, man konnte nichts dran ändern, eigentlich, tief in ihrem inneren, freute sie sich sehr darauf. Sie hatte sich gesagt, damit Eifersucht und etc. nicht mehr vorkam, dass sie so tat, als ob sie nicht mehr viel mit ihm zu tun haben wollte, oder eben nicht zeigte, dass sie ihn mochte. Das hatte offensichtlich geglückt. Das einzige was sie hatten, waren Neckereien, manche waren ganz lustig, manche waren etwas ernster gemeint. Sie hatten in den letzten zwei Wochen keine Zweisamkeit genossen, als ob das ganze nichts mehr war. Doch Joyce fühlte da noch was, was sie aber schnell verschloss. Sie konnte es nicht glauben, dass sie was von dem Black wollte. Um Gottes Willen, sie fand es ja schon peinlich das zu denken. Es zu sagen, wäre der reinste Horror. Deshalb tat sie es nicht und er erst recht nicht. Und er würde erst recht nichts den Mund aufmachen. Er konnte ja nicht Gefühle zeigen, so etwas besaß er ja angeblich nicht mehr. Wie sie es hasste, dieses Ausdrucklose Gesicht zu sehen, dieses kalte Lächeln, jedoch wie sie es liebte, wenn er das wahre lächeln zeigte und seine Gefühle zeigte. Ja, er hatte diese Momente und an denen wird Joyce lange festhalten, bis sie es ganz aufgeben konnte. Bis er wieder irgendein anderes Mädchen aufriss, bzw. einfach nur anguckte und diese ganz Austickte. Doch komischerweise kam da nichts neues von ihm. Joyce öffnete die Augen und schüttelte den Kopf über sich selbst. Er musste ihr auch mal entgegenkommen, wenn er überhaupt noch interessiert war, was sie so sehr hoffte, aber natürlich nicht zeigte. Er war wohl eher sauer auf sie oder so etwas, da konnte er nicht mehr Interesse für sie entwickeln. Egal, diese Sache mit Regulus musste warten. Wohl oder übel. Womöglich lange. Aber egal, nun stand das große Spiel an und sie musste ganz bei der Sache bleiben. Aufgeregt war sie nicht, sie wollte nur loslegen und ihnen die Klatscher in ihr hässliches Gesicht schießen.

Nachdem Joyce genügend über diese Fragwürdige Sache mit Regulus überlegt hat, über den Verlauf des Spiels gegrübelt hatte und auf die Uhr schaute, merkte sie, dass es nun eigentlich der Perfekte Zeitpunkt war, aufzustehen. Also tappte sie schnell ins Bad, mit ihren Sachen in der Hand und stieg schnell unter die Dusche um sich abzukühlen. Lächelnd ließ sie sich das kühle Wasser über den Körper laufen und daraufhin war sie schon gleich viel entspannter. Als sie damit fertig war, stieg sie aus und schaute sich im Spiegel an. Ihre Augen leuchteten, eigentlich wie immer, doch nun anders. Das war ein Zeichen für pure Freude. Was machte mehr Spaß als ein paar Gryffindors über das Feld zu hetzen? Schnell streifte Joyce sich ihre Kleidung um, schwang den Zauberstab um ihre Haare zu trockenen und bürstete sie erfolglos. Als sie fertig war, ging sie Richtung Große Halle zum Frühstücken. Dort setzte sie sich wie immer neben Andromeda und begann an einem Toast zu nagen. Sie schaute sich überall rum und man merkte, dass in der Großen Halle alle auf das Spiel warteten. Von Gryffindor bis zu ihnen waren alle nur auf das Spiel konzentriert. Zwar waren die Hufflepuffs und Ravenclaws wohl eher für Gryffindor, doch das störte sie nicht sonderlich. Sie trugen nichts dazu bei, wer gewann oder nicht. Und Gewinnen würden die Schlangen, das war klar. Regulus würde die anderen Überraschen und so wie sie die Löwen kannten, würden sie ihn einfach nur unterschätzen, wie alle anderen. Sie unterschätzen alle von ihnen, sie dachten nicht mal daran, dass sie womöglich verlieren konnte. Sie waren einfach zu Eingebildet dazu. Nicht, dass sie das nicht auch wären, aber Joyce wusste definitiv wer imstande war, ihnen zu Gefahr werden konnte. Natürlich musste sie das Wissen, denn sie musste ja die Klatscher auf sie setzten. Alice Brown zum Beispiel, stellte keine große Gefahr aus, so dachte sie zumindest. Sie war viel zu lieb, zu sensibel. Das stellte sich oftmals in Spielen heraus, sie hatte ihre Momente, aber da musste sie sich auf andere konzentrieren. Doch so sicher sein konnte sich Joyce nicht, denn Bellatrix würde ihr nochmal sagen, auf wen sie achten sollte. Doch in einem war sie sich sicher, Sirius und James wollte sie gerne mal eine verpassen. Und das würde sie auch, im Laufe des Spiels. Wahrscheinlich traute ihr eh‘ niemand was zu, das war das erste Jahr, wo sie Quidditch offizielle spielte. Sie sah wahrscheinlich zu zierlich aus um etwas auf die Reihe zu bekommen, aber sie hatte Kraft in den Armen. Zumindest nur in den Spielen. Sie wusste nicht warum, aber so normalerweise war sie gar nicht so stark, aber in den Spielen konnte sie ziemlich gut alles meistern. Wahrscheinlich war das auch einer der Gründe, warum Bellatrix sie genommen hatte. Das man ihr nichts ansah, konnte man auch gut verwenden in einem Spiel. Oder sie hatte sie einfach nur genommen, weil sie gut war, ganz einfach.

Nun war es keine gute Zeit, sich über dies und jenes Gedanken zu machen, also ließ Joyce es einfach sein. Sie wusste auch gar nicht, worüber sie noch überlegen sollte, denn sie hatte bestimmt schon vieles durchgekaut. Das Spiel, die Spieler, sogar über Regulus hatte sie Gedacht. Sie hatte über sie Schule Gedanken gemacht. Sogar schon über den Unterricht. Wie leicht ihr doch im Moment fiel, zwar nicht allzu einfach, aber sie hatte erwartet, dass sie sehr lange vor den Büchern hockte. Es hatte sich wohl ausgezahlt gemacht, in den Ferien etwas zu lernen, oder immerhin die letzten Jahre aufzupassen.
Langsam merkten alle Schüler, dass es Zeit war um auf die Tribüne zu gehen oder eben in die Räume um alles noch einmal zu besprechen. Joyce hingegen ließ sich Zeit, als erstes in der Kabine zu sitzen war nicht immer notwendig, sie musste einfach nur dann kommen, wann es der Richtige Zeitpunkt war. Das Lächeln der Slytherin wurde größer. Was Bellatrix wohl für eine Rede schwingen würde? Suchend ging ihr Blick dahin, wo Bella noch saß. Oder gesessen hatte. Sie war wohl schon los gegangen und die Winston zog eine Augenbraue hoch als sie Regulus und Bellatrix Hand in Hand die Große Halle verließ. Was sollte das jetzt bewirken? Das sah mehr als merkwürdig aus, zumindest für Joyce. Wenn sie sich allein daran erinnerte, was die Black Familie früher ausmachte. Sie schauderte. Verschwindet Gedanken, sofort!

Nun stand Joyce auch auf, die ganze Mannschaft war schon aus der Halle in Richtung der Kabine gegangen. Eigentlich war der Grund, dass Joyce aufstand, der Blick von Slughorn. Sie hatte die Befürchtung, dass er sie ansprach oder etwas in der Art, also musste sie schleunigst weg. Allein schon, wenn er sie wegen dem Spiel ansprach, würde das alles nicht gut Enden. Also erwiderte sie seinen Blick mit einem Lächeln und wand sich zum Gehen. Gelassen ging sie aus der Großen Halle, über die Wiese um zu den Kabinen zu gelangen. Desto näher das Feld kam, desto mehr freute sie sich auf das Spiel. Die Tribünen waren schon mehr oder weniger voll, sie hörte Jubelrufe und lautes Gerede.

In der Kabine angekommen, war sie die letzte, wie erwartet und Bellatrix hatte sie wohl schon erwartet, aber sah nicht sauer aus. Perfekte Zeit. Sie setzte sich hin und wartete auf die Rede von ihrer Kaptänin, ihre Ansage war wohl sehr ausschlaggeben, denn so würde sie spielen. Hoffentlich hatte sie sich was Gutes Überlegt. Sie Jubelrufe wurden lauter. Das Spiel fing bald an. Na dann mal los, dachte sie sich und ließ ihr Blick durch die Runde gehen. Auf ein gutes Spiel. Somit blickte sie gelassen auf Bellatrix, die gleich ihre Ansage machen würde.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Mai 05, 2012 5:50 am

AFTER 2 WEEKS OF ROUTINE – ZEITSPRUNG

Cf.: Restliche Räume & Korridore – Bibliothek

Zwei Wochen waren so schnell vergangen wie noch nie. Aber wenn man sie in Hogwarts verbrachte, war das eben so. Die schönsten Dinge endeten viel zu schnell. Viel war geschehen in den 14 Tagen, in denen sie nun schon hier waren. Einiges war gut, anderes weniger. Das weniger gute war, dass Lily und James Potter wohl jede freie Sekunde verbrachten. Und Severus betrachtete das mit dem größten Widerwillen. Wie sie Händchenhaltend durch die Flure gingen oder sich auch nur ansahen. Schrecklich. Und ja, es versetzte Severus jedes Mal wieder einen Stich ins Herz. Einfach weil er diesen Möchtegern verabscheute. Und James Potter wusste genau, wann er beobachtet wurde. Weshalb sich der Slytherin einredete, dass es keinen Grund zur Eifersucht gab. Schließlich hatte er Samantha und ja, er war unglaublich glücklich mit ihr.
Im Moment aber hatte er recht wenig Zeit, sich über so etwas Gedanken zu machen. Schnellen Schrittes lief er durch die Gänge, bis er bei der Großen Halle angekommen war. Als er die Tür öffnete, strahlte ihm ein Meer aus Grün-Silber und Rot-Gold entgegen. Denn heute fand es statt – das ultimative Duelle, zu Schuljahresbeginn. Das Quidditchspiel zwischen Slytherin und Gryffindor. Es war überdeutlich, dass die Fans der Löwen dominierten, wenn überhaupt dann gab es noch ein paar Rawenclaws, die für die Schlangen jubelten, aber das störte die slytherin’sche Hausmannschaft ganz und gar nicht. Schließlich hatten sie doch Bellatrix als Kapitänin und die würde ihrer Mannschaft die Hölle heiß machen, sollte sie verlieren. Und natürlich war jeder klug genug, es nicht darauf ankommen zu lassen. Dann hätten sie nämlich nicht mehr viel zu lachen. Bellatrix beim Quidditch zu beobachten war fast genauso faszinierend, wie wenn sie und Severus schwarzmagische Flüche zum Besten gaben. Sie stürzte sich mit einem Eifer hinein, als wäre es ihr Lebensziel, alles, was sie noch am Leben erhielt. Und sie steuerte den Besen mit einer Leichtigkeit, dass sie nichts davon ablenken konnte, sich den Sieg zu holen.
So war es auch mit den anderen Spielern von Slytherin bestellt. Sie hatten in den letzten Tagen hart trainiert, weswegen man sie nach dem Unterricht nur noch auf dem Feld antraf, genauso wie an den Wochenenden. Jede freie Sekunde hatten sie zum Üben genutzt.
Severus hatte das nicht gestört, schließlich wollte er nichts lieber sehen, als einen beleidigten Potter, der mit geknicktem Stolz das Feld verließ. Konnte er ja zu seiner tollen Lily gehen und sich trösten lassen.
Schnell vertrieb er den Gedanken und setzte sich zu den anderen an den Tisch. Alle hatten ein breites Grinsen aufgesetzt und Bellatrix und Regulus schienen bester Laune zu sein. Die Distanz zwischen den dreien war schon lange wieder verschwunden und vor allem zwischen ihm und Regulus schien die Freundschaft nie so stark gewesen zu sein. Ohne irgendwie darüber zu sprechen hatten sie das Thema begraben und sich viel lieber abends dem Studieren von Schwarzer Magie gewidmet. Und doch war der junge Black seltener da, als man erwarten könnte. Oftmals entschuldigte er sich, einfach mal rausgehen zu wollen, doch Severus wusste es besser. Er war eine Art Geheimwaffe der Slytherins. Er flog perfekt und hatte in den Ferien immer Zeit gehabt, zu üben. Er hatte seine Taktiken zur Perfektion herangetrieben und es wäre eine wahre Freude zu sehen, wie die Gryffindors aus der Wäsche guckten, wenn sie sahen, dass da noch ein Black auf dem Feld war. Bruder gegen Bruder hieß es heute.
Grinsend schnappte sich Severus ein Brötchen und lehnte sich gut gelaunt auf seinem Platz zurück. Ganz traditionell hatte er sich in den Hausfarben gekleidet, aber auf andere Extras verzichtet. Anders als Samantha, die gerade in die Halle kam und sich neben ihn setze, ihm einen Kuss auf den Mund drückte und ein ‚Morgen’ in die Runde schickte. Ihr Haare schimmerten in einem hübschen Grünton, und Severus konnte nicht anders, als kurz eine Strähne zwischen seinen Fingern hindurch gleiten zu lassen. „Morgen“, erwiderte er lächelnd und musste sich an die letzte Zaubertrankstunde erinnern. Für ihn war sie so langweilig und perfekt verlaufen, wie immer. Er hatte seinen Trank gebraut und war eine Viertelstunde früher damit fertig gewesen, als alle anderen. Trotzdem hatte Slughorn nichts für ihn übrig gehabt und ihm bloß ein O eingetragen. Was sonst hätte er machen sollen? Sam jedoch schien nicht wirklich mit dem Brauen klarzukommen und aus irgendeinem Grund amüsierte den Snape das. Er sollte ihr wirklich mal Nachhilfe geben, was sich jedoch um einiges schwerer gestalten würde, als man annahm. Die Lehrer waren der Auffassung, dass sie nach den Ferien alles verlernt hatten, was man ihnen je beigebracht hatte und brummten ihnen Aufsatz um Aufsatz auf, um sicher zu gehen, dass die Schüler ja nicht faulenzten. Darum hatten sie alle Hände voll zu tun und die Okklumentikstunden, die Severus Samantha hatte geben wollen, waren auch erstmal auf Eis gelegt. Alles in allem gab es viel zu viel zu tun, als dass man hätte seine Freizeit genießen können. Selbst für Legilimentik war nicht wirklich Zeit gewesen. Deswegen genoss jeder in diesem Raum diesen Tag, weil man ihnen extra wenige Hausarbeiten aufgegeben hatte, damit jeder das Spiel mit ansehen konnte. Als nun die Mannschaft aufstand und Richtung Kabinen trottete, nickte Severus ihnen zu. Sie brauchten heute kein Glück. So wie er sie kannte, würden sie alles dafür geben zu gewinnen. Sie hatten einen genialen Hüter und einen fast noch besseren Sucher. Dagegen waren Alice Brown und ihre Schergen ein kleines Nichts. Als Sam ihnen sagte, dass sie lieber aufbrechen sollten, da sonst alle Plätze besetzt seien, erhob sich Severus mit dem Rest und sie liefen nach draußen aufs Feld, um sich einen guten Platz auf der Tribüne zu ergattern. Er spielte zwar kein Quidditch und war auch sonst nicht der größte Fan davon, aber wenn es hieß, Gryffindor eins auszuwischen, war er vorne mit dabei. Genauso wie alle anderen Slytherins auch. Also lief er an Samanthas Seite und blickte an den Himmel. Die besten Bedingungen waren es nicht, aber ihre Mannschaft hatte in den letzten Tagen schon unter schlimmeren Bedingungen trainiert, Bellatrix hatte sie ohne Erbarmen aufs Feld gejagt. Da sollte das hier ein Kinderspiel werden.

Tbc.: Außerhalb – Tribünen des Quidditch-Feldes
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Mai 06, 2012 12:37 am

Wie die Zeit vergeht. Zeitsprung, 2 wochen
cf. Slytherin-Gemeinschaftsraum


Müde schlappte Sal in die Große Halle und setzte sich an einen Tisch.
Sie war gestern lange aufgeblieben, um schon mal zu lernen. Natürlich war es nach zwei Wochen noch kein Muss zu pauken, aber die Blondine war ehrgeizig. Nicht nur für sich, sondern auch für ihre Eltern. Die hatten ihr schon in zwei Wochen 10 Briefe geschrieben und die beiden erwarteten, dass Salazar auf jeden Brief einfühlsam und detailliert antwortete. Auf der einen Seite fand sie es ja schön, wenn sich ihre Eltern mal um sie sorgten, sich Sorgen machten, wollten dass es ihr gut geht.
Aber auf der anderen Seite nervte es gewaltig. Heute kam zum Glück keine Eule mit dem typischen grünen Briefen an. Die Slytherin rieb sich den letzten Schlaf aus den Augen und nahm sich ein Toast.
Eigentlich hatte sie keinen großen Hunger, aber heute war das erste Quidditchspiel Gryffindor gegen Slytherin. Es war fast schon ein historisches Spiel, wie gut gegen böse, Löwen gegen Schlange, Kraft gegen Schläue, Herz gegen Kopf. Das war wohl der beste Vergleich. Das Problem, so dachte sie, zwischen den beiden Häusern lag wohl darin, dass den elementaren Kampf der Kämpfe austrugen.
Jedes der beiden Häusers stand für eine Seite.
Die Löwen für das Herz und alles was dazu gehörte. Sie waren impulsiv, dachten nicht viel über ihre Taten nach, berechneten nicht die Konsequenzen. Sie handelten so, wie ihr Herz es ihnen sagte. Für Sal eine unvorstellbar fremde Art zu leben. Sie war das wofür die Schlangen standen- der Verstand. Slytherin dachten nach bevor sie handelten, manipulierten die Menschen um das zu erhalten was sie wollten, waren sich meistens jedenfalls darüber bewusst, was ihr Handeln verursachte.
Auch wenn sie das nicht taten um andere zu schützen. Es war ihnen wichtig, dass sie Endsituation für sie immer das Beste abwarf. Deshalb, so schien es Sal, war es unmöglich, dass zwischen Menschen der beiden Häuser befreundet sein konnten.
Es bedeutete oft das Aus für Familien, wenn die Kinder nach Gryffindor und Slytherin kamen. Das beste Beispiel waren die Blacks.
Sicher, die hatten auch noch andere Probleme, aber sich half es nicht gerade bei der Konfliktbeweltigung, wenn sich die beiden Kontrahenten nicht nur in der Familie gegenüberstanden.
Auf der anderen Seite war es Sal recht, dass sie nicht so tun musste, als würde sich die Gryffindors nicht hassen. Sie mochte sie nicht, keinen von ihnen.
Und es war in der Tat eine Schande, also im Nachhinein, dass sie mit Sirius Black geschlafen hatte. Wie hatte sie das nur tun können?
Er war ein Löwe, durch und durch, eigentlich hätte sie ihn anspucken müssen, als er sie angesprochen hatte. Aber naja, das war auch schon länger her, also Zeit, es zu den Akten zu legen.
In der Zwischenzeit hatte sie noch einige Male mit ihrem Psychologen geschrieben. Sie hatte ihm erzählt, was in jener Nacht passiert war, dass sie sich noch einige Male geschnitten hatte. Aber gleichzeitig vertraute sie ihm an, wie gut ihr die Gespräche mit Reg taten und auch mit Joyce kam sie immer besser klar.
Die beiden Mädchen redeten oft mit einander über das, was im Schloss so passierte. Die beiden Blondinen erkannten, dass obwohl sie anfangs so unterschiedlich waren, doch viel gemeinsam hatten. So teilten sie beide die Leidenschaft für Quidditch.
Und auch heute war sich die junge Ceberus sicher, dass sie Joyce, war das Spiel erst einmal gewonnen, detailliert auswerten würde.
Lächelnd bestrich sich Salazar ihr Toast mit Butter und Marmelade. Sie biss genüsslich hinein und war eigentlich ganz zufrieden. Über die Gedanken an Quidditch hatte sie tatsächlich etwas Appetit bekommen und verschlang gleich noch etwas Toast.
Hastig sah sie auf ihre Armband Uhr. Schon so spät.
Naja, okay es war nicht zu spät, aber sie wollte einen guten Platz aif der Tribüne ergattern. Schnell schlang sie den letzten Haps Toast herunter, warf ihren Umhang über und machte sich auf dem Weg zur Tribüne. Ihren Umhang hatte sie heute, passend zum Spiel in silber-grün gewählt und dazu trug sie ein grünes Tuch, da es doch ziemlich windig aussah.


tbc: Quiddichtspiel, dannach: Haus Slytherin, Gemeinschaftsraum


Zuletzt von Salazar Ceberus am Mi Jun 13, 2012 9:55 am bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Mai 06, 2012 9:40 am

Cf.: Restliche Räume & Korridore – In den Korridoren

Zeitsprung: Zwei Wochen

Als Bella ihre Augen aufschlug, durchfuhr es sie wie ein Blitz. Die Erkenntnis, dass der Tag endlich da war. Der Tag der Tage in diesem Jahr. Denn heute würde das Eröffnungsspiel der Quidditch-Saison stattfinden und ihr Team würde gegen das Team um Alice Brown gewinnen, so viel stand fest. Denn mit einer Niederlage gegen die Gryffindors würde sich die Black niemals zufrieden geben und für den unwahrscheinlichen Fall, dass sie verlieren würden, konnte sich das Team schon mal auf hartes Training einstellen, korrigiere, noch härteres Training. In den letzten beiden Wochen hatte sie die Auswahlspiele geleitet, einen Teil des Alten Teams beibehalten und die schlechteren durch bessere ersetzt. Bei Wind und Wetter hatten sie trainiert und die waghalsigsten Manöver geübt. Die Jäger arbeiteten perfekt zusammen, Rabastan fing jeden noch so schwierigen Ball und ihre beiden Treiber vollbrachten wahrhaft magische Dinge mit den schwarzen Ungetümen. Außerdem war da noch Regulus, ihre Geheimwaffe, nur das Team und die Professoren Dumbledore und Hoch wussten davon. Er war ein brillanter Flieger, schnell wendig und geschickt mit dem Quaffel. In den Sommerferien hatten sie noch mal extra Training eingelegt und dadurch war ihr Cousin zum besten Jäger Hogwarts geworden. Und das beste würden die Gesichter der Löwen sein, wenn sie Regulus sahen. Bei keinem Training hatten sie ihn je fliegen sehen, denn die Jäger hatte Bella immer bei Nacht trainieren lassen, damit auch niemand dahinter kam. Dieses Jahr hatten sie also wieder immense Chancen auf den Pokal und dieser Gedanke hatte sich in ihrem Kopf festgesetzt und wollte nicht mehr verschwinden: Sie würden gewinnen!

Je näher sie der Großen Halle kam, desto mehr wurde sie von der allgemeinen Begeisterung erfasst. Für Bella war Quidditch nicht nur Spaß, nicht nur irgendein Spiel, es war Sport und sie lebte es. Ihr Besen war neben ihrem Zauberstab einer der wichtigsten Gegenstände, die sie besaß und immer in Top-Zustand. Außerdem war es der schnellste Besen, den es zur Zeit auf dem Markt gab, weltweit.
Die Black beschleunigte ihre Schritte, nicht nur weil sie vom allgemeinen Fieber erfasst wurde, sondern auch, weil sie hoffte, dass Ivan gestern Abend die Unwahrheit gesagt hatte. Das konnte er nicht machen, er musste gelogen haben! Auch wenn der Durmstrang noch nicht so lange in Hogwarts war und sie noch nicht so lange kannte, ihm musste doch klar sein, wie wichtig ihr dieses Spiel war. In den letzten beiden Wochen hatte sich einiges getan. Ivan, der zu Anfang einfach nur nervtötend arrogant und auffällig gewesen war, hatte sich als unglaublich klug und liebenswert herausgestellt, allerdings offenbar nur ihr gegenüber. Er war irgendwie etwas besonderes, auch wenn Bella noch nicht wusste wieso, aber es war einfach seine Art, er reagierte immer angemessen und war nicht so schlimm, wie viele andere Jungs, die es auch noch genossen, wenn sie von Heerscharen an Mädchen umringt waren und keinen einzigen Schritt mehr alleine tun konnten. Nein, so wie sie ihn kennen gelernt hatte verabscheute er diese falsche Art der Aufmerksamkeit und war, wie sie, lieber in intellektuellerer Gesellschaft. Ihrer. Bella war sich nicht sicher, was das war, denn auf eine merkwürdige Art und Weise hatte sie Gefühle für ihn. Sie genoss es, wenn Ivan bei ihr war, sie zum Essen begleitete, oder auch nur im gleichen Raum saß. Sie liebte es, in seinen Augen zu lesen, an was er gerade dachte, was bei ihm viel schwerer war, als bei allen anderen. Seine Gesellschaft war angenehm, was nicht zuletzt daran lag, dass er nicht immer auf Teufel komm raus etwas sagen musste, sondern auch mal schweigen konnte. Die Black wusste noch nicht wirklich viel über Ivan, doch gerade das machte ihn noch interessanter. Sonst konnte sie in Menschen lesen, wie in einem offenen Buch, doch Ivan war so Vielseitig und anders, einfach ein Rätsel für sie.
Nein, Ivan musste gestern Abend gelogen haben, als er sagte, er würde heute in aller Frühe nach aufbrechen, um sich mit seinem Vater zu treffen, irgendetwas musste er mit ihm besprechen. Und wirklich, als sie die große Halle betrat, das Pfeifen der Löwen ignorierend, ließ sie ihren Blick schweifen und nirgends waren Ivans blonde Haare zu sehen. Die Tatsache, dass Ivan heute nicht da sein würde trübte ihre Laune ein wenig, doch ganz Kapitän fokussierte sie sich sofort wieder auf das vor ihr liegende Spiel.
Bella sah suchend am Tisch auf und ab und zählte ihre Teammitglieder durch, noch waren nicht alle da. In diesem Moment kam Regulus herein und sank elegant neben ihr auf die Bank. "Guten Morgen Prinzessin." Ein leises Lächeln schlich sich auf ihre Lippen, ihr Cousin konnte sie doch immer aufheitern. Diese leisen Worte trugen so viel dazu bei, dass ihr das Frühstück doch schmeckte und die Last für einen kurzen Moment von ihren Schultern abfiel. Bella frühstückte weiter und ihr war bewusst, das Regulus sie, den Kopf auf eine Hand gestützt, beobachtete. Ihr Cousin. Ihr Spielgefährte. Ihre Geheimwaffe. Das alles und noch viel mehr war Regulus für sie. Wie ein Bruder und so verhielt sie sich ihm gegenüber auch. Er war einer der wenigen, die ihr wahres Gesicht kannten, dem sie sich völlig öffnen konnte. Und heute war er der Schlüssel zum Sieg über die Gryffindors. Regulus würde zusammen mit Skye und Bartemius so viele Punkte wie möglich holen, einen Puffer einbauen und dann würde sie den Schnatz fangen und das Spiel beenden. Doch vorerst hatte sie ihre drei Jäger angewiesen so viele Tore zu schießen wie möglich, denn die Punkte wanderten ja schließlich auch in das Stundenglas. Regulus war der begabteste Flieger der Mannschaft, gleich nach ihr und mit Sicherheit der beste Jäger seit langem. Es machte schon Spaß ihm nur zuzugucken, wenn er hoch oben in den Lüften umherwirbelte und mit dem Ball spielte, die Gryffindors würden aus dem Staunen nicht mehr heraus kommen und das machte es noch viel leichter zu gewinnen.
"Wie wär's? Wollen wir uns schon mal auf den Weg machen? Das Spiel fängt bald an und du musst noch eine Kapitänenmäßige Bellatrix Black Rede schwingen und alle daran erinnern das wir ja nicht verlieren dürfen. Aber weißt du was? Wir werden die süßen Löwen heute vom Feld fegen , darauf kannst dich verlassen." Genau *das* war die Mentalität, für die Bellatrix ihr Team liebte. "Ja, lass uns gehen, du brauchst noch deinen Quidditch-Umhang." Bella sah sich nach dem restlichen Team um, das noch fröhlich am Essen war. "Vielleicht merken die anderen dann auch, das wir uns langsam auf den Weg machen müssen. Und wir *werden* nicht verlieren. Die Löwen haben jedes Jahr die gleiche Strategie, aber warts ab, dieses Mal werden sie sich schön wundern." Hand in Hand verließen sie die Große Halle und gingen Richtung Umkleideräume.
Und wie dieses vermaledeite Schlammblut Alice Brown sich wundern würde. Ihre ewig gleichen Strategien waren einfach nur langweilig und die vermeintlich komplizierten Manöver waren nur für Gryffindors schwer, ihr Team konnte diese Tricks schon lange, nur brauchten sie das gar nicht um zu gewinnen, den Sieg hatten sie schon in der Tasche. Die Sucherin der Gryffindors, ein unscheinbares Mädchen, war ein Nichts. Konnte nicht richtig fliegen, war blind wie ein Maulwurf und ließ sich durch die einfachsten Manöver verwirren. Bellatrix verstand immer noch nicht, was im Kopf des Schlammbluts vor sich gegangen war, als sie dieses Mädchen als Sucherin ausgesucht hatte. Naja, Pech für die Löwen, Glück für sie. Den Hüter konnte man auch komplett vergessen, ein Tagträumer, der sich für einen gutherzigen Samariter hielt, nur weil er sich mit Schlammblütern abgab, aber auch im Spiel vor sich hinträumte und noch nicht mal bemerkte, dass man ein Tor schoss. Dann gab es noch die hochtalentierten Treiber. Zuallererst natürlich der einzig wahre, übernatürlich schöne und talentierte Sirius Black. Besäße er nur ein Prozent vom Können seines Bruders hätten die Gryffindors schon gleich mehr Chancen, doch von Können, oder überlegtem Spielen war nichts zu sehen. Wenn Sirius Black einen Klatscher sah bolzte Sirius Black auf diesen Klatscher drauf. Egal, ob er nach vorne oder nach hinten, zu Freund oder Feind flog. Hirnlos! Und so etwas durfte den Namen Black tragen. Fabian Prewett war einfach nur unauffällig, vielleicht konnte er sogar spielen, doch die Prewett Geschwister wurden immer von den ‚Berühmtheiten’ des Teams in den Schatten gestellt und niemand achtete mehr auf sie. Was die Berühmtheiten anging, gab es nur eine Person, die Sirius in den Schatten stellte. Zumindest was das Quidditch anging. James Potter, Jäger, hoffnungslos arrogant und zu sehr von sich selbst überzeugt. Glaubte der größte zu sein, wenn er nur mal ein Tor schoss und dann auf einer Welle aus Jubel in den Gemeinschaftsraum getragen wurde. Schließlich hatte er ja das entscheidende Tor geschossen. Jämmerlich! Seine schwarzen Haare, die immer so aussahen, als ob er gerade erst aufgestanden wäre und seine Statur, bei der man denken konnte, er wäre ein Zweitklässler machten das ganze nicht besser. Denn sein Ego eilte ihm weit voraus und James Potter war davon überzeugt, ein Überflieger zu sein.
Und last but not least: Miss Alice Brown, das einzige Schlammblut des Team, dazu noch Kapitän und schrecklich Regel-pedantisch. Dieses Mädchen ließ ihren Abscheu auf das Gryffindorsche Team nur noch weiter anschwellen. Immer so lieb und nett, als könnte sie keiner Fliege etwas zu leide tun. Eklig war das, einfach nur widerlich. Sie würden sie alle schlagen. Sie würden die Gryffindors schlagen, allesamt und das auf ganz ungeahnte Weise.

Am Spielfeld angekommen, bog Bella zusammen mit Regulus links ab, in Mannschaftskabine, die ihnen heute zugeteilt worden war. In dem kleinen Raum angekommen, deutete sie auf den grün-silbernen Umhang, der als einziger noch auf der Bank lag und auf dessen Rücken in großen silbernen Lettern ‚Black’ stand. Die anderen hatten ihre Umhänge schon in den letzten paar Tagen bekommen, immer dann, wenn sie sich im Training besonders geschickt angestellt hatten.
Seit den Auswahlspielen hatte sie trainiert. Nicht nur trainiert, sie hatten geschuftet und zwischenzeitlich konnte Bella ganz deutlich den Unmut auf den Gesichtern ihrer Team-Mitglieder sehen. Bei Wind und Wetter waren sie geflogen und alle wussten, wären sie auch nur zu einem Training nicht erschienen, sie wären schneller aus dem Team geflogen, als sie ‚Schnatz’ hätten sagen können. Ihr war klar, dass ihre Trainingsmethoden hart waren, doch die Black wusste genau, was in ihren Spielern steckte und genau das versuchte sie zutage zu fördern. In der letzten Woche hatte sie nach dem Training noch mal mit jedem einzeln geredet. Immer dann, wenn er seinen Umhang bekommen hatte. Und jetzt war Regulus dran. „Du weißt was zu tun ist. Fliegt die Manöver, die wir geübt haben. Versteck dein Talent, ich sag’ dir schon Bescheid, wenn du loslegen darfst.“ Sie zwinkerte ihm zu. „Spar dir die Kraft für die zweite Hälfte, ja?“ Nach und nach kamen die anderen herein. Skye und Bartemius kamen zuerst, somit war das Jägertrio komplett. Die kleine blonde Skye, sie war nun schon das zweite Jahr bei ihr in der Mannschaft und schlug sich wirklich gut. Sie war eine Teamplayerin, war aber auch fähig alleine zu fliegen. Auf dem Besen war sie sehr gut, an ihrer Technik gab es fast nichts auszusetzen und ihre Wurftechnik war fehlerlos. Bartemius war ebenfalls ein exzellenter Flieger und Werfer, bis zu diesem Jahr immer an der Spitze der Formation. Bella wusste, Barty war nicht sonderlich begeistert dem jüngeren Regulus jetzt die Spitze zu überlassen, aber was sie sagte wurde befolgt, zumindest was Quidditch anging. Kurz darauf folgte Rabastan, der als einziger von ihnen gelangweilt wirkte. Das würde sich aber noch ändern, denn obwohl ihr Hüter am Anfang jeden Spiels eine Ruhe und Gelassenheit an den Tag legte, die fast einschläfernd war, war er der beste Hüter, den es gab, denn sobald ein Quaffel auch nur Anstalten machte in die Nähe ihrer Ringe zu kommen, war Rabastan total fokussiert und ließ sich nicht ablenken. Den Blick immer auf den Ball gerichtet schwebte er dann vor den Torringen, während die Jäger des gegnerischen Teams vergeblich versuchten ihn zu verwirren. Unmöglich, der Quaffel war wie ein Magnet für ihn und aus diesem Grund konnten ihre Gegner vielleicht einmal alle hundert Jahre ein Tor machen. Bella nickte den Neuankömmlingen zu, erhob sich und begann im Raum auf und ab zu tigern. Langsam wurde es Zeit, dass sich der Rest auch mal hierher bequemte! Als die Tür aufging hoffte Bella, dass ihre zwei Treiberinnen hereinkommen würden, doch leider kam nur Jaqueline. Dieses Mädchen war eindeutig ein Kapitel für sich. Im letzten Jahr entdeckt hatte sie sich als großartige Treiberin herausgestellt, auch wenn viele anfangs meinten, dass ein Mädchen als Treiber doch völlig hirnrissig wäre. Sie sagte zwar nicht viel, doch sie machte ihre Aufgabe gut. Die Klatscher folgten ihrem Schlag und landeten fast immer einen Treffer.
„Wo bleibt sie nur...“, murmelte Bella langsam etwas unruhig, denn durch die Tür drang schon das Gejohle und Geklatsche der Zuschauer und die Sprechchöre fingen schon mit ihren ersten Gesängen an. Eben diese wurden jetzt lauter, als sich die Türe ein Stück öffnete und Joyce herein kam. Diese setzte sich und jetzt waren aller Augen auf Bella gerichtet. Sie war der Kapitän und jetzt war es an ihr die richtigen Worte zu finden.
„Ihr wisst, was ich von euch erwarte: Gewinnt!“ Sie sah jedem von ihnen einzeln in die Augen. „Ihr wisst genau was euch erwartet, sollten wir verlieren, Training, Training und noch mehr Training. Ich will auch dieses Jahr wieder den Pokal und ich seh es nicht ein, dass wir scheitern, nur weil ein einzelner sich nicht anstrengt. Wir sind ein Team und wir gewinnen zusammen. Keine Alleingänge, außer sie sind besprochen, okay? Wir halten uns an die Strategie. Regulus, Skye, Barty, ihr haltet euch am Anfang zurück. Rabastan, wende niemals den Blick vom Quaffel und ihr beiden“ sie sah Joyce und Jack an. „Ihr geht auf Angriff, aber nur „fair“. Schlagt die bösen Bälle, wenn Madam Hoch nicht hinsieht. Wiegt die Gryffindors in Sicherheit und vor allem: Schaltet als allererstes James Potter aus. Er ist das Maskottchen von diesem Haufen Versager und wenn er fällt haben wir schon gewonnen. Ihr wisst, was ich gesagt habe. Wir spielen am Anfang fair, keine Fouls, keine Rangeleien oder Beschimpfungen. Lasst sie warm werden und sich in Sicherheit wiegen. Wir müssen sie mürbe machen und wir haben Zeit. Die Jäger schießen so viele Tore, wie sie können und Rabastan, du lässt keinen durch. Wir bauen unseren Vorsprung aus und auf mein Zeichen greifen wir richtig an. Ich habe mit jedem von euch einzeln gesprochen, euch auf eure Persönlichen Stärken und Schwächen hingewiesen und bei manchen auch noch einen kleinen Versuch eingebaut. Skye hat eine, sagen wir „Sondermission“. Auf mein Signal hin räumt ihr Treiber ihr den Weg zu einem der Torpfosten frei. Regulus, Barty ihr deckt ihre Flanken und steuert geradewegs auf den Mittleren Ring zu. Skye, ich hab’ nachgeschaut, nirgends ist solch ein Fall verzeichnet, also kann man uns kein Foulspiel nachsagen, oder uns bestrafen. Skye fliegt mit dem Quaffel durch die Torpfosten, so oft sie kann, aber bevor ihr schwindlig wird wirft sie den Quaffel Regulus zu, der ihn, nachdem er den nächsten Torring durchflogen hat sooft er kann, an Barty weitergibt.“, fasste sie ihre Taktik noch ein letztes Mal zusammen und erklärte das Herzstück ihres Planes in groben Zügen noch einmal.
„Ich weiß, ihr schafft das, wir schaffen das. Wir sind Schlangen, also zeigen wir den Löwen wo’s langgeht!“ Mit glänzenden Augen sah sie rundum in die Gesichter ihrer Mitspieler und sah ihre eigene Entschlossenheit in deren Gesichtern widergespiegelt.
„Gehen wir!“ Und von lautem Gejohle begleitet zogen sie auf das Feld hinaus.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Mai 10, 2012 8:25 am

2 Wochen Zeitsprung zum Qudditchspiel


Da war er also. Der Tag des langersehnten Quidditchspiels. Er liebte Quidditch und er fand es großartig selbst in seiner Hausmannschaft spielen zu dürfen. Doch heute war nicht sein Spiel. Gryffindor gegen Slytherin war heute das Gesprächsthema. So gut seine Mannschaft auf war, niemand rechnete ernsthaft damit das Ravenclaw oder gar Huffelpuff den Qudditchpokal gewinnen würde. Klar ihre Mannschaften waren auch gut doch keiner nahm sie wirklich ernst, dass sie gegen Slytherin oder Gryffindor gewinnen würden. Die beiden Häuser waren nun mal die am stärksten vertreten waren und die meisten Chancen hatten zu gewinnen. Aber Max fand es zumindest beim Quidditch nicht so schlimm. Klar er gewann auch gerne und er war immer froh mehr Punkte dazu zuverdienen doch heute würde er klar für Gryffindor sein. Er hatte nicht gegen die Schlagen. Nein, er hegte keine Vorurteile gegen sie auch wenn er es schrecklich fand wie sie miteinander und vor allem mit anderen umgingen. Besondern mit Muggelgeborenen oder Halbblüter. Er hasste diese Verurteilung und er war immer sichtlich genervt davon doch ändern konnte er es leider auch nicht. Dafür war er zu normal und zu ruhig. Das einzige was er wirklich versuchte war, seine beste Freundin und Liebe seines Lebens aus all dem herauszuhalten. Nur leider ging es nicht so einfach wie er es gerne hätte. Emma stand zu sehr im Fokus für einen baldigen Angriff oder Überfall. Klar sie war nicht ganz muggelgeboren aber ein leichtes Ziel und dazu noch in Gryffindor, dass Haus was die Schlagen am meisten verabscheuten. Doch scheinbar machte sie sich noch nicht so die Gedanken darum. Max wusste von seinen Eltern, dass es außerhalb von Hogwarts noch viel, viel schlimmer war und noch schlimmer werden würde. Und dagegen wollte Max etwas machen. Er hatte dieses Jahr extra Fächer genommen um sich später verteidigen zu können. Und Emma.
Emma, sie saß am Gryffindortisch und frühstückte. Sie hatte sich die Gryffindorfarben ins Gesicht gemalt und strahlte über das ganze Gesicht. Er hatte sie schon die ganze Zeit beobachtete. Ihre Bewegungen und ihre Schönheit. Sie war die Eine, dass wusste er, denn sonst würde er wohl nicht so über sie denken und sich solche Sorgen um sie machen. Er liebte sie und er wusste, dass sie es nicht wusste. Wie auch. Er hatte es ihr nie gesagt oder gezeigt. Er war immer für sie da, als Freund aber bis vor wenigen Wochen, als sie bei ihm zu Besuch war, da wurde ihm klar, dass da noch mehr war.
Sie lachte gerade und unwillkürlich musste auch er grinsen, was wahrscheinlich ziemlich ulkig aussah immerhin hing er hier, umgeben von Mitschülern seines Hauses, über seiner Müslischüssel und starrte auf ein Braunhaariges Mädchen.
Er rührte weiter ohne wirklich drauf zu achten was um ihn herum passierte. Unauffällig stupste ihn jemand in die Seite und fragte ob er mit ihm zum Quidditchfeld runter gehen wollte.
Der Ravenclaw schüttelte unauffällig seinen Kopf um wieder einen klaren Gedanken fassen zu können und schaute zu Emma. Sie war schon fast aus der Halle raus, dabei wollte er doch mit ihr zusammen runter gehen und die Zeit mit ihr genießen.
In letzter Zeit kam es ihm anders vor wenn sie zusammen waren. Sie war ruhiger und erzählte nicht mehr so viel wie sonst. Im allgemeinen war sie verschlossener und hing oft ihren Gedanken nach, die sie sonst mit ihm immer geteilt hatte. Das machte ihm Angst. Er hatte sich für sein verhalten vor 2 Wochen bei ihr entschuldig. Er selbst wusste nicht was in ihn gefallen war und warum er nicht mit ihr geredet hatte. Zu sehr vertieft war er in den Gedanken das sie irgendwann nicht mehr da sein könnte. Dabei waren sie nicht mal zusammen. Er war nur ihr bester Freund.
Schnell schnappte er sich seine Sachen und ließ sein Frühstück zurück. Er sprintete hinter dem Mädchen hinterher und griff nach ihrem Arm.
Erschrocken wirbelte sie herum, doch als sie ihn sah lächelte sie.
„Ich hatte gehofft, dass wir gemeinsam zum Spiel gehen könnten.“ Fragte Max deshalb belustigt.
„Immerhin bin ich ja auch für eure Mannschaft, solange ich nicht spiele.“ Nun lachte er. Er wollte Ems aufheitern und er wusste das es funktionieren würde, also sprach er weiter während sie nun gemeinsam durch die Korridore liefen.
„Weißt du ich hoffe ihr gewinnt wirklich, weil wir dann vielleicht gegen euch um den Qudditchpokal kämpfen müssten. Also Ems was hast du nach dem Spiel noch vor? Wollen wir vielleicht noch ein bisschen zusammen lernen oder am See entspannen?“
Er hoffte das sie zustimmen würde auch wenn er wusste das er Zeitpunkt denkbar schlecht war. Wenn Gryffindor nämlich gewinnen würde, würde es bestimmt eine Fete geben.
„Natürlich nur wenn du Zeit hast, sonst können wir es auch auf morgen verschieben.“
Max wollte die Campell einfach nur sehen, sie beobachten und sie fühlen. Er wollte, dass sie seine Freundin war, jedoch hieße dies, dass er ihr sagen muss was er für sie empfand und das konnte er noch nicht. Vielleicht würden irgendwann mal der Tag kommen aber bis dahin wollte er einfach nur die Zeit mit ihr, hier in diesem unglaublich schönen Schloss genießen und noch nicht an ihre Zukunft denken.


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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Mai 11, 2012 10:25 am

Zeitsprung

cf. Bibliothek


Er stand direkt vor ihr. Sirius. Hinter ihm sammelten sich seine Freunde, aber ihre Gesichter verschwommen vor ihren Augen, sie schenkte ihnen kaum Beachtung. Es war klar, dass ihre Aufmerksamkeit allein ihrem Cousin gelten sollte. Seine Züge waren messerscharf. Damit sie auch ja kein Zucken verpasste, das den Ausdruck der Verachtung noch verstärkte. Seine Augen blitzten auf. Voller Hass. Dieses Mal war sie die Schande. Dieses Mal war es sein gutes Recht, auf sie herabzusehen. Ohne ein einziges Wort an sie zu verschwenden wandte er sich ab und stolzierte mit seinem Rudel davon.
Eigentlich wäre hier Schluss. Aber einer seiner Freunde löste sich aus der Gruppe und plötzlich erkannte sie ihn: Ted. Er wollte nicht von ihrer Seite weichen, das ließ sich nur zu deutlich aus seiner Mimik ablesen. Hin- und hergerissen stand er zwischen ihr und den sich entfernenden Jungen, warf ihr verzweifelte Blicke zu. Sie wollte ihm sagen, dass er gehen sollte. Es wäre eindeutig die beste Entscheidung, die er treffen konnte. Warum hatte er es eigentlich nicht bereits früher getan? Und warum zögerte er nun? Verstand er nicht, dass es niemals glücklich enden konnte? Dass es nur eine Tragödie sein konnte, sie beide zusammen? Wollte er es nicht verstehen?
Gerade in dem Moment, als sich ihr Mund öffnete, um ihm zu sagen... irgendwas. Um ihm irgendwas zu sagen, das ihn zum Gehen bewegen würde, erschienen weitere Personen. Es war unheimlich, wie sehr diese Formation der von Sirius' Gruppe ähnelte, die eben erst verschwunden war, nur dass dieses Mal ein Mädchen an der Spitze stand - und sie die Übrigen sofort erkannte. Es war Bellatrix, und ihr folgten ihre Freunden und Klassenkameraden aus ihrem eigenen Haus. Bei weitem nicht alle, aber jene, die eine bedeutende Rolle in ihrem Leben spielten. Bella, Regulus, Joyce, Cissy, Rodolphus, Sam und ein paar andere. Und sie wirkten nicht allzu erfreut. Mit grimmigen, jedoch siegessicheren Mienen formten sie einen Kreis um das Paar. Ted schien sie nicht zu bemerken... wie konnte er sie überhaupt übersehen? Der Hass musste doch fast zu spüren sein! Ihr selbst brannten die zornigen Blicke wie Flammen auf der Haut, wollten sie zu Boden ringen... allein schon das konnte sie zu Fall bringen?! Aber Ted beachtete sie einfach nicht. Seine Augen waren weiterhin auf Andromeda gerichtet. Besorgt. Unsicher. Immer noch im Zweifel, ob er gehen oder bleiben sollte. Erkannte er nicht, dass es längst zu spät für diese Entscheidung war?
Der Kreis war vollkommen. Lückenlos schloss er sich um die beiden in der Mitte, nahm ihnen jeglichen Fluchtweg. Es fühlte sich an wie ein menschlich-unmenschliches Gefängnis, flexibel und doch um so vieles grausamer und gefährlicher als einfache Metallstäbe es je sein könnten. Die Slytherins formten eine schwarze Mauer der Furcht. Undurchdringlich. Endgültig.
Keine der Gestalten verschwendete auch nur ein einziges Wort an sie. Überhaupt... es war ungewöhnlich still. Kein einziges Geräusch war zu hören. Gab es hier denn Laute? Oder war die Welt verstummt? Angespannt, angesichts dessen, was nun bald folgen würde. Ängstlich? Hoffnungsvoll? Wartete dort oben jemand darauf, dass sie endlich die Strafe für ihre Vergehen erhalten würde? War eigentlich jemand da, der sie beobachtete? Oder waren sie alleine? Ihre letzten Momente... unbeobachtet, in naher Zukunft bereits für immer vergessen. Keine Erinnerungen mehr an die Verräterin.
Bella hob ihren Zauberstab, der zuvor in den Tiefen ihres Umhangs verborgen war und auf seinen Einsatz gewartet hatte. Jetzt war es so weit. Aber sie verharrte ein paar Sekunden. Überlegte. Das sadistische Grinsen, das sich auf ihrem Gesicht abzeichnete, war kein gutes Zeichen. Irgendetwas ging in ihrer schwarzen Seele vor sich, hatte seinen Weg in ihr Gehirn gefunden und war zu einem gewiss nicht allzu schönem Plan gereift. Die Frage war nur, was würde als nächstes geschehen.
Unerwartet schlossen sich Arme von hinten um sie, hielten sie in eisernem Griff fest. Sie konnte ihren Kopf nicht drehen, aber sie erkannte ihn trotzdem. Wie könnte sie ihn je verwechseln, den Jungen, mit dem sie aufgewachsen war? Regulus. Er hinderte sie daran, sich in irgendeiner Art und Weise zu rühren, zwang sie sogar, geradeaus zu schauen. Damit sie auch ja nichts von dem Schauspiel verpassen würde, das gleich direkt vor ihrer Nase stattfinden würde. Damit sie keine andere Wahl hatte, als das schreckliche Spiel zu betrachten. Rodolphus hielt Ted nun ebenfalls fest. Sein Gesicht zeigte keinen Hauch von Freude, nur Wut und Hass. Sie hatte gesehen, wie er andere so ansah, aber sie... niemals. Es tat weh. Noch mehr allerdings schmerzte es, Ted jetzt, in dieser Lage zu sehen. 'Alles deine Schuld.' Endlich hatte er seine Feinde bemerkt. Dennoch war sein Hauptaugenmerk stets auf sie gerichtet... als wäre die drohende Gefahr unbedeutend, zumindest für ihn, als wäre sie seine einzige Sorge. Warum, warum verdammt noch mal sah er es nicht?!
Bella trat nun auch aus dem Kreis und stellte sich vor den blonden Gryffindor, so allerdings, dass sie trotzdem weiterhin alles verfolgen konnte, was geschah. Ein letztes, richtig gemeines Grinsen warf die dunkelhaarige Hexe ihrer gefangenen Schwester zu, dann richtete sie das magische Holz in ihrer Hand auf den Jungen, den Andromeda liebte. Jetzt konnte sie es endlich zugeben. Jetzt, wo es zu spät war. Zunächst sah man nichts. Ted wirkte verwirrt, anscheinend hatte er wenigstens jetzt erkannt, was ihm bevorstand. Dann schrie er. Sie konnte immer noch nichts sehen. Da war nichts. Aber die Tatsache, dass er offensichtlich ungeheure Schmerzen erlitt, war unbestreitbar. Jeder seiner Schreie drang in ihren Kopf ein, hallte von den Wänden, die sie zuvor nicht hatte sehen können, wider, bohrte sich wie scharfe Eissplitter in ihren Kopf, in ihr Herz, und brachte sie an den tiefsten Abgrund, dem sie je begegnet war. Sie wollte ihm helfen, so unbedingt, mehr als alles andere, was sie je gewollt hatte. Sie wollte Regulus loswerden, der sie immer noch festhielt und sich auf Bella stürzen, damit sie mit der Folter aufhören würde. Sie würde tun, was immer notwendig war und wenn es bedeutete, jeden der Anwesenden eigenhändig zu töten, damit es aufhörte. Doch ihr Cousin hielt sie fest. Warum war er so viel stärker als sie? Plötzlich waren ihre Hände gefesselt. Die Ketten bohrten sich in ihre Haut und unterdrückten die Blutzufuhr, verhinderten noch zusätzlich, dass sie etwas tun konnte. Genau das war ihre Absicht. Sie tatenlos zusehen zu lassen. Während er litt. Nicht einmal körperliche Schmerzen konnten ihr derartige Leiden zufügen, dessen war sie sich sicher. Sie hatten ihre Schwäche gefunden.
Auf einmal brach er nahezu auf. Ein Loch klaffte dort, wo sein Bauch sein sollte. Und jetzt konnte sie sehen, was ihm diese Qualen zugefügt hatte. Ihr wurde schlecht. Kleine Kreaturen, Spinnen, Krabben und Skorpione in einem Körper zugleich, krabbelten hervor. Messerscharfe Scheren, an denen noch Gewebefetzen hingen und spitze Stacheln blitzten auf. Und es kamen immer mehr. Sie krochen hervor und setzten ihre Arbeit fort, begannen nun auch, ihn von außen her zu attackieren. Ein Wunder, dass er noch lebte.
Die Menschen um sie herum zogen sich zurück. Ihre Aufgabe hatten sie hiermit erledigt. Sein Ende war nah. Auch die Ketten verschwanden plötzlich, kaum dass die dunkelgewandeten Gestalten sich in Luft aufgelöst hatten. Ohne länger zu Zögern sprang sie auf und lief zu Ted. Blut strömte aus dem zerfetzten Loch an seinem Bauch und sie hatte eine ausgezeichnete Sicht auf seine inneren Organe. Aber er lebte. Gerade noch so. Sein Blick fand den ihren und sekundenlang starrten sie sich an. Sie wollte ihm sagen, dass alles gut werden würde. Wozu war sie sonst eine Hexe? Sie konnte das gewiss heilen. Oder zumindest jemanden finden, der es konnte. Er würde überleben und sie würde es seinen Peinigern heimzahlen. All das wollte sie ihm sagen. Ihm Hoffnung geben. Er durfte jetzt nicht sterben. Das ging nicht. Sie hatte doch gerade erst herausgefunden, was sie wirklich wollte. Aber sie brachte kein Wort heraus. Ihre Kehle war zugeschnürt. Würde man sie überhaupt hören können, in dieser Welt die wie auf stumm geschaltet schien? Auf einmal jedoch hörte sie die ersten Töne, die sie hier je vernommen hatte. Ted starrte sie immer noch an, während zwei gehauchte Worte seinen Mund verließen, ehe er für alle Zeit verstummte. "Deine Schuld."

Mittlerweile erwachte Andromeda nicht mehr schreiend. Ihr Hals weigerte sich, es noch länger zu tun. Das hatte vor vier Tagen angefangen. Vor zwei Wochen hatten die Träume angefangen. Und jede Nacht schienen sie sich zu steigern. Jede Nacht wurden ihre Vorstellungen, von dem was passieren könnte, immer schrecklicher. Dabei wurde es doch mit jedem Tag unwahrscheinlicher, dass sie Ted überhaupt je wieder sehen würde. Was eigentlich richtig seltsam war. Sie gingen an die gleiche Schule. Waren im gleichen Jahrgang. Wieso begegneten sie sich dann so gut wie nie?
Weil es zum System gehörte. Darum. Es war ihr früher nie aufgefallen, aber es war ziemlich schwer, engen Kontakt mit den Mitgliedern aus den anderen Häusern zu halten. Vor allem wenn es sich bei dem einen um einen Gryffindor und bei der anderen um eine Slytherin handelte. Es war einfach nicht vorgesehen.
Keine ihrer Zimmerkameradinnen war wach, was keine Überraschung war. Wie spät war es eigentlich? Doch sicher nicht später als fünf. Heute war das Spiel. Sie seufzte leise und stand dann auf. Bella wäre bestimmt nicht allzu froh, wenn sie sie jetzt wecken würde. Außerdem durchlief ein angstvolles Schaudern ihren Körper, wenn sie nur daran dachte, ihre Schwester zu sehen... mit ihr zu sprechen. Nur ein Traum... es war nur ein Traum... Sich das vorzusagen half nicht viel. Sie wusste, wie man mit ihr umgehen würde, sollte sie sich wirklich als Blutsverräterin entpuppen. Keine Gnade denen, die Schande über die Familie bringen.

Letzten Endes führte ihr Weg sie hinaus aufs Gelände. Wie jeden Morgen, den sie zu früh begann. Also jeden. Eigentlich hatte sie sich vorgenommen, sich nicht mehr so sehr von den anderen abzugrenzen. Aber, verdammt, es fiel schwer, es nicht zu tun, wenn man jede Nacht sah, wie sie Leute folterten. Ihr Verstand sagte ihr, dass ihre Phantasie bloß eine Personifikation brauchte, doch der Teil von ihr, der die Emotionen beherbergte, zuckte jedes Mal zusammen.
Unter dem Baum, der ihnen schon bei ihrem ersten - und einzigen - Treffen als Versteck gedient hatte, leistete ebenfalls seit Tagen gute Arbeit. Jedes Mal, wenn sie hier saß, hoffte sie, dass Ted gleich kommen würde. Er kam nie. Vielleicht verpassten sie sich lediglich. Oder er hatte eingesehen, wie unsinnig es war und kam nicht mehr. Oder er dachte nicht, dass sie kommen würde. Was es auch war... sie vermisste ihn.

Die Zeit zog vorüber, und als es nicht mehr gar so unmenschlich früh war, verließ sie diesen sicheren Ort, an dem die Erinnerung so real schien und nicht so sehr wie eine Ausgeburt ihrer Phantasie, und gesellte sich zu ihren Mitschülern, die bereits in der Großen Halle waren. Erneut musste sie sich in Erinnerung rufen, das heute das erste Quidditchspiel der Saison stattfand und noch dazu das Spannendste - Gryffindor gegen Slytherin. Als ob sie nicht so schon jede Sekunde daran erinnert wurde! Aber vielleicht gab ihr ja genau das die gewünschte Gelegenheit, ihn zu sehen. Der Tag wäre denkbar ungünstig gewählt, um miteinander zu sprechen - die angespannte Stimmung zwischen den beiden verfeindeten Häusern war nur zu deutlich sichtbar - aber immerhin hatte sie so eine Chance, ihn zu sehen.
Gedankenverloren saß Andromeda zwischen den übrigen Slytherins. Sie konnte deren Vorfreude nicht nachvollziehen, doch um ehrlich zu sein bemühte sie sich auch nicht wirklich. Sie achtete bloß darauf, immer ein Lächeln aufgesetzt zu haben, als würde sie sich ebenso freuen wie alle anderen, während sie innerlich damit kämpfte, nicht bei jeder Bewegung in ihrer Nähe vor Schreck aufzuspringen. Albern. Ihr Blick fiel auf Regulus. Während des Traums hatte sie so etwas wie Hass für ihn empfunden... weil er sie festhielt, weil er mitverantwortlich war. Der jedoch war nun verschwunden. Keine Gefühle waren dort, wo sie nicht sein sollte. Allerdings funkte ihr Kopf noch manchmal dazwischen, sendete ihr Bilder oder Gedanken, die nicht zum Rest passten. Sie sah ihren Cousin an, erinnerte sich an ihr Gespräch und daran, wie sich ihre Beziehung seitdem gebessert hatte, und je länger sie daran dachte, desto mehr dieser abwegigen Gedanken verschwanden wieder. Bis zur nächsten Nacht zumindest.

Allzu lange hielt sie sich nicht beim Frühstück auf. Niemand tat das. Jeder blieb nur so lange wie nötig, denn wer nicht zu einer der beiden Mannschaften gehörte, wollte einen möglichst guten Platz auf der Tribüne abbekommen. Quidditch interessierte sie eigentlich nicht sonderlich, aber da ihre Schwester Kapitän war und ein paar ihrer Freunde in der Mannschaft, freute sie sich doch irgendwo darauf, zu sehen, wie sie sich machten. In der - aus ihrer Sicht - gegnerischen Mannschaft spielte zwar Sirius, doch so wie die Dinge im Moment standen, sollte sie das wohl besser ignorieren. Außerdem, um einem beliebten Spruch zu folgen, Bei Quidditch hört die Freundschaft auf.


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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Mai 12, 2012 1:11 am

come from: Jungenschlafsaal Potter / Black / Lupin / Pettigrew / Longbottom / Tonks

Sirius hatte sich noch schnell seine Stiefel angezogen und nachdem James seinen Besen geschultert hatte, gingen die Rumtreiber zusammen aus dem Schlafsaal und begaben sich auf den Weg zur Großen Halle, um vor dem großen Spiel noch schnell zu frühstücken.
Sobald sie durch die große Flügeltür traten, erklungen Buh-Rufe von der silber-grünen Seite der Halle und Jubelrufe seitens der rot-goldenen Gryffindors. Einige Slytherins warfen ihr Spiegelei nach James, Sirius und den Anderen aus der Mannschaft der Gryffindors, trafen jedoch, genauso wie es auch im Quidditch bei ihnen war, nicht, denn eines war klar, das Einzige worin die Schlangen beim Quidditch wirklich groß waren, war das foulen und selbst dabei waren sie nicht so gut, da sie sich meistens erwischen ließen.

Die Maurauder suchten sich einen Platz am Gryffindortisch und wurden dort lauthals begrüßt. Unzählige Mädchen kamen auf Sirius und James zugestürmt und wollten ihnen viel Glück beim Spiel wünschen, doch meistens fingen sie an zu gigglen und verschwindeten dann wieder, mit hochrotem Gesicht, aus der Halle. Sirius war gerade dabei sich Kaffee einzuschenken, als Lily die große Halle betrat. James, der sich gerade Rührei auf seinen Teller getan hatte, hielt mit in seinen Bewegungen inne und ließ die Kelle zurück in die Schüssel fallen, wodurch eine kleine Zweitklässlerin neben ihm Rührei ins Gesicht gekriegt hatte, und fuhr sich mit der, nun freien, Hand durch die noch etwas nassen, schwarzen Haare.
James Potter führte nun so etwas wie eine Beziehung mit Lily Evans. Zumindest schloss er es aus den Küssen und dem Händchen halten, denn so richtig darüber geredet hatten sie noch nicht. Sie hatten keine Zeit, denn entweder mussten sie lernen, Aufsätze schreiben oder Sirius, ein anderer Rumtreiber war oder Alice, Lily's beste Freundin schwirrten ständig um sie herum. Die wenigen Male, die sie wirklich Mal alleine waren, konnte James an einer Hand abzählen.

Die rothaarige Hexe setzte sich ein paar Plätze neben ihn hin, neben Alice und Frank, die seit Anfang dieses Jahres zusammen waren. Sie wünschte ihrer Freundin, die Kapitän der Quidditchmannschaft von Gryffindor war, viel Glück und begann dann zu essen. Krone beobachte sie noch eine Weile, wie sie ihren Haferschleim aß und musste lächeln, als jedes Mal, wenn sie die Strähne, die ihr immer im Gesicht hing, gerade zurückgestrichen hatte, sich kurz darauf wieder löste und knapp über der Schüssel mit Haferschleim herabhing, als Remus plötzlich zu sprechen begann und der junge Potter sich widerwillig von Lily losriss.
»Hey Lily, laufen wir zusammen runter?«, fragte er und schaute, so wie James es die ganze Zeit getan hatte, zu der rothaarigen Hexe.
Überrascht zog Krone die Augenbrauen hoch. Remus redete mit einem Mädchen? Und dazu noch mit seiner Freundin?
Ein unangenehmes Stechen machte sich in seiner Magengrube breit.
Das ist doch lächerlich. Es ist bloß Remus und er hat auch schon früher mit Lily geredet, das hat nichts zu bedeuten und außerdem, weiß er doch von der Sache zwischen uns, ermahnte er sich in Gedanken.
Was auch immer diese Sache sein mag...er weiß davon und er meint es bestimmt auch nicht so, wie es für dich gerade rüberkommt, er will bloß freundlich sein. Mehr nicht..
Remus hatte sich bereits erhoben und drückte jetzt erst Sirius und dann James an sich.
»Viel Erfolg Jungs«, sagte er mit einem lächeln auf dem Gesicht. »Und verletzt euch nicht, hört ihr?«
Der junge Potter nickte bloß, er war immer noch damit beschäftigt, diese komischen Gedanken von sich zu schieben.
Doch ein kleines Stechen blieb trotzdem noch, als er Remus und Lily nachschaute, die mit Peter im Schlepptau, die Große Halle verließen.
James schob seinen unberührten Teller ein wenig von sich. Appetit hatte er jetzt keinen mehr.

to be continued: Außerhalb :: Kabine von Mannschaft 1

(Part 2/3)
(Merke: wenn du TDG beim James Posten hörst, wird Jamsie eifersüchtig ^^)
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Skye McAlister
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Mai 13, 2012 8:54 am

c.f: Hogwarts-Außerhalb-Außerhalb

Zeitsprung ~ 2 Wochen


Skye wachte früh auf, wie immer an einem Quiddichspiel. Eigentlich war sie gar nicht aufgeregt, aber irgendwie war das ihre innere Uhr, damit sie bloß nicht zu spät kam. Ein Blick auf die Uhr zeigte ihr jedoch, dass es erst 5 Uhr war. Stöhnend drehte sie sich auf die andere Seite, aber sie konnte partout nicht wieder einschlafen. Also stand sie langsam auf, zog ihren grünen Quiddichumhang an, schnappte sich ihren Besen, den sie gestern noch poliert hatte und lief hinunter in die große Halle. Dabei dachte sie an das letzte Jahr zurück. Bestimmt würden sie wieder gewinnen! Gut, ein Spiel hatten sie verloren, aber dieses Mal würde es besser laufen, sie hatten bei Wind und Wetter trainiert, und konnten perfekt zusammenarbeiten, und Regulus hatte das eam auch nochmal um einiges verbessert. Es gab kein einziges Problem, eine Taktik auf die sie nicht vorbereiten wären. Was steht einem Sieg also im Wege?
Am Haustisch angekommen, setzte sie sich, nahm sich ein Brot und sah sich nach weiteren Teammitgliedern um. Jack war noch nicht da, sie hatte noch geschlafen, und da Skye sie weder wecken wollte, es aber auch nich länger im Schlafsaal aushielt war sie schon vorher runtergegangen. Auch sonst war ziemlich Ebbe an grünen Schlangen-Umhängen, nur Bellatrix, Regulus und ein paar andere waren schon da. Genüsslich kaute sie an ihrem Brot, denn sie hatte noch Zeit. Wenn es auch nur ein kleines bisschen knapp war, würde Bellatrix sie das schon wissen lassen. Und als diese aufstand und ihren vielsagenden Blick über den Tisch schweifen ließ, stand Skye auch bald darauf auf und folgte ihr.
Als sie aufschaute, schneiten auch einige Gryffindor-Spieler hinein. Na, die waren ja früh dran. Das war einer der vielen Gründe, warum sie im Spiel überhaupt keine Chance hatten. Sie waren viel zu langsam. Sowohl der Sucher – das Mädchen, dass sie dafür hatten, war ohnehin ein Brüller neben Bellatrix, die brauchte nicht mal jemand zu foulen, die flog schon von allein vom Besen – als auch der Torhüter fingen nie den Quaffel bzw. Schnatz. Und die Treiber – wenn sie denn überhaupt einmal einen Klatscher trafen – zielten nicht richtig, es war keine Seltenheit, dass sie jemand ihres eigenen Teams trafen. Von den Jägern brauchte man gar nicht zu sprechen, und falls sie tatsächlich mal Wurf erlangten, ließen sie sich dafür feiern, als wären es hundert gewesen.
Endlich kam Skye am Quiddichfeld ab, doch vorerst war ihr ziel die Umkleidekabine, es erwartete sie schließlich noch eine von Bellatrix' Reden. Unterwegs traf sie Bartemius, doch sie nickten sich nur kurz zu, da traten sie schon hinein. Regulus und Bellatrix waren natürlich schon da, aber sonst noch niemand. Während sie warteten, dass alle kamen, stützte sich Skye auf ihren Besen. Es war eines der neusten Modelle, nur ein besseres gab es noch, aber das war natürlich unbezahlbar, kaum einer besaß es, außer vielleicht den Blacks.
Als endlich auch die Letzte kam, begann Bellatrix zu sprechen: „Ihr wisst, was ich von euch erwarte: Gewinnt! “ Gut, dass war nicht zu viel verlangt, dass wollte sie auch. „Ihr wisst genau was euch erwartet, sollten wir verlieren, Training, Training und noch mehr Training. Ich will auch dieses Jahr wieder den Pokal und ich seh es nicht ein, dass wir scheitern, nur weil ein einzelner sich nicht anstrengt. Wir sind ein Team und wir gewinnen zusammen. Keine Alleingänge, außer sie sind besprochen, okay? Wir halten uns an die Strategie. Regulus, Skye, Barty, ihr haltet euch am Anfang zurück. Rabastan, wende niemals den Blick vom Quaffel und ihr beiden, ihr geht auf Angriff, aber nur „fair“. Schlagt die bösen Bälle, wenn Madam Hoch nicht hinsieht. Wiegt die Gryffindors in Sicherheit und vor allem: Schaltet als allererstes James Potter aus. Er ist das Maskottchen von diesem Haufen Versager und wenn er fällt haben wir schon gewonnen. Ihr wisst, was ich gesagt habe. Wir spielen am Anfang fair, keine Fouls, keine Rangeleien oder Beschimpfungen. Lasst sie warm werden und sich in Sicherheit wiegen. Wir müssen sie mürbe machen und wir haben Zeit. Die Jäger schießen so viele Tore, wie sie können und Rabastan, du lässt keinen durch. Wir bauen unseren Vorsprung aus und auf mein Zeichen greifen wir richtig an. Ich habe mit jedem von euch einzeln gesprochen, euch auf eure Persönlichen Stärken und Schwächen hingewiesen und bei manchen auch noch einen kleinen Versuch eingebaut. Skye hat eine, sagen wir „Sondermission“. Auf mein Signal hin räumt ihr Treiber ihr den Weg zu einem der Torpfosten frei. Regulus, Barty ihr deckt ihre Flanken und steuert geradewegs auf den Mittleren Ring zu. Skye, ich hab’ nachgeschaut, nirgends ist solch ein Fall verzeichnet, also kann man uns kein Foulspiel nachsagen, oder uns bestrafen. Skye fliegt mit dem Quaffel durch die Torpfosten, so oft sie kann, aber bevor ihr schwindlig wird wirft sie den Quaffel Regulus zu, der ihn, nachdem er den nächsten Torring durchflogen hat sooft er kann, an Barty weitergibt. “ Skye grinste. Darüber hatten sie schon bei den 'Einzelgesprächen' geredet, doch Bellatrix war sich nicht sicher gewesen, ob in irgendeinem Buch etwas darüber stand. Wie es aussah, war noch niemand darauf gekommen, und somit konnte die regel damt auch noch nicht ergänzt werden. Tja. Pech für die Gryffindors. Und besonders schnell schwindlig werden würde ihr nicht, dafür hatte sie extra noch trainiert.
„Ich weiß, ihr schafft das, wir schaffen das. Wir sind Schlangen, also zeigen wir den Löwen wo’s langgeht! Gehen wir!“ Na, und wie wir das schaffen werden!, dachte Skye zufrieden. Die Gryffindors haben ja nicht mal den geringsten Anflug einer nutzvollen Taktik. Das einzige, was sie zustande brachten, waren die oftgeflogenen ach-so-komplizierten Manövern, die allesamt in Büchern verschrieben waren. Und darauf waren sie dann auch noch stolz. Einfach typisch Löwen!


Tbc.: Außerhalb – Quidditch-Feld
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mo Mai 14, 2012 1:18 am

Aufgeregt sah die Rothaarige Hexe sich um. Überall war alles voller Farben. Am meisten konnte man rot und gold sehen. Kein Wunder! War ja schließlich die Farbe der Gewinner. Sie schmunzelte spitzbübig und machte sich über ihre Schüssel Haferschleim. Haferschleim.. eigentlich mochte sie den Namen gar nicht. Er erinnerte sie mehr an etwas ekliges, aber diese brei-artige Masse schmeckte einfach zu gut. Manchmal bekam die Evans sogar mitten in der Nacht noch appetit darauf. Schon oft hatte sie ihre Mutter in den Ferien darum gebeten ihr etwas ähnliches auf den Frühstückstisch zu stellen, doch so wie hier schmeckte es nie.
Erneut schob sie sich genüsslich den Löffel in den Mund als schon wieder eine ihrer roten Haarsträhnen dabei war in die Schüssel zu fallen. Sie schnaufte verärgert und strich sich das Haar erneut hinters Ohr. Warum vergaß sie eigentlich immer sich die Haare zu zu binden? So ging das noch einige Male hin und her, während das Gelächter und Getuschel im Raum immer lauter wurde.
Irgendwann kam sich Lily etwas beobachtet vor und sah leicht auf. Ihre grünen Augen wanderten zu dem Jungen der einige Plätze weiter weg saß. James Potter. Sehr beliebter junge Mann, gutaussehend, einer der besten Jäger die Gryffindor jemals hatte und seit neustem fester Freund von Lily Evans. Sie lächelte und träumt kurz vor sich hin was dazu führte, dass sie sich fast verschluckte. Sie hatte ihn heute Morgen noch nicht zu Gesicht bekommen und so grinste sie ihm einfach etwas verlegen zu.
Sie musste ihm dann auf jeden Fall noch viel Glück wünschen.. Wobei.. wahrscheinlich kam dann eh wieder so ein cooler Spruch von ihm wie - Ich brauche kein Glück, ich bin ein Könner. Sie verdrehte die Augen, lächelte jedoch still in sich hinein. Selbstbewusstsein hatte er, das musste man ihm lassen.
Und dennoch war von ihrer Beziehung noch nicht sehr vielen bekannt. Nur denen, die ihnen nahe standen wussten davon.. Nungut, wenn jemand die beiden genau beobachtete würde man wissen was abging. Ein großes Geheimnis machten die beiden ja nicht daraus - James schon gar nicht. Aber es gab ja an dieser Schule wichtigere Dinge als sich auf zwei Schüler zu konzentrieren. Zumal es in diesem Schuljahr offensichtlich nichts Neues zu sein schien, das Schüler zusammen fanden oder sich verliebten. Emma war in Max verliebt. Alice und Frank hatten zueinander gefunden.
Auch Severus hatte wohl eine Art Freundin.. Von dem was Lily mitbekommen hatte, war er nun mit Samantha Darell zusammen. Natürlich freute sie sich für ihren Slytherin Freund und auch für Samantha. Sie war eine der wenigen Slytherin mit der Lily etwas anfangen konnte. Sie war nicht die Art von schlechter Umgang wie es Bellatrix und Co war. Kaum auszudenken, wenn sich Severus in sie verliebt hätte... Lily schüttelte es kurz vor Abneigung und Ekel. Dann wäre es auf jeden Fall sicher gewesen, dass sie nicht länger befreundet sein konnten. Aber zum Glück war dies ja nicht der Fall und er hatte sich für die Vertrauensschülerin entschieden. Eine gute Wahl wie Lily fand. Wirklich mit ihr gesprochen hatte Severus bisher ja nicht deswegen. Aber Lily konnte sich vorstellen, dass Severus einfach nicht der Typ Mann war der darüber sprechen wollte/musste.. wie auch immer.
Wahrscheinlich ging er bei diesem Thema bei der Evans sowieso auf Abstand. Nicht das sie noch auf die Idee kam ihm irgendwelche Geschichten von James zu erzählen - Was sie natürlich bei ihm niemals tun würde.
Eine freundliche jungen Stimme riss das Mädchen völlig aus ihren Gedanken, als sie von ihrem Vertrauensschüler-Kollegen gefragt wurde ob sie gemeinsam mit ihm aufs Feld gehen wollte. Sie wirkte etwas überrascht - einfach weil sie damit nicht gerechnet hatte. Sie nickte jedoch mit einem freundlichen Grinsen auf dem Gesicht. "Klar Remus. Warum nicht." Und dann ging irgendwie alles ganz schnell. Der Raum leerte sich so langsam und die jeweiligen Quidditsch-Team Mitglieder richteten sich auf um in ihren Kabinen die restlichen Schritte zu besprechen.
Lily erhob sich ebenso und versuchte sich auf die Fußspitzen zu stellen um James irgendwo ausmachen zu können. Irgendwann entdeckte sie seinen braunen Haarschopf natürlich neben dem vom Sirius. Sie waren schon zu weit weg. Selbst wenn sie nach ihm rief, würde er sie sicher nicht mehr hören. Außerdem schoben die aufgeregten Schüler hinter ihr und zwangen sie zum weitergehen.
"Verdammt... jetzt konnte ich gar nicht mehr mit ihm sprechen..." Etwas enttäuscht blickte die Evans in die Richtung des Ganges in der das Gryffindor-Team verschwunden war. "Pass bitte auf dich auf.. Bambi.." hauchte sie ganz leise als plötzlich Remus und Peter neben ihr auftauchten.
Sie zauberte wieder ihr heiteres Lächeln und lief gemeinsam mit den beiden in Richtung Tribünen.
"Und Lily … wie ist unser James so als Liebhaber? Ich hoffe er ist keine Enttäuschung nachdem Du dich endlich dazu überwunden hast ihn ausstehen zu können. Du hast ihn wirklich sehr glücklich damit gemacht." Remus kicherte, doch Lily wäre fast über einen kleinen Steinabsatz gestolpert. Mit leicht geröteten Wangen sah sie den jungen neben sich an.
Hatte er gerade.. Liebhaber gesagt? Dass hörte sich ja an wie... Doch Lily wollte daran jetzt gar nicht denken, sonst bekam sie keinen Ton mehr heraus. Immerhin war außer küssen und Händchenhalten bisher nichts weiter gewesen und sie hatte eigentlich noch nicht so schnell vor etwas daran zu ändern.. Auch wenn James natürlich auf seine Art sehr... Aargh. Sie schüttelte den Kopf um die Gedanken los zu werden und versuchte sich an die Worte von Remus zu erinnern die er nach dem ersten Satz gesprochen hatte. Das sie ihn damit glücklich gemacht hatte wusste sie schon, aber es jetzt aus dem Munde eines seiner besten Freunde zu hören war doch nochmal etwas anderes. Doch, was sollte sie denn darauf jetzt schon sagen? Sie wusste selbst das sie eine Idiotin war und ihm schon viel eher eine Chance hätte geben können, aber es hatte eben.. vorher nie -Klick- gemacht. Für seine Gefühle konnte man ja nichts..
"Schön zu hören, dass er glücklich ist. Ich bin es auch. So langsam lerne ich ihn wirklich von einer ganz anderen Seite kennen." Sie lachte kurz in sich hinein und strich sich verlegen eine Haarsträhne aus dem Gesicht. "Sollst du mich das eigentlich von ihm aus fragen? Oder ist es dein eigenes Interesse als bester Freund?" Sie grinste frech und stupste dem Jungen kurz in die Seite.
"Mach dir keine Sorgen. Ich pass schon auf Bambi auf.. Aber sag mal... Wegen Sirius.. Er mag mich nicht besonders oder?"

Tbc: Die Tribünen des Qudditch-Felds



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Sirius Black
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Aug 15, 2012 3:25 am


Cf: Jungenzimmer Gryffindor

“Wow, solche Manieren am frühen Morgen. Vielleicht krieg ich dich doch noch erzogen, Sirius“ meinte Remus verblüfft, mit einem Lächeln um die Mundwinkel. Sirius merkte wie er erleichtert ausatmete. Er war die ganze Zeit so damit beschäftigt gewesen, darüber nach zu grübeln in welcher schlechten Verfassungen er Remus schon an einem Vollmondmorgen vorgefunden hatte, dass er sich augenblicklich auf einem Ausbruch Remus‘ vorbereitet hatte. Doch Remus saß stumm auf seinem Sofa und schien nicht unglaublich schlecht drauf zu sein und das war ziemlich erleichternd. Den leicht aggressiven Ton der in Remus‘ Stimme mitschwang bemerkte der junge Black nicht, genauso wenig wie das Funkeln in den Augen des Lupins.

James war von Sirius‘ Frühstücksidee mehr als begeistert und so begaben sich die Rumtreiber auf den Weg in die Große Halle. Mal wieder hatten sich die Hauselfen mit ihren Köstlichkeiten und Leckerrein selbst übertroffen und Sirius nahm sich von allem zwei Mal auf, während Remus nur müde in seiner Schokolade herum rührte.
Sirius schaute sich kurz in der Halle um, sein Blick suchte den Slytherintisch ohne dass er es selbst gewollt hätte, aber sein Körper schien immer und immer wieder nach Regulus Ausschau zu halten. Als wollte er alles wissen; wo er war, was er tat, ja manchmal schaute Sirius selbst was er aß, nicht dass er das jemals zugeben würde. Und so sehr Sirius Hogwarts liebte, ja es verehrte, doch er konnte nicht leugnen dass die Schule die beiden so ungleichen Brüder entzweit hatte. Früher einmal saßen sie gemeinsam an einem Tisch, wussten immer was der andere vorhatten, wie er geschlafen hatte… und zu einem Teil waren sie einfach eine normale Familie gewesen, soweit man das Wort normal bei der Familie Black in den Mund nehmen konnte. Doch jetzt trennte sie mehr als 100 Meter und Hogwarts ließ einem überhaupt nicht die Möglichkeit da etwas dran zu ändern. Und damit redete sich Sirius schön selbst hinaus, niemals in seinem Leben ein paar Schritte zu tun und einfach mit seinem Bruder zu reden… Aber was sollte er auch schon sagen? Na, schön geschlafen?; Wie geht’s dir heute Regulus? – Das war doch alles lächerlich… Mit einem Mal wurde Sirius aus seinen komplexen Gedanken gerissen “Ach Peter, fandest du deine Nacht nicht erholsam? Ich nehme mal an du hast tief und fest geschlafen – also gähne mir nicht ins Gesicht. Und halt dir deine dumme Hand vor den Mund!“ Sirius wandte seinen Kopf schnell in Remus‘ Richtung. Beinahe überraschte ihn sein Verhalten, dachte er vorhin doch noch das der Lupin in einigermaßen guter Verfassung war. James versuchte Remus leise zu beschwichtigen. Auf die Erwähnung von Remus‘ neuen Spitznamen, den dieser zu seinem Missfallen noch nicht kannte, verdunkelten sich die Augen des Werwolfs. Um Remus schnell den Wind aus den Segeln zu nehmen, legte Sirius ihm rasch eine Hand auf den Arm und sagte leise, so dass niemand anderes sie belauschen konnte „Reg dich nicht auf okay… wir gehen jetzt gleich raus und dann müssen wir dir was erklären und du gehst einfach brav mit“ Sirius musste kurz lächeln, weil die Situation ihm so bekannt vorkam. Normaler Weiße war immer Sirius der, der die Nerven verlor und irgendjemanden grundlos anschrie und Remus war der, der ihn dann versuchte zu beruhigen. Jetzt musste er einfach hoffen, dass Remus es schaffte sich zusammen zu reißen, denn mit einem Blick auf Peter stellte Sirius fest dass der kleine, dickliche Junge noch immer mehr als nur erschrocken aus der Wäsche guckte…

James, Peter und Sirius hatten diesen Tag so ausführlich geplant und besprochen, dass Sirius sich wie ein schlechter Schauspieler vorkam, der nun da der große Tag gekommen war, jämmerlich darauf bedacht war sich an sein Skript zu halten. Er wusste was als nächstes anstand – der verbotene Wald schien der perfekte Ort zu sein umso verbotene Dinge wie illegale Animagieverwandlungen zu besprechen und so begaben sich die vier Freunde auf den Weg dorthin. In Wirklichkeit waren es nur ein paar Schritte bis an den Rand der mächtigen Baumfamilien doch für Sirius erschienen diese paar Schritte, wie der bedeutsamste Weg den er je gegangen war. Nun würde sich alles entscheiden…

Tbc: Hogwarts – Außerhalb – der verbotene Wald

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Remus Lupin
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Aug 21, 2012 7:53 am

cf: Haus Gryffindor ; Gryffindor Gemeinschaftsraum

Genervt wandte Remus sein Gesicht ab, als James leise auf ihn einsprach. Verstand sein Freund nicht dass er einfach in Ruhe gelassen werden wollte? Und das er nun wirklich nicht mit diesem lächerlichen, verletzenden Spitznamen angesprochen werden wollte?
Mit sämtlicher Willenskraft hielt Remus ein zickiges Kommentar zurück. Ein kleiner Teil in ihm wusste das James es nicht verdienen würde, das er es nur gut meinte und ihm irgendwie helfen wollte. Aber letztendlich wünschte sich Remus nur das seine Freunde endlich einsehen würden das sie ihm nicht helfen konnte. Es war einfach unmöglich und am liebsten wäre es ihm wenn sie ihn einfach niemals auf den Vollmond ansprechen würden, am liebsten wäre es ihm … wenn sie es niemals herausgefunden hätten.
Du bist ungerecht zu ihnen, morgen wirst du diese Gedanken bereuen“, sagte ein leiser Teil seines Unterbewusstsein, welcher noch nicht von dem bevorstehenden Vollmond vollkommen durcheinander und angsterfüllt war.
Remus wusste dass das stimmte. Er hasste sich gerade selbst für seine Gedanken, doch er konnte sie nicht ausblenden. Er kam nicht umhin zu bemerken das keiner seiner Freunde mit solchen Problemen zu kämpfen hatte wie er. Er kam nicht umhin sie alle zu beneiden, für ihre Art zu leben.
Er sah aus dem Augenwinkel wie Peter sich langsam wieder entspannte. Remus schluckte. Er wollte seinem Freund keine Angst machen. Er atmete ein paar Mal tief durch – er war wirklich ein Monster, sogar in seinem menschlichen Körper. Doch er konnte es nicht zurück halten kurz vor dem vollen Mond ein bisschen auszuarten. Er würde einfach unleidlich, die Hormone gingen mit ihm durch und am liebsten wäre es ihm wenn er nicht mehr angesprochen werden würde.
Manchmal hatte er einfach das Gefühl das er den hereinbrechenden Gefühlen und Empfindungen nicht mehr Herr werden konnte – das er unter ihnen einfach brechen würde, wie ein kleiner Zweig zwischen starken Händen.
Er spürte so deutlich die Wut in ihm die nicht seine eigene war. Die ungestüme Trauer die er heute nur umso deutlicher empfand und die er nicht zum Ausdruck bringen konnte.
Und dann dieser Geruch. Alles am Frühstückstisch roch so stark das er das Gefühl hatte ihm müsste sich der Magen umdrehen, alleine der Gedanke daran etwas essen zu sollen sorgte dafür das er noch etwas bleicher wurde.
Dazu kamen die andauernden Kopfschmerzen, als würde jemand mit einem Vorschlaghammer auf sein Gehirn einhämmern. Am besten wäre es er würde an nichts mehr denken müssen – aber so tickte Remus nicht, er dachte immer nach.
Wie sollte er all das auf einmal verarbeiten oder zu mindestens akzeptieren können, ohne ein bisschen neben der Spur zu sein? Vielleicht war es also vollkommen in Ordnung wenn er etwas zickig wurde und Peter dermaßen anfuhr. Trotzdem konnte er nicht aufhören sich deswegen zu verabscheuen …
Er sollte aufhören damit für sich Entschuldigungen zu finden. Er war ein riesiger Fehler, eine Zumutung. Etwas das die Natur niemals hätte hervor bringen dürfen. Ein Geschöpf der Dunkelheit. Böse und niederträchtig … ein Monster.
Remus schluckte.

Im nächsten Moment spürte der Gryffindor einen leichten Druck auf seinem Arm. Er zuckte zusammen als hätte man ihm einen Stromschlag verpasst. Körpernähe. Berührungen – wie er all dies verabscheute. Wie der Wolf sich gegen all dies auflehnte. Er spürte eine Welle des Hasses in sich aufsteigen …
doch dann nahm er den Duft war und sah aus dem Augenwinkel wie sich schwarze Haarsträhnen auf seine Schultern legten, als sich sein Freund zu ihm beugte. Es war bloß Sirius! Remus unterdrückte sofort das Gefühl Sirius von sich stoßen zu wollen und entspannte sich wieder etwas … Sirius durfte ihn berühren, selbst so kurz vor dem Mond. Das war nicht immer so gewesen, denn Remus lebte mit der ständigen Furcht jemanden anzugreifen. Doch aus irgendeinem unerfindlichen Grund wusste Remus das er Sirius niemals verletzten würde, das der Wolf es niemals tun würde.
„Reg dich nicht auf okay… wir gehen jetzt gleich raus und dann müssen wir dir was erklären und du gehst einfach brav mit“
Sirius lächelte leicht, während Remus nur etwas sein Gesicht verzog.
Er hatte sicherlich besser Pläne als nun mit seinen Freunden das Gelände unsicher zu machen. Eigentlich wollte er sich nur wieder in sein Bett legen und möglicherweise etwas schlafen … oder weinen.
Doch als Sirius, James und Peter einige Minuten später das halbe Angebot an Speisen aufgegessen und nun für die erste Zeit gesättigt waren, überredeten sie den Werwolf dennoch mit ihnen raus zu gehen.
Genervt verdrehte Remus die Augen und rappelte sich umständlich auf.
Sein Kopf hämmerte wie verrückt – hoffentlich war es wenigstens etwas Wichtiges …

tbc: Außerhalb ; Der verbotene Wald
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Mi Aug 22, 2012 2:24 am

Nachdem Emma die ganze Zeit still und leise im Gemeinschaftsraum gesessen hatte, und sich das Schauspiel anschaute, welches sie ein kleines bisschen traurig machte, dass ihre Freunde sich gegenseitig die Schuld für das verlorene Spiel gaben. Sie hasste es wenn sich jemand stritt und vorallem wegen solche einer Sache, die doch eigentlich niemand wirklich beeinflussen konnte.
Emma schlich sich erst am späten Abend in ihren Schlafsaal. Auf der einen Seite wusste sie, dass ihre Freundinnen schon schlafen müssten und auf der anderen Seite wollte sie das Schlafen so lange wie möglich hinauszögern. In letzter Zeit hatte Emma schreckliche Alpträume, die sie sich einfach nicht erklären konnte. Auch traute sie sich nicht mit jemandem drüber zu reden, da sie schlichtweg der Meinung war, dass es keiner so wirklich verstehen bzw. deuten könnte.
In ihrem Bett machte sie es sich bequem und wartete auf den Unangenehmen Schlaf der sie schonbald einholte.

Am frühen Morgen machte sich die Gryffindor allein auf den Weg zur Großen Halle. Lily und Alice waren noch oben im Zimmer. Sie wollte nicht mit ihnen reden, da sie angst hatte, sie würden ihre schlechte Laune merken und nachfragen. Diese Nacht war besonders schlimm für das Mädchen. Jede Stunde schreckte sie aus ihren Träumen hoch und hatte nur mit großer Mühe geschafft wieder einzuschlafen.
Als sie in die Große Halle trat kam ihr auch schon ein lauter Schwall von Gequatsche und Geschreie entgegen. Überall unterhielten sich Schüler, und Emma hatte das Gefühl sie täten es heute abschichtlich lauter um sie zu nerven. Am liebsten wäre sie wieder rausgegangen und hätte sich an einem ruhigen Ort zurückgezogen, doch sie musste dringend was essen denn ihr Magen hatte schon gestern nur das Nötigste bekommen. Mit einem kurzen Blick zum Ravenclawtisch setzte sie sich ans äußerte Ende des Tisches und schmierte sich ein Toast und schenkte sich heißen Honigtee ein. Max war noch nicht zu sehen, vielleicht fragte sie ihn später ob er nicht Lust hätte mit ihr ein bisschen Zeit zu verbringen. Er war ihr bester Freund aber trotzdem wollte er nicht alles bis ins kleinste Detail wissen. Bei ihm konnte sie auch mal schlecht gelaut sein und er würde einfach nur neben ihr sitzen und lächeln bis es ihr besser ging.
Wieso musste es einem auch immer nur so dreckig gehen, wenn man kaum geschlafen hat? Das ist doch scheiße.
Seufzend biss sie von ihrem Toast ab, als plötzlich jemand eine Hand auf ihre Schulter legte.


(sorry das es so lange nichts mehr von zu hören gab Sad )
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James Potter the first
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Sep 07, 2012 7:07 am

cf; Haus Gryffindor - Jungenschlafsaal
(Part I/II)


Remus schnaubte nur wütend zur Antwort und rührte weiter seinen Kakao um. Seine Augen hatten sich stark verdunkelt, als James seinen neuen Spitznamen erwähnt hatte, sodass man die Pupille kaum noch von der Iris unterscheiden konnte.
Typisch Remus, dachte sich James und biss verdrossen ein Stück von seinem Toast ab. Remus benahm sich immer so, wenn der Vollmond vor der Tür stand. Er war dann extrem reizbar und schnell genervt. Vor ein paar Jahren hatten Sirius und James in seiner Gegenwart rumgeblödelt, genau einen Tag vor Vollmond. Nie würde James vergessen, wie Remus ausgerastet war und sie in Grund und Boden geschrien hatte, nur weil er sich durch ihre Scherze nicht auf seinen Schinken von Buch und den Inhalt von diesem konzentrieren konnte. Noch nie hatte James ihn so erlebt, denn eigentlich war Remus der Ruhepol ihrer Gruppe.
Seit dem vermieden sie es in Moony's Gegenwart irgendetwas zu tun, was ihn zum ausrasten bringen könnte, wenn sein pelziges, kleines Problem in der Nacht wieder ausbrechen würde.
Und natürlich haben sie sich mit heute, wo wieder einmal der Vollmond bevorstand, den besten Tag rausgesucht, Remus zu erzählen, dass sie seinetwegen Animagi geworden sind. Die Chancen standen gut, dass Remus ihnen den Kopf abreißen würde.
Prongs schaute wieder zu dem Werwolf. Sirius flüsterte ihm irgendetwas ins Ohr, was ihn anscheinend wieder ein wenig runterbrachte, denn augenblicklich wurde seine Augenfarbe wieder ein wenig heller und der grimmige Zug um seine Mundwinkel verschwand. Peter hingegen saß immer noch zusammengesackt auf seinem Stuhl und wirkte wie ein ängstliches Kätzchen, dass sich am liebsten irgendwo verkriechen würde. Er stocherte in seinem Essen rum und wagte nicht einen Blick nach oben. James boxte ihn in die Seite, doch weiterhin tat Peter so als wäre sein Rührei die interessanteste Sache auf der Welt.
Schließlich beendeten die Vier ihr Frühstück und irgendwie schafften sie es Remus zu überreden mit hinauszugehen. Anfangs hatte er lauthals demonstriert, doch Sirius und James hatten ihn solange bearbeitet, bis er schließlich mürrisch zustimmte.
Pad und Prongsgrinsten beide breit, als sie raus auf das Schulgelände traten, während Remus sie immer wieder fragte, wo genau sie ihn hinführten und was sie vorhatten.

tbc; Außerhalb - Der verbotene Wald
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Sep 16, 2012 1:26 pm

cf: ZEITSPRUNG, Slytherin Gemeinschaftsraum


Salazar schleppte sich in die große Halle. Sie hatte ihre Haare zu einem unordentlichen Zopf zusammen genommen, trug grüne Jogginghose und ein weißes Top und einen silbernen Carigan. Es war nicht das, was sie typischer Weise trug, aber es war Sonntag. Das bedeutete, dass sie ihren Schlabberlook voll ausleben konnte. Das hieß auch kein Make-Up. Sie schlurfte zu ihrem Tisch und lies sich ätzend neben Skye McAlister nieder. Sie war ein blondes Slytherin Mädchen, die im Quiddtich-Team spielte. Sie hatte gestern wirklich gut gespielt. Nach dem sie sich erst einmal einen Becher Saft ein. Sie stürzte ihn herunter. Sie hatte mal wieder zu viel getrunken und spürte jetzt den Nachbrand. Sie stürzte ein zweites Glas herunter. Danach griff sie nach einer Scheibe Toast. Sie konnte ihrem Magen nichts anderes zu muten. Doch Sal konnte weder Butter noch Salz finden. Sie wandte sich an Skye. „Skye, sorry. Siehst du irgendwo Butter“ Sie erschrak, als sie ihre Stimme hörte. Sie krächzte und klang wirklich nach einer durchzechten Nacht. Die blonde Schönheit wusste auch, dass sie so aussah. Dunkle Schatten zierten ihre Augen und ihre Wangen sahen eingefallen und hohl aus. Trotzdem hatte sie immer noch diese Ausstrahlung. Auf eine komische Art und Weise war sie immer noch einschüchternd schön. Sal hatte sich nicht viel mit Skye beschäftigt oder viel mit ihr geredet. Sie sah oder vielleciht sah sie auch nur das, was sie in diesem Moment am meisten brauchte: Anerkennung. Salazar meinte zu sehen, dass die dunkelblonde Slytherin nicht erwartet hatte, dass Sal, die wirklich ziemlich beliebt und bekannt, sowohl im Guten wie im Schlechten, war, sie ansprach. Man sah es in ihrem Gesicht. Das weizenblonde Mädchen versuchte halbwegs freundlich zu lächeln ohne sie zu verstören. Sie war einfach kein Morgenmenschen.


(sorry, dass es so wenig ist. Der nächste wird gaaanz lang. Ich schwöre!)
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Yasmina Melda
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Do Okt 18, 2012 3:52 pm

Cf: Mädchenzimmer -Brown/Evans/Campell/Melda

Die hellen Sonnenstrahlen,brahlten der jungen Hexe ins Gesicht. Mit einem Grunzen murmelte sie sich um und versuchte wieder einzuschlafen.
Doch plötzlich sprang ihr puscheliger Kniesel aufs Bett und legte sich auf Yasminas Brust. "Verdammt nochmal Falcum,ich steh ja schon auf",sagte sie und kam langsam hoch. Sie krauelte Falcum am Ohr,der fing natürlich an wie wild zu schmusen. Was ist es hier so still ? Eigentlich müsste doch jetzt die Dusche laufen, das gekichere von Lily und Alice fehlte ebenfalls. Verwundert schaute sie sich um -niemand war im Zimmer. Naja dann hab ich halt alle verpennt,dachte sie sich und ging ins Badezimmer. Sie putzte sich eilig die Zähne und verschwand anschließend unter die Dusche. "I got a pocket, got a pocket ful sunshine. I got a love and know that its all mine, ohoh",summte sie vor sich.

Nach 10 Minuten saß sie im Handtuch feritg geduscht auf ihrem Bett. Es war Sonntag -kein besonderer Tag. Aber was sollte sie nur Anziehen ?
"Die dunkle oder die helle Jeans ?" Ihr Kniesel verschwand vom Bett. "Du bist mir ja einer!" Nach einer kurzen Überlegung entschied sich die Hexe für die Helle Jeans,ein weißes Spaghetti-Top,darüber noch eine Rote Bluse und schwarze Ballerinas. Ihre Haare ließ sie geföhnt offen. Nurnoch ein wenig Mascarda und fertig war sie. Yasmina lag gut in der Zeit,sie würde pünktlich zum Frühstück mit Salazar kommen. Beim rausgehen schnappte sie sich noch ihre kleine,schwarze Umhängetasche und machte sich auf dem Weg zur Großen Halle. Melda dachte kurz ans Essen,als ihr Magen plötzlich laut Brummte und sich wie verrückt zusammen zog. Nun aber hopp,dachte sie sich und ging schnell los.

Als sie ankam sichtete Mina gleich ihre Freundin und eilte zu ihr. "Guten Morgen",begrüßte sie alle die am Tisch saßen und setzte sich gegenüber von Salazar. Die 16 Jährige unterdrückte sich ein lautes Lachen,als sie ihre Slytherin Freundin genauer ansah. "Wielange habt ihr gefeiert? Und vorallem wieviel hast du getrunken?", kicherte sie. Mina zählte nicht zu den Morgenmuffels,klar ist sie am Anfang etwas müde und genervt -aber nach einer schönen Dusche und einer heißen Tasse Kaffee sah die Welt doch wieder ganz anders aus ! "Was unternehmen wir heute?",fragte Melda während sie sich ein Brot mit Marmelade fertig machte. Sie biß nur ein paar mal ab und legte es wieder auf dem Teller. "Wollen wir zum See?" Sie überlegte und schlürfte ihren Kaffee. "Ist schon eine Weile her als ich das letzte mal dort gewesen war",fügte sie hinzu und strahlte ihre Freundin an. "Man du bist echt noch nicht fit für igendwas ! Trink bloß ein Kaffee." Die zarte Blondine schaute Sal an und schüttelte ihren Kopf. Doch sie sagte nichts mehr,Glimmer wusste das die Weizenblonde Schülerin ein richtiger Morgenmuffel war. Sie trank ihren letzten Schluck vom Kaffee und atmete tief aus. "Das tat gut." Yasmina schaute zu einem dunkelblonden Mädchen namens Skye und lächelte sie freundlich an. In Melda's Augen sah sie niedlich,hübsch und ziemlich zerbrechlich aus. Dennoch hatte die Gryffendor nichts mit diesem Mädchen zu tun -kannte sie kein Stückchen. Kann man ja bald ändern ,dachte sich die Hexe und schaute wieder zu Salazar. Sie stütze ihren Kopf mit ihrer Hand ab, und bildete Kreise auf dem Tisch mit ihrem Finger.
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Salazar Ceberus
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Sa Okt 20, 2012 5:51 am

Fröhlich wie eh und je kam ihre Freundin Yasmina durch die Große Halle gelaufen und setzte sich neben sie, um sie mit Fragen und Plänen zu bombardieren.

Sal liebte ihre blonde Freundin, aber manchmal war sie einfach zu fröhlich und aktiv. Sie grummelte ein bisschen vor sich und hin und ließ sich weiter 5 Minuten Zeit, eh sie in der Lage war ganze Sätze zu sprechen. „Morgen. Klar können wir an den See. Und was die Party angeht, wir haben vielleicht so bis 3 durchgehalten. Mein Erinnerungsvermögen vielleicht bis Mitternacht.“ Sie rieb sich nachdenklich die Schläfe. Sosehr sie den Rausch genoss, so sehr hasste sie den Kater danach. Und anders als Yasmina war sie noch dazu kein Morgenmensch.

Sie nahm sich eine Tasse und trank ein wenig Kaffee, so wie man ihr geraten hatte.
„Was genau, willst du eigentlich am See machen? Gibt’s einen bestimmten Grund, warum du unbedingt dahin willst?“ Sie kicherte ein bisschen, hörte aber schlagartig damit auf, als ihr Schädel schier zu zerspringen schien.
Stöhnend hielt sie sich den Kopf.
„Ohman, Mina. Erinnre mich bloß daran, dass ich das ich das mit dem Trinken lasse.“

Immer noch stöhnend verschreckte sie ihre Arme auf dem Tisch und ließ ihren Kopf darauf sinken. Sie erinnerte sich noch genau an den Beginn der Party, aber dann versank alles im Nebel des seligen Vergessens. Sie wusste noch, dass sie mit einem Jungen geredet hatte, Tim oder Tom oder so. Sehen konnte sie ihn heute aber nirgends. Vielleicht spielte ihr ihr Gehirn auch nur einen Streich.

„Was hast du eigentlich gestern gemacht?“

Sal hob den Kopf und blickte Yasmina ins Gesicht. Warum konnte sie nicht einfach mal so einfach nur frisch und fröhlich morgens um, wie spät es auch immer war, aussehen.
Aber nein, sie sah aus wie der Tod auf zwei Beinen persönlich. Noch dazu in dieser eher unvorteilhaften Kleidung.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   So Okt 21, 2012 7:32 am

Mit einem aufmerksamen Blick schaute sich Melda die Slytherin Schülern an. Manche sahen aus, als würden ihre Köpfe gleich auf den Holztisch knallen , die anderen hingegen sahen putzmunter aus. Sal war eine Mischung aus beidem, fand Yasmina und tippte eine schlafende Schülerin an. "Du sabberst uns gleich auf den guten Tisch", schnaufte sie und wandte sich zurück zu Salazar. „Oh mann, Mina. Erinnre mich bloß daran, dass ich das mit dem Trinken lasse.“ Sie sah ihre Slytherin Freundin mit einer hochgezogenen Augebraue an und schmunzelte. "Hab ich dir das nicht schon um die 100 mal gesagt?",fragte sie lachend. "Ich hoffe es hat sich wenigstens gelohnt. Erzähl - gab es einen Jungen mit dem du was hattest?" Yasmina hob ihre Augenbrauen spielerisch hoch und runter. Wie ein kleines Kind, das auf eine spannende Geschichte wartet, wartete die Gryffendor auf Sal's Antwort.
„Was hast du eigentlich gestern gemacht?“ "Ach..nichts besonderes. Hab bisschen gelernt und mit Falcum gespielt - weißt ja wieviel Liebe mein kleines Dickerchen braucht."

Die genannte Uhrzeit wie lange sie wach waren, ließ Mina schlucken. "Da hab ich schon lange von meinem Pinken Einhorn geträumt", lachte sie ironisch. Es war nicht so, dass die Hexe keine Ausdauer hatte, dennoch blieb sie freiwillig nicht lange wach - bis 2 Uhr reichte ihr voll und ganz. Vorallem könnte das negativen Einfluss auf ihre Noten nehmen, da sie dann oft verschlief oder kein Bock mehr hatte zu lernen. Aber ihre weizenblonde Freundin war da schon ein kleiner Profi drin. Sie schaffte es gut in der Schule zu sein und gleichzeitig ihren Spaß zu haben.
Als Yasmina sah das Salazar fertig war, sprang sie erleichtert hoch. "Endlich", murmelte sie und wartete bis auch ihre Freundin soweit war. "Achso es gibt keinen besonderen Grund warum ich unbedingt zum See will", sagte sie und holte ihre Haare nach vorne.

Mit langsam Schritten verließen die beiden Blondinen die Große Halle - natürlich lag es an Sal, das die beiden in Entenmarsch durch Hogwarts gingen. "Würde mich nicht wundern wenn uns gleich eine Schnecke überholt." Hin und wieder begrüßte Mina paar Mitschüler - ließ aber Salazar nie alleine stehen. Nicht das die mir noch umkippt- so kaputt wie sie aussieht, dachte sich die 16 Jährige.

Doch nach ein paar Minuten gehen kamen die beiden Hexen am See an. Gelassen und irgendwie verdammt froh hier zu sein ließ Yasmina sich auf die Erde fallen. "Wow, ich dachte wir kommen erst in 3 Stunden an." Das blonde Mädchen wollte gerade über ihren Satz lachen, als sie selbst anfing nachzudenken."Sag mal..kennst du das ? Du kennst einen Jungen kaum, aber musst aus irgendeinem Grund ständig an ihn denken?", fragte sie etwas leiser und blickte hoch zum Himmel um sofort mit einem blöden Spruch über das Wetter abzulenken. Glimmer drehte sich auf die Seite und schaute zu Sal. "Okay schieß los.. was ist gestern passiert?" Nervös fing sie schon an, das Gras aus der Wiese zurupfen.

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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Di Okt 30, 2012 11:38 am

Sie verließen die Große Halle und Sal schleppte sich im gemäßigten Tempo zum See. Es dauerte nicht länger als ein paar Minuten, aber es fühlte sich an, als würden sie Jahre laufen. Manchmal blieb sie mit Yasmina stehen um Leute zu begrüßen.

Größtenteils ignorierte sie die anderen Schüler. Sie hatte nie verstanden, wie Yasmina so nett zu allen sein konnte. Nunja, sicher, sie war eine Gryffindor, aber sie sprach mit Allen. Sie war so wahnsinnig freundlich. Sal war so ziemlich das ganze Gegenteil von ihr. Wenn man so wollte, war extrem rassistisch und extremistisch. Sie mochte eigentlich niemanden außerhalb Slytherins. Außerdem kam sie, wenn sie ehrlich war, mit fast niemandem klar. Natürlich war sie extrem beliebt, was natürlich ebenfalls ihrem Aussehen zuzuschreiben war, aber das hieß nicht, dass sie viele Freunde hatte. Man tat besser daran ihr nicht zu viel Vertrauen zu schenken. Salazar wusste, dass sie nicht gerade das war, was man einen starken Charakter nennen konnte. Sie war hinterhältig und manipulativ. Sie konnte es aber auch nicht ändern.

Sie hatte einfach Glück, dass Mina sie so nahm, wie sie war. Sie und Reg waren wahrscheinlich ihre besten Freunde hier, auch wenn sie nicht wirklich wusste, ob die Beiden sich überhaupt mochten. Sie hatten relativ wenig mit einander zu tun, nahm sie an. Es gab nicht viele Verbindungen zwischen den Schlagen und Löwen. Umso ungewöhnlicher war es, dass gerade sie, ein reinblütiges, arrogantes Slytherinmädchen mit einer Löwenschülerin Freundschaft geschlossen hatte. Aber naja, wer konnte sich schon beschweren, es gab komischere Sachen im Zauberer Universum als das.

Mittlerweile waren sie am See angekommen und ihre Freundin ließ sich in Gras plumpsen. Langsam und ächzend ließ sie sich neben ihr nieder und lauscht, was sie ihr erzählte. Sie achtete nicht zu sehr auf die Worte, ich Kopf schmerzte immer noch gewaltig. Umso mehr war sie überrascht, als sie sich plötzlich in der Stille wiederfand, die man normalerweise vorfand, wenn eine Frage gestellt wurde. Schnell versuchte sie herauszufinden, was Yasmina wissen wollte. Die Chancen standen gut, dass sie wissen wollte, wie es gestern Abend gewesen war, und was sie gemacht hatte.

Relativ vage antwortete sie: „ Nun ja, das übliche eben. Getrunken, erzählt, gelacht, gefeiert, geredet. Nichts allzu besonderes eigentlich. Nach Mitternacht wird alles etwas verschwommen.“ Sie grinst schief und begann die Sonne, die sie nun nicht mehr allzu stark blendete zu genießen.

Es war nicht super warm, aber auch nicht eisig kalt. Genau richtig für sie. Sie genoss, wie der Wind sanft über ihre Haut strich und sie sog den Duft vom Gras ein. Es war einfach wunderbar und perfekt. In Momenten wie diesen vergaß sie ihre Mutter und ihren Vater, sie vergaß das Schneiden und der Schmerz. Sie vergaß das Rauchen, Sirius und Bella, einfach Alles. In Momenten wie diesen war einfach alles perfekt.

tbc: Außerhalb- Der See


Zuletzt von Salazar Ceberus am Sa Nov 03, 2012 12:16 pm bearbeitet; insgesamt 1-mal bearbeitet
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BeitragThema: Re: Die Große Halle   Fr Nov 02, 2012 11:35 pm

Ein blondes Mädchen, Salazar, sie ging in die gleiche Jahrgangsstufe wie Skye, setzte sich neben, sie, als Skye gerade in ihr Brot biss.
„Skye, sorry. Siehst du irgendwo Butter“, fragte Sal, sie schien noch ein wenig müde und sah ziemlich fertig aus. Skye grinste leicht, anscheinend war sie nicht der einzigste Morgenmuffel. Aber heute war Sonntag, da war es nicht ganz so schlimm wie sonst, wenn morgen auch wieder Schule war... in Gedanken stöhnte Skye auf. Sie hatte ihre Hausaufgaben noch nicht ganz zu ende gebracht, sie bekamen dieses Jahr so schrecklich viel auf und ihr fehlte noch ein ziemlich langer Zauberkunde-Aufsatz. Warum machte sie nur alles immer auf den letzten Drücker?
Suchend schaute sie sich auf dem Tisch um, selbst zum Frühstück waren so viele verschiedene Speisen über ihn verteilt, bis sie die Butter fand. Sie streckte sich, bekam sie zu fassen, nahm sich etwas und schmierte es auf ihr Brot, dann reichte sie die Butter an Salazar weiter.
In diesem Moment kam ein Mädchen aus Gryffindor, ebenfalls aus ihrer Jahrgangstufe an ihren Tisch und sprach angeregt mit Salazar. Anscheinend waren die beiden befreundet. Eigentlich war auch Skye solchen häuserüberlappenden Freundschaften nicht besonders gut gegenübergestellt, aber irgendwie traute sie Sal genug, um zu glauben, das Yasmina – so hieß das Mädchen – ganz okay war. Sie war hübsch, keine Frage, und sie schien sich hervorragend mit Sal zu verstehen. Höflich hielt sich Skye während dem Gespräch der beiden zurück, erwiderte aber das Lächeln freundlich, das Yasmina ihr schenkte. Dann aß sie weiter.
"Achso es gibt keinen besonderen Grund warum ich unbedingt zum See will", hörte Skye gerade Yasmina sagen. Sie richtete ihren Blick auf sie, und als die beiden anderen Mädchen aufstanden und gingen, entschloss sich Skye spontan mitzugehen, wenn es den beiden nichts ausmachte. Sie hatte sowieso nichts besseres zu tun – außer vielleicht einen ewiglangen und viel zu langweiligen Aufsatz für Professor Binns zu schreiben. Gemütlich schlenderte sie halb neben, halb hinter ihnen her und setzte sich dann zu den Mädchen ins Gras. Verlegen lächelte sie Sal und Yasmina an, sie wusste nicht, ob sie erwünscht war.

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